Indiana Tribüne, Volume 18, Number 56, Indianapolis, Marion County, 13 November 1894 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntag?.

R Die tägliche .Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cent? per Woche, die SonntagSTribüne- 6

i Cents per Woche. Beide zusammen 13 Cents oder 63 Cent) per Xtonat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung 15 per t Jahr. , ffte., iß Süd Alabama Straße.

Indianapolis, Ind., 13 November '94 Sanddilderund Völkerkunde. Abermals macht ein merkwürdiger llnhalispunkt für die Theorien vom asiatischen Ursprung unserer Indianer beträchtliches Aufsehen in Wissenschaftlichen Kreisen. Diesmal kommt die betreffende Mittheilung aus Japan herüber. Herr Romyn Hitchcock, welcher ,die erst! nachweislichenStudien dieser.Art im JCai&e .de? aufgehenden airet" anstellte, hat: öört eine eigenthümliche Kunst entdeckt, welche in derselben Weise einem Theile der nordamerikanischen Indianer geläufig ist: nämlich das Malen von Bildern mit Sand verschieden Farben. Man wußte, . baß dieser . seltene Kunstbrauch bei Not5.häuten im Südwüsten unseres Landes vorkommt. Vor mehreren Jahren berichtet: Oberst Jzmes Stevenson, daß er Zeuge einer sonderbaren Ceremonie bei ixn Moquis von New Mexico in einer unterirdischen Kammer gewesen sei. Es war eine dramatische Religionsdarstellunz, und ine Priesterin brachte auf dem Boden entsprechende Sinnbilder in gelbem, grünem, rothem, weißem und schwarzem Sand hervor. Unter diesen waren besonders die Blitzschlangen" von Interesse. Vier solche wurden gemalt, zwei weibliche in grünem, und weißem Sand, und zwei , männlich: in gelbem und rothem. Um dieselben wurden, viele Zauberfcfi Riten aufgeführt, durch welche die uralte Sage von den -Abenteuern des Schlangenhelden- (das erinnert beinahe an den guten St. Patrick!) ihre dramatische Wiedergabe fand. Weiterhin entdeckte man, daß dieselbe Kunst auch noch bei den Navajos und sogar bei den Apachen ezistirt. Genaue Wiedergaben einiger solche? Sandschlangen sind zur Zeit im Naticnalmuseum in unsererBundeshauptstdt ausgestellt. Sonst wußte man iltz bisher von der Sache nichts. Es verursachte daher keine gering: Ueberraschung, ganz dieselbe Kunst in Japan ausgeübt zu finden. Nur Ein Unterschied besteht dabei: In Japan wird sie.' heutzutage 'wenigstens, nicht mehr für religiöse Zwecke geübt, sondern dient nur der Unterhaltung. Herumziehende Künstler machen dort, zum Amüsement zusammenlaufender VolksHaufen folcöe Sand Mosaikbilder und führen zu diesem Zwecke immer ein mit feinem Sand verschiedener Farben gefülltes Kästchen mit sich. Sie nehmen den Sand in die Hand, lassen ihn geschickt" durch die Finger gleiten und erzeugen so auf dem Boden nach Belieben einfach: oder doppelte künstlerische Lirrien von einer oder auch gleichzeitig von jiwei Farben. Dies geschieht mit großer Geschwindigkeit, und die Bilder fallen manchmal bewundernswerth aus. Diese Uebereinstimmung einer alten Volkskunst ist sicherlich nicht ohne Bedeutung. Es ist nicht gerade rzthwenbig, anzunehmen,' daß die heutigen Japaner und jene Indianer dieselben Vorfahren gehabt hatten. Aber daß die Vorfahren der Letzteren in Japan gelebt haben, wird immer wahrscheinlicher. Professor Otis T. Mason, der mit dem Smithson'schen Institut in Washington in Verbindung steht, äußert darüber folgende Ansicht: Die Vorfahr:n der jetzigen Japaner haben wahrfcheinüch Letztere aus demLande getrieben, aber von ihnen sich jene Kunst angeeignet. Die Vertriebenen, die Urbewohner Japans, gelangten schließlich (vielleicht, nachdem sie eine Zeit lang auf Jnfeln des Stillen Oceans gelebt) nach dem heutigen New Mexico, wo sie die alten religiösen Gebräuche bis zum heutigen Tage bewahrt, haben. Inzwischen hat sich in Japan die alte Neligionsceremonie in eine bloßeVolksUnterhaltung verwandelt. Das. ist so wenig etwas Ungewöhnliches, wie die Verwandlung alter Waffen in moderne Spielzeuge, und erscheint besonders na türlich, wenn es sich um eine Religions cereonie eines überwundenen und der (rirfcntit Volkes vanvett. mt tu Allem, hat diese Theorie Vieles für sich. Grausige Versnchöobjeete. von Zeit zu Zeit vrobirtOnkel Sam die Wirkung der kleineren für unser Bundesheer bestimmten Geschosse aucy an Leichen. Denn für thierische Kno chen und Gewebe läßt sich kein geeigne ter Ersatz finden. Das KriegZdeparte ment nimmt hierfür öfter Cadaver von Thieren, aber so oft es zweckmäßig erscheint, werden Menschenleichen oe vo NUllt". Erst vor Kurzem wurden wieder emige vom technischen. Standpunkt aus interessante Versuche mit letzteren ge macht, und zwar mit dem 45kalibrig:n und dem LOkallbrigen Springslelo-Ge wehr und unter Anwendung von Hart blei-Kugeln und Wetteren'schem rauchlosem Pulver. Es wurde auf Entfernungen von 100 bis 2000 Fards nach Leichen geschossen, und man fand, haß die Kugeln keineswegs immer in der erwarteten Weise einschlugen. Namentlich bei Verminderung der Pulverladung zeigten sich merkwürdige Unreelmäßigkeiten. ' Solche Versuche wären schon in viel umfassenderem" Maße vorgenommen worden. 'wenn ,eS leichter wäre, Reichen vx diesem Zweck zu erlangen. Doch sind die Sachverständigen von den bisherige:l Resultaten schon sehr befriedigt. Die Versuche fanden in der gewöhnlicken lArsenal-Gallerie.zu Frankford statt, und 'binte'r den Leihen wurde

