Indiana Tribüne, Volume 18, Number 52, Indianapolis, Marion County, 9 November 1894 — Page 2

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Fndiana Tribüne. Erscheint Taglich und Sonntags. Die tZzliche Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cent? per Woche, die SonntagS.Tribüne" 5 Cents per Woche. Beide insammen 12 Cents oder es Sentö per Vionat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung $5 per Jahr. vfft : 1 Süd Lllabama Straße. Indianapolis, Ind.. 9 November '91 Von der deutschen Marine. Das auf der Werft in Wilhelmshaven erbaute Panzerschiff erster Klasse Kurfürst Friedrich Wilhelm" ist nunmehr in Dienst gestellt und wird als Flaggschiff der ersten Division, die unter dem Commando des Vice-Admirals Köster steht, dienen. Der Kurfürst Friedrich Wilhelm" hat bereits seine Probefahrten im Sommer erledigt und wurde nach ihrer Beendigung im Auaust wieder außer Dienst gestellt, um zunächst die GeschützAusrüstung zu empfangen. Mit dem Kurfürst Friedrich Wilbelm" wird die erste Division des Man'övergeschwaders vollzählig; sie ist aus den neuesten und besten Schlachtschiffen. dem Kern der deutschen Flotte, zusammengesetzt. Die vier Schlachtschiffe Kurfürst Friedrich Wilhelm". Brandenburg", Wörth" und Weibenburg" haben zusammen 32 schweikalibrige Geschütze und 43 Schnellladekanonen, 36 .000 Pserdekräfte und eine Besatzung von 2200 Köpfen. Diese erste Division, welche jetzt zum ersten Male voll zusammengeireten ist. bedeutet für die Entwicklung der deutschen Marine einen außerordentlichen Fortschritt. Bier volle Jahre sind zum Bau der Schiffe bis zu ihrer Indienststellung erforderlich gewesen und das Flottenmaterial hat durch sie an Werth um rund 70 Millionen gewonnen. - Hätte der Bau von Kreuz-rn in derselben Weise fortschreiten können und wäre der Schlachtslotte durch diese im neuzeitigen Seekrige unentbehrlichen Schisse eine entsprechende Unterstützung erwachsen, so wäre ihr Werth als Hochseeslotte noch weit größer. Zur Indienststellung ist außerdem das auf d:r Wilhelmshavener Werft erbaute Panzerschiff 4. Klasse Heimdall" gelangt, dessen von der Danziaer kaiser li&n Werst gelieferte Kessel bei den im lSommer abgehaltenen Probefahrten nicht zur Zufriedenheit arbeiteten und inzwischen verbesser! worden sind. Heimdall" wird die Probefahrten zunächst wieder aufnehmen und alsdann in Kiel außer Dienst, gestellt werden. Ferner wird der ci der Weserwerft erbaute Aviso ft)" in Dienst aestellt, welcher neue. Kessel erhalten hat, und dieselben in den Probefahrten prii, fen wird. ' Nachdem während des weit aus größten Theiles des Jahres das gesammte in Dienst befindlickie Flottenmaterial in Kiel und der Ostsee gehalten wurde, hat das Ober-Com-mando der Marine sein schwaches Wohlwollen für die Nordseestation weiterhin dadurch bestätigt, daß es darin kein Bedenken sieht, auch jent nach Auflösung der Herbstübungsflotte von den 23 in Dienst befindlichen Schiffen mit einer Gesammtbesatzung von rund 7000 Mann, von denen der weit überwieaende Theil nach Wilhelmshaven . gehört. 20 Schiffe mit einer Besatzung ri rs cm . rci.r . c .r rr. völi vrov -jjiana in diiti zu u:iucu, während in,' Wilhelmshaven sich drei Schiffe mit 1260 Köpfen befinden, also nur ein Sechstel der deutschen Flotte. Daö Texas.Jieber. In der letzten Cabinetssitzung ge langte nebst anderen Angelegenheiten auch daS :n Deutschland erlassene Ber bot der Einfuhr von Rindvieh und frischem Rindfleisch auS den Wer. Staaten zur Sprache. Sekretär Gresparn machte Mittheilung von den Ber Handlungen, die er , mit den deutschen Behörden gepflogen, und man gelangte zu der Ansicht, daß es sich bei dem msuhrverooz lediglich um eine san: täre Maßregel handle, nicht aber, wie es tendenziös dargestellt worden, um Tarisrepressauen. Die Statistiken des Schatzamtes zel gen, daß Deutschland im letzten Fis calsahr verhältnißmäßig nur Mbedeu tende Quantitäten von lebendem Rind Vieh und Fleisch aus den Ber. Staaten bezogen hat, der Rückgang aegen das Fiscaljahr 1893 war sehr bedeutend. Während in dem' Jahre endend am 30. Juni 1893 in runden Ziffern 4000 Stück Rindvieh und 10.000.000 Pfund Rindfleisch nach Deutschland exportlrt wurden, betrug der ErPort lm Flscal jähr endend am 30. Juni 1894 nur 2000 Stück Rindvieh und 1000 Pfund Rindfleisch. Die kolossale Abnahme von zehn Millionen auf tausend Pfund lsti wahrscheinlich dem Umstände zuzu schreiben, daß im Vorjahre bei der herrschenden Dürre deZ Futtermangels wegen der größte Theil der Rinder in Deutschland geschlachtet und auf den Markt gebracht wurde, so daß eine nennenswerthe Quantität Nicht impor tirt zu werden brauchte. 