Indiana Tribüne, Volume 18, Number 63, Indianapolis, Marion County, 20 November 1894 — Page 2

Jndians Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntags. Tie tlzliche Tribüne- kostet durch den Träger 12 Centö per Woche, die SonntagS-.Tribüne-ö ent per Woche. Beide zusammen 15 Cent? der C3(Äni;3 per Monat. Per Post ankerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung 83 per Jahr. Office: 13 Süd tUabama Straße. Indianapolis, ijnö., 20 November '94 Ze5enplage in öluftralien. Von den weithin verbreiteten, in viele Familien zerfallende Zecken lticks) ist neuerdings wieder mehr die Rede, da ja bekanntlich auch das sog. Texas-Fieber, welches bei der Ausschließung. amerikanischen Rindviehs aus Deutschland eine Rolle svielt, mit ihnen in Verbindung gebracht wird. Viel größer und schlimmer aber, als bei uns, werden die Zecken in den Tropengegenden und im australischen Erdtbeil. In Australien werden die Zecken besonders für den Menschen unangenehm und sie sind ein wahrer Schrecken aller Reisenden im' Vusch". (So nennt man. wie schon bei anderer Gelegenheit lervorochoben, in Australien alles Land außerhalb der größeren . Orte und deren nächster Umgebung.) Ein (Xorrespondent schrieb darüber jüngst nach Sydney: Ich habe jetzt drei Reisen in den Vusch gemacht und jedesmal unfreiwill!g Exemplare dieser kleinen Ungeheuer mitgebracht. Eines derselben bohrte sich emsig in das rechte Qhr meines Töchterleins und war schon halb 0erarabe.i, ehe die schreckliche Reizung welche es verursachte, schleunige Gegen:::aßnahmen erforderte, und der Holzbock mit der größten Müh: entfernt wurde. Nirgends in nördlicheren Ländern habe ich diese Plage so entsetzlich so schwer vermeidlich gefunden. Eine zweite Zecke hatte sich in die Hand meiner Gattin, und eine dritte bei mir in die Hand eingenistet, und in leiden Mllen entstand eine sehr bedenkliche Entzündung mit Fieber. Es waren keine von den größten Gattunc:n; sie glichen nur winzigen schwarzen Holzplitterchen ; nichtsdestoweniger waren sie hochzefährlich.' 35:i einer anderen Gelegenheit machte ich die Bekanntschaft einer hellbraunen, größeren Gattung; ein solilic Exemplar hatte sich in meinem kopfe hinter dem Ohr einquartiert.und ich fand es nahezu unmöglich, es wegzubringen. Die Stacheln und Widerhaken, mit denen die Beine dieser ?ecke bewaffnet waren, boten einen wirklich unheimlichen Anblick" und erklärten es zur Genüge, warum es so überaus schwer war, sie zn entfernen. Alle Besucher, und namentlich Kinder. können nicht peinlich genug gegen diese giftigen kleinen Dämonen, die so , zahlreich sind, geschützt werden. So bald sich irgendwo am Körper eine unaewöhnliche Reizung fühlbar macht, muß sofort Alles aufgeboten werden, die Ursache zu entfernen; sonst könnte es leicht zu spat werden. Es ist gewiß te,?.eichnend, daß Hunde, welche von solchen Zecken in Angriff genommen werd?:?, mitunter eine vollständige Lähmuna. des betreffenden Körvertbeiles erleiden! Menschen von zartem Körper können unter Umständen noch vergingnißvoller betroffen werden. Jedem Reisenden im australischen Busch ist es trinkend zu rathen, stets ein Fläfchchen 'gewöhnliches Terpentinöl und ein zum H.'rzu -ziehen der Zecke besonders bestimmteZ Zängchen mit sich zu führen' und immer zu unverzüglichemGebrauch bereit zu haben. DaZ Terpentin todtet nicht nur die Zecke, sondern bildet auch bei rechtzeitiger Anwendung ein' Gegenmitte! für ihr Gift." Geheimnisse dcS MeereS Am 31. October Nachmittags Uhr unter 49 Grad 51 Minuten nördlicher Breite und 25 Grad 57 Minuten westlicher Länge teir Körper eines Kin des passirt. Am 1. November 10.30 Uhr Vormittags unter 49 Grad 11 Minuten nördlicher Breite und 36 Grad 59 Minuten westlicher Lange den Korper einer Frau pasnrt. Diese Eintragunaen aus dem Logbuche des , Dampfers Siendevon". t5a.pt. Hodge,'. welcher mit einer Ladung Leinöl von Boston, England, nach New yjor! bestimmt, unter ungewöhnlich schwcrem Wetter den atlantischen Ocean gekreuzt hat, deuten eine schreck li'che Tragödie an, deren Hergang viel leicht niemals bekannt werden wird. Capt. Hodge hatte kaum den Pentländ rtirih hinter sich, als ein starker West wind und eine schwere See sein Vorwär! kommen ungemein erschwerten. Neun Tage lang stieg das Barometer nicht über 29 und an drei Tagen stand es sogar nur auf 2SJL0. Trotzdem kein eigentlicher Orkan wüthete, wußte Capt. Hodge als erfahrener Seemann, daß in nicht großer Entfernung . em Cyclon über den Ocean dahinbrauste, und er , nahm deZhalb emen nördlichen Curs, um. dessen Gewalt zu entgehen. Bei schwerer See, aber günstigem Wind: nach der Dampfn etwa ach Knoten Fahrt Bis auf da5 Fockstak. segel war alle Leinwand gerefft und in der Erwartung, daß der Wind jeden Augenblick herumgehen . könnte, .' hatte der auf der Commandobrückö befindliche Capitän bereits alle Vorbereitungen. zum Reffen dieses Segels treffen lassen.' Vootsmann Blow war mit der Ausführung des Manövers betraut und harrt: des entsprechenden CommandoZ, als er eine gewaltig: Welle, einen veritabeln Wasseröerz, sich dem Schiffe nähern.' sah.' Sich an dem Tau werk festklammernd,'" erwartet?' der Mann, daß die gewaltigen Wassermassen sich über daö Verveck ergießen wür den. als er auf dem Kame, der Welle t:a Körper eines" 'Kinde S ' erblicktes Irin:: eine Minute lang schwebt: das' U'.bi auf der Woge über dem Bug und LlZw alaubtf Niit.MimQtbe.it.

