Indiana Tribüne, Volume 18, Number 81, Indianapolis, Marion County, 8 December 1894 — Page 2
Jndimm-Trwüttn
Erscheint Täglich uud Sonntag?. Die tZgliche, Tribüne' kostet durch dea Träger 11 Cents per Woche, die EontagS.Trid2ne-1 Eet5 per Woche. Beide iusae 15 Cents oder MGeniJ fcerKonat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung $5 per Jahr. ; r ;. : ; : ' Vffts i IS eüd Alabama Straße. ZkidiassnaliZ. Ind.. 8' Qtitmhtt Ql DaS Leben der Prinzessin Waldemar. .Dm mueste.. Skandal auZ jenen Kreisen, welche die Völker dieser Erde mit Herrschern versorgen, liefert, die' tolle Prinzessin Waldemar von Dane mark. Die Nachrichten, daß diese mehr als excentrische Dame aus dem liederlichen Paris nicht -mehr am. dänischen Königshof in.Vnaden ' .aufgenommen werden wird.slNdbiZher ..in - .keiner Weise demntirl worden,, also, kann -an ihrer Wahrheit .nicht gezweifelt werden.' - Prinzessin .Waldemar. welche 'am . 13. Jänuar:2863 als-Tochter-des Herzogs vonCharire geboren und seit dem 22. Octofor'1885 mit dem dänischen, Königssohne verheirathet ist, scheint in ihren Excentricitäten , die .vielgenannte Prinzessin Lätitia, verw. Herzogin von Äosta, übertreffen zu wollen, und das ist Lerade nicht schön.. Denn wenn. Madame Lätitia in einem überaus co quetten Bicyclecostüm mit. flotten Os fiueren extravagante , Touren unternahm, die meistens mit einer-Baccha r.alie beschlossen wurden, so waren dergleichen Scherze einer jungen- lebenslu stigen Wittwe , eher zu verzeihen.' Allein für . eine . verheirathete Frau und Mutter" von -drei Söhnen, die Prinzessin Waldemar ist, schickte', sich weder die offenkundige Torliebe für-Cham-pägner und-Cigaretten noch für Hosensostume und Feuerwehr - . : Prinzessin Waldemar war. anfäng-l:ch-in':Koi?enhcligensehr beliebt. beson ders war sie der Abgott der Äolkskrelse. Da ihr Gatte in der Marine den Rang eines Capitäns bekleidete, kam sie viel fach mit den flotten Marine-Officienn in Berührung und dieser Umgang sagte dem lebenslüstigen Weibe 'außerordent-. l:ch zu. Auch für lle Vorgange in der dänischen Hauptstadt bekundete 'die Prinzessin lebhaftes ' Interesse. doch nahm dasselbe bald eine'-' bedenkliche fform an. Vor. wenigen Jahren fing ihr Auftreten an Anstoß cam Hofe zu erregen. Sie' erschien bei allen großeren, Feuersbrünsten-ließ 'sich-von den höheren Beamten des' Brandwesens auf den .Brandstellen he'rümfiihren, vertheilte Cognac sowie .Cigarren unter, die Mannschaft und zeiJte 'überhaupt für die Feuerwehr eine so große Vorliebe, daß sie sich in deren Uniform photographiren und' das Bild in der Wachstube der Mannschaft anbringen, ließ. Dies, excentrische Benehmen erregte ungemeines Aufsehen. Die Prinzessin zeigte auch auf andere Weise ihr bizarres Wesen. Auf der .'Rennbahn rauchte sie Cigaretten und trank Chamragner, was man ihr am Hofe sehr übel nahm. Ihr freies Benehmen stand im Ganzen mit der - am Ho-he??schenden - steifen Etiquette in starkem Widerspruch und, dies soll unliebsame' Scenen -hervorge-rufen haben. Was aber nochmehr dazu beitrug, die Prinzessin am .Hofe mißliebig" : zu machen, war - derl Um stand.' daß sie sich in' die Politik mischte) So hat die Pnnzessln vor einer Reche . von Jahren dem verstorbenen Zaren in
Fredensborg einige Äriese d,2Hh7 w, irr $ fiishirr; vWnuht.cN'fJneöen. Sem Wlder-
