Indiana Tribüne, Volume 18, Number 51, Indianapolis, Marion County, 8 November 1894 — Page 3
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ötlzc'ö "Befliß Karlöbav. Es ist car nicht zu bezweifeln, daß das Loben d?s .qroZzcn Dichters durch den Genuß der Nässer der CprndelqueUe beträch:l:ch vcrlcuqcrt lvorden ist. In der Jetztzeit wird Einem die Sprudelqnclle in'ö Hzns gebracht und zwar in der Foriu'von Salz, daS durch Abdampfung anS dcm Wasser deS berühmten Sprudel's gewonnen wird. DaS in Pulverform m den Handel kommende Sprudclsalz ist keineswegs bloS Adführnttttel. sondern eS rcgenerirt uud befreit den Körper von allen vcrdordenen Stosfcu, von zähen, schleimigen Ablazerungeu, cs lindert übergroßen Nervenreiz und erleichtert das System von überschüssigem, schwammigem Fett. Es bcfördert den Stoffwechsel in hohem Grade. Man hüte sich vor Fälschungen. Der achte Artikel tragt die Signatur der Eigner & Mcndelson Co., Al. (einige Ahnten, New $caf, auf jeder Flasche.
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et 9u un, et urwayltt) nuötrtt und in seiner Vedandlung verbindet. Cr Heilt SypHUi. SesSwüre. Mund und Haltleiden, lichten und al Folgen der eldstbeSkcku und folgen ocl Kui.
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schreibt Sprechstunden Vorgens 9 bis Uhr, bend diS Uhr. Mittwoch und Samstag tu I Uhr
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Das vyluef eines eioenoen. Cot 4 Zaire traf mich fcal Unglück mit der schreck lichtn ftraftt&tit Syphilis angesteckt u erden, durch Xattoire, it einer adel, die erst an meine Freund fedraucht wurde, welcher EvphUi hatt ohn mtn .issen. Ti rankhtlt trat erst in milder Form am laktoirte Irm auf. Koasultirt zwei Slerz:, ohn rlolz. ttam udrüch nach Monate amganj orper do Kops u Fuß. Vesucht ine dritte nt obn, Srfola. Tan lab ich in Annsnee von et
e PYUadelphla rzt, der behauptet all Kranke u heile, v)ndr fehl gingen. Ich konfultirt th, bezahlt sa.oa aber knur noch Linderung. Verlor ein Ha. Lch merzen und Jucke urd nun rtraslich, konnl, der schlafen noch ruhe. Vkiat Xt und Nacht vo Holt, ei Aörper war mit ' A . i . OlI - t.v...
uvnii Jia11 (jiun (i. . Vuit zt Monat da Zimmer hllte und Monat lang nicht rbeik,. Ich dacht, Todiringt Erlösung. T besucht m,ch m ? freund, der sagt: Edward be uchi doch den Dr. Tbeel. 1317
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na er d heilen kann. Ich
dtteb Dr. rdeel dersaa:.
gmm und lass dich untersuchen.
was ich auch that. Dank de llmacht'ie und Dr. Tbeel ?roit - :?schtcklichr,itudFsh akeit ösoiort keka l Lind,
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eng bsren, nach weitere Monaten war ich gründlich kurtrt. Ich schickt ihm inen freund zu. mit arädliche Folg vo SeldfldefleckuN. der sonst lein ur ae fue batt. der Dr. Tdeel kurirt und macht ine gesunde flarkenrlan au Jbm. in jetzt stark,? U semalt. V?ti S?a:h,d rch oder arm, un tröge und al d, saljch berach t, beschwindelt und d trog?, verzweifelt lt, mag j7ge wer will der Dr. Theelset nicht, eh, hm M ihm, r kurirt bedingt. ,r,t der mich Mtt Quackjilter behan dclt, agt, Theel ,lcht werth, da ,ft,,aLüg, rbesürchttt, wir würde sin, Unkenntnis; ausdek Ux kbeel ist derbes: utmütbtgfte und guther
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Glück
DaS von Tennexton.
Roman von A. von Per fall.
(Fortsetzung.) Was konnte MeZ geschehen was
wird geschehen?
