Indiana Tribüne, Volume 18, Number 53, Indianapolis, Marion County, 10 November 1894 — Page 2
Fndiana Tribttne.
Erschemt Taglich und Sonntag?. Die tZzliche .Tribüne' kostet durch den TrLzer 12 dtnti der Woche, die Sonntaas-.Tribüne 5 Cent per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder , w EentZ per Monat. Per Post außerhalb der ! Etadt zugeschickt in Vorausbezahlung $3 per Jahr. vfft: 1 Süd Alabama Straße. Zndmnapoliv, Ind., 10 November '94 Oaterund Sohn. ' Von den Charattereigenschafteir d'e5 verstorbenen Zaren Alexanders deZ Dritten und seines Sohnes und Nachfolgers Nikolau? des Zweiten verösfentlicht soeben ein Diplomat, der an dem Hofe von S!. Petersburg gelebt hat, das folgende f:ffelnde Bild: Welch' Unterschied schon äußerlich zwischen Vater undCohn .Der. Zar ctz'Sf stark, schMrfallia'schnzarz'der Sohn Hern,, schlau', bchene,;dIyÄö. Und so grob diese äußeren Gegensätze, so groß auch die inneren. Voll unbeugfernen Ctolzej!,, don'gr'ökter ZurückHaltung Fremden gegenüber, voll Mißirauens oft 'gegen seine ; vertrautesten Angehörigen., die er gelegentlich durch sein: Äörnausbrüche, , erschreckte, aber auch von' größter Arbeitslust und dem Bestreben, überall persönlich einzugreifen und das nach seiner Ansicht Gute thaikräftig zu. fördern, das roav Alexander der Dritte; ein Feind allerLeichtfertigkeit, Unwahrheit, und Unsittlichkeit. sah er bei Denen, die in seine ftäfc kamen, in. erster Linie auf persönliche Nechtschaffenheit, dann erst auf militärische oder politische Befahigung. Das freilich verhinderte nicht, daß er gerade von jenen Personen, denen er am meisten vertraute, auf das Schnödeste hintergangen wurde. Im inneren Wesen war Alexander der Dritte, dieser selbstbewußte Herrscher, von einer merkwürdigen Schüchternheit und Unentschlossenheit; das war der hauptsächlichste Grund, daß er mit seinen Ministern am liebsten schriftlich verkehrte, daß er die Besuche fremder Fürsten, wo eZ nur anging, vermied, daß er auch mit den ausländischen Diplomaten nur selten und ungern zusammenkam. Geistig nicht sehr gewandt, fürchtete er sich zu einer Antwort bewegen zu lassen, die ihn bei seiiz von seiner Machtstellung und Ledeutunz überzeugten- Natur schwer bedrückn, teiiritf. Irgend einen Irrthum u begehen,' dies wäre für ihn ein ihn lange qualendesV:rgehen,er wollte ohne ??ehl und Falsch dastehen, er hielt sich als der Erste des Reiches und wollte es in jeder Beziehung seins mit diesem Gefühl der Mafri und Würde und der vermeintlichen persönlichen Fleckenlosigkeit war ein gewisser Neid auf fremde Erfolge verbunden: die Wasfenthaten der preußischen und deutschen Armeen in jenen drei siegreichen Feldzügen haben ihn unbedingt in 'seinem Deutschenhaß wesentlich bestärkt, und wer totiß, was geschehen wäre, wenn . der russisch-türkische Krieg einen besserm und schnelleren Ausgang genommen hätte. Ein anderer hervorstechender Cbarakterzug des Zaren war sein Eigensinn; es war fast unmöglich, ihn durch noch, so gute Gründe von einer einmal gefaßten Meinung abzubringen, und selbst die Bitten seiner Gemahlin und Kinder vermochten dies nicht. Deshalb waren auch die Aerzte des Kaisers um ihre bevorzugte Stellung nicht zu beneiden, ihre Verantwortung war um so schwerer, als der Zar mehr seiner eigenen. Korverkraft und Widerstandssähiqkeit, als ifrrn Kunst vertraute und nur sehr unwillig und unregelmäßig ihre Vorschriften befolgte. . Und nun der Sohn. Von der scheuen Verschlossenheit und strengen Zurückhaltung seines Vaters lit nichts an ihm zu bemerken, höchstens daß er mit ihm die Schüchternheit theilt. Aber bei ihm zeigt sich diese nicht in einem frostigen Abschließen, sondern mehr in einem liebenswürdigen Anschmiegen, in einem vertrauten .Sichgeben. 'Von militärischem Prunk, von strengem öosceremomell halt er nicht viel, er ae fällt sich ZnCivilkleidung und im Kreise seiner Freunde, fern dem Parket des väterlichen Palastes; daß er schon früh dem heiteren Lebensgenuß nicht abyold war. daran mag die strenge Erziehung des Vaters und die von diesem angeordnete puritanische Lebensweise viel Schuld tragen. Fraglos ist, daß er sich durch sein offenes Wesen, sein hei m tm teres Temperament, sem ttcctnaj geäußertes Wohlwollen für diese und jene ' Personen und Dinge schnell Zsreunvkchast und Zutrauen erwirbt. Eins hat vor Allem Nikolaus der Zweite vor seinem Vater voraus:' er hat sich in der Welt gehörig umgesehen, er hat Lander uno Volker kennen ge lernt und huldigt nicht