Indiana Tribüne, Volume 18, Number 95, Indianapolis, Marion County, 22 December 1894 — Page 3
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Ccü ?ün?5)unvcrt Jahre:: und Unger ist die ganze Wclt- nach Karlsbad gegangen, um sich knrircn ZU lassen. Sterlingen des Mczcn-Z, der Lc1er, der Eingcweidc, der liieren und der Blas?. &d)U Rheumatismus, Zuckcrruhr, Fctllcibigkcit für alle diese Uebel ist von den Merzten die Kur in Karlsbad verordnet worden. Genau dasselbe Heilmittel, welches in Karlsbad Wuudcr verrichttr. kannst Du aber bequem im eigenen Hause haben, nämlich da? Karlsbader Eprudclsalz, ttclchcö verdichtetes und an ri und Stelle ;:i Pulverform gebrachtes .Spru del;oasser ist. Du bedarfst feiner bci Äcrsiopfuna, bei Vcrdauuu.qsbcschwcrdcn. bei ilicjltat s.?rade so, wie bei anderen und schwereren Leiden und Krankheiten Alle Apsthekm fuhren rZ. Achte aber darauf, nur den achten, importirtcn Artilcl zu erhalten ; cr ist kenntlich an dem Namenzui der Giöncr k Mendelson Co., Ällemize Agenten, New York-, ovS.e c dem Wappen der Stadt Karlsbad, cnf j.dcr Flasche. y , , ' A f? OHCE TBIEO, ÄLWAYS USED. g zsr.'vz- j fT'f" , w. " g,T " - .v r--.j-JLCti C'f:'V. tfV - .-ir5. C-vTT i fcii te ii rii? 3 tsAVittJVrrfSjrbiS J ron f? j Seoufttno. CLXANsina an Pot.rwwmi r BAR FIXTÜRES, ß 1 DRAM BOARDS yi AND ALL g g TIn, Zlne, Drass, Coppcr, ß Nicke! and all KItchoa end C jQ Plated Utensils. Oj (jj C!as3,Vood, frlarblo, Por- jjj ß co!ainf Etc. jö 0 THE BAR-KEEPERS' FRIEKO. i iot .. rncik SST" Zum Versus in Spottjetcii 25 CentZ pst Pfund. Ein !! s S.nsrvirten! Ein alter, erfahrener rzt, der sich von BCiir er PraxiZ zurückgezogen, erbietet sich allen venjemgen, roetchs an NervenZäzlväch?. Ler Inst von Nraft und Cuergie, Mulh!sj!gkeit, Camknsäiuiäch?, Jntpsteuz, 2Sfifce.ii FluZi ,md allen 5cln.cn von J::gcndZnuöen, AuLfchnzcisunczcn. Uebererbestun u. s. ro. leiden, lrtlr?f ret Solle Auskunft einer nie fehl KOlUiiTiri schZcZ2ndcn e'bS-ur zu senden. Genaue Veschreibung der Söinptcms croünscht. Adrefiltt im Vertrauen: On.Q.tt.L OlZL kl'Z:, No. 2?:erriU BlsÄ. VrLoi-r. V. H Ä . 1:17 Vil'Ci) VisteIpoia,9. ?' r:i. ti ,. ic 2 . t;i I ist irt -Imsrii.i V,r ht'xtm .! n u.t;t nc beuy:?,.? t-tfitt atlec ;ri tv.:,;';-t. Tr. ,:?? m tet inyße "rjt r ;t tt b' .i i. r äi .iii'vrt cd ulci: ot ftltt." i Stritrr.l l-t rf-r.i!'?tn ncr ne? tiCT'f'it, SIitftuF. PkkN gerungen etc , sie t;r-i o ter;T?tTfcIt f'jts. simnt cMt ftf rei.i SiTt -(i.t'iTtf ca4 '.bcs 3 Ubr. b,nk? diS8 N' r. Ä:w?7? N7 Sc-.'?.stgZ C ti4 10 Uh? Und5. 'en!':;-; 9 tili !'.!?. (f'iii rrrn:cr aber c!?r!icher J:'::zglitt. ?,ünZar ich c:i r-:ter5iftnn; mit afe Ven j vbiciltcn .oige ; l'.cß m.ch von X'andarjten und Spe;isi!ift,bc)a,Nili,. fcu mich mit t.'ifrctirt) ud '.ccme tj Poiaß isüll:en. d.S ich wie ,n l.dend.'Z i,nrpe a-ii'.id. i'Jeni j'.orpkk trat mitÄaiiiiouub '','. cnd?dkZl, Htiejci..2uKtuve Jöornrctrren vV?nccrrr(-nnö li't nitfcca vot.jtnfc 2clbstdk ' r - . 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Deen'lna. . P. ar.;:J:iit a. - VÖV'O 4 ITHE MI1ÜL EXTRiCTS Trepared accordlng to tbe f oruiula of Dr.Wm. A. IIA3ESIOXD, In hls laboratory l VI'auhing;toii, t. C rr.nr.BRIJiE. frorn the braln. for äiieR' of the hram end norvou ivstf in. I JIEDl'LH.VK, from the spln&l cord.for öic!H'- of th com. (Locotnotor-AxUU.etc.) I CAIIDI.XC, from tli tie&rt, for dlteuci , of th ri-rt. TLTl3ltiTom ms iwws, iorois?-fsoi i the toste. (Airopüy of tte orgtuu. lupoteacy, et I OV ARIXE, from the ovarlcs.for Nse, Of th ovsrl-. jl I KlT lil.M., tDyTOQluCt CtC Des. Fivo Drops. 