Indiana Tribüne, Volume 18, Number 83, Indianapolis, Marion County, 10 December 1894 — Page 3
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Den von der Natur gelieferten Heilmitteln wird oft durch gcfährlicke ckcmisclze 9?aäV ahmnngcn eine böse Schmeichelet erwiesen. Seit fünf Jahrhnndertcn ist Karlsbad als eine Quelle der Gcsundlzeit und Kraft bcsannt; Millionen von Menschen sind I durch die Zcarlöbaoer vaer von aue;i Arten und Gattungen von Krankheiten knrirt worden. DaS ächte Karlsbader Sprudelsülz ist achtes, verdichtetes, in Flaschen gefülltes und in jeder amerikauischen Apotheke vorräthigcs Karlsbader Wasier. Es verhütet die mangelhafte Verdauung der genossenen Nahrung, beugt der lästigen Hartlcibigkeit vor, kurirt Magenkatarrh und vcrhilft Allen und Jedem zu gesundem Appetit, kraftstrotzenden Wiuökeln und vollkommener Verdauung. Man lasse sich keine nachgemachten Präparate aufhalsen. E i Sner & Mendelfon Co., Alleinige Agenten, New York. ozart challe! Henry Victor. DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schZn eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingunaen zur Verfügung. J2T2ScSEE2in2S23cLiSIlII2SSS2SEa j 08CE TR1ED, ALWAYS ÜSED. ! i l ls. n l" Oi ir, "1 8 Seoofttaft, CLURtina ö Pouswrr BAR F1XTURES, DRÄIFJ BOARDS AND ALL TIn, ZtnCt Brass, Coppor, Nickel and s!I Kitchcn and Plated Utensils CfasStWood, rY!arb!e, Porcelain. Etc. Li ri w CEORCE WM. HOFFMAM, Gj toi Kasus&etortr and Froprietor. A y 295 ElTWtHinTON St.. Indiamapoi l9. R I In TUC RHO-VsCPCD.C rcizan rÜ rj mim unu rvi.uiL.tiu i luu.tu v STJT'Tc SH-?? 20 ua jTtai Ta? &(. Zum S:xfcuf w Apotheke, 25 Ceatö per P und DiG-.F.Theel, 1317 Llrch Str., wuatcipua, v. Ter einnze, wah.- Spttialist in Amerikz der heilen kann, nacheeu f (Uft die berühmtesten rrzke aller lKSrfegl a.m$?3. Dr. 'Xhtti ist der einzige Arzt der ZSUt der alle drei Midizmischen Schulen (ci Alte, die jitut und etc userwühite) studirt im in seiner Behandlung verbindet. Sr keilt Tyvhii, Geschwür, Mund und Halsleive. flechten und ll rtelfien der SeldNd?Neekug und folgen e, schmeifenZ bei verbeirotheten oder unver deirateten. Slnsslüsie. rerengerunaen etc. die noch sa verzweifelt sind, flornrnt oder schreibt. rftuntn ffierper 9 bis 3 Uhr, Abondi S bii 8 Uhr. iilitth.'ec6 und Tamstag fei tvellhr bendS. Sonntag 9 dli 12 Uhr. Der einzige Sohn. Mit dem IS. Jahr besucht, ich da Kollegium, liit an Uatarrb, ttneein Specialist 'aflte, wo ich dafür behandelt, wurde Konnt nickt siudiren. mn (Leöirn ver trete sich, welcke mich sebr unglücklich machte, also auch meine Freunde, tveil ich nicht dieselben Vergnügen mitmachen konnte, dazu war ich auch der einzig Sohn und meine Eltern thaten Vroße; von mir hoffen. Mein Eatarrh war tne rnbtl. mein Leiden entstammte von Seldftde eckuna und andern L a itern. trauic van Lelr. al,o auch von Biutverglnung. Ich erzählte meinem Bater alle?, er schickte mich nach V arts zur Behandlung. Ti Professoren dni$ ten Mercury. welches Rheumatismus er zeugte. An den heilen Quellen. Aachen. Deutsch land, erschien die Krankheit wiedrr. ich verlor mein Haar. Geschwür getarnt sich am Mund und Beinen, am Srver Beulen und im Gesicht kupferfarbig Jlecken. kurz, ich war in totales VZrack. Bater kam und nadm mich zu 5 berühmten Aerzten verlink- diese weiaer ten sich jedoch mich zu behandeln und sagten, wegen Unbedachtsamkeit sel für mich kein Rettung mehr. TiBerzwislung brachte meinem Baker in einer Nacht graues Haar. Cn Sohn war hoffnungslos verloren, eine verfaulte Masse von Beulen. Nach New flork zurückgekehrt, begegneten wir Prof. La Ban J irine. inen gelehrten Franzosen, welch sagte, ti gäbe (f inen, der mich kuriren konnt: sein Schwiegersohn. Banier. sei vor U Jahren zurück an geblich mit Quecksilber von Prof. Äiid curirt wor den. aber leylei Jahr sei ti von Neuem auSqevro chen und halt ihm beinah di Zunq zerfressen. Prvf Toua'.ak St Sands wollten ihm die Zunge aus schneiden, aber dieser rzt heilte ihn. ohn dieses zu . thun, er sei berühmt, gelehrt und ehr Itch. Sein Name sei Dr. . . Tbeel. 