Indiana Tribüne, Volume 18, Number 73, Indianapolis, Marion County, 30 November 1894 — Page 1

v o J y AA A 00 lesen Sie fcle Offerte der Tribüne" - für - Unsere Wettnusftellnng I Lesen Sie die Offerte der Tribüne" - für - Unsere Weltausstellung I kY-.-A s$ m rs w r i r k d liV v y iy iy w vv w O o y W V Jahrgang 18. Office: No. 18 Md Qlabama (Ztrasze. No. 73 Indianapolis, Zndiana Freitag, den 20, November 1893.

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Editorielles.

Wie unö erst dieser Tage mitgetheilt wurde, hat während der letzten Wahl ein Deutschere einer Rede, die er an der Kcke der Meridian und Mor riS Str. hielt, sich dahin auögesprochen, daß der Tribünerich," wie er sich elegant ausdrückte, für seine Stellungnähme auf Seite der Populisten von den Republikanern bezahlt wurde. Er soll dabei auch eine Summe genannt haben, doch war unser Informant , er r i . rr ... crr . - V oc)cn mqi ganz nqer. Wir rouroen eö nun ganz unter unserer Wuroe yalten, unS gegen eine solch lächerliche Anschuldigung zu vertheidigen, wenn eS nicht so viele Esel und böswillige Menschen gäbe, welche vergleichen Blödsinn glauben und veiter kolportlren. Senn in der That, es gehört . . . . schon die VerstandSlosigkeit eines Zdioten dazu, um zu glauben, daß die Retiuklikan - r Jemanden dafür bezablen. I icnieniatit, lr derarlige, sag,, et ... . ffl kamm ., - u -r , v I dck al yüan und Werleum. - T.'rf " 7 il I der zu erklären. Dle Sache hat gewissermaßen auch ihre ironische Seite, denn eö ist sragNch. od öle popuNsN,cye Wahlcampagne dem Tribünerich" nicht viel mehr gekostet hat, als der bewußte Redner für seme Reden bezahlt erhielt, sicherlich hat sie ihm mehr gekostet, alS dessen Reden werth waren. Wenn Herr Rappaport, denn der l war ja damit gemeint, all daS Geld hätte, daS er den erfundenen Crzäh!fo lungen aller dummen und boshaften Menschen nach schon für politische ?Wnft, kflflmmen hahtn fall, dann I müßte er ein steinreicher Mann sein, " I" ' ' ' I Wir bedauern sehr, daß er eS mcht lst. . A vzz mir ocvauern nvüf uwuv uiiunw , Wir bedauern, daß durch oaS Gebühren der alten Parteien eine solch erbärm- ' i fiA ffnrrtintton: eine salcke Käuffick I '' ' ' 1' ' I . s.,x. - . -f , : I cinc 'ülc u7KiiinuiiaiHunn eingerissen ist, daß eS keme dumme . . . rxf.Xf. .'cft.x,, i.tf iti welcke nickt bereitwillige Gläubige und 9Art.(... fi.Xif s.lkst I - 1 i

vwj'wfcv mw. v v.iiyiumi unv vv vu (vm

zeigt bloß, auf welch bedauerlich tiefe Stufe die politische Moral herabgefunkest ist, Und wenn die politische Kor ruvtion nickt auck sckon tief inö Volk LihaiSmihaih IhÄix tfin 9sT?n sfl r ' ' i"öivumöv" ,w geduldig solche Gemeinheit und solchen Ö 1 . ' ' mi... r - rx : . rr Blödsinn anhören, geschweige allen Ernstes weiter verbreiten. So tief ist die politische Moral gesunken, daß die HAfte deS VolkeS gar kein Verständ 1 w ' , r . e- r a. . e. . mß mehr dafür hat, daß man eine Sache aus bloßer Ueberzeugung und r r , a auch noch mlt Opfern vertreten rann. - Unsere Zeitungen haben zuwei- - . m M

