Indiana Tribüne, Volume 18, Number 50, Indianapolis, Marion County, 7 November 1894 — Page 2

Jndiana SriMne.

Erscheint Täglich und Sonntags. Die tZzliche, Tribüne" kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntzS-.Tribüne" 8 Cent! per Woche. Beide zusammen 15 Cents oder 5 CentS per lTkonat. Per P ,st außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung 3 per Jahr. fftre, IS Süd Zkllabama Straße. SndiaNapoliö, Ind., 7 November '94 (OriginaTorresxondenz.1 etrelflkchter von der Gartenstadt. Chicago, anfangs November. Die Volitik verdirbt nicht nur den Charakter, sondern manchmal auch das Amüsement. Mitten aus einem geradezu erstickenden politischen Brodem heraus soll ich Ihnen harmlose Geschichtchen erzählen? Da muß ich es beinahe als ein Glück preisen obwohl ich mich als guter Bürger dessen eigentlich zu schämen hätte daß es mit der Volksregierung in Wirklichkeit nicht weit her ist, und abgesehen vom Re'gistrirtwerden und den paar Zreuzchen auf dem Stimmzettel nur bestimmte Cliquen, die freilich immer zahlreicher auftauchen, politisch activ find; denn wäre eS anders, würde wirklich das ganze Volk .regieren", da wäre ich jetzt in Heller Verzweiflung! So aber vegetirt auch in Wahlcam pagne-Zeiten das sonstige Menschrnlelen mit seinen Thorheiten weiter, und wenn erst die Wahl überstanden ist, so rctt man. dafe nicht blos die politischen Schauspieler und Coulissenschieder, sondern auch das Publikum ge treulich" beim Alten geblieben ist. Das Resultat der diesmaligen Registrirung !.r der Gartenstadt hat wenigstens das Herz auch des größten Spießbürgers, sofern er nur ein echtes Chicagoer Kind ist, höher schwellen gemacht: denn es sind ja einig: Tausend Stimmen mehr registrirt worden, als die alternde Nebenbuhlerin New Fork aufweisen tarn Ulso wieder ein Trumpf des westlichen cmerikanischenBabel vor dem östlichem.Sogar ein ganz echter Türke war bei ten Registrirten. Und nun fort aus dem gznzen politischen Getriebe in die Freiheit der bedanken" gefluchtet! Da steigt aus den Nebel von vier Jahrhunderten das Bild eines kernigen deutschen Bürgersmannes und Dichters ror meinem geistigen Auge empor. Es ist zwar so wenig ein Gartenstädtler, loie Columbus; aber er hat ein Recht, gegenwärtig überall zu we len, wo eö 5)erzen gibt, die. seiner gezenken und sein Verdienst zu. schätzen wissen." Und solche Her. schlagen auch in Chicago und den rstädten, wenn auch nicht-bei meinen' geehrten deutschen Landsleuten. Ich spreche nämlich vonHans Sachs, dem wackeren Schuster-Dichter aus Nürnberg. Stock-Amerikaner, aber gebildete, welche an der North Western University da außen in Cvanston eine rührige und enthustasti lche deutsche Studirclasse bilden, ha ken es sich nicht nehmen lassen, Vorkehrungen zu einer flotten, völlig deutschen freier, deö 400jär)rigcn Geburtstages jenes Meistersingers zu treffen, bezüglich dessen Goethe dem Publikum deutscher Zunge zuries:' Jn Froschpfuhl alleS Volk verbannt. Das seinen großen Meister verkannt!" Aber daS Chicagoer Deutschthum" bat bis zu dieser Stunde noch keinen Finger diesbezüglich gerührt! Das ist eine Blamage für meine Stammesgerossen, die ich tief mitempfinde. Freilich ist es mitunter immer noch besser, durch Schweigen und.Jgnoriren ehrlich seine Rückständigkeit darzuthun, als heuchlerisch mit dem' bloßen Klang eines NamenZ zu prahlen, den Einem irgend Jemand zugerufen hat, wie eS z. B. einmal bei mDeutfchamerikanertqum einer anderen Stadt gelegentlich eine: Alexander Humboldt-Feier sich l-erausstellte, daß kein Einziger der in der Festversammlung Anwesenden jemals etwaö von 'diesem großen Manne gelesen hatte! Nun, jene guten Leutchen haben sich wenigstens etwas geschämt und alsbald degonnen, daS Versäumte nachzuholen wodurch gleichzeitig auch die deutsch cmerikanisch: Buchhandels - Industrie etwas gehoben" wurde und ich will toffen, das) die activen Deutschen der Gartenstadt, im vorliegenden Falle das Gleiche thun, und sich vielleicht sogar, im Lincoln-Pärk oder sonstwo auch ein HanZi Sachs-Denkmal erheben wird. Wenn es nicht die Bajuvaren .