Indiana Tribüne, Volume 18, Number 89, Indianapolis, Marion County, 16 December 1894 — Page 7

7

2

mm Wcltuntergttngö-Tchwittdcl Ueber fcen in fünf Jahren bevorstesenden Weltuntergang kann man seit einiger Zeit in den Blättern mancherlei Ausführungen lesen, und zwar als Wiedergabe des Inhalts eines Vor. trags von Rudolph Falb über dieses Ereigniß. Nachdem einige Umstände erwähnt worden, die den Untergang der Erde herbeiführen könnten, so z. B. der erabsturz unseres Mondes, wobei aber bemerkt wird, daß diese Gefahr nicht grade als drohend zu bezeichnen sei, wird schließlich auf einen Kometen von 1866 verwiesen, der 1800 wiederkehrt und am 13. November jenes Jahres nach Falbs Berechnung" mit der Ercc zusammenstoßen werde. Tiefer Zeitpunkt des Weltuntergangs könne sich höchstens um einen bis zwei Tage verschieben. Sollte aber der WeltUntergang nicht erfolgen, so werde man einen Sternschnuppenfall von nie ge sebener Großartigkeit erleben, die Meteore würden wie Schneeflocken vom Himmel fallen, und zwar in der Zeit zwischen dem 13. bis 15. November 1800 morgens von 2 bis 5 Uhr. (5s ist allerdings ein ziemlich großer Abstand zwischen dem Weltuntergang und einem großartigen Sternschnuppen fall; denn bei dem erstem Vorgange kommt kein Zuschauer mit heiler Haut davon,während ein Sternschnuppenfall, sei er noch so großartig, ein ebenso in teressantes als harmloses Schauspiel gewährt. Indessen dürfte es sich doch verlohnen, kurz auszuführen, wieviel an der ganzen Sache wissenschaftlich Sicheres ist und wo die Aufbauschung zu dem Zweck interessant zu werden" beginnt. Es kann nicht fraglich sein, daß das Zusammentreffen der Erde mit einem Kometen möglich ist, ja, wenn unser Planet, wie nicht zu be zweifeln, ein Alter von vielen Millionen Jahren besiht, so hat er Zusammenstöße mit Kometen gewiß schon erlebt. Solches kann auch in der Zutunft geschehen, aber Niemand ist imstande, vorauszusehen, wann ein derartiges Ereignis eintritt, da Niemand einen Kometen kennt, der mit der Erde zusammenstoßen müßte. Dem entgegen wird in den Blättern behauptet, Herr Falb habe berechnet, daß ein 1800 erschienener Komet am 13. November 1800 die Erve treffen und den Weltuntergang herbeiführen werde. Was es mit diefer Berechnung auf sich hat. wird sich sogleich ergeben. Ter in Nede stehende Komet wurde von Tempel im Jahre 1860 entdeckt, aber wie man später fand, ist er schon im Oetober 1306 von den Chinesen beobachtet worden. Seine Bahn um die Sonne hat sehr große Aehnlichkeit mit derjenigen des Sternschnuppenschwarms. deffen Meteore aus dem Sternbilde des Löwen kommen. Man hat daher mit einem hohen Grade von Wahrscheinlichkeit angenommen, daß jener Komet und dieser Sternschnuppenschwarm in einer und derselben Bahn um die Sonne laufen. Was den Meteorschwarm anbelangt, so zeigte er sich in den Morgenstunden des 12. November 1700 als ungeheurer Sternschnuppenregen in Amerika. Humboldt beobachtete ihn zu Cumana in Südamerika und war überrascht von der Fülle der Erscheinung. Unzählige Meteore, manche dem scheinbaren Monddurchmener an Größe gleich, durchfurchten in schweigender Majestät die Atmosphäre. Alte Leute, mit denen Humboldt über die Erscheinung sprach, behaupteten ! damals, im Jahre 1700 habe p.ch m Eumana ein ganz ähnlicher Sternschnuppensall gezeigt. Indessen wurde diese Aussage, wie natürlich, nicht sonderlich beachtet, bis 1833 in der Nacht vom 12. zum 13. November sich wiederum e'.n großartiger Meteorregen einstellte. Man sah den Sternschnuppenfall in ganz Nordamerika, und geübte Beobachter schätzen die Zahl der in einem einzigen Orte sichtbar gewordenen Mcicorc auf 200,000, worunter diele dem Bollmonde an scheinbarer Größe gleichkamen. Ter ??ordamerikaner Olmsted sammelte alle gemachten Wahrnehmungen und kam durch eine sehr scharfsinnige Untersuchung zu dem Schlüsse, daß die Meteore von außen in unsere Lufthülle eingedrungen sein müßten, weil sie sämmtlich aus einem P::n!te im Sternbilde des Löwen kamcn, der unabhängig von der Umdrchung der Erde rcarj Man hat de-ylb diesen Meteoren den Namen Lconidcn ge ;cben. Olmsted schloß weiter, cs handle sich bei der Erscheinung um eine tcö nische Wolke, oder genauer bestimmt, u ix einen periodisch wiederkehrenden Kometen. Nachforschungen in alten Berichten ergaben, daß auch in frühern Jahrhun dcrten in der Zeit vom -letzten Drittel des Octobcr lis Mitte November, wiederholt groß.- iternschnuppenfälle stattqefundcn hatten, so besonders am 21. October 13 nach altem Stil), ja, bis zum Jahre 902 könnte die Erscheinuna nachgewiesen werden. Der Professor Newton in Nordamcrica unternahm eine genaue Berechnung und wies nach, daß die Haupterscheinungcn nun dieses Mctcorschwarms nach Ablauf von je 33 Jahren wiederkehren, daß jedoch auch einige Jahre vor- und nachber um den 13.Novcmbcr die Zahl der Sternschnuppen größer als gewöhn, lich ist. Mit großer Gewißheit sagte er auf Grund seiner Untersuchungen für die Nacht vom 13. zum 14. November 1800 die Wiederkehr eines glänzenden Stcrnschnuppcnfalles voraus. Selten ist ein astronomisches Ercigniß mit größcrcr Aufmerksamkeit allseitig erwartet worden. Tie Vorausbcrechnung fand ihre vollste Bestätigung. Tausende von Meteoren durchfurchten während mehreicr stunden die Atmosphäre, sie kamen alle aus dem Sternbilde des Löwen und die höchste Entfallung der Erscheinung zeigte sich kurz nach 2 Uhr Morgens mittlerer Berliner Zeit. Obschon diese Sternscknuvvcn zeitweise so dickt wie

