Indiana Tribüne, Volume 18, Number 80, Indianapolis, Marion County, 7 December 1894 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erschemt Täglich und Sonntags. Die ttzllche .Tribüne' kostet durch den Tröger 13 Cent per Woche, die eonntag..Tribüne' Lentl per lvoche. Beide iusamme 15 Cents oder C5 CtntJ per rtonat. Per Post außerhalb der CUbi zugeschickt in Vorausbezahlung 15 per Jahr. vfftr t 18 Süd MamStraße. Sadianspolis, Sud., 7 Dezember '94 Telkphönnehe alS Schutz gegen Blitzgefahr. ES ist öfter darauf hingewiesen worUn, daß seit einer Reihe von. Jahren die Gefährdung von Gebäuden und .Personen durch Blitzschlag in Deutschland in stetiger Zunahme begriffen sei. Als Ursachen dieser beunruhigenden Erscheinung ' werden meteorologische Einwirkungen ' angesehen,' vorwiegend aber" Veränderungen auf der Erdoberfläche selbst die zunehmende Entwaldung, und die ausgedehntere , B erWendung großer Metallmässen beim Bau. der. Häuser u. s. ., sowie noch eine Neihe anderer Umstände. : Ob nun. auch die F:rns precheinrichtungen in Städten mit ihren ausgedehnten, die Häuser zum größten, Theil uberra genden Eisengestängen und 'Drahtnetzen auf die atmosphärische Elektricität von Einfluß sind, d. h. mehr schützen, alö gefährden, ist eine naheliegende Frage. ; Wegen des wissenschaftlichen Interesses -und der praktischen Bedeutung der Angelegenheit hat die deutsche Reichspostverwaltung in den letztenJahren in 900 Orten, davon 340 mit Stadt - Fernsprecheinrichtungen und 560 ohne solche, Beobachtun gen hierüber anstellen lassen. Von vornherein scheint ja eine Stadt-Fer::-sprecheinrichtunz .' mit ihrem weitverzwe'igten Metallnetz und- den zahlreichen Gestängen" gewissermaßen einen großen Blitzableiter darzustellen, da nicht nur jede Sprechstelle mit der Erde gut leitend verbunden, sondern auch jede auf einem Dache befestigte Leitungöstütze mit ' einer besonderen, sorgfältig hergestellten . Erdverbindung versehen ist. Die- Einrichtung -wird also nicht nur einen gewissen Schutz gegen die. stattfindenden Entladungen der Gewitter -breten 'sondern auch infolge der durch'Spitzenwirkung elntretenden langsamen Ausströmung und Ausgleichung der Elektrizität das Zustandekommen eine! Blitzschlages überHaupt verhindern - können., - Das - Ergebniß der Beobachtungen über die Wirkungen der' Gewitter in Städten mit und ohne Fernsprecheinrichtungen hat ergeben, daß ' Gebäude in Orten ohne Stadt - Fernsprecheinrichtungen 4.6 mal häufiger vom Blitz beschädigt wurden, als solche- in Städten ' mit Fernsprecheinrichtungen. Ganz besonders für , dieschützende Wirkung . der StadtFernsprecheinrichtungen spricht noch der Umstand, daß' unter den 94 Gebäuden, die' r? den Orten, mit Fern sprechanlagen' beschädigt ,sind. nur ein einzige!. sich befand, welches -(inen mit Blitzableitu?g - dersehenenRohrstände? trug. Auch- die weitere, Frage, ob die Drahtnetze der 'Stadl-Fernfprechein-nchtungen .Wf elektrische' Spannungen zwischen Wolken und Erde ausglei chend und so blitzverhindernd' öder abschwächend wirktön, suchte man durch die Zahl derBlitze zu bestimmen, welche während .eine? Gewitterstunde in den Städ:t mit und ohne Fernsprecheinrichtungen im Durchschnitt zur. Erde gingen. Auch hier erschien daö Erg:Sniß für Orte mit. Fernsprecheinrichiungea igunstig da lauf diese? durchschnittlich auf die 'Stunde nur drei zur Erde gegangene Vlitze ? entfielen, während in Orten ohne Fernsprecheinrich tungen die Zahl: jener. Blitze; fünf betrug. Sind uch diese Beobachtungen seitens der Reichspostverwaltung noch nicht umfangreich genug, um die durch Blitzschlag hervorgerufenen Beschädigungen im Einzelnen zu beurtheilen, so darf doch nach den bisherigen Er Mittelungen als feststehend angenom. r..:rden, daß die Drahtnetze der e r, f "i . , . rrc i oiaoi-jtCTNPKcqicuunn.in ver -nun gegen Blltzgefahr schützen. ' Telegraphiren ohne Draht. In der'letzte'n'Sltzung der physikalischen Gesellschaft in Berlin berichtete Dr. Rubenö über di im Interesse der Marine hr Wannsee angestellten Versuche, auf dem Wasser ?schwimmeuden Schiffen ohne LeZtuygZdraht elektrisch telegraphische Nachrichten zu geben. Diese Versuche sind von so entschiedenem Erfolge gekrönt worden, daß ihre Verwendung in der PraxZZ. nahe be. vorsieht. Die Sache beruht darauf, daß ein elektrischer Strom, der. durch zwei Polplaiten in da3 Wasser geschickt wird, sich keineswegs nür' in. kürzester Linie Den einer Platt:"jur'andeten begiebt, sondern auch:.krumme. S3ege. einschlägt. I)iese' liegen der., geraden Linie namentlich Ul größerer .Ent.' fernunz der 'Platten- oft recht 'sehr w.-it. drei bis sechs Meilep und melr, ab. - Natürlich ist die Stromstärke auf der gerade- Linie an?' stärksten und vermin dert sich Luk.den . krummen. Wegen seh? erheblich mit dem Abstände derselben von der geraden Linie. Schließlich kommen nur noch -Millionte! der ursprünglichen Stromstärke heraus, es gelingt aber glücklicher Weise, dieselben durch daZ Telephon wahrnehmbar zu machen.'DäS'entsernke 'Schiff braucht nur zwei Metallplatten. ZnS Wasser zu tauchen und ' diese durch einen Draht mit eingeschaZteZcm Telephon zu' derbinden. Dann hört eS .die. Zeichen eines' Morseapparates, der neben einem -w. . ' i . : v ? " 4 ztromunlervreqer in oz iromie! zehn Kilometer entfernten Boote zu übermitteln. Daß die Versuche an dem b-sser leitenden Hasser. .noch auf siiofecte EntflrnMtn.linzen werden.
