Indiana Tribüne, Volume 18, Number 49, Indianapolis, Marion County, 6 November 1894 — Page 2
Jndians Tribüne.
Erscheint Taglich und Sonntags. Die täzliche .Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntaaS.Tribüne" 3 Cents xer Woche. Beide zusammen IS Cent oder KZ CentS per Monat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung $3 per Juhr. Vfftro: 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind.. t November '94 Unter dem Bannfluch der N. P. Ll." EZ sind zur Abwechslung keineDeutschen, von denen das nachstehende Geschichtchen handelt; dasselbe ist aber bezeichnend c,:nug, um hier erzählt zu werden, bezeichnend als Beitrag zur Naturgeschichte jenes finst?r?n fremdenfeindlichen echt amerikamschen" Fanatiker - Ordens, dem auch der angeblich so heiß von ihm verfochten? amerikanische Patriotismus .und , die .allgemeine amerikanische Galanteriefür.die hilfsbedürftige Weiblichkeit keinen Pfifferling mehr gelten, wenn es - sich um die Befriedigung eines abscheulichen kleinlichen Hasses handelt!. . Unter ' den Ausländern, welche auch in Zeiten der Gefahr nicht zögerten, die Wer. Staaten auch formell zu ihrem zweiten Vaterlande zu machen und rückhaltslos ihr Leben für die Union auf's Sviel zu seden. war Patrick R. innen. ehemals ein Unterthan der Königin Victoria, wahrlich keiner der Letzten. Er. trat beim Ausbruch des Bürgerkrieges in ein Regiment von Massachusetts und ließ eine Gattin und ein kleines Töchterlein zu Hause zurück. . Dieser Ausländer" war einer der tapfersten Unionskämpfer. In mancher heißen Schlacht that er sich hervor, und seiner Bravour fehlt: damals auch nicht die Anerkennung. Im dritten Jahre des Krieges wurde er wegen feinix Tüchtigkeit und Aufopferung zum Bredet - Brigadegeneral befördert. Während er als solcher sein Commando in der Wildnis" führte, erhielt er die Todeswunde. Außer dem . Ruhm und dem guten Namen hinterließ er seiner Familie nichts; er war nicht so prak.tisch, wie manche eingeborenen Patrioten". ' - v DaZ kleine Mädchen, welches er daheim zurückgelassen hatte, theilte später eine Zeit lang das Zeltleben ihres Vate?s. Die Eindrücke, welche sie dort empfangen, sind nicht spurlos an ihr vorübergegangen; sie gaben ihrer dichterjschen Phantasie manche Anregung. Wer eine Geschichte der amerikanischen Literatur schreibt, wird nicht umhin können, auch den. Namen Louise Jmogen Guiney ehrend zu erwähnen. Aber die Schriftsteller:!, und namentlich die poetische, lohnt ihre meisien Jünger gar kärglich ab, und die Soldatentochter gehörte offenbar auch zu Denjenigen, welche bei der Theilung der Welt" zu kurz gekommen sind! Zumal war sie weder jemals die Heldin eines Sittenskandal - Processes, noch wollte sie sich auf modisch?Schundschreibe! verlegen. Ihre bloße Schönheit half ihr so wenig, wie ihr Talent. Das Mädchen und ihre Mutter hatten wenig beneidenswerth: Tage. Ihre Freunde wandten sich schließlich an den Präsidenten Cleveland, damit Frl. Guiney eine Postmeisterstelle in Auburndale. Mass., erhalte, und die Ernennung fiel ihr auch zu. Die Stellung wurde zur Zeit mit $1800 pro Jahr salarirt, und da die Postmeisterin gesetzlich gezwungen war, davon auch zwei Assistenten zu bezahlen, so läßt sich ersehen,, daß ihr NettoEinkommen auch jetzt'ein sehr bescheidenes war. Immerhin waren Tochter und Mutter einigermaßen versorgt. Man hätte glauben sollen, daß Massachusetts gerne der Wittwe und der Tochter des wacferen Soldaten iür Da, sein erleichtere oder wenigstens nicht erschwere. Ja wenn die American Protectlve Association" und ibr maulwurshastes Treiben nicht gewesen wäre: Diese edlen Amerikaner" begannen, namentlich als sie eriubren. dak die Soldatenwaise einem ihnen verhaßten iauven angeyore, eine Boycott - Bewegunz gegen dieselbe. Sie gaben die Parole aus: Kauft keine Postmarken von Frl. Guiney!" Und