Indiana Tribüne, Volume 18, Number 88, Indianapolis, Marion County, 15 December 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntags. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cent? per Woche, die SonntagSTribüne' 5 Cents per Woche. Leide zusammen IS Cent oder 65 Ccnt3 per Monat. Per Post außerhalb der CtZdt zugeschickt in VorauSbkzahlung 15 per Jahr. Vsfte, 18 Süd Lllabama Strafe. Indianapolis, Ind., 15 Dezember '94 Unsere Aerzte ES kann keinem Zweifel unterste gen, daß ein: beträchtliche Anzahl der ouf amerikanischen Instituten gebildeten Aerzte auf der Höhe der modernen Wissenschaft steht; andererseits wird Niemand leugnen wollen, daß die Kenntnisse einer sehr großen Mehrzahl der Aeskulapjünser unseres, Landes sehr viel zu wünschen übrig, lassen. An diesem Uebelstand?, tragen verschiedene ," t "V r r- c o , i Umstände Schuld, sondtts aberdie mangelhaft Vorbildung' vieler- zungen Leute, welche-sich dem Studmm-der Medicin wiknen, die-aus vieleir Goue ges überaus kurze Dauer' der.Studienzeit und die nichts weniger- als rigorosen Ezamina. In richtiger Er renntnlß dieser Uebelstanoe yaven et uige medicinische Schulen freilich nur sieben oder, acht von den 140 Instituten unseres Landes einen Stu diencursus von vier Jahren eingeführt; einige von diesen lassen die Studenten be? auch schon nach dreijährigem I Studium zu dem Schlußexamen zu, wenn die Leistungen deS Eandidaten i die 2 selbe eher zwischen den Vereinigten Staaten und den meisten europäischen Ländern besiebt. ?ln unserem alten Vaterlande sind 20 Universitäten zur Ertheilung des rnedicinischen Doctorgrades berechtigt, und kann derselbe erst nack v er äkr . otn Studien ,rwarkn werden. junge Mann, welcher ' sich denselben widmen will, muß im Besitze des Abi turientenzeugnisses von einem Gymnasium oder einer gleichberechtigten An stalt sein. Hat der junge Medicin das Doct'orexamen bestanden, so ist er immer noch nichj ärztlichen Praxis m m. - . . .. diese Berechtigung , vielmehr erst durch Ablegung der viel schwierigerenStaats Prüfung. Aehnliche Vorschriften hin sichtlich des Studiums der Medicin besteben in Oesterreicö-Unaarn Dort LZV 'n XV" 1 3 17 nrmK In Italien gibt es 17 Institut?, Vn.YrA V; TO. sCse:T,t I welche die Berechtigung zur Ertbeuuna t . s I SSTiStJ! ? rnatriculatlon werden nur Ablturiengatorisch, doch ohne ein Staatsexamen, Mindestens fünf Jahre muß ein Mediciner in der Schweiz studiren, wo t fünf medicinische Facultaten gibt; dort werden auch nur Abiturienten von vuzs giciuctciiijicu uu stalten zur Jmmatrieulation zugelas sen. schasst worden. Die Zulassung zum Studium der Medicin wird ,bn dem Äjaiuummcai in otii ra r l v. "ffifji. m l llassischen DiZ. cidlim,-. und dem Nachweis von be. V.Ädö'M UQCMte u. i. w. aoyangig gemaazr. Ein französischer Mediciner muß zum g a und die Prüfungen? so rigoros, dag die Examinatoren die Eandidaten hau. sig erst nach dem fünften -Jahre 'durchschlupfen lassen. Jn2$ den Doctorgrad. Dieselben lassen aber Niemand zum Studium zu, der icht.auf einem anerkaantenEollege das Abiturrentenezamen -gemacht oder sich eine? Prüfung in Latein, Matn-matik. Sfitmle Biologie u. s. w unterzogen bat. Der Eursuö umfaßt fünf Stu-. diensahre von je neun Monaten Dauer. doch kann der Student das erste Jahr eine' anerkannte Anstalt besuchen, de. hvTr in den doraenannten Ländern an die Mediciner gestellt werden, öezwecken, das Publikum gegen unwis. seni Quacksalber zu schützen, und ihr m.r.fi. 1-111 i w.- ..k?ift:k; ?reiuiiul lllll lir Cl uimiDiu;)i3 .Ji. w,m-i. w 1 So gibt eö nach den neuesten statisti. 7l a . .r 7 . rf ' v oomr lazen ÄUSwei en ln-nglanv in Frankreich 16.593,' in Deutschland 16L70. ' in OesterreiaUngarn 10.' 1 . i 0 eort . n rx. 1UU. uno In "lallen ö,üov yiuii.ujc - .m Aerzte, während - die Zahl, der He:l- !? . ' . 1 - - lün stier in unserem x:anoe runo ein . volles Hunderttausend, das heißt mehr als in den genannten 'Ländern zusam men. beträgt. Merkwürdigt Gesetze. ' Die umzltt Mgelegenheit hat . 1 1 . r:r.. k, V a XU V4tlCJ -UlMI l" M: Ä WiiNil ilie UiUtetirii uiui darf? Nich! At all 39 Nersomn hfien aufder Anllagebank der Straf. l iVuiUk Jxf uVMivutvi iut Äs Dorfes Hohenmirsberg bei Polten, stin Aechtholz durch daö königliche, 7?Or,'int im iÄeme!nde2ld'anaewie.