mente in die Hand gespielt,' 'durch "die man beweisen wollte, daß, Fürst Bismarckmit der antirüssischen Partei' in Bulgarien Verbindungen . augeknüpft und gegen ' Alexandi? UI. lintriguirt hätte. Ein zweites Mal machte die Prinzessin" ungefähr - "vor - elnem Jahre allgemein von sich reden, als sie den Versuch machte, von Alerander III.. der sich damals in Fredenuborg aufhielt, Aufschluß über, seine politische Haltung Frankreichs gegenüber zu erlangen. Der Versuch mißtang und von der Zeit- an war- die- Prinzessin in Ungnade gefallen. Dazu, kamen Mißhelligkeitm . zwischen der Prinzessin und ihre? Schwiegermutter. der Königin Louise. .die sich mit dem selbstbewußten-und freienAuftreten - ihrer französischen .Schwiegertochter nie hat recht versöhnen können. Andererseits behauptet man, die Prinzessin habe von gewissen galantenAbenteuern ihres Gemahls Kenntniß erhalten und. .in - ihrem Zorn erklärt, sie werde nach ihrer Heimath zurückkehren. Am Hofe von Kopenhagen erregte, es großen Verdruß, daß' sie den Festlich keitcn. anläßlich der silbernen Hochzeit ihres Schwagers, des- 5rronprinzen, im Juli dieses Jahres nicht beiwohnte, zuinal da sie sich imLande selbst, imVadeorte Fanö. aufhielt... Zwei Tage. nach;d?m ?die Festlichkeiten beendet waren, kam sie nach Kopenhagen, um einige prioateAngelegenheiten zu ordnen blieb dort , ein paar.Tage. und.reiste rann zu ihrenVerwandten nach Fsranlreich, wp sie sich noch aufhält Ihre drel'Kinde?, die Prinzen Aage, .Axel unZZrik., sind in Kopenhagen Zeblieben.. .' .-i Es Ist. kein Geheimniß, daß die Prinzessia em 'Gebrauche'des Morphiums ergeben ist und:daß dieseöLaster manche ihre? Extravaganzen im Gefolge gehclbt hat. liegt auf der Hand. Die gerichtliche Ehescheidung wird denSchluß des ersten Capitels deZ 'Lebens dieser Fürstin bilden und auf die Fortsetzungen kann man wohl mit Recht gespannt sein. 2. -:.":-r r. . . Seltene Amtseinführung. Bekanntlch' Zst'es für die Präsiden-' ten unserer Republik ungesetzlich, auch nur porübergeheud ihren Fuß auf. ausländischrö Gebiet, zusetzen, so lange, sie Präsidenten ' sind: ;Aüch von VicepraIldenren' erwartet man Zöeacyiung die ses Brauches. :.. -r:i:.r ' : Dennoch hat es einen amerikanischen VicepräsidentenLkgebn, jwe.lchex während seiner ganzen, von der Natur gestgjtete.n. ÄQUgu:?. 'öLZse.nLmmen
die letztes 24 Stunden seineZ'Lebens, im Ausland weilte und dort sogar der Ceremonie seiner 'Amtseinführung .sich unterzog. " Das' war - William Rufus King und derkFall ist der einzigere:ner Art in der Geschichte. ; King- wurde 1852 zusammen .mit dem Präsidenten Pierce als Vicep'räsident gewählt. Er war schon lange lei dend, hatte aber aus das Drangen seiner Freunde sich als Candidat aufstellen lassen. 'Kurz nach der Wahl wurde King so krank, daß er auf Befehl seines Arztes sich nach Cuba verbringen ließ, ohne zur feierlichen Inauguration in Washington, am 4. März ,1853, heimzukehren. Der Congreß erließ sofort ein Ausnahmegesetz, welches King gestattete, sich vom amerikanischen Consul in Mantanzas, Cuba. als Vicepräsident vereidigen, zu lassen. Das geschah denn auch auf einer der Plantagen von Mantanzas, und eine Schaar Kreolen, die sich auf der betreffenden Anhöhe versammelt hatten.. )ubelte dem neuen amerikanischen Vizepräsidenten zu! King .starb am 13. April 1853. einen Tag nach seiner' Heimkehr. TieOuren.
