Indiana Tribüne, Volume 18, Number 55, Indianapolis, Marion County, 12 November 1894 — Page 2
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"l'JLh JndZana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntag?. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntazS.Tribüne' 8 Cents per Woche. Beide zusammen 13 Cents oder 65 Cents per rkonat. Per Post außerhalb der Etadt zugeschickt in Vorausbezahlung 15 per Jahr. fftci 1 Süd Alabama Stratze. Indianapolis, Ind., 11 November '94 j?le Vluflöfung derLlrvelter.Verelne inJta.ien. ' An demselben Tage, an welchem die italienischen: Zeitungen die Eröffnung des Congreffes der socialdemokratischen Partei Deutschlands in Frankfurt am Main meldeten, erfolgte auf Anordnung der italienischen Regierung die Auflösung der dortigen Schwesterparäei, sowie der republikanischer? Arbeiterverewe. In Mailand, wo der Sitz des Exnutiv.Comites der Partei ist Md 55 Zweigdereine bestehen, traten, ro!e von dort geschrieben wird, die Vor Bereitungen sür diese Staatsaction seit mehreren Tagen getroffen; aus Vene dig, Bologna, Florenz und Rom wa ren Verstärkungen der Polizei herbeigezogen worden. Früh um 5 Uhr setzten sich gleichzeitig mehrere hundert Polizisten und Carabinieri nach allen Richtungen der Stadt in Bewegung. Bei der Arbeiterbörse in Via Crocefisso No. 15 erschienen etwa 60 Polizisten und Carabinieri, besetzten sammtliche Vereins lokale und beschlagnahmten alle vorgefundenen Vereinsbücher, Bibliotheken, Gelder. Fahnen, Embleme etc. der der socialistischen Arbeiterpartei angehörenden Vereine. Da hierzu fast sämmtliche der Arbeiterbörse angeKörenden Vereine zählen, so ist die Thätigkeit der Arbeiterbörse so gut wie lahm gelegt. Gleichzeitig erfolgte in anderen Stadttheilen die Auflösung einer großen Zahl weiterer der Arbeiterpar'tei angehörenden Vereine. Viele derselben bestaMn seit einer Reihe von Iahren, oder sind' Consum- und Pro-ductio-Genoffenschaften mit zum Theil beträchtlichen Umsätzen, Kranken- und Unl:rstützungs-Kaiien, von denen nicht ic;nbe sich um die Arbeiterklasse, sei zl. wie das Mailänder Arbeiterconsüht, der Bauhandwerkerverein etc. durch die Errichtung großartiger Elementarund Gewerbeschulen, sei es durck and:re Einrichtungen socialem Fürsorge Verdienste erworben haben, welche selbst von der Jury der ""nw'ärtig in Mailand ihrem Ende entgegen geh:nden Vereinigten Ausstellung durch zahlreiche Prämiirungen anerkannt worden sind. Die Bestürzung über das Vorgehen der Regierung ist besonders in den nicht socialistischen Kreisen sehr c;roß. Mailand ist durch und durch oppositionell, aber selbst viele der großten Freunde der Regierung schütteln bedenklich die Köpfe und fragen: Wohin soll das führen? Sind denn die wirthschaftlichen, sinanciellen und socialen Verhältnisse Italiens nicht vielmehr der Art, daß sie auf das Dringendste von einem solchen, einer socialen Versöhnungspolitik diametral entgeMistehenden Vorgehen abrathen sollten? Der Präfect von Mailand motivirte sein Decret durch Berufung auf den Art. 5 des, gleich nach dem Dolchstoße Easerio's gegen die Anarchisten geschaffenen Ausnahmegesetzes vom 19. Juli dieses Jahres, welcher lautet: Vereine und Versammlungen, welche den gewaltsamen Umsturz der socialen Ordnung zum Gegenstande haben, sind verboten." Das ist klar gesprochen, und sollte eine zweifelhafte Auslegung als absolut ausgeschlossen erscheinen lassen. Zum Ueberfluß sind aber noch die Erklärungen des Mirnsterprasiden ten Erispi da. welcher bei der Verathung dieser Paragraphen ängstlichen Abgeordneten gegenüber, welche die Be fürchtung aussprachen, daß der Para graph von übereifrigen Polizisten miß braucht und gegen die Socialisten an gewendet werden könnte, sich energisch verwahrte, und klar und oundia erklärte, der Artikel könne und solle nur Anarchisten treffen. Die Socialisten waren jedoch, obgleich im Unaewissen über den Tag, an welchem das Unwe! ter über sie hereinbrechen sollte, seit Monaten völlig klar über die Unabwendbarkelt desselben. . Es haben des halb auch, soviel bis jetzt bekannt geworden, die vorgenommenen Haussuchungen wohl ganz Wagenladungen Drucksachen, Fahnen etc., aber keine Mitgliederlisten und besonders kein Geld zu Tage gefördert, obwohl einzehre Vereine, wie die Maurercoopera tivaenossenschaft, die italienische Föde ration der Eisenbahnbeamten, welche 43.000 Mitglieder zählt, über Hunderttausende Lire Vereinsvermögen verfügen. Außer in ben, in der ganzen Stadt zerstreuten Localen der 55 aus gelösten Vereine fanden auch Haussuazungen statt in den Privatwohnungen von 84 Vorstandsmitgliedern dieser AW t C I F-M- ? mntmt und anoeren oeiannien Socia listen. So wurden die Wohnungen