4 Thatsächlich hat .also das Einfuhr verbot zu: Zeit kaum eine Bedeutu.iz für die Ver. Staaten. Man konnte demselben allerdings die Construktion unierlegen, daß die Agrarier Un neuen und aufblühenden amenkarn scheu Fleischezport wieder verhindern wollten, allein thatsächlich geht dies:Z Einfuhrverbot gar nicht von der Reichsregierung aus, sondern eS ist eine von. einzelnen Staaten decretirle Sanitätspolizei-Maßregel. Als Rejntuuc jyuic uics auciuings auq eine kleinliche Maßregel. . Wollte Deutsckland wegen deS Zuckerzolles eine Repr5ssalienpolitik inauguriren, so hätte man sich dazu muthmaßlich einen wichtigere: Handelsartikel ausersehen. Ueberdies wäre die Jnscernrunz eines Wesen Tarifkricges gerade zur jetzig: ?tü eine kurzsichtige Politik. 'Die. deutsche. Regierung dürfte da r?.i unterrichtet sein daß im December lum W.le.dr?sanimentr!;teS Eon

gresseS Anstrengungen gemachc' werden sollen, um den Extra-Zoll von einem Zehntel Cent auf Zucker, der aus Ländern eingeführt wird, welche AusfuhrPrämien zahlen, aufzuheben. Eine verfrühte Repressalienpolitik Deutschlands aber könnte möglicherweise die Aussicht auf die Abschaffung dieses Eztrazolles vereiteln. Wie schon erwähnt, ist es den Sachverständigen des Ackerbau-Depart:-ments unverständlich, daß die Einfuhr von Fleisch neben der Einfuhr des !ebenden Rindviehs verboten worden ist. Alles von hier ezportirte Fleisch wird inspicirt und mit Certifikaten versehen; daß also krankes Fleisch exportirt werden könnte, ist kaum denkbar. Dabei ist auch noch zu bemerken, daß texanisches Vieh sowie solches aus dem übngen Theil des inficirten Distrikts, welches mit Zecken behaftet ist, geschlachtet und ohne Schaden genossen wird. Das Vieh in TezaS (um diesen Staat als Beispiel zu nehmen) zeigt keine Krankheitssymptome, wenn ks von den Zecken behaftet ist.' Man erklärt dies hieraus, daß selbiges sich seit Generationen an 'die Zecken gewöhnt hat; wenn die Insekten ausgewachsen sind, so fallen sie einfach ab.' Anderes Vieh indeß, 'z. 83.- solches, westlichen Staaten, wird kranklvenn "die Zecken sich einbohren,' und es bricht ein Fieber aus, welches dem Malariasiebet ähnlich ist. Die . Thiere sterben gewöhn lich in zwei' Wochen ehe die ' ecken, welcke dieikia Ta zu ibrer Ausbil-

dung bedürfen'abfallen können. Die Insekten sterben dann, mit den Thieren. Die Wnterverbreituna der Zecken geht in der Weise vor' sich, daß die ausgewachsenen' Insekten von' dem Körper des Rindes abfallen und die 'weiblichen Aecken, 3 sei auf der" Weide oder in der Streu des Stalles. Eier legen. Diese liegen längere Zeit, ehe die Inselten ausknechen. Wenn nun anderes Vieh in den Stall oder auf die Weide lommt, zur Zeit, wo die jungen Zecken aus kriechen, so bohren diese sich :n die Rinder ein, und stammen die Letzteren aus Distrikten, wo die Zecken Nicht einheimisch sind, so erzeugen, die Insekten das Fieber, welches als Äeras-Fiever bekannt ist. Diese Krankheit ist von einem Rrnd auf ein anderes nicht übertragbar und die Krankheitserzeuger sterben mit dem kranken Thier.' Aus diesem Grunde ist also, selbst wenn erkrankte , Thiere nach Deutschland importirt sein sollten. eine Uebertragung der Krankheit, aus öeutscheS Vieh nicht zu fürchten. Ein absolutes Schutzmittel liegt darin, die Thiere sogleich zu todten. Unter den Umständen hält man es im AckerbauDepartement kaum für denkbar, daß Rinder, die am Texas-Fieber erkrankt sind.