1317 Arch Straß,, Vhiladelphia. Ich ennne-te mich seinen Neffen öfter beim Zukoall-Tpiel aeiehen i haben nnd so bewog ich Baker, mich zu ih'a zu netz men. Tr. Tdeel untersuchte mrch gründlich, edenw meinen Urin und Blut. Er sazt: Bleibe bei mir und du wirst ed.ilt wer' rauf mei Later er wiederte: Tortor. El machen aus mir inen glückli chen Msn und retten me'ne Frau vor einem fr ü hen Grabe. Er. der Hutberzige nnd edle Tbeet, der rhne seineZ Gleichen steht, heilte Mich, den einzigen SKn. Junge Männer, nedw.t ine: Warnung nnd gebt zu Sr. Thekl für Behaiidlunz. Er wird (fnch k::7iren. 'esch:?oren in Stt )oxi vor dem Rri?-en ?rut,iet 0. P V 1 1 1 tt n d. WWWVWV' ITHE tiiiuu umm Prtpired ccordliis to tte formal of Dr.Wm. A. HA30IO!ND In tu Uboratory t WMblntton, P. C. CEREBRHE. from tho brmln. for dUee of the lrain ad nervou iTstem. i jiDi;i.i.ijik, iromtnetpinai cora , tot dlaiw of th cord. (Locomotor-AiUlm, etc.) I CARDIXE, from ta fee&rt, for dlKiu , of the hfrt. 1 TEMTIXE, from th testet, for lee, of kthctMtc. (A.trophy of tacorgaju, lurotencj, et.) i ovabixe, rrom tue ortne, ror aueuu Of the ovirlPt. M USC V LI5E, tr.jrodlne, etc. i Dot Flvt Drops. Prlce (2 drachms), $2.60. rba fbTtlolocIrtil effecta prodaced br iinirle doM of Ccrobria re ccelermtloa I of the pal wltö teaüag of fnllaet and dlAM.In in .Ha ha.H .hllaratinn fit m nr t m lnciaed nrlnarr eicretlon. mop-meniatlon 9 ,ot trie expui8ive iorce vi ine uiauarr tun perlaUltlc actlon of tne lnteatines. lncreu l mniealar BtreDrth end eodarnce. lacreMed porer of Vision In elderly people. l a ncrawMi ippelite tnd aueiuve power. wnere ioci amzxm r not luppuea 1 irlth theRmmpn.l Afi-rsJ F.Ttract thy will . b nOiled. toirttlu r uli II rxutloa; Ultirataro oa ti. tubject, on recelpt of prlce, bj TUE COLOmil CDE3IICAL. CO u WMhliiftovi, D. C
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1 1 b e. Neman von N. vcn Ä l i n et o ftr o t in: (Zortsedung.) 'o imiB er eben, onc daß er eZ matt, dahin gebracht werden. Ich will Sie ind: durchaus nicht dazu überreden, lieber Onkel, wenn es Jhnm Gefühl widerstrebt. Es ist nur nach meiner Ansicht das einzige Mittel, einem so unangenehmen Handel die Spitze abzubrechen und Sie selbst nach einer Richtung hin wenigstens zu beruhigen. Glauben Sie mir, sein qeistiger Zustand ist wirklich krankhafter Art.W'nn ich nur hiervon die Ueberzeu gung gewinnen konnte! .Lassen Sie ihn, ohne daß er es weiß, beobachten. Wie wäre es, wenn Sie heute mit ihm bei uns speisten? Ich werde Doktor Behling, welcher selbst ei'e Anstalt für Nervenkrank: mit großem Erfolg leitet, gleichfalls bitten, unser Gast zu sein. Aber prechen Sie vorher nicht mit Fnh, es dürfte sonst zu heftigen Scenen zwi schen Ihnen kommen, in deren Folg? er es ablehnen könnte, sich hier einzufmden. Schreiben Sie ihm ein kurzes Billet des Inhalts, daß Sie in Berlin sind und um sechs Uhr mit ihm hier in unserem Hause zusammenzu treffen wünschen." .Und wenn er Nicht kommt? Er wird kommen. Er wird nichz den Verdacht erwecken wollen, als habe er ein schlechtes Gewissen." Der alte Herr zieht die Hand der jungen Frau an seine Lippen. Ich danke Ihnen sur Ihre berettwllllge Hilfe und nehme sie an. Beide Eventualltaten sind zwar schrecklich sur mich, aber ich glaube doch, daß ich das Bewußtsein einer geistigen Störung pti meinem Sohn, so schmerzlich sie metnem Herzen sein wurde, der Ueberzeu gung vorziehe, daß er bei vollem Berstände und kaltem Blut betrogen hat." An Miras Schreibtisch wirft er dann einige Worte auf seine Karte, welche dem Diener zu schleuniger eigenhanol er Besorgung übergeben wird, während sich Mira in ihr Schlafzimmer begibt und dort gleichfalls einige Zei len schreibt, welche folgendermaßen lauten: Verehrter Herr Doktor. Wurden Sie die große Liebenswürdigkeit