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i e b e. Roman von A. von Klinckostroem: (Fortsetzung.) ch dars Ivanen iciDcr n:ct)t v:rkchleu. mein v:r:hr!er Herr Varou, daZz sich die Sache sehr e:nst ans- . cf..i. ..ri ;n . i. . lai.'.iai. ir .'ouiietiun ti ein ui:e wohnlich starker gewesen und kann s!u? bn der geringsten Anstrengung oott Aufregung Miederholen. Wenn es Sie bcruhiaen , soll!.' noch einen anderen Ar.;! zuzuziehen, so bin ich vollständig da7n:t etuverZtanden, denn so schnierz lich es inir ist, Ihnen sagen zu müssen, bin ich doch der Ansicht, daß das Lcöen Ihres Herrn Sohnes in d!:szm Au a;nslici an einem siMichen fttiva haugt. Sein Körper ist eben zu schwächlich und .entnervt, uin einer derartigen Erschütterung Stand zu hak ten. Ich bin außer inir, buchstäblich auf.r mir, da etwa Derartiges in meinem Hause passiren mußte, aber ich glaube wohl versichern zu können, daß mich kein: Schuld trifft. Ihr Herr So5n schien diese ganze 5!eit bindurcö ruhi. und fügsam, und berechtigte, zu den besten Hoffnungen, um so peinliche? überraschte uns der plötzliche Anfall von Tobsucht. Während dieses raschen Austausches von Worten gehen sie den langen Kocridor entlang, der Doktor, um den Wez zu zeigen, einen halben Schritt voraus. Mit einmal klingt aus einer der Thüren gellendes, unheimliches Lachen, das in widerwärtiges Schreien ub:rg:ht. Warter ellen von verschiedenen Seiten hinzu, und einer derselben trägt ein Kleidungsstück über dem Arm. daZ einer Jacke mit elleiTlängen Aermeln ähnlich sieht, und ruft dem Doktor zu: Nummer Fünf hat wieder einen Anfall von Tobsucht. Man muß ihm die Zwangsjacke anl:g:n.Herr von Crlingen klammert seine Hand mit krampfhaftem Druck um den Arm seines Ne??en. Was ist das, Reinhardt? Wir sind ja m einem Jrrenhause! Es scheint fast so!" entaegnete Nemhaidt eöenso bestürzt. Das ist entsetzlich! Ich hatte keine Ahnung davon, glaubte, es fei nur eine Heilanstalt für Neröenleidend:.Das ist e3 auch!" beruhigt DoktorLehling. Da indeß jede geistig: Störunz aus nervöse Assektwn zurück zu führen ist, so kommt es natürlich oft vor. daß mir auch 'schwerer Erkrankte von ihren Angehörigen anvertraut w:rden, die iaj in diesem Flügel unterzubringen pflege. Die harmlosen Patienten, zu denen ich bis jetzt Ihren Herrn Sohn zählte, logiren km Hinteraebäude und im linken Seitenttüael. der aber im Augenblick einer baulichen IV . L. . . rk? Tl neranoerung. n?egen unpairoar weshalb ich gezwungen bin, Sie hier durÄ zu geleiten. . Ich bedauere das lebhaft, denn ich sehe, daß Sie sich jetzt eine ganz unrichtige Vorstellung von mcizer Anstalt machen." Diese ganze Erklärung gleitet erfolzlos an dem alten Herrn ab, denn er schüttelt nur. den Kops und bleibt )ab:i: In- ein Irrenhaus hätte ich meinen Jungen niemals gegeben. , Wir sind zu? Stelle!" sagt der Direktor, vor einer Thür stehen bleibend. Wollen Sie eintreten, Herr Varon? Ich hab: Ihren. Hrrn Sohn auf Ihr 5icmrnen oirb? reitet, möchte aber Jh ren Herrn Neffen bitten, dem Kranken für's Erste keinen Besuch zu machen, sondern mit mir hier im Nebenzimmer zu warten. Jede Aufregung, jedes unnütze Wort muß vermieden werden. Der ältereErlingen bleibt noch einen Moment stehen, um nach Fassung zu ringen, und öffnet dann leise die bezeichnete Thür. Ein Krankenwärter erhebt si ge räuschlos und geht hinaus, um dem Vater den Platz neben dem Vett einzuräumen. in welchem Fritz still, mit eingesunkenen, düsteren Augen liegt. Auf der breiten Lagerstätte, in den weißen Kissen erscheint seine Gestalt ganz besonders knabenhaft und schmächtig, und das Gesicht mit dem