Indiana Tribüne, Volume 18, Number 82, Indianapolis, Marion County, 9 December 1894 — Page 7

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Die güldenen Medaillen. Seit einiger Zeit gab es in Berliner Künstler frei sen und in benachbarten Lagern ein unzufriedenes und bisweilen erregtes Gerede über die goldenen Kunstausstellungs - Medaillen. Der Kaiser hatte, in energischem Gegensatz zu den Kunstmeinungen der Jury, Frau Vilma Parlahgy, die ihn, wie man weiß, in einer rothen Husarenuniform gemalt, auf die Liste der Preisgekrönten: geschrieben und, wiederum im Gegensatz zu den Meinungen der Jury, dem Erbauer des Reichs Hauses, Paul Wallot, die gleiche Medaille aberkannt. Zum Theil eine Folge dieser Affaire ist es. wenn jetzt die .juryfreundliche Akademie derKünst; cn Frau Parlaghy keinen Raum für eine Ausstellung ihrer Bilder Herleihen will und wenn der Kais der malenden Dame zu gedachtem Zwecke die hore der Natiznalgalerie öffnen läßt. Ehe' man sich über eine Sache hitzig regt, soll man erst fein überlegen: lohnt's bei Erregung? Und die Frage ist diesmal doch kaum mit einem glatien Ja zu beantworten, schreibt das Berl. Tageöl." Frau Vilma Parlaghy hat eine golene Medaille! Ein weltgeschichtliches Ereigniß! Eine Revolution in der Kunstgeschichte! Frau Vilma Pari ghy wird auch diese Medaille am Ländchen ans der, künstlerischen Wallungen so zugänglichen Brust tragen, n?ie'ste bei festlichen. Anlässen schon andere Zeichen behördlicher und höfischer Anerkennung dort aufhängte. Wen kann das geniren, wenn es die Dame selbst nicht genirt? Frau Vilma Parlagby verdient diesen blanken Ausputz richr. ...? Mag sein, aber wo ist der Neidling, der ihn ihr neiden möcht:? Frau Vilma Parlaghy erhandelt sich cuf dem Reclamemarkt ihre Berühmtheit? Mag sein, aber das werden doch euer) ihre Gegner nicht leugnen wollen, fcafe sie sich einen Namen gemacht hat. Denn eigentlich ist sie nicht auf ParIaghy" getauft, sondern recht schlicht und simpel auf einen weniger paprizirim Namen.Und dann der andere Fall, der Fall Wallot. Der Erbauer des deutschen Reichshauses wird keine goldene MeTaille in den Koffer packen, wenn er. flach Dresden geht, wohin man ihi ehrenvoll berufen hat. Erhaben über Mißgeschick", wie es auf dem meckler.burgischen Orden heißt, wird es dem Umstand gelten, daß sein Werk nicht so at erstehen können, wie er selbst es geplant. Die Geschichte des Reichs lagsbaues lehrt, was dabei herauskommt, wenn Dilettanten, Wnen eine lohe staatliche Stellung ein gewisses Ueberg:wicht verleiht, ,in Kunstdingen "den Ausschlag geben dürfen. Nun wird gesagt: es ist doch ein praktisches Interesse da, denn die goldene Medaille giebt ihren Inhabern ias Recht zum jury-freien Eintritt in die jährlichen Kunstausstellungen. Frau Vilma Parlaghy wird also von im ab, ohne die Jury zu befragen, ausstellen dürfen, was sie will. Sehr ut. Denn entweder der Hof bat Recht, und Frau Parlaghy ist wirklich eine vorzügliche Künstlerin und dann können wir uns nur freuen, recht Diel von ihren Schätzen auf unserem sommerlichen Kunstmarkt zu sehen. Oder aber die gelernten Kunstöerstäniiaen haben Recht, und Frau Parlaghy ist nur eine sehr mittelmäßige Portraiiisiin dann kann sie erst recht gar nicht genug Bilder ausstellen, denn mit einem jeden einzigen wird sk. die Wahrheit des Kunstkenner-Urthells beweisen. Auf das Bischen Raum in dem Moabiter GlaiZhause kann es da1t doch nicht ankommen. Die ganze Medaillen-Frage ist eigentlich erst unter dem neuen Curse so .actuell" geworden. Zur Zeit des al-. ttn Kaisers ging es in Kunstdingen meist friedlich zu. Man weiß, wis Kaiser Wilhelm der Erste in Fragen, in denen der vielbeschäftigte Herrscher eines großen Reiches doch kaum gründ lich unterrichtet sein kann, sich auf den gewissenhaften Rath der Fachmänner zu stützen pflegte. Seme Gemahlin. die Kaiserin Augusta, eine Fürstin mit feinen geistigen Interessen und oornehmen künstlerischen Neigungen, trat un ern aus der stillen Zurückgezogenheit, die sie sich mit den Phantasiegebildcn und Gedanken der Dichter verschönte, auf den lärmvolleren Vorplatz hinaus. Die Reqierungszeit des Kaisers Friedrich war zu kurz und zu reich an Schmerzen, als daß m ihr von irgend einem Einfluß auf künstlerische Ent Wickelungen auch nur ein wenig hätte verspürt werden können. Aber wir lle wissen, daß dieser Einfluß ei wohlthätiger gewesen wäre . . . Schon das Manifest beim Regierungsaniritt kündigte ihn an, und fraglos erwarten durfte man ihn von einem Hof. wo die geistig Edelsten der Nation, Männer wie Curtlus und der heute sieozigzah iige Bunsen, zur Tafelrunde zählten. 'Auch der neue Hof hat künstlerische aind geistige Neigungen. Der Monarch malt componirt und dirigirt. Er will die Gymnasien reformiren und wendet dem Schulwesen seine Aufmerksamkeit ZU. Eben erst wird gemeldet, daß der Sang an Aegir in den oberen Klas sen der höheren Lehranstalten zum Gegenstand eine? Besprechung" gemacht werden solle. Es ist auch bekannt, daß die bevorzugten Herren des Hofes meist auf irgend einem Gebiete sich künstle risch bethätigen. Der Eine ist ein geschickte? Klavierspieler; ein Zweiter ' dichtet Balladen; tn Dritter endlich ist bewandert in allerhand geselligen Künsten. Dieser künstlerische Geist des Hofes drängt, wie das unter einem jungen. -thatenfrohen, Monarchen nur natürlich

