Indiana Tribüne, Volume 18, Number 76, Indianapolis, Marion County, 3 December 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und SountagS. Die tägliche, Tribüne- kostet durch den Träger 12 SentS per Woche, die eonntagS-.Trtbüne'' S Gents per Woche. Beide zusammen IS Cents oder es Cent! per Vkonat. Per Post außerhalb der Stadt iugeschickt in Vorausbezahlung 15 per Jahr. CsfUi 1 Süd Alabama Straße. - - Zadianapoliö, Ind., 3. Dezember '84 EU Ermordung Franz Neumann'ö dnrch Mauren. Aus Casablanca hat der spanischi Dampfer John Haynes" nach Tange: die Nachricht gebracht, dajj der deutsche Unterthan Neumann, der sich zu Wagen nach seiner eine halbe Stunde von Casablanca entfernten Besitzung begeben wollte, unterwegs überfallen und ermordet worden ist. Er erhielt einen Schuß , in die Schulter und einen Dolchstich in den Unterleib. Die Uebeltbäter Mauren aus .der Umgegend raubten die Uhr des Ermordeten und eins der Wagenpferde. Das andere Pferd zog den Wagen mit der Leiche bis zu dem Gute. Dort kam es noch zwischen den Angestellten und den Räubern zu einem Zusammenstoß, worauf Letztere das Weite suchten. Der Ermordete stand im 39. Lebensjahre und-war ein Bruder des Pastors an der St. Maria Magdalena-Kirche in Eberswalde. Seit ZL'Jahren in Marokko ansässig, war Franz Neumann einer der thätigsten Handelspioniere Deutschlands in Marokko, wohin er seinerzeit als Mitglied des Vereins zur 7?örderunF überseeischer HandelsbezieKunqen zu Stettin mit der außerordentlichen Gesandtschaft Kaiser Wilbelms des Ersten gekommen war. Nach kurzer Thätigkeit in Geschäften von Tanger und Casablanca machte er sich am letztgenannten marokkanischen Hafenplatz: selbstständig, indem er ein Export- und Importgeschäft etablirte. Insonderheit aber erwarb er umfangreichen Grundbesitz und trieb u. A. Schildkrötenzucht, .in welchem Artikel er auf dem Londoner Markte bald eine geachtete Stellung einnahm. Zwecks Erfüllung seiner . Militärdienstpflicqt kebrte er. Anfang der achtziger Jahre nach Deutschland zurück, um bei den 5?ranzern in Berlin sein Jahr abzudienen. Während,. dieser Zeit erhielt er eines Tages durch seinen Verwalter die Nachricht, daß seine Anlagen von Eingeborenen überfallen, vollständig verwüstet und er seiner sämmtlichen Habe beraubt worden sei. Das Auswärtige Amt nahm sich dieser Angelegenheit an 'und forderte die Regierung Marokkos zum Schadenersatz auf, wozu sich diese dann auch endlich verstand. Neumann wurde auf Befehl des Kaisers ein Theil seiner Dienstzeit erlassen. Nachdem er eine hübsche, wenn auch ganz arme Berlinerin als Gattin heimgeführt, kehrte er nach Casablanca zurück, wo er sogleich das zerstörte Besitztbum und - die , eilige Meilen von der Stadt liegenden Anlagen wieder in Stand setzte. Neumanns Berichte über den Handel und Verkehr Marokkos wurden in den Jahresberichten des Vereins 'zur Förderung überseeischer andelsbezlehungen zu Stettin vcros fentlicht. Die Ermordung Neumann's hat für .JUujsHfo eine ernste polnische Bedeu tung. wenngleich ein Staatswesen den unter seinem Schutz ansässigen Frem den keinen unbedingten Schutz gewähr leisten kann." Mord und Raub waren zwar von jeher in Marokko an der Ta aesordnung und Menschenleben' gelten gering entsprechend dem Halbbarbarischeu Zustande -des Landes, aber das instuUtmäßig'in alle Volksschichten gedrüngene Bewußtsein, daß Europa nur naÄ-ZineV-Gelegenheit suchen um in den Ma?.hreb einzufallen, sowie , die bösen iErsÄrüngeü, ble Regierung '.und-Volk gemacht'hatten,-wenn sich Jemand an einem Christen vergriffen, hatten all mällg dahin geführt, daß der Euro väer in keinem ähnlich uncivilisirten sich so sicher suhlte wie in Ma rokko. wenigstens in. den Theilen des Landes, über welche die Sultansmacht sich erstreckte. Belästigungen oder gar die Ermordung'von Europäern mußte nämlich .die Regierung stets mit politucken Demüthigungen und hoch be messenen Bußgeldern sühnen, und die Regierung selbst pflegte in solchen Fällen die ganze Landschaft, in der sich die That zugetragen, zur Rechenschaft zu ziehen und von ihr das Zehnfache der gezahlten Summe zu erpressen. So kam es, daß der Europäer in Marokko als ein Kräutchen Rührmichnichtan be trachtet wurde, denn jeder sah die Möglichkeit vor sich, am eigenen Leibe und Geldbeutel dafür gestraft zu wer den., wenn Jenem ein Leids geschah. Unter der Regierung Mulei Hassans waren denn auch die Angriffe auf Europaer selten; die Mitglieder der deut schen Gesandtschaft, die vor vier Iah ren Fes besuchte, bewegt: sich oft ganz allein, ungezwungen und ungehindert in den großen Städten des Innern. der kurzen Zeit jedoch, seit Abd-el Aziz auf dem Throne sitzt, sind Belä stigungen und selbst Beraubungen von Europaern häufiger geworden, und ge rade Casablanca war bereits vor ein! gen Monaten der Schauplatz einer sol chen That; damals wurden mehrere Europäer, darunter der englische Consularbeamte.vor den Thoren der Stadt angehalten und bis auf daZ Hemd ausgeraubt. Die politische .und symptomatische Bedeutung des Vorganges liegt nun darin, daß den maurischen Mordgesellen das' Bewußtsein der in sicherer Aussicht stehenden Strafe abhanden gekommen ist, daß sie die Macht der CentralregierungiN' FeS nicht mehr fürchten 'und 'daß der - vielbesprochene und umhätschelteStatus quo im Nord Westen Afrikas bereits so wankt. , daß seine Aufrechterhaltung von Jahr zu ?rtx immer unmöglicher wird. RückKaltlose Anerkennung verdient das kräftige Vorgehen der Neichsregierung. Sie hat sofort, nachdem sie yon der Ermorduna Neumanns KenntniK er-

