Indiana Tribüne, Volume 18, Number 57, Indianapolis, Marion County, 14 November 1894 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint Taglich und Sonntag?. Die tägliche .Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cent? per Woche, die SonntagSTribüne" 5 Cent? per Woche. Beide zusammen 15 EentS oder L5 CentS per Monat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung $5 per Jahr. ' ' I fft, 1 Süd Alabama Straße. - Sndianapolis, Ind., 14 Novembers Y ' ' ; Geschichtliches vom Gelbfieber. Die ersten sicheren geschichtlichen Nachrichten über das Auftreten des gelürchteten Gelben Fiebers, das frühe? luch in unserem Lande eine weit verhängnißvollere Rolle spielte, als heutjutage, gehen nicht hinter die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts zurück, und es sind jetzt 200 Jahre, daß der. damals in der Stadt Boston epidemisch Zrassirenden .Krankheit zum ersten - m J Vrn" v of..cv:; I wir in Amerika vollständige Aufzeicht. rL ! Ct 3 . V rt 'S stet TOate-nn Jahre 1822 aus unse ff S aUfSetret?nCn apatlS r:vr;fc:.f . . m.. " ?;r:..rrr r: iumne ooryariocri, van uic uuuu i ,rfm.ss. y,. V?? r, VUll 4 JlbUfr 1 11 Vl kUiybt-wfc unii w - bahnte Seuche europäischen Jnva kanische Eingeborene zum upm t len, nichts Anderes, als eben dieses selbe Gelbfieber war. Und welche andere bösartige Epidemie hätte wohl im Jahre 1494, währznd sich Columbus auf der westindi-
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IN Mm VunIIcn der atlantischen und aZrsüi. w SÄÄÄ und sie ist die einzige Seuche, über die mh'-- 'itJ7-.turn
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sehen Insel Hispaniola befand, zwei oTscrn Dtme klein Mittel seiner .ttx KlÄB tonnen?. Der schreck iche Mensnver- - f ' v feff Dalust bel. den sPjmschen - teunni sta. tefest anzia Jahren und Truppen, welche nach einander auf ? m..L . ro ' .jv iJUf,,
dnen Jn eln und dem Continent lanÄÄ cv.c.. nie rn..:,Ä ...r.s. 0a4C lii ic4u uii 1" Plage" Nicht weniger als 800.000 m.rx t. r.: i icu,u,xu bcuuc.i cu. Es ist fast gewiß, daß wir es in allen iesen Erscheinunaen lediglich mit dm ... le,,. 3fw,Ä li c& dii : anmtjrn 68N 8 von wo aus es auch nach Amerika ver schleppt worden sei, erscheint demnach nicht haltbar. in , .n,. vi " i ic ev c 9 jL w f!tStSt liw Vr&X Vr7n C Ver Städten des Nordens vor, während dasselbe im Süden beinahe unbekannt r?ar Von 1781 bis 1810 starben im WrXn r;r on t mlrln K $rn $hr?:m .chen am Gelbfleber, im Suden in demselben Zeitraume kaum 1000. Späterhin ber wurde die Sterblichkeit an dieser Seuche an der ganzen südatlantischen und an der Golfküste wahrhaft furcht- , ' .... . . DZT. . . I Am bösartigsten trat das gelbe Fie. r im mMSi.T m ?n w ber im Gebiete der. Ver. Staaten in den Jahren 184? bis 1855 auf, und z. B. die Stadt New Orleans verlor . durch das,elve allein mehr als 25,000 Men schen. Die Epidemie von Norfolk (185) scheint der Wendepunkt gewe sen zu sein. Dahingegen sind Süd und Centralamerika, wie Westindien unter der Geißel dieses 'Menschenfein des bis jetzt geblieben. (ttn gezahntes Monopol. s - rr-i r . I e Zahne der Elenhirsche oder Elche rnv v,i ,ta M ... , r uL L Sl ?Äv?fi slC VnVi hJ11 fu1' firiÄKÄ"?'?t Fr,S?? TO?fWbi? "?..! i1':ZTJr ii ; V a- ArrZS -nordcns der .Elks erhöht worft,.;r u?u C7 ri v. .7""V mittheilt, befinden sich derzeit so ziemZich alle Elenhirsch-Zahne, die übera"P, ÄCm- 2f P snd. im Alleinbesitz nS Mann m Blllmzs Montan, de5 Hrn. John D. oittiim?. zaon-conopo-llLClri? WlSES ,mu.a4. w wji luiwwuv und Jager solche von überall her bnng:n. Von eigenttichemHandelswerth (über den bloßen Werth der Knochen hinaus) sind nur d:e Eckzahne dieser Herr i:$ein HlrlcyZattung, Deren man im Maul des erwachsenen Elches zwei findet. Solche halt zetzt Hr. Losekamp schon über 86,000 in seinen Sicher h?itsgewolSen verwahrt. Die Zähne werden als Schmuckge genstand gebraucht, vorzugZweise aber als Taschenuhr-Gehange oder Ordens t . r - w l n . . w st w a w und Farbenhelle, einen Werth von 50 Cents bis zu $2.50, und man kann also darnach ermessen, wie werthvoll SrtZ ?TT)rmntoftf Pivn OofiKmti ihn ist. Derselbe hat sein ganzes Le--u.iVV4 .v fcu fc v5n. wenigstens in seinen reifen Iahren, ai Grenzer vervruazt und er verw M m m m m t Iteyt ncy volllomznen aus Die (Njcyafte Mit den Rothhauten resp, wie man denselben gute Sachen billig abhandeln iann. Er hat aber -mitunter für ein einziges mit solchen Zähnen verziertes zueioungsiiucr iw zwW'jmo ses Geld war durchaus nicht schlecht an celeat! ine Menge der alten Jndianerkleider war sehr reichlich mit Elchähnen t:fmücft. ia mancke waren fast völlig von denselben' bedeckt. Damals' waren
u i iwtvui, ivu vfck Tunfr sl:TTrr v:. .u,. u :rA .r,;4;.?r;f,. ev,.'... lu"3 8l3 "ie zmeiie.