jst, nach außen und beeinflußt auch d:I

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öffentliche Leben. Er wird ausschlaggebend in Fragen wie der, um welche es heute sich handelt: der MedaillenVertheilung. Der Kaiser besteht auf der Preiskrönuna der Frau Parlaghy und streich! den Namen Wallot. Das ist sein gutes. m den Statuten verbrieftes Recht. Und im gewissen Sinne müssen die Kunstfreunde sogar dankbar sein für diese Entscheidung. Denn sie klärt und erbellt die ganze Medaillenfrage, Haarschars, wie das Licht aus einem rf p ? n n r f 0 r ' W' b. htiV V b Lei Leuten, die mehr als nöthig an Traditionen und, Kindheitsgewohnheiien hängen, bestand nämlich immer noch der Aberglauben, die silbernen und die goldenen Medaillen seien kunstfördcrnd und darum unentbehrlich. In diesem Jahre hat es sich für die, die es bis dahin nicht hatten glauben wollen, in München gezeigt, daß auch eine me daillcnlose Ausstellung mitunter recht r v s.i' je. . ? r aurc;:icicenu;.e uuoiae einnetm er. könne. Die gänzlich medaillenlsse ?Vf f S ri!fTii V sdz. e7TlfkilTlv l iUSJUUUll i'vl Will) IUI41U iJUlf künstlerisch wie geschäftlich, einen gan; unerhörten Erfolg gehabt: ein Viertes aller Bilder sind verkauft worden. Will man in Berlin die Medaillen Ceremonie noch beibehalten? Glaub! man das künstlerische Verdienst damit zu belohnen? Aber die Sachverständig aen oer .urn iaaen ia leioit. oas künstlerische Verdienst sei diesmal nicht belohnt worden! Also, was sind die Medaillen dann? Welchen Werth haben sie noch für die Kunst? Im gewerblichen Leben gewährt es Vortheil, die Medaille des Hoflieferanten ins Schaufenster kleben zu können. Auch im Kunstleben mag man die Medaillen ruhiz den Hoflieferanten lassen! Freilich, die Jury wird sich vielleicht den Kopf kratzen und wird denken: ja. was sind wir dann noch? Aber sie hat Unrecht, wenn sie mit ibrer Lage unzufrieden ist. Sie ist vielleicht nicht mehr die freie Künstlercommission, als die sie sich frükter, solange kein Machtwort sie gestört hat, fühlen durfte. Sie ist eine Ordenscommission, oder dergleichen. Jst das etwas so Schlimmes? Gewiß nicht. In solchen Commissio. uen sitzen geheime und wohl auch wirkliche geheime Räthe und es kann nicht so arg sein, mit diesen auf eine Stufe gestellt zu werden. Sie wird gewiß noch ein großes Feld für ihre Thätigkeit finden und noch mancher Portrait tistin und manchem Marine- unv Schlachtenmaler die Medaille derleiher! dürfen. Der gute Gott Apoll aber und seine huldreichen neun Musen wer den lächelnd diese eifervolle Thätigkeit begleiten, von dem schönen Bewußtsein erfüllt, daß die Kunst selbst durch eine Medaillcn-Verleihung nicht Schaden zu leiden vermag. SchissöbaUkUnst im Alterthum Von W. Loebell. Wohl Jeder, der zum ersten Male aach einer großen Seestadt kommt und )aselbst Gelegenheit findet, unsere moernen, qcwcltizen Seeschiffe zu bcsichligen, wird jedenfalls über die außer srcentuche I4röß: derselben und die vielseitigen inneren Einrichtungen stau:?u. Unwillkürlich drängt sich hierbei der Äedanke auf, daß der Mensch.mgeist das Möglichste geschaffen zu haben scheint Mb die chistsbauten früherer Seiten längst in den Schatten gestellt hat. Und doch ist es Thatsache, da unsere heutigen Schiffsbauten Vorgänger gehabt haben, die ihnen an Größe und Zlussührung weniger oder nichts nachgaben, ja. wenn man von dem Dampfe als Betriebskraft absieht, den man fa als solchen erst seit neuerer Zeit kennt, sie in mehrfacher Beziehung noch über trafen. Folgen wir den Aufzeichnungen eines elten griechischen Autors, so erfahren wir Folgendes: Im dritten Jahrhundert v. (5s). ließ Ptolemaus der Erste Philopater, König ron Egnpten, em schift erbauen, das 20 Fuß lang. 56 Fuß breit, vom l!iel bis zum Vorderdeck 72, und vom ftiel bis zum Hinterdeck 89 Fuß hoch war. l befaß ei:r Steuerruder von je C0 Fuß Höhe; seine längsten Ruder maßen L.0 ijufe und waren an den Handenden mit Blei beschlagen, um von den Rüderern leichter regiert werden zu können. Tas Schiff hatte zwei Vorder und ;wei Hintertheile mit sieben Schnäbeln. Vorn und hinten waren als Verzierung Thierfiguren angebracht, die nicht wemper als achtzehn Fuß Höhe hatten. TaS Innere dieses Schiffes war mit Malereien, ausgeführt von den bedeu tcndsten Künstlern jener Zeit geschmückt. Tie Besatzung bestand aus 2820 Seeleuten.1000 Ruderern und 400 kla ren. Bei einem großen Sturme im Zlilttelmecr ging es mit Allem, was sich aus ihm befand, unter. Derselbe Ptolemäus ließ noch ein endcre Schin bauen, welches Thala megos (Schlafzimmer) genannt wurde. Tiefes hatte eine Länge von 330 Fuß und eine Breite von 43 Fuß, besaß cber mit einem Pavillon, d.r auf dem verdeck angebracht war, eine Höhe von !0 tfiiß. l war em ungeheures vlachboct. eingerichtet für den nicdri scn Kassenstand des Nil. (ijane gewährte cmcn majejtäUlü'cn. ccht kö niglichen Anblick. Die .interthcile iraren mit den schönsten Verzierungen geschmückt und standen, so wie auch die .'orderthcile. fehr hoch, angeblich um der Strömung teuer zu widerstehen. Mitten im Schiffe befancen sich Speisesäle und Gemächer, d.e mit Al km, was der Reichthum nur erfinden konnte, verschönert waren. Längs der Seiten und um das Hinterthnl herum zog sich eine zweistöckige Gallcrie. Der unter Theil derselben zeiate einen durch ! brochenen St!, und die obere Etage

