Indiana Tribüne, Volume 18, Number 52, Indianapolis, Marion County, 9 November 1894 — Page 1

X o AYl s AS Cs ! , ?o lesen Sie die Offerte der Tribüne" - f&,Ansere Wettansstellung ! kesen Sie die Offerte der Tribüne" -sAnsere Weltausstellung l ; XO kvA A k '1 I s ' 1 f 1 f 1 j i$ w w iy iy i v w w Jahrgang 18 Office: No. 18 (süd Alabama Straße. No. 5Ü Indianapolis, Zndiana Freitag, den 9. November

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Lditorielles.

In Milwaukee haben die Populisten 10,000, in Chicago 20.000 Stimmen abgegeben. Die Geldmacht deS Landes hat einen riesigen Sieg zu verzeichnen Sie wird in der nächsten Zeit triumphirend die Gesch-cke des Landes leiten. ÄaS dabei herauskommen wird, das wird ja die Zukunft zeigen. Wir lieden das Prophezeien nicht, soweit die Zukunft von Augenblickserscheinungen avyangr. Was aoer oie uniroiamng & v r m , rr ri rr c I oer BeryallNlne im jaugcrncincn oc trifft, so können wir wohl voraussehen, daß die Verhältnisse der VolksMassen sich nicht bessern werden. Die Krisis geht ihrem Ende entgegen, die Zustände werden normaler, das Geschäft wird sich im natürlichen Verlauf der Dinge langsam heben, und obwohl die Republikaner dafür nicht daS Geringste können, werden sie eS i t aifx. ooca aus lyr nonio preisen.

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suoem iann man w ai miacuiuui gelten lassen, daß die Republikaner in sich einiger und bessere Politiker sind, als die Demokraten. Sie werde, aller Wahrscheinlichkeit nach m der Tarls gesetzgebung keine großen Aenderungen versuchen, um jede Aufregung und Unruhe zu vermeiden, und werden e jedenfalls verstehen, sich den Sieg in 1896 ebenfalls zu sichern. Die demokratische Partei liegt hoff-

nungSloS darnieder. Wer daS heute 695 für die Vernnlgung abgegeben flrengungen selten der orgarnstrten noch nicht einsieht, dem ist eben nicht und 52.957 dagegen. Der Vorschlag Arbeiter hat daS Volk an der Wahl- ,. h..s k h... ... . .,. ist demnach genommen und beide IKÄÄhtt

gejagt, oan o,e emorraren niaji ncgcn können. Tausende von Stimmgebern haben trotzdem den Versicherungen der Politiker geglaubt, und noch immer gefürchtet, ihre Stimme e.zuwerfen. Sle haben thre Sttmme weggeworfen. Wer sich auf die demokratische Partei verläßt, der ist verlassen. 3 ansaS und Colorado haben die Republikaner über die. Populisten gesiegt und zwar deshalb, wett bre Demokraten den Republikanern geholfen haben. 3n diesen beiden Staaten hat die Geldmacht deS Landes ihren ganzen Einfluß aufgeboten, die Populisten zu stürzen und die Demokraten haben ihnen dabei redlich geholfen. Das Geld floß aus dem Osten massenhaft dahin, nicht daS Geld der republikanischkn Partei, sondern daS Geld von Wall Street. Am Geldbeutel hört jeder Unterschied zwischen Republiknern und Demokraten aus. Sie Revublikaner bat uns 11 di,s,n Gründen keineSwea überrascht. Bloß die Riesenzahlen baben wir nickt erwartet. Zu gleicher Zeit aber haben wir auch ein größeres t- - - l oy.i. f.-.- v:. m.i...r:ci.M villlN UC UIC Uyulll(il UUUlil. i Wir alaubten anck. dak nack den Vorgängen des letzten JahreS die Soziali. tten in New Sork und in St. ouis ibre Stimmen,abl veraröbern würden.

