Indiana Tribüne, Volume 18, Number 56, Indianapolis, Marion County, 13 November 1894 — Page 1
o A jTs As .x0 A 00 Lesen Sie die Offerte der Tribüne" - für - Unsere Weltausstellung ! kesen Sie die Offerte der Tribüne" für Unsere Weltausstellung ! ss M M slx ' I r M r s w i iiii W v tby iy w V i j W VV Jahrgang 18 Office: No. 18 Süd Alabama Strasze No. 5G Indianapolis, Zndiana Dienstag,' öen 13. November 1894.
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Offizieller
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ßlerchants National Bank. Indianapolis, den S. Oktober 189. Aktiva. Kitl$tn . .? 640,535 72 Lneiaigte Staaten Bsndk.. ....... 50,000 (X Stadt Indianapolis, Narion und ander Sounty Send? e09,9V6 94 Baarmittel: Ju Bankn .."....1598 238.45 Bnm Der. Staaten Schatzamt 8,50000 ' Baar (G,ld 5236,000 00) 43616 27 ' : 51.043.254 72 Bond.PrSmien.. 12,00000 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln ic 17,000 00 $2,472,787 38 Passiva. Eingezahltes Kapital. I 800,000 V Ueberschutz'Jond und Gkfcnicm 119,694 75 RatwnalbanbNoten in Umlauf 223.750 0 Depositen 1,829,442 6.V $2.472,787 88 John P. Frenzel. Präsident. Otto N. Frenzel, assirer O. F. Frenzel. Assistent-Kasfirer.
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Bericht
Editorielles. Die vom Präsidenten ngieöfe Commission zur Untersuchung ttt Pullman und deö EisenbadnftreikS har einen langen Bericht erstattet. Die angeführten Thalsachen bringen nichte Neues und was die Empfehlungen bk. trifft, welche die Commission macht, so sind nicht der Rede werth. Indeß mir werden dieser Tage dieselten näher besprechen. ,, , Die "Voice", ein New Sorker Wochenblatt, sagt angesichts de Au. falleö der Wahlen, und des in letzter Zeit öfter vorgekommenen Wechsels der Machtstellung der Parteien sehr richtig: Welche von den beiden alten Parteien immer in Macht sein mag, daS Volk wünscht stets, eS hätte die andere." DaS ist ja leider wahr, aber daS Volk stellt sich damit ein sehr trauriges Zeugniß seiner Unfähigkeit auS, sich beider zu entledigen. m - Als vor zwei Jahren daS Volk einen demokratischen Präsidenten und nen demokratischen Congreh wählte, da wahr daS ein Wahrspruch deS Vol keS U .Gunsten deS Freihandels. So hieß eS wenigstens. Jetzt wird be hauptet, der Ausfall der letzten Wahl sei ein Wahrspruch zu Gunsten deS Schutzzolles. Nun möchten wir sehr gerne wissen, waS der wahre Wahrspruch ist, und ob daS Volk überhaupt weiß. waS eS will. Ja einer an eine Ossenbacher Zeitung gerichteten Zuschrift sinden wir folgende Stelle: An einem Morgen der vorigen Woche forderte Herr Lehrer Müller auS der 5. Klasse der Volksschule, da eS ziemlich kühl war, seine Schüler auf, Diejenigen, welche frieren, sollten sich stellen, worauf sich 22 Schüler stellten. Die Frage, ob sie Kaffee getrunken und etwas gegessen hätten. verneinten sämmtliche 22 Jungen, waS den Herrn Lehrer veranlaßte, jedem 3 Pfg. für ein BrSdchen zu geben. Nun Ifefnft man. 2 Scküler find in der r ' ' ' I 9(n. ..mV k.n(i. 44 X , M , K4M . tfYlUC UUU VUiUUtU Mm Vll V nossen hatten. Gestern Morgen bekam ein Schüler derselben Klasse eine Ohnmacht vor Hunger. Auch diesem gab der Herr Lehrer Müller wiederum 3 Pfg." Und wir leben am Ende deS neunzehnten Jahrhunderts l ' Hu Wenn Gerichte Entscheidungen abgeben, wie die, welche Richter WoodS in de? StraßenbahnAngelegenheit ab gab, dann braucht man sich keinen Augenblick darüber zu wundern, wenn daS Volk die Bundesgerichte als den rt d?r Monooole und Karuarationen V r t ansieht. Die Entscheidung deS Richter 20000 in einsaa, iqmaqoou. svir können dieS um so eher sagen. alS die n ? r m. r rr err Ansicht deS Bundesrichters Baker der - I . . . m. .TT1 . I . V lenigen des tchrers Wooos wiver - spcht, also der Beweis vorhanden ist. I . . . . . .n 'i ca& woyt eme anoere Nlilveioung I . ... - sm 0 mSalich war. Aber 0te ÄNNcht des RiöterS WoodS ist die maßgebende. r mmmt den früheren Rang ein und iZeine omperenz rir eine grogerr. un MZF.,., C,hnwn VV VVU) VklUflfc j u . b fr Vlt Wv..seit und Intelligenz auch nur gleichkommt, daS ist von keiner Bedeu ung. Die Ansichten deS Richter Laker!
stimmen ganz genau mit der von unS zur Zeit der Anhängigmachung deS Verfahrens ausgesprochenen Ansicht überein. Er sagt richtig, haß. die Schaffung der Korporation von Seiten
der Legislatur und die der Korporation von der Statt ertheüte Gerechtsame zwei ganz v5n einander unabhängige Dinge seien und- daß die Dauer der Ssisteuz der Korporation nichts gemein habe mit der Dauer eine? Kontrakts, den sie mit der Stadt macht. Soweit die Ansichten des Richters Baker gehen, so fordern kie unsere Achung heraus. Sie zeigen nicht nur RechtSkenntniß, sondern waS noch mehr sagen will, ehrlichen gesunden Menchenverftand. . Die Entscheidung deS Richters WoodS dagegen ist nur verständlich. nenn man, annimmt, daß er an die P üfung deS Falles mit der vorgefaßen Absicht ging, so zu entscheiden, wie er entschied. Man muß erstaun? über die Wortklauberei und den vollständigen Mangel an Logik. Wenn diese Entscheidung richtig ist, dann hat eine künstliche Person weit mehr Rechte, alS eine natürliche, denn kein Mensch wird mit einem Dokument geboren. saS ihm dauernde Existenz gewährt, so daß man nicht annehmen kann, daß man ein Geschäft mit dem Bewußtsein dauernder Ezistenz unternimmt. Die Entscheidung deS Richters Äoodö, wenn sie aufrecht erhalten wird, ;ernört daS SelbnvermaltungSrecht städtischer Semeinben, ein Recht, das überall alS einS der Bollwerke der Freiheil angesehen wird. Wenn diese Entscheidung richtig st, dann überlie fert sie städtische Gemeinden auf tnade und Ungnade den Eisenbahneorporatlonen. ES ftnd solche Entscheidungen, welche in dem Volke daS Gefühl erwecken, daß eS bei den Gerichten keinen Schutz gegen reiche Korporationen sindet, und daß letztere die ersteren beherrschen. ImhlNchrichen. Inland. Die Populisten im Senat. Washington, D. E., 12. Nov. Senator besser ist von KansaS hier eingetroffen. Bezüglich der Resultate der kürzlichen Wahl sagte er, daß die