Indiana Tribüne, Volume 18, Number 93, Indianapolis, Marion County, 20 December 1894 — Page 2
Jnvwna Tribüne.
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Ja, das ist das Traurigste am Heu rigen Chicagoer Feiertagsgeschäft, dieser ungeheure Gegensatz zwischen den zur Schau gestellten Herrlichkeiten, die zum Theil wirklich eine besondere Reise nach der Gartenstadt lohnen, und der so weit verbreiteten Consum-Unfähig-seit. Selbst im vorjährigen Schreckens Winter war dieser Gegensatz kaum größcr. Man kann es unter solchen Um standen wahrlich noch als ein Glück preisen, daß man es in Chicago mei sterlicher, als in j e d e r anderen Großstadt, die mir bisher vorgekommen, versteht, auch enorm -billige Armeleute-Festtags-Sortiments zu bieten. Ermangeln dieselben auch gänzlich der Gediegenheit, so wird doch dem in solchen Zelten vorwiegenden Bedürfniß nach einer bunt glänzenden Außenseite mit erstaunlichem Geschick entgegenge kommen. In diesen Tagen wenigstens lohnt es sich für die Armen, in der gartenstädtischen Luft zu leben. ' Da der Mensch aber nicht von der Luft lebt, sondern, zum Theil wenig stens, von Ärot, so möchte ich mir er-, lauben, noch einen Augenblick auf die jüngst erwähnt: Chicagoer Bäcker- und Brotfrage zurückzukommen. Das geht denn doch über die Hutschnur! Nicht genug, daß sich die Bäckermeister so überaus hartnäckig weigern, trotz der niedrigen Mehlpreise billigeres Brot zu liefern, sondern eine Untersuchung sei tens der Civic Federätion" hat auch die Thatsache enthüllt, daß in einer großen Anzahl Chicagoer Backstuben ganz schauderhafte Verhältnisse Herr fchen, daß dort Kloakengas und andere böse atmosphärische Stoffe vielfach die ganze Luft verpesten, und die dort hergestellten Vackwaaren höchst gesund-, heitsgefährlich sind! Cs scheint wirklich zu einem energi schen Kreuzzug hiergegen zu kommen, welcher auch vom ganzen anständigeren oder günstiger sttuirten Theil derTeich-' künstler-Zunft gutgeheißen wird, und wenn dieser Kreuzzug sich auch auf eine Anzahl gewisser Restaurationen, resp.' auf den Hinter- und Untergrund der' selben erstrecken würde, so wäre es noch besser. Auf solchen Pfaoen kann, die Ctoic Föderation", welche schon in Gefahr stand, aur einen Frackzipfel von den Maschrnenpol'ltikern und am ande ren ttfm Muckerthum auf Irrwege gez,rrrt zu werden, wirklich gediegene Lorbeeren, wenigstens um das leibliche Wohl des Volkes, im weitesten Sinne des Wortes erringen. Bei den Backstuben fällt mir auch das Holz ein, und da kann ich mir nicht versagen, Ihnen wieder ein echt Chicagoer Geschichtchen aufzutischen, ein gelungenes Seitenstück zu den gestohlenen Volks-Badehäusern. Wenn man in der menschenwim.meinten Clark Str. sich nordwärts schieben läßt und über die Flußbrücke dahin wo jetzt doch einmal ausnahmsweise ein besseresAroma herrscht, infolge des herrlichen Ozon-Duftes der Weihnachtsbäume, mit denen die unten ankernden Schiffe gefüllt sind sich nach der Jndiana Str. zuwendet, so gelangt man in eine Gegend, die lange Monate hindurcb zu den bemerkenswerthesten, der Stadt hinsichtlich ihres unbeschreiblich miserablen Straßenzustandes gehörte. Die Geschichte fiel schließlich sogar den Behörden auf, und es ist jetzt endlich beschlossen worden, das an unzähligen Stellen wie rnh Granaten und Dynamitbomben aufge rissene Holzpflaster' durch ein neues zu erseken. Aber warum bat denn die zunaai iriiereisirie inivoynerscyasl oieie g2nz?Zttt hindurch den Mund nicht aufgemacht? Hm, damit hat eZ seine eigene Bewandtniß. Die Besitzer verfchiedener Boar ding"-Häuser hatten nämlich alle Bür ger, aus die es überhaupt angekommen Ware, bestochen, damit dieselben so viele Monate hindurch das Maul hiel ten, und Erstere während dieser Zeit beständig Straßenpflaster stehlen und verfeuern konnten! Daß Pflasterklötze massenhaft gestohlen werden, während ein altes Pflaster abgebrochen und durch ein neues verdrängt wird, ist hier in vielen Stadttheilen eine ganz aew'öhnliche Erscheinung' aber in diesem Fall wäre die Holz-Erntezeit zu kurz aewesen, und darum mußten die Straße, wie gesagt, lan Monate in diesem drsintfluthlichen Zustande bleiben, und die nächstb:th:iliaten Bewoh' ner wurden all: zu Äudlern", wenn' auch in sehr kleinem Maßstabe! Da braucht man sich wahrhaftig nicht über eine corrupte Stadtregierung zu wunHern. oer sollte gerade das Beispiel von oben diese Ausartung herbeige führt baben?. Eine neu 'zu schaffende Wissenschaft der Moralitätsforschunz ri'oce diese Frage beantworten.
