Indiana Tribüne, Volume 18, Number 60, Indianapolis, Marion County, 17 November 1894 — Page 2

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uvmim vivuui . Erscheint Täglich und TvAutazs. Sie tZzliche .Tribüne' kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die eonntagS'.Tribüne-S Cent? per Woche. Beide zusammen 12 Cents der 65 Cents per Monat. Per Post außerhalb der Etadt zugeschickt in Vorausbezahlung $5 per Jahr. fflcpx .18 Süd Alabama Straße. 3nö,anopottb. Znd.. 17 November '94 ineS deutschen Arkadiens Ende 1 In Ux friedlichen Abgeschiedenheit 1 der Berge und Walder des Kouniy Votier in Pennsylvanicn hat die Ortschaft Germania Jahrzehnte lang geblüb! und ihre Bewohner haben sich eines arkadischen Daseins erfreut, bis jetzt das Dampfroß der Idylle em i ßnfc nemckt haL (5Zne Welt für ftc& ; " " 71" 7 - l I . . c:t.v. t. t. ... v:.- . 0l. yr.rt IHiUCUV, . tyi:ucu Vlt ljai.il. luit Germania nicht nur keine Verbindunen mit der Außenwelt , gesucht, son-' dern denselben thatsächlich opponirt. Den guten Sitten des alten Vaterlandes getreu,-arbeiteten sie emsig und verstanden sie, ihr arbeitsames. Leben durch unschuldige Freuden zu verschönern. eingedenk des Dichterwortes: Tages Arbeit! .Abends Gäste! Saure Stunden! Frohe Nestel .... Zwei ' Brauereien . lieferten ihnen goldbraunes Naß in vorzüglicher Qualität und drei. Hallen, Melpomene, Terpsichore und Gambrinus benamset, dienten den geselligen Zusimmenkünf-. ten. bei denen das deutsche Lied gepflegt wurde.' und es an fidelen 'Tanzöen nicht fehlte. Und dies war möglich, trotzdem seit dem Jahre 1852 im County Potter ein striktes Prohibitionsgesetz besteht und in demselben Niemand eine. Licenz zum Ausschank geistiger Setränke erhalten kann. Die biederen Lewohner don Germania haken auf Grund ' eines Specialgesetzes sich der persönlichen Freiheit erfteuen können und haben dies in solcher maß- : vollen Weise gethan, daß Germania weit und breit als eine .Musterortschaft gerühmt wird. ' Dort gibt es keinen. Trunkenbold und keinen Pauper; der Sheriff hat von dort nicht einen einziaen Dollar an Gebühren bezogen und das County-Gefängnitz hat bis zum porigen Jahre auch nicht einen einzigen 'Uürgee von Germania unter feinen unfreiwilligen Bewohnern gezahlt. Dann erst wurde ein alker Büraer. den das bevorstehende Aufhören der idyllischen Abgeschiedenheit um den Verstand gebracht und der im Irrsinn sein Hau5 'sowie sich selbst in die Luft zusprengen versucht hatte, in Gewahrsam genommen." Dort machte er seinem LeIzxi selbst ein Ende. Germania ist vor 40 Jahren von Herrn William Radde, der damals in der Stadt New Jork wohnte, gegründet worden. Er war ein geborener Berliner ,'und führte die Cotta'schen Ausgaben der deutschen' Klassiker in Amerika ein. Als Alderman von New Nork war er der Erste, der das Offenhalten der Museen und Concerte für die öffentlichen Parks am Sonntage verlangte. Für seine Eolonisationsplane verstand er eine Anzahl von anoesehenen Deutschen, unter ihnen Charles Jüngling von Pottsville. Pa.. ' den Vater des bekannten New Forker Brauers D. G. Jüngling, und ChaZ. ttuscher von Philadelphia, zu interessiren. Unter dem Namen Pennsylvania Land and Farmers' Associa-5:on- ? wurde eine Gesellschaft gegründet. welche von F. W. Cowan in Philadelphia ein Areal von 50,000 Acres in der Wildniß lt$ County Potter, unweit von der in die Brüche gegangeren Colonie Ote Bull's, erwarb, und xum Preise von $3 per Acre deutschen Ansiedlern - anbot. Den Colonisten k lieben, die Mühen und Entbehrungen, lche das Leben in derartigen Ansiedlangen stets mit sich bringt, nicht erspart, doch sie harrten aus und ihre Arbeiten wurden schließlich von Erfolg gekrönt. Radde stand den Colonisten übrigens treu ur Seite und während der. FinanzlrisiZ. des . Jahres 1857 brächte er für sie bedeutende Opfer. Die erste Brauerei, natürlich in bescheidenem Maßstabe, wurde von Joseph Schwarzenbach aus Washington ttablirt. Nachdem in einem HolzVchupven die nöthigen Gerätschaften aufgestellt und die erforderlichen Ein richtungen getroffen waren, machte er L!ufrSchusterZ'.Nappen den 40 Meilen 5ang:n Weg durch den Urwald nach Tioga, um dort den nöthigen Hopfen zu holen. Der Gerstensaft fand bei' d5n -Colonisten allgemeinen Beifall und mit größerem Äertrauzn. sahen