Indiana Tribüne, Volume 18, Number 73, Indianapolis, Marion County, 30 November 1894 — Page 4
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Board os Public Works. Heutige Sitzung. Der Board öffnete Angebote für einen Lokal-Abzugskanal in North
Str., von Liberty zur Lear Straße.. 8 Angebote. Höchstes Angebot ZI. Konrakt vergeben an I. D. Heß für 67c d. l. Fuß. Die Plane für die ASphaltpstasterung der Washington Str. von Noble Str. biö Michigan Ave. und von Michigan Ave. zur. State Str. Länge 1296 Fuß, Breite 70 Fuß und 2932 Fuß und'52 Fuß resp., wurden endgiltig angenommen. Die Pflasterung soll nächste? Frühjähr gemacht werden. Der Board bewilligte die nachfol genden wöchentlichen Zahllisten : Für Straßenverbesserungen $209.97 Für Brückenderbesserunaen 117.50 j I, Für Abzugskanalverbesserung. 99.25 John S. Spann machte den Board auf eine gefährliche Stelle an der. (Seisendorf Straße aufmerksam, wo vor einigen Tagen ein Kind in den Kanal siel und ertrank. DaS Kind gehörte einem der Miether von Spann & Co. DaS Ufer sollte durch ein Geländer ge schützt sein. Der Straßenkommissär wurde damit beauftragt. Der Straßenkommissär wurde eben falls damit beauftragt daö 5. Straße Spritzenhaus mit dem Abzugskanal zu verbinden. W. S. Wasson & Co. wurden be auftragt CementtrottoirS an Bellefon taine Str. und Park Ave. zwischen 14. und 15. Str. zur Zufriedenheit des Ingenieur? auszubessern. Die Repa raturen, welche gemacht wurden, sind nicht zur Zufriedenheit des Ingenieurs ausgefallen. Die StraßenreinigungS - Kontrakte laufen heute auS und die Straßen werden nicht gereinigt werden, bis der Board eS wieder anordnet. Der Board ließ den Chef deS Auf lazedevartementS. Serrn Jenerson, vor sich rufen und befragte ihn über die im Sentinel" publizirten Klagen gegen das Auflagebureau. Herr Zesserfon erklärte, daß er überzeugt sei, daß 95 Prozent der Klagen unbegründet seien Er erklärte, wie die Auflagen auSge schlagen werden. ES ist schwierig. dieses in bündiger Form wiederzuge ben. Zu dem Main Sntercepter" mußten z. B. 40.000 Erundeigenthü mer bezahlen. Die Auflagelipen wur den aus den von dem County-Assessor für 189Z gemachten Steuerlisten aus gezogen. Die Steuerlisten für 189 wurden erst vor einem Monat fertig. konnten also nicht benützt werden. Die Stadt hat keine eigenen RecordS. Da mährend deS TageS diese Bücher dem Publikum etc. zur Verfügung stehen läßt sich denken, unter welchen Schwie rigkeiten die ClerkS zu arbeiten haben Um so viel wie möglich Irrthümer zu vermeiden, wollten die Clerks Nachts die Bücher revidiren, wo sie unzestört arbeiten konnten, aber Con troller TruSler ließ daö nicht zu. Das Srundeigenthum ist auf diejenigen Namen besteuert, welche in der Asses sorliste von 1893 eingetragen sind Wer nach dem ersten April 1893 kaufte sindet seinen Namen nicht in der Auf lageliste, aber sein Eigenthum ist doch besteuert und um K 'sten zu ersparen sollten diese Grundeigenthümer nich nach ihrem Namen, sondern nach dem betreffenden Grundstück fragen. Wie genau der Aufschlag gemacht wurde beweist der Umstand, daß bei den Auf schlagen von circa $80,000 unter den 40,000 Grundeigenthümern, sich nur ein Ueberschuß von $37 ergab'. Ein Irrthum von 5500, der dem Auflagebureau in die Schuhe geschoben wurde, ist in der Controllerö Office gemacht worden. ; Ferner erklärte Herr Jesserson, daß die Assessorlisten in Betreff der Größe der Grundstücke sehr ungenau seien. Er führte Beispiele an, wo die Grnndstücke mit einer Tiefe von 120 Fuß eingeschrieben sind, während sie in Wirklichkeit nur 107 Fuß tief sind. Daraus entspringende Irrthümer kann daS Bureau nicht vermeiden. Präsident Wildman erklärte, daß er schon lange zu der Ueberzeugung gekommen sei, daß daS Bureau genaue Erundeizenthumökarten haben sollte. Herr Jesserson erklärte, daß dieseS die Arbeit von zwei Mann ersparen würde. Commissär Kramer ersuchte die anwesenden Berichterstatters eine volle Erklärung zu veröffentlichen, um dem Publikum wenienS eine theilweise Einsicht zu geben unter welchen Schwierigkeiten die Auflagelisten angefertigt werden. DaS beste Brot in Stadt und Gau, DaS findet man bei Bernhardt Thau, Auch Pumpernickel, Sträußelkuchen Braucht Ihr nur bei ihm zu suchen. Am östlichen Marktstand 123 und 124 oder HoSbrook Str. No. 81. DaS berühmte Münch: ner Vschorrbräu sowie ächte importirte Frankfurter Würste und Magdeburger Dill Gurken beim MüllersSön, OU Charles Hotel.
