Indiana Tribüne, Volume 18, Number 84, Indianapolis, Marion County, 11 December 1894 — Page 2

Jndicms Tribüne.

; (rrscheint TaglilnÄSöNNtagS. Die tägliche Tribüne- koftrt durch den Xx&ttx U C;r.t3 per Woche, die Sor.ntagS.Tribüne'ö Sent per Woche. Seide zusarume IS Cent der tSCenti per iTlonat. Per Post außerhalb der Ktidt iugeschiSt in Vorausbezahlung 13 per Jahr. Offtc 18 Süd mabama Strabe. x- - Sr.diar.apo.ib, Znd., :i Dezernber '94 '. Oitlseittgerer Landdau. - mm ' Nicht uur In unseren nordwestlichen Staaten macht sich auf Grund der geschäftlZchm Erfahrungen der neuesten Zeit ein entschiedenes. Bestreben nach vielseitig?? Landwirthschaft statt des Weizens- und Welschkorns-Eimr-leis geltend, sondern in anderer Art tritt das Bestreben auch in den Südstaatm unverkennbar hervor.. Wo bisher fast ausschließlich dem Baumwollbau Hehuldigt worden war, wird Kht dem Welschkorn ungew'öhn lich: Aufmerksamkeit geschenkt, und in diesem .Jahr haben"die Südstaaten im Ganzen, schon. 490 Millionen Bushel desselben pröduurt, gegen 440 Millionen im vorigen Jahre, während gleichzeitig in den Nordstaaten ein so grof.er Rückgang in diesem . Produkt zu verzeichnen ist. irur manche weitverbreitete örtliche Bedürfnisse, ist diese Bervielseitigung der südlichen Produktion von großer Wichtigkeit. Der Welschkorn-Bedarf des Südens ist ein sehr bedeutender, und wenn derselbe ausschließlich durch Vit eigene Produktion gedeckt wird, so ist damit in verschiedenen Veziehunen viel gewonnen. , Als Menschennahrung spielt daS Welschkorn-Brot zum Theil im Süden eine weit größere Rolle als im Norden, und hauptsächlich auf dieses Brot wird von Vielen der vorzügliche körperlich Zustand des Plantagenarbeiters zurückgeführt. ' Noch mehr aUz kommt der Mais ' zu Mutterzwecken im Süden jn Betracht. .. . Die südliche Schweinezucht z. B.. für welche manche sehr 'günstige Umstände vorKanden sind, kann durch selbstgezogenen Mais gewaltig, gehoben werden, wonach schon längst gestrebt wird; denn auch der Cynsum von Schwe!ne-fleisch-Produkten st daselbst groß. Die neueren Fortschritte., der KühlräumeEinrichtungen und ihre größere Wohlfeilheit ermöglichen es auch, die kli matischen Hindernisse -zu überwinden, welche sich vordem der Schweinepökelei und der Produktion- von Schinken, Speck u. s. w. in ven wärmeren 'Geenden in den Weg stellten, und die Schweinepökelungs-Jndustrie : mit : Allem. was drum und dran hängt, kann in unserem Süden noch ebenso hoch kommen, wie im Norden 'oder Westen. Wenn wir Südländer aber erst einmal unsern ganzen Mais und llen Speck selber produciren," ruft die New Orleans Picayune" in einem neuerlichen begeisterten Artikel aus,-"dann werden wir erst wahrhaft unabhängig sein. Auch wird sich der ganze Baum-woll-, Zucker-, Reis- und Tabakbau besser rentiren, weil die kosten der Unterhaltung der Arbeiter und der Arbeitstb'.ere bisher eine der schwersten Lasten für den südlich: Pflanzer. bildeten und dann ganz gewaltig sinken werden. . . .. Das Alles, von so 'großer Bedeuiung es auch ist, hat nicht den lHauptAnlaß zu dem Streben der Südländer nach größerer landwirthschaftlicher Vielseitigkeit gegeben, sondern der An stoß erfolgte, ebenso wie im Nordwesten, hauptsächlich durch .ungünstige Entwickelung auswärtiger, geschäftli öer Verhältnisse. Der immer mehr steZgeniMitbewerb von Indien .und einigermaßen auch von Egypten im Vaumwoll-Seschäft drückte fchwer.auf den südlichen Pflanzer.' und so" kam' man immer .vielfacher .dazu, mehr als blos Einen Trumpf zuspielen. Das ändert aber nichts 'an den obiaen Wirkungen, über die .sich freilich ein Theil der nördlichen Industrie . . nickt , zu freuen braucht. Nebenbei bemerkt liegt die südliche Schweinezucht, . von deren Entwickelung .jetzt, so Vieles erbofft wird, auch in anderer' Beziehung noch sehr im Argen; denn es muß auch mehr auf die Züchtung einer guten und Geschäftlich werthvolleren Qualität der Grunzer gesehen werden, wenn die obigen Erwartungen sich ersüllen'sollen. Mit dem, Fleisch und Fett der razor backZ"ist im Handel wenig anxufangen. Großartiger Wildpark. Unsere kanadischen Vettern werden bald einen Park haben, welcher unsern Nellowstone-Nationalpark noch in manchen Beziehungen überbieten wird, in anderen wenigstens ein würdiges Seitenstück zu ihm bildet. Es bandelt sich um einen gewalti gen Wildpark in der Provinz Quebec. welcher im Herzen der Laurentia nischen Gebirge liegen: und - den Namen .Laurentia Park" führen wird. Derselbe wird fast den ganzen nördlichen Theil der Counties Quebec, Montmorency und Charleroix sowie den weitaus größeren Theil des BinnenlandeS zwischen Quebec und dem Lake St. John umfassen und im Sanrr c . Ai 's ' 'v. ft zen zoöi iuaoraimeilen over j.,oiv 640 Acres groß sein. 'Das ganze -berühmte Jagdland des Countys Charleroiz wird zu dem Varkgebiet gehören, und an der westlichen und nordwestlichen. Seite grenzt dasselbe an.daZ Äerritor'?um, welches an eine Anzahl . bekannter .amerikanischer Fischerei-Clubs" verpachtet ist.' Ebenso wie der Fellowstone-Park hat auch dieser ungefahr-in seiner. Mitte einen bedeutenden ' See,' den Lake acqueZ Cartier, der weithin durch seinen Reichthum) an :Bach- und SeeForellen bekannt ist. Von canadischen Nennthieren (Cariboos) wimmelt 'es ringsum und überhaupt 'im ganzen ZJark. -, In den nördlichen Theilen kommt aui daZ Elenntöi , Moose) lebr