rzatten.' den deutschen Gesandten Grafen Tattenbach angewiesen, an das kaiserliche Hoflager nach Fes aufzubre chen und dort Beschwerde zu führen. Da Graf Tattenbach es verstanden hat.

sich mehr, als es sonst m Maghreb ublich und möglich ist, das Vertrauen der marokkanischen Machthaber zu erwerben, so ist es zweifellos, daß die Regierung alsbald zur Leistung einer entsprechenden Abfindungssumme an die Hinterbliebenen bereit sein wird. Aber der deutsche Gesandte wird zweifellos seinen Auftrag auch dahin ausdehnen, dak er nicht nur die Bestrafung der Schuldigen verlangt, sondern auch den Sultan darauf aufmerksam mackt.daß die Wiederholung solcher Unthaten sein Ansehen im Innern erschüttert und. was schlimmer ist als das, daß sie dem Auslande früher oder später den Vorwand liefern könnten, gestützt auf die offenkundige Machtlosigkeit der Sultansregierung, die gefurchtete marokkanische Frage zu entrollen. ' (Snergische Propaganda. Der Millionär-Genosse . Abg. Dr. LZandervelde macht' über die von den belgischen Social-Dcmokraten se eifrig betriebene .Agitation folgende , Mittheilungen, die um so genauer sein dürften, weil er dieHauptkosten der Propaganda getragen hat: . Der Brüsseler' Beroano 7 venösem "i&tt zuerst zwölf -Vrovaaanda-Bro schüren theoretischen Inhalts zu 10 Centimes und -jede :n einer' Auslage von 10,000 Exemplaren. Hierauf wurden 2 Millionen Broschüren von je acht Seiten ausgegeben, in denen man sich an verschiedene Arbeiterklassen wendete. -Jede große Vereinigung: Kleidermacher, Koylenardetter stemorucyarbeite?. Bau-Arbeiterilaatliib Anaestellte, Lehrer u. f. w. hatte eine besondere Broschüre, deren Auslage nach der Zählung vom Jayre 1890 berechnet war. Awei weitere Schriften wendeten sich an 'die katholischen Arbeiter und die Landleute. Um diese letzteren in allen Ortschaften zu verbreiten, griff man zu emem ganz eigenartigen mit tel. Alle Sonntage fuhr eln Zug von zwanzig, oder fünfundzwanzig Bicyclisten aus Brüssel, und anderen Städten hinaus, um in den ländlichen Gemeinden gerade in v:r stunde ver Fruymesse einzutreffen. Es wurden dann an 'die Bauern socialistische Broschüren und Umladungen zu nacy der Sauvtmesse stattfindenden socialistischen Versammlungen vertheil. Zur bestimmten stunde erschien der edner der Arbeiterpartei, am Eingange der Kirche, und die Bauern lauschten, nach dem sie die Predigt des Geistlichen angehört, nunmehr den Worten des Socialisten, Die Resultate dieser Propagarrda waren äußerst befriedigend. In sämmtlichen Dörfern der Umgegend Brüssels konnte am vergangenen Wahltage das Borhandensem soemlistischer Elemente festgestellt werden, und in den ländlichen Bezirken, welche an die Jndustrie-Region grenzen, haben in vielen Gemeinden die Socialisten die Mehrheit der Stimmen erhalten Wäbrend eine Anzahl Propagan, disten das platte Land bearbeitete, betrieben andere erne sieberhaste AgitaKon unter den Industrie-Arbeitern. In manchen Arrondissements wurden an ein und demselben Tage meyr als fünkna Versammlungen abgehalten. und fast allerwärts waren diese von der Mehrzahl der neuen Wahler besuch!. , ; , Hl . ' I 2er Roman des Barons Hcrrmi von KSnigSwarter. Der Universalerbe des verstorbenen Wiener Krösus, Baron Moriz von Königswarter. . sein zweiter Sohn Hermann, gibt den Glauben seiner Väter auf und tritt mit seiner Familieschon in allernächster Zeit zum Katholicismus über. Dieser Glaubenswechsel ist nicht nur durch die Persönlichkeit der Convertiten interessant, er ist es. noch mehr -durch die Vorgeschichte und" die Nebenumstände. Baron Hermann von Königswarter war vor etwa sechs Iahren als Einjährig - Freiwilliger Husar in Großwardern in Garnison und verliebte sich daselbst in die entzückend schöne Tochter des in Turfkreisen bekannten Herrn v. Blaskovich, eines der reichsten Großgrundbesitzer Ungarns. Das junge Mädchen fand auch an dem schmucken Husaren Gefallen, der mit ebenso viel Eifer als Kunst und Kühnheit seinen feurigen Rappen vor ihren Fenstern courbettiren ließ, und aus Bällen und Soireen schloß sich bald der Bund der Herzen. Die Vereinigung für das Leben, von dem jungen Paar sehnsüchtig erstrebt, stieß jedoch auf Schwierigkeiten, welche unüberwindlich schienen. Die Eltern der betheiligten Parteien hatten zwar gegen die Wahl tfjrer Kinder nichts einzuwenden: aber Baron Moriz von Königswarter drohte ols orthodozer Jude seinem Sohne mit Enterbung und dem väterlichen Fluche, falls Jener daran denken werde, seine Braut auf dem Wege durch die Sa kristei zu erringen, und die Familie Blaskovich wollte wieder die schone Me lanie verstoßen, wenn sie ihremErw'ähl ien in die Synagoge folge. Die Macht der Liebe und der Einsluß der Millionen trugen aber den Sieg davon. Die Familie Blaskovich gab nach, die Glaubenstreue des alten Barons Königswarter errang emenEr folg: Fräulein Melanie ging täglich tief verschleiert zum Oberrabbiner von Großwardein und ließ sich in die Bräuche und Gebete des Judenthums einweihen. Vom Rabbiner eilte die junge Äame regelmäßig in die Kirche, r?ars sich vor dem Altar der Muttergot ies auf die Knie und betete lange und innig. Eines Morgens lag Melanie Ion Blaskovich wieder vor dem Ma rienbilde mit gefalteten Händen und ihränenüberströmtem Antlitz; mehrere Male erhob sie sich und kniete rasch wie der nieder, betete von Neuem: sie schien sich nicht trennen zu können von der pelligen Statte. Endlich ermannte sich die andächtige Beterin, verließ die Kirche, an der Thür noch einen langen Scheideblick zurückwerfend bestiea den draußen harrenden Waaen undfubt