- nach Deutschland importirt worden wären; man ist der Meinuna. daß die Symptome der Krankheit sich. schon früher gezeigt haben mußten. Jedenfalls , aber erscheint das Verbot der Einfuhr geschlachteten Fleisches, roelches hier erst genau inspicirt wird, schwerlich gerechtfertigt. Onkel Tam'S erster KriegSdampfer. Bei dem gewaltigen Aufschwünge, welchen unsere Kriegsmarine in den letzten Jahren genommen hat, erscheint es nicht uninteressant, einen Rückblick aas jene langst verflossene Zelt zu wer fen, in welcher der Riese Dampf zum ersten Male in den Kriegsdienst gepreßt wurde. . L0 Jahre sind verflossen, seit dem der erste Kriegsdampfer bei Cor lears Hook am East River, New Jork, vom Stapel nelassen wurde. D:e Pläne dieses Schiffes waren von dem berühmten Robert Fulton entworfen. welcher als der Erste die Dampfkraft zum Fortbewegen von Schiffen benutzte. Im Jahre 1812 kämpfte On kel Sam's Flotte mit der größten Bra vour gegen John Bull'S Uebermacht, doch, war, sie, be: der ungeheuren Aus dehnung unserer Küste und der numerischen Starke der englischen Geschwa der; nicht immer im Stande, das feste Land vor den Angriffen der Letzteren zu schützen. Fulton nun entwarf die Pläne für eine schwimmende Batterie, zu deren Fortbewegung Dampfkraft be nutzt und die in derHafen- und Küsten Vertheidigung Verwendung finden sollte, und gab dem Fahrzeuge den Na men DemologoS. Nachdem die Pläne eingehend geprüft waren, wurde im Jahre 1814 durch ein Specialgesetz die Constructun eines oder mehrerer der artiger Fahrzeuge angeordnet und behufS Ueberwachung des Baues auö den Herren S. L. Mitchell, Thomas Nor riS und Henry Rutgers eine Commil sion gebildet, welcher Robert Fulton als Mafchinen-Jngenieur und Adam Brown als Schiffs-Baumemer beige geben wurden. Die Kosten waren auf 5320,000 festgesetzt. Der Kiel des Demologos- wurde am 20. Juni 1814 gelegt; seine Länge betrug 156 Fuß bei einer Breite von 56 Fuß und einer Tiefe von 20 Fuß. Ursprünglich sollte daS Fahrzeug 20 Geschütze fuhren, doch wurde noch wah rend deS Baues diese Zahl auf 30 tu höht. In origineller Weise war der Mechanismus für die Fortbewegung construirt -und -untergebracht. Der Schiffsrumpf war in der Mitte mit einem 70 Fuß langen Einschnitt der sehen, :n welchem sich ein Triebrad von 16 Fuß Durchmesser bewegte. Auf der einen Seite befand sich der Cylinder und auf der anderen der Dampfkessel, so daß das Gleichgewicht bewahrt blieb. Der Demologos" hatte zwei massive Mäste, zwei BuqsprltZ, zwei Klüver bäume und vier Steuerruder, an jedem Ende zwei, so daß er mit derselben Leichtigkeit vorwärts und ruckwart manövriren konnte. Doch nicht allein mit 30 Geschützen war der Demologos" bewehrt, er hatte außerdem eine merkwürdige Armatur, welche heute freilich allgemeine Heiterkeit hervorrufen würde. Es war dies eine gewaltige Spritze, mittels welcher bedeutende Wassermassen auf eine beträchtlicheEntfernung geschleudert werden konnten, und diese. Spritze sollte beim Handgemenge in Action gesetzt werden, -um daö Deck eineZ feindlichen Fahrzeuges

zu uvcrlulhen und leine Pulvervorrathe unbrauchbar zu machen. Am 29. Oc tober 1814 fand im Beisein von 20.000 Mischen ber Stapellauf des Schiffes statt, welches übngens nicht den von Fulton ersonnenen Ramcn DcmologoZ- erhielt, sondern nach dem Erfinder Fulton der Erste"

getauft wurde. Bedeutende schwierigleiten verursachte dieAusrüstung deZ Dampfers mit den erforderlichen Geschützen, da die schweren Stücke aus schier unergründlichen Wegen von Philadelphia nach New York geschleppt werden mukten. ffulton erlebte übrigens nicht die Indienststellung des Schiffes, denn er starb im Februar 1815. während dasselbe seine Maschinen erst im Mai desselben Jahres erhielt. Fulton der Erste" machte seine erste Fahrt am 1. Jurn 1815. doch ging dieselbe nur die New Yorker Bai ymunter bis zu den Narrows. Zur Feier des glorreichen 4. Juli desselben Iahres dampfte das Fahrzeug Kletten auf die offene See hinaus und diese ftafirf. bin und zurück, wurde in weniger als neun Stunden zurückgelegt. Dak der Bau dieses Kriegsschlsses von den Amerikanern ebenso ängstlich gehütet wurde, wie die Engländer alle nur möglichen Details über dasselbe in Erfabruna zu bringen sich bemühten. bedarf wohl kaum besonders hervorgeKoben zu werden. Bei dem Fehlen aenauer Beschreibungen . puolrclrten die Londoner Zeltungen ganz ungeheuerliche Berichte. So