Indiana Tribüne, Volume 18, Number 94, Indianapolis, Marion County, 21 December 1894 — Page 2

Jndlana Tribüne

Erscheint Taglich und Sonntags. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntagS-.Tribüne" B Cent? per Woche. Beide zusammen 15 Cents oder es Cents per VZonat. Per Post außerhalb der Etadt zugeschickt in Vorausbezahlung $3 per Jahr. Offtri 13 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 21 Dezember 'U Pariser srandalgeschichten ' Bei den Skandalgeschichten, t seit einiger Zeit die Spalten der Pariser Blätter füllen und die in der französischen Kammer ihr Echo gefunden z den, handelt es sich nicht mehr um dereimelte Erscheinunzen, wie sie in jedem Gemeinwesen vorkommen können, fondern um so deutliche Zeichen des Ver falls im öffentlichen Leben, daß der un befangene Beobachter seine natürliche Äbneigung ge.qen Skandal bei Seite zu setzen hat, um im Zusammenhang das zu wiederholen, wa in Einzelheiten vielleicht schon bekannt geworden ist. In Frankreich stehen zur Stunde folgende Skandalgeschichten an der Tagesordnung: 1) Der Fall Dreyfuk: ein Generalftabsoffizier, der beschuldigt wird, cebeime Dokumente aus den Archiven des Generalstabs kopirt und in Kopien an das Ausland verkauft zu haben. Hauptmann Dreyfuß befindet sich schon seit Wochen in strengster Jsolirhaft, weshalb nichts Genaueres über seinen Fall bekannt geworden ist. Man weiß nur, 'daß er leugnet und daß die Handschriftenvergleichung beim Schuldnach weis die Hauptrolle zu spielen hat. 2) Der Fall Portalis. Baron Portalis. Enkel des Justizministers Napoleons des Ersten, Chefredakteur des Dix-Neuviöme SZöcle", über, führt, durch eine sogenannte Preßcampagne" gegen 'die Spielhöllen von Paris Erpressungen verübt zu haben. Durch Vermittelung eines sich B ron" titulirenden Individuums deutsch, polnischer Abstammung Namens HefftI?r hat Portalis von einem Cercle-Jn-Hader Namens Bertrand 60.000 Francs Schweigegelder herausgeschlaaen. Portalis der längst als Erpresser bekannt war. ist durch seinen Hel" fershelfer de Clerq. einen belgischen Journalisten, der bereits wegen ErPressung gesessen hatte und von Portalis nach seiner Entlassung aus dem Gefängniß wieder als Redacteur am Dix-Neuviöme Stele" angestellt wor'den war. compromittirt worden. De Elera ebenso wie Girard, Verwalter des Dix-Neuviöms Siöle". wurden verhaftet, während Portalis sich durch die Flucht der Verhaftung zu entstehen wußte. 3) Der Fall Allez. Das Haus Allez hatte bei einer bedeutenden Militärlieferung Feldkessel von zu geringem Gewicht geliefert, deren Annahme verwei ert urde. Durch .Einsetzung eines falschen Bodens wurde die GewichtsDifferenz ausgeglichen und die derart hergerichteten Feldkessel auf's Neue der Llbnahmecvmmrssioni - unterbreitet. Dies e merkte den Betrug und das bedeutende Haus Allez hatte sich gerichtlichen Ver. solgungkn. auszusetzen. Nun wird die Sache etwas dunkel. Ein .Syndikat" von fünfChefredacteuren Pariser Blätist erbot sich gegen Zahluna von 100. '000 Francs die Sache zu unterdrücken. Für 'den Fall, daß der Kriegsminister General Mercier die Einstellung der von ihm angeordneten Enquete ''nicht befehlen wollte, sollte er wie die Syndikat-Mitglieder sich anheischig machten . durch eine Interpellation in der Kammer gestürzt werden. .Es wird behauptet, daß das Haus Allez durch einen Vermittler die Zahlung verlangt und mit Ausnahme, der Vermittlergebühr auch zurückerhalten hat, weil die Sache durch eine Jndiscretion von Portalis, der nichts erhalten atte, bekannt wuroe.' Von einem zweiten Preßsyndikat ist ein ähnlicher Schritt bei Allez -unternommen worden. Allez hat sich geweigert, wegen Erpressung klagbar zu werden,, weil er dadurch die Stichhaltigkeit der gegen ihn erhobenen Anklagen erhärten würde. Auf die Anfrage, ob er Gegenstasd von Erpressungen, gewesen fei, hat er erklärt, er wisse nichts von der ganzen Sache. Die