Indiana Tribüne, Volume 18, Number 88, Indianapolis, Marion County, 15 December 1894 — Page 3
Warnung.
TaS Publikum wird von gewissenlosen Häudlern ' ßcracn:t, die gewöhnliches lau bersalz, odereineMisch ur.g t-cii gewöhnlichem Seidlitz Pulver e!ö 'Karlsbader Sa5z", .Sprudel Salz", !Dcutsches (Gernicn) Salz-, Künstliches karlsbader Salz", oder Jmproved Karlsbader Salt", uud unter vielen anderen Bezeichnungen 3:1 verkaufen suchen, unter der Anpreisung, da? diese eben so gut" st'ien wie die ächten Produkt von Karlsbad, welche direÜ ans den.welt'.e. rühmten Quellen genommen werden. TieS beruht nur auf einer Täuschung dcS Publikums des größeren Verdienstes wegen, ten der betreffende Händler an diesen Fäl schungen macht. Ist künstlicher Wein so gut wie ächter? Würde irgend Je maud wissenllich künstlichen W:i dem natür lichen Saft der Neben rorzichen ? Warum denn sich von diesen Fälschungen hintcrführcn lassen, speziell wenn die Gesundheit dabei in Frage kommt. Tie natürlichen Produkte der Quellen von Carlsbad enthalten Bestand theils die künstlich gar nicht hergestellt wer. den können. Seit Jahrhunderten sind die Nässer von Karlsbad wegen ihrer Hcilwir. kung bei Krankheiten der Leber, Nieren und bei MagenS rühmlichst bekannt. Ta ächte Carlsbadcr Sp?udel.Zal; wird direkt au? der Sprndelquclle unter der Lei. tung der Stadtgemeinde Karlsbad gewonnen, und durch deren Agenten für die Vereinigten Staaten, die EiSner fc Meudelson Co., New Aork, verkaust. Jede Flasche des ächt im portirten Wassers und Sprudclsalz'.S muß obiges Stadtsiegel, sowie die Unterschrift der Lgentea Hilii & Mendclson Co., 1..21S4 FranNitt Str., New Fork," cufecrCt:kette haben. Zu haben in allen Apotheke-.:. Man hüte sich vor Fälschungen. Ter Stadtrath : Karlsbad. Dach . Material. T. F. SMITHER, Händler in SiedachMaterial, S ub 8 pl Steadh ßtooflng, wasserdichte Eheeting, feuer rftem phalt-Jtlz, Strohpappe, Dech. und Ulf a2Karbn ,e. . Office: lg Weft Mary ld Strafte. Xtltriznm. Dachdeckerei. frUtge und veran:ortliche Dachdecker, fttcf döcher. 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Gk R Theel, i'in ?lrrfj Ttr., Philadelphia, Pa i a ..a;ii. nadre xk'.iiiist in Amerika der heilen tiin-i, u , . n :e!d?k m bcitiVisuftcti erzt aller iüiur i-! ij.ii,v::u Dr. Tkeel ijt ttx einzige rjt lt titil der aU Ctci md ziniichn '-schulen (oit jtltc. i i.c.ie ui!S i userwahlle) ftufcitte iib tu jeiiur Ubin&lun3 derd.ndet. Er (.! ceui cyp".t;. vrciajxui, aunc rno 1V ftoliteiotn. ?lechin uö all seinen der ZelDUOc jiecf uiifj uitt folgen et au schwell, ti fhfir ttten cfctr uncer trrattit, MusflüfTe. l rkNgerunen etc , die nock so vrol'elr sind. icmnt oder treibt Sref'vnden ÄoraS 9bi 3 Ubr, Abend? bis Uhr. dRuiu-4 und Samst.'gs b'-i l Uhr lbendS. LonnlazS i ti 1 . uyr. (Sin armer aber ehrlicher Jünalina. ?anf?ahr, litt ich an Blutoerglftung mit all, den jvrkcllich,n holzen; ließ m,ch von Landärzten und 2fiiiaUift,i- bebanstl. die mich mit Mkreurv und Jod in oi Pmai anfüllten, bvi ,H wie ein ltbendei Eerip? aussah. ivia ötorper wcir mit Äu, schlag und ,l,n bleckt. i& baue i:i..Stiictui Harnröhren verenaerruna" 'd ll t an den Folgender Teldside, ,kua ad hat all Hoffnung, lemal turrirl ,u p(UMg " T ),,.. nnl.t.ithin Hr.nl ninill L. lüanul ga mir tiüo um Tr. Is.eel, 1317 Arch Str . .hi. lsdelvdia. lii. iu konwttire. teridn und iC Ändere turnt satte. Dr. Tdeelwarder ein - IU nrit der mico sruncilctj untersuchte und sagte Ja. Sie sind rv ärmlich ßugerichlet, hii immht. baft ich in 3 iiio Wl l (II f)C Cyili V'VI, V(l VIlIU u.... i..r. . k.Ul..M ''vKO.1? -1 2t: mir Uonet Silf kurrirrn". 