Indiana Tribüne, Volume 18, Number 69, Indianapolis, Marion County, 26 November 1894 — Page 2

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Erscheint Täglich und Sonntags. Die tätliche .Tribüne kostet mrt$ den Träger 15 Cent per Woche, die SonntagSTribüne" Cent per Woche. Beide ,usamen 15 Cent ,der KZ Cent? Per rlonat. Per Post außerhalb der Ttdt ueeschickt in Vorausbezahlung 13 per Jahr. ffte t IS Süd Alabama Straß,. it.. ., , Indianapolis, Ind., 26 November '94 Tle Entwickelung von 2llaöka Der Gouverneur von Alaska, Herr James Sheakley, hat soeben dem Departement des Innern seinen Jahresbericht übersandt, der eine Fülle interessanter Mittheilungen über diese unaeheuere. aber noch wenig bekannte Domäne Onkel Sam's enthält. Während des lefcfcn Jahres haben die Fischerelen sowie die Bergwerke reiche Erträge geliefert, die Bevölkerung hat in nolge der. Einwanderung bedeutend zugenommen und' die Bewohner haben sich erer bemerkenswerthen Prosperität erfreut. Der Bau von Sägemühlen und die Entwickelung der Holzindustrie bat !n fast allen Dörfern der Eingebcrenen die herkömmliche Art des Häu serbauens umgestalt. Im Hinblick auf die ungeheuere Ausdehnung des Territoriums und den Mangel aller Trans-Port-wie. Communicationsmittel. welche die Verwaltung und Ueberwachung ungemein ' erschweren, sind weniger Aerbchn vorgekommen, als in dichter besiedelten Ländern, in denen die Cioilisation schon größere Fortschritte ge macht hat. , Zur Verfügung des Gouverneirrö steht ein Detachement eingeöorenerPolizisten, das,' einschließlich von zwei Chefs. 21 Mann zählt. Diese Polizei hat schätzenswerthe Dienste geleistet, indem sie nicht nur den Civilbeamten auf zahlreiche Fragen die erforderliche Auskanft zu ertheilen im Stande war, sondem auch die Fabrikation von Schnaps in den Jndianerdörfern verhinderte, die Nuhe in denselben aufrecht "hielt und Kampfe unter den Eingeborenen derlätete; der Jndianerpolizei siel serner die Aufgabe zu. die Kinder , der Letzleren zum Schulbesuch anzuhalten. Für diese Dienste erhielten die Chefs je $15 und die Uebrigen je $10 pro Monat. . : r Nach der Censusaufnahme hatte Alaska auf seinen 580;100 Quadratweilen 4193 weiße unb23,531 indianisch: Bewohner, unter den Ersteren be fanden sich 445! Frauenbund Mädchen. Gouverneur Sheakley ist der Ansicht, daß die Indianer langsam abnehmen, besonders an der Küste, wo sie mit den Weißen in Berührung' kommen: an der Westküste wird die Abnahme der Indianer durch den Mangel an geeigneter Nahrung verursacht. Diesem Uebelstände hofft man durch die Zucht von Nennthieren, welche zu diesem Zwecke aus Kosten der. Regierung importirt wilden, abhelfen zu können. In der Llufzucht und Ausnutzung diefer nützliien Thiere werden die Eingeborenen in systematischer Weise unterwiesen. Die Eingeborenen von Alaska ziehen sich nicht, wie. die nordamerikanischen Indianer, vor der Civilisation zurück, so.-idern sie: suchen die Ansiedlungen der Weißen sozar auf.- In derNähe der letzteren .finden sich stet Eingeborene in -frr3z Zahl, welche in den Bergwerken i'o.-u-.e Sägemühlen arbeiten und eine a.'rzlte Eiisten.z dem .nomadischen Le ben vorziehen. Ungleich der Rothhaut in den Staaten erhält und verlangt der Alaökaer keine Subsistenzmittel von der Regierung; wird er behandelt, vjt Recht llnV Billigkeit es erheischen. so ist er zusneoen. Das Gesetz, welches den Getränke r,äizn verv:e:el, )i niajtä als eme Farce. Jn allen Niederlassungen" der Weißen wird ' Whisky importirt 'und verkauft. Von dem Handel gibt die Tbatsache, daß der Zollcollector im verslossenen Jahre 776. Gallonen, Whisky nnd Brandy.'. 