dem väterlichen Grundsake, dak es in .Rußland am besten sei. Ende 1830 trat der da mals dreiundzwanzigZährige rarsten söhn seine Reise um die Erde an, die ihn fast ein 'Jahr von der Heimath fortführte und die einen wicktlgen Wendepunkt in seiner Entwicklung bil dete. Er ging als Jüngling fort und kam als Mann" wieder; eine Fülle neuer' Eindrücke war ihm erschlossen worden, und auch an' schweren Prufun g:n, w'e der Ueberfall in Japan, hatte, es. nicht .gefehlt. Fürst Uch tomski. der Reisebegleiter des damali aen Cäsarewitsch und noch heute sein aetreuer Freund, veröffentlicht gegen roärtig die eingehende Beschreibung je ner Orientreise. QeNhvolle Hölzer. Seit Jahren ist der Exporl ' feiner Hölzer aus Mittel- und Süd-Amerika nach Europa und nach unserem Lande, wo sie zur Fabricatwn von Modeln so wie anderer Schreiner- und Drechslerarbeiten die ausgiebigste Verwendung finden, im Schwung:; trotzdem aber sind zahlreiche kostbare Holzarten den s abrikanten noch vollständig' unbetannt. tXn vielen, nc von. keiner Art
berührten Wäldern von Mittel-' und S?.d-Amerika variiri die ; Färlung prächtig gezeichneter Hölzer zwischen dm reinsten Weiß und dem tiefsten Schwarz. Einzelne sind so hart,, daß sie weder mit der Axt. noch mit dem Meißel oder anderen Schneidewerkzeugen bearbeitet werden können; nur die Bandsäge greift sie an, doch geht auch das Sägen äußerst langsam von StatDie Sägespane sind so fein wie das feinste Mehl. Einige Hölzer brennen langsam, andere dagegen werden weder von der Luft noch vom Wasser zerstört. Die östlichen Abhänge der Anden, die zahlreichen Thäler und weite Strecken des ebenen Landes von Süd-Amerika sind mit gewaltigen Wäldern bedeckt, in denen diese kostbaren Holzarten in ung:5eueren Massen vorkommen Jene riesigenWälder bilden heute, bei dem Mangel von Verkehrswegen, einen unbekannten Factor für die commerciellc und industrielle Welt;, erst wenn die Eisenbahnlinien der Mittel- und siid-amttikamschen Republiken.. welcke .orläufiq ...blos auf demPapier.existir:n, .jeneWälder durchschnöden werden, kann , ihr Holzreichthum ausgenutzt werden. Die Vollendunq der SchienenneKe liegt noch in der nebelgrauen Zukunft, allein , , ob über kurz oder lang, kommm wird der Tag, an welchem das Dampfroß jene
legenden mit der civrnstrten Wett verbinden wird. ' - hu Gentleman Joe". Unter den Bahn- und Kutsckenräu. bern, welche gegenwärtig bei uns von sich reden machen, scheint keine Spur vornehmer Grandezza vertreten zu sein; es sind in jeder Beziehung' soweit sie überhaupt echt sind, nur höchst ruppige Gesellen, und es' ist, unter ihnen kein einziges Original, wie es Jo epy Quinn war, welcher bezeichnenderweise f-. ää I nur als .Mimeman rwe oerann. war. Dieser Joe hauste noch in den Ta gen, ehe die zwei großen Bahnlinien den Westen umspannten, und leistete als Kutschenräuber mitunter Unglaubliches. Von Hause aus war dies übngens seine Profession nicht; er war einer der vielen Schiffbrüchigen, welche der Nevada'er Bergwerks Buhm" schon zeitig an den Strand warf. Als regelrechter Metallsucher fing ran, wurde aber um einen reichen SUberfund betrogen. Dann ernährte er sich in seinen alten Revieren als Hazardspieler, aber das Gluck war ihm nur selten hold. Eines schönen Tages verueß er Virgmn City, um einen neuen Beruf anzufangen, und worin dieser bestand, erfuhr man bald! Gleich Black Bart, hatte er Nie als Kutschenräuber einen Geschäfts theilhaber; im Uebrigen steht Black Bart als Gentleman tief unter Joe, obgleich Letzterer, soweit die Welt weiß, niemals Verse machte. . Ein noch heute thätiger Zeitungscorrespondent, welcher das zweifelhafte Vergnügen hatte, einer der Passagiere des ersten Omnibusses zu sein, den dieser Gentleman mit einem Raubansall beehrte, erzählt neuerdings über ihn: Es war um 11 Uhr Vormittags herum, an einer Stelle zwischen Virginia Gilt) und Silver City. Wir waren unserer Sieben ohne den Kutscher, und während die vier Pferde an einem B. welcher . den Landweg durch schnitt, getränkt wurden, erschien plotzlick Joe mit einer Flinte in jeder Hand und forderte die Passagiere höflich auf. abzusteigen. DaS geschah, und er überzeugte sich sorgfaltig, daß Niemand beim Aussteigen eine Waffe mitgenommen hatte. Der Raubanfall war übrigens der erste in der Gegend seit einem Jahre, und wir waren so ziemlich unvorbereitet auf derqleichen. Er ließ uns in Reih und Glied an treten, pflanzte sich zwischen uns und die Kutsche auf und hielt mit klarer und sehr