Er wird diesem Alles verrathen, die
Gegenwart Annes auf der Mispel,
dah er der Teufel war im Voot, der ihn zurückgestoßen, natürlich mit der
Absicht, sein Weib zu gewinnen, mit
welchem er schon aus dem. Schiffe tm
verbrecherisches Verhältniß gehabt, und
das wird Alles ganz glaubhaft erscheinen, eine logische Kette von Thatsachen, und der gute Dearborn wird
ledes Wort glauben, empört sem, den Ehebrecher, den Mörder, der ihn so lange hintergangen, belogen, nicht nur nicht zum Compagnon machen, sondein womöglich ganz entlassen.
Stand sem Vergehen, ' reflechrte
Vraddon weiter, im Verhältniß zu dieser furchtbaren Strase? Was war denn ftin Vergehen? Daß er ei nem Verbrecher zuliebe, das war dieser Mann doch damals, nicht das Leben von dreißig Menschen auf das Spiel setzte, daß er dann die vermeintlich:
Wittwe heirathete, sie der bittersten
Noth entnß, welcher sie sammt lhrem
Kinde entgegenging. Nein, das war
nicht gerecht und er nicht verpflichtet, einem blinden: Zufall, einem blinden
Haß Alles zu opsern.
Wenn der Schuß ihm gegluckt Ware,
er hätte schon eine. Ausrede gefunden, ein Versehen ja, im äußersten Falle
war eS wirklich der Mann Annes geWesen, der Verbrecher, der an ihm sich
rächen wollte, und er hätte in der Selbstverthndigung gehandelt. . - Anne
hatte chn doch nicht verrathen und
konnte ein Schun zum zweiten. Male
nicht besser gelingen? . . .
Aber jetzt stand die Sache anders,'
jetzt gab eS keine Ausred mehr, die nur einigermaßen glaubhast schienen
Ware, zetzt wurde er nur unnutzerwelse einen wirklichen Mord auf sein GeWissen laden. Vr rj Er staunte, tvie er nur so weit sin ken konnte, um daran überhaupt zu denken. Damals in seinem Zimmer, wo er zur Waffe griff, war er unzurechnungsfähig, verzweifelt, er schoß ohne jede Ueberlegung aber planM'ßig morden! Mit Schauder erkannte er, daß er in demselben Maße gesunken seit jener Sturmnacht, in welchem jener sich gehoben. In den letzten Tagen entging ihm nicht eine ausfallende Unruhe an Dearborn und noch mehr an dessen Sohne.' Er überraschte sie oft bei geheimer Zwiesprache, welche dann in einer Weise abgebrochen wurde, daß er sich als den Gegenstand derselben erkannte. Wußten sie am Ende schon Alles? Hatte Earter die Abmachung doch nicht eingehalten und ließen sie ihm nur eine Gnadenfrist? Etwas für ihn Entsetzliches 'barg diese ' Heimlichkeit, sie machte 'ihn wahnsinnig; oft war er schon auf dem Wege, selbst Dearborn AlleS zu gestehen, und immer wiederkehrte er um. Unzähliae Briefe schrieb er an Julie
mit der Nachricht der Ankunft ihres
Vaters, und immer wieder zerriß er sie. In seiner Verzweiflung ging er zu Anne, bald überhäufte er sie mit bitteren Vorwürfen, bald flehte er um ihren Rath. . Aus Liebe zu Dir that ich Alles. Du darfst mich nicht verurtheilen. Du darfst mich nicht verlassen, verrathen um seinetwillen. Er sinnt auf irgend eine grausame Nache, die Ruhe .ist Mr scheinbar, er will mich und Dich und Ellen verderben. Rathe, helfe, was soll ich thun?" Er lauerte auf anen stummen Auftrag in ihren Auzien. dann ward er zum Mörder, was auch daraus entstehen werde. Doch er las trotz aller seiner Anstrengungen nichts darin als unendliches Leid, verzehrenden Vorwurf ja, noch etwas, was alle bösen Geister in ihm aufrührte Liebe, die nicht ihm galt. Jetzt mußt Du ihn auch hassen!" sagte er einst mit pochendem Herzen. Da sah sie ihn aroß an und eine
dunkle Rötbe war eS Zorn oder Scham? stieg ihr in das Gesicht. Warum jetzt, wo er gereinigt vor mich hintritt? Weil er mich verachtet, sein Kind fordert weil er Dich haßt, der ihm sein Theuerstes geraubt, das Leben selbst rauben wollte? Mich soll er todten!" sagte sie mit scharfer Betonung, als durchschaue sie den geHeimen Wunsch ihres ManneS. und ich würde ihm noch danken dafür." Diese Worte ließen ihm keinenZweifel. sie liebte ihn noch, wohl mehr als je, und nie wird er fein Bild mehr auö ihrem Herzen verdrängen. - Er gab jeden weiteren Versuch auf, bei Anne Hilfe zu suchen; eine völlige Apathie bemächtigte sich seiner und daS sonderbare Gefülzl, etwas Absonderliches, Unerhörtes müsse ' sich ereignen,
und einen ganz unerwarteten Ausgang der Sache herbeiführen. Gewissenhaft
befolgte er die Anordnungen Dear
bornö, und ganz Tennezton bereitete sich zu dem Feste, welchem bisher noch
immer der eigentliche Titel fehlte.
