Indiana Tribüne, Volume 18, Number 64, Indianapolis, Marion County, 21 November 1894 — Page 2

Jttdimm Tribüne.

Erscheint Täglich und SonntzgS. Die tZzliche Tribüne- kostet durch den Träger 13 Cents per Woche, die SonntagS.TribSne- B Cen:5 per Woche. Beide jufama IS Gent oder es Cent per Monat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung $3 per Jahr. ' OffUo 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 21 November '94 lOelna!.?or?tsL z.) StrsiZllchttr von der (Sartenftadt Chicago, im verfrühten Winter. G cziöt nichts in der Wett, das nicht auch sein: tröstliche SeKe hätte. In .vielen Beziehungen ist es für die Gartenstadt zwar sehr beklagenswerth, daß der Wintersmann einen vollen Monat zu früh gekommen ist, die ärmere Menschbeit in der Daumschraube des KohlenMonopols ganz besonders kläglich sttlszt, und Noth und Verbrechen uns bereits mit ihrer Januar-Fratze anrinsen! Doch hat andererseits das Winter-kleider-Geschäft, das voriges Jahr um diese Zeit hier, so entsetzlich brach lag. durch diesen nordpolarischen Frühgruß einen mächtigen Buhm" erhalten, und zum Theil sind die Interessen des allgemeinen Publikums durch StraßenVerbesserung von oben her (denn die von unten w!:d trotz der gewaltigen Reform- und Tugend-Aera jeo:nfalls :-och.s:hr lange auf sich warten lassen) erheblich gefördert worden. Denn zahllose Löcher und Gruben im hölzernen Straßenpslaster wurden durch die überreichliche Bescheerung aus Frau 5olle's Bettsack einfach verstopft, und so z. 33. die Ckqbourn Ave. und die czanze endlose Südwestseite einigermaKtn nivellirt und' bedeutend verbessert. Leider wird dieses schöne himmlische Werk der Barmherzigkeit von Zeit zu 3eit wieder durch einen etwas 'ärmeren Spell" verpfusch! ' :;: In dieser betrübten .Zeit ist es besonders unschön 'vvn bettHerren B äck e r m e i st e r n .?on' VeuParis, daß sie gerade, im Gegensatz zU'ihrenCollkaen in fast allen'andtten amerikaniscöen Großstädten. 'sich' hartnäckig, mit fc:ni ganzen Vollgewicht ihrer Personlichkeiten. gegen jede (Ermäßigung der Brotpreise stemmen, ,ebwohl die Mehlpreise fabelhast etünlergegängenslnd. Als gar im löblichen' Stadtrath die Idee auftauchte, die-Preisedieses nothwendigsten Lebensmittels durch Ordinanz zu regeln, da "geberdeten' sich die Bäcker wie die Verserker,und daß 'sie nicht die Bundesregierung zum Scbutz ihrer geheiligten Individuellen Rechte anriefen, ist noch'Mes! Die HauZfrauen in Arbeiterfamilien, welche früher in östlichen.. Städten Erfahrungen aesammelt haben klagen ohnedies bitter. daß, während im Osten die Bäcker ihnen stets altes, hartes Brot,' das bekanntlich so .gut als Nothhelfer ' zu Kochzwecken gebraucht - werden 'kann, wenn Fleisch und Gemüse knapp sind, etwas billiger 'abgelassen hätten, ihnen dieses werthvolle und wohlbegründete Armenrecht in Chicago . meist hohnla- . chend verweigert werde. " - ' - i ' Sie jammern ! außerdem, daß auch die Herren Metzger in-der-Gartenstadt ungewöhnlich unliberal seien und ihnen h B. die in Städten wie New York selbstverständliche' Gratis-Zulaae eines kleinen Stückchens "Fett, zum .Braten des.yekausten Fleisches meistens nicht gewähren wollten. 'Die Chicagoer Geschäftsleute sollten schon aus Lokalpatrwt'.smus, den sie bei manchen anderen (Lelegenhelten so lärmend bethati aen. sich nicht 'allzu lumpig zeigen, ionn rann, es trotz aller Vorstadt-An-nectirungen' noch lange 'däüernb'ls'.der Traum von einer .Chicagoer Bevölkelung. welche sogar diejenige des 'neuen üirofc New York" weit , in den -Schal ten stellen soll, sich verwirklicht!'. Die Furcht einiger maßgüenderChi cagoer Blätter daß in diesen Winter lagen die, aus Sparsamkeitsrllcksichten erfolgteAndieluftsetzung einigerHundert ttnuppelschwmaer kochst verbananik voll für die allgemeine Sicherheit der gartenstadtischen Menschheit werden tonne, wäre komisch, wenn sie aufrich tiq gemeint wäre. So etwas nach den enisetzlichen.-bodenlosen Blamagen und Schandthaten der Chicagoer Polizei am Wahltage und bei anderenGeleqen heiten undden "übergenug 'gelieferten Beweisen, daß selbige, gerade so wie die ehrwürdige tammanyitische in-dem eilten Sunoenpsuhl löotham, einfach un verbesserlich ist, ehe der Mein' in 'gän'z lich neue Schläuche gegossen.wjrd!-Doch ich will den bösen Geist des Wahltages und der Wahlnacht 'nicht zurückrufen und dem Schöpfer danken, daß der Politische Hezensabbath sich aus einige Monate vertagt hat. Chicago scheint sich um jedea Preis als Ausstellungsstadt in Permanenz erklären zu wollen! ' Abgesehen 'von dem Columblschen Museum rm Jackson Park, der Gemälde-Ausstellung im Art Institute , dem neuen Museum im Lincoln Park und der kaum abge schlossenen Chrysanthemum- und- Ro senaz:sstellung in der Batterie D a: nießen wir jetzt hier eine wahrhaftige Weltausstelluns-Renaissance, wenig stens soweit die unvergeßliche Midway Plaisance in Betracht kommt. Es ist schade, dafj sie nicht bis Weihnachten wahrt, sonst wurde ich Ihnen mit gu tem Gewissen eine Feiertags-Spritztour ' blerher anrathen. Denken Sie sich, so ziemlich die ganz: farbenprächtige.völkerwimmelade - Midway-PIalsance.- mit -Ferry-Rad, Cgypten, Türkei, Hagenbeck u. s. w., ist in der Battery D wieder in voller Glo rie auferstanden! Ihr lebender Inhalt wird, abgesehen von dem riesigen' zu ' strömenden chublikum,. von etwaau send zweckentsprechend costümirten Per sonen der besten Gesellschaft" geliefert. .JBalr rufen Sie. vielleicht aus. .Mumpitz und Mummenschanz.-- Wer so spricht, hat vielleicht mit Verlaub ein naiveres Gemüth, als er weiß. De.in beinahe so echt, wie die

