Indiana Tribüne, Volume 18, Number 62, Indianapolis, Marion County, 19 November 1894 — Page 3

Früh Morgens, sobald Tu dich erhebst, nimm ein wenig Karlsbader Sprudelsalz in einem Glas voll Wasser. Das bringt und erhält Dich in Ordnung, wenn Du an Viliositat, Dyspepsie oder Hartlribigleit leidest. Oft wundern sich die Leute, warum eine Kur mit Karlsbader Wasser oder Salz, dem anerkannten Mittel gegen chronische Verstopfung, auch gegen Diarrhöe und ähnliche Krankheiten empfohlen wird. Einfach deswrgen, Iveil es den Magen und die Eingeweide juif natürliche Weise in gesunden Zllstandi versetzt, was immer die Ursache ihrer ö)ienstuntanglichkeit sein wag, und .nicht durch über maßige Nei;nng, wie bei den meisten Pillen und Abführmitteln der Fall. Man hüte sich vor Nachahmungen die als verbessertes- ("improved") oder künstliches- Karlsbader Salz verkauft lverden. Das allein ächte Karlsbader Salz, in dem alle Eigenschaften des Sprndelquells verdichtet sind, trägt das Siegel der Stadt Karlsbad und den Namenszug der EiSuer & Mendelfon Co., Alleinige Aqentrn, 9!em tyoxt, auf jeder Flasch?. Alle andere sind werthlose Fälichur.gen. ONCE TRIED, ALWÄYS USED. JB I B Ccouftia. CLtiNtiH Pountur BAR F1XTURES, DRAIN BOARDS AND ALL Tln, Zlnc, Brass, Coppor, Nickel ond all Kitchen and Plated Utensils. Class Wood, Marblo, Porcelaln, Etc. CEORCE WM. HOFFMAN, toi Kaan&etvtr &a4 Froprlator. 295 East Wasmiiton St.. Indianapolis. THE BAR-XEEPERS' FRIEND. j JS2SSSHS2S2SZS252S2S2SHS2SSSZ& Jurn Verkauf iu -auiui25 Centö per Pfund. Dr.Q.F.Theel, 1317 Arch Str., Vbiiadeiphk. Trr einige, wahre EpiaUst in Amerika Ut htilrn kann. achoem selbst die brühm:est,n rzte aller Läder sey l gingen. Dr. Theel ist der einzige rzt der fielt ttx all drei medizinischen Sckulen (die Alt. die uk uns i tiskrwyltei studirt unk in seiner Behandlung verbmdet. Er 'dult EyVhi. schwüre. Mund und ( V eidftvepkkkung und folgen u. M schweren bei verbeirotheten oder unser Halileiden. lechr no a o.gen der heirateten. Auiftüffe. Verengerungen te . die roA so veriweiselt sind, kommt oder schreibt Eprechftunde Morg" bi Uhr. bond bis S Uhr. Mittwoch und Lamstagi 6 feil lveUhr ,hnd. Sonntag sb1 Uhr. . Der einzige Sohn. Kit dem 18. Jahre besucht ich da Kollegium, litr an Eatarrh, tot in Epeciallst'agt, wo ich dafür bhandlt würd - Konnt nicht srudiren. mein Eebirn ver wirrte sich, welche mich sehr unglücklich macht, also auch mein Freund, weil ich nicht dieselben Vergnügen mitmache konnt, dazu war ich auch der einzig Sohn und mein Eltern tdatm rofcej von mir hoffen. Mein Eatarrh war tn Nadel, mnn Leiden O Mts4AMml tan (c9 f h & K -rfC-' fleckung und andern L a st r n. I1LXI1UULUU Wil IIVIIVII rraaic ia.atit. also aucy von rerglnung. Ich erzZhl! meinem Vater all, r schickte mich nach Paris zur Behandlung. Die Professor dnutz tn Vcercury. welches Rheumatismus er uzt, tln den ßeifcn Quellen. Aachen. Deutsch and. -erschien' die Srarikhett wieder, ich verlor mein Haar. Seschwür zeigten sich am Mund ad einen. mörver Beulen und im Gesicht kuvkkksardii Flecken. turj ich war ein totale? Wrack. 7 Bater kam und nahm mich zu 3 berühmten Aerzten Berlin: dies weiger ten sich jedoch mich zu behandeln und sagten, wegen Unbedachtsamkeit sei für mich kein Rettung mehr. Ti Verzweiflung bracht meinem Vater tn ein Nacht graöeS Haar. Lnn Sohn war hoffnungslos verloren, eine verfault Masse von veulkn. ach New York zurückgekehrt, begegneten wir Pros. La Ban Jarine. einen gelehrten ffranzosen. wlchr sagte. I gäbe iSintn. der mich kurire konnt : sei Gchmtegersohn. Banier. sei vor Jahren zurück an blich mit Quecksilber von Prof. öticord curirt wor den. aber KYtes Iahe sei t von Neuem auZgebro chen und hatt iom beinah die Zung zerfressen. Pros TouglaS 4 Sands wollten ihm die Jung auZ schneiden, aber dieser rzt heilt ihn. ohn dieses z thun er sei berühmt, gelehrt und ehr tch. Sein N a m sei Dr. 0. ff. Theel. 