Indiana Tribüne, Volume 18, Number 77, Indianapolis, Marion County, 4 December 1894 — Page 2
JndZanaribttne.
Erscheint Täglich und Sonntags. Die tZzliche .Tribüne" kostet durch den Träger 13 Cents per Woche, die SonntagZTribüne" B Cents per Woche. Beide zusammen 15 Cents oder 55 CentS per Monat. Per Pest außerhalb der tftd- zugeschickt in Vorausbezahlung 55 per Jahr. : ffir: IS Süd Alabama Straße. JzdianspoliS,. Ind., 4 Dezember '94 ' Distanz seyen m!t bloßem Lluge. Wie weit das unbewaffnete Auge des Menschen unter Umständen sehen kann, über diese Frage gehen auch die Mei nungen specieller Beobachter und flen rn" weit auseinander, und es ist interessant, einige solcher einander gegeniiberzustellen. Erst vor Kurzem beglückwünschten sich amerikanische Bundes - Signal.dienstbeainte dazu, daß üe,S!gnale mit dem Sonnen - Zeichenapparat Helio graph) auf eine, Entsernung. von' 133 engl. Meilen vermittelt hatten, und gleich darauf erklärten Bundes - VerMessungsbeamte stolz, .sie hätten schon öfters solche Signale vom Mount Helena nach dem Mount Shasta.' .d h. 129 Meilen weit) gegeben.,. Ueber -diese Erklärungen machen, sich manche ünserer westlichen Bergsteiger lustig und.beHäupten, sie hätten mit dem bloßen Äuge, ohne all: äußere Veranstaltungen, schon viel weiter gesehen. Einer dieser sagte, er -habe von der Spitze des Mount Hood'in Oregon den Gipfel des 'Mount Shasta. welcher 276 Meilen weiter südlich .liegt, vollkommen deutlich gesehen. . Diese Behauptung wurde lebhaft b:stritten, besonders, weil die conveze Krümmung der Erde die eaenseitiae Siältbarkeit, dieser Givfel verhindere. Ein, junger, Officier des Bunde Jngenieurscorps unterstützte jedoch jene Meinung oder Versicherung und rechnete sogar eine Sehweite von 278 Meilen heraus. Darauf erwiderte Vrofessor Davidson: - Das wäre ganz schön und gut, wenn sich zwischen beiden Gipfeln etwa der Ocean befände; leider besteht aber die Oberfläche zwisck.en ihnen' aus der Cascaden-Bergkette und die Sichtbark-it des einen Gipfels vom anderen ist su'r urs eine absolute physische Unmöglichkeit." (Es gibt ah lecd'.ngs noch derzeit Leute, welche mit vollem Ernst behzuvte'n, die Erde sei nicht nach auswärts, sondern vielmehr stark einwärts gewölbt, und wir befänden uns sozusagen auf der inneren Seite einer. riesigen.Bowle!) Höstwalirscheinlichist der obige Anspruch etwas übertrieben. Doch kann immerhin die natürlich: . Sehweite unter günstigen- Verhältnissen" eine überraschend aroe sein. ohöe. daß ihrbesondcre Lichtsignale.. entgegenkommen. Beispiele hierfür liefern bei uns schon besonder Ersah cilngea .von. AlaskaReisenden, refp. von Küstenfahrern daselbst. . .. Vom Wasser ans sind solche gewaltiz: Berggipfel, wie der Elias und der Laan in Alaska, wel'ze nebst anderen unmittelbar eine krümmte K'üstenlinie beherrschen, nach dn übereinstim......i.. cr. r?,x vrr ? . li'.ciit'Cis Aoctiu;ciun:i üüh staune Officieren und Andern auf Entferriunzen von 137 5:3 213 Meilen aekUn worden, und zwar mitunter, meh-. rere dieser Gipfel gleichzeitig und leicht von einander zu unte.seiden. Auch m Land? ist dort die natürliche Aussicht. In lrer Lust manchmal eme. außerordentlich weite, wenn e' auch an ge 'r.zuen Zahlen noch fehlt, bis die Lage und gegenseitigeEntfernuna: ienerBeraxltU bestimmter festgestellt sein wird.' . Erdbeben und Telephon. Bon allgemeiner iVedeuwng s und von praktischem Werth für Bewohner aller vulkanischen' Gegenden "kann -zin ?orschlag" werden,.welchen Sennor Francisco! Estrada,' Professor der Phy sik an deStaats-Hoch schule von San Luis Potosi, Mexico, neuerdings' der mexikanischen Bundesregierung unter breitet hat. ' D.ser Vorschlag befrist die Vorher Verkündigung von Erdbeben . mittels deö Telephons. Professor Estrada hat. im Hinblick aus die vielen Menschenver lüfte, welche auch in Mexico durch Erd -I'zben vorgekommen sind, sich zu einem einlebenden Studium dieser und der ihnen vorhergehenden Zeichen veranlaßt gefühlt, und-es -ist -twr-311-wünschen, da'z sein Vorschlag sich bewähren möge. EZ seien hiermit einige Stellen aus sei ner diesbezüglichen interessanten Den! schrift wiedergegeben: Ich bin überzeuat.daß eZ möglich ist. mit dem Telephon und oer .neueren Erfindung, dem Mikrophon, und bei genügenden alelchz'ktigen Veobachtun gen an verschiedenen Punkten der .be drohten 'Gegenden, Erdbeben und vulkanischen Ausbruche bestimmt vorherzu sagen. . . : Die Geräusche' von denen Fernver-kehr-Telephone behelligt sind, welche die Erde zur Vollendung der elektrlschen Slttti benutzen, sind bisher nicht erklärt lzorden,. entstehen. aber meiner .Ansicht nach, die sich 'auf. eine Reihe Beovach lunaen gründet, durch zwei Haupt-Ur fachen: die atmosphärische Elektrizität und vk elektrischen Strömungen unter In Erde, welche aus größeren. ode? ge ringeren Tiefen kommen. Im ersteren Fall sind sie leicht am äußeren Zeichen, wie Stürme. Donner, Blitz u. s. w. zu erkennen. Aber 5 .gibt - auch Zeiten, in denen.' während die Luft völlkom.nen x u ft I a ist, m Telephon seltsame Ge rausche vernommen, werden,, die an dumpfes Murmeln, Sandftürme,' fal lende Schläge oder an.daZ Reiben eines rauhen- Körpers 'an'-dem-Jnstru-ment erinnern. Und dlesletzleren.Ettgusch: können sür un5 in vorliegende.? Hinsicht von großem Werth sew.- DaS-Televhon ist das empfindlichste Jnstrument.welcheS wir k:nnen. und ich halte es daher für d,z geeignet zum vorherigen Erkennen l.':2nnabender Erfchütterunaen...so ,ba& u noch möglich ist, viele" Stcherheits-' j Malnahmt? zu trffznWlb ist!
