Indiana Tribüne, Volume 18, Number 66, Indianapolis, Marion County, 23 November 1894 — Page 2
Znviana Tribttne.
CrscheiOt Täglich und SoNUtagS. Die tZzliche Tribüne- kostet durch den Träger 11 Cents per Woche, die eopntagS-.Tribüne' Cent per Woche. Beide usamme 15 Cent der 63 Cent J ternonat. Per Poft außerhalb der Etodt zugeschickt in Vorausbezahlung $5 per Jahr. fftrs , IS Süd Alabama StraKe.' Indianapolis, Ind.. 22 November '94 Die militärischen C'genschaste der Neger. Maior v. Wißmann hat in der neuesien Nummer des Militär-Wochen-blatt" einen interessanten Artikel über die militärischen Eigenschaften der Neaer veröffentlicht, dem ' wir das Fol aende entnehmen: Den Begriff der Zum kennt der Neger nur in sklavischerem oder patriarchalischerem Sinne, als der iluro tat. Er nennt sich Sklave - seines Sultans oder Häuptlings oder auch Sohn desselben, je nach der im Stamme aebräucklicken Reaierunasform. Unseren hohen moralischen A:' ariff der Treue hat er nicht, ist überKaupt eines tiefen, nachhaltigen Füh lens nicht fähig. Daraus erklärt sich i auch, vag man nie aus ZZankvarrett des Negers rechnen kann, daß er aber andererseits nicht rachsüchtig ist; er verißt Gutes und BZses schnell.- Man versäume nie.nach siegreichen Gefechten, bei festen u. s. w. durch Paraden, Ansprachen. Schmücken der Forts oder Laaer, besondere Verpflegung. Fstspiele u. s. w. an die Pflicht und Treue im Sinne des schwarzen Soldaten zu erinnern. Gerade solche äußerliche Bestätigung macht auf den Neger mehr Eindruck, als lange Belehrung. Gehorsam wird dem Neger, ßcnfc s!ens dem europäischen Vorgesetzten gegenüber, leicht da' er ,stets'das"GZsähl hat, .daß der Europäer fein boher sehendes Wesen ist. Man' wird', Zog K!:r u da steuern - müssen daß der Gehorsam nicht in unsoldatiche, sklabische Furcht übergeht. , Ueber die. Ausdauer und den Muth des Negers bei allen Dienstoöliegenheiten läßt sich schwer ein Urthci! fällen, fctnn alle Strapazen im Feloe, die der Europäer mitmacht, sind für den Neger Spielerei. Man muß über seine AbKärtung. Zähigkeit bei Marschen und seine Bedürfnißlostgkeit staunen.'. Eiu Neger, der am Tage in. glühender. Sonnenhitze täglich 3 bis 4 deutsche Meilen zurücklegt, mit einer Last von 60 bis 70 Pfund, verschlingt Abends 2 bis 3 ceröstete Kartoffeln, trinkt einen Liter Wasser, wirft sich dann' auf die Antilopenhaut und schläft bei 5 Grad Eelsius. nur mit einem baumwollenen Fetzen bedeckt otz nackt am Feuerlieend: so lebt t: oft monatelang, wie . B. als Träger einer Handelskaravane. Tapferkeit ist 'die schwächste Seite des Negers, besonders die besonnene,' ruhioe, nachh.iltiae Tapferkeit. Der Neger läßt sich oft zu' einer ' tapferen Tbat hinreißen, entflammen, ich möchte sag:n,-zu wilder Tapferkeit-, .die die Sulustämme so oft bewiesen. Daß'ihm die wahre Tapferkeit, die ja stets ein Irtiz Grad von Selbstüberwindung ist. fehlt, zeigt sich am besten bei Rück-z-'aefeckten. ' Belobigungen. DekörirungHelehrungen, Beförderungen ' sind die besten Mittel zur Hebung vieler Pflicht. ' Ehrenhafte Führung zeigt der Ostafrikaner in höherem Grade, als 'der WeNasrikaner. und daS .lst fraglos. eine. Frucht des gerade in dieser Beziehung b::i::s!ussendcn Mohämedanismus. Zinnl. Ausschreitungen aller Art. Unr:in!lchkeit, Grausamkeit gegen Mensch und Thier sind, dem ' guten Moslem greuliche Angehen. : Man - sann; wohl s.i.s-7? dak die mobamedaniscbe Reli i. . ' gion gewissermaßen die ' militärischste i't. sie arbeitet einer Armee in Bezug auf Führung des Soldaten außeror !'. VL. ..ti CPIa ?r';c,vi, CwNiliUj Ist VYZ ailU. JK uuyiuiia b ßamoli ist dementsvreckend auch srackloZ in der Schutztrupp: die beste, sie fhb die sirengsten Mohamedaner, die d-r S'.-laheli die sazlecytejte, venn sie m schlaffe Moslemin, aeradscbaftsaefübl besint der Ne ctr in Kobem Grade. Sie äußert sich rv5,7 al3 Stammes-Korvsaeist. Am belün hält man die verschiedenenVolks-arr-cngen uoanele, - toornaii, Syj.uia, Sulu,' Suaheli u. s. w. coirijnie oder zugweise auseinander.' Öfficier möge jedoch ingedenk sei:?, daß die beim Neger vorherrschende ciiie Kameradschaft zu einem großen ZiilU aus Furcht 'vo? bösem Blick. 'Jnfotn und Verwünschen- beruht. Ueöcr ganz Afrika verbreitet der Glaube an diese Macht des Menschen eine ängstliche Besorgniß. dem Stam:n:Zgnössen nicht zu nahe zu treten. 