Indiana Tribüne, Volume 18, Number 59, Indianapolis, Marion County, 16 November 1894 — Page 4

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ivttstandS.Register.

(Sie angeführten Namen sind die de Vater oder der Mutter.) Geburten. M. E. Rudd, Knabe, 14. Nov., 2S9 Süd New Jersey Str. LeönidaS McTlellan, Knabe, 14. Nov., 211 Nord Noble Str. Andrew Wilson,' Mädchen, 14. Nov., 454 California Str. Fred. Hoffmeier, Mädchen, 30. Okt., 236 Archer Str. Aler. Stewart, Knabe, 15. Nov., 22 West St. Clair Str. Karl Wingenroth, Knabe, 11. Nov., 272 Landes Str. Wm. South, Mädchen, 14. Nov., 114 Remington Str. Joseph Cole, Knabe, 12. Nov., 229 Süd Missouri Str. Henry Kahn, Knabe, 15. Nov., 950 N. Pennsylvania Str. Heirathen. Everett Thorpe Sertrude Ludwig. Wm. Champe Marguerite Willittö. Iessie Allen Lulu Blakey. Todesfälle. Jane Dayton, 61 Jahre, 15. Nov., 307 Süd East Str. Myrtle NicholS, 21 Jahre, 15. Nov., 27 Süd Linden Str. John Harter, 27 Jahre, 15. Nov., 50 California Stn m , m 13oax of tyubllc Works. Heutige Sitzung. Der Board öffnete Angebote für die nachfolgenden Verbesserungen : Cement. TrottoilS in Johnson Ave. von Washington Straße zur Michigan Avenue an der Ostseite und bis zur Crooked Nun Brücke an der Westseite. 6 Angebote. Höchste? Angebot 78c. Kontrakt vergeben an Aug. Buthe für 681c. HauptabzugSkanal in Pine Straße, John Str., Bellefontawe Str., von PogueS Nun zu der Gasse nördlich von Christian Ave. 8 Angebote. Höchstes Angebot $3.30. Kontrakt vergeben an Bessert & Waterman für $5.80. Stadtrath Kaiser wünscht, daß Prospect Straße etwas ausgebessert wird. Er glaubt, daß tz50 die Straße Passirbar machen. Grundeigenthümer an der Westseite von Geisendors Str. von New Äork Str. zur Wabash Straße petitionirten sür ein Cement-Trottoir. Da die Grundeigenthümer an 15. Str. gesetzlich gegen die Gradirung und Chaussirung remonstrirtcn, wird der Board dem Stadtrath eine dieöbezügliche Ordinanz übermitteln. Der Board, bewilligte die nachfolgenden wöchentlichen Zahllisten : gür Straßenverbesserungen $492.14 Sür Brückenverbesserungen 157.50 Für Abzugskanalverbesserung. 119.10 Grundeigenthümer an Alabama Str., Sinker Str. etc., zwischen Merrill und McCarty Str., reichten eine zahlreich unterzeichnete Remonstration gegen einen Abzugökanal in dieser Str. ein. . Der Ingenieur berichtete, daß der Mississippi Str. Abzugskanal bis auf Kleinigkeiten vollendet sei. Die Kosten desselben belaufen sich auf $99,354 82. Die Ausstellung von LuxuS' tbieren. Die Ausstellung in der Tomlinson Halle war auch gestern Abend wieder recht gut besucht und amüsirten sich die kleinen und großen Kinder immer ganz vortrefflich, wenn Prof. CanonS KakaduS eine Vorstellung gaben. Ein kleines, lebhaftes Aesschen in rothen Kleidchen ist ebenfalls ein Hauptanziehungspunkt für die Kinder. Als eS gestern Abend aber 9 Uhr wurde, wickelte eS sich in seine Decke, ging schlafen wie ein guteö Kind und ließ sich durch nichts mehr stören. Morgen - ist Kindertag und Prof. Canon wird den ganzen Tag über, bis zil Uhr Abends stündlich, Vorstellngen geben. ES ist keinem Aussteller erlaubt, Thiere vsr 11 Uhr Abends aus der Halle zu entfernen. DaS berühmte Münchner Pschorrbräu sowie achte importlrte Frankfurter Würste und Magdeburger Dill Gurken beim Müller schön, St. CbarleS Hotel. CG" DaS populistische Staatökomite bleibt in seiner jetzigen Zusammenfetzung bestehen, um die nächste Wählkampagne einzuleiten. Kaufe Mucho'S Best Havanna CigarS." EG Alexander Gallaway, Sekretär deS hiesigen Caledonian Quoiting Club, wie der Name andeutet, auS Schotten oder deren Nachkommen bestehend, hat von Andrew Carnegie als Zeichen seiner landsmannschaftlichen Achtung für den Klub ein Geschenk von 5100 bekommen. Die Schenkung soll vornehmlich auf Vermehrung der Tibliothek verwandt werden Schon und rein Soll daS Hauö stets sein ! Die besten Bürsten kauft man bei H. Qchmedel, 420 Ost McCarty Straße. . -