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Mc"6T$e auch noch viel zahlreicher. ' Die Rothhäute hatten und haben zum Theil noch jetzt -die Gewohnheit, diese Elchzähne zu 'durchlöchern, um sie bequem an den Kleidern zu befestigen. Das ttrnnbe dem Handelswerth der Zähne
keinen Eintrag thun. Wohl aber tti mindert oder verliert sich der geschäftEIS 2 C. JsZrr t . sehr viel bei ihnen beliebten Brauch des (v "...- S fvTfinifn riL-rr. ""'JV;; "lT-Z2V lY be, zumal letztere flicht mehr weggenommen. .werden kann. Seit die Indianer dies wissen, liefern sie auch gewohnlich alle Elchzähne, d'ie sie überbauet verankern wollen, in ihrem na--türlichen Zustand, troMm va uno dort ein Curiositäteniliebhaber ausnahmweise 'die gefärbten vorziehen I" r . . L mag. Zunahme der Handelsflotten der Welt. Aus den soeben zur Veröffentlichung gelangten Schiffsregistern der Ham viuuj ivivic uvviuu; (iuuuui, mi. 7,' u.r.smu s;. rv,miTfr VUrj Uill UU VUU VU AUlttV Vflotle nach Nett . Registertonnen ge. ' '. .. u V,-s,m.). & Um entgleit 7t0? sich , gegangen. Vor zwanzig Jahren war die Segel nn.. ZtZi xx t Af. uwufv iui uv, mehr Raume 'erobert, als' Raa und Se gel, und an Transportvermogen kann die Dampferflotte bereits- als dreimal so gewaltig betrachtet ' werden wie die Segelflokte. Seit 1874 ist die unter dem altehrwürdiaen Seael fahrende '7S:7n lU nämlich die Verdurch das - ' W1 wuyi s 5e:r.ri?e e.::.. v.. :r?z t... nn ftTrt&. ra.ftnS hnn s5?nfnTi I7.Xr& 171 73; O au " irHfc m u, vu hvtTSflTtn ffirnßWnrTttW tnn?t s-. ' , ZX t mmmySi 7 uBig whad dnUvmk n ynwuiunuimn uuv iuu uuui iü Nrd-Ameka kr Schiffsbau blühte, MZ dik Schisfsbaukchniler da! Pro. wo Eisen und Steinkohlen billig und nahe bei den Häfen waren. Diese Wandlung kam keinem Lande mehr zu gute als England. Sowohl im Schiffsbau wie in der Rhederei überflüaelte es mit fabelhafter Geschwindigkeit alle Nebenbuhl. Es besitzt 61 pCt'. aller Dampfertonnen der Welt; auch in dem SlÄ t 1 ?S mhfÄIr' T,B"V rlgen Dampferflotten Dennoch Ha don allen übrigen Landern der Welt f . 8 . f M wachsende Damz" ziJ "LlXLJJ 'J j IT;' 7 MMm. . GroiSntaume allem uugrlivuiuii rtN ! . ra.r i "t. . ' ZT? Sä & nlZXr Welt hat trotz des andauernd starken Schiffsbaues seit dem vorigen Jahre nur, wenig gewonnen, denn die Verluste sind ungefähr gleich groß geWesen, wie der Zuwachs. Es waren vorhanden: Dampfer. Segler. . R.-T. Netto. Tonnen. 1889 7,748,000 11,081,000 1890 3,286,000 10,540,000 1891 8,872,000 10,217,000 1892 9,226,000 10,093,000 1893 9,674,000 9,829,000 i cai q qch nnn ' q kat nnn - . . . i,uw,uuv v,vn,vw B.rmm.nw M nTf nur uuwiu.juuumuc iui Ul ü IlUt W.000 Tonnen betragen, außerdem ist jedoch , das Transpörtrrmögen der Hanlsfwtte größer geworden, weil die drei ach sähigeren Dampfertonnen auf Kosten der Segeltonnen gewachsen slnd. Noch ist eine Verlanzsamung in dem Hinschwinden der Segelflotte nicht zu erkennen. Jährlich gehen ihr wa 250,000 Tonnen verlosen, und wenn das so weiter geht, so werden nach wenigen Jahrzehnten Segelsch ff .sehenswürdigen Seltenhiiw ' ' Durch Schiffbruch und Abtakeluna u die Dapferflotte im letzten Jahre verloren als je zuvor, während bie Seaelflotte schon schlimmere Jahre M, Im Ganzen reicht aber die Verlustziffer nahe an die Höhe früherer Jahre heran: Dampfer. Segler. R.-T. Netto. Tonnen. 1889 1890 1891 1892 1893 1894 143.000 428.000 184.000 358.000 . . 171.000 477.000 183.000 634.000 . . 