schrieb ein Blatt: .In New Nor! wird zur Reit eme furchtbare Kriegsmaschine gebaut, wel cbe mit Damvf aetrieben werden soll. DaS Fahrzeug mißt in der Länge 300 und in der Breite 200 Fuß; der Rumpf ist aus Eichen- und Korkplanken, welche abwechselnd auf einander liegen, construirt und 13 foi&'dick. Es führt 44 Geschütze und eine mit Dampfkraft in Bewegung gesetzte Spritze, welche in der Minute 100 Gallonen siedenden Wassers auf das Deck eines feindlichen Schiffes wirft. Ueber 'die Brustwehren sind. 300 Enterbeile angebracht, welche durch Maschinen in Bewegung aesekt werden, und von dem unteren Deck schießt in jeder Viertelminute eine oroe Anzabl mamtiaer Sviene. von Maschinen getrieben, hervor, so daß das Entern absolut unmöglich gemacht wird." .Fulton der Erste" hatte nie eine Ge legenheit, aus seinen Batterien den Engländern eiserne Grüße zu senden. Er kam nie in Action und sein Ende war höchst unrühmlich. Nach Beend!auna des Krieges wurde er tn derNavh Jord von Brooklyn stationirt und dort flog er am 4. Juni 1829 in die Luft. Auf unaufgeklärte Weise hatten zwei Nässer Pulver Feuer gefangen und das ganze Schiff wurde in Stücke gerissen, wobei an 30 Mann emen entsetzlichen Tod fanden.' Der Mtlitärzopf in Italien. In keinem Lande der Welt von Frankreich vielleicht abgesehen tetic so 5iel Wesens mit Fortschritt". Liberalismus . modernen Ideen und ähnlichen Schlagwörtern gemacht wie Italien, wahrend im Grunde ge nommen die Verwaltung mehr oder minder an einem büreaukrstifchen Zopfe laborirt. dessen sich die armen Teufel von Chinesen nicht zu schämen brauchten. Wie es in der Civilverwal tung steht, wo die Erledigung der geringsten . Angelegenheit gemeinhin ein halb Dutzend oder mehr BüreauS in Bewegung, fetzt, und wo der Beamte seine Existenzberechtigung hauptsächlich dann erblickt, daß er den Burger chua nirt, aufhält und zappeln läßt daS ist männialich bekannt und hat bei allen vorurtheilslofen und patriotischen Leuten für die besonders gegen die Bu reaukratie gemünzten organischen Re formen" Stimmung gemacht. Nun aber eristirt leider auch in der Armee, trotz all ihrer sonstigen, unläugbaren Vorzüge, ein Zopf, dessen Beschneidung dringend zu wünschen wäre. , Höchst amüsant ist. was der Don Cylscwtte auö der. Feder eines Fachmanns über zenen Zopf zu berichten weiß Andoten. von denen wir einige . hier anführen wollen. - Da gibt es eine italieNische Garmsonstadt, wo der Dwisions und der. Brigadegeneral verreist sind und ein Oberst vorübergehend ihre Funktionen erfüllt. - Der erwähnte Oberst ist nun thatsächlich so Pflicht treu, daß er in seiner Eigenschaft alS Divtsionsgeneral an sich selbst, alS Brigadegeneral. schreibt und umgekehrt; daß er sich selbst die eigenen Schreiben in die verschiedenen Bureaux . zugehen läßt und sich jeweilig dorthin begibt,' um die (von ihm selbst an sich selbst ge schriebenen) Schriftstücke in Empfang zu nehmen und zu lesen. Mehr kann man wirklich nicht verlangen! Weiter': zur Illustration deS militärischen Zopfes Aent auch der Hinweis darauf. daß in den- Landwehrdiftrikten nicht wemger als zwölf Offmere thätig sind (bezlehunaswnse.wle.der Don Chis cictte" klagt:, an 'Langeweile perben), nämlich ein Oberst, em Oberstlleutenant, ' em Major, zwei Haupt leute. zwei oder drei Premierlieutenants, vier. Zahlmeister und außerdem noch ein Heer von Unterofficieren und Cwllbeamten und Schrewern. WaZ hier bei rationellerem Vorgehen zu spa ren wäre, liegt auf der Hand. Ebenso geht es bei den Commissariaten, wo die Herren Beamten aus Mangel an . Arbelt buchstäblich nicht wissen, wie sie die Zeit todtschlagen sollen; bei den Terri torial-Genie-CommandoS, ' wo außer einer Unzahl von Schreibern . jeweilig ein Oberstlieutenant, ein Major, ein Hauptmann und ein Premierlieutenant die Kasernenreparaturen, daS Anstreichen der Mannfchastszimmer u. f. w. zu überwachen haben, eine Aufgabe, die auch die zahlreichen. Regierungs- Ge-meinde-oder - Provinzial-Jngenievre mit Leichtigkeit und zum bedeutenden Lortheil , deS Militäretats besorgen könnten. 'Ein entsprechendes. System blinder Personal - - Verschwendung l berrfcht auch bei den Militärsvitälern.