Anläßlich .der Frage der Zulassung von Buren in die süd-afrikanische Colonie .Deutschlands macht ein seit Iahn in Süd-Afrika ansässiger Corre- . . ... ' .n i M w. c.r. sponoenr ver .oin. &u. oie 1013 den Mittheilungen: ..Ich 'kenne die Buren - unseres . Schutzgebietes fast sämmtlich persönlich und kenne ihr Le ben und ihre Beziehungen zu den Europäern und den Eingeborenen unserer Colonie. In der Cap-Colonie habe ick Buren. nur in.der Gegend von Capftadt kennen gelernt. Im übrigen kenne ich sie nach Hörensagen. Als Mensch ist der Bur ' sehr, zu schätzen. Er ist ein großer, stattlicher Mann, ausdauernd, genügsam, muthig, guter Jäger'.und'Schütze,: frommt g'lter Familienva,ter, sparsam.-bis !zum Geiz. Anverseits 'ist derBur. sehr hochmüthig und von einem - seltenm Rassendünkel. Den Eingeborenen tritt er schroff, gegenüber und erkennt ihnen keine Daseinöberechtigüng zu, sodaß er bei ihnen sehr-verhaßt ist. In der Cultur ist er sehr zurückgeblieben. Unter den Buren gibt. es. mehr Analphabeten als bei spielsweise unter den Bastards unseres Schutzgebiets. Ihre Kenntniß von.der Bodenbebauung ist außerordentlich, gerinq und. nur wenige Buren sind rationelle ) Viehzüchter. Jeder deutsche und englische Farmer ist in dieser BeZiehung -dem Buren bei weitem vorzu-' ziehen. Das Streben des Buren, sich zu vervollkommenen, ist sehr mäßig, er hat 'in dieserj Hinsicht viel von dem ihm sonst so verachteten Hottentotten angenommen. Auch, hat er mit dem Hottentotten den Wandertrieb gemein. j Er ist jederzeit, auch wenn er angesessen ist, -bereit, seinen Wohnort zu oeraV dern. Die Wanderlust sowohl der angesessenen wie der dauernd unterwegs befindlichen Trekburen gründet sich auf die Landesnatur, die immer den Wunfch rege hält, einen bessern Platz zu finden, als den, wo man augenblicklich ist, auf die starke Vermehrung der Buren.' die meistens 10 bis 12 Kinder haben, auf das Verseuchen und Verderben ganzer Weidestrecken und. in manchen .Fällen auch auf die zu starke Vermehrung, der Viehherden. . Der Bur fügt sich gern den bestehenden Gesetzen und ist zuverlässig im Bezahlen: seiner Schulden. Auch, ist der Bar Ti faYt stand gegen die Englander tn der Eap Colonie ist auch mehr ein passiver .gewesen. Er hat zugesehen, wie !die' Engländer, ihn allmählich aus den besfern Platzen verdrangt haben. ' Auch k?igt. sich seine' Passivität in dem zähen Festhalten an den alten holländischen Gebräuchen, vor allen Dingen an der Sprache. Viel mag dazu allerdings auch die Abgelegenheit der einzelnen Burenfatmen. und die Faulheit, idie t -L rns. i. ' pi.a .1 ' zeoem reyziicyier anyasier, oelgeiragen haben. An-slch würde also der Bur in geregelten Verhältnissen und dort, lwo. kerne eingeborenen freien Stamme sind keine Schwierigkeiten- als Unterthan machen. Er ist kaufkräftig, bringt! die Hauptsache, seinen Bestand an Mutter fvieh, mit, und es würde das Land sich verhältnißmaßig schnell durch den Er lös für Grund und Boden und durch die schnelle Vergrößerung des Viehbestandes rentiren. Gesellschaften, die auf Landspeculation arbeiten, woll?' daher nichts von Ansiedlern wissen, . die aus Europa kommen, sie wollen nur Buren heranziehen, da ihre Heranziehung viel weniger Mühe macht, keine Kosten verursacht, im Gegentheil der Verkauf, von Land an sie schnell Erträge abwirft und der Handelsverkehr mit den Buren wegen ihres niedrigen intellektuellen Standpunktes -beinahe ebenso gewinnbringend