übernehr.en, so erbarmen sich vielleicht die Schwaben und' Plattdeutschen. ' Dem Lincoln-Part, dem seit-einigen Monaten so grausam vernachlässigten, i,l übrigens jüngst in anderer Hinsicht wieder einmal großes Heil widerfahren, und mit ihm dem ganzen Volke der ttordfeite. Da? neue Museum der Academie der Wissenschaften daselbst hat seine stolzen Pforten geöffnet, um alle Welt bedingungslos mit offenen Armen zu empfangen,' 'und bei -dieser l'öelegenheit ist wenigstens ein. kleiner Theil deö Parkes wieder' in einen dieses Namens würdigen Zustand versetzt worden. Dieses'. Museum, ursprüngl!ch eine Stiftung des alten . Matthew Laflin eines der glücklicherweise noch immer nicht ausgestorbenen gemeinsinnigen Gartenstädtler (der auch nicht so dumm-protziz war, um wie der lillenwaaren-MillwnärMarshall Field, darauf zu bestehen, daß 'das Museum nur nach seinem Namen genannt wer de) ist eine , wirkliche -.architektonische Zierde und bereits mit einer reichen na jurgeschichtlichenl ''Ausstellung gefüllt der sich eine noch immer mehr wachsende Bibliothek enreiht. . ...r. In der Ausstellung dieses Museums auch eine Idee durchgeführt, welche auf der verflossenen Weltausstellung nir stellenweise zur Geltung gebracht w'.rde und die allgemeinste NachahiiiinQ verdient: daß nämlich die Gegen 'dnl: nicht blos mit irgend einem, für la3 große Publikum aanz wertlosen

Nam5n versehen sind," sondern stets auch eine interessante kurze Beschreibung beig'hängt ist, ein sch'ätzenstverthes Hilfsmittel der allgemeinen Volksbildung. Chicago wird überbaupt eine recht stattliche Museums- und Bibliothekenstadt, und man tat auch bereits Vorkehrungen geticfrn, alle diese Bildungsinstitnti ner) einem gemein sa wen Plan zu leiten, damit je des h iihur.hr. Specialitäten gewidmet sei, und keines das andere über flüssig mache (ein Fall, der freilich ohnedies in einer Stadt mit so ungeheurer Gebietsausdehnung nicht .leicht eintreten konnte). Das neue Museum des Lincoln-Parks ist fast ausschließlich der Thier-, Pflanzen- und Mineralwelt des Mississippl-Thales gewidmet und wird überdies noch weiter rergrößert werden. Wenn die Geistes-thätigkeits-Organe der Gartenstädtler nicht ebenso gewichtig werden, wie die Füße ihrer Evastöchter, und die Den-ker-Generation der Bostoner Bohnenesser bald in -den Schatten stellen, so wird dies wenigstens-nicht an mangelnden Gelegenheiten 'hierzu - liegen! Von der Wissenschaft ist es nicht weit zu ihrer Zwillingsschwester Kunst. Den WeltauSstellungs") - Besuchern dürfte auc'noch, das .Art Institute" in Erinnerung UW da untere nicht. weit vom Stadt-Mfahrlsplatz' deruncom-

fortablen '.Ausstelluno,siuae der Jlll-klots-CentralbahN!. Xozl. wo damals das Nelia!onsparlamwt. und viele andere' Weltcongresse . tagten, prangt jetzt die . siebente, jährsiche. Gemäldeausstellung Amerikas, '-'Sie ist freilich nicht ! i. ' . ' r rii. ganz mir er ehemaligen. m unslpalast des Jackfon-Parkzu vergleichen, enthält aber immerhin verhältnißmäßig sehr viele' werthvolle Schöpfungen. Die Kunstwerke der ' Gartenstädtler selber unter ihnen zeichnen sichim'Allgemeinen weniger durch geniale Reife, als durch eine, ich möchte fast sagen, herausfordernde Kühnheit aus; fast alle scheinen sie den stolzen Wahlspruch