c5 von der Welle äufDeck-gefpult werden würde; allein die See trieb den Körper etwa sechs Zoll vom Schiffe vorüber auf den tosenden Ocean hm-! aus. Der Bootsmann befand sich in solcher Nähe des Kindes, daß er. eine etnant Bescbreibuna desselben zu ae

ben im Stande war. Es ,toaz. die Leiche eines etwa drei Jahre alten Mädckiens. das mit einem schwarzen Röckchen Meidet war und um dessen Schultern und Hals em weißer Shawl j geschlungen war. DeZ Mädchens Wanaen waren roua. die Augen we offen und der Mund wie zu einem La-1 cheln halb geoffmt. wahrend das ausgelöste braune Saar auf dem Wasser schwamm. VootsmannLAlow glaubte, das Kind, welches höchMs einen Tag im Wasser gelegen yaben'Tnochte, ergrerfen zu können, allein die ungestüme See riß es mit sich. Als der Mann dem Capitän Meldung erstattete, machte dieser ibm Vorwürfe, weil er ihn nicht sofort gerufen hätte; allem Blow erklärte, dajj er mit Rücklicht aus den Aberglauben der gewöhnlichen Matrosen dies unterlassen hcztte, r um eine? eventuellen Panik vorzubeugen. Y Das Erscheinen der Kinvesteitye war aber, nicht die einzige unheimliche Be-' gegnung des Dampfers. Am nächsten Morgen blies cs. ganz gewaltig aus Nord,' und der Dampfer arbeitete sich nur mit Mühe, etwa drei Knoten in der Stunde vorwärts, als Eapitan Hodge dem Bootsmann Blow und dem Maat Hopper Befehl, gab, an jeder Seite deZ R,m fcrfmte Besanftiaxna der Wellen Oel über Bord zu lassen. Wahrend die Manner . diesen Austtag ausführten, .trieben die Wogen den Leichnam einer Frau, die etwa"35 bis 40 Jahre alt gewesen sem mochte, dicht am schisse vorüber. Die Frau war brünett und batte lanaeö. schwarzes Haar: ihre Kleidung bestand aus einem braunen Kleide und einer', schwarzen Blouse. Einen Rettungsgurtel bemerkten die Seeleute an der Leiche nicht. Wenigste einen Bootshaken zur Hand aehabt hätten, dann, hätten sie dieselbe ohne Schwierigkeit bergen können, so nah? trieb sie vorüber. 'War eZ Mütter und Kind, deren Leichen den Dampfer Glendevon" auf sei ner gefahrvollen Fahrt vassirten. und wer nennt ihve Namen? Aller Wahrr jt . ; jt i je cii . , :i icnuiajicii nauj qauc man c um Ovfern eines SaMbruchs zu xfiim. allein merkwürdig war eö, daß die Leicken auf der Oberflache des Meeres trieben, trotzdem sie offenbar, erst kurze Zeit im Wasser waren. ' Von diesem düsteren Geheimniß wird der Schleier vielleicht niemals gelüftet werden. Der Anspruch John Bull'ö auf den Chilkoot Inlet. Jahre lang ist das Eigenthumsrecht Onkel Sam's an dem Lande, welches an der Mundung des Chllkoot Inlet belegen ist, von Niemandem angezweifelt worden. Auf Grund der kürzlich vollendeten Vermessungen wird nun aber von John Bull nicht blos auf den Mount Elias, fondern auch auf den Chilkoot Inlet, der sozusagen in dem Schatten dieses Bergriesen liegt. Anspruch erhoben. An dem Besise dieses Berges mag nicht viel gelegen sein, anders dagegen verhält es sich mit dem Küstengebiet. Der Chilkoot Inlet, bildet einen ausgezeichneten Hafen und ist von. bedeutendem commerciellen wie strategischen Werthe. Falls der Besitz an Canada V abgetreten werden sollte, wird John Bull keinen Augenblick zögern, dortselbst für seine Kriegsflotte eine neue Kohlenstation anzulegen, und gerade das ist für uns von nicht zu unterfchätzender Bedeutung. Englands Marinestationen im atlantischen Ocean, von Halifax bis 41t den Bermudas, und im stillen Ocecrq bei Esquimault sind gewiß schon zahlreich genug. Die Feststellung der Grenzlinie zwl schen den Vereinigten Staaten und Cto nada ist durch di: diesjährigen Vermes .sungen endgiltig ersolgt, nur in Betreff unserer von Rußland' gekauften Do mane ist noch nicht Alles mit England in's Reine gebracht-worden. Hierbei ist, wie dargethan, der Chilkoot Inlet von besonderer Wichtigkeit und, wenn wir an demselben einen Rechtstitel haben, so sollte derselbe unter allen Um ständen gewahrt werden Rechenschaft für Wahlgelder. Seit Iabrenist bei unZ 'besonders viel von 'der moralischen Reinigung der Politik d:e Rede, ' besonders soweit sie unmittslbar' mit den Wahlen in Verbinduna steht. In dieser Beziebuna wird jetzt auch eine allgemeine gesetzliche Äerpslichtung sur alle Wahlcandidat befürwortet, eine svecificirte Rechen schaftZablage über die Kosten ihres WahlfeldzuaeS und die ihnen , zuaeaangenni Beiträge zu geben, und zwar ossentlich. DieserGedanke wurde zuerst in Eng land durchgeführt, und das dortige Ge setz.' welches zur Bekänntaebuna der Wahlcampagne-Kopen zwingt, ist sehr streng. In unsrem X!anve wurde spa ter ein Änliches Gesek im Staat Mas .sachusetts angenommen, und weiterhin au m New yoil. Es ist anzuneh men, daß diese Beispiele auch ander wärtS .bei . unS Nachahmung finden werden, in dem Maße, in dem sie sich -. uciuuyic. - Ohne sich in iraend welchen varteivo litischen Betrachtungen zu ergehen,kann rr , n " . ! luuii uuicc aucn unxianorn einräumen, daß ein solches Gesetz Manches für sich i hat. Dasselbe kann nicht nur der os sentlkchen toralttat ::nl:ch sein,- son dern auch den materiellen Interesse? des Candidaten selbst oder auch der von ihm. irgendwie abhängigen Personen. e ost yaven Waylcanoldaten dl, Schmarotzer und Blutegel in allerle Gestalten vttflucht. welche sie belagerten und' für alle möglichen angeblichen Zwecke ihnen Geld auspreßten! Diesem Treiben kann ein derartiaes GeleK rot i nigsttnöLUM Theil. eiuhalt thun. Auch

