Indiana Tribüne, Volume 18, Number 92, Indianapolis, Marion County, 19 December 1894 — Page 2
JndZana Tribüne.
Erschciut Taglich uud Sonntag?. Die tZzUche. Tribüne" kostet-durch den Träger 12 Cents per Woche, die Sonntag?. .Tribüne' ö CentS per Ooche. Beide zusammen 15 Cent oder KZ EentZ per rkonat. Per Post außerhalb der Etcldt zugeschickt in Vorausbezahlung 15 per Jahr. Offtr IS Süd Alabama Straße. ändianapoNb, 3nö.. 19 Dezember '4 Landwehrtruppen in OesterrelS Ungarn. Im Laufe dieses Jahreö sind in den Landwehrnnrichtungen Oesterreichs in aller Stille sehr wesentliche Aenderungen eingetreten, durch die nicht nur die Allsbildung der Landwehr bedeutend gefördert, sondern auch die Feldaufstellung derselben in hohem Grade gesichert wird. Vor allem ist die active Dienstzeit -der Landwehr, dir bisher nur ein Jähr betragen' hat,' für Gemeine auf zwei Jahre, fürUnterofficiere auf drei Jahre festgesetzt worden, während die Dienstzeit in der Reserve der Landwehr nach wie vor 10 Jahre beträgt. Hierdurch ist die' österreichi sche Landwehr bezüglich der Dienstzeit der ungarischen Honved gleichgestellt und ist die zweijährige Dienstzeit bei der esammten Landwehr b:ider Reichshälften durchgeführt. Nach wichtiger aber erscheinen die im October dieses Jahres erlassenen organischen Bestimmungen für die Landwehr, durch welche die Mehrzahl der im Kriegsfalle erforderlichen höhern Stäbe schon im Frieden aufgestellt wurden, während gleichzeitig die Präsenzstärke der Landwehrtruppen gradezu verdoppelt wird. Die Landwehr-Jnfantcrie Oesterreichs besteht aus23 österreichischen und 3 Tiroler Landwehrregimentern von 3 bis 4 Feldbataillonen und je einem Stamm für 1 Reserve- und 1 Ersatz bataillzn. Die gesammt? Landwehr Infanterie beträgt 92 Bataillone (in Ungarn 96). Di: territoriale Eintheilung der Landwehrtruppen entspricht der politischen Eintheilung des LandeZ und es unterstehen die- in eifitm CorpZ bezirk garnisonirendenLandvehrtruppen 'dem Landwehrcommando, daZ der commandirende General des betieffendtn Armeecorps ausübt, der semersens wieder in Landwehrangeleaenheiten dem LandesvertheidigungsMinisterium und nicht dem Reichskriegsminister'um untersteht. Dem commanoirenden General war nun bis f)ti ein Landw:hrbr:gadier beigegeben. wayren) mt neuern Bestimmunaen nunmehr einen Landwehrdivistonär mit zahlreichem Stäbe einführen, der die gesammte Ausbildung d:r Landwehrtruppen leitet .sowie ihre Mobilmauna vorbereitet und - bei . größern .ruppenuöungeu wie auch tm Knege das Commanöo der 'Landwehrdiviston führt.' vDie bisher vorhandenen LandWehrbrigadiers bleiben, so daß es mithin für die in jedem Corpsbezirk vorhandenen. Landwehrtruppen t einen Divisions- und ?einen Briqadeftab aibt und nur. noch, der zweite Brigadestab fehlt, der. wohl in Bälde aufgestellt werden wird. Gleichzeitig wird 'der Stand der Truppen bedeutend erhöht, indem zum Stäbe jedes InfanterieRegiments zwei weitere Officiere und .zwei Aerzte, -zu den Bataillonen aber : eBatalllonsadiutant und vier ubalternofnc-re treten, wahrend die Compagnien um je 5 Unterofficiere und zO Gememe vermehrt werden. Der Stand der. Landwehrcompaqnie wird dadurch von 23 Mann auf 54 erhöht, betragt also etwas mehr als Vi CSAiU V. t.l v. tv it yuit via -3iuiiuc9 vtl UCil jll fanterieregimentem, welche aeaenwär tig 3 Officiere 'und 92 Mann für die Compagnie haben. Die Bataillone, welche früher nen Friedens stand von 9 Officieren und 112 Mann hatten, erhalten zetzt einen solchen voir 14 Of ficieren und 212 Mann. Die Land Wehrregimenter mit drei sseldbataillonen erhalten einen Friedens stand von 46 Ottlcieren und 6ö5 Mann, die enr gen von vier Bataillonen einen solchen von 60 Offizieren und 903 Mann. Jedes Landwehrreaiment erhält über dies einen schwachen Stamm für ein im Kriege arnustellendeS Reserveba taillon und eir.en Stcmm von 3 Officieren und LUnterofficieren für ein Ersatzbataillon. Der Commandeur dieses Ersatzbataillons ist im Frieden gleichzeitig Mit den gesammten Geschaften der Heereserg'änzung beauftragt. wozu ihm em Hauptmann und für t den Erganzüngsbezirk ein Officier nebst einem Bezirksseldwebel beigegeben ist. Diese .'