n.i ya n iAi .lErzieh ungSwesen i n I l l i -

IA. LA. E. i. LK. UUUJ UUU 1IL K.&&ftUkftLll W4li V ist in New Sork bei 8000, in St. 0.M u.i onnrt orf I , , o I Louis bei 1500 geblieben. (In In- ........ m..m r I

dianapoliS lst das poputrstilcye D0lum iao, perrnlenoenr oe, vrui,kqen, aintttrie ieo. elrasani, uperinwenigstens von 200 auf 1300 gestiegen).! Unterrichts deS Staates ZllinoiS, hat tendent der Kirche von West Alaska,

Dieses alles aber lehrt unS, daß zmi schen Republikanern und Demokraten kein großer Unterschied ist, denn sonst m Kälten linmöj ifi dle Bemokralen o 7 Ö "I

massenhaft zu den Republikanern über- die im Alter von 6 bis 21 Jahren Trauerfarben drapirt und von unzählaufen können. Vom wirthschaftlichen stehen. Von dieser Zahl waren 855,- ligen Kerzen erhellt. Alerander Ola-

Standpunkte auS find sich die beiden alten Parteien gleich und die Wahl zwischen beiden ist zu einem bloßen Sport geworden. Wir haben an der Wahl keine Freute erlebt, aber auch keine Enttäuschung, Wir können der Entwicklung der Dlnge rubia useben. Die demokratische P.rtei bat sich aründlich abaewirthschattet, die republikanische Partei wird sich ebenfalls gründlich abwirthfchaften. . ustb m fommcst; I. trnhfr hr fhrtf frtmmf v vw i m v vv iv w bleibt sich am Ende gleich. Wie sie berbeilukübren istist unS auch einerlei. mir henüktn daiu einfach ?ede kick bieM W J tende Gelegenheit. Allzulange kann und wird die Abwirthfchaftung der Republikaner nicht auf sich warten lassen, DaS Volk wird dielleicht jetzt große Dinge von den Republikanern erwarten, eS wird sich nach ei.-ige? Zeit getäuscht sehen. ES wird im Interesse des Kapitals weiter gewirthschaftet, weiter gesetzgebert werden. Der ZeitPunkt muß eintreten, da sich daS Volk

fragt: WaS hat unS nun dieser ge- TranöportationSkosten aufzubringen, ihre Platze zu verlieren. Auf die Prowaltige republikanische Sieg geholfen? die sich aus Tausende von DoÄarS be- teste der Brüderschaft hatten die Ve-

