Indiana Tribüne, Volume 18, Number 83, Indianapolis, Marion County, 10 December 1894 — Page 4

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Board of Pubtte Workö. Heutige Sitzung. Der Board öffnete Angebote für die nachfolgenden Verbesserungen und der-

gab die Kontrakte ; Gradirung und Chaufsirung der 15. Straße von Meridian Straße bis Talbott Ave. 7 Angebote. Höchste? Angebot iic. Kontrakt vergeben an Phillipp & Lackey für 29c. Lokal-Abzugskanal in 1. Sasse, östl. von New Jersey Straße, von 11. bis 7. Str. 8 Angebote. Höchstes Angebot $2.97. Kontrakt vergeben an Sheehan Broö. für 51.67. BacksteintrottoirS für die Nordseite der Nebraöka Straße, von Madison Avenue bis Hast Straße. 5 Angebote. Höchstes Angebot 36 Cents. Kontrakt vergeben an R. B. Drake für 32 Ctö. Helen Straße zwischen Georgia und Louisiana Str. wurde freigegeben uner der Bedingung, daß $100 in die Stadtkasse bezahlt werden. Ebenso wurde die 1. Sasse nördlich von HolliS Str. von Tecumseh Str. 140 Fuß östlich freigegeben. In die Stadtkasse sind $30 zu bezahlen. Der Ingenieur berichtete nach den Angaben der Eisenbahngesellschast elbst, daß dieselbe an Nailroad Alley, zwischen Oriente! Str. und Arsenal Ave. ein Geleise ohne Erlaubniß auf der Straße hat. Die Eisenbahngesellschaft kaufte am Arsenal ein Stück Land, so daß nur eine enge Gasse bleibt und kaufte am anderen Ende, an Ori ental Str. ebenfalls einen Streifen Land und legte dann ein Geleise durch die ganze Gasse. Der Ingenieur wurde angewiesen daraus zu sehen, daß der Kontraktor für daS Backsteintrottoir der Westseite von Stillwell Str., zwischen Clissord Ave. und Madison Str. dasselbe sofort fertig stelle. m in Ekn probates Mittel. Ein guter Schluck, ein kräftiger Trunk, Macht Kranke wohl und Alte jung; D'rum trinket Alle hier und da Das Home Brew" und Columbia." In ttlaschen zu beziehen aus oer Home Brewing Co. Tel. 1050. Das Bundesgericht schreitet ein. Seit einigen Wochen wurden in den Straßen von Indianapolis große Menaen der Wocbenttituna "The People" verkauft, und der Inhalt deS Blattes von den meist jugendlichen Käufern mit lüsterner Gier verschlungen. DaS Blatt brach'e nämlich über gewisse sezuelle. Vorkommnisse der Südseite und in West Indianapolis die haarsträubendsten und sinnckihelndsten Schilderungen, ein geistiges Gift schlimmster Sorte. Nun hat der Postinspektor gleicher den Verfasser dieser Artikel und Eigenthümer deS Blattes unter der Anklage verhaftet, am 3. Dezember mehrere Exemplare der Zeitung durch die Post versandt zu haben, welche zotige und versteckt lüsterne Stellen enthielten. Wllson stellte $1000 Bürgschaft und wurde entlassen. Er sagte, er wäre durchaus nicht darüber erstaunt, hätte es vielmehr erwartet, da er von Mitgliedern der gleicher Place Kirche, die ziemlich stark in den inkriminirten Artikeln kompromittirt worden ist, anonyme Drohbriefe erhalten hätte. Daö Gesetz, unter dem Wilson verhastet worden ist, verhängt im Falle der Ueberführung eine Geldstrafe von $100 bis $5000 oder eine Zuchthausstrafe von 1 bis 10 Jahren, oder beides. Rückfällige Trinker kurirt. Sarantie daß AlkoholiSmuS, Opium- und Tabak - Krankheiten kurirt werden. Behandlung und Kost und Logiö $75. Behandlung zu Haufe zu reduzirke Raten. DaS Convay Institute, Dwight, 3ll. ET Heute tritt der neue Sheriff Womack sein Amt an. Ehe Herr Cmmett aber Abschied von dem neuen Coüntygefängniß nahm, sorgte er dafür, daß sein Name nebtn den Countycommissären eingegraben wurde. Wenn daS so fortgeht, wird bald die ganze Vorderseite mit derartigen Gedenktafeln ver ziert sein. ETm Gestern Abend öffnete ein Gast in Lee HanshawS Restaurant, 86 W. Washington Str. während Hanshaw sich auf einen Augenblick in die Küche begeben hatte, die Kasse, er haschte $2 und machte sich auS dem Staube. Eine Beschreibung deS DiebeS wurde der Polizei geliefert. Schön und rein Soll das HauS stets sein ! Die besten Bürsten kaust man bei H. Schmedel, 420 Ost McCarty Straße. Die gestrige Agitationsver sammlung der Sozial. Sektion war von etwa 60 Personen, inklusive etlicher Damen, beesucht. Nach einem Referate von Herrn Ernst Viewegh, an daö sich eine längere Debatte knüpfte, ließen sich 9 Anwesende als Mitglieder des Sektion vorschlagen. Diese Agitation?Versammlungen werden jeht allmonatlich jeden zweiten Sonntag NachmittagS in der Columbia Halle stattfinden.