tung am Lande elnaefchaltet ist. ES gelang in., dieser .Weise,, .vollkommen k?ör5.ire Mörsezeichen ' einem fünf biS
ist- selbstverständlich. Natürlich würde, wenn mehrere Schiffe sich im Wasser befinden, ein jedes derselben, wenn eS die betreffenden Vorrichtungen, besitzt, die Zeichen vernehmen können. Es ist aber leicht, sich nur mit einem einzigen
Sckiffe zu verständigen, wenn man eine Morsesche Chiffreschrift benutzt, ; i rc c . . i'tr. die nur von dem oelressenoen cyisse. welches den Schlüssel dazu besitzt, derstanden wird. Daß auch Schiffe auf hoher See sich in dieser Weise verständigen können, liegt auf der Hand und die Bedeutung dieses Verständigungssvstems ist bei neblichem Wetter, wo alle optischen Signale werthlos sind. sofort klar. Ja noch mehr. Man denke stcy zwei blanke Metalldrähte von England nach Amerika in etwa 20 Seemeilen Entfernuna von einander parallel gelegt und mit einer kräftigen. Landbatterie in Verbindung gesetzt, so wird eS möglich sein, einem. Schiffe,, welches zwi schen diesen Drähten segelt,-nach jedem Punkte seiner. Fahrt' telephonische.Nachrichten zukommen zu lassen. So konnten die bisher,von.der Welt' abgeschnit. tenen Passagierdämpfer mitten auf See die Tagesneuigkeiten, erfahren. Nnf Nsyässa. ' In der weiteir-Weldürfte eZ wohl kaum - eincRriosereS''Eiland 'geben, alZ der -den "Namen. Navassa .'führende Phosphatefelsen in dem..Canal von ex, . ? sem t ' i. i. nrv rr ' rr jarncma vwpoioaro paage. ua. 100 'Meilen Wich von Jamaika und 20 Meilen VwesUlch von Haiti belegen, hat dieses -Jnselchenz kaum einen .Flacheninhalt' ' von vier Quädratmeil'en. ' r. i m . rr . r axii -pcan pnxc9i avaa. ?aiö cinc Domäne, allein .trotzdem.t weht - daS Sternenbanner. von demtrost losen Felsen und in Wirklichkeit Mit daS. Inselchen der Navassa ' Phosphate Sompany von Baltimore. Md.- Auf dem Eiland gibt eS nicht eine Hand voll fruchtbarer Erde, kein Grashalm sprießt dort und alle LebenSmittel "müssen zu Schiff dorthin gebracht werden. Die Bewohnerschaft ist in constanter Fluctuation begriffen. Dieselbe besteht auS ca. 200 Negern, welche von der Navassa Phosphate Company zu? Gewinnung der in ungeheuren Mengen vorkommenden Phosphate geheuert, werden , und unter dem Befehl eines. Superintendenten, fowie mehrerer Aufseher stehen; die schwarzen Arbeite? blnben .dort aber nie länger als sechs Monate, für- welche Zeit sie gedungen sind, denn Navassa ist eine Hölle in dem herrlichen Karibischen Meere. Auf der entlegenenJnsel herrscht, bei furchtbar schwerer Arbeit, die strengste Schiffsdisciplin, denn Navassa wird all sogenannte Guano-Insel angesehen und !n Gemäßheit der Section 5576 der Revidirten Statuten der Vereinigten Staaten wird jede solche Insel als ein auf hoher See befind!!cheZ. Schiff behandelt. Bei AufrechterHaltung der Disciplin spielt die neunschwänzige Katze- die. Hauptrolle und unbarmherzig wird geprügelt, wenn eimr der schwarzen Arbeiter sich gegen die überaus strengen Reflationen vergeht. DaS ungesunde Klima und die mangelhaste Ernährung , verursachen die -unter dem Namen ... Beriberi be kannte schreckliche und .schnell - töbtinbc Trvpenkrankheit.. -." Derjenige Neger. Kocher einmal aüZ jener Hölle erlöst ist, kehrt gewiß- nicht wieder dorthin zurück, - tvenngleich - ihm die verlockendsten Löhne, zugesichert werden. Wie gesagt, gilt Navassa alZ GuanoInsel, trotzdem dort von Guano keine Spur zu finden ist. Die Insel besitzt dagegen einen geradezu unerschöpflichen Reichthum an Phosphaten, welche in.