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Die Lafayette Purdue Universität zeigt an, daß sie mit dem 7. Januar einen achtwöchentlichen CursuS in Milchwirthschaft beginnen werde. Während der letzten drei Jahre wurde ein CursuS in Landwirthschaft und Milchwirthschast abgehalten. Da sich aber daS Interesse für letzteres Fach so sehr gehoben hat, so wurde eS nothwendig einen feperaten CursuS einzurichten. Die Absicht ist die Milchwirthschaft in unserm Staate durch Kenntniß eines rationellen Betriebe? zu heben. Ein bis zwei Stunden täglich werden auf Vorlesungen, der Rest aus praktisches Studium verwandt. Die Ausrüstung des Departements ist die denkbar vollständigste. Die an dem CursuS theilnehmenden jungen Leute müssen mindestens sechs zehn Jahre alt sein und eine Durch schnittSschulbildung genossen haben. gür Staatsangehörige ist der Unterricht frei, Schüler aus anderen Staa ten haben $10 zu entrichten. Jeder Schuler hat sich mtt zwei weißen Anzügen und Kappe zu versehen, die etwa $1 kosten. Kost kann für $2 die Woche und aufwärts, Logis zu $4 per Monat und aufwärts be sorgt werden. m Maskenball der Martba Loge. Die Damen der Martha Loge No. 236 K. & L. es H. haben sich nicht um sonst alle Mühe gegeben einen schönen Maskenball zu arranairen. denn der Erfolg war wirklich ein großartiger. Schon um 9 Uhr war die Mozart Halle ein Meer hin und her wogender Men jchen. Die Polonalse wurde von Prof. Adolf Bauer und Gemahlin ge leitet und bot ein hübsches Bild bunter Masken. Gruppen, wie man sie früher auf Maskenbällen zu sehen bekam Zigeunerlager, Schnitter, Besenlrigaben etc. die ganz besonders dazu beitrugen, den Maskenbällen einen be sonderen Reiz zu geben, sieht man heu zu Tage nicht mehr oder wenigstens nur selten, jeder geht auf seine eigene Faust. Der allmächtige Dollar ha auch vier oit Poesie deö LebenS vertrieben. Die Tanzlust wurde vollau befriedigt und Herr Victor hatte auch in einer Weife für den inneren Men schen gesorgt, daß gewiß der Hunge keinen derTheilnehmer daran gemahnte daß eS Zeit sei die heimischen Gestade aufzusuchen. ' Katarrb kann nicht kurirt werden durch locale Applikationen, da sie dm Sitz der Krankheit nicht erreichen können. Katarrh ist eine Blut- oder ConstitutivnS-Krankheit und um sie u heilen, mußt Ihr innerliche Heil Mittel nehmen. Hall'S Katarrh Kur wird eingenommen und wirkt direk auf daS Blut und die schleimige Ober fläche. Hall'S Katarrh Kur ist keine Quacksalber - Medizin. Sie wurde seit Jahren von einem der besten Aerzte dieses Landes verordnet und ist em regelmäßiges Recept. Sie besteh aus den besten bekannten Tomca, verbunden mit den besten BlutreinigungS Mitteln die direkt auf die Schleimober fläche wirken. Die vollkommene Verbin dung der zwei Bestandtheile ist eS, die solch' wundervolle Resultate bet der Her lung von Katarrh hervorbringt. Laßt Euch Zeugnisse umsonst schicken. F. 3. Chen ey &Co., Cigenth., Toledo, O. Verkauft von allen Apothekern, Preis 75 Cents. Vüchertisch. Die illustrirte deutsche Zeitschrift Zur guten Stunde" ist in gar dielen deutschen Familien ein gern gesehenes Blatt. Zur guten Stunde" hat von Jahr zu Jahr an Verbreitung gewonnen, und seine rasche und allgemeine Ein sührung spricht sür den auf daS Werth volle gerichteten Sinn der deutschen Leserwelt. Mit jedem neuen Hefte dieser Zeitschrift zieht in den Familien kreis eine Art Erquickung ein, die nach des TageS Last durch anregende Unter Haltung eine wohlthuende . Erholung. gewährt. Die Zeitschrift hat sich durch diese feine Stimmung unter den Fa milienblättern einen der ersten Plätze errungen, und der neue Jahrgang wird sich sicher diesen Ehrenplatz erhalten. Der Inhalt deö ersten HefteS ist ein überraschend reicher. Die farbige ELtrakunstbeilage DaS Geheimniß" von M. Wunsch ist von so feiner künft lerischer und technischer Vollendung und so anziehend im Sujet, daß wir dem Blatte kein anbereö an die Seite zu stellen wissen. Und auf gleicher Höhe stehen die zahllosen weiteren Farbendruck- und Schwarzbilder.Die Romane, Novellen und Artikel sind frisch und spannend, und die Gratisbeilage 3llustrirte Klaskiker-Bibliothek" bietet mit Adalbert von Chamisso'S innigen, reich illuftrirten Gedichten eine neue reizvolle Gabe für die HauSbücherei. .,. . .,. . . DaS beste Brot in Stadt und Gau, DaS findet man bei Bernhardt Thau, Auch Pumpernickel, Sträußelkuchen Braucht Ihr nur bei ihm zu suchen. Am östlichen Marktstand 122 und 124 oder HoSbrook Otr. No: Sl. . ,