roar wie. eine inb f.se Veranda einge

richtet mit Fenstern. 311 der ersteren ! gelangte man durch ein am Hintcrthcil dclcgenes Vestibül von Elfenbein und

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lojtbaren hölzern, ccr grone, ganz mit Säulen umgebene Saal. Dellen innere Wände eine Verkleidung von Gcöern und Eyprcssenholz zeigten, war mit purpurnen Betten geschmückt. Die zwanzig Thüren, durch welche man in ihn gelangte, waren von Thuyaholz. mit Elfenbein ausgelegt. Die Eypres sensaulenschäfte hatten Kapitaler von ßold und Elfenbein. Die Querbalken waren stark vergoldet und die Zwit ....i :i oks.i:.3 rer brmunderlinkmiird'kistrn ?irk?it n?. ufiiruiiii c linier innen iiiii ;jMisrriiPij schmückt. Neben dem großen Saale kl) man ein ttemack mit sieben betten, ltwas weiter lekand sieh das Tamenaemack. aus einem glänzend eingerichteten Efc saal und einem anderen großen Zim. mer bestellend, aus inel&cn eine rcb. treppe zu einem tcmpclartiaen Bau

führte, in welchem man eine schöne nen lassen und dadurch auch weiteren Marmorstatue der Göttin Venus, so Kreisen zugänglich gemacht. Mit gewie eine Weihe auf sie Bezug habender nauer Kenntnisse der Verhältnisse von

