Indiana Tribüne, Volume 18, Number 70, Indianapolis, Marion County, 27 November 1894 — Page 1

A A 00 (esen Sie die Offerte der Tribüne" für Unsere Weltausstellung ! AO K rlC AA (esen Sie die Offerte der Tribüne" wo: US A v v l5 W für LUV V y W V V w j y y V Unsere "Weltausllellung ! Jahrgaug 18 Ofstee : tto. 18 Süd Sladama Otraße. No. 7 Indianapolis, Indiana Dienstag, den 27. November 1894.

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Offizieller

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' . Aktiva ' Unlcin $ 640535 72 Vereinigte Stauen BondZ. ...... . . 250,000 00 Stadt Indianapolis, Marion und andere County VsndS . . . . . . . ; 609,9V6 94 - " Baarinitte l: " In Banken . . . . ; : ... . $598.238.45 Beim Der. Staaten Schatzamt .... 8,50000 aar (Gold 5326,000 00) 436,616 27 . $1,043,254 72 Bond.Prämien 12,000 00 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln tc 17,000 00 $2,472,787 38 1 Passiva. Eingezahltes Kapital. $ 800,000 00 Ueöerschuß'Fond und Gewinne '. 119,694 75 NationalbankNoten im Umlauf 228,750 tt Depositen 1,829,442 63 $2,472,787 88 John P. Frenzel, Präsident. Otto N. Frenzel, Kasfirer. ... O. F. Frenzel, Assistent-Kasfirer.

Ossice der Mmß bi hm iA Z7. November 1804. Die associlrtkn van?en von Indianapolis sind am Tonnerftaz, 29. SZovembzr (DanksogunaStag) i:;$tojTen. Hn diesem Tage fällige Wechsel, müs am r?it'.och. den ZZ. Vovember bkjilc werden. N reder 'ck BaggS. Manager. 29. Ktittringsfost des feta? üsbfitetefip-feflss in der Munnerckor-Halle ent Dienstag, den 27. Nov. Eintritt t $1.00, Großer Masken - Ball bei Sozial. Sängerbundes am Donnerstag (Danksagungstag), 29. November in dir Columbia Halle. Eintritt 25 Cents a Person. Bendetine ;ye OorMÄ empfiehlt sich besonder? für Erkältungen und alle Arten Halsao w. mm un Lungenübel. Hergestellt von No. 35 Oft Mailand Straße. Zu haben in allen Apotheken. Nur S1.50 per Stück -fürHarzer Canarien - Vögel. Jede SFoSe veue Sendung aller 'Arten Ldgel. Käfige. Saamen, Futter, AquariaS, SlobeS, G?lrsifche je. beim Dutzend eher Stück, bet C. F. Klepper, SklSsnla. 13 VlafSaibulettt Ave. George Herrniairn ZsiHsttbsftattev, nrc. . r :i s 1 i5it. , n V H to V ' CHSxi 12, 12- üt