zur Synagoge, wo der Rabbiner

in festlichem Talare und die vornehmsten der jüdischen Gemeinde ihrer harrten: Melanie v. Blaskovich wurde Jübin. Bald darauf fand die Vermählung statt. Der Glaubenswechsel der jungen ungarischen Aristokratin hatte in der hoihm Gesellschaft nicht geringes Aufsehen erreat: der kirchlich gesinnte Theil der kNagnatenfamilien boycottirtej förmlich ihre ehemaligen Freunde, die Blaökobiche, und der. berühmte Name verschwand gemach von Turf und Salon. Der Schwiegerpapa anerkannte das Opfer seiner Schwiegertochter ro dessen voller Bedeutung und war bemüht, ihr dasselbe mit Thaten inniger Liebe zu lohnen; er gab, ob auch mit schwerem Herzen, seine Einwilligung, daß sich sein Lieblingssohn im Biharer Komitat ankaufe und ansiedle, und er selbst kam, trotz seiner Reiseunlust und phystschen Schwerfälligkeit, möglichst häufig auf das Gut der Kinder, der jungen Frau stets - die kostbarsten Geschenke mitbringend. Und als. gar ein kleiner Hermann in der Wiege strampelte. 'da war. Großpapa in voller Seligkeit; er spielte ganze Tage mit dem pausbackigen Bübchen und hielt es in Wien kaum mehr' vor Sehnsucht nach dem 'Enkel aus. Was ihm nur setzr weh that, war die vollständig ungarische- Erziehung des Jungen, mit dem er so gar nicht plaudern, dessen sich regenden' Verstand, dessen ganze Kinderweisheit er nicht genieken konnte: und wenn ihm Armin ein magyarischesVolksliedchett vorsang, so schimmerten in den Augen des alten Barons Thränen, die ebenso von Lust wie von Leid erzählten. j Vielleicht wukte der alte Herr damals schon, daß sein Sohn für den jüdlschen Glauben, an dem er selbst so reu und fest kma. verloren Ui und da er nur die Augen schließen müsse, damit sich der' .ungarischen Linie seines Hauses die Kirchenthür öffne. Er hat diese Eventualität auch in seinem Testament berücksichtigt. Seine Liebe für den Sohn, dessen liebliches Weib und den Enkel war zu groß, um auf den aemrckteten - Schritt eme bedeutsam Strafe zu setzen; aber eine Million sollte die Taufe den Abtrünnigen doch kosten, eine Million, welche Armen und Unglücklichen zu Gute kommen sollte. Und jetzt rüstet sich Baron Hermann v. KonigSwarter im' Sinne des letzten Willens seines Vaters, diese Million Wohlthätigkeitszwecken zu widmen und zwar 400,000 Gulden zur Gründung -- r..ia r? rr eines topiiaiio jur ranie zeoer Konfession, 200.000 für das von seinem Vater gegründete Blindeninstitut und 400.000 Gulden in Mindestbeträgen von 50.000 Gulden sur verschiedene Wohlthätigkeits - Institute. Otmewnütziges ScideneTaschentücher werden am besten in Kartoffelwasser ohne Seife gewaschen. Man schäle hierzu einige Kartoffeln, reibe sie in eine Schüssel mit frischem Wasser, lasse sie eine Stunde stehen und presse sie durch ein