Malereien bewundern konnte, (sin von Säulen des feinsten Marmors getragener Lankcttsaal war von austerordentlichcr Schönheit und wurde seinerseits nur von dem Baechussaal über troffen, dessen Reichthum auch die glänzendste Beschreibung hinter sich las sen wurde. Aus dem Verdeck batte man in orm zines Zeltes einen Pavillon aufgeschla gen, von welchem einerseits eine Treppe zu einer in assyrischem Styl errichteten diallcrie. andererseits zu einer in ägyptischer Manier erbauten Gallerie führte; letztere zeichnete sich durch abwechselnd schwarze und weiße Trägcrsäulen aus, deren runde Knäufe halberschlossene Rosen, Lctosblumen, Halmfrüchte und Blätter, durchschlungen von Bohnen blüthen, bildeten. Außerdem waren noch eine große Anzahl kleinerer, aber nicht minder tk ganter Gemächer vorhanden. Sämmtliche Segel sowie das Tauwerk vranaten in vurvurner !varbe. eine für die damalige Zeit außerordentliche Seltenheit; der Ma,t de aß eine Höbe von 120 Fuß. So war der Thalamegos denn ein Sckitt. ha des Landes her Pyramiden würdia erschien. wr rn iftn h sssir CM,m 17 v. v;n IWMIV ! IU V I hnn fftirnfHÄ Mtt rftfnffÄ rin. Minr, V V 1 vmm v v . w t.v -ss liebe für arm'.e Sckine. imb einen be. sonderen Geschmack besaß er für MarineArchitektur. Er verstand das Nützliche mit dem Großartigen zu verbinden, und die meisten seiner Niescnschiffe wurden zum Transport von Getreide gebraucht, Eines von ihnen war unter der Leitung des Archimedes vollendet worden. Der heirate stark bewaldet? 9lpfnn lirfrrfp das nothwendige Holz, und während die Bäume gefüllt wurden, ließ er in nnn PrfrniifhrtnM-fstflHMt imitnierfr chen arbeiten, auch aus allen Häfen Theere, Hanf, Taue und Segel kommen. Archias aus Neapel hatte unter Archimedes die obere Leitung der Arbeiten. Hicro kam täglich zu der Werft und euerte die Arbeiter durch seine Gegen wart an. Als das Schrn fertia war. saik, welche den ganzen Lebenslauf .samer' und mehrere ?eenen seiner 5link.' dslrstflltc. 9(nf tem Trrf mnrrn Gärten angelegt, deren Pflanzen durch ' ' i Brunnen, in denen sich süßes Wasser befand, angefeuchtet wurden. Längs der Bordseitcn befanden sich Lauben, welche mit (zpheu, Reben und Rojen überzogen waren. Der Venussaal war mit Achat gepflastert, d:e Thüren be uanoen aus ifenoeln. und die ganze mnere Einrichtung zeigte eine Unzahl 2. ron Vasen, Statuen, sonstigen Kunst gegcnstündcn und anderen Schmuck stücken. Die Decke des Zimmers. in dem sich öle Bibliothek be fand, stellte einen sich wölbenden Him um oar. oer aue iicyioaren Kon i v v. - rr r:x-it- ie stellationen und den Zustand des Himmels zur Zeit der Erbauung zeigte. Auch befand sich auf diesem Schiffe eine Eisterne, die 0,000 Quart Trinkwasier faßte, und eine andere enthielt Seewasier, in der zahlreiche eernche umhcrkchwammen. Zu bc: den leiten w erhöhen sich W" s: r.. w v 1 " rratlÄüume und onstiaen Gebrauchs - Gegenstände untergebracht mnrpn fni (ünr,, ynr hnn Nf .vv... viv... .v rv. betelt ntrn 3h irrnrn nrnnpben niiM welchen sich urfmaschine'n Mauer, breche? und unaeheure Krähne befan ' ' ' . den. und die gesammte Besatzung des chlNeS beliej stch auf mehrere hun dert Personen. Schließlich erhob sich Mitten auf dem Verdecke eine furcht bare, von Archimedes erfundene Vor richtung. vermittelst welcher Steine. Pfeile und Enterhaken auf die Weite eines Stadiums geschleudert werden konnten. Alle Außenborde waren mit Maschinen besetzt, die eine feindliche Annäherung verhindern sollten. Tie Krühne des großen Thurmes be saßen eine derartige Kraft, daß sie eine gewöhnliche Galeere aus dem Wan iüii u, un. Ü?m SU 1Kn - Sclmf x acht Anker, wovon vier von Holz und hi hm r sC iS S! Masten; den Bewn und den Fockmast viviiu wuiui. vi i'Mu fand man m den Waldungen des Aeina. aber lanae war man in Verlegenheit, von wo man den großen Mast nehmen ... " sollte. Endlich wurde dieser iu den Waldungen Britanniens gefunden und mit vieler Mühe an seinen Bestim mungsort geschastt. Dieses ungeheure Schiff wurde an fangs die Syracufanerin, später aber Alerandrina genannt. ?!achdem Hicro die verschiedenen Hä sen .des mittelländischen Meeres auf ihre Tiefe hatte l.ntcrsuchcn lassen und k aefundcn worden war. daß sie nicht im

sann Arckimedi.'s eine eiaene Masckine. vorausgesagt, eingetreten ijt e Nl

'm es in 's Meer ,u lassen Mne neue Prophezeihung in die- öax lie. vom icuneurn cjen m wc8i D s s Sch ff hatte drei' Stockwerke, w Sinne, die sich scheinbar auf ge- - Und warm geworden, ..3. - Seine Fußböden bilden aus bunten naucste Berechnung stützt, ist nun das Nun. da sie sich daran ergötzen - Will Steines eine bewunderungswürdige Weltendeoder besser das Mnschheits- die MW, - f

Stande waren, das Schiff seines gro ßcn Tiefganges wegen aufzunehmen, schickte er cs' nach Äcgyptcn zu Ptole-