3ch hzbe nur bei mehr oder weniger nn.-tköänaiaeri - Stämmen Prügeleien erlebt, habe aber nie gesehen, daß '.ein freier Neger gegen den anderen rne 5and. den Stock oder die Waffe erhebt. All: streitigen Punkte werden durch den 5)äuvtling, ourcy den 'ttOlzmmann, rexiniiteI3 Schiedsgerichts oder des von m tPv ' ::u.: . u r 7 I l;r.3 ausgeglichen. Florida's TenapiniNeichthum. 'rrpTT f 7i nPTT firaau iitn 11111.1.11. Seit Kurzem ist in Florida tirc neue Industrie ausaetaucht, welqe roeniqstenZ bei Liebhabern den vielseitigen Ruh dieses Wintergartens der Union noch mehr erhöhen' wird. W2bl sind sie längst vorüber."dle sönen Zeiten, da die delicate kleine . Schildkröte, die alö Terraptn' mit dem Beinamen' bhmant'budellg1'' 'besannt ist, in "gewissen südätlantischeä '!!?nden nocb so Käufia war. daß farb'.ge Sklaven darüber murrten,' wenn sie zu oft mit diesem Leug-.regalirt wurden, wie etwa'Soldaten'über'baö MkU Eommiß-Brot. , Die Terrapin-Ci-irokrotc ist vielmehr ein hochge in. theurer Luxus geworden, wel- ( ' vielleicht gar, manch:r'Lesericht t-'..mal dem Namen na medr renn
Alle'' Kenner und" L5elhäder indeß I
werden mit großer Freude die unve vernehmen, daß jetzt auch Florida diese berrliche lebende Delicatege liefert - oder doch eine Gattung ' ver,eioen, welche sich nur äußerst wenig vom Ma j rvlander Terrapm. :n den caycyen der Ehesapeake-Bai, unterscheidet. Es ist merkwürdig, daß man in Florida nicht schon längst auf diesen werthvollen Artikel aufmerksam geworden ist und ihn in den Markt gebracht hat. Hin und wieder erwischten dortige Fischer solche Schildkröten in ihren Netzen, warfen sie aber in ihrer Einfalt wieder über Bord, in der Meinung, daß es eine ganz werthlose Sorte kleiner Bastard-Schildkröten seien. Und heute werden diese ehemaligen Auswürflinge an Hotels in Florida zu $1 das.Stückverkaüft! ,Sie werden nicht nur gefangen. sondern neuer- ..: j, i . i - oings uuuy yCjUUyiti. f Das neutrale Otdiet von ealaga. Zu de?''Nachchht, neukrale - Gebiet von srXseirttnglische Schutzherrschzf gestellt rmÄenwird der .Köln.'.Zeit' mScolontalen Kreisen das . Folgend mUg?thN:Menn der wichtigstr-HerT bietes SalclU h?u H-mchj. eNZllsch ist, so iegtFKZrnMNch cin em überaus .rSMieten deZ.engüschen; rr ;rr" swA; v.- ..C W! uoiiniiiiiaiÄ jotiyaif, vct,vuuu Vlt hinter ihm stchendMzchllwn' Hunderten wohlbewafftieier Huussa Truppen fußend,7sich ieü?öSlrchsten'Emgrifle in die RechteerEinwöhner der friedlichen' HänkUM erlaudte ,un durch ber iyw uihrem Su'ltqn"einen iiesgeyenoen. .wenn, aucy ziemncq macyi1Tmm Ctmt aZYfJt ' sCwJ1?r& A, u zi. Jljio HCgrtV' iiimuc . weckte. Daher kehrdieEzpedition-, die im Jahre 881S2Salä. und Jendi bereiste, ohne eNJ.lische7.SchutzVerträge zur Küste zurück.'' Ebenso er--fclglos war 'eine zweite englische Expeditwn, unter Commisjar Firmmger rm Jahre. 1837.' Er verkündete auf seinen Reisen überall d:e Befreiung von Sklaven, - .die .' er als Soldaten m seine Truppett einstellte und mit zu? Küste nahm.'. '.Das .imponirte den, Sklaven haltnldenSultanenv durchaus nicht. weshalbauch' Firrninger' mit leeren Handen zurückkehrte. Was den großen Expedit'tone.-i . der Engländer somit nicht gelang, .sollte im Frühjahr 1883 der kleinen deutschen Ervedition des HauptmannS' v? Francois spielend gelmgen, 'inyem'er. mit richtigem Tact die Sklavenfräge ' vollständig aus dem Kreis , seiner . Unterhandlungen verbannte.' Mit nur 31' Mann brach v. Framois am 4 Februar 1883 von Baglda in's Innere nuf und reiste über die Missionsstationi Ho und Kpandu iiach Kratschi.. ' Er drang bis in die Landschaft Grussi vor, wo er inSürma zur Umkehr gezwunge!? wurde. In Salaga und an anderen Plätzen schloß er so gunstige Schutzvertrage . ab, daß die englische Regierung diese zum wer.igsten dadurch anerkennen mußte, daß sie sich in, einem, Uebereinkommen mit Deutschland daraufwließ. das Gebiet von Sala'ga neutral zu erklären, dessen uneiNMschrankten Besitz es Deutschland icht ' gönnte. Der ".kühne Zug des Hauptmanns . v.-Franco'ls brachte der jungen ColonialmachtTDeutschland eiren glänzendes Erfolg, an dessen voller Ausnutzung. sie der-vorläufige neutrale Zustand des Gebietes von Salaga hm Dert. Durch die Rmen" des-Haupt manns Kling? im Jahre. U891 : haben wir genaue und. überaus befriedigende Kenntniß gerade -zene? Geoute erhalten. die noch Don Dr. 