Justiz hat - sich deshalb nicht bemüßigt gesehen einzu areifen. Andererseits beweisen aber die Bemühungen, die' Sache todt zu schweigen, d. Stichhaltigkeit der gegen die fünf Chefredakteure gerichteten Be- , schuldiaunaen. Zunächst bat das große Preßsyndikat', versucht, .die "-Geschichte durch ein sogenanntes Ehrengericht aus der Welt zu schaffenl Das Ehrengericht hat sich cvnstituirt, großmächtig erklart: die Enquete ist eröffnet, dann aber seine Thätigkeit auf ein Protokoll beschränken müssen, weil kein Mensch gekommen ist, vor dem Ehrengericht auszusagen. Das Protokoll, das einzig darauf berechnet, war, dem Publi-. kam Sand in die Augen, zu streuen, besagte, daß dem Ehrengericht .nichts zu Ohren gekommen sei, was die Anklagen rechtfertigen 'könne, und nur ein Gericht Klarheit schaffen könne. 'Da das Gericht kem Versahren ohne Klage von Allez eroffnen 'kann, liest das Publikum aus dem verwickelten Protokoll nur heraus: Nichts kann die Anklagen rechtfertigen. 4) Der Fall Polizei-Acten. Die Polizeipräfekwr führt nach, den Mittheilungen des Minrster-Präsidenten Personalacten über: erstens alle Stellungsuchende im Staatsdienst, zweitens die hervorragenderen Mitglieder der Frem-den-Colonie in Paris und drittens die politischen Persönlichkeiten.' Die Acten setzen sich aus amtlichen Documenten, Berichten von Polizei-Commissären etc.. aber auch aus Geheimberichten von Polizeispitzeln, Mouchards" etc. zuLammen. De Clerq. der Helfershelfer von Portalis, der wegen Erpressunz vorbestrafte Verbrecher, war gleichzei (grörfnfllQni dt? üklmi. jnajl:

Redaction des' Dir-Neuvine Stele" zu überwachen. Wie in der Kammer festgestellt wurde, sitzt in jeder Pariser Zeitungsredaction mindestens ein Mouchard. Portalls lebte mit dem Petit Journal" in heftiger Zeitungsfehde.

DeClery verschaffte sich dank seinerÄerbindungen mit der Polizeipräfectur die Geheimacten von Marinoni, dem Vesitzer, Poidatz. dem Geranien, und Ju det. dem Chefredacteur des Petit Journal" und benutzte dieselben zu seiner Zeitungspolemik. Man hat wegen dieses unqualificirbaren Vertrauensmißbrauchs einen Subalternbeamten entfernt, behält aber das Institut der Polizeiacten wie unter dem Kaiserreich bei. 6) Der Fall der Äichter von Aix-les-Bains. Die große Mehrzahl der Nichter von Aiz-les-Vains sind während der viermonatlichen Kurzeit die Gäste des dortigen Casino-Inhabers zewesen, haben freien, Zutritt zu den Sälen und dem Theater gehabt etc. Unter dem Casino" verbirgt sich eine Spielhölle schlimmster Sorte,, deren Inhaber ein wegen 'Diebstahls .vorbestraftes Subject ist, der allmonatlich cber auch Processe vor den Richtern, die seine Gäste waren,' zu führen hat. Die Regierung'' hat isich. nachdem sie von skandalösen Vorfällen Kenntniß zehabt hat, darauf beschränkt, denRichUzn zu v'rb'?t'n. Bk2'lnstinungen von dem betreffenden CercleInhaber anzunehmen. . 6) Die Skandale ' von Toulouse. Der radikale Stadtrath hatte unter Connivenz des Präfecten seit Jahren die Wahllisten -gefälscht, einzelne Radlkale bis zu zwanzlgmal wählen lassen, desgleichen Todte als Wähler aufgefuhrt. Opportunisten . dagegen von den Listen gerstrichen. Die.Regierung hat den Stadtrath aufgelöst,' den Präfecten versetzt, und die Gerichte verhandeln gegen die Schuldigen. Man sieht also: Skandale überall: rn der Armee, m der yxtt, m ver Polizeiverwaltung, in dem Richterstand, in der Stadtverwaltung. DerAstox'Tramp. Jeden Tag wird uns vorgepredigt, daß in diesem glücklichen Lande alle Personen, vor dem Gesetz gleich sind, daß die Richter ohne Ansehen der Personen urtheilen; daß es nicht zweierlei Recht für Reiche und Arme, Bekannte und Unbekannte, Einflußreiche oder Bedrückte gäbe. Wir lachen Alle, wenn es in Deutschland noch solche Klassengesetze wie gegen Maiestats-Bk leidigung giebt; aber ist's bei uns im Grunde genommen, um ein Haar desser? In New York sitzt eine Familie, !camens