Indiana Tribüne, Volume 18, Number 53, Indianapolis, Marion County, 10 November 1894 — Page 3

tßy yA J ' ' 1; S MG Ä

ieve.

Roman vonA. von Klin ckostr oem:

Phystognomische Siuvien, wo inrncr Sie diese auch anstellen mögen, werden Ihnen zeigen, wie vic!e, sehr viele Lente Karlsbader Sprndclsalz gebrauchen sollten ! Da erblicken Sie die schmalen, spitzen Gcsichtcr, die von mangelhafter Ernöhrung zeugen, dort das fettglänzende aufgedunsene Gesicht des fleischigen Dickwanstes. Hier sehcn"Sie ein sonst hübsches Gesicht durch Hautübel und eiterige Bläschen entstellt, dortidas gelbe, faltige Gesicht des Dyspeptikers oder die schmerzverzerrten Züge von Leuten, die an Magenbeschwcrden, Lcbcr-)der 9!ierenleiden leiden. - - , '. -. " Alle diese Leute bedürfen deö Karlsbader Eprndelsalzes, denn dieses geht allen diesen Uebeln auf den Grund , ES reinigt daS Blut, löst Verhärtungen, fZnbert das System und kurirt auf die Dauer und in natürlicher Weise alle Störungen dcS MagcnS, der Eingeweide, der ökieren und der Leber. Man hüte

sich aber vor den vielerlei Nachahmungen, . , . - 1 ? . rr . v . F. 4 f.

loeio): au vcrocjieries- voer-lunnttazes-Krlbad,.'? Salz v rkauft werden. Meistms bestehen sie nur ouö gewöhnlichem S:idlit)pnlver und Glaubersalz, die von gewissenlosen Händlern als ächtes KarlSbadcr Salz verkauft werden. DaS allein ächte, importirte Karlsbader Salz tragt daS Wappen der Stadt Karlsbad und den Namcnözng der SiSner Mendelson Co., Allerniae Agenten, Nciv )orf, auf jeder fthfa:.' . -

emen

(Fortsetzung.) Nun. Du wirst Dir doch

ut holen?" . Ah bah! Die Sonn: thut mir nichts und auf ein paar Sommersprossen.mehr oder weniger kommt es nicht an." Lenore ist der Typus einer nordifchen Aristokratin. scklank emporgewachsen mit schmalem Kopf, dessen helles Blondhaar nach einer Krankheit kurz geschoren wurde, welcheTracht von ihr aus Bequemlichkeit beibehalten wird. Sie besitzt große Schönheiten, eine schneeweiße Haut, die nur an den Händen durch arge Vernachlässigung in den Kinderjahren gelitten ha! und iieflieqende, durchsichtiqe Augen von grünlichem Blau, versteht es indeß nicht, ihre Vortbeile in das rechte Licht zu setzen.. Während sie neben ihrem' Vetter her durch den Garten dem Hofe zu schlendert, faltet sie die Hände auf dem Rücken und bemüht sich, mit ihm Schritt zu halten, wobei unter dem

Saume des fest anschließenden Schnei

verkleide

kleine TT

V I IMV V' Y M yf , mäm. man Mt d! Dinge kier urch dttschttdntt Herr,

wollen, al c?zen!l:ch tn tljnen steckt, und daher mit einer chronischen Enttauschung zu kämpfen haben. Theoretiker, die eine Idee verfechten, welche sich mit der Praxis in der Regel nicht deckt, und bereit sind, sich dafür an's Kreuz schlagen zu lassen!" Alfa klipp und klar ausgedrückt: wir sind eine Rotte von Dummköpfen." Sie lieben die starken Ausdrücke und mißverstehen mich. Ich bin fern davon, die hervorragenden Eigenschaften der Deutschen zu verkennen. Sie saben die bedeutendsten Gelehrten und

sind mit wenigen Ausnahmen Kava

mal'Masoratsberr werden muß. Ware

mein Großvater zufällig als der ältere der Brüder zur Welt gekommen, so

fäße ich heute auf Trieberg. Na, es

Vketuezde auf Besteüüng

Nach zweitägiger Verhandlung ging

fr r r t vor dem Schwurgericht m Dortmund ha eben nicht fern Jollen (Sie werden t Anklagesache zu Ende., welche ein meinen Vetter übrigens wahrschnnltch ro;iv i t m. f..: ru.r..;.7 sehr düsteres Blld davon gab, in welrÄÄÄ8 IS

zu dummen Streichen zu entziehen,

j V - ,

Eides umgesprungen wird. Auf der -

Anklagebank nahmen ein Winkelconsu-

lent und drei Bergleute Platz, welche sich verbunden hatten, durch dasSchwören von Meineiden sich Vortheile zu verschaffen. Schon lange war es m der von - den Angeklagten bewohnten Gemeinde, dem Dorfe Schnee im Kreise

Horde, bekannt, daß daselbst eine Mem-

r.er

Franzosen.