DerDänksagungStag in den
Vereinen und Anstalten. Sozialer Turnverein. Im Deutschen Hause regierten gestern die Damen deö Sozialen TurnVereins, aber so. vortrefflich, daß sich Jedermann den Anordnungen freudig und willig fügte, denn sie machten das gestrige Danksagungsfest zu einer der gelungensten Feiern, die daS Deutsche HauS gesehen hat. Ein Progressive Euchre, ein Spiel, dem die geisttödtende Eigenschaft deö Kartenspiels ' noch am Wenigsten anhaftet, beschäftigte eine Anzahl Damen und Herren recht angenehm von 35 Uhr Nachmittag? bis zum Souper, das von den Damen mittlerweile aufge tischt war und bei zahlreicher Bethei ligung und zwangloser Unterhaltung sür Geist und Magen der Tafelnden gleich angenehm verlief. Nach einigen der Verdauung der soeben genossenen kulma,ischen Delikatessen gewidmeten Stunden begann der Haupttheil der Feier, ein Konzert mit Ball in dem festlich erleuchteten Turnsaale. Gegen 8 Uhr hatte sich trotz des wirklich un angenehmen, trübseligen WetterS der schöne Saal mit Zuhörern gefüllt und nach einer Orchesterouverture nahm der erste Sprecher deö Sozialen Turnver einS, Herr Krull, 'das Wort zu einer längeren, sorgfältig durchdachten An spräche. Der Redner kam auf die Entstehungsgeschichte deS Danksa gungötages zurück, der ursprünglich von durch anglikanische Unduldsamkeit vertriebenen Quäkern, PreSbyterianern und andern Sektierern gefeiert wurde, als Danksagung für die Errettung auS der Hand ihrer Verfolger. Aber die einstmals Verfolgten, seien jeht selber die Verfolger und die Unduld samen geworden und die Danksa gungöproklamation 'deS Präsidenten und der Gouverneure zeigen deutlich durch ihren dem Geiste unserer konfes sionSlosen Verfassung widersprechenden Inhalt, daß auch im freien Amerika die herrschenden Gewalten die Inte resseng?meinschaft mit den verdum menden, erschlaffenden, jedem gort schritt abholden Kirchengewalten pfle gen, um daS gemeine Volk in Dumm heit und Lethargie zu erhalten. So spiegele gerade die Proklama tion deS Präsidenten das Eiapopeia vom Himmel, Womit man einlullt, wenn eS greint, DaS Volk, den großen Lümmel" deutlich wieder. Redner -kritisirte daö Cleveland'sche Pronunciamenko noch weiter mit scharfen Worten und zeigte, daß wir in Amerika noch diel Raum für Selbsterkenntniß haben, und daß man vor allem nicht danken solle, für Etwas, was man garnicht erhalten habe, nämlich gute Zeiten und Prosperität. Redner ging dann dazu über zu schildern, wie von den Turnern und Freidenkern die Feier mehr der geistigt und der Freude gewidmet sein müsse und schloß : Lassen Sie unS daher die Werke unserer Freiheitshelden studiren, ihnen nachleben, in ihrer Erinnerung schwel gen, und'vnS vappuen mit den Waffen deS Geistes, um Unvernunft und An schlüge auf die Freiheit wirksam zu be kämpfen. Nicht besser aber können wir daS thun, als dadurch, daß wir hier unsere Kinder unterrichten und ihnen singen Von Lenz und Liebe, von sel'ger, goldner Zeit, Von Freiheit, Männerwürde, von Treu' und Heiligkeit" und Singen von allem Süßen, maZ Menschen brüst durchbebt Singen von allem Hohen, waZ Menschenherz erhebt." Reicher Beifall wurde dem Redne zu Theil. ES folgte dann ein prächtig gesun geneS Terzett, daS Morgenlied aus de Schweizerfamilie, von Frl. Förster und Herren Vonnegut und Kothe. Au stürmisches Verlangen mußte daS Ter