Indiana Tribüne, Volume 18, Number 67, Indianapolis, Marion County, 24 November 1894 — Page 2
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OffUo: iQ Süd Alabama Straße. ZndtsnapoliS, Znd.. 24 November '94 Unsere Handelsmarine. Von dem Chef deS Navigatio.isöu reauS, Eugene T. Chamberlain, ist soeben ein einander Bericht über im sere Handelsmarine veröffentlicht rcor den. Diesem Bericht, der eine.Mlle interessanter Mittheilungen enthält, entnehmen wir, daß es am 31. Juni 1394 in den Vereinigten Staaten 23, L86Schiffe mit einem Gesammtbrutto qehalt von 4.684,029 ' Tonnen ,.g?b. Oiervon entfallen geographisch .eingetheilt, auf die Schifffahrt an der atZantischen und der Go!f-Küste 17.473 Schiffe mit 2.712.944 Tonnengehalt. Vacific-Küste 1v20 Schiffe rntt456,. 559 Tonnengehalt, nördliche Seen 3341 Schiffe mit 1.227.401' Tonnen, ehalt, westliche Flusse .1237 Schiffe mit- 287,325 Tonnengehalt. .Im Dienste derCod- und Makrelen-ischer stehen 1006 Fahrzeuge, fctren Gehalt 71.573 Tonnen beträgt, wovon 32.493 Tonnen allein auf Gloucester, Mass., entfallen. Im Laufe dc3 mit dem 30. Juni abaelaufencn GcschästZjahres sind 833 neue Schiffe mit einem Gesammt bruttogehalt von 131,193 Tonnen gcbaut worden, eine Abnahme gegen das Vorfahr von 118 Schiffen und 80.000 Tonnen. Die Zahl der amerikanischenSchiffe. die für ausländischen Handel registrirt sind, beläuft sich auf 1350, mit einem Gebalt von 916.180 . Tonnen.' einschließlich 71 Walsischfahrer; für den einheimischen Handel sind registrirt 22,236 Fahrzeuge, mit 3,767.850 Tonnengehalt, darunter 1184 Canalboote. Sehalt 126L79 Tonnen, und 1417 Lichterschiffe. Gehalt 397.325 Tonnen. In der Handelsmarine befinden sich 811 Dampfer aus Eisen oder Stahl, mit einem Gehalt .von 878,333 Tonnen: ferner-5715 Dämpser aus Holz aebaut, Gehalt ,1.311,097 Tonnen; aus Eisen oder Stahl sind 20 Segel schiffe mit 22.983 Tonnengehalt gebaut. Seit 1834 hat die Zahl unserer Schiffe um 504 abgenommen, während der Bruttotonnengehalt um 413.000 Tonnen zugenommen hat. Die Durch schnittsgröße der Schiffe ist von 177 Tonnen in 1834 auf 193 Tonnen in 2894 gestiegen. Fünf Schiffe und 123 Dampfer haben einen Gehalt je über 2500 Tonnen. In 1834 bildeten die Dampfer 5401 .mit einem Bruttogehalt von 1.46 5.909 Tonnen den dritten Theil unserer Handels marine, während sie in 1894. 6326 mit 2,189.430 Tonnen fast die Hälfte derselben bilden. In 3 84 machte der Tonnengehc.lt unserer Ei-sen-und Stak'lfchiffe weniger als 9 Vrocent des Ge'sammttonnengehalt unserer Stahlschiffe nur 5000 Tonnen, aeqen 350,000 Tonnen in 1894. , In 1834 wurden nur in vier Häfen dir Ver.. Staaten Stahlschiffe gebaut, in 1694 in sechszehn Häfen. Während der letzten zehn Jahre hat der Toi.ien aebalt aus Holz gebauter Segelschiffe in Maine um 230.000 Tonnen und in Massachusetts und New Fork um je 100,000 Tonnen abgenommen, während er in Californien und Michizan um je 50.000 Tonnen zugenommen Vif De.'.t allgemeinen Rückgang' gegen' über mu& mit besonderer Genugthuung hervorgehoben werden, daß sich die Schifffahrt auf. den großen S:en in den letzten zehn Jahren nakezu verooppelt hat. Der Tonnengehalt derEifenund Stahldampfer auf den' ist von 27.000 Tonnen in 1834 auf 260.000 Tonnen in 1894 gestiegen. Der Gesammttonnengehalt der Schisse an Uz Pacificküste ist in den letzten zehn fahren um 35 Procent gestiegen. Die Zahl der für den ausländischen Handel registrirten Schiffe, beläuft sich auf 1350 mit 916.180 Tonnen, gegen 2127 Schiffe mit 1,301.221 Tonnen in 138 l, eine Abnahme an Segelschif sen von 833 mit 469.944 Tonnen und e'ne Zunahme von Dampfschiff: von 53 mit 81.903 Tonnen. Von den letz, teren entfallen 40.000 Tonnen auf die im Auslande gebauten, aber zu? Regtsirirung in den Ver. Staaten zuzelas senen Dampfer New so?! und Paris". In den letzten zehn Jahren hat der Tonnengehalt der für den auslän dischen Handel registrirten Schiffe abaenommen: in Maine, welches die oöä sten Schifffahrtssteuern in der Äelt erhebt, um zwei Drittel (223.000Ton nen). in Massachusetts um drei Fünftel (120.000 2.), in Pennsylvanien um über ein Drittel (23.000 T.). in New Nork um ein Siebentel (80.000 T.). In Calisornien nahm der Tonnenze k!alt um ca. ein Sechstel zu md in Washingtsn hat er sich mehr als ttu doppelt. Die Zahl der für den ausländischen Handel registrirten Eisn oderStihldampfe? beträgt 103 mit 223.573 Tonnen, aber nur sechs von diesen kreuzten im abgelaufenen Geschäftsjähre den atlantischen Ocean und nur lieben den stillen Ocean nach Asien und Australien. Von den 103 sind 32 mit 155.602 Tonnen in New Fork, welches von, dem ausländischen Schiffsverkehr keine Steuer erhebt, istrirt, . 