muf'TVJflnw

itn ir.B', M"ftU

Schnccssockcn' in "der Atmosphäre auftraten, so würde man jedoch sehr irren, wenn man annehmen wollte, daß die einzelnen Meteore einander sehr nahe gewesen wären. Es ist vielmehr für eine richtige Auffassung der Erscheinung sehr wichtig zn wissen, daß im Raume selbst die damals aufleuchtenden Sternschnuppen sehr dünn vertheilt waren. Ans den von der Berliner Sternwarte damals organisirtcn Beobachtungen ergibt sich durch Rechnung, daß selbst zur Zeit der größten Häufigkeit, gegen 2 Uhr Nachts, doch durchschnittlich nur 55 Meteore in einem Raume von 163.000 (nibikmeilcn enthalten waren. Kurz nach diesem großartigen Sternschnuppcnsallc zeigte Leverricr in Pa ris, daß der Schwärm der Lconidcn aus dem Weltraum in unser Planetensystem eingedrungen sei und eine Umlaufszcit um die Sonne von 33 Jahren besitzen müsse; auch könne der Borgang, durch welchen jener Schwärm in seine jetzige Bahn geworfen worden, zeitlich nicht sehr hinter der (Gegenwart liegen, weil die einzelnen Meteore noch immer zu einer Wolke verciniat r.pn msisuvnh s:? nothwendig mit der Zeit sich über den ganzen Umfang der Bahn ausbreiten müssen. Im Jahre 1807 fanden cndlich mehrere Astronomen fast gleichzeitig, daß die Bahn dieses Mctcorschwarms die größte Aehnlichkeit mit der Bahn des von Tempel 1806 entdeckten Kometcn besitzt. Aus den Untersuchungen ergab sich indcffen mit Bestimmtheit, daß nicht etwa der Meteorschwarm mit dem 5Zomctcn identisch ist, obgleich beide in der gemeinsamen Bahn nicht weit von einander entfernt sind. Merkwürbig ist auch, daß der große Sternschnuppensall des Jahres 1366 dem Kometen etwa zwei Wochen vorauf ging, während 1866 der Schwärm acht Monate dem Kometen folgte. Vielleicht sind, wie Professor Newton glaubt, außer dem Hauptschwärme noch einige kleinere Schwärme in seiner Bahn vorhanden, wenigstens deuten darauf die StcrnschnuppcnsÜlle um den 10. November 1787 und um den 13. November 1818 sowie um den 8. November 1813, den 12. November 13-46 bis 1810 und andere. Auch ist es möglich, daß diese letzter Schwärme eine etwas kürzere Umlaufszeit haben als der Hauptschwarm. Jedenfalls ist die Rückkehr des Kometen und des Ctcrnschnuppcnschwarms für das Jahr 1800 zu erwarten, wobei die Zahl der Meteore des 12. 14. November auch schon ein paar Jahre früher größer als gewöhnlich fein dürfte. Tas find die Schlüsse, die sich aus der übcrschläglichen Betrachtung der Bahnvcrhültniste des Mctcorschwarms und seinen Erscheinungen 1833 und 1806 sogleich ergeben. Bon einer Berechnung ist dabei keine Rede, doch wäre eine i'olchc in strengerem Sinne grade bezüglich der 1890 zu erwartenden Erscheinung sehr nothwendig, denn die Bahn des Kometen und des Mctcorschwarms hat