sanfter, förmlich flötender Stimme folgende Pauke: Meine Herren! Ich habe als Me tallfucher, Erzqräber und Gambler scheußliches Pech gehabt. Jetzt will ich es eine Welle mit dem vorstehenden Be rufe versuchen. Ich brauche Jbr Geld. Doch will , ich eS Ihnen in anständiger Weise abnehmen. Behandelt mich wie einen Gentleman, und Ihr sollt ebenso behandelt werden. Ich habe einen persönlichen Freund unter Euch, der die Güte haben wird, mich Jedem von Jhnen der Reibe nach vorzustellen, indeß auf keine Ausnahme - Behandlung An svruch machen kann. denn Handelschast duldet keine Freundschaft Die Vorstellung ging in sehr liebens würdiger Weise von Statten. Joe schüttelte Jedem die Hand so herzlich, als ob er für ein Am! laufe", und ließ sich gleichzeitig alles Geld von ihm einhändigen, sich darauf verlassend, daß Keiner sich einer Eigenthums-Verber-gung schuldig mache. Er wird wohl auch so ziemlich AlleS gekriegt haben; denn er erbeutete rund 1300. Nach Taschenuhren und Ju welen fragte er nicht. Jemand rief ihm zu: Sie haöen ja den utscher vergessen." Joe lachte und rief dem die Pferde haltenden Kutfcher zu: Nun, Sam, Wie hoch ist denn der Baarbestand?" Ungefähr 530 war die Antwort. Das lohnt sich kaum.- versetzte der Räuber, und ich weiß ja, daß Du Weib und Kind zu erhalten hast. Noch Eins, meine Herren! Eure Schießwasfen will ich nicht; ich glaube sowieso nicht, daß Einer so thöricht sein wird, auf mich zu feuern. Nun bitte, wieder eingestiegen und tapfer gefahren!" Seit diesem Tage hieß der Räuber stets nur Gentleman Joe". Er hielt übrigens schon nach einer Woche eine zweite Kutsche auf derselben Linie an, obwohl 60 Mann ihn verfolgten. Doch wurde ihm bald der Boden so heiß gemacht, daß er es gerathen fand, fein Operationsfeld zu ändern. Nach einigen Wochen tauchte er im Humboldt - Thale auf, und dyr vollbrachte er ein Meisterräuberstückchen, das wahrscheinlich ohne Gleichen in der Geschichte der Kutschenräuberei dasteht. Er hielt nämlich'z w e i von ent- ! aeaenaesetzten Richtungen kommende
Zi'Uticyen an, unmttteldar ehe dieselben an einander vorüber fahren, sollten, und entwickelte eine Schnelligkeit und Fixigkeit", daß Niemand anders glaubte, als es mit ungefähr fünf Räubern zu thun zu haben! In einer der Kutschen saßen 5 Männer und eine
Frau, in der anderen 4 Männer, eine Frau und ein Junge, und fast alle waren bewaffnet. Seine Beute bei dieser Gelegenheit soll sich auf ungefähr ?5000 in Gold belaufen haben. Der Kerl 'war auch ein guter Diplomat. Niemals steckte er seine Finger in Postsachen und auch nicht in ExPreßgut. Onkel Sam und die Expreßgesellschaften interessirten sich deshalb wenig dafür, ihn unschädlich zu machen. Dennoch wurden einmal Belohnungen im Gesammtbetrage von $7000 auf seinen Kopf gesetzt, und. sieben bis an die Zähne Bewaffnete mietheten eine Kutsche und wollten die Belohnung verdienen. Joe aber überraschte die Gesellschaft in einem Engpaß, verwundete im Nu drei Mann und terroristrte die Hascher vollständig! - Hoe verschwand schließlich mysteriös. Vielleicht ist er in einem seiner Vergverließe von jenem mächtigeren Räuber aeholt worden. ' Vom Jnlanve. In Pontoosuc, einem Orte im nördlichen Theile von Hancock County, Jll.. richtet die Diphtheritis arge Verheerungen an. Dem Farmer Sam Black hat die bösartige Krankheit fünf Kinder geraubt, drei davon in einer Nacht. Die Krankheit greift immer weiter um sich, und die Bewohner sind in großer Angst. . '. Vor einigen Tagen verschwand der Farmarbeiter Jsaac McClary spurlos von der Farm deö Hy. Samson bei De Kalb, Mo. Jetzt hat man seine, theilweise von Schweinen zerrissene Leiche in einer 25 Fuß tiefen Schlucht auf der Farm gesunden. In einer Tasche fand man eine halbgeleerte Schnapsflasche und nimmt an, da& der Unglückliche in betrunkenem Zustand in fit Schlucht stürzte. . Die Töpferei von Edwards & Minish in Calhoun, Miss., eines der bedeutendsten Steingutgeschäfte im Lande, hat aus freun Stucken mt Löhne ihrer Töpfer um 10 Procent erhöht! Dies ist die erste Lohnerhöhung in dreißig Jahren in der Steingutbranche. Als Grund für diese Lohnerhöhung gibt Herr Edwards, ein Mtglied der Firma an, daß die Nachfrage nach Steingut eine ganz riesige geworden und die Firma nicht im Stande ist, alle Aufträge auszuführen. Da die Firma selbst viel Geld verdient, will sie ihre Arbeiter daran theilnehmen lassen. 