von Neu-Paris auszusprechen I will".. Auch auf die Besucherzahl dieses Art Institute-, im Vergleich zu demjenigen ähnlicher Anstalten in anderen amerikanischen Großstädten, bilden sich die Chicagoer etwas ein. Im vorigen Jahre stand dieselbe freilich hinter der des Metropolitan Museum- in New Nork noch um eine'. Kleinigkeit zurück aber nur hinter dieser, und dazumal bot der große Volker-Jahrmarkt so viele ablenkende Attractionen. Aber Heuer erwarten die Neu-Pariser, auch darin noch die ManhattanStadt bieten" zu können. Während Chicago bisher der Welt noch keinen namhaften Wissenschaft!!chenEntdecker geboten hat Viele fühlen sich indeß dazu berufen! sucht es sich wenigstens mit allen anderweitigen wis senschaftlichen Sensationen auf dem Laufenden zu erhalten. Daher mußte es .sich sebstverständlich- auch schleu nigst .das Behring'sche Diphtheritis Serum von Berlin zulegen, und es ist schon von Weitem die Rede davon, die ganze gesunde und kranke Kinderschast damit zu impfen. Dazu soll bald auch noch eme zweite Auslage der PockenImpfung kommen und ungezählte spätere Auflagen ungefähr alle fünf Monate. meint der Sanitäts-Hohe-Priester 'Reynolds! so daß es Einem vor lauter Impfen ganz gruselig werden könnte, wenn man nicht vom letzten Sommer ' her wüßte, wie sporthaft possenhaft in Chicago solche Dinge zu nehmen sind. ' Wenn sich nur auch Cultur und Vernunft einimpfen ließen! I. R. Vordringen deö DeutschthumS in der Schweiz. Auf Grund von reichem statistischem Material wird in den Forschungen zur 'deutschen Landes und Volks kundeder Nachweis gesührt. daß daS'Deütschthum in der französischen Schweiz in stetigem, wenn auch nur sehr-langsa-mem Vordringen begriffen ist. 5 ' In einer Anzahl von Orten, sowohl solchen an der Sprachgrenze, wie, sol chen, die von französischem Gebiet "umschlössen sind, hat sich die vormals fxänzösische Mehrheit der Einwohner meine, deutsche verwandelt. So haben sich im Berner Jura seit 1860 sechs deutsche Sprachinseln gebildet,' wogegen ; allerdings auch vier kleine, früher vorhanden gewesene deutsche Sprachinseln wieder virwälscht sind. Bei Viel Hai' das Dorf Pery eine deutsche Mehrheit erhalten und ist durch die Germanisirunz des Dorfes Evilard (Leubringen) der ganze Bezirk Biel deutsch geworden. Zwischen Biel und dem Neuenburger See bildete bisher die Ziel (Tiele) die Sprachgrenze, seit 1830 . aber greift diese auf das linke Zielufer über, wo ThielleMavre dem deutschen' Gebiet zugefallen; ist. Südlich vom Murtener See hat sich die Sprachgrenze unverkennbar zu Gunsten der Deutschen verschoben: Myriez bei Murten hat seit 1880 eine deutsche Mehrheit, Murten selbst hat nur noch 19 vom Hundert Franzosen, der' Nachbarort Montilier 1T4 TM n nur nocy iz; aucy remg renz) i,r aermanistrt worden. Weiter im Sü den sind Coussiberle und Courlevon als deutsche Erwerbungen anzusehen. Der geringen Anzahl Franzosen östlich t t ' L. P verivpracygrenze iteyl zuoem eine groe Zahl Deutscher westlich derselben gegen über. In Essertö (Wallenried) ist das deutsche Element bis auf 49.1 vom Hundert angewachsen. Jnr Saaneoe-zirk-ist Pierrafotscha für das Deutschthum gewonnen worden, das einst jenseits der Sprachgrenze lag. Dagegen zeigt daS Alpen'gebiet mit seinen schar- ..- rr-t .? !. ien naiuriicyen grenzen leine ranorrung, und im Wallis ist daS Deutschthum in ständigem Rückgang. Das Wichtigste an obigee, an sich geringfllgigen Verschiebungen besteht in dem Umstände, daß sie, mit einer Aus nähme, sämmtlich auf Kosten des Wälschthums erfolgt sind, und daß sich jetzt vom Elsaß bis an die Alpen auf französischem Sprachgebiet ein Gürtel z don 5Z;tschaften mit starker deutsme?

