Indiana Tribüne, Volume 18, Number 45, Indianapolis, Marion County, 2 November 1894 — Page 3

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fTnrF Ufa W 1 4 W y I V Tort vwmz m i -feiNj ' U Tiy I rv-ii -'t xn X Nttöewiiyrtc Frennve. Ein Dtttzend vsafccii des ächten Jofcann Hofs'S 2)!cllzeftrakts qcben cbcn so rlrl N nng NNd Kraft wie ein Faß voll U:, eijne bcrattschend zn seil. Der G-.-drclnch kmysiclzlt sich besonders znr Mal,lzcir bei 9kckouvale5ccnten, schwachlidjen Kindern und Frauen, und als allc'mc'n.'s GeZräuk für schwächlich? und l:in: Pcrsoncn. M n feilte darauf den ächten Jokjann Hrff'fchen Eftrakt zu fccfomiiicii ; derselbe vt f.n ler ttiif dein Flaschenhals ange br.:cktc-; Etikette mit dein Nanicnszug von ib'umt Hoff kenntlich. Vor Nachahmung t-' achten Artikels sei man ans der Hnt. tiif-ncr & Mendclsou Co., $i;Ici::iae Äzeutcn, New ?)ork. mmv ättiMMN tun ift das neue Heim des Schwoba-Schulze Konrad Heetz, der alle seine Freunde einladet, ihn in seiner neuen Wirthschaft fleißig zu besuchen. j. C. nORNUXÖ'S Wirthschaft! 145 Oft Washington Straße. Jeden Vormittag feiner warmer Lunch Beste Bedienung und vorzügliche Setrünk' und Eizanen. Zermalmten und ganzen Coke zu Haien bei der Ind'polis Gas Co. Telephon 126A Unterstützt die UNION CO - OPERATIVE L s u n d r y, betriebe do Union önfAmäa, 310. 13S, 140 und 142 Jirginis venue T. E.'Somerville, Manager. Dr. G-. F. Theel, 1317 Arch Str., rbuad.lpbia. Der in,ige. wahr, Spnialist in mertfa der heile kann, nächst ftlbst die berühmtesten erzte all Länder fl gingen. Dr. Theel ist der einzige r,t der Welt der all drei medizlnische Schulen (die Alte, feie eu und n uerwaylte) ftudirt unk n seiner Behandlung verbindet. ffi heilt L?PhUi. Seschwurk. kund. im Sallleidkn. fflechten und all Kolgen bei ,lbflbefl,ckug und ffolgen des , Ichweifen bei verbeiratheten ode? linde? heirateten. Vuiflüffe. Verengerungen etc., äi wo f. dr,Ni,lt sind. Kommt ode fc&rtttt pchsundn Mrg .bi 3 Uhr, bond 7. . . & w - n m m t- - m ft.ULi I dt Uhr. rttnmoc? uno aninaz lucu; end. Sonntag bi 11 Uhr. Um 400 beschwindelt. I? Zeorg H. Hazelton, in vurger von Philadelphia, beeidig hierbei, dak ich für viel W D lt Ms W W Zahre an allen Folgen jugendlt ller Verirrunqen. wie chlaflo 'i Mtiit awft ff r ssgkelt, vkiedergeschlagenkett. tmiDuujc r Hangen vr Vk,A. unerfrischt nach dem Schlaf und lvtagenschmäehe mi. io OslB x5 reine roeir raun Pnrnitl ttnfk ATIf fT17ll seunik'Terjt au?, ohu Nusen 'vaoon zu yaven. aazoeui n Fmt-r N, Cälh timammtn finta sf2tm. laaten st. ic& wür aebeilt : ; , W 5" . ftvu wov..mi.. fritnXrt denn orbet. ZuleKl besucht, ich Dr. . i?. Tdeel. 131? VLtdb trat,. PbUadelvhia. welcher ich ach einer gehörigen Untersuchunz bebandell und gründlich kellt und heut um titkN von tthn lich Ltlnde und zum olzl aller Menschen eb ich diese Lugnist und bekenn, daß Dr. Theel einen KarttN und gesunde Mann aui mir gemacht hat. Seorg, . Hazelton. schworen und beglaubigt vor mir, S 9h F. Turuer. 5.'