-, der Fabncation.' künstlicher , Düngungsmittel bekanntlich eine sehr große Rolle spieln und deshalb einen bedeutenden Werth ' repräseiztiren. . Die Phosphate liegen nicht, nur in Massen auf, der .Oberfläche der- Insel, sie- kommen auch in den zahlreichen Spalten, sowie Höhlungen ' deZ -schwammigen Gesteins -vor, aus dem es mittels Sprengungen gewonnen wird... Da es auf Navassa weder Baum noch Strauch gibt, welche gegen die glühende Trovensonne 'Schatten, spenden, ist die Arbeit Mrrmmtii - trJ(wf ' t " v -NSezahlug sich auf ganze 510 pro MoI itnt tr; r: ' . imwuivm t ujufnitu. luaarriiD alt wtuun. juiz eioiiiauna roiro don der Company geliefert und besteht a c . rrv -- - aus ocneitcaiciien.Der gewöhnlichen Matrofen: Salzfleisch. Speck, Bohnen. Reis und Schiffszwieback. Daa.'gen wird den schwarzen Arbeitern nur ein Theil der Genüsse- der Matrosen vergönnt; die Leute können in den Laben der Company Tabak kaufen, allein Spiritussen gibt es nicht. Und wenn einer der Unglücklichen während seiner s.a.....ls! rr n , , . ituymuuuuiivc" Zvienzizell oen Aussehern den Gehorsam verweiaert. so wird er behandelt, wie ein meuternder Matrose auf hoher See. - Kann es. unter diesen Umständen 'zunoer neymen. vad der den regelmäßigen halbjährlichen Ablösungen die bittersten Klagen über Ueberanstrengung, .Entbehrungen, Prügel. Einsver. rangen und' ungenießbares Lebensmittel laut werden? Das ficht die Beamten der Gesellschaft wenig an; sie erklären. C' ' , ' . vag oiz zciagen uoerlrieoen ttno und Dienst wie Disciplin nicht strenger ist f n.W LJ. 5?X!tr-a' ? uu uii hjuiu eint slsses. ' superlntendent und . Aufsehern machen gel'end, daß die unter ihre? Botmäßigkeit siehenden. Neger ohne Peitsche nicht im jaume gehalten werden können. Men tereien gehören daher nicht ,u den Sel tenheiten und. .manchem Leser dürfte noch die Revolte vom Jabre 1889 erin. erlich s ein, : bei 7welcher ' die Aufseher 2yomas m. Foster. Joseph FaleS. William F. Shea und Andere von den erbitterten Schwarzen in Stücke gehauen . . . . uno oi ueorigen nur ourcy vas recht zeitige Erscheinen des. britischenKriegs IchlfseZ Forwärd" .gerettet-. wurden. Die Meuterer, wurden später von dem amerikanischen Kreuzer Galena7 nach Baltimore transportirt und dort -vor Gericht gestellt? einige von ibnen wur. den zum Tode verurtheilt, doch erfolgte ZlV Zuchthausstrafe. ,yre Mgnaolgung ZU .levenZ längliche
Aucy kürzlich ist es wieder zu Unru hen gekommen und zwar weil die Leute, deren Dienstzeit abgelaufen war, nicht zu der. festgesetzten Zeiten die Heimath zurücktransportirt wurden. Die ausschließlich den Verkehr zwiscben, Niassa und Amerika vermittelnde Barke AIbermale", Capt. Forbes, hatte im Lause des Sommers Schiffbruch gelitten und die Gesellschaft-hatte das Schiff .Wallace I. Boyd", Capt. Bates, gechartert, um die Leute abzuholen. Als dieses Fahrzeug bei Niassa vor Anker ging, wurde es leck und Capt. Bates ließ es auf den Strand laufen. Die durch den verlängerten Aufenthalt auf Niassa ohnehin wüthend geniachten Neger erblickten hierin eine schlaue Maßnahme, sie noch länger zurückzuhalten, und eine Meuterei, deren Ausgang nicht abzusehen war, .drohte auszubrechen, als glücklicherweise in der höchsten Noth die Barkentine .R. S. Patterson", Cat. Burton.' die Insel anlief, um eine Ladung Phosphate für die Liebig. Manufacturing Company in Carteret, N. I., an Bord-zu' nehmen. Trotzdem es khm an Raum mangelte, nahm Capt. Burton 67 Mann auf. Unterwegs ,bräch unter den Leuten bie gefürchtete Krankhnt Beriberi aus. Fiünf Mann starben während der-Ueberfahrt und voni ben Anderen wurde eine Anzahl schwer krank gelandet. Um die Lage der auf Navassa zurückgebliebenen Arbeiter . einigermaßen zu verbessern, hat die Company. mit dem Dampfer Neptuno- 400
