Indiana Tribüne, Volume 18, Number 48, Indianapolis, Marion County, 5 November 1894 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Tcglich und ConntagS. Die tZgliche Tribüne" kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntagSTribüne" S rr i . 4.. rr cd.iv. . r nr rr . v. vumc ciec juiiimwe i.Jent wbh i SS LentS pervionat. Per Post außerhalb der . . " - - . I Vtavt lugeiotat tn orausvezaslung 95 per Jahr. ' fft, 1 Süd Alabama nMftirthAift WfihtmfM 'Qi Zndianapoliö, Ind.. 5 November 94 W a r t e g e l d. Ueber die Einricktuna des WarteLeides, welches die Firma Cornelius Heyl zu Worms in Ztm von BelnedsschwankUTigen an lyr iranoig
Arbeiterpersonal zahlt, enthalt der m oer igxgaoeigaur, unier weicyen oer Hausbewohner die pekuniären Verhältrickit fc3 bessiscken abrik.?lnspectorZ Knochen bloslag, abgerissen. Man k8 Rotbaardt und des Kruse als
eingehende Aufklärungen, welche wir, ii:.t(!i r Vo (fmm r.tr- I wi jmoiiu uuj uua uuycuuui utv- i esse derselben, nackistebenv im Aussäe mittheilen: ,
Die Stabilität d Arbeiterverhalt- oer oxs yer'UNJuun,oeiu e, was-Herrn Nothgardt ZUeranmss? Zn denVetri'bm der ??irma beikt worden war. - Trotzdem lebte das ent- iannTLa atatfxn baUn könnte, sich und
eL in dem Nerickt. .wird nickt nur - ' ' " I durch die allArneinen commerciellm ' . , I Verhälwisse beoinat, sondern weenlk. s..rs,.e.t v mf.ntTTrr d I vvvutuun vwifc vw --"v.jjf einzelne Zweige derselben direct von dem Sonnenlickt abbänaia ünd. Von I - - ' ' . . 2. .. n I der 'Ansickt ausaekenv. van mogiico I aleichmäkiaer Lohnbezug für die wirth. jjurnupivjvk vv3ä 1. 7 1 lUAiUikUfV Ot4Vv4H 1 1 v v IZ.1-.?, rown,l ;n 4 ?n hJ .kt,:. flr?,f,sTfnt?T viTMttr i VVH uivnivi Ajytuiuirn i , i dinzielende Einrichtung getroffen, welchffi to uStf zur 2 Cjc? ... .Af-w.oZrrrrj. Ö"? ÖU.ÖICUl Nk veö ÄUSianoes yeroorgeruseneii li , n ois zu einer gcroiiicii uzc jyi r?a ... . 'rr r.l, i Hl wahrt hierdurch d ese Leute vor dem m;f kZ. nlxnn Ds Mißgeschick der Entlassung. Wartegeld, welches von den nicht wieder zurückerstattet n KTTM nit toiihW 7iTrMBaHtl wird unO Iffliita "5S KS S-Xbra langr roiro, oeiragl. sur o vcrqelradie Firma noch die Beiträge zur Be triebskrankenkasse und zur Alters-. und ?lnva!iditäts - Versicherung für lie Dauer des. WartegeldbezugeS zulegt. sodaß die Betroffenen obige Beträze sur den Tag netto auf die Hand bekom men. Diese Fixirung des Wartegel des steht rn keinerlei eryattn zu dem verdienten Jahresdurchschnitts lohn, soitdern lehnt sich an den or!s ,.; 'et, ' ' v 3 c - ubln Tagelohn an. lndem eS d,en entsprechend ubersteizt. In erster ?,r, Ynrn ?)i rKit t .-. 111 nlcr 7 w r :;, v""l7-.1.." i'r"' icycu. 8i' beitswaare sur die verbleibende. Haupt, sächlich verheirathete Arbeiterschaft frei s a . cr i am am I S" luuiu uwcuciiuiini 'lttden ja im eigenen oder elterlichen Haus halte sichere, oft sehr nothwendige und segensreiche Beschäftigung ; sie flicken ihre und ihrer Angehörigen Kleider und Weißzeug, nchten Matraken und Bettzeug neu her u. s. w. Ist die Zahl der wartenden Arbeiter bei langer Betrieösstörung zu vergrößern und auch auf männliche Arbeiter auszudehnen, was im erichtZiabre wabrend der Handelskrisis der Fall war, so wird r v rr'tc r m r , r , oeionoere ucrnazr aus eryelralyele c l . 1. I uno oeren inoerzayi genommen, im der Regel wird alle acht Tage, bei kürzerer Unterbrechung alle zwei Tage gkm m ä.-. . I wecyjett, damit jeder einzelne Arbeiter betrossm wird; denn dieses Warten auf Arbeit im eigenen Hausstande oder in der Familie ist Ztualeick ine Erbolung und bedeutet .bei richtiger Benutzung eine Förderung der häuslichen Verhältnisse. Unverheiratheten Ar-
beiterinnen ist auch Gelegenheit gege- selbstmord handelt. Am vergangenen gungöarten. wie diejenigen der Dienstben. in der Nähschule, welche in solchen l5iwg Abend wurde noch mit beson- rnädchen. Wäscherinnen. Verkäuferino 1 t . o f rr , hprm OsitfnvrnS hßr sifiurt2frrT w m..i.jt. .irvi m..