Sied. Die Taschentuch? werden bei dieser Methode vollkommen rein und erhalten wieder ihren früberen Glanz. Schwarzen oder braunen Satin zu waschen, Nachdem diese Stosse rn leichtem Selfenwasser gewa schen und gründlich gespült-wurden stärkt man sie' in Wasser, in welchem man etwas Gummiarabicum aufgelost und in das man etwas gekochten Kaffee gegossen hat. Nachdem sie im Schat ten halb getrocknet wurden, bügelt man sie aus der verkehrten Seite. Steppdecke n zu wasche n. ? Man bereitet . em lauwarmes.; Seiseas Wasser und wäscht die: Decken in demselben gründlich aus,' laßt sie über Nachi in reinem kalten' Wasser' lieget 'wrirtat r c ' er 4i : 1 r' 1 fr: jic anoern itags aus UN!7 hang! Ire aui wendet . siel wäbre'nb ;de? Trocknens mehrmals um,, wringt! die Ecken 'un!i Enden öfters aus und klopft die Decken wiederholt mit einem festen Stab, da mit die Watte schön aufquillt. . Schleichendes Gift." Ein Schlafzimmer, . m. dem auch, nur zwe bis drei Personen bei verschlossenen Fenstern Sie Nacht verbringen',' ist' am' Morgen mit Kohlensaure geschwanger es wundern sich so manche- Leute, daß sie Morgens mit eingenommenem Kopf aufwachen und merken nicht.' daß das von, dem Schlafen in ungenügend erneuerter Luft kommt. Es ist daher dringend nothwendig, für Zuführung frischer Luft in die Schlafzimmer Sor ge zu tragen.: Ein altes Sprichwort sagt nicht umsonst: Oesfnet die Fenster in Eurem Haus, so fliegen Apothe ker und Arzt hm." 1 Conserviren ge schn i t ten e r B l u m e n. Zur Winterszeit, in der man blühende Blumen nur m den Treibhäusern der Gärtner erhalten kann, ist Blumenschmuck meistens ein recht kostspieliger Luxus. Man -sucht deshalb, die Blumen so lange als nur möglich frisch zu erhalten, und zu diesem Zweck empfiehlt es sich, dem Wässer in der Vase auf je ein Quart ca. 45 Gran Ammoniak und Hirschhornsalz zuzusetzen. Ganz selbstredend ist es, daß dann aber auch die Blüthenstiele in daZ Wasser niederreichen- müssen. Jni übrigen halten sich am frühen Morgen geschnittene. Blumen länger, ,alö . die Mittags oder Abends gepflückten. j Pflege der Kopfhaut und des Haares. Zum Entfernen der ' lästigen Kopfschuppen dient eine Mischung, welche aus sünf Theilen Borar. zehn Theilen Eau de Cologne und 250 Theilen destillirtem Wasser besteht. Mit dieser Mischung wird die Kopfhaut täglich mittelst eines , Schwämmchens tüchtig eingerieben. Es ist nicht rathsam.das Haar öfters als jeden Mo nat zu waschen, ein gutes Oel zum Befeuchten des Haarbodcns besteht auS folgender Mischung: 1 1-2 Unze Castoröl. 1 1-2 Unze Glycerin und drei Viertel Unze Afstica. Be! Haarausfall wird die Kopfhaut jeden zweiten Abend "damit eingerieben, und zwar mit Benutzung von ' einem Stückchen Absorbing-Cotton 'zum Anstragen deS OeleS. .

