Indiana Tribüne, Volume 18, Number 47, Indianapolis, Marion County, 4 November 1894 — Page 4
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Zttdiana Sribttne.
Erscheint Täglich und Sonntügs. Die täslicke .Tribüne" kostet durch den Träger 11 Cent per Woche, die eonntag.Tribüne' Cents ver rZocke. Leide usame 15 Cents oder '5 EentS pervionat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschtZt in Vorausbezahlung per Jahr. I fftc.t 1 Süd Alabama Straße. . Indianapolis, Ind., 4 November '94 Sonntags jjsattöcrei. ? ' Während ich so dasitze und die Er:y eignisse der letzten Woche Redue pasfiren lasse, um zusehen, welcher Theil h teS Stadtklatsches einer SoyntagöPlauderei würdig erschiene, bemerke fch, r ba$ eine Fliege in meine Tinte gestürzt ist und uu in dieser widerwärtigen Flüssigkeit mit ihren .sechs' Vewchen 1 ängstlich umherstrampelt. Ein 'Se. löstl Mordversuch wovonja die Zeitungcn V um diese Zeit überlaufen kann Ikö wohl nicht fein, denn diese Art abgekürzten Verfahrens in Geld-,. Ge- ' schäftS-, Familien-, LiebeS - Nöthen und anderen Thorheiten ist, eben der , Sprache, eben ein Vorrecht des denkenden Menschen, und ohne Patentschutz hat er sein alleiniges Anrecht zu sichern ' verstanden. Ich bin Thierfreund. Erst gestern habe ich eine Monatsschrift über Thierschütz krampfhaft durchgelesen. Auch '. der inzwischen längst vergessene Eisenbahnstreik wird darin wieder an daS Licht der Sonnen befördert. Die AntWort auf die Forderungen des organifirten MobS" fei mit (sattling Kano- ' nen zu geben u. f. w. Außerdem steht , noch drin, man solle keinen Hund ? schlagen und den armen Vögeln im Winter etwäS Futter streuen. DaS sollte doch wieder ein Beweis dafür sein, daß eS zuweilen besser ist, ein : Hund denn ein Mensch zu sein. L?aS j mit Fliegen geschehen soll, die in die redaktionelle Tinte fallen, steht nicht . darin, nichtsdestoweniger sische ich sie ' heraus, und bald ist sie nach Fliegenart 1 wieder munter und sidel. Diese meine gute That stimmt mich so friedfertig, beinahe weihevoll, daß ich von der Beschreibung jeglichen , StadtklatscheS absehen werde und an I seiner Stelle dieses mein sonntägliches Brot mit der Butter der Kunst die i man abe: nicht mit Kunftbutter ver 1 wechseln darf bestreichen will. 2n dem Oktober Heft der Gesell schaft" fand ich da ein Gedicht von '. Karl Bleibtreu, betitelt: Der Entsatz von Lucknow", daS mir ganz besonders gefiel. Zu gleicher Zeit erinnerte ich mich dabei, daß zu Anfang dieseö 3ahrek eine Komposition, die denselben Gegenstand zum Vorvurf hat, zuerst im Männerchor, sodann im Maifest j zur Wiedergabe kam. ES ist dieS die (Komposition von Max Bruch: Schön Ellen". Dem Gedicht, wie auch der Composition, liegt nun eine historische Wahr heit zu Grunde, eine Leidensgeschichte : heroischsten Widerstandes gegen den f übermächtigen Feind. Der Zufall will eS auch noch, daß , am Dienstag der siebenunddreißigst , Jahrestag deS glücklichen Entsatzes der t schwergeprüften kleinen Besatzung war, . und daher sei eS mir gestattet, den Vorgang zu erzählen, wie er sich in dem furchtbaren Kriege der Engländer gegen die aufständischen Inder bege ben hat. Kaum nöthig ist eS wohl, zu sagen, daß Fair Ellen die Heldin Jessie Brown, . die heldenmöthige junge Schottländerin ist. Lord Edward ist der tapfere General Sir Henry Lawrence. Dieser hatte mit wunderbarer Tapferkeit und Festigkeit die Citadelle der etwa 200,000 Einwohner zählen den Stadt Lukhnau gegen die aufständigen SipahiS vertheidigt, bis am 2 Juli 1857 eine geborstene Bombe ihn iödtlich verletzte. Bei seinem Tode hatte, die Noth den höchsten Grad er reicht und kaum konnte sich daö g'elich tete Häuffein der Eingeschlossenen ge gen den übermächtigen Feind halten. Zwar brachten zwei Generäle Zuzug, bald aber bedrängte die äußerste Noth wieder die Hülflosen. ES war in den ersten Tagen bti November und der Fall der Citadelle eine Frage nur weniger Stunden, da Doch lassen wir einen der Ueberlebenden, ten nunmehr alten General William OlphertS, daS Folgende erzählen : .', Plötzlich wurde ich durch einen wilbtn, erschütternde Schrei aufgeschreckt. Meine Gefährtin eben Jessie Brown stand hoch aufgerichtet neben mir, die Arme erhoben und den Kopf vor--gebeugt, als ob sie auf etwas lausche. Uebnirdische Wonne strahlte auf ihrem Besicht, als sie meine Hand ergriff und autrief : Hört Jhr'S, hört Zhr'S ! Oh, ich träume'S nicht, eS ist der
"Slogan" (KriegStuf) der Hochländer.