wirklich: infolge des verminderten, Absatzes an Postmarken wurde am Abschluß, ihres Amtsiabres. wie üblich, der Rana diescs Postamtes herabgesetzt, und. damit aucy v-as vamtt verbundene Einkommen. ... . Ohne Klage ergab sich die Soldatenlocyier m lyr Loos. Aber es gab Anoere, welche, über diese Gemeinheit au das Tiefste empört, der Geschichte we! tere Verbreituna aaben und eine Ge genbewegung organisirten. Nicht von Auburndale, aber von allen Theilen unseres Landes aus erhält daher die 'oztmeisterm gegenwärtig so zahlreiche icyrlltllcye, von Geld begleitete Post marken - Bestellungen, daß voraus sichtlich der Rana ihres Vollamtes wie der erhöht wird. . Ein anderes Ende der Geschichte wäre auch eine Schmach gewesen! Niedergang der Stlesellndustrie. Ein Fachblatt der amerikanischen Lederindustrie bringt einen interessanten Aufsatz über bcr. anhaltenden Rückgang der Nachfrage nach Stiefeln, über welchen sowohl die Fabrikanten derselben wie die Gerber, welcbe schweres Leder und schwere Kalbshaute liefern, sich nicht wenig Sorge machen. Vor 20 Jahren, a da war noch eine andere Zeit! Damals war die Kalbs-leder-Stiefelindustrie eine der hervorragendsten in den. Neuengland-Staaten und zum'; Theil auch anderwärts. Ganze Ortschaften in Neuengland waren völlig befetzt von Fabriken, welche ausschließlich kalbslederne Stiefel lief:rien. Aber seit 10 Jahren schon verringcrt'sich die Nachfrage nach -diesem stattlichen Artikel immer mehr, und gea:nwärtiz sind bl? Per.kLu.fe noch kaum
von trgeno ÄeläW: Belang. Nurweniae Schuhfabrikanten, halten es der Mühe w:rth, sich noch besonders mit Stiefeln zu besassen. Als kalbslederne Stiefel in allgemeinem Gebrauch waren, bildeten die Cowboys, alias Rindslümmel",. die
geschätztesten Abnehmer derselben, und die Fabrikanten richteten sich sorgfältig im Einzelnen nach den btsonderenLievhabereien dieser swlzen Kunden, denen der Preis der Stiesel nur eine nebensächliche Frage war. Häufig wurden die Stiefelschäfte mit seidenen Stickereien besetzt und mit Sternen, Halbmonden und sonstigen beliebten Zierrathen geschmückt. Auch wurden hohe Absätze daran gemacht, und in jeder Hinsicht waren diese Stiefel auffallende Meisterstücke der technischen Kunst. Aber damit ist es unwiderruflich vorbei. Es fällt den Cowboys gar nicht mehr ein, $15 oder $20 'oder gar noch mehr für ein Paar Stiefel zu bezahlen. Sie wollen nur gediegenen Stoff haben, und zwar so billig wie möglich, und an dem prunkenden Aeußern ist ihnen in dieser Hinsicht nichts mehr gelegen.-' , Es gab noch viele Andere, welche für " kalbslederne Stiefel schwärmten, und ein Stil derselben verdrängte den andern; erst mußten schweren weichen, aber auch mit den' leichteren scheint es bald so ziemlich zu' Ende zusein. Wo es früher 20 Stiefelfabriken gab, findet man gegenwärtig kaum noch eine. Für wen auch? '' :r: W"Sogar unsere 'Farmer tragen letzt lieber schwere Schuhe, als Stiefel, und soweit sie hohe Stiefeln durchaus nicht entbehren können, ziehen sie meist Gummlfabnkate vor, wie überhaupt die Gummi-Artikel zum Theil ein vah rer Fluch der Lederindustrie geworden sind. .. .:'' .Während vor 20 Jahren das ganze Produkt von Salem und Peabody, Mass., in schweren Stiefeln und Bro-gan-Leder bestand,, gibt eö heute kein Halbdutzend' Weißgerber, mehr,. welche sich damit abgeben. . Nur wenige Fabrikanten noch -widmen sich aüsschließlich der Herstellung von BroganS,und Pflugschuhen,' obwohl in manchenTheilen unseres Landes diese Arten Schuhe noch immer .. unbedingt nothwendig sind.' ; i : Es ist eine ungelöste Frage, was unter solchen Umstanden "mit den schweren Häuten" überhaupt geschehen soll! Die Gerber müssen immerhin mehr oder weniger derselben, kaufen und sind doch nie sicher, ob sie dieselben nach der Verarbeitung los werden können. In dieser besten der Welten gibt es ja bekanntlich