len Tugendanwandlungen. So sindenImeyer'S Arbeiter haben eine schöne

sie eS jetzt auf einmal sonderbar, daß unsere Beamten ihre Aemter alS Milchkühe betrachten, welche -man melkt, so lange man sie hat. So z.V. schreibt daS Geseh dem StaatS-Schul-suverintendenten vor. innerhalb eines Sah' i'd., Cu,y d., Staate, mindesten ein Mal im Jahre zu besu1, unh ..n:.. iiim dafür 00 o- ? " ""i l jabrlick. Herr VorieS aber bat eS I fotflejoaen, ,u Hus zu 6Ii6en, ud neinc $ouu jaqn; irogocrn zu zieocn. i I I ? Atfr ;tf;xii.v ... .:.t I Er hat seine grau als Assistentin angeIn. ffi ! i . . r? t.fi A i n r f 1 ueuimii einem eoan von izuu per ahr. Der neue Elerk der Supreme Conrt, Heß, hat bereits eine seiner Töchter angestellt, beabsichtigt mehrere derselben anzustellen, denn er ist mit Töchtern überreich gesegnet, und erklärt offen, er werde versuchen, auS seinem Amte ki,s wi. rnZalik s,ra,stHlaa,n. I I" w v O 7 ..w.Q y-.rj... I' w ' " ' hab' große Parteiaussage zu .tfi.M ..t.tl ..V Ä. tÄt. it. ORAA QUiytlll IUVi UUU (9 tUV( lyill it)UV gekostet, um inS Amt zu kommen. Mit den Zeitungen hat erS gründlich verdorben, denn er besitzt die Unver fchämth'eit denselben 10 Cents für je hundert Worte berechnen zu wollen, w. die Berickterttatter Entsckeidun. ' gest abschreibkn. Dazu ist er nur be. rechtigt, wenn er sie selber abschreibt, InnS Crvtfhfxhnnntn Rnh nfrntlirfi Dokumente, so daß er keinem Andern y 9Tf,fi;ff hwfrtm tnnn g-- I - ll I MVIUtl( VVtVfciJJfcM . Wir begreisen natürlich den Aerger der Zeitungen betreffs deS letzteren Punktes, im Uebrigen aber kommt unS die sittliche Entrüstung derselben im höchsten Grade lächerlich vor. Sn Nev Jork schreibt daS Gesetz vor, daß jeder Kandidat den Behörden eine . I genaue Spezifizirung seiner Wahlun -

kosten einreichen müsse. Danach be liefen sich die Kosten des neugewählten Sheriffs auf 514,000 bis 516,000. Wie schon oben bemerkt, hat Heß 53500 Wahlunkosten gehabt. Man-ffeiß,

