Indiana Tribüne, Volume 18, Number 61, Indianapolis, Marion County, 18 November 1894 — Page 9
Jndwns TrivNne.
Veuczae
u stroganow, Nurland'S Ham delsfürsten. Von Prof. Tr. Arthur Klewschmidt. Reich wie Anikkii Stroganow" lau M hrt3 rulsiscke Svrickwort. das einen GrMns, hftnAmn min wie beute noö der alte Antwerper ausruft Een rjka , W L 11 C Yl I j?okker , cmgeoenl oer anoeisrnacgi ha Xunanliante. Sirn anck Ber. nie i&e immer Binsen, so darf man dock, 3 : , . nst ftimrtor wwfor iinh 6?s?n. yvv UaV)v -wv.v O" now als aleiäzwertbia nebeneinander stellen und es sraat sich nur. wer von ihnm. hio utsck.n der der Russe, ir hr nterTnnh nm heWuhmaSreiä). ...ii ien gewesen sei. l? ist m gSslrt pin Murse Sviri. "V V r " I donausder Goldenen Horde, welcher m -i. yr-t w trt I cen Vtinien oen iZieoraucy oer yteegenbreiter gelehrt habe und in tatarischer föefönnenteit ju Sob ernartert. aebo. fT mnrn ii Tn fcio trtm 1 trna O , O - . . ' Li I , VVl WVVW. V, MVfc VW (j " v I nnnn Iipnriinbpr eine öae derrüb. rnb nnrn Wnrt? stroerat. kabeln, V "ri " s 7 ' , . Nach dem ersten Theile des russischen ... r 7: . : Wappenbuchs sind die Stroganow vvv i v Uil UHU 4 V M 4 w v I Uk llllfc Willi VVD sten Dimitri Jwanowitsch Tonskoi geleisteten Dienste Wojewood im russi. scken öeere Er siedelte sich in Nowqorod an und sein Sohn Luka soll durch seine Wohl, U.Jn;.Mu3 ina,,M ,. Vtatn sSWof-f UUUUUIU VUIUS 1111 tuju vuiuwrnjui wben, . daß Großfürst Wasttlii der ' ' . y fl 1 . 1 . . . I juit vu u.iv vfc Gefangenschaft ausgelöst werden konnte. Lukas Enkel, Anikii Fedorowitsch. der. ; v Ns,. Aiii hr nlrtrifrhcn I e6 TCntn.inrnb nnb f cbelt? 1-lQ nörfl r (srrtN c:rtswffrtrtaf im s,-i,ti ;en Gouvernement Wologda) über; er legte große Salzwerke, Siedereien am Flusse Wytscheada an und eröffnete dem vy.bvv,. V"" russischen Handel den Weg über den Ural in das unermeßliche Sibirien, reiste nach Moskau und erstattete dem Qrtr,n NZ5. tnn Pif ?ri.n3 NeZ. sinrn Mkt s.Zn,n P.afmen frief Handel nach Sibirien, handelte an den Ufern des Ob, brachte den sibirischen WMUrtäanm ßUmahin nn biesen V i l v vvv Fluß und tauschte dagegen köstliche Pelze ein, wobei er viel Reichthum er. warb. Er kaufte Land und Leute, erricbtete Kirckien tbeilweise vräcbtiaer Art, beschenkte Klöster und ließ auch dem rtrert nnter 9fntMs nrn l5rtrl,l,. ' ' i . i seiner Siedereien zukommen: schlau, unternehmend wußte er so den Zaren für seinen Handel zu interessiren und sich vor etwaigen Hemmnissen sicherzu. stellen. Und bald bieö es reich wie Anikii Stroganow!" deinen CftfmeTt si rmnr i rtfnrt und Semen An kiettitsck. vererbte der ' xj nrofce Kaufmann mAt mir seinen Reichthum, sondern auch seinen Unter.' nehmungsgeist; Iwan der Vierte Was. ss ,w ?frh benb effiesi ite ben Krhreif. Itchm nennt, benutzte ihre Kenntniß von Land und Leuten an der Nordost. n?en:e se neZ Ne ck5 Mnnirä fi i n. - qehenü mit ihn:n und ertheilte ihnen für ihre guten Dienste Schenkungsbriefe über die Wüsteneien, länaö der Kama ton der Nerrn'scken Verglandsckast bis zur Sylwa und über die Ufer der sckussomasa bis ,nm Ursvrunae dieses ' Flusses. In der Einöde legten sie mit 1 ' e 4 e fi t I zaricyer vriauoniß Mungen gegen die libiriscken und noaaiiscbln Ränberbok. den an; auf ihre Kosten kielten sie , ' ' . - I Soldaten und schafften Geschütze