des Dr. Suocchi-Viani, langjähriger Redakteur der Handelszettung Sole , des Advokaten Philipps Turatl. Her ausgebe? der socialwissenschaftlichen Zeitschrift La critica sociale", des In genieurs De Franceschi und vieler Anderer durchsucht, und viele Schriftstücke mit Beschlag belegt. Im Locale des seit 30 Jahren bestehenden, früher re publikanischen, jetzt socialistischen Ardeiterconsulats, wurde auch das. gesammte Material der Rekurse der letzt hin aus den Wahllisten qerenen 2500 bolitischenWähler beschlagnabmt. Die socialistische Partei Juliens will sich nun die Organisation der socialdemokratischen Partei rn Deutschland wäbrenv der Ausnahmegesetze zum Vorbild nehmen und hat bereits vor Monaten ein e vollständige nach dem Wobnsl geordnete Wahlerliste rnGi cherheit gebracht, auf welche sich die künftige Districtorganisation stützen s'.ll. Selbstverständlich ist die neueste Maßregel nicht nur für die socialistische .Partei allein von einschneidendster
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Bedeutung. Das gesammte politische Parteileben wird ihre Folgen spüren. Nachdem die Socialdemokratie ihren anarchistischen Anfängen entwachsen war, hatte sie sich zu einer ernsten, mit Vewuktsein ihrer Verantwortung ban-
delnden. volitischen Partei entwickelt. welche besonders die Arbeltermajftn der norditalienischen Jndustriebezirke für sich gewonnen hat. Selbstverständlich wird die Bethätigung der Partei von nun an eine von der bisherigen durchaus verschiedene sein müssen, sehr zum Schaden des politischen Lebens in Italien überhaupt. So hatte, um nur Eines zu erwähnen, die Arbeiterbörse, angeregt durch den kürzlich stattgefundenen internationalen Congreß für Arbeiterunfälle, ihre Mitalieder eingeladen, Delegirte zu ernennen, zur Berathung eines dem Parlamente vorzulegenden Entwurfes für ein Arbeiterunfallgesetz. Nunmehr ist an ein Weiterstudiren dieser und ähnlicher Arbeiterangelegenheiten seitens der Arbeiter selbst, nachdem ihre Organisation zerstört worden ist,, nicht mehr zu denken. Tke falsche Erzherzogin. l?r,berzoain Katbatine von Oeüer-reich-Este w.!rd geaMvärtig von de? Berliner Criminalpolizei gesucht. Vo? einiger Jett erregte 'in der yauplilaor des deutschen Reiches eine junge, auffallend bübscke Dame, die unter dem Namen einer Baronm', Rigano auftrat und großen -Aufwand' trieb, allgemeine Aufmerksamkeit..' Sie wurde viel umr . t l r f r t Y I f . t lazwarm? uno-uey na? uoerau oa jegcn, wo sich die elegante Welt Berlins ver9 rfl M 5 ' I L. lammeu. .Jyr eipann geyorle-zu oen clescbmackvollsten. die- an dem lekten Blumenkorso im Westenv töeilgenommen haven. alo daraus yiey es, vie Baronin Rigano sei aus Berlin verschwunden und habe unbezahlte Rechnungen hinterlassen. In dem benachvarten Eberswalde tauchte sie wieder rafr erregte auch dort Aufsehen und Verdacht, jedoch ließ sich nichts gegen sie vorbringen, das ein Einschreiten der Behörde gerechtfertigt hätte.' .Alle Forderungen Berliner Lieferanten waren beglichen. Jetzt ist die Baronin aus Eberswalde spurlos 'verschwunden und es hat sich herausgestellt, daß sie eine der gefährlichsten Hochstaplennnen ist, die jemals in Berlin ihr Wesen getrieben, haben. Nur für die große Welt war sie die Baronin Rigano, für den kleineren Kreis Derer, die sie ihres besonderen Vertrauens würdig hielt, war sie die. Erzherzogin Katharine von Oesterreich-Este. die in den nässten Tagen majorenn würde, sich in Berlin rncognito aushalte und ver ihrer Volljährigke!t in den Besitz des ihr von ihrer Mutter hinterlassenen Vermögens gelangen würde, das eine Million Mark betrage und von den Konigen von Sachsen und Rumänien sür sie verwaltet werde. So groß war die Gewandthen und Sicherheit der Person und so bedeutend die unbeareifliche Vertrauensseligkeit der anaesebenen Personllchkeiten.d enen sie diese Eröffnungen machte.d aß die Betreffenden es gar. nicht für nothwendig erachtet haben.' sich über die anaeblicke Erzberzogin zu erkundigen. Mit drei Herren 1 t i rr s c. W , gai .Bit inicreianie remoe gielcyzellkg VerhaUnme angeknüpft, die sich aber auf erlaubten Umgang .beschränkt zu haben scheinen. In einem Fall kam es sogar zu einer Verlobung und die erzherzogliche Braut hat sich auch mit ibten zukünft'gen Schw'eg:reltern zusam men pyotographlren lassen. Ein Bild von ihr, das eine , ausfallend hübsche Brünette mit feingeschnittenen Zügen in fescher Toilette zeigt, träat in sch'oner, beinahe männlicher Handschrift den angeblichen Namenszug des viel gewandten Originals .Katharine.Erz Herzogin von Oesterreich-Este". ?lbren Auserwählten kam der Umgang mit Di sehr theuer zu ftehen. Der Vater des Einen hat für die erzherzoaliche Braut 150.000 