169.000 646.000 . . 232.000 574.000 Der englische Schiffsbau verzeichnet Brutto.- Registertonnen. - Solcher Brutto - Registertonnen sind 1893 in Großbritannien 917.000 gebaut. . M . . stellt man ihnen auch die Verlustliste :n Brutto - Tonnen aeaenuber. deren abl 945.000 beträgt, so eraibt sick. daß in Großbritannien Zwar nickt aan so viel neu gebaut ist, wie die ganze I on.fl . f C.l W Jt. t.: . . f i XUCII ÖCIIÜICU UUl. UÜCl UULU Iv viel. In dieser Thatsache spricht sich die herrschende Stellung des englischen Schiffsbaues mit aller Deutlichkeit " ' aus. zmgz un die ttnnlntn Xlaattm an belangt, so hat die englische nicht blos Ön Damvse, fanfcem auck an 6m, lern ihren ersten Platz noch verstärkt, obgleich sie mit der Abstoßunq der Se gelschiffe fortfährt. Ihre Dampfer flotte ist um 214.000 R.-T. Netto ge wachsen und beträgt jetzt 6,100.000 N.-T. Netto. Die Segelflotte, ist um 91,000 Tonnen zusammengeschmolzen t rnn ?r. t iMbzkLst Jx&
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zusammen' macht das für' die Flagge Großbritanniens (einschließlich der Cd lonien) 9,674,000 Tonnen oder beinahe die Hälfte der Handelsflotte der ganzen Welt. ' Die deutsche .Flagge behauptet, was Dampfer anbelangt, seit einer Reihe
n T .""T England. Snt einem Jahre ist sie um t CV T. nächsten Platz nach den ansehnlichen Betrag von 59.000 ' ' r. M 860,000 T. Netto. Beinahe ebenso viel, nämlich 43.000 T., hat aber die deutsche Segelflotte verloren. Mit 624.000 T. nimmt sie erst den vierten Platz ein. Vorauf gehen nämlich noch die nord amerikanische mit 1.403.000 und die norwegische mit 1,279,000 T. Auch diese beiden Flaggen haben Einbuße an Seglern zu verzeichnen, nämlich NordAmerika 20 000 T. und Norwegen 78,000 T. Was Dampfer anbelangt, so nimmt Nord-Amerika mit 465.000 T. erst den vierten, Norwegen mit 261.000 T. erst den sechsten Platz ein. Die nordamerikanische Flagge ist. in schmllem Rückgange; an Dampfern qewinnt sie nicht wieder, was 'sie an Seglern einbüßt. Ware ihr nicht' die 'Küstenfahrt vorbehalten, so würde sie noch weit schneller dahinschmelzen; in fremden Ländern bekommt man sie kaum noch zu sehen, und doch nahm sie einst einen hervorragenden Platz im inte?nationalen Verkehr ein. Norwegens Specialität ist die Rhederei mit alten Schiffen, die nur'noch für den Holzverkehr geeignet sind. Von anderen Flaggen wollen wir nur noch die französische kurz betrachten. An Dampfern steht dieselbe auf dem dritten Platze, aber mit 480.000 Tonnen doch weit hinter der deutschen; noch 1883 war die französische größer lö die deutsche, seitdem aber hat sich die deutsche fast verdoppelt, während die französische noch 13,000 T. eingebüßt hat. Und daS in Frankreich, dem klassischen Lande der Schrfffahrtsubvention (der Reise- und Bauprämien und der hohen Postcontracte)! Die fast unverändert gebliebene französische Segel flotte erscheint mit 256.000 T. erst an achter Stelle. Daß die Zeiten für die Rhederei durch andauernd schlechte FrachtenMärkte trübe sind, läßt der wachsende Umfang der Handelsflotten nicht wahrnehmen, und doch ist es so. Trotz der Ungunst der Zeiten hat sich die deutsche Handelsflotte tapfer behauptet; sie ist sogar noch vorwärts gekommen. Das hat sie dem besten Geiste zu verdanken. der in der Schifffahrt herrschen kann: l ?!., CTTm..1C W.. Cs I dem kühnen Wagemuth, dem Vertrauen l aus eigene rast, dem technischen onnen, der