ist wie der mit den Eingeborenen. Außerdem ist der Vur' kein Mann.'der an die Zeitungen schreibt,ode?"sichjgleich' dazu, versteht,' C"ft. . c r. U ' ' üic vuiz oer.eyoroe IN ANiprucy zu nehmen. Er kommt nicht mit kleinlkchen.. Klagen,-, .verlangt keine Unterstutzung . von den. BeHorden, sondern hilft, sich selbst' Aber trotzdem bin sch gegen ' die massenhafte Heranziehung von Buren in unser' Schutzgebiet. Menn man von vornherein eine große Zahl von Buren einwandern läßt. ; so werden sie wieder ändere nach sich zie- .. ' (ts v. v t r.tn 1 hl. wau ' uüljii, lcioji rocnn Die Einwanderung.. von Deutschen besonders unterstützt wird, die deutsche Besiedelung; dadurch, viel langsamer vor sich, gehen und das Endergebniß eine starke Besiedelung' mit Buren und eine schwache mit Deutschen sein. Damit würde der Zweck des, Schutzgebietes zum "größten 'Theil verfehlt. Das Ueberwiegen der Buren, der holländischen Sprache, und. Gewohnheiten, die Gleichartigkeit derselben mit. denen des übrigen Südasrikas, mit dessen . In teressen unser Schutzgebiet durch die geographische Lage viel mehr verknüpft ist. würde leicht den Verlust der Colo
me und ihr Aufgehen in die südafrikamschen Republiken .herbeiführen können. . Es unterliegt keinem Zweifel, daß' in den. Köpfen einer großen 'Zahl der! in Südafrika dauernd angesessenen Europäer der 'Gedanke eines großen südafrikanische Freistaates spukt. Dei Gedanke würde um einen Schritt näher dem Ziele gerückt sein, wenn es den Buren gelänge, Einlaß nach DeutschSüdwestafrika zu finden. Eine kräftige deutsche Ansiedelung in SlldwestAfrika würde nicht nur die Colonie dem Mutterlande als Abfluß und Absatzgebiet aus lange Zeit hinaus sichern, sondern auch dem Deutschtbum in Südafrika einen kräftigen lnllckhalt gewähren."
Türkische Wirthschaft. Die Gesammtsumme der bis jetzt eingenommenen Gelder zur Unterstützung der beim Erdbeben am 10. Juli d. I. Geschädigten beläuft sich auf 6. 04.747 3-4 Piaster (ein Piaster gleich 4.4 Cents) eine : gewiß schon ansehnliche Ziffer, welche indeß bedeutend höher hätte sein können, wenn nicht von Anfang an oke türkischen Behörden mit allen Mitteln verhütet hätten, daß der Umfang deö Unglücks bekannt würde. Aber auch mit der vorhandenen refpektablen Summe hätte viel Elend gelin 'dert werden können, wenn dieselbe an die Verunglückten vertheilt worden wäre. In Wtrkttchkelt jmd biö jetzt nur ungefähr 200.000 Piaster ver theilt worden! Man fragt sich allgemein, warum nicht schnell mit der Unterstützung der Hilfsbedürftigen vorge gangen wird. Wie auS Konstantino pel geschrieben wird, ist die Noth noch immer sehr groß, denn noch liegen eine Menge armer Leute im Freien, trotzdem schon winterliches Wetter mit Regen und kalten Stürmen eingetreten ist. Der Zustand dieser Leute ist so erbarmungswürdig, daß von angesehenen Deutschen, die in Konstantinopel ansässig sind, verlangt wird, die europäischen Mitglieder der HilsS.'ComMission sollten dem Sultan, der dieser Commission vorsitzt, reinen Wein einschenken, denn es, scheint fast so, als ob gewisse türkische Beamte in derCcunMission die europäischen Mitglieder ermüden wollen, damit später die Coa. trole nicht mehr so strenge ist. Etwa zehn Wochen nach dem Erdbeben wurde die erste Geldvertheilung vorgenvmmen. aber 'merkwürdigerweise . von Oben angefangen bis zum Mükthar (Gemeindevorsteher) und zum Jmam (Gemeindegeistlichen) herunter, welche 12 biziehungsweise 15 türtische Pfund Jeder erhielten. Die Verunglückten, die zu Tausenden im Freien lagen und in, Folge von Hunger alle Passanten anbettelten, wußten dies und erklärten sich die Sache so. daß die hohen Herren, die doch durch das Erdbeben gar nicht beschädigt worden wären. das Geld ..nur bekommen .hätten, damit sie ; die hungernde Men"e mit Vertröstungen auf die nächste' Vertheilung ' beruhigen sollten. Was.brachte aber die nächste Vertheilung? 