Indiana Tribüne, Volume 18, Number 74, Indianapolis, Marion County, 1 December 1894 — Page 2
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Fndwna Srivttne. Erscheint Täglich und Sonntag?. Die tZzliche, Tribüne" kostet durch der, Trllgrr 1? Cenii per Woche, die SonntazZTribüe' Cent per Woche. Beide iusanrmen 15 Cent der Cent? perrlonat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung $3 per Jahr. OfAc: 13 Süd VXlatama Straße. Z ldianapolis, 2nd.', 1.' Dezkmber '94 t BMM NsilonalMilitürpark. Ein eigenartiger öffentlicher Part, wie er bis jetzt in ke i n e m anderen Lande seines Gleichen hat, wird jetzt auf jenem Boden von Georgia und Tennessee hergerichtet, wo im BürgerZri?g die denkwürdigen Kämvfe von Ch'ckamauga,' Chattanooga Missionary Ridge und Lookout Mountain stattfanden. Das Unternehmen wird im Namen fce- Bundes ausgeführt, und alle durch ihre Söhne 'unmittelbaren jenen Kämpfen betheiligl gerafem Einzelstaaten liefern ihren Antheil' dazu.' Bekanntlich hat der Con'gretz' einstimmig $500, 000 bewilligt, um die zugehörigenLän'dereien, Wege u. f. to. anzukaufen, und alle Bewegungen der damals auf beiden Seiten kämpfenden Heeresabtheilungen sollen durch Denkmäler veranschaulicht werden, welche auch Aufzeichnungen über alle bemerkenswerthen Episoden, 'die Gefallenen u. s. w. enthalten. Die einzelnen Staaten haben zum Theil schon Bewilligungen für Denk:näler in diesem Bark gemacht, theils :oird dies noch geschehen. Ohio allein nzird 55 Denksteine daselbst haben und tat 595,000 dafür bewilligt. Der Staat New Jork bewilligte zum gleiGtn Zweck $81.000. Auch die Schwes.erftaaten, südliche und nördliche, werten nicht Zurückbleiben, und es wird sich ein stattlicher Wald von Denkmälern i'.nd Gedenktafeln erheben. Es hat, ?:5 gesagt, noch seine andere Nation einen derartigen Gedanken ausgeführt, und die Amerikaner können schon desviCtn darauf stolz sein. für die Auswahl gerade dieses (Schlachtfeldes zur solchem Zlveck waren re:schiedene gewichtig: Gründe vorbanbn. In keinen anderen Kämpfen des Lürgerkricg.'s waren so viele 'Staaten ttxhtitn. Von allen außer fünf der ia.naligen Unionsstaaten waren Trupren' auf diesem' Filde. Außerdem blieben jene blutigen Gefechte, thatsachl!ch unentschieden, indem keine .von beiden Seiten einen entschiedenen Vortheil errang, und der Süden wie der Norden können sich daher ohne einen Rest b eo n b t r t f . .demüthigender Gefühle zur Schmückung dieses Schlachtfeldes dereinigen. Die Gefallenen und Ver rzundeten. in dem zweitägigen Kämpf übersteigen an Zahl, im Verhältniß zur s.esammten Stärke der Heere, nicht nur die Verluste in allen anderen. Kämpfen unseres Bürgerkrieges sondern auch die in den allermeisten hervorragenden Treffen der europäischen modernen Geschichte. Beide Ofcilei leisteten, dabei ihr Aeußerstes an Tapferkeit; sie sieUn auf diesem Schlachtfeld sozusagen ruf gleichem Boden einander gegeni'.ber. und versöhnt sich die Hände reichend, können sie in den gewaltigenVerlösten eine Lehre für alle Zeiten' erblii:v. Wenn man also doch einmal eine, Stätte für eine solche Bestimmung auss.ifn wollte', so konnte die Wahl kaum bisser getroffen, und weit entfernt,Bürs.erhai; zu verewigen, predigt dieser Nalionalparf mit seinen Denksteinen den ried.'n. Man kann ibm daher , eine löten Bedeutung beimessen, als z. B. ilr.z Ruhmeshalle". i Verbindung mit der Ausstattung tiefes Parkes werden auch alle historische.'i Stellen in der Stadt Ehattanoora durch schone bronzene Gedenktafeln lezelchnet werden, sodaß der Besucher cen ganzen Verlauf der Belagerung ans baulich verfolgen kann. Selb'stversiändlich wird allen vereinzelten' denkl'ürdiqen Baulichkeiten. ' dem historischen ??arbenhaus u. s. w. ganz besonin: Aufmerksamkeit gewidmet. Die Erwerbung'- dieser 'Ländereien rurch Die Regierung war nicht mit seh? roBCii Umstanden verknüpft. Ein proßer Theil davon war seinerzeit sehr armseliges Land und zu Farmzwecken l'ng:e'ne!; dieser Theil befindet sich rseih jetzt in demselben wilden Zustand, de vor 31 Jahren. Doch mußte allerdinas auch eine Anzahl Farmzüter von l :trächtlichem Werth erworben -werden; i'zren vormaligen Besitzern wurde, somit sie dies wünschten, gestattet, auch fernerhin auf dem alten, Grund als Pächter zu bleiben. Bereits ist das. Werk tüchtig im ange. Von den 29 Staaten, welche durch Truppen an jenen Kämvfen betheiligt waren, haben zur Zeit 23 ihre Kommissionen an derArbeit, welche mit zu Nationalcommission thätig zusamsienwirkm und beständig treffen: noch r..ehr Vertreter ein. Der Bund selbst sat u. A. fünf stählerne und eiserne !?eobach!ungsthürme' von' je' 70 Fuß Höhe an verschiedenen erhabenen Stell.'n errichten lassen, und dieselben bieten schon jetzt eine prachtvolle Aussicht auf . das bisher Fertiggestellte. Auf Ornard Knob, ' dem Hauptquartier lrant's während des Kampfe von issionary Ridge, wird ebenfalls noch ein Thurm errichtet werden. Gegenwartig hat der Park mit seinen kroßen Lagern farbiger Wege-Arbeiter. seinem Jngenieurcorps, das ' unter r.alb militärischen Verhältnissen lebt, seinen Angestellten aller Gattungen, ten dürftigen kleinen Hütten mit den ursprünglichen farbigen Bewohnern, die jetzt zu Wäscherinnen, Köchen oder Dienern geworden sind,' kurz mit seinen ganzen provisorischen Verhältnissen einen eigenen Reiz, der späterhin natürlich verschwinden wird, aber nur nni größeren Reizen Platz zu machen. Natürlich wird auch auf möglichste l''ckluna. landschaftlicher Schönheit t:'y.n werden. 'und nachdem Alles vol-l-'t ist. wird dieser einzigartige Nat'.alpark über tausend Monumente l.r verschiedenen Arten enthalten!
UnruVn n Südalerien. Nachdem schon sei! einiger Zeit von einer ernsten Erhebung unter den einaeborenen Stämmen in Tuat ur?d' unter den Tuareg die Rede gewesen, die
sich von El Golea bis 2!mvu!lu rin , ziehen sollte, wird neuerdings in Paris das Gerücht in Umlauf gesetzt, eine unter Oberst Didier nach dem Schauvlak der Unordnungen entsandte Co lonne sei aufgerieben oder wenigstens für den Augenblick verschollen. Aus den Mittheilungen, die daraufhin, hauptsächlich nach Privatbriefen, an die Öffentlichkeit gelangen, läßt sich. wie der Pariser Eorrespondent der Köln. Zeit." schreibt, der Sachverhalt im Großen und Ganzen folgendermaßen herausschälen. Die Haupttriedse der der Bewegung, die sich schon seit Monaten vorbereitete, war Abu Kesebba, ein Fanatiker an der marolf Nischen Grenze, der die Unzufriedenen unter den Eingeborenen aufwiegelte, die französischen Truppen aus der. Sahara 'nach Norden zurückzuwerfen und dann gegen die am Niger angelezten Posten vorzugehen." Es scheint, daß man die erste zuverlässige Nachricht von Bu Amema, dem angeblich bekehrten Gegner der französischen Herrschaff, erhielt. Dieser alte Widersacher, der vor 13 Jahren den Franzosen viel zu schassen machte, meldete, er habe eine Schaar von einigen fünfzig seiner getreuen, wild erregten Sectirer fortjagen müssen, und man habe sich von diesen unbändigen Gesellen auf alles mögliche gefaßt zu machen. In der That ließen die in Aussicht gestellten Unglücksnachrichten nicht lange auf sich warten. Die Bande erschien in der Nähe des Forts MacMahon, fing einen Reiterposten und ein Dutzend Reitkameele ab, warf einen Brunnen zu, bemächtigte sich der H?erde des Forts,' bestehend aus einigen 80 Ochsen und über 300 Schafen, und überfiel noch am selben Abend an einem