131? rch Vtraße, vbiladelphka.. Ich erinnerte müj Knen Neffen öfter beim Fuboallvil gesehen zu den nd so bemog ich Bater. mich zu ihm zu neb Ulen. Dr. Theel untersucht mich gründlich, ebenso meinen Urin und Blut. Er sagt: Bleib bet mir und du wirst aedt ilt werden, woraus mein Vater er wieoerte: Doctor. Si machen au mir inen glückli eben Raz und retten mein Frau vor einem f r ü hen Grab. ,Er. 'der utbr)kge nnd edle Tdeel. der obn seines Gleichen ueht. keilte mich, den nzizen Sobn. Jung Biänner. nehmt meie Varnliiig und gebtzu Dr. ?h?el für Handlung. Er wird euch kuriren. eschm?rn in New Kork vor dem Friedensrichter E. V L e l l a n d. r'tVfe'&QfeffeQ :the UIUIL EXTRftCTSi Frep&red ccordlnj to Uia formal of Dr. Wii. A. HAIMOjSTD, Ia M Ubcrtory at WMhlncUn, D. J. eui of the bratn ad nerroui yitem. ' CEREBBIXE. from Ut braln. for dll-, i nsoiiLLisK, rromuieipiDAi cora,ror( dlK-ufi of th C(-U. (Locomotor-AxUU, etc.) ' I CABDIXJC, from tu be&rt, tor (Umuci i of the hert. ' tkstia . rrom tne iMiet, xor auea oi i i the teilet. (AtropHj ot ht erguj. I&ipotencr, , etc ) ÖTABTSTEt from tue rarle, for dlieaaee , 1 Ätti;i.iK,uijTca:ne,eic. Oi th orle. ! Dotr ftvt Orops. Prlce (2 drachras), $2.50. , , The phrlolo(rfcl effects produced bj a , I of O pulte wlUi feellof of falineu ad teatloa In tbe head, exbllAntioa of ptiiu," atnri doM of Crbrla are tccelermtlou 1 i lnerMd anoAr ecreuoa, eofmentAuoa I , of tha rToaUlr force of tbe biAdder n.-l perutAltio cuoa oi ui mieauaea, incri i In mDcalar . treazth and rndnrance. 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iebe. Noman von A. von Klinckostroem: (Fortsetzung.) Aber ZZritz loinmt der Aussorverung Mi nach, stammelt nur einige unzu sammenbängende Worte, die wie der schwache' Versuch einer Ableugnung llinqen. Efa wir in dieser Angelegenheit ein Wort weiter reden, meine Herren, bitte ich Sie, die Thüren zu verschliß ßen läßt sich Altenau vernehmen. Denn es versteht sich wohl von selbst, dast die Sache unter uns bleibt. Ich möchte Ihnen zunächst an's Herz legen, i e .i I ! .! l . ... e-zs von veioen senen nicyl gut zu ituji aufzutretend Sie also wenigstens werden den Muth haben, als Zeuge für mich aufzutreten!" ruft Semmering. Denn ich merke aus Ihren Worten, daß Sie es ebenso gut gesehen haben wie ich." Ich stelle mich Ihnen, sobald Si direkt an mich appelliren, als Zeuge zur Verfügung, aber ich denke, wir erledigen diesen peinlichen Fall ohne weitschweifige Erörterungen. Vor allen Dingen bitte ich Sie, meine Herren, in's Auge zu fassen, daß wir es hier mit einer unbedachten, nur durch die nervöse UeberreizUng des Spiels erklärlichen Handlung zu thun haben, für welche die Jugend und kränkliche, zur Nervosität netgendeDisposition des Betreffenden mildernde. Umstände sein dürften!" .Rede. Fritz! Vertheidige Dich!" drängt ihn Reinhardt außer sich. Was lohnt es, sich zu vertheidigen, wo so Viele gegen Einen sind!" entgegnete Jener ach'selzuckend. . Ferner bitte ich Sie zu bedenken, daß es sich um ein Glied einer unser ältesten und besten Familien dreht," fährt Altenau fort, ohne sich beirren zu lassen. Und da& es unsere Pflicht ist, einen Skandal, der sich an diesen guten alten Namen heften kann, unter allen Umständen zu unterdrücken. Drittens haben wir Rücksicht auf die Familie Ebenstein zu nehmen, in deren Hause wir uns befinden. Dies Alles, däckte ich, wären Gründe genug, uns zu veranlassen, die Sache nicht über die Wände dieses Zimmers hinaus dringen zu lassen. Meine Herren, wol len Sie gleich mir Ihr Ehrenwort ge ben. die Vorgänge dieser Stunde als unverbrüchliches Geheimniß zu bewah ren?" Eine kurze Pause folgte diesen Wor ten. ' Dann tritt Semmering vor und entgegnet ruhiger als zuvor: Sie haben vollkommen Recht, Herr von AI tenau. Hätte ich im Augenblick über legt, was Sie soeben ausführten, so würde ich vielleicht geschwiegen haben. Nun aber die Angelegenheit einmal bis zu diesem Grade zugespitzt ist, kann ich mein