haben, heute um sechs Uhr bei uns zu speisen? In erster Linie treibt mich zu dieser Bitte der egoistische Wunsch,' den interessanten Gesellschafter, dessen Bekanntschaft zu machen ich letzthin daZ Gluck hatte, als Gast m unserem be scheidenen Hause begrüßen zu dürfen, in zweiter Linie möchte ich Sie aber auch als Arzt um Ihren Besuch, bitten. Es handelt sich nämlich um einen un glücklichen Verwandten meines Man nes, dessen hochgradige Nervosität sei ner Familie zu der Befürchtung Aeranlassung gibt, daß sein geistiger Zustand, welcher hereditär nicht ganz normal ist. einer sorgfältigen ärztlichen Behandlung bedarf, zunächst zedoch. ohne daß er selbst es wem, der Beooachtung. Zu wem aber könnten wir m dieser Beziehung größeres Vertrau en haben, als zu Ihnen, dem berührnten Kenner der menschlichen Seele, der schon so vielen Unglücklichen Heilung gebracht hat! Gestatten Sie mir noch. die Bemerkung hinzuzufügen, daß wir glücklich sein wurden, ln einer Parties len geistigen Störung bei dem jungen Mann die Entschuldigung und' Erklarung für so manche unbegreiflicheHande ' jr. a frrf. 'I Hingen zu slnoen, weiaze uns um in die lebhafteste Betrübniß versetzt ha. ben. Ich brauche wohl nicht erst, zu la. gen, daß die Familie jedes. Opfer brm gen würde, um festzustellen, wie weit diese seelische Störung bei meinem armen Vetter vorgedrungen ist. : In der Hofnung. daß Sie, verehrte? Herr Doktor, uns nicht vergebens an Ihr menschenfreundliches Herz appelliren lassen, und daß wir Sie heute.um sechs Uhr erwarten dürfen, bm ich Mit M' sonderer Hochachtung Ihre sehr erg: bene Mira von Erlingen." , - ' j Nachdem sie ihrer Zofe aufgetragen.' diesen Brief sofort an seine Adresse zu besorgen und die Antwort mit zurück zu bringen, begibt sie sich wiederum in das Wohnzimmer, woselbst 'der alte. Herr noch immer in tiefster Niederg!' schlagenheit über die eine Angelegenheit spricht, die ihm allein am Herzen, liegt, und veraeblich von Reinhardt irgend welche Einzelheiten zu erfahren sucht. Aber Reinhardt bleibt dabei, daß ?er nichts wisse und nichts erfahren hahe, so daß sein Onkel endlich aufgebracht ruft: Ich sehe, daß Du entschlossen bist, mich im Dunkeln tappen zu las sen. Es mach! Dir zwar alle Ehre, daß Du aeaen Deinen nächsten' Ver wandten nicht auftreten willst, aber ich date. dan ich berechhat wäre, - die Wak rHeit zu erfahren, und so wahr ich hier stehe, ich werde sie erfahren, und sollte ich die Hälfte meines Vermögens daran setzen. ' 'Damit steht er auf und empfiehlt sich, um zunächst dem Baron Elden eu nen Besuch zu machen und von da aus zu dem Chef der Geheimpolizei zu sah; ren, wozu ihm der Baron gerathen hat. Dann ruht er etwas im Hotel aus und findet sich eine halbe Stunde vor der bestimmten Zeit wieder in der König' gratzer Straße ein. Ich habe meinen Tag nicht nutzlos vergeudet!" sind seine ersten triumphirenden Worte. Auf jeden Fall bin ich um einen Schritt weiter gekommen. Was hast Du in Erfahrung ge bracht?" Reinhardt und Mira rufen es gemeinsam. Ehe ich das Hotel verließ, um mich zu Euch zu begeben, hatte ich d.en Ve such eines Geheimpolizisten, welcher, mit den weitestgehenden Vollmachten versehen, heute Vormittag zu meiner Verfügung gestellt wurde. Der Mann versteht seinen Beruf denn nach weni gen Stunden schon war er im Stande, als ersten - Änhaltspunkt für -weine-t Nachforschungen den Namen drs Aü
wrö'zu nennen, defstn Feder di: beiden gehässigen Artikel entstammen, welche Fritz so schwer belasten." Kannst Du uns den Namen nennen?" frägt Mira rasch und gespannt. Warum nicht. Es ist der eines
