Indiana Tribüne, Volume 18, Number 73, Indianapolis, Marion County, 30 November 1894 — Page 2

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Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und SonutagZ. t Die täzliche, Tribüne" kostet durch den Tiöger U Cent3 per Woche, die Eonntags.Tridüne" 5 Cent per Woche. Beide zusammen IS Cent der U SentZ per vkonat. Per Post außerhalb der Etadt ,-lgeschickt t Vorausbezahlung 15 per Jahr. ffu: 13 Süd Nlabam Straße, ndianapottö, Ind., 20 November '94 Myers' BaUotmaschine. i Die ainendirte Constitution des Staates New York gestattet die Substituirung von Ballotmaschinen für das derzeitige Wahlsystem, doch bedarf es zur Einführung dieser Maschinen noch einer besonderen Acte der Legislatur. Der Erfinder der Maschine, acoö H. Myers, hatte seit Jahren auf ihre Einführung hingearbeitet, und für seine Propaganda in New Iork zahlreiche Anhänger gefunden, ohne indeß sein Ziel erreichen zu können; denn hierzu war eine Aenderung derStaatsconstitution nothwendig und diese ist jetzt erfolat. Eine Beschreibung von Myers' Ballotmaschine dürfte "daher von allgemeinem Interesse sein. Dem äußeren Ansehen nack gleicht die Maschine einem Kasten von Eisenblech, dessen Grundfläche fünf Quadratfuß und dessen Höhe sieben Fuß beträgt. Dieser Kasten oder Bude hat vorne zwei Thüren, eine für das Betreten und die zweite für dasVerlassen. Im Innern kann der Wähler von keinem neugierigen Auge beobachtet werden. denn die Bude hat keine Finster, wohl aber ein Dach und wird von Innen beleuchtet. An der Rückwand befinden sich mehrere parallel laufende Reihen von Knöpfen, und zwar repräsentirt'jede Reihe eine besondere Partei, während für den Namen eines jeden Kandidaten ein besonderer Knopf vorbanden ist. Ueber einer jeden Reihe befindet sich eine Inschrift mit dem Namen der betreffenden Partei; für diese Inschrift ist übrigens behufs lichterer Orientirung verschiedenfarbkaes Papier verwendet. Die Namen dz? (Kandidaten sind neben den einzelnen Knöpfen angebracht. Das Abgeben wie das Zählen der Stimmen ist die Einfachheit selbst. Will Jemand für alle Candidaten ein und derselben Partei stimmen, so braucht er nur auf einen Hebel neben der Parteibezeichnung zu drücken und für jeden Candidaten der betreffenden Vartei wird eine Stimme registrirt, während gleichzeitig die Hebel wie Knöpfe aller anderen Namen gesperrt werden. Und sollte der Wähler den aanzen Tag in der Bude bleiben, er könnte doch nicht ein zweites Mal seine Stimme abgeben. Beabsichtigt der souveräne Bürger für Candidaten ver.schiedener Parteien zu stimmen, so muß r auf den Knopf neben dem betreffenden Namen drücken und die Maschine besorgt das Uebrige. Jeder Druck auf einen Knopf registrirt eine Stimme für den betreffendenCandidaten und sperrt gleichzeitig die Knöpfe neben den Namen der übrigen Bewerber um dasselbe Amt ab. so dan auch m diesem ssalle eine mehrfache Stimmenabgabe absolut ausaelchlossen ist. Hat der Wähle? den Act der Stimmenabgabe vollzogen und verläßt er durch die Ausgangsthür die Bude, so werden durch die Bewegung der Thüre die sämmtlichen Hebel aus czelöst und die Maschine, ist für den nächsten Bürger fertig. Man hat als einen Einwand gegen die Benutzung dieser Ballotmaschine aelUnb gemacht, daß die große Zahl der' Candidaten. den Wähler verwirren könnte; allein dieser Einwand ist nicht s!ich!,altig.. . Es .ist .nämlich gestattet, an den Außenseiten der Buden .Plane mit der Stellung der Knöpfe und ihrer Beziehung zu den einzelnen CandidaUn anzubringen, so daß die Wähler vor dem Betreten der Bude sick genau lnsarmmn können. Auch können der artige Pläne von den Freunden der Kandidaten zur Unterweisung be schränkte? Wähler benutzt werden. Nur ein Blinder bedarf des Beistandes ' in der Bude und auf solchen