- du unoegrerizlesezreuerung' vonAnge Mten und Beamten durch Parteipoli tiker welche freilich ohnedies unge l sletiliS iS.uud. tn mue? Äeit wü cÄS

rückllch'vor jeder Wahlcampagne ossi'ciell verdammt wird könnte einigermaßen dadurch beeinflußt werden. Und alle Welt, weiß ja, wie oft sich erfolgreiche, Wählcändidaten. welche tüchtig 'von politischen Wegelagerern geschröpft worden sind, darauf verlas-

sen, daß sie hinterher dieses Geld wiedergewinnen können, sei es auch durch sehr fragwürdige Praktiken, zu denen sie unter solchen Umständen ihrem Gewissen gegenüber viel mehr Entschuld!gung zu haben glauben, als wenn sie lediglich auf positive Bereicherung ausgehen. Zu' letzterer ist es dann natürlick auch nur ein kleiner Schritt noch, und kurzum es wird ÄlleZ gemacht", was' zu machen ist, und Geaner der Volksreqierung spielen hohnlachend solche Erscheinungen, obleich sie m anderer Art sogar m despotisch regiertenLändern erst recht vorkommen,. als Haupttriumpye gegen ersteres System aus, Wer Auaen bat, zu sehen, der findet wahrlich Beispiele hierfür in Menge um. sich herum. . Ein Gesetz der genannten Art. welches zu einer beschworenen deta ll rten Rechnunaadlage uver Waylgelder und ihre . Verwendung 5 zwange. ist schon der Möglichkeit: halber, . diesen Uebeln entgegenzuwirken, des ' Ver-, suckes werth, wenn man sich auch vor allzu optimistischen Erwartungen. Huten muß. Es Ware übrigens auch. mcht zu verwundern, wenn sich da und -dort RechtZaelebrte" fanden, welche eine derartige Gesetzgebung als versa ssungswidrig zu stempeln suchten!" - Telephon und Strafgesetz. In Atlanta, Ga., wurde ' unlängst ein gelungener Gerichtsfall verbandelt. Im Allgemeinen , bestehen m Georgia ziemlich strenge Bestimmungen , gegen öffentliches Fluchen und sonstigen Gebrauch lästerlicher Redensarten, zumal gegenüber einer Dame. Dieses Berge henS hatte sich auch der Bankier F.- M. Coker schuldig gemacht, aber nur durch das T e l e p h o n. Dreserhalb stand er nun vor Gericht, und es waren die heiklen Fragen zu entscheiden: Kann Jemand straffällig dafür werden, daß er. durch daS TelePhon eine Dame damned fool oder mit irgend einem sonstigen Lästerausdruck nennt? Sind'die betreffenden Staatsgesetze oder Stadtverordnungen überhaupt auf damned fool- anwendbar? Die Klage auf öffentliche Ordnungsstorung wurde' vom Richter Calhoun sogleich für ' unzulässig erklärt, und alles Weitere hing daher nur noch an jenen zwei Punkten. Es wurde längere Zeit varüber. lebhaft hin und her gestritten. Der Richter wiegte sein gelehrtes Haupt. lange hin und her, und dann gelangte er zu einer. freisprechenden Entscheidung, die , er folgendermaßen begründete: Ohne Zweifel ist das Gesetz in dieser Beziehung mangelhaft; es hat nicht Schritt mit unseren technischen Culturfortschritten gehalten. Aber einstweilen müssen wir es nehmen, wie es ig. Und ich glaube nicht,, daß das Telephon bis jetzt unter diese' Gesetzesbestimmungen