Indiana Tribüne, Volume 18, Number 91, Indianapolis, Marion County, 18 December 1894 — Page 2
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Fndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Eonutags. Tie täzltche .TriSüve" kistet durch den Ziigtx 12 Gent3 per Woche, die Sonntags Tribüne' L Cents per Woche. Beide ,usan:e 15 Cent der es Cen:3 per Monat. Per Post außerhalb der Etzdt jgefchllkt in Vorausbezahlung 13 per Jhr. yfftco: 18 Süd ZUabama Strabe. 2n5ianupoito, Znd.. 18 Dezember '4 Auf der kleluen Pelzjagd. ' Großer. alZ je, ist g-egmaaiiig im Vclz.vschast die Nzchfrag? nach ton Aälae der ganz kleinen und gewöhn1i:n Pelzthiere. Diese Industrie ist wahrlich nicht die letzte, an der sich daZ Wort zu bewähren scheint, daß in der Weltgeschichte das Große oder Unzewohnlich: immer mehr in den Hinterarund trete und dem kleinen Kro?P r.ua" Platz mach: (wie d:r Kater Hiddiaeigi in Sch:ffel5 Trompeter von CäZinzön" philosophir!). Die schöneren und bedeutenderen Pelzthiere werden eben zusehends seltener und daZ Volk will billig kaufen. So verfällt man denn ans immer keckere Nachahmungen, zu denen das kleinere Viehzeug seine Hzut lassen rnufc. Die persönlich: Sicherheit" der aewöh7.l:chen Hund: und Hauskatzen ist immer mehr beoroht; ihnen und den Kaninchen und allen möglichen anderen Vierfüßlern der kleinen Philisteraeschlechter werden tagtäglich hundert weise di: Välze abgezogen, um nach entsprechender Behandlung al Otter-, Viber- oder andere aristokratischere Velze wieder ihre Auferstehung zu seiern. Alles, was Haare hat, muß sie lassen! Entschieden am beliebtesten für soles; Zwecke ist aber zur Zeit bei uns die Moschusratte. Denn sie hat dichtes und wohleingewurzeltes Haar, das alle möglichen Farben besser annimmt, als iedeS, andere bis jetzt bekannte Fell. Wenn si: zu irgend einer Zeit zwischen dem 1. September und dem nächsten Mai erlegt wird, liefert si: einen überaus dauerhaften Pelz, hübsch und ffsänzend und auch in' seiner Natnrfärbe nicht zu verachten. Ein großer Theil dieserFell: konrmt natürlick) vom Norden oberhalb unserer großen Binnenseen; doch werden Tausende von Ballen MoschusrattenFell: aus allen unsern nördlichen Staaten versandt, resp, dort schon derarbeitet. Viele herumziehend-: Händler. welche durch di: kleinen Ansiedlunein können, kaufen d:n Jägern und Fallenstellern so'ch: Felle gern ab und zah!:n gewöhnlich etwa 25 Cents für das Stück; sie sortiren dieselben nach Izx Große und Qualität, binden sie zu Vallen und versenden si: mit großem Profit an irgend ein Großg.sckäft. Es gibt viel: ländlich: Distrikte, in denen j:d:r Mann und Junge sich während der Herbst- und Wintermonate mehr oder weniger mit der kle:n:n P:lziagd b:faßt, theils unmitUlbaz als Jäger, im vorliegenden Fall aber noch häufiger als Fallensteller. Die reicheren Landw:rthe geben sich natürlich weniger damit ab, ihre Knechte ab:r desto rn:hr. Gerade im December wird das Fallenstellen bcsonders lebhaft betrüben. In den Neuengland-Staaten namentlich ver steht man sich gut .gut darauf, sodaß sich das Moschusratten.Vott bedenklich listet. . Dabei iu eZ gar n'ch! lercht, diesen schlauen Thieren beizulommen; wenigstens gehört beträchtlich: Erfahrung dazu. Di: Moschus ratten sind in die-, sen Tagen teil kschäst'.gt. ihre Wohnungen für die kalte Qill zu bauen, und entfalten ih:e grökte Thätigkeit. Massenhaft huschen si: unter dem trockenen Röhricht in den Marschen herum, und stromauf oder strömab patschelnd schieben sie große Men:n schwimmendes Gras und Blätter vor sich h:r, wobei si: selber kaum mit der Nasenspitze sichtbar sind, -und tragen so das Material für ihre Winterbauten zusammen. Das ist die günstigste Zeit zum Fallenlegen. An allen erdenklichen Plätzen, im Gestrüpp, am Wasser cntlang, unmittelbar an den Winterquariieren oder auch an den verlassenen Sommerauartieren werden solche Fallen angebracht. Als Köder dienen gewohnlich Fisch:; aber d:r aller v:rlockendste Köder für die MoschuZratte ist di: Venusmuschel (clara) des Süßwassers. Der erfinderische Volkszeist bat verschiedene Arten Fallen für diesen Zweck geschaffen; dieselben müssen aber sehr oft ihren Ort wechseln. QiMgerJuwelenschmuS. In unserer Zeit der conventionellen Lügen" ist das Bedürfniß, auf wohlfeile Art möglichst viel aus sich machen zu können, außerordentlich weit verbleisei! Nicht zuletzt tritt dasselbe bei unseren Evastöchtern hervor. Die Amerikanerinnen, die fremdgeborenen fast noch mehr als die eingeborenen, haben ja ganz besonders das .Renommee, daß sie sich gern mit recht vielen Juwelen behängen, und manch: Männer geben ihnen darin nichts nach. Da scheint denn die neueste Einrichhing auf diesem Gebiete wirklich eine klaffende Lücke auszufüllen. Es soll rier keineswegs von nachgeahmten Edelsteinen die Rede sein, nein, von lanj echten, die noch billiger kom-m:n!'-D:r Witz ist einfach der, daß dieselben nicht gekauft, sondern gemiethet werden, auf kürzere oder längere Zeit. Sie thun ja ganz' denselben Dienst, als ob sie daZ Eigenthum der betreffenden Person wären, und was das Schönste ist: kein Kenner kann sich über Talmi-Schmuck lustig machen. Also schützen sie auch den Schein wirklich vornehmer Feinheit.' Herz, was willst du rnehr? tsns dieses Bedürfniß baben erst vor Kurzem östliche Juwelenhändler zu specul'ei begonnen und sie scheinen narnentlich in d:r Fuertazs-Taison ein Dankbares Publikum, und fomtt rnebr
