Indiana Tribüne, Volume 18, Number 71, Indianapolis, Marion County, 28 November 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und SonNtags.

Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 13 Cer.tS per Woche, die EonntagS-.Tribüne" 6 Cet3 per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder es EentS per rkonat. Per Post außerhalb der Ctadt zugeschickt in Vorausbezahlung 15 per Jahr. Vfft t 1 Süd . Alabama StrsKe. Jndmnapottb, Ind., 28 November '94 ÄSzwetzertsH'e Vunveödan?. . Durch Volksabstimmung vom 13. October 1891 wurde mit 231,573 gegen 158,615 Stimmen die Einführung des Vanknotenmonopols sowie die Errichtung einer Bundesbank in dr Schweiz beschlossen. Der Entwurf dieses Gesetzes, begleitet von einer Botschaft an die Bundesversammlung nebst einschlägigen Materialien, ist jetzt erschienen. Die Bank soll den Nawen führen: Schweizerische Bundesbank". Banque de la Confederation Suisse" und Banca della.ConfederafoneV gemäß den drei Schweizer Nat'nalsprachen. Schon bei Ausfiellang der Verfassungsbestimmungen entstand ein grundsätzlicher ' Streit über die Natur der eidgenossischen Lank, indem die Einen eine reine Staatsbank nach Analogie der kantoralen Staatsbanken, die Andern eine Lknf auf privater Grundlage - nach ü'nalogie der Deutschen Reichsbank fir allein zweckmäßig hielten. Di; erassung überließ die Lösung diese Streites dem Bundesgesetz. Im Vundcsrath begegneten sich die beiden ges.:nsätzlichen Meinungen wieder, doch erlangte die Staatsbank die Oberhand, und der Bundesrath schlägt-nun die Errichtung einer reinen Staatsbank tzx mit dem Sitz in Bern. Jnteresfrnie Materialien über die erwähnte Streitfrage begkiten die an die Bun dversammlung gerichtete Denkschrift. die Schrift ' Privatnote'n? ' oder Staatsbank" von Max Wirth, ein Gutachten von Nationalräth Dr.' Förr:r über die völkerrechtliche Stellung uz Staatsbanken und Privatbanken n:i sichtlicher Betheiligung im KriegZs llle. .Staatsbank und Landesbank im 5i?i ?,Zfall" von Prof. Dr. Hilty (ern), Projekt einer Bundesbank von 2r. K. Escher (Zürich), .Notenmonopo! und Bundesbank" von alt Natior.alrath Keller (Fischen thal-Zürich). Der Bundesrath fand, eine Bundesbank mit ausschließlich staatlicher Leitunq könne allein die in der BundesVerfassung bezeichnete , Aufgabe, den Geldumlauf des Landes 'zu regeln und Itn Zahlungsverkehr zu erleichtern, durchführen. Die Leitung der Staatsbank habe nicht aus eine möglichst hohe Dividende der Actionäre zu sehen, das oberste Gebot der Leitung bilde dielnie$r die immerwährende- Zahlungsf'ibigkeit, sowie die Fürsorqe für einen allen Eventualitäten gewachsenenBaarkorratb. Da? Grnnavital br Bundesbank soll 23 Million: Frankcn betragen; es kann durch Beschluß der Bundesversammlung auf ' 50 Millionen Franken erhöht werden. Die Bundesbank ist befugt, in der Schweiz Zweiganstalten oder Agenturen zu errichten. .Der. Geschäfts kreis der Bank ist auf. den einer, reinen, Noten-. Giro- und ' Dlscontodank ot schränk. Die Bundesbank' kann nach Bedürfniß Noten auszebün in Abschnitten von 50, 100, 500 'und '1000' Franken. Mindestens der dritte Theil d!k in Umlauf befindlichen Noten'.soll jeweilen durch gesetzliche Baarschaft in Kassa qder durch Gold in Barren oder durch fremde Goldmünzen gedeckt sein; Die Cantonesen hatten es in der Bundes'ersammlung durchgesetzt, daß ihn?n vom Reingewinn der Bundesbank zwei Drittel ' zugesichert würde. DaZ Bundesgesetz bestimmt nun, vom Reingewinn fallen zunächst 15 Procent In den Reservefonds. Von dem. Mehrbetrag wird eine Dividende bis auf 4 Procent entrichtet, zwei Drittel 'vom Rest dieses Reingewinnes kommen den Cantonen, ein Drittel dem Bunde zu. Controlorgane der Bank sind der Vankrath und die Local-Comites, Leitungsorgane das Direktorium und die Localdirectionen. . Löblich ist die Bestimmung. daß .kein Mitglied der Bundeversammlung.' Mitglied des Bankratös sein könne. Für die Mitglieder des Bankrathes und der Local-Comrtes ssad dieselben Taggelder und ReiseEntschädigungen in Aussicht genom. nun, welche .die Mitglieder der-Bun-desversammlunz genießen. Die Reiseaelder de? Bundesversammlung betrag:n. wenn die Herren zweite Klasse (erste fährt Niemand) fahren, ungefähr doppelt fo viel als Reisebillet und Reifcverköstigung. Dazu kommen zwanzig Franken Diäten, die für Manien auch nicht sein gewohnlicher Taqlohn sind. Bankrath zu sein, ist somit willkommene Ehrensache und außerdem nützlich. Abenteuer zweier Holzfäller mit Meister Petz. Das County Potter im Staate Pennfylvanien erfreut sich der Zweifelhaften Segnungen siricterProhibitwnZ gefetz?. Eine Folge davon , ist daß die biedren Bewohner keine Mühfelrgkeifcn scheuen, um sich in den Besitz eines c?uten BorratheZ starken Schnapses zu s:tz:n, und daß sie bei günstiger Gelegenhzit ungeheure Quantitäten gebrannten Wassers vertilgen. : 'Die stämmigen Holzfäller im chinterwalde bilden keine Ausnahme von der Regel; ja. es kommt ihnen auf einen Weg von piclcn Meilen nicht an, wenn tl sich um e:nn Krug kräftigen Feuettsasseiä handelt. Hatten da jüngst sich zwei HolzSchläger NamenZ Jke Spinner und Den Green wochenlanz abgerackert,- ohne mal einen Trunk thun zu können, und .um k'.v' Abwechslung in ihr mühsameZ Dasein zu bringen, unternahmen si: t: Expedition nach dem benachbarten lounts TwA2. von too si: mit einen!