.Ersatzbataillonscommandanten treten 'daher in Oesterreich an rne sieue oer eziriscommanoeure m Deutschland. : Jedes Landwehrregl ment hat seine Kriegsbestände schon im Frieden bereit, und es bedarf daher. um das , Regiment auf rlcgsfuk zu setzen, ledigliÄ.nur der Einberufung seiner Reservisten,' während die sammtlichen Officere für daZ Regiment schon vorhanden sind. Rur für die von jedem Regiment aufzustellenden Reserveund Ersatzbataillone müssen alsdann die zumeist aus den Einjährigfreiwilligen 'der Landwehr hervorgegangenen oder em Ruheftande angehörenden Officiere bestimmt werden. Die Gesammtvermehrung des Standes der Landwehr - -Infanterie betragt annahernd 600 Officiere und 9200 Mann. Auch für die Landwehrreiterei ist durch-die neuen.' Bestimmungen eine sehr bedeutende B:?mehrung eingetreten, indem für jedes Regiment nunmehr außer dem Regiments stab' zwei Division-stäbe und Stämme für sechs Sawadronen aufgestellt werden. Die vorhandenen drei Dragonerregimenter werden in Ulanenregimenter umgewandelt, so daß mithin jetzt sechsLand-wehr-Ulanenregimenter vorhanden sind. Für jede Schwadron sind 3 Officiere, 7 Unterofficiere, 1 Trompeter. 7 Remontereiter, 26 Ulanen mit 29 Dienstpferden, für drs Regiment 29 Officiere, 235 Mann und 233 Pferde vorfenden, Jedek Peglment ii&t hej
großern Uebungen einen Plönierzug von 1 Officier. 20 Mann und im Kriege außerdem noch eine Ersätzschwadron. Es erhält jährlich 204! Kernen ten, die nach fünfmonatlicher ' Ausbildung in Privatbesitz' abgegeben werden.
Hierdurch ist der Bedarf an gerittenen Pferden für die Mobilmachung gesichert. Außer diesen sechs andweyr-reiter-Regimentern ist weiter vorhanden der Stamm für eine Division, d. h. 2 Sckwadronen berittener Tiroler Landesschützen mit 13 Officieren. 109 Mann, und 92 Pferden, und für 1 Schwadron dalmatinischer Landesschuken mit 3 Officieren, 42 Mann. 34 Pferden. Diese Landwehrreiter-Regi- . i cw v . : - ra r menler, oie im tfiieue einem vcutiu Inspecteur unterstellt sind, treten im Kriege zu den - Landwehr-Divisionen und . sind daher Brigadestäbe für sie wohl nicht erforderlich. Auch die ungarischin Hondtd'-Husaren-Regimenter erhalten einen-erhöhten Friedens stand. Für die vorhandenen 10 Regimenter werden 3 Brigadestäbe aufgestellt. Je-des'-Husaren-Regiment' hat schon, im Freden ewe'n Pionittzug in Starke von 1 Officier. 6 Unterofficieren 20 Susann, und" bildet im Kriege neben den tz'FÄschwadronen und einer Ersatzschwaviön?' noch einen .Stabszug. Der FnedenHänd. einer-Schwadron ist stärker als derjenige bel den Österreich!sche LandwehrUlanen ' und beträgt 4 OMciere. 7 Unterofficiere, 1 Trompeter. 67 Husaren mit 44'Dienstpferden,, der , Stand eines Regiments 39 Officieie. 417 Mann, 331 Pferde.während seine Kriegsstärke. 56 Officiere, 1482 Mann, 1471 , Pferde beträgt. Die Erhöhung des Friedensstandes gegen früher, beträgt 14 Ofsiciere, 107 Mann,' 119 Pferde für -das 'Regiment. Da nun auch di Jnfanterie-Regimen-ter der Linie in diesem Jahre eine Standeserhöhunz erhalten haben, indem bei 43 Regimentern und bei 8 einzelnen Bataillonen jede Compagnie um 9 Mann verstärkt worden ist, so ist die Gesammtzunahmedes Friedensstandes einesehr betrachtliche. Sie beträgt: für die Linien-Jnfanterie bei 200 Bataillon je 36 Mann gleich 7200 Mann, für 92 . Landwehr-Bataillone je 100 Mann gleich 9200 Mann, für 6 österreichische. Landwehr-Ulanen-Re-gimenter je 185 Mann und 143 Pferde aZeich 1110 Mann, 833 Pferde, für 10 ungarische Honved-Husaren-Regrmen-ter je 107 Mann und 119 Pferde gleich 1070 Mann, 1190 Pferde, zusammen 18.680 Mann, 2073 Pferde. Gleichzeitig mit dieser so bedeutenden Erhöhung deö FrZedensstandes sind auch für die Bildung deö Landsturmes sehr wichtige Bestimmungen getroffen worden, indem vor allem durch