Earter war ebenfalls während der Zeit mit sich zu Rathe gegangen. Die
Seelenqual Braodons, seine marter
volle Furcht 'entging ihm nicht. Die Rache hatte fchon begonnen, aber das
Bedürfniß darnach schwächte sich all
mählich in ihm. Wozu wollte er ihn auch verdarben, Anne noch unglücklicher
imn&m. als sie obnebin' schon war?
! Sie war jetzt schon bitter gestraft und . t t i r rx..rv: r i
oewlN 1110,1 13 ujuiwiu, uia im
. sten Zornanfall glaubte. Nur ein
, Stern leucvltte für lyn aus einer ser
neren Lebensbahn. Julie, sein Kind!
!Die begeisterte Schilderung des Ge'liebten und.ds alten Dearborn -
höhle noch seine ?!elgung, seine w Wartung. Sie allein wollte er zurückfordern, mit Richard sich in ihre Liebe
i theilen, auf - jede weitere - Vergeltung
verzichten, das - Gewissen Bravvons wird sie übernehmen; seine Scheidung von Anne war cl nur noch eine Foroaütft. Jln je.SchKjeriakelten. d!e
Tfch diesen PlÄnen entgegenstellen wiu den. dachte er nicht in seiner wilden Sehnsucht nach Julie. Sobald die Verhandlungen beendet, und das mußte in den nächsten Tagen geschehen, da bereits die Billigung
seiner Maßnahmen von Glasgow em
Der Würgeengcl der Kinder.
Auf der Suche nach einem AllheilMittel gegen Infektionskrankheiten hat die medicinische Wissenschaft einen
mächtigen Schritt vorwärts gethan. In der kürzlich in Wien stattgchabten
aetroen war er entschlossen, vor Versammlung deutscher Aerzte und
Dearborn zu treten, sich als Vater Ju- Naturforscher hat Professor Vehring
liens zu bekennen und ihn zugleich zu über die von ihm entdeckte Serumtde
Ntten, gegen Braddon, welchen dieses rapie und über die Anwendung seines
Gestandniß allerdings schwer compro- Heilserums speciell gegen die ipytye mittlren mußte, nicht weiter Vorzüge- rie Mittheilungen gemacht, die gerade hen, dann mußte Julie kommen in die zu Sensation erregt haben. Die furcht
Arme ihres von dem Tode erstandenen bare, verhörende Krankheit, die Mil-
Vaters. DaS sollte sein Lohn sein für lionen unserer Lieblinge dahinrafft.
die geopferte Rache. hat. ihrc. Gegner gefunden, der sie.
Am Tage vor dem Feste erhielt wenn nicht alle Anzeichen trügen, von
Earter einen Brief von Anne, worin ihrem über Leichen errichteten Throne n. :c t.i.i. iti. v I- r, r
lic na um eine tflC uuiciccuung an rzeraonurzen uno sie yossenillll) sur im flehte, bevor er irgend etwas gegen mer unschädlich machen wird. Es ist
Braddon unternehme. Im Namen wabr. der leidenden Menschheit sind ge
Juliens bitte ich darum, stand dann, rade mit solchen vielgepriesenen öil-
DaS war eine zu wirksame Beschwö- Mitteln schon die bittersten Enttaurungsformel. als daß er nicht seinem fchungen bereitet worden, und wer sich m m - .