hat er, dem Reiche gemäß, Anspruch. . Der Mechanismus für das Zählen der Stimmen befindet sich m -einem verschlossenen Knsten an der Rückwand der Bude. Er ist durch Hebelwerke mit den Knöpfen im Innern der Bude ver bunden und ähnlich construirt, wie die Zählapparate an den Zeitungspressen, welche die Anzahl der gedruckten Zer tung?n selbstthätig registriren, so daß a!w mit der Abgabe der letzten Stim me zugleich das Totalresultat angege den wird. Die Thüre des Zählappa rat kann nur von. den Wahlinspektoren geöffnet werden. Wie der Erfinder Myers mittheilt, können vermittels seiner Maschine, welche Z250 pro Stück kostet, in jeder Minute zwei Bürger ihre Stimmen abaeben. Merkwürdiger Friedhof. Die Fremden, welche unsere Schwe sterrepublik Mexiko besuchen, kommen meistens nicht nach Guajuato, der in Aergschluchten gebauten, überaus male rischen Hauptstadt des gleichnamigen Staates, mit ihren steilen, engen, aber höchst interessanten Straßen, ihren prächtigen Kjrchen. die mit wundervol-T-.:.ft.i c.:i v ew.i. o-v:, ki viuiuuaiucii uzi '.ajicicuuuiU ner geschmückt sind, und ihren dunkel äuzigen Frauenschönheiten. (Äuanajuato wimmelt von SehensWürdigkeiten, ja ist eigentlich' nur eine einzige große Sammlung solcher,. unter denen das Theater, eine geschäftliche Spekulation der Staatsregierung,' eine wahre Perle spanisch-amerikanischer Eultur-Entwlcklur.g ist. Aber die rn teressantesie, wenn auch nicht die lustigste Sehenswürdigkeit 'ist .ganz too anders zu suchen: ; : j Haben Sie schon das Pantheon be sucht? Haben-Sie die Mumien gesehen?" Mit diesen Fragen wird .jeder Frenlde von allen Seiten bombardirt. u.-d schon ini Interesse seiner Ruhe ent

schließt er sich baldigst zu emem -Be-such daselbst, und er bereut es wahrlich nickt. . Das Pantheon" ist der schöne Name für den Friedhof von Guanajuoto, welcher zu den eigenthümlichsten der Welt gehört. Bon G r ä b e r n ist hier kein: Rede, ausgenommen das Massengrab

der Armen. Die überaus steinige Bodenformation macht das Anlegen von Einzelgräbern einfach unmöglich, dagegen sind die Verhältnisse für die VerWandlung der Leichen in Mumien sehr günstig. In der unterirdischen Katakombe. welche dieses Pantheon" bildet, stehen an den Wänden entlang immer etwa 200 Mumien aufrecht nebeneinander. manche ganz nackt, manche aber in noch ganz wohlerhaltenen Todtenkleidern. und manche sogar mit Stiefeln oder Schuhen an den Fußen. Wenn Besucher sich einige der Mumien, zeitweilig die Treppen herauf an das helle Tageslicht und sich mit ihnen zusammen photographiren lassen wollen, .so haben die Verwalter nichts ' dagegen, und thatsächlich geschieht dies nicht selten zum Amüsement . Die? Frledhof-Wehördeiv garantiren die Verwandlung zu: Mumie in spätestens drei Jahren, und d:e Familie einer verstorbenen ''Person,, wenn sie es sich leisten kann.' zahlt. M für einen Platz in, dem Gewölbe" während jenes Zeitraums. Nach-. Abiaus der drei ahre wird die Leiche, als vollkommene Mumie herausgenommen und die überlebenden .Angehörigen 'können dieselbe beans pruchen. und' nachBelieben darüber verfügen. .. , Reclamlren , it die Mumie aber nicht, so wird dieselbe nun in dem eigentlichen Pantheons hübsch zu den anderen gestellt. - So wird wenigstens, wie gesagt, für die Leichen der Bemitleiten gesorgt, welche die $25 erlegt ha ben. Dagegen verfallen die Leichen der ärmeren Classen der Grube", dem Massengrab. Diese Statte ist die einzige, an welcher das Graben möglich war. Hier laaern die Armenleichen massenhaft. d. h. nur so lange, bis sie zu Skeleiten verwandelt sind. Dann werden sie gelüftet, verbleicht und schließlich an beiden Enden des Pantheon-Raumes durcheinander aufgehäuft. Den Schadeln jedoch erweist man etwas mehr Ehre. Diese werden abgenommen und, reihenweise aufgestellt, zur