in dcr Zeit von 1806 bis 1800 ziemlich beträchtliche Beründerungcn erlitten. Beide Wcltkörpcr kamen nämlich im Jahre 1800 dem Planeten Uranus ziemlich nahe, so daß er auf ihre Bahnbewcgung einwirkte, in den darauf fol genden Jahren erfolgte sodann eine beträchtlichc Annäherung an den Jupiter, von denen besonders der letztere Planet starke Störungen hervorgerufen haben muß, die in einer gewissen Bcrändcrung dcr Bahnform zum Ausdruck kommcn. Es könne daher gar wohl der Fall sein, daß dcr Hauptschwarm der Meteore 1890 der Erde nicht so nahe kommt, wie während der verfloffenen hundert Jahre. Ter Sternschnuppenrcgen würde damit entsprechend weniger großartig sein als früher. Um hierüber ein genaues Urtheil abzugeben, bedarf cs indeffcn scharfer Be rcchnungcn der Veränderungen, welche die Bahnelcmente des Schwarms durch die Störung der genannten Planeten erlitten, aber solche Rechnungen sind bis jetzt von Niemand veröffentlicht worden, ebensowenig hat Jemand nachgewiesen, daß er sie ausgeführt habe. Sonach ist es völlig grundlos, von einer Berechnung des Weltunterganges oder auch nur von einer besondern Er schcinungen des Stcrnschnuppcnfalles um den 13. November 1800 zu sprechen. ZaS Vttnckzredcn. Wie manche ander: brotlos: Kunst" ist auch das Bauchreden uralt und im grauen Alterthum scheint es Bauchredner gegeben zu haben. Eine Stelle in den Schriften des gri:chischen Arztes Galenus läßt wohl leinen; Zweifel darüber, da diese Kunst in Griechenland bekannt war und ausgeübt wurde. Desgleichen sollen auch im allen Rom Kuustbeflissene" aufgetreten sein, welche mit verschiedenen Stimmen so sprechen konnten, daß die Zuhörer sie gar nicht für die Sprechenden hielten, sondern die Person, von welcher die Stimme ausging, an einem ganz anderenOrt suchten, und zwar gerade da, wo die Bauchredner es haben wollten. Jedenfalls sind aber derartige Künstle: zu allen Zeiten nicht sehr zahlreich gewesen, was darin seinen Grund haben mag, daß es keine Anweisung zur Erlernuna. dieser Kunst gibt. Ganz unmöglich ist es jedenfalls, dieselbe aus Büchern zu erlernen, und die Auskunft, welche die sie ausübendenPersonen üb:r fcas dabei angewendete Verfahren zu ertheilen vermögen, ist am allerwenigsten befriedigend. Nach den Untersuchungen bewährter Gelehrten aber, w:lche mit der Akustik oder der Lehre vom Schall: und von der Hervorbringunz von Tönen überhaupt vertraut waren, beruht die Kunst in der Hauptsache darin. daft die erkünstelte Stimme mittelst der im Innern des Körpers eingeschlossenen Luft, welche zwischen den Vändern der Stimmritz: hin und her schwingt, durch Anstrengung der Luneii sowie der Muskeln der Brust und des Bauches hervorgebracht wird und einen. ganz eigenthümlichenKlang durdj