Gesetz vom 10. Mai 1894 für alle aus dem Heere, der Landwehr und der Kriegs marine übergetretenen sowie für die zu besonderen Dienstleistungen bestimmten also nicht vollkmmen Dienstfähige Mannschaften die Meldepflicht geführt worden ist. Zur Listenfüh rung. Aufsicht und Verwaltung der gesammten Kriegsbestände deö Landstur' mes sind in jedem Landwehr-Batarl-lonöbezirke Landsturm CommandoZ aufgestellt, die aus einem Commandeur, einem Hauptmann, einem Feldwebel . und . einem Corpora! bestehen. In den Bezirken, in denen kein beson derer Landsturm-Commandeur ausge stellt ist, hat der Landwehr-Bataillons Commandeur die Geschäfte zu über nehmen. Äie' Bekleidung. Bewaffnung. Ausrüstung und der Train für den Landsturm werden im Frieden be reit gehalten. Gegen dlt Einwanderung von russische Juden. In letzter Zeit hat der Einwände-rungs-Superintendent Stump sich mit großem Eifer daraus gelegt, der Ein Wanderung russischerJuoen.. Einhalt zu thun, und zwar behauptet er,' daß die Einwanderung solcher, ünerwünschten Ankömmlinge, über Liöaü in . steter Zunahme begriffen ist: angeblich, he treibt die dortige Agentür Carlsbeig & Kenne diese Auswanderung .Haupt' sächlich und mit Zhnen gehen ein Agent Namens Blumenthät in WitnäRub" land, sowie eine -'große i Hamburg Firma Hand in Hand. .Col,Stlimß will unumstößliche Beweise' dafürhaben, daß diese Agenten die russischen Juden truppweise aussammeln und mittels derjenigen Dampferlinien befördern welche daö niedrigste Angebot für dieVermittlung derPassage machen. Um die Landung dieser russischen Juden in den Wer. Staaten zu verhüten,' sind strenge Verordnungen aetrof fen worden, 'auf Grund deren alle Zwischendecks -Vassagiere, die nur ein! germaßen verdächtig sind, den verböte nen Klassen anzugehören, behufs nahe rer Inspektion zurückgehalten werden. In drei Tagen' hat Col. Stump. mcht weniger als 494 Einwanderer- behüfö Jnspection zurückgehalten und . diese Zahl vertheilte sich wie folgt: Einwan Zurückbe--Dampfer. - derer. halten. ! Moorland. .......102 13 State os NebraZka.207 119 Trave ". 192 63 New.Yörk. ...... 351 79 Camjzan'l'a ......'.273 86 Adriatic 197 65 Braunschweig ....112 66 Chateau Lafitte... 29 3 Diese . zur Jnspektwn zurJcköeZaltenen Leute waren nach Ansicht des Süperintendenten lauter russische Juden der schlimmsten , Sorte. Aber die spatere Inspektion bestätigte ' dies nicht. Von 73 Einwanderern, welche . der Dampfer Braunschweig" nach Baltimore brachte, wurden 33 zurückgehalten und inspicirt, aber nur fünf derselbei sollen ali, .unerwünscht -zurückge-sa'ndt'werden',''dle' übrigen 'sind' -zur Landung zugelassen. In New Fork ist .s, wie auö . Remonstrationen, ' die im Bureau deZ Superintendenten eingelaufen hervörgeht, in mehreren Fällen, ähnlich .gegangen Der Vertreter i. rw ' c o rn ä 'tniz. oer iz.unaro-lnle, ernon . roion,. schreibt, daß unter den JwlschendeaZ-
'ssaLiereg (e; nU" siü m
zwölfPassagiere rom Conttnenl befunden hätten, eS hätten also schon deshalb keine 86 russisch: Juden darunter sein' können. UeberdieS waren diese alle,bis auf drei gelandet worden, und diese drei warteten nur auf das Reise-
geld von ihren Verwandten, . um nach ihren Bestimmungsorten weiter reisen zu können. Herr Brown schreibt ferner, daß die Compagnie allen ihren Agenten die strikteste Ordre gegeben habe, keine unerwünschten Einwänderer" zu nehmen, und diese Jnstruktwnen würden gewissenhast beobachtet. Einen Brief ähnlichen Inhalts hat der Vertreter der White Star"-Linie geschrieben. Colonel Stump hat eine Zuschrift von der Liga zur Beschränkung der Einwanderung" aus Boston erhalten. worin die in dem Jahresbericht des Superintendenten gegebenen Ziffern, die Einwanderung betreffend, in Zweifel gezogen werden.