andern Brunnen die unter einem Lieutenant von El Golea heranziehende Ablösungstruppe für Fort MacMahon, hundert algerische Tirailleure und zehn Spahis. Der Angriff wurde abgeschlagen und die Aufständischen ließen zehn Todte auf dem Vlatze, aber auch die französische Abtheilung hatte 'fünf Todte und acht Verwundete und büßte außerdem einen Theil des Gepäcks und die Kasse em. Bei einem der gefallenen Feinde fand man den Brief eines Marabut aus Tuat vor, der das Volk zum heiligen Kriege aufrief und dabei die Hülfe Gottes verhieß. Inzwischen war die Besatzung -von Fort MacMahon in übler Lage. Einige Tage sp'äter kam die Nachricht von dem Ueberfall in El Golea an. Von dort wurde sie telegraphisch nach Algier welter ge meldet und alsbald mit der teleqraphi schen Weisung an Oberst Did?er, den ezirks-Commandeur, beantwortet, so fort mit allen verfügbaren Truppen nach den vorgeschobenen Posten auizu brechen. Der Aufbruch erfolgte zwei Tage nach Empfang der Ordre. Nach einem mühsamen Marsche traf Oberst Didier in El Golea ein, wohin er außer einer kleinen Abtheilung EavalIene und Artillerie mit zwei Gebirgsgeschützen einen Transport von 350 Kameelen .mit Munition, Lebensmlt teln. Gerste, Wasser und Lagergeräth führte. Wie stark die Truppenzahl war. über die er in El Golea und den Forts Mac Mahon, Miribel und Lallemand verfügte, wird nicht mitgetheilt. Daß aber die Lage ernst ist. ersieht man aus den Mittheilungen über die Schwierigkeiten , seines . Marsches. Er fand die Brunnen zugeworsen und war genöthigt, auf die mitge nommenen Wasservorräthe zurückzu greifen. Man marschirte bei Nacht so schnell wie möglich, legte 16 bis 13 Meilen zurück und hatte am Tage 105 Grad Fahrenhelt Hltze unter den Zel ten. In El Golea smernt man stch hlnsichtllch 1 der Verpflegung lothge drungen auf knappe Kost beschrankt zu haben. Auf den vorgeschobenen Posten lagen die Dinge noch schlimmer, und wenn man zwischen den Zeilen der mitgetheilten Privatbriefe lesen wollte, so müßte man annehmen, daß weit im Umkreise die eingeborene Bevölkerung im Aufruhr war und daß sich Oberst Didier und mehr noch die Vesakunoen der vorgenannten Forts in bedrängter Vertheidigung befanden. Zu erwäh nen ist freilich, daß der Temps" die ganze Geschichte ableugnet, Oberst Di dier habe seine Garnison gar nicht der lassen. Thatsache bleibt jedoch, daß die Gerüchte über Unruhen in Südalgerien sich mehren und zu der Vermuthung Anlaß geben, daß der wahre Sachverhalt: verheimlicht wird. (5ln Bär alS Lebenö rctter. Zu den bekanntesten Figuren im Hknterwalde der pennsylvanischenEounties Sullivan und Columbia gehört ein Mann Namens Jacob Berger. Seit 15 fahren macht er regelmäßige Wan derungen zwischen Bloomsburg in Co lumbia und Laporte in Sullivan und zedes Kind in den abgelegenen Berg dörfern kennt den alten Jacob, der sich sowohl durch seine eigenartigeKleidung ti r t crri- . r iuic luiiücioarcn sanieren von lernen Mitmenschen unterscheidet. Daß Ber ger irgendwo in der Nähe von Hell's Kitchen eine Familie hat, war wohl be kannt, allein Niemand kümmert sich um die m voller Abgeschiedenheit lebende Frau mit ihren Kindern. Erst dieser Tage stieß ein Jngenieurcorps, welches unter der Führung von Charles Baker aus Hazelton, Pa., m den Bergen Vermessungen für eine neue Eisenbahn ausführte, unter höchst n:erkwür!?igen Umständen auf des Mannes Waldesheim. Eine? der Ingenieure bahnte sich durch das dichte Gestrüpp seinen' Weg. als sich ihm plötzlich ein Anblick darbot, der ihm das Blut in den Adern erstarren machte. Kaum 100 Aards entfernt sah er an dem Ufer eines Baches einen machtigen Bären, der. über und über mit Blut besudelt, mit seinen Zähnen und Pranken etwa?