lnnahme rechtfertigen, daß er das Teutschland wahrend des nunmehr ao- Wickelung festhalt und Unterlagen bestehen wird. Sehen wir, wel gelaufenen Vierteljahrhunderts erwie- schafft für Vergleichungen und ErwäUnterschied in dieser Beziehung sen hat. davon gibt uns eine statistische gungen.

falls ein Gymnasium absolvirt und Xf s, Vm aV??; L tö2S r . i ?n " vier Jahre Fachstudien getrieben ha WtkaZ und daß dieses Verhältniß des Ueber- ... .7, überhaupt keme socialdemokratischen wieaens der mannllcben vor der Weib

S aatsVrü unaen in denln sebr arofte stimmen abgegeben worden sind, daß lichen Bevölkerung mit einziger AusStaatsprüfungen, in Xttntn sehr große aber seit ener Zeit diese Ziffer eine nähme des Wahres 1370 14 654 mehr ?.uugena ge nrnnrng erfahrin hat. Äe al manXaffi?t!

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hnrr vtvn VnTsft ifnsrn sTntT I

.... .... v.Vfc, w..,v - vsotiaiöcmoicaicn nut m zwei betrug das lleberqew cht des ges entiprechen, zugelassen und ist na Wahlkreisen die absolute Mehrheit er- weiblichen Gesckleckts 78126 EinwobStudiencursus von sechs Jahren obli- kielten, s iea sie im Sabre 1877 schon 3 2?" Ja7 rltlt

t',m. v. s.-.M,cr.M ?r..f l

-vn. vi- liuujw i um uu-w" "U'M'VU O" O"-4' "' iuiiw4i vr Redölkerun Nerlkns so Ontrallt tätenwelche den Doctorgrad verleihen die socialdemokratischen Eandidate in ? 2 dürfen, beträgt sieben; früher gab es drei Kreisen zur Stichwahl, sie unter. nterefs ants oclaleld vor in Frankreich auch Diplome für söge- lagen in sämmtlichen; bei den elf im v irq? s?knmnkinrn N.? nannte Gesundtitsbmte. 'doch ist Jahre '1874 nothwendig gelordenen - dieser Grad vor ,wei 5kabn ab. Stichwahlen siegten sie zweimal, im .."TÄS

ren Studienplan PHYstk, yemie uno bei den Wahlen von 1893 im ersten mauern rnquvqiamu Biologie umsaht. Wahlgange 5, bei den Stichwahlen 10 p3 nmnnlien unV440,027 weioli 5i? weitaebenden Anforderunaen. Sike. Aber nur in ,we! Maklkr?Zs,n chen gleich 843,850 Einwohnern, also

un. lie Mlzrecht'.Zr zoqzn-unie: Anführung ihres Bürgermeisters in die Waldabtbeilung. um 110 Ster ReÄholz zu fällen. Die Leute kannten sich nicht aus und fällten mit Ausnahine von acht Bäumen alle Stämme in der genannten Waldabtheilung. Als das geschehe war, erklärte das königliche tforftarnt, sie hätten zu viel Bäume gefällt und sich, da "die Walabtherlung Schutzwald sei, einer Uebertretung des Z7orstgesetzes schuldig gemacht. Allen Nachtholzbesitzem ging deshalb ein Strafbefebl auf je 2-40 Mark zu. gegen den sie Einspruch beim Amtsgericht Vottenstein erhoben; dieses erkannte für jeden Angeschuldigten auf die geringste Strafe, nämlich 110 Mark, als ein Viertel des angerichteten Scha. dens. Auch das war den Leuten eine Ziu höh? Strafe, denn der ganze, Schaden beträgt nur 440 Mark, und nach ihrer Meinung gemäß dem Gesetz seien sie im , schlimmsten Falle zur Tragung des-ganzen Schadens verpflichtet. Sie erhoben daher.Berufung an die Straf kammer die dieselbe als unbegründet