Nacheiser Zu finden. Stellen sie doch dabei sich selbst seh? gut, zumal von Abnutzung der dcrmiethetcn Schmucksachen kaum die Rede sein kann. Sie liefern gegen genügende Sicherheit und Zahlung von' 5 Procent des Werthes
pro Monat Ringe für Finger uns Oyren. Hals schnüre, Brochen. Uhrgehange. Haarnadeln und alles Andere, was hierher gehört. Natürlich wird das Geschäft nicht mit vielem Geräusch be trieben; es verursacht daher auch keine Reclamekosten und ist recht profitabel. Gerade in den jetzigen flauen Zeiten, in denen jedoch di: menschlich: Eitelkeit so lebbaft ist. wie sonst auch, kommt diese Einrichtung sehr gelegen. Warum sollte man auch nicht Juwelen ebenso gut miethen können, wie 5)äus:r, Pferde.' Eauipagen. Klaviere, und Erzlinderhüte? Der Gedanke ist so naheliegend, daß man sich wundern kann, daß er nicht schon längst allgemein zur modernen MensÄbeitsbeglückung verwirklicht ist. Vielleicht werden manche Pfandonkel in diese? Hinsicht den Juwelenhändlern.in's Handwerk puschen. In der Grenzer-Näuberwelt. Weniger, als je, sieht es darnach aus, als l'b wir die Grenzer - Räuberromantik sobald zu. den gewesenen Dingen rechnen könnten! Wie der Hydra, scheinen ihr unaufhörlich neue Köpfe zu wachsen, und die x-malige Vernichtung" von: Räuberbanden scheint von sehr gering:? Wirkung zu sein. Auf die James-Vande folgte die StarrBande,, dann di: Dalti?.".s. und gegenwärtig macht die unverwüstlich? Eook Bande das Meiste von sich reden, welche ein Ueberallundnirgends im verwegensten Sinne des Wortes ist. Oklahoma und das Jndianerterritorium bilden unser classisches Räuberland. Es lohnt sich stets, in diese Welt mit ihren bunt wechselnden Bildern, mit ihren-Rinaldinis und ihren Dianoras Streiflichter zu werfen und sich über die zu Grunde liegenden Verhält nisse klar zu werden. Die Washita- und die Arbuckle-Ge-birgsregion bilden seit Jahren -den beliebtesten Tummelplatz dieser buntsche ckigen, verwegenen Abenteurer - Gesellschast. Denn sie bieten eine Menge Schlupfwinkel, und ihr Inneres ist durch den felsigen Charakter des Landes zum größten Theil fast unzug'äng lich. Hier steht das Grenz:r-Bandi-tcnthum noch so ziemlich in seiner ganzen jungfräulichen Glorie! Bekanntlich rekrutirt sich dieses Vanditenthum keineswegs blos aus der Männerwelt, wie jenes berühmte der Abruzzen. sonder das schöne Geschlecht ist in sehr -erheb-lichcm Maße activ daran betheiligt. ' Ja, man kann von wahren BanditenWalkuren sprechen, wie auch von Rau-ber-Amazonen. Gegenwärtig .sieht dieses Räuberthum vielleicht stärker da,' als je zuvor. Zum Theil beruht seine Macht und Unverwüstlichkeit auf der werthvollen Freundschaft, welche ihm die SquawMänner und ein sehr großer Theil des Vuhmer Elementes erzeigen. Gerade von diesen Seiten verstärken sich seine oft gelichteten Reihen fort und fort wieder. Viele überflüssig gewordene Rindslümmel" haben d:n Cooks und Starrs ihre Kenntnisse und ihren Arm zu Gebote gestellt. Einiges Geschichtliche über dieHauptHelden und -Heldinnen dieser geächteten Welt dürste gerade jetzt Vielen willkommen sein. Unter den Pionier - Banditen ist in erster Linie Sam Baß zu nennen, welcher gegen End: der 70er Jahre als Kutschenräuber ein größerer Schrecken für das reisende Publikum war, als di: JameZ - Jungens, obgleich er meistens ganz allein operirte. .Aber nicht lange dauerte seine Schreckenslaufbahn; er wurde eingefangen und hingerichtet. Er war der Letzte seiner Gattung: seitdem wird die Räuberei ausschließlich bandenweise betrieben, und jeder Ueöerfall wird von Banden von Zwei bis. Zwölf ausgeführt. Die O'Eonnell - Bande stellte eine Zeit lang das Chickasaw Land auf den Kopf. Aber viele ihrer Leute sielen im Kampfe mit Ordnungs-Orga-nen und Ansiedlern, und Daniel O Connell selbst siel in Gefangenschaft; er fördert noch gegenwärtig als Strafling schwarze Diamanten zu Tage. Eine höchst romantische Figur war George Stevens, ein hochgebildeter Südländer, der eine auffallend schöne Gattin besaß; diese hatte es dorgezogen, seine Verbrecherlaufbahn zu theilen, anstatt einen der respectabelsten Bürger zu heirathen. Aber Beide wurden greulich ermordet, und zwar von Mitgliedern ihrer Bande,' an deren Spitze ein Neger Namens Vurly July stand. Letzterer wurde später nach heißem Kampfe gefangen genommen und endete in Little Rock, Ark., am Galgen. Interessanter, als diese Alle, sind aber die schönen Räuber - Amazonen B:lle Starr und Tom King". Erstere war während des Bürgerkri'es, in noch sehr jungen Jahren, Spionin beim Rebellenheer. Später heirathete sie einen Ofsicier der Unionsarmee. Dieser starb, und. Belle kam westwärts. Wir finden sie wieder als Maitresse von Cole Founger, der rechten Hand von Jesse James! Von ihm hatte sie ein bildhübsches Mädchen Namens Pearl. Founger schmachtet zur Zeit im Staatszuchthause von'Minnesota zu Stillwater. Belle aber betrieb Spielhöllen in Grenzgegenden, wech selte sehr oft ihren Aufenthalt und wurde schließlich die Maitresse eines Indianers; dieser war kein Anderer, als der gefllrchtete Desperado Jim Starr. Selber immer furchtbarer werdend, sammelte Belle auf eigene Hand eine Bande von-Expreßräubern um sich; auch war-sie d!e H:ld:n vieler Schnapslocal - Keilereien, in denen sie einer ganzen Anzahl Männer das Lebenslickt ausblies. Endlich würde sie. während sie durch das Gebirge ritt, aus d:m Hinterhalt getödtet. Ihr Gemahl" verbreitete noch länger: Zeit Schrecken, bis auch e? durch eine Kugl vUvtfe, ... : ......
