Indiana Tribüne, Volume 18, Number 59, Indianapolis, Marion County, 16 November 1894 — Page 1
Lesen Sie die Offerte der „Tribüne" — für — Unsere Weltansstellung! Indiana Tribüne. Lesen Sie die Offerte der „Tribüne" — für — Unsere Weltansstellung! Jahrgang 18 Office: No. 18 Süd Alabama Strasse No. 569 Indianapolis, Indiana Freitag, den 16. November 1894.
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Lditorielles. Unsere Regierung ist daran, einen weiteren Pump von 50 Millionen
Dollars anzulegen. Die amerikanischen und europäischen Bankiers sind mit unserer Regierung sehr zufrieden. Nun kommen die guten republi kanifchen Zeiten und die Folgen des republikanischen SiegeS machen sich bereits geltend. Den Kohlengräöern in den Minen bei Pittöburg wurde eine Lohnreduktion von 5 Cents per Tonne angekündigt, daS macht für die ohnedies armen Leute eine Lohnreduktion von etwa einen Dollar die Woche. Die demokratischen und die republikanischea guten Zeiten sehen einander merkwürdig ähnlich. In diesen traurigen Zeiten ist eS eine wahre Erholung, einmal waS LustigeS zu hören. ES ist darum keine Raumvergeudung, wenn wir im Depeschentheil den Inhalt der neuesten Rede deS Universal-KaiserS abdrucken. Neu darin ist nur der eine Punkt betressS der Veredelung der Menschheit. Seine Majestät geruhte zu sagen : Ihr werdet einen schönen Rock erhalten, und sobald ihr den anlegt, werdet ihr edlere Menschen sein." Probatum 5t ! Wo der Tausendsassa nur daS her hat. Ein einfacheres Mittel gäbe 'eS doch wahrhaftig nicht, alle Schlechtigkeit aus der Wett zu schassen. - Die NewS" ist wie gewöhnlich in der Empfehlung strengerer Liquör gesetze allen anderen Blättern voran, obwohl auch daS Journal" darin seinen Mann steht.' Betreffs der Ver-, schiebung der Polizeistunde von 11 zu 12. Uhr NachtS scheint man selbst unter den Republikaner einig zu sein. Für die Wirthe in HotelS, in der Nähe der Bahnhöfe und für solche mit Sälen und Versammlungszimmern mag daS vortheilhaft fein, den andern wird schwerlich sehr diel daran liegen. Doch ist eS immerhin ein Zugeständnis An der beabsichtigten Verschärfung deS SefetzeS dahin, daß Wirthschaften während der Stunden, da der Verkauf verboten ist, auch geschlossen sein müssen, ist nicht viel gelegen, denn wer zu ungesetzlicher Stunde verkaufen will, ist nicht dumm genuz, seine Thüren weit offen zu lassen. Der Vorschlag aber, dem Mayor daS Recht der izenSentziehung zu geben, findet nicht unseren Beifall, selbst vorausgesetzt, daß die Ursachen, auf welche hin die LizenS entzogen werden kann, genau bestimmt werden. Wir können unS nicht damit einverstanden erklären, einem Beamten so viel Macht einzuräumen, einem Mann ganz und gar die EListenz zu entziehen. Und wenn man dagegen einwenden will, daß daS ja an den Wirthen selbst liegt, und daß sie eS vermeiden können, wenn sie nur ihr Geschäft in gesetzlich borgeschrieben Weise betreiben, so ist dagegen einzuwenden, daß die Wirthe an und für sich diel Chicanen ausgesetzt sind, und daß diese Chicanen durch ein solches Sesetz viel ernster und gefährlicher werden. Waö übrigens bei der Sache am unangenehmsten berührt, das ist der Umstand, daß kaum daß die Republikaner in Macht find, sie nichts Eiligeres zu thun haben, als an den Temperenzgesetzen, herumzulaboriren. Kann man denn diese Sache nicht einmal in Ruhe lassen, giebt eS denn nichts Wichtigeres zu thun? Haben die Republikaner eS denn nöthig, auf die fanatischen Srhortationen eineS unverständigen, tölpelhaften Menschen wie Denny zu hören ? Wenn die Republikaner so reformlustig sind, dann, so sollten dir denken, giebt eS genug Dinge, an denen lustig darauf loS reformirt wer den kann, ohne daß man immer und immer wieder die Temperenzgefetze da für wählt. Wir würden den Tag segnen, an welchem einmal diese unselige Temperenzfrage auS der Politik verschwindet, denn sie bildet ein großes Hinderniß für den politischen Fortschritt. Leider haben wir wenig Hoffnung, daß dieser Taz bald kommt. 3n erster Linie sind daran freilich die fanatischen Prohibitionisten und Temperenzler schuld; kurzsichtige, bornirte Menschen, welche . glauben, die Welt mit Patentmittelchen und allerhand Verboten kuriren zu können. 3n zweiter Linie sind aber