mein Vorschlag bezüglich der mexicanifchen Erdbeben-Gegend dieser: Man lege verschiedene zweckentsprechende Telephonlinien an. .Durch eine derselben verbinde man die Wetterwarte der Bundesregierung mit dem Fuße
des Vulkans Popocatepelt und. lege vle Leitung in eine der tiefsten Erdrisse oder Schluchten, welche zugleich eine warmeQuelle enthält; das andere Ende der Linie, an der Wetterwarte, ver binde man mit der metallischen Tube eines der tiefsten artesischen Brunnen in her Stadt. Eine andere 'Linie sollte von Puebla nach demselben genannten Berg gehen und dann Guadalajara mit dem Vulkan von Eolima verbinden. Weiterhin sollten Linien nach dem Gipsel des Orizaba, des Eosre de Perote und des Vulkans von Jorutle gelegt werden. Außerdem schlage ich vor. an einer vassenden Stelle halbwegs an den Teleqraphenlinien von Vera Cruz nach Puebla. von da nach der Stadt Mexico, dann nach Guadalajara und von dort nach San . Blas, der : irgend '.einem an deren. Hasen am Stillen ajfcw, ver ein Telearavbenamt hat. mindestens zwei Telephone und einen, vertikalen galvanischen 'Kraftmesser anzubringen und unter allen Umstanden .tägliche Beobachtungen mit den Telephonen anzustellen, so oft, wie es angeht, ohne den Dienst der Drähte zu stören.. " Endlich sollte in n Wetterwarten von Mexico, Puebla und' Guadalajara ein einfaches Mikrophonangebracht w??d,n. Kkstebend aus einem öol'zkoble vvwvp 17 w Pendel.das an einem zinnernenISpiraldraht hängt und derart eingerichtet ist, daß es bei der geringsten 'Bewegung eine elektrische Kette schließt .'und: eine elektrische Klingel zum Läuten, bringt. solcherart auch die lelsejteÄewegung oer Erde zum Ausdruck bringend. V:V stell Zweifle ' nicht. . da'i bei. kolchen Einrichtungen, und bei gehörigem prak? tischen Studium jedes Erdbeben und Zeder Bulkan-Ausbruch 'schon viele Tage vorher .angezeigt. werden .kann." - Es Ware . natürlich ut anoereve? drohte Länder leicht. sich, darnach! für ibre Localitäten .ebenfalls 'ein 'solches Warnungssystem herzustellen.wenn'solches nach den früheren Ertahrungen lohnend erscheint. Japanisch, ZeltungSmachereii Man rechnet ' schon bei uns d'ie Schriftsetzer gerne zur gelehrten Arbei--ter-Aristokratie; doch ihrWissen ist vehältnißmäßig noch gar nichts gegen die Gelehrsamkeit, welche sie im Lande der aufgehenden Sonne und der Chrysanthemums besitzen müssen, um ihren Beruf überhaupt ausüben zu können! Sehr. vielseitig braucht diese große Gelehrsamkeit allerdings nicht zu sein. Die- innete Einrichtung eines ZeitunaslocaleS in Japan bietet ein trauriges Schauspiel eines täglichen Kampfes nicht nur mit den allgemeinen Mißlichkeiten der Zeltungsschrelberei überhaupt, sondern auch mit Schwierigkeiten, wie sie anderwärts so gut wie unbekannt sind. Und der Setzer gerade hat am meisten davon zu leiden. Jum Glück verfügen die Japaner auch über ein riesiges Maß von Geduld. Wenn die so reformlustigen Japaner tüchtig weiterresormiren. wird ihnen hoffentlich auch, eine .radicale Verbesserung '7ihreS Schriftsystems gelingen. !Zis jetzt bestehen die Schrift- und Druckzeichen der Japaner aus den be kannten, und berüchtigten chinesischen Wortb'Hern, welche einmal .Jemand passend mit den Fußspuren einer betrunkenen Fliege" verglichen hat, und deren es im Ganzen etwa 20.000 impraktischen, 'Gebrauch aiot. sowie dem japanischen Silbenzeichen - System, das Katakana genannt wird. 1 Letztere? umfaßt allerdings nur 47 Zeichen, und diese 'sindJedem 'bekannt. Aber von den ersteren Zeichen muß der unglückliche .Setzer, auch wenn er gar keine gelehrten sondern' nur die 'alltäglichsten m , r.Z ?r.-s iisoner zu leen gai,,immctqiix uo.ee 4000 zu Gebote haben und; leicht er-. kennen! - Das erfordert natürlich ine bedeu!:nde Fachgelehrfamkeit. und das Auqenlicht leidet fürchterlich darunter,, fast alle japanischen Setzer tragen riesige Vergroßerungsbrillen mit Schutz-Ein-fassüng. Selbstverständlich müssen unker solchen Umständen auch die japani fchen Setzkästen ganz anders eingerichtet sein, als wir sie kennen, schon weil es sür einen einzigen Menschen physisch unmöglich ist. 4000 und weh-Arten Typen zu erreichen. Der eigentliche Schristseker solche hat man an einem japanischen Blatte nur drei oder vier muß von einem ganzen Stab. Jungen bedient werden. deren Aufgabe erst