Sie sind selbst denn keine Deutsche?" Ich bin Kosmopolitin . und setze

eigentlich von Ihnen das Gleiche voraus; wenigstens verstand ich, daß Sie

bis vor

Welt

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s krä tiae. nickt übermäßig "4""c" m V4 "l 1 i W...S ifr nur Imnh in fc-nTO rnrnrn

Füße ZUM Vorschein kommen." I ffffi Km tmt k Mnrhn ist ,z Mottt? im rm GewlJ. 3$ war zehn Jahre hin- ? .:r:.v....J..v..Tv: ti.

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Win Günstiges -Anerbieten! Ew alter, erfahrener Arzt, der sich von kttiser Praz zurückgezogen, erbietet sich allen denjenigen, welche an Nervenschwache. Serlast von Kraft und Energie. Muthtoslakcit. EaenschvSche, Juiyotenz. Welke. nlutz rnd allen Folgen von Jugendsundtn. AuS fchVeifuogea, Ueberarteitnng u. s. tt. lelden, U1nfrp 60Hß AuSlunZt einer nie fehlnouemre schlggmden Se!bK.Kur zusenden. Genaue Be- r ' schreidnn derSynivtonie erwünscht. Adressirt im Vertrauen: Ok.O.tt.Osvekl', 919. IV WUttvA lo. DEXÜOIT. MICH.

DickiS?!, unter dessen Schuh eZ sich behaalick plaudert. Auch die Rasen-

platze sind keine saminetartiq aeschore-

nen flächen, die man respektiren und

uinqehen muß sondern einer :nd:sch:n Dsckunael ähnlich, nur daß die ehrliche

Wer Charakter besitz und festen Wil

l:n

Ich bin nun leider ke!n Chirakter,"

neint er lachend. Zeit meines LebenZ

hindurch habe ich mich von den Ver-

Hältnissen schieben und bestimmen las

i f v f wmu v . - - crr n i deutsche Butterblume üppig dazwischen en nach eigener Wahl zu gestalten,

gedeiht, und Jeder, der den Garten fassirt, nimmt seinen Weg der Kürze wegen achtloZ darüber hin.

Die jungen Leute benutzen gleichfalls

den Fußpfad, der durch niedergetretene (Xt fttv ItM J1irf 1 Cf ffy

Zi2n,fiZ,i JCZw sm. 63 ist s bequem, die Dinge ge. "Ä! U zu lassen wie sie w'llen. unfeine

mntnrhmrT iif irnnprr fS?nSrT

hern hn ht2THrrnTt Wrnnnfn hnn r"UH r 0- u""

W Vkil Vllr-JVyV kktltVIXWIIf VVt I p M.rhi? r:rx co,.rr.t...v ..v t.ui. I sie NillZli

man ujtu viu cuuiivcu uiiy-ucui ichicii cy t.:w. , V. O

Kasinofest in Neuenberg. EZ liegt et. .3 SÄrL,. was Irisches und Offenes in ihrer Art. ?"Äng für mrch allein tragen

die Dmge zu behandeln, etwas, das " V -k fn -0n

Jl4 l VVVI kl VtttV V MllVkil

dem Alltäglichsten einen Hauch unge-

suchter Originalität verleiht, so daß

ihr Begleiter nicht umhin kann, ab und

zu herzlich aufzulachen. Unter der breitästiqen Linde am

hat mein Onkel seinen Einzigen zu ei nem berühmten Landwirth hier in die sem entlegenen Winkel des Reiches ge

schickt, wo sich die Fuchse gute Nacht sagen. Da soll nun der Junge vernünf'tiq werden und nebenbei Landwirth-

iiiv mu tvvtnuwii wuMiiuwuiv uuvu r ri c . c r , liere vom Scheitel bis zur Sohle, und ' ft lernen und fcnrd so tun geha . :n . tv.s ra.n. 1' r ten. dak er. der einmal über Qundert-

,,k.ue, wa man . V tt ' ,ik3fns.rik Mrithtn ton. Kl.ite

, ,:. STT) fl.v l'Änntn iUU tllUV flU UtV IIUU MUVUt VI . O'S S ich in's Don StX nicht einmal seine Cigarrenrechnung Jemand eine Forderung ein gegen r M7rllt Wahlen lann. Natiirlick macht er ein Mitglied der Bande, dann konnte rÄeöe edoch dak illertu Schulden. Der arme Vengel ist or. er sicher daraus rechnen, daß sich irgend So cken M 'die in Ü r Sinie saaTn- 'äusig in einer wenig beneidenswerthen ein Zeuge sinden werde, der unter Eid .T? c nprendre 5 5 Ä öffen.lich . aussagte. sei dabei gewestn. als der

und das sind vornehmlich die ." U"u I "8 0"erung gen g ae. II unin I litirntnin MAn nnn Vrtm ik? V . 7 S. ninw(l va