sie fc!t Zukunft entgegen,, seitdem sie bei cinem guten Tropfen die'; Mühen des TageZ vergessen konnten.' Wider Ertozr!en vergönnten den frugalen und arbeitsamen Deutschen die Prohibitionisten des County diesen bescheidenen Genuk nicht und verlangten die strikte Durchführung! der Prohibitionsgesetze.Inzwischen kam eine Wahl heran und zwei republikanische Candidaten für Mitglied der Staats-Legislatur trat:n in die Arena. Beide waren Temperenzlcr. .Schwarenbach b:.tte mit dem Einen eine geheime Conerenz; am Wahltage stimmten alle Bürger von Germania für diesen und dieser Can didat wurde erwählt. In der nächsten Session der Legislatur wurde.'auf Betreiben dieses Mannes ein. Gesetz an genommen, durch welches der Verkauf von Bier in Quantitäten von nicht wentq'f; ysZ einer? (Pallqne gestattet wurde. Dlt'Pkohibittonisten heulten vorWuth, .allein die Bürger von. Germania wiesen mit.Stolz auf die musterhafteOrdnung tn ihrem Orte'hin und allmalig beruhigten sich ihre Gegner. Das war vor' dreißig Jahren. Damals zählte Germania unter seinctv Lewshnern. einen einzigen Nichtdeutschen.' .Dieser Mann dar ein Fan Zee NamenS J'.e Bailey; er führte aber ein deutsches Mägdelein heim '"und lernte bald so gut deutsch wie 'seine Mitbürger. Friedlich floß den Leuten Hfct ukltwlu7 m otuuii ben dabin, bidie.BrüderGood?n BuffaloÄe' ungeheuren WasdaS Leben , im von

I ver' kauflen' un77' SeyJs? deren Ausnu-

hr.ng eine Eisenbahn bauten. S!e legten gewaltige Sägemühlen und den Ort Austin an, von welchem sie eine weitere Schienenverbindunc nach Glfton herstellten. Diese jetzt vollendete Bahn führt quer durch die idyllischen Ländereien von Germania und dadurch bat die Exclusiität dieser echt deutschen Niederlassung ihr Ende erreicht. Folg: war , fein Erscheinen vor dem Criminalgericht, wo der ganze abscheuliche Plan blosgelegt wurde. Dem Nichter kam die Gerichte so unglaublich vor, daß er den Urtheilsspruch v:rschob, um noch mehr Aufklärung über dk niederträchtigen Verruchtheiten zu erlangen. Die Sakladc-MePherson-Fehde. Mit reichen Gaben hat die Natur aus ihrem unerschöpflichen Füllhorn: die Küste von Louisiana, westlich von der Mündung des Mississippi, überschüttet. . Das tropische Klima wird durch die vom Golf -wehende Seebrise gemildert. Auf den zahlreichen Inseln, welche sich längs der Küste hinziehen, ..n r.'i . oaui e einig: aqrcuiii iuchuui diqes Völkchen: Oesterreicher von den Ufern deZ.adriatischen Meeres, dunkelhäutige Sicilier, deren Boote mit ihren rothöraumn Segelnan das mittelländische Meer erinnern, und Emigranten von den fernen Philipplnen. Wenn man vom Grand Paß aus auf den Golf hinaus segelt, passirt man Grand Terre. dessen Leuchtthurm als das weiße Licht von Barakvia" weithin bekannt ist. - Ferner .erbNckt man die Rinnen des verlassenen Forts Llvmgstone. Auf dem Eiland Grand Terre hatte der berüchtigte Pirat La Fitte seine Schlupfwinkel und an jene Zeit, in welcher er der Schrecken des MeereS zvar, erinnern zahlreiche Ueberreste seiner.Palllsaden und Batterien. Von dort aus warf La Fitte. dem eine Armee von mindestens 2000Halsaoschnndern aus allen Himmelsstrichen und eine Flotte von 15 Schiffen zu Gebote stand, selbst dem Onkel Sam den Feh-. dehandschuh hin. Im Jahre 1816 derlieb La Fitte diese Insel, um nicht wiederzukehren, keine Kunde kam, jemals von :hm und ihn spateres Schicksal blieb in mysteriöses Dunkel gehüllt. Während der Abwesenheit Fitte's hatte sich dessen Quartiermeister, ein zwisser Sallade, zu Herrn der Insel aufgeworfen und da der Piratenhauptling nicht wieder austauchte, machte ihm Niemand die Herrschaft streitig. Er verheirathete sich mit einer Creolin vom Festlande, gab die Seeräuber?: auf und verlegte sich aufie Viehzucht. Die Etablinrng des Forts Livingstone machte ihn zum reichen Manne, denn dort fand er für seine Produkte sehr guten Absatz. In dem genannten Fort und auf den benachbarten Plantagen ging es toll her. Trinkgelage, Hazardfpielen, Raufhändel, sowie Duelle gab es dort im Ueberfluß und mancher gute Name, manche angesehene Familie wurde durch d3 wüste Leben derSöhne ruinirt. Der ehemalige Pirat Sallade hatte eine . Tochter und vier Söhne, welche, wie alle Creolen.leichtsinnig und gewaltthätig von Natur, mit dem allgemeinen Strom schwammen. Durchaus verschieden