'L.'Wols beieist wor den sind.-: Durch -die'. deutscherseits er folgte wissenscwftliche'Erscbliekuna des neutralen Gebiets von Salaga sind die Anrechte Deulands 'auf diese G?gend nur erhöht worden, die noch 1883 von remem Englander, . sondern, nur alleinvon. dem Franzosen. Binge'rim Jahre. 1889 bereiste worden . ist I nfolge der Schutzverträge,"die Capitän Binger innerhalb deS neutralen Gebietes abgeschlossen haberr'will trat Frankreich schon im Jahre 1839 mit Ansprüchen auf Salaga yervor.'" Gegenüber diesen reuerm Ansprüchen . Frankreichs erkennt die ' großbritannische 'Regierung nach der Denkschrift über die Beweggründe zu dem deutsch-englischen Abkommen vom 1. Juli 1890" dem deutschen Reicbe die Priorität' des Anspruches auf Salaga ausdrücklich zu. Angesichts dieser Thatsachen erscheint die Nachricht ganz unglaublich, daß Eng land überNacht' fify 'eine " Schutzherr-schaftrklaüng-Lbera neutrale Ge-. biet von. Salagct angemaßt' habe. Eine solcbe Maßnahme käme einer offenen Mißachtung deutscher verbriefter Rechte aleich, gegen welche die öffentliche Meinung ganz. DeutschlandZ, energisch vront machen mußte. Wrr, dürfen annehmen, daß England durch die Ersah. rungen mit? dem englisch-congolesischen Verträge gelernt hat, mit dem Machtfactor' Deutscklcmd zu rechnen, um sich politische Täuschungen zu ersparen." DaS'esektrisHe Llchf in Indien. Auch indem fernelr Orient bricht sich das elekkrische'Licht mächtig Bahn. Ein Elektrotechniker deS. ZvZaharaja-Rana von Dholpur in Indiens welcher -früher in gleicher-lgenschat aus ver Mcht ValiantdeZKrösuS Länderbilt große Reisen ' mächte Ingenieur Erich Hinze, ein gebürtiger' Frankfurter,, veröfsentlicht hierübe? sehr interessante Mitthei. langen. Großl Centralstationen, wie man' sie in Europa" oder Amerika findet, sind in Indien noch nicht vorHanden, : mittlerem und i kleinere. triff! man jedoch verhältnißmäßig häufig an. Letriebskraft ' ist fast ausschließlich Dampf, GaS oder Oel. Bogenlicht ist viel weniger vertreten als Glühlicht, da die meisten' Installationen Hausinstal-, litionen 'sind Die indischen 'Rajahs schein keine Kosten. .sich allen Comfort des Westens, wozu Elektricität sicherlich klchZrt,' anzueignen: Majr.sindet eleitrisches Licht überall, selbst "da, wo es Europäer eine Verschwendung nennen würden: von den großartig prunkvollen Durbarhallen. ,iidenen Staatssitzun- ' .t 1 if 1 Ci ... igcrcuucauni' iyycn, gu vcn Bserde- lirtd undeüallen be runter. K t --.T - Z-i . 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lnttlne Natahö baden thre eigenen
, , " , ' . ' . . . t f ' . ..5 Licht beleuchtet sind. ,ge spei t vonA cumulatoren. Mch Boote durch uiei tricität getriebeneht man . ; l Feenhaft Zst die GlühUchtbeleuchwng des Palastes und Parkes des Vicekönigs von Indien in seiner Sommerre- . c c;. sst.K uoenz ?imia uno oie von ijau, der Sommerresidenzen des MaharajaRana von Dholpur. Chail liegt 6000 Fuß hoch auf einem dicht mit Urwald y M7.' iv l k. " v c bewachsenen erg uno zeoer Jou oieses Bodens hat ausgeholzt werden müssen. Man ist erstaunt, in der Wilvniß urplötzlich auf einen Palast und mehrere andere Häuser in vollkommen modernem Style zu stoßen. Der Palast ist mit orientalischer Pracht, aber vollkommen abendländischem Eomsort unv Kelckmack aebaut und eingerichtet. In directer Verbindung mit ihm durch zwei gedeckte Galerien steht das Haus für die weiblichenDienstboten des Rana I - - . ' nrn" , fTK'. Ti: und seiner Frauen, cannilcue zieilboten werden nur außerhalb des Palas, stes verwendet und üüßer'des!.'Eüuu-' chen hät kewMänn Zntritt-zä diesen beiden Gebäuden. Außerdem gibt es noch sechs kleinere Häuser und ein gro-. ßes HauS auf einem benachbartenBerge gelegen, für die europäischen' Beamten die ersteren und für Gäste 'das letztere, sowie ein Haus mit einem Billardsalon und zwei Spielzimmern. Klewe,' ein fache Häuser und Zelte beherbergen die eingeborenen Beamten und Dienstboten. Die Ställe für Pferde und Hunde (132) sind rn englischem Style gebaut und von musterhafter ; Eleganz und Bequemlichkeit. Ferner, ist da das Maschinenhaus mit drei