Die Bestechlichkeit im größeren Stil ermöglicht es jetzt auch dem Baron" Ferkes, ein Netz von -Trolley-Bahnen durch den Leib Chicagos zu ziehen, ber schon allzu viel zerrissen ist. Solist immer dafür gesorgt, daß in Chicago die Reform-Bäume nicht zum Himmel wachsen, wenn sie überhaupt wachsen. 5hrn daß die mörderischen Eisenbahngeleise zu gleicher Erde den Hochgele: sen langsam .zu weichen beginnen, so sorgen schon die Trolley-Straßenbah-nen wieder dafür, daß das Zermalmen menschlicher Glieder ja nicht nachläßt! Und doch 'wäre es auch ohnedies übergenug des grausamen Spieles,. wie auch jüngst wieder das schreckliche Straßen-öahn-Unglück im Tunnel der Washington Str. bewiesen hat. Ach. ich muß diesen Gegenstand wieder fallen lassen, um nicht zu tief darin zu versinken und nicht vom suror Teutonicus" übermannt zu werden, Kenn ich habe mir fest vorgenommen, mich unter keinen Umständen in Chicago zu Tode zu är-g.ernunv-befaateS, von Bismarck so gepriesene' Gefühl -kann sehr gesund heitsschädlich werden, nämlich wenn es ohnmächtig ist. Apropos Bismarck! Es ist schade, daß nicht er den Sang an Aegir" ver übt hat.- Sonst hätte gewiß das gesinnunqstüchtige Chicagoer Deutschihum ihn unverzüglich gesangvereinlich verwerthet, statt sich darin von New Iork und Philadelphia so weit zuvor-' Kommen zu. lassen! Schon der hiesige plattdeutsche Verein, dessen EhrenmitKlied der alte Eiserne ist. hätte dafür toit der Schnelligkeit deä Chicagoer Unternehmungsgeistes sofort Sorge gefragen. Aber so, ja wenn es wenig stens der alte Wilhelm gewesen wäre; flber der junge, der konnte sich noch gedulden, für den stehen die Chicagr Deutschen, so weit sie überhaupt in die ser Beziehung noch loyal" find, nicht Kllzu früh auf. Ueberdies hat. der Zunge' Wilhelm hinter Bismarck noch das zurück, daß er nicht einmal Holz pflaster-Platten zu verkaufen hat. also idie Chicagoer- kein Aussicht hätten, für ihre Loyalität einmal gelegentlich 'ein gutes Pflaster billig zu bekommen. Ich wollte schon in meinem letzten Briefe noch ein wenig darüber plaujdern,' daß die deutschen Sang:sScü'?er der Gartenstadt sich noch nicht sür den Kaiserlich- Eulenburg Beckerischrn Sang an Aqir" begeistert, aber vas Papier ging zu Ende, und der Poiifasten wurde gerade geleert. Und das war nicht schade, denn fast unmittel bar darauf ist das Heldenlied wirklich zum ersten Male in Chicago gestiegen", und noch überdies aus der Kehle eines . waschechten Anarchisten, eincs i'ener Acbt. die den Mittelpunkt der
' grausigen Chicagoer Traqödie rcn :&.887 bildeten! Im Uebrigen hat Os j jkar Neebe Alles aus den! Lied gemacht, ' was sich daraus machen läßt, und daZ 5chöne Freiligrath'sche Wort: .Der Dichter steht auf einer höher'n j k Warte, Al5 auf der Zinne der Partei ag auch auf den Liedersänger Anwen ing finden. Es war jedenfalls ganz I nett. ! Noch immer werden hier gewissermaßen Weltaus stellungs-Schuloen abgetragen, d. r);,- es werden allerlei ZDinge, .die schon für die. Meltaus stc! !lung einem schon- im Voraus i i die öchste .Spannung - versetzten Publikum Versprochen worden waren, endlich oU Gemach vorgeführt. - So auch die fa nosen Edlson'schen Kmetoskope - oder eranderlichenGuckbilde? nach unmittel arer naturgetreuer Ausnahme so w'chjiiger Vorgänge, wie Preisklopsercien ta. s. w. Dazumal hieß es nicht nur tauf dem .Weltausstellungs-Platze, 5on!dern auch 'über die Stadt hin sollten kllernächstens - etwa" anderthalb Hunjbcrt . solcher .Wunderdinger aufgestellt werden, obwohl, noch, kein einziges fer,tig war. Jetzt ist endlich im,Pa:!crre des i.Freimaurer-Gebäudes dahicr der erste Anfang . damit