1 Gegen Empfang von ca. .'zwei ; Pfund Brod mußte der Unglückliche, der in den meisten Fällen nicht einmal, lesen und schreiben . ' konnte, 'über den ' Empfang von so und so viel Piaster (in manchen Fällen lis.300.Piaster).quittiren. Die Vertheilung der, Gaben geschieht durch die Organe der Stadtpräsektur, deren Chef Redvan Pascha ist. Einer der Verunglückten, der mit seinen -Schick.salsgenossen : am Adrianopel - Thor camvlrte und ' dem man versuchte, dadurch Trost zuzusprechen, daß man jchn' auf die reichlich aus Europa zufließenden Hilfsgelde? ; hinwies,' erklärte schlicht .aber, wahr: .Die Europäer die Geld für uns geben wollen,, sollen es uns direkt geben, sonst nützt eS ünS nichts, und wenn sie. Millionen über Millionen schicker " OemelünktzZgeS Entfernung von'Fe;tt flecke a US Seide. . AuS . etwas köh lensaurer , Magnesia, und ' Aether wird eiili dünner Teig gemacht und'.über izem Flecke, ausgebreitet. : Ist der Aether verflüchtigt so..wird.,: der-Magnesiasleck ausgebürstet, eventuell mit einem Stück weichen Brotes ausgewischt.' ' ..Räude, bei Hnden.u. Katz e n'z heilen. Man wende folgendeSalbe an: eine halbeUnze Schwefelleöer.zwei Unzen grünes Seife,. eine viertel . . Unze, Kienöl. : .Die ; ; kranken Stellen werden täglich .dünn mit dieser Salbe gestrichen und alle zwei. Tage tupft 'man mit' lauwarmem Seifenwasser die Salbe behutsam ab. ' U n b e d r'n g t ' z -vermeiden ist, .kühlende Getränke ' wahrend Her kurz: nach dem Genusse, .fetter Speisen oder fetter. Saucen zu sich zuixhinen Das Fett .gerinnt .dann . im Magen, trennt sich von den übrigenSpeisen und da diese geronnene,' ölige Masse 'leichter ist. als der übriae ?knbalt deö Maaens. so schwimmt sie oben, auk und tntual allerlei . schmerzhafte , Empfindungen, Vrucr, Brennen tn der Herzgrude etc... Motten" 'Vertiläüna'S mitte l.' Motten m vertilgen. 'ist Tikckit leicht. . Warmen Essig gieße man- auf einen yeitzen lsstein oder auf. ern Platt eisen und lasse den Damvf.aa denWän den' der. Zimmer, .'durch . die'Betlen, Kleider und' Möbel.' in denen sich Mo tten befinden, toben. Dieser Damvf ist denselben, so sehr zuwider, daß sie gleich von zdemselben getödtet we?den. : Man I.'. .-jC Uti o m"..x . uiu uuiaf vuus aucqern mit- 0iesemCssigdampfe auch die.'Zimmer.: in denen sich bisher keine Motten befanden, rsr denselben auf immer schützen. - AuS Betten I vertreibt .man ' die. Motten , mit gepulverten Koloauinten, welche unter i'.'m.iif.v.. . ' pi . " . oiz Xllseoern geureul weroen. . Petroleumlampen .u n d ?K o ch e r s ch'n e l l u n d f t i ck t i u reinigen. Ein einfaches Mittel zur icneuen unv gründlichen Reinigung der -Lampen ist trockene Hölzasche.- mit welcher -man-Brenner und Glasbecken von mutn und außen (ganz ohne Wasse?) mit welchem" Vavier abreibt.'- ' Das ecken wird IvieelUsr und dari nurj
noq'mlk einem trockenen Tuche abgewischt' werden. Besonders Küchenlampen und .Petroleumkocher lassen sich auf diese Weise schnell vollständig säubern.