zaytrelch vor; tn den letzten Jahren aber ist durch rücksichtslose Jagd die Anzahl dieser herrlichen Thiere sehr bedeutend vermindert worden, und nur durch besonderen gesetzlichenSchutz kann ihre Ausrottung in diesem Theil der canadischen .Dominion '.verhütet werden. Zum 2hil hat dieser Umstand auch dazu beigetragen.das ParkProjekt zu zeitigen. Die jetzige Tagung der Legislatur wird die endgiltigen Maßnahmen zur Schaffung dieses interessanten Wildvarkes. treffen.. Als Hauptzwecke desselben werden bezeichnet: Die Erhaltung des Urwaldes, des Wildes und der Fische, die Sicherung einer gleichmäßigen Wasserversorgung und das Studium uro die praktische Pflege der Forstbäume. Es ist zu hoffen, daß die nothwendigen gesetzlichen Schutzbestimmungen schon von allem Anfang an auch wirklich streng durchgeführt werden. was im Fellowstone-National-park leider nicht geschah. Mit letzterem wird sich dieser Wildpark freilich in manchen Dingen, z. B. bezüglich der heißen Quellen und Seyser. durchaus nicht vergleichen können? aber als eigentlicher Wild- und Fischpark hat eine großartige Zukunft. ;

Die Vagen des Congresseö. Die Congreßmänner sind schon zum Gegenstand unzähliger Plaudereien ge macht worden. Selten hat man ihrer Pagen oder Laufburschen gedacht, wel che in manchen Dingen eine recht wicht:ge Rolle spielen können uno ncy nrn unter tm Lauf der Zeit zu wirklichen Staatsmännern entwickeln. So sei denn einmal ein Blick in daS Leben und Treiben dieser. Pagen geworfen. Die allermeisten derselben lassen gegenwartig traurig die Köpfe hängen; . denn ihre Ernennung und Entlassung wird ja gleichfalls als Parteisache behandelt, und sie hängen ganz und gar von der Mehrheitspartei im Hause ab. . Daher werden am 4. März 1895 so ziemlich alle den Laufpaß kriegen. 'um jungen Republikanern Platz zu machen.' Uebrigens wechselt auch dieselbe politische , Partei, wenn sie die Controlle über mehrere Congresse nacheinander hat, öfters mit ihren Pagen. . Das . Abgeordnetenhaus des Congresses hat 33 Pagen (es kommt also ungefähr einer auf elf Abgeordnete), und sie vertreten alle Altersstufen vom 12jährigen Jungen in Kniehosen bis zum stimmberechtigten jungen Mann. Sie vertreten auch, gleich den Abgeordneten, alle Theile des Landes. Der Thürwärter des Hauses hat sie. zu er nennen, aber .'stets geschieht dies entsprechend den Gesuchen von Congreß männern. Der erfolgreiche Candidat für eine solche -Stelle muß auf alle Fälle einen starken politischen Einfluß oder' Pull zur Verfügung haben. . . : Sobald, ein 'Kandidat die schriftliche Benachrichtigung von seiner Ernennungi. durch den Thllrwärter erhält, eilt er unverzüglich nach der Bundeshauptstadt und. legt seinen. Amtseid ab. Letzteres kostet ihn 25 Cents, gleichviel, ob er einzeln oder vielleicht mit einem Dutzend anderer zusammen vereidigt wird. Darauf beginnt sein neues Leben. und er setzt ein recht würdevolles Gesicht dazu auf, würdevoller und ein ster, alö gar manches HauSmitglied eS sich leistet. ...... ., Jeden Vormittag um 10 Uhr hat er beim -Namensaufruf zu antworten. und' während deS übrigen TageS muß er stets auf daS Geheiß der Congreßmanne?, zu. Mebpie stehen. Eine Vln zahl Pagey.hatufder Ostseite deS HauseS Dienst, andere sind der Westfeite oder republikanischen Seite zugetheilt, und einex ist ausschließlich für die- Preßgallerie bestimmt. (Letzterer hält, sich gewöhnlich , nach dem. Dienst einer Session für hinreichend befähigt, bundeshauptstädtischer Correfpondent einer derI.großiLeitungen deS Landes zü werden, und dieser Ehrgeiz findet auch, mitunter Lefttedigung.) - Zwei Pagen sind im.Damen-Empfangs-zimmer bediensiet.- .Einer, der FahrPage," hat sogar Pserd und Einspänner zur Verfügung' und befördert Ex-tra-Mittheilungen ion Congreßmännern ' nach 'derr verschiedenen Regie-rungS-DepartementS. ' ' Die Page deS Damen-EmpfangS-zlmmerS verlieren wahrscheinlich sehr bald alle Achtung vor der Wahrheitsliebe der Congreßmänner und vor ihrer eigenen. 1 Müssen sie doch unzählige Male zudrrnlichen Evastöchtern, getoöhnlich älterer Jabrgänge, mit ernster Miene aüsemanoersetzen, daß das von ihnen gesuchte Congreßmitglied nicht zu finden sei, und vielleicht schon im nächsten Augenblick irgend einer reizenden Sirene, welche das Capital sehen will", versichern, daß jenes selbe Congreßmitglied sofort heraus komm:n werde. Wahrlich, das wäre für einen jungen George Washington eine sehr ungeeignete Stelle! Hatte derselbe jemals einen solchen Job-, gehabt, so könnte man, ihm jedenfalls nicht nachsägend .daß er nie in seinem Leben cine Luge gesprochen.' Ein Page erhalt ein Gehalt von 520 den Tag. Dieses Salär beginnt mit dem Zusammentritt deS Congresses und. geht biS zur Schlußvertagung desselben für l e d e n Kalendertag weiter. Dann . wird noch, durch speciellen Erlaß des CongresseZ-' eine Extra-Mo natslöhnung für ihn bewilligt. Ver gleichungsweise ist dies gewiß eine einträglich Stelle., 7 Dazu, kommt noch die Gelegenheit, mit Eztra-Botengängen das Einkommen zu erhöhen, und vielfach soll dieses Plus ,50 Cents oder mehr den Tag betragen. Tnrt ihres ernsten Dienstgesichtes l.'isten sich die Pagen auch 'viel Spaß v.nb Kurzweil in echt amerikanischer anttr. ' Sie haben" z. B. Baseballi5lubs gegründet, und manche in ibren Reihen sind vorzügliche' Athleten. '.I ,', Concert für die Nase. ' Leute, wie Dr. Jäger mit seiner Qeelen-RiechstoffeTbeorie. aber auch diel? Äder,' dütf fcn iin.it cjefPAimto