kleinen Winkelskribanten, dessen Gewohnheit es ist, aus dem Dunkel hervor, gedeckt durch die, welche ihn bezahlen, zu stechen. Der Mensch nennt sich Julius Mackendanz." Mackendanz! Reinhardt springt aus. Ja. ist Dir der Name bekannt? Ich meinestheils höre ihn heute zum ersten Mal Julius Mackendanz, sagst Du? Irrst Du Dich auch nicht? War der Vorname nicht vielleicht Paul?" Nein, das weiß ich ganz genau. Julius war der Name." Das ist aber merkwürdig. Was ist merkwürdig?" Oh nichts! Es war nur eine unwillkürliche Jdeenverbindung, die sich an den Namen knüpfte." Der Bruder dieses Menschen nämlicy, der Schriftsteller Paul' Macken. danz.' ist ' 'Hausfreund'' bei Altenaus." fügt - Mira erklärend bwzu.-"'Lenöre beschützt ,hn, ja man sagt sogar,' vag ihre Beziehungen ein wenig zu freundschaftlicher.Natu? seien." Bei Altenauö ! soso! Ja, wie ist mir denn? Altenau ist ja auch in den Handel mit Fritz verwickelt. Das ist j eigenthümlich." Ja, n:ck,t wahr? Es bat etwaS Sonderbares, wenn man Consequenzen daraus ziehen wollte" Ich werde morgen früh zu ihm hinfahren. Er ist ein anständiger Kerl, der mir die Wahrheit sagen wird." . Leider befindet er sich seit acht Tagen in der Schweiz." Das ist fatal. Aber mem alter Freund Ebenstem ist doch noch hier. Der, Vorfall fand :n seinem Hause statt, er muß also doch etwas davon wissen." Das glaube ich kaum!" warfReinhardt. hastig dazwischen. Jedenfalls hat eine kleine Anzahl von Herren, ohne daß der Hausherr darum wußte, in'eZnem geschlossenen Seitenzimmer Hazard' gespielt. Onkel Ebenstein erhielt ohne Zweifel ebenso wie alle Welt erst durch die Zeitung Kenntniß von dem. waö seiner Zeit in seinem Hause vorsiel." Ist es Dir nicht auch auffallend. daß gerade Mackendanz. dessen Brudee bei Ältenaus ein- und ausgeht, der Verfasser des skandalösen Artikels ist?" wendet sich Mira an ihren Mann.' - - Nein. Es ist ein reiner Zufall. Altenau steht, über jeden Zweifel erhahen da. , Welchen, Grund hätte er auch. unehrenhaft zu handeln?" Nun, ich will ja auch gar nicht beHäupten, daß eine bewußte Absicht zu Grunde gelegen, hat. Eine gelegentuche' gedankenlose Jndiskretwn Lenore gegenüber 'würde genügt ' haben. Die Männer sind ihren Frauen gegenüber nicht immer auf der Hut und lassen sich oft zu vertraulichen Mittheilungen hin reißen, welche sie besser für sich behielten. ' Wenn man nun bedenkt, daß Paul ' Mackendanz Lenore nahe steht. sich . jedenfalls ihres Vertrauens er freut, so wirft das ein ganz neues Licht auf die rathselhaste Angelegenheit." ; Der alte Herr verfolgt aufmerksam daS 'kurze Zwiegespräch zwischen dem Ehepaar, und beschließt m seinem' Innern dem gegebenen Fingerzeige, der ihm . vollkommen einleuchtet, nachzugehen.. . Jede weitere Erörterung über diesen Gegenstand wird'indeß durch den Eintritt deö ArzteZ unterbrochen. . Doktor Behling trägt in seiner äußeren Erscheinung nichts zur Schau, waS an seinen Beruf erinnern könnte. Er ist tadellos gekleidet und bewegt sich mit der leichten Sicherheit eines gewandten Weltmannes. . Nur in den Augen liegt ein stiller, forschender Ausdruck, gleichsam als sei' er gewohnt feine Mitmenschen von innen heraus mit der' Seele zu betrachten, um' auf dem Grunde der ihren lesen zu können. Freundlich ernstes Wohlwollen spricht sich in seinen Zügen aus und gewinnt ihm auf den ersten Blick Vertrauen. Er berührt mit keinem Wort den eigentlichen Zweck seines KommenS, küßt der, Hausfrau verbindlich die Hand und berührt mit heitere? Leichtigkeit die klei nen Ereignisse des Tages, als habe: er ihnen allein das eingehendste Interesse gewidmet, so daß Herr von Erlingen einige Zeit daran zweifelt, den bekann ten Irrenarzt vor sich zu sehen, und der Meinung ist. er habe eS mit einem anderen, von Mira noch dazu geladenen Gast zu thun, bis die junge Frau, nach der Uhr sehend, bemerkt: Fritz läßt auf sich warten. Es ist sechs Uhr. und ms auf ihn wäre unser kleiner Kreis versammelt. Abermals der Ton der elektrischen Klmgel auf dem Flur. Die Augen des Arztes heften sich aufmerksam auf die Thür, und der beklagenswerthe Vater springt unwlll kürlich empor. Er macht es sich erst in diesem Moment klar, daß er seinen Sohn 'nach Allem, was vorgefallen, jetzt vor Zeugen begrüßen soll, und sich daher nicht m den widerstreitenden