Deutscher Veteranett'Verein.

Der deutsche Veteranen - Veranen hielt gestern seine regelmäßige Versammlung im deutschen HauS ab. Dieselbe war sehr gut besucht, denn eö galt neue Beamte zu erwählen. Nachfolgend daö Resultat der Beamtenwähl: Hauptmann A. Begeman. 1. Lieutenant L. Neubacher. Quartiermeister 3. F. Scholl. Adjutant H. Klauömann. Finanzsekretär A. Kappler. Vertrauensmänner W. Paulish, H. Schmedel und Chr. Schetter. Unter den übrigen Geschäften sind besonders hervorzuheben die Ernennung eines Komiteö von drei zur AuSarbeitung eine? Protestes gegen daS Vorgehen der Steinhauer - Union, welche den Kameraden A. Begeman mit einer Strafe von $30 belegte, weil er 10 Stunden Ueberzeit arbeitete and zwar auf besonderen Wunsch deS Architekten, um einen Bau vollenden zu können. Ebenso eineS KomiteS zur Ausarbeitung einer Petition an die Monumentcommission. Dieselbe soll ersucht werden dem tapferen Kameraden Franz Stolz, der kürzlich von der Regierung mit einer goldenen Medaille ausgezeichnet wurde, eine Anstellung irgend welcher Art im Denkmal zu geben. Nach Vollendung der Geschäfte verbrachten die Anwesenden noch einige Stunden der geselligen Unterhaltung. Herr Neubacher forderte die Anwesenden auf ihre Gläser zu erheben und dieselben aus daö Wohl ihres Haupt mannS Vieler, deS GroßpapaS und deS Enkels zu leeren. Der Verein hält treu zu seinen alten Beamten. Die Herren 3ac. F. Scholl und A. Keppler füllen schon 20 Jahre ihre respektiven Aemter Unter den Anwesenden waren die Aeltesten Jac. Roller, 73 Jahre alt und W. Paulisch, 71 Jahre alt. --f m DaS beste Bier braut jetzt unstreitig die Home Brew ing Co. Columbia" Home Brew" und Pale Select" in glaschen. Tel. 1050. tttut Klagen. Wm. gegen Mary Carney. Sche! dung auf Grund häusigen Ehebruchs der Verklagten. Kläger behauptet, daß seine Frau eine gemeine Prostituirte sei. Martin Connaroe gegen Thomas Carpenter u. A. Hypothekenklage. Forderung $700. Fred Hall und Joseph Arbeö gegen Rachel Newgarden und Jacob Wiener. Besitzrechtöklage. Büchertisch. Serumtherapie und Se rum therapie daS ist die Ueberschrift eineS Beitrag? auS der Feder deS weitbekannten Dr. Lahmann in dem soeben erschienenen 4. Hefte der beliebten gamilienzeitschrift Univer sum. Jeder, der den Namen deS VersasserS kennt, wird auch wissen, daß dieser letztere nicht von dem CnthusiaS muS, der jetzt einen großen Theil der Gelehrten und Laienwelt auS Anlaß der Entdeckung deS Heilserum? ergriffen hat, beeinflußt wird, sondern die effektiv erreichten und bei Anwen dung deS neuen Heilmittels noch zu erhoffenden Erfolge mit kritisch klaren Blick prüft und danach sein Urthei bildet. Der leichtverständlich geschriebene Artikel, welcher sicher daS Allge meininteresse in Anspruch nehmen wird, verdient namentlich von den deutschen Müttern gelesen zu werden Einen anerkannt werthvollen Schmuck bilden stets die jedem Hefte beigefüg ten mustergültigen zahlreichen Jllupra tionen; von den Kunstbeilagen und Vollbildern des 4. Heftes erwähnen wir nur Chopin" von F. M. Bredt und der Meldereiter" von H. Junger. Der Preis deS HefteS beträgt trotz deS vielseitigen Inhalts nur 15 CtS. Wie ist dies! Wir bieten einhundert Dollar? Belohnung für jeden Fall von Katarrh, der nicht durch Einnehmen von Hall'S Katarrh-Kur geheilt werden kann. F. I. Ch eney fcCo., Sigenth., Toledo, O. Wir, die Unterzeichneten, haben F. 3. Cheney seit den lehten 15 Jahren gekannt und halten ihn für vollkommen ehrenhaft in allen Geschäft?verHandlungen und finanziell befähigt, alle von seiner Firma eingegangenen Verbindlichkeiten zu erfüllen. W e st & r a u y, Sroßhandel?-Dro-guiften, Toledo, O. Walding, KinnanäiMardin, Großhandel?-Droguisten, Toledo, O. Hall'S .Katarrh-Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf da? Blut und die schleimigen Oberflächen be? System?. Zeugnisse frei versandt. Prei? 75e. für bit Flasche. Verkauft von allen Apothekern. Der Deutsche Frauen-Hilf?-verkin halt Donnerstag Nachmittag um 3 Uhr eine Versammlung ab, um über die vrrkauften Baötijket? Abrechnung zu halten.