Ehrenwort nur unter , der Bedingung geben, daß Erlingen einen Revers unterzeichnet, ixt welchem er sich verpflichtet, keine arte mehr anzuruhren. da er nicht die nöthige Selbstbeerrschung oesttzt, nach den unter anständigen Menschen ublichenReaeln des Anstandes zu spielen. Ich will zugeden. daß sem Nervensystem zerrüttet genug ist, um ihn momentan jeder Willenskraft zu berauben, aber ich muß trotzdem auf dem Verlangen bestehen, erstens um die Gesellschaft vor derAusbeutung durch Nervenkranke künftighin sicher zu stellen, zweitens aber, um nicht doch in den Augen einier von Ihnen, meine Herren, als Verleumder dazustehen, denn ich sehe, daß es noch immer. Einzelne unter.Jhnen gibt, welche meinen, daß nur der Aerger über momentane Verluste aus mir sprach." . Da die Mehrzahl der .Anwesenden vollkommen Semmerings Ansicht theilt, so diktirt dieser einem derselben an dem Schreibtisch des Hausherrn eine Erklärung in die Feder des InHalts, daß der Endesunterzeichnete sich ehrenvoll verpflichte, keine Karte mehr zu berühren, weil er es nicht verstanden habe, sich in den Grenzen des beim Spiel nothwendigen Anstandes zu halten. Aufgehoben könne diese Verpflichtung -nur mit Beistimmung der sämmtliHn als Zeugen Mitunterschriebenen werden, falls dieselben die Ueberzeugung gewönnen,daß der Charakter des. Unterzeichners inzwischen genügende Garantien böte, um eine Wiederholung des Vorganges auZgeschlössen erscheinen zu lassen. Wenn er unterschreibt, ist er gesellschastlich ein todter Mann!"' ruft Remharot. Er darf und kann es nicht thun,- denn er gibt sich und die Ehre semes Namens damit :n die Hände Von Ehrenmännern!" ' schaltet Semmering ein. Und das bürgt ihm dafür, daß von dieser. Angelegenheit lem Laut über die Wände dieses Zim mirs hinausdringen wird. Wir Alle werden die Form zu wahren wissen, wenn wir ihm am dritten Orte begegnen. Da wir aber begreifen, daß Jhnen. ueber Reinhardt, Die Ehre Ihres Namen? vor allen Dingen am Herzen liegt, so geben wir diesen Schein, den Jbr Vetter unterzeichnen wird, inJhre Hände, und machen Sie, um Ihnen vollste Sicherheit zu bieten, zum alle niaen Hüte? deö Geheimnisses. Sind Sie damit einverstanden, meine Her ren. und wollen Sie Ihre Unterschrif ten an Eidesstatt geben?" Die Herren erklären sich zur .Unterschrift bereit. Einzelne zweifeln noch immer daran, daß Fritz feine Unter schrift geben wird, und erwarten von lhm eine Forderung des Beleidigers. auch Reinhardt ist 'fest überzeugt, daß es dazu kommen' müsse, und entschlos ' sen. seines Vetters Sekundant zu sein: , dieser aber stebt mit gesenktem -Kopf und qeballten Händen da und beißt sich c i . ! -f- cm i vie . unieruppe oiung, oqne im zxou hervorzubringen.' Aufgefordert, mit seinem Namen die Schrift zu unterzeichnen, kämpft er noch einige' Sekunden mit sich selbst, tritt dann mit ge- . machter Gleichgiltigkeit und Sicherheit . an den Tisch und greift zur Feder. Ein Schlag ins Gesicht hätte Reinhardt nicht schärfer treffen können, als c3 dies. ..schönende : Einaeüändnik

thut. Er hat es nickt für möglich gehalten. Scham und Zorn treiben ihm . das Blut in's Gesicht. Scham vor den Zeugen der seinem Namen, angethanen Schmach, Zorn über d:n Schwächling mit dem faltigen Knaben-

esicht, den zu schlagen -ihm die Lust, anwandelt. Mit zitternden Fingern unterschreibt er als der Letzte das PaPier, welches Semmering dann zusammengefaltet ihm überreicht. Nehmen Sie sich's nicht zu Herzen, Erlingen," sagt der Letztere, während Fritz, seinen Gewinnst zusammenraffend. trotzig, ohne Abschiedswort, hinausgeht. Die Sache hat ja für Sie ar keine Konsequenzen. Sie wissen, was für eine famose Stellung Sie hier in der Gegend haben, und die Unbeonnenhelt eines schlecht erzogenen Jungen kannSie daher in keiner Weise berühren, da Niemand Sie für die Handlungen Ihres Vetters verantwortlich macht. Der kleine Zwischenfall ist von dicsem Augenblick an vergessen und begraben. Uebrigens ist es