leidensvollen Zug dagegen unverhältnißmäßig alt. aber das nervöse Zucken und grundlose, blöde Lachen, welch. dasselbe sonst entstellte, ist einer tiefen, beinahe starren Ruhe gewichen, der Rube äunerster Erschöpfung. Alles Leben, das in ihm wohnt, scheint sich in seinem Blick zu concentriren. der vorwurfsvoll und angstvoll zugleich an dem Eintretenden hastet. Mein armer Junge!" sagt der alte Herr, auf das Lebhafteste erschüttert durch diesen Anblick, und die weiße, knochige Hand, die auf der Decke ruht, in die seine nehmend, frrin zieht die Hand zurück und bewegt die Lippen, aber seine.Stimme ist so leise, daß kein vernehmbarer Ton kervordrlnat. Es thut mir leid, Dich in diesem Zustande wieder zu sehen. Ich meinte, der Aufenthalt hier sollte zu Deinem Besten sein und Deine Gesundheit kräftigen. Ilt man schlecht mit Dir umgegangen? Hast Du Dich zu veklaaen?" Sie haben mich wie einen Idioten t. ... . ri.'-t behandelt, ooer wie einen auaj ling," bringt Fritz endlich vernehmlich über die Lippen. Ich wollte heraus um ieden Vreis. aber die Hunds fötter waren in der Uebermacht, warfen mich zu Boden. Zarum fast Du mich hier einsperren lassen? Jetzt sterbe ick,, und Du bist Schuld daran. Es aeüt. nzch nicht zum . Sterben, mein Junge. Du bist freilich trank, aber es wird besser werden. Wir wolUn nosfi andere Aerzte zuziehen, und wenn sie damit einverstanden sind, .. . . t ' . . Dich hier heraus neymen uns naq. Deiner Wohnung bringen. Nichk wahr, das wird Dir lieb sein?' Der lttanke bewegt zustimmend den Kopf. Ja, ja, gesund werden. ganz gesund! Fort von hler," Neinhardi soll aleich zur Stadt zu rZ'.ck und einen zweiten Arzt herauZ sckZcken. Er bat mich hierher begleitet, wartet dort im Nebenzimmer. Willst Du ihn nicht auch einen Augenblick
sehen?"
Fritzens .Züge nahmen einen A'lsdruck finsteren Hasses an. - Nein, ich mag ihn nicht sehen. Er soll sich zum T:ufel scheeren, wartet aus meinen Tod, m die Erbschaft anzutreten! Aber ich werde ihm die Freude nicht bereiten, ich werde leben bleiben, ihm zum Possen. Sag ihm nur, es ginge besser mit mir, er brauche sich keine Hoffnungen zu machen.". Die Anstrengung des Sprechens röthet fieberhaft sein farbloses Gesicht und erschöpft seine Kräfte, .denn er
mkt mit zuckenden .Lippen hinten über. Du thust d:m Reinhardt Unrecht. Nichts lag ihm wohl ferner, als Dir das Majorat zu mißgönnen. : Aber natürlich soll er nicht herein kommen, wenn Du ihn nicht sehen willst. Be ruhige Dich nur, mein Junge. Ich will ihn zur Stadt zurück schicken, und durch ihn einen zweiten Arzt heraus rufen lassen." Der alte Herr sieht auf und geht nach der Thür, und der Kranke hebt unruhig die. Hand. Willst Du etwas sagen? Möchtest Du etwas haben?Geh nicht fort,' Papa! Laß mich nicht, wieder allein. Es ist so schreck ich, allein zu sem und rmmer zu denken, daß man sterben muß. -Du glaubst ja auch, daß ich sterben werde. cnst wurdest Du nicht einen andern Arzt zuziehen." Aber ich denke nicht daran, mein ieber Junge. Es liegt mir nur daran, em zweues compeienies imgeu Darü . i , , i . i ber zu hören, od man Dich augenbllck ich transporhren kann, oder noch ein paar Tage damit warten muß." Ein paar Tage! wiederholt Fritz räumerisch. Werde ich noch ein paar Tage zu leben haben? Mir ist so elend zu Muth so elend, Papa! Du bist - doch so kräftig und gesund. arum bin ich denn n.lr solch ein Schwächlinz? Papa!" Was denn, mein alter Kerl!" Du hast so wenig Freude an mir g:habt, und das thut mir leid. Aber," die abgezehrte Hand tastet jetzt hilfesuchend nach dem Vater hin, ,laß mich nicht sterben. Nein, nein! natürlich