Mitesser. Dieselben bilden sich bekanntlich durch Ansammlung von Hauttalg .in den Talgdrüsen der Haut, und weil! durch die damit in Zusammenhang stehende Reizung der feineren Hautgefäße entzündliche Anschwellung eintritt, so finden sich die Mitesser nicht

selten in Gemeinschaft kleiner rothen Blüthchen (Hautfinnen. Pusteln. Wimmerln). Begünstigt wird die Bildung von Mitessern durch den Genuß von fettem und geräuchertem Fleisch. Zu empfehlen sind tägliche Waschungen mit Kochsalzlösung (ein Pfd. Wasser und ca. eine halbe Unze Kochsalz). Oder die Mitesser werden Abends vor Schlafenaeben etwa eme halbe Minute lang mit heißem' Wasser und Jchthyolseife gewaschen, woraus der Schaum liegen bleibt und Morgens entfernt wird. Unter dieser Behandlung lösen sich die Mitesser so, daß man sie in Kurzem mit Leichtigkeit ausdrücken kann. Als Vorbeugungs- und Kräftigungsmittel ist das tägliche Abreiben der Gesichtsstellen mit kaltem Wasser und grobem Tuche sehr zu empfehlen. Ueber die Häckselfütterung. Gegen. die Fütterung mt fein geschnittenem Häcksel werden solende Einwände erhoben. 1. Das Futter wird zu rasch verschluckt und Nicht genügend mit Speichel, welcher bei der Verdauung der " 'stä'rkemehlhaltigen Stoffe sehr wichtig ist, vermengt. Je mehr Speichel beigemischt und verschluckt wird, desto länger hält die Wirkung desselben , im Pserdemagen an, weil zur Neutralisation dann bedeutend größere Mengen von sauren Magensäften erforderlich sind, die erst später sich bilden. 2. Gut gekautes Futter gibt den Verdauungssäften weit mehr Angriffspunkte, als Futter, daö mangelhaft gekaut verschluckt wird.. Kurz geschnittenes Stroh verfehlt gänzlich seinen Zweck, insofern es nicht, wie langgeschnittenes, die Pferde zwingt. das untergemischte Kraftfutter (Hafer etc.) von dem Verschlucken gehörig zu kauen. Nach Versuchen ist der Verlust an Haserkörnern, wenn dieselben ohne Häcksel oder mit zu kurzem Häcksel verfüttert werden, nicht unbedeutend und bei gierigen Fressern ganz wesentlich. Man wird 6310 Pfund Häcksel den. Tag futtern. Spreu kann Hacksel nickt ersetzen. 3. Der Verhältnißmäßig kleine Magen des Pferdes wird ber rascher Futteraufnahme zu schnell angefüllt, so daß Nahrung, welche nur kurze Zeit mit den Magensäften in Berührung gewesen, durch nachfolgendes Futter in den Dünndarm gedrängt wird, wodurch bedeutende Verdauungsstörungen entstehen können. Ost ist kurzer Häcksel Ursache schwerer Koliken (Strohkolik). Vom Inland e. Gouverneur Altgeld hat vom Gouverneur Stone die Ausliese runa von Aler. Joiner, alias White, verlangt, der wegen Pferdediebstahls in Belleville. Jll., - processirt werden soll. Joiner befindet', sich gegenwärtig im Zuchthause von Missouri und seine