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Bericht

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den S. Oktober 1891. Lditorielles. Gestern Abend wurde zur Abwechölung wieder einmal ein Mann niedergeschlagen und beraubt. Daß er nicht getödtet wurde, war Zufall. Unterdeß aber fahren unser weiser Bürgermeister und unser weiser Polizeichef fort, auf Wirthe zu fahnden, die daS Verbrechen begehen, die Polizeistunde zu verletzen, und unsere Po lizisten lungern um die Wirthschaften herum, den Befehlen ihrer Vorgesetz ten folgend. Die Mäuse haben naürlich freies Spiel, wenn die Katze aus ist. ES ist ein frevelhaftes Spiel, das da unsere Behörden treiben. Sie geben die Sicherheit der Bürger ihrem Rachegesühl und ihrer Scheinheiligkeit pceiS. Im Augenblick hat sich wieder eine ganz verrückte Idee des Protzen humö bemächtigt: eine Schwärmerei ür Napoleon und die napoleonische Zeit. Die Zeitungen publiziren Napoleon'Biographieen, und die Frauen der Upper Ten Thousand veranstalen Napoleonic Tcas, wobei die Ta men daS Cottüm jener Zeit tragen und daö Tischgeschirr die Form deS Tisch, geschiireS jener Zeit Hat. AIS vor einiger Zeit eine Anzahl Abenteurer einer braunen Königin ihr Land stahlen und dieselbe sich daö nich ruhig gefallen lassen mochte, da em pörte man sich gegen Jeden, der sich dagegen auflehnte, die Republik an Stelle der Monarchie zu setzen. So nannte man nämlich den Diebstahl. Jetzt begeistern sich unsere sogenannten republikanischen Damen und Herren ür einen der größten Despoten, den die Welt je gesehen und der den Landerdiebstahl im Großen betrieb. Wir wüßten daö nicht zusammenzum . , reimen, wenn wir mar an ote woa ichfeit glaubten, daß eS hauptsächlich der Diebstahl ist, für den man sich be geistert. Wir hoffen, daß die Republikaner die in Aussicht genommene FinanzPolitik auch ausführen. Nicht des. halb, weil wir sie für richtig halten, sonder weil dadurch der kapitalistische Charakter der Partei klar und deutlich gezeigt wird. Wenn die Regierung die GreenbackS einlöst, muß sie sich daS Geld dazu verschaffen, d. h. sie muß eS pumpen und muß natürlich Zinsen da für zahlen; wir wüßten nicht, wie sie eS anders machen sollte, alS an Stelle der GreenbackS verzinsliche Bondö auS,uaeben. Dab eS für daS Volk besser ist, Zinsen zu bezahlen, vird wohl jeder Bankier und Kapitalist begreifen, und wenn daS Lolk dumm genug ist, dieS nicht einzusehen, dann kann doch der Kapitalist nicht dafür. Und doch, wenn man sich die Geschichte so recht ansieht, so magS wohl ebensogut, wenn nicht besser sein, alS die gegenwärtige demokratische Finanz Politik. Denn diese ist nichts als ein einfältiges Zwickmuhlsplel. Dle Re gierung unterhält zur Sicherung der Greenback-Zirkulation eine Goldreserve von 10Q Millionen. Die Reserve sank durch Soldversendungen auf etwa 70 Millionen herab und die Regierung pumpte 50 Millionen Gold um die Reserve wieder auf ihre Hohe zu bringen. Kaum war daS geschehen, so singen die Bankiers ihr Spiel von Zeaem an. Sie schiften Silber und

Papiergeld inS Schatzamt und ließen sich Gold dafür geben. Die Regierung muß daö schon thun, denn wofür hätten wir sonst Goldwährung Bald darauf war die Goldreserve wieder aus sechzig Millionen herabgesunken. Jetzt werden nochmals. für 50 Millionen Bonds