Erlauben Sie uns

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NuS den (SerlchtShSsen. Bundesgericht. Die National Harrow Co. von Newark, N. I. hat gegen Wm. Henry und Russell Stone au? Valparaiso und Mose? und Eli Peterbaugh au? Peru Klagen eingereicht, die die letzteren der Nachahmung von Patentende? Kläger? beschuldigen und entsprechenden Schadenersatz verlangen. John F. Knowland au? Anderson ist im Bundesgericht unter Anklage das Pensionsgesetz übertreten zu haben,' indem er bei einem- Versuche durch gefälschte Certifikate eine Pension, zu erlangen mitgeholfen haben soll. Knovland erklärte sich für leicht schuldig. Tu perior Court. Zimmer No. 1. North New Jersey Street S. k L. Ass. gegen Georgia Wright u. A. Hypothekenklage. - Urtheil für Kläger auf $1839.58. : Zimmer No. 2. .Martha g. Dickey gegen Geo. R. Dickey. Scheidung und Obhut über da? Kind der Klägerin bewilligt. Fredttick Shmoe gegen Mary Shmoe. Kläger kostenfällig mit seiner Scheidungsklage abgewiesen. A. S. Byram u. A. gegen Jacob B. Julian u. A. Hypothekenkündigung. Verkauf de? Grundstück? angeordnet. Smith H. Myer?, Massenverwalter, gegen Excel. Brick & Lime Co. Noten klage. Urtheil für Kläger auf $236.40. Smith H. Myer?, Massenverwalter, gegen Excel. Brick & Lime Co. Notenklaze. Urtheil auf 293.60 für Kläger. Zimmer No. 3. Wm. Johnson gegen Wm. Kline. Hypothekenklage. Urtheil auf $759.83 für Kläger. Ella Rubusch gegen 3ohn Rubufch. Scheidung bewilligt. Kriminalgericht. Fred. 3. Conner, der 20jährige1 Bursche, der neulich m Adrew Steffen? Zigarrenladen einbrach, wurde zu drei Jahren Zuchthau? verurtheilt. Al? fünfzehnjähriger Junge hatte Conner schon einen Einbruch begangen, wurde dabei ertappt und zur Reformschule geschickt. Später wurde er auf Bitten seine? Vater? daran? wieder entlassen. E? war de? Richter? Absicht gewesen ihn anstatt in? Zuchthau? noch einmal zur Reformschule zu senden, aber der Direktor dieser Anstalt bedankte sich dafür, weil Conner ihm seine Zöglinge nur verderben würde. Die achtbare Familie de? jungen Verbrecher? ist natürlich tief gebeugt. Die Grand Jury hat dem Kriminalrichte? folgende Anklagen eingereicht : Noah Robbin? wegen Diebstahl? eine? Rocke?; Frank Rodelt? wegen leichten Diebstahl?; Alonzo Evan? wegen Diebstahl? eine? dem Clinton Davi? gehörigen Rocke?; Frank Bishop wegen Diebstahl? eine? Ueberzieher?, dem Sam. Strohleker au? Chicago gehörig; Cha?. DePugh wegen Diebstahlö eines BicycleS, Eigenthums von Fred. Olsen. Die Grand Jury empfahl die Freilassung von Eli Stanley und Patrick Bain, die sich wegen leichten bezw. schweren Diebstahls in Haft befinden, wegen nicht ausreichender Beweise. m ni m tT DaS Kind der erst 15 Jahre alten Frau Odessa Swain, 18 Sckert Straße, starb gestern unter verdächtigen Umständen. Die Mutter des drei Wochen alten Kindeö legte eS gestern Morgen in eine Wiege und deckte eS bis über den Kopf mit Bettzeug zu. Sie ging dann an ihre Arbeit und al? sie eine Stunde nachher nach dem kleinen Wesen sah, war e? todt, und zwar jedenfalls erstickt. Die Nachbarschaft hat den Coroner veranlaßt, eine Untersuchung anzustellen, weil da? Kind sich bislang äußerst kräftiger Natur erfreut hatte. . Von Ttf,,u Ttufe. Dke Affäre deö früheren Lieutenant? v. Kessel, welcher in Paris als ongeblkcher Spion verhaftet worden ist, erregt drüben- gewaltiges Aufsehen. Ob v. Kessel ein Spion ist. mag dahingestellt bleiben, jedenfalls ist er ein Hochstapler. Ueber seine Vergangenbeit wird aus Berlin das Folgende geschrieben: Bis vor wenigen Wochen konnte man hier imThiergarten einen schlankgewachsenen jungen Jnfanterie-Yffi' er oft in Begleitung einer entzückend Kübschen, eleganten Blondine sehen. Er pflegte im blasirt dreinschauenden Auae ein GlaS von der Größe einer näk!a-n Untertasse zu tragen und hieß von Kessel, ßehyrje dem badischen Leibxeaiment No. 103 an und war hier .zu? Kriegsakademie commanoirt Sje' wax eine junge Amerikanerin mit großem Vermöaen und hatte fiä in f?n iuii