nichts, daö nicht zu irgend etwas gut wäre, und eS wird sich auch für die schweren KalbShäute noch irgend eine Verwendung finden. Für den Augenblick aber ist die Äerlegenheit groß, und der einzige'Lichtblick in diesem Niedergang der.StiefelIndustrie besteht vorläufig, baruVrbaij diese Art Geschäftsflauhett. nicht zu politischen! KannegießereieiZ' ausgenutzt werden kann. vv : V . i Im chinesischen Pelzlaud. Manchem mag eö schon, da und dort in unserem Lande aufgefallen sein,' Chinesen auch im heißesten Wetter, noch Pelz auf dem Kopf öderem Leibe 'traxen zu fehen. Noch viel. allgemeiner ist aber dieser Brauch in der' Heimath der Himmelssöhne", wo die Pelz-Jndu-strie eine sehr wichtige Rolle spielt und zweckmäßiger betrieben wird,.' als die amerikanische. Im nördlichen China sind Pelzröcke ohnehin fsst eine unbedingte Nothwen digkeit. "Aber auch im Süden jenes Reiches, mit .seinen warmen Wintern und mit der Möglichkeit, das ganze Jahr über leichte Kleider zu tragen, sind trotzdem pelzbesetzte Kleider stets stark in der Mode. Allem Anschein nach ist diese Mode ein Ueberbleibsel einer fernen Vergangenheit; denn die südlichen Chinesen sind ursprünglich aus den -Landen gekommen, die wir heute unter der allgemeinenBezeichnung Mongolei" zusammenfassen, und mit zähem ConfervativismuZ haben sie eben an dem uralten Brauch auch unter veränderten Verhältnissen festgehalten. . In der Befriedigung dieser sehr starken Pelz-Nachfrage gewinnt eine zahlreiche Bevölkerung, durch Jagd und ffallenstellen ihren Lebensunterhalt. Unter den Thieren, welche sie zu diesem Zweck erlegen, sind die wichtigsten: Otter Hermelinwiesel, Fuchs, Marder, Eichhörnchen, Wolf, Bär, Tigerkatze, Zobelthier, wilde Ziege und Panther. Ferner liefern sie Pelze, welche im Leben der civilisirten Welt sogut wie unbekannt sind ausgenommen, was die sogenannten Astrachan-Pelze anlangt und in Peking und anderen großen Städten Chinas außerordentlich hohe Preise bringen, nämlich von den Häuten noch ungeborcner Thiere. Am belieben hierfür sind Eichhörnchen, Tiger und Tigerkatze. Ein Mandarinenkleid von ungeborenenEichhörn-chen-Fellen hat einen Marktwerth von mindestens $5000, und fast ebenso viel gilt, ein solches von ungeborenen Tigerjungen! ' " Die betreffenden Jäger, resp. Fischer verstehen sich in jeder Hinsicht auf ihr Geschäft vorzüglich, und es geschieht AlleZ, daß der Thierreichthum nicht ausgeht, trotz der letzterwähnten, wohl Manchen bedenklich erscheinenden Nachfrage nach Fötussen. Außer von den Pelzthieren, gewinnen diese Leute auch aus dem. Fischfang ein hübsches Einkommen, und niemals werden die Gewässer, seien es Ströme oderWeiher, erschöpft. : Wohl der bedeutendste Pelzmarkt ist der, auch in der letzten Zeit mehrfach genannte Vertrag-Hafen Niu-Chwang, am Meerbusen von Liao Tung. Aber auch die Stadt Mulden, auf welche die eine Hauptarmee der Japaner jetzt losrückt, ist ein berühmter Pelzmarkt. Die gewöhnlichen Pelze sind übrigens in China so billig. wie es hier in Amerika zu wünschen wäre. Ein Ueberrock von Pelz der langhaarigen Ziee j. B.' ist für 1.50 Zähen, und
e!n Ueberrock von braunem' Elchhörn-chen-Pelz, der schon zu den theuren gehört, läßt sich für $6 kaufen. (Allem Anschein nach haben verschiedene Chinesen und Japaner, welche in Chicago bei Schl' der Weltausstellung Gast-Haus-Rcchnungen . mit Pelzen, begttcT;n, dam'.t ein recht gutes Geschäft gz macht.) . Ein bedeutender Handel wird im Reich der Mitte auch mit Kameelsfellen und Kameelshaar betrieben. Die Kameele im nördlichen China sind noch mächtigere Thiere, als ihre Vettern in der Wüste Saharah (und wären vielleicht besser, als diese, früher bei uns zu militärischen Zwecken zu gebrauchen geWesen), sie haben aber kein so glattes, sondern ein recht zottiges Fell, und ihr Winterkleid" ist fast so dick, als dasjenige eines Büffels.