Vorsätze, sie ntazt meyr zu Iprecyen, der vorschnellen Aeaelsteruna erinnert.
untreu werden sollte die Mutter mit der vor vier Jahren die Entdeckung
Juliens, das blieb sie a doch. des Tuberculins begrüßt wurde, wird
Au ver :n vem riefe senge etzlen sich auch aeaenüber dem neuen Se lse
Zeit begab er tfch zu Anne, Vraddon rum aeaen die Divbtberie einer aewis
. , f . . . c i i : .
war in .anrr eien, aucy , von sen Skepsis nicht entschlagen können, sollte der morgige Tag gefeiert .werden Troddem mufc anerkannt werden, dak
alfo em Zusammentreffen mit ihm die Heilresultate, die von Professor ? A A 9 f . 1 f m -T. A . m -f W A mm I Al. m . - . m M
niajr zu ruiicn, s auu) w Söehnng und seinen Mitarbeitern -bi
melden Wollle. : ?: - fVr fTiffsf rnnrirt iifiTrnfsfinh rriirr
Es dunkelte schon. Da kam ihm m-a sind, cihltn imt&tn in diesem
Richarv nachgeeilt, in sichtlicher Ausre- Falle am beredtesten. Von 10.000 guna. ' Kindern starben bisker 240 an Divb-
ch habe Sie eben m Ihrem ZlM- Tm und mthtina versickert, dak bei
IJWiJSA Anwendung feiner
wöi of 1", "".u,- prophylaktischen Impfung mit Bluten sich m emer Stunde bei uns em- z.tt.n,.
m g l m rf- I lHl IklV WtVVVJi IV utnw VM rnden SD Athem versagte ihm auf ein Drittel ihrer jetzigen Höhe sin-
VtT 1 A M I AM t I . r ..
;"uuc lümmii ,ilCÖ " VUUil n würde und bei rechtzeitiger An
?"v"u, ctööl. lluMtbiinn irr htrt -rften (StirnSn sn-
iT.. fe.-r:.r, r.: rr.scnc.s..--- i 7" i
Viunt;. vtnictt cuic ö5iv AftT ,,s f, n5 5TlmrnT
ev.j.i ..ti; . L?.r. I ri- , I 'I r"
iiiiiinci. rc-ni raun rr. ttipttt nur nipi- i r f - ivi t
cn er n . it m" ev. j ä zstx vt IN tuiit zeillner ranLorbereitungen galten. Die Freude .Häusern ergaben' daß von 72 Diph-
u.tituntt iuu. i (,.-;;--.- v-i.r.. s.M
fV . . T ' if I 4V VMy V VMiiW WM W Im!" rief er in einer ungestümen v.t ok j,.,.. na
rxr..r, it. v rn r . I uuiiv&i tvu4V(Uf uuiviiii uuu io ?uwllung. den lungm Mann an sich , fccn sten zwei Tagen der Kranl.
vrr,,en. - i i m..st. r--t.-
ro;s rf. f. -e, -yv""
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' TOftS Irtft ib fsnrnr, in V" 17 ' "
i ikV VUiUilf li VVtlbV
Stunde mußte die Maske doch fallen.
Verlassen Sie sich daraus, ich
frische Fälle, selbst mit geringen Do
sen behandelt, zur Heilung gelangen
müssen.' In zwei anderen Spitälern
. ;,,-., ... cc. cv, I ükUcii,
u-"" 8 OW"- SU' I ri-... -oa ci'UYT. rr.