tt u, uaL,aMMMiiiajMijjJu

das Mittönen oder die Resonanz d:5 Gaumensegels und der Bauch- und Brusthöhlungen erhält. Hieraus erhellt, das; die künstlich; Stimm: gr.'.z anders als die natürliche klingen mu. welche noch durch andzr: in Resonanz versetzte Jlörpertheile, namenittchMuiio und Kopf, modisi.zirt wird. Unstreitig wird zum Bauchreden eine Zusammenziehunq und ungewöhnliche Anstrenc,ung der Brust erfordert; nach der Angabe eines geübten Bauchredners pflegte dieser sich anfangs Brust und Bauch durch eine Binde zusammenzuschnüren, als er aber eine größere Fertizlcit erlangt hatte, erleichterte er nur r.oÄ zuweilen die Anstrengung der Bauchmuskeln durch einen Druck mit der Hand. Ein Hauptumstand ist aber hierbei, daß der Lauchredner die zur Lilduna der Stimm: nöthige Luft nicht ausathmet oder aus den Lungen forttreibt, wie bei dem gewöhnlichen Sprerhen zu geschehen pslegt. Dieses Fortstoßen der Lust setzt in der Regel die Hörenden vorzugsweise in den Stand, ein d:n Ort des Redenden, auch wenn sie ihn nicht sehen, zu schließen; sind sie also dieses Mittels beraubt und sehen zugleich bei dem Redenden keincVewegung der äußeren Sprachorgane, die der Bauchredner nicht nöthig hat, so bleiben sie über den Ort, von dem die Stimme ausgeht, in Ungewißheit und können darüber leicht getäuscht werden. Diese angegebenen Mittel sind aber cllein noch nicht hinreichend, um dieZuHörer zu veranlassen, die Stimme an einem bestimmten Orte außerhalb des Sprechenden zu suchen. Dies bewirkt der Bauchredner in der Regel dadurch, daß er die erkünstelte Stimme, abwechselnd mit seiner natürlichen, völlig von jener verschiedenen hören läßt und sich stellt, als unterhielte er sich mitJemand; wer aber ein von zwei verschiedenen Stimmen lebhaft geführtes Gespräch vernimmt, kann sich nicht leicht der Täuschung erwehren, daß es von zwei aetrennten Personen ausgehe, besonders wenn noch eine Abwechselung des Dialektes und der Ausdrucksweise hinzukommt. Nickt , wenig trägt auch der Umstand zur Erhöhung der -tau schunq bei, daß der Bauchredner aufmcrksam nach dem Orte hinsieht, an dem sich die Person, mit der er sich zu unterhalten scheint, befinden soll, dadurch aber auch die Aufmerksamkeit der Zuhörer nach diesem Orte hinlenkt, überhaupt seinGebärdcnspiel und seine Bewegungen durchaus so einrichtet.als sei die singirte Person wirklich vorHanden und befinde sich da. wo die Zuhörer sie suchen sollen. Wie man sieht, muß also ein Bauchredner, wenn seine Kunst vollständig sein soll, außer der rein mechanischen Fertigkeit des Bauchredens auch die Eigenschaften eines gewandtenSchauspielers besitzen. Eine besonders große Fertigkeit besitzen manche Bauchredner auch darin. daß sie die künstliche Stimme allmälig schwächer oder stärke? werden lassen, so daß es den Anschein hat, als wenn die redende Person sich entferne oder nähere; so besteht ein gewöhnliches Kunststück darin, daß die Künstler mittelst ihrer künstlichen Stimme eine Person darstellen, welche in einen Ofen kriecht und dann durch das Ofenrohr und den Schornstein sich immer weiter entfernt, bis ihre Stimme gar nicht mehr vernommen werden kann. Nur wenige Bauchredner haben es dahin gebracht, mit ihrer künstlichen Stimme singen zu können, was demnach jedenfalls zu den schwersten Leistungen in dieser Kunst gehören muß. In neuerer Zeit haben sich namentlich Franzosen in dieser Kunst hervorgethan, wie z. B. Charles, der vier verschiedene Tenorstimmett hervorbringen konnte, Comte und Alexander. Comte trieb an mehreren Orten die Täuschung in's Große. So ließ er in Tours aus einer Bude die Stimme eines vor Hunger Sterbenden ertönen, der flehentlich bat, daß man sich seiner erbarmen möchte, was zur Folge hatte, daß man jene Bude erbrach, um dem vermeintlichen Unglücklichen zu helfen! in Rheims ließ er die Stimme der Todten aus den Gräbern ertönen und setzte dadurch nkcht wenig furchtsame Seelen in großen Schrecken; au- einer Kirche vertrieb er während der Revolution eine Schaar von Bilderstür mern dadurch, daß er die Statuen reden und g:g:n ihre Zerstörung protestiren ließ. Einmal wäre ihm aber seine Kunst im Kanton Freiburg in der Schweiz theuer zu stehen gekommen. da ihn die Bauern als einen Schwarzkünstler .verbrennen wollten; er rettete sich aber dadurch, daß er aus dem Ofen, in den sie ihn geworfen hatten. eine fürchterlich? Stimme erschalIen ließ, wodurch die Bauern sammt und sonders in die Flucht gejagt wurden. Charles und Comte wurden aber noch übertroffen von Alexander aus Paris (geboren 1797). der Mj dabei durch sein dramatisches Talent besonders auszeichnete. Er führte unter anderem im Jahre 1833 in Leipzig und an vielen anderen Orten ein Lustspiel auf. in welchem er sieben verschiedenc Rollen männlicher und weiblicher Personen darstellte. Um dieselbe Zeit trat in Spanien Faugier auf. Ein svanisches Blatt berichtet darüber: Ein Gastwirth inSevilla hatte an dern lerezthore daselbst einig: Baumstamme gekauft und sandte seinen Knecht ciir, dieselben zu fällen. Als er jerech den ersten Hieb mit d:r Axt gegen einen Baum führte, ließ sich aus dem Innern des Stammes ein jämmerliches WehZlaacn vernehmen.'-. Der Ar j beiter sah sich verwundert um, und da ! e ctm ms i. c: einem ceniazen, oer in einiger Entfernung davon einen Cigarre rauchte. Niemand bemerkt, glaubte er d'rch ein entferntes Geräusch irrezefährt worden zu sein. Als er aber einen zweiten Hieb auf den Baumstamm ausführte, drana ein heftiger ! Schrei zu den Ohren des Knechtesund eine Stimme, bat ihn flehentlich um