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V. 55 T. Butter CrackerS kosten uS den Gerichtshöfen. Bundesgericht. Die BundeS-Grandjury hat in ihrer gestrigen Nachtsitzung den in New Jork unter schwerer Bürgschaft festgehaktenen Samuel WellS, der einen Einbruch in daS Postamt von New Albany verübte und für $50W) Postmarken stahl, in zwei JndictmentS angeklagt. Etwa für $1800 Briefmarken wurden noch bei WellS Verhaftung bei ihm gefunden. Der berüchtigte Falschmünzer Buck Harlan und mehrere seiner HelferShelfer wurden ebenfalls angeklagt. In . dem Schadenersatzprozeß deS ehemaligen Bremsers E. M. Smith gegen die Lake Erie & Western Cisenbahnkompagnie, der seit mehreren Tagen im Bundesgerichte verhandelt wurde, hat die Jury für die verklagte Gesellschaft entschieden. Smith, der als Bremser in Diensten' der.L. E. & W. stand, verlor beim Wagenverkoppeln zu Muncie, Ind., eine Hand. Sie wurde ihm, wie er behauptet, durch die Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit eineS betrunkenen Lokomotivführers abgequetscht. Vor einiger Zeit erhielt die Parry Cart Co. von hier eine Postkarte aus Morgantown, die so laöziv und zotig ist, daß man sie nicht gut wiedergeben kann. Die Karte war unterschrieben G. M. Montgomery, Postmeister von Morgantown. Dieser wurde verhaftet, aber nach einem Verhör wieder sreigeaeben, weil die Sandschrifi auf der Karte mit seiner sonstigen durchaus nicht übereinstimmte. Montgomery leitete den Verdacht auf den 13jährigen Roscoe C. Kartz, den Sohn eines dortiaen Kaufmanns. Obwohl nun die - . Handschrift deS jungen Kartz mit der jenigen auf der Karte unleugbar sehr übereinstimmte, so leugnete er jedoch von Anbeginn an irgend etwa? mit der Schreibung der Karte zu thun gehabt zu haben und daS Resultat war dab auch ihn der Bundeökommissär Van Buren freigeben mußte' Supreme Court. Gestern entschied die Supreme Court den bekannten Rechtsfall deS Board of Children'S GuardianS gegen A. Thutter endgiltig. indem sie daS Gesuch um ein neueS Verfahren abschlägig beschick und dadurch daS Streitobjekt, Gertrude Shutter, der Kinderschutzbehörde über gab. Shutter hatte Himmel und Erde in Bewegung gesetzt um sein Kind wie der zu bekommen, daS ihm auf unge setzlichem Wege abgenommen worden sei. Die öffentliche Meinung war zur Zeit, da die Marion Circuit Court den Fall gegen Shutter entschied, stark auf ShutterS Seite. Der Entscheid der unteren Znstanz bleibt aber bestehen und daS Kind kommt unter Obhut der Behörde. Appellate Court. Aprellationörichter Daviö hat gestern Nachmittag den Fall deS Staate In diana gegen die C. & C. 3. Eisenbahngesellschaft zu Gunsten der letzteren entschieden. Die Rechtsfrage war, ob die Chicago & Tastern Illinois Bahn gesellschaft für die Deponirung von Jnkorporationöpapieren eine Gebühr von $26,000 (tzl für jede $1000 Ak tienkapital) zu entrichten habe oder nicht. Ein Agent der Bahn hatte nämlich die JnkorporationSpapiere beim Staatssekretär deponirt, aber wieder zurückgezogen, als die vom Gesetz vorgeschriebene Gebühr, in diesem Falle $25,000, verlangt wurde. Daö Gericht entschied, daö keine Gebühren verlangt werden könnten, da ja die Papiere gar nicht deponirt seien. Ob die Gesellschaft überhaupt diese Inkorporationöpapiere deponiren müsse, entschied das Gericht nicht. Diese Frage ist durch einen Prozeß zu entscheiden, den der Staat gegen die Bahn in der BundeS-Supreme Court einreichen wird. Der Staat war durch den Generalanwalt Smith und- W. A. Ketcham, die Bahn durch A. C. Harris vertreten. ' Kriminalgericht. JaS. DaviS plädirte schuldig zu einer Anklage auf leichten Diebstahl und wurde zu $1 Buße und 30 Tagen ArbeitShauS verurtheilt. Harry Abbott war in zwei ZndictmentS deS DiebstahlS von Pferd, Wagen und Pferdegeschirr beschuldigt Er wurde vom Richter schuldig befunden und auf die zwei Anklagen zu $125 Buße und 4 Jahren Zuchthaus derurtheilt. Wm. Alexander wurde wegen schweDiebstahlS mit 3 Jahren Zuchthaus bestraft. ' Fred Schoolcraft bekannte sich schuldig ein Paar Hosen gestohlen u haben und wurde vom Richter mit $5 Buße und 30 Tagen Arbeitshaus bestrast.