cucn oen ganzen A.aa uoer geoimer zi; 1 ,7' "7 v ti J lKU uu" 'p1"" umi. ami ist. unter Leitung einer Lehrerin weib- ältesten Tochter m der Rothgardtschen .835 d. h. weniger als 22 Procent arlZe .andarften. ,,s,i,fi';f.?.n N.; Familie gefeiert, wozu - auch einige betteten weniaer als 10 Stunden vro
cinem höchsten Arbeiterfiande von 3000 Arbeitern bezifferte sich im Jahre 1891 92 in einem Zeitraum von et- . wa 12 Wochen, während dessen dfc . ' wv Stücklob: leichuna unvermeidlicher Schwankung g?n durch periodische Aurückstelluna von Arbeitern erforderlich, erscheint, deren völlige Entlassung in dem Rahmen, solcher Vorkommnisse eine große Harte be I . j. . , Ä 1?' tn bem ause tct solchen wallen bisher üblich Nebenarbeit hat sich für die Arbeiter und den Betneb weniger vortheilhaft erwiesen, als die .auf diese Weise für den Arbeiter ab und zu gewonnene Ruhepause. Der hier gemachte Versuch soll nur Zeugniß dafür ablegen, daß das Bedürfniß der Einrichtung ekner Versicherung gegen Arbeitslosigkeit innerhalb der Grenzen normaler Betriebs schwankungen anerkannt ist." Elneö Unholds Nachr. Große Sensation erregt in ganz England ein in Irland verübtes, entsetzliches Verbrechen, welches ' wieder einmal beweist, daß die roheste Grausamkeit des Mittelalters, verbunden mit der teuflischen Rachsucht der Wilden, noch immer eine Stätte auf der smaragdenen Insel" im Atlantischen findet. 3" dem einsamsten Winkel der verlassenen kleinen Insel Achll an der Küste der GrafschaftMayo liegt das altt Landhaus Valley House, welches die Besitzerin des umliegenden Landgutes, Frau Agnes McDonnell, die Wittwe eines Londoner Rechtsanwalts, bewohnte. . Frau McDonnell war eine Dame von excentrischen Gewohnheiten, was schon aus dem Umstände hervorgeht, daß sie mutterseelenallein in dem alten, unheimlichen Schlösse lebte. Einige hundert Schritte
don "demselben enffernk" steM meffbere Strohhütten, in welchen Pächter ihrer Felder wohnen. Neulich Nachts hörten nun die Letzteren entsetzliches Ge- . 4. rr t r i 4 w
ia?rei us oer rcicylung ves cywes und erblickten dasselbe, als sie aus ihren Hütten stürzlen, sammt den dazu . ri"tt : m. .,., . YONgeN StallM UNd Wirthschafts " V . V fH geoauoen IN vollen flammen. ' Nachdem man die Besitzerin vergebI ... c c ... t- r m . I ucy m oem orennmoen au,e gejucyl, entdeckte man schließlich den entsetzlich ifrf utrtA Tir V. Q'Ä.h zugerichteten, noch lebenden Körper festen auf einem nahe gelegenen veve liegeno. Jyre Äerletzungen waren unveicyreivlicy grauenyast. Der Kcpf glich einer blutigen, zermalmten Masse. Der Schädel war an mehreren Stellen zertrümmert, die Nase aus dem Gesicht weggeschlagen und fast ,ammiuq? oan mu großen eyen fand später die Haare mit den Fleischff)T VlilTm stltf KTTT fCTV ?tYnT I I-"" u... entdeckte man nicht weit davon einen blutbefleckten Stnn, nüt dem jedenfalls setzlich' zugerichtete -vOpfv. noch,, und wuroe oeyuam vi cnn? r uaul, ll.-. tF. iC.m OkiI 4 I " ei -.r- r .i ' c .xa urtt h" NUN m emen der vom Feuer noch Nicht l t V ergriffenei, Stalle, -um m. Pferds zu satteln und - den Mt, und, pie Polizei iit finTV. rthT Tlt IHMtte-. nVlCCe DflÖ I r1::: 7,r:-7 Verbrechen veruttm rneie.2,cogna. N, ... f.lwVrw u m gM9M , fSL I toufet. ' Sämmtlichen armen Thieren w wvtui w..w v f r , , , waren dre FesselgelenZ kurchschnitten! Der Arzt imühte beöhalb schließlich durck einen Boren berbeiaerusen . werWrstVaÄ t&iatk tun. den. y " uru. , ff-ÄSÄT 3Wm U w lhr stand, weil sie ihm das Fangen KanincSm ou item Gut. I mttt WKe- slJ" iM2B ?. fc3 und.weck.e s. mit dem ! -6-enne Äi- ?'t. nur t: mcktbemd bekleidet. unyold los; als sie zedocy vann son- , mm ( M I lausen wollle, s: ne zu ooen. a darauf mit ihr geschahen, konnte sie sich ri . rr. rn . im i nicht erinnern. Lynchehan wurde ihr vorgeführt, und sie recognoszirte chn als Thäter Verseive wurve in olge oeiien m unreriucyungslMsi geWT)rrNrtr.'sT ft in Xt I iwuimui. . juwiu