an, warfen 156370 tarnen an der Svlwa und T chussowa a au . Die J . ' . . I Stroaanom öffneten allen freien Leu. ten. nicht aber zinsbaren und landflüch. tigen. ihr Gebiet, gründeten neue Städte und Dörfer, stifteten Kirchen; tnnfitifcrt?l tnnart i Unart CKirrtylUI nf I ttm 1 1 1 ntyu . OvDll y( itiiu l V V und Abenteurer zu. um reichen Unter halt bei ihnen zu gewinnen. Sie ver. lzörten und richteten ihre Leute selbst ständig, hatten also eigene Gerichtsbar--1 um. "Sie legten weitere Salz siedereien an und erhielten auf zwanzig Jahre das v v r r j. w . , I ea)i zollfreien anoeis nm Salz und mit Fischen; stießen sie bei ihren Gra. düngen aus Kupfer, Blei und Silber, fi'n&lim st S V idAotimAtn.vn X I u mup;m it vii wuyupmiiniii i Zaren sofort anzeigen, denn die Anlaae von Bergwerken war ihnen - noch verboten. Sie hüteten den Nordosten Rußlands, schickten Truppen aeaen Tscheremissen, Ostjaken, Wotjuken und Baschkiren und trugen durch einen Stca im Jahre 1572 wesentlich dazu bei, daß diese Völkerschaften Iwan dem Vierten neuerdings huldigten. Trotz alledem spielten die Stroganow niemals die Aolle fcudaler Barone, sondern blieben zarische Unterthanen, zufrieden mit ihrem Reichthum und ihrer einziaarti. nen Machtstellung. Im Jahre 1573 bedrohte Kutschium. ein Nogaier, der Sibirien erobert hatte, ihre Ansiedelun gen, als aber, sein Neffe Mametkul ihre Lorbereitungen zur, Abwehr sah, eilte er mit zeinen Gruppen zurück; , ste frnrht yiir r 1 1 n rt V.an O v m irnX wtw V4 uii wi juuik uw wuiucu uutiy uuuuut vuui io. ziui kntvVt i v 1 T 9 a WA 1 OfD.! I io4 6 ocrcajugi, ese,iigungen an oen Usern des obol .anzulegen und Kut. zu oeirregen. o ronnien ne die Hand über das. Gürtelgebirge aus: strecken und auf eigene Faust Krica führen. Zum Lohne für ihre Dienste wurde ihnen auf ewige Zeiten die Verarbei tung von Kupfer, Eisen, Blei und Zinn und der zollfreie Handel mit den Kirgisen und Bucharen überlassen. Sie nahmen eine Abtheilung Tanka saken in ihren Sold, bildeten aus den Nogaiern abgekauften Tataren, Litau ern und Teutschen eine weitere Truppe, z ;
rfim o rer auch große OM ' . Tause empfing, den Namen Spiridon pickend l war ihr Lk r.lx. h.m rvtm&fr.r- ihnen die Beschränktheit ihrer meisten
tZrnrtnrjnrr i n-rli.av CSar fltr ff ihr I
iJuöttsß clnzuMen, am 1. cplcmöer 1581, 840 Mann unter dem kecken
hetman Jerma! in's Feld. Ter Zar brauste zwar über die Eigenmächtigkeit der Kaufleute auS Nowgorod auf, Ua rrohte sie sogar mit der Reichsacht; als eber die Nachricht einlief, Jermak habe Z.utschium am 23. October völlig überfunden und am 23. seine Hauptstadt Cidir erobert, da schwand sein Zorn to.hin, den Stroganow leuchtete wieder Cic Sonne seiner Gnade und sie legten im Tecember 1582 ihm Sibirien zu Füßen. Er verleibte Slbmen Ruß land als Zarthum ein und aab den Stroganow für ihren Dienst und ihre Sorasamkeit die Marktflecken Grob und Klein-Sol und das Recht zollfreien VamWa( 3 vununs. Ende des sechszehntcn Jahrhun oeris waren oie iroganom un irenig r, . w - n die reichsten Kaufleute Rußlands. Der .. ' f . x ' ,,fi r tn Reisende Fletcher erzählt,, sie hätten außer ihrem unbeweglichen vermögen etwa 300,000 Rubel baar und entrlch xeiCN cern aren iaoriiaj xö,vw yiuoei i w f IV wz i VT - wurden aver von oer Regierung, miyt di? Auflaae wiederholt erhöhte. auSae . . v 4Y beatet; sie bauten zahlreiche Hütten. i - t9 ittiS ihvir.n tr r.TY rtitSTrtrt4"rJv Hz 7 .. . u"u"" biT4c unD tnlänl)if(. ettstraft der. wZrthet wurde, hatten 10,000 freie und DVUU uionacnc roeiler. wcituc vus ,.rn ft 1 . s jt . Va - " , ..,, . ' ' kv , Salz sotten und ausführten, ihre Wal dangen usrooeien uns 05S ano viS , v w -... v r f . zur nvin,c?en grenze uroar maqien. . n . n... ie lroaanoio leairn uoer ounocri -v 14 V- JAi une an uno ctwuiucn mn vci otl - . . J. t 1 v CY.