nebenbei zu bemerken, daß kein Cracker, anderswo verkauft, den allgemeinen Zweck erfüllt, wie

8c daö Pfund, 2 Pfund für 15c. Fragt Euren Grocer auch für P. & T.'S "SCOTCH HEARTH BREAD," auf dem Boden des OfenS gebacken.

aen Marsjünger verliebt. Der Söhn eine Generals außer Dienstenwar v. Kessel ursprünglich in das erste Gardercgiment zu Fuß in Potsdam eingetreten, dessen Officiercorps sich sast ausschließlich aus , Söhnen verdienter, aber unvermögender .Generäle zusammensetzt. - Die bevorzugte Stellung, welche dieses Regiment in der Gesellschaft genießt, führte den jungen Ossi cier in die Versuchung, auch außerdienstlich den flotten Lebemann zu spielen. Mit hundert Mark Zulage ist das nun aber schwer. ' Die Folge waren Schulden und die Versetzung in das.- in der Armee indeß als bevorzugtes geltende Leibregiment in Karlsrube. Hier muß Herr v. Kessel nach einiger Zeit wohl als gefestigt und gebessert gegolten haben. Denn er erkielt die Erlaubniß, sich zur Kriegsakademie vorzubereiten, und so finden wir ihn bald in Berlin wieder. Er muß doch ein genialer Finanzkünstler gewesen sein, denn er soll notorisch, mit der erwähnten Zulage einen jährlichenEtat von 40.000 Mark unterhalten haben. Die Quellen, aus denen die Mlttel zu diesem Leben auf großem Fuße flössen, waren leider bedenklich trüber Art. -Man sollte .denken, für einen stark verschuldeten, 'aber nicht unbegabten jungen Cavaner mit gutem Namen, den Neffen eines FlügeladZutanten, konnte es gar kein größeres Gluck ge ben. mußte es die Rettung vom Him mel scheinen, als sich eine hübsche und reiche Amerikanerin in ihn verliebte und sehnlichst wünschte, ihm fur's Le den anzugehören. In jedem Roman, deren Helden tut verschuldeter Edel mann und eine reiche Miß sind, hätte der Edelmann nur den einen Gedanken gehabt, besagte Miß so schleunig als möglich zum StandeSamte zu führen. Man wird sehen, wie unwahr die Romane sind. Herr v. Kessel schmachtete in anderen Banden, die ihm lieb und theuer geworden waren. Die Aussicht, wegen der jungen Amerikanerin und ihrer Dollars endgiltig auf das Herz seiner Schönen in dem er zwar nicht allein wohnte verzichten zu müssen, sagte ,hm wenig zu. Er verlobte sich war regelrecht, aber an'ö Heirathen dachte er rncht. Nun wlrd vom Lieute nant. der in den heiligen Stand der Ehe treten will, verlangt, daß er zuvor den Nachweis führe, daß für ihn in der Reichsbank die Summe von un aefähr 62.000 Mark deponirt liegen. Die Min. um d Helrath zu beschleu nigen, händigte ihrem ' Erwählten d'aö zur Kautun nöthige Geld m der ge nannten Höhe ein, damit er es auf die Reichsbank trage und.es dort als den Grundstein ihres erhofften