i1" i ilif VrtA nifl ttt ' QitftinS hnTTi. I OitTuJfmitntSf Ä Wftf sftnKm hrfin? I vu ivwu "" -o4 "-i ach kurzen. Bewußtseins-Jntervallen immer, wieder in Delirium oder Be- . cif.r..n or t 1 r j 1 r. . rouBiwiigicu. . man qai nur wllll vonnung, le am eoen zu eryanen, und ibr Anblick wird von den Beamten, die sie vernahmen, als erbarmungs. . p y 1 ex , o c ? I rourvig ge wuoerr. liyr aus uns 01 sind total niedergebrannt. Die Hamburger Familtentragödi ... r .... ine enelZiicy? anillienlragooie, ein dem Fall Steger" ähnlicher Massenmord und Selbstmord einer Familie von sieben Personen, hat sich, wie bereits kurz gemeldet, -in .Hamburg ereignet. Wer Leoerdandler U. V. Notygardt und 'Frau mit seinen vier Kinv. I Csi . , .1C I? . 'ern m sauer von ci, neun, ixcocn v r?ir exs r . ; . v . I sun? ayrcir, loroxe cer waer und Compagnon des Rothgardt, NamenS Zruse, verließen am Sonn4. A I f 1 tWy lag. oen . crooer, iore zoonungen unter der Angabe, eine ffahrt aus der Elbe zu machen, und sind seitdem verschwunden. Man konnte zuerst an eien Unglückssall denken, allein verschiene Anzeigen oeuien oaraus yin, vag No) um emen traurigen FamuienLSba?'nde geladen waren.' Als Rothgardt die letenn ziemlich spat eß. machte tx ihnen .jfcme. liAwl iA MhAI tm iCijIa VAfc Vttlff t ', 1 ! fV(fiitv4atA Vt V.w Vl'.v gcr, oer eoensaus an oer eourlslas - i r l rr ' ' 1 " " - gardt noch Alles fest schliefe." Gestern Abend sei noch tüchtig getrunken wot den, und die Zimmer seien' jetzt .noch mit Grogdunst und Rauch gefüllt, da man noch spät geheizt habe. ThatsächHtHVil UUU VtV VtliVV Uiti WVIVU' abend Morgen unpäßlich gewesen sein, da sie nicht zur Schul" geschickt wurden. Man vermuthet rn daß die Familie Rothgardt bereits am Freitag Abend, nach der Geburtstagsfeier, gemeinschaftlich den Tod durch Ersticken sucht habe, der Plan jedoch irgendwie Ilch müssen auch die mder am Somi mißlungen jeu um vonnaoeno ajni tag und Nachmittag sah man die 5ttnder auf der Straße, und zwar immer noch in ihren besten Kleidern, die sie dann auch anbehalten haben dürften. Am Sonntag Morgen gegen 10 Uhr erschien Kruse in einer Weinstube, wo er äußerte, daß er eilen müsse, der Familie Rothgardt nachzufahren, die schon um 6 Uhr früh eine Ruderpartie auf der Elbe nach Blankenese habe machen wollen. Ob Kruse mit in den Tod gegangen oder geflüchtet ist, bleibt vorläufig zweifelhaft.. Man spricht von Wechselfälschungen, die er sich habe zu Schulden kommen lassen. Am Montag Nachmittag wurde bei Finkenwärder eine Kindesleiche aus der Elbe gezogen, in welcher das jüngste Kind der Rothgardt'schen Familie recognoszirt wurde. Nun wurden weitere Nachforschungen angestellt, welche Folgendes ergaben: Bei einem Bootsverleiher in Neumühlen erschien am Sonntag Nachmittag um 3 Uhr. eine aus sieden Personen bestehende Familie, die in der dem Bootsverleiher gehörigen Wirthschaft aß und trank und sehr lustig war. dann ein Boot mietbete und ;r r cw ? m'i
elvadwärks fuhr. Die Familie kehr:e jedoch nicht zurück. Erst am Mittwoch wurde das Boot bei Neumühlen in der Elbe treibend aufgefunden. In demselben lagen drei Regenschirme. Damit scheint erwiesen, daß die Fami-
lie den Tod in den Wellen gesucht hat. Denn läge ein durch Kentern des Boot&3 hervorgerufener Ungluassau vor. hSH hnä Noot kieloben aus dem Wasser treiben müssen. Von den Mit nebern der Rschen Familie ist, mi j?., - -. -i , , 1 i - . Ausnahme des als Leiche angetriebenen jüngsten Knaben, bisher Niemand weitx aufgefunden worden. Von dem gleichfalls verschwundenen Schwager c k,k,tt blicke Svur. Die Motive , dieser AerzweiNunastbat sollen im geschäftlichen Calamitäten zu suchen sn, doch gehen die Meinungen darüber noch auseinander. Wahrend einige j,h? fet hinstellen (die Miethe soll rn .n C . r. r.!