maus und machte ihm ein Geschenk damit. Hier wurde cs lan;?e Jahre hin durch bewundert und zerfiel endlich, da die Neparaturkosten zu groß erschienen. Ein ähnliches Bauwerk hat aber das Alterthum nicht wieder gesehen, und die jetzige Zeit hat erst wieder derartige umfangreiche Schifte hervorgebracht. Sie Weisem von Lst-2lfrila. Der frühere Oberarzt der kaiserllcben Schutztruppe für Ostafrika. Stabsarzt Dr. Steudel. hat soeben cmen im Colonialen Jahrbuch öeros fentlichten Aufsatz über die ansteckenfcen Krankheiten der Karawanen Deutsch-Ostafrikas. ihre Verbreitung unter der Bevölkerung und ihre Vekämpsung als Sonderabdruck erschei Land und Leuten schildert Dr. Steubei die lurchtbaren Verwüstungen, die Pocken und Ruhr unter den Eingeborenen anrichten, und aibt zu -'eicker Zeit sehr dankenswerthe Rathschläge. wie man mit geringen Mitteln den Kampf gegen die Krankheiten aufnehmen und durchführen kann. Er hebt dabei auch hervor, daß man die hygiemischen Verhältnisse der Kllstcnplätz: verbessern muß. um die Einschleppung von Typhus und Cholera, die dort bisher nicht aufgetreten sind, zu verhüten. Um der Ruhr entgeaenzutreten, befürwortet er die Anlage eines großen geschlossenen Lagers für die Karawanenleute außerhalb des einzelnen Küstenplatzes am Meeresstrande, das auch eine Lazarethbaracke enthält, ftiir Bagamoyo bezeichnet Dr. Steudel einen passenden Ort. Er räth übrigens zu baldiger Canalisatwn in den Städ ten, um die Abfallstoffe und damit die Herde der Jnfectionskrankheiten in die i.ff abzuführen. Da die R bcm Innern des Landes eingeschl wiro. 1.0 mun an oer aramanen,l Sorge für Beschaffung von Mitteln und Anlage von Wasse .etroffen werden. UM so die des Uebels, schlechte Nahrung schlechtes Wasser, zu beseitig vi , , . , , X. die Pocken Mit ihrem 14taglgen Jncu- , . n ' c . f e 1 1 l. m r rr batlonsstadlum empfiehlt der Verfasser die Durchführung der Schutzpockenimpfung und die Errichtung von Lymphe anuauen, oa oie aus Europa eingeführte Lymphe durch den Klimawechsel hr leicht ihre Kraft verliert. Um die Karawanen zu rmpsen, foll eine mpfuati?n in Mpuapua eingerichtet werden. wo die meisten Karawanen durchkommen. Den eigentlichen Herd der Krankheit, das Wanlamuesl-Land, M'.'.k man durch eine Station m Tavora angreisen. aourcu auein ronnen die Pocken, die Krankheit der ?.. rrs y. r.? Manjamuesi", eingeschränkt werden. Der Welt Ende. virn vinuc ücixuni rouiue Q)vn vi rv. n.ri . tjt rn lV stevenle Generation nacy uns zum siele. XtC Opfer siele. Die neueste Annahme, I ... (X. ... . : . cn.. 1 . .-. ... v .t 'cve stcflcniponig vrnoB jii c n icu haftesten wissenschaftlichen Diskussionen giebt, ist das (5nde der Welt durch Hunger. Der englische Gelehrte Ravensteln ist nämlich auf die famose Idee gekommen, auszurechnen, wie lange Mutter Erde im Stande sein wird, ihre Kinder zu ernähren, ehe. selbe verurtheilt würden, entweder an sirkrüftung Ia 4 X mm m, A-A m. mm km m m. mm. ..1. & m m m m zu sterben oder sich gegenseitig aufzuessen. Nach ihm würden sich die Menschcn vor dieser schrecklichen Alternative befinden, wenn sich deren gleichzeitig sechs Milliarden auf unserem Globus des Lebens freuen würden. Nun yan' delt es stch nur noch darum, zu erfahren, durch welchen Zeitraum wir noch von dieser furchtbaren Epoche getrennt sind, die unseren unglücklichen Nach" kommen zwischen einem qualvollen Hungertode und einer schändlichen Menschen Neuere! die alu laßt, urcy einen i. i-i. 'r . ... - . rw ..-i vcriiailnimnamg lurzcn vermin; Na . . ... . l vennein benimmt ihn aenau auf Jahre. Die gegenwärtige Bevölkerung n eres Planeten betragt zwar kaum mehr als eine Milliarde: wenn man in-

enoe im isaare zvrz. oem ai o eliva oie uui uzn ojui ic juu ic ou tu

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üic iiutinuie yruyrcir.uc uuuyuic derselben, so wie sie jetzt besteht, anm i x K w , I f iv m. nunnii, io iann man aue zeon aurc 11 4 . t CK m einen minieren uwacys von Prozenr kanstatiren. Unter diesen Verhältnissen würde die verhänanißvolle Ziffer im Jahre 2072 erreicht werden." Wir also haben noch nicht nöthig, unsere Nebenmenschen anzuknabbern oder in Furcht zu leben, von ihnen angeknab dert zu werden, wenn wir uns nicht ge radc in die Länder begeben, wo Pets etwas kalter Missionär" im Ofen steht. für (Stuften nfn TOsltt nimmt zu gleichen Theilen Lehm. Salz und Holzasche. Nachdem man genannte Sto e mit Wasser be suchtet und gehörig durchknetet hat. best cht -? un ' 1 w VUiUU vtU Uli ui rr :r . i rrrijc.a (rniii.r . . jUi4U4 ii (.in uuniiiiui3 JJUiui, uiiu Lehm eine viel bessere Haltbarkeit zu eben. Will man V. denselben bei "nem eisernen Ofen als Kitt anweni mK mm m m m Lm mm tm m m. m A ( m m ben. i'o muß man zu 3 Theilen Lehm 1 Tbcil Borax nehmen und beides mit einander vermischen. Dieser Kitt halt vortrefflich. Erkannt. Bauer ider fo coen icin ujcnon ver imerl oat. zum . . r . Tl r i . m . m cn f r ' " ... Versicherungsagenten): Was krieg' l' letzt, wenn's nächste Woch' scho' bei mir brennt? Versicherunasaaent: CM . - f 1J . . jcun, oa rönnen ie icyon drei bis vier Jahre Zuchthaus kriegen!'

Ein Boa-Constrictor.