von ihnen war Sallade's Tochter Adele, welche, im Besitz ungewöhnlicher Geistesaaben und blendender Schönheit, das Regiment in der Familie - führte. Trotzdem sich zahl reiche Creolen um die Hand dieser vielb?qehrten Schönheit bewarben, blieb sie allen Anbetern 'gegenüber, kalt und schließlich heirathete sie einen aus dem Norden gekommenen Arzt Name'nS Mason. Dieser war ein hübscher.stattlicher Bursche und Adele war bis über die Ohren in ihn verliebt. Anfangs lebten die jungen Eheleute wi; die Turteltauben, allein es kam bald die Zeit, in welcher Dr. Mason des eintönigen Lebens , auf der Plantage, überdrüssig wurde und sich nach Abwechslung sehnte. Seine schöne Gattin trug übrigens nicht wenig dazu bei, ihm das Leben zu verleiden, denn sie war über alle Maßen, herrschsüchtig. Dr. Mason fand die ersehnte Zerstreuung in dem Hause d:S Besitzers einer, bedeutenden Zuckerplantage, McPherson mit Namen, dessen Haus nicht bloZ durch seim' exquisiten Gastereien,sondernZ auch durch daS Hasardspielen weit und breit b:kannt geworden war. Trotzdem McVherson von. Geburt ein. Schotte war. frequentirt'en die Creolen, welche auf die aus dem Norden stammenden Pflanzer, mit einer-, gewissen . Geringschätzung -herabsahen, sein Haus. Auch Dr. Mason war deö Schotten häufiger Gast, bis er bei demselben für Spielschulden mit $10,000' in der Kreide stand. V Nun hatte zu jener Zeit im Süden ein jeder Gentleman- einen Leibskladen", der sich durch Jntelliaenz wie Treue auszeichnete und seinen Herrn überall begleitete.- Dr. Mason's Leibsklav: war ein 'Mulatte Antoine, mit spanischem Blute in den Adern, ein ninverschämter Bursche. - Eines TageS wurde dieser auf der Veranda von Mix Pherson'S HauS von einem französischen Pflanzer Namens Fontaine et-, was unsanft bei Seit: geschoben und erlaubte er sich dem Letzteren gegenüber ungehörige Bemerkungen. Fontaine zögerte keinen Augenblick; er zog seinen Deninger und scboß den Burschen über den Haufen. Nach der creolischen Ethik war der Mörder vollkommen im Rechte , und Niemand hätte der Blutthat die geringste Bedeutung beigemessen, wenn nicht Dr. Mason, vom Spiel und Wein erhitzt, dem Franzosen Vorwürfe gemacht hätte. ' Dieser blieb die Antwort nicht schuldig und 20 Minuten nach der .Ermordung AntoineZ standen Dr. Mason und Fontaine, sich mit.de? Pistole in der Faust gegenüber. Beide fielen in dem Zweikampf. Dieses Duell war der-Anfang einer blutigen Fehde, welche erst endete,-als der Bürgerkrieg beiden.Factionen vollständigen Ruin brachte. DieSallade's schoben die . Schüld an der Tragödie dem "alten McPherson zu. Dessen Sohn Tom nan die Affäre auf und forderte Tom Ballade, der in dem l Duell, fiel. ' De Letzteren Bruder Felk

forderte nunmehr den Sieger und beide ließen ihr Leben. Von Rachedurst getrieben, stachelte Frau Mason nicht nur ihre Verwandten gegen die McPherson's auf, sie machte, sogar ihre Sklaven zu den Werkzeugen ihrer Rache und ließ die Leibeigenen ihrer Feinde vergiften Ein Sklave der Furie, welcher den McPherson's in die Hände gefallen war, legte ein volles Geständniß ab und darauf wurde ein Ueberfall der Grand Jsle vorbereitet. 40 Angehcrige der McPherson-Faction, sämmilich bis an die Zähne bewaffnet, unternahmen in einem kleinen Dampfer die Expedition und erreichten die Sallade-

Plantage zu früher Morgenstunde. 15 Mann warfen sich ihnen entgegen, doch wurden alle niedergemetzelt; nur der Frau Mason gelang es mit Hilfe eines Aufsehers, ein :t zu erreichen. Als die McPherson's die Beiden bemerkten und die Flüchtlinge, ihren Zurufen un'achtet, davonruderten, gaben sie Feuer. Auf den Tod getroffen, brach der Aufseher zusammen, das Boot schlug um und der Todte sank mit der Lebenden in die Tirfe, . den Haifischen um. Fraße.. Erst mit, dem Tode des letzten Angehörigen der.' Familie Sallade erreichte die Fehde ihr Ende. Gemeinnütziges Verwerthung gebrauchte? Korke. Alte, durchbohrte, zerbröcklte Korke lassen sich im Häushalt sehr voctheilhast'- zur Verpackung von Obst verwenden. Man brüht dieselben,- damit. sie völlig rein werden, trocknet sie und, schneidet sie. in möglichst kleine Stückchen. Nachdem dieselben ' nochmals in einem mäßig warmen Osen nachgetrocknet sind, ' streut ' man - eine Schicht ba'oon :n eine Kisten legt feine Obstsorten darauf,, füllt