om" King", eine wahre Helena dieser Räubcrwelt, hat den Ordnungsorganen besonders viel zu schaffen gemacht und befindet sich zur Zeit wieder auf freiem Fuße. iSie stiehlt am liebsten Pferde, schießt Hilfsmarschälle nieder, und in der Gefangenschaft ver-
dreht sie ihren Kerkermeistern -durch j ihre dämonische Schönheit - dermaßen den Kopf, daß sich ihr leicht alle Thüren und Gittcr öffnen! Ja, einmal brannte sie am hellen Tage mit dem in '. sie verliebten Gefangenenwarte? durch, den sie jedoch in der ersten Nacht völlig ausraubte und. an Händen und Füßen gebunden, auf der Prairie zurückließ. Sie liebt unzählige Verkleidungen; besonders oft tritt sie als Cowboy- oder als Indianerin auf. Zur Abwechslung hat ste auch schon bei Indianern mit Mizsionstractaten hausirt. Sie gilt auch als ein Mitglied der jetzigen Cookschen Räuberbande, die sich meist aus Ueberresten aller verschwundenen Banden zusammensetzt und namentlich in ibrer rücksichtslosen Opserung von Menschenleben die ' Dalton'sche Fände bei Weitem übertrifft. Als Zuhälterinnen von Banditen figuriren iibriqekiZ noch. eine Masse an derer Frauenzimmer von allen Rationalitäten. Hunde zur NKuberverfolaung. Wctde Hampton, der bekannte ftü Üere Senator und Eisenbahncommissär. befaßt sich in der North American Review- mit Vorschlägen gegen die überhandnehmenden Bahnräubereien und entwickelt dabei auch eine Idee, welch: wenigstens für unsere nördlichen Staaten nichts Gewöhnliist. Er meint nämlich, d:e Bahnaesellschasten sollten dressirte 'SpürHund: gegen die Räuber verwenden, und gibt über diesen Gegenstand solaende interessante Auskunft: Sehr Viele, besonders im Norden unseres Landes, wissen nit anders, uls daß diese Hunde Bluthunde" seien. Das ist jedoch ein großer Irrthum. Ich bezweifle übrrhaupt, ob es in den ganzen Ver. Staaten ein halbes Dutzend wirkliche Bluthunde gibt, mit welchem Namen auch die Telegra-hen-Correspondenten der Tagespresse oft Mißbrauch treiben. Ja, ich be-, zweifle sogar, ob jemals, bei unZ die Verfolgung von Flüchtlingen mitHilfe von Bluthunden stattgefunden hat., außer in der Fabel von Onkel Toms Hütte-. Die Hunde, die ich meine, und die vielfach im Süden eine Roll: bei der Verfolgung von Ausbrechern und anderen Flüchtlingen spielen, sind einfach fcic gewöhnlichen Fuchshunde nach ge'höriger Dressur. Dieselben folgen der Fährte sehr verläßlich, aber sie greisen di: flüchtige Person nicht an. Sie zei gen nur stets an, welchen Weg dieselbe genommen hat. fodaß nachreitende Verfolger sich darnach richten können. Die meisten südlichen Zuchthäuser haltes diese Hunde und nicht etwa Bluthunde.ebenso die Verwalter von Sträf linasfarmen und Sträflingslagern. Unter ', den wirklichen Bluthundeil sind der kubanische und der .englische iemerkens-werth. Ersterer ist ein wil' der. bösartiger und schwer zu behan delnder Hund; ich kenne keine Fälle, in denen derselbe zur Verfolgung eines Flüchtlings verwendet worden wäre. Auch auf der Jagd ist dieser Hund kaum zu gebrauchen. Der englische Bluthund dagegen :st. heutzutage we nigstens. von edlem Wesen, und ebenso sanst wie klug; eS ist schon sehr, lange ker, daß er zum letzten Male in England zur Menschenverfolgung verwendet worden ist. Diesen habe ich auch zu Jagdzwecken mit Vortheil benutzt. Während-ich cuban'.sch: Bluthunde fast in allen Fällen werihlos für die Jagd befand. Jedenfalls liegen auch ' sehr wenig anderweitige günstigere Erfahrungen mit ihnen vor. Die Hunde, welche gegenwärtig im Allgemeinen - verwendet werden, um Menschen nachzuspüren, können nach genügender Dressur ein: Fährte, die schon 24 Stunden alt ist, und manchmal noch ältere wittern und verfolgen. W:nn rn denjenigen Theilen unseres Landes. : denen Dahnraub-Anslle am häusigsten vorkommen, an . einer Anzahl bestimmter Stationen einPaar guter Hunde dieser Art bereit gehalten würden, so könnten, selbst wenn Huyderte von Meilen zwischen zwei solchen Stationen - lägen, stets n-ach einem Raubanfall solche auf telegravhische Benachrichtigung hin sehr schnell herbeigebracht werden und würden nach weni.gen Stunden auf der Fährte der Räuber-fein. Die Unkosten für die; Bahngesellschasten würden verhältnißmäßig sehr geringe sein.und' ich zweifle nicht daran, daß diese Einrichtung sij glänzend bewähren würde. Soweit . der spür und der blut bundekundige Ex-Senator. Freilich würden solche Spürhunde nicht auf die Intentionen mancher' sogenannte? Geheimpolizisten-, welch: berufsmäßig Bahnraub-Attentate fabriziren, und ihrer Kumane eingehen können! 'Sonst aber wären sie wohl eines Versuches werth, und daZ Risico wäre keinesfalls groß. oldverfandt über'S Meer. , In den letzten. Monaten ist besonders häufig von dem Gold-Absluß auS den Vtt." Staaten nach Europa die Rede gewesen. .ES. dürfte Manch: interessiren, wie bieseS Gold auf den Dampfern befordert wird. Im Hintertheil deZ regulären Oc:andampfers. 'unmittelbar oberhalb der Schraube, befindet sich eine ExtraTruhe für gemünztes und ungemünztes Metallgeld; das Gold bildet natürlich den wichtigsten. Theil des Inkaltes... Diese Truhe ist eigentlich ein kleines, sehr - sorgfältig , gebautes Gewölbe von etwa 6 Fuß Marimall.öhe, etwa derselben Breite und höchstens 15 bis 20 Fuß Länge. Ihre Gestalt ist balb-oval und folgt -den Linien der SchiWseiten. Man gelang in daS Innere von chin ibiirA.iin st?Ks,?n, .555? .. fkf V I Zugang .ist mcht tf?fcttiBtf'öfo