Barmherzigkeit. Fast wär: der arme Mann vor Bestürzung ohnmächtig geworden, wenn ihm nicht VorübergeKende. denen er die übernatürliche Erscheinung stammelnd mittheilte, zu Hilfe geeilt wären. Jedermann lächelte über die vermeintlich: Trunkenheit des Knechtes, als auf einmal die nämliche Stimme aus dem Stamme sich vernehmen ließ und unter Schluchzen um Erbarmen fleht?. Aenaltlich entfernten sich die Zeugen dieses Vorfalls; bald mochte sich kein Mensch dem Ierezthor: nähern und schon wollte sich die Sicherheitspolizei der Sach: annehmen. Di: Aufregung des Vublikums legt: sich jedoch bald; denn um die Mittagsstunde hs man auf großen Anschlagzetteln folgende Anzeige: Der rühmlichst bekannte franösisch: Bauchredner, Herr Faugier, welche? gestern Mittag unweit des Jerezthores einen kleinen Beweis seiner Fertigkeit ablegte, wird die Ehre Hzben. sich morgen um vier Uhr Nachmittags im großen Saal des "r-cn Schauspielhauses zu produciren." .ü::stkermarotte:z.

Wahrend auf den norditalicnischcn Opcrnbühncn, besonders in Mailand, Masccgni und seine Mitstrcbcr Herr, schcn. ist man im übrigen Italien der Bcristcn schon recht überdrüssig gcworden. Was Rom anbelangt, so ist cs diesen Herbst zu Rossini zurückgekehrt und huldigt ihm ausschließlich. Zudem sind auch die römischen Blätter voll von Rossini-Anckdotcn. deren cs bekanntlich fast ebenso viele giebt, als der ..Schwan von Pcsaro" Noten geschrieben hat. Cinige dieser Schnurren werfen zunächst ein hübsches Licht auf die damaligen Gesangskünstlcr. Man weiß, daß damals die Sänger eine wahre Manie für die Ucbcrladung ihrer Particn durch Coloraturen hegten. Rossini dcr Freund des getragenen Gesanges, war im Grunde seine Herzens dieser Unsitte sehr abgeneigt, fügte sich aber den Forderungen dcr Sänger und'dcm Geschmack des Publikums. Seine liebe Noth hatte cr besonders mit dem Tenoristcn Crivelli, dcr verlangte, daß in seiner Partie alle Augenblicke einmal die Worte felice ocrnora" vorkämen, weil sie ihm einen guten Borhalt lieserten. auf dem er dann seine Coloraturcn ausführen konnte. Eine noch unsinnigere Grille hatte Marchcsc, dcr göttliche Marchese, cm Sopran (aus dcr sirtinischcn Eapclle natürlich), dcr sämmtliche Sängerinnen dcr Zeit in den Schatten stellte. Tiefer wollte in jeder Oper bei seinem crsten Auftritt von cincm Fclscn hcrab ans dic Bühne springen, angethan mit cincm gewaltigen Fcdcrhclm. Anders that cr cs nicht. Rcin zur Bcrzweiflung aber brachte den Componistcn die Signora Marcolini, die cinc Zeitlang auch im Herzen Rossini's Primadonna war und also ein doppeltes Recht auf die Erfüllung ihrer Launen hatte. Als Rossini für die Marcolini dic Opc? ..Pietra dcl Paragone" schrieb, überraschte ihn dic Sängerin eines schönen Tages mit dem Wunsche, sie wolle dic Schlußarie in Husarenuniform singen. Aber Tu bist einfach verrückt, meine Theure," sagte ihr Rossini. Wie soll ich denn einen Husaren in die Qpcr bringen? Tu stellst doch eine siziliaNische Fürstin dar!" ..Sich zu, wie Tu cs fertig bringst. Ich will die Arie jedenfalls in Husarenunisorm singen, mit dem Kalpak auf dem Kopfe, dem Tolman auf dcr Schulter und den hohen goldgestickten Schnürstiefeln. Ein reizendes Eostüm, nicht wahr? Es wird mir entzückend stchcn. Und daß ich cö nicht vcrgcssc. Tu mußt dic Arie so einrichten, daß ich den Säbcl schwingen kann." Ter arme Maestro ging zu seinem Librettistcn. TaS Finale der Oper wurde geändert und die Marcolini sang ihre Arie in Husarenuniform mit dem Säbcl in der Faust. Taö Publikum raste vor Entzücken so wundervoll standen der Marcolini Kalpak und Tolman und dic goldgestickten Schnürsticfcl. Tas Traurige bei diesen Berrückthcitcn ist allerdings dic dem künstlcri- . schcn Gewissen hohnsprechende Nach : giebigkcit, dic dcr Eomponist ihnen erwies. TczcnzbcrTelnlrtgcl. Was im November gut geschmeckt, :rd y.y. Xid: doppelt laben. Dorthin, w? kneipend Du zern gesteckt, Sollst Du jitzt h'äufig traben. Trink' Bier, soviel Du trinken maast. i Einheimische oder Echte : Und was am besten Dir behagt, i Das kneip', das ist daö Rechte! Gefährliche Einbände. -ci: einiger Zeit begegnet man sehr hübschen Bucheinbänden, welche als imitirte Elfcnbcin-Einbünde bezeichnet werden. Dieselben sind aus Celluloid ? hergestellt und, deshalb überaus fcuer- ' gefährlich. Nicht nur dic Berührung . ' ; nur einer ncykslamme, sondern sogar t eine glimmende Eigarre ist im Stande, I einen solchen Einband in Flammen zu setzen, und zwar erfolgt dic Entzündung augenblicklich, sodaß gefährliche Bcrlcdungcn entstehen können. So lange lein Mittel gefunden ist, diese Feuerßefährlichkcit des EclluloiS zu heben. sollte man dasselbe rncht zu Buchein. bänden verwenden, am wenigsten aber solckc gebundene Bücher etwa unter den Wclhnachtsbaum legen. Ad so. Patient: 5Ä fiofc? t Rechnung gelesen, Herr Toctor. 91:??: Nun? Patient: Ja. was die Heilung anbetrifft, die will ich Ihnen bezahlen; ober was dic Besuche betrifft, die will ich Ihnen auch machen.