kostenfällig. verwarf." Die Angeklagten lUIKillUMtu v.n. v.vj..jj.. .alsoußer den Kosten insge. fämmt 4290 .Mark. Strafe, zu-zahlen. unaefäbr 'den' zehnfachen' Betrag des mmten Schadens. Unter den Rechtholzbe sitzern befindet -sich auch der katholische Pfarrer, der fein Holz nicht tnma angesehen, sondern schon früUz für 10 Mark verkauft batte. Entwickelung der deutschen Toc'.a! 1 Demokratie. . Wie wirksam sich die unerschütter liche Einheit und die bedingungslos eingehaltene Disciplin für ote irrn Wickelung der Socialdemokratie m Darstellung von Dr. Adolf NeumannHofer ein getreues .'schichtiges Abbjld. An der Hand sorgfältig angeordnete? Tabellen kann der aufmerksame Leser die Ausbreitung der soclaivemolraliiazen Agliailon im ge lammien oeui cyen eicue uno in ocn einzelnen Wahlbezirken von 1871 an aenau verfolgen. Solche statistische f - j T - Ä Ä - l I . a. t . m M I vjfung, zu ozitn Zvllsurung eine geduldige Entsagung geHort, wie man iic nur jenen jino, roiu ni Neues lehren, keme bisher unbekannt r-. r.Yi r: u.i . v xn ebttebene Wahrheit sie will iiipiiiiriir rinrii i iiii i iiiin iiti nnrniiiiiiriiFii , u?af3ll 0lc socialdemokratischen Bewegung über Gegenwärtig, d. h. bei den letzten vor izfa inm zmkl,n rnan nur sinn IJVnJ .- 7 V ' . . . ' 'Tynfsfzr. kn,.f.,',n in snn ? n ,'vf wvwfci, vwiibti hink fWwIlHJ mm wnrd.n. ynK?n im s,?. i7i r. . - v -w.. . aus zehn Wahlkreise. Nach der Einführuna des Socialistengesetzes fielen die absoluten Mehrheiten wieder zurück auf zwei Wahlkreise, um 1831 ganz zu verschwinden. 13S4 stiegen sie wieuccurn uu n:un, oo( jitun jic zuruu u Äj ?us 20 und 1893 ?!'.2BaU'"'fU" 1877 bei zwanzig SUchwahI. dnmia . Unter der Herrschas, des Scilis.engesedeZ.rziel.en die Scia. GZnrtnVinrnn,frbrZ ,?i,,s,n ht tönri,-. . " Pw.?" "-W ÄWiS " z?,..,, v; lauter Aerkekr befian die erst &8nfiJf& mmrt Tß&ti& ir; iqot w. k iq m.; den mtaTSS immQ die Socialdemokraten in 67 Stichwahlen 1K 1ßQo in q mSion Mandate. Aerand,rs rhlr ist die Thatsache, dak die Söcialdemo. ;rat;e xt 20 bei der ersten Wahl im crC 1890 oberten Wahlkreise bei tx nächstfolgenden Wahl im Jahre 1593 behauptet hat, während sie die 15 Stichwahlmandate nur in neun Kreisen behielt. Gewonnen wurden nämlick in Le!v,!a Lank und ; Glauchau wurden mehr als 50 Brocent der Stimmen aller Wahlberechtigten für die Socialdemokratie abgegeben, I mr; Miß n. o.;hu ..V uumu.u v-"--" KWÜ 51.11 Vrocent Glauckau. Als die ziffernmäßig stärkste Partei -ri v:.. :'fi. rt ort in. öic üuciaiucrnouanc. jegon löyu auS den Wahlen hervorgegangen; sie bat diese ihre Stellung durch die vor. cmtf ... t...ri.n luiiicii uuyicti tiui uwu I , mm V1 A. . denn wahrend ne laau- nur 5.000 I i . i . i . o c. I Vlimmen meqr rryallen. qauc, als oie I , . rtrr ? r icruaun, oeirug 6 vieler unier icyieo xiö&öt klimmen. Fleier nu merlschen Starke entspricht nun frei lich die Vertretung der Socialdemostatte nicht und dieZ MiKverhaltniK ist, die ffolge des Wahlsystems, bei dem die unterlegenen Minderheiten unverIrit.n KI. H. htnnn nult nniti fn I Uinvni uuv,wu(i vifcfc iVhu w sät ?Ä! -cuamiiti 4,.: uuuy uai tuit wtiuuiK über d!e .Hälfte aller abgegebenen Stimmen auf sich,, u ziehen, dann ist vb iuviuvii vu vKv,'lu spstem einge ührt. dann müßten der Socialdemokratie-92 statt ihrer 44 Mandate ,'uf2llell..nso würde die