. Vhila.. Pa. ' fjf 4 Itinr 4knrft fflflntfitl M fJTUTi II ff mn I I WTIM AVA , inviir 1 1 r i? i il i i ij II i silllhlAL LAlllflblO Trtwtl ccordinz to Xht formal of I)R. Wir . A. HAMMOISTD, In tl$ Ubontory st WM'alnrtoa, D. C CEREniXISE. frora the brtla. for 61t-. l nEDU irom tue spinal cora, ror , dUeftsa of the cord. (Locomotor-AxUl, etc.) I CABDIXE, sroa tde beut, for diteisei i . of the hert. 1 TEHT1XE. from tb tat. for diae of I CM'i or in nrain taa Dcrvoat iyiim. i tb teatoa. (Airopüj oX tüe org&ua, Impotcacy, . etc) 3 TA BITTE, from t2x OTUlej,for dlMajaa , ' matt m, UTTOdiae, vc Of to OTr1e. Dost, Fhrt Drops. Prlc (2 drichmi), 12.53. , i fb phralolorlcsi ffeets prodeeed by am 1 oom or lereorina re cccicrmuon ' i of th ealaa wltb. feellnz of fallneia and die-, taatloa la tbe bead, exhllaratioa of aplrltv ' lncrraaed tinnary eicreiion. anpmeniauon i , of th Tpclatr forc of the bladder and ' pertatajtie action of tbe lnteatlüea, iaereaa I iln muacuiar atrengrn ana fnanranc, in-, creaaed power of vlalon In elderly people,' aa increaaed appetlte and difreatlre power. t Wnere locai arufrfruis ir nut luppuru 1 with theHammond Antmal Extracu they wllll , b malled, torether vlth all exliüax literator oa tb aubject, oa recelpt of price, by I tue coi.imiiiA cnimicAii co ' IFMlilartoa, D. C '

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Das Glück von Tennexton.

Roman von A. von Perfall. (Fortsetzung.) Er hatte sich der Konkurrenz mehr feinem Namen zu liebe, wider den Rath Braddons, welcher in einer AbWeisung einen größeren Schaden für das Renommee Tennextons sah, als in einer Nichtbetheiligung, angeschlossen, ohne selbst an einenErsolg zu glauben. Da kam die ganz unverhoffte Nachricht von der Annahme seines Antrages. Er mußte selbst darüber lachen, wenn er an den allgemeinen Lärm dachte, der Letzt wieder hervorbrechen Werde über den Glückspilz ja, diesmal mußte er den Leuten selbst recht geben. leidige Heirathsgeschichte, die ihm so viel Sorge machte, trat jetzt ganz in den Hintergrund, eine sieberhafte Thätigkeit herrschte in Tennexton. Jetzt, wo ihm der Auftrag sicher war, welcher eine so ungeheure geschäftliche Bedeutung hatte, wollte er ihn auch mit gewohnter Energie durchführen und wirklich zu einem Glücksfall machen. Die bis jetzt Zn kleinem Maßstabe, mehr als Nebenbetrieb bestehenden Schienenwerke wurden vergrökert,zwei weitere Hochöfen gebaut, alles mit möglichster Eile; der Vertreter des Hauses Sanders, welcher in wenigen Wochen erwartet wurde, sollte nicht scheu gemacht werden durch den Anblick der in keinem Verhältniß zu der Größe deö Auftrages stehenden Etablissements. Jetzt zeigte sich von neuem, welch Perle Dearöorn in Vraddon erworben,welcher mit seltenem Genie und übermenschlichem Fleiße das Ganz: ins Leben rief. Selbst Richard, dessen jugendliche Thatkraft dieses neue tropische Emporblühen Tenneztons mächtig anspornte, mußte seine Verdienste anerkennen und sah mit Bewunderung an dem genialen, pflichttreuen Mann hinauf. Dearborn beschloß, auch mit dem jetzt sehnlichst erwarteten Verireter nichts zu verhandeln, ohne seinBeisein. Das ganze riesige Unternehmen, welches den Besitz seines Hauses v:rdop peln konnte, wollte er in seine bewährte Hand legen. Er hatte sich bereits eine Belohnung ausgedacht, welche der mächtigste Antrieb für den Mann sein mußte, seine äußerste Kraft anzuwenden, welche ihm seine Hauptsorge, die Zukunft