's ist Herbst, doch ist's noch leidlich Ln. - So daß rnan kann spazieren sch gehn. Aurora Mehlwurm spürt die Lust Dazu in ihrer Jungfrau' brüst: Und bald lustwandelnd Genaht Sie unserer schönen Prome nad'. 'ne Doppelbank, zwar klein, doch rein, Sie ladet hier zum Sitzen tm. Alsbald er cheint auch luyn uno keck Auf jener Bank der Herr von Geck, Um, wie oe: Allen, die oa wangar In ihren Sinnen nicht gei mcinr. imn ninicr inr tm .nerr notu . i - r y i . rL r. 7. m. J . rrr t.::ui I linr. Jjic oa, öic iz jüiii üciiuyi, I - i r- r..v. TJ-t t -. l schen Schwungs Genie, Wobei es ihr geschickt gelingt, Daß um des Gecken Hals sich schlingt er Boa Schleife und ihn fest - Auf ihren Rucken halten laßt. -fcie xnotet T m auter Ruh Die Boa an oemyaiie au, UNO roic uc utu uuiuu cicwi, Der Geck hoch in den Lüften schwebt. i uMit weit Ällrora lyn geiragen, was - ... . .. m. m rwi r I . rr 3 kann ich nicht, o Leser, sagen! Unbeabsichtigte Grobheit. Aeltliches Fräulein (zu einem Herrn): Sie können gar nicht glauben, wie ich mich jährlich nach dem Lenz sehne!" Herr: O. das glaube ich schon. Auf den freut man sich immer wieder, wenn man ihn auch noch so oft gesehen fort!' SicheresZeichen. Anna: Bist Du auch sicher, daß Du ihn liebst? -Emma: Ob ich sicher bin? Siehst Du dieses Kleid? Anna: Natü?. Iich seye lcy es. was ist ozmllk - mma: Sei so gut und sage mir. ob cö die aerinaste Aebnlicbkeit mit der ieki. n- j. - rn. Sn' , r. , tn i ffrt 'iirtn nnr "innrc? 'jsPin. nun Na, omgs mqr. ao... das trage ich. well eM gefallt! Entschuldigung. Richter: Sie haben den Kläger wiederholt mit Ohrfeigen traktirt!. . . Was können Sie zu Ihrer Entschuldigung vsrbringen? Angeklagter: Ja schauen S'. Gnaden Herr Richter, der Kerl mutz aber auch schon überall semen Jiopf baden, wo vv iu iiuna v-ruiiv wv . Der Trinker als Erbe, mt M hast Du geerbt, Gluckser?" z., rnn ra,rr.T2 m vr V V 4 mj V V mf MM.- ( ficnl- . '

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uhr aus dein, - Auch m'.t Aurora anzuvanoein. .v njaqiwi ge parier zem. gegen

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'ppt IM ?ls W ghe?, - Agende kurze, aber spi igesüche: ?gen ni zwei Bänder

rae mvl er on m m,qmv 'Wenn die ??rau schleckt ist. so träat w

Lebens- Er denkt vielmehr m guter Ruh'. fcer Mann die ei,Th JL wenig ai mogum lior.

döchern Der dreh' ich meinen Rücken zu! - Mraue einem Manne, der an das lmmer nur Bander. welche den Wurzel Und darauf kümmert dieser Herr - känslicke Klück nM uA m?ir- Ducken und d,e Hüften frei lassen. Die

und Sich um Aurorchen gar nicht mehr. Sehr bübsch meint sie über das nranzosinnen sind zu zart und zu gut

en. Geaen Doch ?lunafrau Mehlwurm ward e3 aeoaui. als oav ste oer itxxxtuM

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Gcöankcn einer VSnigin.

ZS ö icyrislueuernoen nonrgln oer rumanen, Carmen Sylva, herrühren, geben uns Proben von der sinnigen DenT f t -! V t c CT kungsweise und dem scharfen Blick, den die Frau auf dem Throne sich für Alles um sie her, namentlich für die Frauenwelt bewahrt hat. Sie sagt recht wahr: txi r.t e. .?:t-?je. .1 i icu ausleern cueun, cieaani uns liebenswurdia sein und .br nennt ' v r v rL s (m nu cn . I n? d.is sm.i? . Nx, h?n Wilden ist die Frau ein Arbeit--, bei den Türken ein Lurus-Thier. bei den Europäern beides zugleich. Wenn die " 1 i" rr"- i lten die Frau ihres Gatten." eine Frau wird gesteinigt, wenn sie ftch zu thun untenanat. was ein in den Augen der Welt vollkommener Ebrenmann ungestraft vornehmen kann f- r. . .... .m lrttprWnrtrin Ttrnu tft tn I v : ::: ra - - i TV " l Ä r "?ier3:u?12?rb? r" m 5? Ä ' ?aw5c m Cl e" ur mi Lusreicven toll. 1 1 O ' t i crwrir sr t Ueb" Liebe und Fieundschast spricht 5 d'mgchevrau folgendermaßen $? SS. O u ffJ. . . f i I 8 ff, L l'v sucht dessen, der uns liebt, rst.eme Schmei4iw ciivb vfcv 'Sjviwutiw ociyu A.ra Ml, V" frYi. I WUVl. unu jiuu. ÜUlCil lllZ aufhören, sich ein wenig die Cour zu machen. xflJrz

Lle rau mutz "tragen, (sett denken, interessante Antworten muh mit Schmerzen Kinder gebaren, erhalten. So schreibt die Schriftstellemuh sie erziehen, den Haushalt fuhren, rv,. nnni