16 mit :;0.630 Tonnen in ' San" Francisco. c&t in Philadelphia,, drei in Boston und 16 mit 36,000 Tonnen in New Orleans. -. Vndem GesammttonntNgehalt d;r -;.:i5lr jeder Art in Hohe von 2. 28?) 430 Tonnen entfallen 482,294 c-f New Vork.133F24 auf Clev'.land. U3,82) auf Bufkalo. 23LZ6 .'cruk
San Francisco und 120.817 auf Detroit. DieZahl der Fachten ist 1034 mit 39.216 Tonnen. Um alle für den ausländischen Hanvel registrirten Schiffe zu bemannen, würden 22.000Mann, erforderlich sein, während im letzten Jahr die Gesammtzahl der Bemannung nur circa 12.000 Köpse betrug. Angeheuer! wurden von dem Bundes-Shipping-Commissio-ner" 71.500 Personen, darunter viele, die mehrere Reisen machten. Ihrer Na tionalität nach waren 22.143 Amerifaner. 21,966 Skandinavier, 10.346 Engländer. 6247 Deutsche, 626 Franosen, 863 Italiener und 9042 andere? Nationalität. Die Anheuerungen in New Aork beliefen sich auf 15.002. in San Francisco aus 13,315, in Philadelphia auf 8851 und in Boston auf 7756 Dem 'Bericht unseres Consuls in Southampton zusolge sind in dem dortigen Hafen nicht weniger als 8533 Seeleute, darunter 7767 Engländer, angeheuert, worden. Äeton.Nhtx!steln.
In Peterhos bei St. Petersburg ist Anton ' RubinsK Lner der eminentesten Klädierdirtuosen und zugleich einer der.-, produktivsten Componisten der Neuzeit,, von langen Leiden durch den Tod erlöst worden. ? Zu Wechwotynez in Vessarabien am 30. November 1830 geboren verlebte Nubinstein seine Ju gend in Moskau.wohin sein Vater bald nach seiner Geburt, übersiedelt war. Den ersten Klavieninterricht erhielt Nubinstein von feiner musikalisch hoch gebildeten Mutt:rvon seinem siebenten Jahre ab aer'dön Ailloing. Nach diesem. hat er , keinen 'änderen Lehrer gehabt.' 1840 spielte der erst 10 Jahre alte ttnabe vor den bedeutendsten Au .toritäten sunter anderen Liszt) in Pa ris. wohin er rseinen' Lehrer Billoing begleitet, Wke, -und , fand unbedingte Anerkennuna und Bewunderung. Liszt rieth ' zu - fernerer .Vollendung Studien in Deutschland. Villoing und Nubrn stein -Ziogen .nun concertirend, durch Holland,' England, Skandinavien und Deutschland nach Moskau zurück. Un terdessen war Rubinstein's Bruder Ni kolaus sieben Jahre alt, geworden und zeigte Comvosttionstalent, Grund ge nug für die Eltern, beide Söhne 1844 nach Berlin zu bringen, wo sie auf Rath von Meyerbeer ernsthafte theore tisch! ' Studien . unter Dehn trieben. Vorübergehend hielt sich Anton Rubin siein in Wien auf und unternahm er auch Concerttouren durch Ungarn, doch veranlaßte ihn der Ausbruch der Re volution im Jahre 1843 in seine Heim'ath zurückzukehren. Er setzte sich nun in St. Petersburg fest, fand !n der Großfürstin Helene eine hochherzige Go'nnerin und schrieb mehrere russische Opern, von denen Dimitri Donskoi" 1852 und Tomö, der Narr" 1853 aufgeführt wurde. Die Rache" und Die sibirischen Jäger" dagegen unaufgeführt blieben, 1854 unternahm Rubinstein aufAnrathen und mit Subvention der Großfürstin und des Grasen Wiekhorski eine neue Swdienreise. Erst im Jahre 1853 kehrte er nach St. Petersburg zurück, wo . er zuerst zum Hofpianisten und sodann zum Concert direktor ernannt wurde. 1859 über nahm er die Leitung der St. Peters burger Russischen Musikgesellschaft, be rundete 1862 daö Petersburger Con servatörium und war dessen Direktor, bis er 1867 70 auf neue Concertrei sen ging unb ganz Europa im Triumph durchzog. 187273 besuchte er auch Amerika. : Seit. 1876 bekleidete Ru binstein keinerlei Stellungen mehr, son dern verfügte ganz frei über seine Zeit, die er zum großen Theil der Composition widmete, seit er als Pianist die denkbar größten Erfolge gefeiert. Erst 1837 übernahm er nach Davidoff'S Weggange wieder die Direction de Russischen ConservatoriumS. 