JHWiWHlVH lUIUUii UUW UUtll Ult UUU Vtil illiVUilCil Vt Majoratserbe ausschließen zu lassen, sannt, ebenso den Gerichten, jedoch war so borgt man ihm höchst ungern.". die Gesellschaft so schlau, daß sie lange

ayreno ole,er ganzen am i)t xt Zeit ihr unsauberes Handwerk treiben' nore stumm mit dem unbehaglichen Ge- konnte, ehe man sie faßte. Meist han fühl neben den Beiden hergegangen, delte es sich um verhältnißmäßig gex.i:n. t.rs::rr: ... r.i - w .:ci . ... . L . ' . w M . L

oi urzem noch in d grofeen ,ffit&iL'S rmgsug-.ge Betrage zwischen L und gelebt haben und sich nur noth. föÄM Martin einem Fll.nurr.s mehr.

iücr melier oer ganzen anoe war iener Winkelconsulent, er vertheilte die .Rollen, er bestimmte die Zeugen.- Wie frivol die Gesellschaft überhaupt verfuhr, geht aus der Aeußerung hervor. welche die angeklagte Frau einem Zeugen gegenüber that, indem sie sagte: Und wenn Sie Recht haben, so bekomm:n Sie do5 nichts, denn wir haben Zeugen. Mein Mann und ich glauben an keinen Gott, wir schwören für : vier Pfennige einen Eid. Die Verhandlung endete mit der Verurteilung des Winkelconsulenten NeuhauS wegen Meineids bezw! Verleitung hierzu zu 6 Iahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust, des Bergmanns Schäfer, dem zwei Meineide nachgewiesen wurden, zu 3 Jahren Zuchthaus und 6 Jahren EhrVerlust, des Invaliden Hering, welcher drei Meineide geschworen, zu 5 Jadren

Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust und deö Bergmanns Bösebeck, der ebenfalls drei Meineide geleistet und in cinem Falle sich der Verleitung hierzu schuldig gemacht,, zu 5 1-2 Jahre? Ehrverlust. Die Frau wurde freige

sprachen. Die Meineidsbande in jener

Gemeinde zählt noch weitere Mit-

glieder, wie auch die jetzt Verurteilten noch so manchen anderen Meineid auf dem Gewissen haben mögen.

i:n c.i. i i..f rv:i r.j. :. rci . r. x i

r rt.f.Liry fi p i i- IU1II1. .VCH1 UClllUll. IIUJ IUL VilCIlOJl.

rr -r ITTTlfTPT aTI nTI mlTT nTiiiir liTin , -' i I - i , '

nrtnnrtr nnn mr ir nn nri"n i " vumhuii v

ULMbll Itk LiLll Ll LJ l 11. . . . ' ' '

ons. ' gleich darauf wieder ungeduldig fort anoe? . cv.i.1 . fi kjc ic rj.fijci

rcitii. icKi uciiimi iiuj iqx vyciiaji,

denn auf dem Steinvflaster der Dorf

11 ri ti nu i 1 in i pin in i t 11 iiirr ii iiri

und in Folge dessen blüht und rankt mich erst vo? Kurzem, meinen -z Behufe und o7 m ein jedes Gewächs ganz nach eigenem erl'che cM S Seraeteeiu Äo !e wusVbält weniae Minuten soä-

Ermcssen, ohne daß ordnende Hände 5? ter ein Reiter welcher trotz seiner statthm Wege und Ziel gesteckt hätten und er nicht ji on bet äußersten Om m ÄSrpetfane mit großer Leichtigbildet mit den Anderen ein arünes VV L Manistavcr wt 4 hrfnt hm A .

even ni: err eines sazia als.

icht Herr feines Schicksals.

.Wenn man nicht den Entschluß

finden kann, dieses Schicksal selbst in

t''e Hand zu nehmen, gewiß nicht.

lloer ich sollte denken, daß tin Mann wie Sie im Stande sem müsse, sich sein

Dame eine Seltenheit. Verargen Sie

ks mir nicht, gnädiges Fraulein, wenn

.nein Interesse mich treibt, die Grenzen

wohlerzogener Diskretion ein wenig zu überschreiten. Wo und mit wem leben

Dr.G..Theel, IM Arch Slr,, Philadelphia. Pa. Tr etüiae, l.Mfcr penaiist in Xtrtril der heile !;nn, uij.t-i Ititj! tic berühmtesten erzt aller k'titt ! fti"jn. ?r. Theel ist tu wjtg rzt lc ii0.l ttc a'it t.ti i.d jt ltschk Echulen (Oit Alt,

tit wt.ie uu , userwadtk,) ftubut mm tn ieiner BeYandiung derbtndek. Er , . L yr. t ai

ctui öw in, tKsiwutt. unc uns

li. Hallk,ve. siechten und ll folgen Ut

ePetfuHg und 5olge ui W'"IW schisknS tei rrkr tketk odr unver

-kktrZle'k. situtinji. Derengerunen eic,, ki wa4 iinmflifft s:wH Onmmt ithv

vife njjf v viiiivtiiin iiv . schreibt pretftun". Morgen 9 ttl 3 Uhr. bend diS Nör. Z!itiwrt und Samftag bii 19 VL1)t

lbendi. .eontagzbt!ZUhr. &UI armer aber ehrlicher Äünalina.