Bevölkerung HInzlehk, der noch ett weiteres Vorschieben der deutschen Grenze nach Westen verspricht. Andererseits zziaen die Franzosen gar keine oder doch vwi px geringe Neiguno. sich' auf d.'ut'che.-n Bodens niederzulassen. In

B:x: il.d Basel, die 4.2 und 2.9 vom ) :ndert Franzosen zählen, ist sogar ein Nückgang dieses Elements festzustellen. Die sfort chritte des Deut chthums :n der Westsckwei., wären aber weit stärker, wenn nicht auch dort die Deutschen in großen Massen ihre Mutterspräche opferten und so m der Manchen Bevölkerung verschwanden . Man zählte 1888 in den französischen Cantonen etwa 79,000 DeutsäSchwelzer. 12.000Reichsdeutsche und 600 DeutschOesterreicher. Es gaben aber von diesen nur 59.000 Deutsch als ihre Muttersprache an, die Anderen sind als romanifirt zu betrachten. Die eigentliche Ursache dieser Erscheinung liegt natürlich in dem wenig kräftigen National aewbl der Deutschen, das sie bauiig veranlaßt, ihre deutsche Abstammung und Muttersprache zu verleugnen. Als zunächst liegende' Gründe muß' der änliche Manael an deutschen' Schulen in der französischen Schweiz gelten, sowie der Umstand, 'dan die dortiaen Deutsch-Schweizer, überwiegend Ber ner. fast nur Mundart reden, während d franzosischen Schweizer fast nur autes Sckriftfranzöslsch sprechen und meistens überall ihr Patois aufgegeben haben. 3rn Sprachenkamps mutz aber die unbehilflichere Mundart der allsei lig verwendbaren Schriftsprache unterliegen. , Die Frage, waö die Zukunft dem deutschen Element in der Westschwe'.z brinaen werde. lakt na? dabin veantWorten, daß. wenn die Verhältnisse sich nicht wesentlich andern, oaS Deutschthum dort sich halten werde; ja. es wird behauptet, daß bei Errichtung deutscher Schulen die Sprachgrenze bald vta Chaur-de-Fonds und Neuenoura vor rücken würde. Der Wiener Nrdctterkrawarl. Ueber das vom Kaoel kurz gemeldete Rencontre. welches kürzlich in Wien zwischen Arbeitern und Polizisten stattfand, macht tm doniger Correspondent die folgenden ausführlichen Mittheilun gen: Zwei Wahldernonstrationen haben hier stattgefunden. Die eine ging im Sofienfaal vor sich, wo fünf oder fechstausend Arbeiter mit Reden und Hochrufen für die Wahlreform demonstrirten; die andere ereignete sich auf der Straße und insbesondexe auf der Ringstraße, wo 300 Sicherheitswachmänner zu Fuß und etwa 60 berittene mitRoßleibern und Säbeln gegen die Wahlreform demonstrirten. Die Demonstration der Arbeiter verlief in voller Ruhe, die der Polizei hatte eine heillose Verwirrung. eine Menge Verwundungen und Blutvergießen zur Folge. , Die Ringstraße hat Arbeiterblut getrunken. Das kam so. Nach der SofiensaalVersammlung formirten sich die Arbeiter zu einem Zug, der, wie dies bereits am vergangenen Sonntag geschehen, über die Ringstraße ' promeniren und vor dem übrigens leeren Parlamentögebäude . mit. dem Ruf heraus mit dem Wahlrecht- demonstriren sollte. Die Polizei schloß sich diesem Zuge an. nicht etwa, wie cS ihrer Mission entspräche, als Wahrerm der Ordnung, in welchem Falle die . Polizisten . einzeln oder in kleinen Gruppen über den ganzen Zug als Ordner' hätten vertheilt sein müssen; sondern in compacter Masse, Hunderte zu Fuß und Duzende zu Pferde, mitten in dem Zuge drinnen. DaS wirkte von: vornherein provocirend, machte aber auch daS ruhige Marschiren fast zur Unmöglichkeit.-. Die Polizei-Cavallerie führte in. der weitbekannten abendlichen Finsterniß unserer Straßen Reitermanöver aus, bald sprengte der ganze berittene Zug nach vorn, bald nach hinten, immer mitten unter die tausend köpfige Masse; bald drängte er sie nach rechts, bald' nach links, bald jagte er sie vor sich, bald hielt er sie auf. Bei diefen berittenen Manövern war ein ruhiges Gehen nicht möglich. Allen Augenblick hatte man sich vor einem dahertrabenden Roß. zu flüchten. Damit war der geordnete Zug, den die Arbeiter ja doch beabsich tigten, weil sie den weiten Weg bis zum Parlament machen wollten, gestört. Nicht die Arbeiter, sondern die Polizei erreichte ihre Absicht. Der Zug wurde gestört, versprengt und erreichte ,daL Parlament nicht. Die Unordnungstendenz der Polizei drang durch. Aber dabei kam eS zu geradezu