Die Antwort wird eS sich schuldig blei -

be , müssen. Wenn eö sich aber einmal

diese Frage stellt, wird es sich auch fragen : WaS kann unS eine Rückkehr zu den Demokraten helfen? Die Wirthschaftlichen Verhältnisse entwickeln sich in allen Kulturländern in gleicher Weise, aber die Volksbewegungen, selche durch dieselben, erzeugt werden, verlaufen nicht gleich. Und wie. -sie in Amerika verlaufen wird, läßt sich noch nicht absehen. Man kann daher für den Augenblick nichts anderes thun, als den Muth nicht sinken lassen, und weiter im aufklärenden Sinne agitat0xi jU wirken. DaS Uebrige wird kommen. ' mDnisjiüiifsjiirijleiK Inland. Wetterau,ckten. Kälter. Gelegentlich Schneesturm während der Nacht. Kälteres, scköneS Wetter am Samstag. "" - i- " , . . Washington, D. C., 3. Nov. Der Baarbestand deS Schatzamtes war heute 5105,764,675; Goldreserve $61, LS3,(,29. " Eine große Stadt. New Jork, 6. Nov. Hier sind 118.000 Stimmen für die Vereinigung mit Brooklyn abgegeben worden und 83,000 dagegen. Brooklyn hat 54,'siavie rommcn unicrcrnc gemein, ame Verwal'ung. Ganz Richmond und Kings County, sowie Theile von West Ehester und QueenS werden in daS Stadtgebiet eingeschlosse Da, große New Sork erhalt an Stadten.folgenden Zuwachs: Brooklyn, Lsng Zöland City, West Ehester, glushing, Newtown und Samara, sowie einen Theil von Saft Ehester und Pelham. DaS liaoiiia,? coici urnrapi tu auaorai meilen und dle Bevölkerungszahl erreicht nahezu 3,000.000. Die nächste Legislatur hat die näheren Schritte zu thun, um die Vereinigung rechtskräftig zu ma en. Blrzzard im Osten.-Bofton ""fln h x Städte N e w England S stark mitgeommen. Boston, 8. Nov. Seit 3 tunn nrnig vier ein uarrer qneei ri .?- ? 4 ? nurm,. meiqer vle rayre oer elerlrrschen Leitungen an vielen Stellen aus die Straße warf. Mehrere Pferde oen ourq sie eruyrung mir oen i - fi. ...-i.ii . te , rayren gerocrer uno groperes ungiua inu( uuu iuicuuiuc -av uuunu ucc m jfc ink iuma kam . . . lromlerrungen oeryurer. an Vcoot dence, N. I., und anderen Städten hat lurm aynnq gerouiaer. . . NO 19. 11 Vl" Chicago. 8. Nov. Herr Heinrich Y t A . . 4 k A. V.B V lf X I seinen Jahresbericht für daS mit dem SO. Juni 1894 endende Jahr beendet, AuS demselben ist ersichtlich, daß eß V f . T a a m a I i.siv.vsu ver onen im laare gleor, w 938 in den Listen der öffentlichen Schulen eingetragen, während 116.836 die Privatschulen besuchten. Sn den öffentlichen Schulen waren 22,357 Lehrer angestellt und 3126 in den I er v.ifx..i. or vcroaliquzen. ou oen quzern " 4üs.y92 mannuazea und 481,weronazen e,ieazl,. gao m a t r fl l . m Ff t 1 m Hl A C Staate ii.sis össentUche qul d'strikte und 12,516 öffentliche Schul gebäude. Die Gefgmmtkosten der schulen deS Staates waren $16,051,4 2. AuszugauöPullman. ! C b i c a a o. 8. Nov. Valentin W r Koch auS ColumbuS, O., ein lutheklscher Prediger, will mit 500 Familien auS Pullman bei Blakely, BaldWin County, Alabama, eine Kolonie gründen, welche Luthervtlle heißen soll, 3n Pullman besteht etn Verein, um die Sache auszuführen. An der Spitze des LerernS steht der durch den Strelk bekannt gewordene Theodor Rhode Dle Bchwlerlgkett besteht darm, dte ' laufen würden.

