Indiana Tribüne, Volume 18, Number 93, Indianapolis, Marion County, 20 December 1894 — Page 3

Nach Karlsbad gehen

ist heutzutage nicht nothmendig. Karlsbad kommt zu un?, oder wenigstens dessen Gesundhcit erzeugen-' der Theil. Karls bader Sprudelwasstt und Sprudel salz enthält die ganze Heil kruft, welche dlN Platz seit Jahrs dnndcrtensobc i . ruyml gcmacy! tut, d. h., wenn Sie den ächten Artikel erhalten. Hütet Euch vor den vielen wcrthloscn Nachahmungen, welche alö vcrbesicrtes" ("irnproved ') oder Künstliches Karlsbader Salz verlaust werden. Tlcse sind nur Mischungen von gewöhnlichem Glaubersalz oder 'Seidlitzpulvcr, die von gcwisseulosen Handlern des ftoßeren VerdimsteS halber, den sie abwerfen, verkauft werden. Nehmt nur das ächte, importirte, natürliche Wasser und Salz. Auf jeder Flasche davon ist der Namenszuz der Eiöner & Mendelson Co., Al. leinige Agenten, New V)orrV 3:1 sehen. Schreibe im Pamphlet. 22IS2S2SrrcScS2S?2S2S2S2S Ll i!ir mm nnrn rJ 0 Mut IBicü, ALiiAIo ßcouaina. CLtANiixa atta Pountm BAR F1XTURES, DRAIN BOARDS AND ALL TIn, Ztncr Brass, Coppsr, Nickel and all Kltchea end Cj Plated Utensils jjj CIas3, Wood, darbte, Por- $ celaln, Etc. K CEORCE WM. HOFFMAN, llj r Solo ISuafaetaxar aad Proprtetor. IQ 295CAtTWtHINftTONST..lNDIANAPÖLlS. ' ru THE BAR-KEEPERS' FRIENO. ILUUi in sssshs iSS5SS2SZScSHSSSZSHS2S2 rs. Zum Verkauf in pothekev 25 Centö per Pfur Ein Günstiges AnerMeten! Gin alter, erfahrener Arzt, der sich von activer Praxis zurückgezogen, erbietet sich ollen denjenigen, welche an ?!ervcnschroöche. Scr Inst von straft und Gnergic, Muthlcsigtcit. Camenschwäche, Impotenz, Söeis:e.a fflu und allen Folgen von Jnkendsündcn.AuSschVeifungen, Ueberarbeitung u. s. to. leiden, Italiens ret Ue Auskunft einer nie sei)'. llOUSTlirvi schlagden jlf)ft.;itr zu senden. Genaue Be. "u tu schreidungderSyniptome erwünscht. Adressirt im Vertrauen: CR.G.H.DOBERTZ, i'J i'irrr ll ült.t. ÜEIUOIT. XllCii. Dr.G-.F.Theel,; 1317 ?lrch Sir., Vbl!adlphka. ' Tr tuulg, wahr, Spettalift in Amkkika der hkiln kann, nach i in fcltft di berühmteste erjtt aller Ülnstt tot ainjen. Dr. Tbeel ist der m,ig Vrzt dr Welt der all drei md!z,nschn Scbulen (die Alte, di Stku, und r uerwahll ftucirti un in seiner Behandlung verbindet. Er beilt 2?phUit. (Lkswure. Mund, und Hallidn, flechten und alleZZolgen der eldstdeflerkung und folgen dei 3Tu iJbloeifmS fcei verbeirotbeten eder unver $tZFjf beirateten. ulflilff. Ferettaeninnen etc . V5, di noch so verzweifelt sind, ommt oder schreibt Cprech ftimfcen Mo??" 9 dil 3 Uhr, Abent bis 8 Uhr. SHitittHKfti und Lamstagt 6 bii 10 Uhr dend. Sonntag bis 1Z Uhr. - DaS Glück eines Leidenden. vor 4 Jahren tras mich da Unglück mit de? schreck lichrakhlt Syphilis angesteckt zu werten, durch Tanoiren, mit inr arel, d erst an meine Freund gebraucht würd, welcher Lvphilis hatt ohn mein Wissen. Ti rankbeit trat erst in milder Form am Taltoirten Arm auf. Aonsultirt zwei Aerzt rbn Srslz. Bttam ZluZbrüch nach Z Monaten am ga.'en örvr to Keps zu Fui. Besucht inen driti. llrzr ohn örfolz. Tan sah ich eine Annonce den i ein Phladelphlaer r,t. der behauptet all Ära ,ke inhkUen, kenn Ander seht gingen. Ich konsul:;, ihm. bezahlt sa 00 aber kern ur noch Linderung. iZerlo? nein Haar Schmerzen und Jucken wurden un erträztich, konnt weder schlafen noch ruhen. Weint Xai und Stacht vo Folter. Mein KSrrer war mit kupferfarbig' Flecken bedeckt, i ( 7 ?? Vtuitt zwei Monat das stimm uien uu iicnar lang n.qr