sollst Du eben! Du bist ja oar nicht so krank wie Du denkst. Laß mich nur dem Reinhard! Bescheid sagen. Hernach bleibe ich hier bn Dir sitzen. Herr von Erlingen kann den Thraien nicht länger wehren, die ihm unaufhaltsam in den Bart rollen, als er zu seinem Neffen und Doktor Behling n das Nebenzimmer tritt, um den Erteren mit kurzen Worten zu verstän dizen, und den Letzteren zu fragen, ob er einen Transpoit des Leidenden m Krankenwagen für möglich halte.' Das ist im Augenblick ganz auögeschlossen!" lautet die bestimmte Antwort. Ich stelle Ihnen anheim, jeden. Arzt, den S'e etwa wünschen sollten, zur Konsultation heraus zu bringen. Sie werden überall derselben Ansicht begegnen. ' Man einig! sich hierauf schnell über die Wahl des zu consultirenden Me diziners, und während der alte Herr an das Krankenbett - seines SohneS zurückkehrt, .fahrt Reinhardt ..zur Stadt, erledigt sich der verschiedenen. ihm gewordenen Auftrage, und fahr: dann bei Fritzens Wohnung vor. um seine Frau zu benachrichtigen, daß ihr weiteres Verbleiben dort unnutz. sei. Wie er den Droschkenkutscher bezahlt und im Begriff ist, das HauL zu betreten. . fahrt Baron Elden vorüber. läßt halten, und springt aus dem Wa g:n, um mit ihm zu sprechen. Wissen Sie, daß Altenau wieder in Berlin ist?" frägt er hastig. . Nem. Aber es ist mir lieb zu horen. denn es sprich! zu seinen Gunsten und ist jedenfalls ein Beweis, daß er ein gutes. Gewissen hat und sich ver antwörten kann." Er hat damit angefangen, Of,'ersheim zur Rechenschaft zu fordern, als den Ersten, der die nachtheiligen Gerüchte über ihn und seine Frau in Umlauf gebracht hat. In diesem Augenblick wird die Sache zwischen ihnen im Grunewald in's Reine gebracht. Offersheim bat mich, sein Sekundant zu sein, aber ich lehnte diese Ehre ab.weil ich inzwischen die Ueberzeugung ge Wonnen habe, daß der Mann in des Wortes eigentlicher Bedeutung kein Gentleman ist. Er mag mich daraufhin fordern, wenn er will, und wenn er heil aus diesem Rencontre mit Altenau hervorgeht. Ich war schon vorhin .bei Ihnen, um mit Ihnen zu sprechen, fand Sie aber nicht zu Hause, und es ist mir lieb, daß ich Ihnen hier begegnete, denn ich wollte Sie bitten, Altenau -meine Entschuldigung zu übermitteln, daß ich mich hinreißen ließ, durch die' Verhältnisse getäuscht, ungünstigen Schlußfolgerungen mit Bezug auf ihn Ausdruck zu geben. Will er trotzdem Satisfaktion von mir haben, so stehe ich zu seiner Verfu gung. Wollen Sie ihm das lagen?" . Wäre es nicht besser. Sie theilten lhm das, Alles schriftlich mit? Die Einmischung einer dritten Person ist 1 V ;ri ev".. i rn in ocn meinen auen niaz. zum or theil , der Sache.- - - Meinen Sie? Ja. vielleicht baben Sie Recht. Gut, so will ich schreiben. Aber ich.halte Sie auf? Sie wollten in das Haus?" ' Ja, mein: Frau wartet dort oben, hat die Wohnung meines Vetters ein wenig in Ordnung gebracht, denn wir glaubten,, ihn hierher transportiren zu können, was sich indeß als vergebliche Hoffnung erwies, denn sein Zustand scheint hoffnungslos. Er hat in der maison be sante" einen Blutsturz ge habt und ist so gut wie aufgegeben." - Sein Tod wäre wobl die bette Lö suna. Ich glaub: 'kaum' dan der alte Trieberger noch Freude an ihm erlebt hätte. - Sie sind dann, wenn ich nicht . rnn t . : ' ; ' irre. yer. Acaiorazseroe..Bitte, sprechen wir iekt nicht dadon. ES ist mir. der ich rnzin.? alten Onkel verehr.? und, Hochschatze,, unend lich, peinlich, aus' seinem. Unglück Nu, tzen zu ziehen," Pqrdon, wenn ich dq einen wunden Punkt berührte. Au Wiedersehen, neoer Zungen. . . -.Adieu. Baren." . .