Fr e i b e r g'S O p e rn hau S,-e i n tl

L a n d m a r k" a u S g e b'r a n n t. Chicago, 8. Nov. 'Heute Vormittag um 49 brach in Freiberg'S Opernhaus in der 22. nahe State Str.! ein Feuer auS. durch welches nicht nur pekuniärer Schaden im Betrage' 'von mehreren Tausend Dollar? angerichtet worden ist, . sondern auch mehrere Wen schenleben gefährdet worden sind' Daß Opernhaus ist eine Landmarr" und war Zeuge vieler Orgien und Tragö-' dien. Die alte Frau Freiberg und Frau Grabeck mit ihren beiden Kin- I dern, welche in den oberen Gebäuden wohnen, wurden vom Rauch überwäl tigt. aber muthige Feuerwehrleute :etteten sie vom ErstickungStode. Die Theater-Voriiellungen in der Halle w rden anläßlich deS FeuerS wahrscheinlich für einige Zeit eingestellt werden müssen. , ,, , , , Aha ! Hier Gom per S. New Jork, 8. Nbv. Samuel GomperS hat gestern wieder von sich bören lassen. Er kann keine Eeleaen .. , , . yr voruoergeoen lauen, oyne ncy zu blamiren und so glaubte er den Tag nach der Wahl als den geeignetsten. um dem Volke seine Ansichten bekannt zu geben über die Gründe, welche den Sturz der Demokraten veranlaßten. Als er gestern in seine Ofsice kam, schrieb er folgende Depesche, die an Präsident Cleveland nach Washington gesandt wurde.. Ohne irgend welche besondere Anstjtutioneller und ungesetzllcher Art die Militärmacht benutzten, um die Arbeiter zu vernichten. Obgleich der Wechf1 uns nur wenig nützt, wird dennoch zLwiß baU?n e. . S a m uel G o mp e r ö. 'Bei der Absendüng 'der Depesche siel ci GomtocrS nicht ein. dak die Revubüfanec Cleveland all einen Heroen se, aU derselbe Soldaten nach (s;cago sgdte, um die streikenden Vahnangeftellten niederzuschießen, GperS ließ sich später, wie alle großen Männer", interviewen. Mit jchtiger Miene erklärte er, daß die Bürger sich von den Patteifesseln befreien und bereit seien, die zu bestrafen, welche die Interessen der Massen schädigen. Die Wahl. hat eS. bewiesen", sagte der große Mann", daß die Massen Cleveland für die industrielle Stagnation verantwortlich machen. Zg,eiselloö hat Cleveland den Finanz fcax b0n 1893 besckleuniat. Seine ..hjg t den Korporationen daS Herausbeordern der Truppen n mo hat ,um Theile die voll ' - ' tt gzwine herbeigeführt." Des. Zaren Leichenfeier. New Jork. 8. Nos. Ein TrauergotteSdienst für den verstorbenen Zaren fand heute in der orthodoren hl. DreifaltigkeiUkirche an - West 52. Straße statt, vleo. AgalhadoraS PapagorgopuloS. der Pastor, ofstzitrte und ihm r f n OT . rr , c 0r ' der sich hier auf seiner Reise nach Rußland befindet. Die Feier bestand in einer Spezial- . mm - . . " m Neoulemme le. ;e trcüe war ,n I ' " . rofski, der russische General. Consul und sein , gesammter Stab waren in voller Uniform anwesend.' Der Consul fungirte als Usher". Die deutschen, britischen, französischen, japani l. . . . . ,qen, ,cywe0licyen und anderen onjU late waren vertreten. Ein wichtiger Entscheid. Generalanwalt Olney'S Ansicht. Philadelphia, 8. Nov. Die Controverse zwischen den Receivern der Reading Bahn und den Angestellten derselben, welche Mitglieder der Bru berschast der Sisenbahnzugleute sind. I I hat den Seneralanwalt Olney veran laßt, sein Gutachten in Form eines Briefes an den Richter DallaS, vom Bundes - Circuitgericht, vor welchem der Fall zur Verhandlung kommt, ab zugeben. Am 15. August wurde 11 Angestell ten der Bahn von dem Superintenden ten Sweigart die Alternative gestellt, dle Bderschaft 'zu verlassen, ode I ceiver am 17. September a.eanwtet :