s. r:.,v tÄi .If.-t;:!: I liutwc u ?tuuc, wie mu ciuui ttM "M 1' behandelt Wurden, nur 12 Patienten; Ich liebe sie auch, Ihre Julie v.4.t. -.(... r,.f. .,.,
schea vel länaer als S e. aber Ich ,1" , y'rr' '"? r"r tWIe mit wir Weiden unä nicht Ersten, du überhaupt mcht behandim Wege stehen. Unsinn, nicht wah?? ssahig rm. Wer es ist doch so. bereiten Sie sich i 6' h.3l Kranke frühzeitig
auf eine große Ueberrafchung or. auch m, erum oeoanoe., eioe. vit Julie bereite Sie vor. Auf Wieder. Wendung des SerumZ brmgt sofort m -m mm.. " OtA A A VTt nftVlTItl ItTtrt I fit I (W 1 t tH
sen, Nichard!" ; . ,5
Er eilte davon, ehe Richard sich von ?wttt"ur "r Tv Wmrrx sHr.a lung ist wesentlich erleichtert und die
felhaft stürmische Bekenntniß dessen, Sterblichkeit während der Nachbehandwas er schon. längst, wußte., erholen lung bedeuknd genam. -
snnnt- thi rft hft r Wttt Jjv cn wn, uaü uic c uuctuiuu
daß er daS Versprechen, daS er dem 5nz erstaunlichen Ziffern sich auch bet Vater gegeben, über Juliens Ankunft Versuchen m größerem Maßstabe als zu schweigen, gebrochen, aber er konnte treffend erweisen. Interessant ist es, nickt anders. 3 hätt iftm d?5 daß fast gleichzeitig auch der franzofi-
aesvrenat. sche Arzt Doktor Noux, ein Schüler
Earter war schmerzlich betroffen. Pasteurs,, der die Behring'sche Entde als Anne ibm entaeaenwankte. WktW ckung der Blutserumtherapie selbststän
furchtbare Veränderung war mit ihr dlg weitergeführt hat, im Pasteur'fchen vorgegangen seit seiner Ankunft! Sie Institut in Paris zu gleich gunstigen schien um ?kabre altert und es sckim- Resultaten gelangt ist. Er hat bei
, Ö -ir, '. , n- C!.
merte jetzt weiß um die eingefallenen Q ipyiyeriiis-riranlungen, oie er Schläfen. Zeder Zug war vertieft und mit ' Seruminjectionen behandelte,
warf jene grauen Schatten des Leides.
die ein FrauenantNtz so ehrwürdig
machen. ......
Robert, kannst Du mir vergeben?
nur zwei Sterbesälle zu verzeichnen ge-
habt. .
Nach den Mittheilungen Behrmgs
ist die Gewieit wirklicher und großer
Mit dieser Frage sank sie vor ihm auf Erfolge allerdings erst bei Diphtherie It n-:. . :rC r.:. r. v l. , . I iinS 9ftnn3 rnnffnl?! s
die Kniee, ergriff feine Hand und be-
netzte sie mit Thränen!
Earter zog sie hastig empor. Arme Anne, was mußt Du lei
den!"
und Tetanos constatirt: es ist aber
blos eine Frag: der Zelt, bis man ba
hin gelangt, die Pneümorne, Eholera,
Typhus und vielleicht auch die Tuber
kulose durch die Anwendung des Blut'
Da entzog sie sich ihm und trat mit serums zu heilen. Koch versuchte die
einem scheuen, erschreckien Ausdruck
von ihm zurück.
Nicht so nicht so!" rief sie, das
verdiene lch mcht! .
Earter sah den Schatten des Wahn
Bakterientödtung im lebenden Orga
Nismus. Behrlna hatte sem Augkw
merk, mehr auf die Bekämpfung der
von den Baktenengiften Hervorgerufe-
nen Erscheinungen gerichtet. Im Jahre
sinnö über dieses leidensvolle Antlid 1890 machte er Versuche mit Meer
fliegen und Wehmuth rief die alte fchweinchen, die zum Theile zwar keine
Liebe' wach. praktische Bedeutung 'für die Beband
Fasse Dich, Anne, lasse -uns in lung der Diphtherie am Menschen Frieden scheiden; ein Band bleibt doch hatten, 'doch so viel ergaben, daß die bestehen zwischen uns, ein unzerreiß- Thiere immun wurden. Weitere Verbares unser Kind Julie!" suche überzeugten ihn von der eminen-
Sie wrrd mich verachten, nicht mehr ten antitoxischen (glftwldrlgen) Elgen lieben, wenn sie Alles erfährt!" fchaft des Serums. Bei jeder Jnfec
Sie soll nichts erfahren.. ich will kei- twnskrankheit bilden sich im Blute nen neuen Haß säen, nur den Vater schützende Körper, welch: den.Patien-
will ich ,hr wiedergeben. Sie kommt ten für künftige Falle lmmun machen
in wenigen Augenblicken; nur einen Dadurch ist dem Arzt ein unermeßliches Tag will ich das Glück genießen, daö Forfchungsmaterial geboten. Für die ich so lange entbehrt, dann störe ich praktische Verwendbarkeit der BlutseEuch nicht langn!": rumtherapie bleibt es jettt die Haupt-
' Und ich bleibe lm eklen Sumpf!" fache, daß eS gelingt, die wirksame
uin vroneln uoerslk! sie. Sudstanz in solcher Menge und mit
Äu kragst wie ich das llnvermelv
unverandlxk. Wenn man' von 'dieser Giftlösung Thieren (Pferden etc.) eine richtig bemessene Dosis unter die Haut injizirt, so tritt eine leichte Erkrankung ein, welche jedo.) wieder rasch vorübergeht. Das so behandelte Thier
vertragt nun wieder eme stärkere Dosis
und man fährt mit dieser Behandlung
unter Benutzung immer größerer ;
Glstmengen einige Monate lang fort. Die Thiere werden auf diese Weise
immer mehr und mehr immunisirt.das
heißt, sie vertragen bei richtiger BeHandlung ohne nennenswerthe Schädi-
gung immer stärkere Giftmengen und
zwar das Vielfache derzemgen Menge,
welche ein nicht behandeltes Thier so-
fort tödten würde. Es ist das große Verdienst Behrings, erkannt zu haben.