e?ne' Anzahl mit Sägemehl gefüllter Fässer derart ausgestellt, daß jede durch einen Körper gedrungene Kugel leicht wiedererlangt werden konnte und keine weitere Entstellungen erlitten hatte. Darauf wurden dann diese Kugeln genau untersucht, und auch in dieser Hinsicht wurde einiges Neue ermittelt. ' Man stellte die Wirkung verschiedener Arten Kugeln auf die verschiedenen Knochen und Körpertheile fest, ob nur Durchbohrung oder ob die gefürchtete Knochenzersplitterung entsteht, wie die Kugel selbst beeinflußt wird, welche Vewegungs-Energie sie in den verschiedenen' Augenblicken entwickelt, u. s. w. Die kleinkalibrigen Kugeln wurden als die vom Standpunkt der Menschlichkeit im Allgemeinen Entschieden Vorziehenswerthen erklärt, während dieselben dem militärischen Hauptzweck: den Feind kampsunfähig zu machen, nicht minder zu genügen brauchen, ja sogar ihn meist besser erfüllen können. Diese und andere Schlüsse werden wohl in der, Hauptsache kaum durch andere,' späterhin vorzunehmende Experimente erschüttert werden. . Vcl den Siwasyen.

Die dielen canädischen Küsten-Fn-dianerstämme,welchs am Stillen Ocean entlang vom Puget-Sund bis hinauf nach Alaska zu finden sind, werden mit dem gemeinsamen Namen Siwashen bezeichnet, und man ist jedenfalls berechtlgt, sie unter Eine Kategorie zu bringen. Denn trotz aller heutzutage bei ihnen hervortretenden Unterschiede gilt ohne allen Zweifel auch von ihnen das Dlchterwort: .Wir sind Eines Bluts doch, Eines Stammes, Und Eine Heimath ist's, aus der wir zogen," und diese wahrscheinliche, Heimath hat augenblicklich besonderes Interesse für die ganze Welt. Bei näherem Zusehen findet man freilich neben dem rein gebliebenen Element auch Mlschstamme bei ihnen vertreten. Das gegenwärtig von den Siwashen bewohnte Land war in längstvergangener Zeit von einer älteren und offenbar bedeutend tiefer stehenden Rasse bevölkert, mit welcher sich die Zuwandernden zum Theil vermengten. Sudlich von den Königin CharlotteInseln ist denn auch der Einfluß dieser alteren und niedriger stehenden Rasse unverkennbar, und es macht sich bis nach Vancouver-Jsland hin eine fortschreitende Verschlechterung bemerklich, abgesehen von einigen Oasen" der Rassenreinheit. Aber auf den Königin CharlotteInseln findet man einen prächtigen Schlag m den Hldas, denen sich auch weiter nördlich noch unverfälschte Vruderstamme anreihen. Die Hldas namentlich sind von großem und kräftifl?m Korperbau, sind von etwas hellerer Hautfarbe, als ihre südlichen Nachoarn, und zeichnen sich vor Allem durch höhere Intelligenz aus. Ihre künstlensche Fertigkeit im Modelliren von Holz und anderen Stoffen ist eine hervorragende. Auch ist ihre Religionslehre und Mythologie eine ausgebildetere. Nach Allem, was sich aus ibrer Sap.engeschichte, ihren Stammesüberlieferungen und aus besonderen Umständen entnehmen läßt, sind die Hidas,. und alle echten Siwashen, llfer den Stillen Ocean gekommen, und war ihre alte Heimath keine andere, als das heutige Japan, dessen jetzige Bewohner freilich an Körpergröße hinter ihnen zurückstehen. Allem Anschein nach sind sie nicht freiwillig an die amerikanische Küste gekommen, sondern Wind und Wellen haben sie verschlagen, bis endlich die erwähnten Inseln und Küstengegenden lhnen Unterkommen boten. Theüwelse vermischten sie sich mit den von ihnen vorgefundenen Urbewohnern, resp, früheren Zuwanderern. Die Haltbarkeit dieser Ansicht findet auch eine weitere Bestätigung in der Thatsache, daß noch in verhältnißmaßig neuer Zeit japanische Fahrzeuge aus ihrem Kurs getrieben worden und in derselben Richtung nach der nordamerikanischen Küste gerathen sind. Noch in den 70er Jahren wurde ziemlich weit.südlich, am unteren Ende der Insel Vancouver, tirf japanische Dschunke in großer Noth aufgegriffen und in den Hafen von Victoria gelootst. Aehnliches kann sehr wohl auch einmal einer größeren Anzahl Fahrzeuge zugestoßen sein. Auch findet man in den Sprachen der Siwashen und in derjenigen der heutigen Japaner viele nach Aussprache und Bedeutung gemeinsame Wörter, und obwohl die Körpergröße nicht ganz dieselbe ist. zeigt sich sonst gerade in physischer Beziehung eine auffallende Aehnlichkeit zwischen den beiderseitigen Völkerschaften. Die Religion der Siwashenstämme ist eine vielgötterliche; doch glauben sie an einen über allen niedrigeren Gottheiten stehenden Schutzgeist oder eine absolute allbeherrschende Kraft. Der Rabingott" nimmt bei allen canadischen Küstenstämmen eine ähnliche Stellung ein, wie im Christenthum der Böse: doch ist er nicht ausschließlich boshaft, sondern nur sehr unfuglustig. Jowa'er Mauerseen. Es gibt' verschiedene merkwürdige Seen in unserem Westen, welche das Volk mit dem Namen Mauerseen" ve zeichnet. Zwei derselben im nördlichen Iowa können besonderes Interesse be anspruchen, zumal sich über ihre Ent stehung die Gelehrten bis heute uneins sind. Der eine dieser Seen liegt tni County Wriaht, der andere im County Sac. Sie sind blide vollständig von steinernen Mauern umgeben, 'die eine Höhe von 5 bis 12 Fuß und eine bedeutende Dicke haben, die an dem See im County Wright durchschnittlich 13 Fuß betragt. . Früher nahm man ziemlich allge mein an. daß die vorgeschichtlichen dawkeve 'die Erbauer dieser, vorwlt-