MargesiNlken Kruge heimkehrten. -7 verwahrten ihren Schatz in einem primitiven Schranke ihrer Blockhütte und machten sich voll froher Hoffnung auf ein fideles Gelage wieder an die Arbeit. Allein eine überaus bittere Enttäuschung harrte ihrer, als sie am. Abend

in ihre Hütte kamen. nrug war rricht da, das kostbare Naß war derschwunden und zahlreiche Spuren deuMm darauf bin. dak ein Spitzbube sich an demselben gütlich gethan hatte. Daß sie ihrem Ingrimm in jener gewählten .Sprache, welche nur einem Holzschläger im Hmterwalde eigen, xut macyien, bedarf wohl kaum besonderer Bestätiun. Allein das Raisonniren half nichts und da sie einmal beschlossen hatten, ihr: erschlafften Ledensgeljter ordentlich aufzufrischen, fo nahmen sie TiA vor. am nächsten Morgen abermals eine Tour nach dem gelobten County Tioaa zu machen, wo man einen 13U ten" schänkt. . Die aufgehen onne sano.oie ve:den Gesellenam. .nächsten -Morgen 'auf dem Marsche.d'Ächden Wald. Sie hatten kaum ne Meile? Zurückgelegt, als sie beinahe üben den Cadaver eines mächtigen "Baren 'stolperten' Meister Petz lag unbeweglich wie ein Felsblock da. ' ' 1 ' r' 'DBäist todt' erklärte einer der beiden Burschen.1 y Natürlich ist '.er todt stimmte sein Kamerad -Ur &tm Fleisch-ist zu Nichts nutz, allein sein ZZell ist immerhin Z10 werth, enn wir ihn nach Tioga bringen' können.? ; Um ihren cFunv' transportiren zu können, holten .sie "einen Ansiedler Namens Belcher.der! etwaine halbMeile von der Stelle 7.wohnte und dessen Maulthiergespann i herbei. Meister Petz wurde aufgeladen und srohen Muthes trat. daS Trio 'd Fahrt an, um möglichst' schnell des'Bäun Haut in Stoai in ffeuerwasser umsetzen zu könLnen. Vier Meilen mochten sie zurückgelegt haben, als plotzlicy ymrer lynen auf dem Wagen ein furchtbares Brummen laut wurde. Sich umwenden und in laute Schreckensrufe ausbrechen, war r- , v i nv ." v. . i-Vl. . VJ fchrei erschreckt, sprang die Bestie von dem Wagen und. rannte in das dichte Unterholz am Wege.' Nachdem die Männer sich von ihrem Schrecken erholt hatten, rief BenGreen: Vorwärts, dem Spitzbuben nach! babe seinen Atbem oerochen und leiß, daß kein Anderer, als dieser rerd - Bar unseren, Schnapskrug gestohlen hat." Meister Petz kam aber in dem dicht:n Unterholz schneller voran, als seine Verfolger, welche übrigens sich an die Bestie nicht . heranwagten, da sie unbewaffnet waren. Der Vär schlug die Dichtung nach der' Hütte der Holzschlager ein und machte erst Halt, als er einen mächtigen ' Baumstamm unweit derselben reicht hatte Dort ließ er , sich in aller" Gemüths'ruhe nieder und lutschte und. lutschte an einem Zweigal-lonen-Krug, wie in Baby an der Sauaflasche. " Unser Krug!-' rief Jke Spinner. Der Ruf erschreckte den Bären, der den Krug fallen ließ und in dem Velüsch verschwand. Als die beidenHolzschläger hinzusprangen, um die Ueberteste ZU retten, fanden sie nichts weiter, - als Scherben und eine nasse Stelle auf dem Moos. . Die Folge'war. daß Jke und ' Ven. den unterbrochenen ' Marsch nach. Tloga: wieder ; aufnahmen. Der liederliche. Bär macht aber immer 'noch ' . rr i o 1 1 r?jt ?:e ualoer oes ouniy Polier uniicyer. Schwarze Juden. M Stätte verschiedener Religionen ist Kochin, daö alte, für die. Ausfuhr r.: -3 crtt.ee. ? , icuic Vlriiers oeruymie olyinara, gewiß einer der interessantesten Vlätze lndienZ. ' ES ist der Hauvtsid der katholifchen Syrianer sowie einer kleinen Gemeinde von Nestorianern, die wieder ' "rf i w r m in meyrere Zerren zerfallen. Äunerdem lebt aus dem Festlande, d. h. in Ernakulum. , eine ' Colonie schwarzer Juden. ES ist nicht' aenau festzustellen. auf welche Weise sie dorthin ka men. und wenn man auch die Ansicht, daß sie die Nachkommen der Ernaebore nen sind,die von Hiram und Tarschisch bekehrt wurden und Ernakulum selbst daS sagenhafte Ophir König Salomon's ist, als Mythe betrachten muß, so deutet 'doch, vieles auf einen uralten Ursprung hin, und man wird kaum fehlgehen, wenn man die Gründung der Colonie in die Zeit kurz nach der Ztreuassuna der Juden unter Cvrus verlegt. DaZ Judenviertel Ernakulum zeichnet sich wenig vor anderen orientalischen Städten aus. es sei denn, daß Schmutz und sehr zweifelhaste Wohl aerllche in' noch größerer Verfchwendung als anderswo zu finden sind. Die Straßen sind eng und stets von einer aroßen Menschenmenge, in der. man sofort die charakteristischen, obwohl dunkeln, jüdischen Züge erkennt, belebt. Die Männer fallen sofort durch die vor den Ohren herabhängenden Locken und den langen, unb:schreiblich schmutzigen Kaftan auf. Bei der weiblichen Bevölkerung, die unbeeinflußt von der einheimischen Purdahsitte ist. findet nran, besonders im Mäd'chenalter. wirkliche Schönheiten, die sofort durch die großen, geistvollen Augen geenllber dem stumpfes sinnlichen Ge sichtsausdrucke der übrigen Jndierinnen auffallen. Die Synaqoge, die mit prachtvollen alten Delft-Porzellan-platten' gepflastert ist, entzückt jeden Kunstliebhaber. Man zeigt da werthvolle, mit Edelsteinen besetzte Ätttren und andere beim Gottesdienste gebrauchte Stücke. Bem:rkensw:r!q sind ferner noch gewisse, der Entz'ff.'rung barrende, mit wunderbaren Z:jch:n bedeckte Kupferplatten, die angeblich eine königliche Urkunde oder Shasanam zu Gunsten der schwärzer Juden enthal ten.' 'Besondere Beachtung yerzienen auch-die prachtvollen, -in kostbare 'Seide eingewickelten Handschriften der mosaischen Gesetzbücher. Die fchwarz:n Juden leben streng allenVorschriften ihrer ! Religion -nach, und obwohl sie, wie ihre z weinen Brüder, selb den lleiutt