1877 war er in den russischen Adels stand er höben worden. Seither wirkte, er theils Lehrer, theils reiste er. Triumphe auf Triumphe feiernd, umher. Rubinstein schrieb außer den schon aenannten kleineren die Opern: Die Kinder der Hein" (Wien 1861); .Fe. ramors" (Lalla Rookh), (zuerst aufgeführt zu Dresden 1863. seitdem vielfach anderweit, eine hübsche lyrische Oper): .Der, Dämon" (St. Petersbürg 1875 und öfter); .Die Makkabäer" (Berlin 1870 und öfter); Nero" (Hamburg 1879. Berlin 1880); Kalaschnikow, der Kaufmann von MoSkau" (St. Petersburg 1880);-Sula-mith" (biblisches Bühnenspiel. Hambürg (1883. ein allerliebstes Idyll von orientalischer Farbengluth); Unter Räubern" (einaktige komische Oper, daselbst 1833); Der Papagei" (einaktiqe komische Oper. . daselbst 1884); ein Ballet Die Rebe" (1882); dieOratonen (geistliche Opern) Der Thurm zu Babel" (Düsseldorf 1872); Das verlorene Paradies" (St. Petersburg 1876) und Moses" und ChristuS". die beiden letzten . großen Werke des Meisters. 1893 resp. 1894 componirt. von welchen das erstere zuerst in Prag 2893 unter Angelö Neumann zur Aussührung gelangte. Weiter ai Rubinstein componirt: fünf Symphonien, unter .diesem die Oceansymphonie", die .Symphonie dramatique" und eine dem Andenken der Großfürstin Helene gewidmete; die musikalischen Charakterbilder: ' Faust", Iwan" und Don Quichote", und' eine gewaltige Anzahl Concertpiecen, Sonaten, Etüden, Bar carolen, Klaviermusik, Kammermusik. Suiten. Lieder. Chormusik und andere Stücke. Der Verstorbene war nicht nur ein großer Musiker, sondern euch ein .vc?' trefflicher Mensch, offen, wohlwollend und allzeit freigebig. Ein einziges großes Vorurtheil besaß er: er war ein entschiedener AntiWagnerianer. Höherer Sold für Unterofsteiere und Qemeine. In Armeekreisen . wird neuerdings der Hoffnung, daß der. Congreß in feinix nächsten Session den Unterofficieren und Gemeinen, deS Bundes heereö eine . Solderhöhung bewilligen 'wird, eöbakt. Ausdruck arben. . ifc!Li fim
Milikarbeh'örden ist eine solche wiederholt verlangt worden und jetzt wird dieselbe in dem Berichte des AdjutantGeneral Ruggles dringend befürwortet. Er' empfiehlt, daß der . Sold des Gemeinen von Z23 pro Monat auf $15 erhöht werde; der Corporal sollte $25 anstatt $15 pro Monat erhalten, der Sergeant $35 anstatt $18, der erste Sergeant undSergt.-Major $50anstatt $25 bezw. $23 und der Musiker $25 anstatt $13. Diese Solderhöhungen sind so bedeutend, daß es kaum wahr scheinlich erscheint, daß sich der Congreß mit denselben einverstanden erklären; allein Adjutant-General Ruggles hat vielleicht seine Forderungen so hoch gestellt, um bei einem eventuellen Compromiß für die Soldatesca möglichst viel herausschlagen zu können. Zur Durchführung der verlangten Soldaufbesserungen würden die Armeebewillicunaen um $800,000 erhöht werden. Es sollte nicht vergessen werden, daß der Congreß vor gerade nicht allzu lan ger Zeit etwas in dieser Hinsicht gejhan hat. Durch Gesetz vom 27. Fe. bruar 1893 Äurde der Sold des Sert. Via. 17 1C IfVtVk Vv2
: CUllllH VVU -L I UU fJ. uiiv vta ersten Sergeanten von $22 auf $23 erhöht. Dabei wurde der SergeantMajore vergessen, .deren -Sold von $23 unverändert blieb, so daß ..diese jetzt 'weniger erhalten, als die ihnen subordinirten ersten Sergeanten. Die Be seitigung dieser Anomalie hat bereits ,General William verlangt und diese Forderung wird jetzt vom General Ruggles wiederholt. . Im verflossenen Jahre wiesen Col. V. T. Swaine vom 22. Infanterie Regiment sowie Col. C. H. Carlton vom, 8. Cavallerie-Regiment auf die Nothwendigkeit' einer Soldaufbesserung für die Serge5.nt-Majore hin. zu wel chem Range die besten ersten Sergean k?n befördert werden, und Col. G. S. Poland vom 17. ?knsanterte-Regiment gab der Ansicht Ausdruck, daß die Sergeant-Majore und die Quartier meister-Sergeanten mindestens $60 pro Monat erhalten sollten. Von denselben wird mehr verlangt und müssen sie mehr Kisten, als zahlreiche im Bundesdienste stehende ClerkS. deren Salär $100 pro Monat beträgt. Major Keyes melnte, daß der Sold des ersten Sergeanten im Anfang $40 betragen