freisinnige Volkspartei 10 Mandate

gewinnen, wahrend die Eonservatwen 1. die Elerikalen 20, die Polen 7 Mandate verlieren würden. Bemerkenswerth ist ferner die Thatfache, daß die Socialdemokraten an den größten Wahlkreisen ganz hervorragend betheiligt sind, während sie in den kleinsten gar nicht oder, fast gar nicht in Betracht kommen. Von den 86 größten Wahlkreisen haben sie 32, das heißt 72 3-4 Procent ihrer Mandate überhaupt, erobert, dagegen nur 2 unter den 75 kleinsten Wahlkreisen. Diesen socialdemokratischen und clerikalen geschlossenen Stimmenmassen stehen 996.930 nationalliberale, 666, 439 freisinnige Volksp. geiler, 258.481 von der freisinnigen Vereinigung aegenüber. Die Bevölkerung Berlins. Einen kaleidoskopartigen Einblick in das Getriebe der Hauptstadt des deut schen Reiches gewährt die Lektüre des neuen Statistischen Jahrbuchs der Stadt Berlin", herausgegebeir von N. Böckh, Direktor des Statistischen Amtes der Stadt Berlin. Wenn gemeinhin die Trockenheit" statistischer Angaben betont wird, hier bedeuten diese Ziffern Leben, Bewegung, Fortschreiten. Rastlos und unaufhörlich schwellen nach innen und außen, nach erfreu lichen und nach bedenklichen Rlchtun gen die Wogen der Entwickelung der deutschen Weltstadt, und man hat wohl Ursache, der statistischen Wissenschaft dankbar zu sein, dak sie es ermöglicht, von Seit zu Aeit einen Ruhevunkt in diesem Wirrwarr zu slzlren, der nach allen Selten hm die Phafen der Ent Vor fünfzig Jahren (das Jahrbuch entbält die Statistik des bres 18921. ede 1042. zäblte Berlin 339.159 ,176.396 männlick und 162.763 weibliche) Einwohner. Geborene in diejem Iah 11.63!. Gestorbene Ende 1892 bannn 1.657 034 i7S9. 454 männlickie und RiV7.lWrt :mblti Einwohner. 52.455 in diesem Jahr: m -M - . 9 Geborene, 34,214 Gestorben:. Das bedeutet eine fast föniM Ner-n.k. . " rjnst der ElNwohnerial und auch der iäbrlicben KeSu:. und Stzrbkiissern innerhalb 50 Jahren. Das Bild des iii - s w . 3 w 111 . . ! iti . " ? "g, 15(1. betrug. Mer essant ist auch der Umstand, daß im ?5w Vgl rnännb 'eHch. wahrscheinlich in Folge der im Feld uZAZs; i . 5.5.. UVW( (UVIII llCUCll UM ÄUiil VUUIC Nr iP ' iQn miUilUtrif vtnn DI9 1892 ist fortdauernd die weibliche Be. u....lJ w:. r.c : w. .r. uuucmuy uic uüctjüicgcnuc yciuccii. a. S?.,.! .; hm? irTnÄ ÄiS! s;. ftsar.as(,nw '., flU, ltl f0m'm,- ,mh m? m. rechtigunq und Würdigung der Bestre. für eine rationelle Erwerbsät akeit de3 mtmiAm KescklecktZ. Wttse Bit einen näheren Blick aus die Zusammensetzung und Bewegung ' - ' JT "m (AM tm M AM A AC i iX I m " .w,v.. i. VoV Ut bis zu S Iah en - während die rfctejr. w" Knaben im Alter von 6 bis 15 Jahren, die stattliche Ziffer von 137.243 im rVftä der Madchen dieser Altersstufe betrug 140.122, also die Gesammtsumme der Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren, d. h. die ungefähre Zahl der Schulkinder Berlins: 277,370 Der golde- ? Jugendzeit, d. h deS Alters von 15 bis 20 Jahren, erfreuten sich 158.. 069 Einwohner, unter diesen überran die .Backfische- mit der Ziffer 85.004 m rund 12,000 ihre mannllAltersgeliossen (73.065) -e. lchnen wir daS Alter von 20 bis 50 Jahren als das des ersten Schaffens, es . Kampfes um's .Dafein". so repräsentirt ' sich dasselbe innerhalb der fast , genau der Haltte, der ge ammten Einwoh7erschaft. Im Alter von 50 bis 75 Jahrfmden sich 80.573 manmicyuno yijou meioie gicicg 1 183.192 Emwooner. 'Das Greisen, X . " V alter von 75 bis 80 Jahren ist vertre n durc2642 Einwohner I und FUT5 tnetbllckien Kesmlemts. tna ? i" 7m i 1 m n c MN auf die 4091 über 80 Lebensla$ zahlenden .Jubelgreise 1214 mannllcke und 2877 wekdlicve eniial- , ' ' ' I 11(1 ylnsterer Aberglaube. In den meisten in der Nähe eines Gewässers befindlichen Dörfern Rumä ntni ist der Webrauck üblick. in kiten Regenarmuth ei I - f .r,i . rn... w.t, v: ÄS s w'. : crA : cyfTw Os 2Z StÄ!! '? Ä . " S sechsjährige Langa und der um einige Als die von ssen während und reaenlosen r- . Är e.?mn de Puppenopfers ket. 1. ist ,da jifj