- Gleichzeitig wird der Wunsch ausgesprochen, daß . man Buch darüber fuhren solle, wie viel ,des Lesens uud .ScbreibenS unkundige Ein-' wandere? aus den elnzelmnV Ländern hierherkämen, auch sind Gesetzentwürfe Ziur Beschränkung der Einwanderung mit eingesandt, um deren Unterbreituna an den Congreö der Superintendent ersucht wird. Vorläufig hat Cöl. Stump noch kerne Entschlüsse hinsichtlich dieser Vorschläge gefaßt. Aber selbst wenn diese Sachen wirklich dem Congreß vorgelegt werden sollten, so ist doch schwerlich zu befürchten, oatz etwas in der Richtung geschieht, so aern manche der Herren Gesetzgeber dies auch sehen würden. Oefürderungen in der Marine. Nach langen und eingehenden Berathungen der verschiedenen Gesetzentwürfe, welche durch eine Umgestaltung des Beförderungsmodus in der Marine der gegenwärtigenStagnation ein Ende machen sollten, hat daö gemeinsame Haus- und Senatscomite für MarineAngelegenheiten endlich -eine Bill ausgearbeitet und dieselbe an den Congreh berichtet. .Diese Bill, welche eine An zahl radicaler Aenderungen . der zur Zeit bestehenden Bestimmungen enthält, und die erste legislative Maßnahme seit dem Bürgerkrieg ist, legt die Al tersgrenze der in die Cadettenanstalt zu Annapolis auszunehmenden jungen Leute zwischen das 15. und 17. Lebensjahr,' während jetzt die Grenze vom 15. und 20. Jahre gezogen wird. Die Anforderungen, welche an die angehenden Cadetten gestellt werden, sind so bedeutend verringert, daß ein Knabe, der die öffentliche Schule mit Erfolg durchgemacht hat, die Aufnahmeprüfung bestehen kann. Der Studiencursus der Akademie wird um ein Jahr verlängert, dagegen die Bestimmung, daß der Erlangung der Commission eine zweijährige Kreuzerfahrt voraufgehen muß, wird abgeschafft. Alle Cadetten, deren Betragen oder Fortschritte den gestellten Anforderungen nicht genügen werden entlaffen und können diese später in der Marine keine Verwendung mehr finden. Der Commodorerang, welcher zur Zeit nur in unserer Marine besteht, wird vollständig abgeschafft, dagegen Wird die Zahl der Contre-Admiräle von 8 auf 16 erhöht, diejenige der Capitäne auf 60, der Commanders auf 100,' der Lieutenant - Commanders auf 74, der Lieutenants auf 250 und der JuniorLieutenants auf 75 festgesetzt? Ensign'S in genügender Anzahl werden ernannt, um die activen Officiere. der .Linie in der durch daS Gesetz festgesetzten Stärke zu. behalten und alljährlich bekommen nur 35 Seecadetten die Commission für den activen Marinedienst. Alle zu? Zeit activen Commodores werden zu Contre Admirälen befördert und diejenigen , Capitäne. welche zu dem Commodorerang .berechtigt sein würden, erhalten die Berechtigung, mit dem Rang 'eines Post-Capitanö in den Ruhestand zu treten. Alle Officiere vom ; Lieutenant Commander aufwart können, auf ihren eigenen Antrag, mit' ihrem derzeitigen Rang und Dreiviettel: deS entsprechenden GehaltS pensionirt.wtroen. Alle Officiere deß FreiroilligendiensteS erhalten die BerechtisMgin die zu schaffende Resetbellsttübertragen zu werden, und andere Officiere vom Rang eines Capitän, Commander und LieutenantCommander können in derselben Weise wie jene als Candidaten' für Transferirung' zur Reserve' behändelt ' werden. ' Die Reserve soll aus den Officieren der Jahrgänge 1861 bis 1867 einschließlich gebildet und zwar sollen . die Betreffenden derselben auf ihren eigenen Antrcig eingereiht werden; sollte die Zahl der freiwilligen Candidaten für- die Reserve aber nicht genügen, so wird der .Rest von einer Commission ausgewählt welche dasRecht erhält,' die Officiere . jedes Ranges auf die gesetzlich vorgeschriebene Zahl zu reduciren. Die vorgenannten Jahrgänge würden durch diese Bestimmung in der folgenden Weise assicirt werden: 186118, 186217. 186320, 1864-19, 186513, ' 186613, 186718. Nur Linienofficiere werden zum actiden Dienst herangezogen und die Reserveofficiere . treten ausschließlich . zu KriegsMn. in. Aktivität. .. . ? Die Beförderung zum Contre-Admi-' ral wird gewissen Restriktionen unterworfen.,. . Seitens einer .auö. . Admiralen' gebildeten Commission werden aus der' Rangliste ' 'die Capitäne welche mindestens zwei Jahre den Befehl über ein Kriegsschiff geführt und noch ven'gstenS vier Jahre bis zu dem Jnvciliditätsalter. zu dienen haben, ausgewählt, worauf der Präsident die ErNennung, vornimmt. Für die Beförderung in allen anderen Rangstufen ist ...das Dienstalter maßgebend, doch kann- Niemand zum Lieutenant befördert werden, der nicht sechs Jahre eine Commission gehabt Und drei Jahre als Ensign . gedient hat. ... : ;; : Soweit das SanttälZpersonäl 'der Marine in Betracht kommt,' wird ' in der Bill den Empfehlungen deö Secrejtarö sowie, deö Genzral Anteö ReH,