Ellens, für immer vom Halse schassen sollte. Er wollte nichts Geringeres. als am Tage deö Abschlusses Braddon zum Compagnon erheben und so sür immer und ewig diese unschätzba Kraft an sein Haus fesseln. Endlich kam ein Brief aus New Fork, worin ein Mister Carter, Vertreter der Firma Sanders. & Compagnie, seinen Besuch in Tennezton für die nächsten Tage anzeigte. Braddon lag sehr viel daran, daß demselben die großen Anstrengungen, welche in letzter Zeit gemacht wurden, nicht auffällig würden, indem er eine ungünstige Rückwirkung auf den Ab schluß darin sah, so wurde jetzt Tag und Nacht unausgesetzt gearbeitet, und neben dem Hüttenwerke Frida" entstand zum Staunen allzr Bewohner Tennextons wie durch Zauberschlaz eine neueFabrikstadt. Unterdessen ruhte auch Dearborn nicht, noch beim Morgengrauen sah man Licht in seiner Office, sein unermüdlicher Ehrgeiz, sein ungestümer Arbeitsdrang ließen ihn an keine Ermüdung denken. Eben saß er wieder in Berechnungen vertieft vor seinem Arbeitstische, ihm gegenüber wühlte Richard, welcher sich bei diesem Unternehmen seine Sporen verdienen sollte, in Zeichnungen und Papieren. Die lebhaften Aeuglein Dearborns glitzerten wie Funken, oft schweiften sie von den Zahlen hinweg in unendliche Fernen, über Land und Meer.bald schienen sie wieder in der Tiefe derErde zu wühlen nach verborgenenErzen.bald den ganzen Weg zu verfolgen, den dies zu nehmen haben, vom rohen Klumpen im Schachte bis zu der wohlgeformten Schiene, mit all seinen vieloerschlunge' nen Konjunkturen, Gefahren, Hindu nissen. In solchen Augenblicken ver schwand der gemüthliche, behäbige AuSdruck des Kopfes, das Genie eines Feldherrn thronte aus der hohen, fein gewölbien Stirne, eiserne Willenskraf! härtete die Züge, lagerte um den fonfl weichlichen Mund, straffte die Nasenslügel wie die eines edlen Renners vor Beginn des Wettlaufes. Nur hie und da, wenn er aus Richard blickte mit den in jugendlichem Eifer erglühenden Wangen, der ganzen Hast vieloersprechendex, aber noch ungeschulterArbeitZkrast, glitt ein gutmüthiges Lächeln über die ernsten Züge. Hast Du Julie schon geschrieben von den Neuigkeiten in Tennezton?" fragte er dazwischen. Der junge Mann seufzte schwer auf. .Ich glaube nicht, daß sie Zeit hat, sich dafür zu interessiren, es muß ja ungeheuer flott zugehen bei raysonZ, sie scbre'lbt von nickts als von ?!aaden. Pferden, von der Prairie, BaoucroS und solchen Dingen. Ich weiß nicht, ob daZ die richtige Schule ift für mein; künftige Frc:u. Eisen und Kohle wird schlecht schmecken darauf.Der Alte lachte in sich hinein. Glaubst Du? Du möchtest sie alss lieber in unser Geschäft einführen, ihr Grube. Schmelzöfen. Maschinen erklä, ren. O, ich begreise das, obwohl, so lange sie hier war. davon zwischen euch nicht viel die Rede war, aber man wird älter, gesetzter. Na. beruhigt Dich, mein Zunge. die Belohnung für Deine tüchtige Arbeit in den letzten Wochen soll nicht ausbleiben, für keines von euch soll sie ausbleiben, ich mache daZ alleZ zusammen ab. Da wirst Du schauen, Richard das verstehe ich nach der Arbeit der Genuß, und es gibt ja keinen größeren Genuß für mich, alZ die Belobnuna derer, die es redlickr-