Ge fühlen, ; welche ihn beherrschen, gehen lassen darf. '"Fritz seinerseits bleibt einen Augenblick unsicher auf der Schwelle stehen und durchfliegt mit scheuem Blick das Gemach. Die Anwesenheit emes Frem den jedoch scheint ihn einigermaßen zu beruhigen. ' Auf jeden. Fall kann es Nicht in seiner Gegenwart zu sturmi schen Familienscenen kommen, wie er sie erwartet und gefürchtet hat, und wi: sie fast bei jedem Zusammensein von Vater und Sohn unvermeidlich sind. denn der alte Herr M eine heftige Na tur. die Alles . stark 'zum Ausdruck bringt, waS sie lebhaft empfindet, und Fritz mit dem ewig schlechten Gewissen knickt gewöhnlich moralisch vor ihm zu sammen wie ein schwaches. Rohr oder fetzt den lauten ZorneSausbrllchen auch wohl 'ein stummes, dumpfes, trotziges Smweiaen entaeaen. und BeideS brinat
i bin alten Mann nur noch mehi aus.' In diesem Fall jedoch ist der Schmerz v v. n.i.1 r
ino Kummer üc cic cmprin. det, so tief, daß es wohl, selbst wenn sie sich unter vier Augen befunden hatten, nicht zu den gewöhnlichen heftigenZornanfallen gekommen wäre. Fritz schöpft ein wenig Muth aus dieser scheinbaren Ruhe. Vielleicht weiß der Alte noch nichts, und mit denn jetzt nach Berlin? Ich war ganz überrascht, als ich Deine Karle er tl.sl I hielt.
gejpttuer JUveriicyl geyl er vor nch eine schone Rede zurecht und spricht und frägt halb verlegen, halb froh: mit einem Feuer und einer Wärme, die Sieh da, Papa! Was führt Dich einen selbst in Erstaunen fedt. und
Doktor Behlmg hat bis jetzt noch es ist raffinirt. Es ist ein fteventlinicht gewußt, um wen es sich handelt, ches Spiel mit unseren heiligsten Em Als ihm Fritz jedoch vorgestellt wird, pfindunaen!"
entsinnt er sich sofort des ominösen Artikels, der jetzt in aller Leute Munde ist, und es wird ihm klar, welche Hoffnungen und Befürchtungen der Familie durch sein Urtheil entschieden werden sollen, und daß er die Verantwortung trägt, wie er auch entscheiden mag. Er si:ht in diesem Helden des neuesten Skandals einen schwächlichen, jungen mnfsfri mtt f rirsTrt HVr ' ia.rViXsr WVttt (lVit iillt VVU UHVVV.ik Zuckungen entstelltem ' Greisenaesicht und' scheuen Äuqen. die unruhig ' von Einem zum Anderen wandern. -
Der alte Herr reicht seinem Sohn sagte einer, rem geborenen Fürnur mit einem stummen, ernsten Blick siin."
die Hand, was dieser, der einen ganz das gewohnheitsmäßige, nichtssagend: kurze Lachen ausbrechen labt. ' Verdammt heiß hier!" ruft er un-
anderen Empfang erwartet hat, und aver säst zurück, als er ihr m das sonst nickt weiß.' was er hiervon halten soll, so schelmisch lachende Antlitz sah. über die Maken irritirt. und ibn in Himmel! Wie fchwermüthia fah die
natürlick laut, um das Beben 'eine: lag em Ausdruck schmerzlicher ResignaStimme zu verdecken.- Warum ba- tion und als sie ihm die schlanke Hand
ben Sie die Fenster nicht offen. Mira? Man erstickt ja hier! Ich begreife gar nicht. Papa, daß Du bei diesem Sommerwetter das Land verlassen konntest, In Trieberg ist es doch wenigstens kühl, Ich werde Dich nächstens dort überfalKn." Wenn micb nickt sckwerwleaend: Gründe veranlaßt hätten, jetzt hierher zu kommen, hätte ich sicher nicht mein schönes Trieberg mit der Hitze der Stadt vertauscht." ftrin lackt abermals w.iS sl)ll tr auch hierauf erwidern und zerrt an " I den Quasten der Tischdecke, die sich gerade in seinem Bereich befinden. Für alle Theile ist eine Erleichterung, als der Diener die Flügelthür zum SpeiseZimmer öffnet und man zu Tisch gehen kann. Doktor Behling und Mira traaen indek allein die Kosten der Unter. gen indeß allein die Kosten der Untere Haltung während des auserlesenen kleinen Diners. Der Erstere spricht mit großer Unbefangenheit und richtet seine Worte häufig an Fritz, der, wenig genießt'und die' Bißen heftig hinunter würgt, dafür aber desto mehr trinkt. Im Lause des Gesprächs, erwähnt der Doktor auch eines geringfügigen Ereignisses. das in dem Klub stattgefunden. welchem Reinhardt und Fritz an gehören, und bemerkt beiläufig zu dem ii ' ii. "- r- i . cBicira graanoi: ,ic slno ja woyl auch Mitglied des Klubs und wissen Alles, was dort vorgeht, sicher noch besser als ich, der ich es nur durch dritte Hand erfahre." (Fortsetzung folgt.) MSdl,se! schlau!" . Bon Julius Keller. ES war daS Bracht - Exemplar aller Bouauets. daS Herr v. Lenzfeld dem niedlichen Kammerkätzchen entaegeniirrale, wayreno es iym oie yure rn. .i. , - .!. . fl rfl. . l -I t ... 