nung' gttragkn'.' Der Jnspectortitel wird abgeschafft und dafür Flottenarzt substituirtx 'derj frühere Titel Stabsa'rzt tritt" wieder in's Leben und die übrigen' Grade : bleiben unverändert. Flotten' - Zahlmeister, an Stelle von
?knsvector. ist der einzige neue Titel für das Beämtenpersonal. DaS Jngenieurcorps wird auS 10 Jngenieurdirectoren mit demCapitäns rang, 15 Flotten - Ingenieuren mit dem Commanderrana' 35 Stabs - Ingenieuren und der Rest' aus Jngenieuren sowie Junior - Ingenieuren gebildet. Ein langjähriger Wunsch deö MarinecorpS' wird dadurch erfüllt, daß der Commandeur den Rang eines Brizade Generals erhält, und der Dirigent der Marine - Band- erhält den Rang eines ' Seconde - Lieutenant. . Für die Mannschaften ist die Bill insofern von Wichtigkeit,' als sie bestimmt, daß' tüchtige und zuverlässige Leute die Officierscommission erhalten können." Solche Commissionen können aber nur dann vergeben werden, wenn die Zabk der Allianzen 'in den' unteren Graden, der 'Lluie und des MärinecötpS 35' übersteigt;' außerdem 'müssen dit Betreffenden einen sechsjährigen Cursus in Annapolis durchmachen, ehe sie . Officiersdienste thun dürsen. m m mm Die Strafe folgt. Die Undttskbamikeiten hti örnfe mögulö.Blackwell find nicht vergessen ; die hiesigen deutschen Logen haben ja auch s. Zt. die rechte Antwort gegeben. Daher dürfte eine Mittheilung auö einer östliche Stadt für sie von Interesse sein. In der Stadt Baltimore erfrzut sich der Orden der Pythiasritter ganz besonders hoher Blüthe. Ueber das Verhalten .der dortigen Ordensmitglieder ; dem bekannten Beschluß der Großi Loge gegenüber und die Übeln Folgen ' kW VA1i im uca yaiicni jiucu wiw uuu wwv Folgendes, geschrieben: . Im Orden der Pythiasritter hierselbst gehen zur Zeit die Wogen der Erregung ziemlich' hoch. Veranlaßt durch das Bewußtsein, daß es ihnen fernerhin nicht mehr gestattet sein soll, bei den Verhandlungen in den deutschen Mutterlauten zu sprechen, haben sich bereits zwei der neun deutschen Logen von dem Orden kosgesagt und als unabhängige UnterstützungS - Ver eine oräanisirt; es sind dieses , die Söthe-öoge No. 98" mit 95 Mitgliedern und die Harmonie - Loge No. 121- mit 56 Mitgliedern. Zwei ode? drei andere Logen werden ihnen solgen. doch wird diesen der Austritt nicht so leicht werden, da unter den Großbeamten Schritte gethan wurden, daß das Vermögen dieser Logen nicht weggezogen werden kann. In der jüngsten Sitzung der Großloge hat man über geeignete Vorschläge berathen, die Aufregung unter . den deutschen Mitgliedern zu beschwichtizen und zu versuchen, das Vermögen der Söthe-Loge" in Höhe von 6000 und der Harmonie - Loge- zurückzuerlangen, wahrscheinlich auf gerichtlichem Wege. Diese Wirren im Orden, der Pythias - Ritter- betressen die hiesige Grobloge mehr, als eS dielleicht anderwärts der Fall ist. Es liegt nämlich seit mehreren Jahren in der Absicht. deS Ordens, an Stelle der alten PythiasHalle" an der,Gaystraße ein den modernen Anforderungen entsprechendes Gebäude zu errichten. Dieser Umbau ist umsomehr nothwendig, als dieStadt neben der Halle . die Lezingtonstraße durchgebrochen hat und die nackte Wand seit dem Fertigstellen der Straße einen dem Schönheitssinn zuwiderlausenden Anblick gewährt. Im ersten Jahre steuerten 23 Logen $19,25 und 14 Mitglieder des Ordeks 3900 zum Baufonds bei, welcher $70.000 erfordert.. Seit aber der frühere SupremeKanzler Blackwell seine großen Worte so gelassen über die Deutschen