11 TS Se meinen staty nd ch werde .VL5. ch saate. Tkeel. ich bin in armer ehrlicher Junae. Sr Pf5s Uj,wiirar'M o,r,kloen re, ' mitolti Wut firiihlu.it fcaar d'e irtli ibr Snnutt beweisen, bezahlen bzablunaS we.s Zch fühlt mich lote Vlkuqedoren nach dem ami trifft dem Dr. Tde I usüdrkN. r Ist der roftartfaite. beste und utkierllgft Xct tot undZpeeiaiift und treu ,n seinem ?tuf. ein gdlbSter ter Kfnliett; der töc Jeden thu wurde, was er sur t?ttyai. . n,mt sr. bceiver bet H. s. Deefing, . P. Harrisdurg. ,WWW&W$' !THE illintL EXTRACTS Prepared ccordlnz to the f orranl of . Dr. WM. A. ILVCMOXD, In Um l&bontorr at Wiublnrton, D. C. CXREBRn E. frorn the brrnln. tot AI-. e' or in Drrnin na nerToaa tyttem. mmm.mm w . . M I irgin UI pin! roruimi tUMw of the eorü. (Locomotor-AxUU, etc.) ' C1BDIXE, Xrom tb faeaxt, (or illieu! , cf th hmrt, ' TESTIXE, trom the teste, for fllseaaea of I I tbe toas. (AtropU of tbo rgju, Lmpgtency, , ) oriBlaE, iTora tu oranea. ror dlaeaaM , tv:.) . 1 .ULSCL uE.tfijTxua.etc. oim ovinc. . Don, FWt Dropt. 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lebe.
Roman von A. von Klinckostroem: (Fortsetzung.) GlüülichV wiederholt sie träumelisch. Vielleicht habe auch ich nicht rerstanden, das im richtig: Moment festzuhalten, was mir der Himmel in den Schooß warf. Für jeden Menschen wird wohl einmal im Leben die Thür aufgethan, durch die er zu dem Glück celangzn kann, aber oft, vermuthlich in den meisten Fällen, sieht er nicht, dak es das Glück ist. das dahinter seiner wartet, und versäumt den richtigen Augenblick, in welchem er über die Schwelle treten darf, um dann, wenn es zu spät ist und die Thür unwiderruflich geschlossen wurde, sich für den Nest seines LebenZ in Reue zu verzehren." Jedes ihrer Worte findet einen Widerhall in seinem laut schlagenden Her zen. Warum spricht sie so, wenn sie ihm nicht sagen will, daß auch sie an Enttäuschung und Neue krankt? Die Thür war einst für ihn und sie aufgethan und Beide sind an der Schwelle stehen geblieben und haben' sich dann übereilt nach tiner anderen Richtung gewandt, um nach einer Seifenblase :gu greifen, die, kaum berührt, in Nichts zerstob. Und warum sollte es zu spät zu? Umkehr sein, wenn man zu? rechten Zeit noch einsieht, daß man einen Fehlgriff gethan?" frägt er leise und ein Strahl heißer Zärtlichkeit bricht versengend aus seinen Augen. Nur am Entschluß fehlt e5 gewöhnlich, aber wo der vorhanden ist, kann noch Alles gut werden. Sie schüttelt den Kopf. Da wir doch einmal auf diese Thema gekommen sind, so laß uns ganz offen ein paar Worte über die speciellen ialle sprechen, mit denen sich, wenn wlr ehrlich sind, unsere Gedanken beschäftig:n. Für Dich ist es nicht gar so schwer, einen festen Entschluß zu fassen vnd eine Wendung zum Guten eintreten zu lassen. Wenn Du nur ernstlich willst, so kannst Du noch Alles in's richtige Gekis bringen. Aber ich, Ueinhardt, ich " sie schlägt in plötz llch ausorechende? Leidenschaft die Hände vor das Gesicht. Ich kann nicht über die Scheidewand hinweg, die sich zwischen mich und das Glück stellt. Ullemal, wenn ich Ehlert in's Gesicht sehe, sinkt mir der Muth." Arme Lenore! Welche Kämpfe sie schon durchgemacht haben muß, ohne daß er es geahnt hat, ohne daß man es ihrem