-i LandZleute sie Wj ihnen daö Ausland zFH ? Fremde bei sich beschäftigten, und so begegnete man auf ihren Befldungen fremden Technikern Chirurgen, Aerzteq und Avotbekern: ein Stroganow w - , 0. 7 w.. . VW tm fß Iai .w CmmZH Ul IHoklllMAVn MX , CUl dJUUlIUi. IUU9 Mfuuunvw unv V er TI rn ttt v.rl:ü Nagoi auf zarischen Befehl Haarseile durch Seite und Brust; semer Gelehr. leinen wcue uuy iui o' U""Z sondere Ehrenrechte. - v .,r. rm u,tven m Hauses leistete m der Zeit der Wirren und deö JnterregnumSemen- Sohn, Peter emenowmcylroganow oem schwachen Zaren Wassilii dem fünften roorragenoeene, uus tinz v sten rüstete tx Bürger und Bauern vie ler Städte im Vermschen und Kasan sSen für ihn aus und Wasiilii lohnte 'bn Mitttnem Gnadenbrlefe vom 29. Mal 1610. Als die Polen Rußlands pin-ti.titfk. , elbstständigkeit bedrohten machten sie lrogunoio viz üiucuuiicii u. dietungen, falls sie zu ihrer Sache tre ten wollten; diese zedoch wiesen die Ver r. - j m w t . ... i rz fc. er zurua uno oemaqrien von Neuem als echte Patrioten; sie stritten it ihren , Soldate üirn uno unaovanaigic i. w ivic unngmnuge Haltung, ihre Vater, landsliebe und ihre Opser hielten die Stroganow vom neuen 'Zaren Michail Fedorowitsch - dem ersten Romanow'. IflCN riajcr. lülö . aocrniai vllS m ' ,Ti v.i a o.fi.... orrecyr, eigene 0ioaien uno ne iun gen haben zu dürfen, freie Gerichtsbar teit über ihre Untergebenen auszuüben; "ir yingcgen ivuien ne oen ourger cn iscruaien maJi.unierraorfcn, cm sondern nur vom Zaren mid den Kam. lern oer oiarcn uno gemeinen ael;je.i.A. v v -i e r? . ' - ri i weroen ourien um ie vor auen LandZleuten auszuzeichnen verlieh ihnen Michaü den sonst nie ertheilten erblichen ?Uel namhafte. Leute" (imerntie ucll). 'it ihrem Reichthum stieg ihr Linflub. verschwägerten sich mit den MNoZlawZli und attylow, . Mit den Fürsten Urussow und .Galitzin, . 'und PaI V Rva&a s ArtH 4 4-a Y hah ntf "p vHiuiia imu. Urkunden vom 4. August 1693 und fAst v nr;i. ' n.n. oen e,is iyrer ungeyeurenuier und ihrer einzig dastehenden Vorrechte. lc dttdeten emen taat im Staate w r.r . rf- 'i . i uno oe,aßen em Anzeyen, weil gewaur ß noch als RaiMUNd und Anton FUg er unter Kaiser Karl dem Fünften. Zu Ende des siebzehnten Jahchun oens stand das Haus auf den zwei Au rort YtaA färinnrM mtlrtmitssfl ;v vv wiut v v y . j selbe beiratyete eine Fürstin Mescht scherski, ließ sich in Moskau nieder, 5enoß das besondere Vertrauen VeterS des Großen und unterstützte ihn m sei. . v nein inaramvie aeaen comeoen Mir freigebiger Hand. Seine zweite Gat tm, Maria Jakowlewna Nowomlzow, n i w m . ßm erue siaalsoame an Ptters uor, er !