Mwtttn Nicht verachten, so enthalten sie sich am Sabbath jeden Handels. Sie sind hauptsächlich Fisch- und Gc-. flügelhändler. leihen jedoch auch auf Ainsen und treiben sonstiges frommes jüdisches Handwerk. Während der Zeit der Besetzung Kochins durch die

Niederländer (1663 17öö) wcren sie die Helden der nachfolgenden, noch beute mit Stolz erzählten Vegeö:nh:iten. Der alte, ehrwürdige Radscha von Ernakulum war tödtlich von den Niederländern beleidigt worden. Er. schwur, fürchterliche Rache zu nehmen und nicht eher zu ruhen, als bis kr die lasterhaften Zungen der weißen Croberer ausgeschnitten habe. Die weißen Männer jedoch spotteten seiner in ihrer starken Festung; sie besaßen Nazisse und Kanonen, waren woblbewassnet und viel mächtiger als seine eigenen treuen Nayars. Nur durch List tonnte er denselben beikommen, und nier kamen ihm die niedrigsten und verachtetsten seiner Unterthanen, die schwarzen luden von Ernakulum. zu llse Ais e'r vor Gram und Leid schon krank und voller Furcht, mit einem unerfüllten Schwüre vor die Götter zu treten, war, kam von einer Seite, von der er e am wenigsten erwartete, ein Sonnenstrahl voll Hoffnung. Den schwarzen Irden war das Leid ihres geliebten Prinzen zu Herzen gegangen, und so schickten sie die Welsen ihres Stammes mit einem wahrhaft orientalischen. Vorschlage zu ibm. Es war einfach die ervne Glocke der Niederländer zu stehlen. Denn was war die Glocke anders als die Zunge der verhaßten weißen Mä'nner. die bei Tag und bei Nacht höhnisch und herausfordernd zu Seiner Hoheit berüberklang? Der Radscha horchte mit einem traurigen Lächeln zu und willigte, kaum an einen Erfolg glaubend. in den Plan ein. Die Juden waren, wie fchon früher erwähnt, Geflügelhändler, und obwohl die Niederländer streng .einem jeden den Eingang zum Fort verwehrten, hatten diese bescheidenen Händler ungehinderten Zutritt. So gelang es ihnen, in einem großen Geflügelkorbe einen Juoenknaben in die Festung einzuschmuggeln. Derselbe führte ein dickes Seil bei sich, dessen Ende er in der Dunkelheit der Nacht an der Glocke befestigte, während er das andere Ende über die Mauer warf, wo feine Genossen ihn erwarteten. Sodann umwickelte er den Kloppel mit bereit gehaltenen Tüchern und schnitt die Stricke, an denen die Glocke aufgehangen war, entzwei. Mit vieler Mühe brachte man die Glocke über die Mauer und in ein Boot, das sie in einer halben Stunde vor den freude." strahlenden Radscha brachte. Die wohlbekannte Gemächlichkeit der Niederländer mag diese abgehalten haben, den Diebstahi zu rächen. Sich'r ist, daß die Glocke noch heutigen Tages vor der Schatzkammer des Radschas von Ernakulum hängt und die Stunden zum Besten der schwarzen Juden angibt. Der vnSe'sche Komet. Für daS Ende dieses Jahres erwarten die Astronomen die Rückkehr des von Mechain im Jahre 1786 zuerst gesehenen, aber erst 1819 von Encke als periodisch erkannten Kometen. . Derselbe nimmt insofern eine ganz eigenartige Stellung unter den Kometen ein, als ' er seinen Umlauf um die Sonne in der kurzen Zeit von kaum 40 Monaten vollzieht. Infolgedessen hat , seine Bahn, mit äußerster Schärfe bestimmt werden können, denn seit der ersten Entdeckung hat er bereits 32 Umläufe' um die Sonne gemacht, 26 mal ist unter diesen seine Rückkehr zur Sonnennähe von, denAstronomen beobachtet worden und seit 1819 ist keine Erscheinung des Kometen unbeobachtet vorüber gegangen. , Da. der Komet in seinem Aussehen. nichts besonderes bictet, so beruht daö Interesse, an ihm wesentlich auf' zwei anderen Gründen. Der Komet kömmt der Sonne näher als der Planet Merkur und' verweilt bei jedem Umlauf einige Zeit in dessen caye. Wie Ablenkung, die er dann durch die Anziehung dieses Planeten von - der durch - die Sonne allein ihnr vorgeschriebenen Bahn erfahrt, hat es ermöglicht, die Masse des Merkirrzu bestimmen, für die sonst kaum ein. Anhalt, vorläge , und wird, sie fernerhin noch strenger zu bestimmen erlauben. Außerdem besitzt Encke's' Komet die merkwürdige Eigenschaft, seine Umlaufe um die Sonne :stetS rascher zu vollenden, alS eZ die Rechnung ergiebt, indem er jedesmal etwa zwei Stunden früher durch seine Sonnennähe geht. Encke hat zur' Ausklärung' dieser Eisenthümlichkeit angenommen, daß der Raum in der Nähe der Sonne nicht absolut leer, sondern mit einer unendlich dünnen Materie erfüllt sei. dem sögenannten widerstehenden Mittel, 'welches zwar der Bewegung eines großen Planeten, wie Merkur keinen Widerstand' entgegenzusetzen, aber den viel millionenmal leichteren Kometen Encke in seiner Vorwärtsbewegung zu hemmen vermöge, so daß derselbe von der stetig ihn anziehenden Sonne dieser naher gebracht und damit von größerer Kraft getrieben, dann rascher umlaufe. Da . keiner der, anderen Kometen biZ jetzt eine ähnliche Beschleunigung in der Sonnennähe zeigt, so ist die Hypothese nur schwach gestützt und ist -nur Ursache, daß -alle Erscheinungen ''deZ Encke'schen Kometen mit großer Sorgfält beobachtet werden, um Zahlenma-. lcrial zu weiteren Untersuchungen in dieser Richtung zu erhalten. Diesmal, pafsirt der Komet durch den , sonnen-' nächsten Punkt seiner' Ellipse (daö Perihel) am 7. Februar 1895. Er ist dann aber der Sonne, zu nahe für die Beobachtung.. ; Gegenwartig. - wo . er roch jenseits der Erdbahn steht, so daß die Erde 'sich zwischen ihm und der' Sonne befindet, ist schon nach ihmgesucht worden und fand ihn auch derItaliener Cerulli auf seiner Privatsternwarte .in Teramo genau am Orte ver .Vorausberechnung. DieS ent. I daß die 'Astronomie ihrem. Endpunkt,, lalle Bewegungen an. der SimmelSkusel