und im Ver hältniß zu den Dienstjahren eine Erhöhung erfahren sollte, während Col. Langdon. der Commandeur des 1. Ar tillerie-Regiments, für die Quartier meister-Sergeanten und SergeantMajore $50 verlangte. Er begründete seine Forderung mit dem Hinweis auf die Anforderungen, welche an die Letzteren gestellt werden. Dieselben haben nicht, nur die Schreibarbeiten zu besor gen, für welche der Adjutant dem Colonel verantwortlich ist, auch das Auf ziehen der Wache, Bataillonsparaden, Jnspectionen und Exercieren gehören zu ihrem Ressort. Aber auch die.llbri gen Unterofficier-Kategorien müssen mehr leisten, als in früheren -Jahren. Die neuen Exercier-Reglements und die offene Gefechtsordnung machen es noth ivendig, daß Corporale und Sergean ten eine höhere Qualifikation besitzen müssen und aus diesem Grunde sollten, dem Dafürhalten der Militärbehörden pemäß, die Leute besser bezahlt werden. Daß der Sold in unserer Armee im Verhältniß zu den Bezügen der Gemei nn und Unterofficiere der europaischen Armeen gering ist, wird nicht behauptet. allein es wird behufs Rechtserti gunq der. Forderung auf . den Unter schied zwischen dem Verdienste der Civi listen und Militärpersonen hingewie sen. Die Geschichte deS Renegaten Mucho Torro. In der .Hütte eines Schafhirten am Tulerofa Creek,. unweit von dem gleich namigen Fort in New Mezico, hat ein steinalter GreiZ, der einst mit dem Co manchehäuptling Bajo Sol der Schre cken der Weißen jener.Gegend war, der Natur, den letzten Tribut, entrichtet. Der Alte war unter dem . Namen Ma nuel G. Jiminez bekannt und war er, seiner eigenen Mittheilung zufolge cm Neujahrstage deö: Jahres 1800 in der meiicanischen Stadt Durangy geboren. Ueber seine.Geschichte bewahrte er stets das tiefste Schweigen und erst nach fei nem Tode hat die Frau des Schzfhir ten. in dessen Hütte der Greis die Au aen zum Todesschlummer geschlossen, verrathen, daß der Verstorbene, ihr Onkel.unter dem berühmten Comanche Häuptling, dem die Mezicaner den Namen. Bajo Sol". d. , h. 'Unter der Sonne", beigelegt hatten, um die Fünf ziger Jahre, der erste Unterhäuptling jenes mächtigen Stammes gewesen und mit dem seiner Zeit gefürchteten Mucho Torro identisch war. Daß der Ver storbene während seines langen Lebens zahlreiche und große Farlichkeiten überstanden hätte, bewies ein ein iger Blick auf seinen mit Narben be deckten Körper und besonders auf fei nen Kopf.-welcher von einem Tomahawkhieb einst nahezu gespalten und des Skalpes beraubt worden war. Von den Beutestücken, welche Jiminez alias Mucho Torro auf seinen unzähligen Raubzügen den Weißen abgenommen, bat er seiner Nichte nur ein massiv silbernes Kreuz von 11 1-2. Zoll Höhe hinterlassen, welches er als Amulett be trachtete und das er nie von seinem Körper ließ. Der alte HalSabschnei der. hatte dieses Crucifix auf einem Streifzuge,- welchen er. Häuptling Baio Sol. im , Jahre 1830 mit ' einer Comanchehorde von 500 Mann in den Staat Durango unternommen batte. aus einer Kirche, der gleichnamigen Stadt, in .welcher, er getauft worden war. gestohlen... Trotz dieser unredli chen Art deS Erwerbs glaubte er, daß das Kreuz ihn vor allen Gefahren schützen würde. Bajo Dol's .. und Mucho Torro's Raubzüge hatten in. jenen Jahren eine solche Ausdehnung .angenommen und .,hre. Macht war so groß geworden daß die Regierung deS' meiicanischen Staaies Chihuahua.sich genöthigt sah. in einem mit allen . Formalitäten -.bgeschlossenen' Vertragt'- den"Durch,ua durch thr.' Qebiit ia ' dut.' Qtaat Du-
rango zu gestatten. In dem Letzteren raubten, und plünderten sie nach Herzienslust, und mit Vorliebe setzten sie ihre Beute in San Carlos sowie Presidio am Rio Bravo um, deren Händler reich wurden, während zahlreiche Viehzüchter' und Pflanzer von Du rango kaum das Leben retten konnten. Schließlich aber nahmen die Gewalt thätigkeiten der Nothhäute derartig Lberhand, daß die Regierungen der mericanischen Grenzstaaten und die Bun des-Regierung von Mexico denselben ein Ende zu machen beschlossen. Sie traten mit dem Renegaten F!ucho Torro in Unterhandlung und dieser versprach, die Indianer in einen Hinterhalt zu führen, falls ihm eine bedeutende Summe Geldes bezahlt werden würde. Der Plan war feiner Ausführung nahe, als die Comanches Wind von dem beabsichtigten Verrath Mucho Torro's bekamen. Sie unternahmen einen Streifzug nach Durango in der Absicht, in einem Scharmützel ihrem Unterhäuptling selbst den Garaus zu machen. Der furchtbare Tomahawkhieb, der seinen Schädel nahezu zespalten. sollte das blutige Werk thun, al-