genv aus Granitblöcken bestehenden Mauern gewesen seien. Aber neuere wissenschaftliche Forschungen scheinen mehr darauf hinzuweisen, daß wir es hier lediglich mit unverfälschten Werken der Natur zu thun haben, mit den periodischen Wirkungen von Eis, unterssützt durch die Macht von Wogen und Wind, und es wird angenommen, daß die Steine aus dem Boden der Seen, in Verbindung mit völligem Zugefrieren und der Ausdehnung des Eises, nach und nach an den Ufern abgesetzt worden seien. Im Kleinen läßt sich Aehnliches noch immer gewahren.

Sagenumwobener Vulkan. Der sogenannte Kraterberg in Califormen, etwa elf Meilen von dem Bergbauerlager Cornucopia und auf der südlichen Seite der Bergkette, deren Gipfel ewiger Schnee krönt, bietet verschieden, wenn auch schwer zugängliche Naturmerkwürdigkeiten und war von Alters für die Eingeborenen, namentlich für die Umatilla-Jndianer, jein Gegenstand schauernder Ehrfurcht und der Mittelpunkt zahlreicher Sagen. Allenthalben ist die Umgebung von Klüsten zerrissen, durch welche die Höhen meist so sehr phantastische Formen erhalten haben. Von mein gewissen Höhepunkte an ist alles Pslanzenleben erstorben, und unter dem Hauptgipsel gelangt man vor einen großen erlöschenen Vulkan: weithin ist Asche und Lava verstreut, welche den Aufstieg zum Theil sehr gefährlich machen. Hat man aber den höchsten Punkt glücklich erreicht, so blickt das Auge in einen unergründlichen grausigen Abgrund, weleher allen irgendwie dazu veranlagten Gemüthern auf Lebenszelt Stoss zu den abenteuerlichsten' Vorstellungen ftefern kann. Es begreift sich, daß diese Stätte die Phantasie der Naturkinder mächtig anregen mußte, zumal alö der Vulkan noch in donnernder Thätigkeit war. Einmal wurde ein kühner Versuch gemacht, diesen Krater-Abzrund wenigstens zum Theil zu erforschen. Der betresfende Forscher ließ sich mit Flaschenzug, Stnck und Korb abwärts befördern und nahm auch einen Photo-graphr-Apparat mit. Als er etwa 373 Fuß hinab gelangt war, bemerkte er seitlich in der Wand einen großen Spalt, gab daher das Zeichen zum Halten und kroch in diesen Spalt hinein. Er gelangte bald in eine gewaltige Kammer mit Tropfsteln-Blldunzen von wunderbarer Schönheit beson ders im Schein seines Lichtes und darauf in eine andere, fast noch schönere Kammer, durch welche eine heiße Schwefelwasserquelle . floß. In diesem Wasser, dessen Niederschlag die ganze Höhle mit korallenartiaen Gebilden von allerlei Phantast!schen Formen überzogen hatte, entdeckte er sogar lebendige kkin: Eidechsen und Frösche welche bei der geringsten äußerliHznVeranlassung ihre Farbe wechseln und zwei große Ratten blickten ihn mit einer Neugierde an, 'die ihm fast Furcht einjagte und ihn bedauern ließ. daß er feine Flinte nicht mit hinab genommen hatte. In der erstgenannten Höhle blickte auch eine Eule, mit schneetgem Gefieder, mitten aus den Herrlichketten auf den Eindringling erstaunt nieder. Er gelangte glücklich wieder an die Oberwelt uid hat wahrscheinlich nur einen kleinen Theil von dem gesehen, was hier des staunenden Menschenauges noch harrt. Ueber das Erlöschen deS Vulkans ist bei den Indianern folgende Legende verbreitet, welche gewisse merkwürdige Anklänge an die altrömische Sage xxsi Marcus Curtius enthält: Einst war ein großer Krieg zwischen den Shoshonen und den UmatillaS. Letztere blieben Sieger und schlachteten Alt und Jung erbarmungslos nieder, auch des schwachen Geschlechtes nicht schonend. Ein,: schöne ShoshonenMard, welche von Feinden hart be drängt wurde und kein Entrinnen mehr sah, stürzte sich kopfüber in den brennenden Krater. Augenblicklich hörte der Vulkan Ausöruch auf, zur großen Bestürzung ihrer Verfolger, welche sich sofort zurückzogen. Am nächsten Tage aber sahen sie, als sie in den jetzt' ganz stillen schwarzen Abgrund hinabschauten, ein blendendes Licht, und mitten in' diesem schwebte die Gestalt deS ShoshonenMadchens. , Dies ist nur eine von den vielenLegenden, von welchen dieser geheimnißöolle Berg umsponnen ist. DaS Donnern des Vulkans war ehemals für die rothhäutigen Umwohner allgemein die Sprache des Großen GelsteS . Unter Vlgilanten. Schon mancher Spitzbube in unfe rem fernen Westen war sehr unangenehm verwundert darüber, daß man ihn sehr bald als den Dieb eines Pfer des. eines Kalbes u. dergl. kannte und danach mit ihm verfuhr. Das hatte er den Vlgilanten zu verdanken, welche in diesen weitläufigen und dünnbesiedelten Gegenden ihr eigenes, recht gründliches UntersuchungS- und Spu nagesystem haben. Jeder Bezirk hat seinen eigenen dieö bezüglichen Ausschuß, und derselbe erstreckt nur , in ÄuSnahmefällen seine Thätigkeit über den Bezirk hinaus. Die verschiedenen Ausschüsse . lasten einander im BedürfnMll stets Beistand oder Vorschub,, und in besonders wichtlgen Fallen schließt man sich unmlt telbar zusammen. Dann können 600 iiS 1000 Mann ohne nennenswerthen Zeitverlust an einem gebenen Punkte concentrirt werden. DaS sind Leute, mit denen vermuthlich sogar ein Kaiser Wilhelm ziemlich zufrieden wäre, wenn er dieselben plötzlich zu alarmiren Satte. Wenn ein wichtiges Vorgehen erforderlich ist, muß jedes Mitglied einer solchen Organisation zum Stelldichein kommen; eS wird keinEntschuldigungsgründ angenommen außer absolutes Unvermön mkolae-' Krankkeit,