auch diejenigen nicht frei zu sprechen, welche ein geschäftliches Interesse daran haben, daß die Liquorfrage möglichst indifferent behandelt wird. Sie sollten nicht vergessen, daß der amerika-
n'sche VolkSchar'akter grundverschieden von dem deutschen, ist, .und daß die Amerikaner' nun einmal' die große Mehrheit der Bevölkerung bilden. Und während man eS für selbstverständlich halten muß, daß sie sich gegen die ftetigen Angriffe der Temperenzler vertheidigen, so , sollte man eS doch für gleich selbstverständlich halten, daß sie d:eö in so kluger Weise thun, daß sie sich mit keiner Klasse der Bevölkerung und mit keiner politischen Partei absolut verfeinden, so . daß sie bei jedem Wechsel der Parteimacht neuen Gefahren für ihre Existenz ausgesetzt sind. In Amerika ist die Politik, minestenS waS die alten Parteien betrifft, zu einem bloßen Geschäft herabgesunken, und wer in der .Politik Geschäftsinteressen hat, muß sie als Geschäft behandeln. Vom Geschäftsstandpunkte auS aber sucht man sich Jeden zum Freunde zu machen. Unsere Politiker stehen nicht auf dem denkbar höchsten moralischen Standpunkt und sie haben kein Herz von Stein. Meistens liegt Jeder so, wie er sich bettet. Die Temperenzfrage kann leider vorderhand nicht ganz und gar auS der Welt geschafft werden, aber die Beachtung, welche derselben gezollt wird, kann bei vernünftigem Verfahren auf ein Minimum reduzirt werden, selbst wenn die Newö" und Mayo? Denny noch so sehr keifen. 93iiis)liiiissjiid)len. Inland. Wetteraussichten. Bedeutend kühleres, schönes Wetter heute Nacht und am Sonnabend. : ..?. ' D i e Lexow - Untersuchung. N e w 3 o r k, 15. Nov. . In Folge der Erkrankung deS Herrn Goff wird die Arbeit deS UntersuchungS - AuSschusseS deS Senats. erst am 26. Nov., vielleicht erst am 1. Dez. beginnen. i O Bäcker siegreich. New Sork, 15. Nov. 3n acht Bäckereien von Brownville find die Bäcker wieder an der Arbeit. Ihre Bosse haben die Forderungen derUnion bewilligt. 3n den anderen Bäckereien müssen aber die Bosse jetzt selbst arbeiten und, waS daS Schlimmste ist, sie können das Brod, welches sie backen, nicht derkaufen, denn die Frauen fympathisiren mit den Auöständigen und kaufen nur Unionbrod, welches jetzt an dielen Plätzen zu haben ist. Natürlich werden die renitenten Bäckereibesitzer durch die Conkurrenz der Union-Bäcker gezwungen werden, nachzugeben. Gen. Clay auf KriegSfu ß. Wie ein Kleinod hütet er sein jungeS W eib. Cincinnati, 15. Nov. Eine Spezialdepesche auö Lerington, Ky., an de Times-Star" meldet, daß Whitehall, das Schloß deS Generals CasfiuS M. Clay, für alle Besucher geschlossen ist und sein Adoptivsoha, den er von Rußland alS Kmd mitgebracht hat, jetzt 25 Zahre alt und unter dem Namen Lonnie Clan bekannt ist, Wache hält und die Instruktion hat, Niemandem zu gestatten, das Schloß zu bette ten und den General zu stören. Er hat Angst, daß seiner jungen Gattin etwas zu Leide gethan werden könnte und gestattet ihr nicht, das HauS zu verlassen. "O" Lohnherabsetzung und Lohnerhöhung. . PittSburg, Pa., 16. Novbr. Unter Schutz von HilfSsheriffS hat die B. St. Eisen- und Weißblech - Ccmpagnie den Betrieb ihrer Fabrik in Demmler mit vierzig Nichtunion-Leu-ten wieder aufgenommen. Die Streiker haden sich soweit ruhig verhalten. Bell, LewiS & SateS, die größten Kohlenbergwerksbesitzer in DuberS und ReynoldSville, welche mehr als 2000 Kohlengräber beschäftigen, haben den Lohn ihrer Leute um 35 Prozent per Netto-Tonne reduzirt, weil Konkurrenten im Distrikt nicht mehr bezahlen. Baltimore, Md., 16. Rovbr Die Tyson Chromo WorkS Co." hat ihren 250 Arbeitern die erfreuliche Mittheilung gemacht, da vom l- Dez.
an ihre Löhne um zehn Prozent erhöht werden. Vor sechs Monaten hatte die Compagnie der schlechten Geschäfte vegen die Arbeitslöhne um zehn Prozent reduzirt.