vielleicht ganz gut, wenn Sie eine Handhabe behalten, mit der Sie dem eichtsinnigen Bengel ab und zu einen Zügel anlegen können. Es thut mir eld, Ihnen diese Unannehmlichkeit oereitet zu haben. Ich gestehe,' daß ich im Augenblick nicht an Sie dachte. Sie ragen es mir hoffentlich nicht nach. Durchaus nicht." Reinhardt hätte dem Sprecher am iebsten den Hals umgedreht. Nun wie ist's, meine Herren? Setzen wir das Spiel fort?" Es findet sich indeß, daß den mngen Männern Lust und Stimmung hierzu abhanden- gekommen ist, und nach vergeblichen Versuchen, m eine ge nüthiche Unterhaltung einzulenken, bricht Einer nach dem Andern unter dem Vorwande. daß es spät geworden sei, auf. - - Erst im Wagen sitzend und im Begriff, davon zu fahren, , fällt es Reinyardt em, daß er seiner Braut nicht Lebewohl gesagt hat. Ja, über dem unangenehmen Erlebniß der letzten Stunde Ware es ihm überhaupt fast entfallen, daß er verlobt ist, und noch einmal abspringend, eilt er ins 'Haus zurück, um sein Versäumniß nachzuholen. . Willst Du schon fort?" fragt Lenore. die ihm zuerst in den Weg kommt. Ja. Ich bin müde zum lUmsinken. WoistMira?" Suche sie, wenn Du so qroßeSehnsucht nach ihr hast!" Lenore!- sagt er, ihre Hand festhaltend, wie sie ärgerlich davonlaufen will. Ich habe vorhin schon allerlei kleine Unannehmlichkeiten gehabt, verdirb Du mir nicht noch vollends 'die Stimmung. Gerade am heutigen Tage. der für mich eine so wichtige Wendung genommen, hat, trage ich nach em wenia Sympathie und Freundlichkeit Verlangen, und da ich außer Euch hier u Karschowen Keinen habe, der mu nahe steht, und wir Beide immer so gute Kameraden gewesen sind, so sollst Du es auch zuerst, wissen." Was soll ich zuerst wissen?" stammelt sie. Daß Mira meine Braut geworden ist. Ich weiß wohl, es .ist ein bischen schnell gegangen,' aber man muß das Glück beim Schöpf ergreifen, wenn essich uns bietet. Wer lange wartet und fackelt, der . erreicht nichts. 5lck aedenke Deinen Eltern erst morgen - Mitthch lun. davon zu machen. Dir aber sage ich eZ. lieber gleich und mochte .Dich auch bitten, ihr meine Abschiedsgrüße zu bringen, denn ich will mich auf. polnische Manier davon machen.' . Lenore rmgt em wenig nach Athem. So?" meint sie endlich .und verzerrt die -Lippen zum Lächeln. ' Also Mir.a ist Deine Braut? Wirklich Deine Braut?" Das ist-Alles, waöDu zu sagen weißt? Ich. dachte. Du würdest einen herzlichen Glückwunsch für mich,' haben." Oh gewiß, natürlich wünsche .ich Dir Glück, ungeheuer viel Glück. ' Es ist nur.daß Du mich so überrascht hast. Im Ernst wäre ich nie auf den Gedankea gekommen. - Reinhardt, ist es auch wahr? Vielleicht hast Du nur Deinen Scherz mit mir getrieben." Er. err'öthet und vermeidet eö, m die verrätherischen hellen Augen zu blicken. die mit stummem, angstvollem Forschen zu .ihm aufgeschlagen sind. . ' Aber naturlich ist es wahr. Wie komisch Du bist. Gute Nacht, Lenore meine liebe Lenore. Mache mir morgen wieder ein freundliches Gesicht.-. Als wolle er ihr Abbitte für irgend etwas'leisten, hebt er ihre Finger plötzlich mit ungewohnter Wärme an seine Lippen und frägt dabei: Du bist mir auch nicht böse?" Warum sollte ich Dir böse sein?" ruft sie und zieht heft'g ihre Hand zurück. Was geht es mich denn an?" Nun ich meine nur, weil wir doch immer so gute Freunde gewesen sind," murmelte er schuldbewußt. Wir standen uns doch so nahe wie Geschwister." Ja," wiederholt sie mechanisch. Und unter Geschwistern pflegt selten eines das andere uHseine Billigung zu fragen, wenn es sich um eme sur s Le ben entscheidende Wahl handelt." Ja, ja, ich weiß. Du billigst meine Wahl nicht!" Auf jeden Fall hoffe ich, daß sie Dir zum Gluck gereichen möge, unter bricht ihn Lenore ruhig und tritt, einen Schritt zurück. Gute Nacht. Deine Wferde werden unruhig. Schlank aufgerichtet bleibt sie in der Thüre stehen, bis er aus den Wagen gesprungen ist,, und neigt den Kopf langsam zum Abschied, wie er die Peitsche noch einmal grüßend senkt. Es ist Rasse in dem Mädchen!" denkt er. nach ihr zurückblickend, während die Pferde scharf ausgreifen. Wenn sie das mngenhafte Wesen ad legt, wird sie einen königlichen Anand bekommen. Das liebe kleme Ge schöpf, ich hätte sie nicht so überraschen sollen." Und seine Gedanken verwei len noch mit brüderlicher Theilnahme . bei der Cousine und wandern dann zu l bim unanaenebmen Erlebnik im