zerritz, während dicht neben ttjm der anscheinend leblose Körper eines Mannes lag. Der Ingenieur war unbewaffnet und konnte sonach mit der Bestie keinen Kampf ausnehmen. Des. balb suchte er mit thunlichster Schnel
ligkeit seine Kameraden auf und nach. dem diese sich mit Flinten und Aerten bewaffnet hatten, führte er sie an Ort und Stelle. Der Bar war noch da und neben ihm befand sich der todt gewähnte Mann m halb sitzender Steluna. während er sich offenbar bemühte. auf seine Füße zu kommen. Meister Ped fraß dabei mit großer Gier an dem blutigen Fleisch, das er in den Tatzen hielt. Starr vor Staunen blieben die In genieure stehen, ohne daß sie von Thier oder Mann bemerkt worden waren, bis einer von ihnen einen lauten Ruf ausstieß. Nun wandte der Mann sich um und winkte ihnen, näher zu kommen. Die Ingenieure überschritten den Bach und erkannten beim Naherkommen in dem Manne den Sonderling Jacob Berger. ' Der Bär ' beobachtete brummend die fremden Gestalten,' doch verhielt er sich ruhig, als Berger ihm einige Worte zurief. Letzterer war . außer Stande sich zu erheben. Eine? feiner Arme war gebrochen, sein Rücken stark contustomrt und außerdem hatte er zahlreiche Kratz- und Bechwunden. Die Männer stellten' ohne Verzug aus Baumzweigen eine Trangbahre her und schafften den schwer verwundeten Beraer nach seiner , in der Waldeseinsamkeit versteckt liegenden Hütte, wahrend Meister Petz sich in aller Gemüthsruhe der Procession anschloß. Äu Hause angekommen, erklärte Berqer die mehr als befremdende Si tuatton, in welche? er angetroffen war. Seine Frau hatte neben der Blockhütte aus Stämmen eine Art von. Zwinger hergestellt, in dem sie ihre Hausmena gerie hielt. Zu dieser gehörte ein mächtiger Bär, Davy genannt, der Berger'S Frau Und Kindern wie ein Hund überall hin folgte, während er diesem selbst meistens aus dem Wege ging. An jenem Morgen war Berger in den Wald gegangen, um die zu fällenden Hölzer zu inspiciren. und auf diesem Wege war ihm Davy, ganz wider seine Gewohnheit, gefolgt. Als der Mann den Bach erreichtes blieb er unter einer Eiche stehen, um sich nach einer seichten Stelle aurn Durchwaten umzuschauen. In demselben Augenblick sprang eine wilde Katze, deren Heranschleichen er nicht bemerkt hatte, aus der Höhe auf Berger'S Rücken und warf ihn mit großer Gewalt zu Boden. Durch ' den StuHz wurde sein Arm gebrochen und sein Rückgrat schwer verletzt, während die wilde Bestie zugleich Zähne wie Krallen in sein Fleisch schlug. Der hilflos auf derErde liegende Berger wähnte sein letztes Stündlein gekommen, alZ Meister, Petz zu seinem Beistande, herbeieilte. Mit wüthendem Brummen sprang er auf die wilde Katze 'zu; ein grausiger Kampf zwischen den beiden Bestien folgte und blieb der Bär Sieger. : Als der verwundete Berger aufgefunden wurde, war Davy. dem übrigens die getödtete Katze sehr übel mitgespielt hatte. -damit beschäftigt, diese vollends zu zerreißen. LiuölandS NelchSlnsignlen. Bei Geleaenbeit der Beisekuna des verstorbenen Zaren Alexander des Dritlen war dem großen Publikum du leliene Gelegenheit geboten, seine Augen an dem Glänze der großen russischen Neichsjnsignien zu weiden, welche zu? Ausstellung mben der kaiserlichen fceiche von Moskau nach St. - Petersbürg' geschafft worden waren. Die Krone, die nach dem Musternder spateren byzantinischen gearbeitet .', ist - und auf mehr als 1,100,00a Rubel geschätzt wird, seHt sich aus zwei Hälften zusammen,. das West- und das oströmische Reich charakteristrend, zwischen denen sich auf einem Bügel das auf einem birnförmigen Rubin befestigte, aus fünf ; großen Diamanten bestehende Kreuz erhebt. Dieses wunderbare Werk wurde von Katharina der Zweiten gleich nach ihrer Thronbesteigung.be! dem Hofjuwelier Jeremias Pauzie.'nem Genfer., bestellt. Mit Ausnahme des erwähnten Rubins besteht dieKrone nur aus Diamanten und 54 großen untadelhaften, Zahlperlen. Noch werthrollerüst daö Scepter, ' welches Kaiser Paul für seine Krönung am 6. April 1797 herstellen ließ. . Es ist mit dem kostbaren Diamanten geschmückt, welcher unter dem Namen Lasareff" und .Orloff" bekannt ist. und über den so viele Sagen verbreitet sind. Er soll mit dem berühmten Koh-i-nur der englischen Krone die Augen des goldenen Löwen vor dem Throne des Großmoguls zu Delhi gebildet haben, wanderte als ein Stück Glaö oder Topas . von einer Hand in die andere, bis ihn ein arrnenischer Kaufmann Namens Lasareff erwarb, der ihn unter Lebensgefahr nach Petersburg brachte und der Kaiserin Katharina der Zweiten anbot. Die Kaiserin fand den damals noch rohen Edelstein zu theuer und Lasareff brachte seinen Schatz nach Amsterdam, dem Centrum dcö Diamantenhandels. Dort erstand ihn Gr2f Alexe! Orloff für 450.000 Rubel, ließ ihn schleifen und legte ihn sodann der Kaiserin zu Füßen. ' Zugleich erwirkte er für Lasareff einen Adelsbrief und eine Rente von 2000 Rubeln. Der Orloff wiegt 199 3-4 Karat, also 8 11-16 Karat mehr als der Koh-!