So führt der Don Ehisctotte' ein durchschnittlich von 60 Kranken täglich

frequentirtes Lazareth in einer Stadt an. deren Garnison kaum 800 Mann beträgt. An diesem Lazareth sind nun folgende Aerzte angestellt, die wir nach . IC rMC:üi..3.Ann rtit f f i? rn In I lyicm innsmutj uuuui. im Oberstlieutenant, ein Major, drei Hauptleute, zwei Premierlieutenants, vier Secondelieutenants und zwei Apo theker, außerdem natürlich noch zahlreiche Lazarethgehilfen und sonstiges Personal. Ob die Sterblichkeitsziffer in diesem Spital der Menge der behandelnden Aerzte entspricht, wird leider nicht gesagt. Was die Zahlmeister und Verwaltungsofficiere betrifft, so ist ihrer in jedem Regiment, jedem Spital, jedem Bezirkskommando Legion. Und ihre Beschäftigung wird durch folgende Bemerkung eines mit dem Hauptmannsrang bekleideten RegimentsZahlmeisters hübsch illustrirt: der gute Mann beklagte sich nämlich, daß man ihm zu seinen beiden Gehilfen mit Premier-Lieutenants-Rang jetzt gar noch einen dritten zugesellt habe, desfen einzige Aufgabe darin bestehe, sich mit den Anderen in Nichtsthun und Langeweile zu theilen." Woran Chinesen sterben. Man hört auch in denjenigen unserer Städte, wo unsere bezopften Mltmenfchen zahlreich vertreten sind, nur selten von einem natürlichen Todesfall in den Chinesenvierteln, und ohne das Sensationelle der chinesischen Begräbnisse würde man wohl fast gar nichts von solchen Todesfällen hören. Theils liegt dies daran, daß die amtlichen Eintragungen keine besondere Rubrik hierüber enthalten, theils an anderen Umständen. Und doch sind die Todesfälle beim amerikanischen Chinesenthum ziemlich häufig, uz.d beinahe sämmtlich sind sie auf Eine Ursache zurückzuführen: auf die Schwindsucht. Es ist den Chinesen keineswegs eine besondere Anläge hierzu von Hause aus eigen, sondern eine solche entwickelt sich erst unter ihren besonderen Verhältnissen hierzulande. Daheim ist ihre Hauptnahrung Reis gewesen, der viel dazu beitragen kann, das Leben zu verlängern. Auch haben sie meist kürzere Arbeitszeit und, selbst in ärmlichen Verhältnissen, etwas gesundere Wohnungen gehabt, als sie ihnen hier seitens ihrer eigenen Landslcute oft geboten werden. Hier ändern sick dann Wohnung. Arbeitsverhältnisse und Essen meistens radical. und eine so vielseitige Veränderung erschöpft selbst die zähe chinesische Lebenskraft nicht selten nach wenigen Jahren. , , Deutsche LocalNachrlü)ten. Sarilsen. Dresden. Der Director der Paviersabnk m.Herdenau. Adolf Nowot ny, stürzte in der. Fabrik in Hcidenau von dem neugeoauten Schornstein, als er denselben von innen erstiegen hatte, etwa 15, Meter hoch herab und starb kurz darauf. C h e m n i tz. Hier hat ein dem Ar beiterstande ungehöriger Mann mit einer mit Wasser gefüllt gewesenen Dovvelvistole in den Kovf geschossen, so dak er vollständig auseinandergerissen wurde. Der Selbstmörder war kurz vorher vom Landgericht zu tintt Geldstrafe verurtheilt und hat sich auS Kummer hierüber erschossen. Freiburg. .Der 26jährige Akademiker W. P., Sohn des Fabrikbesitzers E. P., machte seinem Leben durch Vergiftung freiwillig ein Ende. Mißerfolg im Examen soll die Ursache zu dem übereilten Schritte sein. H ö r n Z tz. Das Fest der diamantenen Hochzeit feierte der Waldwärter Härtig (geb. 1813) mit seiner Gattin geb. Nierich (geb. 1812). L L b t a u. Großes Aufsehen erregt hier die Verhaftung deZ Bankbeamten B., welche den momentanen Abschluß einer Kette von sehr bedeutenden Veruntreuungen bildet. . O e l ö n i tz i. V. In Plaüen wurde der hier wohnhaft gewesene