500 Mann sind in den' Töpfereien von Ealhoun beschäftigt. Ein Instrument, das den Seefahrer in Stand fetzt, beim Erblicken eines Leuchtthurmes sofort die Distanz vom Ufer festzustellen, und ihn jederzeit informirt, welche Entfernung zwischen seinem und einem an deren dem Horizont auftauchenden Schiffe vorhanden ist und wie groß des letzteren Fahrgeschwindigkeit, ist dem Marinedepartement in Washington buser Tage zur Probe übergeben worden. Lieutenant FiZke hat es erfunden und ihm den Namen Stadimeter" beigelegt. Seine Construction ist höchst einfach. DaS . Stadimeter durfte m der Schisssahrt eine große Rolle spielen, besonders in einer pürmischen Nacht oder bei einem Krieg zur See. Ein alter Pionier Cali--forniens, Herr Jsaac Wormser von San Francisco, ist dieser Tage m Monterey, wohin er sich auS Gesundheitsrücksichten vor Kurzem begeben hatte, in seinem 73. Jahre gestorben. Herr Wormser stammte auS Stuttgart, wo er in seiner Jugend die Weberei er lernte. Im Jahre 1842 kam er nach Amerika und ließ sich im Jahre 1852 in Stockton, Cal., nieder. Hier gründete er mit seinem Bruder Louis ein Spirituosengeschäft, welches rasch zu hoher Blüthe gelangte. Im Jahre 1854 schloß sich ihnen ein dritter Bru der an und ein zweites Geschäft wurdZ in San Francisco gegründet. . Das selbe brachte den Brüdern ein bedeuten des Vermögen ein und erst vor einigen Jahren zog Jsaac Wormser sich vom Geschäft zurück. Er war em Wohl th'äter der Armen und der Gründer und erste Präsident' der Pacific Hebrew Orphan Asylum and Home Society Er gehörte außerdem noch vielen anderen Wohlthätigkeits-Gesellschaften an. DerVerstorbene hinterläßt eine Wittwe, einen Sohn und eine verheiratheteToch ter, sowie eine Schwester. Boston will sich derbes fern. Das außerordentliche Comite des Bostoner Stadtraths, welches zu dem Zweck ernannt wurde, emen Plan für ein neues System von Docks für die Stadt auszuarbeiten, hat einen umfanqrelchen Bericht abgestattet, der fol gende wesentliche Punkte enthält: Die neuen Docks sollen im Distrikt von East Boston gebaut werden und. aus acht .Piers , sechs Schiffs- und zwei Tro cken-Docks bestehen. Die Neubauten sollen eine Gesammtlange von mehr alS 20.000 Fuß haben, also nahezu vier Meilen lang werden; die Flache, wel che sie einnehmen, soll 3,405,750 Qua dratfuß groß werden. Die .Wersten sollen von 150 bis 400 Fuß, die Einfahrten (Slips) von 200 bis 300 Fuß breit und sämmtlich t 1200 Fuß lang werden. Eines der Trocken-Docks.soll eine Länge von 1100 und eine Breite von 500 Fuß erhalten, also ungefähr 400 ffuß länger werden. , als die Trocken-Docks in Brooklyn. 200 Fuß länger,, als die in Birkenhead. Sodann sollen acht Zollspeicher, 6 Stock werke hoch, je 400 Fuß lang und 150 Fuß tief und neben jede derselben ein Frachtschuppen von 75 bei 400 errich tet werden. Der Mayor wird in dem Berichte ersucht, bei der Legislatur um die Annahme emes. Gesetzes nachzusu chen, wonach die Stadt die projektirten
WDoVameneignen kann. DurH
me renreren wuroe, wie man giauor, Boston wieder seinen früheren Rang als Handels-Seehasen erlangen. In New York findet ge-
qenwärtiq in der Academy of Music" eine Ausstellung von Bildern schöner Frauen zum Besten der Wohlthätigkeitsgesellschaft St. John's Guildund des orthopädischen Hospitals statt. Ein Ausschuß angesehener Damen steht der Ausstellung vor. Einem Berichts über dieselbe entnehmen wir folgendes: Eine Besichtigung der vier Gallcnen macht einen so nachhaltigen Eindruck, daß man bedauern muß, daß die Ausstellung keine permanente und daß nicht Jedem Gelegenheit geboten ist, die Gemälde in Augenschein zu nehmen.- Der Reiz der Sammlung liegt darin, daß sie nicht nur aus Bildern vollendeter Schönheiten besteht, sondern überhaupt aus Porträts von Frauen. Gemälde von jungen, noch unter den Lebenden weilenden Frauen hängen neben solchen von. weiblichen Wesen, die vor Jahrhunderten die Männerwelt entzückten. Hier steht eine Gruppe , von Beschauern vor dem Konterfei einer Bühnenheldin, deren Namen heutzutage auf den Theaterzetteln im New Jorker Broadway zu lesen ist, und gegenüber auf der anderen Seite des Saales erblickt man das Bild von JoHanna", der Gemahlin Phillipp's des Ersten von Spanien, hier das Bilo der anmuthigen Tochter eines New Jorker Rechtsanwalts und dort das der Konigin Marie Antoinette. Unter den Kunstschöpfungen, welche die meiste Bewunderung hervorrufen, befinden sich das Gemälde des Fräulein O. M. Graef von Lenbach, der Frau Theodore Havemeyer von Muller Ury. der Frau W. Seward Webb und Söönchen von Munzig. ferner das