462 einzelne Flaschen Wsky und 17 Pfund Opium -Alles geschmuggelt mit Beschlag be Uit. eine Andeutung; wieviel mag in das Territorium gelangen, daS die Zöllner nicht zu Gesicht bekommen? . Gras van deeVever. Ein .Noman, .dein das Leb?n q:do b.'n. spielt sich zur Zeit in Masmünster od. Der Held deS Romans ist em ar mer Korbmacher, der sich bis jetzt mit seinem Handwerk - 'schlecht und recht durch ba Leben schlug. - Durch eine eigenthümliche Verkettung der Um stände ist der Mann, der sich erst vcr einiaen Monaten mit einem Mädchen o?ls dem genannten Orte verheirathete, plötzlich reich geworden. Er h:ißt Wambever und ist aus Weiler be! Tbann gebürtkg. Dieser Wambever nun ist dervrosse einer alten Vlaml fiten Grafenfamilie Van der Bevcr. Der 3robvc:ter deS Korbmachers n?ar vor langer, langer .Zelt' als 'Seemann in die Welt hinausgegangen und Hütte sich schließlich in Paris niedergelassen, . . f fV " l V TT3 er iicz verytiralyeie uno ein ziem :?ch lustiges Leben führte. Den Ge swisiern des 'Sttmanns ein Am der von. Ifjrn starb im Wlltt von 42 abrenals Bischof in Belgien p:ßte dessen Treiben nicht; sie kauften sich deshalb von ihm mit 30,000 Franken loi. der Seemann änderte seinen Na men in Wambever um und zog nach dem Elsaß- wo er raschherabkam. Gern Sohn, der Vater des-Romanhil-fcfn. lebte bis vor drei Jahren in Weiler bei Thann. Wambever-Vater hatte auft eine Tochter, die, als Hammer Untftt in dieDzensie einer -Dame in St. Die trat. Vor "Kurzem machte diese rnit der Dienerin eine Reise nach Rom. In demselben Waqenabtbel refand sich noch. -einh alte Dame, die l.on während der ganzen Reise daö Mädchen aufmerksam betrachtet hatte nnb. als beim AuSsteigen in Rom durch ine von dem Kaminermadchen erw:elene Gefälligkeit sich ein Anknuvm::as

nnrgwoien hatte, das Mäöcffen bat. sie noch an demselben Abend zu besu cben. In der Unterredung stellte es sich beraus. daß die alte Dame sich in der Familienähnlichkeit nicht betrogen 'qztte und daß sie die Großtante der jungen

Wamoever war. Sie gab derselben, so ort 30.000 Francs und wollte das Mädchen als Kindesstatt mit nach Brüssel nehmen. Das schlug das Mädchen aber mit dem Hinweise aus. daß es für seine Familie sorgen müsse. Durch Verwendung der Herrin der rangen Wambever ließ sich endlich d?e Großtante herbei, die Familie Wambever als Verwandte anzuerkennen. Sofort ließ sie für jedes FamilienMitglied 80.000 Francs be! einem Notar in Weiler hinterlegen. Das chemalige Kammermädchen.dessen sich das Geschick bedient hat. um die Wambevers wieder zum Glück zu führen, kekam von der Großtante noch emSchloß in Brüssel geschenkt,, in das sie einen ehemaligen Jägerlieutenant alöSchloßberrn einführenill. Das Glück der Familie Wanblver jetzt nennen .sie r- r . -4. V r VM .-n V ... . jf. uaz roieorr mcm o. euer, i r.uaj nicht zu Ende. Jn London'lebt nnmlick ein Bruder der. Großtante der srübere Erzbischof Van -der, Bever,', .der nickt weniaer alS'14 Millionen Francs Vermöqen'desstzen foN , dessen direkte si- t " r c ei'. fm:iy . lzroen lino; üic .ayuigiicüct vzi uimzn Korbmachersamilie, aus Weiler be! Thann. - Die WarhZlt.über die Revolution inOrasitten. Von einem 'Vrasiltaner germanischer Abkunft Eerrn. Geimano .Haßtocher, dessen Großvater. auS der Schweiz eingewandert war, ist unier demTitel die Wahrheit' Zibttie' Revolution eine Broschüre veröffentlicht- worden, welche mancherlei!' öemerkenLwertheEkithüllungen macht. Der Versasser hatte als politischer Gegner von Julio de Castilhos, dem jetzige Präsidenten des Staates Rio Grande do Sul, im Anfang der Erhebung der Fvderalisten(Juni 1892) das Land verlassen müssen, um der Verhaftung zu entgehen. Wie Haßlocher erzählt, gab Gaspar de Sllveir Martins, kurzweg Gaspar genannt, sur die militärischen Chefs die Directive. einen Guerilla-Krieg zu führen, den Feind zu ermüden, aus die Bevölkerung durch Schrecken zu wirken, in der Erwartung, daß die Regierung den Muth verlieren und welchen würde. Unter solcher Leitung artete der Bürgerkrieg in einen Raubkrieg aus, der das Land verwüstete. Privateigenthum wurde, nicht respectirt; eö wurde nicht nur geplündert, sondern auch zerstört aus reiner Lust am VerNichten. Die begangenen Greuel entfremdeten Herrn Haßlocher der Sache der Revolutionäre Schritt vor Schritt. Die stärksten Worte häust er, um das Blutbad am Rio Regro zu brandmar ken. wo General Jsidoro mit seinem durch dreitägige Kämpfe und Wasser Mangel erschöpften Corps auf das Ver sprechen der Schonung von Leib und Leben sich der föderalen Uebermacht er gab, und trotzdem die Gefangenen wie eine Viehherde eingekreist . und Mann für Mann hingemordet