Die Geschäftsführung dieser Gesell

Schaft ist wie bekannt dagegen, daß ihre Angestellten einer anderen Organisation sich verpflichten, die Ansprüche an sie erheben könnte, welche mit ihren Pflichten gegen ihre Arbeitsgeber im Widerspruch . stehen. Diese Stellung ist eine, nach reiflicher Ueberlegung eingenommene, und wir haben nicht, die Abficht dieselbe aufzugeben." . . Herr Olney erklärt nun in seinem Briefe, daß unorganisirte Arbeit vollständig machtlos sei, und daß nur in Organisationen, wie die in Frage stehende, die Arbeiter eine Schutzmehr gegen organisirteS Kapital hätten. ' Sein Recht, zu einer solchen Organisation zu gehören, kann keinem Arbetter genommen werden. Die Petenten sind seit vielen Jahren Mitglieder der Brüderschaft gewesen und haden ihre Beitrage und AsseßmentS bezahlt. 3a KrankheitS- oder TodeSfallen würden sie oder ihre Hinterbliebeneu Vortheile auS dieser Organisatioa ziehen, für welche sie bis jetzt erhebliche Summen einbezahlt haben. Bei Austritt auö der Organisation würden sie dieser Vortheile verlustig gehen,' nnd die bisher einbezahlten Beiträge und Asseßmen'S verlieren. Die Stellungnahme der Receiver in diesem Falle ist Herrn Olney'S Ansicht nach eine falsche und sollte vom Gericht nicht gutgeheißen werden. Herr HarriS, Präsident und Receiver der Bahn, vergißt augenscheinlich, daß die Bahn njcht mehr unter seiner Controlle steht, daß die Bahn gegenwärtig keine beandere Methode einführen kann, und daß wenig daran liegt, waö die früheren Methoden waren. Da die Reading Bahn jetzt in den Händen von ReceiverS ist, so sind diese Receiverö und alle Angestellten der Bahn Beamte deS Gerichts. Mithin st daS Gericht und nicht die Receiver Arbeitgeber für alle Vahnangeftellten und daS Gericht allein hat die Methoden der Betriebsweisen zu bestimmen. Schließlich giebt Herr Olney auch eine Ansicht über Streiks und deren Berechtigung : In Bezug hieraus beruft er sich auf die Entscheidungen der Gerichte, so namentlich jetzt kürzlich deS AppellationSgerichtS in Chicago. Verlangen ihr Recht. Spring Valley, ZU, 8. Nov. Die MinerS Union" dieser Stadt hat auf morgen eine Massenversammlung hrer Mitglieder einberufen. ES heißt, daß der Manager der Minen, Herr Dalzell, Leute entließ, welche sich weigerten, am Wahltage zu arbeiten. Die Union besteht nun darauf, daß diese Leute wieder angestellt erden, sonst wird. ein Streik angeordnet, der mehrere Tausend Männer in Mitleidenchaft zieht. Die Kohlengräber behaupten, daß Dallzell sich durch Politik beeinflussen ieß, Leute anzustellen und zu entäffen. Ausland. DieUe b er führung d erLeiche Alexander de, lll. Bon alle Sei ten reisen die gekrönten Häupter nach St. Peterburg zur Leichen seier. S t. P e t e r b u r g, 9. Nov. Die Vorbereitungen für M Begräbniß des Zaren Zaren Alerander 2. hier und iaMoSkau verdenla undN.cht be trieben. Die Municivalbehörden die ser Stadt haben, einen unbegrenzten Kredit bewilligt, um die Kosten zu be streiten. ES wurde beschlossen, eine Subskription im ganzen Zarenreiche zu veranstalten, um dem verstorbenen Herrscher in der Hauptstadt ein Denk mal zu errichten. London, 9. Nov. Eine Wiener Depesche an den Standard" sagt, daß der König Alexander von Serbien der Leichenfeier in. St. Petersburg bei wohnen wird. London, 9. Nov.' -ES heißt, daß der Herzog von Sork Montag die Reise nach St. Petersburg antreten wird, um an den Leichenfeierlichkeiten detz Zaren theilzunehmea. Sebaftovl, ö. Nov. Salute vn den Schiffen und gortö kündigten die Ankunft des Kreuzers Pamiat Merkoovia mit des Zaren Leiche a Bord an. Zar icholaS und die Großstuften trugen den Sarg ans Land, und der Zg wurde von Offiziere und Deutatiqne.n. empfangen, welche bie

ganze russische Armee repräsentirten. Der Sarg wurde auf einen. Ertrazug gebracht. Der Zarewitsch, dessen Gesundheitözustand eö ihm nicht . gestattet, den Trauerzug nach St. Petersburg zu begleiten, verabschiedete sich hier von