Interesse von dem Vorschlag hören, sogenannte Riech- Concerte zu deranstalten. Dieser seltsame, aber rigentlich nicht -einmal ganz neue Gedanke ist im Osten 'unseres-' Landes aufgetaucht' und wird hauptsächlich von D McFar-' lan' Moore vertreten einem enthusiastischen jungen Forscher, dessen Entdeckungen auf dem' Gebiet elektrischer Wissenschaft neuerdings die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf ihn gezogen haben. Auf den ersten Blick scheint der Ausdruck Riech-Concert" nicht glücklich gewählt, zumal Viele, wenn sie überHaupt unter einem solchen Concert nach ihren bisherigen Erfahrungen sich etwas denken, wohl einen nichts weniger als angenehmen oder feinästhetischen Begriff damit verbinden! Doch das ist nur das erste Gefühl; -bei unserem Hineindenken kann diese Idee wundervoll, großartig erscheinen. Herr Moore mag einstweilen selber zu ihrer Erläuterung, das Wort ergreifen: . ., Die Menschen haben ihre Nasen och lange nicht qen.ug zu. Recht und Würde .kommen'. lasse.n.obwöhl 'schön die äußere Prominenz Ui Riech-Or-! gans andeutet, "daß ' bassekbe eine viel wichtigere Rolle zu spielen berufen ist,' als .sie. ihm bis jetzt zugetheilt. wurde) Wir haben f ü n f gewöhnliche .'Sinnes genießen aber 'bis jetzt' eigentlich, nur dier Fünftel unseres Sinnenlebens.' Die Meisten sind geneigt, in der'Nase

den Trager großtentheils unangenehmer, abstoßender Empfindungen zu er-' blicken.. . Wir können aber unsere. Nase zur Quelle ebenso reichen und vulseit!gen Genusses machen, wie, z: JB.. da Auge oder das Ohr. In naher Zu-' kunft wird die Menschheit sich zu dieser Erkenntniß aufgeschwungen' haben und mit mindestens Ebenso großem Entzücken eine Gerucks-Symphonie erwarten, w em Pattl-Solo: . , Dieser Genuß wird sicherlich ein allseitigerer sein, als der musikalische. Denn ein guier Geruchssinn - ist viel weiter verbreitet, als ein gutes musikä, lischeS Gehör, und eS gehört weit wen! ger technische Kenntniß zur Würdigung eineS. angenehmen Geruches,' als. zum wahren Gwuß - eineS musikalischen Meisterstückes. - Nur werkige Unglück. uche werden, von einem solchen! Genug dauernd ausgeschlossen sein. . .. ? i o In , den , Geruchs Concerten werden wir eine neue und ' großartiger Entwickelung fähige Gattung privater und öffentlicher Unterhaltungen haben. Alle unsere Sinne haben ja z u n ä ch st nur ganz prosaische Nützlichkeitsdienste zu leisten; 'aber. außerdem kann ein jeder derselben zu einem .Genuß-Mittel cul tivirt werden, und ' die Nase . macht wahrlich keine Ausnahme ' hiervon. ES kommt nur auf etwas Ausbildung an. und gerade in dieser Hinsicht ist die Nase bisher das Aschenbrödel unserer Sinnesorgane gewesen. ''Man denke an die Mühen und' Kosten die schon darauf! gegangen sind, um ' den kleinen . Sehnerven zu einem Genußmitte! zu . gestalten: btc Kunstgalle rien aller Zeitalter legen schon allein : jr f 1 n r.' ' r" ' uuen:iaji;ayC9 Heugnin oasur ao. Ebenso mit dem Gehör-Organ. ' Werrum soll denn gerade die Nase so stiefmütterlich .. behandelt- werden? - Sie wird sich als. ein sehr dankbares Ausbildungsobect . erweisen. Die eigent lichen . Genußgefühle oder Genußvor stellungen entstehen ja erst in unserem Hirn; dieses. aber ljt fur a l le'unsere Sinne .dasselbe.. Warum also nicht alle Thore der Sinn: )m.weit öffnen? ! ' Ich zweifle keinen Augenblick, daß wir in . dieser Beziehung bis jetzt 'eine hohe Pflicht vernachläslit baben, wenn die Menschheit ürhaupt die Pflicht habm soll, die Instinkte oder Antriebe ihrer Natur immer höher und allseiti ger zu entwickeln und so das Leben imm:r inhaltsreicher zu gestalten.'' Was können wir nicht, Alles erwarten. wenn die Riech-Concerte erst einmal zu einer allgemeinen. Form, der Volks-Unterhaltung geworden .sind! Dann wird sich naturlich auch die Empsindlichkeit gegen Gerüche aüf eine biöher : unbekannte, ja ungeahnte Höhe steigern. . . Mozart würde einst, ohnmächtig, als ein Mißklang an sein Ohr- schlug. - So konnten' auch" die Menschen künftiger. Generationen - bei einem üblen Geru5) . schon, ohnmächtig werden. . -'Dies . ließe- sich , nebenbei auch in der" Kriegführung: mit noch nie da gewesenem Erfolg verwenden, wenn eS dann t'noch - Kriege 'gibt. ', .Vielleicht wird dann auch di: Nase "durch ihren Protest gegen Kriege kräftig -zur -Ab-schaffung derselben beitragen,' und -die jahrtausend lange Barbarei wird - g u rochen werden. J ' ; . ," 'Auch zu anderen Zwecken' lassen sich die systematisirten Gerüche verwenden. Man kann sogar Weltgeschichte. in. Gerüchen lehren. ' Man könnte auch die heutigen Theater-Unterhaltungen durch Gerüche, welche der .Scenerie und ' dem Gang der Handlung, entsprechen, noch weiter vervollkommnen und dasDrama noch realistischer gestalten. Oeffentliche Niech-Hallen 'können 'an Bedeutung öffentlichen Bibliotheken gleichkommen. EMeöe .die Aera der Nasen-Cultur! . . Weiß. Noth, LlebtSromanze. ' - Frl.- Alice.' Hamblet im ..Staate Washington hat eine - interessante Ahnenschaft aufzuweisen.deren Leben und Lieben einem' Fenmore 'Cooptt sicher den Stoff zu einem prächtigen Roman hätte liefern können.'.-.:..!.., iu .-;.;. .Sie .ist .die .Enkelin von Ne-as-ha-lo-les. 'dem dahingeschiedenen Häupt ling der Kitt-so-la-sha, . dazumal dem Kerrschenden Stamm der'Jndianer von Britisch-Columbia und'.; ihre Mutter wird .noch: heute, von dem Stamm alS .ihr Oberhaupt. betrachtet.-. Esist hier zu bemerken daß' gerades bei' diesem Stamm, das Weib' eine günstiger'eStellung einnimmt, 'als bei i den-meisten anderen-Rothhäuten,' und Frl.' Hämblets Mutter war die einzige Tochter ienes mächtigen., und hochverehrten iT- ... . juunina. . AndererseüZ.M Frl. . Hambletdie ' tt't -v't.'. .. . .. 4 - v-.nnrfVirr n;V . .-- V V--.ti.fiv