Sparsamkeit. Von Qottcö Gnaden. Vor dem Schwurgericht zu Konstanz kam unter großem Andrang d?s Publikums ein politischer Prozeß, und zwar eine durch die Presse verübte Majestätsbeleidigung zur Verhandlung. Angeklagt war der verantwortliche Redakteur der demokratischen tf-nst. Abendztg.", C. Okle von Konstanz; Gegenstand der Anklage bildete ein Leitartikel Von Gottes Gnaden", welcher mit Quellenangabe der Ulm Ztg." entnommen, wo er seitens der Staatsanwaltschaft unbeanstandet ßeblieben war. In Konstanz hatte seme Veröffentlichung die ' Beschlagnahme der Abendzeitung" und eine Anklage wegen Majestätsbeleidigung zur Folge. Den Anlaß zu dem Artikel gab die vielbesprochene Königsberger Rede ves Kaisers Wilhelm, die stofflicke Unterläge bildete eine Abhandlung in Ma?imilian Harden's Zukunft". Er enthielt eine mit starken Ausdrücken gespickte Erörterung über die historische Entwickelung des Begriffes vom Gottesgnadenthum und wollte den Nachweis führen, daß dieser Begriff ursprünglich ein himmelweit verschiedener von der Ausfassung war, zu der man in späteren Zeiten gelangt ist. DaS Wort Du gratia", zu deutsch Von GotteS Gnaden", stamme vom Apostel PauluS, bei dem es ein Wort der Demuth war; schon als die Bischöfe nach dem Epheser Concil es vor ihren Titel setzten, habe dieses Geständniß der Demuth einen leisen Beigeschmack von Hochmuth bekommen. Dieser Beigeschmack wurde, sofort ätzend schärfer, als die Karolingischen Könige, die ihre Abstammung .bekanntlich gerne vom Bischof Arnulph von Metz heile!teten. den Titel ihrer bischöflichen Ahnen auf sich selber übertrugen. Die Fürstencollegen der Karolinger hatten sehr bald gewittert, welch' vortreffliches Capital sich aus diesem Titel schlagen lasse und so sei vom 15. Jahrhundert ab kein gekröntes Haupt mehr or.zutreffen gewesen, um das nicht der Heiligenschein des annectirten Gottesznadenthuins gestrahlt hätte. . An b!e historische Abhandlung war eine Vemerkung geknüpft, die auf den Widerspruch zwischen verfassungsmäßiger Monarchie und demGottesgnadenthum des absoluten Staates- hinwies . und mit dem Satze ' schloß, danach möge man die Königsberger Rede des 5!aisers beurtheilen. .Auf diesen Schlußsatz stützte sich die Anklage mit der Behauptung, damit werde zu erkennen gegeben, .daß Uz ganze Artikel von dem KönigZb-cger Worte 'des Kaisers, er vertrete gleich f.'. ? m r. t 1 ieineul laiieriiazen vzronoaier ' M Königthum aus Gottes Gnaden, cus gegangen und -darauf gestützt sei. und daß damit dem gegenwärtigen Kaiser vcr: j. rr: r.n . uwmujc vzlgcuillzaiien zugeicyrlcoen seien, wie den nach der Auffassung des Artikelschreibers verwerflichen DeZooten. Der Angeklagte verwahrte sich gegen eine solche Auslegung; es se! eine willkürliche Unterstellung, wenn man behaupte, daß man mitten gegen be stimmte Fürsten gebrauchten AuZorü cken indirekt auch den Kaiser habe ab heben wollen. In Ulm habe man eine solche Tendenz in, dem Artikel, auch nicht erblickt, denn dort sei er -chs Tage lang nach seinem Erscheinenden der Staatsanwaltschaft völlig nnbe C I L. m m annanoel geoileon uno ein cvrel- . ien erst uf Betreiben der Konstanzer. i gtaqtlftnIlfa iUht Mahn
weniz t: Cie .yzr'.en s5: Zukunft" G: anstand strifrechtlier Verfolg.mg q:worden,obwohl sich in deren AbHandlung inbalilick az die gleichen c:sichtlichen und staatsrechtlichen Ausführungen über den Äezriff des Königthums von Gotles Gnaden finden.