recht qualvoll ist. Er selber sitzt an einem kleinen Tische, am einen Ende eines großen Zimmers, und hat in seinem Kasten nur die besagten 47 japanischen Silbenzeichen vor sich. Vom einen Ende des Saales zum anderen sind große Kästen mit Typen ausgestellt, ungefähr wie dir Stellagen in einer überfüllten Viblio. thek, mit Gänzen von je drei Fuß Breite zwischen ihnen. In großen Stücken wird dem Setzer das von ihm zu setzende Manuskript gebracht; er schneidet dasselbe aber sofort in kleine Fetzen (man kann also jeden wirklichen japanischen Setzer alö eine Art Vormann- .betrachten) und gibt jedem deö Halbdutzend iym dienstbarer Jungen einen derselben. Jeder der Jungen läuft damit unter jenen Typenkästen umher, bis er alle bedurften Wortbilder glücklich zusammengesucht hat (mit Auslassung der ja panischen KatakanaSilben, welche iur Verbindung jener dienen und am.Setzertische vorräthig sind). Das 'muß rasch gehen, und die hin und her lausenden, oft einander anrennenden und typnchaschenden Jungen singest .dabei beständig,' nämlich den Namen jedes 'Zeichens, welches sie 'gerade in diesem Augenblicke suchen! Sie können überhaupt kein Zeichen erkennen, ehe sie den Laut desselben hören. . . Ohne lauteS Lesen, kann auch kein gewöhnlicher Japaner - de? niedrigeren Classe seine täckliche ZeijunL .versieben:
uno es vegretkt stch daher -auch leicht.
daß d zapanlsche Negierung in ven Publicationen deren sie sich während des jetzigen Krieges, mit China zur Entflammung des Patriotismus ihresVolkes. bedient, sich wenig auf'die so mühsam erkannten Worte und desto mehr auf wirkliche .Schlachtenbilder verläßt, wobei sie es mit der Wahrheit, ebenso ungenau nimmt, wie dies auch bei vielen Schlachtenbildern anderer Völker vorkommt, ja vielleicht noch ein Vischen ungenauer. . Indianische ShakerS". Die merkwürdige Sekte, von der hier die Rede sein soll, hat nichts mit der gleichnamigen englisch-amerikani-schen! Religionsgemeinschaft zu thun, abgesehen von einigen gemeinsamen temperenzlerischen Bestrebungen. Diese rothhäutigen ShakerZ haben eine ganz selbständige 'indianische Religion und sind ziemlich weithin unter verschiedenen Stämmen unserer nordwestlichen Küstengegenden verbreitet. , ;." " . - Zur Zeit entfalten sie eine ziemlich rührige Missionsthätigkeit. unter. ihren Rassegenossen in den Grenz-CöuntieS von Oregon und Washington' und'halten Erweckungsversammlungen'äbbe! denen es sehr lebhaft zugeht. .Für eine Jndianerreligion ist , eine solche Propaganda gewiß etwas, sehr Ungewöhnliches. Man möchte fast von einer indianischen Heilsarmee sprechen. Ursprünglich soll diese Sekte bei den Indianern . der Maid-Bai - im ; SundLande entstanden sein, und über ihren Ursprung wird neuerdings folgendes Geschichtchen erzahlt. Ein Mitglied des Maid-Bai-Stam-mes. Namens Slocum, erkrankte- und nachdem er längere Zeit dahingewelkt.! starb er oder wurde doch als todt- he-, trachtet. Man traf Vorbereitungen sür das Begräbniß. als der Todtgeglaubte plötzlich wieder zum Leben erwachte. Und nun erzählte er seinen erstaunten Freunden in seiner Aus drucksweise Einiges, was auch an son stige unaufgeklärte ' Erfahrungen Scheintodter erinnert. Er sagte nämlich, er sei im Himmel gewesen und habe sich:so.wohl7gefühlt. daß' er gerne bort geblieben wäre. Aber eS sei ihm erklärt worden, er? müsse noch einmal aus die . Erde 'zurückkehren, um. seinem armeir. Volk zu helfen, daS sehr tief 'gesunken sei; 'er müsse ihm Besserung predigen. Sehr 'rasch wurde er wieder gesund und lebte noch jahrelang.' Er! begann alsbald, eine neue Sekte in's Leben zu rufen, und steifte 'eine Reihe Glaubenslehren, oder vielmehr meist Lebensregeln, auf. Dieselben verbieten vor Allem den GenuH irgendwelcher geistiger Getränke, sowie auch von Tabak in irgend einer Form. . .Zu den sonstigen ' ' i vft - im "i . i"" ' jt . ? - cn. A)U jouji Nicyl geyori. aucy: oic oe Nutzung von Erdöl zu' Beleuchwngs zwecken! ' .' - Wenn ein Candidat den Wunsch ausspricht, der ' Sekte - beizutreten, - so muß. er auf seinen - Zehenspitzen, und die Ärme der. .ganzen Lange. nach über dem Haupt erhoben in. der Mitte eines Zimmers stehen. Um'ihn '.bildet' die fLt . um !mW m .m .k .9 . Ucuiciuvc cilica Jlici, uuu es iwu ytsungen, - geschrien, - mit Schellen'' geläu tet.. und. auf ) Alles gehämmert, : was einen - Klang , gibt 2 DaS 'vexursachb noch em etwas großeresGetose,.als,ge- . " ' , v :-:r. . -' 'f- . i . ;.' wotzniicy .oer unserer eiisarmee.ln rmiTeufelsscblackten.' - Picht-selten -kommt' es'dor, daß eine der schweren' Schellen - bei' dem : rasendes Lauten zerspringt,, und .dies .wird ',rau besonderem. Jubel begrüßt. ..Denn . es gilt für. ein Zeichen,, daß der-böfe Geist. den. Eandidaten verlassen , hat und .m die-. Schelle -gefahren ist -dieselbe. 