lein der doppelte Verräther kam mit! dem Leben davon . . . . Von den Mexicanern wie von 'den Comanches proscribirt, suchte Mucho Torro unter dem Namen Suitarez bci den Apaches eine'Zuslucht und in Gemeinschaft mit diesen war er an zahlreichen Kämpfen mit den Weißen be theiligt. Die Soldaten hatten ihm den Tod geschworen und einst siel er, schwer verwundet, einem Detachement in die Hände, doch wurde ihm von einem Sergeanten Namens Callaghan das Leben gerettet. Dieser war einst mit einer Expedition unter dem Lieutenant Washington dem Verdursten nahe gewesen, als sie bei Comanche Spring? auf eine vielfach stärkere Bande Comanches stießen, welche mit Heer'oen von Rindvieh und' Pferden von einem Raubzuge aus Mexico zurückkehrten. Die durch die Qualen des Durstes cuf das Aeußerste erschöpften Soldaten bereiteten sich 'auf einen Verzweiflungskämpf, mit den rothhäutigen Teufeln vor. als Mucho Torro, unter dessenVefehl die Bande stand, die Amerikaner als Freunde begrüßte, da sie Feinde der Mezicaner wären. In dem Apache Guiterez hatte der Sergeant Callaghan den . Comanche Mucho Torro wieder erkmnt und aus Dankbarkeit bewahrte er ihn vor dem drohenden Tode. Nachdem Mucho Torrö's Wunden geheilt waren, verschwand er spurlos und erst jetzt, nach dem Tode des alten Jiminez ist dessen Identität mit dem einst ge fürchteten Renegaten festgestellt wor d'.n. . Vonz Jnranvc. Während derTemperenz Prediger F. E. Murphy in einer Kirche der Kongregationalijten in, Hartford, Conn., einen Vortrag hielt, wurde hin ter der Orgel Feuer entdeckt und es ent stand eine Panik unter den Zuhörern. In dem furchtbaren Gedränge, welches an den Ausgängen entstand, sielen zwei Frauen in Ohnmacht, doch wurde Niemand ernstlich verletzt. Das Feuer ver ursachte einen Gesammtschaden von $15.000 an der Kirche. Nach dem Jahresbericht des Gouverneurs von Alaska, James Sheakley, beträgt die Bevölkerung des Territoriums ungefähr 32,000 See lcn. Die Versuche mit der Einfüh rüng des sibirischen Nennthieres haben sich 'bewährt. Die Einschmuggelung berauschender Setränke läßt sich bei der Ausdehnung der Grenze und der 4000 Meilen langen Seelüfte schwer verhindern. . Der. - unbefugte Robbenschlag florirt in einer Weise, daß die Robben seifen Alaska's in wenigen Jahren en! dölkert sein werden. Das Exekutiv Committeo-der bimetallistischen Liga hat für den 27. November eine Confe renz nach St. Louis einberufen, auf der die zukünftige Politik der Silber leute berathen werden soll. ..Die People's Singlng Classes", die vor einigen Jahren von Herrn Frank Damrosch in New Fork in's Leben gerufen wurden, um die Pflege guter Musik auch in den unbe mitteilen Theilen der Bevölkerung zu verbreiten, haben einen ungewöhnlich erfreulichen Aufschwung genommen. Es ist dieses Jahr eine People's Cho ral Union" aus den schon mehr vorge schrittenen Schülern gebildet worden, aber außerdem zwei neue Klassen, und beide, haben - einen so - über Erwarten großen Zuspruch gefunden,' daß - die Leiter sich veranlaßt gesehen haben, die Aufnahme neuer Mitglieder einzustel len. - Ueber 600 Musikbegierige haben sich in der Turnhalle und über. 500 in der Männe'rchor Halle aufnehmen las sen. Von diesem großen Erfolge be stimmt, haben. Herr Damrosch, und die Leiter deS Unternehmens den Beschluß gefaßt, noch zwei weitere Klassen zu er öffnen. Zur Mitgliedschaft werden alle Arbeiter und Arbeiterinnen zugelassen, und Jder, der unentgeltlich Gelegen heit zu finden wünscht, seine Neigung zur Musik zu pflegen, muß vorsprechen oder ein schriftliches Gesuch an. den Secretär richten. Vierzig Meilen von der Bundeshauptstadt soll eine Colonie auf Grund der Cooperation errichtet wer den. Man meldet nämlich aus Topeka in Kansas: Hervorragende Führer der VolkSparter sind zu der Ueberzeugunz gekommen, daß es