Ausschmückung benutzt. Das Ganze macht einen gewissen zauberhaften Eindruck, welcher sich unverlöschlich dem Gedächtniß einprägt. Zum Theil ist dieser Eindruck wohl auf den Localcharakter dieser Stadt überHaupt zurückzuführen, in welcher allenthalben Tod und lachendes Leben, Vergangenhelt und lebhafteste Gegenwart innig gepaart sind. Der TansendsassaPlanet. Das wäre dielleicht die passendste Bezeichnung für unseren jetzt so viel genannten Welten-Nachbar Mars, der in neuester Zeit durch seine auffallenden und oft abwechselnden Local-Er-scheinungen unseren Gelehrten und Laien so viele Räthsel aufgibt und zur Zeit kaum hundert Jährlein einer gedachten Eisenbahn-Vummel-Luftfahrt von uns entfernt ist. In unserem Land nimmt man einen besonders regen Antheil an .diesem Sensations-Planeten, und mit den größten und großartigsten Fernröhren achten', unsere ' Sterngucker beständig auf die merkwürdigen .Veränderungen in seinem Gesicht oder seiner Scheibe. Dieselben sind ebenso sehr der Gegenstand begeisterter Erwartung, wie auch schon vieler schlechter Witze geworden . Nach .beiden Seiten hin muß man sich vor-Uebertreibung hüten. Wenn z. B. Jemand behauptet, er habe mit einem der bisher gebrauchten Teleskope ein Mannsbild" auf dem Mars unter einem Baum stehen sehen, so kann eine solche Entdeckung unmöglich darauf Anspruch machen, ernst genommen zu werden, vorläufig enigstens, denn wie weit sich die Fernröhre noch '.vervollkommnen werden, kann denn doch Niemand vorhersagen. : Wenn aber andererseits alle beobach tetenMars-Erscheinungen lächerlich gemacht oder als bedeutungslos hinge stellt werden, so ist dieses Verfahren nicht minder unkritisch. An keinem anderen Planeten sind selbst unter den günstigsten Verhältnissen jemals solche Erscheinungen bemerkt worden, was schon allein den Gedanken nahelegt, daß dieselben nicht lediglich mechan:sche Folgen, allgemeiner WeltkörperGesetze sein können, und überdies han delt es sich, wie gesagt, um sehr auf-fallende-und unregelmäßige örtliche Vorgänge, bei -denen man sich kaum des Gedankens entschlagen kann, daß sie ' künstlich hervorgebracht worden, und zwar von Wesen, die uns kulturell überlegen sein müssen. Von den auftauchenden und verschwindenden Doppel-Canälen ist schon seit einigen Jahren die Rede. Man hat versucht, dieselben als ein bloßes Gewordenes zu erklären, und was eigentlich hinter diesem Phänomen steckt, bleibt noch eine, gänzlich offene Frage, zumal sogar der erste Entdecker dieser Canäle, Schiaparelli, verschiedentlich seine Meinung über ihren Charakter geändert hat. - Was soll man aber z. B. von der Thatsache denken, daß am 19. Juli d. I. von Lowell in Flagftaff. Arizona, an der Marsscheibe ein seitlicher A u l schnitt, .eine Kerbe sehr deutlich gesehen wurde, . und nur 9 Tage später der berühmte Astronom Javelle an derselben Seite der Scheibe statt des Ausschnitt eine vorspringende, über die Scheibe' hinausgehende Nase in beller Beleuchtung bemerkte? Letzterer Vorsprung war zwei Nächte hindurch groß und. auffallend' zu sehen und konnte etwa. mit einem Arm eines riesigen Luft-Siqnalapvarates verglichen werden (wie sie im Kleinen bei uns in der Armee und anderwärts stellenweise km Gebrauch sind), welche, gegen -den schwarzen Hintergrund. tl Himmels.

ausgestreckt, zu sagen Achsen: Guckt doch her!" Zur Zeit, als diese Erscheinung bemerkt wurde, waren drei seltsame Lichter. welche man vorher gesehen hatte, und welche in einem 'Triangel standen, versckzwunden. Auck diese Lichter wa-