äußerte, ist' von den deutschen 'Logen des Ordens, die zusammen mehr Vermögen haben, als alle anderen Logen inMaryland zusammengenommen,, nichts gethan worden, um daS, Project zu för dern,-Und nur weitere $3.729.50 konnten.biLhertrlangt.werden.'so daß im Ganzen $26.879.50 vorhanden sind. Der'Haupplan ist entworfen worden, aber mit dem, Bau selbst wird man warten müssen, bis sich bessere Zeiten einstellen. - )Ohne den deutschen Unternehmung?sinn werden 'aber' noch-viele Millionen Tonnen Wasser durch JoneS' Fälle laufen, ehe der verlockende Plan verwirklicht werden kann. ..Die Steäben-Loge No. 87", ahm einen Beschluß an, dem PythiasritterOrden ittu'. zu -bleiben, vorausgesetzt, daß die Supreme Loge ihnen' in Zukunft daS Recht ertheilt, sich der, deutschen Sprache zu bedienen.' Wie? verläütet, wirdvieseS' Recht biS dahiu von den Großbeamten' hier nicht in Frage gestellt werden. Diese letzten Entschließung wird als ein Sieg der Deutschen im Orden "angesehen." . , , . , Jttteressätttt Versucht. . Die 'Frage, welcher Schissta'nstrich sich Mr 'die KriezSsahrzeuge am beften eianet. ist bei 'den einzeln: Seemächten schone wiederholt Segenstand eingehender Versuche gewesen. Zunäcbst kam eS hierbei darauf au, den Schiffen erne Farbe zu geben, welche sie der Entdeckung deS FeindeS sowohl bei Tages licht alS auch zur Nachtzeit im elektrischi Licht möglichst lange zu entzie,hm vermag. .Die neuesten Ergebnisse aus "diesem 'Gebiet' zeigen so .recht 4,ie.. Verschkedeka.rtigkeit ver einzelnen Ergebnisse, vielleicht auch der einzelnen persönlichen Auffassungen. Beispielseise findet Frankreich eine gewisse araue Farbe in der Schattirung .des nassen Segeltuches am angemessensten; 'die britische Admiralität hat die bisher übliche schwarze Farbe für ihren Schifföanstrich beibehalkn; Rußland hat sich überhaupt noch nicht zu einer eigentlichen Normalfarbe für ! seine Kriegsschiffe entschließen können. 'In Deutschland sollen von nun an die 4 'KrieaZschiA zimmetbMN sna.estöen
werde.' Äte sehr umfängrelchen Versuche 'der jungen "deutschen Marine haken ergeben, daß diese Farbe bei Tage sich von der Wasserfarbe d-es Meeres am wenigsten . abbebt und überdies auch vxi Nachtzeit bei elektrischer Beleuchtung, am wenigstem auffällt. Dieser Erfahrung widersprechen jedoch die von unserer Märine auf dem Torpedoboote Cushing- ausgeführten Beobachtunzen, welche- in erster Linie die möglichste Unsichtbarkeit bei Nacht, besoderS den elettrischen Scheinwerfern gegenüber erweisen sollten. Dabei wurde einr mattgrüne Farbe als am bten' entsprechend erkannt und von de? UntnsuchungS-Commission dem Marine-Departement zum Anstrich für alle Torpeldoboote empfohlen. A'2ch über die Hörbarkeit der nahenden Torpedoboote wurden auf diesnn selben Kriegsfahrzeug fesselnd: Beobachtungen gemacht. Beleuchtet von einem kräftigen Scheinwerfer dampfte daö Boot vom Lande ab, und schön bei '900 Fards Entfernung entschwand' eS den verfolgenden Blicken vollständig,- während- man auf' dem Boot selbst ohne dle geringste Anstrenung km Licht des elektrischen ScheinwerferS noch zu lefen vermochte. Die Hörweite des Bootes wurde in äbnlicher Weise festgestellt. Im nächtlichen Dunkel näherte sich daS Torpedoboot dem Beobachtungsposten, und als man die aus seiner Esse aufsteigenden Funken wahrnehmen und bald darauf das Rauschen des durchfurchten Wassers bören konnte, wurde das sich nähernde Fahrzeug wieder, mit dem Scbeinwerfer gesucht; indeß es vergingen noch immer mehrere Sekunden, bis das Auge .den nahenden Feind zu erkennen erlaubte, den daS Ohr bereits verrathen hatte. Die UntersuchungsEommisslon unsereS Marine-DepartementS kommt in ihrem Ber'uht zu der Vermuthung, daß die Scheinwerfer allem Anschein nach keinen wirklichen Schutz gegen nahende Torpedoboote gewähren dürf-