Eheglückes niederlege. Leider unterließ sie es, ver trauens- und liebeselig wie nun ein mal Verliebte sind, sich nachher den Depotschein aushändigen zu lassen, sonst hätte sie erfahren, daß Herr v. Kessel sich wohl hütete, die ihm über- . r c ebenen vraunen Jauocriazeine oen fänden irgend eines vielleicht unzuverlässigen Beamten der Reichsbank zu übergeben, sondern sie fürsorglich in der eigenen Brieftasche verschwinden ließ. Das war Einnahmequelle No. 1. Alles hat ein Ende, auch zweiund sechzigtausend Mark. Als die Brieftasche merklich an - Umfang verlor, mußte an neue Füllung gedacht wer den. Die Schöne, der Herr v. Kessel in inniger Neigung zugethan war, er freute sich der Protektion eines reichen. verbeiratbeten Herrn, der sie mit reael mäkigen Besuchen beehrte, bei denen das sechste Gebot manchmal zu Schan den gekommen sein soll. Herr von Kessel sah das nicht ungern. Am Gelde, steht kein Name. Der reiche. verheirathete Protektor semer Angebe teten erhielt nun plötzlich die anonyme Aufforderung, eine bedeutende Summe irgendwo . zu. deponiren, - widrigenfalls seiner ebenso eifersüchtigen als betrogenen Gattin, mitgetheilt würde, welcher Art die B;z:ehungen ihres Gemahls zu Fraulein X. V- wären. Der reufce.- verwratbete Protektor wandte sick an ein Auskunftsbureau und beaustragte dies, den Schreiber der Briefe zu ermitteln. Dem betreffenden Rechercheur gelang es, Herrn' von Kessel als 7 solchen zu ermitteln. - Herr v. Kessel' verschwand hierauf aus Deutschland, wurde oder wird von seinem Regiment als fahnenflüchtig verfolgt und wandte sich -zunächst nach Monte Carlo, dann nach Paris. Der Rest ist bekannt Ungarische ttnownothingö. Die Patrioten der BudapesierStadt reprasentanz haben wieder einmal eine drohende Invasion des Landesfeindes siegreich abgewehrt und Zeugrnd abgelegt von ihrer durch und durch magya risch-patriotischen Gesinnung. Die Concession Ziur Errichtung eines deutschen Theaters wurde einstimmig unter allgemeinen Elien und ohne jegliche Motivirung, jene für ein internationa leö Theater, an welchem bis zu 60 deutsche Vorstellungen jährlich hätten aufgeführt werden, dürfen, mit großer Majorität verweigert. Die hunderttausend Deutschen Budapests, welch: sich noch .bei der letzten Volkszählung selbst als Deutsche bekannt haben, sind also nach wie vor darauf angewiesen, ihre Zerstreuung in den deutschsprachigen Orpheen. Caf-chantants und ähnlichen .Etablissements" zu suchen, für w:lch: merkwürdigerweise eine Concessizn .b'&Lii erlangen ist; wer aber eine anständige. Theatervorstellung genießen will, mutz entweder nach Wien , V : t . I

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