öhte noch sein Ansehen. - Bei seinem Tode erbten seine drei Söhne Alexan Kt SDtfnfrtt ltS (3ürnni fiArirtfvYri vi, yntwiut uuv wb4ib wni.viiuy lein Vermögen und alle die Sonder rechte, die kein Russe seit den Tagen der Theilfürsten besessen hatte. Peter der Große aber, nun Kaiser von Rußland, wollte nicht länger zugeben, daß eine llnterthanen.Famme einen Staat im Staate bilde, und entzog den Stroga now am 13. Mai 1722 die von seinen Vorgängern verliehenen und von ihm bestätigten Privilegien. Als die Rang tabellen erschienen, bat Alexander Gri aoriewitsch um Erhebunq seiner Fami lie zu Baronen und Peter ertheilte bei einem Besuche in Kasan, wo die drei Brüder Stroganow an seinem Geburts tage ihn und.sein ganzes Heer bewirthe ten, ihnen am 10. Juni 1722 den erb. lichen Baronstitel. Während der Baron Alexander trotz lv.; rrf. x , , nrnrnn atl UDf. ifinc feonne riötie w i m ' v t M . grunoere Aaron ciioiai. mit einer Auturlin verheirathet, die ältere und Baron Sergei . mit einer Narischkin, Cousine PerS des Groken. die ün gere Linie deS HauseZ, Alexander und Sergi wurden Generallieutenants, Ni. colai Geheimrath; indem Nikolais Toch ter Maria Nikolajewna 1753 den leib lichen Neffen'der Kaiserin Katharina I.. den wirklichen Kammerherrn und Se nator Grafen Skewronski, heirathete, trat die Familie Stroganow in nächste Verwandtschaft zur Kaiserin Elisabeth und diese, wie Katharina II. nannten sie onen ihre Verwandten. t frc. cq err....v..
Reichthums und" frohlockte auf" feiner ' . , r - rmw e . , P. r
tzuropareiie uoz oaruoer, oaiz ieme Salmen im Permfchen weit bedeutender feien, als die des Landgrafen von Hefsen in Nauheim; manche Kenntniß, die er bei den Professoren in Paris erwarb, verwendete er später in seinen Gruben und Siedereien. Am 9. Juni 1761 erhob Kaiser Franz der Erste ihn und seine Descendenten in den Reichsgra. fenstand, dem Kaiser Paul am 2. Mai 1793 den russischen Grafenstand hinzu, fügte. Als Mäcen des russischen Ho. fes, als wirklicher Geheimrath erster Klasse, Reichsrath, Oberkammerherr, Präsident der Akademie der Künste starb Graf Alexander Sergejcwitsch am 9. October 1311. Da sein einziger Enkel, Graf Alexan. der Pawlowitsch, im 19. Jahre am 7. März 1314 in der Schlacht von Eraonne siel, so erloscb im Vater des selben, dem Generaladjutanten und Generallieutena.it Grasen Paul Äiexan drowitsch. am 22. Juni 1817 die jün. gere Lirne. Durch die Heiratn von VaulAlerandrowitsch'S Tochter, Gräsin Natalie Pawlowna, mit dem Baron Sergei Grigorjewitsch Stroganow siel daö nesiae Vermögen nebst dem 181 aearündeten Majorate mit 50,000 Leibeigenen der älteren Linie zu. Ser aei Erlaoriewitsch. em Urenkel des Stifters der letzteren, war 1316 rufst scher Graf geworden ; Kaiser Nikolaus i n i r ev.t V sPi.tslf. oegun ligie eine i5aorilen uno illvii,' . A f. rw . I fementS durch liria vom zi. vipni 1823 bedeutend, und der Gras verein niate mit dem Maiorate noch andere Besitzungen : bei Aufhebung der Leib eiaenschaft hatte er zusammen 94,000 Seelen, deren Loskaufpreis man auf 7,570,000 Rubel taxirte; er aber ei ließ den Bauern, um das Geschäft zu er. leichtern, über 2.317.000 Rubel und rasch wickelte sich die Sache ab. Erstarb als Generaladiutant, General der a vallerie, Reichsrath u. s. w. am 3. Avril 1332. drei Jahre nach seinem Neffen, dem Grafen Grigorii Alexan drowitsch, der die schöne Tochter seines stolzen Gebieters, des Kaisers Nikolaus, die Großfürstin Maria Nikolaiewna, verwittwete Herzogin von Leuchtenberg, geheirathet