gemacht worden, rann Glück war , die vorjährige elektrische Ausstellung 'im' Jackson-Park auch ohnedies interessant genug. UebrigenS habe ich gefunden, daß der eltausstellungs-Platz sich noch immer iner beträchtlichen Frequenz erfreut. einer betrachtlicheren, als manchmal die Winter-Ausstellung- am zold.mn Thor gehabt haben soll. Täglich, wenn jjdas Wetter nicht gar zu abscheulich pilgern, durchschnittlich, einige Hunderte dorthin.' Natürlich ist der Zutrit: langst wieder frei,- und 'iir 25 Cents kann man sich eine Rundfahrt auf den ganzen weiten Gebiet leisten, das frei lich größtentheils in eine Trüm'l-.cr stätte verwandelt ist. Abe.- das Columbische Museum, das Deutsche Haus und das. Ver. Staaten-Negierunzsge-bäude zeugen' noch 'immer von vor schwundener Pracht. J.i ersterem ist seit einiger Zeit auch, die vernünftige Einrichtung -getroffen, daß man .dort lunchen- kann, nur einen guten Tropfen gibt es natürl'ch nicht. I. tf. Deutschlands und Frankreichs HrsbdgtS . . In seinem Berichte über daS Kriegs budget sür 'daZ Jahr 1895, welchen der Abgeordnete Juleö Röche, dieser Tage der franzosischenDeputirtenkammer un terbreitet hat, stellt derselbe eingehendeVergleiche zwischen den Heeresbudgets Deutschlands und Frankreichs an. DaBudget der R;72blibwär'!n den Iahren von 1370-71371 bis 1837 tntschie den höher alö daZ ihreZ östlichen Nachbarn, allein seitdem wurde in Deutschland mehr ausgegeben, als in Frankreich, und zwarim Jahre 1837 um 124.635.403 Francs.- 1883unr- 55. S95.660 Francs. "'1839 um .71.953.276 Francs. 1390 ' um ''25.903.067 Francs. 1891 um,14J,129,746FrancS, 1892 um -63.930,538 Francs. 1893 um 103,397,472 Francs, 1894 um 164,528.830 Francs '.sur' 1895 erreichen die Mehrausgaben 131,493,697 Francs. JmMnzen also seit 9
ayren um . 334 Millionen. In den ersten Jahren nach dem Kriege wurde, wie bereits - - erwähnt, in Frankreich mehr für 'daS Heer geopfert als in Deutschland, nämlich in 1377-200.-'419.879 "Francs, in 1878 185.N5.372 Francs, n 1379 165,640,756 Francs, in 1850 110,025,331 Francs, in 1831 142.S...7:.7 Francs, in 1882 207.265.693 -J, in 1833 182.162.904 Fran i.i 1884 146.236. 231 Francs, in 1335 75,790,548 Francs, in 1833 '70.359.203 Francs. Das vom deu!:5:n Reichstage genehmigte Heeresgs: führt eine Vermehruna der Effe' Bestände durch und hat deshalb ei: .rmehrung der Ausgaben im Gefolge, so zwar daß sich eine Differenz zu Gunsten des deutschen Kriegsbudgets von zwei Siebenteln des französischen. 637,883.370 Francs, eraibt. Aus den Ausführungen des Herrn Jules Röche erhellt ferner, daß die Effectivbestände Des deutschen Heeres seit 1892 ständig gleich - hoch, diejenigen Frankreichs hingegen im Abnehmen be griffen sind. So ist in 'der deutschen Armee für 189495 nach Abzug der Abwesenden ein Netto-Effectivbestand von 540.725 Mann vorgesehen, , in Frankreich hingegen nur 473L00 Mann: nach Abzug der Truppen Algeriens und Tunesiens verbleiben sogar nur 411,700 Mann. Des Weiteren verweist JuleS Röche darauf, daß 'in Deutschland die Einberufung her Recruten früher stattfindet, als in Frankreich. In Deutschland werden die ausgedientenSoldaten zwischen dem 25. und 30. September entlassen, die Recruten der Cavallerie und der berittenen Artillerie sofort nach Abgang der Urlauber, die der Infanterie. Artillerie und Pioniere zwischen dem 11. und 17. Oktober einberufen. In Frankreich hingegen findet die Entlassung der Mannschaften wie in Deutschland nach den großen Manövern, also Ende September statt, die Einberufung der Recruten aber erst Zwischen dem 1. und 15. November, zumeist um den 12., also volle sechs Wochen