- . tftuuiaiu gcwccii vcyuuuu Nrüder der??rau Rotbaardt und des nmt daß durchaus nichts vorgelegen evamilie das Leben au nehmen. i""" " " " r ' ' i Einige tausend Mark 'Schulden puen . - i n v i r . . I öurcy eaung licyergeneui em, waiKr.dZt wäre mit Leicktiakeit O --"-- . - 1--0 beschaffen gewesen. Dann blieben er noch die Wechselfälschungen als t-i: !!t T-t V..; (D.i(;.AI oxw vorig. v von dem Plane eines gemeinsamen To 1 .. ....ixi.i , r" :n Jtrx.: c.a unierrirnici acracicu. in njauiiuKiu ' . j f ' lick,. ikir Ausseben soll in. den lekten "7 - 1 i - agtn t'm verändertes gewesen sein, Sie stand erst etwa in der Mitte der r"" " Frauenarbeit und Löhne in Nett Jersey. Von dem Bureau für Arbeitsstatistit in tPThh iftVin interessanter Be, Übe7die Frauenarbeit in dem ge. ft SafrL0ncäM -Tx 5? Daö Material für den Bericht ist mitFbgm ton Sia,.Ägn,t gesammelt worden und präsentirt die ..h.iwngen von Z87?'Fr'uen und mS&nSä Ä) r chi.d.m B .tli - c:. tn tlTla. ,. e befraaten Arbeiterinnen als Revrä sentantinnm der spectiven Berufe an fcw wurden. ; Von den 3877 Arbeiterinnen, von denen die Agenten des Bureau Jnformationen, erhielten, war die große Mehrzahl, nämlich 3119. in verschiedev. i. n . i. neu nounriezroeigen, uno zivar zui . I, , mein IN iaorlien. maiia. juit dcidict . .. . ri-m . c. .!. . oenoen (oö oervienien iyren eoenö unterhalt als Menstmädchen, Wäscherinnen? Lehrerinnen. Buchhalterinnm. ' 17 ' .. Verkäuferinnen und Assistentinnen in kaufmännischen Etablissements, flton d. tamZfä 517 d. mm 82 Procent in den Vereinigten 'W w Staaten aeboren: 20 stammten aus Irland. 154 auS England. 144 aus Deutschland und 86 aus Italien, wäb. rend der Rest sich auf alle übrigen Län der vertheilte. Das fremdgeborene Ele. rnent toslr am stärksten in der rden indultrie. unter den ?kute. und klacks arbeiterinnen. den Lamvenmackermnen und den Dienstmädchen vertreten. DaS Durchschnittsalter betrug .21.8 Jahre, 42 Mrocent von Allen war unter 20 Jahre und und 89 Procent unter 30 V J . . j. ' . Jahre alt. Wie älteren Arbeiterinnen waren als Kleidermacberinnen und Dienstmädchen thätig, auch verdienten viele ihr Brod mit dem. Reinigen von . Ö Eisenbahnwagen. Die Zahl der Arbeitsstunden stellte sich im Durchschnitt pro Tag. auf 10 1.2 und vro Wocke auf 63 und schwankte zwischen 9 und 15 bezw. 67 d 93. Dieser große Unterschied wur de mit Hinweis auf einige Beschäfti -Tag. Der Beginn der Arbeitszeit schwankte zwischen 6.30 und 7 Uhr Morgens und das Ende des Tage- . k r L 4 r zwiicoen 0 uno 11 iz uyr I (WL V rtv!. rv. egann igi und hörte AbendS auf. I Z- . -1 ' , M Zeit zum Einnehmen der Mahlzei ten. variirte zwischen 20 Minuten und L-1-2 Stunden, im Durchschnitt stellte sich dieselbe auf drei Viertelstunden. Von der ' Gesammtzahl müßten 1913 ihre Arbeit stehend verrichten und in 627 Fällen . hatten die Arbeiterinnen nicht einmal Sitzgelegenheiten in etwaigen Ruhepausen. - Die Löhne betrugen durchschnittlich 56.50 pro, Woche, und schwankten dieselben zwischen einem Minimum von 60 Cents und einem Mazimum von 520; den Minimallohn erhielt eine geringe Anzahl von Mädchen, die Hausarbeiten verrichteten, und den Maximallohn besonders geschickte Werkführerinnen. Ungefähr 35 Procent der Arbeiterinnen erhielten weniger als $5 und 54 Procent weniger als 56 pro Woche als vollen Lohn. Die Arbeitsiage stellten-sich im Jahre auf 243. d. h. ausschließlich der Sonn- und gefeklichen Feiertags büßte jede, Arbeiterin tm Durchschnitt 53 Tage ein und da durch wurde der durchschnittliche Iah reslohn auf 5265 heruntergebracht. Von allen Arbeiterinnen verdienten übrigens 25 Procent weniger alö.5200 im Jahre. Von den 3877 Arbeiterinnen waren nur 111 verheirathet und 184 Witt wen. 26 Procent der. Gesammtzahl (1012) unterstützten Andere von ihrem Verdienst; 53 wohnten in eigenen, 137 tn gemietheten Hausern, 585 in Kost; Häusern und der Rest (3097) im El ternhause. Im Durchschnitt betrug die Hausmiethe 57.17 pro Monat, und das Kostgeld 53.03 pro Woche. Die Ausgaben beliefen sich durchschnittlich aus $257 pro Hahr oder auf 58 wem ger, als der Durchschnittslohn, und zwar wurden-für Unterhalt, Kleidung und verschiede Lndere' yedürfnisse