daß alle Kandidaten eS sich schweres Geld kosten lassen, um gewählt zu werden und daß sich schon mancher Kandi bat rumirt hat, weil er nicht gewählt toulje und daß mancher nur durch die Stählung vor dem Ruin bewahrt wurde. Ist nun wirklich Jemand naiv gcmig zu glauben, dah diese Leute all daS schwere Geld bloß deS Vergnügens , - uo der Ehre willen ausgeben? Aller zingS solche ftalle kommen vor. Die Unkosten Levi P. MortonS, der zum Gauvernör von New Aork gewählt rde, beliefen sich auf 512,000. Aber Morton ist ein steinreicher Mann und fflnn fitfi seinen Ebraei, $12.000 kosten lassen. Im Allgemeinen aber will ' jeder Beamte nicht nur seine Wahlun kosten, sondern auch noch etwa? darüber tat ... mUx Sustem. und darum ... . - . - . tiiiut V uii vUL7('k,f v . t tk iiv tt ca. k. lIllACMllll IlUUil Vll! 4Vtl UttilUJi. S Entrüstung anschlagen. So lange die Kandidaten die Wahlunkosten zu tra haben, so lange der Grundsatz gilt : dem Sieger gehört die Beute, so nge wir die Zahl der durch Wahlen besetzenden Aemter nicht einschrän ken und so jedem Verwaltungöamt, stllch dem unbedeutendsten den Stempel dkS politischen Charakters aufdrücken, so lange daö Gebührensystem besteht, lange wird sich dies auch nicht ändern und so lange wird ein Amt von seinem Inhaber nach Kräften auöge beutet werden. Den volitiscken TaaeS, zeitungen im Allgemeinen aber fällt eS r nrcht em, sich gegen daS System aufzu .... cv icnsn. uzu mu jic inuji uuuyyun lg genug, oaS erlaubt rbre Parter stellung nicht. Nun, wenn einer 'zur andern Värtei aekSrt. dann suckt an :l a.f:xn t:.f a.. ' t . i ' iij otuöugjii i " Ocgc zu fiiucr. und thut so, alS ob man.mcht wußte, u v;. .:.. . vp uyun. rv v scklimm treibt. ES ik! alle die dure i i r ...F,.s.: h.. r - ctHSA. Entrüstung, den unsere .Presse auwei len anschlägt, flößt uns wenig Achtung em. aais)(iiiii)ririjlcii. Inland. Wetteraussichten. Regen heute Nacht, bewölktes trübes Wetter am Samstag. Tausende arbeitslos. 11 H AM Cl . W m ?c e m B o r r, novor. Pave DanksagungStag-Ueberraschung erhal ten. Ble Havemeyer'schen Zuckerraf sinerleen m New Aork, Phlladelphla und Boston sollen auf unbestimmte Zelt geschlossen werden. Schlechter Geschäftsgang wird als Ursache ngk.b.. S Wirklichkeit handelt eS sich aber um Beschränkung der Produktion und Sinauttckraubuna ' ' der Zuckerpreise. V ! 4 (l . . f : i .m jjum f tu . N e w I 0 r k, 29. Nov. DaS Eon i . , , lorllUM, welkvem vle vor elNlgen Z-Sgen ' i vergebene ReglerungSanlelhe zugesprochen wurde, kündigt an, baß es rhm bereits gelungen ist, $5,000,000 der BondS zu 1.19 abzusehen und daß der Preis jeht auf 1.19z erhöht worden sei. Au brey einFälscher. Der Schwiegersohn d e ö OberbundeSrichteS in der Klemme. - Chicago, 29. Nov. ES ist ein Haftbefehl gegen IameS M. Aubrey, den Schwiegersohn deS BundeSoberrichterS Melville W. guller, auf die Anklüae bin. die Untersörift ullerS , " . ' t I w auf einem Check von 50 auf die Allaö National Bank von Chicago gefälsch 1 1U baben. erwirkt worden. l ' r Vor ungefähr fünf Jahren brannte I Uubrev mit ein,? bft ?SAtfr tilTfrl 7 " ...w 7 . ach Milwaukee durch, wo sie einander hnratheten. ,Dr. Pickin verhastet. Sau E,lai re, 29. Nov. Dle eigenthümliche Anklage, welche gegen Dr. Pickin erhoben worden ist, welcher 'angeblich seine Eigenschaft alt Hypno

tifeur zu unmoralischen Zwecken mißbraucht haben soll, bildet hier noch immer daS allgemeine GeschäftSthema. Dr. Pickin wurde heute .unter einer neuen 'Anklage, welche diesmal auf Entführung lautete, abermals im Gericht vorgeführt und stellte Bürgschaft in der Höhe von $1000. Auf daS Gesuch deS Angeklagten wurde die VerHandlung bis zum .7. Dezember dertagt. . .