- f-. i fr. r:. 4L iHlM.lfMMit A An.

fMin)UVk ty li V4.IV(IBIIHIti) . redliche Kolge : Uei ch von Landärjlkn un LVkiiaUiste bedauoeln, fei mch intt Vlreury und Jod, os Potatz anjüllten. dts w$ toi in Ittenix erlpv aussah. lHMJicrpfr ar mttitu!chlagund Ve'dedkk, 4 dittiwti,.StiKtui Harnröhren vrengerrunq" ll' an ken Kolgener Leldstde. Htdun Und tat - Hoffnun, ,l lunirt , flCOUng - tnmrifit .Ii . ' 41'. im Zrfttnk

O? 3. Vurtus flad mir tioü u Dr. Tbeel. RZl? rch Ztr. lad'rhia. PT. zu toniuittre. vertan und iel Zlnde.e kurirt bi::,. Tr. Tdeel war te? ein -ilzt Lrzt der mi& grüdiich ersuchte und sagt; I. Hi ftdrdärnUich ßiigerichtel, li Sttirnnfte, daß ich tn ten Senseleben hab. aber desd'.ae

! nt um 71019 in j) M , wil ffi iw d All. iirrlr.M

H 1 ri I . ri3rVi Ä5lag:. Tt Tbeel. ich dt ZlZYy?ks--i imtr drlicher Junge. Cr sLi"' sagt, often ftnd dt,Uba de '-yj- - miittlt ku bezihl, baar, V :ibrtnmi:( deweisen. dkjabte d,ablunz, wen' 3-ftJti?U m;4 wt eugedore nch dem rfteVonat der Vedandlun. ' 5 einem Jzkrwar idaanifurut und Hut 6 Ysund zugenonimk. l-iün tniiae Ötttt tit, otr icht all, reich und !, Leidend dem Dr. ?he zuführen. 9t ist der rolkartkg,. deft und tkerlgn Doktor ndgeetaZi und neu ,usemem ruf. LLoKlbäter der Vensheit, der ,ür Jede thu w'd. n?au sür o'ich lbat. . mmet Oer. bee.det tei Q. 6. Deoiz, P. HarriSöurg, .

t l 9 Tf I 9 l UVli UJfc,Ufc4l. WV UltV UU iVfrU 4bVfrik Ende des GartenZ, die ihre Zweige Sie eigentlich? Denn ich glaubte Sie weit über den grünen Lattenzaun m dastanden zu haben, dak Sie unglück. Aas verwahrlosten Hof hinein QCnug sinb weder Eltern noch Ge??'L?bt besitzen. Sie sprachen

mwpuiW mu vh uu u w,j i v0N Wien

ounttin, vorneym ge,ll)Nillenen ops. Ja Zch war vorübergehend dort Wenn es Dir recht ist, bleiben wir

lieber hier im Schatten. Deine Teckel entgegnet sie kurz und fügt dann leicht

können wir za auch noch ern ander Mal ablenkend und den zierlichen ops nu ansehen gend, hinzu: .Natürlich!" ruft sie bereitwillia. Wo bin ich denn nicht aewesen!

Ich habe Dir überhaupt noch eine So lange ich denken kann, habe ich ein Masse zu erzählen, denn wenn ich nicht I unstäteö Wanderleben geführt, zuerst

irre, warst Du volle drei Tage nicht bei mit einer kränkelnden Mutter, dann uns. und Mira Teschenbergs Anwesen- mit meinem nervösen, ruhelosen Vater heit hinderte das letzte Mal jede ver- und jetzt stehe ich eben allein, da wird

nunftkge Aussprache. mir die Wahl eineS standigen AufentIch hatte zu Hause zu thun, mutzte halteS schwer. Sie können sich denken.

die Wirtschafterin Knall und Fall wie dankbar ich die gütige Einladung entlassen. Es ist wirklich ein rechtes der liebenFrau von Ebenstein annahm Elend mit einem JunggesellenhauZ- ein paar Wochen hier in Karschöven .1 ! I. C ? ,5 f" . ... ' '

tzall. .'snlweoer ite lieoen uns ooer ne unter ihrem gastlichen Dache zu verwei betrügen uns.?' Jn diesem Falle fand len. So gut ist es mir langte nicht ge daS Letztere statt." worden. Es ist ein förmliches Ausru So?" meint sie in gleichgiltigem hen." Tone und wird obne äunere Qeranlaf- Während sie dies Mes mit anae

sung roth. nehm gedämpfter . Stimme im weichen Na, die Sache ist erledigt. Wir Accent der Süddeutschen spricht, hat wollen nicht wieder darauf zurückkam- sie den Weg nach dem Hause, eingemen. Ich mag mich nicht ärgern schlagen und veranlatzt dadurch die Er lehnt sich mit beiden Armen über Anderen, unwillkürlich ihr zu folgen. den Äaun und bfeift vor slck bin. Eine Mit der einen Hand nimmt sie dabei

Weile schweigen Weide. Lenore hat die weitze Kaschmirschleppe, graM in offenbar vergessen, daß sie eine Masse die Höhe, die andere hält den Sonnenzu er,äblen oedackite. fchirm, dessen rothseideneS Z?utte? die