oö,Z3 oezw. 14 procenk de' LoPies verausgabt. Da ungefähr 80 Procent der Mädchen im 6lternhause lebten, lät sich keine absolut aenaue Vertheilung der Ausgaben feststellen, ausgcnommen für die Bekleidung, und diese
kostete mehr als ein Fünftel des Lohnes. Im Uebngen wurde constatirt. daß 309 Arbeiterinnen von ihrem Lohne Ersparnisse machten, während 107 mehr, als sie verdienten, ausgaben. Das Bureau hat keinen Versuch gemacht, Erhebungen über den Charakter der Arbeiterinnen anzustellen, denn der Bureauchef Chas. H. Simmerman erachtete solche für unausführbar wiewohl ihm die diesbezüglichen Data des Arbeitsbureau des Staates Massachusetts und der Vundes-Regierung wohl bekannt waren. Aus dem ihm zu Geböte stehenden reichhaltigen Material hat übrigens der Bundes-Commissär Wright die Ueberzeugung gewonnen, dah die Lohnarbeiterinnen in den Vereinigten Staaten ebenso ehrlich wie tugendhaft sind, wie ihre besser situirten Schwestern. OontJnlanse. In Neenah in Wis onsin wurden die Schulen sür eine Woche geschlossen, da '15-Fälle 'von Diphtherie unter den Schullindern constatirt wurden. Auö Gladstone, Mich., eingetroffene Nachrichten! melden, daß es jetzt gelungen sei, sämmtliche Verdrecher zu' fangen, welche in der letzten fleit soviel Unheil anrichteten, indem sie Eisenbahnbrückm abbrannten, Züge zum Entgleisen brachten und Wagaonö von den Schienen warfen. Die Bande war so frech geworden, daß sie ihr verbrecherffches Handwerk ungennt am hellen Tage betrieb. Der reich Farmer Hans Frahm wurde kürzlich bewußtlos, mit einer lebensgefährlichen Wunde am Kopfe in der Scheune auf seiner, dicht bei der Stadt Tuscola im östlichen Illinois gelegenen Farm gefunden. Seine Kleider waren durch die neben ihm stehende Laterne rn Brand gera then, und er hatte starke Brandwunden erlitten. Der Mann hatte am Tage vorher 52000 aus der Bank gezogen, und seine Angreifer hatten es offenbar auf diese Summe abgesehen, doch trug Frahm dieselbe Nicht bei sich. In der Presse taucht gegenwärtig eine Bewegung auf, welche sur Herabsetzung der Brodpreise agi tirt, waö im nächsten Winter den Armen und Arbeitlosen sehr zu Gute kommen würde. Man erinnert daran. daß vor zwei Jahren das Mehl 56 ko stete, welches heute für 53.50 gekauft werden kann. Da ein Faß 250 Laibe liefert, so ist heute der Profit der Ba cker um 250 Cents hoher, denn d 5 CentS-Laibe haben immer noch dasselbe Gewicht, wie früher. Die Zustände im Jndia-Ntr-Territorium sind derart, daß ein civilisirtes Gemeinwesen sich schämen muß, sie in einem Theil seines Gebietes zu dulden. Die Expreß-Gesellschaften sehen sich genöthigt, die Geldsendungen einzustellen, Ueberfälle und Räubereien sind an derTagesordnung und die Bwr desbeamten machen keine Anstrengung gen, ihre Pflicht zu thun, wenn sie nich direkt oder in Form von ausgesetzten Belohnungen besonders bezahlt werden. Der Kriegssecretar sollte dem Nachsuchen des Jnlandsecretärs, Bundestruppen in das Territorium zu senden, sofort entsprechen, und der letztere sollte keinen Augenblick zögern, die Pflichtvergessenen Bundesmarschälle durch zuverlässige Persönlichkeiten zu ersetzen. Bei Alpena in Michigan fand ein deutscher Veteran aus dem deutsch-französischen Kriege. Christian Engelfeld, auf der Jagd einen tragischen Tod. - Engelfeld war ein Fischer. Er nahm sich seine Flinte ins Boot mit. um in den Pausen des FischfangeS ein Paar Enten zu schießen und hatte die Flinte gespannt im Nachen liegend Während er mit dem Netze hantirte, fing sich der Hahn der Flinte darin, die Waffe ging los und die volle Schrotladung traf Engelfeld unter das 5dinn, den vorderen Theil des Kopfes abreißend. Seine Gefährten brachten die Leiche deö Unglücklichen, der gegen die Franzosen die Hauptschlachten mit gemacht hatte, ohne auch nur eine Schramme davonzutragen, nach Hause, wo