Abtheilungen, dem Kesselhaus, dem' Dynamoraum uno' dem Accumulatorenraum." Es liegt etwa' 1000 Fuß' unterhalb des Palastes, nahe 'einer Quelle,' der ein zigen -für mehrere Meslenweit und das Wasser muß von da nach dem Palast 'gepumpt und 7zu allen' anderen Platzen getragen 'werdend' Alle WohnHäuser. Maschinenhäuser und Ställe sind durch eine TelephonEentralstation miteinander verbunden. - Die elektrische Beleuchtung erstreckt sich nicht blos auf den Palast, sondern auf die angrenzenden Dienerinnenwohnungen, auf den Garten, . auf den Wald mit semen Kieswegen , und Sommerhäuschen, auf die Waldwiese. auf daS Villardhaus und auf die Baut Rani" (große Königin), auf den Hügel nämlich, wo die Asche der Lieblingsfrau des Rana, die nach ihrem Tode verbrannt worden, ruht und er dort ein Denkmal gesetzt wurde. Die gesummte Beleuchtung ist nach dem Zweileiter-Gleichstromsystem ausgeführt. Alle Cabel .sind an Jsolatoren auf Holzstangen geführt, da der Grund für unterirdische Leitungen zu felsig ist. auch müssen sie wegen der häufigen und schweren Gewitter hier oben durch Blitzableiter geschützt werden. Die Beleuchtungskörper in dem Palast sind von besonderer Pracht, sehr reich, aber von feinem Geschmack. Ein wunderbares Stück ist ein riesiger Tafelaufsatz aus Gold, gefüllt mit Blumen, mit einem Springbrunnen ' und versteckten Glühlampen. Kleine Motoren mit Propellern, um kühle Luft zu fächeln, sind mehrere vorhanden, ferner elektrische Cigarrenanzünder und Gefäße, um auf elektrischem Wege erwärmtes Wasser bei 'Nacht . stetig zur. Hand zu haben. - Das Bügeleisen, für das Billard ist durch Elektricität geh:izt. Die Scenerie' hier oben ist großartig. Bei 'klarem Wetter sieht man im Norden die gigantischen Häupter deö Himalaya und von Tibet in Schnee gehüllt, und inr Süden, weit,' weit entfernt, die Ebenen. , . Leoparden, Schakale und Schlangen sind aber, hier oben mehr als wllnschenöwerth zu finden: das elektrische Licht zieht sie mächtig an. Für bessere Otckdtvervaltuns. Nach zahllosm Zeituiigs-' und Magazin , Artikeln, über die verrotteten Verhältnisse in den Verwaltungen amerikanischer Großstädte - beginnt diese. Frage, auch eme Bucher Literatur zu schaffen. ; Aielleicht hat wS Sensa-. tionsbuch von W. ; Stead über' Chi cago auch 'etwaZ ' anregend ': in dieser Hinsicht gewirrt, undwollettdie Ame. rikaner nicht hinter den Engländern in der Beleuchtung .ibrer,. eigenen .Gemeinde Angelegenheiten, in großem Stil zurückbleiben Zl I Herr Alfred R. Conkling hat jüngst e:n Buch erscheinen. lassen, welchem er den schlichten Titel gegeben hat:. Eine Fibel (Prim) für die Wissenschaft' der Stadtverwaltung . Da der Ver- . fasser selber, einmal.' Mtglied deö.Al- . dermenrathes.der Stadt New Nork war und eingehende vergleichende, Studien "!rj-- . yt. i. . i europaiicyer . siaoreoerwauungen gemacht hat, überdies zur Zeit eine völlig unabhängigo "Stellung einnimmt,''-so fcllte er eine vertrauenerweckende Auto rnal in unv recht gut wissen, wo Varthel den Most holt.'. Sein Werk ist in der. That .eine gründliche Studie und frei von, allem falschen patriotisäxn- Selbstaefubl Rückhaltslos erklärt er.' daß sebrBtV 1S FititT irt itnfcm ' (Eilml Tv" : .v i utkvvit wtuut juuiumuu ist, und die Corruption und Lüderlich V fett in den amerikanischen Städtederwaltungen zinnlich-beispiellos-dasteht. .Richt, als. ob es damit! ärger wäre, als !vor zehn oder mehr Jahren, - aber vas Äol! wird sich dieser Misere -im-mer mehr bewüßt; und däß'dleZ btx Fall ist,' darf man jedenfalls schon' an sich .alö . ein gutes ' Zeichen betrachtetr. Früher oder. später mu ß ja der Ueberv legung doch die That folgen. Einige theoretische Anleitung . hierzu glaubt such Herr ConkNng bieten zu sönnen.Alö Ursachen . der jetziqen.' zum Theil so cbauderhaften .Uebelstände führt , er zun'äft das rasche Wachsthum Unsere? uiacir oyne enl,precyenoe unayme. ver rolitischen und sonstigen Bildung und die Unwissenheit.? Kursichtiakeit und euch vielfach - gewissenlose Selbstsucht der leitenden Persönlichkeiten an. Ganz besonderes Gewicht legt er aber auf die h neuester Zeit so viel beklagte Thatsache,, daß der' größle Theil der ämtriManischen Stimmgeber noch imnier,-kn-. kabia sei. bei den' örtlichen Wahlen sich
.. miu .. .,2.