Wo habt Ihr sie eigentlich kennen fchlanke, entzückend geformte - Gestalt gelernt, die Mira Tefchenberg?" frägt und das blasse Gesicht mit den großen, er Plötzlich, ohne den Kopf zu wenden, dunkeln Augen mit rosigem Schimmer

Mama traf sie in Kisslngen 'und umgior. fand so arones Gefallen an ibr. dak sie Reinhardt Erlingen betrachtet sie

sie einlud, ein vaar Wocben bier in von der Seite. Es ist geraume Aeit

Karschöven zu verleben, und da sich im fcr, daß er diese Art von Frauen der Augenblick wahrscheinlich nichts Vesse- proßen Welt nicht gesehen hat und ihr c" r-. r u r 1-. et. fisnfiTt f.vi!Cil ftl...& ...

res sur ji: sano, a naom ne oie vtutt iyn unc uiutj uu dung an. Du weißt. Mama ist immer fenen Regionen, denen er vor Jahr und so leicht entbusiaSmirt. ' Von ibr:n Tag freiwillig zwar, aber mit fchwe

Antecedentien wein im Grunde Nie- rem Herzen Lebewohl sagte, um sich in

)t Q ' Y V , eilenden Stallknecht' die Zügel zuwirft,

.wahrend er, die Augen mit der Hand i beschattend, nach der Gruppe im Gar-

ten ausscraut.

Da ist Herr von Ebenstein!" saat

Mira, ihr:n Schritt beschleunigend und

Lenore schnellt wie cm Psen vorwärts

und hangt sich an den Arm des alten Herrn, der den Dreien langsam entae-

gen geht. Er ist weißhaarig und etwas kahl oberhalb der Stirn, wie er zu bemerken Gelegenheit gibt, da er den Hut der Wärme wegen abnimmt, aber

seme hellen Augen blicken so lebens-

srendlg und leichtherzig m die Welt,

!:! die fin?8 ünfurwhiährrcn.

und leichtherzig und- freundlich kling! auch der Ton seiner sonoren Stimme, während er Mira und seinen Nefsen begrüßt, die Erstere mit all' der altmodischen Galanterie vergangener Tage, den Letzteren mit einem schallenden Schlag auf die Schulter. Wie ist eZ Dir ergangen, lieber Alter?" fragt Ler.on weniger ehrerbietig als vertraulich. Kommen die Neuenberger?" So vollzählig wie möglich. Natürlich! Sie benutzen gern jedeGelegenheit, aus ihrem elendeu Nest herauszukommen. Ein Tbeil der InfanterieLieutenants hat sich selbst beritten gemacht.' Dreien stelle ich die Pferde. Die . Damen folgen erst zu Tisch. Aber wenn'S Euch recht ist, Kinder, gehen wir hinein. Ich habe einen barbarischen Hunger, dachte immer, einer von den Lulatschen in der Stadt würde mir einen Happen vorsetzen. Ja Prosit! Ihren Arm, Fräulein von Teschenberg. Na, Reinhardt? Wes halb gibst Du denn der Lenore nicht den Arm?" (Fortsetzung .folgt.)

j3

r ..r-5r.

. mand etwas.-

In diesem Falle wäre es auch un . nöthig, danach zu fragen, und oft ver bindet eine innere Sympathie die Men sch:n im ersten Augenblick fester mit

einander, als Jahre lange gründlich: m 1 if n m

eianniiazair.

Ebl va pmno va fano.

der Einsamkeit eines kleinen ostdeut

fchen Besitzes zu Veraraben. Der leise

Duft, den ihr brauneZHaar ausströmt.

daö fest aufgenestelt über. Stirn und Nacken luftige Löckchen bildet. .daZ

fanfte Ebenmaß der Bewegungen und die raffinirt einfache Eleganz ihrer Toilette, die sicher aus .irgend einem

Nleolauö und Mx

Ich begreife DiS nickt. Eine so b:ruhmten Schnelderatelier hervorge

anziebende, interessante Person " gingen ist, dieZ AlleS sind Dinge, die

Die vielbesprochene Verlobung der Prinzessin Alix von Hessen mit dem Großfürsten-Thronfolger NicolauS erhält eine neue Beleuchtung durch eine von wohlunterrichteter Seite stammende Petersburger Nachricht, die wir im Nachstehenden wiedergeben: Die Verlobung des Thronfolgers bildet noch immer in der Petersburger

Gesellschaft den Gegenstand lebhafter

Erörterungen. Troi) der schon vor Monaten erfolgten offiziellen Prokla-

mirung deö Verlöbnisses ist die Zahl

derer nicht gering, welche auch jetzt da, ran zweifeln, daß eS wirklich zur Ehe

fchließuna zwischen dem - Thronerben

und der hessischen Prinzessin kommt.

Bekanntlich hat der iunge Großfürst lange Zeit sich gesträubt, daS Verlöbniß

einzugehen, und eS bedürfte erneS eitel ten Befehles des Zaren, um ihn zu vcr

anlassen, im Frühjahr dieses JahreS

üoerbauvt nach ovura zu reisen. ,cr

Grund dieser Abneigung liegt nun aber

Nicht, wie zeitweilig angenommen

wurde, m einer allgemeinen Ehescheu,

sondern in einer früheren Neigung deS

Prinzen.' Diese Neigung soll ihm so

gar den Gedanken eingegeben haben.

dem Throne völlig zu entsagen.