Reinhardt" steigt die Treppe' empor, eine Beute der widerstreitendsten 'Empfindungen. Eine Kette von bäklichen
Vorstellungen? bemächtigt sich seinerund läßt ihn nicht wieder los, so sehr er sich . auch bemüht, sie abzuschütteln. . .. Er i weiß, daß Offersheim ein berühmter tn:rx rx"!.. ? n - err rwi - 1 iiioicnicgugc iii. . Äuenn n.ienau aus diesem Duell nicht lebend hervorginge,' so würde Lenore frei, und alle andern dazwischen liegenden Hindernisse überspringend, malt ihm seine rasche Phan tasie ein Bild auS, vor dem er unwillkürlich die Augen schließt. Sein Ge sicht trägt einen so verstörten. Ausdruck, als er endlich oben' FrihenZ Wohnung betritt, in welcher Mira seiner wartet, daß sie hastig frägt: Ist er todt?" . Wer?" ruft er, aus seinen Gedanken emporfahrend, erschrocken. .Nun, Fritz natürlich. Wer denn sonst? j . Ach so! Nein, der arme Kerl lebt noch, aber es geht ihm schlecht. . Ich habe eben einen zweiten .Arzt zu ihm hinaus geschickt. Der Onkel ist gleich draußen geblieben. Wenn der Blut stürz sich nicht wiederholt, Ist: es vielleicht möglich, ihn noch am Leben-zu erhaltet ' ''''',....,. , . Mira merkt auf der Stelle daß, eS nicht Fritzens' Zustand allein -ist welcher Reinhardts Stimmung .beeinflußt und ihren geschickten Fragen gelingt es ihm den wahren Grund seiner, sonderbaren Aufregung zu entlocken.. Wie sie von der Begegnung zwischen Al tenau und Offersheim hört, -flammt ein heißes Roth über' ihre Züge, und m ihren Augen blitzt em Strahl du steren Hasses auf. Laß uns heimkehren!" sagt sie nach kurzer Pause ruhig, und dort weitere Nachrichten 'abwarten.- Du kannst Fritzens Schlüssel an Dich nehmen, bis Onkel Erlingen sie zurllckverlangt." ; . -. - . Das Ehepaar legt den Weg zu sein'er Wohnung in tiefem Schweigen zurück, dann eilt Mira in ihr Schlafzimmer, dessen. Thür sie schließt, zün det ein Licht an und zieht, einen Brief aus der Tasche, den sie-in die Flamme hält, bis das Papier zu einem Häuf lein schwarzer Ascke veralimmt.' Geaen Abend läßt sich der kleine Wessels bei Reinhardt melden und betritt des Letzteren-Zimmer mit allen Zeichen. heftigster Erregung. Wir sind ruinirt! ruft er. sich in einen Sessel werfend. Sie haben natürlich auch die Börsenbewegung der letzten Tage verfolgt?" . Nein!" versetzte. Reinhardt, von einer bösen Ahnung ergriffe!:,, hastig. Ich gestehe, daß ich während der letz ten, Zeit ein wenig nachlassig die Zeihingen gelesen habe. Was ist denn schehen?" Die Silbernlinenaktien fallen rapid. Es stellt sich heraus, daß daö ganz: Unternehmen Schwindel ist. Was? Sie sollten nichtö-davon wisfen? Sie. der Sie mich und noch verschiedene Andere dringend dazu überredet haben, unser Kapital darin anzulegen? Das ist doch kaum glaublich." Aber ich versichere Sie. ich weiß nichts davon. Meine Geschäfte, zverden von einem uns bekannten Finanzmann geleitet, und da ich wenig davon verstehe, so habe ich ihm die Sache vollständig e überlassen, und mich in letzter' Zeit nicht sonderlich darum gekümmert.. Es schien ja Alles ausgezeichnet zu stehen.. Die Aktien stiegen doch wie auf Hefen. Es wird sich jetzt wohl nur um eine vorübergehende Kursschwankung, handeln." Haben s:c einen Börsenbericht bei sieb? . ?Jch weiß gar. nicht.. wo meine heutigen Zei tungen hingekommen sind; sie liegen vermuthlich im Zimmer meiner Frau, Warten Sie, ich werde sie holend' ' - Reinhardt mag nicht eingestehen.daß er indolent genug gewesen ,st. Mira die Regelung seiner Geldgeschäfte allein zu überlassen. Er fängt jetzt auch an, sich zu'beunruhigen, und sucht nach der Börsenzeitung umher, aber Wessels hält ihn mit einer heftigen Handbewegunz zurück , und zieht aus seiner 'Tafche eine Reihe