irreng voraussagen zu können, im Bezug auf den Encke'schen Kometen schon i recht nahe gekommen ist. Der Komet steht im Sternbilde des Pegasus und

gebt südlich von dessen Hauptstern nach rechts. Er ist indeß noch sehr schwach und nur mit großen Fernröhrcn sich!bar, denn seine Entfernung von der Erd5 beträgt noch ca. 85 Millionen Meilen. Zur westlichen Vaumsrage Bekanntlich gehört die Hebung des Baummangels zu den wichtigsten Cul-tur-Problemen vieler und großer Geaenden unseres Westens, und die diesbezüglichen Fortschritte sind bis heute nur sehr bescheiden. Wohl kann man durch Anwendung genügender künstlicher Feuchtigkeit diese Frage, wie es scheinen möchte, leicht losen. Aber jede Gallone des hierfür zu Gebote stehenden Wassers mußte bisher für die Hervorbringung von Getreide, Kartoffeln und Futter verwendet, werden,, und die. leeren Rä'ume",auf welche man Bäume pflanzen sollte,' sind daher noch immer sehr zahlreich! ES bleibt auch noch festzustellen, welche Bäume am geeignetsten für das Büffelgras- und sonstige baumlose Land wären. Ohne Zweifel läßt sich mit manchen Baumarten bis auf Weiteres absolut Nichts anfangen. Was besonders Kansas anbelangt.so glaubte man nach allerler Versuchen daselbst zu der Ansicht berechtigt zu sein, daß die Anpflanzung sämmtlicher Gattungen immergrüner Bäume, . die so wünschenswerth waren, aussichtslos sei. Indeß beruhigten sich nicht, alle Baumzüchter bei dieser Meinung, einige experimentirten weiter und welsen nun endlich auf einen Erfolg hin. Man kann nur von Herzen wünschen, daß sie all gemeinhin Recht be Kalten. - Sie versuchten eS nämlich mit der Zwergkiefer von Montana, die von den Botanikern in Ermangelung einer fonstigen Classificirung einfach Pinus Montana" genannt wird. Allenthalben im mittleren Kansas, wo alle anderen immergrünen Bäume mißrathen waren, wurden allm'älig Probe-Ezem-plare dieser Gattung angepflanzt. Der erste Beginn dieser - Versuche geht biS zum Jahre 1891 zurück, und man hegte zunächst sehr wenig Hoff--nung. Nachdem man zwei Jahreszeiten zugewartet, von denen die eine fast eine dollständige Dürre brachte, sah man sich doch veranlaßt, no mehr Bäume einzusetzen. Die ''"siverflossene Saison war , abermals alles Andere eher, als günstig, und dennoch wird jetzt berichtet, daß von 163 im Jahre 1891 angepflanzten Bäumen dieser Art nur einer eingegangen, und die übrigen nicht nur sich behaupten, sondern sich in einem sehr gedeihlichen Zustand befinden. Viele sind daher jetzt überzeugt, daß endlich der richtizeBaum für die bäumlosen Ebenen des Westens gefunden sei; denn, wenn die bisherigen Proben trotz jener ungünstigen Verhältnisse jo befriedigend ausgefallen sind, so darf man wohl hoffen, daß ,die .künktiaen Ergebnisse mindestens ebenso ermuthigend ausfallen werden. Die Zwergkiefer von Montana-hat große Ähnlichkeit mit einer schottischen Kiefer, deren Wachsthum verkümmert ist. hat aber dunklere Nadeln; sie erreicht eine größere Breite, als Höhe und läßt sich dann leicht zu einer ununterbrochenen Sphäre von sattemGrlln zurechtstutzen. Vor Allem aber scheint sie ein sehr z'äheS Leben zu haben unl der Hitze wie der Kälte, der Dürre wie der Nässe gleichmäßig zu trotzen. Also: Vivat, crescat, floreat! OomJnlanve. ;6lne äußerst freche Einbrecherbande trieb ' kürzlich' in South Bend, Ind., ihr Unwesen. Gegen 10 Ubr Abends wurde der Farmer Ephraim Brick in feinem Hause überfallen, durch einen Schuß gefährlich verwundet und .geplündert.. Dann suchten die Banditen ' Elmer 'Redman auf, der in der Nähe von Brick wohnt, banden ihn an einen Stuhl, 'seine Frau in ihrem Bette fest und: beraubten das Haus. Die Hallunken ließen , daselbst die Thüren offen, so. daß die Gefesselten bis zum Morgen stark unter der Kälte zu leiden-hatten. Jn'S Haus der Frau Huff zu dringen, gelang den Galgmvögeln nicht, dagegen glückte ihnen daS bei der 81 Jahre alten Frau Charlotte Rohre, die sie mit einem Knüppel unbarmherzig schlugen, während sie ihren Bruder an einen Schaukelftuhl fessel ten.'Erst jetzt wurde Näheres über die skandalösen Vorgänge bekannt, welche sich in .der Wahlnacht in der Halle des Bushwick Democratic Club" zu Long Island abgespielt hatten. Einige der Herrschaften konnten die Zeichen an der Wand nicht lesen, und als ihnen in nackten -Zahlen die gesalzene Niederlage ihres entarteten Parteiverbandes demonstrirt ward, da ließen sie ihre Wuth an dem großen, die Zierde des , SpeisesaaleS bildenden, Porträt' Grover ClevelandA aus, des ManneS, der so viel für die Partey gethan und bei dessen bloßen 'NamenSNennung die Klubleute sich noch kürzlich die Kehlen heiser.' schrieen. : Niemand will iedt Zeuae der schmäblicken Wo gange gewesen sein. Der Brauer Phi lipp Leibmger, der des - Präsidenten j rld dem Klub zum. Geschenk gemacht, und Richter Jacob Neu bereiten Entrii ! stungsbeschlüsse vor, .doch, wird durch dieselben der Schandfleck von dem Na- ' men deS Bushwick Democratic Club" . nicht mehr getilgt werden. I .Conrad Sprenger, ein be, . kannte? Bauunternehmer .'im Ostende von Pittsburg erschoß sich auf dem rade semer sattln. Die Umstände,. welche, ihn' zu der v:rzweifelten . That veranlaßten, sind von tragischer Art. .Sprenger's Gattin hatte sich vor zwei Wochen nach einem . Streit mit i durch Vergifte daS Leben genommen, . und Svrenaer nahm sich daS schreckliche