nach Abgang der Urlauber. Diese späte Einstellung der Recruten bedeutet für die französische Arme: einen weiteren Nachtheil dem deutschen Heere gegenüber. , ,e, Obstdau alS Industrie. Aus dem Alligatorenstaate Florida kommen wieder einmal Jeremiaden über die iedrigen Preise. welcheOran gen in den nördlichen Märkten brinaen. über die Ergebnisse derErnte wird sedoch nicht geklagt. Dieselbe scheint in der That, soweit die Quantität in Frage kommt, sehr gut ausgefallen zu sein, doch läßt die Qualität zu wünschen übrig. Zur Zeit sind sämmtliche Märkte . thatsachlich mit Orangen überschwemmt, doch ist die Qualität erade nicht besonders '. und, vom Standpunkte - des Consumenten. der VreiS verhältnißmäßig hoch. - Wie von den Orangenzüchtern -behauptet wird, bezahlt sich der 'Anbau im Kleinen nicht, wenn 'die Kiste nur 80Cen!Z bringt? doch gestehen sie Z'l, daß der Mann, welcher die Frucht im Großen anbaut, selbst bei einem Preise von 75 Cents Geld verdient. An der Wahrheit dieser Behauptung kann nicht gezweifelt werden. Der Orangenzllchter in Florida macht eben dieselben Ersah rungen, welche der Baumwoll-Pflanzer im Süden und der Weizenbauer im Nordwesten gemacht hat. Der Großtetrieb ist in jedem Erwerbszweige 6i. liger. Der Groß-Industrielle hat grö-' ßere Capitalien zur - Verfügung und kann deshalb, nicht nur bessere Viaschi'. r.en anschaffen, sond:rn dieselben mit Uaarzahlung verhältnißmäßig billig kaufen; außerdem stehen ihm stets bes s:r organisirte Arbeitskräste zur Verjügung,. als seinem weniger capital kräftigen Concurrenten. Die Ottrn genzüchter in Florida, welche sich dem Großbetriebe gegenüber im Nachtheile kefinden, sollten sich das Verfahren der kalifornischen Obstzüchter zum Vorbild rehmen, welche durch Bildung von llssociationen in den Anbau wie den Lerkauf ein striktes System gebracht kaben. In diesen Associationen sind fast alle Obstzüchter, kleine wie große, vertreten. Die Weinbauer des Staa t:s haben ein Syndicat gebildet, weltheS fast die ganze Traubenernte Cali forniens controlirt, und eine Folge davon ist, daß der kleine Mann, der früher kaum auf feine Kosten kam, jetzt Lleld verdient. . Auf der jüngst in San Francisco abgehaltenen Convention der Obstzüchte? wurde diese Angelegenheit ter eingehendsten Berathung unterworfm und die American Pomological Society, welche im Januar in Sacrariento zusammentritt, wird sich eben falls mit der Sache besassen. Die ausgesprochenen Zwecke dieser Gesellschaft gehen dahin, die Produc-tions-.und Transportkosten zu verrin gern, neue Absatzgebiete zu schaffen und ?uf die Verbesserung des Products hin zuarbeiten. Auch die Producenten ae-
I t'örrter und präservirter Früchte.haben ln allen Distrikten ähnliche Associationen in'S Leben gerufen. Diese AssoNationen, deren Theilhaber sich aus shließlich aus den Obstzüchte?- zusimmensetzen und deren Anteilscheine ln Verhältniß zu der Größe der ObstPflanzungen ausgegeben werdin uberrehmen, classifi:iren, wiegen, peinigen, l.-ocknen. präserviren und verkaufen die fcisch' Frucht, worauf der Erlös pro rat vertheilt wird. Noch bor fünf fahren war der Betrieb vollständig rsp!i!t::t und deshalb wenig . profita kel, während die Leute bei der-jetzigen 5ethode mehr Geld verdienen. Den Orangenzüchtern von Florida kann daher nur empfohlen werden, durch Vildung von Associationen ihr: Inlustrie lucrativer zu machen; ,Großbe lcieb und fachgemäße Ausnutzung aller Hilfsquellen gehören zu den.' Geheiml issen ohne welche in keinem Erwerbs zweige Erfolge denkbar sind. Unser ZoUknterTi,nst. Aelter noch, als die Flotte der Ver. Ctaat:n. ist ihr Zoll Marintdienst.