' Mord aus Eifersucht. N imro d S, N. V.,,29 Nov. (8. E. Richards und Lizzie Quirk wurden heute in dem Bette der Lederen, in einem Zimmer. des Kendall House mit durchschnittenen Kehlen todt vorgefun den. Richards war früher Besiher des Jesserson House. Er ist verheirathet und hinterläßt Familie. Frl. Quirk war alS Aufwärterin im Kendall House angestellt. Richards hatte erst sie, dann ich selbst umgebracht. E fersucht ist die Ursache der That. EineZeugin deSLezow-Co-miteS wird von derPoli- . zei nachEuropa derschifft. N e w S o r k, 28. November. Frau Auguste Thurow ist nach Europa abgereist. ES ist dieselbe Frau, welche am 4. Juni vor dem Lerow'schen Ausschüsse o genaue und für die Polizei und Richer gravirende Aussagen machte. Auch den Friedensrichter Roesch brachte sie in Verdacht, indem sie ihn alö den Vermitter zwischen ihr und der sie schröpfender Polizei bezeichnete. Frau Thurow'S Schwester, Frau Frederick Seyd, hat die Wahrheit der Nachricht, daß dieselbe nach Europa abgereist ist, bestätigt und sagt, daß sie eine bedeutende Geldsumme mitgenommen habe. DaS Geld erhielt sie von der Polizei. olb'S Absichten. . St. Louis, 29. Nov. Reuben Kolb reiste heute mit einem kleinen Gefolge aeMontgornery ab. - Gr sagte vor seiner Abreise, daß er Samstag in Montgome,y all Zouverneur inaugurirt werden würde, zur selben Zeit mit Gouverneur OzteS. Er beabsichtigt keine ungesetzlichen Schritte und erwartet dort Tausende seiner Anhänger.' : r'hs'l Drei Taufend Milizsöldaten werden der. Inauguration deS GonvernörS OateS beiwohnen und mit geladenem Gewehr den Anhängern Kolb'S begegnen. Ausland. Zur L e i ch e n f e i e r d e r F ü r - stinBiömar.ck. -Varzin, 29. Nov. Die Leicheveier der Fürstin Biömarck wird am Freitag Nachmittag um 1 Uhr stattfinden. Die Leiche wird vorläufig in einem Gewölbe im Gartenbaus deS Schloßparks untergebracht werden. Aur die amilienangebökigen werden i' der Feier beiwohnen und wird dieselbe so einfach wie möglich sein. . BiSmarck will den vielen öffentlichen BeileidSbezeugungen auS dem Wege gehen, weil dadurch feine. ohnehin schwache Gesundheit schwer würde zu leiden haben. Dr. Schwenninger hat nach Berlin telegraphirt, daß man sich auf seine mehr wöchentliche Abwesenheit gefaßt machen sollte, da er Biömarck in seinem jetzigen Zustande nicht verlassen könnte. Auch auS New gork, Baltimore, Washington und Chicago sind Vei leidSdepeschen.hier eingetroffen. Berlin29. Nov, Die TelephonVerbindung zwischen Wien und Berlin wird am 1. Dezember eröffnet werden. Gestern machten Journalisten bereits einen Versuch. DaS Telephon arbeitet vortrefflich. Verheerende FeuerSbrunft in Antwerpen. Antwerpen, 29. Nov. Heute Morgen ist die große Lichtersabrik von Noubaix & Co. in hiesiger Stadt abgebrannt. Der Schaden ist übe? zwe Millionen Francs. Die A. Metzger Agentur, Ecke Washington und Pennsylvania tr., zweiter Stock. Geld an- und auSzuleihen. Erbschaften und gorde rungen pünktlich einkassirt. Schiffs scheine auf allen Linien. 'Nuüo's Cigarrenladm - befinde sich in No. 199 Oft Oashington Ctx.