fällt. Diese sprechen nur davon, daß lasterliche Sprache m.Ge genwart einer weiblichen Person -straf fällig , sei; aber eS "geht nicht an, diese Gegenwart auch' auf das ändereEnde einer . ; Telephonleiwngi! auszudehnen und jcdi Person, der man sich, durch dasTelephon noch hörbar machen, kann, als gegenwärtig zu bezeichnen.. - Vom jetzigen Gesetz kann' daher Nie mand solcherart erreicht werden - auch wenn er den ganzen Tag durch das Te lephon fluchen oder schimpfen sollte. Es ist darum gär nicht, nöthig,, der Frage, ob der'Ausdruck damned fool" an und für sich straffällig- ist, noch besondere Beachtung zu schenken. 'Jedenfalls ha ben wir zur Zeit keinerlei telephonische Beschränkung der Rede-, Schimpf- und Fluchfreiheit. .'Ich muß mithin Herrn Coker außer Verfolgung seen. ' Die Ansichten' über, die Berechtigung dieses Spruches sind noch einigermaßen getheilt. Doch ist keine. Berufung erolgt. . . .,.. 5psezettel" derttobben. So allbekannt auch die Seehunde durch ihre Pelze geworden sind, und so Vieles ;äucr,V besonders während -der schiedsgerichtlichen V Verhandlung , des langwierigen internationalen BeringS see-Streites, von den. LebenSqewohn heiten dieser Thiere mit den schonen Augen gesprochen worden ist, weiß man doch noch r wenig Bestimmtes übe? ihre Nahrungsartikel. : - :. : Das ist auch nicht leicht zu ermitteln; denn die Seehunde hsfon ungemein starke Verdauungsorqane und verdauen alle aufgmommene Nahrung sehr' rasch und ziemlich gründlich A. B. Alexan der.ein Beamter unserer Bundes-Fisch-commission, hat während deS verflössenen Sommers in Alaska dieser Frage ein besonders eingehendes praktisches Studium gewidmet- und' spricht' sich nunl folgendermaßen darüber auS: Ich- habe die - Mägen nner großen Anzahl - frisch gefangener. - Seehunde untersucht, ..und ' trotz' der vorzüglichen VerdauungSfählgkeit dieser Thiere habe ich ziemliS viele "Kinnladen eZ-zu? Stachelfwsser'Familis gehörigen Sauft' darin gefunden, eines . der i häßlichsten oder' -am - abstoßendsten -aussehenden Thiere im ganzen . Fischreich. -Diese Kinnladen' sind' eben außerordentlich hart und unter allen Umstanden unverbaulich. : : "U'. :' rr:. ' Nach meinem Befund muß ich annehmen, daß die Seebunde eine grotze Vorliebe, für diesenso widrigen Fisch haben und wenn sie- ihn bekommen können, ihn alln anderen Speisen'vor-zich.-n. ! Weiterhin stehen auf ' ihre? .Speisekarte auch Kab:lau un"d Halibu!!e an ziemlich hervorragender Stelle. Dak sie auch:cfchiedene Gattungen kle':n:r:r .ZZisch: vertilgen, ist 'bekannt. Aber oaSZreigniß bezüglich desSquids va? überraschend.' für mich.:' : Äi: UNtetsuchungen beschränkten sich nicht auf die Robbenmägen. Die Sechunde sind in der Freiheit noch sehr wenia. beim Aufnehmen? von NaLrunz

beobachtet worden, uno es wäre zu wünschen, daß- hierüber mehr bekannt würde.' Einige diesbezügliche Veobachtungen sind mir immerhin gelunen. - . Es ist noch eine offene Streitfrage,