Altor. feo lange, wie man von ihrer Existenz überhaupt Etwas weiß, hat noch kein Mitglied derselben auch nicht das Geringste für die Menschheit gethan. Der amerikanische Zweig stammt von einem deutschen Fleischergesellen ab, der, von Waldorf im Badensischen auswanderte und da durch reich wurde, daß er Indianer im Pelzhandel über das Ohr hieb und sei ne Profite in Grundeigenthum anlegte. Wenn wir die Familiengeschichte aller der Geschlechter studiren, welche unter monarchischen Principien eine Sonderftellung in irgend einem Gemeinwesen einnehmen, finden wir, daß doch wenigstens irgend ein Vorfahr, bei allen Räubereien und Verbrechen an der Allgemeinheit, irgend Etwas für das Volk oder das Land gethan hat. Wer kann einen Astor nennen, der als Sol dat, als Staatsmann, ja als einfacher Bürger sich jemals au5gez?ichnet hätte? Diese Astor - Dynastie, die in ihrer ganzen Existenz weiter nichts gethan hat, als '. Miethen zu schinden, deren einzelne Wohlthätigkeiten- nicht mehr bedeuten, als die Beiträge zu dem Gewissensfonds .'des Schatzamts, die von Leuten bezahlt werden, welche mehr genommen haben, als ihnen gehört, diese emerikanischen' Aristokraten- haben in New Fork einen Complex von Palästen. Vor ein paar Wochen bummelt ein ganz gewöhnlicher communer Tramp, der wahrscheinlich etwas zu diel Bierreste getrunken hatte, die fashionable Straße hinauf, torkelt in das Astor-Palais und legt sich gemüthlich in das erste Bett, das er findet. Die Idee, daß dieser Bummler irgend eine böse Absicht, hatte, ist absolut ausgeschlössen. Wenn das Haus, in welches er gerieth Hinz oder Kunz gehört hätte, würde kein Mensch sich darum gekümmert haben. Aber bei Astors! Ja. das ist ganz etwas anders! Wäre es bei Kunze's gewesen, hätte man den Tramp am nächsten Morgen im Polizzigericht gesehen, er hätte allerhöchstens ein paar Wochen Insel" (ArbeitsHaus) bekommen, und kein Hahn hätte danach aekräht! Aber-bei Astors! Wenn die- Sache im kaiserlichen Schloß in Berlin passirt wäre, hätten alle Hofjournale nicht soviel Aufhebens davon machen können, wie die amerikanische und namentlich die New Forker Presse. Der Astor-Tramp" war sofort eine Berühmheit. Reporters rissen sich um die Cre, ein Interview zu erhalten, seine LebenSbeschreibng ;und sein Bild, die beide, nur zeigten, daß man es mit einem ganz gewöhnlichen Tramp zu -thun hatte, wurden in. den meisten, Zeitung'n . veröffentlicht, die Polizei und die Gerichte, welche, wenn er nicht gerade in Astor's Haus gerathen wäre, ihn auf - dem Routineweg abgeurtheilt! hätten brauchten Wochen für die Untersuchung des schweren" Falles. Strebsame' Advokaten ' wetteiferten, sich einen Namen dadurch zu machen.daß sie die Eh haben könnten, den Astor-Tramp- zu vertheidigen. Jeder einzelne Schritt in dem großen Proceß wird durch die Preß-Associa-tionen über das ganze Land verbreitet und schließlich kommt der große Moment. wo der arme Kerl, vor seinem Richter erscheint. Dieser erklärt ausbrücklich. daß jede? Verdacht einer bösen Absicht, absolut ausgeschlossen sei, verdonnert aber den Angeklagten zu einem Jahr Gefängniß, dem höchsten Strafmaaß. - Warum ' die "höchste Strafe? ' Nun weil eZ eben bei AstorS und iMlfcriJitei oder ßujia vallirle.-

Natürlich cHpeNir! der 'Advokat', de? in diesem Proceß sich einen Namen machen will und der Himmel weiß; wann die Geschichte enden wird. . Die Astois aber sitzen ruhig dabei und warten, bis diese schreckliche Beleidigung