Barrels Rindfleisch uno Mehl dorthin gefano?. Amerikanische yleischwaaren in Deutschland. Dem Secretär des Äckerbau-Devar-temenis, Morton. ist von dem. SpecialAgenten ?lohn Mattes jr. 'in.-Deutsch-land ein Schreiben zugegangen,- in welchem derselbe sich über die Möglichkett emer Erwelterung des Absatzgebletes für amerikanisches Fleisch, in genanntem Lande sehr skeptisch äußert. Unter Anderm- sagt Herr' Mattes in dem Schreiben das Folgende: '. i Letztes Jahr. waren, die deutschen Landwirthe und Viehzüchter gezwungen, ihr Vieh zu verkaufen, ohne Rücksicht auf Die Preise, die sie erzielten. Es wurde damals vorausgesagt, daß Heuer in Deutschland einMangel an .Schlachtvieh herrschen würde, wodurch eine Preis steigerung hervorgerufen , werden und den auswärtigen Flelsch-Erpor-teuren eine Gelegenheit geboten würde, den deutschen Markt zu gewinnen. Ich habe viele deutsche Städte besucht und dem. Verkauf importirten Fleisches besondere Aufmerksamkeit gewidmet, aber meiner Ansicht nach wird Deutschland niemals viel importirteS Fleisch consumlren. Es t wahr, daß der Consum amerikanischen gesalzenen. SpeckS und anderer Fleischproducte in Büchsen in solchen Ausnahmsjahren zuneh men mag. aber unter normalen VerHältnissen können die ärmeren Klassen sich den Luxus nicht gestatten und die besser situirten Klassen hegen ganz unvernünftige Vorurtheile gegen impor tirteS Fleisch. In vielen Städten wird von Australien importirteS frischeS Fleisch feilgeboten, und die Händler beHäupten, daß eS gern gekauft wird, . da bie Qualität vorzüglich sei. Der Verkauf importirten frischen FleisweS ist indeß mit vielen Schwle rigkeiten verknüpft und verursacht den Exporteuren m Folge der.mannlasaltl gen localen Verordnungen augenschein? lich bedeutende v Verluste. ' Im besten Falle ist daS Geschäft immer eine.Spe culation. In der ; amerikanischen. Presse äußert man sich sehr, ungehalten darüber, daß Deutschland dle.Aleyem fuhr äuS den Ver. Staaten verboten babe: ob dieL als Repressalie ode? le KZgljch als. eine saniiare Maßregel auf ufassen ist. wäre wohl schwer zu ent scheiden.' " Aber meiner Ansicht nach ..ist es besser, daß dergleichen ofsentlicö an geordnet wird, und die amerikanischen Exporteure werden dadurch nicht schwe rer. betroffen, als durch, den Erlaß, aller möalicken. localen Verordnunaen. und die in der, Presse verbreiteten .falschen Berichte, deren Zweck e3 ist,' ein Vorur theil gegen auswärtige Fleischprodukte wachzurufen. . Der Verlust der Äer. Staaten dürfte nur nominell sein.selbst. wenn, die neueRegulatwn m Kraft blei be sollte.- : 4: - :;y-. yaradles der ttranenrechtlerinnen. ' ,7 ' . I ' Unser. Land scheint zwar zum TheU .sehr .günstigem Aodenfür'M Frauen - GleichberechtigungS - Bewegüng zu', sein;' aber ' daS.. Ideal ' der a 1 lie r radicälsten Frauenrechtlerinm - " As . -4.' nen . namilcy oerzenigen, weicye, in oer PraxlS wenigstens, es am. liebsten sa $tn, wenn die Evastöchter überhaupt alle Rechte sür sich allein hätten, ist nir gendwo in unserer großen'. Republik verwirklicht oder der Verwirklichung nahe. ' Auch in Australien, selbst aus der Jsle os.Man sind solche in teressante Verhältnisse nicht zu finden. . Und dennoch gibt es ein solchesLand! Wer gute Augen hat kann eS sogar auf der Karte entdecken, vorausgesetzt, daß diese gut genug ist Er überfliege ben Stillen. Ocean und lasse 'das Auge nach . de.r ; Südwest-Küste Indiens schweifen. . Nicht weit von ba zwischen ber Maldwe und der Lacadwe?Jnsel gruppe. zeigt bie' Karte vielleicht einen kleinen Landsleck. ' Hier hahen-wrr den merkwürdigen Erdwinkel. Diejenigen, ü - v ... r . l i' - ' ' wciujc oiz ;fnci uoeryaupl rennen,. nen ven sie Minicov. " " " - ' 'Fast niemals kommt ein Reisender dorthin; denn die Insel ist immerhin ungefähr L50 Meilen noch. vom. Festlande entfernt und hat keine regelrechte Verbindung Mit demselben. " Aber, ein amerikanischer Gelegenheits-Correspon dent theilt neuerbinqS' über sie mit:' Die rechtlichen Beziehungen zwischen C. r l m r . ' . ' . ' een oeioen .e,cylecylern aus, Minicoy sind vielleicht die 'seltsamsten in allen Staaten unserer Zeit. . Nirgends zählt ver ucann so wenig, wie hier, während da? -Weib. Alles ist.-'DaS' ist um 'so auffallende? ..alS. Indien selber alleS Andere eher ist. . als ein Land der 1?rauenrecöt'e rbwobk ManckeS. was über' die Erniedrigung deS' WeibeL ' in