Populisten keinen Grund hätten, entmuthigt zu sein. WaS wir von Congreßvertretern verloren haben", führte er auS, haden wir durch Stimmen mehr wie wett gemacht. Die allgemein veröffentlichten Berichte sind geeignet, den'Glauben zu erwecken, daß wir in KansaS erhebliche Verluste erlitten hätten, daS ist aber nicht der Fall. 1890 hatten wir etwa 10 '.,000 Stimmen im Staat, 1892 etwa 112,000 und in der letzten Wahl von 120,000 bis 125,000, ange sichtS der Thatsache, daß etwa 20.000 unserer Stimmgeber den Staat in Folge der Dürre verlassen hatten. Wir haben allen Grund, für die Zukunft ermuthigt zu sein. ?m Lande im Allgemeinen werden die abgegebenen Stimmen, davon bin ich überzeugt, nicht weniger wie 2 Millionen betragen, oder etwa zwei Mal so viel wie vor zwei Jahren". ' AlS er gefragt wurde, ob Souvernör Tillman mit den Populisten Hand in Hand gehen gehen würde, wenn er in den Senat gewählt sei. antwortete Herr Pfeffer, daß er darüber keine AuS kunft geben könne. Ader, fügte er hinzu, die Zeit muß bald kommen, daß alle Demokra ten, die wie Tillman denken, sich offen mit der Papulistenpartei verbinden müssen. Die östlichen Demokraten sind in ihren Ansichten Republikaner und Demokra, en von der Tillman Zrby-Art können nicht 'lange in einer l Parteiorganisatlon mit denselben blei ben.
Der Senator lehnte ab. über blej.g.e. Die Sberiffs vonZ ttoun
' C. ..Ci:X. f : f . .1 . . u!U!q,i,iqe rganiianor, vr, en, 'nach dem 4. März zu sprechen. Er ; sagte, die Zeit sei noch zu weit ent - t A. ...... i.-- V- A .,ernl. oemere aoer, oap wenn ev st ereignen wurde, daß Die Populisten v . oi..ifxi. . 5i r. . v. .r . onr - j.l oen uv,qzag guoea, ne vie,e zaqi r Pl? P w , veilanoig uno welle ausuoen wuroen. Senator Stewart von Nevada war nicht so verschlossen wie Senator Peffer, als er über die Annahme sprach, daß gewisse populistische Senatorenden Republikanern in der Organisation des Senats helfen würden. Er sagte mit Smphase, daß so weit er in Be -
tracht käme, er mit keiner der alten Parteien in Verbindung treten würde. ES ist mir einerlei," führte er auS, welche der Goldparteien die Maschinerie deS Senats kontrollirt. ES ist
von keinem Vortheil für unS, ob wir mit den Republikanern oder mit den Demokraten verbunden sind Wir fra- - . . . i- , gen nichts nach den wenigen armseligen Aemtern, " die' unS verliehen 'werden und dürfen nicht unsere unabhängigen Interessen alS Partei denselben opfern. Ein Zug überfallen.. Springfield, Mo., 12. Nov. Bulletin : FriSco Zug No. 1 wurde heute Nacht 4 Meilen von Monett überfallen. St. LouiS, Mo., 12. Nov. Eine Spezialdepesche von Monett. Mo., an die Republik sagt: Der FriSco Passagierzug No. 1, hier um 3 Uhr fällig, wurde heute 4 Meilen von. Monett, Mo., von 2 maSkirten Männern.überfallen. Der Ezprebmagen wurde beraubt, die Summe konnte nicht.in Er fahrung gebracht werden, doch wird dieselbe nur einige Hundert Dollars beragen. In Vernon bestiegen die Räuber den Postwagen und schlichen ttck dann auf die Locomotive.'