dienen. Julie soll nicht fehlen an oem großen Abrechnungstag. Richards Antlitz strahlte vorFreude. er dachte nicht mehr an die Folianten vor ihm. j Und wann ist dieser Tag. Papa?" .Das richtet sich ganz nach der An kunst des Mister R. Carter und wie wir auseinander kommen " In diesem Augenblick trat ein Diener ein und überreichte Dearborn eine Karte. Der Alte fuhr aus dem Sessel auf. eine leichte Röthe überflog das glatte Antlitz.DaS ist er schon, eine gute Vorbebeutung, Richard, dieses Zusammentreffen." Der junge Mann ergriff jubelnd die Karte und las mehrmals den jetzt von ihm so heiß ersehnten Namen. Dearborn setzte sich mit eigenthümlicher Sorgfalt in seinem Sessel zurecht, kramte mit nervösen Fingern auf dem Schreibtisch umher, jedem Gegenstand eine andere Lage gebend, strich sich den Scheitel zurecht, räusperte sich, gab seinem. Gesichte einen freundlichen, mehr gleichgiltigen Ausdruck; erst dann winkte er dem wartenden Diener, er solle den angemeldeten Herrn hereinführen. ' , Richard wollte sich entfernen, der Vater forderte ihn auf, zu bleiben, dann wartete er bewegungslos, ohne die geringste Aenderung in seinen Zügen, nur der Blick war ruhiger als sonst. Richard sah mit Spannung dem bedeutungsvollen Manne entgegen, der selbst seinen Vater in Unruhe zu versetzen vermochte, von dessen Willen Millionen abhängig waren. Der Diener trat voran. Ein hoher, stattlicher Mann ward unter derThllre sichtbar und blieb einen Augenblick regungZlos, auf Dearborn blickend, stehen. Dieser erhob sich höflich und trat lhm entgegen. Mister Carter, seien Sie uns herzlich willkommen Er reichte dem langsam Eintretenden die Hand. Mister Carter reichte ihm die Linke. Ich bedaure, sagte er, als Dearborn einen Augenblick zögerte, aber ich kann nur noch mit dieser dienen." Dabei blickte er an dem rechten Arm herab, der, steif wie ein Stück Holz, sichtlich verkürzt im Rockärmel hing. aus welchem eine verkrüppelte Hand hervorsah. Dearborn führte ihn in die Mitte des Zimmers. Mein Sohn Richard!" stellte er den jungen Mann vor. , Dearborn sah zum erstenmale an dem hünenhaft gebauten Manne hinauf, zwei glänzende graue Augen starrten ihn an, ein für dieseSituation völlig unpassendes Lächeln bewegte die von einem rothen Barte dicht um rahmte Lippe. Kennen Sie mich nicht mehr?" fragte er plötzlich. Dearborn zuckte, zusammen, blitzartig tauchte eine Erinnerung ln ihm auf. Holston?" fragte er, den Athem anhaltend vor Erstaunen. Holston von der Mispel, jetzt Mister Carter," entgegnete der Fremde in fe stem Tone. Der veränderte Name macht Sie stutzen, besondere Verhältnisse die ich Ihnen später erklären werde " O, das weniger daS kann ja leicht möglich sein," entgegnete fassungslos : Dearborn, aber daß Sie überhaupt wie Sie überhaupt ja, ja, Sie sind es, ich erkenne Sie jetzt ganz genau, nur die blaue Brille, die Sie damals trugen, machte mich etwaö irre und Sie sind der Vertreter von Sanders & Compagnie und kommen zu mir, um na, hören Sie, das ist zu viel auf einmal ich muß mich setzen solch ein Zusammentreffen " Nicht so zufällig, wie Sie vielleicht denken. Unser gemeinschaftliches Erlebniß auf der Mispel ist eben der Grund, daß ich hier bin, daß Sanders mit Ihnen korrespondirt ich gelte etwas bei Sanderö