Strafzeit lauft bald ab. Eine Räuberbande, deren Specialität die Beraubung von Post ämtern war. ist in Afhley, Jll., durch die .Verhaftung von. Robert McCullough. Frank Blankenship.und eines gewissen Patton unschädlich gemacht worden. Blankenshlp. der zuerst ver haftet wurde, denuncirte McCullough und letzterer den Patton. Der Bergmann Michael Schuman ist von seinen Bergwerken im Okonägon-Bezirk,' Wash.,' zurückge kehrt.' Er berichtet,' daß auf der 'Höhe deZ 'Casic.ade-GebirgszugeS in der Nähe ycn,.Slate. Creek neureiche Goldmine emdeckt worden fei.. Zwei mnge Man 'ner v'onLlllacortes, Baron .und Porisch sind' die-'gkücklichen' Finder. 'Schuman sajt,daß die -'Äiden jungen Leute in einer Woche mit den ' allereinfachsten Werkzeugen, Gold im Werthe von. 512. 000 gefunden haben und daß der Vor rath noch lange nicht erschöpft sei. Es findet jetzt eine wahre Völkerwanderung nach den reuentdecktenGoldseldern statt. Alle Bergleute aus hundert Meilen im Umkreise lassen alles liegen und stehen und machen sich nach dem neuen Goldlande auf. i4 . .. . .. Der deutsche Damvke .Taormina", welcher am 1. November von Hamburg nach New Nork abnibr und seit zehn Tagen dort erwartet wurde, ist in St. Hohn's. N. Tt.. ein gelaufen, um Kohlen einzunehmen, Der Dampfer hatte eine äußerst stürmische Reise und an einigen Tage: konnte er nur wenige Knoten zurückle gen. . Riesige Sturzwellen schlugen tagtäglich über Weck und der Maa ' Martinez würde von einem Eisenstück das die Sturzseen losgerissen, getrof fen und schwer verletzt. Die Passa giere. 80 russische und österreichische Auswanderer, durften während der ganzen Ueberfahrt . nicht auf's Deck und die Matrosen wurden festgebunden, damit sie nicht über Bord ae .schwemmt , werden, konnten.' . Da die LebenSmlttel und Kohlenvorrathe in .folge der langen Reise au? Neiae, in aen. 'entschloß sich Capt. Koch, in St. - Iioön'S anzulegen. Wer Damvfer bat iror; geringen Schaden gelitten und wird die .Weiterreise antreten: er ba außer den Passagieren eine bedeutende Ladung an Bord und ist an Funch Edge & Co. consigmrt. Ein Mord anfall, welcher diel Aussehen macht, ist Abends kurz vor aazr uyr aus oen Farmer William Wickweyhe? . gemacht worden, dessen Hof etwa fünf Meilen südlich von (öalesburgh, Mich., liegt. Wickweyher 11t einer der reichsten Farmer des Countys SelN'Baarvermögen schätz man auf 520,000. Er hat keine Kin der. hat aber einen dreizehniähriaen Neffen, Karl Kay. adöptirt. welcher sich m:ju..i.t..3 rrti .n cm . iuu Jtmuiuciyyci V2uyiucict xrtane- IM EkZlmmer aufhielt. An der Hinter jbüre klopfte Jemand an. Karl öffnete die,Thüre. -Ein 'Kerl in schwarzem Anzug, eineu weißen Filzhut mit herabgeschlagener Krempe auf em Korrf