Interessantes Farven.Vrgwerk. Unter de n vielen Schätzen, welche der junge Staat Montana in seinem Schooße birgt, ist auch ein eigenthümliches, im Allgemeinen noch fast unbekanntes Farben Bergwerk", das bei Townsend in nächster Nähe des sogen.' Geysers liegt unfc als unerschöpflich geschildert wird. Ein dortiges Localdlatt macht neuerdings in folgender, vielleicht etwaö zu enthusiastischer Weise auf dasselbe aufmerksam: ' Einer unserer unternehmendsten Vtttbürger, JosephBlessing, fuhr jüngst Mit einem Wagen rnnaus und brachte eine Ladung von zwei Farben nach Haufe, die er im Schweiße feines Angesichts aufgeschaufelt hatte. Er zerschlug die prächtige Farbe mit einem alten Hammer, mischte sie mit Leinöl und strich seine ganze Einfriedigung damit an. Jetzt hat er eine der schönsten Einfriedigungen im ganzen Staate: oben reich goldglänzend und unten prachtvo? rothbraun. Er hätte auch vier verschiedene Farben von dort holen können. Wir haben eS hier mit einem unterirdischen Schatze zu thun, der unseren Rothhäulen schön seit undenklicher Zeit bekannt war und vor etwa 13 Jahren zum ersten Male von einem Weißen bemerkt, aber bis jetzt nicht gehoben wurde. Letzterer, der biedere Pionier Naylor Thompson, ist noch heute am Leben. Ihm zeigte ein Jndianerhäuptling. der eine große Vorliebe für ihn gefaßt hatte, diese Farben-Mine und versicherte ihm, daß schon seit JahrHunderten so ziemlich' alle Indianer westlich vom Mississippi von derselben Gebrauch machten. Tausende von Meilen so erzählte der Häuptling kamen die Kupfergesichtcr hieher und decorirten sich mit diesen Farben, wenn sie auf denKriegSPfad gingen. In der That führen von dort aus Pfade nach allen Richtungen, ebenso wie von dem berühmten Pfeifensteinbruch deS südwestlichen Minnesota der ebenfalls ein Centrum für die rothen Manner war.' . Naylor selbst hat niemals von diesen Farben 3ebrauch gemacht; denn wenn e r auf den KriegSpfad" ging, so bedurfte er dabei blos Spiritussen, die ihm genügten, die ganze Stadt roth anzumalen". .. Auch. Geschäfte hat er nicht mit dieser Mine gemacht. Aber noch immer bewahrt der joviale alte Veteran sein Interesse an diesem bunten Schatz, und er behauptet, man könne von dort die ganze Schöpfung mit Farbestoffen von vier Farben bahnladungsweise versehen. Und er ist die Wahrheitsliebe selber. Zuflucht per vchwinsüchtigen. Einer der :i hervorragendsten - Heilplätze für Schwindsüchtige auf dem amerikanischen Continent ist das . hochgelegene, schöne Colorado. Springs, und der Philadelphier Menschenfreund Childs wußte recht gut, weshalb er an dieser Stätte sein berühmt gewordenes Heim für ausgediente - Guttenbergsjünger errichten' ließ.. In dieser Gegend war es auch, wo S. Filmore Züennett,' ein Arzt in Pueblo, sein jetzt in vielen Sprachen gesungenes Sweet Aye and Bye" schrieb. In Colorado Springs -hat man nicht blos eine bestimmte TouristenSaison, und sind keine Hotels einen Theil deö Jahres über geschlossen, wie es anderZwo, auch an südlichen Erholungsplätzen, der Fall ist. Nein! Es ist emeJahreszeit so lebhast wie die andere, so lange es Menschen gibt, die krank werden. : ; Zwei Drittel der dortigen Bevölkerung sind nur ihrer Gesundheit halber da, und die 1 meisten dieser könnten überhaupt in keinem andern Klima mehr leben. Die Aerzte und die Geistlichen, die Fleischer und die Polizisten, die Frauen, welche die Kost- und Logirhäuser halten, und die Köche, in den Hotels, sie Alle sind als Kranke gekommen. Sogar die chinesischen Waschönkel sind 'hier nicht ganz unvertreten. . ' ' Z Wenn man Colorado Springs einen Heilplatz für Schwindsüchtige nennt, so ist daö natürlich mit einem Körnchen Salz" zu nehmen. Es liegt in dieser Atmosphäre etwas überaus Wohlthuendes für . Alle, die mühselig und. beladen sind mit Lungen-.und 'Halskrankheiten. Aber wenn, wie es vor Jahren in plumpen Reklamen