ten: die Slchtbarkensgrenze ist ungefähr genau so weit, wie die Tragweite eines Torpedos, und es liegt die Befürchtung nahe. Haß in der kurzen Zeit, welche das Boot zum Abfeuern seines .gefährlichen Schusses braucht, um dann schnell die nur kurze Strecke Kl zu seiner völligen Unsichtbarkeit zu durcheilen, die Geschütz: des gefährdetei Panzers sich nicht genügend einschießen können. v Oom AnSlanre. . Wegen fahrlässigen MeinerdS wurde in Mailand der Banquier und frühere Conful der Niederlande. Struth, zu 1 1-2 Jahr Kerker und 300 Lire Geldbuße verurtheilt. Im Thal von D a o n e, einem Seitenthal des oberen Judicarien, in der , südwestlichen Ecke Tirols, wurde vorige Woche von zwei Männern aus Daone, welche auf die Gemsjagd gegangen 'waren, eine 'Bärin erlegt. Das Thier wog 180 Pfund und dürfte etwa 7 Jahre alt gewesen sein. Unweit ihreL Wohnortes Qidauban wurde die 14jährige Luise Marcel, ein Mädchen aus achtbarer Familie, schrecklich verstümmelt als Leiche aufgefunden. 'Das Kind ist auf der Suche nach einem ihm entlaus:nen, jungen Hunde überfallen worden. Eine fürchtbare Blut- ! that ist in Polnisch-Wloclawek verübt worden. Der dortige Todtengraber ChulinSki, dessen Frau und fünf Kin- . der sowie ein Gehilfe sind in dem ab- : seitS von der Stadt am Friedhof gelege'nen Todtengräberhaufe von Leichenraubern 'ermordet worden. Von den Mördern hat man bis jetzt noch keine Spur. In Marseille verhaf. tete die Polizei einen Bettler, in dessen Behausung 400.000 Francs in Baar und Werthpapieren und ein Gesuch an den Papst vorgefunden wurden, worin .der Bettler, ein 32jähriger Mann Namenö Hueriand, um eine Unterstützung bat. Der erste Lothringer, der activer Officier im preußischen Heere werden will, ist der in den letzten Tagen zum Portepee - Fähnrich Im 29. Regiment in Trier beförderte Hugo Gerdolle. Sohn des Generalsecretärs des Landw.irthschaftlichen Bezirksverein? Lothringen und Oberförsters a. D. Gerdolle. VondenVeteranenäus den Befreiungskriegen 1313 1315 sind jetzt noch 29 am Leben, von denen 2 ein Alter von 103 .Jahren, 1 von 102 Jähren, "1 von 101 Jahren, 7 von 100 JahrenriÖ von 99 Jahren, 3 von 93 'Jahren, 2 von 97 Jahren haben." während das Alter von 3 ' unbe kannt ist.. Die' beiden Geltesten (1791 geboren) sind: Johann Höft in NeuHof (Pommern) und Franz Moratzka in Schwartöwka (Pommern). Eine classische Frech, beit bat der aus dem Berlin Wuer. Proceß Äreuherz bekannte flüchtig gewordene Wucherer Benno' Ostertag an den Tag' gelegt,' welcher 'seit einigen Wochen in London weilt. Der Gauner hat die Absicht. Amerika zu beglücken, und hat nun aus diesem Grun? an die : Berliner Polizei geschrieben, ' in . dem Briefe. d:e Bitte um nachträgliche Ausstellung ' ' eines' ' Auslandpasses ; und Nachsendung desselben nach London uussprechend. Selbstverständlich. Hai die Behörde dem Wunsche nicht stattgegeben. . . . D e ? S a n g ä n Ä e g i r hat im MenMterTande Leute, die dadurch 'glauben besonders loyal 'zu scheinen, dazu begeistert, ihre Neugeborenen nach dem Titelhelden" zu taufen. Aegir Schulze" wird sich in derThat vortresflich machen und nicht lange wird es dauern, daß auch die anderen in der ka'.ferlichen Dichtung enthaltenen Na wen' in-den Standesregistern auftau'chcn, - In einem ' ZeitunzZblatt , nach zwanzig Jahren wird, es einen erhebenden Eindruck machen, wenn angezeigt wird, daß Herr Neck Krause sich mit Fräulein Nix Müller verlobt hat. Bei Albern stürzte. sich der Fuhrwerlsbeside? und Easetier
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Kujken Erkältungen. GÄforbAi CitssisittlTint
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Asthma Dronchitis, gals- n.' LungenbeschVtrdea werden geheilt durch DAWuAaeL. ttMUKQK ZkSUZ??. Dieser Fhee ist aus Veikkräsiigen Murzekn und Arautern zusammengesetzt
Ein Packet, welches nur 25 Cents kostet, leistet drei Mal so diele Dienste wie eine Flasche Hustensyrup. Cr wird nicht bei Gewicht Verkauft, sondern nur in Original-Paöeten. Allenthalben zu ha- . ben bei Apotbelern und Händlern in Medizinen. &e&a:&ßvfyc&i, Jedes echte Packet trägt nachstehende Unterschrift. Baltimore, Md., Ver. St., A.