4. rt''--uiu ouooir ver jnenm vssneie. DaS anädiae Fräulein noch nicht aufgestanden . aber Lieschen, wie sehen Sie denn auö? Ist bnen über Nacht der Herzallerliebste untreu geworden?" " Lieschen sah in der That so betrübt aus.' daß diese Fraae des verdutzt dreinschauenden Kavaliers wohl berecht:gt war. . ... ' ' So reden Sie doch." fubr dieser üianacno toii. jüici voue itagc langi . hat mich daS Geschick von diesem Hause fern ehalten, und nun. da ick mit freudig erregtem Herzen endlich meinenFuß wieder über die Schwelle setze, bearukt mich da ein Gesichtchen, das na. aber fo schießen Sie doch endlich los, Gehelmnlßkramerin!" Lieschen sah ihn an, schwieg aber noch immer. Sie deutete nur mit auSgestreckter Hand auf eine leere BlumenVase und schickte sich dann an. das Zimmer zu verlassen. - Lenzfeld folgte ihrem 'Winke und steckte das Bouqittt mit einer Fürsorge. i:. (Yl r . c.a rt?.i. ...ir. t yic üciu icic oc suojcixes eniipracn, tn die Base. Dann wandte er sich wieder der Zofe zu. Sein nicht unschönes, aber etwas blasirtes Gesicht hatte sich tn ernste, -gemessene Falten gelegt, alS i n tt jr rv ? , m sormucyem .one jaaie: ,Das gnadiae Fraulein wird ja wohl für mich zu sprechen sein?" O gewiß. Sie bittet den Herrn Baron nur um einige Augenblicke Geoulo. .Diese Worte kamen so gedrückt und kleinlaut heraus, daß der Baron nicht umtyt konnte, noch einmal mit Fragen in oas 'caochen zu dringen.' f N t ' i. lesoeiy aver cyuttelte nur das hubsche Kopfchen, seufzte melancholisch und verließ dann, das Ammer. Ganz verdutzt blieb Lenzfeld zurück. (?r vergaß vor Verwunderung sogar, seinen Hut abzulegen, sondern blickte jucyeno und prüfend im Zimmer umrier, ais gelte es, hier irgend eme große tt27.:;;2 zu entdecken. . . Diese Prüfung schien ihn jedoch wierer zu beruhigen.- DaS reizende kleine Gemach,' das Meisterstück eines mit vorneymer Eleganz eingerichteten Kunst - ler - Boudoirs, strömte heute dieselbe Behaglichkeit und gute Laune aus, wie rmmer. Alles stand an seinem alten Platze, nichts deutete darauf hin. daß die Bewohnerin Stunden der Ausre- . gung ooer unruye oerieol yaoen lonne. !coch immer nachdenklich, begann er mit den Quasten seines Sessels zu fpielen und eine Melodie leise vor sich hin zu pfeifen. . Aber nach wenigen Minuten stand doch von Neuem he
unruhig! wieder aus und trat'' an'Z xttrfiiiT Uw,r'
.Sie läßt mich lange warten, die holde Goldelse," monologisirte er, wahrscheinlich, um meine Aufregung zu steigern und dann mit der Erklärung mehr Effekt zu erzielen. Wahrhaftig, ich bin aufgeregt, und es ist auch kein Wunder ein Heirathsantrag ist schließlich kein Pappenstiel sie macht dann beißt 3: Kommen Sie in drei Tagen wieder! In drei Tagen! rrs m r jr . i. n m zas ii scoon oeroacylig. . nocy meyr: Er durchmaß einige Male in erhöbe ter Ungeduld das Gemach und drehte in nervöser Erregung die Enden seines martialischen Schnurrbartes. Aber lange sollte er nicht mehr zu leiden haben. Nur wenige Minuten vergingen noch, dann öffnete sich die Thüre, und fcie junge, gefeierte Sängerin, die um schwärmte . Diva des Opernhauses. TfntsHFllV tn'S siTTrrffl W( f .Wte.llMM. . - , 7, ' Sie war in eine entzückenden Haus' tollette gekleidet und' glich :tn ihrer von nehmen Erscheinung. wie ' Lenzfeld Hastig eilte er ihr entgegen, prallt, schöne Hilda heute aus. Ein Schleier der Wehmuth war über ihre Züge gerettet, m ihren großen blauen Augen entgegenstreckte, bemerkte