arbeite. Ich dacht Tod bringt Erlösung. Ta beiucht mich ;ti firtuns, derfaat : Edward t. uchdoch deTr. Theel, 1317 Drch Ltr , hüa., U.a. Der in tiz der liJ) hetten rann. Ich ichried an Tr. Tkeel der sag:, komm und lass dich untersuchen, was ich auch hat. Dank den LllmZch'iqkn und Tr. Tbeel's i , :4 aroKarttgeSeschicklichteik und Säa V3, ,Z izkett. Sofort bekam ich L.nd, TYrii tung. konnt wierer ruhen, nach Vi'iyrf.J üJicnaten war mein ftbroer tot ktgtöoren,nach weiteren Nonaten war ich gründlich kurirt Ich sch'ckt ihm inen freund zu. mit räblichen Folgn von Skldffdefleckung, der sonst kein Stux oe sundm hatte öder Tr. Thee! kurirt und machte ine gesunden starken !t.'!ann aus Jbm. Bin jetzt fturk? als jemals. Vein Sialh.od re ch der arm. und etrozene und 2 d, sal?ch berathet, beschwindelt nd betrogen, verzweifelt nicht, mag sagen wer will der Dr. Thee '.sei nichts, eh, h,n ,u ihm. r kurirt beding. n izt der mich ,, Quacksiiter behan delte.sagte, Theelntuichts werth, das ftemeLuge, er befürchtete, wir würde seine Unlenntnisie ausde? ken. Tbeel ist der best gutmüthigste und gutlier ,iqffe lebende Mann. ie,n Auaae werdet Ihr als Wahrheit bestätigen, wenn ihr nachforschet. chmais sae tch Tr. .Z?.TKeel ist tergrek'., rd gclehctesie ven alle Konial ften. ?da:d S. Ssee. PottZtown. ?a. ,4myZ4 THE btllMAI EXTR&CTS PreoaTed .ccordln? tn iha formal of Dn.Wsi. A. ILtUSOIOsD , In bis lAbormf ory t TVaablncrton. I. O CERKBBI3E. from ttie braln. for di-. e- o ine nrmin ca nervout ystetn. ' I HEOl'LLlNi; fromtliptnal conj.for, HestM of th cord. (!coinotor-AxtaU. etc.) ' tAKUiAb, irom u aear lor üim6m( , Of the Mrt. 1 - TESTIXE, from the teste, for diwant of I i the teaie. (Airophj of tb orgmu, Impouacr. , etc. ' l ovAkiXE, from u ovirics. ror cimu:i , 1 Ml'SClLIXE.thjTOl!ne,tc. or tn ovriB. i Dose. Fivt Drop. Pric (2 drachms), 12.60. , i Ih pbylolo)rtcl effecu prodaced br , lnrie aoe of Ccrebrlne arr tccelermtlon 1 i of the palse lüi leelin of fallne and dl-, tentloa tn the hemd, exhtiaration of plrlt. ' lnciraaca arimry excrttion, aafnneniauoa . of the eTpultttv force of th bludder and periataitic aeuon er tue intestines. leercase i In mutcular au-peetb tod fndtiraoce. In-, creased power of vlalon In elderly pebple,' ane tncreaa appeiiie ana aiiresuve power. 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t e b s. Roman von A. von Klinckostroem: (Fortsetzung.) mun, sie h'clt avüf) ihr Gut.'s. Jetzt im Sommer ist es hübsch kühl 'b:i uns. Behalte nur Dein Geld. Du wirst es brauchen." Ich kann jeden Augenblick mehr habe:!, bin jetzt ein gemachter Mann." Ä'relie bemerkt, daß er beim Sprechen -schwer mit der Zunge anstöß!. Offenbar hat er wieder mehr getrunken, als ihm gut ist, trotz der frühen Stunde 'und mit Widerwillen und Aerger kämpsend tritt sie energisch zu ihm hin und sagt ohne Umschweife, w:? sie früher dem kleinen Jungen den Tezt zu lesen gewohnt war: Schämst Du Dich denn gar nicht, jetzt am hellen lichten Vormittage in die Kneipe zu gehen? Du meinst wohl, ich merkte es nicht, daß Du total betrunken bist? Ich kann Dir natürlich nicht verbieten, Dein Geld auf die Straße 'zu werfen, aber meine Wohnung ist kein Aufenthalt für - Trunkenbolde, und wenn Du Dich in meine Hausordnung nicht fügen willst, da ist die Thür! Dein Geld magst Du ruhig wieder einstecken. Ueberhaupt möchte ich endlich einmal wissen,"woher die großen Reich thümer kommen, die Du seit einiger Zeit zur Schau trägst? Ich kann mir nicht