schmalen, unschuldigen Kinderg:sichte anzusehen vermochte! Näher beugt er sich zu ihr. Sein rascher, heifcer Athem berührt den weißen Nacken, so daß sie nervös zusammenzuckt. Er ruft sich so manchen kleinen Zug in's Gedächtniß zurück, der gemeinschaftlich mit anderen ein Bild vor seiner Phantaste entrollt, das lhn mit Entzücken erfällt. Ihr Errathen vorhin bei seinem Eintritt, ihr Erschrecken, war's nicht auch ein Zeichen, daß sie für ihn noch so empfindet, w:e vx früheren glücklichen Tagen, in denen er in unbegreiflicher Aerolendung an der vornehmen weißen Rosenknospe vorüberging, um duftberauscht nach der sarbengluhenden sremden Blume zu greifen, die ihm das Sch:clfal in den Weg warf? Ein häßllch:? Sedanke bemächtigte sich seiner, der ihm schon vorhin in den Sinn kam, aber vor den hellen, tiefen, zu ihm aufgeschlagenen Augen beschämt zurückwich. Jetzt steht er nicht mehr unter dem Bann dieser reinen Augen, nur unter dem Emsluß seiner wilden, nicht länger zu bändigenden Wünsche, und der Gedanke kehrt mit verdoppelter starke wieder und treibt ihm fast wider Willen die Worte auf die Lippen, Worte der Beroachtlgung -en Altenau, die er. selbst bei kaltem Blute und ruhiger Ueberlegung für eine Ehrlosigkeit von seiner Seite betrachtet haben würde. Aber von bitterer Eifersucht und von dem Verlangen vorwärts gestachelt, das Bild des in diesem Moment gehaßten Mannes in den Augen seiner Frau von seinem hohen Piedestal herao ui den Staub zu zerren, ihre Achtung und Ehrfurcht vor ihm zu dermindern,' ihr womöglich Widerwillen gegen ihn einzuflößen, der es ihr leichter machen solle, von ihm zu scheiden, spricht er Beschuldigungen gegen ihn ius, die er als seme Ueberzeuauna und die aller anderen Menschen hinstellt. während er im Grunde seines Herzens aie daran geglaubt hat. . Die Han, mit denen sie ihr Gesicht kedeckt, sinken herab und während , sie Ihm zuhört, gräbt sich eine tiefe Falte zwischen den Brauen. Genug!' unterbricht sie ihn endlich heftig. Das sollte Ehlert gethan haben? Mein Ehlert? Was? Er einen schein unterzeichnen, der ihn zum Schweiam verpflichtel, uriti dann die Niederträchtigkeit begehen, sein Wort zu brechen, um Fritz den moralischen Todesstoß hinterrücks zu versetzen? Ah, man müßte ja darüber lachen, wenn es nicht so erbärmlich, nicht eine so schlecht ersonnene Verleumdung wäre!" Und wie erklärst Du Dir die Thatfache, daß der Berichterstatter deö Neuen Couriers" gerade ein Mann ist, dessen Bruder hier bei . Euch einund ausging? Ich will Dir nicht wie derholen, was die Welt mit Bezug auf, ihn und Dich sich erzählte, aber daß sie es wagen durfte,, überhaupt in dieser Weise über Dich zu sprechen. Deinen Namen in Verbindung mit diesem lächerlichen Hanswurst zu nennen, mir kockt das Blut, wenn ich nur daran denke, trägt nicht Altenau die Schuld oaran?" Lenore ist aufgesprungen und starrt ihn entsetzt an.Meinen Namen hat man in Verbindung gebracht mit mit Oh pfui! ich mag' es nicht aussprechen. Was wird Ehlert dazu sagen! Mein Gott, wenn er. es erführe, ich müßte vor Scham in die Erde sinken!" Hätte er sich mehr um Dich gekümmert, so würde ein so abscheuliches Gerücht nicht entstanden sem. Aber sage selbst, was soll die Welt-denken, wenn
n bemann von wenig Monaten seine junge Frau vernachlässigt und sie bei jeder Gelegenheit allein läßt, während ein Anderer täglich bei dieser Frau einund ausgeht?" Du bist doch auch eine Zeit lang beinahe täglich gekommen."