zett wiederholt werden. Frl. Sophie Simon spielte sodann ein Pianosolo mit bevundernöverthe Fertigkeit und schönem Ausdruck, was von den Zuhörern durch lauten Beifall anerkannt wurde. Die Szenen auS Faust gaben den Herren Stechhan und Jessen Gelegen heit zu zeigen, daß sie ihre Rollen durchdacht und durchgearbeitet hatten Für Dilettanten war der Vortrag de schwierigen Szenen recht anerkennen werth und wurde mit Beifall aufge. nommen. Dann hielt Herr Clemens Vonnegut eine kleine markige Ansprache, die wir hier voll wiedergeben : Werthe Freunde ! Gestatten Sie mir, in Bezug aus diese Feier einige Worte an Sie zu richten. Wenn wir davon überzeugt wären, daß ein höhere Wesen daS Weltall erschassen hätte, daß dieses Wesen, ein Ebenbild deSMenschen wäre (oder umgekehrt) all dieEigenschasten besäße, die ihm (dem (Zotte) beigelegt werden, dann wäre Dankbarkeit jedem Mensehen geboten, damit der Uebermuth gegen feine Mitmenschen verhütet würde, damit, wie auch beim Beten deß
Die Hüter der Herzen
M. Kiretchjiani in seinem Aufruf um Hilfe sür Armenien gebrauchte diese Phrase im Hinweis auf die Redakteure Amerikas. ' " -
IF'xnrinr n"0; ü; TrrTnncD. ITra 2 Cimr
wünschen die Rolle der Hüter der Mägen der Nation" zu übernehmen und bestehen auf den Vorzügen ihreS ; "SCOTCH HEÄRTH" BrodeS, auf dem Boden deS OfenS gebacken.
Vater Unser" alle jene veredelnden Gedanken und Entschlüsse geweckt wurden, welche in seinem Wortinhalte liegen. Die öffentliche gemeinschaftliche Danksagung wäre da, ihrer anregenden Wirkung wegen besonders am Platze. Auch die Nicht-Begünstigten, die Leidenden, die Verstoßenen sollten Sott danken, um sich Philosophie, sowie die christlicheTugend der Demuth u. sich daS Verdienst einstiger, ewiger j Glückseligkeit anzueignen. Allein wir theilen diese Ueberzeügung nicht. ' . Eine Vorschrift jedoch theilen wir mit den Gläubigen, daS ist daS Streben nach Wahrheit. Dadurch sind wir jetzt Freidenker. Wir erkennen keine Offenbarung , an, als die Naturlehre, gepaart mit Vernunft, Logik oder Schlußfolgerung und wahrer Humanität. Wir verkünden die DiSteleologie, d. h. die natürliche, von keinem planenden Baumeister geleitete Schöpfung. Wir danken keiner allgütigen Vor sehung. Wir können daS Weltall anstaunen und . bewundern ; allein wir kritifiren die menschlichen gesellschaftlichen und staatlichen Verhältnisse. Wir sehen ein, daß durch deren Vet besserung Wohlstand, Bilduug nnd Freiheit zu Semeingut werden könn ten, während sie jetzt nur Wenigen zu Theil werden. Deshalb begehen wir diese Feier durch die Anregung eineS Jeden von unS, zu. dem Vorsatze : zur Erlangung dieser, Verbess erung seinen Antheil nach Kräften beizutragen." Die noch folgenden Gesang- und Instrumentalleistungen waren sammt und sonderS- vorzüglich, so daß ein Dacapo fast bei jeder Nummer gegeben werden mußte. . Frl. Edith Neabacher trug ein Violinfolo mit Klavierbegleitung ' vor. Frl. Schulmeyer und FraulCenter sangen zwei Duette und Frl. Reger sang zwei Lieder, in denen ihre7melobische Altstimme zu schöner Geltung kam. ' ; s Dann ließ man die leichtgeschürzte, leichtfüßige Muse deS Tanzeß auch zu ihrem vollen Rechte kömmen.'" Sozialistischer Sängerbund. . Die Sozialisten hatten wieder einmal Pech. Sie stehen offenbar beim PetruS oder den maßgebenden Wettermachenden Faktoren nicht gut