ausgegeben, in Wirklichkeit für nahezu 60 Millionen, Denn die BondS tragen 5 Prozent und die? Regierung erhUt ein Prämium, daS die S Prozent deckt, so da. die -Regierung in Wirklichkeit nur-2 Prozent zahlt. Nun fragt eS sich bloß, wie lange eS dauern wird, nachdem die Regierung durch diesen Pump die Reserve wieder auf 100 Millionen gebracht hat, bis die Banken daS Spiel wieder von vorne anfangen werden. Sie werden wieder Gold an sich ziehen, und nach einigen Monaten wird die Regierung wieder Gold pumpen müssen, um dle Reserve aufzufrischen und so fort,' wer weiß, wie lange. Da mag eö denn gerade so gut sein, denrHunde den Schwanz auf einmal, anstatt stückweise abzuhauen. Wir befinden unS nun einmal unter d:r Herrschaft deS Kapitals, die hohe Finanz spielt mit der Regierung, wie dle Katze mit der MauS und t eher und je kräftiger und eindringlicher daS zum Bewußtsein deS Volkes gebracht wird, um so besser. Also man tau, wie der Plattdeutsche sagt. DaS Volk hat die Partei deS großen Kapitals und der Monopole in die Herrschaft eingesetzt, die hohe Finanz wäre dumm, wenn sie nicht , den Vortheil daraus zöge. Wenn daS Volk nicht anders als durch Erfahrung klug werden will, eh bien, dann sollS so sein. ImlilllllchriGen. Inland. Wetteraussichten. Schönes, kälteres Wetter heute und Mittwoch. '. ' 11 1 ' 1 UM " V 0 m orientalischenKriege. Washington, D., C., 26. Nov. Der . hiesigen japanesischen Gesandtschaff ist eine amtliche Bestätigung der Nachricht zugegangen, daß Port Arthur sich in den Haneen der Japanesen befindet, doch wird nichts Neues hinzugefügt. S 0 ko h a ma , 26. Nov. Der Zeitungö'Korrespondent, welcher während rend deS SturmeS auf Port Arthur getödtet wurde, war ein Japanese. 6 heißt jetzt, daß der Verlust der hinesen während der Kämpfe um Port Arthur :!000 Mann betragen hat. ES wird berichtet, eine große Anzahl chinefischer Truppen sei in öer Nacht deS 21. November auf einem Wege durchgebrannt, welchen die Japanesen für sie absichtlich offengelassen hätten. Diepopuliftische Stimmenzahl. New gork. 26. Nov. Die World veröffentlicht heute daS Wahl resultat im Lande. Die People'S Party" hat eS im Lande auf 1.636,000 Stimmen gebracht, gegen 1,041,284 Stimmen in 1892, eine Zunahme von 600,000 in zwei Jahren. H11 Die ökonomische Kraft deß BierS. Milwaukee, 27. Nov. Die Pabst und Schlitz Brau-Compagnieen haben die Organisation einer Eisen bahn-Gesellschast zu Stande gebracht, welche eine Eisenbahn im Staate Mis fisfippi bauen will. Der Name dieser Compagnie ist The Mississippi & Northern" und die Beamten find: Präsident, Gustav Pabst ; Vice-Pra-sident, Alfred Uihlein ; Schatzmeister, August Uihlein; Sekretär, S. L. Phil. lipS. AuSpeitschun g von Gefang e n e n. Willmington, Del., 27. Nov. Sheriff GillS von Newcastle County hatte gestern fünf Gefangene gesetz mäßig auszupeitschen. Die barbarische Prozedur fand am Whipping Vost im Gesängn'ßhof gals. ES war sein erstes Experiment, aber da-in jedem Menschen eine Bestie steckt, namentlich in den Sbirrea deS Staate?, so entledigte er sich seiner Aufgabe mit Gschick. ' Streitbare Z eit ung t 1 u t. Virmiqgham, Ala., 27. Nov. gestern hatte der Sunday Star" den

Ex-Congreßmann Hewitt, Vorsitzender deS demokratischen. StaalS - Comites, einen Republikaner genannt. Heute Morgen früh fand. . sich Perkiniein Schwiegersohn Hewitt'S, bei drq Re-