Mi' erso'r?erllch ist. Diese Thüre hat ein CombinationSschloß, dessen Vorrichtung nur- dem Zahlmeister spurser) des Schiffes bekannt ist. Ueber der Oeffnunz sind auch noch drei ertra schließbare und an einem Ende drehbare stähler.i: Gitt:rstang:n. Es läßt sich aus dem Gesagten entnebmen, daß diese Truhe die geeignetste" Lag: auf dem ganzen Schiff hat. Sie liegt abseits von der Mannschast, und zu drei Seiten befindet sich der Ocean, sodaß derselben äußerst schwer beizukommen wäre. Der Zahlmeiste? nimmt das edle Metall en!gegen, prüft die Siegel, bescheinigt das Gewicht und -übernimmt die ganze Verantwortlichkeit. Gold wird entweder in Beuteln mit je 55000 oder in Fässern mit je $50,00) versandt. Nach den bisherigen Erfahrungen ist die Sicherheit dieses Geldes auf dem Ocean ein: größere, als irgendwo sonst; es dürfte bi5h:r kaum ein einziger Fall zu verzeichnen sein, daß vor der Ausladung etwas davon abhanden glommen wäre.
- LZinaldlttl im Nnterrotk. - Unsere , weiblichen Raubzesellen, Pferdediebinnen, Kutschräuberinnen u. s. w. sind, nicht ausschließlich ein Product der neuesten, Zeit; mehrere der bedeutendsten dieser" Rinaldos des zar-ten-Geschlechtes gehören vielmehr der Zelt vor dem Bürgerkrieg: an. : Durch . d:e " unlängst . gemttveten Streiche zweier Wegelagerinnen in Birginien wurde , auch . wieder die romant!sche Geschichte 'des Lebens' und Todes der Nellie Prescott in's Gedächtniß gerufen, welche die- erste wirkliche Raube rin des alten. Virginien war und sich in den Gebirgen. recht gefürchtet machte, obwohl 'ihre . ganze Lebensdauer nicht viel über 20 1 Jahre - hinausging, und ihr Operationsfeld gerade kein großes war. Nell" war die hübsche Tochter des alten Job Prescott. welcher am : Fuße des Bald 'Top Mountain haust. Sie zeichnete sich als Schulmädchen durch ihr ausgewecktes Wesen, ihre JntelliLenz und ihren Lerneifer hervorragend vor ihren Altersgenossinnen aus und berechtige zu den schönsten Hoffnungen Allgemeiner Annahme nach wurde sie nur durch die große Armuth ihrer Eltern bewogen, ein: Ritterin der Heersiraße zu werden, ohne lange zu warten, bis sie etwa gut unterkam-. Ihr erstes bekannt gewordenes Räu berstückchen wird -folgendermaßen erzahlt und erscheint sogleich besonders bezeichnend: Anfangs Frühling des Jahres 1853 stieß ein Viehkaufer Namens Jen ninzs, während er über den Bald Top Mountain ritt, in der Nähe der Grenze des Countys auf ein interessantes.mehr jungenhaft aussehendes, frühreifes Mädchen, welches, sagte, e sei weit gelaufen und habe noch neun Meilen biZ nach Deering zu gehe n7 Jennings bot ihm an, sich hinter ihm auf daZ Pferd zu setzen, und das Mädchen ging dankend darauf ein. In lustigem 3eplauder ritt daL! seltsame Paar ein 'Zeit lang dahin, und Jennings fand seine jugendliche ' Gefährtin immer unterhaltender und achtete nur auf ihre fröhlichen Reden, da, als si: gerade durch einen Engpaß kamen, sühlte Jennings , plötzlich die' Mündung cineSPistols an seinemKopf, und eine bekannte Stimme rief ihm von hinten zu: Gib mir dein Geld augenbliälich od:r ich schieße!Ganz betäubk von Ueberraschung, war der Mann gerade noch gnug bei, Sinnen,. Um sich seiner unmittelbaren! Gefahr an dieser einsamen und von dem Backfisch-Rinaldo ' so geschillt gewäblten Stätte bewußt zu sein. Er holte sosort eine Rolle Geldscheine, im Gesnmmtbetrag von $300 eine schöne Summe dazumal! au der Tasche,' und das Geld wurde ihm blitzschnell aus' der Hand gerissen. ' Dann schwang sich das Jungenmädchen sehr gewandt. zur Erde und sagte,' kühl, bis an's Herz hinan: Fremder, Du hast jetzt jedenfalls gar nichts mehr,' und da ich dasPistol aus Deinem Gürtel gezogen habe, daS ich für mein Werk, brauchte, so lasse ich Dir für dieses $2Q zurück, damit Du ein anderes kaufen kannst. So etwaS kann man nichts lanae entbehren.