-nur. Beim Schleisen verlor 9 3-4 Karat. Er ist von einem wunderbaren Wasser und wurde im Jahre 1865 auf 2,399,410 Rubel geschätzt. - Auf-dem Orloff 'sieht ein zierlich - emaillirte? . Doppeladler. DaS 32 Zoll hohe Scepter diente auch be! der Krönung des Kaisers Nikolaus in Warschau, bei welcher Gelegenheit ein nderer Doppeladler mit dem polnischen Wappen auf -der Vrust aüfgeschraubt war. Auch der Reichsapfel wurde für die Krönung deS Kaisers Paul angefertigt. Er ist von Gold, mit einem Gürtel von drei Reihen Urillanten umgeben, in deren Mitte ein schöner mandelförmiger Diamant angebracht ist. Ein ähnliche Band
mtver ven amm. aus'weicyem em
großer Saphir , das aus Diamanten bestehende Kreuz trägt. , Die Krone der Kaiserin ist bedeutend kleiner, als die ' des Kaisers, aber von derselben Form. ' Sie besteht nur aus Diamanten: besonders ' schöne und werthvolle befinden sich im Kreuze, in der Noleite der Vorderseite und im unteren Nande. Sie wurde für die Krönung der Kaiserin Maria Alezandrowna bei den Wiener Juwelieren Nlcholls und Blinke bestellt. Reich und nur aus Diamanten bestehend sind die Jnstgmen des Andreas-Ordens, des höchsten russischen Ordens, der von Peter dem Ersten am 11. December 1693 gestiftet wurde. Im Ganzen betragt der Werth der in der Brillantenkammer des Winterpalais zu St. Petersburg aufbewahrten Krondtamanten gegen Millionen Rubel. Fräulein Varscöcu und ihre Gifte. Im Wiener Raimund .Theater gc langte dieser Tage ein neurs . Lustspiel Ottilie- von : F.' G. Triesch mit bestrittenem Erfolg zur ersten Aufführung und während derselben trug sich folgender Zwischenfall zu: ' Im letzten Akt läßt sich Fräulein Varsescu eine Collektion von Pulvern holen, um ihrem nervösen Dasein ein Ende zu bereiten. Sie hat die Pulver in eine Lade zu legen, sperrt die Lade ab, öffnet sie im gegebenen Moment, richtet die Giftmelange her, um die Reise nach dem . Jenseits anzutreten. Tarauf ist die Pointe des Stückes ge. baut. Nun schloß. Fräulein Barscscn wohl vorschriftsmäßig daS- Gift in die Lade, that aber ein Ueberflüssiges, zog den Schlüssel ab und' ließ ihn in den Vusen gleiten. Eine Tragödin kann nie vorsichtig genug sein. Nun naht der Augenblick, in dem Fräulein Barsescu die Lade wieder ausschließen soll. Sie findet den Schlüssel nicht. Der Souffleur läßt eine Pause eintreten. Ter Verfasser fühlt einen gelinden Cchlaganfall im Anzüge und die Barzescu nestelt verzweifelt am Kleide her-um,-der' Schlüssel ist nicht zu erlangen. ? f? r f in c r. vcyone UKicmcme oas: Attnn Fräulein Barsescu den Schlüssel nicht sinbet, kann das Stück nicht zu Ende gespielt werden. Fräulein Barsescu kehrt dem' Publikum den' Rücken zu, die Hand langt hinab, tief, tief noch tiefer I ' Der Autor stößt hinter der Bühne tinen ! Freudenschrei aus. Die Barsescu hat den Schlüssel erwischt. Wäre das 'nicht geschehen die Premierenbefucher säßen noch dort. Seither ist baZ Schlüsselloch verstopft. Die Schreibtifchladk, in der Fräulein Barsescu ihre ' gesammelten Gifte verwahrt, ist nicht mehr zu schließen. . Oom Jnlanor. Aufde?B.ckO. Brückeb:! South Branch, ungefähr 13 Meilen von Cumberland, Md., wurden Jsaak Taylor und Frcnr und Frl. Kidwell, die. sich auf dem Wege zu? Kirche befanden, von einem schrecklichen Schicksal ereilt. Sie waren ctwa in die Mitte der Brücke gelangt, als ein Zug daher gebraust kam. Ausweichen konnten die Aermsten nicht, und alle drei wurden in den Fluß hinabgeschleudert. Ihre zerschmetterten Leichen wurden, bald darauf auö dun Waffe? gezogen. Die Leiche des Generals John C. Fremont, des im Juli 1890 verstorbenen , Pfadfinders-, ist auS dem 'Grabgewölbe , des Trinity-Fried-Hofs !nach dem Rockland-Friedhof in Sparkill, N. I., verbracht worden und hat