da die Asche alles Petroleum aufzehrt, j Zieht man zu der Arbeit ein paaralte, ftrrnMifnifo an. so bleiben die ande I s,anz rein, weil das Putzen ohne AnWendung irgend einer Feuchtigkeit geschieht. Dieses Putzen mit Asche ist dem vielfach gebräuchlichen Auskochen mit Seife und Soda bei Weitem vorzuziehen, da letzteres Verfahren nicht nur viel umständlicher, sondern Mit der Zeit auch die Trennung des Brenners vom Becken. zur Folge hat. Die scharf: Natronlauge lost nämlich dre Alaunverklttung, welche jene beiden Theile verbindet, auf. Um Gewehrläufe zu brüniren, werden dieselben dreimal mit einer Lösung von einem Theil Höllenstein in 500 Theilen destillirtem Wasser bestrichen, dann der Luft und dem Licht ausgesetzt, mit einer Kratzbürste bearbeitet und schließlich mit Wachs oder Schellackfirniß'.llberzogen. Nach einem anderen Verfahren löst man drei . Theile Kupfervitriol, ein Theil Salpetersäure, ein Theil versüßten Salpetergeist . und zwei Theile Weingeist in 64 Theilen Regenwasser und setzt zwei Theile. Eisenchloridsäure von specifischemGewicht 1,6 hinzu. Man trägt diese Flüssigkeit auf das mit Kalk abgeriebene Eisen, läßt gut trocknen, reibt mit einer Kratzbürste aus Eisendraht gut ab, wiederholt das ganze Verfahren hinreichend oft, wäscht zuletzt mit heißem Wasser ab, trocknet und polirt. Die Page'sche Flüssigkeit, mit welcher man die gelbliche, sogen, englische Farbe' erzeugt, besteht aus 4.45 Theilen schwefelsaurem Eisenozydal, 95.55 Theilen Wasser und Spuren von Aether und Salpetergeist. Sie gibt gute Resultate, doch nimmt die Arbeit mehrere Tage in Anspruch. Verwendung der Cigarrena s ch e. Zu den völlig werthlosen Abfällen, wie sie täglich im Haushalt vorkommen, wird meistens auch die Cigar nasche gerechnetz dies jedoch mit Unrecht, denn sie bildet zunächst ein sehr gutes und zugleich kostenloses Putzmittel für alle Metallgegenstände. Will man angelaufenen Gold- und Silberfachen ihren natürlichen, ursprünglichen Glanz zurückgeben, so nimmt man etwaS Cigarrenasche aus ein wollenes Flanellläppchen, reibt über die Goldoder Silberwaaren hin und alsbald ist jedes trübe Aussehen verschwunden und die Gegenstande sind wieder, rein und glänzend geworden. In gleicher Weise wird Kupfer. Messing. Britannia, Al fenide, Nickel u. s. w. geputzt. Haften Flecke auf den zuletzt genannten Metauen, so vermischt man die Asche mit einigen Tropfen reinen, hellen Petro leums, so daß eine feuchte, dicke Masse entsteht,' welche man aus den zu rerni enden Gegenstand aufträgt, einige Au genblicke, liegen läßt und dann tüchtig damit hin- und .herreibt. Hierauf wird mit lauwarmem Wasser mehrere Male nachgespült und abgetrocknet, und da nach 'polirt man noch den Gegenstand mittels eines welchen Tuches. Die Ci garrenasche gilt ferner als das sicherste Mittel zur Beseitigung von w-ißen Fle äen auf polirten Möbeln. Mit etwas reinem Petroleum angefeuchtet, wird diese nun breiig gewordene Aschenmasse auf die Flecken gebracht und einige Zeit liegen gelassen. Unterdessen macht man das spitze Ende, eines. Korkpfropfens an einem brennenden Lichte, schwarz und reibt nun mit diesem angekohlten Mf.f. c ' ri..-(WF i Viropien uoer oie mir ver Ajcye oeoea ten Stellen, bis die weißen Flecke lang sam schwinden . -Die '.beschmutzten Stellen werden dann mit, einem -Fen sierleder'abgewaschen und wenn sie ge trocknet, polirt man mit einem wollenen Flanellwch, das mit etwas Petroleum befeuchtet wird, tüchtig nach, um da durch den ursprünglichen Glanz der po lirten Möbel wieder hervorzubringen.