wirtliche verflossene : Midwa?-,Pläj " t- -

lancc, auö'genommett allenfalls' die Indianer und Hagenbecks dressirte Ungebeuer. ist diese Wiederbelebung auch!

Was macht es schließlich aus, w e r die 5 Maske aufsetzt? Und das muß man dem neuen Völ-, r . rr . v ct"j..rx... ' IcraiCl00Ilop lauen; uiz uuufun ist ne blendend-arokartiae! Wo daö eine oder andere Stück fehlt, überraschen uns dafür neue, mit mindestens ebenso verblüffendem Effect. Vas Erfreulichste aber ist. daß das Ganze den Zwecken der Nächstenliebe dient. was es dem Kritiker auch ermöglicht, oaruber binweazuseben. daß sich in .Haaenbecks Circus" nur dressirte Hunde producnen. und beim Hocyzeitszug m ver Straße von Cairo oefcheldene Efel das unheimlich-komische. Kameel ersetzen müssen. Wivat. floreat! Chicago hat sreilicy ohnedies zum Theil gegründeten 'Anspruch' darauf, eine ständige Midway-Plaisance- ge- , " . . . . '4.-', 1 ' 1 l. nannt zu weroeni-. )a,, es yai unicr seinen Alltaas-Curiosstaten Manches. was man in einem solchen ausgestellten xotlschen Weltgetummei, wenn es aucy noch so echt wärewyhl zderge'öllch'suchen wüide. -ErstürzM hatte' ich daö Vergnügens ' Ihnen einen kaum 6iährlqen'Taschendieh.undesverado . ' . - V ."." beshelden der schneihigstenArt des Sckreckens.7 aller -feiner Altersgenossen und seiner Siabriaenuldilr.ausmerksa'n zu marken! O5wobl esfür Liebespaare Mtftr MlUxZ Um Gretna Green gibt (außer Vielleicht in Indien, dem Lande, der Idjährigen Wittwen!), hätte d'as!iate?WntePM.Nrs.cheinlich - längereöeit miteincmdet '.gelebt. wenn ' Er- -nicht verdoten. hätte,- daß y irfi. li; i-w. u..r. ,vöie - ic : : jvyunanicn nuucr utuwt Er" den Alten aeitoblen.5 Das führte den Brück ind dreRückkebt' berbtt. Aola und Verne, Ihr seiv in "Chicago übertrumpft worden! Wenn Sie noch zweifeln sollten, daß die Cbicaaoer fasbionable Gesellschaft derjenigen von London und Paris vollständig ebenbürtig und ebenso feyr '.fin loe siecle,ist,.slzverfäumen Sie ja nichts wenn Sie.einMs wieder nach der r rm 1 1 ' v: f? "C EZ-eilausittllungiaoi Kommen, lieg auch in eine Theepartie der Haute-Bo-lee emfübren lassen. Dort werden Sie. ade'wie-sn der Themse oder Seine, i . i i i9 rr . r Tt. je . legi ai clgaye aucj cu:c ciijcu wuu der astgeverm engagirte arleniegerin dder Wahrsagerin finden, welche binter einer -svanischen Wand in der Ecke des ParlorS sitzend,', ftdem und jeder 'Tbeilnebmenden . kostenfrei die Ankunft ;aus ; der Theetasse prophe--.tk. c l .tf! wi . ctr .s.l.ÄkC. zeir. 'uuf an vougälen tuuicuiujcu in phantastischer -Beleuchtung. EulenAugen u. 's. w.ifehlt es zur Abendzeit nicht.' CZ lebe die, Neu-Parlfer EMiur! I. R. BorgeschichtlicheForschungen an der ff', dria. Ueber den vorrömischen Seeverkehr an den Ottküsten der Adria oder mit andern ' Wo?!en ) über.'griechische Beziehungen zu Jllvrien ' ist wenig bc lannt. aber aumalrg. lüftet vle sorr schreitende Forschuna' den Schleier. Die neulichen, Berichteter den archäo- . f r. ' y cl" v" wgiicyen 'vnaey iir .'Verajelov auwea von? eifrZgm ZUntersüchuNgeN in Bosnien und' derHttZeoÄinaKitnde. Diese erstreckten sich ' ganz - besonders auf ein sehr merkwürdiges, weitgedehn.'es Gräberfeld::auf der Hochebene, Glasinac. Dort sind nicht nur bronzene Beinschie nen und getriebene Schalen von classischen Formen, sondern , auch' 'kleine .rothfigurige" Thongefäße, die einen bekannten griechischen Typus vorstellen, in Gräbern gefunden '.worden. Das Landesmuseum in Serajewo " besitzt außerdem über hundert aus illyrischem Boden' stammende Münzen .griechischer Städte und Herrscher sowie illyrischer Könige. Dergleichen Funde waren in DalmatieN''schon"früher gemacht worden. R.-v. Schneider fand dort unter der römischen Culturschicht 'zwar nur spärliche Reste griechischer Kunstübung, verweist aber auf mehrere Autoren (z. B. Theopomp), die die Einfuhr griechischer. Topfwaaren in die illyrischenLänder bezeugen. Dalmatien bezieht noch beute wie schon in den letzten vorchristlichen Jahrhunderten viel Thongeschirr aus Apulien.' . Hausen armseliger halbglasirter Thonlampen und Henkelnäpfchen ieht man.' , Wie. e Bericht erwahnt. amieeresufer-zum verlauf aufgestapelt, die von daneben schaukelnden Trabakeln? auS Unteritalien herübergebracht worden sind.' Leider wird nicht gesagt,' wozu ' dieses 'halbglasirte Geschirr. bestimmtest. Jn jenen Gegenden herrscht noch heute die Sitte der Todtenmitgaben und' Opfer' äufden Gräbern. Dazu sind solche armseligen Dinge gut' genug; man findet sie in Gräbern häusig, und uuch in Museen sieht man . solche , antiken Tbonlampen mit einem Klecks Glasur.' Für daS tägliche Leben müßten sie ganz glasirt fein. Besondere' Beachtung verdienen die Castellieri oder, wie wir sie nennen würden, die ' Ringwälle. Mancherlei Gleichartigkeit mit den altitalischett (vorrömischen) und den nord- und mitteleuropäischen läßt sich nicht verkennen und fordert zu einer vergleichenden Untersuchung dieser .Bauten- insgesammt auf. Unter den jetzt in Jstrien erforschten Castellieri mag hier das auf der westlichen Küste der Halbinsel, eine Meile von dem Orte Torre gelegene San Martins hervorgehoben sein. In Gestalt eines Rechtecks mit abgerundeten Ecken krönt es einen steil über den innersten Winkel.desMrtoTorre emVorragenden . zungenförmigen Vorsprung.' Wo dieser mit dem Hinterlande zusammenhängt, bildet ein sehr hoher, aus unförnlichen Steinen ausgethürmter Wall 'den'. Abschluß. Seine Fortsetzung ''ist" zwar nicht '(oder nicht mehr) nachweisbar, doch deutet ein flacher und breiter, künstlich Hergestellter Rand. '.der .rings ;ura' die sich innerhalb dieses Gürtels erhebende felsige Kuppe läuft, -darauf 'hin,-" daß? dieser Wall einst die aanze Höhe umringte. Auf der -höchste. Stelle steht die un I S.- 4 V r w