dort am Ufer des Hudson, hart an den Palisaden, ihre letzte dauernde Ruhestätte in würdiger und -'chöner Umgebung erhalten. ES ..fand ' eine kurze! religiöse Ceremonie statt 'und dann! hielt .Admiral -Mead von' der BundeSmarine am. Grabgewölbe eine Gedenkrede auf den verstorbenen Genejil. Unter den -Anwesenden befanden sch der Sohn deö Verewigten, Lieuteant I. C. Fremont von der Bundesmarine. General N. A. MileZ und antere distinguirte Personen.' V i n s i o n ö c o m m ! s s ä r L okören! hat eine ' Verfügung erlassen, welche dazu .bestimmt - ist, den Geschaftögang .im Pensionsbureau zu erleichtern und insbesondere he! der Beantwyrtung von' Anfragen Pensionssuchende? und' von Anwälten, in wekchem Stadium 1 sich , diese? oder jener Fall befindet, Zeit zu sparen. Auch sollen! Anfragen bezüglich ein und desselben Falles nur ein Mabeantwortet werden: r Die Anfügung bestimmt.daß die' Antworten in einer systematischen Weise', gegeben werden sollen, ohne viel 1 ' c L t r .leiioeigeuoung uno oyne vag es noiywendig ist, den Schriftstücken, über den betreffenden Fall in allen Abtheilunaen nachzuspüren. Man erwartet, daß die Verfügung eine Beschleunigung in der Entscheidung von Pensionsansprüchen zur Folge , haben wird, da der Commissär . sich über, den Fortschritt der Arbeiten in den verschiedenen Abtheilungen leichter informiren kann. Der Vulkan Taco m.a, der in Seattle. Wash., aus einer Entfernung von 90 Meilen deutlich sichtbar' ist, hat. während der; Nacht ein ganz anderes Aussehen bekommen. Die Schneemassen am. Rande des.KraterS sind verschwunden und Rauchwolken werden ; in Zwischenräumen von ' 15 Sekunden auS dem Schlunde hervorgestoßen. . Die.- domartig .'geformte Spitze ist eingesunken und eine klaffende Spalte zeigt - sich weit den Berg hinab; in der Mitte, der abgeplatteten Höhe ist ein neuer Vergkegel entstan den. Det Vulkan war häufig in Th'ä tigkeit. 1 General John C. Fremont berichtete im Novembe? 1843 :uon eine? Eruption und starkem Lavaausfluß, später, im Jahre 1872. war Prof. Holden vom Lick-Oöservatorium Zeuge eines ungewöhnlich heftigen Ausbruchs, ünd bis zum Jahre 1884 stiegen wiederholt Rauchwolken aus demSchlunde auf. Seitdem schien der Krater ausg:brannt zu sein. . Der Srütli-Berein in Scranton.' Pa., feierte dieser Tage sein 25jahriaeS Stiftungsfest in qlänzender Weise. Slf - deutsche Vereine
der Sladk, die städtischen ' Behörden und starke Abordnungen der Schwe-ster-Vereine in Pittsburg, Union Hill, Philadelphia, New York und West Hoboken nahmen an der Feier Theil. Der Mayor der Stadt, Herr Cornwall, hielt eine Ansprache, und Dr. John Friedrich, der Redakteur der Amenramschen Schweizer-Zeitung", sprach über das Thema: Die Schweiz als Musterstaat für andere Völker". Lebende Bilder aus der Geschichte der Schweiz bildeten einen der Hauptpunkte der Feier und Gesangsvorträge und turnerische Uebungen der alsGäste anwesenden Vereine erregten großen Beifall. Das Fest verlief in schönster Weise und legte Zeugniß dafür ab, welcher Achtung sich die Schweizer unter der Bewohnerschaft Scranton's erfreuen. Im Centre-Schulgebäude zu Uzbridge, Mass., hat sich ein entsetzlicher Unfall ereignet. Der Heizapparat, welcher direkt unter der Primär klaffe lag ezplodirte, der obere Theil desselben schlug den Boden des SchulZimmers durch und flog durch mehrere Stockwerke. In der Primärklasse, wo Frl. Agnes B. Parker eben 50 Kinder unterrichtete, riß der den Fußboden durchschlagende Dom" des Heizapparats viele von den Kindern bis an die
Decke mit in die Höhe, wobei manche schwer verletzt wurden; die anderen Kinder wurden durch heißen Dampf mehr oder weniger schlimm verbruht; nickt eines blieb unversehrt. Dieienietn, Welchen es möglich war, stürzten - i ri t ! s . f tf aus oem Zimmer hinaus, tuiz aiiuyi davon sah sich aber zwischen den Trümmern der Schulbänke eingeklemmt. Das Lehrzimmer wurde in eine vollständige Ruine verwandelt, die Dielen des Bodens in Splitter zerrissen und die Eiisentheile an den Schreibpulten derart verbogen, als hätten sie aus dünnem Draht bestanden. Das Gebäude wurde in seinen Grundfesten erschüttert und alle sechs Lehrsäle schwer beschädigt. Eine entsetzliche Panik brach unter den Kindern in den oberen Stockwerken aus; die Lehrer suchten derselben verg:blich zu steuern; sie wurden von der Masse der fliehenden