wenn auch der durchschnittlich höhnen Bildung und socialen Stellung des Leserkreises der Zukunft" entsprechend in theilw.'e gewählterer Form. Trotz dieser Erklärung beharrte der Slaatsanwalt Uibel auf seinem Standpunl:e und beantragte das Schuldig. Der Artikel verlästere verstorbene K'önize, um den jetzigen zu treffen, alle Spitz:n sollen nur dazu dienen, den Kaiser herabzusetzen. Alle Fürsten, welche ihr Gottesanadenthum betonen, würben in dem Artikel auf eine Linie gestellt mit denen, die mit verächtlichen Bezeich.iungen belegt seien. Der Staatsan.valt richtete schließlich an die Geschworenen den Appell, daß, wenn sie Ehrenmänner sein wollten, sie den Artikel nicht unbestraft lassen dürften. Und ie Geschworenen waren Ehrenmannerl .nach der Auffassung des StaatZanwalts. - Sie erklärten, den Angeklagten .für schuldig und dieser wird ient binter den schwedischen Gardinen 10 Wochen lang Betrachtungen über das Gottesgnadenthum anstellen können. " VomJnlanve. Bei der Legislatur deö Staates Vermont sind von Farmern Ansprüche auf Entschädigung erhoben worden, da Hirsche Ackerländereien ver wüsteten. Die Folge wird sein, daß die JaFdzsetze gemildert werden, um der Ueberhandnahme dieses Edelwildes zu steuern. rr . kvirr i iirrna in a r c o 1 1 ee. Fla., sandte kürzlich versuchsweise Orangen nach England, die dort im besten Zustande eintrafen und einen guten Preis brachten, kroßere en ! düngen werden in Zukunft übers Meer gemacht werden. Der Wirth H. F. Ludwig in Hartford, Conn., ist 'durch Berührung eineS elektrischen Drahts, der während eines Orkans abgerissen worden war, getödtet worden. Sein Körper wurde furchtbar verbrannt. Mehrere von den Personen, welche die Leiche aufhoben, wurden ebenfalls von elektrischenSchlägen getroffen, und nicht unbedeutend verletzt. - JnLeb anon, Ind., hatsich ein recht,bedauerlicher Unfall zugetra aen. dem fünf Menschenleben zum Opfer gefallen sind. Bei der Rückkehr . cw . . i- - von einem Tanzvergnügen wurde ein Wagen von einem Zuge der Big Four -Bahn überfahren und folgende fünf darin befindliche Personen getödtet: Gertrude um Grace Davls, Georg Tenan, Carl Gowans und May McDaniel. . E i n e C o m Mission von Ge-me-Offineren hat sich für die praktische Ausführbarkeit einer Hangebrucke über den North River von New Jork ausgesprochen. Man erwartet demgemäß die baldige Genehmigung seitens deZ Kriegssecretärs. Dem Bericht der Osficiere zufolge würde dieHudson-Brücke nicht viel mehr kosten, als die BrooklynBrücke. Ein berüchtigter Pferdedieb aus Lasayette County, Mo., Namens L. McFadden, der seit zwei Iahren den Behörden trotzte und stets erklärte, er werde sich nicht lebend fangen lassen, wurde bei Napoleon, 10 Meilen von Lezington, Mo., umringt, und als er sich zur Wehre setzte, von James Meredith niedergeschossen. McFadden wird auch in Jndiana wegen Ermordens eines Sheriffs verlangt. Seine Wunde ist tödtlich. General Lew - Wallacs schrieb, wie er selbst sagt, seinen Thv Fair God-, ehe er Mexico bereiste, und sein BenHur-, als er das gelobte Land noch 'nicht gesehen hatte. Er ist jedoch überzeugt, daß ihm der lokale, Anstrich gerade so gut gelang, als ob er von Ort und Stelle gewesen. Nachdem Garfield ihn zum Gesandten der Türkei ernannt hatte, pilgerte er eines TageS zu Fuß von Bethlehem nach Jerusalem -auf dem Pfade, den Jesus am Palmsonntag zurückgelegt haben soll. Er fand am Wege den weißen Felsen, vor dem er die Mutter und Schwester von Wen Hur beten läßt. Der Versuch, Nennthiere in Alaska heimisch zu machen, der seinerzeit von Herrn Sheldon Jackson, dem Erziehungs - Commissär . für Alaska, angeregt, und mit Hilfe einer Bewilligung 'des Congresses ausgeführt wurde, scheint den schönsten Erfolg haben zu sollen. Herr