Mlen' in' bie Welt posaunt wurde, ark übertrieben ist. Aber Minicoy lat in dieser Beziehung ungefähr Verbältnisse. als wäre es aus einem anderm' Planeten herabgefallen! Eine Idee' als ob jemals der Mann
daö .Haupt eines Hausstandes sein könne, kann.be: den biederen Bewohnern von Minicoy gar nicht auskommen. Das Haus mit Allem, wa datm ist, gehört der Frau, und zu diesem ihrem Besitzthum" gehört auch der kNann selbst. Letzterer hat gar keinen personlichen Anspruch auf irgendwelche Erzeugnisse seiner Arbeit; das Alles fallt sofort ausschließlich dem Familienbestand anheim. Wenn ein Mann auf Muncoy hei rathet, so gibt er nicht etwa seinen N amen der Gattin, sondern nimmt .vielmehr den Namen dieser an und behält riur seinen Vornamen. Unter den obwaltenden Verhältnissen ist dies ja auch ganz logisch; es wäre geradezu widersinnig, wenn es anders wäre. .Daher beruhen hier auch die Hoffnungen 'einer Familie,, daß ihr Name .fortgepfanzt wtrde.i nicht.'auf den Söhnen, sondern auf. den. Töchtern, und das - ganze. Hei- ' - i m .n . ii' r In- . ralys-wusnallungsiveien . in, , wenig-. stenS von unserem gewohntem Standpunkte aus. auf den Kopf gestellt. Deshalb ist auch die Geburt eines Mädchenb rm. Allgemeinen ein wichtigeresEreigniß, alS . die eines Jungen. Von .bösen Schwiegermüttern hat man 'in Minicoy noch nichts gehört, und eS ist -allgemein gebräuchlich, daß Großmütter Mutter und . Tochter mit ihren - drei Generationen männlicher Hälften friedlich, unter demselben Dach wohnen und- auS . derselben Schüssel essen. Falls aber die Mitglieder des Hausstandes schließlich zu viele werden für den zu Gebote stehenden Raum, so werden männliche' Mitglieder veranlaßt, in der Rahe ein neues HauS aufzurichten, und in dieses wird die älteste Tochter mit Kindern und Mann gesetzt. gur Unterscheidung von der alten fuhrt aber dann diese neue Zweigfamilie nebenber noch den ursprünglichen Namen d'eS betreffenden MannesI Vielleicht durfte es manche, und besonders weibliche, Leser u.lter diesen Umstanden auch inter:ssiren. einen Blick auf die Aeußerlichkeit der Herrenfrauen von Minicoy zu werfen. Selbige stecken in seidenen, Gewändern, welche na bezu bis an die Knöchel gehen und oben ein Loch zum Durchstecken des Kopfes haben; die kurzen Aermel der Gewänder sind in vielen Fällen mit sehr schö,:en Stickereien' verziert. Unter diesem Gewände schaut das weiße Unterkleid einige Zoll weit hervor, und im Ganzen kommen die weiblichen Reize viel mehr zur Geltung, als sich vielleicht Manche vollstellen. DaS Haupt und die Füße sind unbedeckt, und obgleich sie Mohamedanerinnen sind, gehen diese Frauen unverschleiert, waS zu der Vermuthun Anlaß gibt, daß dieses räthselhafte Völkchen einstmals Christen waren. ES lohnt sich unter den geschilderten Verhältnissen kaum, etwas von den Männern extra zu erzählen, und es sei daher nur noch bemerkt, daß sie in diesen Zuständen sich offenbar recht wohl fühlen und. allezeit zufrieden sind;. der Pantoffel braucht ihnen nicht um die Ohren geschlagen zu werden, zumal es keine gibt. . Gemüthlich und regsam verrichten die Manner die Arbeit, und dje Frauen sind die Verwalterinnen von .daS Ganze" oder vielmehr die unumschrankten Königinnen innerhalb und außerhalb des HauseS (daS ae wöhnlich auS Stein und Mörtel besteht, mit Stroh bedeckt, ziemlich groß, unter allen Umständen .mit einer hübschen Veranda versehen und mit einem wohl gepflegten Garten verbunden ist). ' Geheirathet 'wird in 'Minicoy mei- . stenö .im wunderschonen Monat Mai", kurz nachdem die Flotte der Handels boote mit Reis. Seide und Schmuck fachen' auS Bengalen und anderen Hä fen' heimgekehrt ist. LeutsSe Loeal-NaSrlchten. GadiUru Dresden.'