und einer weißen Maske vor dem Ge-

sichte, trat ein, schob oen Jungen beifeite und schritt auf das Wohnzimmer zu. Sobald Marie Wickweyher ihn und den Revolver, den er in der Hand trug, bemerkte, sprang sie mit großer Unerschrockenheit auf ihn zu und faßte ihn am Arme, zugleich einen Schrei ausstoßend. Im nächsten Augenblick erschien der alte Wickweyher, welcher den Schrei gehört hatte, unter der Thüre des Wohnzimmers. Der Eindring lmg schüttelte das Weib ab und sprang auf Wickweyher zu, zugleich .einen Revolver auf diesen abfeuernd. Fünf Schüsse sielen. Marie Wickweyher erhielt einen Streifschuß am Halse. Der alte Wickweyher trug drei Wunden davon, zwei derselben am Unterleib, welche für tödtlich gelten. Der Knabe Karl war inzwischen davongerannt und hatte die Nachbarn alarmirt. Einer von dlesen,Martin Bergen, war berelts zur Stelle, als der Räuber sich losriß und entsprang. Draußen hatte er ein Pferd stehen, auf welchem er davoniagte. Der Sheriff Vosburg kam aus Kalamazoo mit vier Assistenten an und suchte nach dem Mordgesellen, aber vergebens. Der Sheriff stellte fest, daß Wickweyher Tags vorher mit Weizen im Städtchen Climax gewesen und daselbst mit einem Manne in Streit gerathen war. Möglicherweise wollte dieser Rache nehmen. Seit, sechs Jahren versuchte eine Commission der, Bundesregierung, die in Minnesota wohnenden Chippewa-Jndianer dazu zu bringen, sich fest niederzulassen und Land in Einzelbesitz zu nehmen, doch war das Resultat sehr wenig zufriedenste!lend. Ueber die Gründe des Mißerfolqes gibt ein Bericht des Agenten Allen von der White Earth-Reserva-twn der Chlppewas an das IndianerBureau in Washington 'Aufschluk. Herr Allen sagt: Die Chippewas leben in O verschiedenen Banden auf einem Gebiete von 200 Meilen zerstreut, und diese Banden haben wenig Verbindung mit einander. Sie tragen jetzt alle moderne Kleidung und wohnen auch in Häusern, dies sind aber auch die einzigen Fortschritte, die von den Voll-blut-Jndianern gemacht wurden. Sie weigern sich unbedingt, zu arbeiten.und es handelte sich bei ihn nur um die Frage, ob die Regierung sie weiter un terstutzen oder verhungern lassen will. Viele Weiße haben sich im Laufe der Zeit unter diesen Indianern niedergelassen, Indianerinnen geheirathet, und ihre Nachkommen bilden jetzt einen großen Theil der Bevölkerung, namentlich auf der White Earth-Reser-vation, wo diese Mischlinge tüchtig arbeiten und gute Resultate im Ackerbau, Gartenbau und der Viehzucht erzielen. Hier und da befolgt auch ein VollblutIndianer ihr Beispiel, doch ist dies eine seltene Ausnahme. Die meisten ziehen vor, müßig zu gehen. Herr Allen zählt dann seine Bemühungen auf. den Ackerbau auf der Reservation zu fördern, erklärt aber, sie seien vergeblich gewesen. Die Vollblut-Jndia-ner wollten nicht arbeiten und ließen ihr Vieh verhungern, weil sie zu faul seien, Heu zu ernten, das im Ueberfluß vorhanden. Nur die Bewohner der White Earth-Neservation haben theilweise Land in Einzelbesitz genommen, alle ändern weigern sich, dies zu thun. Die. Berichte der anderen Agenten lauten ähnlich, wie der des Herrn Allen, und der Minister des Innern, Smith, hat beschlossen, die Commission. welche seit sechs Jahren die vergeblichen Versuche machte, als zwecklos auszulosen. 9 Vom Vnölatwe. ,. ' AuL'dem Mä'nnerzuchthaus zu Brüchsal ist ein' zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilter Einbrecher Namens r-. Gersbacher : ausgebrochen.) Die Freiheit, benutzte er sofort.um im nahen Hambrllcken beim Pfarrer einzubrechen und einen Anzug, einen Revolver und 2000 M.' zu stehlen. Durch eine noch unauf geklärte Ursache entstand kürzlich in dem prächtigen ehemaligen Haremspalaste des gewesenen Vicekönigs Ismail Pascha in Gesireh ein Brand, welcher bald beträchtlichen Umfang annahm. Die Räume, wo das Feuer ausbrach, waren von dem auf Urlaub befindlichen deutschen Generalconsul und diplomatischen Agenten, Baron von Heyking, für längere Zeit gemiethet worden, gegenwärtig aber unbewohnt. Der Gesammtschaden wird auf mehr als eine Viertel. Million Francs geschätzt. - Die Gendarmerie von Aywaille beschlagnahmte ein zweispänniges Fuhrwerk mit 1320 Liter Alkohol, der aus Preußen nach Belgien eingeschmuggelt worden war. Der Fuhrmann, der in Lüttich wohnende Empfänger der Sendung und drei andere bei dem Schmuggel betheiligte Persynen wurden verhaftet. Nach dem Gest'ändniß' eines der Schmuggler ist dies die vierte derartige Sendung, die feit Anfang October über die Grenze geschmuggelt ist. Der Alkohol wurde aus der Gegend von Malmedy durch Träger über die Grenze nach einer Mühle unweit Stavelot gebracht, wo die Schmuggler ihre Niederlage hatten. Von Lüttich wurde der geschmuggelte Alkohol nach Brüssel und Antwerpen gesandt. EineArtGottesurtheil wurde dieser .Tage auf öffentlichem Markt zu Kasan veranlaßt. Zu einem Händler mit Süßigkeiten traten zwei Bauern und ließen sich je ein Pfund Pfefferkuchen einwiegen.' Jedem das Packen einhändigend und von dem einen Käufer , die Zahlung einsteckend, verlangte der Händler von dem zweiten Kunden gleichfalls daSGeld, erhielt aber die Antwort, er der Käufer habe ja schon bezahlt. Es entstand hierauf - zwischen Beiden ein' Streit. Immer mehr Publikum sammelte sich um den Verkaufstisch. Endlich machte Jemand den Vorschlag, der Bauer solle sich mit dem Gesicht zur Kirche wen den. sich drei Mal bekreuzigen und sprechen: .Treffe mich . Gottes Blitz strahl, wenn ich die Unwahrheit saze!'

7 JÄKI8-'0EIL

Rheumatismus, Rheumatismus,

A Heilt sicher A?