Deb ist unserer AasieZt. Terre Hau t e, Ind. i vZliil ?. Ueber die Eingabe deS'Generakant?'') Olney 'an daS Bundesgericht in Philädelphia in Sachen der Readingbah? Ärbeiter' erklärte Eugene V. Debö: Olney'S Schrift war vor der Wahl abgefaßt, wäre aber nie zum Vorschein gekommen, wenn die Demokraten gesiegt hätten. Die Schrift zeigt, d er ein Heuchler ist. Er ist Hauptfachlich Schuld an der großen Niederlage der demokratischen Partei und will- sich nun herausreißen. Wenn er seiner Vergangenheit getreu bleiben wollte, hätte er gerade daS Gegentheil von dem sagen müssen waS er that." Schuhmacheram Streik. Lynn, Mass, 16. Nov'br. Alle Arbeiter der Schuhfabrik von FranciS W. BreedeS' legten die Arbeit nieder, weil ihre Bezahlung eine ganz miseradle ist. ES wurde constatirt, daß diese Fabrik theilweise nur die Hälfte der sonst üblichen Löhne zahlt. Einem Comite der Arbeiter, daS bei BreedeS vorsprach, drohte' der F'egel, eS hinauswerfen zu lassen. Tally SheetS" gefälscht. K a n f a S C i t y, 16. Nov. W. F. Jameson, republikanischer Candidat für StaatSanwalt, ist einem Wahlschwinde! auf die Spur gekommen. Ej hat nachgewiesen, daß Zahlen auSradirt und umgeändert worden sind, so daß an Stelle seiner und eineS anderen Candidaten, die beiden Demokraten Bremmermann und Keshlear gewählt worden seien. im K o h l en g räb e r - St re i k i ji i Aussicht. C o l u m b u S , O., 14. Nov. Heute wurde hier in Erfahrung gebracht, daß die Vereinigten Bergarbeiter abermals einen Generalstreik planen, um verscbiedene ihrer berechtigten Forderuagen durchzusetzen. Präsident McBride weigert sich, nähere Aufklärung zu geben. . DaS Elend wächst. Cloakmacher hungern mit i h ren Familien. N e w S o rk, 16. Nov. Die Noth unter den streikenden Cloakmachern nimmt mit jedem Tage zu. Viele Familien haben thatsächlich nichts zu essen, Frauen und Kinder hungern. Dennoch führen die Auöständigen ihren Kampf gegen ihre Unterdrücker weiter. Ungefähr 200 obdachlose Cloakmacher schliefen Dienstag Nacht im Keller von Walhalla Halle. Vor Tagesanbruch standen sie auf, aber für sie war kein Frühstück vorhanden. Kurz nach 3 Uhr sandte jedoch ein Unbekannter 200 Brode. Inzwischen hatten sich mehr Streiker angesammelt nnd in wenigen Minuten waren die Brode yerschwunden. Daraus begann die übliche Versammln, in welcher .Kessendorf den Vorfitz führte. Wenn wir nachgeben", sagte einer der Cloakmacher, so gehen wir der Sklaverei entgegen". Und die darbenden Männer und Frauen, welche den Saal füllten, zollten dem Manne Beifall. Auch die anderen Redner, Silverman und Horwitz, ermahnten die Leute zum Ausharren. ' ' ' ," UM ' Sonderbarer Pro z e ß. A ch t Schriftsetzer einer Zeitung verklagt. Cineinnati, 16. Nov. Herr Jacob Willig, Redakteur und Pächter der Cincinnatier Zeitung," eineS unabhängigen Arbeitec-OrganS, hat acht seine? Setzer auf $256 50 für Anzeigen verklagt. . Willig war an der Lungenentzündung erkrankt und die Schriftsetzer benutzten seine Abwesenheit, um einen Artikel in'S Blatt zu schmuggeln. Der Artikel war ohne Wissen der Redaktion oder deS GeschäftS - Departements aufgenommen worden, und Herr Willig erblickte darin eine 'bezahlte Anzeige und berechnete die Zeile mit 75 Cents. Er hatte die schuldigen Setzer sofort entlassen, ob gleich dieselben Aktionäre der Zeitung ryaren.' " Die Affaire ist in den Arbeiter-Or ganisaiionen eingehend erörtert wor den, aber allenthalben wurde Herrn Willig Recht gegeben. Er hat übri Z genS hie? der Setze? wieder angestellt.