ren etwas höchst Merkwürdiges, und der Versuch, sie als Waldbrände zu erklären, war, gelinde gesagt, unzulänglich, von sonstigen Erklärungen gar nicht zu reden. Kurz nachdem diese Lichter ganz plötzlich erloschen waren, sah Professor Barnard, von der Lick'schen Sternwarte, geheimnißvolle Schatten über die schneeige Südpolargegend des Mars hin und her huschen. Später sah man von Australien aus in derselben Gegend höchst deutliche, sich bewegende schwarze Vierecke, liegende und stehende Striche einzeln oder miteinander verbunden, und das Ganze erinnerte an eine große HieroglyphenSchrift. Einige der Zeichen sahen wie ein lateinisches L und T aus. , Es wäre sehr wohl denkbar, daß mittels eines, freilich gewaltigen Mechanismus, welcher ungeheure Schatten- oderLichtbilder wirft, solcherart Signale von einem Weltkörpe? zum anderen gegeben werden könnten. Gleichzeitig mit den letztgenannten Zeichen wurde der sog. Jungbrunnen" entdeckt, (wie ihn ein Astronom genannt hat). Dies ist ein etwa pyramidensörmiqes Thurmgebilde, ganz offenbar erst künstlich hergestellt, vielleicht ein Beobachtungsthurm, von welchem aus Lichter geworfen, und wo astronomische Instrumente aufgestellt werden können. Je nach der Beleuchtung wäre dieser babylonische"Thurm für uns sichtbar oder nicht. Das wären einige der eigenthümlichsien Erscheinungen oder wie man es sonst nennen will beim Gevatter Mars, wie sie unter den strengsten möglichen, Garantiebedingungen beobachtet worden sind. Obgleich wir noch nicht wissen, wie sie hervorgebracht wurden, muk man sich, förmliche Ge walt authun. wenn man sie nicht als etwas erst Erzeugtes, von intelligenten Wesen Erzeugtes und bestimmte Zwecke Verfolgendes betrachten will! Erst kürzlich hat Jemand behaupte!, der Mars habe gar keine Atmosphäre, und deshalb könnten keinerlei pflanzliche. thierische oder menschenartige Lebewesen dort exijtiren. Darauf erklärte einer der aufmerksamsten neuesten Beobachter des Mars. Professor Maunder von der Greenwich-Stern-warte (England): DaS Spectrum beweist unwiderleglich eine Wasser-dunst-Atmosphäre um den Mars." Ohne eine solche konnte es auch weder Eis noch Schnee nch Wolken und andere Dinge aeben, die wir von unserem Nachbar theils so gut wie sicher wissen, theils anzunehmen starken Grund haben. Freilich ist diese Atmosphäre all dünner zu betrachten, als die unsrige. Es ist ein großartiger, aber .igentlich nur selbstverständlicher Gedanke, daß schließlich der Erdenmensch doch auch Geleaenheit erhalten sollte, sein Einzelnwissen über dieses Atom der Welt hinaus, welches wir bewohnen, zu erweitern, und hinter dem Vera auch noch Leute wohnen." die unS dabei die Hand entgegenstrecken fön nen! W'inlm sich selber von vornherein die Welt mit Brettern vernageln? Es ist dem Menschen angeboren. Daß vorwärts er und aufwärts . ' dringt." Und Raum und Zeit hat dieMenschheit ja wohl noch genug dazu. ttnter Neuguineas Kannibalen. Deutsches Mm sche n fresse r - Gebiet! Nicht im dunkeln Erdtheil" liegt dasselbe, sondern in den Inselländern von Neu-Guinea, im Westen des Stillen Oceans. Es gehört auch zu den San dern. von denen man nur selten spricht. du aber darum doch nicht zu den besten gehören, wie es ein Dichterwort haben will. Der gegenwärtig in den Ver. Staa ten weilende Herr Arno Senfft, welcher in den letzten drei Jahren verschiedene wM:ge. Stellungen unter der Reale rung von Deutsch-Neu-Guinea beklerdete (bekanntlich theilen sich in den Be sitz dieses Jnsel-Complexes Deutsch land, Großbritannien und die Nieder lande) erklärt dieses, für einen der in teressantesten blecke der Zrde. Zur Zeit,- erzahlt er, wohnen auf der Hauptinsel 40 bis 50 Weiße, einschließlich der Missionäre, und die ganze übrige Bevölkerung besteht noch aus leibhaftigen Menschenfressern. )vocy vulolaen sie diesem Brauch aus schließlich unter sich selbst, und niemals find die weißen Bewohner davon e stört worden. An eine Absckasfuna des Cannibalismus mit Gewalt war noch nicht zu denken, und was die Mtf sionare noch ausrichten werden, bleib! abzuwarten. Zwischen den rrvalisirenden Stam men auf diesen Inselländern beftebt be ständige Feindschaft, und im verflössenen Sahr führten sie sechs Monate lang offenen Kriea gegen einander Im Juli ging die Erhebung los, und trotz aller Versuche der deutschen BeHorden, sie zu .unterdrücken, dauerte sie biö zum December fort.' . Die meiste Zeit über war ein deutsches Kriegsschiff, - zur Stelle, und den Truppen gelang eS endlich, die Ruhe vorlaufig wieder her zustellen.