bestialischen Scenen. Ich bin selbst als gewöhnheitsmäßiger abendlicher Spaziergäner ganz unschuldig 'mitten in den Trubel hineingerathen. Ich habe gesehen.' wie die berittenen Polizisten ihren Pferden die Sporen gaben und" in der Finsterniß mitten unter die .'dichtgedrängte Menge hineingaloppirten, wie vor ihnen alles unter Wehgeschrei auöeinanderstob. wie die Menschen, von den Pferden niedergeritten, zu Boden fielen, Kopfbedeckung, Stock, Cigarren, verloren. ' Ich habe gesehen, wie die zu Fuß marschirende Polizei-Mannschaft plötzlich blank zog und im Laufschritt nach allen Richtungen mit den Säbeln auöhauend auf die Passanten .stürzte,' wie sie die fliehenden und jämmerlich schreienden! verfolgte, selbst bis unter die paar offenen HauSthore, unter welchen sich einige Passanten .zu schützen suchten. Ich selbst habe das eine Mal, wahrend ich . in. ganz .friedlichem .Gesprach mit einem Freund'begrisfen war,' : i. - - i.' rn laomenoem 5scyr?ck mtt dem Kops eineS Polizei-PferdeS Bekanntschaft gemacht, daS. hinter., mir dahergesprengt kam.' Auf. dem Parkring ging ich iq einer kleinen - Menschengruppe daher, welche! hauptsächlich auZ gutgeZleideten Passanten, bestand, die .vom .Tbeater heimkehrten.. Da Qit,eineM'Male sa' hen.wir vor unS die geschwungenen Säbel . blitzen. Wir flüchteten . nach rückwärts. - Aber auch hier begegneten wir dem Säbel. DaS'Hauöthgr.eineö lubralau pär'ekk.' Lt Mcew

mnern. rcy ram nocy knapp darunter, dicht hinter mir wurde das Thor gesperrt, da unmittelbar hinter mir ein Polizist mit geschwungenemSäbel nachstürmte, vor dem und nicht vor den Passanten das Hausthor geschlossen werden mußte. Kaum, daß es zu war,

horten wir von außen daran rütteln. Aber mit aller Macht hielt der Portier die Klinke fest, und das .Thor ging nicht auf. Dann hörten wir Jammerrufe, und als es nach einer Weile ruhiger wurde, öffneten wir wieder und erfuhren von den schreckensbleichen Passanten draußen, wie die Polizei von beiden Seiten auf die armen ausgeschlossenen, wehrlosen Menschen mit Säbeln eingestürmt war. Das Alles habe ich mit angesehen. Heute lese ich in den Zeitungen, daß nicht die berittene und bewaffnete Polizei die Wehr, losen, sondern die wehrlosen Fußaänger die berittene und bewaffnete Polizei angegriffen hätten eine Darstellung, die schon durch ihre Sinnlosigkeit sich richtet. Ich bin übrigens gerade mitten in den ärgsten Greuelscenen am Parkring gewesen und habe nichts von den auf die Polizei geworfenen Steinen gesehen, von denen heute in den Zeitungen zur Entschuldigung der Polizei erzählt wird. Wohl aber habe ich auf dem Parkring mit einem College, dem Berichterstatter eines großen hiesigen kapitalistischen BlatteS gesprochen, und dieser hat mir gesagt: Es ist emporend, wie doch die Leute immer von der Polizei provocirt werden! Der ganze Zug wäre noch in höchster Ordnmg verlaufen, wenn die Polizei nicht, dazu kommen wäre.- Ich fragt: darauf: WerdenSie daS auch in Ihrem Blatte berichten?- Und er erwiderte: Das geht nicht!- Warum nicht?- ent gegnete ich. Ja,- antwortete er, ich weiß das. es geht nicht.- In der That lese ich auch heute in 'dem betreffenden Blatte eine Darstellung der ParkringScene, welche mit den berichteten Steinwürferö der, Arbeiter wesentlich von dem abweicht, was ich und der College übereinstimmend mitangese,hen haben. Die ganze Wiener Presse ist polizei-officiös, und deswegen muß man sich selbst auf die Beine machen, wenn man. einmal die Wahrheit über das Vorgehen der Polizei erfahren will. Vom Jnlanvr. Frau Shepard, die betagte Wittwe deö verstorbenen Richters Robert Shepard von Walker County, Ala., welche zehn Meilen von Jasper wohnt, wurde in ihrer Scheune, als sie die Hühner füttern wollte, von drei großen Schweinen angefallen und getödtet. AIS die Tochter der unglücklichen Frau später nach der Scheune ging, sah sie, wie die drei Schweine den Kopf der Leiche benagten. Auch sie wurde von den Schweinen, welche als bösartig-be-kannt waren, angefallen und mußte sich flüchten, um Beistand herbeizuholen. - Einen schrecklichen Tod fanden dieser Tage zwei Töchter des in Chat, bei Merrill. Wis.. lebenden Hrn. A. W. Erick. die 11jährige Ella