dakteur Len Button ein und vergriff sich an idm thatlich. .' Outton verstand keinen Spaß und ks erfolst'e eieh.ikflige'Schlacht, äub'lch ttlizi Mit zerbrochenem ' NskeäöÄn,' i'vztn . der- " . . . . . --' . ., T . - schwollenea Auge un? Knemn lessuren hervorging, während Outton einen -f. t w. . . ':. . ' : ff ... . ourazolszenen räumen, .einc ßc.ijcnc Wange und andere Ehrenzeichen davontrug. Der ganze Hlreit vereine Folge, der., städtischen: Wahlkampagne. ; . ? -v' S 0 wird'S gemacht. 3 st auch 1 Cen'tErhöhnng'werth. PittSbürg,26 Nov. Die New Sork & Cleveland GaS Coal Co. hat die Löhne ihrer Minenarbeiter in Plüm und Sandh Creek von 55 auf 60 CeptS per Tonne erhöht, wogegen fit) die Arbeiter durch Unterschrift haben derpflichten müssen, keiner Arbeiter-Orga-nisation beizutreten. An der Lohnsteigerung nahmen 2000 Arbeiter theil. Die Gesellschaft genießt einen Diffei-rential-Frachtzoll von sechs CentSund eS wurde beschlossen, diesen den Leuten zuzuwenden. iHi "' F e l d zu g g e g en d ie C 0 0 k'sche Bande. F t. S m i t h, Ark., 26. November. Marschall Crump ' kehrte ' gestern auS Washington zurück und begab sich sofort r.ach.MuSeogee, 3. T., um mit Marschall McAllester über daS den Banditen gegenüber einzuschlagende Verfahren zu berathschlagen. Es heißt, eS solle sofort gegen die ook'lche Bande auf Kosten der Bundesregierung vorgegangen werden. ' Wie auS-Wagoner gemeldet wird. wurde in der Näher von Bragg Station von sieben Berittenen bei Hellem Tage ein Versuch gemacht, einen Gütüerzug anzuhalten. Maschinist und Heizer gaben ledoch der Maschine.-vol-len Dampf, legte sich nieder ' und obgleich mehrere Schußsalven abgegeben wurden und Kugeln die Kabuse durchlöcherten, entkam man doch glücklich. ' in ' Ausland. TineUeberraschung. B e r l i n, 27 Nov. S wird ofsinös verkündet, daß die Anli. UmsturzNovelle unter Ausschluß aller übrigen Gesetzentwürfe dem Reichstage am 5. Dezember vorgelegt werden würde. DieS hat Ursache zu vielen Beschwerden gegeben. ES wird vorausgesagt, daß der Reichstag die Vorlage verwerfen und die Negierung den- Reichstag. auflösen werde. Eine Niederlage der deutschen Regierung inAuSficht gestellt. Vor Weihnachten -wird sich die Frage noch entscheiden. Berlin, 26. Nov. ES werden Vorbereitungen getroffen, BiSmarck'S Geburtstag in imposanter Weise zu seiern. 3n allen Großstädten DeutschlandS ryird jetzt systematische BiSmarckPropaganda betrieben. Die Opposition gegen die neue Sozialistenvorlage, die am 5. Dezember im Reichstag eingebracht werden soll, wird zusehends stärker und eine Niederlage der Regierung ist sehr wahrscheinlich. Die Folge wurde selbstverständlich Auflösung deS Reichstags sein. Die Klerikalen sind ebenfalls zum großen Theil gegen die neuen sozialistischen Maßregen. Wie die Sache jetzt liegt, sind die Aussichten der Regierung, ihren Lieblingsplan, durchzusetzen, sehr ungünstig. Deutsche Tageszeitung", das Organ der Agrarier, warnt die Regierung, nicht eine Neuwahl heraufzubeschwören, ehe sie nicht ihren StandPunkt in der Agrarierfrage klar präzisirt habe, da der Einfluß der Agrarier bei der nächsten Wahl nicht zu unter schätzen sei. Pik Minister sollten sich nicht einbilden, daß sie mit dem Geschrei: Nieder mit der Revolution l" eine erfolgreiche Campagne führen können. Die Clerikalen in Süd- und West-Deu.tschland haben sich entschieden gegen die Anti - Sozialisten - Porlage ausgesprochen. Vor Weihnachten wird man wahrscheinlich noch daS Schicksal der Vortage erfahren. - Die ostpreußischen Junker haben den.

Ackerbauminister ersucht, er möge die russischen Getreidehändler auS den Ost seehäfen vertreiben. Die Debatte zwischen Bebel und VoAmar ist noch nicht beendigt. Vollmar hat soeben eine Serie von Arti-