(5nde seiner Frau, welches et durcy' einige während deS Streites an sie gerichtete barsche Worte herbeigeführt zu haben glaubte, fo zu Herzen, daß er sein Geschäft gänzlich vernachlässigte und täglich viele Stunden lang am Grabe der Verstorbenen zubrachte. Auch am Tage der That hatte er feiner Gewohnheit gemäß das Grab feiner Frau besucht und war kaum emige Minuten dort, als ber in der Nähe befindliche Todtengräber einen Schuß vernahm. Er eilte hinzu und fand den Unglücklichen, mit einer Kugelwunde an der Schläfe und mit dem noch rauchenden Revolver in der Hand, als Leiche über das Grab seiner Frau hingestreckt. 'An Bord des kürzlich in New Jork eingetroffenen Hamburger Dampfer Raethia" befand sich der berühmte Afrika-Forscher Dr. Emil Holub, der eine Reihe von Vorlesungen in den Ver. Staaten zu halten gedentt. So wird er vor der amerikanischen geographischen Gesellschaft in New York und vor dem Smithsonian Institut in Washington sprechen. Dr. Emil Hölub ist am7. October 1847. zu. Holutz in Böhmen, geboren, studirte in PragMedizin und Naturwissenschaften und begab sich in 1872 nach' Süd-Afrika, wo er sich als Arzt in den Diamantenselbem bei Kimberley niederließ. Sein ganzes Vermögen verwandte er auf die Ausrüstung dreier Expeditionen, die sämmtlich sehr glüllich verliefen. Im Februar 1873 unternahm er seine erste Reise, bei welcher er den Vaal-Fluß kreuzte und im Land der Barolong nach dem Karl Nitzima vordrang. Im März 1875 brach er wieder nach Norden auf,. drang durch Morloa, Vuisport bis zum Sambesi und den Victo-ria-Fällen vor und kehrte über Scoschong nach Kimberley zurück. 1879 kehrte Dr. Holub' mit reichen naturwissenschaftlichen' und ethnologischen Sammlungen, die er an österreichische und außerösterreichesche Anstalten vertheilte, nach Europa zurück. Ende 1833 brach der kühne Reisende, von semer jungen! Frau begleitet, wieder nach dem dunklen Erdtheil auf, um von Kapstadt auö ganz Afrika meridional durch das Seengebiet bis nach dem Sudan undAegypten zu durchwandern. Se'm Plan wurde schon im ersten Drittel der Reise durch daö feindselige Auftreten der Maschukulumbe-Stämme am oberen Kefue (nördl. Zufluß des Zambest) vereitelt. Ausgeplündert und mit den größten Strapazen kämpfend kehrte er in 1837 nach Schofchong'im Betschuenenlande und bald darauf nach Europa zurück. Dr. Holub gedenkt mebrere Monate in den Ver. Staaten zu verweilen. So geh eö einmal in der Welt! Da plagt und fchindet sich Jernand ein ganzes Leben lang, schachert schließlich mit vieler Mühe einige Millionchen zusammen, gerade genug, um sich auf seine alten Tage eine liebenswürdige, junge Haushälterin halten zu können.' dannwird er plötzlich in's Jenseits abberufen, während die trau-emden-Erben sich um daS sauer erworbene Geld herulllstreiten.- Mitunter werden dann Sächelchen über den theueren- .Entschlafenen erzählt.welche dem ' Verstorbenen selbst die Ruhe im Grabe rauben würden, wenn ihn nicht ein gütiges Schicksal auö dem Bereich aller Skandale entrückt bätte. Der frühere .Schiffbauer Eckford Webb in New Fork war auch fo ein armer, geplagter Millwnär; feine letzten Jahre würden ihm durch eine hübsche Haush'älterin recht angenehm: gewürzt, , und ehe er von dieser Welt Abschied nahm, da. vermachte er seiner . guten,, auf-, merksamen .und liebevollen 'Gesellschafterin und Haushälterin-, Frau Jessie Ranken, einen beträchtlichen Theil seines , Vermögens. Kaum hatte der gute Alte seine Äugten im Tode geschlossen,' da ging der wild: Tanz seiner. Er ben los; seit zwei Jahren -streiten sie sich 'schon in den Gerichten herum und wollen die brave Haushälterin um ihr Erbtheil bringen. .Frau. Ranken hat zwar bis jetzt ihr Recht zu wahren gewußt, kürzlich wurde, jedoch der Krieg gegen, sie von ' Neuem eröffnet. Der Kläger ist diesmal William H. James, ein Neffe deS Verstorbenen. Er behauptete!.im. Nachlaßgerichte, daß die Haushälterin durch Frauenlist und sonstige Künste- das Herz und den Kopf des armen Millionärs verdreh! und einen ungesetzlichen Einfluß auf ihn ausgeübt habe, ' Der alte Millionar. wollte, nur eine , ledige Haushältrin. da dieselben treuer und liebenswürdiger seien; trotzdem Frau Ranken nun verheirathet war, soll sie sich als ledig ausgegeben haben. Oon Nnttanve. . , In Posen gerieth der Rollschaffner Prech mit dem Arbeiter Radziszewski in Streit, in dessen Verlaufe Radziszewski Prech mit einem Dsesser derartig, in .die linke Halsseite stach, daß der Tod sofort eintrat. Der Thäter wurde verhaftet... j Ein furchtbares Jagdunglllck ereignete sich während einer Hochwildjagd im Revier . Bouillon-Sedan. . Vier Kinder, welche im' Gebüsche spielten, wurden von ungeschickten Jägern, die einer französischen . Jagdgesellschaft . angehörten, erschossen. Die betreffenden Jäger stellten sich selbst dem Gerichte.N a ch d e r a m t l i ch e n S t atistik gab eS im letzten Jahre in Jrland 611 Personen, die 95 Jahre oder mehr alt warin. Davon waren 293 Männer und 316 Frauen. 66 Männe: und .73 Frauen waren 100 Jahre alt oder noch älter. . Bei Manchen läßt sich allerdings. daZ Geburtsjahr n'.cht mit Sicherheit feststellen.' , . j Die von Philadelphia mit. Petroleum. nach Neapel bestimmte italienische Brigg Scutolo wurde . aus der 'Höhe von Cap TreS ForcaS von mehreren mit bewaffneten Rifiöten besetzten Booten umzingelt 'und .'geentert. zDie Mannschaft-wurde schließlich über, wältigt, mißhandelt und gänzlich auS geraubt.'. In beklagenswerthem Zu-' stand, ohne jegliche Kleidung erreichten sie mit ihrem Schiff bei Älmeria die spanische Küste. Daß dieses Piraten, th um unmittelbar vor den Ahoren Eu-'