hatte. echwarzcndcrg's Wallfeft. . Napoleon stand auf der Höhe seiner Macht, der jüngste Kaiser hatte den ältesten tiefer als je gedehmüthigt und dieser hatte nicht nur Land und Leute aeopfert. sondern dem Ueberwinder die eigene Tochter, die Erzherzogin Marie Louise, zur Ehe gegeben. Unter den Festen, zu denen diese poIt tische Heirath Anlaß gab. sollte daZ . m w . m m . . des österreichischen otjchaslers, Fürsten Karl Philipp Schwarzenberg. vom 10. Juli 1810 einen schrecklichen Abschluß finden, der vielen Prophet zeiungen kommenden Unheils natürlichen. Boden verlieh. . In einem fürstli' cken'Vrivatarckive befindet' sich der folgende Bericht eines Augenzeugen, des schwedischen Freiherrn von Nidderstolpe, dem sein Gesandter in Paris eine Einladung zu dem Balle ver schasst hatte. Im . EZedränge. von Königen und den Großen der Welt . vermochte , ich nicht eher in den Saal zu dringen, als daö Menuet pare, mit .welchem .der Ball begann, schon getanzt war. . AIS ich eintrat, tanzten mehrere Reihen Anglaise, während dessen der Kaiser, die. Kaiserin an der Hand führend, seine Tour um den Saal, herum machte. . Er passirte in emer Entfer 4 4 fW nung von x vütn von i?ir: aou lon. die Pyramiden, Marengo, der 8. Brumaire, alleS sah ich jetzt auf emmal und zum erstenmale in meinem Leben! Als ich wieder zur Besinnung gekommen war, befand ich mich schon an einer andern Stelle, umringt von Männern, welche jeden und zu jedem anderen Augenblick alZ diesem Gegen stand meiner und der ganzen Welt Bewunderung und Neugier gewesen waren. Glucklicher alö ich ie zu wer den hoffte, ich hatte ja den Halbott der Welt gesehen war ich doch immer noch nicht befriedigt. Ich der ließ meinen Platz und sah den Anfuhr r deS ZugeS noch einmal in gleicher Nabe wieder. Er befand sich nahe der Gallene, welche das provisorische Festlokal mit dem Palast verband. In dieser Galerie entzündete em Wachse licht eine überhängende Erepe-Guw lande. Der Adlerblick deS Kaisers war einer der ersten, welcher das Licht b merkte. Ein österreichischer Husaren officier kletterte auf die Schultern emeS Grenadlerofsiciers, um das ent zündete, leichte Zeug herabzureißen, aber immer blieb in dem zuruckgebliebenen Theile ein wenig Feuer zurück, welches sich mit unglaublicher Schnelligkeit nach beiden Seiten der entzünbeten Stelle ausdehnte, ohne daß man jeden, brennbaren Schmuck dieses Saales, welcher mit Mousselin und Guirlanden von meisterhask gearbeiteten' Blumen bekleidet war, zu beseitigen vermochte. Man bat den Kaiser, den Saal zu verlassen und durch den Korridor zu gehen. Marschall Duroc sagte dem Kaiser einige leise Worte, von welchen ich nur hörte: E3 ist Gefahr vorhanden, 'SUe!" aber der Kaiser setzte das Gespräch mit der Kaiserin und den Umstehenden ruhig fort. Das Feuer nahm zu und Mar schall Bessieres wiederholte die von Duroc an den Kaiser gerichtete Bitte, welcher antwortete: Wenn ich weg gehe.wird man eS glauben;" nach einer Pause, als das Prasseln deS FeuerS immer stärker wurde, übergab Napo leon die Hand der Kaiserin EambacereS und setzte dann als die Anglaise-Tanzer sich durch Verlangerunq der Promenade in den Park retteten seinen kleinen schwarzen schmucklosen dreieckigen Hut auf und kreuzte die Arme über die Brust, , indem r selbst Befehle b und Anordnungen'zum Löschen v& Feuers traf.