- . ' - i Sie that, wie .sie gesagt. Schier von Verzweiflung überwältigt, -fetzte Jenninqs seinen Weg bis nach Huntley fort, wo er dem Sheriff Mulcahey sein. Leid - klagte. Dieser ließ sosort den. fürchterlichen - Vacksisch durch ein 'Aufgebot verfolgen; aber' obgleich diese Leute drei Tage lang im Gebirge nach ihrem Wild jagten,' würden sie desselben niemals ansichtig. ES vergingen .keine drei Wochen, so wurde beinahe an derselben Stelle, wa JenningS - dieses merkwürdige Aben teuer gehabt hatte, ein Haustrer angehalten und um $63 beraubt. ' Der kleine Desperado hatte inzwischen seine Toilette ein wenig' geändert und sich auch einen Schnurres- zugelegt.' Seitdem wurden Räubereien, in den Gebirgen sehr häufig,' und die' Bewohne? glaubten nicht anders, als, eine.ganzj Bande treibe' ihr 'Wesen! Und doa) war es immer nurNell" allein,' wit sich schließlich auch die Behörden überzeugten. Viele Hunde sind des Fuchsen Tod. Ausgeschriebene 'Geldbelohnungen' lock, ten der schönen' Rauberin . eine ganze Hetzmeute auf den Hals. Eine i von einem Schweißhund begleitete Verfolg:rpartie kam ihr nach zwei Tagen auf die Spur. Man sah sie durch die Bäume huschen,! der, Führer der Partie feuerte, anscheinend ohne zu tressen, und das Jagen wurde fortgesetzt-biZ zu einem umgefallenen hohlen Baumstamm, in welchem Nellie Zuslucht ge? sucht batte. . Im Namen' des Gesetzest schrie man, komm heraus, oder Du wirst geräuchert!". Keine: Antwort. Der Sheriff bsschlyß. den Baum spalten -zu ' lassen. Da rk am Nells Gestalt zum Vorsltejn .aber als'Leiche!?Je ner Schuß halte doch getroffen. Auf ihre.nr Grab istM sich .in-jungt Lehjr: ihrMnh t;:.T;:;
Nomeo und Jutta. Humoreske von Paul Mir.
Mit heftigen Schritten durchmaß der Vater daS elegante Gemach. ' Tann blieb er plötzlich vor seiner Tochter Julia stehcn, forcirte einen wüthenden Blick, der ihm nicht sonderlich gelang und sagte mit komischem Ernste : ,.Ju lia. Tu bist ein entartetes Kind meine? Familie.... wir können es nicht cnt räthseln, wo sich so viel Idealismus zu Tir verirren konnte. Heutzutage muß ein Mädchen realistisch denken, die Zeit der Leihbibliotheksliteratur ist vorüber Erschöpft nach dieser anstrengenden Rcde, wischte sich der brave, alte Mann, der seine Vaterpflichten und seine gesunde Weltanschauung so ernst nahm, den Schweiß von, der Stirne. Stolz erfüllte seine Seele, er bildete sich em, durch einige effectvolle Schlagworts volle Wirkung erzielt zu haben, besonders das so schöne entartete Kind" schien ihm große Freude zu bereiten. Die arme Tochter sah ihn mit ihren tiefblauen, räthselhaften" Augcn an, und -ihre schön Dibrircnde,. dunkel ge färbte Stimme flötetcr . Einziger, theuerster Papa, ich kann keinen Mann mit Mitgift hei rathen. Mein schwärmerisches Herz - . ? 1 hat sich ein ganz andere Ideal crson nen ...... einen Romeo, dessen Seele die meine in harmonische Schwingun gen versetzt, einen Nomeo, der. . . Gut, such' Tir einen solchen Nomeo selbst. Ich verstehe mich auf harmo nifchy Schwingungen nicht. Ich habe nie damit was zu thun gehabt, ich nie vielleicht kann Tir Te'me Mutter bchilflich sein.Julias Miene wurde trübe. Rf. Tu balt ia Neckt, entartete Tockter" an diesem Worte berauschte ' sich der Alte wenn Tu trauerst Aber ich sage Tir, ich kümmere mich nicht mehr um Tich, ich schwöre eö Dir bei dem Geiste Banquo's " Ah" unterbrach sie ihn Pa vacben. Tu bast Macbctü aelescn. ich. danke Dir Herzcnspapachen." Aus Macbeth ist das ich hab' . " - - - J. . ' ' das nur so auf der Börse gehört vertheidigte sich der Alte. Acb, vom Hörensagen jammerte das classisch belesene Mäd chen. Also ...... das war mein lchtcs Wort ich kümmere mich nicht um Dich, heirathe meinetwegen den Prinzen Hamlet, wiewohl es faul ist im Staate Dänemark." . . Wie. Hamlet, hast . Tu gesagt Herzenssachen, sprich nur so weiter ich könnte Tir stundenlang lau schen und lauschen.. flehte sie. .Nein, kein Wort mehr ich betrachte Tich als verstoßene Tochter ...... Adieu!" Verstoßene Tochter? Du kennst also König Lear, Hcrzenspapachen? fragte sie spannungsvoll. tnA fiat4. fit Thüre uud hatte die classische Frage .tlfc K'tlttl Ulltii Ht Vbfc Nicht mehr gehört. Ma Imn, die Vütcr. eiche ihre 'F4. - F-llt ' u!ii Töchter verstoßen. Solch' em Väter. licher Verstoß ist nie ganz ernst zu neh men. Und so sehen wir Julia's Pap! auf dem Wege zu einem- tüchtigen Hei rathsvermittler, der für alle Arten hei -iu:zt.i - an v . r lÄSÄÄ empaf' scndes Mäöchen vorräthia hat. Selbstbewußt klopft, er an die Thüre und bald befindet er sich in dem Him mel", in welchem heutzutage Ehen ge schlössen werden. er Mann, welcher berusZmößiz häusliches Glück in jcder Quantität liefart Tstcff ins Xn . vS. I"4 "I. Vi ia eurem dicken. Buche, die .Vormerkung eines mit Glückgütern ich gesegneten, von der Natur aber ein wenig vernach lässigten Mädchens vorgenommen. ". Womit kann ich dienen?" fragt er in geschäftsmäßigem Tone. ' Ich möchte meine Tochter verheira then," antwortete lakonisch der Kunde. Sie sollen brillant bedient werden und mir nicht weitergehen. Prima Referenzen von Leuten, welche einige Male durch mein Bureau getzeirath'et haben, - liegen zur Einsicht da. Tas beste Material steht unö zur Verfügung ..bitte hier ist das . Photozraphie'Al. büm." Ja.. .'