Zürstin Bismarck. Der eiserne Kanzler", Fürst Bismarck, ist vom Schicksal schwer heimzesucht worden; seine Gattin Johanna, geb. v. Puttkammer, mit welcher cr über 47 Jahre in der glücklichsten Ehe gelebt hat, ist durch den Tod von seincr Seite gerissen worden. Die Daf.lngeschiedene, welche am 11. April 1824 als Tochter des verstorbenen Herrn Heinrich Ernst Jakob v. Puttkamer und der Frau Luitgarde, geb.

v. Glasenapp, zu Biartlum geboren war, ist dem Fürsten in allen Lagen des Lebens die treucste Lebensgefahrtin und als Gattin wie als Mutter das veal einer deutschen Hausfrau gewesen. Ihre Bekanntschaft machte BisFürstin Bismcck. marck im Jahre 1844 bei etc Vermäh lung seines Jugendfreundes Monz v. Blankenbura. Im Jahre 1846 bewarb er sich schriftlich bei den Eltern seiner Angebeteten um deren Hand. Sehr erfreut waren die Eltern über diesen Bewerbungsbrief gerade nicht. Denn röwoh! Herr v. Bismarck sich absolut !ciner unritterlichen oder wüitcn That zu beschuldigen hatte, hieß er doch infolg: seines ungestümen, leidenschafilichen, stürmisch auf sein Ziel losgehenden Wesens allgemein der toll: Bismarck." Einen solchen Mann zum Schwiegersohn zu erhalten, htte für Herrn Heinrich v. Puttkamer wenig Verlockendes. Ich war wie mit der Axt vor den 5Iopf geschlagen." äuß-rte dieser später. Acer was half fein Sträuben! Johanna liebte Otto v. Bismarck. bekannte es offen, und die besiegten Eltern Mußten gute Miene zum bösen Spie! machen. Als Antwert erhielt Bismarck die Einladung, sich in Reinfe!) persönlich einzufinden. Er kam. sab und siegte. Fürstin Bismarck hat sich nie in die Oeffentlichkeit vorgedrängt. Sie suchte ihr Wirkungsscld im häuslichen Kreise und verstand es. ihrem durch das öffentliche Leben so sehr in Anspruch genommcnen und von vielen Seiten auf das Hestiasie befehdeten Gatten die gemüthlichste und angenehmste Häuslichkeit zu bereiten. Wiederholt, bei verschiedenen Anlässen hat er im vertrauien Cirkcl wie auch öffentlich das Lob seiner Gattin in den herzlichsten Worten au5g:sproen. Erkannt! Herr Wirth, Sie haben mich in's Fremdenbuch als Student eingetragen. Woher wissen Sie, daß ich Student bin? Ich habe es Ihnen doch gar nicht gesagt!" ), das hab' ich schon nach der ersten Maß gewußt! So einen schönen Durst hat ein Anderer gar nicht!" Naiver Schluß. Jüngerer Bruder: Otto, wo hast Du denn die Schmarre im Gesicht her?" Otto: Dummer Kerl, das ist ja ein Schmift!" Jüngerer Bruder: So, bist Du denn dann hinausgeschmissen worden?" Kindlicher Scharfblick. Die kleine Elly: Heinzi, geh' nicht hinein zur Tante, sie ist wüthend " Heinzi: Warum denn?" Elly: Sie kann sich heute wieder 'mal nicht hübsch bekommen!" Genügt schon. A.: Hast Du Dich auch über die jung: Wittwe erkundigt, die Du hcirathen willst?" B.: Wozu: ich kannte ihren verstorbenen Mann, und der lebte immer in recht guten Bermögcnsverhältnissen!" Z u gewissenhaft. Junger Mann: Und sechs Rebhühner hab ich Dir geschlossen. eigens für Deinen Geburtstagstisch! Johann, thu' sie aus dem Nucksack. Frau: Schatz das sind aber gar nicht sechs Stück. Johann: Ganz richtig, gnädige Frau, und weil sie so gar klein waren, bat der Wildprethandkr drei für zwei geben!