Wir sind gerettet, wir sind gerettet !"" Dann siel sie auf ihre Kniee und dankte Sott. Meine englischen Ohren hörten nichts als daS Geheul der Geschütze und ich dachte, meine arme Jessie sei irre geworden, sie aber flog wie ein Pfeil zur Batterie und rief : Muth ! Hört Jhr'S, den "Slogan" ! Die MacGregorS kommen, oh, da kommt. doch noch Hülfe !"" Ich kann unmöglich die Wirkung dieser Worte beschreiben und doch bald sank wieder die srischgesaßte Hoffnung. Unsere groben UnterlandOhren hörten nichts alS daS Knattern der Gewehre. Noch eine Minute deS bleischweren hoffnungslosen HorchenS, und Jessie sprang wieder aus.' Scharf und weithindringend klang ihre Stimme: Glaubt ihr'S nun? , ES .ist kem Slogan" mehr, aber die CampbellS kommen. Kört Jhr'S ?"" Da endlich, da wir glaubten die Stimme Gottes zu hören mußten sie endlich sein. Scharf und schlachtfreudig, lang gezogen durchschnitten die uns so wohlbekannten Töne die Luft ; eS waren die Sackpfeifen der anrückenden Hochländer. 3a ! nun war kein Zweifel mehr,, der schrille, durchdringende, endlose Ton, daS waren sie endlich, die tapferen Schotten, die gewaltiger Mühe trotzend anzogen, um die ihrigen zu retten." Der Entsatz von Lucknow. (1837.) Regenbogenartig dunstummoben Stand der Mond am Tropenhimmel droben. In des Ganges grüne Fluth die Sonne, eine runde Purpurrose, sank. Drunten die Mahrattenhengste schnoben Zu der Jnderpauken dumpfem Toben, Und von braunen Händen ward erhoben Roßschmeifhalbmond unter AriegSgesang. Doch von hoher Citadelle ,. Trägt Gesang des Windes Welle. Denn im Psalm die Jnselsöhne loöen Ihren Christenheiland trüb und bang. Eine Jungfrau lehnt am Mauerhange, . Büchse lehnend an die bleiche Wange, , Feucht ihr blaues Auge folgt am Aether der Gestirne wechselloser Bahn. Nach dem Himalaya lauscht sie lange. Ob kein Ton zu ihrem Ohr gelange, Kündend der Befreier frohes Nahn. Nichts ! Nur Negesschauer baden Drunten morsche Pallisade. Schellen klingeln fern mit schriükA Klänge, Bajadere tanzt im Lagerpla. Schilde rasseln, Feuerbrände prasseln, Pfeile schwirren, Bajonette klirren, Braune Stürmer on die Stadt erklettern, Bomben in verschanzte Walle schmettern. Und eö wogt ein wüthend nsildeS Wirren. Sieche, Wunde, Frauen, Kinder fechten in der Bresche schon. . . Aber horch, welch dumpfer Ton Dort wie fernen Donners Drohn ? Lauter wird der Wiederhall. . . Und der Kämpfer lauscht und ahnt. . . Ja, an Räderrollen mahnt auf GebirgSpfad ungebahnt Von Geschützen dieser Schall. . . Ist daS ferne Marschmusik ? Der bedrohten Feste Fall Rettend vor dem gräßlichen Geschick ? Ja, das dröhnt und wirbelt immer näher ! Sendet auf den Thurm erprobte Späher ! Ja, sie kommen ! tont ihr Jubelrus. . Haltet aus ! Und horch, was schallt hernieder Vom Gebirg? Der Heimath alte Lieder Hell durch Marschtritt und durch Rosseshuf! Ja, ihr Ton durchschneidet langgezogen All daS Lärmen der gespannten Bogen, All der .Elephanten gell Geschmetter, All der Zinken Kreischen, Schlachtgemetter. Englands Seele singt die frohe Kunde.:' Keinen Orient und keine Heiden sieht das trunkne Auge in der Runde. Nur die Heimath taucht aus Meeresgrunde, Nur zur Heimath sie daS Lied entrückte. Wo sie Jugendliebe einst entzückte. Wo die Kindheit ihre Blumen pflückte. Märchen lauschend auS der Mutter Munde. Pfeif und Dudelsack sie mahnen , An die Thaten hoher Ahnen. , . Der Befreiten und der Retter Fahnen Mischen sich in einem Sangesbunde! m ,, i Die Engländer alö Trinker. Ter französische Reiseschriftsteller Max O'rell beschäftigt sich in einem ".f!j. .ri! m.