wurden. Ist doro wurde nur darum nicht füsilirt, weil die Föderalisten fürchteten, daß dann die Gegner mit dem von' ihnen ge fangenen Oberst . Facundo ebenso . ver fahren würden. Roch ist im Verfasser das Entsetzen lebendig, mit dem er in Artlgas sah wie ein Emigrant aus einem - schmierigen Tuch die ' abgeschnittenen Ohren des am Rio Negro abgeschlachteten Obersten Manoel Pedroso wickelte undl triumphirend vorzeigte. Das war der Charakter, den die Föderalisten dem Kriege gegeben, das waren die Leute, vor deren Herrschast ein gütiges Geschick das Vaterland des Verfassers bewahrt hat. Nichts, sagt er, kann die Barbarei am Rio Negro rechtfertigen, nicht einmal das Recht der Repressalien, wozu keine Veranlassung war, und an einer anderen Stelle betont er, daß die Regierung noch keine Gefangenen hingerichtet hat und daß bei den Revolutionären selbst die Milde bekannt war, mit der sie von vielen Chefs ihrer Geg ner behandelt wurden. Gegen Silveira Martins erhebt der Verfasser den Vor-. Wurf, daß er nicht ein Wort der Mißbilligung, nicht einmal des Bedauerns über die Hekatombe am Rio Negro hatte. Er nannte Herrn Haßlocher einen nervösen .Menschen, als dieser sei ner Empörung über das schreckliche Ereigniß Lust machte, und sein Betragen antipatriotisch. , Aehnlich verhielt sich Gaspar in einem andern Falle der Art. In Quarahym war der gasparistische Chef Ulysses Reverbel mit seiner Bande über die Leute des Manoel Antonio, der ebenfalls der Revolution anhing, aber sogenannter Cassalist war. hergefallen und hatte ihrer viele getödtet. Dr. Adriano Ribeiro rief telegraphisch das Einschreiten Gaspar's an. Dieser tadelte, ihn wegen des Telegramms, schalt ihn exaltirt und nervös denn es handle sich ja. nur um ein halbes Dutzcnd Naltgemachte! Es war wie ein Strafgericht, daß seit dem schmachvol len Tage von .Rio Negro, wie Herr Haßlocher bemerkt, den Revolutionären nichts mehr gelingen 'wollte. Immer weiter riß die Demoralisation ein, die eine Wirkung der Zwistigkeiten und der Eifersucht zwischen den zahlreichen militärischen Führern war. Die Revolution setzte sich aus den verschiedenartig sien Elementen zusammen. Von allem Anfang bestand ein Gegensatz zwischen den Anhängern Gaspar's und den' republikanischen .Dissidenten mit Varros Cassal und Demetrio Ribeiro an der Spitze. Letztere, die Cassalisten, hielt Gaspar weit von sich, so daß er nicht einmal eine Lieferung Krupp'scher Geschütze nebst Munition durch ihre Ver mittlüng annehmen mochte. Mit diesen Leuten will ich nicht in den Himmel sahren", sagte" er; wenn ich sie zum Siegen nöthig hätte, würde ich den Triumph zurückweisen." ' Die einzelnen Corpsführer trauten einander-nicht "und waren selten einig, Gaspar aber uönnte keinem das Ueber

gzmlZzt, vamtt er ihm nicht über den Kopf wachse. Die ehemaligen Militärs harmonirten nicht mit den freien Caudilbos,Salqado vertrug sich nicht mit

Gomercindo Saraiva. Die Uneinigkeit der oberen Führer hatte ihr Gegenbild in der Unbotmäkigleit der unteren. Es kam vor, daß einer der kleineren Chefs mit 00 oder 80 Leuten sich mehrere Tage lang vom Hauptcorps trennte und auf eigene Faust einen Plllnde-rungs-oderRachezeug unternahm. Mit dem Pronunziamento der Flotte kamen neue Elemente hinzu. Dem Admiral Curstodio de Mello traute . Gaspar nicht (vielleicht wegen seiner von früher datirenden Fühlung mit den. Cassalisten) und knüpste heimlich eine Verbindung mit Saldanha da Gama an. Als Grund für den Absall Custodio's vom Marschall Florians weiß der Verfasser nur einen Zwiespalt zwischen beiden über die Behandlung der Angelegenheiten von Rio Grande do Sul anzuführen. Hier mag eingeschaltet werden, daß andere Enthüllungen es 'wahrscheinlich machen, Custodio' habe sich deshalb vonFloriano getrennt, weil dieser nicht die Candidatur Custovio's zum Präsidenten der Republik unterstützen wollte. Bon dem Zeitpunkt, da Custodio nach Santa Catharina ging und Saldanha in Rio allein schaltete, löste sich alle Ordnung auf. Die beiden Revolutionscentren in Rio und in Desterro befehdeten sich. Die sogenannte provisorische Regierung in Desterro war das lächerliche