Ausland. Wilh elm,derHe ilige, schwingt . eln e Blech pauke. Die V ere d e lu ng der Mensch- ' heit. Be rli n, 15. Nov. . 3m Lustgarten vereidigte heute Se. Majestät Kaiser
Wilhelm II.,. in höchst eigener Person bit Rekruten der Garnisonen von Berlin, Spand'au und Charlottenburg. Vor dem Schloß war ein Altar errichtet, wo katholische, protestantische und jüdische Geistliche den religiösen Theil der Ceremonieen vollbrachten, so daß dem Kaiser nichts weiter übrig blieb, als daö Redenhatten. . Er sagte : Nachdem Ihr Mir habt Treue geschworen, grüße ich Such als Meine Soldaten. Ich hoffe, Ihr seid alle gute Christen, der wer ein guter Soldat sein will, der muß ein guter Christ sein. Ihr müßt für daS Vaterland wachen und kämpfen. 3h? seid mein Schutz und Schirm. 3hr genießt die Ehre, unter meinen Augen zu dienen. Ihr weroer emen jkyonen vlock erhalten und sobald Ihr diesen Rock tragt, so werdet Ihr edlere Menschen sein. Vergeht nicht, daß die Fahne, die Euch wird voranzetragen, nicht darf besudelt werden. Seid treu dem Eid, den Ihr geschworen; seid muthig bis in den Tod. Ihr müßt die Ehre deS Vaterlandes vertheidigen, nicht nur nach außen hin, sondern Ihr müßt deS Vaterlandes Ehre und die Ordnung auch im Innern deS Landes hochhalten, Ihr müßt unsere heilige Religion vertbeidigen, wenn nöthig, mit Eurem eigenen Leben." , ,,, Stichwahl im Kreise Bernburg Berlin, 15. Nov. Im Wahl kreise Bernburg fand gestern eine Stichwahl zur ReichStagSwahl statt zwischen den Sozialdemokraten und den. Nationalliberalen. Die Letzteren hallen nochmals gesiegt wahrscheinlich zum letzten Mal denn daS sozialistische Votum war diesmal bei der Stichwahl um 4000 höher als bei der Hauptwahl. Hl DaS neue Sesetz gegen Umstürzler. Berlin, 15. Nov. DaS neue Gesetz gegen die Umsturzbewegung ist heute dem BundeSrath unterbreitet worden. ES enthält folgenden Abschnitt: Wer Militärpersonen zum Ungehorsam gegen Gesetze oder Befehle aufreizt, oder wer verbrecherische Handlungen durch Wort oder Schrift anpreist, oder wer durch Briefschaften Drohungen begeht, macht sich eineS Vergehens schuldig. Zeitungen oder Zeitschriften, welche solche Schriftstücke oder Briefe veröffentlichen, find während der Dauer des Prozesses (ode? de? Strafhaft?) de? solche? Vergehen beschuldigten Personen summarisch zu unterdrücken. um Redakteur Gradnauer kommt in die FerienKolonieen. D r e S d e n , 15. Nov. Der Redakteur Gradnauer von der hiesigen soziali'Uschen Arbeiter. Zeitung" ist heute wegen Verbreitung deS SozialiSmuS in der Kaserne zu 10 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Gradnauer hatte in seiner Zeitung erklärt, ,r habe früher in de? Kaserne, während e? alS Uateroffizier diente, sich mit seine Soldaten über SozialiSmuS unterhalten. Daraufhin wurde die Klage angestrengt. QchissS'Nachrichten. Angekommen in : Glasgow: Grecian" von Rev Sork; Prusfian" von Boston. B ? e m e n : Lahn" von New Jork über Southampton. Liverpool: Ohio" von Philadelphia. ' Hamburg: Vritish Prince" von Port Royal; CheruSkia" von New Orleans. QueenStown: Germanie" von New Sork. London: Manltoba" von New Sork. B o u l o g n e : Rotterdam" von New Sork. ,, m General-Vgentur. geuer-Verficherug Collektion von Miethe, Geld an- und auSzuleihen. Schifföscheine, Reisepässe, vollmachten unv rviqafkeeryevunge. . .Metzger Grundeigenthums Agentur, ergründet 1863.
Hiesiges.