er deutlich, daß sie zitterte. miommen, mein ncvcr aron. lag ne mi: umflorter stimme, wre danke ' tch Ihnen sur ihre zarte Aufmerr,amleil." oavei wies t aus oen prächtigen Blumenstrauß. Ich bedarf jetzt solcher Zeichen wahrer Zukgung mehr denn je " , .?ber mein theures, gnädiges Frä'u--f miaz narr: ueiaze Wandlung ist wahrend dieser unseligen drei Tage meiner Abwesenheit mit Jhi vorgegangen? Sagen Sie mir W 4 jJE & Y a CC a 4 3 M. kl a l w O neu. a m 9 lnr Wer hat Sie gekrankt, beleidigt? Wen 'oU Zur Rechenschaft ziehen ; . "'. Freund! jon kann JJSS L?S ""'. vuu nid5 bekämpfen Er fand auf diese Worte keine Ent gegnung und starrte sie nur fassungslos an. Ich habe Ihnen eine traurige Enthüllung zu machen." Nun fuhr er wirklich zusammen. Ah! ah! jetzt beginne -ich zu ahnen! Es gibt nen dunklen Punkt in Ihrem Leben, -ein Etwas, das Sie mir bisher verschwiegen und das Sienun zwingt, meine Bewerbung Islbiiiwenfnt jiiuc luuiucu cuvu icuyuict, als sie erwiderte: O nein! Das ist es'nicht! Im Gegentheil. Es erfüllt mich mit Freude, Ihnen zu sagen daß ich bereit bin die Ihrige zu werden!" Oh Fräulein Hilda. ist das wirklich Ihr Ernst wirklich? Er brachte das in merkwürdige wirrung heraus. Warum jubelte er mcht auf bei. diesen Worten? Er vermochte sich es selbst nicht zu erkla n, aber. die. Art ihrer Zusage und die begleitenden Umstände machten eiI T i LT .Cr.. fClmm - inn uiuui ücujuujitjciiucii vtiu I s-.. j c r.: rc I.c:v iiuu uu, cm vtmviiiiücn. - verzeihen sle, theuerste Hilda, be gann er verlegen, ich möchte-Sie nicht verletzen, aber Sie geben mir Ihre Zusage in einem so merkwürdigen Tone Zürnen Sie mir deshalb nicht, Herr Baron. Wenn Sie wußten! . Ge rade setzt ist Ihre Bewerbung, Ihr 1 m freunoilcyer virnrag . meine einzige tuge. mein einziger Halt. Wenn i : jp. i.i, !xi . i i . - itf iviii yuuz Sie war bei diesen Worten lanMM auf ton zuaekommen. aber uner klärliche Empfindung! . anstatt beseuat vor ihr m die Kniee zu sinken, rettrirte er instinktiv Schritt für Schritt, als wolle .er sich ihrer Zärtlichkeit ent ziehen. - Meine Gnädigste Sie machen mich mit diesen- räthselhaften Andeutungen ganz bestürzt. So sagen Sie mir doch vor Allem, waS Sie betroffen hat?! Ein trauriaeS. fehr traurio.eS Geschick, das freilich Sie vielleicht nicht I . . r- e i . ßanj o jcymerziico empjlno:n wer den " . ' Fast ärgerlich fuhr es ihm herauS: - Aber um Gotteswillen, was. ist denn das. für ein. Geschick?" - . . , , ie. uai canj oicyl zu iym yeran. legte die Hand auf seme Schulter eS wurde ihm höchst unbehaglich dabei sah ihm mit unsäglich wehmüthigen Blicken fest m die Augen und sprach dann tonlos: Ich habe meine Stimme verloren! Mit einem heftigen Ruck befreite ' er sich von der auf ihm lastenden Hand und trat zurück. I . m . m m Äder das ist ja .:..cyt möglich! ssotterte er -und blickte sie völlig fas sunaslos an. . ' Es ist die volle, traurige Wahrheit.' mein Freund, entaegnete sie'resigmrt. Die Erkältung, die mich während der letzten Woche am . Austreten gehindert hat, ist verschwunden Mit ihr aber auch meine Stimme Aber die Aerzte was sagen die Aerzte? DaS Schlimmste nichts! 1 Eine peinliche Pause entstand. Sie hatte sich schmerzex't aus den. Diva niedergelassen ftmd völlig rathIoS und mit bleichr...' fast finsterem Gesicht am Fenster. . , . Plötzlich aber raffte sie sich empor l . 5 i . f in' uno iagie Mil eryooener, zuuericyliicy klingender Stimme: Aber jetzt, lieber Freund, da .Sie l daZ Furchtbare wissen, kommen. Sie, um mich zu trösten!.. Sägen Sie mir, - 'lfcaß Sie als mein Satte mich durch