Zerrbild einer solchen. Jeder betrachtete den Andern a?s Verräther und ließ ihn überwachen. Gomercindo ließ denHerren sagen, sein Degen sei die Regierung. Der in Curityba neu creirte Governador von Parana, Doria, begann seine Amtshandlungen mit Ausschreiben einer Anleihe, die der Schrecken realisirte. deren Be stimmung aber bis heuteGeheimrnß geblieben ist. Für den Humor sorgte der zum General ! gemachte Laurentino Filho. Er. ließ sich aller Orten,, wohin er kam, eine Uniform anfertigen und sich in dem goldverschnürten und betreßten Rock photographiren. Der letzte Trumph. den die rebellische Flotte ausspielte, war der Zug nach Rio Grande mit fünf Schiffen und 2100 Mann. Custodio und Salgado hatten, Angst, über die 400 Vertheidiger zu siegen. Wenn sie in Rio Grande sich festsetzten, würden sie in einer Falle gesessen haben, aus der sie. nicht wieder herauskonnten. Nun ist das Trauerspiel aus. und es !st gut, daß Schluß gemach! wird, denn es ist genug des Elends. Gemeinnütziges. Gegen ein gewachsene Nägek. Das Einwachsen von Nägeln verhütet man dadurch, daß man die Nagel immer hübsch kurz schneidet.Eingewachsene, Nägel behandelt man solgendermaßen: Das Erste ist, den Nagel zu schneiden, daß der vordere Rand an der Seite des Leidens vorspringt und von dort nach der gesunden Seite möglichst zurückweicht. Nun wird, unter die vorspringende Nagelspitze ern klel nes Wattebäuschchen nach hinten gescho ben. darauf der schmerzhafte Nagelfalz dadurch nach unten gedrückt, daß man ein wurstsörmiges Wattebäuschchen von der Höhe des Nagels langsam geen den Nagelfalz herabdruckt. Die beloen Wattebäuschchen werden, schließlich in ihrer Lage- durch einen rund um den Nagel herumgelegten Heftpflasterprer sen befestigt. Je nach 8 . bis 14 Tagen wird der Verband erneuert. Vertilgung von Cockroach e s. Das sicherste Mittel, sich die ses Ungeziefers zu entledigen, ist PhoS phorsalbe aus der Apotheke..Die Salbe wird mit einem stumpfen Messer in die Schlupflöcher des Ungeziefers gestrichen Wo Phosphorsalbe nicht anwendbar ,st. dürfte Pariser Grun od-r eine Mischung von zwei Theilen Borax und ei nem Theil Salicylsäure zum Ziele füh ren. Es hängt jedoch das ganze Gelin gen von der richtigen Anwendung des Mittels ab. Sind, die Schlupfwinkel des Ungeziefers erreichbar, so streut man das Pulver m diese ein und verschmiert die Löcher mit einem Gypsörei. Sind sie unauffindbar oder unerrelch bar. dann stellt man sich aus gekochten Erbsen unter Fett- und Bierzusatz einen dünnen Brel her. mrscht daS Pul, ver und formt sich aus der Masse kleine KLgelchen. welche man dorthin giebt, wo man die Schwaben vermuthet Durch Wiederholung dieses Verfahrens ist man allein im Stande, die Käser gänzlich auszurotten. Um Pelze irgend welcher Art zu gerben, verfahrt man wie folgt: Man schneidet die überflüssigen Theile ab und . weicht den Pelz ein. Darauf entfernt man die fettigen Theile auf der inneren Seite des Pelzes und legt ihn eine Stunde lang in Wasser. Da rauf mischt man gleiche Theile von Vo rax, Salpeter und Glaubersalz ungefähr eine halbe Unze von jedem für jeden Pelz und thut Wasser genug dazu, um einen dünnenVrei zu machen. Mit dieser Mischung : destreicht man vermittelst eines Pinsels die Innenseite veS Pelzes. Daraus legt man den Pelz zusammen, die Fleischseite nach innen, und legt ihn an einen kühlen Platz. Nach 24 Stunden wäscht man den Pelz ab - und bestreicht die. Innenseite mit folgender Mischung: eine Unze Soda, eine yalve unze Aorax und we:,lln zen harte Seife, langsam zusammen schmolzen, ohne daß ' die Masse tn's Kochen geräth.' Der Pelz wird wieder zusammengelegt und 24 Stunden an einem warmen Orte aufbewahrt. Darauf löst man vier Unzen Alqun. acht Unzen Kochsalz und zwei Unzen Sala ratus in genug warmem Regenwasser auf. das Fell zu bedecken. Hierin wird das Fell 12 Stunden lang eingeweicht, dann "ausgerunqen und zum Trocknen aufgehängt. Wenn das Fell zroaen ist, wird es m der zuletzt . ange gebenen Weife noch einige Male ein weicht, bis es, wenn getrocknet, hinreichend welch' ist. Die inner: Seite wird dann mit seinem Sandpapier glatt ge rieben.