rvaS tx noct snr megucn grauen ija b:n soll. Mtln Glück. Napoleon so
rir r' nah: fl'stcli'.den und ihn gleichsam vertlärt in ein: n FeueUempel gesehen zu Utz:, iar.r. io w.'r b freuen noch vergift!;. stand noch dort, als di.' er;:e Äichlttsne herabstürzte, aber dann tarn rer "Ie&ie Strom, wacher Ncthini sucht: es war das Orchefaiveriond. weun zuvor nicht von der Tribüne za entkommen vermochte. An ob:ren Ende d.'s Saales hatte man aus Minschlichkelt und vermuthl!ch ange-zog? von dem Juwelenschmuck des Fürsten Kurakm diesen niedergetretenen Fürsten aufgerichtet und ibn nach der Thüre geschleppt, durch welche man zu entkommen suchte; dieser, Strom von Violinisten drängte mich mit einer solchen Gewalt vorwärts. daß ich mehrfach nahe daran war. zu fallen, und dann wäre ich unrettbar verloren gewesen. Meme Länge schützte mich davor, niedergetreten ,u werden, aber das Zusammenpressen, welches durch das Gedränge bewirkt wurde, zwang mich, aus Andett zu treten, dit bereits am Boden lagen, und zehn bis fünfzehn Ellen von der Eingangspforte entfernt, marschule diese Volksmenge schon in emer Höhe von 1 bis 1 12 Ellen über dem Fußboden auf menschlichen Korpern, welche in doppelter Schicht unter unseren Fußen lagen und uns sicher zu sich hmabgezogen hatten, wenn der Druck des Ganzen Jemandem gestattet hätte,, eine andere Stellung als die aufrecht stehende, einzunehmen, welche er hatte und beizubehalten gezwungen war. , Man ist nicht berechtigt, es als eine Grausamkeit zu bezeichnen, daß Männer auf Frauen traten man konnte weder den Niedergetretenen helsen,. noch das Treten vermeiden. Als ich bis zur Au-gangsthür gekommen war, schaute ich mich um und bemerkte in meiner Nähe keine aufrechtstehende Dame. Grausam und feig waren die Kerle, welche unterließen, waö ich später für eine von derMenschlichkeit gebotene Selbstausopferung hielt und that, während jene in einem Halbkreise außerhalb dek Thür postir't, sehr laut schrien und nichts thaten. Inzwischen war die eine Lichtkrone nach der anderen über unseren Haup tern herabgestürzt, als wir endlich die Thüre erreicht hatten und der Hauptknäuel sich vor der aus vier bis fünf Stufen bestehendenTreppe gleich ernem Lavastrom übereinander stürzte. Wie der auf die Beine gekommen sah ich vor mir einen großen Halbkreis, aus Mitgliedern dieser glanzenden Gesell schaft bestehend, 'deren prachtvolle Kleidung von dem Feuermeer beleuch tet wurde, welches wir jetzt, hinter uns hatten, Allgemein. . wurded:r. Schrei vernommen: Rettet die Frauen! AIs ich glücklich bei diesem Halbkreis an gelangt war und mich umschaute, be merkte ich zwischen den aufsteigenden und niederfallenden .Flammen mehrere liegende weiblich,' Gestalten, deren Armbewegungen' Barmherzigkeit .er flehten. Meine Kameraden im Halb kreise schrieen tapfer, .aber thaten kei nen eiszigen Schritt vorwärts. . Im Moment durchzuckte mich der Gedanke; Wenn Deine Schwester sich in diesen Flammen befände, was thatest Du dann mit dem Feigling, der nicht ihre Nettuna versucht, hatte?" Ich zog meknen Degen, um eine Stütze zu ha ben der Muth in der Brust wurde durch die Waffe in der Hand belebt den. Hut zog ich, über die Stirn und sprang die Treppe hinauf. Auf der Schwelle hätte ich beinahe .umkehren müssen, aber noch. zwei Schritte weiter! und ich sah wohl' zwanzig Frauen innerhalb eines kleinen ' Umkreises liegen, brennend, rußig und nackt. Die Eine rief: Meine Tochter,' meine liebe Tockter!