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t'Z. t ?aT tma t rr V ' AUIUU. IU9 lu Vii ' Vt4 Stimmung so gründlich verdorben hat. Auch Altenau kann sich von dem peinlichen Eindruck desselben nicht befreien. Es ist ihm unmöglich, sich im Augenblick unter d:: tanzmde Gesellschast im isartensaal zu mischen, und n sem Zimmer hinaus aegesd. stokt er ie Fenster desselben auf. um frische Luft hinein zu lassen.und zündet dann Licht an. Sem Reisekoffer steht halb -ausgepackt mitten im Gemach, er hat ur das Nothwendigste h:rausgerissen, :rn sich zu Tisch umzukleiden. Jetzt niet er davor nieder und sucht aus der Tiese desselben die kleine Kassette her- i vor. welche Briefe und Wertbvaviere enthält und nur vermittelst eines fci : londerenWruaes geossnet werden kann, i Die Briefe sind sorgfältig nach Jahraänaen aeordnet und zusammenaebunden.- Eines dieser Päckchen herausziehend, lost er das Band mit emer ungeduldigen Bewegung, so daß die Blätter bunt durcheinander auf den Tisch sauen, vor dem er steht.und sucht unter ihnen, öfter ein oder das andere Schriftstück aus dem Umschlag ziehend, als sei er der Handschriften nicht sicher. Endlich sindet er, wonach sein Sinn stand, und legt das betreffende Schreiben bei Seite' während er die anderen, welche offenbar lange von ihm nil5t zur Hand genommen wurden, angsam, wie die Erinnerungen m ym erwachen, einer Durchsicht unterZieht. Einige derselben beziehen sich auf eine ttm'6ainanniU(tnhttn. SVrel gibt seinen Gedanken eine andere Äichuna und er fangt an. mlt'aekreuzten Armen im Zimmer, auf und-nieder zu wandern. Die traurigen Verhaltnisse dieses Hauses gehenihm wieder durch den Kopf. Er fühlt beinahe eine Regung des Zornes gegen den lebensfroben alten Herrn, der mit vem Leicht-. mn eines ?!unallnas m den Taa kmeinlebt, und gegen die majestätische Hausfrau, welche allen anderen Leuten helfen will und nicht siebt, dak dem eigenen Hause zunächst die helende and Mtb thut. Arme, kleine Lenore! Welche Zukunft für sie! Arme, liebe Lenore! Altenau läuft an das Fenster. Tthm wirdplötzlich' wieder ganz heiß. Im Zimmer ist es offenbar stickig - und chwul.- Er reißt auch das Fenster auf. das an der Giebelseite liegt, und beugt sich hinaus. Was ist das? Klingt es nicht wie eises Schluchzen von unten herauf? Die Fenster des Erdgeschosses sind gleichfalls geöffnet. Er vergegenwärtiat sich rasch die Lage der unteren Zimmer und kommt zu der Ueberzeugung, daß man ihn oberhalb emes Gemaches einquartirt hat. welches rben dem Boudoir der Hausfrau gelegen ist. seiner mangelhasten Einrichtung halber aber nur dazu benutzt wird, um Allerlei, was jedem der Hausbewohner an anderen Orten im Wege ist, aus der Hand zu stellen. Nein, es ist kein Zweifel möglich. Dort unten, nur durch die Balkendecke von it.m geschieden, rinat iraend em betr'übtes Menschenkind mit Jammer und Leid m heißen Thränen. Er wem im Augenblick nickt, was er tbun soll. Es scheint ihm entschieden eine Indiskretion, sich ungerufen in fremdes Bertrauen zu drangen und fremden Schmerz zu beachten, der nicht beachtet s?in will. A""?s?Zt ab:r ist es vielleicht , ein Unrecht, nur aus falschem Sckamaefüül und ein wenia Bequemlichkeit der Möglichkeit, einem leidenden Mitmenschen zu helfen, aus dem Wege zu gehen. Ohne weiter zu äberleaen. eilt Altenau binaus. die Thür hinter sich offen lassend, und die Treppe hinab. Da die Einthk-wna des Erdgeschosses die nämliche ist wie U. m. a. m. " m m Die . ves 4jfl:oa3, smott er nrn Leichtigkeit zurecht und gewinnt den