alle Zwifchen räume mit Korkschf.itzeln und bedeckt zuletzt das Obst damit. Die Korkschnigel' halten Luft und Feuchtigkeit davon ab und schützen es vor Beiderben. . . Ein Mittel gegen den Schnupfen... Man gieße ein' wenig Whisky in die hohle Hand und schnaufe denselben durch kräftigen Zug hoch in die Nase hinauf. ; Das anfänglich ziemlich heftige Brennen läßt schnell nach, ebenso die zunächst ' etwas vermehrte S:cretion und die Nase bleibt längere Zeit völlig trocken, eine große Annehmllchkeit für den Betroffenen. Stellen sich die Symptome ' deö Schnupfens, Kitzeln, Niesen und Ausfluß wieder ein, so wiederhole man das.Aufschnaufen sofort. . Mehr als dreimal ist, nach vielfachen Erfahrungen, diese Procedur zu? endiltlgen Beseitigung des Schnu pfens nicht nöthig. Gegen die Rattenplage. Ein einfaches, dabei für alle Hausthiere ganz unschädliches Mittel, Ratten zu sangen,, besteht darin, daß man eine ge wohnliche Waschbütte stark zur Hälfte mit Wasser füllt, auf. dasselbe einen bis zwei Zoll hoch Spreu schüttet und diese oben noch mit Mehl oder Kleie bestreut. Man , stellt den Wasserbehälter da auf, wo sich die Ratten am häufign . "' -Vr--? c r lien einjleuen, macyi lynen oura? .em Frettchen eine 'Brücke bis zum. Rande des BeHalters,' m welchen. sie hinunter spnnaen. dabei unter, die Spreu ver sinken und an der Innenseite nicht her cufzuklettern ' vermögen. " ' Auf diese Weise können in einer Nacht 20 bis 90 Ratten gefangen werden, welche ' zum I Theil ersaufen oder sonst leicht getödtet ".' , , weroen rönnen. EinM ittel, um gefrorenes Obst' z u m G e n u f s e wie d e r herzustellen. Man bringt das Obst in Schnee oder in Ermangelung desselben, in mit .Eis und Salz gemisch tes kaltes Wasser.- verwahrt das Gefäß an einem kühlen- Orte und -gießt nach Verlauf von vier I Stunden, das. Wasser wieder, ab, trocknet das Obst mit einem Tuche und bringt es an einen luftigen. vor Kalte geschützten Ort. Zur Entenmast gibt es . kein besseres Mittel als Gerste. Man weicht. d:ejzlbe em und laßt sie. etwas quellen, dann wird sie in Haufen, an. einem warmen Orte aufgeschüttet, so daß sie zum Keimen kommt. Ist das geschehen,' trocknet man ste, um sie aufbewahren zu tonnen. Noch besser ist es,. wenn man täglich so viel Gerste, quellen läßt. und um Keimen 'aufschüttet, als man an e'nem'.Tage verfüttert." Die Enten werden in. einen sauberen, ; gut mit Streu versehenen Stall gesetzt .und ihnen.die geleimte Gerste, nachdem man sie wieder angefeuchtet ' hat, ' : gereicht. Es muß dieS in kleinen Portionen geschehen, damit, die Enten AlleS aüffrefsen und .nichts in den Trögen bleibt dafür ist dasFutter tagsüber desto öfter zu reichen. Der Erfola ist sehr 'gut. in längstens 14 Tagen. sind du Enten fett. Dasselbe Verfahren läßt sich natürlich auch für anderes Geflügel und' namentlich für Gänse anwenden,' eö ist sogar in mancher Beziehung dem viel .-gebräuchlichen Nudeln vorzuziehen. . ' Neinig envon S t u h l r o h r. DaZ Rohr wird mit einem Gemisch von Petroleum und Schmierseife überzogen, welches die anhaftenden harzigen und sonstigen klebrigen - Verunreinigungen löst; oder aufweicht- so .daß diese'. sich dann leicht durch Spülung und Reiben lnifeinen .lassen. Dem .Gemisch kann zum Bleichen, auch gleichzeitig Chlorkalk zugesetzt werden. Richtiges Anspannender Pferde. Durch .daZ Anspannen der Pferde, wird, deren Leistungsfähigkeit in hohem Grade bedingt. - Daß '.die Zugstränge möglichst parallel zum ..Erd. boden gehen müssen, ist eine alte Erfahrunz.' aus. welchem Grunde'bei großen . Pferden, die Zugwage über ...der Deichsel,, bei .kleineren. unter derselben anzubringen ist." Die'.Länge der Anspannunz trägt viel zum leichteren oder schwereren Ziehen bei. Je kürzer-"daö Pferd' eingespannt ist, um! so -leichter wird eö ziehen. Meistens .regelt man die Länge der Stränge. nach der .Länge der Deichsel, statt es umgekehrt z'u'ma chen. Die Deichsel soll so lanasein, daß sie vorn mit der Pkerdenase abschneidet oder nur : wenig darüber hinausragt. NaH hinten muß die Zugfange so . nah: wie ncllÄ ag ftijk?-

berachse gelegt werden" und die Pferde müssen so kurz eingespannt werden, daß die Ortscheite bei Hemmen oder Trabfahren zwar in die Nähe der Sprunggelenke kommen, dieselben jedoch nicht berühren können. Daraus ergib!