ob mit oder ohne Verdienst, ist ja eine andere Frage. Als nun das indische Geschäft abgeschlössen wurde und wir zusammen die verschiedenen amerikanischen, .Werke betreffs Lieferungen durchnahmen, fiel auch Ihr Name als einer der ersten im Lande. Da tauchte die Erinnerung wieder auf an jene schreckliche -Nacht, waö wir zusammen erlitten, an Ihre selbst im Dränge dieser Lebensnoth an mir bewährten Menschenfreundlichkeit ich habe nichts davon vergessen, Mister Dearborn sie stach zu sehr ab gegen das, was ich von anderer Seite erfahren. Das ist mein Mann, der soll das Geschäft machen, dachte ich mir. Ich hatte einen schweren StandPunkt bei Sanders wegen eines Pittöburger Werkes, mit dem er in lang jähriger Beziehung stand, indeß, wiz gesagt, ich setzte es durch. Ich wollte Ihnen damit nur erklären, daß eS kein reiner Zufall ist, daß wir uns hier begegnen, sondern eigentlich nur dieFolge unseres damaligen Unglückes, noch besser, Ihrer damaligen Bravheit." Dearborn war heftig bewegt von der Erinnerung an die Sturmnacht, von der Dankbarkeit seines UnglückZgejährten; er konnte sich nicht einmal erlnnern, sich gegen ihn Moder idtt Genommen zu haben. Platz gemacht hatte er ihm auf dem armseligen Stück Holz, das war alles; dann fiel ihm plötzlich der Verdacht ein, den er einst hatte, dieser Mann sei irgend ein flüchtiger Verbrecher.' Er schämte sich über sein lächerliches Vorurtheil weil dieser Mann eine blaue Brille trugs Jetzt stand er vor ihm als der Vertreter eines ersten Welthauses, dem er eigentlich ' das ganze Geschäft zu danken hatte. Einen. Augenblick fiel ihm auch jetzt noch der veränderte Name auf. aber . zu lächerlich ein Mann wie Sanders vertraut doch nur einem Ehrenmanne einen solchen Posten. - Er drückte ihm herzlich die Hand. Thränen machten seine Stimme stocken. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie eö mich bewegt, gerade Sie wieder zufehen; ich habe erst an Sie gedacht, von Ihnen erzählt. NZt wajfcffl&ardj , i - 1

Ja wa? hast Du denn? Der Junge kann sich nicht fassen, in Ihnen einen Leidensgefährten seines Vaters zu begrüßen. Ja, sehe ihn Dir nur an, das ist der Herr, der mit mir auf der Segclstange ums Leben kämpfte. Nicht

wahr, ich erzählte oft davon " Richard konnte sich von seinem Staunen nicht erholen. Der vergeblich mit Dir das Boot zu erreichen suchte, wo Braddon " Braddon!" Mister Carter sprach das Wort im Ausdruck zornigen Erstaunens, seine Gestalt schien zu wachsen, die gemessene Ruhe, welche ln seinem Antlitz war, ging plötzlich in hellaufflackernde Leidenschaft über. Kennen Sie diesen Braddon?" fragte er. dicht vor Richard tretend. Die Vermuthung, welche dem jungen Manne plötzlich aufleuchtete, als Car ter sich als Gefährten des Vaters von der Mispel zu erkennen gab, ward jetzt zur Gewißheit. Die Gefühle und Gedanken, die ihn infolge dessen plötzlich bestürmten, waren so vielfach, so aufregend, daß er die Antwort vergaß. Dearborn übernahm sie, der sich höchlichst wunderte, daß Carter nach so langer Zeit noch immer des kleinlichen Zwistes gedachte, welchen er damals mitBraddon hatte. Das konnte jetzt für ihn sehr unangenehm werden; cr war in Verlegenheit. Denken Sie wirklich noch des kleinen