-jt. it mrmm ei icnenen ue in einaevender Weise mit der Trinkhaftigkeit der Engländer. 2Denn man auf dem europäischen Festlsnde glaubt, im der tilgen geistiger Getränke rtwaS zu leisten so schreibt der Verfssser dann irrt man sich: trinken kana mit der Engländer und es find gar merkwürdige zkiwiele, die ich von Tnnk fähigkeit und Trunkenhe.it gesehen habe. Einmal hielt ich ein Vorlesung im Theater zu Bendigo; auf eiuem Orchester Sperrsitz ssß ein Herr, der mix zuerst ruhig zuhörte, dann aber mir mit .Stentorstimme zurief: Halts Maul Dummkopf! Wenn Du mcht über die Schlacht, von Vaterlos sprechen kannst, so will ich gar nichts von Dir hören." Ta',die Schlacht von Waterlo.o aber nicht auf dem Pro czramm stand, var ich natürlich nicht rm Stande, dem Wunsche dieses lie benZwürdigen TrunkenjdeS nachzu kommen. . ES-)?ar jedoch möglich, ihn von seiner einmal gefaxte, Nee abzubringen und der Polimän mußte eingreifen. Er ließ sich auch uhlg hinausführen; an -der Thür jedoch drehte er sich gegen daS Auditorusi? jnm und schrie: fiafct Euch doch' vo, idem JEsel nicht zum Narren - haltn:. Cr giebt fich für einen Franzosen auS und kann nicht .einmal über Waterloo iüxsZxu Ter ' Mnn wird . Jeln
Millonar werden. Das fage'ich Iseust voraus." Und er verschwand unter dem Beifallsklatschen der Zuhörer, welche den Humor der Situation er. faßt hatten. Es ist nichts Seltenes, so fährt O'rell in seinen Erzählungen fort, in einer Stadt der englischen Kolonien einen jungen Mann ankommen zu sehen, der dem Inhaber des Hotels einen Check von 50 bis 60 Lstrl. übcrgiebt, indem er ihm sagt: Geben Sie mir zu trinken. Wenn ich meinen Ehcck vertrun ken habe, benachrichtigen Sie mich da von und dann werde ich wieder nach Hause gehen!" In Grafton sah ich einmal einen Gutsbesitzer, der 84 Jahre alt war und der direkt in das Hotel ging, um sich vom Morgen bis Abend zu betrinken. Seine Frau war mit ihm, um ihn zu Bette zu bringen und ihm kalte Eompresscn aus den Kopf zu legen. Folgende Szene trug sich auf einem Dampfer zu; .- ihr Held war ein Schwiegervater, . oder vielmehr ein Schwiegervater in. sp. Ein junges
Mädchen erzählte unS, daß sie die Braut eines Mannes sei. . ES bleibt mir nur eine Schwierigkeit", fuhr. sie fort, und das ist, die Einwilligung Papas zu er. halten." Er ist vielleicht dagegen?" warf man ihr ein. O nein", war ihre Antwort, allem damit seine Ein. willigung Geltung Habe, ist es-noth, wendig, daß ich einen Augenblick erfasse, in welchem Papa für seine Worte ver antwortlich ist." Das arme junge Mädchen traf an ihrem Bestimmungsorte ein, ohne daß sie die Schwierigkeit auch nur einen Augenblick hätte