'zur Exploston -bringend." Nunmehr 'zweifeln die Gläubigen micht.lünger,'-: daß . ? , . 4i mvf . ? oer anoloar von auem motn vesreu und neugeboren ser. . Nachdem Letzterer kurze Zeit in der erwähnten Stellung verharrt, hat, wird er müde und beginnt zü zittern. Darin erblicken die Anderen, ein Zeichen, daß der gute Geist in ihn: einzieht und jetzt geht der Lärm erfrech! loZ und dauert so lange fort, bis der Neuling.vor Erschopfung zuckend, aus den Boden fallt Jetzt ist seine Bekehrüng -vollendet, und er wird als vollwerthiges Mitglied, an erkannt. . . ; ;. L. ööenn man nun bedenkt, daß unsere rothhäutigen Natürkinder sich;: mit sel tenen Ausnahmen. keme gelstlgen'Ge tränke und vor . Allem kein ' Feuer Wasser" leisten, können, o h n e -davon zu Grunde gerichtet zu werden,. so möchte man wahrscheinlich wünschen, daß diese Sekte trotz aller ihrer Absonderlichkeiten ' recht weite ! Ausbreitung bei den Indianer n Erlangt. ' Bereits hat denn auch ole.Sekte bei oen Jndm nern im .Eount.y Chehalis. welche srü her keineswegs durch Nüchternheit-und nmit i ' "i .'.''.rm' iiiucDieii oeianni waren, wayreuunder gewirkt. Es scheint, daß ihr To talWstinenzlerthum- wirklich ? ehrlich aeöalten wird, im Geaensan denie? nigen so vieler civilisirter angebliche? Genossen derselben. ' . I n K a r l Z r u h e st a r i d e ? Landwirth. :Johann'ffischer an einer Blutvergistuna. . Er. hatte eine fchad hafte' Mostpresse dör etwa drei . Wocken am AuZlauf mit Blei auZschlagen"sassen und von dem 'Moste, der durch den Ausfluß geflossen war, getrunken. ' ' ' r -- Der Juwelier VieulS, welcher in Nizza . und Toulouse '.große Niederlassunaen -'besidt.- ist -auf -einer Reise' sparlos, verschwunden.'. Et führte eme Summe von 200.000 FrnncS ml! sich und dafür daS Opfer eines Ver-brechenS-geworden sein. Der Farmer A. H. Austin in Ren!ck.iMo.. hatte die! Gewohnheit sein Geld unter einem Haufen alter ;Pa viere in' einer "Ecke- deS Zimmers zu . . . . ti i vt. 1 . , .veroergen. -ins er oieier age euer anzünden wollte,' dachte er nicht an-fein GeÄ Und ..verbrannte. 512Sin Noten unb.'einen.5ini.vo 160 mit den alten Papieren. , ....
Abgedankte e'idenhttte.
Welches Loos fragt ein Hukma-ir-Organ ist der. vielen seidenen Herrenhüten beschicken, welche bei ihren überhelklen Besitzern,, verpönt geworden sind, weil sie nach der Mode des vorigen ahres modelllrt wurden? In unserer eit wird nicht so leicht etwas weaqeworfcn, und auch diese Hüte feiern meistens bald wieder in anderer Form eine Auferstehung. Das erste Leben eines seidenen Hutes dauert durchschnittlich nicht, über, ein Jahr. In neun unter zehn Fallen laßt ker Käufer eines neuen Cylinderhutes den alten .beim Händler und erhält dafür, gleichviel ob die Angströhn" noch in gutem oder in schlechtem Zustande ist, einen Nabatt von 50 Cents. Das ist lediglich eine geschäftliche LiebensWürdigkeit des Händlers; denn er hat keinen Heller davon, sondern läßt den Hut unter allen Umständen den zünftigen Hut - Erneuerern ebenfalls für 60 Cents ab. Letzterer unterzieht nun den Cylinder einer kritischen Prüfung, und wenn derselbe noch leidlich gut ist, so. wird er lediglich ausgebügelt und für $1 an irgend einen -Lohnkutscher verkauft. Diese Leute sind überhaupt die besten Künden und haben keine Mode-Skru-peln, , so lange die Behauptung- sich in sonstiger Beziehung noch bei anstän-' digen Menschen sehen lassen kann. .'Ist aber das stolze Kop stück nicht mehr gut genug hierfür,, so wird, wenn die Seide nicht .zu sehr abgenutzt ist, ein: Art Kinderhüte daraus aemackt. Oder auch es wird für die Herstellung vön iHüten für niformirte Orden, wie hie !.Pythiasrit!er"., .Streitbare PaMärchen- u. s. w. benutzt.' In solcher und, änderer..Eigenschäft hält die alte Seide oft noch'wunderbar lana; das Futter kann noch eine ganze Reihe Metamorpyosen