Der französische Aotaniker und Professor der Landwirthschaft Schribaux in Paris hat ein ebenso einfaches wie billiges und wirksames Mit

tel gefunden, um den Kartoffeln 'die I Keimkraft zu nehmen und dieselben auf , lange Zeit gut und mehllg zu erhalten. Dasselbe besteht einfach darin, daß man die Kartoffeln im Herbst gut wascht und nachher in hölzernen Trögen mit Wasser übergießt, dem 12 pCt. Schwefelsäure beigemischt ist. In dieser Flüssigkeit läkt man die Karto eln 1012 Stunden, und ist die Wirkung der Art, daß die Saure die korkartlge Schale nicht angreift,, dagegen die Kcimauqen, welche die Knospen darstellen, zerfrißt und keimunsähig macht. Die Saure schadet den Kartoffeln sonst in keiner Weise und laßt sich durch nachherkges Waschen mit reinem Wasser entfernen. Die zu Samenkartoffeln ausersehenen Knollen dürfen natürlich solcher Behandlung nicht unterworfen werden. Frostbeulen. Es . sind nicht alle Hände! gleich empfindlich gegenübet der Kalte und Nasse. Wenn man aber eine empfindliche Haut hat, so bleibt eben nichts übrig, als auf die Hygiene derselben ein sorgsames Auge zu haben. Meist entstehen Frostbeulen durch einen starken Temperaturwechsel, indem man mit den in der Winterlust erkälteten Händen in ein sehr warmes Zimmer tritt oder gar gleich zum Ofen geht. Um dem auszuweichen, ist es geboten, die Hände im Freien nicht der Kälte zu erponiren, sondern sie in warmen Handschuhen oder in einem Muff zu versorgen. - Anderseits führt wohl nicht minder häufig zu der Entstehung von Frostbeulen die Sorglosigkeit in Beziehung auf daö Trockenhalten der Sände. Man wascht sich in der Eile. trocknet sich nur halb ab und tritt mit der noch ganz feuchten Hand ins Freie hinaus. Namentlich Frauen, welche in der Wirthschaft viel mit Waschen zu thun haben, können nicht pedantisch genug mit dem Abtrocknen der Hände sein, jedesmal, bevor sie einen kälteren Raum betreten. Bei empfindlichen Füßen ist häufiger Wechsel der Fußbekleldung nothwendig, falls Neigung zu starker Transspiration vorhanden, auch hüte man sich vor allzu warmen Strümpfen. Im Uebrigen gilt auch hier sorgfältigstes Abtrocknen nach jeder Waschung. , Unter anderen einfachen Mitteln gegen die oft sehr lästigen Frostbeulen wird von ärztlicher Seite Folgendes empfohlen: Man gebe in ein entsprechend arokes- Waschbecken einen Eßlöffel Tannin und so heißes Wasser, daß man die behafteten Hände oder Füße eben hineinhalten kann, ohne sich zu verbrühen. Nach zehn bis fünfzehn Minuten, wenn das Wasser ausgekühlt ist, werden sie rn der Nahe des Ofens ohne Anwendung des Handtuches an der Luft getrocknet, worauf man sie mit Vaselin einreibt. Dies wird durch acht bis zehn Tage wiederholt und man kann 'dasselbe Wasser, wenn man. jedesmal einen Kaffeelöffel Tannin zugibt, öfter benützen. Born Jnlanvt. Der tüchtigste Küchenchef in Saratoga, N. g.. ist ein Halbblutindianer Namens Crumm. Aus dem mittleren und westlichen Nebras ka wird von einem hestigen Schneesturm berichtet, der unter dem Vieh großen Schaden angerichtet hat. Da es früher in der Saison war, als gewöhnlich, so hatten dieViehbesitze? Zaum Vorbereitungen für den Winter getrosfen. Man erwartet in Nebraska keine heftigen Schneestürme vor der Mitte, des Dezember,' und rechnete noch auf gutes Gras für das Vieh aus etliche Wochen länger, und wird daher der Sturm um so mehr Unheil für die Viehbesitzer im Gefolge mit sich gebracht haben, welche . für große Heerden sorgen müssen. Der Sturm fing im nordwestlichen Theil des Staates mit leichtem Schneetreiben an, bald jedoch war ein voller Blizzard im Gang. Bis jetzt sind noch keine Nachrichten don Verlusten an Menschenleben eingetroffen. ; Hr, I. Mannheim, der Geschäftsführer der. Empire Embroidery Co."'m New York, beschäftigt sich in seinen Mußestunden' mit Erfindungen und hat nun einen Apparat patentiren lassen, der eS' Jedem ermöglichen' soll, äuS einem brennenden Hause zu entkommen. Derselbe besteht aus einem Fensterrahmen aus Gußeisen.' mit einem .Fach im' oberen