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J,.k. ra ,! jw-vF,.v; ... feen Forderungen; das orse t hat me:kochende Butter sie mack:n es über- l ..:k r. . ff. o:. ?J, .ci i uem Dafürhalten nach eben solche Be-

?v-Z i umilt ab, ist der eine zu glücklich und der an,r ZI, nATürfn 0 V UlllJIUUtlt Pflicht." - Hundert bunte und wohlriechende Blätter bilden erst eine Rose. und bunkert rnn serMifc.n ,irt - v U V VtMW! das Glück aus." Ist es nicht Glück. wenn man fähig ist. Gutes zu thun?" Unglück und Liebe charakterisirt sie in soiaenver tretrlrcrsr. Weise: Hrnsirrf fnrr ftnTa rn.-rrfirr S2 O;den aber nur demütbia. Meistens ist .....v va uiuwut i'us -cti' mnn b.r Wnrr.r mt 0r,' ler." Man ist der Zeit oft böse, die CY . 1 rt . , . ' ' " " iHiiiiin Tfcij - .. ' . U imzn eriu r wie aus ver ,erne vebrachten läßt: denn die Zeit raubt den Thränen ihr Recht." Ueber Geist. Tugend und Kunst hat fi? fnTrrpnhp trcffTiHF'ff TTnr. s?. i i 3 " ..vi wvtu. yzkut-ii Denker und hohe Berge erheben uns in unseren eiaenen sr,n. m.nn linieren eigenen Augen." Wenn Zwei geistreiche Frauen aus einem I Vyr-n rti2 Ki..i " I .tiuuü4ijiucu mnntn. nrt ist n?42 ; n rn ' i - '" ll lviU jjiuh I TftTtn Nil? rrt ff rirfi trtt slZi,l&. C) ... ijt,.kt, tttit (iUlU(il CCUien sein." Man ist nicht entebrt. hat man die Versuchung gekannt." Die Tugend erscheint dir nur so lanae rauy, als du vor ihr fliehst: halt' ihr i i v w rr v . iuiiu uno iie lacyeii vlr zu. cyiechte Poeten machen aus der Sprache ein Gefängniß gerade wie Tjf-1- je i m r, . . . lajieajie Prieper aus der Religion. ueber das Leben finden wir den Ausspruch: Man kann nie des Lebens rnuoe werden man wird nur seiner selbst müde." Ziemlich tief läßt uns das Urtheil blicken, das uns Elisabeth über die Politik überliefert die Politik, die ihr später selbst so verhängnißvoll werden sollte, und es erscheint uns fast als der Ausfluß einer trüben, vorahnenden Stimmung, wenn wir da lesen: Allen Sterblichen erkennt man das Recht zu. sich, mit ihrer Zunge oder mit ihrer ?veder zu vertheidigen. Nur von den Königen allein verlangt man, sie sollen gottähnlich sein und sich ungestraft schmähen lassen." Ueber ihre Auffassung des königlichen Berufs belehrt uns das Dictum: Ein ftünt brauch! nur Augen und Ohren zu besitzen; sein Mund soll ihm einzig zum Lächeln dienen. und an einer anderen Stelle: .Frauen, welche Politik treiben, sind au ewrn weiDen.; , . i'v tilltt zum ajaine noch einen WitäfhriiHh hitrA S ...irirr. I r .7 ' . ic rontraaerin uns zwar menschlich recht nahe gerückt, der aber in den Reiben unserer Leserinnen energisches Kopfschütteln hervorrufen wird. Sie meint: Eine zu gute Hausfrau befindet sich immer in Verzweiflung. Man würde oft vorziehen, ein weniger gescheuertes, aber ruhigeres Haus zu besitzen." Diesem königlichen Gedanken dürfte namentlich zur Zeit der allaemeinen ausrnnicara und arundl utm Unordnung manch' aut bürgerlicher Ehemann aufrichtig beipflichten. Hochhinaus. Er: Ich schnitt Dir selbst e'm Sträußchen Im blumigen Bosket, Doch Du warfst es zu Boden O Mädchen, ist das nett? S le : Pah, unbezahlte BlumenErwecken meinen Spott. I Drum bleibt's beim proclamirten ' Bosket-Bouquet-Boycott! Bedenklich. Kritiker: Na. über Ihr letztes Buch könne.-. Sie sich nicht beklagen, mit dem habe ich sehr gut gemacht. Autor: Wie so? Knti ker: Na, ich habe es nicht besprochen! . -

rmc Enquete über da5 Corscil.