SchiffS-Nachrichten

Angekommen in : Nf S o r k, 29. November. Die Dampfer Runic" von Liverpool und Mississippi" von London. Baltimore, 29. Novemb. Der Da-lpf vtranto" von Antwerpen. ; Liderpo o l, 29. November. Der Dampfn Touthward von- Philadelphia. . ' yolizeigericht. . Die.- Sitzung deS Polizeigerichts währte richt lange.' lZs waren gestern überhaupt' nur sieben Personen verhastet worden.' ' . . D. K. 3ohnson wurde von der Anläge, an deinem Feiertage. Bier verkanft zu haben, . freigesprochen, wegen Verkaufs geistiger Getränke an Minderährige aber' zu tz20 Buße verurheilt. Johnson appellirte an daS Kriminslgtticht ' Ellen Marshall hatte sich einen FeiertagSrausch angetätschelt, der' ihr eme Seld strafe von tzö einbrachte. ' Die Uuklage auf. schweren Diebstahl gegen Frank Owen. wurde niedergechlagen, vnd Verhandlung einer neuerhobenen Anklage auf Ehebruch auf einen späteren Termin angesetzt. Simon. Größmänn hatte gegen die Haufierverordnung gefehlt und wurde deßhalb zu N Buße verurtheilt. Earl Spaine wurde wegen schweren DiebstahlS, (Fahrrad) den Großgechworenen überwiesen. Oen McAree endlich, den seine etvaö übergeschnappteFrau angeschuldigt hatte, sie mißhandelt zu haben, wurde freigesprochen, weil eö herauskam, daß er selber der mißhandelte Theil geween war.' yuS den OerichtShöfen. : - C i r e u i t C o u r t. . . .. . Michter Ärovn hat den Antrag der Verklagten in dem SinhaltSbefehlprozesse deS Restaurateurs Hügele gegen Geo. W. Powell u.A. auf Abweisung der Klage wegen ungenügender Begründung Statt gegeben und den tem porär bewilllgten Einhaltsbefehl aufgehoben Die Polizei kann sich also nach wie vor in' HügeleS Wirthschaft aufhalten,, so' lange eS ihr beliebt. Der Kläger wird aber die Sache jedenalls veiter verfechten. . . Superior Court. 'Zimmer No. 1.' ' Vor Richter McMasters wird die Petition deS AnwaltS der. Kläger in dem Jron Hall Prozesse, Daniel Howe, um Rückgängigmachung der ezorbitanten Bewilligung an den Receiver HawkinS begründet und die Angegriffenen suchen den Ansturm so gut wie möglich abzuwehren. Richter McMafterö, nach seinen Fragen ' und Einwürfen zu urtheilen, scheint geneigt zu schein, den Antrag HoveS zu bewilligen, weil dem Vertreter der Gläubiger bei der Bewilligung deS Honorars keine Gelegenheit gegeben wurde seine Einwände zu erheben oder die Zeugen inS Kreuzverhör zu nehmen. ES war ihm überHaupt nichts von dem Stattsinden der Verhandlung mitgetheilt worden. - Kriminalgericht. Nach 48stündiger Berathung brachte gestern Nachmittag die Jury in der An klage auf schwere Körperverletzung ge gen den Farbigen Frank Walton ein schuldigsprechendes Verdikt ein und fixirte die Strafe auf $1 Buße, Tra gung der Kosten und 150 Tage ArbeitöhauS, ein ziemlich mildeS Urtheil. Walton hatte den Schankkellner Wm. Burkman in einem Saloon der Pro spect Str. durch einen. Revolverschuß verwundet. Der Schuß hatte eigent lich einem andern gegolten. Richte Dich aus" ist eine hämische Ermahnug an Diejenigen, die ganz herunter find, ohne Appetit und ent muthigt. Aber die Art, in welcher Hood'ö Sarsaparilla den schwachen Körper aufbaut und guten Appetit giebt, ,st wunderbar. Bestes Familien-Katarrhmittel: Hooo'SPrllen. Allen Spain, der vor dre Monaten dem an Bellefontaine Str. wohnenden Rcy Hillmann ein Fahrrad gestohlen hatte, wurde gestern in Car thage" verhaftet und um Mitternach von Detektiv MeGuff hier eingeliefert

Hiesiges.