keln ver.össent, worin er sich verwahrt gegen Bebet's schulmeisternden" Ton. Bebel; verdiene getadelt'- zu 'werden, Vaß er den bairischen Sozialdemokraten seine bestimmte Taktik aufdrängen will. Der Vorwurs,' die bairischen Sozialisten drohten mit Austritt aus der Partei, bestehe in dem Fiebergeift BebelS. . Der Volkswille", daS Hannover'sche Partei.Organ. erklärt, eö sei BebelS Pflicht, die Sache vorläufig auf sich beruhen zu lassen. Die Erfahrung werde zeigen, wer Recht hatte. UebrigenS habe sich Bebel den Parteibeschlössen gerade so gut zu fügen, wie jeder andere Parteigenosse. .Vollmar weist in seinem Schlußartikel über den Frankfurter Congreß darauf hin, daß die bairischen Sozialisten die letzten sein würden, die die Einigkeit der Partei gefährdeten. Sie wüßten so gut wie Bebel, 'daß gerade jetzt geschlossenes Vorgehen eine dringende Nothwendigkeit ist. UM D i e Vermählung des russischen Kaisers. St. Petersburg, 26. Nov. Um 1 Uhr 20 Nachmittag kündigten die Geschütze der Festung an, daß die Vermählung deö Kaisers Nikolaus II. mit der.Prinzesfin Alij von Hessen-Darmstadt vollzogen ist. Zur Zeit, um welche diese Depesche abgeht, nehmen die Neuvermählten die Glückwünsche der Hochze'tsgäste im PalaiS entgegen. , ,, , Verbot amerikanischer Zeitun gen in der Türkei. Konstantinopel, 27. Novbr. DaS neue Edikt, welche die Beschlagnähme aller ausländischen Zkitungen an der Grenz: anordnet, welche Berichl. über die armenischen Schandthaten ent Kalten, verbietet auch alle amerikani schen Zeitungen in der Türkei. Man schreibt diese Maßregel, der türki'chcn Regierung der Haltung zu, welche die amerikanische Presse in der armenlscht Frage eingenommen hat. Neues Opfer Jack the . .RipperS." ..Lon d on.27. Nov. Einehübscke Prostituirte im Alter von etwa 3k. Zahren wurde heute um Mittern chr in einer wenig srequentirten Straße von Kenfington . todt aufgefunden. Die Kehle war ihr von Ohr zu Ohr durä schnitten und einige Blätter behauvten, daß eö sich vm ein neueS Opfer "Jack tks kippr" handele. - Ueber Miethe. Miethe pünktlich einzuziehen und Häuser in guter Ordnung zu erkalten. machen wir zum speziellen Geschäft Ä, Metzger Agentur, Ovd Fellow Hall, zweiter Stock. Wo war die Polizei? Henry Earlv, 92 Union Straße wohnhaft und für Kingan & Co. arbeitend, wurde gestern Abend um $10 Uhr an der Ecke Madison Ave. und Merrill Str. von zwei Kerlen angehalten und beraubt. . Man schlug ihn mit einem Sandsack nieder. Early erhob sich jedoch schnell wieder, doch der an dere Brigant hielt ihm einen Revolver vor und so mußte er eö sich gefallen lassen, daß ihm seine Uhr abgenom nen ward. Early benachrichtigte die Poli zei und gab ihr ein Signalement der beiden Strolche. Herr Early wurde, nach dem Schlag mit dem Sandsack momentan betäubt, und nur der steife Hut, den er auf dem Kopfe hatte, wehrte die Wucht deö Schlages ab, der sonst wohl tödtlich gewesen wäre. Eine volle. Stunde hatte der Beraubte dann in jener doch ziemlich belebten Gegend zu suchen, ehe er einen Polizisten fand. Unsere Po lizei ist unter Powells Kommando vollständig unfähig geworden, die Si cherheit der Bürger auch nur in ganz bescheidenem Maße zu gewährleisten. -, Die Schuld liegt nicht an den Unter gebenen, sondern an dem Borgesetzten, .her seine Unfähigkeit alö Beamter ge nutzsam err?iesk,n h.st. Penn wer die

Hiesiges.

Funktionen der Polizei als Beschützerin der Sicherheit von Leben und Eigenthum, denn der Auöspionirung bel ngloser, ziemlich unschuldiger Vergehen und der Ueberwachung der Sa-