Knaben der Geöanke ausgetaucht." daß

die Ertränkung eines wirklichen lebenden Kindes doch wohl ein wirksamere? Regenzauber sein möge, als die Versenkung einer bloßen Lehmpuppe, Unbewußt waren die beiden Jungen in ihrer abergläubischen Grübelei auf den dem Brauche der Puppenertränkung jedenfalls zu Grunde liegenden Gedanken des Menschenopfers zurllckgekommen, durch das namentlich die heidni schen Slawen die zürnenden Wassergeister beschwichtigen zu können vermein ten. Leider haben die jugendlichen Fanatiker des Aberglaubens ihrem Irr wabn auch sofort praktische Anwendung verschafft, indem sie ein zweijäh riaes Kind im See Eme ertränkten. Wahrscheinlich wär diese ihre schaler liche That unenteeat geblieben, wenn man sich nicht nach dem Verschwinden des Kindes daran erinnert hätte, dasselbe zuletzt in der Gesellschaft der Knaben Ciopanu und Langa gesehen zu haben. Sie wurden verhaftet und im Verhör gestanden denn auch die beiden das von ihnen verübte Verbrechen unter Angabe der Beweggrunde ein. Da! beide minderjährig waren. so wurden sie nicht dem Schwurgericht, sondern dem Tribunal von Jissy zur Aburtheilung .zugewiesen. Aber auch dieses erklärte, dak die Be tra ung des ' .,. ...v (-) fc 1 no& nicht siebenlahrigen Langa aufzer , . 't . . fi ffi leiuer. Zuständigkeit liege, und stellte ihn seiner Mutter zur hauslichen Zuch tiguna zurück. Der allere Cwpanu wurde zu einem Jahre Zuchthau. und in einer gemeinsam mit der Mutter LanaoS an die Eltern des ertränkten Kindes zu zahlenden Geldbuße von 200 Lei verurtheil). Polens neuer Herr. W ie der Telegraph gemeldet hat, ist stelle des von seinem Amte als an Stelle General-Gouverneur , von Warschau und den Weichselprovinzen abgerufe. - ' . 9 ! I ' nen Generals Gurko der bisherige russische Botschafter am Berliner Hofe. Graf Schuwalow. getreten. Da Ge neral Gurko als Stockrusse und Deutschenfresser der schlimmsten Sorte bekannt ist'wird dBerujung des Grafen Sckuwalow, der am Berliner ftnfr um ?sf nn ti? P!h?b, m-. neralgouvernementZ von Warschau als v w vv iy x v eine Kundgebung der freundschaftll Art st nnnnfl K3 0"r ffJfT.it uti Wfcmiiuu .O" II. dem deut chen Reich: gegenüber anaesehen. Graf Schuwalow ist in angesehen. Gras Schuwalow ist 1830 geboren, steht also im &i. Lebensjahre. Unter der Regierun des Zaren Alexander H. war er, zur Zeit ÖTÄ l Ä Lieutenant, commandirte im russisch türkischen Kriege die zweite Garde-Jnfanterie-Division, focht bei Philip vovel unter Gurko's Qberbesebl. wurde Generaladjutant des verstärkenen Zaren und im Jahre 1885 zum ? ' W

. .. .'!.; rr-. k omi jr i

russischen Botschafter in Berlin ernannt, wo er von Anfang an persousl ci-atissirna bei Kaiser Wilbelm I. und. dem Fürsten Bismarck war. dessen persönlicher freund er aucg zu oer cu ouco, ais oisinarcc beim jetzigen Kaiser in Ungnade siel - . 1 - m Uno zuruairai. i i Seine Ernennung zum Votsckiafter als Rckfolaer des bürsten Qrlow machte großes Aufsehen in Petersburg, , f . ni weit es ein ungerooqnilcyer Vorgang war. einem der höchsten Officiere eine diplomatische Stellung dieser Art übertragen zu sehen. Indessen lag der Nachdruck nicht auf der militarischen Qualifikation, sondern auf dem besonderen Vertrauen, das Alerander

III. zu dem Grafen Schuwalow hatte. Tagen deren zwanzig. War das Essen -.'-'ir! r c vi t

und aus der damals nur sehr bef.j&...f i.w flsi&w,4&f V !!(i(liul " I immunen ausiuaiji ut; uuciiuuyi in Frage kommenden Persönlichkeiten. Das Sckeiden der gräflichen Familie von Berlin wird dort bedauert. Das Palais der russischen Botschaft Unter den Linden war eines der gastlichsten f. r v ,...v. i i l Vauer, uuu rnii jyicuuc ivuroen oie Einladungen zu größeren und kleineren Festen entgegengenommen. ' Graf

Schuwalow war in erller lLye mit Bor f U n f I a h r e n starb in einer Prinzessin Kotschubei und in Glendon in Pennsylvanien der Bauzweiter mit einer geborenen Kamerow, schreinermeister Elisha Palmer. Er