Der Vorstand deS Südseite

Turnvereins hält heute Abend feine regelmäßige Versammlung ab. AL?'Samuel Temple auS Danville, Ind., wurde gestern von Polizist Duty verhaftet. Er ist angeklagt, als nicht Wahlberechtigter gestimmt zu haben. Dem Superintendenten. deS städtischen DiSpensäriumS, Dr. John Lambert, wurde auS seiner vor der Plymouth'-Kirche stehenden Wagen geftern ein Kasten mit ärztlichen Jnstrümenten gestohlen. ' Gestern brannte eS kurz nach 11 Uhr im Hause von ThomaS G. Barry, S5Z Nord Meridian Str., und ein Schaden von $500 wurde angerichtet. DaS Feuer ging von einer schadhaften Stelle deS Schornsteins aus. Schön und rein . , Soll das Haus stets fein .! ' Die besten Bürsten kauft man bei H. Sch me d e l, 420 Ost McCarty Straße. ' : ECT William G. Beach wurde gestern vom Scklage gerührt, während er mit Col. Wm. R. Holloway in deö MayorS Bureau gemüthlich plauderte. Dr. SolliS RunnelS brachte ihm den ersten ärztlichen Beistand und ließ Beach nach seiner Wohnung, 164 Bird Str., überführen. Die ganze linke Seite ist gelähmt und der Patient kann no nicht wieder sprechen, sodaß man für sein'Leben fürchtet, i DaS Saloongefchäft, so sagen die Berichte der Polizisten von gestern, lag gestern vollständig still und nur eine Verhaftung wurde vorgenommen. D. K. Johnson, der an der Ecke 1. und West Straße eine Wirthschaft betreibt wurde verhaftet und angeklagt an einem gesetzlichen Feiertage und dazu noch an Minderjährige geistige Ge tränke verkauft zu haben. Ueberhaupt wurden, waö für einen Feiertag sehr selten ist, nur sehr wenige Berhaftungen gemacht. . Alexander Lane, ein in Diensten deS FuhrwerkSbesitzerö Lee Holtz - man stehender Droschkenkutscher, hatte sein Gefährt," daS vor dem Grand Opera House stand, gestern Abend um $12 Uhr kurz vor Theaterschluß auf einen Augenblick verlassen, alS eine Mytorcar die beiden Pferde scheu machte. Sie rissen sich loS und rannen' in die Market Str. hinein auf Monument Place zu. Hier krachte der Wagen auf einen aufgeschichteten Haufen Ziegelsteine und wurde vollständig demoliert. Die Pferde kamen loS und begaben iich an ihre nicht weit entfernen Krippen. CT Der neuervählte Clerk deS Supreme Gerichts, Alerander Heß, wird gegenwärtig von den Zeitungen aller Parteien und von seiner eigenen Partei im Besonderen, über die Hechel gezogen. Seine Partei ist mit ihm unznfrieden, weil er in seinen Anfiellungen nur seine Kinder berücksichtigte, und die Presse, weil er sich berechtigt glaubt, den Berichterstattern 10 Cents für hundert Worte von Abschriften zu verlangen, die sie sich selbst machen. Der Clerk hat ein Recht 10 Cents für hundert Worte die er abschreiben muß zu verlangen, aber wohl nicht wenn andere Personen dieselben machen. Heß bringt daö alte ' Schmähwort Hessian" wieder zu Ehren. Gr Andy Clary, Ecke Dovglaß und Michigan Str. wohnhaft, saß gestern Abend in tiefen Gedanken über seinen Kummer und die vielen Sorgen, die ihm daö vergangene Jahr gebracht hatte, aus dem Geländer der Kanalbrücke an der Jndiana Ave. Vor Kurzem war er außer Arbeit gekommen und eö kam ihm in den Sinn, wie wenig Ursache er doch habe den Danksagungötag zu feiern. Die ganze Geschichte kam ihm wie ein Hohn, eine bittere Ironie auf seine traurigen VerHältnisse vor. Und während er nun so saß und sann und grübelte, verlor er daö Gleichgewicht und purzelte in daS Kanalbett. Er siel mit dem Kopfe auf einen Stein und verlor das Bewußtsein. Freunde brachten ihn nach Hause. DaS war sein DanksagungS tag. HfenTm -rm rr.fxTi i . Saloon u. Billiard-Hall No.92 Oft Washington Str. Jokn Mei lache OiZtLthü

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Das Zeugniß eines Ge fchäftsreifenden von Denber.

Ich reiste von Colorado bis nach dem südlichen Californien und weit nordlich biö Britifh Columbia. Während dieser Zeit litt ich sehr an DhSpepsia Underdaulichkeit. Letzten Juni gab mir ein College, als ich in Montana von einem starken Anfall zu leiden hatte, eine halbe Schachtel von Lyons sieben Wundern und nachher nahm ich noch zwei Schachteln. Ich kann jetzt daS zäheste Schint.!lX... O l tt. -. r lenorvvrn aanawicn;, oslö je aus einem Eisenbahn - Lunchcounter Vlal, sindet, verdauen und führe immer eine Schachtel voll der Wunders" in meiner Reisetasche. C. A. Schmidt,. Manager Denver Office, u. S. Prininy vv. größter Auswahl! und kleine Puppen! Washington Straöe. New Home Oefen und Heerde, Kochöfen m

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