Dr. August Köttkg's Hamburger Tropfen. Gegen Dyspepsie Uebelkcit, Diese so gewöhnliSen Kranlbeiten haben SauereS Anfstofzeu, U.f.W. ihren Ursprung im Magen. Der Magentr 1 t m Zft hat Nicht die zur gesunden Verdauung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allaemeine Scbwäcte des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Bittöse Beschwerden bekunden ein Trägheit des AuZ. scheibungS-OrganS der Lcber und Unregelmäßigkeit in den Funktionen der versSiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten Organe. ' 5Lenn ein Uederfluß von Galle im Blute zurückbleibt treten biliese Beschwerden auf, welche sich durch gelbliches Aussehen der Haut. u. s. w anzeigen. Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August König'S Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. Li. Vcrkobs Cvel Heilt NheumatiSmuS, Neuralgie. Nüc?enschu:erzen Verletzungeu.

rooas oon ben Mächten geduldet wird, ist in der That unglaublich. I n d e n l eH t e n T ag e n haben Checkfälscher, anscheinend Engländer ..odz? . Amerikaner,:-' verschiedene, Städte im Elsaß besucht, und BankHäuser betrogen. Die Fälscher benutzten Formulare von Banken in Chicago und London und fälschten die Unterschriften, je nachdem das betreffende zu beschwindelnde Bankhaus mit den ausländischen Bankhäusern in Verbindung stand. Die Gauner sind anscheinend' genau unterrichtet. Bei einem BankHause in Straßburg erhoben die Schwindler auf einen gefälschten Check L000Mark. L)er Capellmeister des in Fünfkirchen garnisonirenden 44. ?lnfanterie-Negiments Moriz Kittel bat sich erdolcht. Kittel war dem Trunke ergeben und hatte Diele drückende Schulden, die ihn auch in- den Tod getrieben haben dürften. Anläßlich des im September gefeierten 100jährigen Jubiläums der Vierundvierziger" widmete Kittel dem Regiments inen Festmarsch und erhielt deshalb vom Erzherzog Albrecht, der bekanntlich Inhaber dieses Regiments ist, einen Brillantring zumGeschenke. Das traurige Ende des begabten Musikers erregt allgemeine Theilnahme. Eine überraschende Entdeckung ist in einem Dorfe des ostpreußischen Kreifes Stallupönen gemacht worden. Der Altstr W. hatte im Alter, von über 60 Jahren bin Entfchluß gefaßt, nochmals in den Ehestand zu treten. B?i Bestellung des standesamtlichen Aufgebotes stellte sich aus seinen Papieren jedoch heraus, daß W. seinen Namen nicht zu Recht führen dürfe, da er außereyelich geboren ist. In Folge dieser Entdeckung mußte der betreffende Standesbeamte die gchtzliche Aufbietung und Trauung verweigern, und der heirathslustige Alte wird sich gedulden müssen, bis sein rechter Name durch , gerichtliches Erkenntniß festgestellt sein wird. Falls ihm der während mehr als einem halben Jahrhundert geführte Name abgesprochn werden sollte, dürfte auch seine erste Ehe, aus der mehrere fchon lange verheirathete Kinder hervorgegangen sind, urgiltig fein. Hochbetagt starb dieser Tage in Niederoderwitz bei Zittau ein armer Weber Namens WilhelmWauer, der in der, ganzen Gegend die größte Achtung genoß infolge einer Heldenthat,, die er während der Hochfluth am 14. Juni 1880 vollbrachte. Wauer, der damals bereits ein 60jährig;r Greis war, rettete an jenem Schreckenstage elf Menschenleben aus einem von den Wogen bereits hochumflutheten und dem Einsturz nahen Hause. Kaum war ihm dieses edle Rettungswerk gelungen, als sich Wauer wieder opfermuthig in die Gefahr stürzte, um die geringen, sauer erworbenen Ersparnisse einer armen alten Frau, die ihn flehentlich bat, aus der bereits in allen Fugen krachenden Wohnung zu holen. Wauer, dessen That um so mehr 'zu bewundern ist.als er selbst von ächlichem Körper war, erhielt damals die silberne Rettungsmedaille und ein Ehrendiplom als äußere. Anerkennung. für fern todesmutiges Eingreifen. Nie in seinem Leben hat Wauer indessen die Rettungsmedaille getragen; fein schlichter Sinn war zufrieden . damit. daß ihm das Rettungswerk gelungen und daß seine Mitbürger ihn, der Aermsten einer, achteten und ehrten. .Eine-fatale Ueberraschung wurde einem Gefangenen des Rummelsburger Filiälgefängnisses zu Theil. Ein Tempelhofer Gendarm erschien in der Gefängniß-Erpedition und ersuchte um Vorführung des Arbeiters Städer aus Tempelhof, welcher daselbst