Indiana Tribüne, Volume 18, Number 45, Indianapolis, Marion County, 2 November 1894 — Page 2

Millllll Ertöünc.

Erscheint Täglich und Sonntags. Die tZzlich? Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die eonntagSTribüne' 6 Cents per Woche. Beide zusammen 15 EentS oder esGenti per vkonat. Per Post außerhalb der Etdt zugeschickt in Vorausbezahlung 15 per Jahr. omtM 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Znd., 2 November '94 Die Polenfrage. Der frühere freiconservative Par. lclmentclrier Dr. Delbrück hat in einer Die Polenfrage- betitelten Broschüre das viel besprochene preußische AnsredelungZgesetz kritisch behandelt und ist zu dein Resultate gelangt, daß das ganze große Werk für die Nationalitätensrage in unseren Ostmarken werthlos ist." Es sind in den ersten acht Jahren bis Ende 1893 1387 Ansiedler mit einein Capitalaufwand von 14,31667Mark angesetzt: worden. Davon stammen 534 aus den Ansredlungsprovinzen selber. kommen aber nicht in Betracht, und es bleibt all Ergebniß achtjähriger Arbeit die Ansiedlung ton 853 Familien ode? etwa 4000 Köpfen mit einemAufwand von 9 Millionen. Das macht auf den Kopf 2250 Mark. Nach den Grundsätzen der Ansiedelungscommission: sollen die Renten auf 3 Procent dieses Capitals berechnet werden,also schon etwas unter dem lanesüblichen Zinsfuß. Viele Renten werden aber aus Rücksicht auf besondere Werhaltnisse niedriger angesetzt, dazu kommen die Freijahre und groß: Me-liorations-und General-Unkosten, de nicbt in Anrechnung gebracht werden, so daß der Staat in der That für seine Anlage nur eine Verzinsung von 1 3-4 Procent im Durchschnitt erhält; er schenkt also jedem Ansiedler die Hälfte des Besitztums. Dies Schenk-Ver-hältniß läßt sich nicht ändern, denn die Commission muß darauf sehen, daß jeder Ansiedler, der einigermaßen solide und anständig ist, sich auch hält; um das in sichere Aussicht nehmen zu ton nen, muß alles für den Ansiedler sehr günstig berechnet werden. Die Folge ist gewesen, daß schon sehr häufig die Angesiedelten nach kurzer Zeit ihren Vesitz weiter veräußert haben, wobei, wie in dem amtlichen Bericht der Comnission ausdrücklich gesagt wird, fast !.7imer Gewinne erziel! worden sind und Gewinne von 75 100 Procent nicht zu den Seltenheiten gehört" haben. Die Ansiedler sind also trotz des Geschenks keineswegs alle in guter Lage, sondern der erste Ansiedler steckt das Staatsgeitnt baar in die Tasche und zieht damit ab. sein Nachfolger ist ein von Schulden geplagtes Bäuerlein. wie viele klndere, und kann nicht aufkommen, tveil eS ihm an Capital fehlt." Siedelt der preußische Staat in dieser Weise fort im Tempo der beiden letzten Jahre, etwa 1000 Köpfe jährlich, so hat er die Aussicht, in 100 Jabren 100.000 Deutsch: unter 1 1-2 Million nen Polen angesiedelt und dafür einen Aufwand gemacht zu haben, den Delbrück nicht erst berechnen will. Die winzigm Vortheile, die die Deutschen daraus haben, werden durch indirekte Vortheile aufgehoben, die den Polen zufließen, wie Delbrück in folgende? Weise ausführt: Baar Geld ist bekanntlich oft und namentlich heutzutage mehr werth als tiv entsprechende' Landbesitz. Indem die Ansiedelungscommission den bankerotten polnischen Rittergutsbesitzern V)it Herrschaften gegen gutes Geld abkauft, rettet sie diese Herren vor dem lvirthschaftlichen Ruin und hilft ihnen bieder auf die Beine. Dieser Vortheil itt so groß, daß die Commission gar eicht umhin gekonnt hat. auch Deutsche daran theilnehmen zu lassen. Von den 13 Gütern, die zum Zweck derAusbr:itung des Deutschthums im Jahre 1893 angekauft wurden es klingt nie Ironie sind sieben aus deutsch:? rnd nur sechs aus polnischer Hand gekauft worden. In den Preußischen Jahrbüchern it eine Liste von nicht weniger als 15 polnischen Rittergutsbetrn mitgetheilt, die mit dem Gelde, das sie vonter Ansiedelungs-Commission erhalten.' sich sofort von Neuem wieder angekauft und nicht weniger als in acht dieser fünfzehn Fälle sogar von deutschen Besitzern gekauft haben. Ein Fall ist mir mitgetheilt worden, daß ein polnischer und deutscher Besitzer, die neben einander wohnen, beide bankerott wurden. Die Ansiedelungs-Commission kauft das Gut deZ Polen, der hingeht und mit dem gewonnenen Gelde dasGut ?:s Deutschen kaust. Aehnlich werden s.ch die meisten Polen durch dieses Ge schüft wirthschaftlich verbessert haben, :twa so wie es in einem bestimmtenFall folgendermaßen berichtet wird: " Herr X. hat im Jahre 1883 sein im kreise I. gelegenes Gut Y. an die An-siedelungZ-Commission verkauft und hat wenige Monate darauf das in dems:lb:n Kreise belegene, in fester Cultur stehende Gut Z. und zwar von einem Deutschen käuflich erworben. Alle Kreisinsassen wissen es ganz genau, daß, während es Herrn 3E. auf die Dauer unmöglich gewesen wäre, das. nur zu einem Theil gute, schwierig zu bewirthschaftende, weit ab von jeder ordentlichen' Communicativn hart an der LandeSgrenze belegene Gut Y. zu hal--ten, er durch den Kauf von Z.. welches in vorzüglichen, gleichartigen BodenVerhältnissen sich befindet, und außerdem hart an eine? großen Eisenbahnlinie liegt seine Ezistenz erst fest begründet hat. Nicht wenige andere haben sich nicht wieder angekauft, sondern mit ihrem Gewinn irgend ein anderes Unternehmen in Angriff genommen. Darf man da die Regierung tadeln, daß sie endlich auch deutsche Güter angekauft hat?. Immerhin ist das die .Minvcrzabl. und