und die 8jährige Anna. Die beiden Kinder spielten im Walde, in der Nähe eines brennenden Baumstammes, . als derselbe plötzlich in's Rollen gerieth und die beiden! Kinder unter seiner Last begrub. Ihr Hilfegeschrei brachte in der Nähe arbeitende Holzschläger zur Stelle, doch hatten die Kinder, als sie befreit werden konnten, schon, so schwere Quetschungen und Brandwun den erlitten, daß sie bald darauf starben. i Die Farmers and MerchantZ Bank" in Malvern im Staate Iowa wurde vor einigen Tagen von Dieben heimgesucht und eS wird angenommen, daß denselben $2000 zur Beute gefallen sind. DaS Gewölbe wurde mittelst Niroglycerin aufgesprengt. Die - Diebe hatten augenscheinlich keine Ahnung von der furchtbaren Wirkung dieses Sprengstoffes, da das ganze Ge baude in Stücke zersprengt und daS Geld, sowie der andere Inhalt deS GewölbeS auf die Straße geschleudert wurde. Die Explosion brachte die ganze Nachbarschaft auf die Beine und die Diebe ließen daS am Boden zerstreut liegende Geld im Stich und ergriffen eiligst die Flucht. Kürzlich verschwand die Frau von John Jack, eines in Millbrook, Mercer County, Pa., wohnhaften Grubenarbeiters, in räthselhafter Weise.: Eine Anzahl Männer thaten sich zusammen, um nach der Vermißten zu suchen, und uian fand diese so fest in einen hohlen Baumstamm eingekeilt, daß dieser' erst mit Aexten gespalten werden mußte, um die Frau zu befreien. Sie war bewußtlos, fast alle Kleider waren ihr vom Leibe gerissen und im Gesicht und am Halse hatte sie Verletzungen. Sie war drei Tage lang allen Unbilden des Wetters ausgesetzt und ohne jegliche Nahrung gewesen. ES ist sehr zweifelhaft, ob sie mit dem Leben davonkommen wird. Man glaubt, daß sie vergewaltigt und dann, um daS an ihr begangene Verbrechen zu verdecken,- .in den hohlen Baumsiamm.hZnein gezwängt worden ist. sGouverneurWefi von Utah bespricht in seinem Jahresbericht einflehend die Unannehmlichkeiten, welche die Überschwemmung des Territoriums mit -der.Jndustrial Army- mit sich brachte. Er macht. für diese, InVasion die Southern Pacific Bahn verantwortlich und erklärt, daß dem Territorium durch Kelley's Cozeyiten circa 53000 Unkostsn erwachsen wären. DaZ County Weber habe die Southern Pacific .bereits auf. Schadenersatz verklaqt ünd daS Territorium werde daSselbe thun, wenn es nicht schadlos gehalten werde. Bezüglich der vom Präsidenten den .verurtheilten Polvaami sten ertheiltenAmnestie sagt derBericht, daß diesehochherzige ' Handlung deS Präsidenten von allen Klassen der Bedolkerung des Territoriums mit Freudi begrüßt . worden sei und insbeson dere von denen, die ihrer Bürgerrechte beraubt, worden', waren, aber .jetzt sich beeilt haben. realstru: lassen.

um dei den bevorstehendenWahlen ihr wichtigstes. Bürgerrecht auszuüben. Kürzlich kam in Rife, Dauphin County, Pa., der Civilingenieur John R.' Engelbert auf seltsame Weise um's Leben. Er war auf Ferien aus Tennessee, wo er General-Ge

schaftsfuhrer emer Kohlen- und Eisen Gesellschaft ist, nach Hause gekommen. Er näherte stch dem Hause und begehr te Einlaß. Niemand, als Edward, der Sohn des Herrn Koppenhoefer. war im Hause und dieser weigerte sich zu össnen und drohte zu schießen, wenn Engelbert versuche einzudringen. Während dieser Unterhaltung sprang die Thür auf. Engelbert hatte eine aus einem weißen, Schnupftuch geformte Mütze auf dem Kopf, sprang vor und rief ich bin eine Weißkappe-. In diesem Augenblick gab de? Junge Feuer und die Kugel streckte an der Schulter eindringend Engelbert todt zu Boden. Koppenhoefer hatte Engelbert für einen Einbrecher genommen. Der Beninglückte hinterläßt eine Frau und zwei Kinder. Engelbert war Geschäftsfüt srer der Western TennesseeMining and Jmprovement Co. rn der Nahe von Johnson City, Tenn. Nach vierjährigen Bemühungen von Freunden der 73 Jahre alten deutschen Wittwe Mary Berger in Hoboken hat das Pensionsamt der Greisin, deren Gatte den Bürgerkrieg mitgemacht hatte, eine Pension von $8 monatlich und $367 Rückzahlung bewilligt. Die alte Frau sollte aber die Pension nicht genießen, denn sie starb seit der Bewilligung im St. Mary's Hospital. Auch die Bemühungen der Freunde, für die alte Frau Pension zu