Restaurateur Rud. Weichselbaum in Haft genommen, weil er verdächtig ist, das von ihm bewirthschaftete Restaurant Zur Waldmühle" in Brand gesetzt zu haben. Radeberg. Umgeben von Kindern' und Enkeln , und beglückwünscht von nah und fern, feierte ein hochgeachteter Bürger der Stadt Radeberg, Herr Carl Häntzsche, mit seiner Gattin die goldene Hochzeit. - . Zwickäu. Das Landgericht derurtheilte den Vorsitzenden des Bergund Hüttenarbeiter-Verbandes Hermann Sachse wegen Beleidigung, begangen in einem Flugblatt gegen die. Urheber der Adresse königstreuer Bergarbeiten an das Ministerium des Innern,' zu einem Jahre Gefängniß. czrsv,r,oatvu, L,ss,n. Bin gen. 'In Münster brach Feuer auö, dem vier Wohnhäuser und drei Scheunen zum Opfer fielen.M a i n.z. Die . Strafkammer verurtheilte den Redakteur des Mainzer Journals Stromowski wegen Beleidigung der Obercommission zu 100 M. Geldstrafe. Er hatte behauptet, - daß Schwindsüchtige in die. Armee aufgenommen würden. ' Op p e n h e i m. Die ' Gensdarmerie verhaftete vor einigen Tagen einen jungen Menschen Namens Pfannenbecker, der am 1. Oktober seinen Truppentheil (13. Husaren) verlassen hatte und seitdem fahnenflüchtig war. Schotten. Der Gastwirth Jöckel in Stumpertenrod und seine Frau feierten die goldene, der Schwiegersohn und die Tochter die' silberne und die Enkelin die grüne Hochzeit. ' . Wormö. Wir meldeten kürzlich einen Fall, von plötzlicher Eiblindung eines hiesigen Wirths. Heute können wir mittheilen, daß ärztliche Behandlung den Betroffenen auf den Weg der Besserung feines Zustandes geleitet und alle . Aussicht vorhanden ist, daß daS Augenlicht in voller Weise wieder zuruckkehren wird - lsaff?Sotkr,ng,n. ' M u l h a u s e n. Der Weinband,

ier Mangold Vogel auS Sennheim lleß sich durch einen Eisenbahnzug übersahren. Straßburg Z. E. Das Schloß Vergheim in Ober-Elsaß ist vollstän diq niedergebrannt. Die Besitzerin, die 70jährige Wittwe des Arztes Bach.

verbrannte dabei im Bett. Vauern. Deggendors. Letzthin stürzte der Keller der von den Redemptoristen angekauften Gebäulichkeiten ein und verschüttete zehn Arbeiter. Es wurden jedoch sämmtliche gerettet, ohne daß sie ernstliche Verletzungen erhalten hatten. Eggen selben. In Rattenbach fand gelegentlich eines Rekrutenabschiedes eine Rauferei statt.bei welcher einer erstochen und zwei verletzt wurden. Happurg. Der bisherige Bürgermeister Seitz hat sich in der Nähe von Nürnberg erschossen. Es war Untersuchung gegen ihn eingeleitet wegen Unregelmäßigkeiten in von ihm verwalteten Kassen, K i tz i n g e n. Innerhalb acht Wochen haben hier sechs große Brände stattgefunden. Auffallend ist, daß die Brände stets in den Abendstunden der Sonntage zum Ausbruch kamen. Passau.' Eine jugendliche Mörderin stand vor dem hiesigen Landgerichte, die erst 16jährige Dienstmagd Emma Bücher von Hohenau. . Das durch und durch verkommene Geschöpf hat im Juni d. I. ein Kind der Bauersleute Pauli in Schönbrunn erwürgt, um aus dem Dienst zu kommen. Die junge Mörderin wurde zu zehn Jahren Gefängniß verurtheilt. Regensburg. Herr Lieutenant Schmidtler deS 11. Jnfanterie-Regi-ments wurde auf der Schießstätte durch einen Schuß, welchen er auf eine Scheibe abgeben wollte, der sich aber nach rückwärts entlud, nicht unbedeutend im Gesichte verletzt. Schweinfurt. Der vormalige Rendantsgehilse Andreas Reuß ist von dem Schwurgericht in Würzburg wegen fortgesetzten Vergehens im Amt vier Monaten Gefängniß verurthellt worden. ' ! Nh!npfalk. S p e y e r. Der heurige Neue" ist so sauer, daß ein hiesiger Wirth den Bitzler" in Kaffeegläsern auf Platten mit Löffeln und als Gratisbeigabe' dre Stückchen Zucker servirt. Die Leiche des im Rhein ertrunkenen Schiffers Robert Ebert wurde bei Worms gelandet. Ludwigshafen'a. Rh. In Oggersheim erstach Steueraufseher Böckmann im Streite einen jungen Mann und verletzte den Weinhändler Magenheimer tödtlich. D ü r k h e i m. Zum heurigen Wurstmarkte wurden im städtischen Schlachthause geschlachtet: 2 Fassel. 