Theil. In diesem Fach soll ein Asbestsack untergebracht werden in der Art, daß durch Druck aus eme welter unten befindliche Fe der die Thür des Faches sich öffnet und der ASbestsack hinunterfällt. In dem selben'sollen zwei Personen Platz sin den. die sich nun vermittelst eines oben befestigten, um eine Welle laufenden Drahtseiles schnell oder langsam, wie sie wünschen, aus die Straße herunter lassen können. Herr Mannheim beab sichtigt. seine Erfindung der Tenement bäus-Commissioni vorzulegen. In R e e d C i t y. Mich., starb kürzlich ein' merkwürdiger Einsiedler. isottlleo Schneider, an den Folgen ei ner Operation. Er hatte draußen aus r ? , . - oein anse eine einsame, total verfallene und von Schmutz starrende . Hütte bewohnt, in welcher er seit! Jähren ein fast thierartiges Dasein geführt. . Auf dem Todtendette vertraute er emem Freunde -an, daß-er an einem gewissen Platze unter der Hütte Geld vergraben habe. Leute gingen hinaus und brachten einen aften, in welchem sich meh rere Tausend Dollars theils in Silber. in Papier und 'Gold befanden. Ferner m n Tr.i:r!-i- . zanloepviilen-llisilaie, meicye ein Guthaben von mehreren Hundert Dollars in Banken.in Reed City und Big Rapids ' nachwiesen.' AlleS dies war unter der Hütte des Sonderlings ver graben gewesen. 'Die Goldstücke waren im: Bettsacke ' versteckt. Niemand weiß. ob der Verstorbene Verwandte hat oder wober er kam. . Pastors red er ick C. S ecke rson. 'der iunae' Vikar der donarena I tionMen-Kirche an Clinton Ive. in

zrooklhn, dessen angeblicher blutiger Zampf mit einem mitternächtlichenEinbreche? in seine? Wohnung. No. 370 Greene Ave., in den letzten Tagen viel besprochen und von der Polizei schließllch gar als ein Hirngespinst des jllNK en Geistlichen hingestellt wurde, ist

aus Philadelphia zurückgekehrt und hat der Polizei abermals einen ausführlichen Bericht über sein Zusammentreffen mitj dem unwillkommenen Besucher gegeben. Er giebt eine detaillirte Beschreibung, wie der Einbrecher auf ihn losgestürzt sei und ihn durch einen Messerstich in den linken Arm verletzt habe, und wie er selbst dann dem Gauner einen Revolverschuß beigebracht habe. Der Pastor 'fügte seiner Erzählung hinzu, daß er den Einbrecher sofort identifiziren könnte, falls er ihn je zu Gesicht bekommen würde. Trotz alledem aber schütteln die Detektives und Polizisten, welche den Fall" bis. jetzt untersucht haben, noch immer ungläubig die Köpfe. Die H e r st e l l ü n g v o n Baumwollensamenöl und dessen! Nebenprödukten, eine verhaltnißmäßig neue Industrie, hat-in den letzten-15 Jahren eine kolossale Ausdehnung gewonnen. Im Jahre 1880 befanden sich 40 BaUmwollensamenöl-Mühlen in den Äer. Staaten, die über ein Capital von 53.500.000 verfügten. Heute bezisfert sich, einer Mittheilung des Acker-bau-Departements nach,' die Zahl derartiger Mühlen auf 300, und deren Betriebs-Capital auf $30,000,000. Diese 300 Mühlen verarbeiten etwa 1.500.000 Tonnen Baumwollensamen, und zahlen dafür an die Pflanzer ungefähr $18.000.000 im Jahr. . Letztere gewaltige Summe wird für ein Material bezahlt, daS vor noch nicht sehr langer Zeit als nutzloser Abfall betrachtet wurde, und das jetzt im Jahr ungefähr 1.500.000 Faß Oel, 500.000 Tonnen Baumwollensamenmehl und mehrere andere Nebenprodukte ergiebt, die einen Gesammtwerth von $30,000.000 darstellen. Dabei gelangt gegenwartig nicht einmal die Hälfte des Baumwollensamens, der geerntet werden rann, zur Verwendung; und da der Bedarf an Baumwollsamenöl wächst, so ist alle Aussicht auf weiteres Wachsen dieser Industrie vorhanden. . Das Barsch.iff Robert s Bernard-, das nach stürmischer Fahrt den New Jorker Hafen erreichte, hatte 7 Schiffbrüchige an, Bord, nämlich Capitän John, Simmonö und sechs Matrosen von der Brigg Victoria", die auf der Fahrt von Lunenburg, N. S., nach Porto Rico am 6. November unter dem 21. Breitengrad und dem 40. Längengrad im Stich gelassen und von der Bemannung in Brand gesteckt worden war. Die Victoria", ein klei nes Schiff von