KW vwwk vei'loroenen Großfürstin Katharina Mlchallowna. , , - . CTS " V verheiratet. Die Kmder aus erster Ehe sind bereits verhelrathet. die al1 .. Tl Cr1 X. i a mv fAc 1 . v wie wui un uuui Viui oiaaei' bera und die zweite an den rusiichen Legationsrath Baron Knorring; der Sohn aus erster Ehe. ebenfalls vermahlt, ist Hauptmann, der russischen Artillerie. Viam ctnistna., cv (m!rc.M..i cv w V WllllUMBVVii, O vr wi7.il wijjuwKii , ange ehenen FarmerWllllam DrolllnW A T1! M Ct rlVMMJ M 'VV Alnllt 4(1

er die Anklage erhoben. i's? t m Orden der .Rothmännervergiftet zu haben. Die Leiche l der rsrützt. Bor einigen Tagen ver-

ttviktt wai uu vytuuu vcuiuicu Berdachtsmomente ausgegraben wot?en und in ihrem Magen, wurde Ar-

n -i lUUyiiU C1 Zeit seines Todes gewohnt hatte, geLeiche der vor mehreren Jahren ver- d dort, unter dem FußUAUAtM AU4M U tlM II . M rn " ' -

uuiiciicii iiui-uiuii luuuiyci ' uu i wewen, weil cwniau - vclittuzycl wuu. Die bezopften W a s ch . onkel aus dem Reiche der Mitte scheinen jetzt für MelicanGils" keine BerWendung mehr zu haben, seitdem sie . . , 5 T--'1-die Borzuae deutscher Jungfrauen ermittelt. Bor mehreren Monaten heirathete Hop Lee in New York Frl. vuiiiiH waun, oiz cuüciii in iciut ,x:i.ri- v. r.!iv r.:--jwaiajan tau, io. löb iüivi ion totr., ri.i v ri.ii.i v tj . r jt s i M 1 M . W M9 I I waii un iau uno o ii uittiilu, lgrvljcrle. or ulzeui ei. ohn e nun ugcirng im in an3 r fiuV T ' ansialt: er setzte die Preise herab, aber ti r. : r i r rrr- - w rm r t trotzdem konnte er seinem Conkurrenten Lee keine Kunden wegschnappen, bis er nun aus. den klugen Einfall ver-

r . r Tfiit I UUttv Ittil IVk.t ua ; . u-v, .. i i lÄil&U Krn fl!no"3n diesem

tuciu vjayi, ytiuji (ju JUiiu Klei und Otatitir. welcher jed den Ck. n m i r tttt reitni , rr t renzkrieg mit seinem Gegner mit erneuter Hoffnung aufgenommen hat. Bei dem im Oktober abge baltenen Lebrer-Cramen . irr Stattn

VW .tf?tt N.S"' öeanstiztc Thier die Richtung seines prazidirt vx dem Ge cha te ihres ,2 Ji, Ä' s

Island kamen, wie sich herausstellte. Unregelmäßigkeiten" vor, und die Schulkommissärin hat eine neue Prüfung von Lehrein und Lehrerinnen, welche sich um Anstellung und Beforderung bewerben, angeordnet. Während aber im Oktober sich 31 Personen zur Prüfung eingefunden, haben sich zum Special-Eramen nur 19 einge stellt: diejenigen, in Ixren Examinationspapieren Unregelmäßigkeiten" entdeckt wurden, glänzten durch Ab-