mit ihren Aussichten in Kansas Übel bestellt ist. : Sie wollen, trotz ihrer traurigen Erfahrun gen mit einer auf dem Cooperativ Plane in Süd-Calisornien gegründe ten Colonie. ein ahnliches Unterneh rnen im. Osten in'S Werk setzen, für dessen Verwirklichung Frau Anna L. Driggs, die Frauenrechtlerin, seit langer Zeit schwärmt. Frau Driggs hat vor mehreren Monaten 'bereits in (Le meinschaft mit Sozialisten a la Bel lamy in - aller Stille in Washington eine Gesellschaft gegründet, welche auf 700 Acres Waldbestand, vierna Mei len unterbalb Washington, am . Ufer ! des Polomac, eine Colonie nach,' dem! Cooveratw-Svstem. arllnden. ttill.'..Um I
nicht durch Spe5ulan!en sichdie Preise vertheuern zu lassen, wurde die Sache geheim gehalten. Im nächsten Früh jähr sollen dort die ersten vierzig Colo nisten-Familien eintreffen und mit dem Bau von Häufern beginnen, für jede Familie eines, und deren Bedürfnissen angepaßt. Die Colonisten sollen Gemüse und Obst-Wirthschast betreiben. Jeder Theilnehmer muß beim Bau der Häuser, der Schule und der Lffentli chen Gebäude mithelfen. Die Boden erzeugnisse sollen gemeinsam durch e! nen Dampfer auf den Markt gebracht und auf gleiche Weife auch alle Bedürfnisse der Colonisten aus der Stadt be schafft werden. Eine Ziegelei und eine Schuhfabrik, sowie eine Anlage für elektrische Beleuchtung sollen sofort errichtet werden. Das Land ist Eigen thum der gesummten Colonie und je dem Ansiedler wird ein Landstück zugemessen. Die Mitglieder der ColonieAktiengesellschaft dürfen nicht mehr als je einen Antheil besitzen. Die Ermordung des Richters Allison durch-den Gerichtsschreiber Whitworth im Gerichtsgebäude von Nashville in Tennessee wurde durch Gemeinheit und Undank des Ersteren veranlaßt. An und für sich war die That allerdings scheußlich.-. Richter Allison hatte gerade die Gerichtssitzung
geschlossen und war mit dem .Advoka ten Acklen auf den Corridor. getreten, als er sich rufen hörte. Wie Acklen, der einzige Augenzeuge, angiebt, wandte sich der Richter um und sah den Gerichtsschreiber Whitworth mit angeschlagenem Gewehr vor sich stehen. In demselben Augenblick krachte ein Schuß und Richter Allison stürzte mit einer Ladung Rehposten in der Brust zu Boden, während sein Mörder das Ge wehr wegwarf, einen Revolver zog und einen Schuß auf sich selbst abgab. Ein herbeigeeilt Beamter wollte Whitworth fassen, aber dieser trat einen Schritt zurück und feuerte zum zweiten. Male auf seine eigene Brust. Dies mal brach er zusammen. Inzwischen hatte sich der Corridor mit den durch die Schüsse herbeigelockten Angestellten des Gerichts gefüllt. Richter Allison'S Leiche wurde in den Gerichtssaal getragen und Whitworth in ein Zimmer gebracht, wo er seine Befriedigung darüber ausdrückte, daß Allison todt sei. Er erklärte, er habe weer nichts ?u saaen, als daß ein Mann, der ihn behandle, wie Allison gethan, nicht leben dürse. Eine Untersuchung ergab, daß dem Whitworth eine Kugel unter dem Herzen eingedrungen war, und die andere de Lunge durchbohrt hatte. Richter Allison hatte 21 Rehposten in die Brust erhalten, seinHerz war durchbohrt und darum sein Tod auf . der Stelle eingetreten. Vor einigen Iahren hatte Richter Allison dem Whitworth die einträgliche Stelle des ersten Gerichtsschreibers übertragen, unter der Bedingung, daß Whitworth das Einkommen aus den Svorteln mit ihm theile, und . einen großen Theil deZ übrigen Gehalts pumpte' er ihm ab. Kürzlich wurde Allison ' von Neuem zum Rickter gewählt.' nachdem .Whitworth viel Mühe und Geld auf 'die Wahl verwendet hatte. Statt aber die Stelle des ersten Schreibers von Neuem an Whitworth zu geben, stand Mlison !m Begriff, sie seinem eigenen Sohne zu übertragen, ohne daß er die Guthaben Whitworth'S ' bezahlte. DaS trieb diesen zu den verzweifelten 2haten. Zöom Vusranve. Der Sergeant Vela et S vom Depot des zweiten Jnfanterie-Re giments zu Dendermöndö dürcklchnitt aus Eifersucht seiner siebzehnjährigen Stieftochter den HalZ und stürzte sich dann in die Dender. Mehrere Schiffer sprangen ihm nach und malten' ihn dingfest. . Die Wunden deS Mädchens sind lebensgefährlich. . . Nach Berichten aus Vu dapest sollen daselbst vom