Porträt des Frl. E. V. Sloane von Earolus Duran. der Frau Ferdinand Blumenthal, eine Schöpfung von Munkocsy. sowie der Lady Hamilton von Romney und derFrau F. D. Millet von John S. Sara;nt. , Vom Slusranve. Auf der Trevve deS Amtsgerichts in Chemnitz zerschmetterte 'sich der Arbeiter Kemvfe aus Gablenz mit einem Schuß aus eine: mit Wasser geladenen Pistole den Schädel. Er war vom Gericht zu 100 Mark Strafe verurtheilt worden. ' Der zu fünfjähriger Zuchthausstrafe verurtheilte Berliner Bankier Hugo Löwy ist aus der Strafanstalt Rawitsch mit einem Wächter, der mit 25.000 Mark bestochen worden ist, entflohen. Man vermuthet, daß Beide über die russische Grenze gegangen sind. In Görz hat sich Her? Hugo Gentilli, Student der Medicin, in einem öffentlichen Bade vergiftet. Der Selbstmord des jungen, aus einer der besten und reichsten GL'.zer Fami lien stammenden Mannes, dessen Urfache vollständig, unaufgeklärt ist, erregt großes Aufsehen. M anhataufeinem, dem' Fürsten Schunkolom gehörigen, in der ' Krim gelegenen Gute eine in-großem, Stile eingerichtete Werlstätte für Prägung von falschen Münzen entdeckt. Schunkolow ist nach der Türkei geflüchtet. Aus diesem Anlasse sind in . der Krim zahlreiche Verhaftungen vorgenommen worden. BeiderEinweihüngder neuen Kirche in Troisk-Qstrowianisk im Don-Gouvernement ereignete sich ein schrecklicher' Unfall. Die Stenge, die glaubte, daß ein Brand ausgebrochen sei. stürzte sich auf die Ausg'änge; bei dem furchtbaren Gedränge wurden drei kleine Mädchen und zwei Frauen getödtet und 30 Personen schwer verwundet. ' EinLeipzigerBlatt erhielt kürzlich , die folgende Anzeige: Mariage. Ich, musikalisch,, suche beHufs baldiger Verirathung . einen Mann, bleich, schwarz und mit zwei Bechsteinslügeln. Das Vermögen habe ich. Offerten, wennmöglich mit Photographie, unter Lillian 13" Hauptpostlagernd .Leipzig erbeten.Infolge der boben Qiebpreife blüht in Bayern der Viehschmug-: gel wie selten. So wurden kürzlich zu ' Georgenberg .sieben Ochsen und zu Waidhaus zwei Kühe, ein Ochse und' drei Jungochsen öffentlich versteigert,' die etwa zehn Taae vorber als ae--schmuggelt aufgegriffen worden waren. . Dk'e Ge meinte Vorstände zweier in-der Nähe von Damascus gelegenervon schismatischen Drusen be-' wohnter Dörfer haben vor Kurzem den Uebertritt der, ganzen, 700 Seelen zählenden Bevölkerung zum Katholicismus dem Prior des Franciskanerklosters in Damascus ' angezeigt.' Weitere ähnliche Uebertritte werden noch erwartet., Ein eigenthümlicher Unglücksfall ereignete sich in Aachen. Dort wollte ein Knabe eine Fensterscheibe in die in der Petriestraße belegenen Wohnung seiner Eltern tragen. An der Tteppe stolperte er, die Scheibe fiel zu Boden, mit ihr -der Knabe, dem eine Scherbe den HalZ . durchschnitt, sodaß er. sich -in wenigen Minuten, noch ehe ihm irgendwie Hilfe gebracht werde? konnte, verblutete.' ' ' ' Die'Juden we'rden jetzt aus der Krim auögetrieben. ' AuS Tiflis.. Kutais und anderen Orten deZ Kaukasus wird gemeldet,' daß Juden dort'nicht'zu Stadtverordneten gewählt werden .dürfen. Von 273 Juden, welche in Odessa die öffentlichen Schulen befriedigend abfolvirt und um Zulassung zur Universität gebeten haben, ist nur , sieben dieses Recht gewährt worden. In der Universität Kiew sind von 197 Applikanten 39 als' Studenten aufgenommen worden.' " JnDreödenhatdi e Ver. .mählung des letzten Sprossen des be. rühmten Malergeschlechts Holbein, Fridolm ' Holbein von Holbeir'öerg, mit einem reichen jungen Fräulein Al wina Markart stattgefunden. - Die junge-Dame, die. erst dreiundzwanzig Jahre zählt, hatte durch eine Zeitunas,
ncllz davon Kenntniß" erhalten, daß der letzte Sproß 'derer von Holbein, ein 69jähriger Greis, in den dürftigsten Verhältnissen in der böhmischen Stadt Aussig, seinem Geburtsort, lebe. Dies rührte die junge Dame so sehr, daß sie den Entschluß faßte, dem alten Manne ihre Hand und damit ihr bedeutendes Vermögen anzubieten, um auf diese Weise seinen Lebensabend möglichst angenehm und sorgenlos zu gestalten. Ihr Bruder reiste in ihrem Auftrage nach Aussig und theilte den Entschluß seincr Schwester dem Greise mit. der auch freudig seine Einwilligung zu der geplanten Verehelichung gaö. Hoffentlich kann Herr Fridolin Holbein sein junges Ehegluck noch recht lange genießen! Und da behaupten die Leute, es gebe keine Romantik mehr in unseren Tagen?! Wie die deutsche Kaiserin für ihre l'äste sorgt, erhellt aus d:r nachfolgenden' verbürgten Geschichte.