5ch!er eines ??ewMrlerSüno siammr sä frtssfi fn ?nr Sr rtrlflrtf rrttfrfi

Ul VIUfV wt viiivv VV i v4 vfc 1 alten Knickerbocker-Familien ab. Sie ! erzählt i$nr die Bekanntschaft ihrer beiden Elkern:'' .EinesZ TaaeS begab sich meine Mutter, ein'' damals erst ISjährigeS Madchen, in Victoria, B. C., wohin mein Großväter sie geschickt hatte, damit sie von seinem Freunde, dem Bischof Cridge, ausgebildet werde, auf den Fischfang. Dort war es, wo mein Vater ihr zum ersten Male beaegnete. Sie. hatte ihre.Decke.über die Schultern geheftet und sah sehr malerisch aus; - auch - war - sie- eine sehr 'geschickte Fischerin. und alsbald fing sich auch der New Jorker in ihr Netz, und das Verlieben war ein' gegenseitiges.'.Die Indianer glauben, daß man stets den Augenblick erkennen kann, wenn man .seinem .Schicksal' entgegengeht. Der Fischerin sagte ihr, , erster Blick, daß der, welchen sie hier schaute, der Held ihres Lebens war. Aber es gab einen schweren Kampf mit meinem stolzen und tn seinen hergebrachten Beriffen :sehr: sestgewurzelien Großväter. ., ES, !st.ek. Msr Hurs sägte , kr.. abe.r er hat - sic niemals, im Kampf auSäezei'chnit:' ft kaM'nlmmermehr mit Hauptlmgen' speise i' Ich weise ihn:zukuS.' - Indeß heharrten die Tochter und ihr Geliebter auf ihrem Willen, und nach manchen 'sturmischen Auftritten waren sie schon' näch' drei Monaten ein so glückliches Paar,' wie -man ' sich' denken konnte l Der Häuptling ging in seimm; Widerstand nicht biS zum Aeukersten; dafür ist in dieem Stamm schon der löegriff von der Selbstbestimmung des WeibeS zu hoch'. ' Trötzdenr er seine einzige Tochter schon für einen jungen Häuptling -im Nordosten bestimmt hatte ließ:er das, Mädchen'endlich seinem selbstgew'ahltenSchicksal entgegengehen. Aber er hielt'in obigem Punkte Wort; er gestattete me,' daß sein blaßqesichtiger Schwiegersolzn 'bei 'ihm' am Familientisch saß, : obgleich 'er semem Besuch, nicht, schroff begegnete. , .. Die. Mutter von Frl. Hamblet verwendek noch jetzt ihren , leitenden Einslaß ' bet ihren StammeSangehorigen dazü denselben eine , christliche Cultur beizubringen und. ihnen in' jeder Weise forderlich zu sem, und auch lyre semaeblldete Tochter unterstut sie in die sem Wer?. ' ;.i . ': ' y. " ' Vom Jnlanve. Der vor Kurzem von Ydward Swift auf der Mt. Löwe Sternwarte entdeckte Komet ist allem Anscheine -nach ; der berühmte verlorene Komet-, den de Vico am !22.: August 1834- u Rom entdeckte. : Der Stern ist kaum durch das stärkste Glas wahrnehmbar 'und Dr. Swift schätzt seme Entfernung von der Erde ' auf ' däö Dreifache der des Planeten MarS im' Oktober.- : . : '; ;;; .Frau Elizabeth Swan lfarbiä) in La Vlata. Md.. welche die Baltimore & Potomac-Elsenvahn aus $10,000 Schadenersatz verklagt hatte, erhielt ein Urtheil ' über die ganze .Summe zugesprochen.' . Frau Swan kaufte ern reguläres Ticket von oxs -nach Popebruk. Sie war krank und trug ein 10 Monate altes Kind. In Folae eines'dem Passagierwägen zugestoßenen Unfalls 'mußte- die. Frau' in !dem Gepäckwagen fahren wodurch, wie 'sie. behauptet, ihre Gesundheit verma . 'i T'll ' t I '.-v- -- nent gelitten .hat. ..... ? 1 A l S e, n h 1 d t uten d er F 0 r tschritt" 'wird ' sich das neue . Schul zwangSgesetz' 'erweisen, welches m 'Staate New Nork am kommenden er sten Januar in Kraft tritt. Dasselbe verfügt nicht nur, daß Kinder,, welche .. . r :.. jt. ' rj?: r? clemoonoellsmavig vie 'oajuic .cyivan zen',' gegen ihren - Willen ' dorthin "ge bracht 'worden,' sondern - ist auch gleich awiA.ent. segensreiches Klnderschutzge setz indem es das Verbot der Kinder arbeit, welches bisher nur für Fabriken 'und" Werkstätten' galt, auch auf die Lerkausslorale ausdehnt. '-Von' Memph is,' Ten n', ' wird gemeldet-, - daß 'Murphrie .Peck von der notorischen.' Meecham-Bande.. aus dem Hinterhalte , erschossen' wurde, weil - er ' c. ' : " ' f.lV' V: ' anzeige .von. ...oeren. ungeikAilazem Schnapsbrennen' gemächt .hatte. 7 Er lebte - lange'- genug um - seine 'Mörder bezeichnen zu . tonnen. Beamte!, sind aus der Verfolgung , begriffen und.wenereS Blutvergießen., wird, . befürchtet. Bis .jetzt sind. zehn..Personen in den letzten rei Jahren von der 'Bande ermordet vordem- ' ' 3"u E in ' a us - ne u'n 'M i t g l i vern. . darunter fünf Geistlichen, beste iendeS . Comite der CitizenS''AssocZa tiyn- besuchte neulich Mayor Sanford i ClJ ' r l. rr?i-..f r in -cana, Biano uiig aus iner j fice. um sich zu' erkundigen, ob er sei uen: Feldzug. gegen die Wirthe, welche vas. .onntagsgesetz - verletzen,? forts setzen würde... Rev.- Griffin.-dev WortJührer' des Tomited. frug den Mavor, b'er Beweismaierial aeaen .die Uebertreter' deS SonntagSgefetzeS'ac'ceptiren würde, welches daS Comite oder andere Bürger verschaffen würden, worauf V CVY I . rm m er - iayor erivioerle: ueyk Jy .tten frei, mir. Beweismaterial, ziu über bringen, doch'behalte ich' mir das'Rechj 'vor, ' solches ' anzunehmen oder 'zu 1 üu wnu,,u. 1 uu.cin jocrociarnaienai bandeln werde, welches 1 durch. .heimliche ünd '.hinterlistige Methoden . erlangt wurde." "Ich' werde- mich zu gemeinen öandlüngtlt' nicht, 'hergeben, ' um' gegen GesitzeSübertreter vorgehen - zu kon -nen. Md.' wenn Sie.' Sonntags Wirthschaften : besuchen umBeweise, zü erangen 'müssen Sie . die,- verkauften Sditituösen'kosien,' Proben in'S $i richt bringen und beschwören können daß S. Wie?.' oder -Spirituöse'n sindWenn Sie lsich Beweismaterial '. dul andere Weise- verschasfenzhun Sie eZ aus Ihre : . PertwÄrtlichZei Ich werde meine eigenen-Methoden nicht 'verrathen." DaS Comite' glaubte- sich beleidigt ' und zog . sich entrüsten zurück. Anläßlich d'eS Dala'gungstayeS herrschte im . russischen. Con sulat-zu Ni Jork Feiertags stille die den-betreffenden Beamten nur willkomVfusA. . W . iJt ,k rr j! 1 men sein konnte. In den letzten bei I den Wochen sLh . eS dort alle- fönt? .k " vT' ' v-T' .V - .... ...'.7 -