daß m dem Blute der so behandelten Thiere ein Stoff (Antitoxin) enthalten ist, welcher die Wirkung des Giftes
aufzuheben vermag. Entzieht man diesen Thkren einen Theil ihres Blutes
und laßt dieses Blut ruhig stehen, so setzen sich die rothen Blutkörperchen zu Boden und es kann die darüber stehen-
de Flüssigkeit, das Serum, abgegossen werden. Letzteres ist eine leicht gelblich gefärbte Flüssigkeit, welche daS Gegengift, das 'Diphtherre-Antitoxin, enthält. Dieses so 'erhaltene 'Serum ist
Behring'S Diphtherieheilmittel".! -Die Wirkung desselben wird 'w der Weise
(an ilelneren' Thieren) ' geprustDaß
man die für daS ' Versuchstier todt-
liche Dosis deö Diphtheriegiftes in gewissem Verhältniß mit dem. Serum
vermischt und diese Mischung dem
Versuchsthier Znjicirt. Erkrankt daZ Thier oder stirbt eö gar, so war die Menge oderQualität des SerumS nicht
genugend; wird es aber durch d Ml
schungnicht affizirt, so ist die Wir-
kung des Gegengiftes genügend .-ode?
stärker als die des GifteS gewesen. Man kann, indem man, den Versuch variirt, das Verhältniß finden' in wel-
chem Gift und Gegengift sich gerade
das Gleichgewicht halten und aus diese
Weise den Wirkungswerth deS SerumS
ermitteln. . - ;. ' . . -
Deutsch Lokal'NÄchrichten.
Vrovlns Odjltfitn. B r e ö l a u. Wegen fahrlässigen
Meineids in zwei Füllen wurde der
frühere Rittergutsbesitzer und Hauptmann a. D. Frhr. Marschall v. Lieberstein auö Reichenbach uSchl. zu einem Monat Gefängniß verurtheilt., v ' ' ' ;
K a t t o w l tz. Der Former Pohl,
welcher bei Neurode die.BotenfrauPaul
ermordete und beraubte, ist in Zawod-
zm festgenommen worden.'' 7 .
R a t i o o r. Wegen wlssentllch fal-
scher Anschuldigung hatten sich der La-
ckirer Psotta. seine Ehefrau,. die Han-
delsfrau Jesch, die Cigarrenarbeiterin Jesch, das . Schulmädchen Baron und der Korbmacher Ruczka, sämmtlich auö Plania 'bei Ratibör, zu verantworten. Die Angeklagten waren beschuldigt, wider besseres Wissen gegen etliche Leh-
rer in und um Ratwor schwere ÄN-
schuldlgunaen erhöben zu haben. Das
Urtheil lautete gegen Psotta auf fünf Jahre Gefängniß und fünf Jahre EhrVerlust,' gegen - die 'Cigarrenarbeiterin Jesch auf vier Monate.und .die. Baron
auf drn Wochen Gefängniß. Die
übrigen Angeklagten wurden freigespro-
chen. '
Sp rot tau. Ein langst . such-
ter Falschmünzer' ist in der Perfon deö
Maschinisten Kunze festgenommen wor-
oen. - .. ....... ... .... .
provin? ShlOigLolstltt.' Flenöburg." DaS ' Schwurge-
richt verurtheilte die Wittwe Petersen-
Tenmng, welche auö Noth und Verzweiflung sich und - ihr neun Monate altes Kind zu ertränken, versucht hatte,
selbst dock gerettet - wurde, wegen
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oolsllziags unier Juviulgung mu
dernder Umstände zu ernem Jahre Mfängniß. - -" ' '
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Samstag, 10. November 'gq.