Einaana zum Sveisesaal. der im Augenblick leer ist, und hinter welchem, ... ic.i o ? .i iüic ci veriillllycl, oas. Jlill liier ucgi, durch dessen offene Fenster vorhin das unterdrückte Schluchzen in die stille Nacht binaus erkläna. iffortsetzung folgt.) Die Erkrankung der Kaiserin Mari Feodorowna. Der Vorhang ' ist gefallen, daZ Trauerspiel von Llvadia ist zu Ende und .nun wendet sich die allgemeine Aufmerksamkeit, welche . bisher von der Hauptperson, dem verstorbenen Zaren Alexander dem Dritten, absorbirt war, wieder den Nebenpersonen zu. Unter diesen steht die Gattin des Verstorben nen. Kaiserin Maria Feodorowna, selbstverständlich im Vordergrunde, dluch sie ist schwer leidend, und zwar kann es kaum einem Zweifel unterlte gen. daß ihr Geist gelitten hat. Diese Annahme findet auch' sn der Berufung des berühmten Petersburger Nerven arztes Prof. .Mierzejewski ihre Bestätiauna. Wer will sich darüber wundern, daß die Kaiserin unter so vielen, rasch sich häufenden Schicksalöschlägen zusammengebrochen ist!, Seit demEisenbahn attentat von Borkt war ihre Wider stands kraft überhaupt nicht mehr ' die . "f i.. c. f . c t. .f . grolle; oie oigen oes oamais erillicnen Nervenshocks wurde sie nicht mehr los. Man erinnert sich . noch jeneS furchtbaren Attentats, wo der auf dem Wege nach Charkow begriffene Separatzug des Zaren etwa ein und eine halbe Meile von der Station Borki entfernt, durch das Auffliegen einer Mine zur Entgleisung gebracht wurde. ES erfolgten drei Ezplosionen, und während mehrere WaggonS gänzlich in Trümmer gingen, stürzte eine der beiden vorgespannten Lokomotiven mit den anderen Waggons von einem Viadukt. auf dem der Zug eben ahinsuhr, in die Tiefe hinab. 19 Personen waren auf der Stelle todt, unter ihnen der General Scheremetjeff. Der Waggon, in dem sich die kaiserliche Familie befand, war mit unter denen, ' welche nicht gänzlich in Splitter gegangen wären; doch waren' die Fußböden und das Dach völlig zertrümmert.' Der Zar befand sich gerade mit dem ungarifchen Maler Zichy und der .Gräfin Kutufoff in .dem- einen Waggon, die Kaiserin mit ihrer Töchter-Zenta und

rorem . zwemn, letzt ebenfalls ; schwer kranken Sohne Georg in einem zweiten. In einem später bekannt gewordenen Briefe an ihre. Mutter, die Königin von Dänemark, schilderte die Kaiserin dann, wie sie Plötzlich fürchierliche Explosionen hörte, wie sie sich auf einmal, ohne zu wissen wie, draußen befand, wie sie ein herzzerreißendes Jammern und Stöhnen horte, Blut über Blut, Trümmer über Trümmer sah und nach dem Kaiser suchte. Zu ihrem Schrecken habe sie ihn nirgends entdecken können, endlich nach entsetzlichen Sekunden verzweiflungsvoller Angst habe sie ihn bemerkt, wie er auf Händen und Füßen aus den 'Trümmern des zersplitterten Wagens

hervorgekrochen sei. In demselben Augenblick seien aus dem Wagen, in dem sie gesessen hatte und der über den Wagen des Kaisers hmaufgerollt war, ihre Kinder zu ihr heranaesprunaen mit dem Ausrufe: Mama, uns fehlt gar nichts!" Auf. dem Bahndamm.der durch Regengüsse gänzlich durchweicht gewesen, hätten sie und ber Kaiser bis zu den Knien im Schlamme gewaict; unk' Schauder hatten sie nun die fürchterlichen Verwüstungen . überblickep. können. Weitergehend rutschte sie :m Schlamme aus und . fiel ,m Ohnmacht; Maler Zichy sprang ihr bei: der Zar nahm sie dann in seine Arme und . trug sie, wahrend ihm 'die Thränen aus den Augen .flössen, in das nahegelegene .elende Warterhauschen, wo sie wieder zu Bewußtsein gebracht und gelabt wurde..,. f ? I t - fF . m' vscii oamais yar sich die ifaicnn nicht mehr recht erholen können; immer war ihr Gesundheitszustand ein schwankender und einmal traten bei ihr die NervenanfSlle in so ernster Gestalt auf. daß an die Berufung eines bekannten Wiener Nervenarztes gedacht wurde. Indessen folgten doch wieder einige Jahre verhältnißmäßiger Ruhe, bis endlich jetzt in gehäuftem Maße der bitterste Kummer sie heimsuchen kam. Ihr 