Mark Schulden bezahlen müssen, die sie bei Lieferanten aller Art gemacht hatte. - Es scheint, daß von den Berliner Geschäftsleuten, die für ste Lieferungen übernommen haben, alle befriedigt worden sind, jedenfalls sind bei der Criminalpolizei, nachdem die Schwindlerin verschwunden war, keine Strafanzeigen gegen sie eingegangen. Die Volizei bat aber aus Grund der ihr zugegangenen Meldungen Gelegenheit genommen, sich naher mit der angeblichen Erzherzogin zu befassen, und in Erfahrung gebracht, dak sie identisch ist mit einer gewissen Anna uvverstein, alias Rüdiger, die am 19. Juli 186 7 zu Stettin boren worden ist. Ueber ihr Vorleben istnicbt viel bekannt. Einige wollen wissen, daß sie m pecialltaten-Theatern unter dem Namen Tacianu aufgetreten ist. Ueber ihren Verbleib fehlen alle Angaben. Da der Rentier, der, die 150.000 Ttait für die Schulden der Schwindlerin bezahlt hat, erklärte, daß er diese hohen Ausgaben nicht gemacht hätte. wenn er nicht davon überzeugt gewesen i . v.-c v:. rn iirv wäre, vg oiz erwoie lyaljacoiicy eine österreichische Erzherzogin sei, ist gegen die Schwindlerin behördllÄerseits ein Strafverfahren eingeleitet, und ein Steckbrief gegen sie erlassen worden. Nückgang der Treffsicherheit. Bei den unzähligen militärischen versuchen, welche in den letzten zehn Jahren Mit neuen Schleßwerkzeugen unter gewaltigem Pulververbrauch ge macht wurden und mehr oder weniger glänzend verliefen, und bei der vlelsn tigcn Ausbildung der Heeres- und Flottenmannschaftm hirnn sollte man lneinen, es müßte im Ernstfalle eine bedeutende Schußsicherhelt erzielt wer den. Dem ist jedoch nach dem Urtheil von C j. tt" C c e v Va!Hoerianoigen uno nacy oer auge cnem zugänglichen Erfahrung kemes Oegs so. Es hat dielmehr den An schein, daß die Treffsicherheit im beere und noch mehr m der Manne im Allgemeinen bedeutend abgenommen hat und noch immer mehr abnimmt. Vor wenigen Jahren hat man, nach cerlakllcden, Daten über die SchießÜbungen auf der See berechnet, daß durcMnitttich. ein schwejreS GefaM
2cal'aogeseuert werden inüBs "TO is ein einziges Mal , einen wirklichen Treffer hat . Die altmodischen Mörser standen in dem Rufe, daß im Durchschnitt durch die Entladung so vielen chießmaterials, wie es dem Gewicht
ies Schießwerkzeuges gleichkam, ein Rann getodtet werde. In den letzten s0 oder 12 Jahren brauchte man für senfelben Zweck z. V. bei Geschützen, reiche 12 Tonnen wiegen, mindestens 6 Tonnen Schießmaterial. . Aehnliches laßt sich bezüglich der kleineren Schußwaffen fagen; ja hier ist der Unterschied noch bedeutender. Man hat interessante statistische Verzleiche zwischen den modernen gezogexen Feuergewehren und den Musketen m alten Zelt in dieser Hinsicht aufgeellt. Die Letzteren so wird von j. " . n . r r?jt l ftacginanncrn wemgiiens verjicyeri - rtSIln VMttrfifJfirjtlfTtA ?n TDrtnn viviin vuiuvnikiu viiivi jAw.. jach Abfeuerung so vieler Bleikugeln, pie dem eigenen Gewicht desselben enttvYsrrfrt sTVrtAn TVntr?f S3 fiMt v iuuyn iVUVVil VllVIttt VWr jiqe gezogene Gewehr in 'den Händen Ml durchschnittlichen Soldaten., eine !ödtung ern, nachte? Abfeuerung deS zoppelten Gewichts eines Mannes in Llei. 5s scheint also, daß bei diesen, wie t vielen anderen militärischen und dnstigen Neuerungen mechanischer Art, ,ie Verbesserungen an den Werkzeugen Ion einem gewissen Rückgang natürli her persönlicher Fertigkeit und Präciron begleitet sind. Denkbar ist eS freilich. daß, wenn etwa die betreffenden nilitärischen Erfindungen eine Weile illlstehen, ihre Anwendung daher sich r'ährend dem gleichbleibt, auch die perÄnliche Geschicklichkeit und Genauigkeit ich wieder steigern würden. Wahr peinlich aber wird das falkenhelleöchützenauge und die tellssichere SchliAnhand immer seltener. Verfälschung von Lebenöttttttln. Gesetze, die in einzelnen Staaten der Union gegen die Verfälschung von Nahrungsmitteln. Gewürzen. ,Getränken etc., erlassen wurden, haben bis jetzt wenig Nutzen gestiftet, außer daß durch vcrgenommene Untersuchungen dem Publikum die Augen geöffnet wurden. welchen Mischmasch von Surrogaten es anstatt der angekündigten Zechten Waaren" mit seinem guten Gelde bezahlen und, oft zum Schaden seiner Gesundheit, consumiren muß. Auf dem Gebiete der gemahlenen Gewürze ist der Schwindel besonders verbreitet, eine fleißige Hausfrau kann sich jedoch bor dem diesbezüglichen Betrüge schützen, wenn sie die Gewürze nicht im gemahlenen Zustande kauft, sondern im unzerklelnerten. Mit fleißiger Benutzung 'des Mörsers kann sie dann das echte Product serviren, und wir zweifeln nicht, daß viele Frauen den Rath befolgen werden, wenn sie die unten beschriebenen Fälschungen lesen. Auch gegen Benutzung der