vorzuf!euen.' HNfie rauoe ,az mir, Sie auj "eine: cjif r)tccgöer ßicße i!rAbifnriel ttnti ?lltäbttslcnVJ2ie

vollendete Capelle Sa!', Martins, von der man' eine weite Aussicht auf 'das Meer, das Vorgebirge und das jenseit gelegene Citta Nuova genießt.. Einst soll hier emFrledhos gewesen sein,-und tkträcklick' wurden bei dem Neubau

der Cavelle Gräber 'aufgedeckt, deren Inhalt. Bronzegerath aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert, sich jetzt im Museum des nahen Parenzo besindet. Bei den neuerdings angestellten Grabungen fanden ficy Bronzevlecyfragmente. eiserne Pfeilspitzen," Glasscherben und Scherben von römischen Amphoren, gleich darunter gnecow Scherben des fünften vorchristlichen abrbunderts. nämlich von einem großen roihfigurigen (also doch wohl attischen) Gefäß sowie elnyelmijcve, z. . von riesigen flachen Pfannen und seh? großen Gefäßen mit unförmlichen Henkein und Thierknochen und' Seemuschein. Von Gebäuden nicht oie -pun Allem Anschein nach war. dies ein Opferplatz. Wohlthäter in der Türre. Unter den Viehweide - Besitzern im südwestlicbenTeras und in benachbarten Gegenden herrscht 'große Freude ' dar über,- daß heuer die Mesquite Bohnen besser, gerathen sind, als -seit vielen Jahren. : Diese Pflanze ist überall, wo sie vorkommt, besonders aber' in jenem Theile von Texas, von unschätzbarem Werthe. Sie ist für das Vieh ' 'ein wahres Manna in der Dürre und. ist w geschaffen für trockenes. Wetter; denn sie gedeiht überhaupt nur in diesem.' Bei nassem Wetter faulen die Bohnen vor der Reife; aber in ungewöhnlich trockener Zelt werden sogar zwei Ernten erzielt. ' - . : ; Dann erblickt der Viehzüchter oft mit Recht in der Mesquike Bohne den ein zigen Retter für sein Vieh,' und sie hat in der' That den Weidebesitzer son vor vielen aroßen '.Verlusten, bewahrt, die andernfalls unvermeidlich gewesen wä rcn. Sie bietet wirulcy Hlise, wenn die Noth am größten ist! Ueberdies gehört das Holz des MeSquitebaumes zu den. dauerhaftesten für Zaunvfosten. Der Heurige. Zu einem guten Weinjahr gehören 13 gute Monate." sagt das Sprichwort. .Ueber die Bedeutung dieses Wortes ist schon gar manchmal gestritten worden. Der eine meint, da es kein Jahr mit 13 Monaten gebe, so solle es anzeigen, wie außerordentlich selten ein autes Weinjahr ist; der andere sagt, daß in der That ein dreizehnter guter Monat im Vorjahre nöthig sei. Dies soll entweder der Monat sein, in dem die Blüthe fallt und in dem sich zugleich schon für das nächste Jahr am Holz der Keim zu den späteren Scheinen bildet, oder eö ist' nach 'anderer Lesart der letzte Monat des Vorjahres. in dem daS Holz ausreifen muß, um gut durch den Winter kommen zu können. Doch die Natur hält sich nicht an die Sprichwörter der Menschen und bringt nach ihren ewigen, unergründlichen Gesetzen den Sterblichen stets wieder. neue Ueberraschungen. '-War doch das Jahr 1856 eines der schlechtesten, dessen sich die Winzer hier ' erinnern ; können, schreibt ein Correspondenj "auS Bodenbeim in Rheinhessen, und -trotz dieser schlechten . Vorbedingungen . brachte das folgende Jähr' ünS den 67er der in SNenge '' und Güte' 'zusammen' seitdem' noch ' nicht' wieder erreicht ! worden ' ist.' Ein Glück auch, daß die Sprichwörterucht- tmmer: zutreffen müssen. - sonst wäre es um den Äerpand.deS WinzerVölkchens gar 'schlimm bestellt. 