sich die Lange der Deichsel, welche dem nach bei großen oder bei kleinen Pferden verschieden se:n muß. Da man aber für denselben Wagen nicht verschiedene Deichseln haben wird, so ist die Regelung der Anspannung nicht an den Strängen, sondern hauptsächlich an dem Aufhalter vorzunehmen. Die zu bewältigende Last ist unter allen Umständen gleichmäßig auf den Wagen zu vertheilen, jedenfalls mehr der Vorderachse, als nach hinten hm zuzumessen. Beim Arbeitszug müssen die Zugwagen stets beweglich angebracht fem, da fönst das faulere Pferd geschont, das fleißijere überarbeitet wird. Die lose Zugwage ist mit Ketten so mit der Vorderachse zu verbinden, daß das Streichen derselben an den Rädern vermieden wird. Nicht oft genug kann darauf hingewiesen werden, daß drei Pferde neben einander gespannt ebenso viel oder mehr ziehen, als vier Pferde zu zweien hinter einander. . ... .. . y ,. Po mm eri.sche Bohne nup d e. Man bereite Äruye aus Hammelfleisch nebst reichlich Sellerie und Zwieb:l. und . koch.: trockene. weiße, kleine ' Bohnen in Wasser weich, streiche die! Hälfte davon durch ein Sieb- und gebe j es. nebst den ganz gebliebenen Bohnen, !n di? Hammelfleischbrühe, thue etwas fein gehackte Petersilie, Kerbel und Majoran dran und richte die Suppe über' das zu Würfeln geschnittene Hammelfleisch an. .' Schwarze G l a c e h a n d s ch ud'.e schon ein w.'niz abgetragen sind, kann man wieder, auffrischen, wenn m:;i in ein wn:;i Provenceröl einige Smpfe : scherz: Tinte träufelt, beides u m'tei n):r-vermischt und mit 'dle-, 'er Flüssii!:':! die abzetrazenen Stel"'i ere'b'. Vc A.iDfxuh!- erhalten c'.-:',i :ri.d:r e'n ganz gutes ' ' ' . . . Bot Jnlanoe. . Der Verkauf von Akkordions in diesem Lande ist in steter Abnahm: begriffen.- lhren Platz nehmen Mcmdollnen und Guitarren, von ametitanischen Fabrikanten gefertigt, mehr und mehr in. Nichtsdestoweniger werden hierzulande jährlich noch immer 350,000 Akkordions abgesetzt... abgeset . l rv . 1 y. . ! . qcn von o:n Ailoroions njziajz s?pici zeuge bilden. Das hauptsächlichste Land für die Herstellung der Akkordions ist das Königreich Sachsen. William H. Lord und Chas. H. Emery in Grand Napids, Wis., welche schuldig befunden worden sind, den Farmer Peter Houston ermordet zu haben, sind, nachdem der Antrag ihres Vertheidigers auf Bewilligung eines neuen. Prozesses verworfen worden ist, zu ' lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt worden. Der Schwiegervater Houston's, welcher schon vor einigen Monaten gestanden hatte, an dem Morde betheiligt gewesen zu sein, befindet sich bereits im Zuchthause und trat gegen seine Mitverklazten als .Zeuge auf. Zwischen farbigen Austernsangern und der Polizei des Staates Virginim kam.es dieser Tage bei Deep Creek in Virginien zu ernsten Schwieriakeiten. Die Neaer wollten sich den Bestimmungen de3 neuen, virginischen Cf.. n . r.L.a er: w uujictpgcicgc nillzi sugen, uno ais oie Voluei m ibrer Verbaftuna schritt, leisteten sie energischen Widerstand. Beide Seiten machten Gebrauch von ihren Revolvern und mehrere Personen wurden verwundet. -Schließlich mußte die Polizei der Uebermacht weichen, und die Neger . blieben im Besitze des KampfPlatzes. Sie sollten sich aber nicht .lange ihres Sieges freuen; denn um Mitternacht rückten die Huntington Rifles von Newport News bei strömendem Regen an, umstellten das Lager der färbigen Austernfänger und nahmen die ganze Gesellschaft gefangen. Dke diesjährige Apfelernte ergibt, wie aus den beim Ackerbau - Departllr.ent in Washington ein gelaufenen Berichten zu ersehen ist, einen guten Ertrag in den Neu-England-Staaten, einen kaum mittelmäßigen in New Fork und Pennsylvanien und einni ganz geringen in Ohio Michigan, Jllnwis und anderen mittleren Staaten des Westens. Wisconsin, fot i halbe.Durchschnittsernte, Missouri meli !