Man hat alles Mögliche versucht, diese Bande zu lösen, aber vergeb!ich.

Qmtz der Vermittler ln der heiklen An

aeleaenbeit soll unter Anderem der

Präsiden astrnir.Perier und die Wissenschaft. Während man allerorten den jüng-

ften großen Erfolg der continentalen mediclnlschen Wissenschaft, die Serumiherapie, mit Enthusiasmus bespricht und Mittel und Wege sucht, um das neue Verfahren gegen eine der gesähr-

lrchst und häufigsten Krankheiten emführen zu können, ist man in Frankreich unerschöpflich in Ehrenbezeigungen für Professor Rouz, der dort zuerst die neue Diphtheriebehandlung eingeführt hat. Nachdem der Gemeinderath von Paris

erst kürzlich sogar die Herstellung einer

eigenen Roux-Medaille beschlossen, hat

auch : der Präsident der franzosischen Republik die Gelegenheit der Decorirung Roux' wahrgenommen, diesem seine Anerkennung für seine - wissenfchaftlichenLeistungen persönlich auszudrücken. Wir entnehmen den Nachrich ten hierüber folgende - Einzelheiten: Herr Easimir-Perier' wurde bei seiner Ankunft im Institut Pasteur von den Mitgliedern desselben, dem greisen Pa sieur, der-beimGehen schon gestützt werden muß, an -ihrer Spitze, empfangen. Jn der Bibliothek, vor den versammelten Freunden und Mitarbeitern und dem vor Rührung weinenden Pasteur überreichte der Präsident Herrn Dr. Roux das Commandeurzeichen der Eh renlegion. wobei er den Gelehrten auf beide Wangen küßte. Herr CasimirPerier betonte sodann in seiner Anspräche, daß eS ihn mit Stolz erfülle, als Staatschef einem Wohlthäter der Menschheit" eine Auszeichnung im Namen der Republik zu' überreichen worauf Professor Roux in seinem Dank erwiderte, er fasse diese Ehre auch als dem ganzen Institute erwiesen auf und roch hinzufügte, er glaube, seinen Vorarbeitern, den deutschen Behr i n g u n d L ö f f l e r, es schuldig za sein, ihre Namen. in diesem feierlichen Augenblicke zu erwähnen. Zum Schlüsse unternahm. Herr Casimir-Pe-r'er einen Rundgang durch die Räume d?s Instituts und drückte seine rege Theilnahme an den Arbeiten desselben au. . Interessant! ist auch, daß der Präsident hiebe! in seinem Laboratorium einen jungen österreichischen Gelehrten, Herrn Dr. Marmore! auZ

I 0 ' m mm r

Ich bin hier!" läßt sich eineStimme er. wie ihm jetzt erst zum Bewußtsein ' General v. Wahl gewesen sein. d?r aber jn, r m : wn t vwiior wouj ow w. ist. m ft sn iffun r?.a x;.r:. ; irf t hn rnZn-tt. r?rfnsrt ,,kn,-',k,n d?r emnae Auslander voraeffellt wurde.

IVdll I . ' 9

tn c Gesprach zog. sich über dessen For-

sZjUnaen im Institute eingehend erkündigte, und. nachdem er dessen Arbei tei? besichtigt hatte, unter einem Hände

drucke schl'"ßlich bemerkte: ' Wir sind

luckuch. die Fremden' zu unS kommen tu seben. um unS in unsererArbeit zum Wohle der Menschheit ihren Beistand

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imciia ut uiinL. uu n nnrr innni iiii tvutuu, uu ubii rikuwkii iititta uiliiulii ""( w. uuiivk vitu um

gürteten BaumeS vernehmen. ES ist Kreises entbehrt hat. Auch er ist von Konnte und deshalb zeitweilig in Unwohl besser, diß ich mich Ihnen be Hause auZ ein eleganter Mann mit gnade sei. Wie die Verlobung selbst merkbar mache, sör den Fall, daß Sie größerem Luxusbedürfniß, als feine' in Koburg zu Stande gekommen ist, Dinae au besvrecken bätten. die nickt Verhältnisse gerechtfertigt erscheinen ; darüber erzählt man sich in Petersburg

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für .meine Ohren sind.- lasten. Schon tm Vater war dieS ge- ganz eigene. Tmge. Ter Thronfolger CT..:i i.:u .1 . it n.rifi I v-sn tX st Z, fit- rirttt ftrfi srtrtrt tur QsnshrrtA rtirff rnt

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im weißen, gestickten Morgenkleide hin. sllgen Leben voller Extravaganzen, vaZ icylleven ollen; und Der ryMNt

Im l A.. . . ..1 . .19 rTi fT.?--rr!-! f "! t 1 1 1 fi.ntliX ' fcviT m '. K.A.t-

xer oem Zlamm vervor UND oe:ras:et l oauerieoisier gcruqri, NSIU

mit spöttischem Lächeln die verlegenen gedrungen auf seine -nicht übergroße, Gesichter der Beiden. dafür aber stark verschuldete Besitzung