'Denn in keinem anderen"Bkrufe'' tritt baS Hoffen und ' Harren- -so in ; den Vordergrund wie hier.' :v : . ! AIS der 93er - so gut ausgefallen war. das Holz so schön gereift undder Winter ohne Schaden überstanden da schössen auch schon die Hoffnungen auf den 94er üppig m die Hohe.. Aber ach, von Monat . zu Monat gab es j mehr Enttäuschungen. , Warm begann daS Frühjahr,' und schon' und' gleichmäßig entwickelten' - sich die ' RebenschSßlinge, an denen sich zahlreiche'' Bluthenanfätze zeigten. 7.Aber bald trat, wieder kalte," fro.stige.Witterunss ein, und -von. Woche zu Woche'., zögerte sich der. Beginn.. der Blüthe hin. In den guten Lagen die weiter vorgeschritten 'waren als die rrngeren begann die Blüthe noch wah rend der kalten Witterung. Dann, ribvt schlug daS Wetter Mitten in .der Blüthe um. und der Iröstige'n'Kälte' folgte unvermittelt eine ' glühende ' Hitze.' ; DaS war zu viel für die zarten 'Blüthin.und massenweise fielen , sie. in den Akuten La gen ab, sie fielen durch",- wie der Fachausdruck 'heißt. Die geringeren Lagen traten erst, mit der ' warmen Wiiierung . I. "? i '." ' 1 1 rt ' ? in oie illlye. oie ne gut velianoen, weshalb sie'reicheren Ertrag-gäben 'älS die guten' Man-klammerte sich .nunmehr daran, dak die Güte des Weines vielleicht doch' Ersatz für die verlorene Menge br1ngenwUrd.'Vber" 'auch hierin, wurde der . Winzer .getäuscht. Die Sonne die' die Trauben tm Loch sommer kochen-'Muß blieb aus. Trüb und regnerisch'derllef daSJähr, und zu Anfang Oktober. begannen die Trauben schon melfach an -den Stocke zu faulen? Aber bei 'den wenigsten hax er 5delfaule5 vie-dtn 'Trauben " ihrin höchsten SllßigkeitSgehalt' gibt Änv 'auf die. der Winzer:wartet, um:die Lesezü Hegmnen ; . nein. diesmal: wax elfach Cr-fr . . i v. m ' oiuiauie eingetreten. . Infolge "der naßkalten Witterung Butten 'dle Trau. beit.-' ehe -fre ganz -reif 'waren' am Stock: ', :Sö .wurde' MlN wemä HossnunÄn hxt Lese begonnen..-. .Viele; Besitzer, ',die' sonst, selbst keltern, -verkauften . ihre Trauben' gleich an die ..Weinhänole?.. -AwollDkrzehn.'Mb'sechzihnHsenlli wurde für daS Pfund Traüben'gezahlt während . l 9. für ! die Trauben - der besseren Lagen im Jahre :139S.hiii 43 Pfennig, geboten waren,. uhne daß -die Besitzer zuschlugen' " ' .'.Kleiner Rhein großer Wein-, sagt man-hierzulande ' - Aber iauch daZ Wort hat sich-in.hiese Jahrelnicht vabrbeitet. denn klein war der.i'J-

ins ganzen Sommer, aver gro i ocr Wein nicht. freilich jetzt, wo der Most zum größten Theil schon in den Fässern liegt,; da zeigte es sich, daß der 94:r doch nicht ganz so schlimm ist, wie man