sie von der jammernden Familie in Empfang genommen wurde. In ihrem mehrere MeNen von Viroqua in Wisconsin gelegenen Hause wurde Frl. Mary- Jones als Leiche einem Dachbalken hängend gefunden. Anfangs nahm man an, daß sie Selbstmord begangen habe, doch sind, später Verdachtsgründe aufgetaucht, welche es als wahrscheinlich erscheinen lassen, daß Fräulein Jones, welche tm Aljer don 45 Jahren stand und seit langer Zeit ihr Haus ganz allein ' bewohnte, ermordet worden ist. Es ist nämlich bekannt, daß Fräulein Jones die Summe von 5300 im Hause hatte und diese ist trotz allen Nachsuchens nicht aufzufinden. Desgleichen fehlten, die Schmucksachen der Verstordenen und man muß wohl annehmen, daß ein Raubmord begangen worden ist, zumal da die Annahme, daß Fräulein JoneS an Niedergeschlagenheit oder Lebensüberdruß gelitten habe, unbegründet zu sein scheint, da dieselbe, nach einem an ihre Mutter gerichteten Brief, der vom 19. Oct. datirt ist, zu schließen, sich in bester Stimmung befand., , - ' Eine angebliche Scheinheirath, nur zum Spaß ausgeführt, hat den 19jährigen William Kinnrad in New Fork in die unangenehme Lage gebracht, sich wegen Bigamie im Harlem Polizeigericht zu verantworten: er wurde unter 52000 Bürgsäft dem Proceß überwiesen. MS Klägerin trat gegen ihn die gleichalterige Susie Kin nard, geborene Smith, auf, die der Be. schuldigte aus gemeine Weise hinter, gangen haben soll. Susie behauptet, daß sie am 23. Mai 1893 in der Woh. nung ihrer Freundin Lizzie McLaugh. lin mit dem Beschuldigten in gehöriger Form Letiaut.und der Contrakt vo,
Zeugen unterschrieben wurde. Am 25. März 1894 erlangte Kinnards Vater den eirathscontrakt, den Frau McLaughlrn bisher in Händen gehabt, und weigerte sich, ihn herauszugeben. In der Zwischenzeit verließ der junge
Kinnard seine Frau und heirathete am 23. Juli die neunzehnjährige Lizzie Karenberg. Es wird behauptet, daß der Priester, welcher Kinnard und Susie Smith traute ein früherer Zuchthausier war. Kinnard selbst erklärt die Heirath mit Susie nur für einen schlechten Witz. Revelle Germain, ein bekannte? stets tadellos gekleideter und im Sturtevant House in New York scheinbar luxuriös lebender Schauspieler. wurde kürzlich dem Hungertode nahe nach dem New Jork-Hospital gebracht. Er stand vor dem Hotel, sich mit rs ä r t einem eiannten unteryailend, als er plötzlich zu Boden stürzte und sich durch den Fall den Bruch des Nasenbeines und andere Verletzungen am Kopfe zuzog. Man brachte den Besinnungslosen nach dem genannten Hospital, wo die Aerzte erklärten, daß Germain durch Hunger so geschwächt sei, daß man furchten müsse, er werde an den sonst ungefährlichen Verletzungen sterben. Von Freunden angestellte Nachforschungen ergaben nunmehr, daß Germain sich seit mehreren Wochen in höchster Geldnoth befand,aber zu stolz war, um seine Freunde um'Hilfe anzugehen. Vor einigen Tagen mußte der Aermste sem Zimmer im Sturtevant House räumen, weil er die Miethe, nicht bezahlen konnte und hat daher mehrere Tage im Freien übernachten müssen. Endlich sprach Germain bei einem im Augenblick ebenfalls mittellosen Freunde vor und theilte diesem seine Lage mit, und dieser versprach ihm, rmLaufe des Tages Geld für ihn zu besorgen, kam jedoch damit zu spät. Germain ist verheirathet, lebte jedoch von seiner Frau getrennt. Albert Spaulding und seine Mutter wurden in ihrem bei Hinton. Iowa, in der Nähe eines Waldes gelegenen Wohnhause zur Nachtzeit von Räubern überfallen und geknebelt. Die Räuber nahmen 514,300 Beute mit. darunter 5400 in Gold. Die Summe repräsentirte die langjährigen Ersparnisse der Frau Spaulding. Clevrere Arbeiter waren dieser Tage bei Shelvyville in Jndiana mit dem Fassen einer frisch angebohrten Naturgasquelle beschäftigt, als einer derselben unvorsichtiger Weise seine Pfeife mit einem Streichholz anzünden wollte. Eine furchtbare Explosion war die Folge. Martin Archibald und Edgar Tiner erlitten