bis zu welcher Tiefe die Seehunde in das Wasser Gelangen können. Nach der Ansicht Mancher können sie gar nicht tief tauchen, Andere wieder schreiden ihnen eine großartige Leistunzsfähigkeit in dieser Hinsicht zu. Was mich selbst anbelangt, so habe ich an ton Fairweather-Grunden, aus der Höbe des CavS St. Elias. wo das Wasser mindestens 100 Faden (also etwa 600 Fuß) tief ist, Seehunde mit rothen Kabeljauen ini Maul heraus kommen sehen. Letztere werden bekanntlich allgemein zu den Grundfischen gerechnet; freilich kann ich trotzdem nicht dafür bürgen, daß sie von den SeHunden auf dem Grunde gefangen wurden, doch ist es mir wahrscheinlich, daß die Seehunde mitunter ihre Leckerbissen auS ziemlich bedeutender Tiefe holen. Leider ist unsere Seehunds-Aus-beute in diesem. Jahr erheblich geringer, als. 1893, welches, freilich eine ausnahmsweise .gutes. Jahr gewesen ist. Die Indianer scheinen' nicht so unrecht ! -i. (vt . c :'. v c mn iqrer anen, .yeorie zu aueu, uub alle vier Jahre ein guter, und 'alle 20 Jahre em phänomenaler Fang erzmt wird. Die Ptkannnk-Jndttstrie. Zu den 'echtesten Amerikanern in der ganzen Pflanzenwelt gehört jedenfalls die Hickory-Nuß, und unter den vielen Gattungen, in welche diese zerfällt, dürfte die Pekannuß die beste sein. Sie ist auch eine ausschließliche Eingedorene unseres Landes. Man hat sie mitunter auch Jlli-nois-Nuß" genannt, doch nur mit gennger. Berechtigung. Denn ihr Anbau oder ihre Ausbeute bildet ine fast ausschlich südliche " Industrie. Im Mississippi-Thal und in Texas nächst diese derb-edle-Nuß, deren Kern so schmackhaft ist, ' wild. Die größten und schönsten Pecannusse kommen übrigens aus Louisiana; dort erreichen sie manchmal eme Lange von 2 Zoll und einen Durchmesser von 3-4 Zoll. Nach dem Norden kommen indeß nur verhältnißmäßig wenige diese Nüsse. Im texanischen County B?c, und vereinzelt auch anderwärts, haben diese Nüsse sehr dünne Schalen, die sogar in den Fingern zerdruckt werden können, entsprechen also dem allgemeinen Ruf der Hickorynllsse durchaus nicht. Die Pekannuß - Industrie ist überhaupt, ganz besonders aber in Texas, von großer und noch immer mehr steigender Wichtigkeit geworden. Tausende weißer und farbiger Eindohner gewinnen in Texas ihren Lebensunkerhalt durch das Sammelnder wilden Nüsse, und es gibt viele bedeuiende' Anpflanzungen von Pekanbäumen. Gerade dieser Baum scheint auch der verbesserungsfähigste in der ganzen

schtlich dcr mit w hmschilich dnenua nach Nc Jork mit einer La. 57... .. . . '!7 7! . dnna Marmor und mebreren tausend

Hickory-Famme zu sem, sowohl hm Güte der Frucht. Ein einziger Unter mhmer, F. A: Snowden in Browning, Tex., hat 400 Acres mit Pekannußbäumen besetzt,. im Ganzen 11,000 Stück. .Schon vor .einem Jahrzehnt wurde' jährlich in Sai Antonio, Tex., allein im Durchschnitt eine Viertelmillion Pfund' Pekannüsse zu Markte gebracht. 'Die Cultur derselben ist seitdem zum Theil erheblich fortgeschritten. Die Leute., welche diese Nüsse einheimsen, ziehen hinaus, sobaÄ die Hülsen sich im Herbst zu öffnen beginnen, und schütteln entwedsr die Bäume oder Mopsen 'die Nüsse mit, langen, leichten Stangen ab, und. sammeln sie in Körben auf. Früher war es ein weitverbreiteter Brauch horribile dictu!" die' wildwachsenden Nüsse im Wald einfach dadurch bequem zu sammeln,'. daß .'man. die Bäume abhieb,, und es wäre nicht zu verwundern, r wenn, .es solche Barbaren noch jetzt gäbe, denen es ja' leide? nicht an Vorbildern in anderer Hinsicht fehlt. Man wirft '.die frischzesammelten Pekannüsse in DrehzVehälter. in denen sie gereinigt werden. Meist geschieht dies, indeß noch nicht in der Nähe der Pflanzungen ' sondern ' erst : in den Städten,? von denen aus der Weiterverkauf -betrieben wird.. Eine New Förker Fabrik beschäftigt, noch heute 50 Männer und Frauen mit dem Rein!gen und' Glätten von Pekannüssen sür den Verkauf. Mit der Zeit aber werden auch unmittelbar an Ort und Stelle .solche. Etablissements angelegt. Kleine.' weniger ansehnliche' Nüsse geben' immer noch gutes Oel. Die schönsien x Nüsse werden übrigens zu NeuPflanzungen genutzt. Seit etwa vier Jahren wird, auch ein großes Geschäft mit den schon ausgeschälten Kernen betrieben. Das Pekan-Oel ist auch ein guter Leuchtstoff und ein angezündeter Kern .brennt' längere Zeit mit Hellem Lichte.. - i LoutJttlanVe. Derde m In di a n e r b u r e a u zugegangene Bericht des . IndianerAgenten D. M. Windom beleuchtet in beachtenswerther Weise dieVerhältnisse im Jndiancr-Territorium. In erster Linie weiK der Agent auf die Normendigkeit der Vermehrung der Gerichte hin. .Seit dem Gesetz vom 1. März 1859 das ein Bundesgericht für das Jndianer-Territorium schuf, habe der Congreß nichts gethan, um die Jurisdiction der Richter auszudehnen oder ihre Zahl zu. vermehren, und es sei dringend zu wünschen daß in der nächsten Session deö Congrerles das Versäumte nachgeholt werde. Als eins der Uebel, die ausgerettet werden müßten, bezeichnet Herr Windom die Landgrabfchereien Weiße, die sich mit Indianerinnen- . verheircthet hätten, umzäunten tausenke von AcreS und beanspruchten sie als ihr Eigenthum. Wie das System, daß das Land der Kommune gehöre, sich in der Vraris gestalte; führe es zu Ungerechtigkeit aegen'die Voll'ölut.Jndianer und gebe ihnen keinen gerechten Antheil an dein Kommune-Eigenthum. . Die Indianer M:egroLLst.iw LllU IJCL