Guten Morgen, Herr von Erlin- nruagezogen. : An den Sohn ist diese ... " . I Y -it. . 11

it. so tniü icvon ,n Karscböven? coiqwenolgiell iqou well sruoer oer-

P'nhftt Lenore. warum ftarrm 6?z- angetreten und er bat die anaeborenen :

mick denn so an?' . ' und anerzogenen großartigen Instinkte Deutsche aiser ?) erbeten und zuge

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Ab Mira! ?M meinte. Sie salie- unieroruaen mul. en, weit er ucy ver-z ic gauen yaoen. cni oiejcr

SergiuS, : welcher, vom Zaren beauf tragt war, den Verlauf der Sache at

ttau zu beobachten, konnte nur immer Ungünstige- berichten. Da soll Alexan, der der Dritte die Vermittlung einer f.C t.in.t v r, 1 r.

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fen noch!" stammelt Lenore, die wie mit zünftiger Weise sagte, daß Bialla. welLZlut übergössen ist.' cheS feit einer Reihe von Generationen -r ' r c n. L. 4m V. .Vnifut z, n.!kk f.l -

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muß man die Stunden nicht ungenutzt unter dn Hammer zu kommen.-

slno ?ie vermanol mn oen ?rlingenS auf Trieberg in Sachsen?" frägt Mira nach einer kleinen Pause. Jawohl, der alte Trieberger ist ein Letter meines verstorbenen Vaters." Ein herrlicher Besitz! Man sieh ihn, wenn man mit der Bahn von Berlin nach Dresden fährt. Wer erbt ihn einmal?" Mein Onkel hat einen Sohn, einen leichtsinnigen, haltlosen Jungen, ' der dem Vater Kummer und Sorge genug eemacht. Iichtsdestowenicer aber ein-

.vorüber gehen lassen. Ich saß dort

auf der Bank und las."

Französisch, wie ich sehe . sagte .Reinhardt,.die weiße Hand, welche daZ

gelb gehestete Buch halt, höslich mit den Lippen berührend. Ja, ich liebe die Franzosen. Sit sind die Einzigen, die daZ Lebeff dqstehen und die Frauen. . Undwir Deutschen?' ' Oh, Sie' sind liebenswürdige, hersenSaute 5ttteaItft?Tt r?V immtr mfir tn

mj nj-r. m9tf die Menschen und Dinae bineule

kZermittlung , ist eö denn auch zur Ver,

lobung gekommen, aber wie man sich erzählt infolge einer Ueberrumpelung der beiden Veiheiligten. Wer das gedrückte Wesen des Thron-

solgerS in Koburg und auch späterhin gesehen, . dem erscheint diese Erzählung nicht unwahrscheinlich. Jedenfalls ist die Abneigung des Großfürsten, die lssische Prinzessin zu ehelichen, wählend der Tauer seiner Verlobung nicht geringer geworden.-

, Meerfchaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrevspitzen :c., bei fönt.

Nucho, 199 Oft Washington 0tr.

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Bieressig kann in Haushaltungen aus trübe, schal, sauer gewordenem

Viere bereitet werden. Man kockt daS-

selbe und' löscht darin nach erfolgten, Abkühlen ein glühende ' Eisen, um dem Biere den Hopfengeschmack ju he nehmen. Hierauf wird . gut gsäuerte Brodrinde rn ein Gefäß gelegt, welches vorher mit Weinissig 'ausgespült worden war. daS Bier darauf gegossen, in mäßige Wärme gestellt und, wenn' c$ sauer ist. auf Flaschen geM, feelch man fest zukorkt und um besten in den Keller, sonst möglich, kalt stellt. " ; ' Lyfung voneingerosteten Schrauben. Mache' ein entspre-

chendeS Stückchen Eisen ode? Stahl glühend roth und bringe 'solche) mil dem Kopf der ' eingerostete Schraube, während einiger Minuten in Beruh

MZ . Sobald die Schraube , heiß ist.

jami man solche mit dem Schrauben sicher- ganz- leichtferzt

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in künstlerischer Ausstattung sowohl, wie in Ausführung und Arrangement. deS großartigen ., Unternehmens, welches eS behandelt, in jeder Weise würdig, ist dem Titel Unsere WeltauSstellung" erschienen, und eS ist unser Bestreben, dieses Werk c' rnfent Lesern zugänglich zu machen. Zu diesem Zwecke haben wir mit den Verlegern eine:. abgeschlossen, wonach wir daS Vertriebsrecht dieseS'Werkes erhalten, und um unS unsei.: Le,r..: erkenntlich zu zeigen, werden wir . ihnen dieses wahrhast prachtvolle Werk zu einem rei.: nominellen Prcise zur Vcrfügung stellen. Bei der großen Anzahl von Werken, welche die Eolumbische An ellung in Wort und Bild

verherrlicht haben, war eS schwer, dasselbe Thema m Wort und -sstattung so zu behandeln.