. ,Mit vor.' gehaltenem Revolver befahlen sie dem Führer an einem bestimmten Platze Halt zu machen und zwangen ihn, n zum Expreßmugen zu geleiten Sie klopften zuerst an den Postwagen und naä,oem sie ihren Irrthum elnaes. hen hatten, gingen sie ;um Erpebwagen Der Agent wußte nun woran er rrar und drohte zu schießen, der Locomolivfüdrer wurde jedoch vorgeschoben un mußte der Agent deshalb von der Ver theidigung abstehen. Nachd.m tv kleineSchrank gründlich geplanten war, forderten dir Räuber den Agenten auf, den großen zu öffnen. AIS er ihnen eikläate, daß eS ihm nicht möglich sei, drohten sie den Wagen mi' Dynamit in die Luft zu sprengen." Sie standen jedoch davon ab und mit ihrer Beute beladen schlugen sie sich westlich in die Büsche. Der eine der Räuber war groß, der andere klein; sie hatten weiße Taschentücher, welche mit Löchern für die Augen versehen waren, vordaö Gesicht gebunden. Die Passagiere blieben belästigt. Freche Bankräuber. Salina, KS , 12. Nov. Drei maSkirte Räuber beraubten heute bei Hellem Tage die Bank in Sylvan Grove, KS., einem Städtchen ungefähr 40 Meilen westlich von hier. Auf feurigen Rossen galloppirten sie durch die Stadt und zogen Jedermanns Aufmerkkamkeit auf sich. Vor dem Bank gebSude machten sie Halt, einer hielt die Pferde, die zwei anderen begaben sich in die Bank. Dem Eafsirer wurde befohlen, alleS Geld auszuliefern. Die auf ihn gerichteten Revolver gaben dem Befehle Rachdruck. Sin paar Minu ten später saßen die drei wieder zu Pferde und jagten durch die Hauptftraße. Sobald die Räuber daS Lokal verlassen hatten, stürzte der Kassire?, mit einer Büchse bewaffnet, hinaus und feuerte auf die Räuber.' Die Kugel drang einem der Räuber in den Rücken und obgleich schwer verwundet, jagte er noch eine viertel Meile weiter. Dann siel er zu Boden. Sobald seine Gefährten dieses gewahr wurden, kehrten sie . um, feuerten - mehrere Schüsse auf ihn ab und galoppirten dann weiter. Als die Verfolger den Platz erreichten, war der Mann eine Leiche. - ES wurde nichts gefunden, waS eine Aufklärung über die Person deS Räubers hätte geben können.' ES wird angenommen, daß die drei zu der Eook Bande gehört baden und nachdem sie von den Gefährten getrennt und auS dem Indianer Territorium getrieben waren, den Versuch machten, den Westen zu erreichen. Die Bank hat eine Belohnung von je $200 für jeden der Räuber, todt oder lebendig, ': ' 1 1 lies haben eine Posse orgmsirt und ch ,ur Verkolauna der and.t,n auk. ! Wie hoch sich der Raüb bew lauft, konnte nicht in Ertahruna aebracht werden da die Anoest,0ten ei " strenaeS Stillschveiaen beobachten 1 ' Ein Millionen Feuer. New Orleans, La., 12 Nov. Die Baumwollenwerfte der Tesas. und Pse sie Eisenbahn auf der anderen Seite deS Flusses singen heute Abend um 6 Uhr Feuer. Die ganze Werfte und , ungefähr 25 26,000 Ballen Baum
wolle, außerdem 40 big 50 Waggons, ebenfalls mit Baumvolle beladen, wurden ein Raub der Flammen. Der Verlust wird sich auf eine Mill. Doll. belaufen. Ueber daS Entsteh: deS FeuerS herrscht ein Dunkel.