und das Gebiet desselben ist auLgetehnter. als es dem Namen nach erscheinen möchte. Obwohl die Thätigkeit der Zollkutter natürlich in erster Linie einen vorbeusenden Charakter hat, liegen ihnen i.uch viele wichtige active Pflichten ob. 6ic sind nicht nur zur Verhütung des Schmuggels behilflich (der freilich stets bis zu einem gewissen Grade florirt) rnd zur Durchführung aller unsere? Schiffsgesetze, sondern bilden bei stürmischem Wetter auch ein wirksames Schiffs- und Lebensrettungscorps. Wie der kürzliche diesbezüglich: Iahresbericht des Schatzamtes besagt, haben diese Zollkutter (im Ganzen 35) im verflossenen Rechnungsjahre 29.727 Fahrzeuge untersucht, 70 Schiffen in der Noth Beistand geleistet, sich an de? Rettung von . Schiffsladungen im werthe von $1,750,00) hervorragend betheiligt und auf ihren Kreuzungsfahrten im Ganzen 315.000 Meilen zurückgelegt; auch haben sie 87 Menschenleben gerettet. . " . . - . i Es erscheint sonderbar) daß gerade sür diesen Dienst Noch memals ern'Gesetz betreffs deS' Dienst-Rücktritts 'der Offikiere erlassen worden ist solange unsere Republik schon besteht. 'So ist es denn gekommen, daß z. B. gegenwartig 33 Procent der Officiere in den höheren Altersstufen (im Ganzen besieht das Personal der Zollmarine aus 222 Officieren und 815 Lootsen und
'Gemeinen) für den activen Dienst unfähig geworden sind, sei es wegen Alters, sei es wegen Invalidität, die sie sich in der Ausübung ihrer Pflichs zugezogen haben. Solche Officiere werden auf halbe Löhnung, gesetzt; ihre Stellen sind aber n i ch't fü? die Beförderung Anderer offen, wie es bei einem wirklichen Dienst - Rücktritt der Fall wäre. Selbstverständlich 'muß der Dienst darunter leiden, und die bereits dem Congreß unterbreitete Vorlage, welche diesem Uebelstande abhelfen soll, erscheint daher dringlich berechtigt. Deutsche Loeal?kachrlchtsn. VrsVtn? Orandnburs. Berlin. AuS dem Leben, der Großstadt erzählt die Deutsche Tageszeitung folgende- traurige Geschichte: Athemlos und thranenden AugeS kam, ein lOiährigeS Mädchen auf das Po lizeibureau in der Brunnenstraße gelaufen und berichtete dem Lieutenant: Lieber . Herr ! Lieutenant, kommen Sie doch gleich mit in unsere Wohnung, dort hat sich unsere gute Muttercufgehängt, weil sie sür unö.fünf Kinder nichts mehr zu essen hatte. Vater ist schon seit drei Wochen nicht mehr nach Hause gekommen! Die ErMittelungen haben leider die traurige Wahrheit , ergeben; denn man fand in der armseligen Wohnung die Mutter alS Leiche vor. Ihre hinterlassenen fünf Kinder sind dem Waifenhaufe überwiesen worden. Herzfelde. Hier ist auf höhere Anordnung die Schule geschlossen worden: über hundert Kinder liegen an den. Masern krank. - Spremberg. Eine gewaltige Feuersbrunst äscherte auf der .JuliusGrube in Wolfshain die F'ördersch'ächte. Förderthürme. die Ladebühne und andere Baulichkeiten ein. Der. Schaden ist sehr bedeutend. Menschenleben sind nach den bisherigen Ermittelungen nicht zu beklagen. ; Vrovlnk Zlontmern. Stettin. In Grabow hat der 44iähr:ge Handelsmann Karl Klien: die gleichaltrig: verwittwete Friederike Lemke. mit der er zusammenlebte, sowie deren 16jährige Tochter Auguste mit einem Beile erschlagen und sich dann erhängt. Der Mörder war ein dem' Trunke ergebener, arbeitsscheuer Mensch, der schon vielfach wegen verübte? Gewalttbätiakeiten bestraft war. Vrovin, Vomxx, Pose n. Ein trauriges Jubiläum feierte in der hiesigen städtifchenJrrenanstatt, eine. Insassin Namens CopinuS'.welche vor 50 Jahren in dieselbe eingeliefert' wurde." Sie gehörte den aebild'eten Ständen an und war ursprünglich' Gouvernante gewesen.' Ostrowo. 