Wesenheit. Wie es heißt, waren an j Stelle von mehreren Pmfungs-Doku-menten andere fubstituirt worden, welche, ausfallend korrekt waren und dieselben Antworten enthielten, welche vom Staats-Schul-Departement nach der Prüfung den Eoun!ySuperintendenten zugesandt wurden. DerStaats-Schul-Superintendent hat eine Unterfuchung eingeleitet und hofft, die Mogler zu erwischen, welche aus irgend eine Weise in den Besitz der richtigen Antworten gekommen waren und die Papiere demgemäß korrigirt oder durch ' andere mit den korrekten Antworten ersetzt haben. Ein kaum glaublicher Fall von Armuth und tiefstem Elend wurde kürzlich in Pittsburg von der Polizeibehörde entdeckt. Frau Annie Seibert. eine Bewohnerin des Westens, vwifc vva wv fciis, :m mnu7nm,nri'r v? mr. 7"'"iJ"w"r'T'""k' vi IV' ung gemacht, daß in der Wohnung m Nachbarn August Räude die Leim der Frau Räude und ihres neubgnen Kindes schon seit zwei TaQtn liegen, ohne von der Hand eines Leichenbestatters berührt worden zu fcn ba Räude zu arm sei, - um die Kosten für die Dienste eines solchen sowie für die Beerdigung zu bezahlen. Als Polizeilieutenant Booker di BelfrTi ? KV aufsuchte, bot haufuiuz 'Räude s eine halbderfal' in rn i ivn i i tw t- ' i ti n i t it nrr r im mt in btt? lüTl'u w :V n K?d'gn Bette lag der bereits in VlrVnnn rrnnnnnn inS tn. WWiVVUliy HVVtlJkyUlllJkllW UitV Uil natürlicher Große angeschwollene Leichnam der Frau und neben ihr die Leiche des KindeS. Aus den Angaben v. ey... rr. , onje. Z V ?v5 k'V yi ba erfuh der Polizist da Frau ? r , Vk;it' "MBfV, ,n P. )Htts durch Entbehrungen ge schwächten Zustandes sowie in Erman aelung ärztlicher Hilfe gestorben war; der Tod deö Kindes war wenigeStun V, fhfr )V. fv,U. T, ir2f3S 7irp ;Crf7 ens in zu cugagiccii, ua ei vvulaliolg Nilltellos ist und ihnen keine Sicherheit für ihre Bezahlung bieten konnte. f Ulei WÄnVU Sa n t a rif " dm. was feine drei kkinm inder.zu. sammenbetteln konnten, ezistirt. DreiauS PerthAmboy. N. I.. angekommene Reger, die sofort in wpiioi zu atilmore, oco., georacor werden mußten, da sie mit Skorbut Itf pi i r t , . ir , oeyasier uno. erzayien azauoererre genoes uoer lyre uno lyrer eioensge offen Erlebnisse auf der Insel Ra vassa. Der Wortführer Carlos AbramS, dessen Heimath Barbados ist. I T mi f.! .rntl ü( iub ic mu.w ujiicji u-utwläCil am 2. August d. I. aus Baltimore zur i rn -i. i . -t. rr ..rx:ji , i aivcii uuut viuiwuu acityiui woiuzn. Die Aermsten sollten .33 Cents Lohn per Tag erhalten aber wenn sie krank wurden, täglich 50c' für ihre VerpfleI c.-Cf. tN w. . n . . i . ung, u$ui)izu. wen. ctic zw?l Wochen nach ihrer Ankunft auf der Insel gab man ihnen Pökelfleisch zu essen, und es dauerte nicht lange, da brach die Blutsäule (Skorbut) unter ihnen aus. Im Ganzen waren da 200 Mann, und eö starben innerhalb 14 lazlecyr, jo war Oie Veyanomng nocy I sAsirnrn frt n ti Yt s)uf V5 iumuiu, vuq va viv Arbeit verweigerten und deswegen in's Gefängniß gesperrt wurden. Die Kranken wurden im October auf dem Dampfer Thackeray" nach Perth Ambey gebracht. Nur 3 Mann sollen I :c . t o c.:i s-c ..c.n. c - lqrcn iurgkn uiviwoujyu tuucu i,u ken. Die Uebrigen wurden mit t $1 in Perth Amboy entlassen. war ein fleißiger, sparsamer Mann. m um nmm tinmn Ki& , .y.V gVM! WW.WMO VUQ tl m erkleckliche Geldsumme zurückgeat habe. Zum Erstaunen seiner Fa- ' J7 V milie und Freunde stellte sich indessen r.;, vorhanden war. Es' wurde eine .an. Untersncknna d?z .sianta nar. genommen, und man unterließ nicht, sogar die Dielen der ffußböden aufzu reinen, um oie, wie man oermuiyeie. I rthi4krt, (Jtvrb 111 frnSn 0sfr 41. v,8v ö i"v, v N.z TVta fi rtTI hrn. I ' L . . . . bens. und Palmer's Wittwe, welche -a mittellos dastand, wurde i,. k . n ss,r as,nk ?5. .. ms,nnn in ha n. kst,. Haus, in welchem Palmer zur oden des Dachraumes verborgen $2500 ge unden habe. Nach der He tun- v.3 SckkeS be,eckte stck Nowerv. ""n 7 w u , tw und in bekneiptem Zustande plauderte .er aus. wie er in den Besitz des Geldes gelangt sei. Seither hat er den Jas. Rankin von Glendon angeklagt, das I - m, c r Gelo geltoyien zu yaoen, uno olezer wurde verhastet. mm "siiaiAituf. Der iunac Marchese I v l H " nV I rancflco Eostaguti, eine in der rö. mischen Aristokratie wohlbekannte Per. .t -.,.: ist nate bei miterbo das w Z r i Dpf eines Jagdunglücks geworden, zyh,s r, .ml ?n,r rH&T,n Ulu ,.? b.r nnicad und : ... x,,.r :,tnr' ks.ti hiu -rt tJL .ttri,-. m,f-.mn. de nich, müß d r I ' . ' ' W iin'Jaaseifer verzessen hatte, daß we nige Schritte hinter ihm der Marchese Costaauti einherschritt, schoß diesem die dem Tbiere. zugedachte. '.Jahuna in Un

I i?--,-, nnd?rk, daä n', den Kunden

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n w fa u m i fvtv a m "a bekannt aus der ganzen Erde, als