der Majestät des Geldsacks genügend gerächt ist und dem Volke gezeigt wird. daß es ein großer Unterschied ist. ob ein Tramp in das Haus emes Ajtors oder eines ganz gewöhnlichen Bürgers geräth. Und da schwatzt man noch von der Ewigkeit und Unwandelbarkeit unserer freiheitlichen Institutionen! Ja. wenn sie sich von selbst erhielten, ohne die stete Wachsamkeit und das elvjtbewußtsein des Volkes! Die Zustände in Neuguinea. Aus Anlaß einer englischen Meldung von einem allgemeinen Aufstande der Eingeborenen von, Neu-Guinea schreibt ein Correspondent der Köln. Zeit.": Für jeden Kenner der örtlichen Verbältnisse bedarf es keiner besondern Erläuterung dafür, daß die engliscke Nachricht von einem allgemeinen Aufstand der Eingeborenen aus den vttu Guinea umgebenden Inseln Unsinn ist und daß ihr bloß ein stark aufgebauschter. örtlich beschränkter Vorgang zu Grunde liegen kann. Die Verbindung , zwischen de n einzelnen Inseln, Jnselchen und Dorfgruppen, die in eine den Verkehr hemmende Unzahl von Svrackaeb?eten zerfallen, ist so gering. daß allein dies schon die Möglichkeit eines Massenaufstandes vollkommen ausschließt. Was im besondern das deutsche Gebiet anbelangt, so sind trotz phantastisch-kriegerischen' Aufputzes die Eingeborenen des Festlandes von Neu Guinea im Großen und Ganzen fehr unkriegerisch. Bloß die Bewohner einiger Dörfer in der Nähe von Hatzfeldthaften haben im August 1887 und im Mai 1891 aus der Wildheit ihrer habgierigen Barbarennatur entsprossene Raubgelüste bethätigt, denen einige schwarze 'Arbeiter und das letzte Mal sogar ein paar Europäer zum Opfer fielkn. Thatsächlich kriegerisch sind dagegen die Papuas des Blsmarck und Salomo-Archipels. Es qibt dort Geaenden. wie z. Q. die Insel NeuMecklenburg, wo kaum ein Jahr vergeht, ohne daß Habgier die Eingeborenen zum Ueberfall dieses oder jenes vereinzelt lebenden Händlers reizt, .worauf dann stets wieder eine kleine StrafErpedition der Weißen zu folgen pflegt. So ist eö schon ein paar Jahrs' zehnte lang vor der deutschen Besitzergreifung ungemüthlicher, aber altuberlieserter Landesbrauch gewesen, und so wird es,obwohl derartige Vorkommnisse seit 1834 immer seltener geworden sind, doch auch noch eine Zeit lang bleiben, bis einmal die jetzt auf die Aftro-labe-Vai sich vereinigende Cultur und Missionsarbeit der Deutschen auch solch entlegene Inseln wie Neu-Mecklenburg, Buka, Bougainville u. s. w. erreicht. Ein gemeinsames Vorgehen der Emgeborenen größerer Länderstrecken ist aber nach Lage der Verhältnisse ganz undenkbar. Es handelt sich immer nur um ein Dörfchen oder um einen als politische Gemeinschaft sich darstellenden Verband von zwei bis drei gleich sprachigen, durch Zwischenheirathen der Bewohner miteinander verknüpften Dörfern oder allerhöchstenS, wie bei totn Unruhen in der Nähe von Herbertshöhe auf 'der Gazellenhalbinsel Neu-Pommerns (März undApril 1890 und September 1893) um mehrere derartige Dorfcomplexe. Zu etwas "ernstern Kämpfen ist .es, soweit die Geschichte des heutigen Schutzgebietes der Neu Guinea-iCompaznie zurückreicht, nur zweimal gekommen, beide Male auf der von sehr kräftigen und verhältnißmäßig fleißigen, aber, auch Ut gerischen, und gewaltthätigen: Eingeborenen bewohnten Eazellenhalbinsel, und zwar 1877, als englische Missionäre und deutsche Kaufleute zur Strafe für verschiedene Morde das Dorf Karavia einäscherten, und im März 1386. als die Mannschaften des deutschen Kanonenboots Albatros unter heftigem Widerstand diö Bezirke Kabaira und Kabakadai durchzogen. ' Derartige Kämpfe mögen wegen der Tapferkeit und Verschlagenheit gerade dieser Eingeborenen .sowie wegen der Unwegsam-' keit deZ waldigen BerggeländeZ gelegentlich recht blutig ausfallen, aber ausgedehnte Feldzüze, wie sie in Ostafrikcr und Südwestafrika nothwendig, geworden sind, haben wir auf dieser ErdhAfte in absehbarer Zeit nicht zu befürchten. Als ich im Auftrage der Kölnischen Zeitung" das Gebiet der' Neu GuineaCompagnie bereiste, lebten auf den in der neuesten englifchen Alarmnachricht besonders ' namhaft gemachten Admiralitätsinseln ein Weißer und auf Nm-Mecklenburg (früher hieß es Neu-Jrland) sechs Weiße. Daß, diese letztern, die sich auf die Ortschaften Nusa. Kapsu. Kaboteron und Tudtub vertheUen, sämmtlich umgebracht worden sein sollten, ist höchst unwahrscheinlich." TaK uftn auö dem HimalayaGebiete. Ein interessantes Huhn brachte der Wiener Thier-Äroßhändler Karl Gudera .Anfangs dieses JahreS aus dem Himalaha-Gebieie bezw. 