103 Jahre alt starb hier der Ortsarme Caspar Aksamski, welcher noch rüstig war und den man noch: kurze Zeit vor seinem Tode auf der Straße bettelnd, antreffen konnte. S ch n e i d e m ü.h l. ' Auf der Feldmark des Gutes Koschütz wurde ein Käthner auZ dem Dorfe Springberg bei Deutsch-Krone ermordet aufgefunden. ' ' Provinz VNpreuNen. B r a u n s b e r g' Die Besitzersfrau Louise A?ndt' auS - Kablwalde, welche wegen -E?mördung ihres , Man neZ vom diesigen Schwurgericht zum Tode verurtheilt -war, ist vom Kaiser zu: - lebenslänglicher Zuchthausstrafe begnadigt worden. Jnster bürg.' Ein Eigenthümer in Uszbundszen hat auf dem Krankenlager 'gestanden, - den' he'rzogl. - anhal-tisch-dessauischen Oberförster Karl v. Reichenthal vor 36 Jahren encbossen zu haben. Der Mord erregte seinerzeit großes Aufsehen. ' 'r prov ins Sachsen. ; Magdeburg? Neulich AbendZ ward durch den Verbindungszug 1063 Sudenburg'BuckäU auf dem nicht ge schlossenen' Uebergange .deS 'Breitenweaeö -ln' Sudenburz-Magdebur ein Pferdebahnwagen erfaßt und zertrümmert..'Von den Insassen deS PferdebahnwagenS' ist einer getödtet - einer schwer verletzt und vier' sind leicht ver letzt, auch daS Pferd ist verletzt. - DaZ Fahrperfcnal deS Zuges .'und '. deS Pferdebahnwagens ist nicht verletzt. -Auerstedt. Hier wurde eine alleinwohnende Wittwe, in ihremHaus ermordet aufgefunden. Vom Mörder fehlt jede Spür. '. ?Jrott annsver. Aschendorf. Auf betrübende Weise kam der Gendarm Janssen bierselbst um's Leben. Er war mit dem Putzen seines Revolvers beschäftiat.'alZ sich die Waffe, plötzlich entlud. Die Kugel. drang dem Beamten in daZ ruhte Äuge. nahm ihren Weq.-.du?ch das Gehirn und durchbohrte. die Scha del.deäe. 7znssen. welcher eine rau
und acht Kinder hinterläßt, war sofort todt. Cleve. Zu zwei Monaten Gefängniß wegen 'Majestätsbeleidiqung verurtheilte das hiesige Landgericht einen Kaufmann aus Hörstgen beiGeldern. Der fönst ruhige, solide Mann, der nur selten ein Gasthaus besuch!?, hatte sich im vorigen Jahre im Gasthause zu einigen nicht gerade g:wählten Worten hinreißen lassen. Er gerieth nun kürzlich mit einem damals im Gasthause zugegen gewesenen Nachbar in Streit und wurde von diesem denuncirt. Lüneburg. Eine Wittwe ließ bei einem hiesigen Schlosser einen geladenen Revolve? untersuchen und ausbessern. De: Schlosser zog fünf Patronen heraus, weil die Frau ihm gesagt hatte, es wären nur fünf darin. Als er dann die Waffe in denS5naubstock gespannt hatte, entlud sich ein sechster Schuß und die vor der Mündung stehende Frau wurde von der Kugel ins Herz getroffen, so daß sie augenblicklich todt war. . JPvovlnt Schien?. Ares lau'. Dieser Tagen wurde in dem Hause Albrechtstraße 5 gegen den Geldbriefträger Hüöner ein Raubmord versucht. . Hübner erhielt mehtci: Messerstiche. Die Ermordung der Elsa Groß soll nach neuesten ErMittelungen mit einer Eifsuchtsscene zusammenhängen, die das Mädchen mit ihrem Liebhaber, einem schlestschen Grafen, gehabt habe. Der Raub soll nur fingirt sein, um die Spur zu verwischen. VrsVltt, Schln,lkrQsisteitt. A l t o n a. Großes Aufsehen erregt hier das plötzliche Verschwinden des Inhabers des alten Hamburger Hauses Lübeck & Schildknecht, des Kaufmanns Schildknecht. Der in der Mitte der dreißiger Jahre stehende Inhaber hatte nebenbei eine Annahmestelle sür Gelder, die für die Sparkasse des Altonaischen Unterstützungs-Jnstituts, eines mit mehreren -Millionen arbeitenden Bank-Jnstituts, bestimmt waren. Es hat sich jetzt herausgestellt, daß Schildknecht nahezu 100.000 M.. an