vurcymacyen, wenn auch die alte.' Form ihr Dasein beendet hat undl der Zerstückelung anheimfällt. . Es muß schon sehr weit gekommen sein wenn der Hut rettungslos dem Abfallfaß überantwortet wird. Vielleicht beansprucht ihn noch der Curiosi täten- und Circusmann, und erst nach diesem tritt der Ritter der Heerstraße !n seinen freien Besitz. Die tiessteStufe nützlichen Daseins besteht in der VerWendung als Vogelscheuche; aber bis dahin ist der Weg sehr lang und Viele kennen die Zwischenstationen nicht! . Oom Jnlanve. D e r ' e r n z t'g"e. Vertrag, wel.cher, ohne' Eid bekräftigt und niemals -gebrochen ' würde, soll ' derjenige s ein, welchenWilliam Penn um's Jahr 1630 mitten Indianern abschloß. ' Die Gesammtdepo siten der flanken in der Union stellten sich im Jahre'1834 auf 576.600.000. Gegenwärtig weisen die Banken eines einzi genCounty einen größeren Depositenbetrag auf. Elend umgekommen ist eine eV-.L.!f! ti. r. . c rnt. r. cm trurnuic, oiz ia) an ozn. KDiaft aioun tains. etwa 30 Meilen von .Enid. Q. T:. angesiedelt hatte. In' einer Nacht .t 1 . k.' t. jti ' : ciö neu ein surroarer öiurin, ge gen; den die in einem Wagen wohnen den Leute sieb nickt zu sckünen vermock ten DaS . Heulen, der .: Füchse - und grauen. Wölfe, welche über die Leichen ti...c.rr.. i. r."ci. c rei cic(uuca waren, juyiic zu ozi mui -deckuna des traurigen Schicksals de Familie. ' General.ernirnd--,. friZf? Krl?gLmimste.r .derRepublik Venezuela, berjim Interesse seiner Gesundheit für denj Winter 'seinen Wohnsitz"am"Lake Plcjcid aufgeschlagen'. bat, ist von'ftiner Regierung- beauftragt worden,-von der New , Yorker i Staatsverwaltung, bie Ueberlassung von - zwei ; Rothhirschen imS 'iff sm..i..:sv t.t..c f , .jr-v: viutt ajiuiiiLiuau uzijui Verschiffung nach Venezuela ,u erwir ken In Südamerika gibt es kein losywlld und das Experiment der Re 'gieiung vonl Venezuela, 1)iese.. prachtig Wildaattuna dort einRubüraern. ist da her. für Zoologen wie Freunde deö edlen WaidwerkeS.von gleich hohem Interesse. . . 17 . . . m - rZt. '" j ' " cöjinattci uno Har beii soll man nickt streiten. Rament lich scheinen 'die. Farben. in hohem Vtf-Ll C c . frt . ' 7 raoe von oem Aller oer Personen, be zücjlich'desVörzüaeS.ber ibnen von bi sen. gegeben- wird, beeinflußt zu werdend Sa haben bei einer Universität htr Ver. Staaten angestellte psychologische umersucyungen -ergeben, daß Kinder meistens das Gelb' lieben: bald' eben sie; aber bei vorrückendem Alter-diese ?rarbe'-'auf und bevorzugen mehr das Blau-und das'Roth; im erwachsenen Alter hat daS Gelb'alle seine Anhänger verloren. A n.i r i sch e n D i e n st m ä d ch en dürfte nun für einige Zeit kein Mangel mehr sein, denn nachdem'im Laufe der Vorwoche : bereits etwa 200 dieser dienstbaren Geister in New York' an-langten.-trafen dieser Tage' mit dem .Damvler .Cavania".' von .iknns wieder 263 dienstbeflissene junge Jrländerinnen auf ElliS Island ein, die , messt, von der tuschen Gesellschaft in Ohhuk genommen wurden. 'Unter den ingetroffenen Jrlanderinnen befanden sich 'fechS Schwestern. Annie.' Susan. -Liqzie.'Mary,' Mamie 'und Magaret .Sullivan. . Die sechs -schmucken Ma. .derregten durch ihr unternehmungSlustk.qeö Wesen die allgemeine Aufmerksamkeit äuf 'der ' Einwanderer.Jnsel, vndlö sie schließlich von dem Beamten -derMchen i'Gesellschaft .auf ..den 'hackamaxon-. geleitet wurden, -.über-zeichte.' einer d.er , EinwanderungS-Be amten einer Jeden, statt der im Augenblick nicht ' aufzutreibenden Blumen--Itrauße runter allgemeinem Gelächter tine Knackwurst. ... D1.efe.r:2ag wurde unter TMnahme .fast der ganzen deutschen ..Cinwöhnerschast einer der- angesehensiea 'Deutschen von ChärleSton. S.' C.. -Georg- Keim, zu Grabe'getragen. und 'damit, käm. ein- ereignißvolles Leben zum Abschluß. . Keim erreichte ein Al--ier von 79 Jahren und war bis kurz .vor seinem Tode vollständig, ?sunk. Ein Schlaganfall, setzte seinem . Leben nn. lkl.' Er war ln Osfenbach gebür--iiz mif entstammte' einer' der ' ältesten Mtschen 8-amklitN tü; Stadt. -NaS-
W? dem er sich"eine gründliche Bildung auf deutschen Universitäten angeeignet, diente er in der Hessen Darmstädti schen Armee mehrere Jahre als Lieutenant und ging dann in den diplomati schen Dienst über, in dem er seinem v::..ri.A. !i cir.. s . t ? ... 1 .