I ifUlll UUlill( JIUIIUIWI i- uuw wiu.mPolitik loszureißen. ' .Nur wenn die . -tfll.rn ho rd.n. und es direct Steuern zu hoch werden, und es direct an den lieben Geldbeutel geht." ruft er us, da zeigt sich unser Stimmgeber geneigt, ', die' leidigen Parteischranken mederzureißen. Sonst aber halt er zur Heerde und läßt sich das Fell über die Ohren ziehen. Ebe es damit anders, gründlich anders wird, ist keine durchgreifende Besserunq zu erwarten; das ist Eonklings f.'ste Ueberzeugung. Die meisten sonstigen Veränderungen können das Volk nur vom Negen in die Traufe bringen, kenn auch hin und wieder einmal der Himmel sich erbarmt, und ausnahmstveise ein zugleich ehrlicher, tüchtiger rnd schneidiger Eandidat an die Spritze kommt. Ebenso, wie Stead, verweist auch onkling darauf, was unsere großstädtischen Feuerwehren leisten können, blos weil ihre Verwaltung im Allqemeinen frei vom Banne der politischen Naschine sei, und wie entsetzlich die folgen 'augenscheinlich sein würden, ivenn dem nicht so wäre! Mindestens dasselbe, was in diesem Punkte im Dränge der Noth erreicht worden ist. l:eße sich in anderen Beziehungen mit freier Energie und Einsicht auch erreihen. ' Er' begnügt sich indeß nicht mit solLen ' allgemeinen Hinweisen, sondern schreitet nun zu einer langen Reihe d:täillirter Vorickläge behufs geeigneter Reform auf der besagten Grundlage. Nanchs dieser Vorschläge sind schon Vielfach da und dort ausgeführt, und es dleibe dem Leitartikelschreiber überlassen.' sich mit diesem Theile des Buches abzufinden. ... Im Allgemeinen laufen seine Empfehlungen ' auf " größere Vereinheitli chung unter unbedingt Verantwortungahiger 'Leitung hinaus. Zu manchen seiner Anregungen! aber. z. B. daß die xroßstädtischs Polizei - Verwaltung hatsachllch zu einem Zweige der Staatsregierung gemacht werden soll, dürften Viele bedenklich den Kopf schütteln; außerdem liegt darin ein zewisser Selbstwiderspruch; denn die sorher hinausgeschmissene" Politik könnte' . durch diese Hinterthüre theilweise wieder hereingeschmugzelt werfcfni Er dehnt seine Empfehlungen u. A. such auf die Wahlverordnungen aus vnd' befürwortet die San Francisco Methode, wonach ein Shmmqeber bei der ! Negistrirunq ungefähr behandelt wird, als ob er sich einen Baß ausfiellen 'ließe, seine Körpergröße, Gewicht, Farbe der Augen und des Haares u. s. w. angeben muß; auch wäre es gut. meint er, wenn derStimmgeber am Registrirungstage semen Namen mit eia?rat Hand in eines der Bücher schreiben müßte und hinterher nöthigenfalls sich wiederum durch NamenSunterschrlst legitimiren könne. Auf neue Gesetze halt er übrigens gar nicht besonders viel, so langenicht die Ausführung derselben in besseren Händen liegt. So weit dieses sehr ernst geschriebene und' ' offenbar wohlgemeinte Werk. Herrn Eonklings Schuld .wird es jednfalls nicht sein, wenn sich nicht bald die Weisheit undTugend in unserer StadtVerwaltung auf den Thron setzt. Er gibt sich auch keinen Illusionen bezüglich der'Zeitdauer der Besserung hin! t , ; SeutsHe Loeal-NaHrlHten. - 1 " ' ! OlXnbro. Goldenstedt. Vor zwei Jahren wurde .derPastor Müller von hier zu 14! Jahren Zuchthaus verurtheilt, weil er große Betrügereien verübt hatte. In dem später eröffnetenEoncursverfahren foll jetzt die Schlußvertheilung stattfinden. Bemerkenswerth ist nun, daß etwa 25,000 M. verfügbar sind, welche man auf 306,000 M. Forderungen zu vertheilen hat. Vkürtng. ; Bettenbaufen. Der Vieh händler Jakob Nußbaum von hier . ' C . C.i c wuroe oei raoes ermoroer uno ausgeraubt. . ' . G e ra.' In Gera-Untermhaus sind der :in,Gera.. wohnhafte Auswanderungsagent B.. die. Weber Gebrüder F.jund die Frau eines in Gera wohnenden Mannes, die nach Amerika auswandern wollten.verhaftet worden, weil siez unter dem dringenden Verdacht ste hen, bes einem -Einbruchsdiebstahl b: theiligt gewesen zu sein. Schmölln. Der Cigarrenmacher Julius Horn, der d:e Stelle emes Kassirirö des hiesigen - Krankenunterstü-tzungs-und . Sterbekassen - Vereins .Harmonie" verwaltet, hat 2142 M. Kassengelder veruntreut und, um seine Veruntreuungen zu verdecken, Faschun gen' in den VereinSbüchern begangen hatte, rfi. wegen urkunoenfalschung zu vier. : Monaten .Gefängniß verurtheilt worden. ' Wegen der Veruntreuung der 2142 Mark .hat er aber nicht mehr zur strafrechtlichen -Verfolgung herangezo gen -werden können, weil Verjährung der .Strafverfolgung eingetreten . war. Weimar. Professor Donndorf in Stuttgart hat der Stadt Weimar, deren Ehrenbürger er ist, eine Überlebensgroße Erzgruppe' für den auf demPlatz vor dem Landgericht befindlichen Vrun nen gestist.'t. ' i . ; . CAijUiU Dresden. Ferdinand von Witzleben, der Herausgeber d:r Jnternätionalcn Neoue -der g:fammten Armeen und'.Flojten. ist im 2. Lebensjahre gestorben. In tiefe Trauer wurde 'eine 'in Blasewitz wohnhafte Familie berfetzt. . Ein Sohn' der Frau verw. Gründe!, Herr Dr. med. Alb. Gründel, der auf dem Schiffe .Reichstag-, der deutschen Ostäfrika-Linie als Schiffs arzt angestellt war befand sich aus der Heimreise und 'hatte' den Seinen' in Blasewitz bereits seinen Besuch ange kündigt. Statt des Ersehnten traf bei der alten Mutter aber. auZ Hamburg die ' niederschmetternde' Nachricht" ein, daß ihr Sohn in Port-Said beim Anbordgehen , in's Wasser gestürzt und ertrunken sei. - - Altoschatz. Wegen Unterschlagung .von gegen 2000 M. amtlich vereinnahmkr' Gelder wurde der vorma-Nge-Cttteindevorstand und.' Mühlenbesider Ernk. Fr. Enailmann von bier