einer Bahngefellschaft hieß,' man in Colorado SpringS Einen erschießen 'mußte, um' einen Friedhof .'anfangen zu können,". so existirten . dse. paradiesischen Gesundheitsverhältnisse doch , auch damals höchstens in der' Phantasie ' des ReklamemacherS.' " ' ": Thatsache ist, daß' viele 'Leute, und nicht zum Wenigsten Schwindsüchtige, in diesem BergparadieS starben. Das sind freilich meistens Solche, die entweder zu spät gekommen sind oder sich zu sehr aus die Atmosphäre verlassen und alle sonstigen Vorsichtsmaßnahmen außer Acht gelassen haben. ' ES ist unbestreitbar, daß schwache Lungen - auf diesen Hochebenen sich so rasch.-wie nur irgendwo in der Welt, stärken können, und daß Leute mit Anlagen - zur . rsrndsucht, welche die Leuchte Lvft niedrigerer Breiten' nicht
erfragen tonnen, hier noch fett werden und langes Leben genießen, wenn sie
kwöhnliche Vorsichts-Grundsätze befolgen. Aber Viele, welche von diesem Klima Rettung erwarten, nachdem sie alle anderen Mittel erfolglos erschöpft . äfv,fm fofmWn stA tUtrbtnns in tlntm r ' beklagenswerthen Irrthum. Sie müssen sich einfinden, so lange ihr Leiden noch j u n g ist, und die Lungen noch nicht ganz und gar futsch" sind'. Auch dürfen sie, wenn sie hierher kommen, sich keinerlei Bloßstellungen aussetzen, und müssen ganz besonders alle Ausschweisungen meiden. Manche machen den Fehler, daß sie unmittelbar, ohne gehörigen Uebergang, von Tiesländereien zu diesen Höhen hinaufsteigen, und die plötzlich: Veränderung ist gar oft verhängnißvoll! Colorado Springs liegt mehr, als 5000 Fuß über dem Meeresspiegel, und die Luft ist schon sehr dünn und rein. Personen, welch: zu Herzleiden neigen, finden es. schwer, hier zu athmen, bis sie sich akklimatisirt haben, und schon viele Kranke dieser Art sind nach lebhafter Anstrengung todt auf der Straße oder in ihrer Wohnung aufgefunden. ' ' Es ist für Solche viel besser, wenn sie mehrere Wochen auf dem Weg verweilen und an manchen der Orte auf den westlichen Plateaus von Kansas sich einige Zeit aufhalten, bis sich Lungen und Herz' an eine dünnere Atmosphäre gewohnt haben. Am gerathensten aber ist es für sie, die Reife überhaupt in der Equipage oder auch zu Pferde zu machen, behaglich die reine Luft der Ebenen zu athmen und möglichst viel im Freien zu bleiben. ' Sachverständige Aerzte sind der Meinung, daß Viele, welche auch in Colorado Springs keine Heilung gefunden haben, auf solche Weise ihr Leben hätten verlängern können. Eine Hauptzierde don Colorado Springs ist das schon erwähnte Childs-Drexel'sche Schriftsetzer-Heim geworden,' in welchem jetzt bereits 34 Jünger der schwarzen Hand" ihre sinkenden Tage in einem fast beneidenwerthen Confort verbringen, und das durch regelmäßige Beitrage der ganzen organisirten Zunft mit erhalten wird. Ein Fremder könnte glauben, sich hier in einem Hotel ersten Ranges zu definden. Die Architektur des Gebäudes welchem nur noch viele Seitenstücke in unserem großen, reichen Land zu wünschen wären wird viel bewundert, I und es ist aus jenem schönen Rosa-, Granit aufgeführt, welcher den Gebirgen Colorados ihren zauberischen Anslug verleiht.. Nur einige Jahre (denn Bäume und ' Gesträuche wachsen hier nur langsam), und das Heim wird auch eine seiner würdige Umgebung hcüen. OoutJnlanoe. Die Leiche deS Civil-Jn-genieurs Henry C. Phillips wurde auf der Landstraße in der Nähe der Ortschaft La VacaS in Mexico gefunden. Er war von Räubern erschossen und : um eine beträchtliche Summe Geldes j beraubt- worden. Phillips war ein ! Amerikaner und bei dem Bau der Mexican Southern-Bahn beschäftigt. Bernhard Klotz fr., Beriiard Klotz jr. und Clarence Routh, drei angesehene Bürger von New Orleans, standen dieser Tage wegen. Erschießung des Präsidenten des Olympic Club". Wm. A. Scholl, vor Gericht. Nach einer mehrstündigen Berathung der Geschworenen gaben dieselben ein