71 Schweine. 22 Kälber. 3 Ochsen 12 Rinder. 6 Kühe. 3 Schafe und 4 Ziegen. Landstuhl. Ueberfahren wurde der 12jährige Sohn des Fuhrwerksbesihers Diehl und dabei erheblich verletzt. Neustadt. Dem durch denSturz verunglückten Postbediensteten Nttt mußte der ganze Fuß abgenommen verden. Z w e i b r ü ck e n. Der MöbelHändler I. Kömmerling von PirmasenS wurde wegen betrügerischen Bankerotts und MeineidS zu 2 1-2 Jahre Zuchthaus verurtheilt. Wurttemver. Stuttgart. Unter, den begnadigten Verbrechern befindet sich der ehemalige Schneider und spätere Metzgermeister Greiner, welcher, seine Frau und drei Kinder tödtete und sich selbst zu tödten versuchte. Greiner, damals zum Tode verurtheilt, wurde später zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe und jetzt, nach 17 Jahren tadelloser Führung, völlig , begnadigt. Greiner will nach Australien auswandern. Im zweiten Stock der Wattfabrik von Gottlob Mühlhäuser, Bebenhäuserstraße, brach Feuer aus. " Die Geschäftslokalitäten sind ausgebrannt, Maschinen und Vorräthe vernichtet. V l a u b e u r e n. Die DiphtheritiS, dieser Würgengel der Kleinen, hat innerhalb 14 Tagen vier Kinder einer hiesigen braven Arbeiterfamilie dahingerafft. . , G ö p p i n g e n. Der verheirathete Maurer Mayer von Holzheim stürzte von demFirst eineS dreistöckigen WohnhauseS ab und starb gleich darauf. ' Oberndorf. .In Aichhalden wurden drei Wohnhäuser eingeäschert. Die Namen der Abgebrannten sind: Straßenwart Broghammer, W. Maier und N. Haberer. Reu tl in gen.. In Ohmenhausen wurde der dortige Pfarrer Graf mit durchschnittenem Halse in seinem Hausgange aufgefunden. ' Der Tod trat, im Laufe des Tages ein. ' Der Verstorbene scheint in einem Anfall von Geistesgesto'rtheit selbst 'Hand an sich gelegt zu haben. In einem Stem'brach in Einingen wurde der verheirathete Arbeiter Albert Eger von einem herabfallenden Steine so schwer getroffen, daß ihm das Genick abgeschlagen wurde. Er starb nach einigen Stunden. Rottenburg. Der 24 Jahre alte Engelbert Futterer, Bruder deß Spediteurs Futterer, gerieth zwischen zwei schwer beladene Wagen und wurde todtgedrückt. In Thalleim brannte das Wohn- und Oekonomie gebäude der Händlerswittwe Wurzel vollständig nieder. - - Sulzbach a. Murr. Metzger Zeltwanger verunglückte beim Abstechen eines Schweines dadurch, daß ihm daö Messer ausglitt, in die rechte Wdde fuhr und ihm eine so schwere Verwundung beibrachte, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. . S ch o m b u r g, OA. Tettnang. In .dem Wohnhause deö Bauern Johan nes Störk in Rhein brach Feuer auS, welches das . Gebäude vollständig einäscherte. Tübingen. Rektor Dr. RamSler. einer der hervorragendsten Schulmänner deS LandeS und Vorstand der hiesigen Realanstalt, ist gestoben. Suden. . Forbach. DaS HauS deS MaurermeisterS Jof. HaaS und das deS Emil Karcher sind abLehrannt..

hne seines

Rheumatismus. Buckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch dle Anwen 9 dung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morkon. Jas Akut ist das

oDr. Augnst König's Hamburger Tropfeno Das beste Mittel dagegen.