. Der Bau des Hafenbeckenskommt noch in 'diesem Herbste zum. Abschluß. : ;-Die' Eisenbahnbrücke über-daS Hafenthor,. deren. Eröffnung zwar für den.Fahr-' und '.Fuk'verkehr T.iS lnx.ti. ri. 4:w :n im uuuua outyi uuiucuucu iuuu, ii an' dieser' Stelle", fertig und überspannt die Einfahrt in einaeleissaer Breite, ist rein .aus' Eisen hergestellt und. erhält ihre pan'nung' durch ein bis zn 9.k tr-v ? r ri n , , , 2cerer ansirreoenoes merwerr. um derr Haftn in dem über 200 Schiffe .Aufnahme , finden , können, bereits die sen Winter, feinem Zwecke als Schutz Hafen 'dienstbar, zu machen, wird . man die in daS Wasser zum Zwecke der Bruckenbauten' eingelassenem Rundhol zer- vorläufig wieder ausheben, um r.;. t.ti ' pjtfr. p irne . insaqrr zu zcyafsen. xjittx Tage, ist unterhalb des Pieschner HafenS ein er' hiesigen Firma Wachs & Flößner gehöriger Elbkahn mit .7000 uentner Petroleum verbrannt. Die Ursache deS VrandeS ist noch nicht er mittelt; zwei Schiffer wurden schwer verletzt. . - Chemni.tz.. Der vor Kurzem ver storbene Kaufmann Carl Bernhard Leonhardt hat das Hospital Sanct Ge org testamentarisch als Universalerben eingesetzt.- Dle dem Hospitale zugefal- - lene Erbschaft soll die Summe von mindestens 150.000 Mark betragen. - Leipzig. Innerhalb zweier Tage haben, hier zwei Liebespaare Gift aenommen."' Zunächst ein 21jähriger .Schauspieler und- seine Geliebte, eine Kellnerin. Der Schauspieler ist mit dem Leben davongekommen und befindet sich in Haft, da über der Sache noch eilt mysteriöses Dunkel schwebt. Dann -haben sich ein Ä4 Jahre alter Student der Landwirthschaft und die 18iährige Tochter seiner .Hauswirthin vergiftet. Die Mutter des Madchens hat. daS 'LieöeSverhältniß nicht gestatten wollen, 'dcirum' haben beide denTod gesucht und auch gefunden.' R a u t e n b e r g. Ein Opser deS Spiels wurde der Geschirrführer. Ernst 'Hermann Schürer. ' Derselbe hatte sich 'am Tippen betheiligt und vermuth..liS größere. Verluste: erlitten, welchi Lm so Lu. Herzen gingen,-daß er sich
durch Erhängen das Lesen' nahm. Schüre? hinterläßt Frau und sieben Kinder. S ch ö n h e i d e. Hier erhängte sich der 13jährige Schulknabe Herm.Ewald Meier. rsNherostl,n, Lellen
Darmstadt. Der erste Patient sein Franzose), welcher im hiesigen Hospital mit Heilserum behandelt und nahezu wieder hergestellt wurde, hat auS Dankbarkeit darüber dem Hospital die Summe von 1000 Francs überwiesen. Gießen. Der wegen Betrugs angeklagte Bankier Schülhof von hier wurde schuldig befunden. Das Urtheil lautete auf zwei Jahre Gefäng mß, 2500 Mark Geldstrafe, oder im Falle deren Unerbringlichkeit für je 50 Mark ein Tag Gefängniß und Tragung sämmtlicher Kosten. G u n d e rs h e i m. Der vor Kurzem flüchtig gegangene Bäckermeister Johann Ketterle 4 aus Enzheim, über dessen Vermögen inzwischen vom Großh. Amtsgerichte Pfeddersheim ConkurS erkannt worden, ist, kehrte wieder hierher zurück. Er wurde alsbald nach Pfeddersheim in Untersuchüngshäft wegen betrügerischen BankerottS überführt. : -Mainz. In einer hiesigen bedeutenden Militär-Effekten-Fabrik ist man großen Gaunereien' und 'Diebstählen auf die Spur gekommen. Der Buchbalter und der Werkmeister der Fabrik wurden verhaftet, doch stehen noch weitere Verhaftungen bevor. Wie es heißt, - hat das ungetreue Personal einen förmlichen Handel mit den aus der Fabrik gestohlenen' Gegenständen getrieben. Der Weinhändler Mathias ArenS ist vom Schöffengericht wegen Hinterziehung von Kapitalrentensteuer im Jahre 1892 93 zu einer Geldbuße von 1175 Mark 63 Pfennige verurtheilt worden. W o r m 8. Der Zweiten Kammer ist die Regierungsvorlage jetzt zugegan gen, betr. die Verwilligung der Mittel für den Bau einer festen Verkehrsbrllcke über den Rhein bei Worms, sowie die Genehmigung eines