es ist vesyalv sicher, dass die Ansiede-lungs-Commission den Polen eine wesentliche wirthschaftliche Hilfe geleistet hat." So kennzeichnet der freiconservative Politiker die Polenpolitik des alten Curses". Preußen in der Schweiz.

Die jüngst abgeschlossenen schweizerischen Herbsrmanöver erinnern an eine politisch-militärische Episode, die sich vor genau sechszig Jahren, ebenfalls bei Anlaß von großen Trrppenübungen, im Lager von Thun ereignet hat. Die seltsame Stellung des Cantons Neuenburg als preußisches Fürstenthum und als eidgenössischer Mitstand" mußte auf die Dauer unHaltbar werden und zu Frictionen Anlaß geben. Es bildete sich in dem Ländchen (wie 25 Jahre später) eine republikanische Partei, welche mit Entschiedenheit den Anschluß an die Schweiz anstrebte; dieser stand aber eine andere gegenüber, welche sich mit frei sinnigen Aenderungen der fürstlichen Regierung begnügen wollte. Der KLnig von Preußen begünstigte selbstverffändlich die lehiere, indem er durch einen außerordentlichen Commissär, dm Generalmajor v.' Pfuel. dringende Deformen vornehmen ließ. Das war im Sommer 1831. Die republikanische Partei war aber enttäuscht und ' '. f i r Tr enljcywg ncy zu einer gewauamen Hebung, deren Losbruch auf den 12. September des genannten Jahres angesetzt ward. Am Morgen des 13. zogen die re puonlanljcyen 'MontagnardZ gegen Neuenburg; die überraschte Regierung mußte capüullren und ihren Sitz, daö Schloß, übergeben. Bis zum 27. September hielten sich die Insurgenten darin fest, an welchem Tage sie aber, nach Eintreffen eidgenossischer Truppen, un ter der Bedingung, daß eine Abstimmung über die Trennungssrage stattfinde, das Schloß den eidgenössischen Repräsentanten übergaben. Allein au der Abstimmung ward, aus Furcht der Tagsatzung vor einem Kriege mitPreu ßen und vor der eventuellen Jntervention der Großmächte, nichts. Herr v. Pfuel kam wieder in's Land, zog stärkere Saiten aus und es begann eine lebhafte Verfolgung der Republikaner. Darum versuchten es diese mit einem neuen Putsch, der aber in den kleinen Gefechten bei Vevais und Cortaillod mit einer gründlichen Niederlage für sie endete. Die Fuhrer flohen, die Gefangenen traf schwere Strafe,. die Eidgenossenschast zog ihre Truppen zurück und im Jahre 1832 entstand sogar eine Bewegung für gänzliche Trennung von dieser und zwar wegen ihres zerrütteten Zustandes"! die treugebliebenen lieuenburgischen Truppen aber erhielten eine Verdienstmedaille, die in numismatischer Hinsicht heute zu den Seltenheiten zählt. Nun fand 1834, im September, jener Eingangs erwähnte Truppenzusammcnzug bei Thun statt, zu welchem 5300 Mann und 571 Officiere aufgeboten wurden. Die große Zahl der Officiere gab dem Lager mehr den Charakter einer Cadresschule. Unter Andern nahm auch Prinz Ludwig Bonaparte, der spätere Kaiser der Franzosen, daran Theil. Große Verlegenheit entstand nun als Neuenburg sein Contingent ebenfalls in viese Schule schicken sollte. Die Regierung wollte ein solches aus Furcht vor übler Aufnähme desselben durch die andernTruppen nicht absenden, lehnte beim Vorort in Zürich ab und klagte ihre Noth in Berlin. Von beiden Seiten mit ihrem Wunsche abgewiesen, fügte sie sich endlich und organisirte ein Detachement, welches den republikanischen Einflüssen des eidgenössischen Lagerlebens möglichst unzugänglich sein sollte; sie nahm also zumeist Teilnehmer an den Kämpfen gegen die Insurgenten von' 1831. Wie nun aber dieses Trüpplein neuenburgischer Soldaten mit der preußischen schwarz-weißen Cokarde auf den Czakos und mit der VerdienstMedaille decorirt im Lager zu Thun anlangten, da erhob sich ein allgemeiner Widerwille, es setzte Störungen im Dienste, Zusammenrottungen ab und nur dem Takte und der Klugheit des Befehlshabers.Oberst Hirzel, war es zu danken, daß es nicht zu Schlimmerem kam. Immerhin waren aus vier Abtheilungen des Lagers Adressen gegen !!!edaille und Cokarde eingereicht worden. )te oerntfche f'utegfefurtg ließ die Sache sofort an die Tagsatzung gelangen und verlangte Ablegung der preußischen Farben und Medaillen Seitens der Neuenburger. Sie drang aber nicht durch; von gegnerischer Seite vurde nämlich darauf aufmerksam gemacht, daß dke neuenburgischen Contingente trotzdem die Cantonalfarben roth und gelb wären, seit 1815 stets mtt den preußischen Cocarden im eidgen'össischen Dienste aufgenommen worden seien. Neuenburg hatte überdies auf der Tagsatzung gute Freunde und mancher Gesandte war froh, daß !? für diesen Handel keine Instruktion batte. So blieben denn Cocarden und Medaillen kleben und hängen, wo sie waren, zum großen Aerger der schweizerischen Milizen, aber auch aller Jener, denen die seltsame Doppelstellung von Neuenburg ein Aergerniß war. Zeitgenössische Aufzeichnungen bezeichnen die damalige Erbitterung im Laaer als eine außerordentliche. Lluö den Geheimnisse von Paris. Wenn man die nachstehendeGeschichte in einem Sensationsroman läse, so würde man ohne Zweifel sagen: WaS ist das für ein dummes Zeug? So etwas kommt heutzutage gar nickt mehr vor." Auch heutzutage noch spielt das wirkliche Leben viel bunter und seltsawer, als ein Sensationsroman. Durch die Beschwerde eines reichen Amerikancrs. dem in Paris ein Portefeuille mit 20.000 Frcs. gestohlen worden war, kam .die dortige Polizei hinter ..die