denken, daß Du sie Deiner Feder allein verdankst, denn Dein Talent ist nicht so weit her." Er lacht brutal auf. steckt die Hand! in die Taschen und die Füße gerade von sich und starrt ihr frech in's Gesicht. So? Du hältst also nicht viel von meinem Talent? Nun. auf alle Fälle habe ich gezeigt, daß ich Geschick besitze, das Glück festzuhalten und die Gele genheit wahrzunehmen, die sich mir dietet. Es aehört immerhin Talent da zu, die Dummheit der Leute auszubeu ten. Glaubst Du etwa, daß alle diese - diese vornehmen Kerle mich auffu chen würden, wenn ich nur ein begabter Schriftsteller wäre? Bildest Du Dir ein, waZ wollte ich doch noch sagen ach ja! bildest Du Dir ein. daß Frau von Erlingen mir ihr gutes Geld bereitwillig m die Tasche steckn wurde, wenn Er verliert den Faden und starrt mit verglasten Augen vor sich hin. Äurelie schüttelt ihn am Arm, um ihn zu ermuntern, und frägt jetzt, von Neugier gefoltert: Was sagst Du da? Du nanntest ??rau von Erlingen. Meinst Du die junge Frau aus der Königgrätzer Straße?" Er nickt mit dem Kopfe. Was hat die mit Dir zu schaffen? Weshalb gibt sie Di? Geld? Heraus mit der Sprach:! Ja, das möchtest Du wohl gerne wissen! Neugierig seid Ihr Frauenzimmer doch alle. Aber ich sag's nicht. Hahaha! Du würdest, sonst gleich hingehen, gleich hingehen " Julius bricht wieder ab und fährt erst nach einer Weile, feine eben gemachteVersicherung offenbar vergessend, fort: Wie sie sich Me den Kopf zerbrechen, wer mir die Geschichte mit dem Fritz, dem Fritz Erlingen verrathen haben kann! Es. ist ja ein Hauptspaß. Ich bin der Mann des Tages. Von allen Seiten machen sie mir Anerbietungen, um von mir Näheres zu ersahren. Aber ich werde mich hüten, es ihren aus die Nase zu, binden. Frau von Erlingens Geld ist mir lieber. Das ist ein: sichere jährliche Einnahme, und sie würde keinen Pfennig mehr zahlen, wenn ich sie preisgäbe.Aurelie sieht ein. daß es klüger ist, ihn sprechen zu lassen, wie der Rausch es ihm eingibt, daß jede Frage ihrerseits ihn momentan zur Besinnung bringt und auf der Hut fein läßt. Es fehlt ihr bis jetzt jeder Anhaltspunkt, um in seine Reden Sinn und Zusammenhang zu bringen, da sie den Kreifen, in welchen die Erlingen'sch: Ange? legenheit so große Erregung hervorgerufen hat, völlig fern steht. Das ist eine klug: Frau!" lacht er vor sich hm. Die versteht es. Alle Achtung! Da kann man noch lernen. Wenn ich denke, wie geschickt sie operirt, möchte man vor Vergnügen mit den Füßen trampeln. Schon allein die Kaltblütigkeit, mit der sie den Maio ratserben unschädlich und unmöglich gemacht hat, um du Nachfolge anzutre ten, das macht ihr so bald keine Andere nach. Und dann noch den Verdacht auf die falsche! Spur bringen!" Julius schlägt sich schallend auf's Knie. Dabei hübsch; um Einem den Kcpf zu verdrehen. Ihr Mann würde sich die Haare ausraufen, wenn er wüßte, wie Alles zusammenhängt! Na, aber das Majorat wird er doch wohl gern anneh M5N und seine Skrupel für sich behal ten. Unser . Dichter in seine? gottbe gnadetenDummheit ahnt wahrscheinlich nicht. , welche Rolle er gespielt hat!" Er sieht seine Zuhörerin Pfiffig an. Diese aber ist zetzt tief m Gedanken ver funken und bemüht sich, das, was sie da eben geHort, m logischen Zusammen hang zu bringen. Die Stille im Zim mer schläfert ihn allmählich ein. sein Kopf sinkt auf die Brust und tiefe. gurgelnde Athemzuge belehren sie, daß Rausch und Müdigkeit ihn übermal tigt haben. . Nach Verlauf einer Stunde erwacht er, zwar