von der Strafkammer veZ Koniglichen Landgerichts zu Leipzig zu zehn Monaten Gefängniß verurtheilt. Annaberg. Letzthin brannte daö unterhalb des Schreckenberes ' ge legene Anwesen des Herrn Schürer, 1000 Ritter- genannt, in welchem eine Etikettenfabrik betrieben wurde, nieder. Johanngeorgen st ad t. Die älteste Tochter des Malers W. wurde unter Umständen todt aufgefunden, die auf Selbstmord schließen lassen. Das Mädchen soll schon einige Tage vorher schwermüthig gewesen sein. Treuen. In Altmannsgrün wurde die 19jährige Dienstmagd Zierold aus Rodewisch im Freien bewußtlos aufgefunden. Unfern von, ihr lag ein neugeborenes Kind. Die Zierold war seit, etwa fünf Monaten umhergezogen. Ihr Kind war in. Folge der Nässe- und Kälte und Mangels jeder Pflege und jeden Schutzes gestorben. Die Zierold wurde in die hiesige Bezirksanstalt gebracht. OrskZlir,ss,l7un, 3sTn. Darmstadt. Ein hier beschäf
tigter Chemiker aus Lengenfeld, welcher bereits wiederholt wegen Sittlichkeitsverbrechen längere Zuchthausstrafen erlitten, hat in der jüngsten Zeit wieder mehrere solcher Verbrechen 'begangen. Derselbe wurde von der Polizei festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht. Bei seiner Festnahme machte er einen vergeblichen Fluchtversuch. Gießen. Nach viertägiger ; Verhandlung wurde hier ein Prozeß beendet, in welchem ein Student Namens Thaler und der Milchkutscher Weil wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit angeklagt waren. Weil wurde zu sechs, Thaler zu' sieben Monaten verurtbeilt. Thaler sollte sofort verhaftet werden, floh aber aus dem Gerichtsgebäude und jagte sich eine Kugel in die Schläfe. Oppenheim. Der Handarbeiter Jakob Stephan wurde Nachts von zwei Burschen überfallen und durch Messerstiche schwer verletzt. Die Thäter sind verhaftet. Llsast-Lstkrlngn.' Metz. Ein Vorkommniß in , der hiesigen höheren, Töchterschule bildet das allgemeine Stadtgespräch. Die Tochter eines Obersten sollte in der Schule während der Pause die von ihr zu Boden geworfenen Papierschnitzel aufsammeln und weigerte sich dessen, und zwar auch dann noch, als die Lehrerin den Direktor herbeirief. Eine ältere Schwester der Ungehorsamen erklärte dem letzteren, der Vater habe ihnen verboten, derartiges selbst zu thun, das sei Sache der Dienstboten. Da beide Mädchen bei ihrer Weigerung blieben, wurden sie vorläufig nach Hause geschickt. Die Folge dieses Vorkommnisses ist nun, daß eine Liste bei sämmtlichen Offizieren in Umlauf ist, um eine neue private höhere Töchterschule zu gründen. Die Betheiligung ist sehr groß und wenn sich die Regierung nicht ins Mittel legt, werden wir hier zu Ostern so eine Art weiblicher Kadettenanstalt bekommen. Nhrinpfalk. B e i l n g r i e s. In Aschbuch wurden neulick Wohnbaus und Scbeune des Oekonomen Brems, sowie die reich gefüllten Stadel des Altbürgermeisters Schneider und des jetzigen Bürg'ermei sters Kreipp durch Feuer gänzlich zerstört. Adenbach. Die versicherten Oekonomiegebäude des Ackerers Johann Grub sind abgebrannt. Lug. Das Anwesen von Valentin Salberg ist abgebrannt. Neustadt. Fuhrmann Heinrich Ehnsmann wurde tödtlich überfahren. Kaufmann Friedrich Dreher beaing Selbstmord. Oggersheim. In der Wirthschast des Bürgermeisters Schmitt stach nach einem Wortwechsel Georg Vöckmann den Schmitt in den Oberschenkel und den Georg Magenheimer in den Leib. Ersterer ist schon gestorben. Letzterer liegt lebensgefährlich verwundet darnieder. V'öckmann ist verhaftet. Sauern. Münche n. Vom Militär-Bezirks-gericht München wurde kürzlich ' der Strafgefangene Wenzel des 19. Jnfanterie - Regiments zu. 3 Jahren 9 Mo' naien Zuchthaus, 6 Jahren Ehrenderlust und Entfernung aus dem Heere vcrurtheilt, weil er fein Arrestlocal auf Oberhaus bei Passau in Brand zu stecken versuchte und dadurch daS Leoen von 16 weiteren Gefangenen auf'S Gefährlichste bedrohte. F ü r t h. Vom ' k. Strsßen- und Flußbauamt wurde die Genehmigung zur Einführung' deS elektrischen Straßenbetriebs auf der Strecke NürnbergFürth theilt. Gunzenhausen. Auf der Weit bei Theilenhofen sind die Fundamente mehrerer Thürme des dortiger - römischen CastrumS blosgelegt worden. Davon besonders interessant ist der Flankenthurm des südlichen Casirumtbores, dessen Fundament sehr gut er halten ist. Nürnberg. 'Die 'Zeichnungen für einen großen Saalbau betragen bereits 270.000 M., die von 95 Personen in verschiedenen größeren und kleineren Beträgen gezeichnet wurden. Schweinfurt. Im hiesigen Centralbahnhofe gerieth der Oberwaccnputzer Karl Uhrmann zwischen die Puffer zweier Waggons und wurde todt gedrückt. - -'s W ü r g b u r g. Systematisch : bestöhlen wurde seit längerer Zeit ' ein hiesiger Juwelier durch sein Ladenpersonal. Jetzt ist man den Thätern auf die Spur gekommen und wird ihnen den Pro:?ß machen, wodurch mehrere achtbare Fzmilien hart betroffen werlen. Iv5rt!e?nve?a. (5 a n n st ä t t.' ' Der verheirathete 'i':i.cär:er Wilhelm Schräg wurde b:;:i: a.ig!::n fc:r Güterwagens auk dem Güterahnhose hlcr zwischen zwei Ütegen g'drüät. wobei tz so schwere inner: Verletzungen erlitt, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird-. . T r a l ! s h e i m. Jnfolae Vlutverrvrf, fVSV: vv:TTn . i . v iv .:l -'.-..., Xiu.lil liä:r,j.' crselde hatte sich wenigz Tge vorher nur.an einem Gipssiein geritzt, was nun seinen Tod herbeifiibrte. . .... .