'auS Thibet nach Deutschland-. Es. ist dies daö an Größe den ' deutschen . Feldhühnern gleichkominende .Spießflug-Huhn, oder wie S der Einführer benennt, Hima-laya-Rebhuhn. . Die Färbung des S:f!eders dieses Rebhuhnes ist sehr hübsch. Die Oberfeite ist ähnlich: der einer Trappe, die Unterseite weiß. Die. Kehle ist ebenfalls weiß, der HalS braun mit grauer, weiß gesäumter Binde, daS Brustschild licht kastanienbraun. Vom Auae biS zum Ohre geht ein schwarzer, schmaler Streifen (Zügey. Die Ständer sind halb befiedert. In der Lebensweise ähnelt das HirnalayaNebhuhn dem in, Deutschland überall vorkommenden Rebhuhn. ES lebt, wie dieseS, paarweise; die Balzit tritt AnfanaS April ein. Die Senne MK!W.Znkr dunS&ifc

von Grelp.rn,' Muuchern s.'ivTr wenig kunstvolles Nest und legt 1Ä äußerst kleine, unregelmäßig braun, geUtdlt und (tifbrinttlit Kier. hlt st in

einem Zeitraum von 21 Tagen bebrü-1 tet. Die Jungen entwickeln sich rasch und kräftig und werden fchon ungemein früh flügge. Die Nahrung ist die der Rebhühner. Gegen Witterungseinflüsse ist das Hi-malaya-Rebhuhn vollkommen unemvfindlich; es verträgt Kälte und Hitze wie andauernde Nässe und Trockenheit gleich gut, daher es vorzüglich wozu der Einführe? es auch bestimmte zur Bevölkerung hochgelegener.rauhen Witterungsverhältnissen: ausgesetzter Jagdreviere geeignet ist. ffrhr. v. Liebig zu Reichenberg in Böhmen, kaufte im Januar einige Stämme dieses Flugwildes an und setzte dieselben sofort in's Revier ein. Die Hühner überstanden den strengen Nachwinter und das längere RegenWetter im Frühjahr vorzüglich, schrit ten. trotz schlechter Witterung-oerhält-nisse. zur Brüt, brachten ihr Gelege gut durch und führen gegenwärtig . ihre Jungen. Die günstigen, Berichte des g:nannten Freiherrn über dieses Huhn veranlaßten auch den Kaiser . von Oesterreich, für seine 'Hof-Jagdreviere dieses Huhn anzukaufen und daselbst auszusetzen. Auf der JiebNäums-Geflügel-Aus-ftellung, welche diefeK Jahr zu Pfinzsten der österreichisch-ungarische Ge-flügelzucht-Äkrein aus Anlaß .seines fllnfundzwanzigjährigen Bestehens in Wien veranstaltete, wurde dieses Huhn mit den ersten Preisen ausgezeichnet. Aber nicht allein von Seite des Jagdbesitzers dürfte dieses Huhn einer Beachtung werth sein, . sondern auch von der des Geflügelzüchters.- Die Zucht in der Voliere ist, nach den bisber gemachten Erfahrungen, nicht schwer; ste dürfte äußerst lohnend sein. Gudera, welcher hierin eine Probe anstellte, erhielt von vier Hennen 60 Eier, aus 'denen 42 Junge gefallen sind. Dies ist wohl nur ein geringes Ergebniß.welches' nur durch die Schuld eines Bediensteten 'entstanden ist. der aus Unachtsamkeit eine Henne frühzeitig bevor noch sämmtliche Jungen ausgefallen waren vom Gelege aufstieß. Ein Geflügelzüchter erhielt von Ziwei Hennen 35 Eier, aus denen 28 Junge -gefallen sind. Diese Hennen laufen ' sammt - den Jungen frei im Hofraum herum. Die Alten wie die Jungen sind vollkommen zahm und entfernen sich, trotzdem ihnen Gelegenbeit geboten wäre, nicht vom Hause, lind' vielmehr sehr ängstlich, nicht davon abzukommen; sie hören wie jedes andere Haushuhn auf den Ruf. Das Fleisch dieser selbst sehr alten Hühner ist vorzüglich, zart und sehr schmackhaft. Italiener in Berlin. 