von Börsenb:richten,die er auf den Tisck wirt. (Fortsetzung folgt.) r-r Grastn ZwrinavkUi. l Klaus Rutland. Haben Sie sich die intenssanteNachbarschaft selbst- gewählt, !oder hat der Cameriere so freundlich die Vorsehung gespielt?" flüsterte mir' Frau-van Brocken zu, eine liebenswürdigeLandsmännin,. die Gattin des .holländischen Richters amAppellhose zu Alexandrien. Es war kurz 'nach der Abfahrt aus dem Hafen von Marseille auf einem .Dam pfer der. Messagerie maritime, beim ersten Diner an Bord. Ich, stand im Begriff, von meiner Urlaubsreise nach Europa auf meinen Konsuls-Posten nach Kairo zurückzukehren und. hatte mich gefreut, bei meiner Ankunft auf dem '.Schiffe Herrn und Frau' van Broeken zu treffen, die, gleich mir. ihre Heimreise nach, Egypten. antraten; -sie waren mir Beide' sympathisch., er. ein vornehmer' Mann mit verbindlichen Manieren, wie die meisten Holländer, denen ich im Auslande,' begegnet' bin, sie, ein allerliebster Kerl' hätte ich beinahe gesagt,. aber, das wäre' doch ...zu respektwidrig, nein, ein reizendesmun tereS Frauchen,-dessen Gegenwart die Langeweilen unfehlbar ' : verscheuchte. Deshalb, hatte ich auch vor Begmn-d-s Mittagsmahles vorsorglich eine.q Tisch Platz neben dem-ihrsgen. helegl. .. . . ,' D'.?' van einem kleinen spöttischen Lächeln' begleitete' Frage lenkte meine Blicke nach rechts - . : ?toiyM Ansehens war .'sie; schon perib.. meine' zweite Nachbarin, eine imposante -Dame, groß,-üppig' und hellblond;: .pazu hunkle.-.schwetMüthize Klugen,.', sehr schwarze .AuF:nhraueo,, ln-römisches Profil, und-einen -Teint, her, hurch e,ine, schwarz: Spint'yilet.le von raffinirter Vleganz 'vortheilhast gehoben wurde, ' Neben ihr, saß ein blasses, brünettes etwa . fünfjähriges Mädchen mit. einem alten, unnatürlich sernünMaen Gsichtchen: lzaö Kind
:egte j!c) seldst. mit großer. Geschrckllch jeit von den herumgereichten Speisen vor und ließ die klugen Augen gleich giltig, ohne eine Spur von Verlegenheit oder Neugierde über die Schiffstafel schweifen als seien ihm Seereisen etwaZ LängstgewohnteZ.
. Selbst gewählt ist mein Platz allerdlngs," beantwortete ich nach kurzer Pause die an mich gerichtete Frage. Aber nur mit Rücksicht aus meine Nachbarschaft zur Linken." - Frau dan Lroeken lächelte wohlwollend. ..Ueb rigens," fuhr -ich -dann in halblautemTone fort, haben .Sie eine Ahnung, wer die Dame ist?" ' - S verneinte.'". Bis jetzt noch nicht. Ich hörte sie vorhin mit dem Kinde Italienisch sprechen!" , Sie hat .aber nordisches Haar," bemerkte ich. Frau van Brocken lachte. O, waZ seid Ihr Männer sür Unschuldslamm mer! Daß Sie weitgereistes, weitn fahrenes Mitglied des diplomatischen Corps. -noch -an- die Echtheit , dieses Blond glauben ist. geradezu rührend!" - Bei genauer Prüfung fand ich aller dings, .daß die helle. Haarfarbe, etwas unnatürlich Glanzloses, LeichenhaftcZ hatte. -'' - - -' Eine'Vrünette vom- reinsten Wasser ist sie," erklärte.'meine. Freundin- bestimmt. . Ich glaube sogar,, orientali schen Ursprungs... .Sehen Sie, nur, ihre. Fingernägel', sind mit Henna ge färbt, wie die der Araberinnen." Ich 'warf -einen Seitenblick auf ' die schöngeformten, nur allzu sehr . mit Brillanten' geschmückten Hände. ; Dies .Mal irren Sie .sich .aber,meine Gnädigste',"' bemerkte, ich darauf Das j st. kein Henna, sondern Gold, wenn auch etwas verblaßtes: - Sie ha ben doch , schon' gehört, daß die neueste Pariser Mode den Damen gestattet, die Fingernägel zu vergolden!" ... Sie mögen Recht haben," gab Frau oan Broeken zu. Aber gleichviel. Eine wirkliche Lady färb! sich die Nägel schwerlich mit Goldstaub, so wenig wie die Haare. , Ganz geheuer ist mir die Dame nicht." '.' In diesem