geglaubt hatte. Der Most der besseren Lagen (nicht Auslese) wiegt bis zu 85 Grad nach Oechsle, was einem Zuckergchalt von 19,7 Procent entspricht. Die geringeren Moste gehen bis 70 Grad hinunt;?, d. i. 15,5 Procent Zucker. Ein. mittlerer Most soll 18 20 Procent Traubenzucker enthalten. Außer leidlichem Mostgewlcht zeigt der 94er aber im Allgemeinen auch Rasse und verspricht daher noch ein ganz trinkbarer Mittelwein zu werden. Der Verlauf des Herbstes hat aber wieder einmal gezeigt, daß von- den rheinhesstschen Weinen insbesondere der Bodenheimer weit besser ist als sein Ruf. Für Eingeweihte ist es ja eine bekannte Thatsache, daß dort in den besseren Lagen Weine wachsen, die den Rheingau-Weinen nichts nachgeben. Aber ebenso bekannt ist es auch, daß diese Weine sich im Handel stets ihres ehrlichen .Namens schämen., und unter. der flagge Rlldesheimer u. s. w. sestein. Unter ihrem wahren Namen gehen nur die geringeren Lagen, und daher kommt es, daß wir uns unter Bodenheimer nur einen leichten Tischwein vorstellen können. Betrachten wir nun aber die Aussichten für das nächste Jahr, so kann man wohl sagen, daß das Rebholz in Rheinhessen im Allgemeinen ziemlich gut ausgereift ist. Bescheert uns der Himmel einen milden, feuchten Winter, so darf der Winzer im Frühjahr wieder hoffen, daß der Himmel im Jahre '1895 vielleicht erfüllt, was er beim 94er nicht gehalten bat. - . Oom Jnlanve. E i s e n b a h n w u n d ä r z t e.' . sind m der Union und Canada insgesammt 5466 angestellt. . . Auö dem Bericht des zweiten Hilss-General-Postmeisters geht bervor, daß. der Dienst für Landbriefbestellung 14,373 Routen mit einer Gesammtlänge von 251,587 Meilen enthält und im abgelaufenen GeschäftsM $5,846,855. kostet .hat. Insgesammt wurden von den Landbriefträgern 113,570,333 Meilen zurllckgelegt; Der Dampfer-Postdienst zerfällt in 127 Routen mit einer Gesammtl'änge von. 11.054 Meilen .und hat 5407,125 gekostet.. Der Postbotendienst kostete $1,197,693. ' Nach den Angaben, welche die Kandidaten für Aemter'bei der letzten Wahl im' Staate New Fork dem Staatssekretär auf Grund eines bestehenden Gesetzes über ihre Wahlausga. ausgaben gehabte Ei zahlte ntall4 $2500 an das demokratische Staats. und seinen Sekretär für Reisen durch den Staat betrugen 8335: für Ertra uv;ivuivutvvu Auuub ujo.vj.uv und für Porto und Telegramme gab er M? ,, a aus Typewriter-Arbeit zahlte er 513.59 ES kann wohl keine krassere Illustration der Mängel unserer Ge. setze geben. alS wenn, wie es vor einigen Tagen geschehen ist. ein Eisenbahnräubtt sich erbietet, den größeren Theil sei. res RaubeZ luxUm. wennes tfrn

! um hHfö? SSä ÖS nZZX didat. im Saium $3.033:59 Wahl. ! .Abh?WS Dt Paum ,h N Mann

Fiti ntmirfy hnhtn hnt STVthth VtTT

erlaubt wird, den übrigen Theil ohne ua:,u,werichtliche Belästigung zu verzehren. Ltn und der Bauch aufgeschlitzt worden EZ'M'leichtrnögltch bestohlene , nd so war, er im Walde gefunden

NZKIt.' hilf irmhtn. Njajutiivuiiuuy uu vi(tii uvuifiiv . ; 1 ' J " J i 9 9 1in WtAfT ftnKn rrntl VntrS tfi Ü3 Verbrechen fanltionitt 1 und ti W4iV .IWU IlllVkltt WttUllt IVUV MVW. wäre daher zu wünschen, daß endlich die . '. . . V i ' . . alte -Tradition verlassen und das Institutines Staatsanwalts eingerichtet würde,' welcher ' das Verbrechen ' der. folgt, gleichdiel' ob ' die Geschädigten dasselbe 'vertuschen' wollen oder nicht.- - lDie Polizei in B r o o k l y n, N-, V-,' hat vielleicht doch nicht so ganz Unrecht .gehabt.. als, sie. Pastor Frederick C..SeckrsonsRäubergeschichte in etwas schiefem' Lichte betrachtete. Der Pastor wollte bekanntlich um Mitternacht von einem Einbrecher -durch einen Messer, stich verletzt' worden sein, während er selbst dem. .unwillkommenen Besucher ein bleibendes Angedenken in Gestalt einer' Bleikugel beigebrächt haben will. Der Einbrecher hat 'sich 'bislang nicht erwischen lassen,' und auch der Pastor hat es -.vorgezogen luf kurze Ferien zu gehen.. .Nun kommt aber ein NachtWachter,' NamenS Joseph Foley, welcher mitBesiimmtheit behauptet,' den Vikar kurz vor-Mitternacht, mit seinem rechten -Arm rn' iner . Schlmge', auf der

Straße gesehen zu. haben. .Wie reimt nannten, Parliament Hill m der.Nähe sich dies zusammen. Herr Pastor? Nie- b0n London Ausgrabungen vorgenommand in der ganzen Nachbarschast will .-rdm von .'denen manich interüberdies 'elnTn chüß gehöN haben. I kssante ErgMe verspriP. ES hali- . Vor Jikhresfrist verschied ,ltM um , die Losung der Frage,-ob inDubuque. Ja.'. Herr-Nicholas-Gon- unter dem dortigen: Tumulus die KLner.' . der langjährige -Redacteur und iSBoadlcea begraben ist.wie.eS

Herausgeber der .. Luxemburger Gazejte" und der Jowa. Herr Gönner wär seit "vielen Jahren einer dir besten und: hervorragendsten deutschen; Kath'o-. liken des .Westeiis und . zu seinem Leichenbegangnisse fanden sich katholische Laien 'und Geistliche selbst aus weiter rtnt ein. während dgesämmte 'Bürgerfchast der Stadt, 'tttoelcher er ' so arrge, gelebt, .hae. Rücksicht auf -ihre religiöse Anschauungen .dem ' braven Manne . das letzte.- Geleit" gab,' .Bald 'nach seinem Tode kam unter 'den 'enge-''rrn''Landsleüten-5!ichö!as Gönners eine Bewegung in Gang, de auf -die Errich-tuuizines.-Denkmals, für den Verstorbenzn. hinzielte.. Von allen. Theilen des Landes' flossen.dzzü'.'reichliche Beiträge Nv' diese'r'Tage jöurde auf ..seiner Grabstätte ein prachtvolles Denkmal enthüllt. " " ' ; -. . 5 D.ie Ah eder vo?t New OrleanZ haben pch..vofl dem dortigenBunesgericht Gchub'sllr iöre'. farbigen Dockarbektergegen die Belästigungen durch -dii' weißen- Unionsleute' erbeten, und 'Bündesrichter -Pardee hat 'einen EinbalUhefebleaen -die. Unionen und iibre-ÄVmten erlassen. ..der denselben