- statt sie zu deponiren, für sich verbraucht und an der Börse verloren - hat. Neustadt. In der Scheune des Hufners Nau in Groß-Timmendorf -fiel beim Spielen der zwölfjährige Wulf so unglücklich durch die Boden lud?, daß er andern Tags starb. Südliches Holstein. In ' Tangstedt brannte der größte Theil des Wohn- und Wirthschaftsgebäudes der Frau Wittwe Filter nieder. ilzeinprsVtnk. Bonn. In dem Nachlaß eines Hierselbst verstorbenen, allgemein als dürftig betrachteten Handwerkers fand man ein Packet mit der Aufschrift .Gift" und mehreren Todnkövfen ? malt. Bei näherem Zusehen stellte sich heraus, daß dasselbe mehrere Tausend Mark in Papiergeld enthielt, j C o b l e n z. In dem nahen Briedel f . . V aicyerie eine jeuersorunu aaz: zoynHäuser und eine Brennerei ein. Einem Manne wurden die Füße verbrannt. Zehn' Familien sind obdachlos. ' -Köln. Ein älterer Mann erstach im Streite seinen Schwiegersohn, als ersterer die Waffe gegen ihn riötete. Der . Mörder würd: , verhaftet. Das Opfer war ein unbescholtener 27järi ger Mann. Die vor wenigen Tgen mit' aufgeschlitztem Leib und sonstigen schweren Verletzungen aufgefundene Leiche wurde als die eines gewissen Fischbach aus Grau-Rheindorf recognoszirt, der von verbrecherischer Hand beraubt und - ermordet wurde. Als That dringend verdächtig ist der Klempner Diederich in Veuel verhaftet worden.- . . Trier.' Der . Korbmacher Kreitz und dessen Frau wurden todt in ihrer Wohnung aufgefunden. Der Tod war in Folge Einathmung von Kohlengas eingetreten. . ' Vrsvln? MeNkalen. Münster. -Artillerie Lieutenant v. Brandenstein ist an den Folgen eines Sturzes vom Pferde gestorben. Das Pferd'Hatie, gescheut und den Reiter abgeworfen. Dieser war unglücklicher weise 'im' Steigbügel hängen geblieben und wurde eine Strecke weit ge schleift. - 53rotlrn Qessen.ZZassa. Kassel.' MechanikuZ Boos. wel cher. wie gemeldet, seine Geliebte, die Tochter eines, hiesigen Kaufmanns, auf ihr -ausdrückliches Verlangen erschossen hat. ist zu vierjährigem Gefängniß ver urtheilt worden.' Boos hatte sich selbst durch die Brust geschossen; er ist wiederhergestellt. Im. Dorfe Birkenbringhausen wurden in einer Sandgrube eine Anzahl Kinder durch einen Wandeinsturz. verschüttet. Zwei blieben todt, die andern wurden gerettet. Eschwege.. Neulich Nachts brach in dem-obersten .-Stockwerke des Hotel Moessinger eine. Feuersbrunst aus, die derart um sich griff, daß die Bewohner nur . mit knapper Noth gerettet werden konnten.'- .Drei Dienstmädchen, welche in ' den ' Dachkammern schliefen, kamen nur bis zum dritten .Stock und sprangen von hier aus auf die auf die Erde gelegten .Bcticn; zwei werden schwer das dritte leicht verletzt. .Frankfurt. Der. 24 Jahre alte Spe2tt'e? Friedrich Ort von N'.ederrad stürzte bei Reparaturarbeiten von dem etwa -, 12 Meier . hohen Schieferdach: des Haus: Ziegelhüiteaweg 1 in die Tief: und fi:l so unglücklich auf den Kopf,-daß d:r Tod auf dr Stelle eintrat. ; . . H a n a u. Ein Unglück hat eine hiesige achtbare Familie getroffen. Der 30jährige, unverheirathete Sohn derselben,. welcher das ausgedehnte Kohlenund Speditionsgeschäft leitete, war vor einigen Tagen von der Deichsel eines WagenS, dessen Bespannung durchgegangen war, derart gegen einen Eisenbahnwagen gedrückt worden, daß er schwere innerliche Verletzungen davon trug, an deren.Folgen er nach unsäglichen Schmerzen starb. Lvels Stadt. 7H a m bürg. .Der 17jährige Geo nullt Brugmann wurde neulÄ
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Ecgcn Dyspepsie UeSclkeit, Diese so gcwvhnlicben Kranlbeiten haben SenercS Llufstofzcu, u.f.w. ihren Ursprung im Magen. Ter Maqen . tI . saft. hat Nlcht die zur gesunden Verdau, ung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Schwäcbe des M?aens tritt ein. Dr. August König's Hamturgkr Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Lsbsrlciden. Biliose Beschwerden bekunden ein Trägbeit des AusscheirungS'OrganS der Leber und Unregelmäßiqkeit in den Funkticnen der Vermiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit bcstimNiten Organe. 5?enn ein Uederfluß von Gale im Blute zurückbleibt, tret'n biliöse Bescbwcrdcn auf. welche sich durch gelbliches Ausseben der Haut. u.s. w anzeigen. Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August König'S Hamburger Tropfen auf's Wärmste zu empfehlen. t. Vakobs Cdel Heilt Nhcumatlsmus, Neuralgie. Nückenschmerzen Verletzungen.