Schliche eines Äerbrechetpaares. das sich eine eigenthümliche Industrie zurechtgelegt hatte. Jeanne Lacroix, der schönere Theil des Verbrecherpaares, faßte an. den Bahnhöfen die ankommenden Herren ab, die durch ihr Aeußeres und ihr Benehmen eine gewisse Gewähr dafür zu bieten schienen, daß sie einerseits für die Reize einer schönen Frau

empfänglich, andererseits im Besitze eines wohlgefülltenz Portemonnaies waren. Diese Herren führte die Schöne in ein Hotel des Boulevards, wo kurze Zeit darauf jedesmal Herr Raynauld, der stärkere Theil des Verbrecherpaares, eintraf. Es entstand dann immer eine unliebsame Scene, die mit der Beraubung des angekommenen Fremden endigt'e. Die Opfer waren der Mehrzahl nach verheiratete Männer, die den Skandal scheuten und deshalb keine Klage erhoben. Bei dem Amerikaner aber waren unsere Jndustrieritter an den Unrechten gelangt. Er klagte nicht nur, sondern leistete der Polizei auch sehr wesentliche Dienste bei der Entdeckung der Gauner, von denen man nach langem Forscken ermittelte, daß sie in einem inmitten eines kleinen Gärtchens gelegenen Hause der Rue de la Couronne wohnten. Als 'die Polizei aber zur Verhaftung der Schuldigen eintraf, hatten diese Wind davon bekommen und waren ausgerückt. Im Hause war kein Mensch zurückgeblieben, dafür aber sieben ebenso große als bösartige Bulldoggen. Raynauld, der außer seiner Thätigkeit als Verbrecher im Nebenamte noch Pferdehändler war, hatte diese Thiere offenbar mit einer bestimmten Absicht in den Hausflur der verlassenen Wohnung gesperrt. Er wollte den Beamten einen üblen Empfanq bereiten. Durch eine gelungene List des Polizeicommissärs Cochefort wurde diese Absicht indessen vereitelt. Der Commissär ließ durch einen Polizisten aus einer benachbarten Pferdeschlächterei einen Hausen Fleisch und Knochen holen, die in dem Voraärtchen niedergelegt wurden. Mit Hilfe eines Schlossers öffnete man dann die Hausthür: die Meute stürzte heraus, wandte ibren Anariff aber sofort gegen die angehäuften Fleischmassen und ließ die Beamten ruhig eintreten. Die, Haussvckuna. die dann vorgenommen wurde. förderte eine unendliche Menge von Scbmucksachen und Kleidungsstücken zu Tage, offenbar die Beute der oven geschilderten Gaunerstückchen. Auch ein paar tausend Franken baaren Geldes wurden gefunden, die das Paar bei seiner übereilter! Flucht zurückgelassen zu haben scheint. Die Gauner selbst werden verfolgt, sind aber vorläufig spurlos verschwunden. Die Jrauenstimmrechtö'Tphäre. Ein Ueberblick über die derzeitige Ausdehnung des Frauenstimmrechts in den verschiedenen Ländern der Erde dürfte Viele interessiren und zum Theil Bleie überraschen. Wenn man alle Lander zusammen nimmt, in denen jetzt die Frauen in der einen oder anderen Form Stimm recht haben, so erhält man ein Gesammtgebiet von nicht weniger, als 13 