seit dem 1. November eine dierwöchige Gefängnißstrafe zu verbüßen hat. Nachdem ein Aufseherden Sann herbeigeschafft -hatte, erklärte der Gendarm: , Das" ist ja gar nicht Städer. das ist ja hz Falzer Weiß.Der Gefangene wurde kreidebleich und gab nun kleinlaut zu, daß ihn Städer bewogen habe, gegen eine Entsch'ädigung von 40 Mark die vier Wochen ?n seiner Stelle ' abzubrummen, und baß er sich unter dem ihm' nicht zu kommenden Namen Städer in die Gefängnißregister habe eintragen lassen, uch daö Aufnahmeprotokoll - mit die-s-m Namen unterschrieben habe. ' Die Strafhast wurde' nun jäh .nterbrochen, doch; trat sofort die' Unterfujhungshaft an deren Stelle. Städer. der richtige, wurde sofort gesänglich ungezogen, und Beide haben nun ein eeueS Strafverfahren wegen bei; unternommenen Schiebung" zu gewärgen. rn Nudy'S Ptte Suppository wird garantirt für die Heilung von - Hämorrhoiden und Verstop'ung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50Ct. die Box. Schicke zwei Posnnarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, j kegistrirten Apotheker, Lancafter, Pa. Postkars.eu nickt beantwortet. Zu der kaufen in allen guten Apotheken. Word Broö., A. Kiefer Co. und Daniel Stevart. Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd.

Bedenken Sie, daß die Wisconson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapolis und dem

Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Llme zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wrro. Bedenken Sie ferner daß die Wis confin Central die bedeutendsten Punkte rn Wisconsin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht alö irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß ber.Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an Jas. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wis Feine alte L-J Weine finden Sie in bester Vukwahl und jeder Sorte bei P LQs5kKs Weinkeller: No. 33 Süd Delaware Str. Billigsts Vreifs. Freie, prompte Wliefkrung nach allen Stadttheilen. Televbo 16. BriU'S Dampf Färberei. ltadttrri87l.) Herrenkleider gereinigt, gefärbt nd rfnenn. Damenkleider gereinigt und gefärbt ohne bis sei den zu zert' ennen. Svikenvordänge u. Slzenili' vortikren gereinigt. Glacee Hodsde gerei gt. Waaren werden adgedolt und abgeliefert 36 38 arsachettS Nvenue. ZweiaaescbSft : 91. 5llwolS trabe. Dr. F. B ü h l e r, Wohnung : 120 OK Mc5arty Straße Office: Ost Market Straße. Svrech'lunven in der Wohnung Übt Herrn. 5 Ndr aö.. 7 Ubr bendb. Sprechstunden in der Ofnre: 9 10 Uhr Vorm.. und uor vtacprn. tttnnn Sprechstundr: Sonntag! nur Vormittag. Dr. THEO. A. WAGNER hat seine Osfte nach No. 9 Nord Delaware Str. verlegt, und wird sich freuen seine Patienten und Freunde dort zu empfanden. Sprechstunden 10 Uhr Vorm.: i 4 Uhr caaim.; ?onkags: jio ii uyr Borm. Telephon 843. Dr. I. A. Sutelisse, eschaMat sich anlschlieklich mit tu ittxitli&t fallen und mit 3rf&lctl und titln Tasttttttn. 93. 05 Oft VlaxUt Ctrcftc. Lsfiee-Stunden : 8 ttt 10 Uhr Senn. 1 ttl I ast ikcom. ttcv.ntnc, asljntoisyj. Xtlt ; vi. S. C. tete, Deutscher Zahn - Aizt 0. 8$ Nord Pevnsyldnw Äts. at trd jf CJunfS ctts&)t. Dr. C. N. Schaefer, ZSrzt und Shirnrg, o. 430 Nadissn venue, nahe Morris Str. EprechSunde : 8 0:80 Uhr Wrrst, J4 Mir aanitapf, , uyr venv. Televbon 8?. Dr. Burckhardt, Deutscher Arzt. Okfiee und Wohnung' No. 382 Süd Meridian Str. Offtre-Stunden : 8 bis 9 Uhr ?ora. 1 di 8 :lhr Nach. 7dit 8Ukr lbdk. Sreg 8 9 Vormittag. . Trlevbo 80. tWhkH.W WMM Injektion. Eine permanente Kur t der hartnick,aste Fälle ron Sonorrhea nd vsicci, aaianiivi in von s vtt t ani eine andere ehanelung nfitbig. un ebne fci an ' i ekelnde 9cuitate bt einnehmen ton fiu ! ; bete, opaida ebtx Landeldl. Z.Ferreck S. ( . krou' achsolger). V0l)kr, asis. er, ' v uiuii uon a u r n i.iuaniiipii. - 'v IAN IDEAL FAMlLY MEDlClNEi lor iMicestl Hiiions. llchdaeke. .Cn.tlpMlon, üad Cwplextn. Wflle ;rth. and all disordeia of Uie gtornacti. virtr tna üoweis. aet frentlj ret prornntiy Ferfact RIPANS TAPÜ1 F digsestlon lolloura tLcii- uo Söld ' Dy aroiuorn byrnalL Bx ist tüü), 75c Pack&re (4 boxe), tX ! V OÄIJIJACWUtirTT KirA.i . iil-,. II' AI. IU -i fw lora. Zermalmten und ganzen T o e zu Haben bei der Inäoll Gas Co.