verbietet, die farbigen Aröeiier m ihrer Arbeit zu stören. Zugleich wurde der Bundesmarschall angewiesen, seine GeHilfen an den verschiedenen Werften aufzustellen und strenge darauf zu achten, daß dem Befehle Gehorsam geleistet werde. Dieses Eingreifen der Bundesgewalt hat einen sehr heilsamen Einfluß ausgeübt. Die Neger arbei ten wieder ungestört, und die weißen Streiker wollen es scheinbar nicht auf einen Conflict mit Uncle Sam" ankommen lassen; sie verhalten sich ruhig und lassen sich nicht an den Werften blicken. Um für alle Fälle bereit zu sem hat übrigens Gouverneur Foster dem 4. Milizbataillon den Befehl ertheilt, Waffen und Ausrüstung bereit zu machen, damit dasselbe im Nothfalle sofort einschreiten kann. Ein kurzer Blitz aus feiner Waffe, ein Knall und mit einem halbunterdrückten Schrei sank ein junper Mann am Pier der Noble Str. in New York leblos nieder. Voller Widersprüche war sein Charakter und sein Leben, und voller Räthsel ist sein Tod. Andreas Bach hatte Nachmittags das Haus seines Schwagers, des KleiderHändlers Louis Hirsch, verlassen. ' Am Abend besuchte er Daly's Thäter in New Fork und ergötzte sich an denSpäßen des Gaiety Giri", und zwei Stunden, nachdem sich der Vorhang über der tollen Posse gesenkt, spielte sich unter dem freien Sternenhimmel beim Rauschen der Wogen des East Rivers

die tragische Schlußscene rm Leben des Zungen Mannes ab. Er gedachte, das Ende noch mysteriöser zu gestalten wie es schon an und für sich ist, denn aus der Position, in der die Leiche gefunden wurde, erhellte, dih er beabsichtigte, beim Abfeuern des tödtlichen Schusses rücklings in der Fluthen Schooß zu fallen, doch fiel der. Körper vornüber auf den Dock. Der Unglückliche war das jüngste von den sieben Kindern des früheren Kaufmanns Marcus Bach, der in glänzenden Verhältnissen in No. 2156 Fultonstraße wohnt. Von Bekannten wird behauptet, daß Andreas ein Zerwürfniß mit seinem Vater hatte, zu dem die Stiefmutter den Anlaß gegeben haben soll. Man folgert dies daraus, daß d:r 20jährige Mann seit einiger Zeit in's Haus seines Schwagers Hirsch gezogen war. Doch sowohl die Eltern, als auch die Brüder des Selbstmörders bestreiten das entschieden und behaupten, daß sie in gutem Einvernehmen mit demselben gelebt haben. Die Brüder erklären, daß Andreas seit einiger Zeit an Melancholie gelitten habe, doch Andere behaupten, daß er munker und lebenslustig geween st. : tii Vom AuSlarwe. DaS'Schwurae richt von Ostflandern verurtheilte die 29jahrige 'Ä"fflß,"5 "J ?" ÄTLS MM bauZ. In Malmzsb wird daö Ssarapulsche Bezirksgericht in nächster n.n ...if.Lf'.c' i. . , ' ir 7 i j't über einen entsetzlichen und kaum s glaublicher Fall zu verhandeln haben: 11 om. c. kToTÄ r twT ? I Stary-Mutan (Kreis-Malmysh) siicd geklagt, den Bauer Konon Dmitri-, Mahuschm ermordet zu haben, um ' .? HZidengotiern der WotMen jj 5??liBÄS.r5S? 1 WWtwui, r V i ' . . .U,t V It. 3Uin tsiuntn aam' lout. wt "gmann BMik m Vltr Yrn m mhrarty ilk.vr ,:,ksv. Buer von mehrern, Personen überfallen und beraubt. Der Frau Bielke gelang es zu entfliehen. Der Bergmann k3!elke wurde am andern Morgen in eincm kleinen Wassergraben todt aufgefunden. Die Leiche zeigte, mehrere Schnitt- und Stichwunden am Kopfe. Auf dem Vorwerk Neuwedell bei Arnswalde. hatte, ein ArbeiterEhepaar, welches' auf dem Felde beschäftigt war, seine vier jüngsten Kinder in der verschlossenen Stube zurückgelassen. Als der-älteste. Knabe auö der Schule kam, bemerkte er, daß die Stube voll Rauch war, und schlug Lärm. Die 'herbeieilenden Eltern fanden drei der Kinder todtdas jüngste, 1 '-2 Jahre alt, lag unter der Wiege u..: .lebte noch.. Allem Anschein nach ihaven die' Kinder mit -Streichhölzern gespielt und dadurch die'Betten entzllndet. ' ': Auf Wunsch deö Briti schen .Museums .sollen, aus; dem' sögeder 'Völksmund Hehaüpkek.' 'Boad!cca war bekanntlich ein Heldenweib, ' die England vom Joche der Römer zu' befreien versuchte, Verulamium einnahm und . bis. zum -römischen London vordräng, nachdem .sie in einer großen Schlacht' 90,000 römische Unterthanen statte' tödten' lassen. Endlich, von.Süetonrus PaüllinuS - besiegt, vergiftete sie sich im Jahre 63 n. Chr. Fachmänner sindzer Ansicht, daß die Königin mit ihrer Gold kejte,. die von. TarituS aus. sührlich beschrieben ..wird, . begraben wurde. so daß. die .Jdentiät etwaiger vorgefundener Ge-beine leicht festgestellt werden könnte! - - ' ' - - B e k e i n e.m Tanzve r.g n üaen ist der rheinischen Ortschaft DerSdorf kam es einem. Streit zwischen Lurschen aus Waldorf und" Dersdorf. Obwohl der Wirth mit einigen besonnen Gästen vermittelnd eingriff, artete der-Streit in eine Schlägerei aus, bei welcher daö Messer wieder eine traurige ;Äoui spielte. Johann ?aßb;nd:r aus 'r'on erhalt einen Stich," der unmittelbar den Tod herbeiführte. Michael Vosen aus Breniz wurde von eincm -Messerstich derart verledt. hak er