Tfuiiicii um uujociunung üicnic. ataeg den Ereignissen von 1866 verschwand auch er. wie so viele Andere, aus der Oessenttichkelt und wanderte nach den Ver. Staaten aus. Eine eigenthümliche Scene spielte sich im. 1. Criminalgerichte zu Nrwark, N.J., ab. Wm. Pierson Daubin von Portsmouth, Va., im Marine-Vauhof zu Norfolk, Va., als Anstreicher beschäftigt und etwa 35 Jahre alt, war seiner 23 Jahre alten Frau Alice, welche mit ihrem kleinen Knaben und dem Kostgänger undWitt wer Charles W. Coles entfloh? war. nach Newark gefolgt und hatte deren Verhaftung veranlaßt. Dem Polizeirichte? sagte Daubin. der ein sehr reliaiöser Mann ist. Alles, was er wolle, sei der Besitz seines vierjährigen Sohnes Willie: Alice sollte mit ColeS in Frieden ziehen, wenn sie ihn für besser halte, als ihn. .Einer Moralpredigt, welche Daubin dem Paare hielt, ohne jedoch seine Ruhe zu verlieren, that der Richter Einhalt, nachdem, die Frau sich bereit erklärt, Willie.ihrem Gatten zu Lherlassen. Damit , war Alles befriedigend erledigt. Der Knabe wurde dem- Vater übergeben, Dubin derabschiedete.sich freundlich von seiner Frau und Coles , und gab ihnen noch i gute Lehren mit auf. den Weg, worauf er die Rückreise antrat und Coles und seine Gefährtin nach New Aork fuhren. Bemerkenswerth 'ist. daß Frau Daubin ' erklärte, sie unterhalte mit ColeS keine unlauteren Beziehungen und sie sei eine ebenso , gute Christin, als ihr Gatte, ein guter Christ zu sein beHaupte. Nach dem Jahresberichte, welchen der Generalarzt des MarineHospitcrldienstes Dr. Walter Wyman, dem Finanzsecretär erstattet hat. sind in tom mit dem 30. Juni 1894 beendigten Fiskaljahr. 52.803 Seeleute arztlich behandelt worden. 296.614 EinWanderer wurden in den Häfen von Boston, New York Philadelphia und Baltimore untersucht und davon 224 wegen. Krankheit zurückgehalten. Farbenblindheit wurde bei sechs, Lootsen, unter 623. die untersucht wurden, und bei 22 Personen, unter 1076, die im Rettungsdienste an der Küste angestellt waren, festgestellt. Mit dem Toxin zur Bekämpfung von Diphtherie wird eifrig expen'mentirt. Die Bundesregierung unterhält 12 Quarantanestationen und jeder Einfuhrhafen steht unter der Aufsicht eines Beamten' des Marinehospi-tal-Dienstes; es sind längs der Küste Sub - Quarantäne ' Districte errichtet worden, 'die regelmäßig inspicirt werden. Die von den einzelnen Staaten unterhaltenen örtlichen Quarantänestationen haben gute Dienste geleistet, und'Herr Wyman empfiehlt die Erwerbung derselben durch die Vundesregrerung. Die Bestimmungen-des Gesetzes vom 15. Februar 1893 in Betreff der Errichtung einer zwischenstaatlichen Quarantäne gegen Cholera, gelbeö Fieb:r.' Blattern, Typhus.-Aussatz u. s. w. sind in der Ausführung-begriffen. E i n e D y n a m i t b o m b e wurde zur Nachtzeit vonUnbekännten am Fenstereines'in Aubürndale. Mass., gelegenen Hauses, das. von .G. Bourne und seiner 'Familie .bzwohnt wird, ausgehangt. Sie enthielt -Dynamit genug, um: daS Haus vollständig zu -ertrüm-mern. wurde aber in - Zeiten bemerkt und von der Polizei entfernt. ,,, .Oom NuslanVc. Auf deri Insel Sa rdinien nimmt ,daö Räuberanwefen immer ' größere ' Ausdehnung. Kürzlich wurde 'der. 2000 Einwohner' zählend Flecken Törtoli in der Provinz Cagliari 'von l Räubern überfallen. '.Eine Bavde, von circa hun'ocrt Köpfen .umzinjelte den Ort und griff VaZ Haus tl abwesenden Cavaliere Depan. an. In: Folge der Alarmirung derCarabinieri entspann sich' ein lebhaftes' Gefecht. . welches, von Mitternacht bis 3 Uhr morgens andauerte. Der Brigadier der,'Carabinieri. Gina, und ein anderer Caräbinieri wurden tödtlich ,derwur.UU 3 Auch die Angreife? hatten mehrere. Verwundete. ' Es gelanq ihnen jedöch im das Haus! des Herrn Depa'n einzudringen, wobei der Diener. Giuseppe.Ollt. welcher Widerstans'lc'.'tete, den Tod fand. Ein Wunde: ist eS zu nennen.' daß die Famil:enangchö7igen des' Herrn. Depan sichln den nächsten .Ort zu 'retten vermocht:. Au dem Hause ; wurden alleWerthsachen. Pretwsen und Gelder sortg? schleppt B ei d mV er suche, die ISHre alte 'Tochter des'Fabrik-Jn-spectorS Stephan auS dem Wasser zu retten,.hat der 22 Jahre alte Mechamker Emil Gutschmidt sein Leben verloren. :Der Vater des jungen Mannes ist 'als Wachter in' ber Asphaltfabrik von Joh. Jeserich angestellt,' w welcher der Jnspector Stephan .'fungirt, und war neulich Abends, voa Letzterem be'aussagt, .sei Stephans). IS Jahre alte,. Tochter. Emilie zu .suchen. AIS .der Wächter daS junge Mädchen in . die vaierlicbeWohnung rufen woll rannte eS auf dün Fabrikhofe plötzlich an ihm vorbei .aul, den' SchissfahrtSkanal !zu. Der Sohn deS Wächters lief dem jun l.en Mädchen ach, weil man befürchtete. eS möchte sich äüZ Furcht vor einer väterlichen Bestrafung ein Leid 'anthun.- Emilie Stephan sprang.' älS sie sich verfügt, sah, kopfüber in daS Wasser und der junze Gutschmidt sprang in .der Absicht, sie zu 'retten hinterher. In diesem Augenblick ruderte ein junger Mann' mit einem! Kahn "an der Stelle vorüber und) hatte ,.daS " Glück, daSjunge Mädchen'zu fassen. bevor eS versank. .Nachdem er eS an daS Land gebrächt hatte, würdeEmil Gutschmidt . permißt, der von dem Ruderer' in . der Dunkelheit nicht 'bemerkt worden war, AIS .man im Wasser nach uhm- suchte, stieß man auf seine Leiche..' Der junge Mann hatte bei der Nettungsarbeit den Tod gefunden. - ' 'Die Glarner'LandSge , mein ba.t.Vie E.inführun2ex olia
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KulkeN) Krkattuttgen.