nur 145 Tonnen Gehalt, verließ Lunenburg am 6. Oktober mit einer Ladung von Fischen und Bauholz, und am 18. October lief das Fahrzeug in einem Sturm, der bald die Gewalt eines Orkans erlangte, fo daß Capitän Simmonö um der Gefahr des Kenterns. vorzubeugen, den Befehl zum Kappen der Masten gab. In der höchst mißlichen ' Lage wurde noch die schreckliche Entdeckung gemacht. daß die Victoria" einen Leck bekommen Hatte. Die Mannschaft . wurde an die Pumven commandirt und arbeitete mit Aufbietung aller Kräfte.' Da' der Wind sich ein wenig zu legen begann, so versuchte Capitän Simmons, provisorische Segel zu, spannen, .um eventüell den Hafen, von .St. . Thomas zu erreichen, allein d)e Vergeblichkeit seiner Bemühungen mußte er bald erkennen, da das Schiff zu. sinken begann. In der höchsten Noth kam die Bark.'Ro bert S. Bernard" in Sicht,-die mit Raketen signalisirt.ward. . Nicht ohne große Muhe ruderten die Schlffbruchl gen über die stürmischen Wasser - nach der -Bark hinüber, nachdem sie vorher das . eigene Schiff den Flammen ubergeben hatten. : Vom Vlnsl'anVe. Das i n' H a l l e a. d. Saale wohnende Fräulein Rorser hat ihr gesammtes Vermögen (etwa 150.000 Mark.. Capital', und,, ein werthvolles Hau'sgrundstück)' schon' bei Lebzeiten der Stadt als Eigenthum zur Begründung : nes ' Waisenhauses als Eigen thum überwiesen. Für sich, selbst hat sich die Spenderin nur eme gerlngsu gige Rente bis an ihr Lebensende vor behalten.' Die StadtverordnetenVersammlung in Köln hat die Einfüh rung eines ' städtischen 'Arbeitsnachwei ses beschlossen, ,mit der Bestimmung, daß, der Oberbürgermeister jederzeit die Wahl defr Vorsitzenden und des Stell Vertreters bessätiaen muß. ' Als Marl mälbeitrag der Stadt 'wurden-jährlich 8000 . Mark, bewilligt. Gleichzeitig wurde die. Gründung erner Spar- und Versicherungskasse. gegen Arbeltslosig keit in Aussicht genommen. ' In den ersten sechs Monalen des laufenden Jahres verun glückten bei Bergtouren im Alpenge biet 23 Personen, von. denen 21 todt blieben. Soweit Auszeichnungen vor liegen, ist die Zahl im zweiten 'Halb jähr um 52 Todte 'und 13 Verletzte vermehrt, worden und von diesem Zu wachs entfallen auf die Schweizer M pen 33 Todte und 7 Verletzte, auf die Gebirge von Vätern, Oesterreich, Jta lien und Frankreich 19 - Todte ' und .6 Verwundete. Dazu kommen 4 LZermißte, die man wohl auch zu den Tod ten wird zahlen müssen.' Beim Ein fahren-deö Ruttaer Personenzuges mden Bahn .Hof von Budapest wurde i in.: einem Coupe zweiter. .Klasse der. Leichnam eineK Jnfanterie-HauptmanneSgefun-den. Die sofort eingeleitete, Untersuchüng ergab, daß 'die Leiche an 'der rechten Schläfe eine Schußwunde trua. .sowie daß der Officier selbst Hand an sich gelegt hatte.: . In, dem: Selbstmörder erkannte, man den Hauvtmann-Jo-V2' !. Vt).i.l ' tyuitit .luvrns uta uiutiitttvattiiutui; Nr. 25 der Garnison' Losoncz. - . . Mtt.e inet Sfanü las, faire, die 4 in' hohlen preisen' . spult. Wird sich demnächst daö Scblyürgericbt

Rheumatismus, Rheumatismus, -. SZheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus,

ck. Hellt sicher 4f Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, am Berliner Landgericht zu beschäftigen haben. ' Es handelt sich um die Wittwe des ehemaligen Leibarztes des verstorbenen Kaisers. Dom Pedro von Brasilien, .Fraü' Dr. Schrecker.. die in zweiter Ehe mit' einem Pastor 'Kipper verheirathet ist. - Die Sache führt-die Bezeichnung. Marse und ' Genossen". Frau Kipper wird eines Meineids beschuldigt,den sie in einer Ehescheidung?klage geleistet haben, soll. Die Einzelheiten, welche zur Sprache gebracht werden müssen, sind geeignet, den Stoff für einen Sensationsroman zu liefern. Da es sich um Dinge handelt, durch deren Wiedergabe die öffentliche Sittlichkeit gefährdet erscheint, so wird wahrscheinlich während der ganzen VerHandjung die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden. Die Noth der fahrenden" Kunst . wird wieder einmal vor Augen geführt durch den folgenden Aufruf, den