angeysrlgMt'-auszugeden und amerlkanifche Bürger zu werden, mit den damit verbundenen Verantwortlichkeiten. Der Agent empfiehlt, alle Ländcreien im Territorium zu vermessen, damit der Indianer genau wisse, was er auswählen könne. Eine aufregende Scene spielte sich kürzlich Abends im Orte Warren Point, nahe Paterson, N. I.. ab. Postmeister John Millers der in dem Orte einen Groceryladen betreib!, hatte vor einiger Zeit einen Assistenten in- der Person eines Clerks Roland Lane ernannt, damit die .Postsachen schneller befördert werden könnten Da die wöchentlichen Einnahmen des Postamtes sehr zusammengeschmolzen waren. sandte aber Miller seine Resignation ein. und verkaufte zu gleichen Zeit das Grocerygeschäft an den Clerk Lane. Kürzlich wurde er gewahr, daß Letzterer darnach trachte, ihn vor der Zeit aus dem Postamts zu entkernen. Dienstag begab sich Postmeister Miller

nacy ve Bahnhof, um die Postsen dung in Empfang zu nehmen. Er fand dort Lane bereits vor und sofort ent-

.spann sich zwischen denVeiden über den. und stach ' dessen' Gattm nieder. . Der Besitz des eingelaufenen Postsack ein. Verbrecher. wurde auf der Flucht festheftiger Streit. Da keineron Beiden genommen.' ' ' . nachgeben' wollte, faßten 'Beide' den! 3m Viadukt bei ZazenhäuPostsack an und trugen ihn nach' dem sen, aus der im Bau befindlichen BahnGroceryladen, welcher auch als 'Post- strecke. Kornwestheim . Untertärkheim amt benutzt wurde. In dem Geschäfte kam eine .Schicht in's Rollen,, die acht angelangt, entspann sich, zwischen dem Arbeiter verschüttete, von denen drei so-