'Das jüngste Deutschland macht Schule bei den Italienern " und zwa; an Ort und Stelle, am Ufer der Spree, unter den elektrischen Lampen der Friedrichstraße,' wo statt der verräucherten Osteria mit den'Weinpsüben auf, dem Tische und den Fliegen im Glase sich Bierpalast ' an Bierpalast reiht. Die naturalistischen Eindrücke solch' eines italienischenPoetengemüths über Berliner Wirthshaus-Leben und... Lieben kennen -zu lernen, sich an der naiven und' 'doch so drastischen und derben Darstellung zu laben, die er von SpreeAthen entwirft, ist gar nicht so ü5el; zumal wenn es daS Witzblatt Folchettor ist, dessen Berliner Gewährsmann uns die neuen Horizonte enthüllt. Violis L. Leghi so zeichnet der Gute, der besonders für's Ewig-Weibliche in Berlin zu schwärmen scheint, obschon er es an Grobheiten an dessen Adresse nicht fehlen läßt Violis L. Leghi beschreibt uns folgendermaßen den Angriff der liebeglühenden Berlinerin auf den schwarzlockigen Mann des Südens: Ich liebe dich! mein Herz! mein Engel! wie süß! Kommst du bitr bei mir. flötet sie dem interessanten Fremdling zu, den sie. mit einem Kreuzfeuer aus. ihren Augen beschießt und mit ihrer lilienweißen Haut, ihren ebenso rafsinirt als kokett geordneten goldenen. Haaren , blendet." Und wieder tönt eö verlockend: Kommst du hier bei mir.'..." .eine Einladung, der Violis L.'Leghi mit hoch klopfendem Herzen Folge leistet.- ' Eine dichte Wolke von Pfeifenrauch' (die höchst imbressionistifch gezeichnete -Scene scheint in irgend einem Bräu! mit .Damenöedienung zu spielen) umhüllt nun Beide, und der erste Kuß (!) wird übertönt vom Klirren der Gläser", worauf sie" loder er"?) dem mit einem -riesigen Oambrinusbauch". geschmückten Kellner zulispelt: Bitte, mein Herr, ein GlaS vier". Der so . freundlich angeredete Ganymed füht sich natürlich nicht wenig geschmeichelt und beeilt sich, daS Gewünschte, mit dem Wunsche Wohl kein" den Liebenden zu kredenzen. Da slden sie nun Beide, die sich kaum erst gefunden, in stummem Glück versunken die Holde mit großen Füßen .pieSoni" (ich werde bei deutschen ftrauen niemals von Füßchen, ptedial, sprechen", bemerkt 23. L. Leghi galant) die Holde aber empfindet nicht nur Liebe und Durst, sondern auch Appetit und. wahrend sie dem Geliebten O wie ich liebe Dich, mein Schatz", zuhaucht, leuchtet ihrem Magen bereits Eins illustrirhs Butterbrot". Doch das ist nur die Einleitung. Durch den öenuß von zwei Glas Portwein" gestärkt und erhitzt, sagt sie mit dem zärtlichsten Ausdrucke, dessen sie fähig ist. zu ihm": Mein Mann, wollen pir zum Tische gehen...- Man geht also zusammen in's Restaurant, und tie Ehampagnerpfropsen (Marke : Flores Porclieria Veleno et C, gleich G:brüder Schmutz, Gift und Comp.) knallen lustig d'rauf los, so lange.. bis e3 Zeit zum Nachlzaufegehen ist. Von süßen Hoffnungen erfüllt, geleitet der Italiener seine Freundin nach lrer Wohnung, aber mit den neckischen Worten: Mein : Schatz. Papa und Maura sie sind noH. nicht eingeschlofen wirft sie ihm die Thüre lachend

vor der Mse zu, während von Ler nachsten Kneipe her die Töne eines Stu-denten-Kantus zu ihm dringen, die ihm in seinem Kummer wie bitterer Hohn erscheinen. Es ist das Trinklied d'Uhland:

Wir sind nicht mehr am ersten Glas. D'rum denken wir g:rn an dies und dos. Was rauschet und was brauset." Ernüchtert und voll banger Ahnung unterzieht Violis L. Leghi nunmehr sein Portemonnaie einer Inspektion es ist leer und die folgende Note grinst ihm entgegen: Vierhaus N. C. Herrn.... so un'so.... 9 Vier M. 2.23 2 Jllustrird Butterbrot 1.85 4 Poturin L Kretssuppe 2.00 2.20 2.20 0.80 2.00 7.50 0.50 1.00 18.50 1.20 2 Wiener Cotoletten Gemüse 2 Rindsbraten 1 1-2 Rudeshaimer Wein. .. 2 Cafe 2 .Cognac Hennosy 1 Fl. Deutsch Sect CZgaretten - Cigar Summen M. 30.90 Dazu noch 1 Mark Trinkgeld an den Kellner. Deutschland's Alliirter ist um -eine bittere Erfahrung reicher und wird wobl schwerlich wieder sich durch die hübschen Liebesworte: Ich lieb: Dich! mein Herz! mein Engel! o wie süß! Kommst Du hier bei mir!" bethören lassen, die Rolle emeZ epyemeren Mann" zu spielen. Veutsche Loeal-NaJrlchten. Vlxeinpfttix. Frankenthal. LandwirthLauermann in Kleinbockenheim, der reichste Grundbesitzer der Gegend, erschoß in der Trunkenheit seine eigene Mutter. Neustadt. Das zweiiabrige Kind des Eementirers Louis Mattern wurde überfahren und blieb sofort