John Harter stirbt. , John Harter, der vor einer Woche auS dem nördlichen Zuchthause infolge eineS Begnadigungsakts deS Gouver nörS entlassen wurde, ist gestern Nachmittag im Haufe seiner 'Schwester, 50 Nord California Straße gestorben. Einen vernünftigen, bellen Augenblick hat er vor seinem Tode nicht wieder gehabt. Seine. Verwandten behaupten, daß ihn die barbarische Behandlung und Vernachlässigung im Zuchthause verrückt gemacht habe. DaS Komite, daß zur Untersuchung dieser Angelegenheit nach dem Zuchthause geschickt wurde, ist zurückgekehrt und wird dem Gouvernör berichten. Der neue Coroner, Dr. Castor,'hat die Leiche Harte? auf Wunsch der Verwandten untersucht. Sicherlich leset Jbr die in dieser Zeitung veröffentlichten Zeugniße betreffs Hood'S Sarfaparilla. Sie bestätigon über jeden Zweifel hinauS, daß Hood'S kurirt. Verstopfung und alle Leberleiden werden durch H o o d'S P i l l e n geheilt. Polizeigericht. Annie CollinS und Mary Carney bewohnen die ei.ne und die andere Hälfte eineS Doppelhauses au Minerva und Blake Straße. Ihre nachbarlichen Beziehungen sind nicht die freundlichsten und gestern geriethen sie sich über $2 25 buchstäblich in . die Haare, rissen sich zu Boden und bissen und kratzten sich wie zwei eifersüchtige Katzen. Jhre. Verletzungen waren zwar nicht ernstlicher Natur, doch wurden beide arretirt. Annie CollinS erhielt für die Ruhestörung und die Schlägerei eine Gesamtstrafe von $10 mit den Kosten, während Mary Carney mit $5 und den Kosten freikam. Mary Andrewö, eine Prostituirte, wurde mit $10 bestraft. Annie Bruning und Mary Solen erhielten für ihr trauriges Gewerbe je $10 Buße und 20 Tage Arbeitshaus aufgebürdet. John Cameron hatte sich, betrunken wie er war, eine? Hausfriedensbruchs schuldig gemacht. Er wurde deshalb zu $10 Buße verurtheilt. Wm. OwenS wurde wegen Trunkenheit mit $5 und wegen eineS thätlichen Angriffs auf SaS. Bleating mit $10 Buße nebst Kosten bestraft. ChaS. Trotter hatte einen bedeutend schwächeren Mann, NamenS Geo. Hall ohne Veranlassung brutal geschlagen. Er wurde deswegen zu $20 Buße und 60 Tagen Arbeitshaus und wegen Betrunkenheit zu $15 Buße verurtheilt. 3. T. Reese hatte seine Frau, Annie Reese, gestern Abend unmenschlich mißhandelt. Die grau konnte noch die blutrünstigen Stellen, wo der Elende sie geschlagen, ausweisen. StubbS verschrieb ihm eine DosiS von $100 Buße und 90 Tagen ArdeitShauS. Folgende wegen leichten DiebstahlS Arretirte wurden nach 'gehabtem Vorverhör der Grand Jury überwiesen : Noah RobbinS, der dem Hy. Ma?kenham einen Rock gestohlen haben soll; Fielding Turne?, der sich einen KochHerd wiede??echtlich zu eigen gemacht haben soll; Eli Stanley, der dem Jacob Tanner $2 entwendet haben soll; Jennie Beil, die im New Jork Store mehrere Sachen in ihre Manteltaschen verschwinden ließ, sie wurde ohne Kaution auf freien Füßen gelassen. BencLetine yeoirIial empfiehlt sich besonders für Erkältungen und alle Arten Halsund Lungenübel. Hergestellt von No. 35 Vft Mailand Straße. . Zu haben in allen N?sthe?en,
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r- lannter Kaufmann in Pendle, tos erzöhlt seine Crsahrungen. Für zwei Jahre litt' ich an Unverdaulichfeit und Verstopfung, bis ich von C. E. Frank!' eine Schachtel von fegons sieben Wundern bekam. Seitdem ich diese Schachtel voll genommen, fühle ich wie ein anderer Mensch. Die Medizin wird von Allen die derartig afsizirt sind, als ein Segen gefunden werden. W. M. Taylor, Penbleton, Ind. glücklichen Jugeno. - Man fat nur welche hat, SS ist die unbewußte Philosophie r t r eS aber auch ein Mittel . AHDA1YH, - nd - V-di-nuna tnatü&ttt. größter Auswahl! , und kleine Puppen l