Verdikt ab, welches Bernard Klotz jr. des Todtschlags im .oeiten Grad: schuldig erklärte und die beiden anderen Anklagten freisprach. - Das höchste Strafmaß für dieses Vergehen ist drei Jahre Zuchthaus. -John Most hat sich an Mayor Lebküchner in Newark, N. I., gewendet, damit ihm, resp, der New Aorker Theater-Eesellschast gestattet werde, am Freitag Abend in der Sängerhalle Gerhard Hauptmann's: Die Weber" zur Ausführung zu bringen. Er sprach beim Mayor vor und hatte eine längere Unterredung mit ihm. Der Mayor schien die Ueberzeugung gewonnen zu haben, daß Most nicht der gefährliche Mensch ' sei, . für welchen er ihn früher gehalten. Most hatte dem Mayor das Stück Die Weber" in deutsch-er Sprache vorgelegt, ebenso seine eigene Rolle, damit der Mayor einen klaren Einblick gewinnen könne. Herr Lebküchner sagte ihm, er würde die Ausführung des Stückes unbedingt gestatten, wenn nicht gerade der Ausstand der Hutmacher auf dem Berg" existirte. Die ohnedies herrschende. Aufregung könne durch die Aufführung des Stückes leicht gesteigert werden und zu unliebsamen Auftritten führen. Für den Augenblick müsse die Aufführung des Stückes unterbleiben. Allen, Kansas, ist ein kleiner Ort, in welchem das Prohibi-iions-Gesetz in der schärfsten Weise durchgeführt wird und für Fremde war eS absolut unmöglich, dort irgend etvaS Stärkeres als Limonade zu bekommen. Trotzdem fanden 'die NachtWächter seit längerer Zeit allabendlich regelmäßig zwei oder drei fidele Brüder.l welche den Heimweg nicht finden konnten' und stark 'nach -Schnaps rochen. . Findige Zechbrüder schienen trotz strengster Aufsicht und eingehendster! Nachforschungen derBehörden stets einen guten Tropfen finden zu können. Auffällig wurde zuletzt, daß Richard Vriöcoe, der einzige 'Leichenbestatter deS OrteS, ein Grundstück um das andere kaufte und augenscheinlich, obwohl er Anfangs ein armer Schlucker und erst ein paar Jahre dort ansässig und die Sterblichkeit in dem Orte eine äußerst . geringe war, er also auch nicht viel verdienen konnte, schnell reich wurde. ! Man verfiel schließlich auf ihn als den Agenten König Alkohols, aber nie fand man in seinem Hause oder Ge-schäfte-Beweise für die Vermuthung. Bei einer 'neueren Untersuchung aber entdeckten die Behörden, daß dierSärge in' ; ! Briscoe's Etablissement mit Schnapskrügen . gefüllt waren.. .Er wurde, verhaftet und dem DistvktSae-
richte in Emporia überwiesen. Seither herrscht absolute Trockenheit in Allen. Jnseinemkürzlicherschienenen, an den Kriegssekretär gerichteten Jahresberichte weist der Chef des Bureaus für das Geschützwesen, General Flagler, mit besonderem Nachdruck auf die Unzulänglichkeit der Bewilligung für die Bewaffnung und Feldausrüstung der Miliz hin und constatirt die Thatsache, daß die meisten Staaten sehr darauf dringen, ein neueres, nach einem besseren Modell construirtes Gewehr für die Miliz an die Stelle des bisherigen treten zu lassen. Dies fei unbedingt nöthig, wenn die Nationalgarde in leistungsfähigem Zustande für den aktiven Dienst erhalten werden solle, jedoch könne bei der jetzigen Bewilligung jährlich nur ein kleiner Procentsaß der Miliz mit dem besseren Gewehre versehen werden. Gegenwärtig würden in der Wasfenfabrik zu Springfield. Mass., täglich 00 Stück der neuen Waffe hergestellt, es würden indessen in einigen Monaten vielleicht deren achtzig per Tag fabrizirt werden können. Bis zum 23. September d. I. seien im Ganzen 2950 angefertigt und ausgegeben worden. Die Experimente mit rauchlosem Pulver, würden noch fortgesetzt, wenngleich bereits Contrakte für 20.000 Pfund rauchlosen Pulvers abgeschlossen und davon bereits 5000 Pfund abgeliefert . worden seien. Schwere Schiffsgeschütze seien in dem mit dem 30. Juni d. I. beendigten Jahre in der Geschützgießerei zu Watervliet dreißig Stück hergestellt worden. Die Polizei in der Stadt Chattanooga