vou zu iun, den zayrrelchen dort lebenden russischen Unterthanen den Huldigungseid abzunehmen. Die Zahl der sich zu diesem Zwecke Meldenden ist eine über alles Erwarten große, und es scheint j fast,' als ob dte allem Anscheine naäV liberalere Tendenz! des

nunmehrigen Zaren gar Viele bewogen hat. die vielleicht schon in Gedanken abgestreifte Unterthanenschaft durch einen Huldigungseid wieder zu erwerben. Besonders groß ist die Zahl der russischen Juden, die sich zur Leistung des Treueids .' melden, und - es wird wohl noch mehrere Wochen bedürfen, um die Applikanten abzufertigen, und die von jedem Einzelnen unterschriebenen, etwa 200 Worte enthaltenden Eidesformu. lare nach Sk Petersburg absenden zu können. Die Vereidigung, der sich bekanntlich jeder im Reiche selbst lebende volljährige männliche Unterthan unterziehen muß, geschieht durch den Prediger der .betr. Confession und in Gegenwart 'des Generalconsuls oder eines hierzu von diesem ' autorisirten Beamten, und daS Formular wird nach volloaene Schwur von tedem Einulnen alZi , BekrLstigung J&e3 EideZ unierzeich- " 1 jr' trn . . r ' v1 ?VlC'na? ttUlonen zamf.noen, .10 unterzeichneren.. Eidesormulare werden in einer eiMenKanzlei in St.' PeterSbürg 'bis zum' nächsten Thronwechsel aufbewahrt. " ; Wie seh? die Vielweiberei in Utah abnimmt, thut ein Sachkundiger wie .folgt bar: Seitdem die Mormonen, sich politisch nach. Parteilinien getheilt, ihre anstößigen Glau benssätze' praktisch aufgegeben und' da mit? eine neue Aera guten Einverneh mens herbeigeführte haben, sind Gericht- . liche . Verfolgungen wegen , Vielweiberei gänzlich eingestellt. Eine Anzahl alter Sünder hat daS frühere Verhältniß mit mehreren Weibern wieder aufgenommen. .Aber die. Stütze der Vielweiberei, ihre gesellschastliche Achtung und, ihre Verherrlichung als religiöse Tugend ist dahin. ' Diese alten Mormonen besuchen ihre jüngeren Weiber genau so, wie in östlichen Staaten ein verheirateter Mann eine außereheliche .Geliebte besucht stillt und . verstohlen, nicht mehr öffentlich oder prahle-risch.-wie es früher geschah. Ihr Thun ist von der Kirche thatsächlich geächtet, .und seitdem eZ nicht länger die Rechtsertigung emes religiösen Princips 'genießt, gilt , eö einfach, als Befriedigung' sinnlicher Lust, oder als Bethätigung einer aus früherer Verbindung. entsprossenen Zuneigung, die zu. stark- ist...um, sie abzuschütteln. Mit dem Aussterben der jetzigen , Genera tion wird in Utäh auch die. letzte Spur der' Vielweiberei dahin' schwinden. Kein Edikt der Kirche könnte sie wieder herstellen. -Durch die gesellsckaft liche Vermischung von Mormonen . und N'kcktmormonen wird eine ' unüberwindliche Schranke dageg:n aufgerich tet. Eheliche j' Verbindungen zwischen Angehörigen der beiden, Klassen haben unter dem neuen Stande der Dinge an Zahl rasch zugenommen, vioq vor Ablauf eines Jahrzehnts werden dß 'besonderen' Kennzeichen 1 des Mormo nismuS, tnUtah nicht, stärker sein als die besonderen 'Kennzeichen des KatboliziSmuS. deS PresbyterianismuS oder des Methovtsmus. - Oom NusrnNVe. Die todt kranke Schneiderfrau Jensik in Gera rtränkteNachtZ in ihrer Wohnung ihre beiden Kinder, indem - sie deren Köpfe unter- Wässer hielt. .Darauf wollte-die Frau ihrem eigenen , Leben -. ein . Ende machen, : doch wurde, ihr Vorhaben vereitelt.- ' . ; ,2) erÄürgermeister Kahle in Bruel und .dessen Bruder, der Amts anwau ahle vortselost,' sind wegen Unterschlaana''vonlWitiwenkassenaelberuhn -.sehr, großen. Beträgen verhaftet worden.. D Passiva des sauberen L. -'", . 'V i-r-' f .e 1 r-n ' urgermelilers oeiaufen iq aui i-ov;, Wliffl) j ' " " ' : VW lUtt , ! DVr letzte" Sprößling des Mälerö v. Holbein, ein alter, gänzlich mittelloser Mann., der seit eiNiger Zeit; in .Aussig .wohnte., wurde von : einer reichen . Gutsbesitzerin in Dresden "t? so .h!eß,e3. zum Ehemanne 'begehrt, die 'die größte ' Sehnsucht habe.' diesen berühmten Namen tragen zu dürfen, rind zugleich die Ablicht hege, diesen letzten Sprößling dem Elende zu - entreißen. Die Ehe kam auch zu .Stande. Mer,die Gutsbe-sitzerin-'enipuppte sich al? die Tochter i".if itx ; 1. . " eines uiicyers, oie von einem vziuw genden Manne ' bereits zwei Kinder hatte.'und.: bewog i ihren .nunmehrigen alten, Ehegatten dazu, diese zwei Kinder' gsS .'.stms sigenen anzuerkennen. Nach der Trauung gab sie dem armen 'Holbein wieder den Laufpaß 'und 'keinen Kreuzer' Geld. ' Man hat die Abficht, '.ihn. irgendwo ini Prag unterzubringen -D'ec Dtadtgemeinde -Aussig Mll aber gegen die-Giltigkeit der Ehe Schritte' thun, da ' dort 'kein Aufgebot erfolgt sei. . Ein Feuer, da Sein Menschenkeben kostete, und durch welches sechs, Personen. schwerverletzt worden sind, kam neulich NachtS fm Hause Königsiraße'No. 11 .Hamburg .zum Aasorüch.' 'Der ' Brand, ; dessen cherd sich-iii 'einem ' Schuhwaarenladeir - befand,: griff mit rasender Schnelligkeit um. sich.' so daß' bei. . Ankunft d Feuers Mhr.rdie Flammen. bis zur.; zweiten Etage 'hinaufzungelten.. .Im Innern des HaufeS Abrannte VaS Treppenhaus,' und' hatten - sich die ' aus ' dem Schlafe eschreckten'Bewohner auf däS Dach ge lüchtet.:. .D. muthig - in daS. Gebäude hinewdringenden . Feuerwehrleute .fanden auf dem Dachboden die im. Hause ohnende ' 'auS ' ' drei" Personen' .bestehende Familie 'KoZlowSky -und zwer Frauen von Grofch bewußtlos vor -und schafften. Ke.vMttelS..deinechnisches .ttettunaSleiter aus r die Strabe.. rßin Fsräulelft Zhler.sprang aps dem Fensterder'ersteA.Etage in. den.' Hqf hinab und' trug sehr'schweoe Verletzungen-da-' von.' 'L)ie Mitglieder der Familie KoSlawSky habe.n'j Brandwunden erlitten, daS,sechSjahrige.Kind, derselben so are, ban' tZNch'' w'eniaen ' Stunden .seinen