- .Augenblicklich führen sich die Eingeborenen unS gegenüber gut auf, und die Händler machen wieder ganz profitable Geschäfte. . Der vorige ' Rebellionskrieg hatte zum. Theil , eine merkwürdige Borgeschickte. Ein eingeborener Häuptling, welcher sich in den Feindseligkeiten gegen die Deutschen besonders hervorthat, brachte viele seiner Anhänger zu dem Glauben, daß eine gewisse rothe Farbe, welche er ihnen für Muschelgeld verkaufte, ihre Leiber vor den Kugeln der Deutschen vollkommen schützen werde. Er machte ein glänzendes Geschäft mit dieser Farbe. Die Käufer beschmier-ten-ihren ganzen. Leib mit derselben. I und in der Ueberzeugung daß sie nun-

rneyr ungelrasl rleg führen und redoltiren könnten, schlugen sie los. Wie sie später die Geschichte unter sich ausgemacht haben, ist mir nicht bekannt geworden." Es gibt in Deutsch-Neu-Guinea ge-

genwärtig eine katholische Mission und eine solche wesleyanischer Methodisten. Die erstere hat einen Stab von 27 Personen, darunter mehrere barmherzige Schwestern, und hat eine Anzahl Ekngeborenen em Bischen Civilisation beigebracht, obwohl nicht im Verhältniß zu dem Aufwand. Die andere, mit ihrem Stab Fidschi-Missionäre, ist nicht viel mehr, als eine Null. Eine söiauerlcheThat. Vor dem Amtsarzte des Bezirkes Landstraße, Wien, stand neulich ein blasses, in ein schlechtes Tuch gehülltes. fröstelndes Weib. Vor ihr aus dem Schreibtische lag ein Buch und auf demselben ihre Photographie. Auf derselben ist sie dargestellt in einem hübschen städtischen , Kleide; sie sitzt aus einem schön geschnitzten Sessel, auf dessen Lehne sich ein stattlicher Mann stutzt ihr Geliebter, der sie verlassen hat. . '. Also, wann haben Sie entbunden?" fragte der Beamte. Vor acht Tagen, im Eisenbahncoupee." Im Eisenbahncoupee?" Ja, auf der Fahrt von Ostrau nach Wien, in einem er . i ;n ei rr. tt rr - vioupcc oriller Niaiie. 2)as konnte doch nicht unbemerkt aeschehen. Waren Sie allein im Coupee?" Nein, noch zwei Männer sind links in der Ecke gewesen. Die haben nichts bemerkt. ... Ich habe dann das Kind in eine Schürze gewickelt und zu' einem anderen Packet gepackt." Aber das Kind hat doch gelebt?" Nein, es hat nicht gelebt." Es hat doch gewiß einen Schrei ausgestoßen?" Es hat nicht geschrien, sonst hätten es die Männer gehört." Nun, und in Wien?Jn Wien bin ich an demsölbcn Abend in den Dienst bei. Frau Lempert in der. Unteren Weißg'ärberstraße No. 1a eingetreten. - Und das Kind, das im Packet war, habe ich im Kasten aufgehoben bis vorgestern. Da ist mein Koffer, gekommen und ich habe es in den Koffer gethan." - Und am nächsten Mittag ergänzte der Beamte als die Frau sich entfernte und . Sie das Mittagessen kochten, haben Sie das Kind in's Feuer gesteckt. . . . Dann kam die Frau zurück und glaubte, daß Sie Fetzen oder Knochen verbrannt hätten, öffnete das Ofenthürchen und fand die verbrannte Leiche deS Kindes " Das schreckliche Wesen mit dem so harmlos aussehenden Gesichte, bestätigte mit stummem Kopfnicken dieDarstellung. Sie haben das Kind aber vorher zerschnitten?" fragte dann weiter der Arzt. Nein, es war so verbrannt." antwortete die Verhaftete und erzählte von den im Feuer ganz vernichteten und den im Herde noch gefundenen Resten. . . . Doch genug! Die Thäterin, die in so wahrhaft grauen :r?eq?nder Weise mit dem Leichnam hxtl Kind umginq. heißt Anna Elz. v.x. (Bit ist 28 Iakzre alt. aus LoZola '?i Wadowice gebürtig. Sie würd? L'-?nc?zerichte eingeliefert. OentsHe Loel5katJriiJten. 