Kinder selbst uoer die Treppen hinunter gedrängt. In dem furchtbaren Menschenknäucl wurden viele Kinder niedergetreten und vabei schwer verletzt. William P. Hazen. der Chef deS Geheimdienstes im Schatz-amts-Departement, sagt in felnemJaysbericht, daß in. dem abgelaufenen Fiskaljahr 637 Verhaftungen vorgenommen wurden, und zwar fast alle wegen Verletzung der Gesetze gegen Falschmünzerei. Von den Verhafteten waren ungefähr 300 theils geständig, theils wurden sie überführt und 129 sind den Großgeschworenen überwiesen. Die kollektirten Geldstrafen beliefen sich auf 55967. Der Betrag des mit Beschlag, belegten gefälschten Geldes war 521.300 Papiergeld und $10,756 Hartgeld Die Verhaftungen wegen Falschmünzerei habe'.i. heißt es in dem Bericht, diejenigen in irgend einem früc?en Jahre bedeutend überstiegen. Dies' käme hauptsächlich 'daher, daß auch die noch so geschickt angefertigten Noten auf photo lithographischen Wege leicht nachgemacht werden könnten. Da die photo-lithographifche Kunst immer mehr ausgebildet werde, so nehme die Gefahr dieser Art Falsch münzerei beständig zu. Eine gewisse Sicherheit gewähre indessen noch die Anfertigung eines bestimmten Banknotenpapiers durch geheimen Prozeß. Die Staats - Unteistü-tzungß-Commission von Minnesota schloß bei ihrer Versammlung in Hinckl!y ihre Arbeit für dieses Jahr ab. Die Fonds sind nun erschöpft, doch wird die Legislatur bei ihrem nächsten Zusammentreten um eine Beniilligung für die Unterstützung der Abbrändler angeganxen werden. Die Commission hat eine segensreiche" Thätigkeit entfaltet. In Sandstone hat sie 40H'äuser gebaut; im Ganzen wurden 274 errichtet und 2.000.000 Fuß Bretter verwendet; 450 Familien wurden, mit vollständiger Hausausstattung versehen; 2400 Personen wurden unterstützt und gegenwärtia herrscht keine Noth unter den LewohnernZ des Waldbrand-Distrikts bon Minnesota. Vom Nnslatwe. Der rumänische Major Poenaru ist nach Unterschlagung von 200,000 Francs auS Bukarest flüchtig geworden.. . In de? Ostsee sind vier Schiffe gestttndet. Die Mannschaft der finnischen Bark AlezanderV die in den Skär:n gesunken ist wird vermißt. und scheint ertrunken zusein. Die drei andern Fahrzeuge sind eine fran zösische Barke, der Flensburger Dampfer Vccident"' und' de?' englische Dampfer. Natorca". In de? Nahe von Pinneberg wurde, der Arbeiter Mülle? durch den Landmann Striebel aus Kaschau erschossen.. Der Schuß galt dem neben Müller 'gehenden Zahntechniker Grotkopp aus Pinneberg, de? sich geweigert hatte,-für Striebel eine Bürgschaft zu übernehmen. . Vo? einige? Zeit wu?de in Gent de? Russe Popow mit einer Landsmännin Lukianowitz wegen Verauögabung falscher russischer WerthpaPiere verhaftet und bestraft. Infolge der: Untersuchung in dieser Angelegenheit sind neuerdings in England und Italien mehrere Mitglieder emer internationalen Falschmünzerbande verhaftet worden, die sich hauptsächlich auf die Anfertigung russischer Werthpapiere verlegten, die besonders in Belgien auf den Markt gebracht wurden. De? Geestemünde? Fischerdampfer Nereide" wurde von dem dänischen. Kanonenboot .Gr'önsund" innerhalb der dänischen Territorialgrenze beim Fischsang betrofsen und ach Esbjerg gebracht. Dort wurde der Ganze Fang nebst Gera'then confiscirt und der Capitän zu 1000 Mark Strafe .ttrurtheilt. Professor Jutze in Aachen bat jetzt auch ein Gutachten .übe? die
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nugust König's. . i'ger Brustthee . Nur in Original Packeten. Nur i;l Original Packkten. Kux in Original Packcteu. BreiS Q fc ä5 Cents. Cents. Cents. Nutzbarmachung der Wasserkräfte des masurischen Schiffsahrtcanals erstattet. Darnach könnten bei demselben 13,020 Nutzpserdekräfte mit einem Capitalwerth von 26 Millionen Mark gewonnen werden. Die Anlagekosten sind auf 3 Millionen veranschlagt. Es wird freilich schwer halten, die zu erzielenden Kräfte nutzbringend zu verwerthen. Zwei Londoner Journalisten, Louden und Field, sind unterwegs auf einer Reise um toie Erde, für die sie sich auch nicht einen Penny mitgenommen haben, entschlossen, die Kosten derselben aus dem Verdienste zu bestreiten, den sie auf der Tour sinden, fei es nun als Feuilletonisten oder als Straßenkehrer. Die Reise wird zum größten Theile zu Fuß gemacht und ihre Dauer ist aus vier Jahre angesetzt. Im Jahre 1899 wollen die Beiden