Nuse: Adieu, du schöne Welt!" in den Donaustrom, wurde, jedoch von dem Fischer Josef Jsar, der sich mit seiner Zille in der Nahe befand, den Wellen entrissen. Als mau in jhn.drang. doch das Motiv einer so schrecklichen That zu nennen, erzählte er, daß er von einem Geldbetrage von 600 fl., den er zum Vieheinkauf mitgenommen, in einem Gasthaus in Albern 60 fl. verbraucht habe; aus Scham hierüber suchte er den Tod. Seinem Lebensretter bot der Gerettete, dessen Vermögen auf etwa 30.000 fl. geschätzt wird. ' ganze' 50 Kreuzer an. Der brave Fischer lehnte die Belohnung ab. JnderGaleriedes Palais Royal zu Paris ist neulich Nachts ein Mordversuch verübt worden. Kurz vor Mitternacht, zu welcher Zeit sich immer noch Leute in den Eolonaden bewegen, hörte man plötzlich Hilferufe aus einem Geldwechselgeschäft erschallen. Diese Wechselbude gehört einem gewissen Ehene und wird von einer 50 Jahre alten Dame, der Wittwe Charles, verwaltet. Auf die Hilferufe eilten Nachbarn! und Vorübergehende herbei. Da die Thur von innen verschlössen war, mußte man mittels Leitern durch die Fenster des oberen Stockwerkes sich einen Weg in das Geschäft suchen. Hier fand man die Wittwe Charles, die blutüberströmt ; und an den Füßen mit Stricken gebunden unter Matratzen lag. In einer Ecke entdeckte man zwei junge, ziemlich gut gekleidete Strolche, die ohne Widerstand sich zu? Polizeiwache führen ließen. Es sind zwei Brüder, Henri und Jules Dautrey, 20 und 23 Jahre alt. . Ein eigenthüml i ch e r Streit ist in dem Ostseebade Traven münde ausgebrochen. Der dortige Armenarzt hatte einer Wiitwe, die Armenunterstlltzung bezieht, bis auf weiteres t'äglichl 1-2 Liter lac vacciniirn bonum (gute Kuhmuch) verordnet und z diese aus der Apotheke beziehen lassen. Die Wittwe hat nun die Milch drei Monate lang täglich aus der Apotheke erhalten und der Apotheker berechnete sllr 1 1-2 Liter 40 Pf., in Summa 36.80 Mark. Das Armencollegium weigerte sich nun, diese 36.80 Mark zu zahlen mit der Begründung, daß diese Medicin" bei jedem Milchhändler um die Hälfte zu beziehen gewesen sei und daß der Fall, daß Kuhmilch als Arznei aus der Apotheke bezogen werde, wohl einzig dastehe. Der Apotheker hat nunmehr gegen das Armencollegium den Rechtsweg beschritten. Eineentsetzlich ruchlose That ist in der Bauerschaft Bahren verübt worden. Dort kam in das ganz ' isolirt gelegene Haus des Eigners Ku1 per ein fremder Mann und forderte von i der Frau, die ganz allein mit einem ! einige Monate alten Kinde sich zuHause befand, frech eine Summe Geldes. Als die Frau sich weigerte und mit ihrem Kinde zu entfliehen versuchte, entriß der Fremde ihr das Kind und legte dasselbe so nahe an das hoch auflodernde Herdfeuer, daß dem armen Geschöpfe oben der Schädel förmlich geI braten ist. Danach machte sich der Unmensch aus dem Staube. Trotz aller Nachforschungen seitens der Polizei ist ii noch nicht aufgefunden, l Eine oemerkens werthe I n-lfjC.!t -?-!. . tr niiazeioung oezugtiq oer rermiklyeten Kirchenstühle hat das deutsche Reichsgericht gefällt. Der oberste Gerichtshof sprach sich dahin aus. daß es als eine Strörung des öffentlichen Gottesdienstes anzusehen ist. wenn der rechtmäßige Miether eines Kirchenstuhles einen Kirchenbesucher, der seit Beginn des Gottesdienstes bereits auf diesem Stuhle sitzt, später, wenn er selbst die Kirche betritt, von dem Kirchenstuhle wegweisen will. Es sei die Pflicht des Miethers, vor Beginn des Gottesdienstes auf der Stelle zu sein, wolle er nicht seinen Sitz anderweitig vergeben sehen. I n d e m B u r e a u ,d e r A d v o-katen-Firma Ferguson, Frew & Jackson " im Scott-Auirbach-Gebäude in Salt Lake City, Utah. fand in Folge eines Streites über das widerrechtliche Oeffnen einer Depesche eine Keilerei statt, die dazu führte, daß Ferouson in wundärztlicber Behandlung. Jackson dagegen im Polizeigefängniß ist. Während die beiden 'Advokaten mit einander rauften' zog Jackson zur Beschleunigung d:S Verfahrens seinen Revolver und schoß auf Z:rgusvn. - Nudy'S Pike Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. L0 CtS. die Bor. ' Schicke zwei Poftmarkcn für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, regiftrirten Apotheker, Laneaster, Pa. Postkarten nickt beantwortet. Zu der kaufen in allen guten Apotheken' Ward Bros., A. Kiefer fc Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Jndiaavstli. ?nd AM inCAl ClMiLV MEDICIN El For Id!getla. UlraeaeM. lfe4cbe, OntÜpatloa, 1!4 CvmnlcxtvM, OffeaU reit real fc. nd all &iaordera os th Btornarh, ilrer and Boweu, RIPAN3 TABULE9 et (renUy yet promptl VvrltX OMFeeuaa iouowi ineur m BOia tTdrainriataor teilt bjmaiL. Box. (tUUWdc ParkaM boxe), X. rar iree nunpiea-aoam BIPAi CHEMICAL CO., VwTrL
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