ernüchtert, aber in verdneßli cher Stimmung. Sein Kopf ist wieder völlig klar, doch er schilt auf Alles und brinat jetzt auch endlich mürrisch den eigentlichen Zweck seines Kommens zum Vorschein. Aurelre soll ihm die Wäsche nachsehen. Er macht ihr Vorwürfe, daß sie dies nicht fchon längst gethan bat. und meint aus ihre freund liche En'.zegnung. daß er ihr dieselbe hätte schicken sollen, sie kümmere -sich um ihn aar nicht, ihre ganze Fürsorge gelte stets nur dem .Dichter. Sie nimmt das alkichmuth:g hin, llt an der gleichen Ausfälle von Seiten ihres jüngsten Bruders gewöhnt, vermeidet ?s auch, noch einmal auf das zurück zu kommen, was er vorhin im Rausch aus'plauderte, überzeugt, daß er jejt, bei

ruhiger Ueberlegun'S, Alleö ableugnen werde. Hast Du daS letzte Verzeichniß, das die Waschfrau aufgenommen hat, bei Dir?" frägt sie. Er holt fein dickleibiges, stark defektes Taschenbuch hervor und sucht darin umher. Es entgeht ihr nicht, daß verfchiedene Geldscheine in einer Seitentasche stecken. Da!" - Julius wirft einen gebrauchten Briefumschlag auf den Tisch, auf dessen Rückseite sich ein dürftiges Verzeichniß von Kleidungsstücken befindet. Es ist gut. Ich werde danach sehen und die Frau anweisen. Deine Wäsche künftig immer bei mir abzuliefern." Ja, das wird das' Beste sein!" stimmt er ohne ein Wort des Dankes bei. Du bist doch schließlich dazu da. Hast Du nicht irgend etwas Herzhaftes bei der Hand? Eine saure Gurke oder Aehnliches. Mir ist schauderhaft flau." Nein, wir sind nicht auf Katerfrühstücke eingerichtet. Wenn Du Dich zwei Stunden gedulden willst, kannst Du mit uns essen, grüne Bohnen mit Eier kuchen. Aber letzt kann ich Dir Nichts geben." Er schneidet eine Grimasse. Danke! Es gelüstet mich nicht nach diesem opulenten Mahl. Ich werde mir irgendwo etwas Kräftigeres geben lassen." Damit geht er hinaus, die Thu? unsanft ins Schloß fallen lassend, so daß Aurelie besorgt nach ihrem Patienten sieht. Dann nimmt sie den Briefumschlag mit dem Verzeichniß auf, sieht das letztere durch und wendet das Papier mechanisch, um die Aufschrift zu betrachten. ' Dieselbe ist mit großen, Äarakteristischen Zügen geschrieben, offenba? von fester, energischer Hand. . , Urfprünglich war der Brief wohl mit zwei Siegeln geschlossen gewesen, und, zu Häupten der Adresse befindet sich der Vermerk: Einliegend dreihundert Mark. Die gute Seele wundert sich ein wenig, denn weder das Format des Umschlags, noch die Schrift deuten auf einen Geschäftsbrief hin, und der leise Duft, den das Papier ausst?omt, erweckt den Gedanken an das elegante Boudoir irgend eines Gliedes der guten Gesellschaft. Draußen klopft es. Sie läßt das kleine, weiße Dina auf den Tifch fallen und eilt an die Thür. Ah, Sie sind es, gnädige Frau!" ruft sie gleich darauf, freudig überrascht,- als sie Lenors vor sich stehen sieht, denn es ist das erste Mal, daß die junge Frau ihre Schwelle betritt. Das ist a eine unverhoffte Ehre und Freude. Bitte näher zu treten." Lenore kommt unsicher herein und sieht sich verlegen um. Verzeihung, daß ich Sie zu so früher Stunde überfalle, ' Fräulein Mackendanz. Aber ich habe ein Anliegen an Sie." Das ist mir ja ein ganz besonderes Vergnügen, gnädige Frau. Sie wissen. daß ich glücklich sein' würde, Ihnen einen Dienst leisten zu können für alle d:e Freundlichkeiten, welche Sie und der Herr Gemahl für mich gehabt haben," . Sind wir allein? Das heißt, ich meine, kann uns Niemand' hören? Denn ich möchte gern mit Ihnen