5- Heilt lhemuatizuiuz

Neuralgie, RiiSenslhmcrzen, Berstattlhungen,

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n ops. Der Schuß zerren förmlich das Gesicht des Marchese und drang in das Hirn, so daß der Tod sofort eintrat. Der unglückliche Jäger war mit dem Opser seiner Unvorsichtigkeit intim besreundet. In bemerkenswerther Weise hat sich der Düsseldorfer Kritiker Professor Th. Levin über Kaiser Wilhelms Composition ' Sang an Aegir" ausgelassen. Der Professor schreibt in einer Recension über ein im Gürzenich zu Köln stattgehabtes Concert wie folgt: Auch den Sang an' Aegir- habe ich gehört. Meinen Grundsätzen gemäß, für die m die sem Falle schon Respekt verlangen muß, steht Se. Majestät der Kaiser auKerhalb der Kritik, wie er aukerbalb der parlamentarischen Debatte steht. Wollt: Gott, die deutsche Kunst stände auch außerhalb der Kritik Sr. Maie stät des Kaisers.In der lustigen Kaiserstadt an der Donau, hat sich kürzlich ein Comite von Herren die Ausgabe ge setzt, einen großen Verein der glücklichen Ehemänner- in's Leben rusen. Der Verein hatte gesellige Abende, na türlich immer unter Aufsicht der besseren Hälften, sowie Wohlthätigkeitsfeste und dergleichen veranstalten sollen. Seine Hauptaufgabe wäre jedoch geween. durch seine bloße Existenz gegen alle Feinde und Lästerer zu demonstriren. Die wackeren Comitemitglieder, offenbar sehr sanguinische Naturen, dachten nichts Anderes, als daß sofort eine Fluth von Anmeldungen einlaufen werde. Aber das Unerwartete geschah; die Herren kamen Tag für Tag in ihrem Comitezimmer zusammen, aber keine einzige Anmeldung kam. Blos ein Schreiben lief ein; es kam von einem Bahnkanzlisten in Serajewo und enthielt die dringende Bitte, der Verein möge dem Briefsckre'.ber eine schöne, junge, gute und reiche Gattin vermitteln. Zu Mühldorf in Bayern ist der Wächter Johann Maier von dem Buhlen seiner Frau, einem Dienstknecht Namens Josef Hilzer. unter Mitwirkung der Verworfenen ermordet worden. Das Paar wurde von Maier in feiner Wohnung überrascht und von demselben zu Boden geworfen, woraus Hilzer mit einem Messer die Blutthat ausführte. Die Frau hielt ihrem auf dem Boden lieenden, mit dem Tode ringenden Manne den Mund zu, während ihr Geliebter dem Manne den Hals durchschnitt. Die Volksstimme bezeichnete sofort die Frau und ihren Liebhaber als die Mörder. Beide wurden verhaftet. Die Verhafteten sind derThal geständig. Hilzer sagt aus. daß er von der Frau des Maier schon drei Mal zur Ermordung ihres Mannes aufgefordert worden sei. Eine eigenartige S e henswürdZqkeit bildet in Mülhausen i. E. die Genovevakirche. die sich schon seit Jahren im Bau befindet und de ren Thurm bereits jich zu neigen anfänat. Die Arbeiten wurden nämlich durch zwei Prozesse unterbrochen, von denen der eine nunmehr entschieden ist. Eine Dame hatte der Stadt Multou sen eine Summe von 160,000 Mark für den Bau einer Kirche hinterlassen. die auch den Truppm zur Verfügung stehen sollte. . Der MilitärfiskuZ steu erte deshalb einen Betrag von 26,000 Mark zum Bau der Kirche bei. Als diese Summe aber noch nicht genügte, wollte die Stadt Mülhausen den Bau der Kirche aufgeben. Auf dre Klage der Heeresverwaltung wurde sie aber verurtheilt, binnen Jahresfrist die Kirche fertigstellen zu lassen. Nun ha ben sich aber die Säulen im Innern der Kirche gesenkt, so daß der Thurm anfängt, eine bedenkliche Stellung zu nehmen. Da weder die Stadt, noch der Unternehmer, noch der Architekt dafür verantwortlich sem will, wird das Gericht nächstens hierüber zu ent scheiden haben. DaS ist in der That ein Klrchenbau Mit Hindernissen. In trauriger Weise hat der Inhaber der Restauration zur Eule- in Braunschweig, Heinrich Aß mann, sein Leben verloren. Er ge wahrte zu später Nachtstunde, daß mehrere semer Gaste, fast aussmiiek lich Vauhandwerker, Hazard spielten. Als seiner Aufforderung, daS Spiel zu unterlassen, keine Folge gegeben wurde, nahm er schließlich den Spielern die Karten weg. Darüber wurde einer der Betbeiligten. der Steinträqer E. Beck, so erregt, daß er mehrere Deckel schoppen zusammenraffte und sie dem zum Büffet gehenden Atzmann nach schleuderte. - Einer der Schoppen traf den Unglücklichen oberhalb der rechten Schläfe und verursachte ihm eine tiefe Wunde.' Zwei herbeigeholte Nacht Wächter nahmen den Thäter, der sich heftig zur Wehre setzte, fest, während der Verwundete zur Polizei und von da nach einem Arzt ging, der ihm die Wunde zunähte. Als am nächsten Morgen seme ahnungslose Frau erwachte, lag ihr Mann entseelt vor dem Bette. Die gefährliche Verletzung oatte noch wahrend der Nacht, ieden falls in Folge eines hinzugetretenen Hirnschlags, den Tod rlvnfvrt. Meerschaumpfeisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen ,c., bei Wm. ?cho, 199 Oft Washington Str.'

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Die ersten 12 Signale erden ollständig auSgeschlagen, bei den folgend unden di Hundert.. Lnn fciss Mim eetngrU ze!.