. wissen Sie, mein, lieber Herr,- bei meiner Tochter ist das keine fo einfache Sachen DaS giebt 'S' nicht, ich bin- Zeder Aufgabe gewachsen. -Hat Ihre Tochter eine so 'schöne Sammlung körperlicher . Fchscr taub, blind oder bucklig?" 'Mein Herr, meine Tochter ist em Gn3I!" , , .. - ; . w , j Das kenn' ich, .daZ ist die Ansicht aller Väter." . ..' . . Ich wiederhole Ihnen, meine Toch. ter .ist fehlerfrei.". ' Umso , besser. Also Eonvenlenz-. Liebcshcirath, Mesalliance, .gefällig?" inqliirirte der. Heirathsvcrmittür weiter. Ja, bei mcine? Tochter steht die Cache so: sie istschr pcctisch." Dichtet sie vielleicht dann aller dings ist die Sache heikel, aber zu ver zweifeln brauchen Sie deshalb doch nicht." Nein, dichten thut sie Gott fei Tank nicht, doch sie ist Jdcaliftin äuA llcber ;cugung . ' . Ideal istin? -Haben Sie vielleicht ein - Bild da?" fragte der Vermittler mißtrauisch-. ... - 'Na na wegen ,d:r Schönheit dürfen Sie unbesorgt sein, sie ist ' mir wie ans de:u Gesichte geschnitten."..- : . .Gut faen Sie. was it die Liebiingslcktine Ihrer Tochter? - - Aonco und Julia. Das kann sie aurwendig." ' . Wird sich machen lassen . auch dcraitige Fülle Pflegen bei unserem ausßcImUni b'c schifte vorzukommen. Püi.t. suchen Sie sofort 'omco.U'.id uliai heraus... . Ich .habe' d' einen jungen Kausuilittn,. der wirddarauf trainirt. ' Der- durste Ihrer Tochter gef.'lc:l. - i.ii prach!:::cnsch." ' ' ' Ich ve'.lLsze mich auf Sie." ." Ick m'che c?ie darauf aufmerksam, 5ch U 't:r cdt; die Pro. t h v ClUS.l -jtKZ iiiht. Doch zu hoch glnmi:.ttt werden Sie bei uns nicht." Man . verhandelte noch eine . Weile unh hft-r.. ." sti.-w..4..... " . 'r vv.
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NheuttlatiSttlUö, Nheumatlönmö, Nheumatismus, 9lhcttmatiömuS, RheumatkSmuS,
4 Heilt sicher U Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, rn yerrllchcr Frühlingstag. Tie gut gelaunte Natur hat eine kokette eiertagstoilctte angethan und ruft ilren Geschöpfen ein' heimliches Liebet fcuch" in die Seelen. Der routinirte Hcirathsvermlttler hat diesen Tag aus' gesucht, um die Herzen leichter on eincnücr zu drängen. Heute füllten sich die jungen Leutchen finden." Ter r pi . 4. , f. iuuiituuit ii-mn vti L'i iii'tii';cii Pces'e gewappnet, er sprudelt förmlich von Citaten.... alles Nomro und Julia." Tie Gesellschaft hat einen Spazier gang in den Wald unternommen. An wescnd sind die beiden Väter, die zwei Hc17.cn, welche harmonisch für einander klopfen sollen und der Leiter der Herzfl'V'it. Vtr rorst5t 2 WÜc einliniTininnn 1 1 r m t r nor nvinAMr. t '.irichten, baß man zurückbleibt und da Pärchen sich recht poetisch allen Vor schriften der Literatur ge:äß verirrt" m dem dunklen Walde, unter den schweigenden Bäumen. Und der zum Romeo avancirte junge Mann fragt ohne viel Federlesens: Ist es die Nachtigall, mcm Fräu lein?. . Mit strahlendem Angcstcht sieht ihn uiia an und in lyrcui herzen uopst , Pi 4. ev r 1 . C3: ,.'sl3 l,t ver 'Rechte". Natürlich war es das Pfeifen irgend einer prosaischen Meise. Ach, wie schade, das; heute kein Mondschein leuchtet und die Sterne schlafen," begann Rcmeo wieder. Sie seufzte voll Julcl. Und wie sckön würde sich hier auf diesem einsamen ' Felsen ein Balcon lachen. Ein Königreich für einen Balcon." Ja .... aber die Sonne leuchtet ja," wendete sie. leise ein, da sie sich ganz neu an vle Situation ya'.tcn wollte. Ach, warum hatte der tüchtige Herr Vermittler keinen Aolcon" geliefert, da? schien er vergessen zu haben. ..Es wäre doch alles so schön.. .. seufzt.' Nomeo wenn nur unsere (iU tern nicht im beständigem Kampfe leb ten, die stre.ten za, wie aus Ecmando. fügte er leise bei. Sie zanken wie Montecchi und Ca " """" 4tf44 All ? V AVA 44 tl ViUC, UUj CltlC. ,zn rtr .