Postmeister und dem Assistenten ein Kampf, in dessen Verlauf Miller seinen Revolver zog und Anstalten mackte. seinen Gegner niederzuschießen. Plötz lich erschien die Frau des Letzteren mit einer geladenen Flinte, und als dann die vereinte Macht" auf Miller eindrang, trat dieser den Rückzug' an. Bundes-Commissär Van Hovenberg wurde von Miller von dem Vorkommniß in Kenntniß gesetzt und stellte einen Verhaftsbefthl gegen Lane aus, der jedoch bis jetzt noch nicht gefunden werden konnte. Lane wird der ungesetzlichen Aneignung von. Onkel Sams Eigenthum beschuldigt. . Die amerikanische Vark Katie F Troop-, welche kürzlich mit einem größeren Kargo sllr James W.' Elwell & Co. im New Yorker Hafen einlief, hatte die Mannschaft des untergegangenen italienischen VollschiffeS Torquato" von Genua an Bord. Kavitän Smith, der Commandeur der .Katie F. Troop". erzählte, daß er 101 Tage von Sinazpore nach New Fork unterwegs gewesen sei. Wir fuhren sagte er, am 1. August von Singapore ab und hatten gute Winde, , bis wir um das Cap der guten Hoffnung gesegelt waren. Ein fürchterlicher Sturm suchte uns dort heim. Am 7. November sichteten wir einen großen Dreimaster, welcher Nothsignale aufgehißt hatte. Wir waren etwa 6 Meilen von dem Schiffe entfernt und ich gab sofort Befehl, auf das bedrängte Schiff zuzusteuern. ' Durch Signale erfuhren wir, daß das Fahrzeua das italienische Vollschiff Torquato" war. Das Schiff war auf dem Wege von dung Marmor und mehreren tausend Kisten' Wermuth. Kapitän Trapant, der das Schiff befehligte, theilte' mir mit. daß sein Schiff am 23. Oktober von einem Sturme arg mitgenommen wurde und leck geworden sei. Das Schiff war im Sinken, als wir es sichteten. und die Mannschaft hatte 12 Tage lang an den Pumpen gearbeitet, um sich vor dem Tode zu retten. Die ganze Mannschaft wurde von unseren Leuten in Rettungsbooten an Bord unseres Schiffes gebracht." Der Kapitän und die gerettete Mannschaft wurden sofort nach ihrer Landung in's italienische Consulat gebracht. - , . Ein interessanter' Proceß, der seit mehreren Jahren in denSerichten anhängig war und eine deutsche Familie betrifft, ist jetzt in New York entschieden worden.'Vor etwa 20 Iahren sah Frau Caroline Nagel, damals verehelichte Schlitte, in einer deutschen Zeitung eine Anzeige, in welcher für ein drei Tage altes, von der Mutter verlassenes ttrnd Pflegeeltern gesucht wurden. Frau Schlitte übernahm das Kind und gewann dasselbe so lieö, als wenn es ihr' eigenes wäre. Das paßte ihrem Gatten aber nicht und er verließ' die Frau." Im Jahr: 1370 heirathete Frau Schlitte den Vater ihres angenommenen Kindes, den Sprachlehrer Fred. Nagel. Die Frau hielt damals ein gutgehendes Kosthaus und' hatte sich eine Summe Geldes ersvart. Im Jahre 1890 erkaltete - Prof. Nagel's Liebe zu seiner Gattin, die 12 Jahre älter ist als er, und er suchte sie durch die Angabe los zu werden, daß zur Zeit, als er sie heirathete, ihr erster Gatte noch am Leben war. Die Frau besaß in ihrem Namen Grundeigentbum an der Ecke der 183. Straße und Morris Ave., welches sie mit ihren Ersparnissen gekauft hatte. Nagel soll durch allerlei Angaben seine Gattin v:ranlaßt haben, ihr Eigenthum auf ihre Freundin, die Kleidermacherin Amelia W. Trögifch, zu übertragen, und Letztere überschrieb das Eigenthum an Prof. Nagel. Frau Nagel's damaliaer Anwalt arrangirte die Angelegenheit, ohne daß Frau Nagel, wie sie behauptet, etwas davon wußte. Vor zwei Jahren engagirte Frau Nagel den RechtZanwalt Louis Wendel jr., der sofort eine läge aus unglltlgkeltserklarung der erwähnten Uebertragungen einleitete, um der Frau wieder zu ihrem Eigenthum zu verhelfen. Im Januar d. I. gab Richter Vookstaver in' der Court of Common Plcas eine Entscheidung zu Gunsten der Klägerin, deren Grandbesitz einen Werth von $14,000 hat, ab. .Der Betagte appellirte und jetzt bat der Generaltermin des genannten Gerichtes in einer vom Richter Bischof verfaßten Entscheidung daö rstinstanzliche Urtheil bestätigt. , - Rückfällige Trinker kurirt. I . . . m . m. . . i?"" rL piurn unb - Krankheiten kurm- werden. , BeHand ung und Kost und LogiS $75. ' gu-franse zu reouzirte . L.'. w Institute,