Jackson, der dieser 'Tage von Alaska rn Port TMs.nd. Wsh.. ankam, berichkt I tefibli s.irzi. durch ihn va Zrt! Elarence geholte Heirde sich bereits auf 700 Stück vermehrt hat. Die mitgebrachten Lapplände? unterweisen die lngeoorenen von Alaska m der Be Handlung undAbrichtung der Thiere, und es ist alle Aussicht vorbanden dak und es ist alle Aussicht vorhanden, daß die Einführung der Rennthiere M für das ganze Territorium als afc Wohlthat -erweise:, wird, da sie nicht . allein gesunde .und schmackhafte Nab mÄt lyaite Nabrung liefern, sondern, auch als Zugthiere für die eisigen Gefilde des LandeS geradezu unersetzbar sind. ; Betreff'S der greulichen Ermordung des, boaven jugendlichen Deutschen August Altemeier zu FreePort in Illinois haben die LeichenschauGeschworenen folgenden Wahrspruch abgegeben: Wir finden.'daß sein Tod verursacht wurde . durch Verletzungen, die ihm Mittels Steinen Und Schlägen durch ThomaS Beverly in absichtlicher und boshafter oder verbrecherischer Absich! -beigebracht wurden; und daß Otto Herbia. Frau Lafayette Beverly. ThomaS McKnight. Ed. KeyeS und Safronia Beverly Mitschuld'ge an dem Verbrechen sind. Wir empfehlen, daß die Genannten, ohne Zulassung, von Bürgschaft festgehalten werden, .um der Grand-Jury vorgeführt zu werden." Die beiden Erstgenannten sind schön f . i V A. . rv ' . ' ' INI egeyung res Äerdrechens im Ge t" !fT-. . , fängnisse; die vier übrigen Angeklagten , Un aus den Spruch der Leicben.
icyauMscyworenen dingfest gemacht und sie Alle sehen nün ihrem im Decembertermin aufzurufenden Processe entgegen. Dazu 'bemerkt der Deutsche Anzeiger" in Freeport: Da die öffentliche Meinung so stark gegen die Gefangenen eingenommen ist, glaubt man, daß der Proceß möglicherweise nach einem anderen County verlegt werden wird. - Eine rührende Geschichte von Vaterliebe wird aus Minnesota gemeldet: Bekanntlich haben in diesem Jahre die Waidbrände in Minnoia, namentlich in der Umgegend von htnckfei), nicht allein ungeheuren materiellen Schaden angerichtet, sondern auch viele Menschenleben gefordert. Manche Opfer haben unerkannt beerdigt werden müfsen. weil sie theils unbekannt in der Gegend, theils so entstellt waren, daß an eine Feststellung der Persönlichkeit nicht gpcht werden konnte. Nach und nach melden sich nun Angehörige der vermißten Personen, die sich zu jener schrecklichen Zeit dort aufgehalten haben. So kam dieser Tage ein alter Mann, Namens William Goodsell aus Lake County nach Hinckley, um seinen
Sohn zu suchen. Der sich dort zur Zeit des Feuers aufgehalten hatte und seit her spurlos verschwunden ist. Mit Hilfe braver Männer öffnete der alte Mann alle auffindbaren Gräber, doch schien seine traurige Arbeit nicht von Grsolg gekrönt zu werden. Fast gab r sich schon der Hoffnung hin, daß sein Sohn sich doch nicht unter den Opfern befinden möge, als er. etwas nordlich von -Hinckley, bei Sunk Lake, auf eine Reihe von Gräbern stieß, die er noch untersuchen beschloß. Im vierten Grabe, das er öffnete, befand sich eine ärulich verkohlte, .durchaus-nickt er- . . ' . . kennbare Leiche. Bei nähere? Besicht!oung hatte iedoch das Vaterauge an einem Fuße der Leiche den oberen Theil eines Strumpfes entdeckt, dessen rhm wohlbekanntes Namenszeichen ihm kei nen Zweifel übrig ließ, daß er seinen Sohn gefunden 'habe. Vollständig ae brochen kehrte der alte Mann, nichdem er die verkohlte Leiche in einen mitqebrachten Sarg gelegt hatte, in seine Heimath zurück. Uuf Ellis Island wurden kürzlich 343 Einwanderer gelandet. und zwar 211 vom, Dampfer Haori" von Bremen und 132 von der Waes land" vort Antwerpen. Unter den Passagieren des letzteren Dampfers befand sich die 35 Jahre alte polnische Jüdin Scheike Blumberg. die sich aus 'der