Vertrages mit der Hessischen Ludwigsbahn wegen Erbauung einer Eisenbahnbrllcke über den Rhein bei WormS und wegen umfassender Erweiterung deS Bahnhofs in WormS. - Vh,inpfaix. Frankenthal. Der 68 Jahre alte Wirth Joh. Peter Ost von hier wurde von einem Anverwandten, der ersteren in seiner Privatwohnung aufsuchte, nach vorausgegangenem Disput mit solcher Wucht zu Boden geworfen, daß dem alten Mann das Blut zu Mund, Nase und Ohren herauslief. Am folgenden Morgen fand man den Aermsten todt in seinem Bette. Der Thäter hat sich rasch entfernt und sein Verbleib ist derweilen unbekannt. Der funktionirende Maschinenheizer Heinrich Hiegli von Ludwigshasen gerieth beim Nangiren eineS Zuges der Lokalbahn zwischen zwei Puffer und wurde netödtet. N e u st a d t a. H. Von dem wegen fortgesetzt verübter Unterschlagungen eingesperrten, früheren amerikanischen Consular-Agenten Kaufmann von hier wird gesagt, daß dessen Unterschlagun gen über eine Million betragen. Fast keine Erbschaft, die von Amerika hierher kam, zahlte er vollständig aus. V e l b u r g. In Frickenhofen wurde der AuStragbauer Nikolaus Pirkl von Unterweickenhofen und feine Ehefrau verhaftet; sie sind verdächtig, vor zwölf Jahren die erste Ehefrau des Pirkl vergiftet zu haben. . Z wi brücken. Hier erschoß sich der 4ff Iah alte Nota? Wolff aus Haqenau Die Ursache des Selbstmordes ist unbekannt. Sauern. München. Herzog Dr. Carl Theodor errichtet in Schwabing eine eigene Augenklinik. De? Armenetat für München pro 1895 schließt ab mit 230,067 Mark Einnahmen und 1.133.067 Mark Ausgaben, so daß ein Defizit von 958,000 Mark zu decken ist. waS 73.000 .Mark mehr als für 1894 beträgt. ' Es geht hieraus hervor, daß die Armenlasten .in ständiger Zunähme begriffen, sind.'. 7 , . A l t u s r i e d. . Der 32 Jahre alte Oekonomssohn Xaver, Förster gerieth Nachts '.beim Nachhausegehen ' in die Jller und ertrank. - . B a y r e u t h. Bader Hessell hat sich hinter dem Brandenburger Schießhause durch einen Revoloerschuß selbst entleibt. Widrige Familienverhältnisse wären das Motiv der That. W U r z b u ? g. Büttner Maie? in Winterhausen, der des Mordes seiner Ehefrau verdächtig, war, wurde außer Verfolgung gesetzt, nachdem die Verdachtögründe sich als nichtig erwiesen. Eine Falschmünzerwerkstätte wurde in Stadelschwarzach gelegentlich einer bei ewem dortigen Einwohner borgenommenen Haussuchung entdeckt. Untersuchung wurde , sofort eingeleitet. ' T r a u st e i n. Hier hat ein Consortium, bestehend auS hiesigen Jndustriellen und Hausbesitzern, beim.Magistrat ein Concessionsgesuch eingereicht für Ausnützung der Wasserkräfte der Traun unterhalb .Klobenstein für elekirische Zwecke.' V?Nrtt,v,ra Stuttgart. Zur Ausbringung deL Garantiefonds für daZ .1396 event. in Stuttgart abzuhaltende ' deutsche Sängerfest sind bereits von einer grLßerenAnzahl hiesiger Vereine Zeichnungen. zumeist in Beträgen von 500 Mk. erfolgt. Der seit mehreren Monaten flüchtige Verwalter der Landeshebammenschule Barth hat an der belgisch. luxemburgischen Grenze einen SelbstMordversuch gemacht. . Barth, von welchem bisher jede Spur fehlte, soll auS Mangel an Existenzmitteln zu dem traurigen Schrittegetrieben worden sein; auf diese Weise ' ist es der zuständigen Behörde ' nun auch - möglich geworden, seine - Verhaftung zu bewirken. . .. Calw. In dem benachbartem AltHurg brannte ein. in" der Hinteren Gasse' beleaenes. von den Familien Mii.chael und Gottlieb Keck bewohnte? .Wohn- und Scheuerngebaude total niei'.der,., ':' ' . 1 1 ..,
T. JAKOH
bekannt aus der ganzen Erde, als
Heilt
Rheuxtialxinu. Neuralgie, Nückcnschmcrzcn, Verstauchungen,
Verstauchungen, Verrenkungen, Frostbeulen, ßüftenschmerzcn, Quetschungen, Zahnschmerzen, Brandwunden, ' und alle Schmerzen, welche ein äußerliches Mittel benöthigen. -ch riner unh SRishzütUsv 4.