-. ..ivt.f ! je. , vci mini uuzioüifnuof geringelt iLrnre ertrag und in Tennessee, Virginien und mehreren änderen südlichen Staaten ist die Ernte gleich Null. ' In Kansas erzielte man eine halbe Ernte und in Nebraska ist daö Ergebniß so gering, daß das 'Faß Aepel mit $3 bezahlt wird. In Iowa und Colorado war das .Ergebniß etwas ' aünssiaer herrscht großer Mangel .'an Wintersorten und-in Cälifornen hat es u ringer Menge nur wenig Aepfel guter Qualität gegeben. , Gouverneur. Flower von Fk .Vork ist geneigt.- durch Sachserständige feststellen zu lassen, ob ein rch ElektrZtät hingeruhtet ist, wieder m'ö Leben zurückgerufen werden kann.. , Aufmerksam ge'macht auf die Mittheilung in der Tagespresse, daß einzelne Aerzte ihn ersuchen würden, diesbezügliche! ' Experimente zu gestatten, erklärte er. er werde eS gestatten, wenn er unter Um Gesetz dazu befugt sei. Es würde gut sein, wenn diese, lange Kontroverse ein für K tl mt gkschifft Würde. Die Westlngbouse Gesellschaft. deren Dynamos bei den Hinrichtung 'benutzt werden, hat, von Anfang an bedauptet, daß der Tod nicht durch die Elektricität herbeigeführt, sondern nur von den Aerzten, welche die Autopsie nach der Ezecution abhielten, erklärt werde... Kein Geringerer, als der berühmte. Elektriker Nicola Testa hat be-hauptet,-daß er. einen Menschen nach 'der Hinrichtung im elektrischen Stuhl in das. Leben zurückrufen könne,' vorausgesetzt, daß der. Versuch unmitteldar nach der Execution gemacht werde, und George Westinghouse hat stets be hauptet, daß die-elektrische, Hinrichtung eine SLnzgch unddie Uut5l2?Iz!

zzz ctstc? cntyiV'n, an ce:er. SoiZe Eldridge T. Gerry stand, dem Gesetze nur hinzugefügt worden sei, um Gewißheit zu haben, daß der Gerichtete todt sei. Jetzt soll nun Gouverneur Flower ersucht werden, zu gestatten.daß mit dem nächsten Hingerich! 'ten Experimente angestellt werden Das Erqebniß derselben wird mit der größten Spannung erwartet werden. Sollten die Versuche 'Eifrig haben, so würde der Gerichtete seiner Strafe entgangen sein, da die Todesstrafe nicht zwei Mal vollstreckt werden kann. Es würde sich ferner ergeben.daß nicht dieStaatsElektriker, sondern die Aerzte, welche die Autopsie anstellten, diejenigen lvaren. welche die Execution vollstreckten. Der Indianer - Agent Day von der Ute - Agentur in Colorado sagt in seinem Berichte an das Jndiamrbureau in Washington, der Commissär habe ihn aufgefordert, nur' ,hatfachen und leine rosig gefärbten Schilderugen einzuberichien und dieser Aufforderung entspreche er auch vollständig. Diese Agentur bestehe jetzt seit 18 Iahren, und seine Vorgänger im Amte, sowie die Regierungsfarmer hätten nie einen Ballen .Heu, .ein Pint Samen

oder ein Pfund Gemüse auf einet Sarm , v c:i ' - cn' !i.'H. r . . ' ' oer 'gcniur -gezogen.' Pvnilicye Agenten und politische Farmer J seien ' der Fluch deA-Jndianerdienstes.' Wie er schon, früher angegeben '- habe, sei die diesjährige Ernte eine geringe,, aber immer noch eine bessere, als die der weißen Nachbarn. Die indianischen Farmer hätten in der Vewässerungszeit tüchtig gearbeitet, und wenn das Bureau die Anzahl der ausgetheilten Rationen, den Mangel an. Unterweisung und an Ackerbauger'äthen' in Betracht ziehen wolle, dann werde es zu dem Resultate gelangen, daß die Ute-Far-mer sehr gut perständen, auch mit leerem Magen zu arbeiten.. Die ganze Farmerei auf der Agentur sei,, mit vielleicht vier Ausnahmen, eine reine Posse, und nur der Congreß ei dafür verantwortlich.. , Zum' Schlüsse bemerkt der Agent noch: er. sei wahrend seiner kurzen Amtszeit wegen Unregelmäßigleiten angezeigt worden, und es habe eine Untersuchung stattgefunden. . . Er habe zwei. Regierungsfarmer. entlassen. um ihnen Gelegenheit zu geben etwaZ mehr vom Ackerbau zu lernen, und das Anschwärzen des Agenten sich abzugewohnen. Er habe m fast zedem Weißen und Mexikaner an der Grenze eiuen Feind, erfreue sich deS gründlichen Hasses aller Fleischlieferanten und habe die Zuneigung aller Geschäftsleute verloren, die sich einbildeten, die Regierung müsse 50 Procent mehr bezahlen, als Privatkunden. Trotzdem glaube er aber, daß es ihm, wenn