daß es den ungethcmen Äeisall des Publikums finden mußte. lichste, welches alle bisher gemachten Anstrengungen weit in den . derartigen Erfolg erzielen, und wir können mit gutem Gewisse, Lesern offerirte Prachtwerk

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? daS Beste und Vorzug'

fetten stellte, konnte einen ,.upten, daß daS unsern

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jedeS ändere derartige in englischer oder deutscher Sprache erscheinende Werk an Kunstwerth ebenso weit übertrifft,- wie ein Oelgemölde ein Ehromo. . ' Nur in Folge besonders günstiger Umstände war e5 den Verlegern möglich, einen. derartigen Erfolg zu erzielen. Zunächst gab ihnen der Contrakt'mit der WeltauSstellungS-Behörde daS ausfchttcsjttche Recht, die offiziellen Photographien daS Höchste, waS bis jetzt auf dem Gebiete der Photographie erreicht ist, und deren Zahl sich auf über 15.000 beläust direkt für dieses Werk zu benutzen, und die Ncprodukticnen dieser Photographien sind mit solch künp- ' lerischem Verständniß hergestellt, daß jede Illustration ein Kunstwerk an sich ist. WaS den Text deS Werkes anbetrifft, so dicnt derselbe nicht, wie eS nahezu bei allen ar.dcrn -derartigen Werken, z. V. den Portfolios zc., der Fall ist. nur als Folio zu den Illustrationen, sondern ist eine sorgfältig durchgearbeitete Geschichte dcr Weltausstellung, welcher jedem wichtigen Momente deS großen Unternehmens von den Äorbcrciiungsarbeiten bis zum Schluß detaillirte Aufmerksamkeit widmet und welcher mit Hülse dcr Illustrationen ein außerordentlich anschaulicheö Bild dieser größten aller Ausstellungen des Jahrhunderts bietet. Ein Beweis für die genaue detaillirte Beschreibung alles Schenswcrthcn liegt z. V. schon in dem Umstände, daß der jetzt weltberühmt gewordenen Midway Plaisance allein mehrere Hefte gewidmet sind. ES ist selbstverständlich, daß Druck und Papier, die mechanische Ausstattung deS Werkes, im Einklang mit dem künstlerischen Inhalt gehalten ist, und das Beste ist, waS für Geld zu haben war. Ein Umstand,- der jedoch noch Erwähnung verdient, ist der, daß das große Format . deS Werkes (11x16 Zoll) die Illustrationen zur vollsten Geltung bringt. Die Deutsch'Amerikaner haben doppelte Ursache, stolz auf die großartige Eolumbische Weltausstellung zu sein,- als Amerikaner fowokl, wie als Abkömmlinge deS Landes, welches unter allen Nationen als. Sieger aus dem friedlichen Wettkampse der Völker hervorging. Ein bleibendeö Andenken an die große hinter unS liegende Epoche ist in diesem Werke geschaffen, und wird dasselbe in jedem deutschen Heim ein gern gesehener Gast sein.

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Aas gesammte Merk enlljatt 3k skchszeljnsMge cieserungen

mit folgendem Inhalt:

i. 2. S. 4. 5. s. ' 7. 8. 9. 10. 11.

Vorgeschichte. Baukunst. Verwaltung? und Fischerei-GebSude. Gartenbau und BergbauGebSude. TranSportationS- uno Frauen-GebSude. ElektriitätS. u. LandwirthschaftSebäude. Indust.'ie.Palast. Maschinenhalle und Kunsthalle. Einweihung der Ausstellung. BundeSgebüude mit Nebenbauten (Colon naden, Peristyle .). Arena sür Vieh-AuSstellung, Bahnhose k.

12. Forstwesen, Milchereigebaude.Antropologie. 1315. Gebäude der einzelnen Staaten. 16. DaS deutsche HauS und Krupp'S Gebäude. 1719. Gebäude auswärtiger Staaten. 20. Hafenbauten, Wasserwege, Wiking - Schiff, Wkaleback-Dampfer u. s. w. 21. DaS deutsche Dorf und Alt.Wien. 2227. Die Midway Plaisance. 23. Organisation und Clasststzirung ber AuZ stellungS'Objekte. 2S 36. Innenansichten von Gebäuden und Äeschreibung vonAuSstellungkobicklen.

Jede Woche erscheint ein neueö Heft. Nachbestellungen können zu jeder Zeit gemacht werden. . Jede der obigen Lieferungen kann von dieser Ossice bezogen werden und zwar ,u dem Preise von Centii per Heft, der ? Hefte flr $1.00. ,'. , . I,, .

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mit zur Snzeige, dak ich die Wirthschaft, Ecke Ghw und Noble Straße,

übsmommen habe, und mich bemüht werd dieselbe zu einem angxnchmm Sammchzla der Deutschen u gestatten.

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The Twentieth Century, eine entßgneichnete Wochenschrift, weiche fortschrittlich gesinnten Lesrrn sehr zu emvfeh, len ist. In der Tendenz zwar sezialistisch, werden doch andere ferrschrittliche Theorien darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direkt bei der Humboldt. Priblioliinir CoM 1 Lstn ?!ace, N