5Urtngn. Alten bürg. Der Handelsmann Donner auS Halle a. S., der . den Gutsbesitzer Theodor Lehmann auS Flößberg in der Nacht vom .11. zum 12. November 1893 auf dem Roßmarkt ermordet hat, ist vom Schwurgericht in Gera'zu leeuslanlichem Zuchthaus derurtbeilt worden. ' E i s e n a ch. DaS hiesige Gymnasmm beging das Fest seines Mjährigen Bestehens. .Jena. In der optischen Werkstätte von Carl Zeiß ist dieser Tage das 1000ste photographische . Objektiv , fertig gestellt worden.. Aus diesem Anlaß hat die Werkstätte mit ihrem etwa 500 Arbeitern am . Abend im Theatersaal ein Fest gefeiert. ' P L ß n e ck. In Hütten hat sich der Lehrer. Gr., früher in Krölpa,.imHause seiner Braut vergiftet. Er war in die Nähe von Nordhaufen versetzt worden und wollte nun die Kirchweih in Hütten mit . seiner ' Braut verleben. Da er von den Schwiegereltern unfreundlich aufgenommen wurde. . ergriff er eine Giftflasche, die er bei sich führte, trank diese auS und fiel todt zu Vo den. Schmolln. Seine . eigenen Anschauungen über den Begriff grober Unfug" scheint der hiesige Bürgermeister zu haben. In der letzten Stadt-verordneten-Sitzung, in der die Höhe der Jnserationsrechnungen . für ; den Stadtrath zur Sprache kam, hat er öffentlich erklärt, daß er eS als groben Unfug" ansehe, daß in Schmölln zwei Zeitungen bestehen. Schölln hat etwa 8000. Einwohner. Sachsen. Dresden. Einer der ältesten Bllrger Dresdens, der l Inspektor der KöLiiglichen Gewehrgalerie, Herr JuliüS Hänifch. starb im .Alter von 82 Jahren. Der Verstorbene bekleidete die erwähnte Jnspektorstelle über 60 Jahre. ? ! C h e m n t tz. Im nächsten Jahre soll hier eine große Gartenbau-Aus-stellung abgehalten werden. - . G l a u ch a u. Eine erst 14jährige Dienstmagd aus Bernsdorf wurde in's Gefängniß eingeliefert, ' weil sie ihr heimlich aeboreneZ ' Kind erwürgt und vergraben 'hatte. . i L e i p z i g. : : ! Letzthin wurde wegen VetrügS ein .CiSarrenmacher verhaftet, welcher, von seinen j 60 LebenSiahren nicht, weniger als. bereits 34 in Gefan gtnenanstalten zugebracht hat. , : -Meißen. Die Arbeiten am sögenannten höckrigen" ' Thurme -deS Do meS sind nunmehr beendet.'.' Die Gerüste sollen indeß, bis zum Frühjahr, stehen' bleiben, um den WasserglasÜberzug an der Außenseite wiederholen zu können. ' " ' Mhlau. In dem Bätz'schen Steinbruch war. ein behufö Sprengung derStelnegebohrter' Schuß .trod lan-

gen Wartens nlcht loögebrännt. Obgleich der in diesem Bruche mitbeschäftigte - Steinbrecher Kemnitzer aus Netzschkau gewarnt worden war, nicht an d.s Bohrloch zu gehen, ging er doch dahin, um nach dem Schuß zu sehen. In demselben Augenblick ging dieser los und zerschmetterte dem Steinbrecher vollständig den Kopf. Nadeberg. Falsche Zehn- und Zwanzigpfennigstllcke tauchten neulich in hiesiger Stadt auf. Vor einigen Tagen hat man nun den Geldpräger in der Nähe von Meißen in der Person des Formers P. Vitzler aus Görlitz festgenommen. . C5reAl)crt00tl)um S essen. , F i n : h e n. Zu Allerheiligen ging ein Handwerksmeister aus den hiesigen Kirchhof und nahm das Kreuz von dem Grabe des Kindes des verstorbenen Jakob Geiger weil dasselbe noch nicht bezahlt war. Das Unternehmen wurde von anderen Leuten bemerkt und der Meister zur Anzeige gebracht, . L a m p e r t h e i m. Als dieser Tage ein Hochzeitspaar, mit seinen nächsten Verwandten von dim nahen Hllttenfeld kommend, zur . hiesigen Kirche fahren wollte, .gab ein junger . Bursche von Hüttenfeld beim ersten . Haus einen Schuß auf das Brautpaar ab, um es damit zu ehren, wobei er den hinten aufsitzenden Vater der Braut mittelst seines mit einer Kugel geladenen Revolvers schwer am rechten Schulterblatt verletzte.