todt. Vattw eiler. K. Bayer, der bei dichtem Nebel über das Bahng leise fuhr, erhielt dadurch, daß sein Wagen von einem Zuge erfaßt und zertrümmert wurde, sehr schwere Verletzungen, doch hosft man, sein Leben zu erhalten. ' Bellheim. Adjunkt Jakob Michel feierte mit seiner Ehefrau Katharina, geb. Offenbächer. das Fest der goldenen Hochzeit. Land au. Äuchhalttt Zirkelbach von der Firma Köster und Unruh, Präsident des Männerchors und des Arbeiter-VlldungZvireins, hat sich, wie man annimmt, aus unglücklicher Liebe, erschossen. Sal?7ett. ' Dresden. Während sich drei Kinder in der verschlossenen Dachwohnung eines Hauses in der Bautznerstraße ohne Aufsicht befanden, brach in der Wohnung Feuer aus. . Zwei Kinder wurden von Feuerwehrmännern unter Lebensgefahr gerettet, doch trugen die Kinlder starke Brandwunden davon. Ein 7jähr!ger Knabe sprang aus dem vierkn Stockwerk in den Hof hinab und wurde schwerverletzt nach der Diakonissenanstalt geschafft, 'wo er hoffnungslos darniederliegt. ' Blankenhain. Aus Eifersucht bat ein hiesiger Hospitalwärter auf seine Geliebte geschossen, die sich gegen ihn in letzter Zeit zurückhaltend benommen hatte. Der Schuß hat die Schläfengegend getrosfen. glücklicherweise aber ist die Verwundung nicht lebens gefährlich. D:r Thäter hat sich erschössen. Chemnitz. Weg:n einer Reihe schwerer SittlichkeitZv:rbrech:n wurde der vormalige Aufseher in einer Ap-vretur-Anstalt H. R. Haustein zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt. Eines der Opfer des Verbrechers starb an den erlittenen MißHandlungen. Glauchau. Ein sonst geachteter und angesehener Lehrer an der 2. hiesigen Vezirksfchule. 47 Jahre alt und aus Glauchau gebürtig, wurde wegen Sittlichkeitsöerbrechens, das er im vorigen Schuljahre begangen, verhaftet. . Meerane. Ganz unerwartet ist der auf Wanderschaft befindlicke und hier wegen Führung falscher Papiere 'aufgegriffene Kellner Lonst aus ZLblitz zu einer Erbschaft gekommen.. Er nannte sich be! seiner Vernehmung Nichter. Bei den nun angestellten Nachforschungen stellte es sich heraus, daß derselbe schon seit Jahren vom Amtsgerichte Dresden behufs Antritt seines Erbtheils von einer verstorbenen Tante gesucht wird. Nach Verbüßung seiner siebentägigen Gefängnißstrase wurde ihm dies mitgetheilt. Scharfen stein. In .narten verfolgte ein 9jährig:r Knabe im Verein mit mehreren anderen Knaben eine Frau, die von ihnen für ein: Ziaeunerin gehalten wurde. Als der Knabe seinen Genossen bei dieser Gelegen'it zeigen wollte, wie er die Frau erstechen werde.brsch!: er sich mit einem Taschenmesser selbst au-Versehen einen Stich in den Leib bei. der seinen alsbaldigen Tod zur Folge hatte. rZzrrloatZiun, Qcfitix, D a r in st a d t. Im Laden der' L. Alter'schen Möbelfadrik brach Feuer aus. w:lcheZ das Vorderhaus und die im Hinterbau gelegenen Werkstätteräu.ne zerstörk. Der Schaden an Mobilien und Immobilien ist sehr bedeutend. Es ist so gut wie nichts von den meist auf das Eleganteste eingerichteten Musterzimmern (mehr als 70) übrig geblieben, denn dss Wenige, wag vom Feuer nicht zerstört wurde, ist durch Wasser entwertet. B i n g e n. Seit einigen Tagen wird ein hiesiger Küfermeister, Vater mehrerer Kinder,' vermißt und fehlt von demselben bis jetzt jede Spur. Vodenheim. In dem. in früheren Jahren sehr bekannten Gastbanse Zum Lamm" von Gg. Schneider hier brach Feuer aus, dem die zur Hofraithe gehörigen zwei Scheunen, ein Seitenbau, bestehend aus Stallungen und . Schlachträumen,' und das WobMuS im fij2fc Mn. Muifij

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Nhenmatiöums. Vuckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häusig dettlägcrizz durch die Anwendung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Llmanda Morton. $ Das Mut ist das u

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Dr. Augnst König's Hamburger Tropfens Das beste Mittel dagegen.