unter vier Augen sprechen." Ganz allein. Im Nebenzimmer lieat freilich mein armer Paul, aber er schläft, - hat die ganze Nacht hindurch starkes ffieber gehabt, und wenn wir die Stimmen dämpfen, ' hört er uns nicht." Oh!" sagt Lenore tbeilnehmend. Macht er Ihnen Sorge? Ist eö etwas Ernstes? ..Sie haben doch wohl schon nach dem Arzt geschickt?" Nein. Wir haben bis jetzt noch keinen Arzt gehabt." Aureliens verlegenes Gesicht spricht deutlich den Grund dieser Unterlassung aus. Ich sehe!" ruft die junge Frau erröthend.' Sie hatten im Augenblick Niemand bei der Hand, den Sie Micken konnten. Ich werde nachher sofort unseren Hausarzt kommen lassen, damit er nach Ihrem Kranken siehtl Kann ich Ihnen sonst noch etwas schicken? Vielleicht etwas Fruchtsaft und starken - Wein - und - ein gebratenes Hühnchen?. Nein,- nein,. Sie dürfen mir daS, nicht abschlagen. Ich. weiß wohl, Sie' könnten sich das .Alles eben so gut selbst verschaffen, aber Sie dürfen doch Ihren Patienten nicht verlassen' -und meine Leute wissen ohnehin nicht,' wie sie die Zeit todtschlagen sollen. Sie erweisen mir eine ordentlich: Wohlthat, wenn Sie mir Gelegenheit geben, sie auf den Trab zu bringen." Aurelie. die so empfänglich für jede Freundlichkeit ist, treten die Thränen in die Augen und sie beugt sich rasch über LenorenS Hände, welche diese indeß noch schneller und lachend auf dem Rücken verbirgt. Und nun zu dem eigentlichen Zweck meines Kommens. Darf ich mich setzen? Denn ich bin vielleicht gezwungen, ein wenig weit auszugreifen." Ich bitte recht sehr darum, Sie sehen mich äußerst gespannt." . Es wird Ihnen nicht unbekannt geblieben 'sein, daß einer Ihrer Brüder im Neuen Courier" einen Artikel verLfsentlicht hat, welcher nicht allein einen - Herren, unseres Bekanntenkreises auf --das Schwerste . belastet, sondern auch, eme. Reche von vornehmen Mannern, unter - denen sich mein . eigener Mann befindet, m Mißcredit gebracht hat." . . Julius?" frägt Aurelie. entsetzt dk Hände zusammenschlagend. ' Dieser Unglückselige! Nein, gnädige. Frau., ich hatte keine Ahnung davon.-: Glauben Sie mir, wenn ich darum gewußt hätte, it würde ich kein Mittel gescheut haben. ihn von dieser Thorheit zurück zu galten. Sehen Sie. ich komme so wenia mit anderen Menschen zusammen, und er hat sich wohl gehütet, mit mir darüber zu . sprechen.' Ich wäre, un i tröstlich, wenn Ihrem Herrn Gemahl .irgend. eine Unannehmlichkeit daraus . erwacksen'ware. - " I ' , sch will. Ihnen nicht verhehlen.' daß ! lnlneIlMann llerdinsL, dnrch ..jenen

Artikel die schwerwiegendsten Unannehmlichkeiten zu Theil geworden sind, ja. daß seine Ehre sogar in der Folge bedenklich angetastet wurde. Ich weiß Wirklich nicht recht, wie ich Ihnen den Sachverhalt kla? machen soll, da in meinem Kopse noch Alles durcheinander wirbelt. Die Sache ist die. daß Ihr Oruder einen Vorgang an die Oesfentlichkeit gebracht hat. welcher sich verpangenen Herbst im Hause meines Vaters abspielte, vor Zeugen allerdings, in deren Verschwiegenheit aber ' kein Zweifel zu fetzen ist. Dieser Vorgang belastete den jungen Erlingen vonTrieberg ich nehm? keinen Anstand, Ihnen den Namen zu nennen, da er augenblicklich in aller Leute Mund ist, - belastete ihn also in einer Weise, daß seine Existenz in der guic-.i Gesellschaft unmöglich wurde, sobald dieselbe Kenntniß von dem Äorfall erhielt. f!hr Bruder bezeichnet nun meinen !Nann unter Anderen als einen der Zeugen. Vielleicht war er tl, vielleicht auch nicht, ich weiß nichts darüber, weiß nur. daß. der Verdacht, darüber gesprochen zu haben, sich auf ihn lenkte, naturgemäß lenken mußte, weil Ihr Lruder Paul viel bei uns verkehrte irnd der Gedanke nahe lag. er habe in unserem Hause durch eine Jndiscretion meines Mannes Kenntniß von jener Angelegenheit erhalten und sie dann seinem Bruder zu willkürlicher Venutzung mitgetheilt. Sie begreifen, daß mein Mann Alles daran setzt, sich von einem so schimpflichen Verdacht zu befreien." Aurelie hat bisher. in steigender Er regu.'