Aber ich habe Dich nicht compromittirt. Dein guter Name war mir heilig." Sie ringt die Hände. Wie kann ich Ehlert noch unter die Augen treten! Wird er nicht auch denken, w:nn er eS erfahrt, daß ich sein Vertrauen täuschte?" Nenne es nicht Vertrauen, nenne es Gleichailtiakeit. Oh Lenore! ' Wäre ich an seiner Stelle gewesen, wie würde ich Dich gehütet haben. Auch nicht der Hauch eines Verdachtes hatte Dir nahen dürfen. Du Reine, Du Süße, Du Holde! Mit der Waffe in der Hand lzatte ich Jeden zur Rechenschaft gefordert, der es oewaak haben würde, an Deiner arglosen Unbefangenheit zu zweifeln. Und was hat er, Dem Mann, gethan, um Dich, zu schützen?" ,Er hat mir seinen Namen gegeben, an mir war es, diesen, zu hüten." .Du klammerst Dich an die Pflicht, Wie der Ertrinkende an den StrohHalm, weil Du fühlst, daß sie das einziae Band ist das Dich an Deinen Gatters bindet. Laß den Strohhalm fahren, Lenore, und strecke die Hände nach dem anderen Ufer hin. von dem aus Dir die Seligkeit der Liebe winkt. Sollen wir Beide unser ganzes Leben hindurch eine verfehlte Existenz fuhren und an den Folgen sündhafter Uebereilung tragen? Ist es nicht unmoralischer, wenn wir als Heuchler neben denen hergehen, an deren Schicksal wir unüberlegt das unsrige knüpften, mit leeren Herzen, die nichts für sie empfinden, als wenn wir offen den Muth haben, die Wahrheit zu bekennen und unser LebensfchlfslelN mit fester Hand in den Hafen des Glücks zu führen?" Seine, Stimme klingt sanft und zärtlich wie ein Liebeslied, aber die junge Frau sagt nur bestürzt: ,Jch ich verstehe Dich wohl nicht ganz. Sieh mich an. Lenore, und leuane dann noch, daß Du mich aeliebt hast. ja, daß Du mich noch liebst. Wie es möglich war, daß ich dreifacher Thor die glücklichen Sommertage des vergangenen Jahres, in denen mir die Thür zur Seligkeit schüchtern geöffnet wurde. unbenutzt vorüber gehen ließ, ich begreife es heute noch nicht, denn ich liebte Dich ja, mehr als ich es sagen kann. Die Liebe zu Dir hatte sc unmerklich wahrend der süßen Gewohnheit deS täglichen Beisammenseins Besitz von mir ergriffen, daß ich ihrer zuerst selbst kaum gewahr wurde: erst als ich Dich verlor, durch eigene Schuld verlor, wie ich gleich darauf wußte, kam eS mir zum Bewußtsein, daß mein Herz an Dir allein mit allen Fasern KnnS lenore regt stch ntchk. Weit wartdern ihre Gedanken , zurück zu fernen Tagen, in denen Reinhardts Kommen, der Ton seiner Stimme,' sein warmes, joviales Lachen ihre Welt ausgemacht. Blitzartig, vorüberziehenden Streiflic tern gleich, taucht eine Reihe von klelnen Erlebnissen vor ihrem geistigen Auge empor, fröhliche Ritte durch sonn beg'länzte Haide, trauliche Plauderstunden auf dem Altan des alten He? renhauses, oder in der grünen Wildniß des vernachlässigten GartenZ, kleine Streitigkeiten, die regelmäßig nach kurzem Schmollen mit einer Bersöhnung endeten. Wenn er damals so zu ihr gesprochen hätte wie in diesem Au genblick, mit welche Glückseligkeit hätte sie sich ihm zu eigen gegeben. Wie oft hat sie damals mit kindischer Ungeduld auf diese Worte gewariet. Ein seltsamer, traumhafter Zustand bemächtigt sich ihrer und verschmilzt Vergangenheit und Gegenwart miteinander. Sie hört, was er spricht, und wundert sich. daß es keinen stärkeren Eindruck auf sie macht, weil sie es doch so heiß ersehnt hat. Und dann kommt die Er innerung an eine Stunde, in der sie in Dunkelheit und Einsamkeit mit heißen Thränen diesen ersten Jugendtraum begrub, um mit dem Bewußtsein zu erwachen, daß derselbe nur das End: einer schonen Kinderzeit gewesen, und daß das Leben für sie erst beginne, Wie hätte sie sonst auch so leicht dar übeo hinwegkommen können, wenn eZ Nicht nur em Traum gewesen? Draußen