Keiserkeit, Keuchhusten,
Asthma, Drcnchilis, gals- u. Lurgenbkschvkkik vcrden geheilt durch A?.AMMUctt!s,'s ttMCUKO lZKU8??l-. Aieser tzyee ist aus Veikkräsligen Wurzeln und
Kräutern zusanmengesetzt.
Ein Packet, welches nur 25 Cents kostet, leistet drei Mal so viele Dienste wie eine Flasche Hustensyrup. Er wird nicht bei Gewicht verkauft, sondern nur ta Original-Packeten.. Allenthalben zu ha jsS s s jo den bet Apothekern und Händlern in Medizinen. yfölMa&ßcfydhOe Jedes echte Packet trägt nachstehende Unterschrift. S
rorricyen staatlichen, Mobiliarversicherung beschlossen, dabei aber die industriellen. Risiken von der geplanten Staatsversicherung ausgeschlossen.. Die privaten ' Fe.uerversicherungsesellschaften antworteten darauf mit .einem Boys cott. d. h. sie erklärten sie wArden neue industrielle Risiken im. Kanton. Gla'rüZ nicht mehr versichern und auslaufende Verträge nicht mehr . ernern. Daraufhin strengte der Staat (ölarus einen Proceß gegen die schweizerische Mobiliarversicherungsgesellschaft an, um sie vl zwingen, das Mobiliar der Glarner Fabriken in Versicherung zu nehmen. Vor dem Vermittleramt haben sich vie Parteien nicht verständigt, die Glarner Behörde will die Angelegenheit weiter gerMich verfolgen: Der Staat Glaruö stützt die Klage darauf, die schweizerische Mobiliargesellschaft fei eine.gemeinnlltzige Anstalt und habe als solche die Pflicht, gegen Bezahlung der Prä'mir jede ihr angetragene Versicherung anzunehmen. In den Porzellanfabriken in LimogeS sind im . Laufe des lebten JabreS 22 ruaendliche- Arbeiterinnen als Opfer ihrer Berufsthätigkeit gestorben. Sämmtliche dortigen Porzellan-Jndustrien beschäftigen je nach ihrer Größe ein bis acht Mädn ausschließlich mit dem Auftragen von Z?arben auf die in den feuchten Thon eingepreßten Zeichnuiigen.' .Die Arbeiterinnen bedienen sich dabei eines Wattebausches, .mit dem sie die Farben auf das zu bemalende Porzellan übertraaen: dabei zerstäuben die Farben und werden ' von den Arbeiterinnen eingeathmet. Nach einiger Zeit zeigen, sich bei den Mädchen Erscheinungen von Bleivergiftung: Schmerzen im Rücken und den Eingeweiden, Kr'ämpfe und Lähmungen. Die Ursachen der Jnwxication wird besonders ! der Einathmung von gelber, rother und brauner Farbe . gesucht, weil diese chromsaureZ Blei enthalten. Zur Verhütung der Gefahren ihres Berufs hat man den Arbeiterinnen . Larven gegeben, und ' sie häufig Milch trinken lassen; mit welchem Erfolg, zeigt die erwähnte , Sterblichkeit. Auf verschiedenen Schisfen trafen dieser Tage in Antwerpen aus England . 203 alte Grubenpferde ein die zum Theil für den Zoologischen Garten, zum Theil- für Pferdemetzger bestimmt sind. Diese Pferdesenduncjen.' aus Großbritannien haben sich so häuf! wiederholt und,' da sie schließlich auS den elendesten, armseligsten Kleppern bestanden, beim größten. Theil der Bevölkerung einen solchen Unwillen erregt, daß der Stadtrath beschlossen hat die Regierung um Maßregeln gegen' die Einfuhr der Thiere zu bitten. . In Spitzkummerö dorf bei Zittau tödtete die Frau des HausbesitzerS Michel- ihre . zwanziasährige Tochter und erhängte sich darauf. Großes Interesse erregt die Krankheit deS Majors 'Heinrich VataillonscommandeurS' im' Fü-silier-Regiment Nr. 35 in Brandenbürg 'a. d. H.: Derselbe .ist alS jünger Officier in der Schlacht bei Gravelotte durch . drei Kugeln schwer verwundet worden. Die eine Kugel hat er seit die ser Zeit noch im' rechten Schenkel sitzenohne im Allgemeinen etwas davon zu verspüren;' aber etwa, alle sechs 'bis sie-, den! Jahre macht sie . ihm große Befchwerden. Vor Kurzem hat sich in, der rechten Schenkelbeuge ein starker ' Ei-ter-Absceß gebildet, sodaß'MajörHeinrich in der VerlinerCharite einer schweren'. Operation unterzogen' werden mußte; doch ist daS Geschoß bisher noch nicht gefunden worden. Auch die. Aerzte der jAnstalt verfolgen den seltenen' Fall mit großem Interesse. ' Ein Hab er feld treib en, tit dem 4500 Personen theilnahmen, fand in Tölz statt. DaS Treiben galt dem .Psarrer.MM' Bürgermeister und dem .Lokalblatt. Als .die GerichtScom-. Mission am Morgen schienend man an dem Abhang, wo getrieben' worden war, drei leere Bierfäßchen' mehrere Kuhgsocken,' eine' Gießkanne und' mehrere Senfen, die' zum Lärmmachen be nutzt worden waren. . . D i e F i r m a K r u v p i n iP s . sen hat daS Wirthshaus und das dazu gehörige Gut .Lindau- beiTodtmooS ' kk.ngekauft ES : soll ;ein CurhauS sür Un'gestellV ''zer .Krupvschen. Werke dort ,rrickt-t werd'en.' Der .Kaufpreis, betrug ttfi ' v. : . .' . ?ludy'S Vile Euppository buD ; gartfnf irr für dle Heilung von Hämorrhojden uyd Verstopfung,: oder daS Geld wird zurückgegeben.' - 60 flti. die Bor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und. Probe an Martin Rudh, regiftrirten Apothekers Lancaster,Pa: Postkarten nicht beantwortet." 