IWlAlfrcer sin-d streng verpflichtet, reinen Mu.-.'d zu halt'n und einander in allen NoMnen'biö zum Aeußersten beizustehen. Ni-m2.nd wird ab.'r in eine solche Organisation aufgenommen, wenn nicht andere Mitglieder

nach gehöriger Unt.'rzuchunz e:n:n gunstigkn bricht üb:r i5.n erstatkt haben. Der vollziehende Unterausschuß oder Oberausschuß beichtet über seine Vorarbeiten immer erst ganz kurz ehe Plane ausgeführt werden soll:n. Manche räthselhafte Leichenfun'de erklären sich ebenfalls aus der Thätigkeit der Vigilanten. In Montana hatten .z B. zwei, berittene Rutschenräuber am bellen Tag ?,wei Passagiere ohne besondere Veranlassung getödtet und sich alsbald angeschickt, das Land zu verlassen. Drei Vigilanten folgten ihnen Tag für Tag. ohne sie einholen vl können. Die Verfolger wechselten indeß. Schließlich konnten die Rauoer mit 'ibren abaetriebenen Vferden nicht mehr weiter; sie stahlen sich zwei neue ' und setzten ihre Flucht durch Joayo, . nach Utah hinunter und nach Nevada ' binübn fort stets verfolgt. Endlich Äurden sie einaebolt. und Schüsse aus Wlnchesteruch'sen beschlossen 'dieses Kavitel. Ein Localblatt meldete nachher darüber: Zwei Leichen, durch das Herz' geschossen, wurden am !eg: gesunden. Es steckte eine bedeutende Summe Gol- i deS in ihren ludern; offenbar war es nicht auf Raub aözesehcn-. Vom Inland e. NureineHutfabrikqabeS bor 100 Jahren in den Ver. Staaten. Dieselbe verfertigte sogenannte Dreispitzen". Postmeister Mike Bernhardt von St. 'Jacob, Jll., ist verschwunden. Ein Postamts-Jnsvector, der die Bücher untersuchte, hat ein Defielt von Z600 festgestellt. Frau Bernhardt wurde als Postmeisterin eingeschworen.. . In der Nahe von Henderson Springs in Servier County in Tennessee ist es zwischen Weißkappen und einer denselben feindlich gesinnten Organisation, welch: sich Bluebeards nennt, zu einem Kampfe gekommen, in welchem drei Manner, Lahan Latham, Lige Nelson und Kibbs, getödtet und ein Mann tödtlich verwundet wurden. Die kürzlich erschienenen amtlichen statistischen Berichte über den unerhört niedrigen Stand der Weizenpreise haben im Staate Washington das Interesse auf die Schweinezucht gelenkt. Die Farmer verfuttern ihren Weizen und erzielen dadurch große Heerden von gemästeten Schweinen. So befinden sich allein in Whitman County über 75.000 fette Schweine.' Endlich ist der LandschaftsArchitekt für den im Bau begriffenen Korso am Harlem River in New Fork von der' Park - Commission ernannt worden, aber erst nachdem es unter den Commissären zu einem Radau gekommen war. Frederick Law Olmstead, der. an der Auslegung des Central Parks in New Vork und später an der des Chicagoer Weltausstellungsplatzes mitgearbeitet hat und einen großen Ruf als Landschafts - Architekt genießt, ist der Mann, der' für den neuen Posten auserkoren wurde. . Die Pferde einer Kutsche, in welcher sich fünf junge Damen von Birmingham, Ala., befanden, scheuten auf einer Spazierfahrt und liefen davon; die Kutsche stieß mit einer anderen derart zusammen, daß beide in Trümmer, gingen und zwei Pferde todt auf dem Platze blieben. Vier von den Insassen, Frl. Baron, die Tochter des Staatssekretärs von Alabama, Frl. Lena Moore, Frl. - Sarah Townsend und Frl. ,Elizab:th Spalding, wurden schwer verletzt; die Letztgenannte wird wahrscheinlich