ein mächtiges Rauschen. Der Himmel hat seine Schleusen ge öffnet und unaufhaltsam stürzt Mi Regen nieder, der Natur die Erlösung von peinvoller Erwartung bringend. Auch Reinhardt vermag den einmal entfesselten Strom der Leidenschaft nicht mehr einzudämmen, und 'die Worte quellen unaufhaltsam von seinen Lippen. Komm, mein Lieblina!" flüstert er. Von nun an soll uns nichts mehr trennen. Du warst mir bestimmt; von Gottes- und Rechtswegen bist Du mein. Soll unser vereinter Wille nicht im Stande sem, die Scheidewand rne der zu reißen, die sich in den Augen der Welt zwischen uns erhebt? Oh Lenore! Lenore! Ich kann nicht länger ohne Dich leben. Ich gehe zu Grunde an der Liebe zu Dir!" Eo umschlingt sie leidenschaftlich und preßt die schlanke Gestalt mit wildem Ungestüm an sich, ihre Lippen mit hei ßen Küssen bedeckend. Fassungslos vor ihr niedersinkend, druckt er die fiebernde Stirn m ihr Kleid. - Dein Erschrecken vorhin!" fährt er fort. Dein Erröthen, war's nicht für mich die Gewißheit, daß Du, mir gut. bist? Oh. sprich zu mir! Antworte mir! Sage, dak Du mein fem willst!" ' Jetzt endlich findet sie die Worte und ihn zurückstoßend,, ruft sie mit einem Ton, der zwischen Zorn und Schmerz die Mitte hält: Reinhardt! Reinhardt! Um Got teswillen! Nicht weiter!" Ja! sagt er heiser. Ich will wei ter reden. Es soll endlich klar zwischen uns werden. Sag' mir, ob Du mich hebst, ja ode? nem? .Nein!" Er springt auf und starrt sie mit brennenden Augen an. Du lügst!" So wahr Gott im Himmel lebt nein! Ich babe.Dich lieb wie einen Vru-
o und au den GcfälMn mein Nin-' derjahi.'. aficc nicht darüber hinaus.' i ' ' ? ... -1
.Dann weißt Du überhaupt noch K 1 ' ' i nicht, was es heißt, Jemand mit jeder Faser des Herzens zu lieben, und Du sollst es in meinen Armen lernen. Ich sollte es nicht wissen? Ja, ist denn das nicht Liebe, wenn das Herz zu klopfen beginnt beim Klänge gewisser Schritte, wenn ein Wonneschauer durch den Körper geht, sobald eine bestimmte Hand die unsrige berührt? Dies heiße Sehnen selbst bei der kürzestens Trennung, diese bochaufjauchzende heimliche Glückseligkeit im Moment des Wiedersehens, was ist es denn Anderes?" Seine Finge? umklammem ih? Handgelenk mit eisernem Druck. Und der Mann, für den Du dies Alles empfindest?" Ehlert!" Und sie erröthet wie ein junges Mädchen, das zum ersten Male ein schüchternes Liebesgeständniß macht. Bah!" er schleudert ihre $and von sich. Ich wußte, daß Du Komödie spieltest. Ich glaube kein Wort davon!" Habe ich jemals in meinen? Leben wissentlich die Unwahrheit gesagt?" Nein) es ist wahr. Du bist immer ein ehrlicher Mensch gewesen, aber trotzdem wirst Du mir nun und nimmermehr einreden, daß Du Dich nachragllch in Deinen Mann verliebt hast." Gibt es denn noch Jemand, der beser, klüger, zuverlässiger wäre als er? Als ich ihn heirathete, war ich solch' ein mdlsches Dma, das gar nicht wukte. welchen Schatz mir der liebe Gott gechenkt hatte, und als ich es allmählich einsah, war's schon zu spät. Er brauchte eme geistig ebenbürtige Geahrtm, die an semen Arbeiten und Interessen Antheil nahm, und ich vertand so gar Nichts davon und gab mir zuerst auch gar nicht die Mühe, ihn zu versieben. Ich ließ ihn semen Weg alkein gehen und ging den meinigen, und so kam es, daß ich aus einmal zu dem Bewußtsein erwachte, daß eine Kluft stch zwischen unö ausgethan hatte, über die hinüber ich jetzt vergeblich sehnsllch ng meine Arme nach rhm ausstrecken möchte. Und immer, wenn ich aus tiefstem Herzen rufen mochte: Ehlert! Ehlert! Nimm mich mit! Laß mich nicht allein!" sinkt mir der Muth. Welches Recht habe ich denn, mich ihm aufzudrängen? Vorhin, als Du kamst, meinte ich schon, er sei es. Schon den ganzen Tag