Abends, in der Dammthorstraße durch die elektrische Bahn furchtbar verstümmelt. Er war sofort todt. In Woberg bei Bergdorf ist ein Bauernhaus niedergebrannt. Aus den Trümmern wurden die verkohlten Leichen von , drei bejahrten Bewohnern des Hauses, Na mens Schreck, Perschen und Klingenberg hervorgeholt. Das Vieh ist ver brannt. Es wird allgemein geglaubt, daß Raubmord und Brandstiftung vorliegt. Vom Thäter fehlt jede Spur. Bremen. Mehrere hundert Wirth? zy.nen dieser Tage im Hansahause versammelt und wählten ein Commission. welche wegen eines Erlasses der hiesigen Militärbehörde, wonach circa hundertWirthschaften in der Stadt und im Landgebiet von den Mannschaften nicht besucht werden dürfen, demnächst in einer neuen Versammlung Bericht erstatten soll. Oldenburg. Oldenburg. Pastor Partisch, der vor längerer Zeit nach großen Unt:rschlagungen flüchtig gegangen war und vor einigen Monaten in Venedig verhaftet wurde, aber wegen Krankheit nicht transportationsfähiz war, ist nun hierher geschasst und in das Untersuchungsgesängniß gebracht worden. Vechta. In der hiessen Strafanstatt fand man neulich früh in einer Aelle sechs Insassen in bewußtlosem Zustande vor. Wie sich herausstellte, war das Unglück durch Platzen eines Gasrohrs verursacht worden. Ein Sträfling war todt, die übrigen fünf wurden nach stundenlangen Bemuhungen wieder zum Bewußtsein zurückgerufen: man hofft, die Leute am Leben zu erhalten. OKQrkngon. Gera. Eine unangenehme Ueberraschung ist dieser Tag: dem Direktor der Baug:w:rkschule zu Unterhaus bei Gera. Neidhardt, breitet worden. Ein Lehrer seiner Anstalt. Architekt Höriz. ist nach vorausgegangener Kündigung einfach mit einer größeren Schülerzahl der ersten Klasse abgereist, um in Naumburg, wo ihm von Seiten der Gemeindebehörden eine beträchtliche Hilfe zugesagt worden ist, eine Architektenschule zu begründen. Gotha. In Klein-Schmallalden äscherte ein Feuer fünf Gebäude und Scheunen ein. Eine Frau ist in den Flammen umgekommen. M e i n i n g e n. Der Landwirth Müller und der Schulknabe Nöder (Stepsershausen) gestanden, den ViehHändler Nußöaum ermordet zu haben, um ein: in Nußbaum'Z Händen befindlich: Müller'sche Schuld-Urkunde über 200 Mark zu rauben. Suhl. Der Schuhmacher Ferdinand Schmidt aus Albrechts ist wegen Straßenraubs, begangen im April" d. I. an dem Lehrling Willy Gräser auZ Gr'äfenroda, zu acht Jahren Zuchthaus und Ehrverlust auf gleiche Dauer verurtheilt worden. , - TUelilsnburg. V r u e l. Erst kürzlich wurde der Stadtfelretär Krüger wegen Unterschlaauna mit 9 Monaten bestraft, und sein Haus in Zwangsverkauf genommen. Nun, meldet: der Bürgermeister R. $a$'.t Concurs mit einer Schulden last von 149.400 Mark an, wofür 17 Bürgec durch Unterschriften verpflichte! sind. Zw:i Tag: später wurde der Bürgermeister verhaftet wegen Unterschlaauna von etwa 12,000 Mark aus der Rathswittwen-Kasse. deren , VerWalter er seit etwa einem Jahre ist. G o l d b e r g. Der verheiratete Arbeiter Müller v.in Theerofen wurde im Sälwinger Forst beim Holzfällen von in:m stürzenden Baum erschlaaen. 9Nudy's Pt!e Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 EtS die Bor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, reglstmten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu der kaufen in allen guten Apotheken' Ward BroS., A. Kiefer & o. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. - Gute Pianos billig bei Brhant?. Großes Lager für Welbnachten. Kaufen Sie nickt "eke Sie kieselben sehen. ftlUHUW HU. AN IDEAL FAMiLY MEDiCINEl For I ml itl Ion. KtlioaaHa. Ilcmdactac, connupauon. isna (,'oiaplexion, Offenslre lireath. and all dutor Jen es Uie StomAcä. iUKrand Bowi-is, I RIPANS TAEULES lrt pcntlryet promiiu Ptrfact id tion foilo- theil- use Boid bj dreyp-irts or wnt hy maiL Bor iaU,7jc I"jwkiiire(4 boies), Ji. .ur im: BJtTTpnsr-iiiir? f tH l'A Cll IM IC AI. CO., New Trk. mil? ifMi? Ulrux uuw'j3
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