'Sohn Georg ist schwer krank und das letzte Jahr war mit fortwahrenden Reisen der Kaiserin nach dem Kaukasus ausgefüllt, wo der junge Prinz, den sie abgöttisch uebt, seine Tage im Krankenzimmer vertrauert. Vor Kurzem, im Monat August, heirathete ihre Tochter Xenia. Als die Neuvermählte mit ihrem Gemahl aus dem Winterpalast nach dem Bahnhofe fuhr, um die Hochzeitsreise anzutreten, ereignete sich . p 'fi'f y em aus nilZiiMiazen Ursprung zuruageführter Unfall: der Magen stürzte um; 'die junge Frau verletzte sich, der Kutscher blieb todt und die Kaise rin fiel in Ohnmacht, als man ihr die Tochter in's Palais zurückbrachte. Dann bereitete ihr auch die Frage der Ehe ihres erstgeborenen Sohnes, -des Großfürsten-ThronfolgerS. viel Kummer. Und nun endlich die Krankheit und der Tod ihres Gatten, des riefenstarken Mannes, der m der Bluth? seiner Jahre dahingeschieden ist. es ist wahrlich kein Wunder, daß die Kaiserin von diesen Schlägen niedergeschmettert ist. Weiblich, Nerzte. Die erste medicinische Unterrichtöanpalt für Frauen ist im Iahn . 18 13 zu Boston gegründet worden, doch ist dieselbe wegen Mangel an Mitteln nie zu irgendwelcher Bedeuwng gelangt; nachdem! das Institut 16 Jahre lang um seine Existenz gekämpft, mußte es sich im Jahre 1874 mit .der dortigen Universität verschmelzen. Eurts glücklichen Gedeihens erfreute sich trotz der anfänglichen: Schwierigkeiten aller Art die im Jahre 1850 in Philadelphia gegründete ärztliche. Hochschule für das Weibliche Geschlecht. So feindselig und v:rächtlich war am Beginn die Stimmung der maßgebenden Gesellschaftsklaffen der Stadt gegen diese Erweitcrung der weiblichen Berufsthätigkeit, daß jedem Arzt, der an dem Woman's Medical College of Pennsylvania" unterrichten oder auch nur eine Berathung mit einem' dort angestellten Prosessor abhalten würde, der Verruf angedroht wurde. Auf jede Weise machte man sich über die 'weiblichen Aerzte lustig und legte ihnen bei der Ausübung ihres Berufes die größten Hindernisse in den Weg. Jetzt aber gehört diese medicinische Unterrichtsanstalt für Frauen zu der, angesehensten ihrer Art in den Ver. Staaten. Seit ihrem Bestehen hat. sie 688 Döctordiplome ausgegeben und zählt gegenwärtig über 200 Studentinnen, die zum Theil aus England, Dänemark, ' Rußland, Syrien Indien und Japan stammen; mehrere Doctoren weiblichen Geschlechts, die. aus diesem College hervorgegangen sind, haben sich in Deutschland, Frankreich und China niedergelassen. DaS Studium dauert drei Jahre. ein Zeitraum, der von europäischen '.Professoren freilich ' als ungenügend, betrachtet wird. Im Jahre 18S4 gründeten die Scrvestern Blackwell mit Hilfe einer Fraü'Zakrzewska, die in Berlin studirt hatte, die erste Poliklinik in New York, in der ausschließlich weibliche Aerzte beschaftigt waren. Elisabeth Blackwell : war überhaupt die erste weibliche Per ' son, die das ärztliche. Diplom ' erhielt . (1849). Bevor sie . und ihre Schwester . an die Errichtung der New Nork In firmary" gingen, hatten sie'sich zu ihrrr weiteren medizinischen Ausbildung nach Europa begeben. Auch ihr Werk war - trotz böswilliger Anfeindungen von ver l schiedenen Seiten schließlich von Erfolg gekrönt, und im Jahre 1865 konnte dem von ihnen gegründeten Kranken ,haus ein College zur. Ausbildung weib licher Aerzte hinzugefügt werden. Ge i genwartig gibt es in den Ver' Staaten , sechs Krankenhäuser, in denen Frauen . allein den ärztlichen. Beruf ausüben. I Von Anfang an hatten die weibli chen Aerzte in den, Ver. Staaten ihr . Augenmerk, darauf gerichtet, zur Befe ' stigung ihre? socialen und beruflichen .Stellung von ihren männlichen Colle , gen alSi gleichberechtigte Mitglieder in die ärztlichen Gesellschaften ausgenom men z werden. In der Versammlung ter Abgesandten aller dieser Gesellschaften - in . Philadelphia imlJahre 1871 kam die Frage. ob'- weMche