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Visiöims und seien schließlich zu der Ueberzeu gunz gekommen, daß irgend ein Verrä the? im Spiele sei und daß es kein anderer als ein französischer Officier sein könne. Auf. ihre Meldungen an daL Kriegsministerium seien ankere Officiere in daö Ausland gesandt worden, deren Namen man demHaup! mann Dreyfus verheimlicht habe, und diese letzteren hätten dann ihre Aufträge zur Zufriedenheit ihrer Vorge setzten ausgeführt. DreyfuS ist Jsraelit. stammt . aus Mülyausen,'vo seme Bruder eine Fabrik besitzen und ist seit fünf Jahren mit der 'Tochter eineS reichen Diamantenhandlers verheirathet, die ihm eine erhebliche Mitgift in die Ehe brachte. Wahrend einige erklären, Dreyfus sei ganz schuldenfrei, wollen andere wis sen, Spielschulden hatten ihn zu dem verzweifelten Schritt getrieben. In die allgemeine Entrüstung über den Verbrecher mischt sich die Befürchtung, daß die Geheimnisse, die er verrathen, schwerwiegender Art sein könnten. Während die amtlichen Kreise diese Befürchtung zu zerstreuen suchen, weiß man im Publikum, daß DreyfuS bis vor Kurzem dem ersten Bureau deS Großen GeneralstabeS zugetheilt war, das sich mit den wichtigsten Zweigen der nationalen Vertheidigung, mit der Organisation der Armee, den Disloca-tions-und Mobilmachungsplänen zu beschäftigen hat. Auch darüber, an welche Macht Dreyfus die Geheimnisse erlauft hat, herrscht Ungewißheit; im Gegensatz zu der allgemeinen Ansicht, es Italien sei und daß die italiekusche Regierung die gekauften Pläne o:r deutschen ' "rverw.altuna mit

Hartrnann,

'an- , in T Vtadt. co, am 3. September für die 1895. Chat. j. Schmidt den billigsten bis zn den feinste Sorte ung llökshillg $a. getheilt habe, behauptel'Matm'. er wisse auf das Bestimmteste, daß Italien nicht diese Macht sei. Ebenso gehen die Ansichten über da5 Verfahren auseinander, mit dem man dem HoSverräther auf die Spur gekommen ist. Eine andere, nicht diel wahrscheinlicher klingende Erklärung der ' Entdeckung behauptet, die wegen Spionage im Gefängniß sitzende Marie Forest habe erklärt, ein italienischer Spion habe in einem Pariser Cafe Zusammenkünfte mit einem französisöen Officier, diese Aussage habe sich bestätigt und der Officier sei DreyfuS gewesen. Ziemlich allgemein wird angegeben, der Polizeicommissär Cochefort habe den Verrath aufgedeckt und die Verhaftung deS Verbrechers bewirkt. Da daö Militärftrafgesetz das Verbrechen deS Verrath? nur für den Kriegsfall vorsieht, so ist man sich über die Bestrafung deS HauptmannS DreyfuS nicht recht klar. Nach dem Spionagegesetz könnte er nur zu fünf Jahren Gefängniß verurtheilt werden. Es gibt jedoch zwei Präcedenzfälle, die Verurtheilung derSpione Greiner und Chatelain. wo man auf das bürgerliche Strafgesetzbuch zurückgegriffen hat. Artikel 76 des Strafesetzbuches aber sieht für Leute, die Unterhandlungen mit dem Auslande anknüpfen, um Feindseligkeiten gegen Frankreich oder den Krieg zu veranlassen, die Todesstrafe selbst dann vor, wenn diese Unterhandlungen nicht den bezeichneten Erfolg hatten. Ebenso bestrast Artikel 80 mit dem Tode jeden. der das Geheimniß einer UnterHandlung oder einer Expedition, von denen er kraft seines AmtesKenntniß Kai. an w2 wsr-w it m r mm 9a

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