angeschrieben, denn dieö war nicht das erste Mal, daS ihnen eine Festlichkeit derregnet wurde. Die Columbia Halle, der Schauplatz. deö gestern Aöend von ihnen veranstalteten Maskenballs, war gerade zu beängstigend leer. Nichtsdestoweniger vergnügten sich die erschienenen MaSken, und eS waren recht hübsche darunter, im kleinen Kreise, ganz vortrefflich, während die über den durch die Ungunst deS WetterS herbeigeführten Mißerfolg ärgerlichen Sängerbündler ihren Unmuth in diversen Lethetränken zu ersäufen suchtenUnd eS gelang ihnen, denn nachher entwickelte sich noch eine ganz frohe Tanzstimmung. Zndplö. Männerchor. Die Männerchorhalle war für gestern Nachmittag in inen.. großen Speisesaal verwandelt worden, in dem ek sich die Mitglieder deS .Vereins bei einem schmackhaft zubereiteten .Diner, mit Turkeybraten natürlich, und dem nöthigen feuchten Zubehör wohl sein ließen. Mit besonderer Freude erfüllte. eS alle, daß Herr Gottfried Recker, der ällverehrte Vereinspräsident, zum ersten Male nach seiner . langen Krankheit sich wieder unter, seinen Zreunden bewiegte und an dem Diner theilnahm. Am 13. Dezember sindet daS zweite Konzert deS Vereins statt. DaS abscheuliche Wetter beein trächtigte wohl den Besuch aller für den DanksagungStag anberaumten Vergnügungen, aber die Gärtner, die eS ja gewohnt sind Wind und, Wetter zu trotzen, hatten sich doch vollzählig in der Mozart Halle eingefunden um daS Tanzbein nach Herzenslust zu fchwingen. DaS Programm zählte 24 Nummern und in der Mitte wurde eine Pause gemacht, um dem von Herrn Victor in ausgezeichneter Weise zubereiteten Mahl die nöthige Ehre zu erweisen. Herr AloiS Henn leitete die Polonaise. Rückfällige Trinker kurirt. ' Garantie dab AlkoholiSmuS, Opium- und Tabak - Krankheiten kurirt. werden. Behandlung und Kost und LogtS.Z76. Behandlung zu Hause zu reduzirte Natea. - Dak Convay .Institute, Ddight,
der Nation."
(Eingesandt) Werther Herr Redakteur ! In No. 71 IhreS geschätzten BlatteS laS ich, daß die in St. Louis sür die sozialistische Arbeiter-Partei abgegedenen Iö00 Stimmen deutsche" Stlmrn.n VnAv.tt I x t"' . t . rrluuoe mir oie anfrage, le viele Ämenkaner Stimmen waren unter den 1500 sür die VolkS-Partei in Indianapolis abgegebenen Stim men ? (kin aufmerksamer Leser. G. G.. 3. G. Die 1500 sozialistischen Stimmen in St. LouiS waren wahrscheinlich ausschließlich von Deutschen abgegeben. Sämmtliche Kandidaten waren Deutsche und ebenso Die, in deren Händen die Wahlagitation lag. WaS die populistischen Stimmen in Indianapolis betrifft, so begreifen Sie wohl, daß eS unmöglich ist, genau zu sagen, woher sie kamen. Bei dem In teresse indeß, daS unter den deutschen Arbeitern für die Bewegung vorhan den war, glauben wir nicht fehl zu ge hen, wenn wir annehmen, daß ein ' ' r Drittel ttt S Birnen . Don DeutfSen abgegeben wurde. Katarrh kann nicht kurlrt werden durch loeale Applikationen, da sie dm Sitz der Krankheit nicht erreichen können. Katarrh tft eine Blut- oder onstllutlons-?anrhett und um sie zu heuen, mußt. Ihr mnerllche HeilMittel nehmen. Hall'S Katarrh Kur 4!.V u l V! i. wnu -.cinucuuutuicn Ullv muu circui auf daS Blut und die schleimige Oberfläche. - Hall'S Katarrh Kur ist ' keine f"N jir r c. ' . cmlv.i . . . juuaaimecr aucizin. . ie rouroe i s.:i. t.c... u .f.. v.