Als das Programm für den Besuch des serbischen Königs in Berlin feststand, wurde der Sekretär der dortigen ferbi-! schen Gesandtschaft. Sweta Jakfchic.! zur Kaiserin Augusta gerufen und die selbe erkundigte sich, ob. König Alexander gerne Zeitungen lese und welche Blätter seines Landes er vorziehe. Herr Jakschic, selbst einer der hervorragend sten serbischen jüngeren Journalisten, bejahte die Frage und machte der Kaiserin den Videlo-, das leitende Blatts der Fortschrittler und noch zwei andere Journal: namhaft. Sofort wurde aus dem königlichen Schloß an die .betref. fend:nRedaktionen geschrieben und von jeder Zeitung täglich sieben Exemplare, bestellt. Wiederholt schon war es vorgekommen, daß der Maurerpo-! lier Anton Sommer in Alt-Lengbach in trunkenem Zustande von guten Freunden mit Petroleum begossen wurde, damit ihn, wie sie sagten, der , Geruch wieder ernüchtere. Vor einigen ' Tagen kam nun Sommer, der auf . einem B'e in Alverhofen beschäftigt! war und in Eichgraben wohnte, wieder nach Alt-Lengbach und wurde, nachdem er sich in einer Wirthschaft betrunken hatte, in derselben Weise mit Petroleum überschüttet und an die Luft gesetzt. Sommer schwankte sodann aus; eine nahe Wiese hinaus und legte sich: in's Gras. Sobald er eingeschlafen war, näherte sich ihm ein Mann und zündete seine von Petroleum befeuchteten Kleider an. Im Nu brannte an dem Unglücklichen Alles lichterloh, er schrie nach Leibeskräften um Hilfe und wälzte sich in rasenden Schmerzen im Grase. Hierdurch gelang es ihm, die Flammen an seinem Körper zu ersticken. Unfähig, sich zu erheben, da er vom Kopf bis zum Fuß mit Brandwunden bedeckt war, lag Sommer in diesem Zustande de ganze Nackt auf der Wiese und wurde erst am folgenden Mien fortgebracht und nach Wien in's Sp'.tal überführt. Hl 5emeinnktziaeS. Entfernung von Qelfar benflecken aus Seide. Aus etwas kohlensaurer Magnesia und Aether wird ein dünner Teig gemacht und über dem Flecke ausaebreitet. Ist der Aether verflüchtigt, so wird der Maeznestafleck ausgebürstet und, wenn nöthig, mit einem Stück weichen Brotes ausgewischt. Ob st flecke entfernt man aus gefärbten Wollstoffen auf folgende Weise: Der Fleck wird in heißem Seifenwasser, welchem je nach der Empfindlichkeit der Farbe des Stoffes mehr oder weniger Chlorwasser zugesetzt worden ist. ausgewaschen und dann in reinem Wasser mit etwas Ammoniakzusatz ausgeschwenkt. Der Fleck wird in eine unterschwesligsaure Natronlösung getaucht, mit einer Weinsäurelösung bestrichen und nach dem Verschwinden deS Flecks gründlich in heißem Wasser ausgewaschen. Waschmittel für Wollen, stoffe. Setzt man dem Seifenwasser Ammoniakflüsstgkeit (Salmiakgeist) zu, so hat man ein sehr gutes Waschmittel für ungebrauchte wollene Zeuge. Man nimmt drei Pfund. Seife, 93 Pfund Wasser, zwei Pfund Salmiakgeist. Die Zeuge, wie Flanell, FrieS, Molten und dergleichen werden darin gewaschen, und erhalten dadurch ein angenehmes Weiß, viel Milde und verlieren, wenn sie vorher geschwefelt worden stnd. auch die schwefligen Theile, welche sonst dem nachherigen Bläuen hinderlich stnd. Pinsel reinigt man auf folgende Weise: ein Theil Soda löst man in drei Theilen Wasser auf. gießt die Lösung in ein Cylinderglas und hängt in dasselbe die vertrockneten Pinsel so ein, daß ste etwa zwei Zoll hoch vom Boden des Gefäßes entfernt bleiben. Lösung bleibt bei ca. ISO Grad shrenheit 12 24 Stunden ruhig ste vn, nach welcher Zeit selbst steinhart vertrocknete Pinsel so erweicht worden sind, daß sie leicht mit Seife gereinigt werden können. Sorgfältig muß man aber , die Temperatur beobachten, weil bei , größerer Warme namentlich ' die Borstenpinsel angegriffen und verdorben werden. Behandlung erfrorener Glieder. Wie für Entzündung des Halses, des Zahnfleisches und so weiter Borsäure ganz vortrefflich wirkt, so ist sie auch für erfrorene Hände und ;süße sehr zu empfehlen. . Des AbendS, ehe man sich zu Bette legt, badet man dieselben in lauwarmem Wasser, zu dem man auf ein halbes QuartWasser einen guten Eßlöffel Vorsäure genommen und aanz aufgelöst hat,'waZ man besser mit etwas kochendem Wasser fertig bringt. Man läßt Hände oder Füße ungefähr eine Viertelstunde im Bade und setzt sie darnach natürlich nicht der Luft aus. Schon nach ganz kurzer Zeit wird man eine Besserung fühlen. Lorsäure in Pulverform bekommt man in jedem Drogüengefchafte zu kaufen und dasselbe hält jahrelang. DieseS Mittel sollte in keinem Haushalte seh-' len. da es so ungemein heilsam für alle Entzündungen, und Wunden ist. - - G egen Blutvergiftung. MS ein von ihm selbst wiederholt, ervrobtes Mittel aeaen B!utv.ergiftunL