erlangen, waren von Schick salstücken begleitet. Der Nationalabgeordnete McDonald hatte sich bereits der Sache angenommen', als er kurz nach seiner Wiedernominatiön vor zwei Jahren starb. Dann verwandten sich Bundessenator Smith und Nationalabgeordneter Fielder für die Sache, als Pensionsagent Hauser von Hoboken wegen Unregelmäßigkeiten suspendirt wurde, und fcie Untersuchung der Ansprüche von einem anderen Pensions-iAzenten betrieben werden mußte. .Vor einigen Tagen sandte Anwalt Weller, dem eS endlich gelungen war, der Frau die Pension zu verschaffen, der Greisin die freudige Botschaft und erwartete dann ihre Ankunft, um das Geld oder die Anweisung in Empfang zu nehmen. ' Hocherfreut darüber kam die Greisin zu dem Anwalt, um demselben für seine Bemühungen zu danken, und ging dann fort, um zwei Zeugen aufzutreiben, welche sie legitimiren sollten. Aber die Unglückliche kehrte nicht zurück. Sie yatte seit dem vor zwölf Jahren erfolgten Tode des Gatten, der einem im ; Kriege davongetragenen Leiden erlegen war, bittere Noth gelitten, da ihr Sohn kaum für die betagte Mutter sorgte, und war durch die Entbehrungen so erschöpft, daß sie am Tag nach der Freudenkunde von der Bewilligung auf der Straße zusammenbrach und von der Polizei nach dem St. Mary's Hospital gesandt wurde, wo sie bald darauf gestorben ist. Ein Skelett, welches 16 Meilen östlich von Canon Spring in einer Wüstenei von Californien durch zwei Männer aus St. Vernardino ge funden wurde, wird für. das eines Mannes NamenS Straubenmüller ge halten, der im Mai 1891 verschwunden und wahrscheinlich beim Suchen nach der verloren gegangenen Peg LegErzgrube umgekommen ist. An einem der Aufschlage deS zerfetzten RockeS deS Todten war ein Tempelritter-Abzeichen kef. ' Vom NuSlanve. Die beiden erwachsenen Söhne des LandwirtheS Solarek in Skiereszewo bei Gnesen geriethen mit einander in Streit, in dessen Verlause der jüngere den älteren durch einen Hieb mit einem eisernen Spaten auf den Kopf tödtete. Der Thäter ist verhaftet worden. In Pforzheim wurde die Wittwe Weiß' in ihrer Wohnung überfallen, vergewaltigt und ihres Por temonnaies mit etwas Geldinhalt beraubt. Ein kräftiger Mann im Alter von 30 Jahren mit starkem Schnurrbart, der bei der That eine dunkle Kapuze mit Oeffnungen für die Augen trug, hat das niederträchtige Verbre chen verübt. Die Zahl der in Indien wilden Thieren zum Opfer fallenden Menschenleben ist trotz der ansehnlichen Schußprämien in steter Zunahme. So wurden im vorigen Jahre 2801 Menschen getödtet, fast die Hälfte davon von Tigern, 300 von Leoparden, 174 von Wölfen, 121 von Bären, 63 von Elephanten u. f. w. Zu diesem Verluste muß man aber noch die' weit größere Zahl Derjenigen rechnen, welche jährlich an Schlangenbissen sterben. Auf Requisition der Wiener Polizeibehörde wurde in Budapest ein jungerLebemann Namenö Felix Salomon, der Sohn eines Mainzer WeinhändlerS, verhaftet. Er hatte in Wien ein flottes. Lebm geführt, Schul-, ben gemacht und schließlich Wechsel .gefälscht.. Er war nach Budapest zu den Rennen gefahren und er wurde im Grand Hotel verhastet, alser eben vom Rennen zurückkehrte. Ein fu rchtbareS Verbrechen wurde ins Byans bei Belfort verübt. Die Irau deS LandwirthS Valiton, der zur WaffenKbung eingezogen ist, wurde vollständig entkleidet und geknebelt bewußtes im Kellers ihreZ HauseS gefunden. Eine . Viertelstunde später entdeckte man . in .der. Kloake einer benachbarten Fabrik die Leichen der beiden Kinder der Frau Valiton. ' Dieselben waren' offenbar ertränkt worden. Frau Valiton konnte in's Leben zurückgerufen werden, hat aber die Sprache nicht wiedergefunden. Von dem Verbrecher fehl? jede Spur. . Kann i m d e u t s ch e n Reiche Jemand für Beleidigungen verantwortlich gemacht werden, die ein . Anderer heganseu hat?' Viesekrase belchä!-:

Küsten, Krkaltungen. Keiserkeit, Keuchhusten,