-t..nu nr i.l dieses Landes, verordnet und ist ein v cn " r 1 rl regetmaplgev iecepr. oeneyl auS. den besten bekannten. Tomca, derl. . . : V. Q 00 f.. 1 vunvrn vrn veuen Vtulreiuigungv - Mitteln die direkt auf die Schleimoberflache wlrken. Dle vollkommene Verbindung .der zwei Bestandtheile ist eS, die solch' wundervolle Resultate bei derHeilung don Katarrh hervorbringt. Laßt Cucy Zeugnl e umsonst schicren. I F. 3. Ebene Y Co., Ctgenth., 0- - r V . t-s . . vl n ru tt V .. Verkau t von allen Apothekern, Prelö 7d VieNte. " Cln OaumwolKTrust. nr na yt mr,,tmn rn niedria wie nie zuvor und es ist nur -wr Wfc WMMWWMV I V ntnrl ti& mfrrtn,.r WH Mn suck.n mrtr siiTih für ifr SrnSuf zu erlangen. Eine in Atlanta abgebaltene Versammlung noit Kumwl7. 7-. , ...-T. w..T -7p lanzern ist auf einen Plan verfallen, der nichts -weniger bedeutet, als die Zründuna eines ewaltZaen Raum- ' . . . ' 1 0 wolle-Trusts, mit allen Produzenten als Mitgliedern. Jeder Pflanzer soll einen von fünf Ballen an den Trust abgeben, wodurch man 1,600,000 Ballen aus dem Markt zu entfernen denkt, Dadurck boM man daS Anaebot so be. deutend zu verringern, daß ein Steigen . ' ' " . . . ' deö Preises unvermeidlich wird. Der Vlan siebt sebr sckön aus. bat aber verschiedene schwache Seiten. . . ? "'.y Sebr v e!e von den kle neren Vslan,nn werden nicht in der Laae ' sein, ein fünftel ibreS Vrodukts auf länaere Zeit aufzufpeichern. Der Trust soll allerdings Vorschüsse machen, dazu wäre aber em ungeheures Capital noth wendig. Selbst wenn es ihm aber ae lingen sollte, em volles Fünftel der diesjährigen Ernte aufzuspeichern, so würde daS noch nicht ohne Weiteres eine Preissteigeruiig herbeiführen, denn die Masse der vorhandenen Baumwolle ist dadurch nicht im Geringsten verringert und der Vorrath bleibt genau so groß wie vorher. Die ungeheure angehäufte Masse, über die ein auS wemgen Männern bestehendes Directorium zu disponiren hätte, würde vielmehr beunruhigend nd deprimirend wirken, weil kein Käufer wissen könnte, in welchem Augenblick jie aus den Markt geworfen wird. Nehmen wir an, d Preis würde wirklich in die Höhe gehen, so würde jeder Käufer nach Möglichkeit zurückhalten, denn er wüßte ganz ge nau, daß die Preise sofort wieder fallen müßten, sobald der Trust einen elnzien Ballen verkaufte. Eine gesunde zurelsneiaeruna rann nur oann nnirel. ten, wenn sich daS Verhältniß zwischen Nachfrage und Angebot zu Gunsten der letzteren verschiebt, weil weniger oder wenigstens nicht mehr Waare vorhanden ist, als verlangt wird. Der Verkäufer kann allerdings durch Zurückhalten unter Umständen den Markt zu seinen Gunsten beeinflussen, aber dazu muß er ihn ganz beherrschen. Solange er nur einen Theil derVorräthe reserviren kann, muß er die übrigbleibenden zu den Preisen verkaufen, die sich auS dem Verhältniß zwischen der Größe des Bedarfs und der deS Gefammtvorraths ergeben. Die zurückgehaltenen 1.600.000 Ballen würden an dieser Sachlage nichts ändern und nur wie eine drohende Gewitterwolke über dem Baumwollmarkte schweben. DaS Heilmittel für. die Leiden der Baumwollpflanzer ist nicht in derart!gen Unternehmen zu finden. Sie konnen ihre Lage nur verbessern, wenn sie größere Mannigfaltigkeit in derBebau ung ihres Landes, eintreten fassen. So lange jeder Fußbreit 'öanvdaii dazu eian(t. mit Baumwolle hepflanLt
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