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bekannt auf der ganzen Erde, als das größte Schmerzenheilmlttel. Heilt Miieunrcttismus Neuralgie, Rückcnschmcrzcu, Verftauchungeu,
Verstauchungen, Verrenkungen, Frostbeulen, Hüstcuschmerzen, Quetstiu-.gen, Zahnschmerzen, Brandwunden, und alle Schmerzen, welche ein äußerliches Mittel tenöthigen. Farmer und Viehzüchter fr finden in dem St. Jakobs Ocl ein unübertreffliches Heilmittel gegen die Gebrechen des Viehstandes.
Eine Flascke St. Jakobö Oel kostet 60 CtS. (fünf Flaschen für $2.00). Ist in jeder Apotheke zu haben.
The Charles A. Tosseler Co., Baltimore, Sld
empfiehlt Dr. Vopelms m Stuttgarr die Anwendung von Creolin-Pearson. In 113 Fällen hat er innerhalb sieben Iahren die Wirksamkeit dieses herrlichen. Medikamentes bestätigt-gesunden. Die Anwendung desselben ist eine, sehr einfache, von jedem Laien leicht ausführbare, da es beziehentlich etwaiger Giftigkeit durchaus unschädlick ist. Zur Verhütung der ' Blutvergiftung wäscht man jede noch so kleine Wunde mit Creolin aus. Das letztere bereitet man sich sehr leicht, indem man in eine Kaffeetasse voll lauwarmem Wassers 20 Tropfen Creolin-Pearson thut und gut umrührt. Nach Auswaschung der Wunde verbindet man dieselbe mit einer mit diesem Wasser getränkten leinenen oder Gazebinde. Nach drei bis vier Tagen heilt die Wunde ohne weitere Folgen. Sind die Zeichen der Blutvergiftung schon vorhanden, welche insbesondere durch Schwellungen, NLthungen und Schmerzhastiakeit de3 Gliedes im Verein mit Fieber sich äußern, dann genügen die Auswaschungen und der Verband nicht mehr allein. Man muß alsdann von dem Creolin innerlich Gebrauch machen, und zwar nimmt man davon, je nach dem Grade der Krankheit und nach dem Alter des davon Ergriffenen, zwei- bis dreistündlich 15 bis 20 bis 25 Tropfen ein. DeS Theergeschmackes wegen nimmt man es am besten in kalter Milch oder in Oblaten. Man verrührt 15 bis 20 bis 25 Tropfen in drei Eßlöffel voll Milch, trinkt das Gemisch in einem Schluck herunter und läßt noch beliebig viel lautere Milch nachfolgen. Diese Cur, welche gewöhnlich 10 bis 14 Tage dau ert,, setzt man bis zur Heilung fort. Dr. Vopelms versichert, daß unter Anwendungvon Creolin keine Blutvergiftung mehr tödtlich verlauft. Es sollte deshalb in jeder Haushaltung, für vorkommenden Gebrauch, Creolin vorr'äthig gehalten werden. Dasselbe ist in jeder Apotheke erhältlich. Daß man bei schweren Fällen diese Behandlung von einem Arzt leiten läßt, braucht wohl nicht besonders betont zu werden. Um starke Blutungen bei Verletzungen rasch zu stillen, soll man Watte , in heißes Wasser tauchen und auf die Wunde legen. Der Erfolg ist überraschend, selbst bei Verlegungen der Pulsader. Nur Watte auflegen oder solche, welche in kalteZ Wasser getaucht, bringt diese überraschende Wirkung nicht hervor. Aluminiumgegenstände zureinigen. Mit einem weichen, in Benzin getauchten Lappen reibt man die zu reinigenden Gegenstände wiederholt und bedeckt ste sodann gut mit Sägemehl, bis ste vollständig etrocknet sind, worauf sie wieder wie neu aussehen. Die Wasserheilmethode des Pfarrers Kneipp kann auch nach dessen Angaben auf das Vieh Anwendung findend Er fchreibt: Erkrankt ein Äind an der Klauenseuche, so soll man so schnell wie möglich zum Wasser greifen und zwar durch Anwendung einer Ganzwaschung. Wegen rascher Durchführung empfiehlt es sich, daß zwei Personen eingreifen. Jede nimmt eine Wurz?lbürste, taucht sie fleißig in kaltes Wasser und reibt das Thier gut ab. Hierauf wird es mit einem trockenen Tuche bedeckt und der Kühe überlassen. Es schadet auch nicht, wenn man Lb:r das erste Tuch ein zweites legt. Es muß aber nicht gerade ein Tuch sein, sogenannte Pferdedecken, alte Röcke etc. leisten dieselben Dienste. Durch das Wasser wird der Krankheitsstoff aufgelöst .und auögeleitet: die Decke nimmt denselben auf und das Thier wird wieder gesund. Die Ganzwaschung wiederholt, man drei- oder viermal. Sobald sich wieder Freßlust einstellt, ist die Krankheit gehoben. . Anfangs legt man dem Vieh weickes Futter vor. weil M im Maul häufig , Geschwüre bilden, die das Kauen deö harten Futters erschweren. DaS gesunde Vieh wird vor Ansteckung bewahrt, wenn man es ein- oder zweimal wäscht. Auf diese Weise wird diese Heimsuchung ganz und gar unt.ZV.X'.....l " Sludh'S Pile Suppofltorh wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 60 CtS. die BoL. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Ward Broö., .A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, sVholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. ',,, Schön und rein Soll das Haus ßets sein! . Die besten Bürüen dazu kauft man bei H. Ochmedel 420 OS vkeCartd ei .