der Theaterdirektor Fritz Unger in dem Localblatt des 6000 Einwohner zählenden sächsischen Ortes Klingenthal veröffentlicht: Hochverehrte Einwohnerschaft! Seit 14 Tagen bin ich hier, gebe Vorstellungen. welche sich der allgemeinen Beliebtheit erfreuen, aber der pekuniäre Erfolg ist derart, daß er jeder Beschreibung spottet. denn mit meinem Ensemble (17 Personen) habe ich während der ganzen Zeit 3 Mark 40 Pfennig verdient. Kommt demnach auf die Person 20 Pfennig (!) Wenn man bedenkt, welche Kosten zu bestreiten sind, so glaube ich, daß es Niemand unbillig finden wird wenn ich an den Kunstsinn der geehrten Corporationen und Bürgerschaft appellire, auf daß die wenigen Vorstellungen, welche ich. gebe, wenigstens einigermaßen besser besucht werden, damit ich, wenn ich später das Buch der Erinnerungen durchblätterebei dem Namen Klingenberg nicht zu schmerzlich berührt werde." Ein Fernsprelch-E inrichtung, ähnlich den mehrfach in Theatern und Kirchen angebrachten, die dazu dienen, von eine? beliebigen Stelle aus die Vorstellung oder Predigt mit anzuhören, wird. augeMicklich in den Räumen des königlichen Gerichtshofes am Strand" in London ausgeführt. Der Präsident des höchsten-Gerichts Eng. lands, Lord Rüssel, hat seine Einwilligung zu einer . solchen Anlage in , dem Sitzungssaale ertheilt, um dadurch Anwälten und Anderen die Möglichkeit zu geben, in ihren Wohnungen oder Bureaus bestimmte Theile der VerHandlungen mit anzuhören. ES bedeutet dies für die Betreffenden eine außerordentliche Zeitersparniß.da'sie hierdurch des Wartens in den Räumen des. GerichtsHofes auf den sie interessirenden Theil der Verhandlungen überhoben werden. Die. Einrichtung besteht aus drei Mikropbonsendern, - die an - verschiedenen Stellen in unmittelbarer Nahe der Sitze des Gerichtshofes angebracht und hinreichend kräftig sind, um eine größere Anzahl von Stromkreisen mit Strom zü versehen. Wenn dieser - Versuch, günstig außsällt, wird beabsichtigt, dieselbe auch in anderen Gerichtshöfen einzuführen. , - , - In Klein-WilferSdorf bei ' Stockerau lebte' der- gutsituirte Wirtbichaftsbesitzer Franz Goldenhuber mit feiner 27jährigen Gattin Mar.!e in stetem Unfrieden. Die Gattin verließ . endlich das Haushund kehrte wieder zu ihren Angehörigen nach Bismberg ' zurück,- während der - Mann ein Verhältniß -mit der gleichfalls verbeiratheten,' aber von ihrem Manne getrenns lebenden Rosina Kraft einging. Diesem , Verhältniß, entsprang ein Zwillingsknabenpaar Johann und Karl, die 2 1.2 Jahr alt sind. ' Vor einiger Zeit nun kam die rechtmäßige Gattin wieder in's-Haus zurück und Rosina Kraft mußte weichen', während ihre Kinder im Hause verblieben, obwohl die Gattin Goldenhuber'ö gegen dieselben tiefen Haß zeigte. -Neulich Morgens nun, als- die Goldenhuber mit den. beiden Kindern allein imHause blieb, kochte sie in einem großen eiser'nen Topf Milch und schüttete den siedenden Inhalt über die kleinen Knaben aus. ' Der entsetzliche Aufschrei' des schwächeren Knaben schreckte sie in ihrem furchtbaren Beginnen ab, so daß dieses Kind nicht in dem Matze be schüttet wurde, wie fein Zw'illingsbriiderchen. Dann rannte 'das Weib'davon. . Die ' Knaben waren am ganzen Korper nut furchtbaren Brandwunden bedeckt.-. Der. Schwächere,. Johann, .starb schön nach wenigen Stunden und sein' Bruder erlag ' bald darauf seinen Verletzungen.' Die Mörderin wurde verhaftet und gestand nach hartnäckiqem Leugnen die unmenschliche, That ein. die sie aus Rache gegen die Mutter der Knaben beging.' Sie wurde dem .Bezirksgerichte in Stockerau eingelietert. . Nübh'ö Vile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Selb wird zurückgegeben. 50 CtS. die Vox.'. ..Schicke, zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin SZudy, registrirten Apotheker, Lancaster Pa. Poftkarten'mcbt beantwortet. - Zu verkaufen in - allen guten Apotheken. Qa:b ;0tof.ö. : flieset & Co.; und Daniel Stewart, Wholesale 'Agenten, Inbianapolis, Ind.

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