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Konigsbronn. Die 60 JaHre alte Frau eines hiesigen Bäckers wurde todt aus der Brenz gezogen. Dieselbe hatte sich'di? Augen verbunden ehe' sie in'S Wasser gwg.' Häuslicker-Zwist-soll die Ursache dieses Selbstmordes sein. . - . . .. ; Künzelsau. Beim zweiten und letzten Verkauf des hiesigen alten Postgeb'äudes wurde dasselbe von Herrn s?r. Stein,' Buchhändler und BuchdruLereibesitzer hier, um 31,300 M. angekaust. Rottweil. Auf der Station Mühlheim a. D. wurde der aus dem Versonenzug No.' 39, während dieser sich noch in Bewegung befand, ausstei aende ledige Uhrmacher Ernst MatteS von Spaichingen, Sohn des hiesigen Bezirksseldwedels Mattes überfahren und auf der Stelle getödtet. Ontiiu . M ü h l h a u s e. n a. N. . Dieser Tage ereignete sich an den Arbeiten zur ffundation des Feuerbächviadukts ein schwerer Unglücksfall. : Eine Wand de? Fundamentgriibe des rechten Ortpfeilers stürzte eiN iUnd begrub sechs Arbeiter. Drei davon waren sofort todt. während die übrigen' drei, wenn auch schwer verletzt, gerettet werden konnten. Karlsruhe. Der unverheira thete Diener einer hiesigen StudentenVerbindung, Namens Wagner, aus Al tensteig, ging kürzlich, im angetrunkenen Zustande mit einem Licht in den Abort und schlief ein. Dabei geriethen die Kleider in Brand und verletzten den Unglücklichen derartig, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Ein städtischer Beamter beging Selbstmord. Derselbe schloß sich im Rathhaus ' in den Kleiderschrank des Bürgermeisters Krämer ein und durchschnitt sich mit einem Brodmesser den Hals. Friedrichsfeld. Auf der Kirchweihe erschoß sich der 25 Jahre alte ledige Geo. Koch von Kirchheim wegen zerrütteter Bermögensverhältnisse in Folge leichtsinnigen LebensWandels. Mannheim. Der mit Kies geladene Nachen des Schiffers Lorenz Fick von Oppau sank bei Mannheim. Bon den drei Schiffern ertrank der verheirathete 36Jahre alte Valentin Winterkorn. Die 20 Jahre alte Kellnerin Mathilde Böhringer von Memmingen vergiftete sich aus Liebeskummer mitVitriol und liegt hoffnungslos darnieder. Der - verheirathete ' Knecht Bock der Firma Werle und Hartmann verletzte sich lebensgefährlich durch einen Revolverschuß. Müllheim. Wie bestimmt verlautet, soll mit dem Babnbau Müll-heim-Badenweiler nächstens begonnen werden. In Liel brannte das Oekonomiegebäude deS Karl Gerspacher, Markus Martin und Jakob Ehmann Wittwe daselbst sammt Fahrnissen völlig nieder. Der Schaden beziffert sich auf 3500 Mark. In Mauchen erhängte sich der schon hoch bejahrte Landwirth Eusebius Guaelmaier von Auggen, wohl in . Folge zerrütteter Vermögensverhältnisse. . , Tauberbischofsheim. Löwenwirth Krämer in Königshöfen ist mit , Hinterlassenschaft . einer Anzahl Gläubiger verduftet.. Wttrr,trt,. Wien. Die Polizei nahm in den Wohnungen eines Drucksorten-Ayenten-Trebsche und eineS ViktualienhändlerS Peter Platten und Papiere in Beschlag mit der Gravirung und . dem. Abdruck von Fünfgulden-Stäatsnoten.'' . Beide wurden verhaftet." Falsche Noten waren bisher weder hergestellt 'noch verausgabt ..worden. 7, Die Taubstummen Wiens haben einen eigenen. Turnverein gegründet und den Stadtrath um Ueberlassung eines " städtischen TurnsaaleS in den Bezirken Mariahilf oder Neubau gebeten.' Mehrere Taubstumme gehören bereits anderen Turnvereinen an und baben sich derart auS-. gebildet, daß sie jetzt Lehrer ihrer Ge nossen sein können.- ' ... 84raMif, ;. Bern.. . Das .. Bubenbergdenkmal soll bis 1396 vollendet werden, in wel-, chem Jahre auch WeberS preisgekröntes Münsterfestspiel zur Aufführung gelangt, dessen Titel 'Bubenberz-. lautete Noch ist die Kornhausbrückenfrage nicht erledigt, so fordert schon eine neue Initiative die Erstellung 'einer. 2öv rainebrücke neben der Eisenbahnbrücke; ein schreiendes Bedürfniß liegt für diesen neuen Verkehrsweg allerdings vor.' ' Appenzell A.