Kaffee-Surrogate muß gewarnt werden, desgleichen gegen Zruchtsafte, die ja auch am häuslichen Herd m unverfälschtem Zustande zu bereitet werden können. Schlimmer steht eö um Genußmittel wie Ahorn - Syrup, Kandis, Syrup, Senf, Olivenöl, Essig, Crder, Wein, Weinstein, Honig, Chocolade und Malzextract; sowie um Arzneimittel, wie Chlnm, Leberthran und Pepsin. Diese Artikel können für den Famihttt gebrauch nicht im Hause zubereitet wer den. und man ist in dieser Beziehung der betrügerischen Handlungsweise der Fabrikanten auf Gnade und Ungnade ergeben. In welcher Weise der Betrug geübt wird, mag eine kleine .Blumen lese von Analysen zeigen, die von den bezüglichen BeHorden des Staates Oyio vorgenommen wurden: Gemahlener Zlmmet: wird Herge stellt aus Stärke, Mehl,. Crackers und Rinde, vermischt mit etwas Cassia. Gemahlene Nelken: Weizenmehl, ge mahlene Schalen und Nelkenstengel. Kaffeemehl: Weizenkleie, Cichorie, Erbsen. Brot, Roggen, Speckstein,Oker, Graphit und Kupfer. Ingwer: Reismehl, Reisschalen und Kurkumawurzel. - Fruchtsäfte: Glucose. Salicylsäure, Zucker, Stärke. Kleister und künstliche Farbe; zedoch keinerlei Frucht. Kandissyrup: Glucose, gefärbt mit Syrup. Senf: Weizenmehl und Kurkuma Wurzel; jedoch kein Senf. Olivenöl: Hundert Procent Baum wollsamen - Oel. Gemahlener Pfeffer: Geröstete Ko kosnuß - Schalen, Reis, Kurkumawurzel, Brot, Kleie und Buchweizenmehl. Essig: Essigsäure und Karamel. Cider: Weinsteinsäure, Salicyl säure und Farbe. Wem: Weinsteinsäure, Salicylsäure, Glucose und Borsaure. Pepsin: Salz, Annato und Lab. Leberthran: Baumwollsamen - Oel, Jod, Glycerin und Thran; jedoch kein Leberthran. Chinin: Zucker, weißer Thon und Schwefelsaure. Honig: Wasser,. Zucker und Dextrin Ehocolade: Rohrzucker, Kokosbutter und Maisstärke. Malzeztract: mit Rohrzucker versüße tes Bier. Kaffee-Essenz: Kokosschalen, MaiZ mehl und Cichorie. - Aehnlich wird es sich auch mit ande ren Genuß- und Nahrungsmitteln ver halten, von den Verfälschungen der vutter, Milch und gegohrenen Ge tränke ganz abgesehen. Von allen Staaten der Union ist ae genwärtig Ohio der einzige, welcher Anstrengungen macht, die gegen Ver falschung von Lebens- und Genunmit teln erlassenen Gesetze in größerem rm r . c - v. . , caize onrcyzuruyren. In oen vorn P . W mm gen größeren ememwei.en slno .m letzterer Zeit zahlreiche Verhaftungen vorgenommen worden, die sich jedoch leider nur aus die Zwischenhändler erstrecken, da man den Fabrikanten, die zum größeren Theile rn anderen Staa ten wohnen, nicht beikommen kann. Und daran scheitert auch die Durchfüh rung einschlägiger Gesetze in. anderen
l luairn.' vsv : wulve ozi ver , cra- lammmcg ais.elklavpen Gewaltthathung von Gesetzesvorlagen in der-Le- ten verübt haben, gefänalich eingezogen Sislatur.von. Nev Vork.bauptlächlicb werden. Das Vorg.ehemder Behörden
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daraus Gewicht c:legt, und Fadrikanten. Vertreter von Brauereien u. s. w. erklärten, mit einem nationalen Gesehe, das sich gegen Verfälschungen von Lebens- und Genußmitteln richte, einderstanden zu sein. weil. nur dadurch
die betrügerische Co'.icurrenz in andeen Staaten lahmgelegt werden könne. Es lieat klar auf der Hand, daß nur auf nationalem Wege eine Wendung zum Besseren herbeigeführt werden ann, denn die sporadischen Versuche in einzelnen Staaten sind wohl gut gemeint, allein nimmermehr dazu angehan, dem in so großartigem Maßstabe ausgeübten Schwindel zu steuern. Je eher sich also der Congreß mit der Angelegenheit befassen würde, desto schneller könnte, bei struter Durchführung der Gesetze, den Betrügern das Handwerk gelegt werden. Vom Jnlanve. In Quincy, Jll., wurde RufuS Moore verhaftet, der beschuldigt wird, vor mehreren Wochen einen alten Farmer in Bowling Green, Mo., ermordet zu haben. Obgleich eS kürzlich hieß, daß Armee - Officiere nicht mehr zu Indianer - Agenten ernannt, sondern die Agenturen mit Civilisten besetzt werden sollen, ist nach der Rückkehr von Secretar Smith doch wieder em Umchlag m dieser Ansicht eingetreten, und das Kriegsdepartement ist aufgefordert worden, für die derzeitigen Vakanzen geeignete Officiere vorzuschlagen. Das Gesetz bestimmt, daß ein Armee-Offi-ner ernannt werden soll, außer wenn der Präsident aus besonderen Gründen die Ernennung eines Civilisten sür angebracht erachtet. Da bei den jetzigen Vakanzen letzteres nicht der Fall ist, werden dieselben wieder mit Ofstcieren besetzt werden. Zu Freevort. der bekannien Illinois Landstadt, ist ein geachteter zunger Mann, A. Altemeier, das On?er schändlicher Brutalität geworden. Ein Raufbold, Dock" Beverly, ssen Vater und Mutter und dessen Schwager Herbig, lauerten Altemeier auf und