seinen Verwandten, und trat sofort seine Reise nach Abbastulmen, im KaukasuS, an. Der Leichenzug wird einen Tag in Borki verbleiben, und zwar an derselben Stelle, an welcher vor S Jahren ein Attentat auf daS Leben deS Zaren Alexander deS Dritten gemacht worden war. Der Zug, auf welchem der Zar und seine Familie sich damals befanden, war zum Entgleisen gebracht worden. LchisfS.Nachrichtcn. Angekommen in : Glasgow: Hibernian" von Montreal. Dover: Manhattan" von New Sork. London: Mississippi" von New Sork. Southampton: Spree" von New Sork, nach Bremen bestimmt. Neapel: Kronprinz Friedrich Wilhelm" von New Sork, Kaiser WilHelm der Zweite" von New Jork. Hamburg: Wieland" und Persia" von New Sork. Bremen: British Prince" von Port Royal, via Plymouth. New Sork: Have'." von Bremen. Generol:Agentur. Feuer-Verficherug, Collektion von Miethe, Geld an- und auSzuleihen. Schiffsscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschaftöerhebungen. A. M e tz g e r GrundeigenthumsAgentur. Ergründet 1863. Ein Postclerk verhaftet. Gestern Abend wurde 3ohn G. Haney, ein Eisenbahnpostclerk, der geftändig war, die Post beraubt zu haben, vom 'BundeSkommissär unter $1000 Kaution inS Marion County Gefängniß abgeliefert. Der junge Mann, der derheirathet und Vater zweier kleinen Kinder ist, schämte sich fast in den Erdboden hinein, alö er vom Zimmer deS Bunderkommissärs in die Bastille geführt wurde. Seit den letzten vier Monaten gingen bei der Oberpostbehörde zu Washington Klagen über Klagen ein, daß auf der Big Four. Linie, nördlich und südlich, Geldbriefe verloren gingen. Unter denen, die am meisten zu klagen hatten, war die Eypedition der Coming Nation, die vor einigen Monaten von Greensburg, Ind., nach Chattanooga, Tenn., umzog. Zwei tüchtige Postinspektoren, A. R. HolmeS und D. E. Vickery wurden deshalb mit der Auöfindigmachung des DiebeS betraut. 3a drei Wochen hatte man genügend Material gegen Hanley, der gestern Abend hier am Bahnhof abgelöst und verhaftet wurde. Er wurde zuerst nach dem Spencer House genommen, wo ihm HolmeS direkt auf den Kopf zu sagte, daß er seit Monaten die Post bekohlen habe, und daß er erst vorgestern Morgen einen Brief von Cineinnati nach GreenSburg mit Geld darin unterschlagen habe. Hanley war geständig und wurde bann vor den Bundeskommissär genommen. Hanley stammt auS guter Familie aus Lafayette. Da er I1000 Gehalt hatte, kann man nicht gut einsehen, wie er auf die Bahn des Verbrechens getrieben wurde. Trusts und Combinationen find unpopulär. Es giebt aber eine Art Trust." gegen die Niemand etwas zu sagen hat. Dies ist das Trust oder vertrauen daß daS Publikum hat in Wood'S Sarsaparille Ho ob's t2tabilisch. Pillen sind rein Der Sozial. Sängerbund hat am nächsten Sonntag in der Columbia Halle eine Abendunterhaltung mit Tanz. E3 Eiwa 40 Stadt- oder Semeindeschulsrperintendenten sind hier zusammengekommen um sich über die Interessen deö Lehrerstandes und der Schule zu berathen.

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Die Blumen, so blühen im Lenz tralala Haben nichts mit der Sacke m thun.

so heißt es im Mikado." .

Auch haben wir nichts mit dem Blumen deS Senttas. sondern mit denen

deS Herbstes zu thun, nämlich mit den

lieblichen Chrysantbemen,

und da wir einmal bei Japan angelangt auS dem Heldengediäte Ramajana yunoerke vor E.ynftr Geburt gedichtet

Wer immer trinkt, so lang er lebt, deö Ramajana'S Göttertrank, Nimmer satt, der sei mir gegrüßt, alS frommer Weiser rein von Schuld ! Wer diese Göttergabe ehrt, der wird all seiner Sünden frei. Mit Sohn, Enkel, den Seinen all wird der Mann frei von Unglück sein."

uxia bedeutet dem Sinne Biere der

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