sterben. . Die Lenkerin der Kutsche, Frl. Elmore, kam unversehrt davon. Karl Feigenbaum, der Mörder der Frau Julian Hoffman, wurde in der dritten Abtheilung der General-Assisen zu New Fork des Mordes im ersten Grade schuldig befunden und wird durch Recorder Smyth sein 'Todesurtheil empfangen. Wie seinerzeit berichtet, wurde Feigenbäum am 1. September d. I. unter der Beschuldigung verhafiet, seine Kosthauöwirthin. Frau Juliana Hoffman, mit einem Messer ermordet zu haben, um sie einer geringen Geldsumme, die Feigenbaum in ihrem Besitz wußte, zu berauben. Während Feigenbaum noch mit dem blutigen Messer an der Leiche stand, erwachte der in demselben Zimmer schlafende Sohn der Ermordeten und erkannte den fliehenden Mörder auf das Bestimmteste. Trotzdem hat Feigenbaum bis zumSchlusse des ProcesseS die That geleugnet. EineschrccklicheTra.-kZdie spielte sich in dem Gebäude der Lin-coln-Universität zu. Lincoln, Jll., ab, indem R. G. Schäfer einen College, den 18jährigen Vivian Church, erschoß. Der unglückliche - Zufall wurde durch den Versuch, inen Studenten in Schrecken zu jagen, veranlaßt. Studenten hatten Thüren und Fenster von Schäfers Zimmer zugenagelt und ihn auf solche Weise eingesperrt. Schäfer griff nach einem Revolver und mit den Worten: .Das wird sie erschrecken feuerte er einen Schuß durch das Fenster. Im Moment, als der 3uß losging, rannte Church vor daS Fenster, und die Kugel traf ihn in die Herzgegend. Schäfer wurde verhaftet, ' aber crcv --irr w rr am 'aucuu cuuuncn, so, an Vioroncia J Untersuchung ihn von jeder Verbrecher!schen Absicht freisprach. Er ist 25 Jahre alt und. kommt von Oatsville, Ind.' Church stammt von' Fairmont, Jll. ; " Im Pästeur-Jnstitut in New Fork .ist dieser Tage ein junger Farmer Namens Joseph Huschedcr aus Claiz County im südlichen Illinois an der Tollwuth gestorben. Der Mann war in seiner Heimath vor einiger Zeit von einem kleinen Hunde in die linke Han gebissen worden. Er ließ die unbedeutende . Wunde ' ausbrennen, sie heilte rasch und er hatte die Sacke

schon vergessen, als des zwel lü'ngen Pferden, die der Hund ebenfalls gebissen hatte, die Wasserscheu ausbrach. Nun ging Huscheder in Begleitung seines Schwagers Peter Klinger nach New Fork, wo er sich in dem Pasteur'schen Institut behandeln ließ. Vor wenigen Tagen kam bei einem Spaziergang im Central-Park die schreckliche Krankheit bei dem Unglücklichen zum Ausbruch. Er wurde in das Institut zurückgebracht und hatte furchtbare Qualen auszustehen, bis ihn der Tod erlöste. In Towson, dem Gerichtsorte von Baltimore County, das zwar an die Stadt Baltimore grenzt, aber ganz von ihr getrennt ist, entging kürzlich Herr Duncan, der Staatsanwal! von Baltimore County, mit knapper Noth einem Attentat.welches W.Worsdcll. der im Gerichte von Towson vorgeführt wurde, um sein Urtheil zu empfangen, auf ihn machte. Worsdell ist der Schandkerl, welcher vor fechs Monaten in der. Wohnung von Eduard Vonderheide in der Stadt Baltimore erschien und sagte, er suche ein.Mädchen, welches bei einem Manne in Valtimore County als Dienstmädchen eintreten könne. Frau Vonderheide sandte ihr 12 Jahre altes Töchterchen Pauline mit dem Manne, und dieser dergewaltigte das Kind in einem Gehölze in Baltimore County. . Als nun dieser Tage Worsdell in Towson zu 21 Iah-