über erwartete ich stündllch seine Ruckkehr und doch weiß ich, daß ich nicht den Entschluß finden würde, mich freudig in seine Arme zu werfen. Die freundliche Ruhe, mit der er mich stets begrüßt, lähmt mich. schüchtert Mich ein, und ich derschllene ängstlich alle die stürmischen Emvfindüngen, die mich bewegen, rn meiner Brust, um mich nicht lächerlich, zu maen. (Fortsetzung folgt) , ' Humor vor Gericht. Viola, Baß und Geigen. Die verwittwete Frau Jofepha Viola war es und der alte Musiker Christian aß, ore zusammen wegen, Haussriedensbruchs " aus de? Anklagebank vor dem Schöffengericht erschienen. Man soll von dem öcamen nicht aus dre Person schließen; bei diesen Beiden wenigstens wäre es ein großer Irrthum geWesen, denn die Viola" hätte sicherlich eine Zierde des 1. Garde - Regiments abgegeben, wäre sie s. Z. als Junge auf d:e Welt gekommen, und i:rn die Kraft ihrer Stimme kann sie mancher Feldwebel beneiden: der .Baß" aber erschien wie ein Liliputaner neben ihr, und seine Stimme glich dem Säuseln einer Aeolsharfe. allerdings nur in Bezug auf die Stärke, nicöt etwa auf den Wohllaut des Tones. Hören wir uns nach dieser Einsüh rüng die kraftvolle Verteidigungsrede der Viola an. Herr Präsident." so begann sie, ick. die ick vor eene-beriehmte Firma die Sausseaens macke mit Edelweiß un .Friede' sei mit Euch", ick sollte Haus Unfrieden stiften un Streit säen? Ne, Herr .Präsident, det is stinkend jelogen, det fällt uf die Andern zurück; wat der Mensch saet, det wird er e.rrlten, niq khrHerrBaß? Der 5hk nickt zustimmend mit dem Genick und säuselt ein kaum vernehm llchez.Ja.Vors.: DaS Urtheil werden wir Richter nachher fällen, Sie sollen unZ hier nur den Thatbestand angeben, und daS haben Sie so kurz als möglich zu thunl- ' Viola: Jawoll, Herr Präsident, un det soll ooch jeschehen. Sehen Sie. seit dem 'det mein Heinrich, mein Mann, todt iö, bin ick Wittwe un habe mir un meinen Theodor, meinen Jungen, mit Sticken un Kleistern ehrlich ernährt. 'Jn't vorichte Jahr is er inje. feinet, un weil er 'n: jute Handschrift hat, schreibt er usn.Kanasteramt." Vors,: Aber liebe Frau, das gehört doch .nicht zur Sache. Wir haben doch nichts mit dem Katasteramt zu thun, sondern mit dem Vorfall vom 11. Juli." Viola: Jawoll, da spielen doch aber die Jeijen drin, die Hauptfache, un die sollten, doch for meinen Theodor sind. Mein Mann war ja nich musikalisch, denn wat eenmal zum Schweinetrog ausjehauen is, wird in'n Leben keene Vijoline, aber der Jung: hat schon immer eene haben wollen, weil et doch jut iS,' wenn er't . kann un er spielt Abends zu'n Danz un verdient damit wat nebenbei. ' Sein Jeburtsdag war. neulich un dazu ' wollt' ick ihm damit ' 'ne Freide. machen, un weil ick doch von Jetten nischt' verstehe, habe ick unsern ollen Freund. Bah hier neben mir, weil er een richtiZer Musikus is, den Uftrag jejeben, mal rumuhorchen, ob er nischt von 'ne Jeije mlt'n juten Ton hören dhäte. An'n 10. Juli .kommt er Abends bei' mir un sagt, er hatte eene üf'n Kieker. Eenen bekannten jroben Jeijenspieler, der-aberst in die letzte Zett.mehrjespült.als gespielt hatte, den,
" vttMInlittl, aMangn. un la beeden Je.ien drum . 4tit itrt nt. Ti Yr 4- Ain tn. feit sTTm