miMi

i

m

ji wri

. i

' , . .T--T . . -"V MMMKMWMtz MMRWWHkÄ ' . "v-' 2. C.- -; r-V. Jr

- JiV ; : v::u Kr uwa jo Umzug dcrTicket-Ofsice ,4MhA'.'iiMV'. i "-r Die ülonoii Monte hat ihre Ticket-Ofsice dcn Ccke Illinois und Kentuöy Ave., nach 2 West Wasblngtonstr. verlegt, der alten "Bce Hive,"' Ecke Meridia Ltrake. Die Mono ist die beste Linie nach Chicago und dem NordWesten. Vorzugs Raten nach Denver und allen Punkten des Nordwestenö. I. D. Baldwin, D. P. L. Feuer Alarm Signale, 4 Pennsylvania und MarÜet. 6 önglisHZ Opernhaus. 6 Goft und New Jor!. 7 Noble und Michigan. 8 New Jerfeystr. und MffausetS V?, 9 Pine und North. 10 Market und Pine. 11 Hauptquartier deS Feuer'Depsrt'mtö. 12 St. Clair und Cft Str. 12 No. 2 Svr'nhs, Mass. Ave. nahe Noble. 13 Delaware Str. und Fort Wayne Ave. 14 New Jersey Str. und Fort Waune Ave. 13 Peru Str. und Massachusetts Ave. 16 Christian Ave. und Ash Str. 17 Park Ave. und Butler Str. 13 Columbia und Malott Ave. lg Archer und John Str. 123 No. 9 Schlauchhaus, Ash und 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. 125 Central und Lincoln Avenue. 12g landcs Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Hill Ave. 128 Central Ave. und Achte Str. 129 Auöstellungs-Gebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Rohamvton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delaware Str. 136 Alabama und North Str. 137 Newmann und Achte Str. 133 College Avenue und Irwin. 21 Illinois und St. Joseph Str.' 23 Pennsylvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 23 No. 5 Svr'nhaus, . nahe LlttnoiSstr. 2 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michiqan Str. 23 Pennsylvania und Künste Str. 23 Missssiivpi und Vierte Str. U12 Tennessee und William Str. 213 Pennsyloonia und Michigun Str. 214 Illinois und Herbert Str. 215 Waisenheimath für Farbige. 216 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clisford und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs., Ind. Ave. u.Mlch. St. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 35 Blake und New York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Stadt'Hospital. 33 Blake und North Str. 89 Michigan und Agnes Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Tritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhaus, Wash. nahe West SW 42 Geißendorf und Washington Str. 43 Missouri und New 9)orf Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan's Schlachthaus. 49 Jndianola. 3 Sauares vom Fluß. 412 Missouri und Mailand Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Morris und Church Str. 421 0. 2. u. W. Rundbaus. ekl. vom Flu 423 IrrenÄ1yl. 424 Mi len Ave. und National Stoad. 51 No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. Merrill. 52 Illinois und Louisiana Str. 53 West und McCarty Str. 5; West und South Etr, 56 Mississippi und Qenry Str. 57 Meridian und Räy Str. 53 No. 10 Echlauchhs, MorriS u. Mad. As. 59 Madison Ave. und Tunlap Str. 512 West und Nockmood Str.' 513 Kentucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Str. 51 Illinois und Kansas Str. 517 Morris und Takota Str. 513 Morris und Church Str. 51 Tennessee und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. 523 Morris Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken u. LeiterHau3, Eouthstr. 62 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Delaware und McCarty Str. 64 East und McCarty Str. 65 New Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bradlha Str. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 612 McKernan und Dougherto Str. 613 (rast Str. und Lincoln La'ne. 314 East und Beecher Str. 615 Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhaus, Lirg Ave. u. Hua. 72 Galt und Gevrgia Straße. 73 Cedar und Clm Str. 74 Benton und (Zeorgia Str. 75 Cnglish Ave. und Pine Str. 76 Dillon und Bates Str. 73 No. 13 Spr'nhaus, Prospekt u. Dillo. 79 Fletcher Ave. und Dillon Str. 712 Spruce und Prospekt Str. 713 English Ave. und Laurel Str. 714 Willow und Olive Str. 715 Cbelbo und Aeecker ß-tr. 716 Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lexington Avenue und Linden Straße. 723 Fletcher Avenue und Spruce Straße. 724 Tucker und Dorsey's Fabrik. oi narret ur.o New Jersey Str. 82 Washington und Delaware Str. 63 Cast und Pearl Str. 64 New Nork und David?. 85 Taub stummen Änstclt. 56 Ver. Staaten Arsenal. 87 Orient! und Washington Str. 89 Zvrauen'Reformatorium. 312 No. 8 Scblaucödaus. Ost moTh 813 Market und Noble &ir ' " 814 Ohio und Harvey Str. 815 Arsenal Avenue und Ohio Stretze. 321 Pan Handle Eisenbahn. Chsxs uaicoir uno Zarter Str. l No.7 Spr'nhaus. Maryland nahe Ve?i. 92 Meridian und Ceorgia Str. ' 33 Meridian und Süd Str. &4 Pennsylvania und Louisiana Str. 95 Alabama Str. und Virginia Loe. Spe, tal. Signale. Ersten 2 Schläge, zweiter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alar. Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch augeÜeJ 8 Schläge, weniger Wasserdruck. 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittags. CS Die ersten 12 ßimas rr. - --i rj itvvt. v. uandla ausaeillaaen. hei hm (nf.nVM . , ' . ' " .hWHf roerden die Hundert., Cir Z Ufern ctixnrt vzzz.