ren Zuchthaus verurtheilt wurde, wandte er sich hlötzlich nach dem Staatsanwalt Duncan hin und warf nack diesem einen Backstein, den er in der Tasche getragen. Das Wurfgeschoß traf glücklicher Weise nur den Hut des Herrn Duncan. so daß derselbe unter den Sitz der Geschworenen rollte. Einer der Gerichtsbeamten faßte sofort Worsdell. sobald derselbe den Backstein geschleudert hatte. Mit Seelenruhe hob Duncan seinen Hut auf und sah dann zu, wie der zu 21 Jahren Zuchthaus verurtheilte Attentäter abgeführt wurde. Sehr schnell reinigt man Fenster.Spieael u. s. w. mit geschlemmter Kreide billig und gut. Die Kreide wird in einen sauberen Lappen gethan. ein kleines Bündel gemacht, in eine Schüssel gethan, naß die Scheibe damit überfahren und mit einem fauberen Lappen abgeputzt .,. Vom NnSlanve. I m Hotel zum weißen Schwan" in Budapest haben sich der Kohlenhändler Kapeller und dessen Geliebte Elisabeth Szende durch Revolverschüsse entleibt. Kapeller wurde todt aufgefunden, das Mädchen brachte man in sterbendem Zustande in'Z Spl tal. Allgemeines Aufsehen erregte in Zschopau daS vor nrngen Tagen erfolgte plötzliche Verschwinden des angesehenen Maschinenfabrikanten und Stadtverordneten Brand. Der selbe hatte sich zahlreicher Betrügereien und Wechselfalschungen schuldig gemacht und stand nahe vor dem Bankerott. Der Flüchtling wurde so energifch verfolgt, daß er noch in Bremen verhaftet wurde. In der Pfalz hat der neu: Wein bereits seinen Namen erhalten, und zwar heißt er Wei-Hai-Wei". nach dem aus dem chinesischjapanischen Kriege bekannten Seehafen. Der Neue" von 1371 hieß Turko". der von 1877 Schipka" (russisch-tür-klscher Krieg) und der von 1882 Arabia, nach Arabi - Pascha, dem türkischen General. Hoffentlich wird der Nächstjähre nicht Leist-, getauft weiden, weil erst gepeitscht werden müßte, wer ihn trinken soll. . Wegen rohe ster Mißhandlung zweier Schiffsjungen auf den See standen die Steuerleute des Schiffes Richard Rickmers" vor den Schranken des Schöffengerichts in. Gesstemünde. Die Jungen sind mit allen möglichen Geflenständen geprügelt und gestoßen worden. Einer von ihnen ist von dem Steuermann am Befanmast derart emporgezogen worden,, daß er nur noch mit den Fußspitzen daS Deck, berührte uNd beim Schlingern dieses Schiffes um den Mast herumflog. DaS (ÄrM setzte die Verhandlung in Bezug auf den inen Jungm auö, erkannte -aber wegen der Mißhandlung deS andern gegen die Angeklagten auf 9 bezw. 6 und ein halb Monate Gefängniß. An. der Neuen bürg er Grenze, am Ufer des Doubs, ereignete sich dieser Tage ein schrecklicher Zwei-' kämpf zwischen einem französischen Zollwächter und einem französischen Schmuggler. Der Schmuggler hatte bereits seinen Waarenballen auf französisches Gebiet gebracht und war wieder auf Schweizer Boden zurückgekehrt. In der Nacht fetzt: er über den Fluß auf französisches Gebiet, um fei Waare weiter zu schaffen. Ein.französischer Zollwächter überraschte ihn und forderte die sofortige Niederlegung der Waare. Der Schmuggler weigert sich, wird gefesselt, ein verzweifeltes Ringen hebt an im abschüssigen Engthal. Beide rücken dem steifen Absturz des Flußbettes immer näher, plötzlich kollern sie darüber hinaus, verschwinden in dem wilden Gewässer, tauchen wieder auf und stoßen verzweifelte Hilferufe aus. Die Hilfe kam vomSchweizer Ufer aus, aber zu spät. Die . zwei rüstigen jungen Männer konnten mittelst Haken nur als Leichen aus der kalten Fluth gezogen werden. ' ' B e s s e r, als m ä n e r v a tet hatte, ist die 'Einbürgerung deS Fasans m den sachsischen Waldungen gejungen. Nachdem vor etwa -20 Jahren der Besitzer des rauh und hoch gelegenen Rittergutes Schibach bei Schöneck, Herr v. Metzsch, mit erfolgreichen Ver suchen, eine wilde Fasanenzucht in seinen Waldungen anzulegen, vorangegangen war haben auch 7 königliche Forstbeamte sich mit ähnlichen Versuchen abgegeben und den Fasan imVogtland, in den höchsten Theilen des Erzgebirges und seit einigen Jahren auch auf den waldigen Höhen angesiedelt. Der Fasan kommt in den meisten Gegenden Deutschlands nict .vor und ist häufig nur. in der Provinz Schleslen.