Augenblick traf mich der Blick der Besprochenen, ein seltsamer, fragender Blick.' .Ich erschrak. . H?ffentlich verstand sie nicht Deutsch. . Frau van Broeken. hatte die letzten Worte etwas laut gesagt. Nun.' ganz geheuer war ' mir d:e Schönheit - auch nicht, die Vergoldete wurde bald der Zielpunkt aller Blicke. , was sie indeß kaum zu bemerken schien. , Nach Beendigung des Diners nahm eine vertrocknete,, trübselig dreinschauende Bonne das Kind in Empfang und führte es in eine Kabine. Die schone Mama folgte bald. Ich stieg mit Frau van Broeken auf daö Deck hinauf, während ihr Gatte im 'Salon blieb,' um Briefe zu schreiben..., Es war eine herrliche, stille, silberglänzende Mondnacht. Langsam schritten wir in der kühlen Nachtluft auf und nieder. Wie Vogelgezwitscher tönte das anmulhige Geplauder der jungen Frau an- mein Ohr, während meine Gedanken dabei ein wenig weiter schweiften. - Sie würde empör! gewesen sein, hätte sie gewußt, wohin. ' Da ist ja die falsche Blonde! rief sie jetzt plötzlich. Die Genannte erschien in einen hellen Abendmantel gehüllt und von der Bonne gefolgt,- die einen Schiffsstuhl aus einander klappte, und der Herrin, während diefe sich darauf niederlegt:, In rothseidenes Daunenkissen in den Nacken schob. ' Die 'Dame sireckte sich bequem aus und zündete sich eine Ci-garette-an. ? Ein kleiner, schmächtiger Herr mit einem rothen Fez .auf dem Kopfe, den ich schon bei Tische bemerkt und alö einen Levantiner Banquier Simonido erkannt hatte, wir waren früher öfters im Klub Khedivial.in Kiro zusammen getroffen, näherte sich jetzt dem Schlsfsstuhl mit einer höflichen Verbeugung und einigenWor? ten.' die ich nicht recht verstehen konnte,' wahrend aus der Antwort der schönen Vlonden 'die auf französisch gesprochn nen Worte:'. Ich entsinnemich sehr wohl,? mein Ohr erreichten. - Darauf ließ sich der Levantiner ne Un ihr nieder. ' . . Frau ' van Bio.'ken erklärte, jetzt ebenfalls müde zu sein, und wir setzten uns aus eine Bank in der Mitte des Verdecks. : Aus .der Ferne führte der Abendwind zuweilen ein Wort aus. der Unterhaltung jener Beiden zu uns her über. Die Dame hatte ein etwas rau heS, tiefes, aber nicht gerade unangenehmes Organ. Als wir beim Hinabgehen wieder an ihr vorüber kamen, bemerkten wir, daß sich die kleine Gruppe noch um ein dritjcs Glied, augenscheinlich einen sehr ju gendlichen Mann. die Gesichtszüg: vermochte Ich nicht zu unterscheiden vergrößert hatte. ' . . . . Circe schwingt schon fleißig ihren Zauberstab," meinte meine moquante Freundin Herausbekommen - - muß ich aber doch, wer -sie ist, wenn sie überhaupt Jemand ist," fügte, sie mit maliziösem Lächeln hinzu.' . Ja. sie ist Jemand !V rief ich, ihr am nächsten Tage entgegen nachdem ich eine ' längere Unterhaltung 7 mit dem Schiffsarzte gehabt- hatte, der Herr Doktor.hat.mir soeben .erzählt daß. sie Gräfin Dorinavelli heißt,;" . ' Die skeptische cw, zuckte die Ach lein. ', - - .Ach Gott. Gräfinnen auf i, die al lein reisen Simili-Brillant . Vorläufig: sollt? unsere Neugier gedämpft roekden, ein htftigerWind und unangenehm holder ; Seegang . drängte die Sorge für, fcal eigene iWohlbef in in in den Vordergrund. . .. .. . Wir-kämpften wacker aegen die. böse !, Seekrankheit an. wir Drei. van. Aroe- ! Zenö ii?.d ich. aber schließlich packte sie I uns doch mit ihcen Krallen, und wir iußteN'Unserk Leiden w den schützenden - Kabinen bergen. ; - ' -. Zwei Tao lang währte das UnbeHagen. . Am dritten Morgen endlich beruhigte sich' daZ aufgeregte Element. - Gräfin Dormavelli schien dem Frle-