83.0Y
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nicht "
Und wenn lch nlcht will, wenn ich
solcbe Kosten b:ustellen. dak das neue
wir Beide ja Heilverfahren auch Armen zugänglich
werde.
Bis jetzt ist die Herstellung deS Heil.
ihm entfliehen will, wenn ich mich an ferumö, ' das hauptsächlich von der
Älq klammere 5,öckster 5?arbwaanfabrik MMer.
Darauf war Robert mcht vorberei- LueiuS und Brllning geliefert wird. .icr ilt P ?VL ?chtet. immerhin noch kostspielig genug. Promcht geliebt, und er selbst siebte mit ftssör Behring gewinnt es von Schadem ganzen Schmerz eines ManneS. sen und Pferden, Doktor Roux in PaUxAlmiAUt verloren ehe er Zelt ri3 Ausschließlich von letzteren. ES ist gehabt, den Kummer an ihr zu suh- un die Frage, in welcher Weise die nen. den er ihr derenet. mrnr
W E.fMmr schicd vn ihr. M km föÄSifÄlS w MW! zu ermöglichen. In
L " t "k 7f. I. Gr -I.i7-.- H" eroimkie ver -Sioaro- kürzn
SLffir. rSl"'" lUa. ? wnd eine Sammlung und binnen zwei
IÜUI IWU) lUUHZt IUI JJUillll CVrt, v,. Osi sff emM. Unne . frei! - Der Kampf war Zn wan 36 000 rancS zur schwer, doch er war sich bewußt, wie er a '8ÄS Ü enden mußte die z7hn Jahre waren Ulv' mcht mehr auözulos die Kluft, die nZuuX w. sich zwischen ihnen bildet, nickt mehr .5 Herstellung des Mittels ,st fol-
i,3,K;iY. " - : ' genoe:.
-jiuuni, ,. . - . I m...:
.Täusche Dich nicht über Deine Ge- '""" füble.- entaeanete erseinK aufmllend- Scwisse Zusätze enthatt, eme kleine
Leidenfchaft gewaltsam zurückdrän- Menge der Dlphlheriebacillen, so dergend. Der Sturm in Deinem Innern mehren sich diese beim Stehen der Milaßt die Wahrheit nicht durchdringen, schung in gelinder Wärme rasch und nie kann es werden, wie eS war. indem gewisseBestandtheile der Nähr-
Braddon lebt. Deine Tochter. ..Ellen bouillon" für Wachsthum und Ver-
lebt der Zwiespalt würde nie en- j weyrung verbrauchen, scheiden sie vaden! '.' ' ; für andere Stoffe uS. Unter letzte-
ren ist ein (in Wasser löslicher) Stoff
enthalten, welcher ein intensives Gist ist. .Dieses Gift ist die Ursache der rv v m t m .
Schön und rein nrlranlung. erlent man vle lpoall hat an fti stnl theriecultur" nach mehrwöchentlichem
Di, Irttn stfirftt hatn katt a fnl Wachsthum mit etwas Karbolsäure,
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räumige ud schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung .von Bällen, Conzerten
und Versammlungen unter liberalen
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in künstlerischer Ausstattung sowohl, wie in Ausführung und Z i cent, deS großartigen Unternehmens, welches eS behandelt, in jeder Weife würdig, ist in.r Titel Unsere Weltausstellung" erschienen, und eS ist unser Bestreben, dieses Werk alle", unsern Lesern zugänglich zu machen. Zu diesem Zwecke haben wir mit den Verlegern einen Vertrag abgeschlossen, wonach wir daS Vertriebsrecht dieses Werkes erhalten, und um uns unseren Lesern erkenntlich zu zeigen, werden wir ihnen dieses wahrhast prachtvolle Werk zu einem rein nominellen Preise zur Ver
zugung fteuen. Bei der großen Anzahl von Werken, welche die Columbische A::5 verherrlicht haben, war eS schwer, dasselbe Thema in Wort und daß eS den ungetheilten Beifall des Publikums finden mußte. lichste, welches alle bisher gemachten Anstrengungen weit in den
derartigen Erfolg erzielen, und wir können mit gutem Gewissen de.pten, daß daS unsern
Lesern offenrie Prachtwerk
llung in Wort und Bild Gattung so zu behandeln, riS Beste und Vorzug