.g zugehört und springt jetzt behende, mit zornrothem Gesicht, auf. Das hat er gewagt, dieser nichtsnutzige Bursche? Nicht einmal unseren lieben, prächtigen Herrn von Altenau bat er mit seiner giftigen, schmutzigen Feder verschont? Nun, er soll mir nur wieder vor Augen kommen! Ich werde ihm schon die Wahrheit sagen!" Bitte, thun Sie das nicht. Wir würden damit um keinen Schritt wei ier kommen; denn Sie können sich denken, daß meinem Mann Alles daran liegt, die Quelle zu erfahren, aus welcher Ihr Bruder schöpfte. Ich begreife liicht, daß er nicht daran gedacht hat, Sie, liebes Fräulein, aufzusuchen. Es war mein erster Gedanke, aber ich gestehe Ihnen ganz offen, daß er nicht um meinen heutigen Besuch bei Ihnen weiß. Ich dachte, wir Frauen würden uns ganz unter uns am leichtesten verständigen,, denn es scheint mir beinahe undenkbar, daß Ihr Bruder auch sei nem engsten Familienkreise gegenüber ein Geheimniß aus einer Sache gemacht ljaben sollte, welche so viel Aufsehen erregt hat." Aber meine liebe, gute, gnädige Frau, natürlich sollen Sie Alles wissen, was ich selbst nur irgend weiß, und ich glaube sogar, daß ich in der Lage bin. Ihnen einiges von Wichtigkeit mitzutökttn. (Fortsetzung folgt.)

Türkische Grüuel in Armenien. Gegen die Behauptung der türkischen Regierung, . daß die Nachrichten über die von den Kurden in Armenien verübten Gräuel in hohem Grade übertrieben und daß die Armenier selbst die angreifenden Theile . gewesen wären, wendet sich die folgende Mittheilung. der Kölil. Zeit.", deren Verfasser, wie das rheinische Weltblatt, ausdrücklich hervorhebt, mit Land und Leuten wohl vertraut lst: ' ' Das Schicksal, der christlichen. Armenier in der-mohamedanischen Türkei, heißt. eS; da, ist ungefähr dasselbe,, wie das der. Christen w.den ersteir Jahrhunderten des römischen Kaiserthums. Ich will nur hervorheben, daß die Armenier weder ihrer Habe, noch ihres Lebens, noch ihrer Ehre eimn Augenblick sicher sind. Die türkischen Kerker sind überfüllt mit unschuldigen armenischen- Frauen, und Männern, sowohl Laien als Geistlichen, 'deren Zahl' 8000 überschreitet. Wenn ein Gefängniß dollgestopft und sur. die nnien . Opfer kem Platz mehr vorhanden ist, da wissen sich. die türkischen Beamten zu helfen, indem sie bis alten Gefangenen auf irgend , eine Weife' spurlos verschwinden lassen, um an den Neulingen ihre inquisitorischen Folterqualen . ; zu beginnen. Um ' von dieser unmenschlichen Grausamkeit einen Begriff zu geben, sei hier erwähnt. daß sie ganz nackt ausgekleidet und auf das Eis geworfen werden oder glühende Kohlen auf ihre Hand gelegt und ihre flörper mit glühenden Eisen gebrannt! werden. . Dies alles, geschieht angeblich, um von..ihn:n das . Geständniß politischer Verbrechen zu. erpressen.' vondenen die Unglücklichen keine Ahnung bcsitzen. Die türkischen Baschibozuks und die Kurden dringen frei und offen in die armenischen Häuser ein und rauben. den Leuten ihr Gut, ihre Schwestern, Töchter, Mütter und Frauen und zwingen sie, sich zum Islam zu beS 1 1 rennen. ic orennen lyre scyulen nieder und entweihen ihre Kirchen. Im vorigen Jahre- ließ in Marsowan dir dortige Pascha d:e armenische prote stantische Schule in Brand stecken, und es wurde die Schuld wie gewöhnlich auf Y 9srmn?r n?Wnii flssa itnrf Vir i.ltivnn Vtvvttg. 