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ren noch nicht recht zu trauen. 'Denn sie lag den ganzen Tag über stilli ausgestreckt auf ihrem Schiffsstuhl, in ein:r sehr bequemen Matinee-Kleidung eine Spitzcnmantille malerisch um das Blondhaar geschlungen, und ließ sich Pflegen. . Der Levantiner und der andere jugendliche Verehrer, ein .schmächtiges, blondes, feines Bürfchchen, welches nach kaum absolvirtem Abiturientenexamen aussah, begaben sich nicht von ihrer Seite. -Gegen Abend bemerkte ich. wie der Levantiner dem jungen Menschen etwas zuflüsterte, als ich vorllöerschritt.. und kurz darauf redete mich derselbe an, indem er sich mir als Otto Wiedtmann aus Hamburg vorstellte und mir zugleich mittheilte, daß er einen Empfeh lungsbricf an mich von. seinem Onkel, dem Geh. Legationsrath D. vom auswärrigen Amte, in seinem Koffer liegen habe. Er hatte, wie ich richtig vermuthet. soeben erst die Gelehrtenschule", wie sie in Hamburg das Gymnasium betiteln, verlassen und wollte später Offizier werden, sich aber diesen Winter noch ein wenig in der Welt umsehen, ..das Leben studiren", Egypten, Palästina und Konstantinopel besuchen. Ein angenehmes, noch ziemlich kindliches Bürschchen; , aber leider bereits bis über die Ohren in die schöne Jtalicnerin verliebt, wie ich sehr bald bemerkte. Ich ließ mich der Dame vorstellen, und auch das holländische Richterpaa? wurde schließlich nach einiger Zeit mit derselben bekannt gemacht. - Eine ganz . interessante Frau," urtheilte Frau van Broeken nach der ersten längeren Unterhaltung mit' der Gräfin aber ich bin doch froh, daß. sie den Winter in Kairo und . nicht in Alexa'drien. zu verbringen gedenkt. Bei mir empfangen würde ich sie ungern." Verdenken ' konnte ich ihr das von ihrem Standpunkt aus gerade nicht, besonders als der Levantiner Bankier, der die Gräfin schon von einem früheren Aufenthalte derselben in Kairo he? kannte, uns am folgenden Taae eine kleine Biographie derselbcn zum Besten gab. Sie machte damals großesAufsehen in der Kairiner Gesellschaft", erzählte .r, besonders da sie erst seit Kurzem getrennt von ihrem Gatten lebte. Gras Dorinavelli gehört einer der ältesten römischen Familien an. Er soll ein braver, aber etwas blöder, beschränkter Herr sein. sie stammt aus einer gänzlich heruntergekommenen Mailänder Familie und soll durch ihr ertra vagantes Leben die pekuniären Äer .Hältnisse des armen Grafen ebenso wie seine gesellschaftliche Stellung sehr ge schädigt haben, bis endlich der großi Krach erfolgt ist. Seitdem irrt du verlassene Schönheit von einem Seebad, von einem Luftkurort, von einer Großstadt zur andern rastlos umher." .Und wovon lebt sie?" fragte i5i. Mein Berichterstatter zuckte die Achseln. .Eine Rente hat ihr der Graf ja allerdings ausgesetzt. Aber die reicht, so sagt man, kaum zur Begleichung ihrer Handschuhrechnung aus. Das Uebrige? Wer weiß es? Glück im Spiel-viel-leicht; damals wurde allabendlich ra send gespielt bei der Dorinavelli." (Fortsetzung folgt. ) Gedenken Sie, daß die Wisconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukce, It. Paul, Minneapoliö - und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago,' Milwaukce, Ashland, Duluth und den Plätzen a Superior See angesehen wird. : - Bedenken Sie ferner daß die WiSconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Rordweften, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den riäch ften Ticket Agenten oder an 3ai. C. yond, Gen. Paff. Agent, - Vilwauke Wi CAKL.PINßPANirS. . - . Osutfchs Buch-Handlung 7 Süd Alabama Straße. Bestellungen und Abonnements auf alle im In und Auslande erscheinenden Bücher und Zeitschriften werden angenommen und vromz?l abgeliefert. ...... ' An- und Serkauf alter Büchn. CciUlisttsch LUerat.
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