Rheumatismus, Rheumatismus,

Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Als man einige Augenblicke gewartet hatte und nichts erfolgte, reichten die streitenden Parteien sich die Hände und Alles ging befriedigt seiner Wege. Im preußischen Staate ist ein beständiges Wachsen der geistlichen Orden und ordensähnlichen Congregationen der :. römisch-katholischen Kirche constatirt worden Im Jahre 187273 bestanden in Preußen 914 Niederlassungen mit 8795 Mitgliedern. Im Jahre 1875 war die Zahl der Niederlassungen bereits aus 955 gestiegen, von denen in jenem Jahre 340 aufgelöst worden sind und weitere 19 sich freiwillig aufgelöst haben, so daß am Jahresschlusse n?ch 593 vorhanden waren. Bis zum Schlüsse des Jahres 1886 wurden sodann 160 ausschließlich der Krankenpflege gewidmete Niederlassungen mit staatlicher Genehmigung neu errichtet. Im Jahre 1886 waren 746 Niederlassungen mit 7243 Ordensleuten, im Jahre 1893 dagegen 1215 Niederlassungen mit 14.041 Ordensleuten. Die durchschnittliche Mitgliederzahl der Ordensniederlassungen betrug im Jahre 187273 9.6, zu Ende 1886 9.7 und am Schlüsse des JahreZ 1893 11.5, ist mithin ebenfalls sehr, beträchtlich gestiegen. Der große Artillerie. schießplatz des 12. sächsischen Armeekorps bei Zeithain wird demnächst eine großartige Umwandlung erfahren. Der Schießplatz, welcher jetzt eine Länge von etwa 4500 Aards hat, soll nach Norden zu durch Abschlagen des jetzt als Sicherheitsbereich dienenden Waldes auf reichlich das Doppelte erweitert werden. Dadurch kommt u. A. auch d.i) Dorf Gohrifch in die Schußlinie zu liegen und. muß infolge dessen von feinm Bewohnern verlassen werden. .Die Räumung von Gohrifch wird am J. April 1895 stattfinden. Während der nächsten Schießübungen werden dann bereits Granaten und Schrapnels mit furchtbarer Gewalt das Dorf, das als Ziel in Aussicht genommen ist, in Trümmer legen. Die Erweiterung des Schießplatzes ist dadurch nöthig geworden, daß die jetzige Schußbahn bei größeren Tragweiten der Geschosse nicht mehr ausreichte, sowie dadurch, daß beim Schießen auf kürzere Entfernungen ein Theil des Barackenlagers vielfach vurch Sprengstücke gefährdet wurde. Die neue, freiliegende und geräumige Schießplatzebene soll in Zukunft auch als Truppenübungsplatz, besonders für große Kavallerieübungen be nutzt werden. AlsderForschungsreisende Dr. Max Frhr.' v. Oppenheim beim Antritt seiner letzten Expedition durch die nordarabische Wüste nach dem Persischen Golf in Damascus verweilte, hatte er Gelegenheit, das gute Aussehen und die stramme Haltung der dort befindlichen türkischen' Truppentheile kennen zu lernen. Auf's Angenehmste aber wurde, er berührt, als er dort Mit mehreren ) türkischen . Officieren r, bekannt wurde, die ausgezeichnet deutsch sprachen. Es waren. fünf Herren,. die vor wenigen Jahren in Deutschland' zu ver-l schiedenen Regimentern commandirt waren, ' nämlich Nassir Bey, früher commandirt zum 3. Garde-, - Regiment zu Fuß in Berlin, gegenwärtig Flügeladjutant des Sultans, Oberstlieutenant und Jnspector der Infanterie; Riza Bey, früher, commandirt zum Feld - Artillerie - Regiment No. 27 in Mainz und Wiesbaden, gegenwärtig Flllgeladjutant des Sultans und Oberstlieutenant; Schevket Bey. früher commandirt zum Artillerie - Regiment v.Scharnhorst in Hannover, gegenwärtig Masor der Artillerie; Salih Bey früher commandirt zum Husare.n-Regi-ment No. 9. in Trier, gegenwärtig Adjutant - MaZor Kol Aghassi; HilmZ Bey, früher commandirt zum Jnfanterie - Regiment No. 81 in Frankfurt 'a. M., gegenwärtig Kol ' Aghassi. In ihrem schneidigen, echt militärischen Auftreten zeigten sie, daß sie die bei 'den deutschen Regimentern genossene Schule nicht vergessen hatten. Ihre Regimenter und Kameraden hatten sie in bestem Angedenken, mit Einzelnen stehen sie noch in brieflichem Verkehr. Mit Freude gedachten sie der Zeit, die sie in Deutschland zugebracht hatten. Sie waren ausersehen, eine Inspektionsreise lei den verschiedenen ArmeecorpS der vsiatischen Türkei zu machen, bei denen sie je mehrere Monate als Instrukteure thätig gewesen waren; diese Jnspectionsreise hatte gerade damals in Darnascus ihren Abschluß gefunden. mRudy'S Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 60 Ctö. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Ward Broö., A. Kiefer k Co und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. tM Daö beste Brot in Stadt und Gau. Daö findet man bei Bernhardt TbaU, Auch Pumpernickel, Sträußelkuchen . Braucht Ihr nur bei ihm zu suchen.Am östlichen Marktftand 122 ud 124 oder Hoöbrook Str. No. 81.

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Rheumatismus, Heilt sicher

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