besiegen können. Ihr Bater war, als er das Schiff verließ, ebenso betrunken, wie zur Zeit, da er es bestiegen hatte. Die bcmerkens wertheste Geschichte aber war folgende: Gegen neun Uhr Morgens betrat ein wohlgekleideter Mann, der sehr hager war, ein Restaurant. Er legte sechs Pence auf den Tisch und ließ sich ein Glas Wisky einschenken, in das er ein wenig Wasser goß und das er dann mit zitternder Hand zum Munde führte. Tann geht er fort, kommt nach einer halben Stunde, und das Berfahren be ginnt von Neuem. Abermals nach einer halben Stunde erscheint er wieder. Die Hand zittert immer stärker und scheint . fca$ Glas nicht mehr zum Munde führen zu können. Der Wirth, welcher bemerkt hatte, daß ich die Esene beobachtete, sagte mir: Während der Pausen geht er. in ein anderes Hotel trinken. Wenn Sie nichts Besseres zu thun haden, bleiben Sie da und Sie werden bald etwas Interessantes erle ben." Eecn halb 1 Uhr erschien der Unglückliche in Ut That wieder, und zwar zum siebenten walt, ß; legt wieder die sechs Pence auf den Tisch und das GlaS wird gefüllt. Die Hand ergreift das -Glas, hat aber nicht mehr die rafj, es festzuhalten. Da zieht der Trunkeyhold ein langes Seiden tuch aus der Tasche und zvirst sich das um den Hals; dann faßt er mit jede? Hand ein Ende, so daß er mit der rech? ten Hand zugleich das Glas ergreift; mit der linken aber zieht er den andeim Zipfel des Tuches, so daß er Tuch, Hano unk Ulas emporhebt, und zwar bis zur Höhe iux Appen, so daß er wieder trinken kann. s war der erste Trunkenbold, den ich mHx den Erfindern eine Rolle spielen sah. lvssenex oSreibebries des Philipp Sauerampfer. , ' .. Mehble Sie könne noch ri rnembere, daß ich e gute Zeit zerick e arges Kalt geketfcht hen, was mich e gut Diel getruwelt gehatt Hot. Anfangs bot mick mein 1 1 ' Arm un meilin. keS H!nnerb:ln srfel gebattert un ich hen einiges g:treit die Mns jju stappe. C altie i5rau, se Hot sellemol xtlt neckst Dohr zu uns gelebt, is wer jetztfortgemuhft, Hot m:ine Altie emol e Resiet gewwe, was gut for mein Truwel sei sollt,.' Mei Lizzie Hot den Stoff auch aekocht, t war en ganze Peil Sache darzu nöthig un ey Schmell Hots gewwe, daß eem de Odem gestsckj Hot. Verzeh Stunne Hot's koche misse un zuletzt war nor noch ebbes mehr wie e halb Peintche in den Patt. Der Stoff war so zäh, daß lch'5 mit des Hätchet erauöschappe gemißt hen. Davon hen ich alle zwei Stund en Spähn voll pem inen misse. Herr Nedaktionär, ich sage Jhne, Tahr und Solfer un ungelöschte Leim zusammengemickst schmckt wie Jenny Lind Kehk gegen den Stoff! Mei Zung U rnich so belzig worre, wie e Rüb un beseids haß war der Stoff so stickig, daß michs jedesmal zwee Stund genomme Hot, vevor M jch .alles in mein Mund los getäckelt geKatt hen. Well, um mei Altie ze pliese, hen ich mei Meddesin genomme, awer geholfe Hot's nicks. So hin ich'ch Lattse annere Stoff getreit, awer ti het mich olles kee gut gedahn. Letschte Soa tag hen ich mit e paar Fremde beisam me gesosse. Mr hen sechs und sechzig gespielt un hen, ioie jntx uf Deitfch sagt, de Grauler ' geroscht. emol, er hatte grade e