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om Ausranve. Ein früherer Arbeiter der Römischen Telephonaesellschaft drang in die Wohnung des Direktors derselben, des Änaenieurs Verrellone. fort todt waren, während vier schwer 'verletzt wurden. ' DaS .Rettungswerk nahm mehrere Stunden in Anspruch. Als.gefährlicher GeldVermittler undWechselfälscher wurde in Dresden der frühere Versicherungsinspektor Carl Albin Waldleben aus Blasewitz zu 3 Jahre Zuchthaus und 6 Jahre Ehrverlust verurtheilt. Er sollte einem letzt abgegangenen Lieutenant 10.000 Mark als Darlehen verschaffen und beschwatzte , einen Privatmann Kroll aus Hosterwitz, dem Officier gegen ein Accept über 10.000 Mark 7500 Mark zu geben, von denen aber noch 6 Procent Zinsen im Voraus abgezogen wurden. Der fällige Wechsel wurde später von dem inzwischen inactiv gewordenen Officier nicht eingelöst. Der alte Zuchthäusler fälschte dann unter fünf auf höhere Beträge lautenden Wechseln die Namen sächsischer bekannter Ofsicrere und Standesherrn. Vor Gericht behauptete er der Lieutenant habe ihm die Wechsel zur Discontirung übergeben und ihn sogar in einem Falle veranlaßt.die Unterschrift selbst zu falschen. . Nach einer umfänglichen BeWeisaufnahme kam daS Gericht zu der Ueberzeugung, daß der Lieutenant' mit der schlimmen Affaire absolut nichts zu schaffen habe und daß der alte Gauner ihn nur hinemgebracht habe, um sich selbst auS der Schlinge zu ziehen. Der Großherzog . von Hessen hat im dritten JahreSviertel 1894 für 61 Stiftungen und Vermächtnisse im Gesamtbeträge' von 330.683 Mark die landesherrliche Bestätigung ertheilt. Es erhielten katholisch Kirchen und Anstalten 40 Gaben im Betrage von 222,380 Mark, evangelische Kirchen neun Beträge im Werthe von 92.680 Mark,' israelitische CulwSanstalten sieben Schenkungen mit 4823 Mark und politische Gemeinden fünf Stiftungen mit 10.894Mark. Bischof Dr. Hafsner . von Mainz schenkte 190.120 Mark cm die bischofliche Dotatwn'zu Gunsten deö Seminarfonds, die ihm selbst testamentarisch zugefallen waren, und der evangelische Kirchenbauverem Mainz schenkte cm die evangelische Kirche daselbst 40,000 Mark als Beitrag zum Neubau einer evangelischen Kirche in Mainz.' ' ' Der anglikanische Bischof von Jerusalem berichtet, daß sich zur Zeit ein starker Zufluß von Juden nach Palästina vollziehe. , In den letzten sieben Jahren wären danach über 100.000 Juden in's heilige Land eingewandert und .daS .Eintreffen nocb größerer Massen stehe so wahrscheinlich bevor, daß .Niemand den. Umfang dieser Einwanderung für die .nächsten Jahre' zu beurtheilen vermöge.' Hat der geistliche Herr Recht,so müßte eine auffallende Veränderung in den politischen Verhältnissen Kleinasiens die, Folge sein. Schon verkehren Eisenbähnzüge zwischen der Küste und Jerusalem und Damaskus, und nimmt die JudeneiN Wanderung wirklich noch weiter zu, so könnte sich Syrien . wohl in seinen wirthschaftlichen Verhältnissen bedeutend ändern. Die berüchtigte Lim ousin. die vor einigen Jahren in Frankreich bei den Ordensschacherskandalen Wilsöns und des Generals VAndlau eine so seltsame Rolle gespielt hatte, war ihrer Heimath und der Strafm der französischen Zuchtpolizeigerichte schließlich überdrüssig geworden und hatte sich zu Anfang dieses Jahres in Luxemburg niedergelassen. Die Hoch staplerin war dort ohne einen Heller Geld in .der Tasche 'angekommen und veranlaßte durch eine Reihe genial erfundener Lügen einen Gastwirth, sii acht Monate hindurch unentgeltlich zu unterhalten. Als letzterem endli. die Geduld auszugehen drohte, griff' sie zum Mittel der Fäffchung. Dies führt ihre Verhaftung herbei, und die dortige Strafkammer verurtheilte die einstige Freundin WilsonS zu sechs Monaten. .Gefängniß Bei dem Uhrin a ch e r und Eoldwaarenhändler' Üreseld in Dortmund ist' ein' frecher' Einbruch verübt worden. Den Dieben ' sind Gold- und Silberwaaren im Werthe von mehr.alZ 2000 Mark zur.Beute gefallen. - Ei. genihümlich .ist, daß .zahlreiche' Einbrüche in letzter Zeit in unmittelbarer Nähe der Polizeiluptwache'ausgeführi wurden. . Das Brefeld'sche' Haus lieg! der Wache schräg gegenüber. : Vor Kurs zem wurde 200 Schritt von der Wache entfernt in eine'Pfandleihanflalt eingebrochen.' ' Die Diebe' haben '. dort arg l r . w . 1 geyauu uno icgueßiicg Heuer angelegt, so daß ein Schaden von fast 60.000 M. entstand. Kurz 'vorher warfen Dieb: eine Scheibe des Schaufensters, in einem der Wache . ebenfalls gegenüber liegenden Hause ein und räumten dann das Schaufenster," daS Schuhwaaren ent-

Wt. eründliÄ ou5.: ''

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tWüne ist daS einzige Blatt in Zndiana, wel cheS die W des Volkes gegenüber der Macht der Plntokrati, vertritt. M Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Partei intereffen käpst sie unentwegt für Freiheit .Recht auf allen Gebieten deö Lebenk. Die Arbeit det Volkes ist die Schöpferin alle? Wohlstandes und darum wirke wir für fslche soziale Reforraen, welche die Arbeit zur freubebringenden Luft, statt zur niederdrückenden Last machen Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eö als moralische Psticht empsinde. Leser der Judiana Tribüne zu sei Das relchhaMge Sonntags Blatt lUUt tintm unterhaltenden Lese. Kaffes. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist Z.2e, des Sonntagöblattö ge, beider zussramen lg Stö., Per Woche ober 65 ?tS. Per Monat Durch die Poft Versandt, kostet da4 Tageblatt $3, daS SonntagSblatt i)2 Per Jahr, beide zusammen ÖO iu Vsrankbezahlnnz. enekfKchen aller Art werden rasch ad billig ant geführt. (SintrittSSarten, Quittungen. llonVitutisNe, Rechnungen. GescSZftSkarten, DsUfttpf Zirkulare, - VrsgramWe u. f. w. ! . - für SeschäfUleute und Vereine kerb geschmackvs? auizeführt. Wttt WM Srmnlii JnK.

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