-.z, cs;w nic hatte der findige Vermittler ge 4V UMU 14 UViilktl sorgt. Ter verstand die Regickünste. Vielleicht überrascht er sie sogar hier .iuien am aat irrn einem ac giai qc stellten Thc!en,.nd oder einem imp?. Mitten am Tage mit einem geichmt ge visirten Alvenalühen. Tem Manne ist alles zuzutrauen! Solche Hindernisse waren ihm übrigens leicht herzustellen, bisher hatte er stets mit Hindernissen, die in den Schulden der heirathslust: n a va 5 fiAii-tiVktM it lirnh(vi Mlw"1' fiU """" ' 1 0rt nxvnrh hr? nti sfo rtnr Mp W -y V - v Eltern. Ticse saßen im Grase und spielten Karten. Sie können ja nicht spielen," rief wüthend Montecchi-Maycr." Sie kennen kaum die Karten." aab Eapuletti-Müller noch wüthender zu rück. . Ich sage Ihnen, das ist die lehte Partie, die ich mit Ihnen gewinne," versicherte Montecchi-Mayer ingrimmig mit erhobener Stimme. Und daneben stand Julia und ihr Herz frohlockte und erfreute sich an d:m ausführlichen Zanke, der beiden lieben Papa'S.,. Er ist mein Ideal ich sehe es fs..jl i Mlilvl 5 A.t " ' lUliilCl llUitl, liyil iu tyCUUll,l.l , ' zuckte es durch ihr Gehirn. . Die Arme j,atte bereits gebangt, daß ihre Ehe an der Freundschaft der Väter zu Grunde gehen würde. Als man spät Abends nach Hause pilgerte, stand der Mond voll und bc. Wicki lächelnd am Firmamente, der Vermittler war doch ein geschickter Mann, geübt im Geschäfte.. .. . . Und das Vaar sckmieate itö innia aneinan. ! der uno der junae Kaufmann trank ver liebt den Duft itzr:S Athems. Ach wenn unS Papa seine Zu stimmung gäbe", kam eS zagend von feinen Lippen. - Nein, ncin", rief sie entsetzt, als ob man ihr eine ihrer beste Illusionen rauben wollte. Tie prächtige Comödie gelang vor trefflich. Romeo war sogar sterblich verliebt in seine Julia und umgekehrt. ,.DaS Paar, lebt in vollkommenem Glück.' Tie Eltern spielen in unge trübtem Frieden Karten, allabendlich, kein poetischer Zank trübt die harmo msche Ehe.. .. - - Nur manchmal zweifelt Julia an der Echtheit der Poesie" ihres Gatten, denn, von allen Meisterwerken der Lite ratur scheint er nur .Nomeo und Julia" zu kennen. TieS Drama genügt ihr aber zu ihrem ehelichen Glück und wenn die Leutchen nicht geschieden sind, so leben sie noch heute zusammen. ein Vorschlag zur. Guie. Panslow: Bei Gott, Deine - Frau ist ganz reizend, Bronson.". .. Bronson: Das freut mich, dak sie Dir, gefällt." Panslow: 'Lenn Du Dich je schei. den lassen willst, laß es mich sofort wissen. Ich würd: Mrs. Bronson so sori heirathen." ' BlyantS vetkaufen Lteirtvay und entere fiine Piauoö.
-SK n rr 33 A Heilt sicher f RüSeuschmerzeu Nückeuschmerzel?. Nückellschmerzen. Rückeuschmerzen. Rückeuschmerzen. Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt das Zutrauen des Publikums befitzt, da sie bei Weitem die populärste Lime zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee. Asbland. Dulutb und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiS confin Central die bedeutendsten Punkte m WiSconsin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine andere Linie lm Nordwesten, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Lmien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach sten Ticket Agenten oder on ?aö. C. Pond, Sen. Pass. Agent, Milwaukee WiS BriU's Dampf - Färberei. Zladitrt!S7i., 5'rrenkle,der gereinisr. xefä?t rz"?irt. Farnrnfietocr anttittgt unc ßftarot oiine fctficl den zu zertrennen. Eri??nvordönge u. Ciirnille Lortteren gereinigt. ölicee Handschuhe gerei gt. paaren werden vgedvtt uns adglie?crt 36 38 Jflachusetts vcnuc. ttweigzeschSst : N. JLineiA S trak.e. Zermalmten und ganzen C 0 k e zu haben bei der IntTpol! Gas Co. Zur Erinnerung ! Reinen Freuttden und dem Vulikum hicr nxt zur zeige, daß ich die W i r t y s ch a f t, Lcke Ghio und Noble Straße, dcrnomme?: habe, und wich bemühen wndi ,iesel!e zu einem angzehme?l Smreiplai ? Deutschen zu ae1:aitfn. ?fZ Geträns? ntit Gitarren tc. Zu zahlretSe Besuche ladet em GottUsd Leukhsrdt. Ecke Oöio und 9CoMe träfe. Dr. C. R. Schaefer, örzt und Chirurg, o. 430 Zkadison den, nahe MevriS Et?. Sprechkrunden : 8 S:so uir NerLt.5-4Nt achstttag, 7 XLtr Abt.. ttUobon 2M2. Dr. THEO. A. WAGNER bat sete Okste nach Wo. 94 Nord Delaware Str. verl'kt, und m'rd sZch freuen sdne Partenten und runde dort u emfznen. prei-ftunden 9 ia Uhr ?orm.: Z 4Ulzr Nachm.; Sonntags: iv 11 Ulzr Borm. Telephon SiS. Dr. Gurckharöt, ' Leutscher Arzi. O s f t e und SS o & -j a n W. 382 Süd Meridian Str. OfnceStnden : S di5 Ohr ISotsk. 1 Ut L ahr Nachm. 7biöUir sik. E?sniäs 9 Sornltttag. Televbo Dr. Z. Gühlsr, IS Ost MeEartd Str. Svrech'Lrundr: 5 l? VLlx ver.; Z-8Lhr Nach.; 7-9U;r end?. Telephon 1446. Gprechilunden: Sonntag nur BormittsgV. Dr. Carl G. Winter, Arzt und Chirurg. pezZallst für A-gen und Ohren. Sprechstunden von 0-iZ. k i, 78 Uhr. Office : No. 40 Ost Ohio Straße. Dr. I. . SntcZiffe, te,ttst sich auljttkZ:kch jtt dörztttchk Wdtn und mtt tfiiltdt vr.tt Orinkranttz eilen. k?o. 5 Cf Werfet Ctrcf. CtRc6tnfen : IC Nir Ber. tUr tUalm. nia jsatnt.afii. H, 41. 1'I8 ltit T. Güt55t. Deutscher Zahn-Arzt ' o. S 5tord Pennsylvania tk. k wir cf IZ1ch u;ect. MGHHH, yA mm ' o i ' 'L f7 1i IJiJfcjSy Injektion. (inte permanente 51 ur m K.v Arfn nif irtf.tt 0 4 .ah fllAHArr(i. ..Mv ... .tniwit!ii. Uw. " VVtVttH4 1.11 m j öltet, aoranttrt in von S tu 4 6 Xajcn; tem 5 S onrrc ehan lun otbi, im tne i an j ekelnde .cuttatc tc Ctnnctjraenl von Un 1 j ded. ttepaiba ebtt otibrlfti. I. fterrc & E. S (tvu'ft .(fetatt. titr,ittt. tstt, j sauft so h allen Aruaatnen. 5