Rencontre, welches Sie mit diesem Herrn auf der Mispel hatten?" sagte er, bemüht, der Sache jede Bedeutung zu nehmen. Offen gesagt, das wundert mich von Ihnen. Na, das wäre noch schöner, wenn zwei solche Männer wegen solch einer Geschichte sich zeitlebens feind wären! Er denkt gewiß schon längst nicht mehr daran und wird nicht wenig überrascht sein " Und wird? Von wem sprechen Sie denn?" fragte Carter. (Fortsetzung folgt.) um Diphtherie-Antitoxine. Die Forschungen über die DiphtherieAntttorine sind mit der Gewinnu.ig des Blutserums künstlich immun:sirter Thiexe keineswegs abgeschlossen, sondern gehen auch in anderer Richtung Schritt sür Schritt vorwärts. Soeben veröffentlichen Professor Paul Ehrlich und Dr. A. Wassermann eine AbHandlur?g. welche neue bedeutsame Perspektiven eröffnet. Neben dem Blutserum scheint nämlich mit der Zeit auch die Milch zu therapeutischen Zwecken herangezogen 'werden zu können. Prof. Ehrlich hat den Nachweis geführt, daß nicht nur in das Blut, sondern auch in die Milch künstlich immunisirter Thiere die Schutz- und Heilkörper in erheblicher Menge übergehen. Bei ihren Versuchen dieser Art haben die Forscher sogenannte Schafziegen (hornlose Ziegen) verwandt, weil diese einerseits sehr em pfänglich für die meisten Bakteriengifte find, andererseits aber eine große Wi derstandsfähigkeit besitzen, welche sie selbst recht starke Jmmunisirungseingriffe überstehen läßt. Die ersten Versuche ergaben, daß die Ziegen relativ feicht gegen Diphtherie geschützt werden können, daß die specifischen Schui; und Heilstoffe in die Milch übergehen und 'daß mit der- Steigerung der Jmmunität auch die Schutzkraft der Milch wächst. Hiernach haben Pros. Ehrlich und Dr. Wassermann eine Anzahl von Ziegen gegen Diphtherie immunisict, und zwar nach Principien, welche sie jetzt genau darlegen. Die Frage der Verwerthbarkeit der Milch, sei es für Zwecke der Jmmunisirung, sei es für therapeutische Anwendung, ist naturge mäß abhängig von dem Gehalt an Antitozinen, und ein wirklicher Vortheil läßt sich nur dann erreichen, wenn man über höchst immune Thiere verfügt. Denn die Milch ist als ein Product des Blutes erheblich schwächer als dieses. Die Forscher haben von Anfang an bei Tetanus und Diphtherie daS Verhältniß von Blut und Milch bestimmt und gefunden, daß der Factor bei beiden Krankheiten je nach den Umstanden optimal Blut zu Milch wie 1:15. ge.vöhn lich 1:20, bisweilen 1:30 beträqt. Ist also einerseits der Gebalt der Milch an Antitoxinen beträchtlich schwächer als der des Blutes, so kommt dagegen die immerwährende tägliche Ausscheidung einer großen Menge antitoxinhtizer Flüssigkeit in Betracht. Eine Ansacke Berechnung zeigt, wie ergiebig diese Quelle ist. Mittlere Ziegen Lesern längere Zeit täglich einen Liter Milch, mithin pro Monat 30 Liter. ES entspricht dies also bei dem obigen Verh'ältniß 1 1-2 Liter Blut, einer Menge, die erheblichgrößer ist. als einem derartigen Thier in dieser Zeit entzogen werden könnte. Andererseits geht auS diesem Factor hervor, daß eine Verwerthung der Milch in großem Maßstabe nur dann erfolgen kann, wenn sehr hohe Jmmunitätsgrade bei den Thieren erreicht sind. Was die bis jetzt in der Milch erzielte absolute Höh: betrifft, so sind Ehrlich und Waffermann bei einer Reihe von Thieren schon zu einem Drittel bis zur Hälfte, bei zweien über einfach Normal-Antitorin-werth gelangt. Es sind dies Werthe, die bei Anwendung einer Concentrirungsmethode mit Leichtigkeit die Ai titozine in solcher Menge gewinnen lassen, daß ihre Benutzung für praktische Zwecke möglich ist. Das Blutserum dieser Thiere besitzt einen sehr bohen Wirkungswerth. Außerdem haben die beiden Forscher noch in der von Profes sor Dieckcrhoff geleiteten medizinischen Klinik der Thierärztlicben Hochschule in Berlin seit längerer Zeit eine Kuh immunisirt und zwar bis zu einem Grade, daß 0.01 Cubikcentimeter der Milch gegen 0.9 Gift schützt. Mit den höchstgradigen Serumsorten sind in Uebereinstimmung mit Prof. Behrlng an verschiedenen Berliner Krankenbäufern praktische Versuche über die Heklung der Diphtherie angestellt worden. Ueber die Wirksamkeit des Heilserums gegen die Diphtherie liegen jetzig bereits auö den Berliner ffrankenhäüz fern hiffermäßige Beweise dor AngejÄts deM die fiü

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Für den Congreß: William D. Bynum. FürEtaatS'Sekretär: William N. WyerS. FürEtaatS-Auditor: Joseph T. Fanning. Für StaatS'Schatzmeister : Morgan Chandler. Für General-Anwalt: Franciö M. Griffith. Für Clerk des Supreme-Gerichts : Charles W. Welman. Für Superintendent deö öffentlichen Unter richtö: Charles W. Thomas. Für Chef des Jndiana Statistischen BureauS : Alick Fulton. Für Staats-Geologe : Eli T. I. Jordan. Für Richter des Supreme-Gerichts: 1. Distrikt-George L. Reinhard. 4. Distrikt Joseph S. Dailcy. Connty-Ticket : Für Clerk: ChaS. Magnire. Für Auditor : . EndoruS. M. Johnson. Für Schatzmeister : Geo. H. McCaölin. Für Recorder : Mart. Andersou. Für Sheriff: LeonidaS H. McClella. Für Richter der Criminal-Gerichts : Franciö I. Reinhard. Für Ctaatsanwalt: John I. Roehford. Für Richter der Euperior-Gerichte : Ns. 1 Millard F. Cox. N?. 2. JameS W. Harper. No. 3.-Plinv W. Bar'holomew. Für County Kommissare: 1. Distrilt.-Edward W. Little. s. Distrikt: Wm. Boatwright. Für Coronet: Joseph W. BareS. Für Surveyo?: Paul Julian. Für Nepräentamen zur Siaa S'Legiilatur! ThomaS. L. Sullivan. Alexander C. AyreS. I. M. Paver. Iah O. Shultz. Waltr B. Bassett. Henry Ha'mon. Township-Ticket : Für Trust: ChaS. H. Stuckmeyer. Fü Assessor: John W. McDonald, Für FriedenS' ichter: Luke Walpole. Indianapolis. Milto, H. Daniels, Center Township. Carl Äablcb. Center Tcn!biv. , etvton H. McDavielS, Center Tsbp. Oliver W. Allen, West Indianapolis. ThoS. W. McKee, Brightwood. Für Constabler : JameS KerrinS, Jikianavolis. ChaS. SortcrS, Center Township. ChaS. Whitsell. Center Township. Wm. Millard, Center Township. Jacob L. Mabee, West Indianapolis. Ed. Ncwhouse, Brightwocd. Serum-yerapie aMson " Zweiflern nicht mehr bestritten werden kann. Aus dem Kaiser und Kaiserin Fried-rich-Krankenhause wird berichtet, daß bei 169 Patienten unter den frühzeitig behandelten kein einziges Kind gestorben ist. In der Charite und im Eli-sabeth-Krankenhause sind zuletzt 39 Kranke mit Serum behandelt worden. Die Zahl der Sterbefälle betrug 12 13.5 Procent. Bringt man 5 agonal: Fälle, die schon in den ersten 