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nerzte .ausgenommen roerven sollten, zur Erörterung und Abstimmung. Die verschiedensten Meinungen wurden dabei geäußert. Einige Redner traten mit Wärme für' die Aufnabme ibrer Colleginnen ein, indem sie für die Be'echtigung ihres Antrages die Thatsache n's Feld führten, daß die für Frauen bestimmten medicinischen.' Colleges' in ?:eler Hinsicht einigen tn der Versannnuna vertretenen Lberleaen . wären. Aber bei dieser Gelegenheit behaupteten die Gegner deö Aufnahme weiblicher Aerzte doch noch das ??eld. da diese zurückgewiesen wurde. Zum Glück jeooch für. Jene kümmerten sich einzelne medicinische Gesellschaften nicht um diesen Beschluß und nahmen Frauen als Mitglieder auf. und als im Jahre 1876 die Gesellschaft der Aerzte von JlIlnois sogar eine Frau als Vertreterin zum medicinischen Congreß sandte, wurde sie auch in dieser Eigenschaft anerkannt und aufgenommen. Damit war die für die weiblichen Aerzte der Ver. Staaten so wichtige Frage thatacklick zu lbren Gunsten entschieden. Jetzt zählen dort 17 medicinischö Ge-' sellschaften 115 weiblie Mitglieder, die von New York allein 42. Ein weiterer größerer Fortschritt in Bezug auf diese Erweiterung weiblicher Berufsthätigkeit bestand darin, daß im Jahre 1874 em Krankenhaus in Neio Vork einen weiblichen Arzt anstellte. und bald mehrere andere aroke Krankenhäuser diesem Beispiele folaten. Von großer Tragweite für die zukünftige medicinische Ausbildung der Frauen ist auch die Thatsache, daß die berühmte John opkms - Universität in Baltimore seit einiger Zeit Shidentinnen der Medicin unter denselben Bedingungen und mit denselben Rechten wie Studenten aufnimmt, nachdem, der Universität von weiblicher Seite zu diesem Zweck die Summe von $500,000 zum Geschenk gemacht worden ist. Gegenwärtig zahlt man mehr als L000. weibliche , Aerzte in den Ver. Staaten: zum größten Theil üben sie ihre Thatlgkeit m kleinen Städten und zuf. dem Lande aus. .. Sein Pferd im Testament bedacht hat ein kürzlich verstorbene? öinwohner von Willlamsburg, Mass. Zr bestimmte für dasselbe eine gute Dosis Chloroform und ein anständiges öegräbniß auf der Farm, auf welcher k3 seinem Herrn so treu gedient." Marktb,rttdt. Wboieiale.Vreisk. GrocerteS. Zucker: Harter $5.23. Guter gelber $3.&4. Gewöhnl. gelber $3.59. ' Kaffee: geröst. Banner, Lion und Javo 2 t. 25c kin 50 Pfd Säcken) Capital Lle Pilot 20 t Hakota I9c .' Brazil Ivc Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14 ' Corinrhen 5c Pflaumen 75c . Aprikosen llc Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß Z2.00 Citronen per Kiste $4 60 Orangen per Kiste Z3.25 Kraut per Faß 85c. Zwiebeln per Faß $1.25 Rüben per Faß $1.5 Bohnen per Bushel $1.50 Kartoffeln per Faß $2.25 Süß,artoffeln per Faß $2 75 Mehl. Winter.Weizen pat. $4.00 lblahr'Weu, pat. 4.00 Unter rrtra $2.50 Gewöhnliche $1.75 Roggenmehl $3 10 .Hafergrütze $5.75 - Butter, Sier und Geflügel. Butter, frische Country 10c. Eier, frisch, per Du. 18c Leh. Geflügel: Hühner 6c per Pfund; Spring Chickenö 7jc; häbne 8c; Turkey Hennen 6 Enten 6 ans $5 40 v Dutz. Columbia Mulle ! Lkt Ncderty Ü Delaöäre 5ZK. Die schönste, größte und am bequemsten ein gerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung von (Konzerten, XtmtyXxxüxitäert, Vnrtlss esc. Besonders ist sie Verein zu empfehlen. - Die schönste Wirtschaft in der Stadt. Nur die besten Getränke werden ver abreicht. . Zu zahlreichem Besuche ladet ein . .. OTTO S0HT.TIPT. Nls Klavierlehrer empfiehlt sich THtt.rip.Yt. Sin Ml , ,wvijw Ar- f 7lMrclerk Hstel SadiaRapoliS,

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Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. - 1-2-1 Feuer auö und Schlauch ufättcickta 3 Schläge, weniger Wasserdruck. 3-3 mehr Wasserdruck.12 Schläge, 12 Uhr Mittag?. . t7 Die ersten 12 Signale erden roll, stäniiz ei;Zgeschlegen, bei den folgenden werden die Hundert. Zehner und Eine? Ziffern getrennt gegeben.

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