1 j W t englisch: Gesandte auf der Bestrafung des . verbrecherischen Paschas bestand, wurde dieser n:ch Konstantinopel beru fen und für seine ruhmwürdige That mit 1000 Pfd. Sterl. belohnt. , Es herrscht augenblicklich in Armenien die größte Hungersnoth, die in den letzten Jahren immer wieder erscheint und die schon zahlreich: Ueöelstände um einen bereichert.- S:e rührt'aber 'nicht etwa von der Unsruchtbarkeit - des Bodens her, sondern wird , durch hie Verbrcnnung der Ernte seijens der Kurden Und die Vernachlässigung der Felder bei dauernder Furcht künstlich hervorgerusen. . Warum . vertheidigen sich w Ar menier nicht selbst? kannte man. fragen. Diese Frag: wurde 1873 an den armeNischen Erzbischof Krimian gestellt,' der als Vertreter des armenischen Volkes sich auf dem Berliner Congreß befand. wurde von ihm erwidert, die Arme .nie? würden -sich, wohl gegen die moha medanischen Näurhanden zu schützen

lvissen, wenn es ihnen erlaubt wäre, Waffen zu haben. Di: Türken und halbwilden -Kurden haben, das Recht, die neuesten Gewehre zu tragen; aber die Armenier dürfen nicht einmal zu große Messer bei sich führen, fönst werden sie sofort verhaftet.

Gerechtigkeit ist m der Türkei em ! seltenes Ding. . Das Zeugniß der , Christen hat vor dem, Gericht keine Geltung. Die Gerichtsbarkeit . wird nach dem Buchstaben des Koran vollzogen und durch die Bestechung bedeutend beeinflußt. Als treffendes Beispiel der türkischen Gerechtigkeit kann folgender Vorfall dienen Der , Skandal des bekannten Mussa-Vey wird wohl noch bei vielen in frischer Erinnerung sein, da über ihn in der ganzen europäischen Presse lange geredet wurde. Er ist ein gewaltthätiger Räuber und hatte damals viele armenisch: Dörfer niedergebrannt. Armenier bei lebendigem Leibe ....!, armenische Frauen mißhnde.t und protestaniischen Missionaren Nasen und Ohren abgeschnitten. Aus das Verlangen, der europäischen Gesandten wurde er. nach Konstantinopel vor. Gericht geladen. Jedoch .anstatt verurtheilt. und bestraft, " zu werden. wurde er am türkischen 'Hofe mit fürstllchen Ehren empfangen und' mit hohen Würden beschenkte Die Presse, ist streng überwacht. Alles wird vor dem Druck der Censur unterzogen. Es ist verbotm, für Christus den Ausdruck allmächtig" zu gebrauchen, denn allmächtig ist nur ihr Prophet. Ein cbemisches Buch wurde verboten, weil der gelehrte Censor scharfsinnig genug war, heraus zufinden, daß die Bezeichnung für Wasser, H2 0, den Sinn habe: Hamid II. ist gleich Null. Die Behauptung der türkischen Negierung, daß die Armenier . em aufrührerisches und unruhiges Volk seien, ist insofern unrichtig, als das friedliche Leben der in PersischArmenien wohnenden Armenier, wo sie von der mohamedanlsch - persischen Regierunz geachtet sind und gleiche Rechte mit den Mohamedanern besitzen, genug Beweise für ihre friedfertige Gesinnung liefert. Sie sind dort die treuesten Unterthanen deS mohamedanifchen Herrschers , und genießen auf Grund ihrer Treue und ihrer Neigung zur Cultur das Vertrauen, und die Sympathie des Schah. In Armenien geschieht dasselbe noch in größerem Maße, wie vor 1873 in Bosnien und der Herzegowina, nur