24 Stunden starben, in Abzug, so erhält man eine Mortalität von 8 Procent. Unter den 7 Todesfällen war bei 4 die Prognose von vornherein ganz trostlos. Es kann nicht oft genug betont werden, daß die Wirkung um so sicherer ist, je schneller die Serumbehandlung einsetzt, und daß am ersten oder zweiten Tage der Krankheit die Kinder dadurch aus nahmslos geheilt werden. In keinem Falle wurde ein Ansteigen des Processes beobachtet, und bei vielen Krank:n, bei denen bereits schwere Stenosen bestanden, konnte die Tracheowmie, der Luftröhrenschnitt, Dank der SerumbeHandlung umgangen werden. Aus dem Elisabeth-Krankenhause hatte Dr. Schubert schon vor einiger Zeit berichtet. daß unter 34 Kindern 82.4 Procent geheilt wurden, darunter 14 tracheotomirte. Im stadtischen Krankenhause am Urban wurden über 60 Fälle berichtet. Davon waren 30 schwere, 16 mittelschwere und 14 leichte. Von den 30 schweren wurden 60 Procent, von den 16 mittelschweren 61 Procent, von den 14 leichten alle geheilt. Unter den tracheotomirten genasen 45 Procent, das sind 20 bis 25 Procent mehr aU sonst. Eine schädliche Wirkung deö SerumS wurde selbst bei größeren Gaben nie bemerkt. Der Direktor Dr. Körte, der im Anfang wenig erwartete, erklärte nachher, daß er mit keinem anderen Mittel je einen so ausgeprägten Erfolg gesehen habe. Auch im stabil schen Krankenhaus Moabit hat man mit der Behandlung durckauS aünstige Erfahrungen gemacht. Von 53 Kindern wurden 4576.3 Prozent gekeilt, von 21 tracheotomirten 16 76.3 Procent. Von den gestorbenen Kindern lag überbaupt nur noch be! 5 die MSalichseit vor. daß das Serum den tödtlichen AuZaang verhindern könnte. ES muß bemerkt werden, da jetzt höbere Dosen ztur Verwendung gelangen als bei den Vatienten, über welche die Berichte vorliegen, und daß dem zufolge jetzt auch der Procentsan der Geheilten noch ein größerer sein wird. Je weniger man von d öB Zukunft träumt, umsomehr Zeit 'hat man, sich dieselbs angenehm zu gestalten. ';. ... .. Kaufe Mucho's Veft Havanna Cigarö."

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ift das einzige-Blatt in Snbiana, welihsS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Pkltokatl vertritt. M Srgan des Volkes und nicht einer Partei oder Parteikn. tereffen kärapft. sie nnentvegt sür Freiheit u.Necht ms allen Stbiete des Lebens. Die Srbeit des volles ift die Schöpferin alles Wohlstandes und da?um wirken dir sür sslche soziale Re'onuen, welche die ttrSr.t zur freuderingende Lust, pdt jut niederdrückte Laft machen. Seder sortschrüllich G'sinnte, sollte :s als oralische yflit espsinder $cx der Jndiana TribLkk. z sei Das reichhaltige sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lese. Soffes. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ift 12c, des Vonntsgsblatts ge, beider zusammen 13 (5tS., per Woche ober 6g Otö. per Monat. Durch die ?oft versandt, kostet da Tageblatt Hg, das Sonntagsblatt 92 per Jahr, beide zusammen 00 in Oorausöezahlkng. MlKsnchmr aller Art werden rasch und billig ausgesührt. ' - ClnUUMcztzn, OnitUrivjttu (7onNitutio2t, NeHnungett, Oeschasttkarten, OrleffSpse, Zirkulare, Vrogramc n. f. n für SeschSftsleute und vereine werden gestZcuövoll ausgeführt. IlliiÄ w. 3si.