in Tennessee, welche unter dem Einflüsse englisch-amerikani-scher Prediger Sonntags alle Wirthschaften geschlossen hält, hat nun auch alle Anschlagzettel in die Acht erklärt, auf welchen weibliche Formen zu deutlich hervortreten. Die Black Sheep Company" ließ ein großes Plakat anschlagen, welches eine überlebensgroße weibliche Figur von seltener Formenschönheit zeigt, in ein elegantes Kostüm von himmelblauer Seide gekleidet, mit ebensolchen Tricots, die tadellose Büste weit weniger enthüllt, als bei den Damen der dortigen fashionablen Gesellschaft üblich ist. Die schön geformten Arme halten in anmuthiger Stellung einen wallenden Purpurumhang mit orangefarbenem Futter über denSchultern. Das Bild macht trotz des Tricots einen anständigen Eindruck,, und selbst einer der bekanntesten" Kanzelredner Chattanooga's erklärte, daß es bei sittenreinen Beschauern keinen Anstoß erregen könne. Nicht so dachte die Polizei; und der Zettelankleber wurde von ihr in Kenntniß gesetzt, daß der Theil des Bildes vom Knöchel bis zum Gürtel der polizeilichen Censur mißfalle. Der Zettelankleber verständigte darauf den Geschäftsführer der. Gesellschaft, dieser setzte sich mit zwei Dekorateuren in Verbindung, und am nächsten Morgen trugen sämmtliche Bilder ein nach der neuesten Mode drapirtes Röckchen aus roth-weiß-blauem Tarlatan mit Sternchen, das über Nacht
über den unteren Theil des Bildes aufgeklebt worden war; für das eine Bild neben dem' ersten Modegeschäft der Stadt war sogar ein moderner LederGürtel mit Silberstange beschafft worden. Der Geschäftsführer hatte die Lacher auf seiner Seite und ist der Polizei sehr dankbar, denn er hatte seither ausverkaufte Häuser, und selbst manch großes amerikanisches Kirchenlicht wollte sich durch den Augenschein überzeugen, ob die Black Sheep 'Truppe" der Tugend wirklich gefährlich werden könne. ' Der Zwerg Abner Astrop, welcher nur 30 Pfund wog und nur 34 Zoll hoch war, ist in Johnson County, Ky.. im Alter von 52 Jahren gestor-, ben. Er war Verkäufer in einem Laden und setzte dem Wunsch seiner Eltern. ihn in einem Museum sehen zu lassen, hartnäckigen Widerstand entgegen. . Kürzlich bohrte man auf der Farm des John Sholl bei VIoomington, Jll., einen artesischen Brunnen und als man eine Tiefe . von 200 Fuß erreicht hatte, warf ein 4 Zoll starker Wasserstrahl den 600 Pfund schweren Bohrer 80 Fuß hoch in die Luft und seitdem entspringt der Quelle ein 150 Fuß hoher mächtiger Wasserstrahl, der die ganz: Farm unter Wasser setzt und Sholls Haus zu zerstören droht. Vom VuSlanve. In dem Archiv deö Fürsten Esterhazy in Eisenstadt in Ungarn wurde eine bisher unbekannte einaktige Oper Josef Haydns gefunden. Ein Wiener Musikschriftsteller hat die Bearbeitung des Werkes übernommen, daS noch im Laufe dieses Winters aufgeführt werken soll.' Inder Gemeinde Bayenghem unweit von Arras starb ein 18jähriger Jüngling mit Namen Obin an Tollwuth. Derselbe hatte sich an einer Hand verletzt . und die Wunde zur Heilung" von einem Hunde lecken lassen. Nachher stellte sich heraus, daß das Thier an Wasserscheu litt. In der französischen Ortschaft Colrey tödtete der reiche Rentner Jules Masson seine Cousine Masson, weil dieselbe seine wiederholten Heirathsanträge abgelehnt und sich mit einem andern verlobt hatte, mit zwei Gewehrschüssen. Der Mörder stellte sich der Polizei. Ueber den Räuberha upt mann Papakyritzopulis, der kürzlich im Kampfe mit ' Gendarmen erschossen wurde, cursirt eine hübsche Anekdote Einige Tage vor der Katastrophe er schien er, als griechischer Geistlicher (Papas) verkleidet, in der besten mitten in der Stadt Lamia gelegenen Zu ckerbäckerei und verzehrte in aller Ruhe verschiedenes Backwerk. Als Zahlung hinterließ er einen Brief an den Chej der Streifcorps Obersten Nikolaides folgenden Wortlautes: Herr Nikolaides! 5tch babe einiges Zuckexwerk au!