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Ash Str. 17 Park Ave. und Butter Etr. 13 Columbia und Malott Ave. 19 Arche? und John Etr. 123 No. & Schlauchhaus, Ash und 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. 123 Central und Lincoln Avenue. 12 AandeS Str. und Lincol Ave. Vll Columbia und Hill Ave. 128 Central Ave. und Achte Str. 12 Ausstellungs.'Lebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 kohampton und Achte Etr. 131 College Ave. und Zehnte Str. 133 Home Ave. und Delamare Str. 13? Alabama und North Etr. 137 ?!cmann und Achte Etr. 133 College Avenue und Jnvin. 21 Illinois und Et. Joseph Str. 23 Pcnnslvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 23 No. 5 Svr'nhaus, 6. nahe SOineiöstr. 26 Mississiopi uud St. Clair Str. 27 Illinois und Michiqan Etr. 23 Pennsylvania und Fünste Str. 29 Mississivpi und Vierte Str. 212 Tennesice und William Str. 213 Pennsylvonia und Michign Str. 214 Illinois und öerbert Str. 213 Waisenheimath sür Farbige. 216 Tenne jsee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clinord und Jeffcrson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs.. Jnd Ave. u.Mich. St. 32 Meridian und Wainut Str. 34 California und Vermont Etr. 33 Stta?e und Nen, Nork Str. 36 Jndiana Ave. und St. Glatt C 37 EtadtHospital. 33 Blake und North Str. 33 Mlchigan und AgneS Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Horoard Str. 313 Torbet und Paca Str. 16 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhauS, Wash. nahe West Sfc 42 Geiöcndorf und Washington Str. 43 Missouri und Nero sork Str. 43 Meridian und Wastmgtcn Str. 46 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan's Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 Equares vom Fluß. 412 Missouri und Marvland Str. 413 Mississippi und Wadash Str. 413 MorriS und Ehurch Str. 21 0. 2. u. W. Stundöaus. rsekU. vom FluZ US ?rren'Äl. . i4 Mi'ey Ave. und National Sroad. 51 No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. Merrill. 52 Illinois und Louisiana Str. 53 West und McEartii Str. A West und South Et?, 56 Mississippi und Öenro Str. 37 Meridian und Aäy Etr. 63 No. 10 Schlauchhs, MorriS u. Mad. 59 Madison Ave. und Dunlao Str. 512 West und Nocklvood Str. 513 Kentucky Ave. und Merrill Str. 314 Union und MorriS Str. - 616 Jllmois und Kansas Str. 317 MorriS und Takota Etr. 513 Morris un Church Etr. 51 Tennessee und McEarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. 523 Morris Etr. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minneseta Str. 61 No. 2 Haken u. LsiterHaus, Southstr. 62 Pennsylvania Etr. und Madissn Ave. 63 Telaivare und McCarty Str. 64 Cast und McCarty Str. 65 Nen) Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Aradiham Str. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Etr. und Madison Voe, 312 McKernan und Dougherty Str. 613 East Etr. und Lincoln La. 614 East und Veecher Etr. 513 Noble und Eouth Str. 71 No. 3 Spr'nhaus, Lirg Av. u.Hms. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 73 .No. 13 Spr'nhaus, Prospe?t u. XiZsz. 79 Fletcher Ave. und Tillon Etr. 712 Spruce und Prospekt Etr. 713 English Ave. und Laurel Str. 714 Willom und Olive Str. 713 Ehelby und Leecher Str. 71 Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lcxington Avenue und Linden Straß. 723 gleicher Avenue und Spruce Straße. - 724 Tucker und Dorsev'S Fabrik. SI Market ur.o Neni Jersey Etr L2 Washington und Delaroare Str. LZ East und Pearl Str. 34 Nen, Port und Davids. 83 Tuubztummen'Anftalt. öS Ver. Staaten Arsenal. 67 Oriental und Washington Str. L9 Frauen'Reformatorium. 912 No. 8 SchlauchhauS, Ost LZssZ. Str. 313 Market und Noble Str. 814 Ohio und Harvey Str. gj? -lksenel Avenue und Ohio StraKe. 621 Pan Handle Eisenbahn.ShopS 323 Walcott und Carter Str. ?! L?'? Spr'nhaus. Maryland nahe Merid. V2 Meridian und (Zeorgia Str.' 3 Meridian und Süd Etr. Pennsylvania und Louisiana St?. 3 Alabama Str. und Virginia Äv. Spez ial.Stg.nale. Ersten 2 Schläge, zweiter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. Dritten 2 Schlage, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlouch aufgesilkev 8 Schläge, weniger Wasserdruck. 33 mehr Wasserdruck. 12 Schläge. 12 Uhr Mittag. 3 Die ersten 12 Signale erden voll ständig ausaeschlaaen. bei den folaend , werden die Hundert., fäzx 5 Ci
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