loonS hintansetzt, ist ungeschickt den Pollzeidienst einer großen Stadt zu letten. Die Demoralisation unserer Pdlizei ist Schuld' Powells ..und DennyS. ' .." , in m " Das beste Mittel. Sanft und sorglos ist dein Schlummer Auch vergißt du jeden Kummer, Wenn du trinkest für und für Home Brew" und Columbia" Bier. Ja Flaschen zu beziehen von der Home Brewing Co. Tel. 1050. Die republikanische Lincoln League der 14. Ward ist mit der Ernennung von Z. A. DyneS zum HilfSsheriff höchst unzufrieden und hat dem n einer Resolution scharfen Ausdruck gegeben Sie verlangen feine Absetzung. EXT Daö Grundstuck an der Nordostecke von Washington und Missouri Str., mit 22 Fuß FrontauSdehnung, st für $17.000 in den Besitz von Efroymfon & Wolf übergegangen, die darauf einen Geschäftsblock errichten aollen. $J- Henry Schwinge, der Groceriebesitzer, der kürzlich Konkurs, ansagte, würde gestern von einer KomMission auf seinen Geisteszustand hm untersucht. Er wurde für nicht irrfinnig, aber für daö Opfer eine? langen, starken Alkoholgenusses erklärt. Rückfällige Trinker kurirt. Garantie daß Alkoholiömixö, Opium- und Tabak - Krankheiten kurirt erden. Behandlung und Kost und Logiö $75. Behandlung zu Haufe zu reduzirte Zitaten. Das Conwav Institute. Vmrgbt. Zll. CT Frau Dennis, 36 Buchanan 2ir. wohnend, meldete der Polizei gestern Abend, daß man ihr Portemonnaie mit mehreren Dollars Inhalt gestahlen habe, als sie die 7. Pretbyterianerkirche verlieh Eme Vc schrei' bung deö mutdmaßlichen Tdäterö vernochte sie jedoch nicht zu tiefern. iLs-F Gestern Ab-no wurde ein tr.bruch in das HaaS von 3 P. Lick an der Cherry ötr verübt und einige Kleinigkeiten daraus gestohlen. Annte !uttle, 234 Ost Wadaih Skr . meldete. Saß ihr ein Paar neue Schuhe im .'eithe von $1.60 gestohlen ' worden leten. . KO- Der Sicherheitsrath hielt heute Vormittag e ne kurze Sitzung ad. nur dre Auöbesseruna der verschiedenen Spritzenhäuser waren 7 An gedote eingegangen. Höchste Ar.gebjt $578 92. Kontrakt vergeben an die Lang Steel & 3ron Roosing Co. für $245. Daö nächst niedrigste Ang?bot war $411.13. Der Feuer wehrmann Oscar F. Stehlin reichte seine Resignation ein. Meerschaumpseifen, lange deutsche V seifen, Cigarrenspitzen :c., bei Wm. uöo. 199 OK Washington Str. 7 Eine neue englische Abend zeitung unter dem Titel "The Indianapolis Dispatch' wird gegen Mitte Dezember erscheinen. Die Herauögeber find die Herren Templeton & Rappaport und der letzt:re wird die Leitung deö BlatteS in die Hand nehmen. Die Tendenz derselben wird eine unabhängig fortschrittliche sein. Die Ossice wird sich in No. 24 S. Alabama Str. besiaden. Die Vorbereitungen find nahezu fertig unl auch eine Presse ist für den Preis von $7,500 bereits angekauft. GT A. S. Amer, ein verheirathetcr Versicherungsagent auS ZaneSville, O., der auS jener Stadt mit einer jungen Deutschen, NamenS Mary Diefenbach, verschwand unter Mitkahme von mehreren hundert Dollars, die den verschiedenen von ihm repräsentierten Gesellschaften gehörten, wurde gestern Abend von Detectiv. Thornton trn Spencer Hanse verhaftet. Amer wurde zunächst im Polizeigefängniß unterge bracht, bis die Polizei von ZaneSville ihn requirirt. Er leugnet, dasi er mit dem Mädchen davongereift fei, behaup tet dagegen, daß sie eher hier gewesen sei alö er. Er hatte $S54 bei sich; daö Madchen wurde nicht verhaftet. Reiches, rotheS Blut vird ebenfo naturgemäß von Hood'S Sarsaparilla erzeugt, wie äußerliche Sauberkeit durch häusigen Gebrauch von Seife und Wasser. Dieser große Blutreiniger hertreibt gründlich Skrofeln, Salzfiuß t und allen andern innerlichen Schmutz.

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