Mainz. Major von Reibmtz, der dem hiesigen Gouvernement zugetheilte Generalstabsossicier, ist nach langem schweren Leiden im hiesigen Lazareth im besten Mannesalter gestorben. Sauern. Mü n ch e n. Der Prinz-Regent hat anläßlich seines Namenstages dem Spitale für arme Kinder 100 Fläschchen Behringsches Diphtherie-Serum aeschenkt. Den berühmten Humoristen der Fliegenden Blätter", Adolf Obeländer, hat der Prinz-Regent zum königlichen Professor ernannt. Aschaffenburg. Großes Aussehen erregt ein Diebstahl von 700 Mk.. welchen die Gattin eines achtbaren Mannes durch Erbrechen einer Kom modeschublade in einem Nachbarhause begangen hat. Es fiel sofort Verdacht auf. die Frau und förderte eine borgenommene Haussuchung das Geld zu Tage. Der unglückliche Mann beabstchtigt die Scheidung von der Frau. Erlach. In der Nähe von hier fand ein größeres Haberfeldtreiben statt. Die Haberer hatten sich auf dem Wege zwischen Erlach und Sterngau aufgestellt. Das Treiben begann gegen halb 1 Uhr. Böller- und Flintenschüsse schreckten die Bewohner ErlachS aus ihrer Ruhe und erst gegen 2 Uhr Morgens zerstreuten sich die Ruhestörer. Grasen u. Der Ljährige Knabe des Bezirksbautechnikers und Fragners Weber zündete im Laden eine Tabakspfeife an und warf das brennende Hölzchen auf den im Laden stehenden Petroleumballon, welcher sofort' zu brennen begann. Das Feuer griff mit Schnelligkeit um sich und in, einer Stunde war das Haus zerstört. L a n d S h u t. In Berg wurde der verheirathete Fabrikarbeiter Baptist Gschwendtner nach kurzem Wortwechsel von dem Taglöhner Lang durch drei Messerstiche lebensgefährlich verletzt. . Nürnberg. Ein vielversprechender junger Mann scheint der 16jährige Max Levinger zu sein, welcher in einem hiesigen Geschäft als Lehrling angestellt war; derselbe ist mit einem 1500 Mark enthaltenden Geldbriefe seinem Prinzipal durchgebrannt. Würzburg. Beim Schließen der Barrieren kam der 53jährige Bahnund Wechselwärter Paul Biller am Uebergang beim Steinberg auf fchrecklicke Weise ums Leben. Als er die Geleise überschritt, erfaßte ihn die Maschine des gerade einfahrenden Frankfurter Schnellzuges und schleuderte ihn auf die Seite. Auf dem Bahnhof hat sich mit einem Revolver ein auS der Irrenanstalt in Krautheim entlassener, etwa 30 Jahre zählend erMann erschos-. sen. Die Papiere lauten auf den Namen Jakob Futterer. X&iirttembera. . BLblingen. In Sindelfingen ist eine dem Hafner Ch. Rösner gehorige Scheuer sammt allen darin enthaltenen reichen Futtervorr'äthen abgebrannt.. Zweifellos liegt Brandstiftung vor. -Großsachsenheim. Beim Ueberschreiten des GeleiseS wurde der' Briefträger Metzger, Vater von sechs Bindern, von einer' Lokomotive erfaßt and getödtet. Heilbronn. In . dem Hause ZZordbergstraße 24 wurde die 62 Jahre -zlte Wittwe Karoline Schuhmann erdrosselt in ihrem Wohnzimmer aufgefunden. Sämmtliche Behälter -standen bffen, so daß kein Zweifel, darüber Herrschen kann, daß eS sich um einen Raubmord handelt. Von dem Thäter hat man keine Spur.' Heidenherm. . Der. 23jährige Arbeiter . David - Widmann wollte in der Württ Kattunmanufaktur ' eine' Kroße Druckmaschine in 'Gang setzen, wobei ihm ein Hebel mit solcher Wucht n deN'Kopf schlug.' daß Widmann ei-, ken dreifachen Schädelbruch erlitt und ohne wieder zum Bewußtsein zu gelangen, starb. Ilshofen. Stadtpfleger. Klenk beging sein. 2Jjahriges. Dienstjubiläum. Namens der Gemeinde . überreichte, in einer Sitzung der Cöllegien Ctadtschultheiß Schwarz dem Jubilar ein -goldene Tafchenuhr. ' Kornwest.heim., .Vor .einigen Tagen, wurde auf einen hiesigen Bür ger, Karl Barth, wenige Schritte au ßerhalb des Ortes Nachts von' drei Burschen ein-Raubcmfall gemacht. Der Ueber.fallene- wurde n durch Stockstreiche zu Boden geschlagen ' und , seiner Uhr mit Kette nebst Baarschaft beraubt. - Levnberg. .In - Münklingen brannte die wohlgesülltr Scheuer deS Gutsbesitzers Christian Lechler nieder. Das Wohnhaus konnte gerettet werden. Brandstiftung wird vermuthet. -i Magst av t. . Dem gemeldeten yrande, Welche? eine, fünf Besitzern e-

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bekannt auf der ganzen Erde, als das größte Schmerzenheilmittck. . Heilt -5Mkeunrniismus, Neuralgie, RüSenschNcrzcn, Berftauchnngen,