JATOHS
Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Nheumatismus, Rheumatismus,
Heilt sicher v Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, deine Gesundheit gegessen. Bezahle cZ: Papakyritzopulos." In Alcala del Balle (Spanien) ist ein merkwürdiger Fall von Scheintod vorgekommen. Dieser Tage starb" dort eine alte Frau und ihre Leiche" wurde in der üblichen Weise aufgebahrt. Während die Ver. wandten indeß, trauernd am Sarge standen, richtete sich die Todtgeglaubtc plötzlich auf und fragte' verwundert, warum man denn eigentlich so weine. Dies hatte eine allgemeine Flucht der Anwesenden zur Folge und die Aufre gung und der Lärm stiegen derart, daß die Scheintodte aus Schreck darüber ei nige Stunden später wirklich ihren Geist aufgab. Ein erbitterter K am p zwischen Polizei und Juwelendieben ha! jüngst in NimeS stattgefunden. Der Polizei ging die Nachricht zu, daß die muthmaßlichen Verüber deS bei dem dortigen Juwelier Ravaille ausgeführ ten großen Diebstahls mit dem Nach! zuge von Marseille in Nimes wieder eintreffen würden. Zwei Polizeibeamte verhafteten darauf bei Ankunft des be treffenden ZugeS am Bahnhof zwei Männer mit Namen Lauret und Aubet. die eine Reisetasche bei sich trugen. Die beiden schienen gutwillig mit zum Polizeiamt gehen zu wollen, aber unterWegs fielen sie plötzlich über die Beam ten her und bearbeiteten sie so lange, bis sie kampfunfähig waren. Dann ergriffen die Spitzbuben die Flucht. In der von ihnen zurückgelassenen Tasche fand man eine der bei Ravaille gestohlenen goldenen Uhren. Die Diebe hatten die sonstige Beute im Werthe von 30,000 Franken bereits be! Seite geschafft. . ' .Die Pariser haben sich noch nicht von der Bestürzung erholt welche der Selbstmord der Arbeitsfrau
Kaufmann mit ihren fünf Kindern hervorgerufen hat, und schon liegt ein ähnlicher Fall vor. In der Rue Jo sephe Dijon auf Montmartre hatte das Ehepaar Jourdain einen kleinen Kramladen, der seit einiger Zeit sehr schlecht ging. Nun hatte Jourdain ei nen Wechsel zu bezahlen und da er der Schande deö Protestes und des unvermeidlichen BankerottS entgehen wollte, so beschlossen die Eheleute, ihren Lei den gemeinsam ein Ende zu machen. Einen ganzen Tag war Jourdain bei Bekannten herumgelaufen, um sich ken nöthigen Betrag zu verschaffen, aber alle Anstrengungen waren vergebens. Nachdem sie ihren Laden geschlossen, zogen die Eheleute jourdain sich in das Hinterzimmer zurück, verstopften alle Spalten, zündeteü zwei Holzkohlen feuer an und legten sich zu Bette. Um 6 Uhr Morgens erwachte Jourdain vollständig betäubt und sah seine Frau starr neben sich liegen. Auch er wollte ihr in den Tod folgen, griff zu einem Revolver und schoß sich eine Kugel in den Kopf. Der Tod erfolgte sogleich. Der Knall weckte die Hausbewohner, welche die Thür einrannten und einen Arzt herbeiholten. Dieser .bemerkte, daß Frau Jourdain noch athniae, und ruhte nicht eher, als bis er die Unglückliche zum Leben zurückgerufen hatte. MildherzigeNächbarn nahmen die arme Frau in Pflege. Alsder in letzter Zeit viel genannte Prairienreiter Texas Jack neulich auf der Rennbahn in Kopenhagen Vorstellunzen gab, erregte die Programmnummer Gefangennahme und Ezecution des Pferdediebes" daö besondere Interesse der Jugend. Diese Production hat ein trauriges Nachspiel gehabt.. Als. bald nach einer der letzten Vorstellungen eine Schaar fröhlicher Knaben bei Hjalmar B., dem Sohne einer reichen Wittwe in Hellerup zu Besuch war, beschloß man, das oben genannte Spiel' nachzuahmen. Ein Schaukelpferd wurde auf den Weg gezogen; Hj'almar und einige seiner Kameraden sollten daS Pferd stehlen, und die Anderen, welche Texas Jack's Leute darstellten, sollten den Dieb fan gen-und ihn an einen Baum aufknllpfen. Zu diesem Zwecke hatte man an einem Baum einen Strick aufgehängt, an dessen Ende sich eine Schlinge befand. Hjalmar stahl das Pferd, und kurz nachher stand er mit der Schlinge um den Hals. Nun aber zog einer de, Knaben unvorsichtiger Weise zu . stark an dem anderen Ende deS Strickes, die Schlinge schnürte sich, um Hjalmar'S Hals, und er sank bewußtlos zu Voden. Schreckerfüllt eilten die Knaben zur Mutter und erzählten, waS sefcheheu. sei; erst dann wurde der Strick dmi Unglücklichen vom Halse gelöst. Leider war e3 zu spat; 'der 14jährige Knabe fiel der armen Mutter todt in die Arme. . ' Nubh'S Pile Suppositorh vird garantirt für die Heilung von aorrhoiden und Verstopfung, oder d j? Geld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster,'Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Ward Lro., A. Kiefer fc Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 2nd. ' '. - v s . i : ! l 1 ' " ' '
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