-. Die nahm ich, aber sie , war zwischen zwei Bretter des Fußbodens eingekeilt, dessen Zwrschenbrett. geborsten war. Bei der. Anstrengung,' die ich machte, um sie loszubekommen, ver-' lor ich meinen Degen. . Mit. meinem Fund im Arm eine Rechtswendung' zu machen, und zu. der durch 'Flammen verborgenen Thüre zu gelangen, sowie die unter .meinen Füßen, zitterndes Treppe zu Passirin, ' war das Werk eines Augenblicks. Als ich bei dem zurückgebliebenen' Halbkreise ankam, be-' eilten . sich mehrere, ..' die , brennenden Bcchlappen von meinen Füßen zu eißen, während ich mit meinem Hut die roch brennenden Kle!derfrag.:n!e der Geretteten löschte, die jetzt vollständig nackt war und nur noch Strumpfbänder. Schuhe, Strümpfe und Schärpe em Leib hatte. Das Haar .bildete, durch Nadeln und Se" nuck zusammengehalten, einen große; Büschel. Einer der Umstehenden . in gesticktem Frack rief mir zu: Ich werde diese Frau retten." worauf ich erwiderte: Es fcibt noch Andere zum Netten! Er versuchte, sie mit Gewalt zu nehmen, aber ein Stoß vor die Brust, den ich ihm gab. streckte ihn . nieder. Ich brachte sie nach einer eisernen. Pforte, die ich am Ende.deö Gartens bemerkte.' Der gestickte Retter- kam 'binterber kund entriß dem Opfer hinter meinem , Lücken eines der Ohrgehänge und enttt nrt i IUZY. w Psorie war verschlossen. Die Mauer schien, mir nicht unllbersielglich. Ich bat die arme Frau, sich' r n t w ' , lenzuyailen, nachdem ich sie mit gestreckten Armen auf die Mauerkante' ! gelegt hatte, auf die ich selbst erst durch , Erklettern eines Baumes 'gelangen Konnte. Auf der Mauer angekommen. ' bemerkte ich zu meinem Leidwesen, daß sie an der Straßenseite eine ' doppelte i.Höhe hatte. Unten war ein Kürassier ! der Kaisergarde postirt. Ich bat ihn. mir eine Leiter zu verschaffen. Er antwartete: Du siehst wohl, alter Junge, daß ich nicht wie eine Leiter, gebaut :b:V Ich wandt: mich dann an den VLbel mit der Bitte, eine auf der Straße stehende Karre an die Mauer, tnit den Deichseln nach oben zu stellen' Dieses, gute Volk erfüllte sofort. reine t Litte und half mir. mit der. 'armen
israu aus meinen Schultern dieStraße ju erreichen, wo ich in eine Krugjzirthschaft ging und meine leichte lZürde niederlegte. Das Gesicht, die 'ilrme. die Brust, der Leib hingen in großen Wasserblasen am Körper. Ich ichnitt, nachdem ich ihren Körper mit Tinte Übergossen hatte, die Juwelen ws ihrem Haar, legte diese nebst Armtändern u. s. w. in mein Taschentuch, laufte von der Wirthin ein paar große leinene Bettlaken, mit welchen ich das Opfer umhüllte, ließ einen Fiaker ho!en und trug die Frau in diesen, obgleich sie fortwährend wiederholte: .Ueberlassen Sie mich meinem Geschick cnd retten Sie meine Tochter.". Mit Mühe brachte ich sie dahin, von ihrem Verlangen abzustehen und zu öe kennen, wo sie wohnte. Quai Ehaillot. Fürst von der Lehen.- sagte sie endlich. Sie war Sophie Theresia, Fürstin von der Leyen, geboren als Gräfin von Schönborn zu Wiesentheid 15. August 1772 und vermählt 15. Mai 1788. In ihrem Hotel angekommen, wollte der Portier uns nicht einlassen, aber Peter, ich bin es." setzte baS ganze Haus in Bewegung und Ühränen. Ich trug sie in's Schlafge-