mafilich "liegt böswillig: Brandstiftung vor. Mainz. Der 50,000 Mark betragende Ueberschuß des Elften Deutfchen Vundesschießens ist folgendermaßen vertheilt worden: Der Mainzer Schützengesellschaft sind 34.000 Mark, für dieErrichtung eines bleibenden Andenkens 8000 Mark, für das Denkmal des verstorbenen Großherzogs von Hessen 600 Mark überwiesen worden. Der Rest ist für verschiedene Wohlthatigkeitsanstalten bestimmt. - Wlsag-Lstkrkngen.. Saargemünd. Hier ist dieser Tag: der frühere Stadtrechner Jäger unter ' dem Verdachte, bedeutendere Veruntreuungen begangen zu .haben, indem er, einen Betrag von 33,000 M. für Amortisation und Schuldentilgung in der Rechnung als Ausgab: verbuchte, aber keine Quittung dafür beibrachte, bezw. nicht bezahlte, verhaftet worden. Sauern. München. Bei Pfaffing wurde verschiedenen Geschäftsleuten Haberfeld getrieben und schließlich dem beliebten Ortspfarrer ein dreifaches Hoch ausgebracht. Auch in Vagen bei Mbling wurde trotz der Nachtwache Haberfeld getrieben. Burgsarrnbach. In der Waldabtheilung Schmalholz wurde der Soldat Ammon von der 8. Batterie des 2. Feldart. - Rgts., Garnison Fürth. todt aufgefunden. Er hatte sich mit einem Revolver in die rechte Schläfe geschossen. Hof. Der hiesige Theaterdirector Schmidt wurde wegen Sittlichkeitsverbrechen, in Folge der Requisition der Plauener Staatsanwaltschaft, verhaftet. L a n d s b e r g. In dem Dörfchen Schwabdorf ist der Oekonom Joseph Huber unter dem Verdachte des Gattenmordes verhaftet und in das Untersuchungsgefängniß eingeliefert worden. Lauf. Auf Denunciation ihres früheren Liebhabers hin wurde eine ledige Schmiedstochter von' Neunhof in's Amtsgerichtsgefängniß eingeliefert. Sie soll in den Jahren 1891 und 1892 je ein Kind nach der Geburt umgebracht und vergraben haben. Nürnberg. Neulich Nachts gab ein Pinselmacher Lauterer auf seine Geliebte. Arbeiterin Blaser, auf offener Straße vier Schüsse ab. Das Mädchen ist fchwer verletzt. Lauterer ersckoß sich dann. Die That geschah aus Eifersucht. P l e i n t Z n g. In dem kenachbarten Thannet wurde ein junger Bursche, bekannt unter dem Namen Lederer Sepp", von dem verheiratheten Jnwohner Joh. Gschwendtner ermordet. Der Ermordete soll nicht weniger als 13 Messerstiche haben. . Würz bürg. Das Geleise auf der Doppelbahn Heidingsfeld - Ansbach (82 Kilometer) ist nunmehr vollendet und auf der ganzen Strecke ver-, kehren Güterzüge. Die Eröffnung findet am 1. Mai 1895 Hatt. " Die Mäuseplage ist in den mittleren und südwestlichen Gouvernements von Rußland sehr unangenehm geworden, namentlich sind die Gouvernements Cherson, Charkow. Kiew und Wolhynien heimgesucht. Die Katzen fressen schon lange keine Mäuse mehr, weil sie sich übersättigt haben. Die Mäuse bringen in, die Speisekammern und fressen die Nahrungsmittel auf. Aber auch Lichter. Seife, Schuhwerk und Kleider verschmähen sie nicht. Wenn di: Leute schlafen wollen, stellen sie die Bettstellen mit den ftne in mit Wasser gefüllte Gefäße; die Kinder müssen besonders, geschützt werden. Das Getreide in den Schobern ist zu Spreu zerfressen auf den Speichern ist Alles vernichtet.. Wer auf's Feld gebt, kann Hunderte der Thiere todt schlagen. Das Schlimmste aber ist, daß die Mäuse die Wintersaaten verNichten, so daß die Ernte für das nächste Jahr bedroht ist. Der Minister der Landjvlrthschast hat den Professor Dr. Mertzkomski in die bedrohten Gegenden geschickt, um den Lössler'schen Maufebacillus zu erproben. Die bak tcriologische Abtheilung der landwirthschaftlichen Schule in Odessa wird sich ebenfalls an dem Mausemege bethemaen. m ii m Nudy'S Ptle Suppofltory wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Bor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker,' Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken' Ward Broö., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. -- Rückfällige Trinker kurirt. Garantie daß Alkoholismus, Opium- und Tabak Krankheiten kurirt werden. Behandlung und Kost und Logiö $75. Behandlung zu Haufe zu reduzirte Raten. Das Conway Institute, Dwight, Sll. Miethen Sie ein .Piano bei Bryants, dieselben erlauben Ihnen die Miethe am Preis vorn Piano, wenn Sie eineö kaufen.

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