nächsten Jahre ab wieder deutsche Theatervor stellungen stattfinden. Die Stadt will ein Lustspieltheater unterstützen, daZ jährlich mindestens-200 magyarische Vorstellungen geben muk, im Uebrigen aber auch anderssprachige Stücke aufführen darf. . Im fürstlich Colloredo 'schen Schloßteiche . zu Sierndorf bei Stockercm hat sich. Frl. Johanna Mauerbeck. eine Wienerin, die Schwester des dort' stationirtenj EisenbahnasNstenten Hans Mauerbeck. ertränkt. Da der Wasserstand im Teiche ein niedriger ist, hatte' sich die Unglückliche niedergebeugt und den Kopf mit, gewaltsamer Kraftanstrengung so lange , unter dem Wasser gehalten, bis sie erstickte. " W i e a u s P e t e'r s b u r g berichtet wird, hat die finland'rsche Passa gier-Dampfer-Gesellschaft beim Stadtamt ein interessantes Projekt eingereicht: sie will im Winter vom Palais Quai zum Mytninski-Quai über daS Eis der Newa eine elektrische Eisen bahn bauen, auf 'der mehrere Waggons für je 20 Passagiere verkehren sollen. Die Waggons sollen mit einer Schnel ligkeit von 20 Werst in der Stunde fahren. . . . . In Rom wurde der be kannte Publizist Baron Julius Castel nuovo, Herausgeber der Colonialzei tung", dessen Broschüren über die tunefische Fragen die Störung deZ GleichgewichtS im Mittelmeer und so weiter seiner Zeit bedeutendes Aufsichen erregt haben,' verhaftet. Der Baron, der in" den besten politischen Kreisen verkehrte, wird beschuldigt, großartige Betrüge reien verübt zu haben. . . . Die.19jährige: stellenlose Anna Nicola auS Wurzbukg hat sich in Mainz durch Verschlucken von etwa 30 Streichholzkopfen zu vergiften versucht. Schwer krank' bach 'daS Mädchen auf der Straße 'zusammen und wurde in daS städtische -Kranken. Haus gebracht. Wie daS. Mädchen an gibt, hat es den Tod gesucht, weil seine Eltern nichts mehr von ihm wissen wollten-
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AUgUft Köuig's . . der paar Fred. Hamburger Brustthee . Nur in Original Packe ten. Kur in Original Packe ten. Nur in Original Packctcn. S25 yreis Cents. Cents. Cents. Ganzl ichverarmt kam letzter Tage in Zürich der 38jährige Apotheker Gallati von GlaruZ mit seiner ftratt. .einem Knaben ' und- zwei I Madck,erc an; Gallati wurde wegen ; Unterschlagung von 600. Francs ver hastet. Frau Gallati erdrosselte, ails dann, ihre drei Kinder und todtete sich selbst, indem sie sich mit einem stumpfen i Taschenmesser die Halsschlagadern , durchschnitt. In' einem hinterlassenen .... . f i . it. f-'. Briefe ecüarre ne. l yaoe .iy Inder vor Elend bewahren, vollen; ihr Mann könne jetzt thun, waL er wolle. ! . Ein Munderkind, eine kleine vierjährige Vohmm NamenZ Schöbt, wurde der medicinischen Ge sellschast in Leipzig vorgeführt und er regte ' daselbst - allgemeines Staunen. Die Kleine ist sehr niedlich und hat ein hübsches Gesichtchen, wenigstens auf der einen Seite. Die andere Hälfte ist in dessen völlig anders; sie ist graubraun und mit langen weißen Haaren besetzt. Die Ursache dieser Mißbildung. ' die bereits seit der Geburt des Kindes vor Handen ist, mußte als nicht erforschbar bezeichnet werden. Der in dem Dorfe Pla tin bei Königgr'atz wohnhafte Fabriksarbeite? JaroslawPescha versuchte feine vier Kinder, im Alter von 11, 6, 3 und 1 Jahr stehend, dadurch um's Leben zu bringen, daß er sie zunächst mit Rum berauschte und dann zu Bette brachte, worauf er im ZimmerofenFeuer machte und in die Ofenröhre Fetzen stopfte. Pescha . blieb gleichfalls in diesem Zimmer. Als seine Frau zurückkehrte.fand sie alle fünf Personen bewußtlos und es dauerte lange, bevor sie wie.de? zum Bewußtsein gebracht wurden. Der Thäter gestand selneThat und erklärte, sie aus großer Noth verübt zu haben. In einem elsässischen Dorfe kam neulich Morgens ein Bauer in seinen Stall und fand sein Pferd, am Boden liegend und schnaufend, als ob e3 umstehen", (verenden) sollte. Hilfe war vergeblich. Da endlich kam die alte Annemarie auf das Richtige: Des isch nit annersch, d'r Schimmel isch verhext!" und alsbald wurde zur Bannung deS Zaubers geschritten. Der Schimmel erhielt eme Schnur mit 9 Knoten um den Hals, der Stallbesen wurde lnnen verkehrt hinter die Thüre aelehnt, drei Büschel Hexenkraut