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Rheumatismus, Rheumatismus,

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Nemalgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, in Böhmen dagegen ist' er ein sehr verbreitetes Wild. Er ist es dort geworden. seit man von der kunstlichen Fasanenzucht vor etwa 60 Jahren zur wilden Zucht übergegangen ist. Das neue Verfahren hat sich nicht nur weit weniger mühsam, sondern auch erheblich wohlfeiler erwiesen, da man sich auf Fütterung im Wmter beschranken kann.Dlese in Böhmen gemachten Erfckhrungen"hat man sich bei unö zunutze gemacht, während frühe? die Umständlichkeit de? Fasanenzucht von ih? zurückschreckte. Ein dreizehnjähriger Knabe NamenS Marius Millard, der seit einiger Zeit in der GlasfabrikMeSmer zu Lyons arbeitet, wurde von seinem Kameraden, dem 14 Jahre alten Charles Nutoux, erwürgt und seines Lohnes im Betrage von 35 Franken be. raubt. Der junge Mörder leugnete anfangs. Doch als ihm der Untersuchungrichte? den in seiner Behausung vorgefundenen Geldbeutel Millards zeigte, gestand er fein Verbrechen. Dr Dampfer Jakob Christensen aus Bergen wurde im englischen Fischersmack in den Grund gebohrt. Die Besatzung von acht Mann ist umgekommen. Der Zollaufseher Georg Böckmann lärmte in Oggersheim in angetrunkenen Zustande in der Wirthschaft deS Bürgermeisters . Jakob Schmitt. Als der Landwilth Peter Schmitt den Trunkenbold auö der Wirthschaft entfernen wollte, stießBLckmann ihm einen Dolch in den rechten Oberarm und in den linken Oberschenkel. Außerdem stach er dem sich in der Wirthschaft noch aushaltenden Arbeiter Georg Maggenheimev den Dolch so wuchtig in den Unterleib, daß dieWasfe im Körper stecken blieb. Schmitt ist.wenige Stuniden darauf gestorben, mäh rend Maggenheimer noch lebt, aber in größter Lebensgefahr schwebt. Böckmann wurde verhaftet. D ieZahlderGeistlichen. die im Deutschen Reiche berufen sind, für daS Seelenheil des Volkes zu sorgen, beträgt nach den statistischen Feststellungen nicht weniger als 20,250,wovon 15,050 der evangelischen und 15.200 der katholischen Confession anghören. ES amtiren evangeiische Geistliche: in Bayern und Wüttemberg 2000, in Pommern und Brandenburg (mit Berlin) 2000, in Westfalen, der Rheinprovmz und Hessen 1800, in der Provmz Sachsen 1700,in Hannover undSchleö-wig-Holstein 1500, in Braunschweig und den - sächsischen Fürstenthümern 1400, im Königreich Sachsen 1200, in Baden, Elsaß-Lothringen und , dem Großherzoqthum Hessen 1300, in Posen und Schlesien 1050, in Ost- und Westpreußen 650 und in den freien Hanfastädten 650. Die Geistlichkeit der katholischen Kirche vertheilt sich , in Deutschland' wie folgt: Bayern 5000. Westfalen und Rheinland 3750,Hessen. Elsaß-Lothringen 2000, Königreich Sachsen. .Württemberg., Baden 1550. Posen und 'Schlesizn 1550, sächsische Fürstentümer. Schleswig -.HolMn, '-)ansastä:.!e, Oldenburg 550. Ost- und Qestpreuc". 550, Brandenburg Pomnern und wachsen MO. Ein gräßlicher , Unglücks -f'll g:lchh auf' dem Walzwerk der s'irma Thyeffen in Co.- in Styrum. Mehrere Arbeiter hatten den Auftrag erhalten, für die elektrische Bahn in Essen bestimmte Röhren zu verladen, und mußten sich dazu eines Hebekrahns, bedienen. Plötzlich riß die Kette Kessel-. ben eine Rohre siel dem Arbeiter Heßierg aus den' Unterleib und zermalmte ihn zu eine: unkenntlichen Masse. I m D o r fe P la n t i ko w in Pommern verbrannte die herrschaftliche Schäferei mit tausend Schasen; mehrere mit dem Ernte-Ertrag gefüllte Scheunen, ein FamilienhauS . und . der Kirchthum des Dorfes fielen ebenfalls den Flammen zum Opfer. . Am Ei.se'nbah'nschalter des BahnhöfsBamberg verlangte jüngst eine Bäuerin eine einfache Fährkarte nach Hallstadt, der. nächsten Station, mit 'den Worten: A Bulletin nach Hallstadt; hinwartig fohrn, ham laaf'n." . 7 Umschreibung. . Frau : .Dein' Ueberzieher ist ganz voll Schmutz!" Mann: '.Er ist mir gestern Abend,- als ich vom Wirthshaus heimging, in den Straßengraben gefallen.Frau: Warum hast Du ihn denn nicht besser festgehalten?" Mann: .Weil ich ihn anhatte!- ' ' " ' Nüby'ö Vile Suppofltory wird garantier. ..für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 60 Ctö. die Box. Schicke zwei Ponmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, regikrirten Apotheker, Lancafier, Pa. Postkarten nickt beantwortete Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Ward Bröö., A. Kiefer & So. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. Meerscbaumvfeifen. lange deutsche Vfeifen, Cigärrenspitzen :e., bei Qm. Nucho, 1LS Oft Oashinzten Ctu ,