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Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Bahn un bedingt das Zutrauen des Publikums , besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiSconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wi Marktbericht. WHslelaie,Preise. GroeerieS. Zucker : Hartcr $5.16. Guter gelber 53.66. Gewöhnt, gelber $3.47. Kaffer: ßeröst. Banner, Lion und Java 20. 75c lin ö0Pfd Säcken) Capital 20)c Pilot L0c Dakota 19: Brazil 18 Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14c - Corwihen 5c m Pflaumen 7c Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. epfel per Faß U.75 Citror-en per Kiste 54.25 Orangen per Kiste 57.50 Kraut per Faß 85c. Zwiebeln per Faß 51.25 Stüben per Faß 51.50 Bohnen per Bushel 51.50 Kartoffeln per Faß 52 25 Süß.Kartoffeln per Faß 52.75 Mehl. f Winter.Weizen pat. 54.00 Frühjahr.Weizen pat. 54.00 , Winter ertra 52.50 Gewöhnliche 51.75 Roggenmehl 53 10 Hafergrütze 55.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische ?ountrh 10c Eier, frisch, per Duy. 16Xc Leb. Geflügel: Hühner 6c per Pfund; Spring ChickenS 6c; Hähne Sc ; Turkey Hennen 6c; Enten 6c; Gänfe $5.40 per Dutz. Dr. C. N. Schaefer, jörzt und Chirurg, No. 430 Madifon venue, nahe Worri Str. vrechftundk: S-9:0Uhro,gk,-4Ntr achUtag, ?- Uhr Abend. Televdo Dr. BurShardt, Ventscher Arzt. Offtee und kSodnuug: Sto. 362 Qüd Meridian Gir. Office-Stunden : Sbi Uhr orm. 1 feil 8 Uhr Nachm. 7iiS NHr bd. VotaaS 9 Sormtttag. Televbo 5180. Dr. I. A. Sutclisse, teschästtgt ftch anschttebltch mit wundirztltchr, Wtn und mit efchleSt unt Urinkrankhetten. R. 95 Oft r?tlrt Strafte. 0fftcctsat : Itt 10 Uhr orm. M I ax ötachm. v,tag ag,k. Xcle !t 941. C. C. SVertö, Deutscher Zahn - Arzt . Ro. 8z Nord Pennsylvania Str. "9 ft Kit ms Wsch KQCVttKkt. Dr. I. Bühler, Wohnung : 120 Oft McVarty Giraffe . Office: ' 774 Ost Market Straße. Svrech'Sruade in der Wohnung: 9 Uhr vorm.: , 3 nir ach.; 7 Ulr bends. Sprechstunden in der Ofkee: 910 Uhr Vrm w . r . cn - u um nuain. .rirmwm prechftund: Sonntag ur vormittag. BKTmlWAGNER hat seine Offtre nach Llo. 99t Nord Delaware Str. verl'at. und trd flch freue seine Pariente und orctiBoc un u empranptn. ?prestunden: 9 10 Uhr arm ; , 4 Uhr in,. j cunniBB; iu frll Uyr r. Telephon &. I A N IDEAL FAMlLY MEDlClNE !rVT IMIgttUtl. UUIOIUFM, He4che, C.noUpaUern. H& C.Mplexl.B. ffMlT.Hr.tk. laiulaaidiaorder oX tb fetormwfa. lMiCC.tl.rn. uuioiu I A W ? rni YtmwAft RIPANS VARULPft ÜigGAioa Collov tbeir ns. Bold ' et gentlr Tel nrornt-Ur Ptrtft DJ araM-lstj or ent bj rnalL Box 01 TUlsöc. Pekafe4 boxM), $ iwimBinnMiiami . UIPAN CHtMICAL CO., ITewT.rk. MllW Injektion. Eine permanente Nur
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