schlugen ihn derart, daß er seither seinen Verletzungen erlegen ist. Dock Beverly und Herbig wurden eingesteckt. Der alte Beverly und dessen Frau waren verhaftet, wurden aber wieder entlassen, nachdem sie zu einer Geldstrafe verurtheüt worden waren; sie wurden aber, nachdem Altemeier seien Verletzungen erlegen war, wieder verhaftet. Die Familie Beverly ist allgemein verrufen und die Entrüstung unter der Bürgerschaft gegen dieselbe ist so groß, daß anfänglich nach dem Bekanntwerden des Todes des Unglücklichen Altemeier lebhaft davon die Rede war, sie zu lynchen. DerBerichtdesMUchereiund Nahrungsmittel-Commissärsi von Wisconsin zeigt, daß Wisconsin, was die Milchwirtschaft anbetrifft, an der Spitze aller Staaten der Union steht. ES waren im letzten Jahre mehr als 660.000 Stück Hornvieh im Staate vorhanden und die Milcherei-Produkte beliefen sich auf mehr als 40.000.000 fund Butter und 45.000.000 Pfund m . !i i 1 r aie. jucr erlazi oringi oie xnicicj sante Thatsache, daß eine Stenge Schweizerkäse und Backsteinkäse in ausgezeichneter Güte im Staate hergestellt, nach New Nork versandt wird !und von dort mit dem Stempel Echter Emmenthaler Käse" wieder zurückkommt. Die Untersuchung des Ehemikers George S. Cox haben ergebe'!, daß 90 Procent der verfälschten LebenSmittel, welche ihm überwiesen, von unschädlicher Natur waren. Der Verbrauch von Butterine ist, wie aus dem Bericht hervorgeht, in beständiger Zunähme begriffen, und es sind sogar mehrere Fälle zur Kenntniß des Commissärs gekommen, in welchen Besitzer großer Milchereien ihr Prodult verkauft und für ihren eigenen Gebrauch Butterine gekauft haben. Eine Hochzeit, welche dieser Tage zu Collinsville im County Madison in Süd-Jllinois stattfand, hat in den weitesten Kreisen Aufsehen erregt. Frau Cathanne Gronau von dort, welche bereits zwei Manner zu Grabe getragen , hat, wurde mit einem armen Kohlengräber, dem 38iährigen Louis Kreela, durch Pfarrer Ottmann getraut. Frau Gronau ist 62 Jahre alt und hat von ihren beiden .ersten Gatten insgesammt eine halbe Million Dollars geerbt. Kreela war ein Freund ihres zweiten Gatten und hatte ihr seit zwei Jahren bei der Verwaltung ihres Vermögens -Beistand geleistet, wofür sie ihn 'zuweilen mit einer Tasse Kaffee und emem belegten Butterbrote be dachte. Vor Kurzem stellten sich Io hannis triebe bei der alten Dame ein, und jetzt hat sie sich ganz plötzlich mit Kreela, welcher bislang einen Wochenlohn von $12 verdiente, ehelich verbun den. In Brooklyn sind vorerst .?.. v n..-.r?-c f icic nroeiier oer Juaerncoerelen oe schäftigungsloS. Unsere Zuckerhäu f. cy 5. r c v a ,er in zrooiiyn nno geicywen, erklärte Searles, der Secretär und Schatzmeister der American Sugar itteslnmg Co. Wir haben 5000 Ar beiter in der geschäftigen Zeit beschäf tigt. Sie sind für eine kurze Zeit arbeitslos geworden. Wie lange es dauern wird, bis die großen Vorräthe aufgebraucht sein werden, vermag ich noch nicht anzugeben. Auch die Wirkungen des neuen Tarifgesetzes auf die Zuckerindustrie vermag ich zur Zeit noch nicht zu ermessen." Diese erste dllbamtliche Aeußerung eines Beamten des Trusts laßt die Lage, für die Ar beiter hoffnungsvoller erscheinen, als sie bisher geschildert wurde. 5?riedrick D. Mollenhaue? erklärte, daß in wenigen agen die Raffinerie in ent Ave. mit 400 Arbeitern den Be trieb wieder aufnehmen werde. JnSilverCounty, imöstlichen Tennessee, sind mehrere anaesehene Bürger wegen ihrer Zugehörigkeit zu oem eyeimounoe der Weitzkap-pcn-, der die dortige Gegend in Schrer i l atw yair. in Hast genommen worden. Es sollen nahezu 100 Verwnen. die r rfr r . . ' X. '
errvlgze auf raS GestLndM' eines verhafteten Geheimbündlers, der kürzlich mit mehreren Genossen während eines mörderischen Kampfes mit Bewohnern, von denen die Weißkappen auf einem ihrer nächtlichen Streifzllge aus dem Hinterhalte überfallen wurden, in Ge-
fangenschaft gerathen war. Bei diese? Gelegenheit waren auch mehrere von den Weißkappen getödtet worden. Seitdem haben Jsaak Brown und seine beiden Söhne dem Sheriff umfassende Enthüllungen über das ganze Weiß-kappen-Unwesen gemacht und mehr als hundert Einwohner ' von Sevier County als Mitglieder der Bande denuncirt. Die in Hast Befindlichen sind: William Brown, Jesse Brown, Jsaak Brown, D. T. Davis. Bates Davis. Horace Davis. O. L. Montgomery, Leon Cornes, John Norton. Arthur Seaton, John Seaton, William Bammel, Henry. McMann und Wm. Ware. Die drei Browns wollen, wie es heißt, bei dem Prozeß als Staatszeugen auftreten. Die anderen elf Verhafteten haben Bürgschaft gestellt und werden in einigen Tagen vo? der Grand-Jury von Sevie? County erscheinen. Sobald die nöthigen BeweisMittel beschafft