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'jr Rückeufchmerzem RückenschmerzeUch Rückeuschmerzen. Rückenschmerzen. Nückenschmerzen. Bedenken Sie, daß die Wiöconfon Central Bahn un bedingt das Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Lime zwischen Chicago, Muwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiö confin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin Dtruhit, mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine andere !ime im Nordweften, daß der Speue wagen seiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach sten Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS Marktbericht. Whoiesale.Pise. GrocerieS. Zucker: Hart tz5.16. . Guter gelder tz3.e6. KetvSbnl. selber 347. Kaffee: geröst. Banner, Lwn und Java xu. 7oc (tn öü Piv saaen) Capital 20)c .. Pilot 20c Takota 19c razil 18e Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14c Corinlhen kc Pflaumen 7c Aprikosen 16c Fruchte und Seüse. Zlepfel per Faß 51.75 Citror en per Kiste $4.25 Orangen per Kiste $7.60 Kraut ver Faß 8sc. Zwiebeln per Fab $1.25 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1 50 Kartoffeln per Faß $2 25 ' Süßkartoffeln per Faß $2 75 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr.Weizen pat. $4.00 Winter ertra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Tier und Geflügel. Butter, frische Countrv 10c. Eier, irisch, per Du,. 16c Leb. Geflügel: Hühner 6c per Pfund; Spring ChickenS 6c; Hähne 3c; Türkei? Hennen 6c; Enten 6c; Gänse $5,40 per Dutz. C. V. Snerts, Deutscher Zahn - Aizt No. gz Nord Pennsylvania Str. 9t !r txf kSsch geat. Dr. C. R. Schaefer, ZSrzt und Qhirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe VkorriS Str. vrechftunden: S-:Uhrvtrie,-4Uir achtttagl, 1- Uhr bend. eledbo . Dr. Buröhardt, Deutscher Arzt. Osstee und Wohnung: Sko. 382 Qüd Meridian Str. Offtee'Vtunde: 8111 9 Uhr Vorm.. 1 MI 8 Uhr ach. 7bU8Ntrbl,. Z,tagg-S Vormittag. 3cIeox 280. Dr. I. Wühler, Wohnung : 120 OK MeCarty Otraße. .Office: 77 il Market Straße. SvrechGrude ta der Wohnu.,g: 8 9 Uhr vorm.; , 8 Nir asm.; i Udr end. Sprechstunden ln der Offtee: 910 Uhr Vorm., uno 4 b Uar vcaajnt. xeicuiarn l48. Srechftde: Sonntag nr Lormtttagl. Dr. THEO. A. WAGNER hat seine Oiftre nach No. 04 Nord Delaware Str. verlest, und wird sich freuen seine Pattente und Freunde dort u empsanpen. Svreckstunden : lOUhrBsr.: 8 4Uhr Nachm.; Sonntag: 10 ftil Uhr Lorm. Telephon 843. - Dr. I. fc Ontelisse, Ikfchasttat Nch auksckliekltck mit wudirttle. Sillie nd mit eschlecht. und Urinrranktzetten. ' N,. 05 Cfl Market Crnxfte. Dfflct-Stanbtn : g d! 10 Uhr orot. 8 11 3 Uhr Nachm. Gotag a ?. tlt l 41. , . . vot (Zrtinmmi iiiynjTtff ; Eine permanente ttur !Ut hartnacklgken Faa ren ezn,rrhea nd 2 Qlcei, aar,titt tn von 3 d, 6 2aa; tetn er Veha?lug dtd,a. und d di a, t lade M,tlai et lne?mn, vt W HnMibA hrx fanbtl&l. f. Kcrrc &. fl 1 tk'achfolgr).potötr,Pasi. er, t taust oon aen iruaatft. .1 &'tf AN IDEAL FAMlLY MED4CINE For ladlcctt. KiUMtafM. )ladMkr, CÜpU.w. ltad llornpleil.. Ote ltPth, and aü diaordera oX tf fctomjbrtt. Uvvrand Boweia, RIPANS TABULES rt tatlj jet prompUy hvrtct diffeackm follow tbeiv oae Bold bTdraniaUoraentbTiiiail. Box ÄfaaU,?fe. Vckx (1 boxea), 2. ttr irr aimCT maarrmm BIHA.V CUEMIOAI. CO., HnrTwk.

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ndiana nbüns ist das einzige Blatt in Sndiana, totU iheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plntokrallt vertritt. Ms Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen käznpst sie unentdegt fit Freiheit .Necht auf allen Gebieten des Lebens.. Die VrbeU des Volkes ik die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken dir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringend Luft, statt zur niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eö als moralische Pflicht empsinde, Leser der 2diana lribüne in sei . Das reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden LeseKoffes. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, deö SonntagSblattö Je, beider zusammen 13 (TtS., per Woche 'oder ZI EtS. per Monat. Durch die Post, versandt kostet dal Tageblatt 03 das Sonntagtölstt 02 per Jahr, beide zusammen CG in Vorautbezahlung. mleKsnchM aller Art werben rasch und billig auögeführt. Eintrittskarten, Quittungen. (7onstiwtioneA, Rechnungen. GeschäftSkarten, O?i5öpse Jirknlare, Programme n. f. für Geschäftsleute und vereine werd geschmackvoll anßgeführt. SI-WW SLdiZR-liZ. Jali.

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