I chiM-ttlM ilr.Auch dierauett.L. ;6 Z'Ä, ; tU.y: n;i n

So

Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus,

A Heilt sicher u'lJ1- u.:L. r- Ll Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Grosch erlitten sehr erhebliche Brandwunden. Man hat schon oft gehört, daß ganze Häuser unbeschadet ihrer inlUttN',. Einrichwng und Bewohnbarkeit näch'i inem'anderen Orte verbrächt werden. 'Bei'Straubing inNiMbayern ist eine ähnliche Arbeit mit 'einer 94 Meter langen , und 7000 Centner wiegenden Holzgitterbrücke . . durchgesührt worden. . Die Brücke überspannt auf der Straße nach Böhmen die Donau. Wegen ihrer Ueberdachung hinderte die Brücke den winterlichen Schlittenverkehr der Holzfuhrwerke und war auch schadhast , geworden, . so daß man sie durch eine eiserne Fachwerkbrücke von 91 MeterLichtweite zu ersetzen beschloß Damit aber : inzwischen der Verkesr nicht stocke, wurde die alte Brücke um 15 Meter flußabwärts verschoben, was in der kurzen Zeit von 8 Uhr Morgens bis . 4 Uhr Nachmittags gelang, so daß am'Mend schon wieder Fuhrwerke die Straße und die Brücke benutzen konn ten. Um die Ortsveränderung zu bewerkstelligen, waren von der Maschinenbau - Äctiengesellschaft Nürnberg unter der Brücke auf Pfahlreihen zwei Schienengeleise hergerichtet worden, worauf man die Brücke um 80 Centimeter hob und dann auf Rollen vor wärts schob. In Paris hat sich eine fast unglaubliche Räubergeschichte zugetragen. Ein gewisser. Herr, Dalifoi, Besitzer einer in Bourg (Eher) bestehenden Stvafcolonie, bewohnt eine Villa in Nogent-sur-Marne bei Paris. ' AIS er in später Abendstunde den Weg nach seiner Villa nahm,, wurde er in dem seine Villa umgebenden Park von zwei großen, kräftigen Gesellen . angefallen, die unter Drohungen ihm befahlen, keinen Laut von sich zu geben. Er gehorchte und, führte sie in seine Wohnung, wo er drei andere männliche . Gestalten bemerkte, die mit dem Aufbrechen deS eisernen Geldschrankes beschcif tigt waren. -Bei 'der Theilung deS Baargeldes, daS Dalifoi bei sich trug, geriethen die Spitzbuben, in Streit; der Villenbesitzer mahnte sie .sogar . zur Ruhe, um zu verhindern, daß die Uneinigkeit unter ihnen weiter ,m sich greife. An Dalifoi erging jetzt die AufForderung, seinen Geldschrank zu öffnen. ;; Da . kam ihm ein ; guter Gedanke zur richtigen Zeit. , 'Liebe Freunde. Alles, was ich besitze,. soll Euch gehö ren,-. sagte er, ' den Schlüssel . ,. zum Geldschranke habe ich verlegt und kann ihn nicht wieder finden. Wißt Ihr was? . Geht , ruhig von hier weg und kommt morgen um 12 Uhr Mittags auf den Bastillenplatz, wo ich Euch auf meine' Ehre auf Dalifoi's Ehre, die ihr schätzen werket,' 600 Francs geben werde. '.Die könnt 'Ihr alsdann in aller Gemüthsruhe theilen.? Die Spitzbuben. gaben sich damit zufrieden und zogen sich zurück, ließen . sich jedoch vorher noch einen Schein über die zu leiZende 'Zahlung ausstellend Delafol 'etzte am nächsten Morgen die Polizei n Kenntniß, die alle Vorsichtsmaßre geln traf. Punkt 12 Uhr erschien der Schuldner und zahlte die 500 Francs einem baumstarken Kerl, der den Schein vorwies. In demselben Augen blick ..sprangen aus . Verstecken mehrere 'Polizisten hervor und nahmen den Kerl beim Kragen. Der Verhaftete nannte sich' Georgelin und erklärte,. Musiker zu sein.' Er wurde als ein wiederholt befirafteS Individuum identificirt. - - - - . Als Millionärin ist eine Bäuerin in Orsay bei Paris im Alter von 94 Jahren gestorben. Frl. Marie Tanies,' eine alte. Junqser, brachte seit ..vielen Jahren den Sommer in dem' genannten Städtchen, zu und lebte so ärmlich, daß man sie allgemein für eine Bettlerin hielt, zumal sie gereichte Almosen- nicht - ablehnte.. Nach ihrem Tode wurde bekannt.. daß Frl. Tanies ihr auf mehrere' Millionen geschätztes Vermögen zur Hälfte der Stadt Orsay für wohlthätige Stiflungen und einen großen Theil der anderen .' Hälfte anderen humanitären Anstalten, vermacht hat. Die lachenden Erben,', schneiden dazu ganz sonderbare Gesichter. ' , , ' . '.. Washingtons Geburtsstatte in Virginien. 75 Meilen unterhalb Washington, wird aufAnordnung des Staatsministerö Gresham, im Einklang mit.einem Gesetze des Congresses, durch, eine Säule aus amerikanischem Granit bezeichnet ' werden, die so hoch sein, soll,' daß' man von vorbeifahrenden Schiffen auf dem'Potomac sie auö der Entfernung von 5 Meilen deutlich wird sehen können. , - ; 1 1 1 ni . ! . - - Nuby'S Vile Suppository wird garantirt . für die Heilung von Hämorrhoidea und Verstopfung, oder da? Geld wird zurückgegeben. 50 Ctö. dre B05. Schicke zwei Posimarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, re'gistrirten Apotheker, Lancaster, Pa. "Postkarten nicht beantwortet Zu der-kaufen-in "allen guten Apotheken Qard'' BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. :Z . ' - E?uäo' dtaarrcnlabcn beffnhef sich in No. 199 . Oalhwzton QttS