-RH.,' Der. Große Rath bewilligte jetzt schon 'eine,Sub-, vention für die Schlachtfeier vom Stoß im Jahre 1905. Ferner erlaubte er, an Feiertagen wieder zu tanzen. .... L u z e r n. Em internationaler. Hochstapler wurde dähier in flagranti verhaftet, alö er in einem ' hiesigen Bankhause den Versuch - machte, ae fälschte Obligationen an den Mann zu. bringen. Derselbe nennt, sich OltonauS Peking", hat auch einen darauf lautenden englischen Paß. der ebenfalls gefälscht ist. Vi3 jetzt ist es nicht lungen, die Persönlichkeit des Verbre cher's festzustellen. . , Rückfällige Trinker kurirt? ' Garantie daß AlkoholiömuS, Opium- und Tabak - Krankheiten . kurirt werden. Behandlung und Kost und LogiS tz7S. Behandlung ' zu . Hause zu reduzirte Ratend ' DaS Tonwav ' 'Institute, ! Dvight,Jll. '
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r m ? Bedenken Sie, daß die Wisconson Central Bahn un bedingt daö Zutrauen des Publikums besitzt, ha sie bei Weitem die. populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman . Linie zwischen- Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. rn e c c rm m Veoenren le ferner oap cic Wis consin Central die bedeutendsten Punkte m WiSconsin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine andere Lmle trn Nordweften, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach, sten Ticket Agenten oder an 3sS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS r i l l e n werden nach den deftcn Methoden den Sugev angepaßt. EiS! Eis! Eis! Wir benützen da Eoupon-Eyiiem für Ablieferung von EtS an unsere Kunden. Saufen Etc Ähre SouvonS. bevor da StS aeliefert wird. Da mir einen guten Borrath von Ei besitze, so find wir t der Lage z folgende Preisen zu verkaufe : . 100 bis 200 Pfd in einer Lieferung L5c periooPfd ?o vt 1009 uro in einer Lieferung zc per lvoo biS 2000 Pfd tn einer Lieferung 17c . Z000 uud mehr tn einer Lieferung 15c CDütty Xtc5 CDf . Office : No. 233 West Walvutstr. Tel. 1053. W. G. GVerts Deutscher Zahn-A:zt No. Nord Pennsyldanis Sir St$ wirk ttf Wufch ftficr.U. Dr. C. R. Schaefer, ZLrzt und Chirurg, . No. 430 Madison Avenue, nahe AorriS Str. vrechftunden : 8- :80Nhr Merz 4 Uhr cachmureg, 7 uür benv. 2?elepb8. Dr. BürShardi, Deutscher Arzt.' Osfiee und Wohnung: , No. 382 Süd Meridian Str. Offtee-Vruuden : 8 bit XLlx Ccra. 3 MI 8 Uhr Siachm. 7 bis 8 Uhr dd. SvukSgL 9 Bornltttkgl. Teledb, k. D r. A. B üh l e r, . ' Wohnung : 12 Oft MeCarty Straße Office: Ost Market Straße. Sprech'Srunden in der Wohnung: 9 Uhr Bor.; 7-, Ubrach.: 7 9Uirbd. Sprechstunden ln der Office: s 10 Uhr Vorm., und 4 s uvr acym. eievo im, Eprechstunden: Sonntag nur VornlittagK. Dr. THEO. A. WAGNER hat seine Oistre nach No. 94 Nord Delaware Str. verlegt, und wird sich freue seine Patienten und Freunde dort zu empfangen. eöreckstunden : 9 10 Nhr Vorm.: Uhr Nachm.; Sonntag: j 1011 uyr Vorm. Telephon 33. -, Dr.' I. . aicli ' i; lefchlistigt jl euIsSliebltch mit nndLrztÜZt Y52en uud mit SrschlecktZ und LrinkrenZkltr. ?. 5 CH VUvtei Strcfee. : DfPttVtaRkc : 9 ! 10 VLx Vo?. 1 it Dfi ü:ii(3. . öotaz akger,. itlv tUttiL . mWtWWMMMtltMHWW UM 9s njektion. ; UIHV V''WHH'H' Hl s3M iim . 4 0 t hartnkkafte FKll ton Sonorrhea rud X -(ai.et- aaranttrt tn St bit st t.aatmz f. in. 2 4 1 ornetrt Handlung ötb8. und ehne die an ' ' . ' ekelnde äeiuttate Ul Siedni ten tt, J lebt. (Sopaiba ebrt cnel6L I. Ferr (Otoii'ft achflg,r1. poeker, Por.is. er. 4 tauft aUea Truggiften. . ckGHTGOTTHTTTTOGTOOTTT fmtaammiammmmtmrtB'immnutma nninMaaB" s AN IDEAL FAMlLY MEDlClNEl For Iadisesllaa. BtUwiiw. lleakdacke, Contlpatlon. ilmi Complexlom OifeUeKrth, kdö itH dlaorder ot XU Bioiuach, tiver and Botels, ' Rl PANS TABULEft. . et craUr ret DromütlT Forfect dlfeslion f oüowu theit um Bold 1 br draffglsU or ent bjuail. Box (rat I rr m iiiem-mi - rK MUAV CIIKMICAL CO. 71 ew YsA. i 10 TUli i, I OC rmCKMKV (A DOXOJ. tm VMMBIU Zermalmten und ganzen Tö V e zu haben bei der
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