Der französischen Kammer wurde kürzlich eine mit zahlreichen Unterschriften versehene Petition Übersicht, in welcher die gesetzliche Abschaffung des Corsetts oder doch hUM minderen die Besteuerung dieses Tollettcnaeenstandes verlangt, wurde. Der Pariser Gaulols hat nun bei ewigen sehr oekannten Pariser Damen aus eine sckrlftlicke Aniraae. was diese vom k, s?,,- m?.,,? m-i :a A. I 11 1 V" kJ K. i i. iTll 1. 11 .. I . ALII II & 1 111 tV m ' c.?...,: r..v .. "I vaü cs a wiiu, ujiucfuiiu uuo ui n. V r ' c .3 V- .r... ' , rT!i;in5 tu: nein xv, ni j.ninpTT anal macht; daß es die Schönen verunstaltet ohne die Häßlichen zu verschönern." S U I I i-t Die berühmte Schauspielerin Madame r. ijf. !s. i vi U tu, i.vu): AOj i)i es immer getragen und mich dabei sehr wohl befunden. Warum soll das eine geschmacklose Eoquettcrie sein? Im Uebrigen vermag ich gar keine besondere Meinung darüber abzugeben, das VUl ,'lllllUUU VUli4ilkl uv.iuiiiv.a, ...... ... . 0 . j . w w m von. o geringer Bedeutung. . . . ein leichtes Toilettenaus Nichts gemacht, welches die Taille sanft, sehr sanft zusamment l " rvv..r.: cn i.L r, :xi -W4W4. UlUUlLia UlUi f'HUi , unb CorsettZ P'j, QniWwß si ,emJeM. 1 i t . ; I 1 klllll r II I 1 r I f 1 111VI...I rien,lle Schauspielerin Jane Hadwg m?r4 sftfarr fArV irrt n rrr m I MVlltllt. tUUllW itil u.iiiui' Handschuh - das ist das Corsett. Seit ' ' w.:r. k : urnu.iumjuu ui u. den Unabhängigkeitskrieg." Madame ReZane, die ausgezeichnete Künstlerin, schreibt: Meine Ansicht vom Cordeutung, wie der Schnitt der Toilette, rr.?! W,tt, v. nM Dasselbe muß. wenn es gut sitzt, eine I , : : j. . t.v::ri J ' V1 mir wsprechn. Jcy xudt . hr.en freundschaftlich die Hand." Madame Darlaut sagt: Pfui über den dummen Panzer der coquetten Frau! Bis zum 25. Jahre kann sie auf ihn verzichten. Ich verzichte darauf und habe die köstliche kleiI . . fn.fr.- i r.rxr.r a ziere nurie miit: banßKn) adoptirt von razsinirter I eri . T t trx I iW.nnrt ir VtiMfri mit MI n l ertrt nrt Viiuiij, in ii.v.i(3i.it, un sjut(.ui.iv.tt.-' Spitzen geschmückten Satin." Nosa Brück schreibt: Sie wollen meine unmaßgebliche Ansicht über das Eorfttt ich bin dagegen und trage keines. Die Operettendiva Jcanne Gramer .. , (sf , i c rv 3 drf M Antwort in bis Form e?e. Knittelverses, der in freier Nachdich tung etwa lauten konnte: Mit Madame Hortense stimme ich überein: Das kann nicht von Bedeutung sein." Vvette Guilbert, die so schön die abscheulichsten Couplets zu singen und zu sagen versteht, spricht sich über die Sache so unverfroren" aus, daß man ihr Votum unter einer vom guten Tone geforderten, vorsichtigen und recht weiten Umschreibung wiedergeben kann. Jvette Guilbert meint also beiläufig: Alle Frauen, stark oder m,ager. gestehen nur ungern ein. tvclche Dienste ih , nen das Corsett leistet. . . Als ob Alle es entbehren könnten, ohne ungrazios zu fein. ... Eh dien, ich ich gestehe ein. daß ich mich desselb?n sehr selten bediene, seit ich ein wenig stärker bin; aber als ick noch baacr. aanz haaer war. hatte ich ein in Watte gehülltes Corsett... Und bei Gott, ich bewahre ihm einige Dankbarkeit. . ." Man steht, das Plebiscit liefert als Resultat einen scharfen Gegensatz der Meinungen. Es werden sich also sowohl die Gegner, als auch die Freunde des Corsrtt auf vorerwähntes Gutachten von sehr sachverständigen Damen berufen können. ZC)vcZiiZ,:,3cv.vii:tiiC:r.:i. Ich machte die Bekanntschaft so erzählte ein noch ziemlich junger Mann mit eigenthümlich trauriger Mier:e in einer Gesellschaft einer jungen Wittwe, welche mit einer erwachsenen Stieftochter im selben Hause woönte. Ich heirathete Jene. Mein Bater, der die Gelegenheit hatte, unsere Siieftochter häufig zu sehen, verliebte sich in diese und machte sie zu seiner Frau. Dadurch wurde meine Frau die Schwiegermutter ihres Schieg:rvaters und aus meinerStieftochter wurde meine Stiefmutter und der Stiefvater verwandelte sich in einen Stiefsohn. Meine Stiefmutter, Stieftochter n:einer Frau, bekam einen Sohn; ich folglich einen Bruder, denn er ist der Sohn meines Vaters und meiner Stiefm'utter. aber da er der Sohn .lnserer Stieftochter ist, wurde meine Frau seine Großmutter und ich der Grovater meines Stiefbruders. Meine Frau schenkte mir ebenfalls einen Sohn. Meine Mutter, Stiefschwester meines Knaben, ist zugleich seine Großmutter, denn er ist der Sohn ihres Stieffohnes und mein Vater der Schwager n-ei-ne Kindes, da denen Schwester meine ?rau ist. Ich bin der. Bruder m:ines ?7 eiaenen Sohnes, welcher das ödmd meiner Stiefgroßmutter ist. Ich bin der Scbwager meiner Mutter, meine Frau ist die Tante ihres eigenen Sohnes, mein Sohn Enkel meines Baters und '.ch bin mein eigener Großvater. Erröthen i st Etwas, was min nicht erlernen, aber verlernen knn.

1 V. n J VI. JUIIJ IHV V.

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