Xv (i r pil ) M l F l1s' (k

Xy WtYf

?cr Teufel und dcr Zahnarzt. Der Teufel hatte einst Beschwerden, Es plagte ihn ein Backenzahn, Drum hielt er Umschau rasch auf Erden. Bei einem Zahnarzt klopft er an. Der Mann stand grade wie auf Kohlen, Denn sein Geschäft ging gar nicht fein. Er rief: Mich mag der Deibel holen!" Da trat Freund Lucifer schon ein.

QÜÖi SsQu 1 1 l' 3 Äi. V v

.Gemach mein Lieber!" sprach cr herzlos. Dein Wunsch kommt grad' am rechten Ort, Ziehst Du den Zahn mir nicht ganz schmerzlos, Hol' ich Dich glatt auf Ehrenwort. Es stieß ein teuflisch' Hohngcwieher Freund Beelzebub dabei hervor. Indeß bestürzt der Zahnauszieher Dem Hausknecht flüstert 'was i..s Ohr. Der Diener bracht' die große Zange, Der Teufel fpcrrte auf sein Maul, Der Zahnarzt stochert' 'rum drin lange, Indeß mein Hausknecht war nicht faul. Des Teufels Schweif nahm er ganz leise, zFlocht einen Draht 'rum mit Genie, Und führte diesen schlaue? Weise Zu dcr elektrischen Batt'rie. Jetzt stellte her er die Verbindung, Der Zahnarzt zog und zerrt mit Macht. Macht mit der Zange rasch 'ne Windung, Knas! war der Zahn herausgebracht. Der frohe Zahnarzt lach! und witzelt. Was, Satan das ging ohne Müh'. Es hat Dich wohl nur leicht gekitzelt?" (Hab' Dank Elektrotherapie!) Schnell hat der Knecht den Schwanz entdrahtet, Herr Lucifer ward nichts gewahr; Und daß er sicb nur nicht verspate!, Macht er zum Abrutsch alles klar. Ich bitt' allseits mich zu empfehlen, Nief noch der Arzt besonders ja. Falls sich ein Zahngebiß möÄ wählen ?. h sehr verehrte Großmama." Bemäntelung. Gast: Kathi. wie viel hab' ich?" Kellnerin: Acht Maß." Gast: Ich sag's halt, ich darf thun was ich will fleißig bin ich immer! Schlagfertig. Ml mAki 'Wi'SKV Sf ? ,,, Vv. !sl Süßer Engel, würden Sie mir bis an's Ende der Welt folgen?" Schauspielerin: Ja, Herr Baron, wenn dort ein Altar steht!" Eheliche Harmonie. Er.' Ein bischen viel Roth, was Du Dir va auf die Backen legst " Sie: Sie müssen doch einigermaßen zu Deiner Nase passen!" Die Freundschaft, die von Schmeicheleien lebt, stirbt an der ersten Wahrheit.

K'' Y ' N.

c J-UflJ

Der Zlngcyorsau: dcr Kinder. Warte nur. Du garstiges Kind, wenn der Bater heim kommt, werde ich ihm sagen, wie unfolgsam Du bist," oder wenn Tu nur erst in der Schule bist, so wird Dich der Lehrer schon gehorchen lehren," solche und ähnlich: Drohunn hört man oft aus dein Munde von Müttern Kindern gegen- -über aussprechen, die den Befehlen der Mutter mit Un.borsam begegnen. Arm: Mutier. Du stellst Dir selbst ein Armuthszeugniß durch sclche Drohungen aus; denn Du zeigst damit, daß" Du selbst jegliche Autorität bei Dcinem Kleinen verloren hast. Ist Di? noch nie die Frage gekommen: Wie mag es zugehen, daß das Kind dem Bater auf's Wort gehorcht, während Du mit ihm Deine liebe otb hast? Sollte es der Bater an sich sein, der den Gehorsam hervorruft, sollte der Umstand, daß Du die Mutter bist, an sich die Ursache zum Ungehorsam in sich tragen? Nein, liebe Mutter, die Persönlichkeit als solche hat auf Gehorsam ode? Ungehorsam des Kindes leinen Einf!uß. wohl aber die Art und Weise, iir welcher die Persönlichkeit dem Ki7.de begegnet. Das Kind muß gehorchen, ohne nach dem Warum zu fragen. E5 wird so gehorchen, wenn cs die Ueber!:genheit des Erziehers, allerdings ohne sich dessen klar bewußt zu werden, fühlt, wenn der Erzieher bei ihm in rechter Autorität steht. Ist das der Fall, so wird es dem Kinde nicht einfallen, anders zu wollen, w der Erzieher will; es wird eben ein folgsa-