mit dem bedeutenden Unterschiede, daß Armenien, weit entfernt ist und seine Stimme nicht das Ohr Europas erreicht, vielmehr gedämpft durch die hohe Pforte, ohne Anklang zu finden, verhallt. Doch trotz alledem werden die Kundgebungen der fortwährend gereizten Stimmung nicht eher aufhören, als bis die im Berliner Vertrage zugesagten Reformen in Armenien zur Durchführung gelangen. Die Pforte hat sich dagegen das Ziel gesekt. durch die Vernichtung der Armenier der armenischen Frage ein Ende zu machen. Dies wird ihr aber schwerlich gelingen, da die Ausrottung eines ganzen Volkes keine leichte. Sach: lst.. Eine Nation, die .ganz abweichend von den ihr benachbarten Völkern heiße Sehnsucht nach der europäischen Cwllisation in sich trägt und jährlich eine große Anzahl ihrer Jünglinge aussendet. um auf den Universitäten der europäischcn Culturstaaten zu studiren und neue Gedanken in die Heimath zurück zubrinaen zur Veredlung der Lebenö-' weise ihrer Landsleute, die unter dem Einfluß der Türken und Kurden Jahr? Hunderte lang gelitten hat, sie ist einfach nicht zu vernichten." . D i e W i t t w e Mickel im Dorfe Auerftädt ist von dem Z:egelde er Neuth'r aus Eaartsoerga ermordet, und der Thäter bereits verhaftet worden. Neuther hat vergang-enen Sommer bei der Ermordeten wi:derbolt gearbeitet. Nach seiner Verhaftung hat. er in seiner Zelle einen Selbstmordversuch durch Aufschneiden der Pulsadern und Hängen gemacht; sein Vorhaben wurde jedoch vereitelt. Indische Fürsten in ihrer eigenartigen Erscheinung sind in Lon don etwas Alltägliches, in Deutschland aber doch immer eine große Seltenheit. Dieser seltene Anblick ist vor einigen Tagen den nacktbeinigen Curgästen deh Pfarrers Kneipp zu Theil geworden, als ihnen' der Maharadscha (maha gleich groß" und radscha gleich Fürst") von Varoda einen Besuch abstattete. .. . D a s I o u r n a l L a C ? o i $ hu Hurk" in Lons-le-Saulnier - im. französischen Jura - Departement veröffentlichte . jüngst .eine Liste der' Freimaurer der Gegend. Fünf darin genannte Personen,, die erklärten,' keine Freimaurer zu sein, und diese Bezeichnung als Beleidigung ansaheir, klagten gegen den. Eigenthümer des ..Blattes. Lorrain, der au 100 Francs Geldbuke und je 100 Francs Entschädigung an Die ttlager verurthellt wurde. Die. Szegediner Poli zei ist gegenwärtig mit der Conscribi runa der Stadtarmen besckä'ftiat. wo bei man auf eine in elender Behausung lebende alte ??rau - attWc. Um - ikr Nationale befragt, gab sie an, Juliannq s 1 T . . ... VZttagyt zu Heiden und über hundert Jahre alt zu sein. Diese Antworten gab ; sie in gelassenem Tone, als man jedoch an sie die ??raoe richtete, ob sie Wittwe sei, erhob sie wie "rotestirend Die zgano und antwortete' Mit lauter Estimme, fast schreiend! Bewahre, i bitte, ich bin noch eine Jungfrau!"' Eine ..grausige Fahr machte der Damvfer .Gulf of Siam' von England nach WestAustralien be stimmt, Derselbe gerieth. unterwegs in rand und trok verzweifelter Anstren gungen gelang , 2' Nicht. ' dez Feuers Herr zu werden. Der Capitän richtete nun den Lauf deZ SchifieZ, unter Volldampf auf 'die nächste Küste, um es auf den Strand laufen ' zu "lassen. Während, der nächsten langen, langen Stunden gelang es, das Feuer i soweit unterzuhalten, daß der Aufenthalt aus dem Schiffe eben noch mö war. Alle wurden gerettet; unter den Passagieren befanden sich zahlreiche,- für Westaustralien bestimmte einwandernd. ,

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