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jedes andere derartige in englischer oder deutscher Sprache erscheinende Werk an Kunstwerth ebenso weit übertrifft, wie ein Oelgemälde ein Chrom o. Nur in Folge besonders günstiger Umstände war es den Verlegern möglich, einen derartigen Erfolg zu erzielen. Zunächst gab ihnen der Contrakt mit der WeltausstellungS-Behörde das ausschliebliche. Recht, die offiziellen Photographien daS Höchste, was bis jetzt auf dem Gebiete der Photographie erreicht ist und deren Zahl sich auf über 15,000 beläuft direkt für dieses Werk zu benutzen, und die Reproduktionen dieser Photographien sind mit solch künstlerischem Verständniß hergestellt, daß jede Illustration ein Kunstwerk an sich ist. ; WaS den Text deS Werkes anbetrifft, so dient derselbe nicht, wie es nahezu bei allen andern derartigen Werken, z. B. den Portfolios k., der Fall ist, nur als Folio zu den Illustrationen, sondern ist eine sorgfältig durchgearbeitete Geschichte der Weltausstellung, welcher jedem wichtigen Momente deS großen Unternehmens von den Vorbereitungsarbeiten bis zum Schluß detaillirte Aufmerksamkeit widmet und welcher mit Hülfe der Illustrationen ein außerordentlich anschaulicheS Bild dieser größten aller Ausstellungen des Jahrhunderts bietet. Ein Beweis für die genaue detaillirte Beschreibung alleS Sehenswerthen liegt z. B. schon in dem Umstände, daß der zetzt weltberühmt gewordenen Midway Plaisance allein mehrere Hefte gewidmet sind. ES ist selbstverständlich, daß Druck und Papier, die mechanische Ausstattung deS Werkes, im Einklang mit dem künstlerischen Inhalt gehalten ist, und daS Beste ist, waS für Geld zu -haben war. Ein Umstand, der jedoch noch Erwähnung verdient, ist der, daß das große Format des Werkes (11x16 Zoll) die Illustrationen zur vollsten Geltung bringt. Die Deutsch-Amerikaner haben doppelte Ursache, stolz auf die großartige Columbische Welt Ausstellung zu fern, als Amerikaner sowohl, wie als Abkömmlinge deS Landes, welches unter allen Nationen als Sieger aus dem friedlichen Wettkampfe der Völker hervorging. Ein blei. bendeö Andenken an die große hinter uns liegende Epoche ist in diesem Werke geschaffen, und wird dasselbe in jedem deutschen Heim ein gern gesehener Gast sein.
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Das oesttiMle Weit enthält 3K MzeMlige icscraiißcn mit folgendem Inhalt:
.' Vorgeschichte. . ': ' . .. , 2. Baukunst. " ' 3. Verwaltung? und Fischerei'GebSude. 4. Gartenbau und BerabauGebüude. t 6. Transportation? und Frauen-Gebäude. ' 6. ElektrizitStS u. LandwlrthfchaftS.Gebäude. :',?:7. Inoustrie.Palast. . O 8. Maschinenhalle und Kunsthalle, j ' : 9. Einweihung der Ausstellung. 10. BundeSgebäude mit Nebenbauten (Colonnaden, Peristyle ,c.). - V ii. Arena für ViehAukstellung, Bahnhöfe kc.
12. Forstwesen, Milcherelgebäude, Antropologie. 1315. Gebäude der einzelnen Staaten. 16. DaS deutsche HauS und Krupp'S Gebäude. 1719. Gebäude auswärtiger Staaten. 20. Hafenbauten, Wasserwege, Viking Scff, Whaleback'Dampfer u. s. rs. - 21. Da? deutsche Dorf und Alt-Wien. 2227. Die Midway Plaisance. 23. Organisation und Classisizirung der u$stellungS'Objekte. 2936. Jnnen-Ansichten von Gebäuden und Be . schreibung von Ausstellungsobjekten.
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y Jede Woche erscheint ein neues Heft. Nachbestellungen können zu jeder Zelt gemacht werden. Jede der obigen Lieferungen kann von dieser Ossice bezogen werden und zwar zu dem Preise von ,15 Cents per Heft, oder 1 Hefte für $1.00.
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