so schwere Brandwunden, daß sie bald darauf starben. undi mehrere andere Arbeiter trugen schwere Verletzungen davon. Erst nach mehreren Tagen gelang es, das bren nende .Gas zu löschen. VomMtsranve. In Käferthal bei Mannherm wurde der Gendarm Rehmann Nachts von dem Wilderer JobSchnell bach, der sich auf dem Feld eingearaben t 11 t jy jr. irjfc-.c I Ct. flaue, ourcy einen cyroli.cyug in vie Brust schwer verletzt. Rehmann ist verheirathet. Das Schwurgericht in Hanau verurtheilte den Tüncher Felix Heraenhan von Huders wegen Tov: schlags und Raubeö, begangen an seiner eigenen Mutter, zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe. JnWienerregtder Selbstmord des'Ministerialrc.ths Hoffmann aus dem Handelsministerium, der sich tti einer Droschke mit emem Revolver erschoß, gewaltiges Aussehen. Hofs mann verübte die That wegen dringen der Schulden. Als längst gesuchten Falschmünzer entlarvte und nahm die Polizei den Maschinisten Kunze fest. Viele Falsificate, sowie Formen wur den zu Spottau in Schlesien bei der Durchsuchung seiner Wohnung vorge funden. - Wegen fahrlässigen Meineides in zwei Fällen wurde der frühere, Rittergutsbesitzer und .Hauptmann a. D. Freiherr Marschall von Bieberstein in Reichenbach i. Schi, von der Strafkammer zu emem Monat Ge fängniß verurtheilt. Der Fabrikarbeiter Franz HaubS aus Meiderich wurde in der Nähe des Ruhrorter Bahnhofes von holländischen Schiffern, mit denen Tags vorher Streit gebabt haben soll, überfallen und mit Messerstichen derar zugerichtet, daß der Tod augenblicklich eintrat. Hauds. war erst vor einigen Tagen vom Militärdienst in die Heimath entlassen. AufderWashbrook Green Farm in England fand der Arbeite John Cole, als er Hühner stehlen woll te, auf eigenthümliche Weise seinenTod, Die Huhner befanden sich m einem Ka sten in einem Pferdestall. Als Cole sie , herausnehmen wollte, begannen sie zu schreien. Das ging einem mitleidigen Füllen, das in der Nahe stand, zu Her zen; es schlug aus und traf Cole am Schädel. Cole war sofort eme Leiche. Im Hafenvon Antwerpen stieß bn. dichtem Nebel das Mi Blei beladcne belaiscke Boot .Alice auf den eben einlaufenden schwedische Dampfer Balder-. Ali- sank, An Bord derselben befanden sich de Capitän Hourdeau mit seiner Frau und fünf Kindern, em Schiffsjunge, ei Bootsknecht und eine Magd. Hourdeau und seine Kinder ertranken sofort; seine Frau hielt sich fast eine Viertelstunde über Wasser und wurde alsdann an Land gebracht, wo sie indeß bald starb. Die übrige Besatzung wurde von einem Rettungsboot des Dampfers Balder" aufgenommen. Fräulein Vacarescu" deren Beziehungen zum Kronprinzen von Rumänien finerzeit viel besprochen wurden, scheint nun doch darüber getröstet zu haben, daß ihrTraum. einst Königin von Rumänien zu werden, nicht" in Erfüllung gegangen ist. , In Bukarest fand nämlicb dieser
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Wnirrrirthitt Zwei Jabre litt iö an einem Magenleiden, icb gebrauchte zzvzt. m$mt Azte, aber ohne Erfolg, wurde jcdoch durch den Gebrauch von Dr. Äugust König's Hamburger Tropfen rsieder vollständig herge siellt. Bertha Woolfe. Stockton, Cal.
Blutkrankkeiten Meine jüngste ToSter Elfe litt an Hsutausfcblaq. die j4UUiwuti'UWi. cipc Fge von Vlutunrciniqkcitcn waren, ich probirte Verschiedenes obne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jeffcrsenville, Ind. ltllil Cüh stillt iflfci t Seit längerer Zeit litt ich an Unverdaulicbleit, keines ,unirnimujnu. ht angewandten Mittel wollte mir belfenbis ich Dr. August König'S Hamburger Trovfen nahm. Diese Tropfen stellten mich in kurze, Zeit wieder her. Christian Lcyhe, 2016 Orleans-Straße, Baltimore, Md. elWlftiif tt Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und Gebrauchte vie ,Mivtuii,. ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham lurger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Earolwe Weise, 127 Lake Straße, Cleveland, Ohio.