Dr. August Köuig'ö Haml Gegen DySpepsie Uebelkeit, Diese so gcwöhnlicken Krankbeiten haben Saueres Aufstoszeu, u.s.w. ihren Ursprung im Magen. Der Magen. :."'.! saft hat Nicht die zur gesunden Verdauung der Speisen notbwendigen Eigenschafte und eine allgemeine Schwäche des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Biliöse Beschwerden bekunden ein Trägheit des Aus schetdungS'OrganS der Leber und Unregelmäßigkeit in den Funktionen der verschiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit, bestimmten Organe. Wenn ein Uederfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten biliöse Beschwerden auf, welche sich durch gelbliches Aussehen der Haut. u.s. w.. anzeigen. Als ein Mittel gegen diefe Leiden sind Dr. August König'S Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. l. Jakobs E)el Heilt Rheumatismus. Neuralgie. Nückenschmerzen Verletzungen.

levenSgefährlichi verwundet 'darniederliegt. Der Thäter war ein Braumei. ster NamenS Schütz, aus Bayern gebürtig, der verhaftet wurde und die That eingeftand. ' - -' Vor-drei Wochen ging eine mit Eisen beladene 'Briggs unter Führung deS Capitäns Gänseburg auS Misdroy von . Swinemünde nach Kopenhagen'äb. traf daselbst aber 'nicht ein; eS erschien zweifellos, ' daß der Brigg ein Unfall zugestoßen und sie mit der ganzen Mannschaft verloren' sei. . Jetzt ist etwa vier Seemeilen oftlich von Saßnitz das Wrack eines gesunkenen Fahrzeuges aufgefunden, und es wird mit Bestimmtheit angenommen, daß dies die verlorene Brigg sei. Tau cher haben das Wrack , untersucht , und festgestellt, daß die Leichen zweier Ma. .troscn in den Wanten stecken und die I Leiche des Eapitäns sich in der Kajüte i befindet. Es wird angenommen' daß l die Brigg von einem Sturm heimgesucht wurde, dn dem sich die Matrosen in den Wanten festgebunden hatten, wo, sie dann beim Untergang des Schiffes verblieben sind. , Das Projekt eines Tunnelö unter dem Kanal zwischen Dover und Calais, welches vor etwa 15 Iah. ren nahe daran war, von der französischen und englischen Regierung sanctiomrt zu werden, seitdem aber auf viele Gegner unter allen Parteien gestoßen ist, muß jetzt wohl auf lange Jahre hinaus als bei Seite geschoben gelten. Hat sich doch kein Geringerer als der .Premierminister selbst in unzweideutig'en Worten dagegen erklärt. Lord Rosebery besuchte ' eines der großen Werke Sheffield's, wo er der Herstellung von Panzerplatten beiwohnte und bei einem darauffolgenden' Lunch erklärte er, wegen der ausgedehnten Ha, delsinteressen könne England nirgends gleichgiltig sein gegen die Folgen von Krieg oder Frieden. Doch hoffe . er, daß Großbritannien seine eigene Neutralität bewahren werde, solange dies in'Ehren geschehen könne, und in erster Linie verdanke England dieö seiner in. sularen Lage. Aus diesem Grunde hoffe er,' daß Sheffield' niemals sich damit beschäftigen werde, die Röhren zu einem Tunnel unter dem Kanal zu schmieden. VonserbischenHä'schern ist der Räuber Jlitsch-Bestovan dingfest und in das Gefängniß von Belgrad eingeliefert worden. ' Vor dem dortigen Bezirksgerichte hat der Bandit 'nun ausgesagt, daß er von dem -in der Hochverrathssache deZ Tschebinatz. verhafteten Sima Gjakowitsch zur Zeit, als König Alexander das Land berei-' sie.' ein Fläschchen mit Gift' erhalten habe, um eS dem 'damaligen radikalen Bzirkscommissär Milosch Mischkowitsch zu übergeben. .Dieser MrschkoWitsch, habe ihm (dem Jlitsch-Basto-van) den Antrag 'gemacht, das Gift in die für den König vorbereiteten Speisen zu mengen. Dafür bot er 2000 ssrancs. Da man sich über den Lohn nicht einigte, fand das Verbrechen nicht statt. In' Folge dieser' Aussage wurden 'bei dem' in Arängelovätz 'wohnen-den-Mischkowltsch wie ' bei' dem gewesenen : radikalen -; Abgeordneteni Wladon Markowirsch Hauhsuchungen vorgenommen, aber nichts BelasiendeS gefunden.- Dennoch' wird die Untersuchung in' dieser Angelegenheit eingeleitet, und Sima. Gjakowitsch ist von Belgrad zum Verhör nach Kragujewatz übergeführt worden. E i n e s e l t s a m e A n s ch a.uung von gemeinnützigen Zwecken hat das. Altonaische' Unterstützungsinstitut, das über bedeutende Mittel verfügt und kürzlich für gemeinnützige' Zwecke 60,000 M. Ausgesetzt hat; darunter waren kleinere Beträge zu offenbar gemeinnützigen Einrichtungen, aber den weitaus, größten Betrag von 35.000 M. gab' daö Institut an den Vorstand des' Altonaischen' Schauspielhauses 'zur Herstellung einer ' elektrischen Beleuch. tüng im Stadttheater.? Wenn rncki bedenkt, wie reich die Theater .von Hambürg und Altona sind, wie .sie. ihrem obersten Leiter Pollini alljährlich große Gewinne einbringen so wird maii diese Bewilligung' unmöglich mit den- höheren Zwecken des Altonaischen - Untere Lützungstnstituts vereinigen können.. Der- Gouverneur von Estland,. Fürst Schachowskoi, einer der eifrigsten Unterdrücker . deSDeuts'ch-. thums 'in den baltischen Provinzen,' Ist in Reval plötzlich ain Schlage gestorben: Er bekleidete das Amt des Gouverneuc'S seit .der Mitte der .L0er Iah .und, während sein Kollege in Livland General Sinowjew, ' schon lang st. , begonnen hat. andere Saiten .aufzüziehenaüch der' kurländische Vertreter des Zaren ein Mann ' ist, . der den Verhältnissen entsprechend, den vom Reichsinnern' abweichenden Zustanden . der baltischem Provinzen Rechnung trägt, war Fürst ,'Schachowskoi bis zur. letzten. Minute selneö Lebens ' bestrebt.' nurzü 'zerstörend 1 : In letzter Zeit ständ er - nicht .'mehr so fest in -der-Gunst der PeterSburger Machthaber, weil man seine überflüssige Härte . zu mißbilligen brgann. . . . .....