mt,

A yj Heilt sicher 1f. Rückenschmerzeu RückeuschmerzeNch Rückeuschmerzen. Rückeuschuterzen. Rückenschmerzen. Bedenken Sie, daß die Wikconson Central Bahn un bedingt daS Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MmneapoliSv und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen' wird. Bedenken Sie ferner daß die WiS. confin Central die bedeutendsten Punkte in WtSconfin berührt, mehr Geschäfts. Plätze erreicht alS irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speise. wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nächsten Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS Zur Erinnerung ! Meinen freunden und dem Vudlikum bin mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, Ecke Ohio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen derdi dieselbe zu einem angenehmen Samelplatz der Deursazen zu geuatten. vefle eeranre na tgarren ic. Zu zahlreichem Besuche ladet ew Eottlitb Leukhsrdt, Ske Olzio und Noble Straße. vlsf 'a 3rttttlif , rzZrhvrrf. T-l ltablirtI8?I.) Herrenkleider gereinigt, gefärbt unb revartrt. Damenkletder geretniat md gefärbt ohne diese! den zu zertrennen. SviSenvorhänge n. Ehenille ottteren aeretmar. Ulacee and suöe aeret iigt. Waaren werden adg, holt und abgeliefert 3S S8 Massachusetts venue. Zweiggeschäft: N. Illinois S rr xt Jermalmten und aatxtn Cokc zu haben bei der Inä1i8 Gas Co. ftl fr f ff !J V 120 Ost Mc(7arty Qtr. . Evrechtunde:8 9Ulzroriv.: i L Ulzr ach.; 7 Ur klbend. i Telephon 1446. Sprechstunden: Lonntagl nur Bornrittagl. Dr. I. Sl. Sutcliffe, lefchasttgt ftch aulschltehlich it nudär,tliche galle und mit eschlechtk und Urn'rankhktte. 95 Oft taarttt Strafte ' Osfieetunde : S bt, is Uhr orm. Slill Dir Siachm. vtagS agesris'.e. Xtlt ! Stt. C. Wveris, Deutscher Zahn-Aizt ' No. 8 Rord Pennsylvania Str. wird txfKBmttt (tfUält. Dr. C.R.Schaeser, Arzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe MorriS Str. echkunden : 8 :80 Uhr erzen. Millr Nachittag. T Nhr bend. - Teledbo Dp. THEO. A. WAGNER : hat seine Okftke nach ' - No. ST Nord Delaware Str. verlegt, und trd sich freuen seine Patienten und Freunde dort zu empfangen. preckstunde : 1 Uhr Vorm.; 4Uhr Nachm.; Sonntags: 10-1 Uhr Bonn. ttlttfon &4S. Ar. GurShar dt, Deutscher Arzt. Ofktee und Wohnung: vlo. S62 Oüb Meridian Otr. ' Offtee-Ltunde; 8 tt t Uhr Vorm. MI 8 Uhr ach. T ii, 8 Utt bd ,n a, S S Vormittag. XtUbU 280. mm m ' i . 3 nies tion. Eine pernauente Kur 4 2 dr artSckigftn Fäll von Sonorrh d i 2 tr, farasnrt tn 3 0 aata: in 2 der Behandlung öthig, und ohn dt . I AN IDEAL FAMlLY MEDICI NE Vor iBdiceailoa. huimuni. llcMMdc, C.MUaUa. Um CMlexla. Offs ÜrMik, .. and all Uiaorder oi Ms tomc&. llttr and Bowelfl ' - RIPAN8 TAHULTfl met foUjr yrt prompU Farf et däraatioa aliows tbiv oaa. by dragviuLM or ent bj nvail. Box Bold TlU),7öa. Faeluureitl nr tnm nunDlas-Addrm boXHltL MirAA CUUUDAb CO.. HMTari. PiMn

ItttWrt

vuuz.

f icuotn Stejuitate cel ,nheu ron. j, ; beb. Epib oder Landeldl. I. Serr , (Brou'l Mchfolgee), xotitr, vart. Ver ' taust ro allen rruggifte. :

r jüii

V S I

5 I

j

3 ac. Metzgers 0. empfehlen ihr kompleteö Lager in . irsport'rtcn wie eiuhciruischen