man ihn gewähren lasse, in kurzer Zeit gelingen werde, die Jndianersrage auf der UteAgentur zu lösen. Der, Mann hat neden seiner Ehrlichkeit viel Selbsivertrauen. - Oon! Lluöianve. Auf dem' Bahnhofe in Karlsruhe wurdedie 19 Jahre alte 5kellnerin Helena Tümplmann aus Hausen bei Frankfurt verhaftet. Sie wär mit ihrem fänf Wochen alen Kind nach Offenburg gefahren, hatte as Kind in derBüllot ertrankt und fodann die Rückreise angetreten-. Ein Schaffner, der mit ihr zufallig beide Reijen gemacht hatte und dem auf der Rückreise das verstörte. Wesen der Person aufgefallen war, machte Anzeigt worauf die Verhaftete sofort ihre Schuld eingestand. ' . Von 3000 (drei Ta use n d) lconscriptionspflichtigen jungen Leuten dieses Jahrgangs m der spanischen .Provinz Oviedo sind bloß 19 (neun- . zehn) als diensttauglich befunden worden. Dies verbluiftnde Ergebnis, ist auf einen sonderbaren Kniff, den diebetreffenden Rekruten in's Werk gesetzt hatten, zurückzuführen. Anstatt sich nämlich selber zu , stellen, hatten die Burschen es ' gefcheidter gefunden,' Schulknaben in's Rekrutirungsamt zu schicken. Die Schulknaben, versehen mit .den Legitimationspapieren der. dienstpflichtigen Burschen, wurden un ter das Maaß gestellt und natürlich für. dienstunfähig-erklärt. '7. Das KriegsMinisterium hat eine Untersuchung an geordnet.' Solche Dinge sind nur in Spanien möglich. Jndemunaarischen Ort Abauj- Szanto sind zwei Mitglieder einer weit verzweigten jüdischen Fälscherbände Namens Aron Singer und Jere-' ,m!aö Beni verhastet worden. Man fand bei ihnen die gefälschten Wappen sämmtlicher ungarischen Comitate, die gefälschten Siegel sämmtlicher Bicezzfpane,, Bürgermeister, Stadthauptleute, . Stuhlrichterämter (LandrathSamter), Sparkassen und Ministerien .u. f. , w. Die Verhafteten gestanden ein, in .den verschiedenen Gegenden des 'Landes 30 40 Genossen zu haben.' Die -Mit-eder dieser Bande durchwanderten das ganze Land und vollführten mit ihren gefälschten Urkunden die iinglaublichsten Schwindeleien. Hier sammelten sie für Abgebrannte, dort für Ueöerschwemmte, für Kirchen und für die Errichtung eines Kossuthdenkmals. Auch waren sie mit gefälschten Zeugnissen, Arbeitsbüchern und sonstigen UrI künden reichlich versehen! ' rtv - nr , - ' ' . . xjxt h nie äotptn, welch' mehrere Tage hindurch 'ganz FranZreich in Athem hielten, sind-nun mehr - durch, das Handelsministerium in PariZ veröffentlicht. Eine gewisse Anzahl von Industriellen und Gelehrten hat sofort mit großem Eifer sich an' das Studium der zwei Patente, welche Turpin auf ein neu:s Geschoß 'und seinen Apparat .Exterminateur" enommen hat, gemacht. Das Geschoß'. ist eine Kanöne.oder ein' leichtes Geschützrohr, daö mit einem einzigen'. Muß 67 Geschosse im Gewiche von ungefähr 11 Pfuttd 10,000 Fuß weit, zu schleudern und eine Fläch: von sieben AcreS mit 33,500 Sprengstücken zu besähen vermag, die im Umkreise von 630 Fuß vom Punkte der Explosion aus gefähr lich fwd. Die zweite Erfindung tu steht in einer Granate, die in der L't ' platzenund Schiffsserdecke,. Forts ode? ' Truvven mit iner Kartätfcbenledu

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Wliff?rtttfTirtttt Meine jüngste Tochter Elfe litt an Hautauöschlaq. die vMuUMlljl'UWl. fine cj3c tcn Blutunrcinikeiten rraren. ich probirte rerschiedencö ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamdur? Tropfen. G. F. Engelhardr, Jeffersonville, Ind.

1tlihrhrttlf trtlf fit Seit längerer Zeit litt ich an Unverdaulich?eit, keines nvz.vuuzzu)zz. hx mtmntttn Mittel wollte mir lelfen. bis ich Dr. August König's Hamburger Trovfen nabm. Diese Tropfcn stellten mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Le;he, 2010 Orlcanö'Ttraße, Baltimore, Md. 9elierselilkN Längere Zeit litt ich an einem Leberleidcn und gebrauchte vie nnyuu a ehne E'folg, bis mir schließlich Dr. August König'ö Ham burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Caroltne Weise, 127 Lake Straße, Cleveland, Ohio.