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hSrenoe Scheuer uns vas Woynyaus des Johann Stegmüller und I. Gottfried einäscherte, ist nachzutragen, daß der HauZbesttzer I. Gottsried wegen dringendenVerdachteS derBrandstiftung an das Amtsgericht eingeliefert wurde. Reu klingen. Leute fanden beim Laubbrechen im StadtwaldMarkiwasen die schon ziemlich in VerV.'sung übergegangene Leiche eines Erhängten; über die Persönlichkeit, desselben konnte noch nichts festgestellt werden. S a u l g a u. Das 13 Monate alte Kind des hiesigen Bäckermeisters Scheck brachte etwas kaustische Sodalauge, die bekanntlich zur Herstellung von Laugenbrezeln verwendet wird, in den Mund. Hierbei verbrannte sich das Kind derart, daß es nach zweitägigem Leiden starb. Untertürkheim. In der Nähe der Wilhelmsschule wurden jüngst wieder weitere Reihengräber aufgefunden, zu deren Untersuchung Dr. Kapff von Cannstatt mit verschiedenen anderen Sachverständigen hierher kam. Beim Ausgraben fanden sich in den zum Theil noch gut erhaltenen Plattengräbern ein noch ziemlich gut erhaltenes Skelett und Spuren von Waffen vor. Ga&tru Adelhausen. Der Frau des Landwirths Kuder wurde von der Dreschmaschine die linke Hand weggerissen. Im Spital in Schopfheim mußte ihr dann noch der Unterarm abgenommen werden. E i ch st e t t e n. Handelsmann Hofelter stürzte bei einer Festlichkeit in einer Wirthschaft die Treppe hinab und erlitt einen Schädelbruch, an dem er nach einigen Tagen starb. E p p i n g e n. Der ledige Adam Henrich von Grombach hatte vor einigen Wochen anläßlich der Hochzeit eines Freundes durch einen Revolverschuß derart eine seiner Hände verletzt, daß er im akademischen Krankenhaus in Heidelberg gestorben ist. L a h r. Verhaftet wurden wegen Vergewaltigung eines Frauenzimmers der 'Steindruckerlehrling K. F. Mangold und der ledige Tagelöhner Gg. Faifc. Waidenhause n." Der verhetrathete Steinbruchbesitzer Joh. G. Diehm, ein Mann von 33 Jahren, hatte im Steinbruch daS Unglück, daß ihm ein großer Stein derart auf den Rücken fiel, daß ihm das Rückgrat gebrochen wurde und er sofort todt war. lWilfer dingen. Eine hiesige arme Milchfrau gewann 15,000 M. in der Marienburger Lotterie. estrrl47. Wien. Der Verwaltungsrath der Versicherungsgesellschaft Oesterreich!scher Phönix, Dr. Karl Viel, wurde verhaftet unter der Anschuldigung, ver trauliche Aktenstücke der versicherungstechnischen. Abtheilung des Ministeriums des Innern von einem Amtsdiener heimlich entgegengenommen zu haben. .Bregenz. Während dieses IahreS wurde ein prachtvolles, palastartiges Postgebäude gebaut, das, im Rohbau nun fertig gestellt, einen sehr imposanten Eindruck macht. Bis zum nächsten Sommer soll auch die innere Einrichtung vollendet sein und eö wird dann allen ' Anforderungen unserer Aeit entsprechen. (5 ger. Ein Rekrut ließ auS Unachtsamkeit die. scharfe Patrone in feinem Gewehrlauf. Bei der GewehrVisitation ging der Schuß los und die Kugel traf zwei Rekruten so Unglücklich, daß deren Tod sofort erfolgte. 3$rn?tt. L u z e r n. Eine unheimliche Statistik bringt das Central-BerkehrsBu-reau dahier. wonach die Zahl , der in diesem verflossenen Sommer verunglückten . Bergfexen sich auf 73 Todte beläuft, ferner auf 20 erheblich Verwundete, von denen noch nicht bekannt ist, ob .sie wieder genesen werden, uno endlich auf vier Vermißte, von denen bis jetzt keinerlei Spur aufzufinden war. Das Gros der Betroffenen waren übrigens Deutsche. 'Thurgau. 'Infolge ablehnender Haltung von Bevölkerung undBehörden. verzichten die Frauenfelder Turnvereine auf die Uebernahme, des dgenössischen Turnfestes im Jahr 1897, hoffen dagegen auf die Verwirklichung ihres Wunsches im Jahre 1900. - Zürich .Ein furchtbares Verbrechen ist in Zürich begangen worden. In der Nähe des Polytechnikums . fand manin.ein Packet gewickelt, den gräßlich verstümmelten Leichnam -deZ Töchterchens der ' Eheleute. Völliger. ' Die Kleine war Abends im Auftrage der Eltern in einen Kaufladen gegangen. Einige Leute.wollen an der Stelle, wo der ' Leichnam gefunden war, einen Mann Mt einem Packete'gefehen haken. ' " ' : . . 5Iuby'S Pile Suppository wird garantirt für' die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung,, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Vox. Schicke zwei Postmarken. für Zirkulare und Probe an Markin Nudy, regiftrirten Apotheker, Lancäster,Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkauen in. allen' guten Apotheken Ward BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stetsart, Wholesale Agenten, SndianappliI, 3nd. . ' :

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