A r b e i t e r w i r r e n beendet. Stjfy Orleans, 13. Nov. Dem Anscheine nach sind die Wirren hier beendet. Herr SaunderS, der Agent der West Zndia Steamship-Linie, hat auf drei Dampfern Farbige angestellt. Die Levee ist noch immer von Polizei bewacht, um die Farbigen zu beschützen. Der EinhaltSbefehl der West Zndia und Pacific Steamship Co. gegen die ScrewmenS Benevolent Association und Andere, wurde heute in dem Ver. Staaten - Bezirksgerichte aufgerufen, auf Verlangen der Verklagten jedoch blS Zum nächsten Samstag verschoben. ... , I Ein Zubelfek. C le die lau d, 12. Novbr. Der Cleoeland Gesangverein feiert heute sein 40jährigeS Stiftungsfest.' Am 1. Oktober 1354 kamen etwa 35 Sänger, im Saal deö Hotel de l'Europe an der St. Elair Str. zusammen und gründeten nach längerer Debatte de l'Eleoe!and (Jesangverein." Am 20. Oktober 1879 feierte der V.'ksin .sein 25jähriges StiftunSfrst m t. einem großartigen Konzert, der de n. unter Leitung deS Dirigenten E t&l Möller. . Max Bruch'S Fritjof. S'ge" gesungen wurde und eathufia ftiichen Beifall errang Der Eleoeland Gesangverein hat seit 'einem Bksteden an samtlich:a Äl iqerfesten des Nordamrlkanischen SanVerbundes Theil genommen, mit AuSnähme. von dem in Louieoille. - Bei mehr , als einem derselben hat er sich siegreiche Lorbeeren errungen. . Die Dirigenten, unter denen er gesungen, sind Abel, Bolatka, Queckenfeld, Georgi, Nuß, Waldemar Malmene, Karl Pallat. Müller. Neuhof, Franz 3c. ArenS und Emil Ring. . . M .freute fich. TexaS d emokratiisch. ,D o I läS, Ter., 13. Nov. Die Wahlberichte auS fast allen Distrikten sind .eingelaufen und daS Ergebniß derselben ist folgendes : Für Kongreß : L.Distrikt, Hutchefon, D.; 2. Cooper, D.z 3. Foakum, D.; 4. Culbertson, D.; 6. Bailey, D.z 6. Abbott, D.; 7. Pendleton, D.; S. Bell, D.;S. Sayer, D.; 10. Crowley, D.z 11. Crain, D.; 12. Rooman, Rep.; 13. Cockrell, D. Der Bericht der BundesStreikcommission. .Chicago, 12. Nov. Die Bun-deö-Commission, welcher die Untersuchung- über den jüngsten großen Elsenbahn-Streik oblag, welcher die Folge der Streitigkeiten zwischen der Pullman Palaee Ear Company . war, hat heute ihren Bericht veröffentlicht. Er ist vom BundeS-ArbeitScommis-sär Carroll D. Wright, Zohn D. Kernan auS New Ssrk und Nicholak B. Worthington auS Illinois unterzeichnet, an den Präsidenten Cleveland gerichtet und enthält Theile, welche allgemeines Aufsehen erregen werden. Namentlich gilt dieS von dem Theil der Darstellung der Sachlage, welcher die vielbesprochene General Managers Association" bespricht, jener Organisation hoher. Elsenbahnbeamten, welche die Niederlage der American Railway Union herbeiführte. Auch die BerHaltnisse bei der Pullman Company, ihr Verhalten den Arbeitern gegenüber und ihr schonungsloses Borgehen in der Herabsetzung der Löhne in Zeiten geschäftlichen Rückganges erden einer keineswegs schmeichelhaften Kritik un terzogen. . ,, Blattern in New Sork. .New gort. 13. Nov. Dreizefcn Fälle von Blattern wurden heute in der Gegend der westlichen 39. Okraxt entdeckt. Die Ansteckung ist auf einen ga 1 zurückzuführen, welcher vor Kurze n im Hause 439 in der westlichen 39. Straße konstatirt wurde. Der Stapellauf der St. LouiS." Philadelphia, 12. Nov. Kurz nach 1 Uhr lies heute der prachtvolle Dampfer der American Line, St. Louiö," in dem Cramp'schen SchiffSbauhof in Gegenwart von 50.000 Personea glücklich vom Stapel, grau CllveU, die yattin deS Präsidenten,
zerschmetterte die übliche Flasche Champagner am Stern deö majestätischen Schiffes uud sprach gleichzeitig die Worte : Ich taufe Dich St. LouiS."