'Zu. de'rs kaufen, in allen : guten Apotheken. Ward. Vröö., N. Kiefer-ö: Co. und Daniel Stewart,' Wholesale Agenten Indianapolis, Ind. . . . , t f . - . ' r. ' ., . J ' ' If I I Rückfällige Trinker kurirt. -Va-rantie daß AlkoholismußOpium- und Tabak - Krankheiten : kurirt. werden Behandlung und Kost uvh LogiS $75. Behandlung . zu Hause, zu reduUrte Raten. Da Convav JnstirnteI ?kn : " ' Zr- '-ks'-J im ii pf,
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. . Baltimore, Md., Wer. St., N. Bedenken Sie, daß die Wisconson Central Bahn un bedingt daö Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen ' Chicago, Milvaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Püllman Lime zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen aa Superior See angesehen v:ro. Bedenken Sie ferner daß die Wiö confin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöconsin berührt, mehr Geschäfts platze erreicht alö irgend eine andere Lmle im Norowesten, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft alö, Raten, Routen, wenden Sie sich an den achsten Ticket Agenten oder an Sak. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS Feine alte Weine finden Sie in bester ZluSwahl und jeder Sorte vn e LQWW HS . EE5flC&i Weinkeller: No 3S Süd Delaware Str. Qttligsts Vrsise. Freie, prompte Sblieservnz nach aöen Stadttheilen. Ttledbo 1KSV. Brill's Dampf - Färberei. ltablirtlL7i.) Herrenkleider seretnigt, gefäritnnd reparirt. Damenkletder gereinigt und gefärbt ohne dtrsel den zu zertrennen. Svtdenvorhäne . Ehentlle vorrteren gereinigt. . (Llacee Hondichude geret, "Ait. Waare erden abgeholt und adseliefkrt. 36 33 Massachusetts venue. Zweiggeschäft: N. JllwoiE traZe. Zermalmten und ganzen C o k e zu haben bei der Ind'polis Gas Co. C. C. Snerto, Deutscher Zahn - Aizt Ro. Lj Nord Pennsyldania Str. a wird skönnsch agkant. Dr. C. Schaefer, ZSrzt und (Chirurg, : o. 430 Madison Avenue, nahe NorriS Str. vrechftunden: 8-:)Uhrrtsrgen, 4 Uhr Nachmittag. 7-0 Uhr bendl. . SeleHho . vlMIVMLK iat seine Oifire nach i?Zo. M Nord Delaware Str. verlegt, nd toird sich freuen seine Patienten und Freunde, dort zu empfang. . VoreSftunden: S ia Uhr Vorm.: Uhr iachm.z Sonntags: 1011 Uhr vorm. . 7 Telephon .ttS. Dr WürShardt, VeütscherÄrzt. Ossiee nd Wohnung: srv. SV2 Süd Meridian Str. ' OMceetundtt; biI Uhr Vorm. - llt t Uhr ach. nU8UttlM.. onntäg s Vormittag. ' ' 's!- 280. i Dr.JWüy le r, Wohnung : 120 J0fl Mc(?arty Strage, ..Office: inh Ost Market Straße. . Evrech'Grunde in der Wohnung' : 8 Uhr Conn.; i i NHr ach., f 9Uir lendß. . Eprechftundea in der Office: 910 Uhr Sonn., ud 4k Uhr Nachm. Telerho . , Eprechftundk: Sonntagk nur Vormittage. Qe. I. Q. (sütclisse, efchasUgt sich uofchlteblich tt nTHLr,tltche ZZlltnnd mu Seschlechik und Nrnanthrire. ' ' . e5 at Ltruie. - bfnccfetnakcii : stf 10 Uhr Barm. 1 1 llt t ttCT Vcaann. . rag cugtnonv.ex. xt'.tr rtnCÜ. . ... A3frt Insekt io . -' In. , M?. W Cm Oer hartnäckig tlU ten Sonorrhi & M AI... .1 a 1 M ...m. I ( t wiest, iiiniiii m o i o r Vehandl dtdi. nk ei bit cUindt 91uitet n,yo Xßtu, Soxald ttt manu im. J.rr, . Z (tttt't achslr). othctir, (attf. Ctr .j?anft,,.ae r,gtKe. . i . . - 4ii inen cUiL'r MEDlCINEi Tot l4Jeüo. BUiMifj ife&i&cBe, t-t!rÜ'V Ä4 ; Cl4eiB, 0cMtTurtk utd jlU aisorctert w mubwb. 4. null ?r m w rw v r w w jr w . met tnil7 xrt PonifU Ferft ' BiDiua.f tntll r . 1 lrn-oitina. lioXr Ti nn.l i n Tl lrw tlutll M Mlll rtTauH"P- J"""! lrfiarirvlt'',r - .. . I L UTÄciaitAI. CÄ, Tmfir lMMli4MMwaaauMAUHW
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