Lberschütten soll. Bis jetzt steht Alles noch auf dem Papiere; Versuche sind mit den Erfindungen m,ch gar nicht gemacht. In Neapel hat sich die folgende Familientragödie 7 zugetragen. Ein. vielversprechender junger ...Mann aus vornehmer Familie,OberLeute'nant SettembrZn!,"ein Reffendes berühmten italienischen Literarhistorikers 'und Patrioteni fiel derselben zum- Opfer. , Er passirte. in Gesellschaft seines Vaters, des ContreadmiralA Settembrini. die Galerie Umberto, als er seine Mutter und seinen Bruder, mit denen er und der Vater in Unfrieden lebten, erblickte. Settembrini ignorirte dieselben, allein sein Bruder ohrfeigte ihn und die beiden Brüder mußten -durch Nassanten getrennt werden.' Am Tage darauf erschoß sich Oberlieutenant Settembrini mittels Revolvers. In einem .zurückgelassenen Briefe gibt alS Motiv der That die unglücklichen Familien erh'altnisse an. vJ m Pariser Centralbüreau des staatlichen PfandhaufeS wurde dieser Tage . ein " goldener Trauring auögesöst, der im Jahre .1837 für 17 Francs versetzt worden war und für den die Eigenthümerin. seither 50 Frcs. als Jahreszinsen nachzahlte. Die Abholung des Ringes", war sur das Per- ! sonal der Anstalt ein sensationelles Er j eigniß. Jetzt hält man es dort für möglich, daß auch ein Regenschirm noch ausgelöst werde, der seit .1&19 in einer Ecke schlummert und dessen einstmaliger Besitzer alljährlich ' 70 Centimes bringt, damit das Schutzdach nicht versteigert werde. Zu den Kuriositäten der Anstalt wird auch eine Kattungard'lne gerechnet, die schon 22 Mal. jedes Mal für 4 Francs dort versetzt und wieder ausgelöst worden ist. Älsder niederländische Capitän Christian in Lombok mit seiner Compagnie aus Tjakra Negara über die Sawah zog, riefen ihm die von allen Seiten nachdringenden Balinesen zu: .Ajo, madjü blanda!" (Frei übersetzt: Kommt doch, .wenn Ihr Schneid habt!-) Der Capitän ließ Halt machen, Gewehr bei Fuß nehmen und commandirte: Lacht die Kerle 'mal gehörig aus!" Die Soldaten, welche die Lage wohl kaum lächerlich finden mochten, wurden durch diesen Einfall ihres Führers in fröhliche Laune versetzt und brüllten vor Lachen. Darüber ärgerten sich die Balinesen gewaltig und ließen sich zu einem Angriff auf freiem Felde verleiten. Dies bekam ihnen aber sehr schlecht. Auf hundert Schritts kriegten sie solch' mörderisches Schnellfeuer, daß sie mit großem Verluste abzogen. Noch einmal, commandirte Christian: Lachen! und setzte dann in aller Ruhe seinenMarsch nach Ampenan fort. '- N e t t e Z u st ä n d e s ch e i n e n in Charlottenburg bei Berlin zu Herrschen. - Charlottenburg besitzt ein Gymnasium, dessen Baulichkeiten' noch aus Olims Zeiten herrühren.' Aeußerlich gewährt es zwar einen ganz schönen Anblick, aber man darf nur nicht das Innere betreten und sehen, in welchen Räumen die ' heranwachsende Jugend sich aufhalten muß. Ein ..Zimmer es ist das ' der Septima ' führt den ominösen Namen Diphtheritis - Zimmer",' weil' selten ein Winter vergangen ist, wo nicht einige Schüler von dieser Krankheit ergriffen worden sind. Während der jüngst vergangenen. großen Ferien bekam plötzlich die eine Wand deö Schulgebäudes aus Baufälligkeit einen Riß. der natürlich' pflichtschuldigst sofort verkleistert wurde. DaS Komische dabei aber - ist, daß 'alsbald ein Agent einer Unfallversicherung erschien, der im Namen der Menschlichkeit einzelne Lehrer -aufforderte, in Anbetracht deö dro henden ' Einsturzes ' ihr 'Leben für Frau und Kind zu versichern. j , ' STudh'S Ptle Suvpofltory wird garäntirt für die Hellung von Hämorrhoiden und Verstopfung, odrr caö Geld wird zurückgegeben. 50 Clö Schicke zwei Ponmarken für J rkulare und Probe an Martin Nudy, registrirten Apotheker, Lancaster. Pa. Postkarten nicvt beantwortet. Zu verkaufen in allen - guten Apotheken. Ward Bro., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd.' wmrn . ' . - - Oeutschs - - Buch Handlung 7 Süd Alabana Straße. . Bestellungen und WonnementS auf alle im In- und Auslande erscheinenden Lücher und Zettschriften werden angenommen und pro? abgeliefert. ' Am und Verkauf alter Vüch . Sozialistische Literatur. ftninf lni)1os(t.rfch B1rfc work lur br Anna l'fr, ,.!. Tmm I 1 . ' . ,t : - i.m, W iHinnt 1 vii. iNi. cul. UIbrtarrt.4O(; wvil. 'X itf not voa? Ik-uiT -mru t-jrr , ti.0tt a Huoiilh. Xoh thn nork ard l.r yi bunt, lirrxr yvm l:va VJ rlonrn rv vtttty carnluv ttwm ii M s lmr- 'S ifl N bow you bow Msurtfun. iaa work latnrn um Jf r kll ihr tlm. Utf tnotny forwerkn. ranur onoa moag tbeas. ?KW m4 wm4tftiL firtiji ov

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