mach, rief einen - Arzt herbei und sandte emen Stallknecht zu . Pferde aus. um. ihren Gatten.. Philipp. Fürst bon der Leyen. Souverän un Rhein bunde seit Juli 1806, und ihre Toch' ter. Amalie. geboren 1789, 1810 ver mahlt an den Grasen Tascher de la Pagerie, zu holen. Nach Verlauf einer Viertelstunde kam der Piaueur des rürsten, um zu fragen, ob die Fürstin glücklich nach Hause gekommen. Ich fragte ihn, wo der Fürst sich mit de t. i r r ' koqier vesinoe. &i oupiren oei einem ihrer Bekannten, war. dle.Ant tvort. . Ich ersuchte ihn, sofort zurück Zlureiten und sie zu bitten, nach Hause Zurückzukehren. Als ich nichts mehr kusrlchten konnte, begad ich Mich m mem Logis. Am nächsten Tage machte ich meine Visite beim Fürsten von der Lehen und gab ihm die Juwelen seiner Gemahlin zurück. Sie starb erst am 5. Jult unier grauenhaften Qualen, die meine Bemühungen nur verlängert hatten und starb doch mit den Worten: Der Schwede!- auf den Lippen. Man fragte nach meinem Namen: ich antwortete: . Der thut nichts zur ! c Jt. V. C i Tif.TjC . aaze, oa ieoer cyweoc oas ku gethan hatte. ; j 5f . Vom Strauß-Jubiläum. Der Wiener Schriftsteller Julius Bauer bat bei dem ubiläumö-Ban-kett für Johann Strauß folgenden trt" m . . . Vanreigeiang zum orirag oringen lauen:.. - Heut' vor fünfzig Lenzen Schani'S Augen glänzen: Muatta. därf i eia'naZ- . .Untersteh' .Di nit- vor'm Vater Strauß Wann Du geig'na willst, thu's au ßermHauö! Schani voll Verlanaen. IS zum Lanner ganga: . Sag'n.S'. darf i 'geig'na?-. , Schau, daß D' weiter kummst. Du dimuna Büa.. I hab' eh' schon an Dein'm. Alten gnua!- ' Strauß wär. jetzt in Nöthen, Hat.sein'Vater'n 'beten: .Vater därf i geig'nä?- . Dummer Schlanke!,- schreit er in ..' sein Zurn. ,. Willst mein' Stecken 'kosten, so kannst's thürn!- ' Wußt' nix änzüfänga IS zum Herrgott ganga:' Herrgott, darf i geig'na V Ei ja freili." sagt er und hat g'lacht, . Z'weg'n die .Sträuße hab' i d'. Geig'n'g'macht!- ' Der Sang an Vegir. . . Der vom Kaiser Wilhelm dem Aweiten nicht nur componirte, sondern auch gedichtete Sang an ' Aegir- hat den folgenden Wortlaut: O Aegir, Herr der Muthen, Dem Nix und Neck sich beugt; In Morgensonnengluth'en Die Heldenschaar sich neigt. In grimmer Fehd' wir fahren Hin an den fernen Strand, Durch Sturm, durch Fels und Klippe Führ' uns in Feindes Landtz Will uns der Neck bedräuen. Versagt uns unser Schild, So wehr' Dein flammend Auge Dem Ansturm noch fo wild. Wie Fritjof auf Ellida Getrost durchfuhr Dein Meer, So schirm' auf diesen Drachen UnS. Deiner Söhne Heer! Wenn in dem wilden Horste Sich Brünn auf Brünne drängt. Den Feind, vom Stahl getroffen. Die Schildesmaid umfängt. Dann töne hin ZUM Meere Mit Schwert und Schildes 'Klang Dir. hoher Gott, zur Ehre KZleich Sturmwind unser Sana!
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