die Civiltrauung des Herrn Paul Catarge mit Fraulein Marie Bacarescu. der ehemaligen Hofdame der rumänischen Königin, statt. Die kirchliche Trauung wurde am Abend desselben Tages unter zahlreiche? Betheiligung von Verwandten, Freunden und Bekannten mit großer Feierlichkeit in drt Domna-Balaschakirche vollzogen. B e i der Wahl des Vorsitzenden des Frscheni-Amtes kam es in Limerick zu einer regelrechten irischen Prügelei. .Es waren zwei Candidaten aufgestellt, McNamara und Uieahoney. Der Erstere wurde sür gewählt erklärt und nahm den Prasidentenstuhl ein. den ihm Mahoney mit Gewalt zu entreißen suchte. Das war das Signal zur Schlacht. Der Kampf tobte so lange bis, wie üblich, die Polizei erschien und den Tempel des FischereiAmtes säuberte. Dann hielten beide Fraktionen Sonderversammlungen ab. Dieses kleine Borkommniß spiegelt die ganze insche Geschichte ab. England hat stets die Rolle der Polizei spielen müssen, die es nach Einführung der geliebten Home Rule jedenfalls noch in verstärktem Maße zu übernehmen gezwungen ist. Die Pariser Polizei verhaftete einen gewissen Belliard,' der im Jahre 1891 einem alten Rentier 70.000 Francs gestohlen hatt und sich seither den Verfolgungen der Sicher heitsbehörde in der rasfinirtesten Weise zu entziehen gewußt hatte. .Belliard war von Paris nach Zürich geflüchtet, wo er angeblich ein Bankgeschäft gegründet hatte; als er sich dort nicht sicher fühlte, war er nach Nord-Ame-rika ausgewandert, wo er als Notariatsschreiber und Wirth sein Auskommen suchte. Von hier wandte er sich nach Brasilien, erwarb dort ein bedeutendes Vermögen und kehrte nun nach Frankreich zurück. ' Er ließ sich unter dem Namen Henn Cler in Paris rnr rriAW nrn NennstaN nd 1 v w w I v n 1 w 1 r m leoie aus anjlorranicyem ug.. on Geheimpolizisten erkannt, wurde er im Bois de Boulogne festgenommen, als er in Gesellschaft von Lebemännern einen Spazierritt machte. In einem Walde zwischen Czeloznitz und Gaya, unweit von Brünn in Mähren, hat jüngst ein blutiger Kampf zwischen Gensdarmen und Zigeunern stattgefunden. Die Gendarmenführer Wrbetzky und Krejczy ftießm Nachts auf zwei Zigeuner und ein Zigeunerin, welche sofort ergriffen wurden. Während der Postenführer Wrbetzky den einen Zigeuner festnahm, stieß der zweite die Zigeunerin mit solcher Kraft gegen den Postenführe? Krejczy, daß dieser nach rückwärts tau melte. Mit dem Aufschrei:' Jetzt wird man den Franzel kennen lernen !" sprang der Zigeuner auf den Gendarmen, denselben am Halse ergreifend. Bei dem Ringen unterstützte die Zigeu nerin den Gauner, welcher versuchte, dem Gendarmen das Gewehr zu entreißen, wobei sich seineGeliebte bemühte, ihn zu Falle zu bringen. In dieser bedrängten Lage machte Postenführer Krejczy von der Schußwaffe Gebrauch. Die Kugel durchbohrte den Kopf der Zigeunerin und durchschlug die Brust des Zigeuners. Dieser stürzte auf di$ Leiche seiner Geliebten und verschied nach wenigen Minuten. Der Zigeuner, welcher seine Verwegenhit mit dem Leben büßte, war der us Ungarn flüchtig gewordene, wiederholt bestrafte, 35jährige gefürchtete Franz Szerkessy. Seine Geliebte stammt aus Czernowitz bei Brünn, ist 24 Jahre altund heißt Anna Daniel. Der dritte Zigeuner wurde dem Bezirksgerichte in Gatza überliefert.- - M a u s e t 0 d t. . Mrs. Weeds: Doktor, ich kann die Furcht nicht aus meinem Kopfe herausbekommen, daß mein armer Gatte möglicherweise scheintodt ' begraben worden ist." Doktor: Unsinn! Ich habe ihn doch in seiner letzten Krankheit behandelt Wenn man mehr scheinen will, als man ist, zeigt man bloß, daß man das Bewußtsein hat, zu wenig zu sein. Glosse. Nenne ein junges Mädchen ein Kätzchen, und sie lächelt. 5?enne eine Frau eine Katze, und sie heult. Nenne eine junge Frau ein s'cxchen, und sie ist erfreut. Nenne tine alte Frau eine Hexe, und sie ist püthend. , Nuby'S Pile Suppository wird , garantirt. für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö lSeld wird zurückgegeben." 50 Cts. die Box. Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Ward BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. A. TEAR l T andrrtake la tirf.i 'ek j fairly tnt.llignnt fx rMju oscthr Nivkt ntd ! writ,aml ho, ifttr inttraction.wll wort induitrlooilT, ho to Hni TkM - IIaJI- m ttlrlithrm tocmlitiw,wbrrcwtl7lW.I will alao ftmü taa aitaatloa mr mploymaatt waich 70 ran earn that amoaat. Naaton. tot amnlm aaakal a abo. Eaailyaad qiiicktT taaraad. I daatra bat m rorkar froaa aach diatrict or coaatj. I para airaaaj Hilf ( aaa prOTiaw wua amBloyment a larry I oaibar, waa ara auklag mr f WO a vaai
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