ein Buch schreiben, welches die Erlebnisse während dieser originellen Erdumwanderung enthalten wird, und 1900 in, Paris zur Weltausstellung eintreffen. Von London bis nach Frankreich ist es ihnen nicht besonders gut ergangen; dafür wurden sie in Frankreich enthusiastisch aufgenommen und überall, ohne daß man von ihren Arbeitsanerbieten Gebrauch gemacht hätte, auf das Beste bewirthet. Was aber werden sie inGriechenland, Afghanistan oder in China machen? Vielleicht, daß sie sich während ihres dreiwöchentlichen Aufenthaltes in Paris die Reisekosten erarbeiten, was übrigens unschwer möglich ist. Im Gemeindecollegium in Augsburg kam ein Heimath-recht-Gesuch zur Berathung, das eines gewissen romanhaften . Beigeschmacks nicht entbehrt. Als im Feldzuzsjahce 1870 ein Dillinger Chevauxleger-Ser-geant vor Paris mit seinem Regiment im Quartier lag. lernte er eine junge hübsche französische Wittwe kennen, deren Gatte vor Kurzem verstorben war und ihr ein Knäblein hinterlassen hatte. Während um Paris die Feuerschlünde der KanonenTod und Verderben spieen, entspann sich im Quartier zwischen der Französin und dem Reitersmann ein Liebesidyll. Noch bevor der Krieg zu Ende war, zog die Wittwe mit ihrem Knäblein an die stillen, aber trauten Ufer des Lechs, wo sie später dem blonden Barbaren am Traualtar zu ewiger Allianz die Hand reichte. Der kleine Franzose gedieh zum Mann, wurde Soldat, obwohl , er kein deutfches Jndigenat besaß, und diente seiner neuen Heimath so lange wacker und treu, bis er infolge einer Verletzung pensionirt werden mußte. Jetzt ist er Comptoirist und hat Gründe, in seine HeimathsreKtsverhältnisse Ozdnung zu Älngen Das französische Heimathrecht hat er verloren, ein deutsches be sitzt er nicht, er wäre also nach aller Fornr Rechtens eigentlich heimathlos, wenn die Stadtväter von Augsburg iu Anbetracht der absonderlichen Berhältnisse jetzt nicht einstimmig die vorläufige Heimath bewilligt hätten. Ein Apotheker im Kanton Aargau hat jungst den Gelehrten einen schlimmen Streich gespielt. Er fing eine gewisse Anzahl Sperlinge, die infolge der ungewöhnlich strengen Kälte der letzten Tage zutraulich geworden waren und bemalte ihnen die Federn mit den unwahrscheinlichsten Farben. Nach Beendigung dieser Lackirung" setzte er seine Spatzen in Freiheit.' und Tags darauf sprach die ganze Presse des Kantons von den höchst sonderbaren Vögeln, die in der Gegend gesehen worden seien.. Die Naturforscher im Aargau stritten sich mit großem Eifer und mit einem unendlichen Aufwarte von Gelehrsamkeit über die Herkunft und die Art dieser exotischen Gäste herum; als der Apotheker aber merkte, daß die gelehrten Herren, denen er aus irgend einem Grunde wahrscheinlich nicht sehr hold war, sich in die Haare zu gerathen begannen, gab er plötzlich seinen Spaß zum Besten und hatte im ganzen Kanton die Lacher auf seiner Seite. Nur die ernsten Wissenschaftler; deren Gelehrsamkeit einen argen Stoß erlitten hat, sind sehr verstimmt ob 'der ihnen und den harmlosen Spatzen angethanen Schmach". Ein ganzer versteinerter Wald der' sog. amerikanischen Sumpfcypresse befindet sich bei GroßReschen, in der Nähe von Senftenberg (Niederlausitz). Die dortigen Braunkohlenbaue der Victoriagrube" liegen zu Tage; die Mächtigkeit der Flötze erreicht die Höhe von 65 Fuß. Die Sohle wird von einer Thonschicht gebildet, auf der sich in der Vorzeit jene Sumpfvegetation entwickeln konnte, auö der später die Braunkohle entstand. Hier erheben sich nun eine große Anzahl von Baumstümpfen, die Reste gewaltiger Sumpfcypressen, jener stattlichen Nadelbäume der nordamerikanischen Swamps". die in Deutschland nur angepflanzt als Parkbäume zu finb:x sind. Die Stämme stehen aufrecht, erreichen einen Durchmesser von 10 Fuß. ES ist nicht zu bezweifeln, daß die Bäume auch an dieser Stelle gewachsen und nicht etwa erst später dorthin geschwemmt worden sind. Meerschaums seifen, lange deutsche ykeifen, Cigarrenspiten :c., bei Wm. Nuüo, 199 OS OeshwtoJ-Otr.
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Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch ausge!5i?k 3 Schlage, weniger Wasserdruck. 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge. 12 Uhr Mittag?. 2f Die ersten 12 Sisnak taerbtn sündig auSgeschlagen, bei den folgend, werden die widert. Rt'rti v-S frjZlffera Ltrennt gegeH.