Suche nach ihrem angeblich unge treuen Manne befindet. Wie Scheike behauptet, hat ihr Mann Namens Sa lomon sie vor etwa 6 Jahren in Nutz land zurückgelassen, um sich hier eine 'Existenz zu schaffen, hat aber seitdem nichts mehr vor sich hören lassen. Alle Anfragen der Frau bei ihren in Ame rika lebenden Verwandten seien erfolgloS geblieben, bis Scheike schließlich vor einigen Wochen die Nachricht erhielt, daß ihr Gatte sich in recht guten Verh'altnissen in Denver. Col., befinde. Nun beschloß Frau Blumberg. ihren Gatten selbst aufzusuchen, traf aber mit ungenügenden Geldmitteln ein und mußte deshalb zurügehalten werden. Man telegraphirte an Blumberg und hofft, daß er nun das nöthige Gcld schicken wird. Vom VluSranve. Die kürzlich von der Hofoper in Wien wegen eigenmächtigen Fernbleibens entlassene Ballerine Anna Petarka beging in Monte Carlo vereint mit ihrem Bräutigam, einem in Berlin angestellten Geschäftsreisenden, nach Verlust bedeutender Beträge am Spieltisch einen Selbstmordversuch. Als vor einigen Jahren der jetzige spanische Minister des Innern, Aguilera, Statthalter von Madrid war, entdeckte er einen kolossalen Schmuggel: 80,000 Petroleumkannen waren ohne entrichtete Thor-Steuer in die Stadt hineingeschafft worden. Die Schmuggler wurden gerichtlich zurVerantwortung genommen, . und der lange Proceß endigte jetzt damit, daß den Schmugglern, lauter reichen Handelsleuten. eine Geldbuße von 140.000 Pesetas auferlegt wurde. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen kamen von .dieser Summe dem " Entdecker deZ Schmuggels, Herrn Aguilera, 115,000 Pesetas ($23,000) zu. Der Minister hat jedoch das Geld, anzunehmen sich geweigert und dasselbe an Wohlthätig-keitö-Anstalten vertheilen lassen.-: . - In dem An in a e r Bergwerk, Ungarn,' hat eine furchtbare Ez plosion, welche von- ruchloser Hand verursacht war, stattgefunden. 40 Menschen wurden sofort getödtet, während ffiStt' BlK KJS feft m m w c I Haupturheber, Vinzenz . Ambrozik, lebte, nachdem man ihn auf 'die 'ErdOberfläche gebracht hatte, noch fünfzehn Minuten. Er war trotz seiner-Ver- ,.'" v r.t r r i ! JZaST Schmerzen ber vollem Bewußtsem . und 11 ..u uWzZiZZ ?end er mr Bechte, ß er und ui UlUttu. . uui vit , ;uiiumuf u'. . ' i .V.,. :.r. tronen herbeigeholt und Medxle diesel. ben in Brand gesetzt. Ambrozik er machtigte noch den Pfarrer, den Inhalt seiner Beichte bekannt zu geben, verlor hierauf das Bewußtsein und erlangte, eö nicht wieder. -, . . JmWorshipStreet Po. lizeigericht zu London kam kürzlich ein altes, längst vergessenes, aber drakoni sches Gesetz Georgs deS Dritten zu, Anwendung. Dieses ' bestimmt, ' daß Theeverfälscher für jedes Pfund künstlich hergestellten Thees 5 Lstrl. Strafe bezahlen sollten. Wahrscheinlich , zu ihrer nicht geringen Verwunderung machte die en'gliscke Zolldirection gegen die beiden Theefabrikanten' White 'und Cahill dieses Gesch geltend. - Die Bei. den hatten mit ihrem. Thee seit gerau mer Zeit infolge des billigen Preises glänzende Geschäfte gemacht. Sie pflegten ausgekochte Theeblätter von den Restaurationen, in Massen anzukaufen und in eisernen Röhren zu er bitzen. Nach dem Urtheil des Richters
Kufien, Erkaltungen. Keiserkeit, Keuchhusten
Afthna, Drorchitk, gak u. LungevbtschVtrie erden geheilt durch
HAMBURGER BRUSTTHEE, Dieser F?ee ist aus Veikkräfiigen Wurzeln und Kräuter zusammengeftht
Ein Packet, welches nur 25 Cents kostet, leistet drei Mal so viele Dienste wie eine Flasche Hustensyrup. Er wird nicht bei Gewicht verkauft, sondern nur in Original-Packeten. Allenthalben zu ia- usf s s s jo ben bei Apothekern und Händlern in Medizinen. ?MiWß&tfvfy4&t,C6 Jedes echte Packet trägt nachstehende Unterschrift. - Baltimore, Md., Ver. St., A.