neies Gehm cestart, ?en ich es laute' Schrei elosse. Ich age Jhne, ich hen en Stich in mein Buckel kriegt, wo mich puttiniehr geperreleist Hot. Gafch, was hst daß so weh gedahn! Do sagt der Valentm Jersebeck, er Hot in die alte Kontrie verzehn Johr in t Haspitel de Dakzersch ihr Tuhls geklient un is uf den Weg selbst so en halwer Dakter worde der ssgt: Wej Phil" Hot er gesagt, weid waZ mü Dich dje Matter is; Du Host Rummetisin AN deL iZ all. DeS . beste Ding Au kannst duhn, iö, Du nimmst DZch emol e russisch Dnz?kbad nn Du.verÜSLM..Wie
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nugust . . König's . . Hamburger Brustthee . Nur Zu Original Packeten. Nur iu Original Packeten. Nur iu Original Packeten. Preis Q Cents. Preis Cents. Preis Cents. gut Tich des duht"; Des Hot' mich eingeleucht! Zwische Jhne und mich, ich hen sei Lebdag noch kee russisch Dampfbad gesehn, awer ich hen mich keinder schenirt zu frage un hen bei mich gedenkt: well, es is nicks derbei. Du werft jo noch ausfinne,. wie' deö Ding schafft, wannste hin kemmst.1. , E paar Dag zerick sin ich denn auch Hingange, awer ich winscht, ich warn liewer.nit; bikohö eS hätt mein doht sei kenne. Vorne Hot die Geschicht ausgeguckt, als wann mer in en Schoh geht. Do Hot e jung Mehdche gesosse un Hot wich e Ticket gewwe, das Hot en Dahler gekost, awer ich hen nicks drum gewwe. Gleiche Se auch massirt ze wer ?" Hot des Meedche gefragt. Schuhe Ding" sagt ich; ich hen zwar net gewußt, was massirt meint, awer ich hen 's doch hawwe wolle. Ich hen noch vier Schilling ekstra bezahlt und dann sin ich inseit. Ich hen mich ondreßt un sin dann in e anner Ruhm geführt worde. awer ich hen kee Bad nit geseh'. Wie ich noch do in meiner Unschuld, das meint mitaus ebbes an, stehe, uff emol komme noch drei annere Männer xrein, wo in die nämliche Schehp wore wie ich. Say, Mister Redaktionär, ich denke, ich hen gebloscht, un ich wunner auch gar nit, denn die Sach war doch auch zu schenierlich. Well, denk ich. du setzt dich hin un wart'st biL des Bad kimmt, denn ich hen noch immer, kee Wasser geseh'. Uf eemohl werd's mich ss wam, haß ich wer die. Wehst ufbottene wollte, awer ich hen jo gar keene nit angehabt. Bei Tfchinko, eS is noch immer wärmer worre, un ich hen geschwitzt, daß mich der Schweiß aus alle Knopplöcher gelaufe is. Jesses. Jesses. docht ich bei mich, was iö denn do nor die Matter; wei in die Hell kann's auch nit heißer sei. Well bald konnt' ich's nit mehr stände; ich dsnke, mer hen wenigstenS siwwe Hundert Grad Hitz in des Ruhm gehatt' un der Platz wo ich gesesse hen, der Hot geguckt, als wann des Faß von en Sprinkelwage ausgelaufe war. Wenn Se genug von die Sort hen, dann pusche Se nor dort den Botton, Hof nee von' die annere Schentelmänne? zu mich gesprochn Jubett hatt' ich genug. Ich hen den Qotten gepuscht; eS Hot gleich druf e Bell gerunge un in de, selbe Moment sin about siweunzwanziz Pehl eiskalt Wasser iwer mich' gelaufe. Hui! do bätte'Se mich awer Heere solle! Ich hen gehallert, als wann mich eener e Mistgawwel in de Vellie gepuscht hätt'! Alle Leit in des Bildung