mes Kind sein; der Gehorsam ist ihm etwas Selbstverständliches. Vermeid: als Erziehe? Alle?, was Dein: Autor:tät in den Augen Deines Kindes zu erschüttern geeignet ist, Gebiete und verbiete so wenig al5 möglich. Es gib! Mütter, welche den ganzen Tag in die 5nndcr hineinreden. Diese können machen, was sie wollen, nie machen sie es recht; aus der Ausführung des einen Befehls geht immer ein neuer hervor. Die Kinder werden: mißmuthig, wissen zuletzt selber nicht mehr, was sie eigentlich machen sollen, um die Zufriedenheit der Mutter zu erzielen; es entsteht in ihnen das Gefühl, di: Mutter wisse selber nicht, waS sie will. Geht daö nun so einen Taz wie den andern, so werden dic Kinde? gleichgiliig gegen das Gcrcdc der Mutter. hören nicht mehr darauf, die Au torität der Mutter ist verloren der Ungehorsam anerzogen. Gewöhne die Kinder von frühester' Jugend ab an Ordnung. Vieles brauchst Du dann nicht i gebieten, noch au verbieten. Die Kinder thun cs von selbst. Deine Ge- und Bcrbote seien kurz und bündig. Viele Worte machen sie weniger nachdrücklich und bewirken, daß die Kinder häusig am Schluss: Deine? langen Rede den Kern nicht herausfinden können und nicht wissen, was eigentlich von ihnen verlangt wird. Achte darauf, daß alles, was Du besohlen hast, auch wirklich pünktlich und genau ausgeführt wird. Dieser Grundsah wird häufig aus Bequemlichkeit oder anderen Gründen nicht innegehalten. Die Kinder merken sich das und denken das nächste Mal: Die Mutter sieht doch nicht ich, ob i-ch geborsam gewesen bin; also brauch: ich cs auch nicht zu sein." Dein Leichtsinn untergräbt Deine Autorität und erzieht zum Ungehorsam. Laß Dich mit Deinem Kinde nicht in Unterhandlungen ein. Die Mutter fagt: Komm, Du sollst in's Bett gehen." Das Kind: Ach. ich möchte noch ein Meilchen aufbleiben." Die Mutter gibt nach, das Kind hat seinen: Willen. Wiederholt sich das öfter, so merkt das Kind bald, auf welche Weise es seinen Willen erreichen, den Gehörsam vermeiden kann. Zu Widerreden bat ein Kind nicht. Es hat eben sofort zu gehorchen. Knüpfe an einen Befehl keine Versprechung. 'Schwache Mütter machen, das gern, um das Kind zum Gehorsam zu brinoen. Komme herauf von der Straße." Du bekommst auch einen Apfel." Das Kind dentt. durch das Gehorchen erwerbe cs sich ein Bedienst, das belohnt werden müsse. DaZ nächste Mal sagt cl: Ja, rcenn ich einen Apfel bekomme!" Es will gehorchen, aber nur unter Bedingungen; werden diese nicht erfüllt, so gehorcht es eben nicht. Ein Kind hat unbedingt zu gehorchen, muß den Gehorsam als selöstoerständlich: Pflicht, nicht als Verdienst ansehen. Knüpse an einen Befehl keine Drohung. Du stellst Deiner Autorität dadurch selbst un schlechtes Zeugniß aus; denn Du sagst damit, ohne Drohung vermag ich leinen Gehorsam hervorzurufen. Berlanae vom Kinde nichts, was Du nicht selö't übst. Verbietest Du dem Kind: z. L. den Gebrauch eineZ Schimpfwortes, und das Kind hört, daß Du es selbst gebrauchst, so wird eS irre an Dir. Gute Vorbilder ersparen viele Ge- und Verbote. Schlechte Vorbilder machen alle Besehl: nutzlos. Ist ein Kind zum ersten Male ungeborsam. so strafe e nachdrücklich, ohne viele Wort: zu machen urd wiederbole in aller Ruhe Deinen Besehl. DaZ Kind wird gehorchen, und es sich für Zünftige Fäll: merken, daß es zu folgen ha!. Fälle von vermeintlichem Ungehorsam besckwören di-e Erzieber nicht sel- ! ten dadurch herauf, daß sie Unmözli- ! ch:s ode? der kindlichen atu? durchaus W':d::sprech:nd:s von den Kindern ver, formen. Beachte, liebe Mutter, bevorstehende Negeln, und Du wirst Deinem Kinde manchen V.orwurf. manche Strafe, Dir selbst allerlei Aergerlichkeiten ersparen.