ausge hangt und zuletzt noch ein Stück Aer melfutter der Geisterbannerin an die Stallthür genagelt. Das mußte helfen. Und richtig, als man am anderen Morgen zusah, stand der Gaul wieder frisch auf den Bemen und schnoberte munter in der Krippe. ' Annemeji kann doch ebb?," sagten die Leute, hinterher aber kamen sie erst darauf. Als. Einer zufällig in die Scheune trat, fand er dort die Bütt" mit dem Mofcht" halb geleert, der Gaul war Tags vorher, als er wie gewöhnlich im Hofe herumlief, darüber gerathen. Un m'r merkt's em hitt au an," sagte sein Hüter, der Toni, d'r Schimmel mueß e famose Katzejammer han, er hett scho dri Kiewel voll Wasser g'soffe." Unter der Anklage, seine Braut auf deren ' ausdrückliches und ernstes Verlangen getödtet zu - haben, stand derFleischeraeselle Heinrich Butt ! aereit vor der Strafkammer des -Landaerichts in Königsberg i. Pr.. . Die Mutter der Braut war entschieden gegen eine Heirath ibrer Tochter mit dem Angeklagten, die jungend Leute hatten deshalb beschlossen, gemeinsam auS dem Leben zu fcheiden.- Beide nahmen in der Wohnung der Braut aus einem Sofa Platz; worauf der Angeklagte zu erst auf seine Braut, die ihn nochmals zur That'angefeuert hatte einenSchuß aus einem Revolver 'abgab. Der Schuß traf die rechte Schläfenhälfte, der Tod 'der Schwerverletzten trat bald darauf ein. 'Hierauf hatte Buttgereit auf sich' selbst einen Schuß' abgegeben,' der ihn zwar schwer, aber nicht tödtlich verletzte. Nach einigen Monaten konnte er aus, dem. Krankenhause, wo ihm die Kugel aus dem Kopfe entfernt worden war als 'gehellt entlassen, werden.' Die schwere .Verletzung hatte allerdings bei Buttgereit' eine -.Lähmung .der rechten Gesichtshälfte und deS rechten .ArmeS zurückgelassen, wodurch der Angeklagte völlig arbeitsunfähig wurde. " Der StaatSanwalt beantragte eine Gesang nißstrafe von vier Jahren.der Gerichts Hof erkannte auf die niedrigste gesetzlich zulässige. Strafe von drei Jahren, Ge, sangmß und verfugte die sosortigeVer Haftung deö Verurtheilten. , : m . ?ubh'5 Pike Suppository : wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. ö0 Ctö. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Ruhv, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Ward BroS., A. Kiefer & do. und Daniel Stevart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. mm. iibir yonxtg r old, and 1 tbHr cwi locmlitirt,nbr-rr tbty Lv. 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Kratzen im Halse blieb nach wenigen Dosen von xZt. August Könia's Hamburger Brustthee aus, V , t
azielin iviie ncy uno nacy wevraucy von ein Packeten verschwand der Husten gänzlich. Schultz, Columbus, Ohio.
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beklemmungen und kein Mittel wollte belfen. Ckbließlichßebrauöte ich Tr. August König'e Hamburger Brustthee und ich war cald aeheilr. seum1, & Cffvtvi 404 (ÖX Cfrni.'?fiAH.
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f? MUNS ist daS einzige Slatt tn Suttana, ml cheSdte Interessen des Volkes gegenüber der ö?ülcht der Pwtokratte vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Partei intereffen käuest sie uneutsezt k2r Freiheit .Recht auf alle Stbieten des Lebent. Die ZtUit be Lottes Hl die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken tsir fär sslche soziale Reformen, Kelche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur niederdrücke enden Last mache. - Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eö als moralische Psticht empsinder Leser der Jndiana TriSZ?.e l sen Das reichhaltige Sonntags Vlatt bietet eine Fülle unterhaltenden LeseKoffes. Der Aboltnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, veö Sonntag Sblattö Fc, beider zusammen 13 (5tS., per Woche oder SF CtS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet boi Tageblatt SF. das Sonntagsölatt 92 per Jahr, beide zusammen VT in VoraHSezahlg. m aller Art rserdeu rasch und billig auögeführt. QlntzimtozUn, Quittungen, (?0stiStttwJ?Vs 5?echnng5N Geschäfts favtvss, BsesZSfise, Zirksla. VrsgrsaV . s. für Geschäftsleute und Veline kerb geschmaZJoll auszefüTrt ö ;t LKM. 2
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