sin zusämmengelaufe, bikohö se hen gedenkt eS wär Jemand gemord'' worre! Ro, no. no, wie bot mich des kalte Wasser fiele mache! Ich war'n geschart wie alleS. Dann mußt ich in 'e anner' Ruhm, uq hen mich uf e Bohro leg gemißt,' kann kam eener vun die Warüxfch un henke Se nur emol hst mein ganze yeichnam von Tapp tu To mit Soph eingeriwwe, daß ich geglänzt hen, wie en frischpolirter Deigaff, un daß ich mich vor mich selbst geschehmt hen. Sage Se emol, Sie eenfelliger Menscht, hen ich zu den Wärter gesagt, was fällt Jhne denn eigentlich ein. Glawe Sie mir wäre daheim korz an Soph, oder ich kennt mich nit selbst 'Wäsche?'? Rever Meind, . alter Mann", sat er, ich duh nor mei BisseneZ un Mir sin noch lang nit druh-. Well, dacht ich, daS wolle mer emol sehe. Wie er die Soph abgeschwemmt gehatt Hot, do nimmt der Feller uf eemol sei Fists un fängt an, an mich erum zU'dricke un mich zu pusch? un'u stoße, daß es nit. mehr scheen war. Ich hen' getM wie alles, aber es Hot nit geholfe.- Üf eemol gibt mich der Kerl en Stoß in hie Magegegend, daß mich's grien und blau vox die Augk morde is. Das Hofs for mich gesettelt, Ich nif fs,' haue dem Kerl eene hinnex deö Ohr, daß es nor so gekracht Hot. Er is de lange Weg hingefalle un Hot do gelege wie doht. Jetzt hen ich all gehabt, wa ich gewollt hen. Ich sin in mei 'Kammer un hen mich gedreßt.un sin dann aut seit an hie Ticketosfice zu daß Meedche. Ich hen gekickt wie en Stier. So en verdollter Humbuck", hm ich gksazf, bezahle en Dahler un e halb for 'e Bad un kriege keinZ un beseidZ daß duht mich noch so ein Feller insolte und schlage-. Daö Meedche Hot gemeint, ich mißt mibtehken sein; so ebbeZ käme gar nit vor. Was? sagt ich, daZ kömmt nit vor? gehen Sie emol in. seit un lasse Se sich Jhne Jh? Körercke emol von dem Kerl mit Soph Anschmiere vn? losse Sie sich emol en Pusch in dit Magegegeuh gewe, dann wer'n Se ß diffrent Opinien krie? A.e. Wann Sie .so 'so cietrut'werre dehte, dann wollt jch emol sehe,' wie Sie denn qucke dkhif, Ich hin schuhr, Sie kennte so ebbeö gz? nit stände ' Dann sin ich for Heinz fitstart un b's h:ut konnt ich noch nit auS daS Mt, so e schrecklich Kalt hen ich mit Z Vad geketscht. Der Dakter wo gemme is. mich zu sehe, h.t gesagt, ich .c'h en Ochs womit ich verbleime Jhne Ihr liewer Philipv Sauerampfer.
Heilt sicher
Beinahe ein volles Jahr hlaate ich ein Husten. ' Tal beständige
Kratzen im Halse blieb nach wenigen Tosen von Dr. August König'S Hamturger Ärustthce auS, der Schleim lpste sich und nach Gebrauch von ein paar Packeten verschwand der Husten ganzlich.
Fred, cyuiy, Eoiumvu?, Oyto. SHvilstlWilim . Etliche Monate lit, OllllllUJN. ich an heftigen Brust, keklemmungen und kein Mittel wollte helfen. Schließlich gebrauchte ich Dr. August König's Hamburger Brustthee und ich war rald geheilt. Charles H. Arwe, 223 S. Prince-Straße, Lancaster, Pa. Erkaltungen' König's Hamburger Brustthee stets in meine, Familie vorräthig und habe immer gefunden, daß dieser Tbee ein ausgezeichnetes Mittel ge gen alle Erkältungen ist. FranciS M. Bar rett. 205 N. Ann-Straße. Baltimore. Md.