v" JTC'T VUV ' 7 .... VA .N liltHrtn. XA W ) A . V uii itiuiii iuui 4iuiiuru in int t)uiu straße UN da kämen die beiden Jeijen unter den Hammer. I. sag' ick, Baß. det paßt ja jut. da iehen wir Beede hin, un ecne von die zwee werden wir woll kriejen! Jut, ick jing also 'mit Bässen los un hatte mir 6 Mark injestochen. Als wir hinkamen, da war det ziemlich voll da un et kamen erst alle möglichen andern Sachen dran. Aberst, det war merkwürdig, et waren immer dieselbichten Leite, die bieten dhaten, un wenn mal Eener von die Andern jerne eenen Jejenstand haben wollte, wo't man ihn ansah, da boten die bestimmt drieber, det er't ooch bei Leibe nich kriegte. Hören Sie mal, Frau Viola, sagte Baß da jleich zu mir, passen Sie mal uf, wenn wir unsre Jeije nich kriejen. Die haben een Compott zusammenjeschmiedet, wat man 'n Ring nennt, un mit die Sorte is nich jut Kirschen essen. Nich wahr, Baß. wir wissen Bescheid?" Baß nickt und säuselt ein Ja". Vors.: Nun kommen Sie aber endlich zum Ziele!" Viola: Jawoll, Herr Präsident, der Momang kommt jetzt in'n Oojenblick. Wie also nu die erste Jeije rankommt. da drlckte ick mir mit meine Ellbojen so'n wenig Bahn, det ick mehr nach vorn an'n Auskultater rankomme? un rufe laut: Zwee Mark. Da fängt hinter mir wieder der Hauptmattedor von't Compott an un bietet allemal immer eene Mark mehr als ick. Wie ick nu schließlich 6 Mark jeboten hatte UN schon dachte, jetzt wär se mir doch woll sicher, biet't der Kerl nich 7 Mark un kriegt se richtig! Ick hatte mir ja nich mehr injesteckt, un Baß hatte ooch nischt bei sich. Ick vertröstete mir ja noch uf die andere Jeije, aberst denken Sie sich, derselbigte infame Menfch schnappt mir det zweete Ding ooch vor die Nase weg, un blos um lumpigte vier Jroschen, die er mehr jeboten hat. Na, Herr Präsident. det hätte Ihnen ooch crepirt! Ick stellte mir also vor ihm in Positur un sagte so recht scharf: Sie sollten sich wat schämen, eene arme Frau so vor de Nase die Jeije wegzuschnappen! Ne. meente er, die Jeijen hätten unter Brüdern ville mebr Werth un er wüßte, det die noch von den berühmten Jeijer Papajeno stammen dhäten; aber er wollte nich so sind un wollte schwesterlich an mir handeln. Wenn ick ihm 12 Mark jeben dhäte. denn könnte ick eene davor abkriejen, denn er spielte doch immer blos uf eene. Herr Präsident, ick bin zwar vor die Ehrlichkeit, aber so'ne Jemeinheit konnte ick denn doch nich leiden. Ick nahm in meine Rage den Menschen die Jeije unter'n Arm weg un drückte sie ihm een paarmal uf'n Kopp. Det dröhnte ja woll ganz mächtiz von wejen die Hohlheit, aber die Jeije is nich caput jejanzen. die war echt, blos een paar Saiten sind jeplatzt un det Stück Holz dadrunter is rausrutscht. Na, nu jab det eenen mächtijen Radau un ick mußte mir die janze Klicke abwehren, sie wollten mir alle zu Leibe, un der Ausrufer schrie blos immer: Raus, raus, raus! Zum ersten, zum zweiten, zum dritten . un letzten Mal!" Ick wehrte mir aber kräftig. denn ick wollte doch wenigstens den Baß wieder mitnehmen, wenn ick ooch dte Jeije nich hatte, un den kleenen Mann hatten sie ja janz injequetscht, det er kaum japsen konnte. Ick holte ihn denn ooch aus die bedrängte Lage raus, aber da war ooch schon e:n Schutzmann da un brachte uns Beede un noch een paar von die Andern nach die Wache. Ick habe da jleich anhieben, det Baß eijentlich mit die janze Sache nischt zu dhun hat, aber der Eene von die An dern sagte noch so recht höhnisch: Mit die Viola muß man andere Saiten uf spannen, die wollen wir det schon an streichen, un der Baß muß ooch brum wen!" Vors.: Ich bewundere aber, daß da Nicht auch Strafantrag auf Sachbe schädigung gestellt worden ist." Viola: Herr Präsident, der Kopp is ja innz Mieden, un denn habe ick schließlich die Jeije doch von den Mann vor 12 Mark jekooft un dadrum hat er nischt drauS jemachi. un lck habe die Mark, die er verdient bat. vor Schmerzensjelder angenommen, die ick ihm bezahlt habe, un wenn Theodor erst'vrntllch spielen kann, denn der dient er det damit in eene Nacht wie to." Die Angeklagte Viola kommt mit der gelinden Geldstrafe von 5 Mark davon, wahrend Baß freigesprochen wird. Wehmüthig ruft die Viola nach der Urtheilsverkllndigung