werden White und Cahill über 36.00 Lstrl. an das Zollamt zu entrichteo haben. Eine bittere Ueverra schung wurde einer angesehenen Fami Ire in Köln zu Theil, indem während eines in einem Hotel arrangirten glän zenden Soupers der Verlobte der Toch ter inmitten, des größten Festtrubels plötzlich verhastet wurde. Der Verhaftete hatte sich in Köln als holländischer Baron aufgespielt und infolge seines liebenswürdigen Wesens bald Eingang in verschiedene angesehene Familien verschafft. Man schenkte den Aeußerungen des Barons", daß er sich zu seiner Erholung im Rheinland aufhalte, allseitigen Glauben, einige wollten seine Verwandten, alte reiche hol ländische Patrizier, kennen und so kam eS. daß er bald ein'gern gesehener Gast in den verschiedenartigsten Gesellschaftskreisen und der Verlobte einer hübschen Kölner Dame wurde. Die Vorbereitungen zur officiellen Verlobung wurden getroffen und man hatte vereinbart, den zahlreich geladenen Gästen. Freunden und Freundinnen ' die frohe Kunde der Verlobung im gemüthlichen Beisammensein an jenem Abend zu unterbreiten. Es sollte anders kommen; in der Thüre des Saales erschien plötzlich die untersetzte Gestatt eines Geheimpolizisten, der den Bräutigam in dringendem Tone ersuchte, ihn zur Polizeiwache zu beglei ten. Hier stellte es sich heraus, daß man es mit einem Schwindler zu thun hat. der wegen mehrfacher Zechprellerei unter Anklage steht. Der Bräutigam" kam sofort in Haft. Der Kirchwfihmontag war für das friedliebende Dörfchen Obermeitingen im schönen Bayernlande ein verhängnißvoller Tag. Wer am Morgen nach der Kirchweih die Ortschaft passirte, hätte glauben können, die Hunnen seien wieder auf dem Lechfelde gewesen. Als Jung und Alt zur Feier der Kirchwely im schorrer'schen Wirthshause beisammen war, kamen auch 14 Soldaten vom Bewachungsdetachement Lechfeld, nahmen h?? Mndckien den Burschen wea und tanzten lustig darauf los. Die kleine Anzahl von Soldaten mochte aber bald die Stimmung der Bauernburscben errathen, die sich das nicht bieten ließen; man holte sich Succurö, und bald erschienen die Soldaten mitsammt dem Feldwebel in einer Stärke von 40 Mann. Sie verlangten von der Musik, man solle sie zum Dorfe hinaus svielen. Als ihnen dieö verweigert wurde, zertrümmerten sie alle Glaser, Kruge. Schenkkasten. Spiegel. 'Stühle und Bänke. Geländer, sämmtliche Fenster, und zwar auf Commando deS FeldwebelS. Hierbei setzte eS selbstverständlich auch Raufereien ab, mehrere Soldaten wurden schwer verwundet. Die Feuerwehr wurde alarmirt und der hierbei erschienene Feuerwehr-Hauptmann und Bürgermeister erhielt ebenfallsSchläge. Es war die reinste Schlacht. Einz Untersuchung ist eingeleitet. Die Farbwerke in Höchst lvormals Meister, Lucius und ' Brüning) haben zu den bakteriologischen Untersuchungen besonders, viele Meerschweinchen nothig.' Durch die überaus große Nachfrage nach dem Behring'schen Diphtherie-Heilserum ist der Bedarf an. Meerschweinchen- ein. so großer geworden, daß die früheren Bezugsquellen ihn nicht decken könnten. Die' Direktoren der. Färbwerke hat sich deshalb entschlossen, die rationelle Zucht dieser Thierchen anzubahnen. . Jeder, derdie Zucht, betreiben will, erhält eine beliebige Anzahl Zuchtthierchen' unentgeltlich gegen ' die Verpflichtung, dieselbe Zahl junger Thierchen zurückzuliefern. - Für jedes weitere - Thierchen wird dagegen , eine Vergütung von 1 M. 50 Pf. in AuZ sicht gestellt. - I n L Y o n hat ei. n-7 Beamter einer Versicherungsgesellschaft,' ' Namens Burguet,' früher Feldwebel' im 12.')Jäger-Batailon, seine Frau, mit einem: Messer ermordet, auS Rache dafür, daß er,, wie er glaubte, auf ihre Veranlassung in ein Irrenhaus g bracht worden sei. Das mit fertig en Waaren vollständig r gefüllte Lagerhaus ' der Glasfabrik La Roue in 'Lodelinsart wurde ein Raub der Flammen. An LL-. schen' war ' nicht zu denken, . da es an Spritzen und Wasser fehlte. Der Schaden beträgt 800,000 Francs. Man vermuthet '.drandstiftung, da dem Drrector ein Drohbrief zuging, .wonach er seine politische Propaganda in den 'hm unterstellten Werken theuer bezahlen würdet Dasselbe Glaslager ist auch im vorigen Jahre infolge Blitzschlages abgebrannt! ; 5Iudy'S Pile Oupposltory wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder i daS Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Ward - Vroö., A; Kiefer & (Str. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd.
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