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ng:e jüngst das 2;rt"vCer Schöffengericht bei . Gelegenheit eines BeleidigunLsprocesses, der gegen den Leiter einer socialdemokratischen Versammlung angestrengt' worden war. In dieser Versammlung, die übrigens Po lizeilich aufgesost wurde, waren von dem Redner beleidigende Aeußerungen gegen den Fürsten Bismarck, Crispi und den antisemitischen Abgeordneten Hänichen gebraucht worden, die jedoch der Leiter der Versammlung ungerügt gelassen hatte. Der Letztere wurde deswegen zu zwei Monaten Gefängniß derurtheilt. Gegen den Redner selbst war nur auf eine Gefängnißstrafe von drei Wochen erkannt worden. Ein Compagnie geschäft für Heirathsschwindeleien hatte, in Chemnitz der .Kaufmann" Eduard Dornheim aus Leipzig und sein Sohn, der Klavierspieler und Ezpe dient- Ernst Michael Dornheim be gründet. Vater und Sohn erließen Heirathsanzeigcnj und der Alte, der kürzlich verwittwet ist, trat als gutsituirter Freier auf, seinem 21 Jahre alten Sohne fiel die Rolle zu, den Liebesboten zu spielen und als Geschäftsangestellter" des alten Dernheim, unter Verschweigung des verwandtschaftlichen Verhältnisses, über den Bräutigam an heirathslustige Frauen und Mädchen günstige AZkünite zu ertheilen. So gelang es den beiden Dornheims, eine ganze Anzahl hoffnungöfteudiger Bräute" gründlich auszuplündern. Das Landgericht verurtheilte dieserhalb den alten Dornheim zu 2 Jahren 3 Monaten Gefängniß und 6 Jahren Ehrverlust, den Sohn zu 2 Monaten 2 Wochen Gefängniß. Der 24jährige Tüncher Felix. Hergenhan von Hilders in der Rh'ön hatte seine 69jährige, hinfällige Mutter erwürgt, und um den Anschein zu erwecken, als habe sich die Frau selbst entleibt, die Leiche an der Wand aufgehängt. Nach vollbrachter That eignete sich Hergenhan aus dem Besitze seiner Mutter einen Geldbetraa von 41 M. an, den er zum Unterhatte seiner Conkubine Elisabeth Breitung und ihrer beiden Kinder zu verwenden, gedachte. Dieser machte er auch am anderen Morgen über seine That ein Geständniß. Nachdem festgestellt var, daß die Frau von fremder Hand ge tödtet worden war, führten die weiteren Erhebungen bald zur Verhaftung deö Hergenhan, der. weil seine' Mutter den größten Theil, ihres BesitzthumS dem älteren Sohne Konstantin vermacht hatte, schon früher die Aeußerung gethan, er würde es ihr noch einmal machen, wie eS Kain dem Abel gemacht habe. Hergenhan gab zwar zu, seine Mutter erwürgt und die Leiche aus oben erwähntem Grunde aufgehängt zu haben, doch will er dies nach voraufgegangenent heftigen Vorwürfen und einem thätlichen Angriff auf ihn seitens der Mutter lediglich in der Abwehr gethan haben. Das Schwurgericht zu Hanau hat nun den MuttermöcdeS zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt. Am Hafen von Lindau befindliche Leute vernahmen neulich zu später Stunde von der Ausfahrt her laute Rufe und bald darauf einen Fall in's Wasser. Als sie herzugingen, begegnete ihnen ein eilig vom Wasser herkommender Mann, den sie aufhielten. Er sagte, seine Frau sei in's Wasser gefallen, und er wollte Hilfe holen; in der That fand man eine weibliche Person im Wasser liegend, sie war aber schon todt, Wiederbelebungsversuche blieben fruchtlos. Vor dem Bürgermeist nannte sich der Mann Ernst Raupach auö Triebelwitz Kreiö Jauer in Schlesien, und erklärte weiter, er befände sich seit mehreren Wochen auf der Hochzeitsreise; seine Frau sei soeben aus Versehen in der Dunkelheit in'S Wasser gestürzt. Der Mann erschien jedoch verdächtig, da er mehrere frische Wunden an der Hand hatte; außerdem waren seine Papiere theilweis qefälscht. Man fand bei ihm eine Anzahl Automaten - Unfallversicherunqskarten, auf die er den Namen seiner Frau gesetzt hatte, und in seinem Taschenbuche Aufzeichnungen, aus denen hervorgehen soll, daß er sich schon länger mit dem Plan trug, seine Frau in'S Wasser zu werfen.' Leute, die daS Paar zum-Hafen hatten aehen, sehen, erinnerten sich, daß die Beiden erregte AuSeinanderseyungen 'hatten.' Der Mann ist in Haft genommen worden und hat eingestanden, .seine Frau in das Wasser gestoßen zu haben. Hin Nndy'S Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 60 Ctö. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Ward Broö., A. Kiefer k Co. ' und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. - Meerschanrnpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c., bei Qa Nucho, 199 Oft Washington 0tr.

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