Ausland. Erlaß an dieFinländer. HelsingforS, Finland, 12. Nov. Die folgende Depesche an die Finländer wird veröffentlicht : Lidadia, 6. Nov. , Da wir durch die Gnad GotteS zum Großherzog von Finland geworden sind, so wünschen Wir die Grundgesetze deS Landes, ebenso alle Rechte und Privilegien der Bürger aufrecht zu erhalten, in derselben Weise, wie sie sie bisher genossen haben. Wir versprechen alle diese Privilegien den Bürgern, in Gemäßheit mit der Constitutiön deö LandeS. Moskau. 12 Nov. Der Zug mit der .kaiserlichen Leiche verließ heute Mittag die Stadt und wi,d die 400 Meilen bis Petersburg ohne Unterbrechung zurücklegen. Der Zg war genau so arrangirt, wieder, welcher Sebastopel verließ. Die Politik Rußlands. St. Peteröbug, 12. Nov. Am I tzten Freitag hat der Minister deS Aerißeren, Herr von lerk, ein Eirkular an die Vertreter Rußlands im Auslande gerichtet, worin versichert wirb, Kaiser Nlkolous sei fest entschlössen,. in die Fubtapfen seines Vaters zu treten, und seine ginze Kraft der inneren Wohlfahrt seines Volkes zuzuwenden, sowie nie von der friedlichen. lchalkn und testen Politik obzuwelchen, welche bisher soviel zur ErHaltung des allgemeinen Friedens beig tragen dabe. Rußland wird, wie das Cirkular sagt, seine freudlichen BeZiehungen allen Mächten gegenüber aufrecht erhalt? und Achtung vor dem Gesetz und der Ordnung alS die sicherst.' Garantie der Ruhe des Staates betrachten. Schiffs. Nachrichten. Angekommen in : New Jork: Augusta Victoria" von Genua; Vandersee" von Rotterdam. Sout hampton: Elbe" von New Lork. m General-Agentur. Feuer-Verficherug, Collektion von Miethe, Geld an- und auSzuleihen. Schisssscheine. Reisepässe, Vollmachten und ErbschastSerhebungen. A. M e tz g e r GrundeigenthumSAgentur. Ergründet 1868. Wer ist der Mörder? Vor einigen Monaten wurde Herr Zohn H. JoneS, der in 73 Süd Delawäre Str. ein Mehl- und Futtergeschüft betreibt, in dem hinter seinem Wohnhause, 62 Lexington Avenue, sich befindlichen Stall überfallen und beraubt. Er war eines Abends nach dem Stall gegangen um die Pferde zu füttern und die Familie fand ihn einige Stunden später in bewußtlosem Zustände. - Man fand später einen mit Bleistücken gefüllten Sack, mit dem er niedergeschlagen worden war. Eine beträchtliche Geldsumme, welche er bei sich trug wir ihm abgenommen worden. Als er wieder zu sich kam siel sein Verdacht auf zwei Männer, welche wußten, daß er die Geldsumme ber sich trug. Die Geheimpolizei wurde berachrich tigt. aber der Fäll war eine zu harte Ruß für sie z i knacken. Der Schlag entwickelte eine Kra kheit bei Herrn JoneS, welcher er gestern erlag. Er war 44 Jahre alt und ein hervorragendes Mitglied der Ehrenritter. ,. m ,, m . Richte Dich auf" ist eine hämische Ermahnug an Diejenigen, die ganz herunter sind, ohne Appetit und entmuthigt. Aber die Art, in welcher Hod'S Snrsaparilla den schwachen Körper aufbaut und guten Appetit giebt, ist wunderbar Bestes Familien-Katarrhmittel: H o o d'S P i l l e n. Der neue County Clerk Billy" Feßler wird übermorgen, also Donnerstag, sein Amt antreten. Clerk Wilson läßt sein Privateigentbum, Schreibtisch und Bücher, schon auS den heiligen Hallen tragen und nach Hause schaffen Sie transit gloria rnundi.
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