sind, werden die anderen,' welche zu den hundert zur Anzeige gebrachten Weißkappen zählen, verhaftet werden. Die Weißkappen von Sevier County treiben ihr Unwesen seit einigen Jahren. Unter den 50 Personen. die von der Bande innerhalb zwei Jahren ausgepeitscht wurden, befanden sich mehr als 30 Frauen, viele , davon bejahrt und hilflos. Sieben oder acht Personen sind an den Mißhandlungen, die ihnen von der Bande zugefügt wurden. gestorben. , Vom LlnSlande. - Der Schneider Schrnid in Plauenj machte einen Mordversuch auf seine Tochter, die er mit zwei Schüssen schwer verletzte. Darauf tödtete er sich selbst durch einen Schuß in den Mund. I n der neuen Jnfanteriecaserne zu Würzburg erschoß sich der 21jährige Sergeant Haber der 10. Compagnie des 9. Jnfanterie-Regi-ments, aus Oberbaiern gebürtig. Er war über Urlaub ausgeblieben und hatte deshalb Strafe zu erwarten. Aus dem alten Bilhildiskloster in Mainz welches in diesem Jahrhundert bis vor Kurzem alsKrankenhaus für die Garnison gedient hat, ist durch Neu- und Aufbauen jetzt eine recht staatliche Garnlssnklrche geworden.an deren Bau soeben die letzteHand gelegt wird. Vor einigen Tagen wurden auf die neuerbauten Thürme die drei Glocken aufgehängt, welche in Frankenthal aus im Kriege 187071 eroberten franzosischen Geschützen ge gössen sind, die der Kaiser zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt hatte. Die Kirche wird für den evangelischen wie katholischen Gottesdienst dienen. Im Hafen von Shilippevllle ist der englische Dampfer Birt hal auf den Sand gefahren. Der Ca pitän hatte ihn absichtlich stranden las sen, weil seit drei Tagen Feuer 'im Schiffsraum ausgebrochen war. das man nicht löschen vermochte. DasSchiff kam mit einer werthvollen Ladung troclner griechischer Trauben von Pa tras und war' nach London bestimmt. Den alsbald aufgebotenen Soldaten und Feuerwehrleuten gelang es erst nach 24stündigen großen Anstrengungen, das Feuer zu unterdrücken; der Schaden wird für die Ladung und für die Beschädigung des Schisfes, die sten des Löschens einbegriffen, auf je eine halbe Million Franken geschätzt. Ein vor 42 Jahren als verschollen und todt erklärter Mann, der Schifsscapitän G. L. Saathoff auS Westersander in der Nähe von Aurich, welcher im Jahre 1852 seine Frau und drei Kinder verließ und seit der Zeit nichts mehr von sich hören ließ, ist von Neuseeland, woselbst 'ansässig gewesen ist. zu seiner Familie bezw. seiner ehemaligen Frau wieder zurückgekehrt. Diese ist jetzt 74 Jahre alt und war inzwischen mit einem bereits verstorbenen anderen Manne 20 Jahre lang verheirathet; sie hat indessen noch immer nicht den Gedanken aufgeben können, daß ihr In Oberhausen sind mehrere entsetzliche Grab- sowie Leichenschändungen verübt worden und zwar von einem aus Wengern bei Vollmarstein a. d. Ruhr stammenden Unhold, der bereits Jahre lang . im Zuchthaus gesessen hat. Wie seine Heimathsbehörde amtlich der Polizeibehörde von Oberhausen mittheilte, betreibt der entsetzliche Mensch diese Verbrechensart gewerbsmäßig und nicht nur beraubt er die Leichen, sondern verstllmmelt sie auch, besonders die jungeren Personen. Er ist z.- B. schon bestraft worden, weil er von heimlich auSgegrabenen Leichen Fleischstücke ausschnitt, um sie an sich selbst als Heilmittel zu verwenden und sie als solches auch zu verkaufen. Ferner steht aktenmäßig fest, daß er von Leichen lange Hautstücke abzog, um unzerreißbare Dreschflegel - Riemen daraus zu verfertigen und damit Handel zu tretben. Dieses Ungeheuer ein hinkender, älterer Mann treibt sich jetzt obdachlos am Niederrhein herum. Wegen eines u bedeutenden GrenzstreiteS in der Fazenda dos Macedos-, Brasilien, steckten die Gebrüder Galdines in Gemeinschaft mit einigen Genossen daö Wohnhaus eines gewissen Reginaldo in Brand und ermordeten mit Flintenschüssen die Frau und einen 16jährigen Sohn des alten Mannes. Als ein anderer Sohn Reginaldo's mit seiner jungen Gattin zur Brandstätte eilen wollte, wurden auch sie mit Flintenschüssen empfangen und getodtet. Ein epileptischer Diener des Hauses, Namens Vento, wurde furchtbar durchgeprügelt und. für todt auf dem Platze gelassen, weil die Mörder der Familie Reginaldo fürchteten, daß er das Verbrechen anzeigen könnte. Damit noch nicht zufrieden, warfen die menschlichen Bestien die Leichen ihrer Opfer zuletzt noch in's Feuer. Der alte Reginaldo, der der Vernichtung 'seiner Familie und seines Eigenthums beiwobnen mußte, ist vor Sckmerz wabn-
Viele ähnliche Falle. f'MHfciiltt Zwei Jahre litt ich an einem Magenleiden. ich gebrauckte wuvmviw. mehrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen wieder roUständtg berge jtellt. Bertha Woolfe. Stockten, Cal.