aus: Nu wird bet doch ne dheire Jeije! Kommen Sie, tfa&!' Die Wahrheit. Herrin: .Ich kann Sie nicht enaaai ren, man hat mir gesagt, daß Sie nicht immer die Wahrheit sagen. , Dienerin: Liebe Madame, wer liebt eZ denn, immer die Wahrheit zu hören? ?le vielleicht?" Warum er lachte. Professor: .Warum lachen ' Sie denn?" Student: .Ueber Ihre Erscheinung. Professor: Ach, .seien Sie doch nicht r iv:rjc w 5 v rnriv iu uuuicg uno iacyen uoer ieoculov' sinn." Wie man eL nehmen will. Mr. Meeks lanasilich): Glauben Sie.daß meine Schwiegermutter durch kommen wird?" Doktor: Wir wollen das Beste Hof fen."' Mr. Meeks: So muß sie also wirkllch sterben?" . Doppelt reißt nicht. Sie: Unsere Hochzeit bis Oktober verschieben? Unmöglich! Wenn lc Dich im August nicht helrathe, kann ic es überhaupt nicht!" Er: Warum nicht?" Sie: O, Mr. Simmons bat mich, ihn im September zu heirathen, unh ich versprach eS ihn?,"
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Hin Mord wurde an der ??rau des Vauernautsbebers v. Stwolinski in Lenkau, Oberschlesien, verübt. Als sie in ihrem Zimmer war, wurde ein Schuß von außen abgegeben; derselbe drang durm das Fenster und traf die Frau, die beim Nähen ge rade den Arm erhoben hatte, m d:e Seite und ging in's Herz. Frau v. Stwolinski muß sofort todt gewesen sein. Der Ehemann der ffran war einige Stunden vorher mit seinem Gespann nach Zabrze gefahren, um sich dort Kohlen zu holen. Als er am nächsten Morgen nach Lenkau zurückkehrte, wurde er, als der That drinaend verdächtig, verhaftet. Mehrere Dorfbewohner haben nämlich behauptet. ihn mehrere Stunden nach der Wegfahrt roch in der Nahe des Dor fes gesehen zu haben. B e lm Gute K o s ch u h, un weit von Schneidemühl in der Provinz Posen, ist in einem Gebüsch der Stel lenbesitzer Schott ermordet aufqefunden worden. Die Leiche war halbnackt; oom Raubmörder ist keine Spur vorbanden. Nudy'S Pile Snppository wird aarantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 60 Ctö. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nickt beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken' Wrd Bros., A. Kiefer & Co. und Dame! Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. Columbia Halle ! SSt McCsrty & Te!sv?5re Str Die schönste, größte und am bequemsten ein qerich-ete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Mhaltunz von Vonzsrten, Tnnz?iriinLchsn, Pnrties etc. Besonders ist sie Vereinen zu cmpfehlm. tST Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die besten G .tränke werdm ver. abreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein OTTO SCHMIDT. HSaS2S2S2SS2S2SST2S2SaSSS2S Z 0NCE TRIED, ALWAYS USED. 1 !S fi ro eouftia. CiCAnsiNa Potrav BAR FIXTURES. !: DRAIN BOARDS AND ALL Tln, Zlno Brass, Copper, Nickel and all ICltchon and Plated Utensils Class , Vood, r.larbto, Por colain, Eto CEORCE WM. HOFFMAN, Sal K&aofectoror a&d ProprUtor, 295 E ast Washington St., Indianapolis. I I UL UIU ILLULUV LUILWil . 1 inu Unii IYLLI Lilü I niLIIUi in 2S2S2S2SaS2SSS2S2SaS2S2SS22 ' tltJtll.lt M . L IUf V 5C7 Zum Verkauf in Apotheker. Cents per Pfund. Als Klavierlehrer mpftehlt sich Engen Spcyer, Circle Park Hotel Indianapolis. Telephon 1269 Unkrfiützt xt UNION CO- OPERATIVE L a u n d r y, betriebe tos Union WaschIdche. No. 133, 140 und 142 Virginia Röcnut T. E. Somerville, Manager. Tlie Twentieth Century, eine auSgneicknere Wochenschrift, welche fortschnttlich gesinnten Lesern sehr u empfeh len ist. In der Tendem iwar ssüalinisck. werden doch andere fortschrittliche Theorien darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direkt ve, der Humboldt Publishing Co., 19 Sftor Plan, Ne
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