- ' Der in Kelseyville. Cal., ' ' ' t f V ma . . . woynenoe Prie ner u. . Goettle vom Franziskaner Orden' hat einen Brief aus yma erhalten, worin ihm mitge theilt wird, daß sein dort in der-Pro-vinz Schensi als Missionär . thätiger Bruder kürzlich von. einem Pobelhausen ergriffen, ' an den Haaren eine Meile wen fortgeschleift und schrecklichen Tor turen. unter Anwendung von Messern, Dornen .und . anderen Instrumenten, unterworftn wurde. ' Er : wurde, als er dem Tode, nahe war, zwar :aus den Händen' seiner Peiniger befreit,, aber sein Zustand ist noch ein. sehr kritischer. Der Mandarin de? betreffenden Pro vinz stak mit den .Uebelthätern unter, ei ner Decke, weil der Priester sich gewei gert hatte, die Autorität des Manda rins unbedingt anzuerkennen. 7V , ,, OoJnlattte. 'Eines der letzt angebauten Produkte to Oregon .ist Tabak.' Letzterer gedetyt, dort ,in. vorzüglicher Oi..:!l!i . , LV.' 1 auaiiiai uns . muroe maoreno . ott diesZährigen7 Saison in mehreren' Distrikten des Staates für den Handel präparirt. .Nahezu 500 Lokomotiven wurden während des Jahres 1891 und 1892 ' von.'' der Union nach ' fremden Staaten ausgeführt. ' Bon diesen letzteren' empfingen: Brasilien183,' Cuba 86. Mexico 34. Chile 22 . und Japan 12..Lokomo!iven, Auch den Eisenbahnzug von Jaffa nach Jerusalem schleppt eine amerikanische. Maschine. Die Farmer von Norfolk.' NebraSka, sind endlich zu der Einsicht gekommen, daß der Anbau von Rübenzucker vdoch. profitabler ist, als irgend we7che andere' Bodenerzeugnisse. Die ZüSerfäbrik hat dort für nächstes Jahr bereits. eiäe'großere Ackerzahl. zum An bau von Rüben vergeben, als sie früher jemals hatte. Die 'Rüben vertrock-' nen selten ' und ' selbst', ein . Hagelsturm kann sie nichts total ruiniren. ' . Der E i se nba h n - Magnat Collis.P. Huntington hat. im Woodlawn ' Friedhofe zu New.'Vork' ein äußerst massives Mausoleum bauen lassen. Dasselbe ist aus Granit aufgeführt und ' jede? dabei verwendete Stein 5?ll wMstens 18 Tonnen wie
gen. Das Mausoleum ist 42 Fuß iang, 23 Fuß breit und 24 Fuß hoch, bei einer Fundamenttiefe von 16 Fuß. Die Herstellungskosten beziffern sich auf 5250.000. Die Grabstätte bietet Raum für 16 Särge. Sie ist in dorischem Styl gebaut und über den Bronzethü-
ren ist der Name Huntmgton .in den Stein gemeißelt. Herm. Huyck. Postmeister in Proctor Knott in Minnesota, hat in West - Duluth seinem Leben durch einen Pistolenschuß em Ende gemacht. Vor etwa drei Monaten machte er der hübschen Lizzie Schwalm einen Heirathsantrag, erhielt aber einen Korb. Er ließ sich aber dadurch nicht abweisen und machte dem Mädchen ferner den Hof. Kürzlich Abends verlangte er wiederum Eintritt in das Haus, wurde aber abgewiesen. Darauf setzte er sich auf die Stufen der Veranda und jagte sich eine Kugel in die Brust. Der thörichte Jüngling war 22 Jahre alt und das ihn verschmähende Mädchen halte erst 17 Sommer hinter sich. John Vollmer. ein bekannter Gasrwirth und Kausmann aus der Ortschaft Cilly. Mich., ist beim Durchgehen seiner Pferde um's Leben gekommen. Vollmer war am Abend mit seiner Gattin nach der Bahnstation hinausgefahren, um einen Bekannten, der erwartet wurde, abzuholen. Als der Zug einlief, wurden die Pferde Vollmers scheu und gingen durch. Sie rannten mit dem Wagen in voller Carriere gegen eine Telegraphenstange, das Gefährt wurde zertrümmert und das Ehepaar Vollmer mit großer Gewalt herausgeschleudert. Als Leute herbeisprangen, fand man Vollmer todt mit gebrochenem Genick,' Frau Vollmer besinnungslos. Sie hat sich schwer innerlich verletzt, doch hofft man auf ihr Wiederaufkommen. Der Dampfer Financ'e von der Colombian Line", Capitä'n F. D. Graham, welcher am 24. November von Colon abfuhr und dieser Tage in New Fork eintraf, hatte unter anderen Passagieren auch Frau Francisca Henningsen, die Gattin von Hermann Henningsen. d:s ersten Officiers des Dampfers . Kambysis" von der Cosmos Line", an Bord. Im karaibifchen Meer unter dem. 12. Grade nördlicher Breite und dem 80. Grade westlicher Länge ward die Frau, deren Reiseziel Hambürg ist, von einem gesunden Jungen entbunden, der auf den Namen Finance Heinrich Theodor Henningsen" getauft ward. Die Commercial Bank in Lamoni, Ja., wurde von Einbrechern heimgesucht und der. Geldschrank aufgesprengt. Die Einbrecher hatten sich durch eine Hinterthür Einlaß in das Bankzimmer zu verschaffen gewußt. Löcher waren in den Geldschrank über dem Combinations schloß gebohrt worden, und eine. Ladung Pulver schleu derte die Thür durch das Bankzimmer. Die Einbrecher erbeuteten außer einem bedeutenden Betrage an Baargeld viele Schmucksachen, Uhren, Diamanten im Werthe von mehreren hundert Dollars. Der ' Betrag an baarem Gelde übersteigt, wie man nachträglich erfährt, tausend Dollars um ein Bedeutendes. . Als'Bernard Benson vor etwa sechs Jahren der Telephon-Sta-tion in No. 115 Broadway. New York, zugetheilt wurde und zum ersten . Male durch das dortige Telephon sprach, da verliebte er sich -sofort in die Stimme, welche ihm Hallo! Welche Nummer?" zurief. Benson bekam die Besitzerin der süßen Stimme zwar nie zu ehen, aber seine Liebe wurde augenscheinlich erwidert, denn das Paar unterhielt sich oft stundenlang! llber's Telephon, bis Beide eines : Tages - versetzt wurden. Benson träumte und dichtete über seine unbekannte Liebe und suAte vergebens nach ihr in den verschiedenen TelephonCentral - Stationen. Kürzlich kam er zufällig zur'Nachtzeit nach der'Williamsburg Central", - und kaum 'hatte t!e dortige Managerin", Frl. Mary Cullen,'ihr Mündchen geöffnet, da erkannte Benson die süße Stimme seiner verlorenen Flamme. Das Ende vom Liede war, daß das glückliche Pärchen in der Ehurch of the Transfiguration" sich die Hände -zum ewigen Bunde reichte. . " Frau Märtha G r i m s h a w, die vor einiger Zeit in Paterson ihren Gatten verließ, . um 7einem anderen Manne zu folgen, kam kürzlich, auf gräßliche Weise bei einem Stelldichein mit ihrem anderen, zweiten Liebhaber um's Leben. Wie ihr Gatte' sagt, hatte die Frau zwei Liebhaber, einen gewissen John Morgan und den Maschinisten George Smith.-.. Letzterer besuchte mit der Frau mehrere Vergnügungsplätze, und Beide begaben sich dann nach einem Wäldchen-bei Haledon, wo sie in einer Holzschlagerhlltte .übernachteten. Am nächsten-. Morgen machte Smith in der Hütte ein Feuer an und ging dann fort, um Brennholz zu holen. .Er war nicht weit gegangen, als er die Hilferufe der Frau hörte, und als er zurückkehrte, fand . er. daß ihre Kleider lichterloh brannten.. Es gelang ihm zwar, die Flammen mittels seines Rockes zu ersticken, doch hatte die Frau bereits solche Brandwunden erlitten' daß sie im Hospitalim. Laufe des Tages durch den Tod von.in Leiden erlöst wurde. Das Paar hatte ziemlich viel getrunken,' und die angetrunkene 'Frau 'war äugen-, scheinlich -zu nahe' an käs Feuer gttomnren.' Ihr Gatte, der zur Zeit.' in einen Regenmantel gehüllt, als lebende Anzeige für ein Schuhgeschäft durch 'die Straßen wandelt, war über den Tod der Treulosen' tticht sehr betrübt. ' m . Vom NusranVe, 2) ie.folgen de Tr a g ö d i e hat'sich in Toledo,' Spanien," zugetragen.' An einem 'der letzten Sonntage wollte sich ein zweiündzwanzigjähriger Jüngling Namens Antonio Santisteban (dieser Name verdient, der Nachwelt ausbewahrt, zu. werden) mit einer schonen,, neuen Hose schmücken. Als er aber dieselbe angezogen,' gewahrte er mit Schrecken, daß die Beine des Kleidungsstückes zu lang waren, .Er mußte also für diesen Tag verzichten sich in. den.neüen Beinkleidern' in der' Oef-
ct- . -
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