BllltkrankbeiteN Meine jüngste Tochter Elfe litt an Hantausschlag, die üWmiUUiJClKU. fire Fgzge 0tt Blutunreinigkeiten waren, ich probirte Verschiedenes ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. Avgufl König's Hamburger Tropfen. . F. Engelhardt, Jefferfonville, Ind. ltatotthftlrfirilf tt Seit längerer Zeit litt ich an Unverdaulichleit, keines ttuuttuuutiujitu. Uf angewandten Mittel wollte mir helfen, bis ich Dr. August ZIor.ig's Hamburger Trovfen nahm. Diese Tropfen stellten mick in kurzer Zeit wieder her. Christian Leyhe, 2016 OrleanS-Straße, Baltimore, Md. fiefic? leihen Längere Zeit litt ich an einem Leierleiden und gebrauchte vie . lwvw les ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Carolwe Weise, 127 LakeStraße, Eleveland, Ohio.
Mn:g' geworoen. Die Ultörder sind entflohen. Der Londoner z o o l o g ische Garten hat eine seiner Riesenschlangen auf einem etwas ungewohnlichen Wege verloren. In einem der Käsige befanden sich zwn Exemplare der Boa Constrictor, die eine neun, die andere acht F& lang. Es war Fütterungstag und die größere hatte die ihr verabreichte Taube bereits verschluckt, wahrend die kleinere noch mit ihrer Mahlzeit beschäftigt war. als man das RepMienhaus für die Nacht fchloß. Am nächsten Morgen fand der Wärter jedoch nur eine Schlange im Käfig vor, allerdings so aufgeschwollen, daß kein Zweifel bestand, wo ihre Gefährtin geblieben war. Die größere Schlange hatte wahrscheinlich ebenfalls die Taube, an welcher die andere speiste, gepackt und bei dem Bestreben, sie zu verschlucken, den Kopf der ' zweiten Schlange in den Schlund bekommen, worauf der Verschluckungsproceß den üblichen Verlauf nahm. Irgend welche üble Folgen haben sich bei der übrig gebliebenen Schlange nicht gezeigt. Ein geheimnißvoller Mord ist in Blondels Hotel, 49 Old Compton - Street, Soho, London, verübt worden. Am 16. September hat ten sich dort ein spanischer Priester und ein 25 Jahre alter Franzose, der sich Eugene nannte, eingemietet. Vor einigen Tagen verschwand Letzterer, und da man von dem Priester 'nichts hörte, so ging man in das Zimmer und fand dort den Priester mit einem seidenen Taschentuch an einem Ragel aufgehangt. Auf dem Tische lag ein spanisch geschriebener Zettel, in welchem der Polizeiinspector gebeten wird, keinen Lärm zu schlagen; er, Louis Caceres aus Peru, habe sich selbst erhangt, da er mit seiner Familie Verdrießlichleiten gehabt habe. Da der Zettel nicht von dem Erhängten geschrieben worden, derselbe auch nicht, wie sich später herausstellte, Peruaner ist und Caceres heißt, sondern Gabriel T. Segui und Mitglied einer angesehenen Familie in der argentinischen Republik ist, so hat die Polizei eine Untersuchung eingeleitet. Als -der Priester Buenos Aires verließ, hatte er einen Creditbrief auf die London! & River Plate Bank für 400 Lst. bei sich und er wurde schon auf dem Schiffe von dem Franzosen Eugene begleitet. Es wurde kein Geld bei dem Todten funden. Er hatte auf seinen Creditbrief 30 Lst. erhalten und am Freitag, jedenfalls nach seinem Tode, sind die restlichen 370 Lst. behoben worden. '-ü r a a w u r d e n der Voltvfficial Bourek und der Diurnist Rovak verhaftet. Sie werden beschuldigt, als Agenten des in Wien durch Selbstmord geendeten Hofraths Hofmann vom Handelsministerium Stellenschacher geGrieben zu haben. Die Besitzung des Herrn . Dominirsli zu Ostrowo-Brosze in Lzsipreuszen ist bis auf die Jnstkathe .'llsiändig niedergebrannt. Sammt'.?ches lebende und todte Inventar, mit 'UZ nähme von vier Pferden und der puh eines Znstmannes, ist verloren. eider kam beim Retien des Viehes zie Frau des Jnstmannes Czeslak in ten Flammen um.. Bei der ungünstinen Windrichtung stand das ganze Zeh'öft auf einmal in Flammen, so daß zn ein Retten gar nicht zu denken war. Nan vermuthet böswillige Vrandstif?'Ng. E i n schreckliches Eisenbahnunglück ereignete sich neulichAbend in derRähe von Bona. in Nord-Afrika. Ein Güterzug fuhr in einen andern kurz vorher abgelassenen hinein, ein schreckliches Krachen wurde hörbar und 13 Waggons lagen in Trümmern übereinander. Acht mehr oder weniger schwer Verwundete zog man darunter hervor, auch einen Araber, der aber unverletzt war; ein anderer war in den Fluß geschleudert worden, auch ohne Schaden zu nehmen. Der Locomotivführer des aufstoßenden Zuges war todt, sein Kopf war zermalmt, sein rechtes Bein vom. Rumpfe abgerissen; der Heizer trug lebenssefährliche Brandwunden davon. UM Llubh'S Vile Supposltory wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 60 Cts. die Box. Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Ward Bros., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis,' Ind. Tgrvrrn m rhrr-n
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bedingt daö Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Rordweften ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen- Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiS confin Central die bedeutendsten Punkte in WiSconsin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine andere Linie rm sloroweften, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Lmren. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen wenden Sie sich an den nachficn Ticket Agenten oder an 3aö. C. Pond, Gen. Paff. Agent, Milwaukee WiS Marktbericht. Wholefale.Preise. GrocerieS. Zucker: Harter $5.16. Guter gelber $3.66. Gewöhnl. gelber t3.47. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 20. TSc lmMPsd Säcken) Capital 20)e Pilot 20c Dakota 19c Brazil 18c Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14c Corinthen 5c Pflaumen 7c Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $1.75 Citronen per Kiste $4.25 Orangen per Kiste $7.50 Kraut per Faß 85c. Zwiebeln per Faß $1.25 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.50 Kartoffeln per Faß $2.25 Süß.Kartoffeln per Faß $2.75 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Wmter extra $2.50 Gewöhnliche $1.75 Roggenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 10c . Eier, frisch, per Du?. 16c Leb. Geflügel: Hühner 6c per Pfund; Spring ChickenS 6$c; tzabne Sc; Turkey Hennen 6c: Enten 6 Gänse $5.40 per Dutz. Dr. I. Sntcliffe, ctf&stigt fich schließlich mit dirItUche Fälle nd tt eschlecht, und Nrtnkrkhettt. e?. 95 OH Clatttt etraftc Osfteetnnde : 9 dt 10 Uhr Bor. 1 Itl t r waam. Doag attianMnratcx. xclc a94l. C. V. G5vcvtot Deutscher Zahn - Arzt No. 8j Nord Pennsylvania Str. O wird ftxf rssch taccxt. Dr.C. N.Schaeser, p3t tmfc Chirurg, No. 430 Nadison Avenue, nahe Norri Str. prechstundkn: Uhr kor. B-4NH, Nachmittag, 7 Uhr Und. Telepbe 283. Dr. Buröhardt, Deutscher Arzt. Ofste und rsoh: vto. 562 Oüb Meridian Str. Office-erunden: S bi Uhr orm. 1 Hl 8 Nhr ach. 7 ii 8 Uir dd. Sonntag g 9 Vormittag. TeledboLS. Dr. Zl. Wühler, Wohnung : 12 Ost Me(?arty Cttaßt Office: 774 Ost Market Straße. EvrechStden in der Wohnung: 8 Uhr Vorm.; 5 8 Uhr achm.; 7 Uhr Abend. Sprechstunden tn der Office: 910 Uhr Vorm uno ugiKaqm. x.cicpgom im, Sprechftuude: Sonntag ur Bonuittag. Dr, THEO. A. WAGNER hat seine Offtee nach 94 Slvxb Delaware Str. verlegt, und wird sich freuen seine Pattente und griunde dort zu empfangen. Sprechstunde : ia Uhr ormz 4 Uhr aqm.; onnrags: jsio-ftii Uhr orm. Telephon S43. jga r a m u m 1 1 kl t mm Injektion. Eine dernranente Knr J der hartnecklgften Fäll, ttn Sononhea nd i r..Hrt im mt 9 fclft i t adre Behandlung ötb'g. und de di . t m falnh. SUtinUnt Kt SiNdMkR HON UN S t bed. opatda oder Eaadeldl. J.Serre & i (Orwi'i ch,olgri, per, v,. z j tauft von aeu rüg gifte. .2 urvwwvmm-mvm-ww AN IDEAL FAMILY MEOICINE itw lBdiccMMB "-i "l(-dche, C.tlFa, 4 (JoBiplexl.il. "'nrewi, nd aU dirdert ot b BtomAcb. Uvernd Beweis. PlBiNS TIRULFfi et rently jet prompt! Ftrt et I liBMtioB followa tbeir vm Bold ' bf drnireiU or ent brnutll. Box (WiUic FiekiM (i boxe), X nr rrM Minpiov-MarMt B1PA CUEUICAL Ca, 1Tw Trk.
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