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Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Bahn un

bedingt, daö Zutrauen deß Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneäpoliö und dem Norduesten ist und fernerhin als die Pullman Linie- zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen w:ro. : Bedenken Sie ferner daß die Wiö eonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wlöconsin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht alö irgend eine andere Linie im scoroweften, baß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend ner der anderen Linien. . Für weitere Auskunft alö, Raten, Nouten, wenden S:e sich an den nach ften Ticket Agenten oder an Jas. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wiö Brillen werden nach den besten Kethsdev dm Augen angevaKt, ' ' Eis ! Eis! Eis! Wtr denüven bak Eouvon'Eüem für blief rung von Ei an unsere Sunden. Saufen Et Jyre oupons, bevor da t oelietcTt tte. Da wir einen outen Borrard von Ei bestven io find wir in der Lage z folgende Preise I vcnanTcn : 100 bi 100 Pf in einer pieferung 85c perlOOPfi mu 019 iwo vto in etnet etetetuna aoe ptx ' , i0lU biS X Pfd in einer Lieferung l?5jc . , iOOO uub mehr in einer Lieferung 16c CDHÜr HBCB CDn., Offtee : Ro. 228 B3eft f3atntnr. Xel. 108. Dr. THEO. A. WAGNER hat feine JDffUe ach ' No. 94 Nord Delaware Str. verlegt, und wird sich freuen seine Patienten ni freunde dort ju empfangen. Sprechstunden : 8 10 Uhr Pormj l i Uhr aa,.: sonnrag: Hio 11 Uhr orm. Telephon 848. Dr. I. A. Sutclisse, : iefchafttgt ftch schließlich it undLrztliche -sauen no mu wemicm uno urtnrranrDetten Ro. OS iOft ülatitt Ctrafie. Offtce-rnde : di, 10 Ux or. i aix Nachm. Vonntag an5aenome. Xtlt )i941. C. C. GVerto, Deutscher Zahn Aizt . Ko. 8z Nord Pennsylvania Str. xxixl af 2sch anaewändt. Dr. C. N. Schaeser, . ZSrzt und (lhirurg, No.,430 Vadison.Avenue, nahe NorriS etr Svrechftunden : S-9:M Uhr Morgen, 4 Chr iilag,, , uqx aoenc. -1 Teledh 8. Dr. BurShardt, Deutscher 'ktt. ::' ' . . Osftee und Wohnung: öko. 3S2 Süd Meridian Str. ' Offtceetunden : 8 ht d Uhr Sor. Z bi Uhr achm. 7 bi L Uhr dd. onntag 8 9 vormittag. . '. ' . i TeleHH 980. Dr. I. Bühler, . Wohnung : 120 ON WltGaxtp OtraiZe ' Office: : ; . 7 "71 st Market Straße: . Svrech-Srunden in der Wohnung: 8 9 Uhr orm.; , Ntzr ach.: 7 9Nhrlend. :. Sprechstunden in der Office: S io phr Lorm uno o uqr ,iacym. xeicvio 14. Sprechstunden: Sonntag nur ormittaa. ä& Injektion." Eine verrnanente Kur 4 der hartnäckigste Fälle ro Sonorrhea und X OUct, garantirt tn ,on 3 bi 6 Xagen ; kein. unocic vcfaioiung ncigifi, uno esne it( an tttnkm U.(nlt.r. K.A Si...i.iai n .. sww w r w W lllly l N WM mW w h.ii. ü.Mitlhj. .kui n . ) v wvk.oh vik kirnnitii j. lycut ov m (! chfletf),0titc.4jatt. ,r. von (tuen a,ruaoincn. AN. IDEAL CAMiLV M RDICIIIE For iMälceatloa. UUIobuicm. lleMteae, JoMtipaUon. jiv CcarplexU, Itsratvir Urtk mnA diaordera X b 6(oatcfa, lattt ana Bcmt RIDAUC - rs.v mww MI entlrv.t Mmmtl ItUptij: f(W-fCt ÄttULFft A CTVtft fnllAM tkH Dlt bw AeatrtriM nr aMit k wi.fl w Tll),75c. PmckKTi boxe), $X' ur im mmpioKiara - - ltIPAa CUEMlOAl. CO.. tTcwTcrfc. l Zermalmten und nanzen - i j l , ' ' .' , 1 . ...... : . . . 'T , . v T 0 ö.e ; - zu haben bei der j i

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