Jetzt für ' November den ersten Wintermonat, den größten Monat deö Zahreö für den Einkauf von Ellenwaaren. Wir werden denselben begrüßen wie eS seine Wichtigkeit für den Ellenwaarenhandel verlangt, indem'wir Preise sür Aleider-toffe machen, die einen Aufruhr in dieser Branche hervorrufen werden. Wir sind mehr im Stande dieseö zu thun, weil gegenwärtig auf dem Markt in allen gewobenen Fabrikaten Zugeständnisse an der Tagesordnung sind. Niemand ist besser in der Lage davon Gebrauch zu machen und was wir bekommen tbeilcn wlr mit Ihnen. Beachtet die Zeitungen. Die Verkäufe sind an Spezialtagen, ein-, zwei-, drei- dielleicht viermal die Woche. Kauft keine Kleiderstoffe anderSwo, ehe Ihr seht waS wir offeriren. Eine große Erfparniß für Sie. Nochmals beachtet diesen Plah! -t0i Glanzstärke, Man löse eine Unze Gummi-Arabicum in etwa einem halben Pint Wasser auf. was leicht geschieht, wenn man die Flüssigkeit einen Tag hinstellt un.d gelegentlich umschütf:lt, ' Wendet man reines Gummi an, so ist auch ie Lösung klar, sonst kann es nothig werden, dieselbe durch ein Leintuch zu skihen. Von dieser Lösung nimmt man einen guten Eßlöffel voll, auf einen Pint d; fertigen Stärke. Man bereite übrigens keinen großen Lorrath von dieser Gummilö sung, da sie sich, namentlich im Sommer, nicht sehr lange gut hält. Kleine Quantitäten Spermaceti und weißes Wachs mit eben, bereiteter, noch heißer Stärke aut verrührt, gibt ebenfalls ein gutes Glanzmittel. Unter dem Namen Stärkeglanz undGlanzstärke som nen Präparate in den Handel, welche in-Amerika qls Starch-Lustre" betannt wurden. Der schöne Glanz, welchen die Artikel der damit gestärkten jQäsche verleihen, beruht auf dem Zufztze von Stearin zu der Stärke,. und man erhält dieses, Lust-, wenn man eine Unze zerriebenen Stearin mit eirem Pfund gepulverter Stärke gut mischt und dann wie gewöhnliche stärke anwendet. Abkühlu ng Fähnrich: Ja, müssen meinen Kameraden hören. Treffende Witze! . Wahres Tunellfeuer!" Dame: Mit lauter GeMeinplatzpatronen?' ' Mrs. Ogden Sny$cr$ 1008111 Q. Ich verdanke mein Leb, liolkll's SarcapM" '',. V,NfZhxeba, U ,,schw?. tu sollt do Crtftrcll im vka Nb sxäierhw Ü, nschwllun,'e ttx pS)?UtM v UWttk chmer,. achnH.chvk?schNmett fitz tzi, ser ZuSand bil vor drei Z.hrtA A,r,t. sate kr. da, Lid sei '".7. Vermsacht durch em VedaHZ. kehre? Staate w, ich rnlcht im Ctt. ir,b eich fept Nahru t mir dklzaü. Ich ,G, seh, b,eagtt. ha, lzuflze Vlnkun,e -stimmt mit de er,, Übtrxia. daß t nlf mtl. Lebe bald , tznd ,ehe weik.' in k,e riech i Yrnmdin. Hyod'ß Cttli HUI,Pr'su4; ld) X6a ?Z. n ach iH ,? pjcf. " ; -. fr! 9 f , Ich sing G, Hlmger zy rechÄ, fnntt ach eine? Delle s,Sahrm, lt mir Mlf n, gh 0titt ja. di 6atf?asrdt rniiaif hNl? 14 U lchellu, yete 4 d ich füllt Ich rftB mtn. ih,nd de? letzt ,wei Jahr? war ei, veßdn ,leNch & nd IchmftdU iaj Zeit flljlg. die Ha, bei, sie Bterna QfamUl verricht, t Ghder. ki. IS Zuds rkr, . y. Q ' MMVMMAMVMWMM kd Cn di deji fUch.Sif4.C2 Wviu r,
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Offizieller Bericht
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Indianapolis,
Aktiva. Anleihen.. $ 640,535 72 Vereinigte Staaten VondZ 250)00 00 Stadt Indianapolis, Marion und andere County VondS 609,9V6 9i Aaarmittel: In Banken $593 238.45 Beim Ver. Staaten Schatzamt 8,50000 Ba (ld $336,000 00) 436,516 27 c. " $1,043,254 72 Bond'Pramien 12,000 00 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln c 17XX) 00 X $2,472,787 38 Passiva. Eingezahltes Kapital. $ 300,000 00 Ueberschuß-Fond und Gewmne ; 119,594 75 NattonalbanbNcten im Umlauf 223,750 00 Depositen 129,442 63 $2,472,787 33 John P. Frenzel, Präsident. Otto N. Frenzel, Kafsirer. O. F. Frenzel. Assistent-Kassirer.
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