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Luvwigsburg. Letzthin wurden an einem Tage gegen 20 Verbrecher an das hiesige Amtsgericht eingeliefert und in das sog. Blockhaus verbracht, darunter ein Zigeuner, der. in Markgröningen seinen . Vater . todtlich jin Brust und Lungen gestochen hätte. . ' Catotu Karlsruhe. Im September nächsten Jahres soll eine elektrische Ausfiellung mit besonderer Berücksichtigung des Kleingewerbes und der Haushaltung abgehalten werden." In Mühlbürg starb der Landwirth Johann Fischer an einer Blutvergiftung. Er hatte eine schadhaste Mostpresse vor etwa drei Wochen am Auslauf mit Blei ausschlagen lassen und von dem Moste, da durch den Auslauf geflossen war, getrunken. Eich stet ten. Wirth Schlatter mm Deutschen Kaiser" wurde in seiner Wirthschaft durch , drei fremde Korbmacher , so mißhandelt, daß er längere Zeit arbeitsunfähig sein wird. E p p i n g e n. In einer der letzten Nächte wurde dem Schreiner Phil.Zimmermann," welcher unweit der Zicho rienfabrik wohnt, durch die Fenster geschössen. Man soll dem Thäter auf der Spur sein Heidelberg. Beim Legen ber Wasserleitung entdeckte man den Unterbau deS Landpfeilers der alten Römerbrücke, aus rauhem Sandstein bestebend. Etwas weiter stromabwärts fand man die Ueberreste eines etwa 15 Meter langen Gebäudes. Gleichzeitig wurden Thongefäßscherben, eine Lanze und Münzen aus der Zeit Kaiser Domitians aufgefunden. Mannheim. Als Nachfolger deZ verstorbenen Gallerie-Direktors K. Rour, ist Maler Wilhelm Frey, ein Bruder deS früheren Ministerialdirektors Geh. Rath Moritz Frey beim Ministerium deS Innern, zum Galleriedirekter und Vorstand des KupferstichKabinets in Mannheim ernannt wor den. O p p e n a u. Am Kniebis wurde bie Leiche bes Engelbert Schoch von Kniebis gefunben. Derselbe hatte sich im April am Tage nach seiner Hochzeit entfernt und erhängt. T 0 d t e n a u. Da? Wirtshaus nebst dem dazu gehörigen Gute in Lindau, ist nunmehr um den seh? bohen Kaufpreis von 80,000 Mark verkauft worden. Es soll dabei von dt Firma Krupp in Essen ein Kurhaus für deren Angestellte erbaut werben. ttRri?td,. Wien. Dieser Tage ist ein Erfinber in ber Ottakringer Vorstadt de trunken und sterbend im Rinnstein gefunden worden Es war der Maschinentechniket Waldemar Klipphahn aus Dresden, der dort vor einigen Jahren noch eineMaschinenfabrik besessen hatte. n Dresden scheiterte er mit seinen Erfindungen, wurde dann hier in Penzing Theilhaber einer Maschinendrcderei, endlich Inhaber einer kleinen 'KellerWerkstatt.' Er hatte sich zuletzt , dem Trunk ergeben und lebte kärglich ' vom Ertrag eines kleinen' Patents iein Löthkolben mit Heizvorrichtung) und processirte wegen eines zweiten Patents auf ein Sicherheitsschloß mit. der Kassenfabrik Wiese. In einem GarienHäuschen eines Hauses der Hauptstraße wurde die Kaffeehaus-KassirermMarie Mitiska - mit - durchschossener ' linker ,Schläfe todt aufgefunden. ' .hr Geliebter. der 17jährige' Handelsschüler Rudolf HorkyV suchte anfänglich' den Glauben zu erwecken, daß 'das Mädchen sich selbst erschossen habe, 'da "ein Doppelselbstmorb geplant war; - ihm habe jedoch der. Muth zur Ausführung bes Selbstmordes gefehlt. Später gestand er-jedoch zu, daß er das Mad chen erschossen habe. Beinhr. und.be! ihm fand man Briefe an die Eltern, in denen daö Liebespaar Abschied nimmt, um Verzeihung bittet und den Wunsch ausspricht, gemeinsam u' sterben da ihre Liebe aussichtslos sei.' SN-s,. Bern. In Vrienz starb im Alter von 43 Jahren der Pfarrer Baumgartner. Central-Präsident deö Schweizer Alpen-Clubs, seit mehreren- ! Jahren Kampfrichter bei den eidgenössischen Turnfesten und Verfasser eines geschätz ten Katechismus. Eine lustige Scene passirte jüngst in Bern auf dem Geflüaelmarkt. Ein junger Bursche auS der Gegend von Kühlewyl hielt ein halbes Dutzend Tauben feil. Ab-r dieÄhiere waren schon etwas älterenDatums uno ieder. der sie anfaßte, trollte sich wieder von bannen. ' Endlich kam einer Und bot 30 Rp. für bas Stück. Da ging bem Kühlewyler' die Geduld auö. Rubig hob, ben Deckel. beS Taubenkorr bes empor: Für brißig Santime'gibe u-i sie mi fex mV Machet baß dr hei chSmet!- Froh flatterten bie Tauben in bie Höhe und verschwanden in der Richtung nach Kühlewyl. AlZ der Burfch nach einem Schoppen : heimkam, waren bie Tauben auch schon allem . . ' ' lamm: oaoein?. 5Iubh'S Vile Suppositorh wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daß Selb wird zurückgegeben. 50 Ctö. die Box. SchiHe zwei Postmarken füt Zirkulare und Probe an Martin Rüdy, registrirten Apotheker,. Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen, in allen guten Apotheken' Ward VroS.. A. Kiefer & Co. und -" Daniel Otewart, Oh olesale Agenten, nozanapoilk, Jno. . ::" : : t
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