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Ihre . Liede. Ihre fo oft bewiefene, Anhänglichkeit entschädigen werden für all' die glänzenden Freuden und' Triumphe meiner Künstler - Carriere, auf die ich nun ferner für immer verzichten muß." Der Baron rührte sich nicht vom Platze. Wie angewurzelt stand er am Fen sier und tastete nervös an den prächti gen Vorhängen umher Verzeihen Sie, gnädigstes Fräulein, wenn ich in Folge dieser schwerwiegenden Enthüllung vielleicht njcht gleich den rechten Ton finde. ' Ich bin überzeugt, daß auch Sie in diesem Augenblicke kaum fähig oder geneigt sein werden, . noch über andere, über gleichgiltigere Dinge zu sprechen, als das bedauerliche Mißgeschick, das Sie betroffen. Auch müssen Sie sich schonen. jede Aufregung vermeiden, möglichst wenig reden vielleicht ist doch noch Hoffnung vorhanden." Dann raffte er sich endlich zusammen, um ihr näher zu treten, und ergriff ihre Hand. - Glauben Sie mir man muß nicht immar gleich das Schlimmste fürchten, nicht gleich verzagen. Ich werde mich an die besten Autoritäten Deutschlands und des Auslandes wenden, und jetzt gleich, noch in diesem Augenblicke, will ich Schritte thun, um Ihnen Ihren kostbaren Schatz, Ihr Gold, Ihr Vermögen, wieder erobern zu helfen. Jetzt gleich! Es muß gelingen " . .Wenige Minuten darauf hatte Baron Lenzfeld sich empfohlen, die gefeierte Sängerin aufgelöst in Schmerz zurücklassend. Aber bereits am nächsten Morgen kam er wder. ' Eine Autorität" batte er noch nicht zu Rathe gezogen, aber ,c...: v.. c v. rtic jiiuutyctici tuu( ii;ui uuiu ueu yc gangen. Er wollte doch vorher noch einmal mit der Diva reden. Nun, Kleine, wie geht's Deiner Herrin heute?" fragte er Lieschen beim Eintritt erwartungsvoll. Sie antwortete nicht, -lachte ihn mit einem merkwürdigen Ausdruck, der ihm fast wie Spott vorkam, an und verschwand. ' Hm! Heute so vergnügt!" mur melte er verwundert und ließ sich nachd'enkllch in einen Sessel fallen. Aber m nächsten Moment schon fuhr er uberrasckt emvor Was war das? Was scblua da ' ' r vom Nebenzimmer her an sein Ohr? Stimme, unbedingt Hildas Stimme! LLUllX . LCLIL. V.3 I1JLI L rillT Und sie klang fo rein, so schön, so voll. so entzückend und so kostbar wie je zu bor!. Was sie sang, war eines jener kleinen Liedchen im Volkston", durch die .sie in populären Concerten so oft die Menge entzuckt hatte. Grenzenlos überrascht blieb er stehen. horchte mit angehaltenem Athem und verschlang die Worte des naiven und doch für ihn so bedeutungsvollen Textes: Naht sich ein Jüngling Dir, Mädel, sei schlau! Ist's auch ein Kavalier, Mädel,' sei schlau! Nennt er Dich fein und hold, . Mädel, sei schlau! Will vielleicht nur Dein Gold, Mädel, sei' schlau!" Der Baron verstand . jedes Wort ach, sie war ja herühmt, ihre deutliche Aussprache! Ja, er kannte das Lied sogar. Niemals aber hatte er dessen Smn so erfaßt,' wie m diesem fatalen Augenblicke. Er preßte in ohnmächtigem Zorn die Livven aufein-nh-r irnS sATitt Tr f.ektt e. f y f v Vi 9 owqwv die tun, daß die Nahte des Hand fchuhs krachten. In demselben Augen blick, während aus dem Nebenzimmer her der zweite Vers des Liedes ertönte. erschien Lieschens. Kops m der Em SZNgsthür. Diesmal lachte die Kleine M A ? A IM a m . m W & 3 mm uuci üujiji; vjiuyi uuu uua war Nicht . mehr leichter &P0M w vorhin, sondern diabolischer Hohn! Yik ffTMn. ArlM muM firniWb. mit htHtttm rifn tn "1 . ....v vktk' "- OI" ' i -1 ' o - -7........ v... Ausaanae zueilend, ibt entaen. Sage Deiner Gnädigen, sie M möi . U . . ' Ö S nur einegrokeangerin. sondern eine nocq größere, nomooianun:? Z2 fi p..,.tt . U iykiVb tuy lfc friVV4i uiitiis yt: sagt. Und wissen Sie, was, sie mir daraus erwidert hat? , Das wird meinen zukünftigen Herrn Gemahl be sonders freuen dann wird man mich noch besser bezahlen! - Dabei öffnete Lieschen dem Baron unhöflich weit die Thüre und ihr la chendes Antlitz erschien ihm jetzt als armienoe irane. . ucr tieft einen kaum hörbaren Fluch aus. Ohne noch ein Wort zu sagen, schritt er hinaus . und stolperte die Treppe l,'inab, wahrend ihm in gedämpften Ac rorden aus der Wohnung der Sängerin immer wieder in das Ohr klang: . Mädel. , fe! Mau!- ' - - .. . . . , anfe Mucho's Oeft Havanna Cigars."
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