I m m e n d i n g e n. Vet dem Vemeinderechner in Aulfingen wurde eingebrochen und die Gemeindekasse geleert. Vom Thäter hat man keine Spur. L a h r. Der Ziegler Georg Kopf von Hugsnxier wurde bei Dinglingen vom 'Schnellzuge ersaßt und zermalmt. Kehl. Neulich Morgens fand man den Rechner der Sparkasse in Willstätt mit durchschnittenem Halse in der Scheuer liegen. Eine plötzlich vorgenommene Kassenrevision, bei welcher Unregelmäßigkeiten vorkamen und die dessen Verhaftung herbeiführen sollten, ist die Ursache der That. Oppenau. Postgehilfe I. P. Arnold wurde wegen Unterschlagung verhaftet. In der Wohnung desselben wurde eine ganze Anzahl von VrieLtn gefunden, in denen derselbe Geld vermuthet und deshalb geöffnet hatte. Pfohren. Der 79 Jahre alte frühere Dachdecker Mich. Münzer hat sich in einem Anfalle von Geistesstörung erhängt. Waltershofen. Der6SJahre alte verheirathete Landwirth Manzenauer kam unter seine Wagen und starb nach zwei Tagen. Skrn?e,,. Bern. Conducteur Aeschlimann, der bei der Mönchensteiner Katastrophe mehrere Stunden mit Todten und VerMundeten in den Wagentrümmern eingeklemmt war, wurde beim Bahnunglück in Zollikofen, bei dem er ebenfalls anwesend war, derart vom Schrecken ergriffen, daß er, obwohl körperlich unverletzt, sich vollständig arbeitsun sahig erklärte. Die Berner Gerichte sprachen ihm eine Entschädigung von 10,000 Fr. zu. Das Bundesgericht hat auf einen Rekurs hin dem Kläger 11.000 Fr. und das Nachklagerecht zuerkannt. Genf. Die belgische Ausstellung" in. Genf, welche ähnlich wie' die italienische in Zürich dem Handel neue Wege öffnen sollte,- hat mit einem kläglichen Fiasko geendet. Der Besuch war schlecht und daS Deficit dementsprechend sehr ansehnlich, zumal da keine Waaren verkauft werden durften. G l a r u s. Die diamantene Hochzeit feierte Rathsherr I. H. Blumer in GlaruZ. Neuenburg. Einen Kampf auf Leben und Tod bestand ein neuenburgifcher Zollwächter mit einem französischen Schmuggler; während sie rangen, kugelten die Männer den Abhang hinunter in den DoubZ und ertranken beide. i St. Gallen. Herr Paul BruschWeiler von St. Gallen ist zum Pfarrer der deutsch-französischen . reformirten Kirche in Moskau berufen. worden. Der Gewählte hat nach Studien in Paris , im letzten Sommer auch daS französi- . fche Staatsexamen bestanden. I Wallis. Der Tunnel, welcher dem durch feine Ausbrüche gefährlichen ' Merjelensee am Aletschgletscher einen i regelmäßigen Ablauf verschaffen soll, VnitvVN tiintd VinTT.nVt.l tJ ftfv&.U... ivuivv juiiy vwtifciiwtt. tit tiutUCil dieses kaum 300 Meter langen Abzugscanals dauerten 6 Jahre. Ssterr,lk7. Wien. Der Ministerialrath im Handelsministerium, Hofmann, hat sich drückender Schulden wegen' erschossen. Nachmittags, als er aus dem HandelsMinisterium wegging, stieg er auf dem Stefansplatze in einen Einspänner, mit dem er auf die Landstraße fuhr. In der Nähe desJnvalidenhauses hörte der Kutscher zwei Schüsse aus dem Coupe schallen. Er fand den Passagier mit durchschossener Schläfe. Hofmann starb noch Abends im Spital. Der bekannte Weinzüchter Baron August Babo, erster Director der Klostnneuburger Weinschule, ist, 67 Jahre alt, in Wien gestorben. , - Brunnersdorf bei Kaaden. In ihrer ' Wohnung auf der Hauptstraße nächst der Post wurden der 53 jährige Bäcker Weißgärber und feine gleichalte Gattin als fürchterlich verstümmelte Leichen, ihre zehnjährige Tochter mit klaffender Hinterhauptwunde und, heraushängendem Auge im Blute schwimmend aufgefunden. An dem Aufkommen des Mädchens wird gezweifelt. In der Wohnung fehlten die goldene Uhr und an 60 Gulden Baargeld. " "lltll Zluby'S Pile Suppofltory wird garantirt - für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 50 Ctö. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancafter, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen 'in allen guten Apotheken. Ward Bros., A. Kiefer -Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd.

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