Champagnern. Importirte und einheimische exnc eine Spezialität. 30 L5 32 Ost Maryland Str. TvIephoa No. 407. Bestellungen erden räch allen Hielten der Etadt lromvt rtv liefert. (Sis : (Sis : (Sis : Wir benützen daS Coupon. System für Vblief erung von El an unsere Kunden. Kaufe Eie irt oupon, vevor da lS gettesert wird. Da wir einen guten Borralb von Sii besitzen. so find wir tn der Lage zu folgende Preise zn verkaufen i 100 bt 200 Pfh tn einer teferung 85c perllPsd 0 biS ! Psd in einer Lieseruva ver . 1000 bi X Pfd in einer teferuna 17c . WQ uud mehr in einer rteerung Ikc , . CnZLXZrzpr- Ho H., ONice : No. M3 Wen Walnrr. ?el. vm. Feuer - Alarm - SigMte 4 Pennsylvania und NarKt, 6 Enalishs Opernhaus. 6 East. und Nem Kork. 7 Noble und Michigan. 3 9!ew Jerseystr. und LZsssaSusetS Zot 9 Pine und North. 10 Wlaxtet und Pine. 11 Hauptquartier deS FeuerDepart'mtS 12 Et. Clair und East Str. .12 No. 2 Spr'nhs, Mass. Ave. nahe Noble. lö Welamare Str. und Fort Wanne ve. 14 Nem Jersey Str. und Fort Waune Aoe. 13 Peru Str. und Massachusetts Äse. ia Christian Ave. und Ajh Str. 17 Park Ave. und Butler Str. 13 Columbia und Malott Ave, 19 Archer und Jobn Str. 123 No. 9 Schlauchhaus, Ash und 7. Et?, 124 Alabama und Siebente Str. 125 Central und Lincoln Avenue. 12g AandeS Str. und Lincoln Ave. 127 Uolumbla und yill Ave. 123 Central Ave. und Achte Str. 129 Ausstellungs.Gebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Rohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delamare Str. im Alabama und Norty Str. 137 Nenzmann und Achte Str. 163 College Avenue und Jr:n. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsylvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. ö Sor'nhaus, 6. nahe Jlltnoiöftr. 28 Mississippi und St. Clai? Str. 27 Illinois und Michigan Str, I oa Jimntnrnrtttt irnh ftrittft fr 29 Missi sivvi und Vierte Str. vw w i w v mi vvt v v r mw 212 Tennessee und William Str. 213 Pennfylvonia und Michigan Str. 214 Illinois und Herbert Str. 215 Waisenheimath für Farbige. 815 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 218 Clissord und Jefferson Avenue. 31 No. 1 Spr'nbs., Ind. Ave. .Mich.. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 35 Blake und Nem York Str. 8 Jndiana Ave. und St. Clai? Str. S7 Stadt.Hospital. 33 Blake und North Str. 39 Michigan und AgneS Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Tritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Tovbet und Paca Str. 816 Tennessee und 1. Strac. 41 No. 6 Spr'nhaus, Wash. nahe West Stft ujetßenvort unv Xtfaujtngton Str. Missouri und New Aor Str. Meridian und 2BafLmatctt Str. 48 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan'S Schlachthaus.. 49 Jndianola, 3 SquareS vom Fluß. 412 Missouri und Mailand Str. 413 Mississippi und Wavash St?. 7 , 415 MyrriS und Church Str. . . 421 0. 2. u. W. Rundhauö. rseKl.' von, FWK 423 Jrren.Asyr. . iU Milen Ave. und National Sioad. 61 No. 4 Spridenhaus. Illinois u. MerriS. 6Z Illinois und Louisiana Str. 63 West und McCarty Str. 54 West und South Str, 66 Mississippi und Senry Str. 67 Meridian und Nän Str. 53 No. 10 SchlauchhS, MorriS u. Mad. 6S Madison Ave. und Dunlap Str. 512 West und Rockmood Str. 513 Kentucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Str. 613 JllinoiZ und Kansas Str. 517 Morris und Takota Str. 613 Morris und Church Str. 51 Tennessee und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. 523 Morris Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken u. Leiter.HauS, South ftr. 62 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Delamare und McCartv Str. t 1 rTL rt c . uno Mcarty Ctr. 65 Nem Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bradlbaa Str. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Ao, 612 McKernan und Dougherty Str. 613 East Str. und Lincoln Lan,. 814 East und Beecher Str. 615 Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhaus. Birg. Ave. u. tzu-oa. 72 East und Seorgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 7i Benton und Georgia Str. 73 English Ave. und Pine Str. 7 Tillon und BateS Etr. 73 No. 13 Spr'nhaus, Prospekt u. DMo,. 79 Fletcher Ave. und Tillon Str. 712 Spruce und Prospekt Str. 713 English Ave. und Laurel Sie. 714 Willon? und Olive Str. 715 Shelby und Beecher Str. 716 Deutsches Waisenhaus. . 713 Orange und Laurel Str. 721 Lexington Avenue und Linden Straß. 723 Fletcher Avenue und Spruce StraSe. 724 Tucker unk Dorsen's Fabrik. 81 Market ur.d Nen, Jersey Str. 82 Washington und Delamare Str. 83 East und Pearl Etr. 64 Ne Dorf und Davids. 85 Taubstummen' Anstalt . 66 Ver. Staaten Arsenal. 67 Orients! und Washington Ct?. 69 FrauenReformatorium. ' 812 No. 8 SchlauchhauS, Ost Was. Str 813 Market und Noble Str. 19 814 Ohio und Harvey Str. 615 Arsenal Avenue und Ohio Strsöe. 821 Pan Handle Eisenbahn.SboV 823 Walcott und Carter Str. - ä-A'r'iilMS. Maryland nH Merk, S2 Meridian und Georgia Ctr. ' 3 Meridian und Süd Str. S4 Pennsylsania und Louisiana Str. ' vc Alabama Str. und Virginia Ave. Spejial. Signale. Ersten 2 Schläge, zweiter Marm. -Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. Dritten 2 Schläge, vietter Alar. . 1-2-1 Feuer auS und Schlauch aufsvi5eU 8 Schläge, weniger Wasserdruck. . . 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge. 12 Uhr Mittag,. t5r Die ersten 12 Signale erden vol. ständig ausgeschlagen, bei den - folgend werden die Hundert. RtZvcti ua aitm LifftM Lttrnznt eeLUtZ. - -

- . r '.'S- - , - -

. ,t K-

;,nl" j.'i : 1

--r?w ' '4 ,; Jini. . -8