Millionen englischen Quadratmeilen, mit über 350 Millionen Einwohnern! Freilich ist das Gebiet des vollständigen Stimmrechtes der Frauen viel kleiner; auch bleibt die praktische Ausübung desselben zumTheil noch weit hinter der gesetzlichen Möglichkeit zurück. Immerhin ist die obige Thatsache sehr wohl geeignet, das Herz der Frauenstimmrechtler höher schwellen zu machen. Was die Ver. Staaten betrifft, so haben bereits 28 Staaten und Territorien den Frauen in irgend einer Gestalt Stimmrecht gegeben.. In Wyoming sind die Frauen schon seit 1870 den Männern im Stimmrecht völlig gleichgestellt. Die Staats-verfassungs-Convention vom Jahre 1889 nahm einstimmig einen Paragraph betreffs vollen Stimmrechts der Frauen in den Vcrfassungsentwurf auf, und die Stimmgeber bestätigten in einer Specialwahl diese Verfassung mit Dreiviertels-Mehrheit. Der Congreß endlich lehnte es ab, eine Zurücknahme oder Aenderung jener Bestimmung zu verlangen, und am 10. Juli 1890 wurde Wyoming unter voller Anerkennung seiner Verfassung in den Staatenrang erhoben. Auch Colorado, ist ein vollständiger Frauenstimmrechts - Staat geworden, und voraussichtlich wird die Betheili gung der dortigen Frauen an den nachsten Wahlen eine starke sein. Die Gattin res Gouverneurs ist darin für Tausende ihrer Geschlechtsgenossinnen maßgebend". In Utah Übten die Frauen das Stimmrecht aus, bis es ihnen durch das Edmunds-Gesetz genommen wurde. worauf sie sich sofort zur Herbei führung des Widerrufs dieses Gesetzes organisirten. Stimmrecht in Schul-Angelegenhei-ten ist den Frauen in verschiedenen Graden verliehen worden in: AriA?na, Connecticut, Delaware, Jdaho, Indiana, Illinois, Kansas, Kentucky, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Nebraska, New Hampshire, New Jersey.New Fork,Nord-Dakota,Süd-Dako-ta.Ohio, Oregon, Texas.Vermout und Wisconsin. Die Staaten des vollstLnfeigen Frauenstimmrechtes sind natürlich ebenfalls hier mitzurechnen. In den Staaten Missouri und Arkansas können Frauen in vielen Fällen auf dem Petitionswege über Spirituo-senverkaufs-Licenzen, stimmen. In Kansas haben die Frauen bekanntlich bei allen Ortswahlen gleiches Stimmrecht mit den Männern, und schon vor vier Jahren, stimmten daselbst etwa 50,000 Frauen. In Montana stimmen die Frauen bei allen örtlichen Steuerfragen mit. Die Frauen in Delaware üben zum Theil das Stimmrecht bei den Ortswahlen. Im Staat New York stimmen' sie nicht blos bei Schulwahlen mit. sondern an ielen Plätzen auch bei Fragen localer Verbesserungen, des Beleuchtungswesens, der Pflasterung, der Frage von Aufnahme localer Anleihen u. s. w.

Die ' Staatsgesetzgebung bsn Pennsylvanien nahm im Jahre 1889 ein dern an vielen Plätzen auch b:i Fragen localerVerbesserungen mitstimmen können, indem sie, diesbezügliche Petitionen unterzeichnen, oder ihre Unterschrist

verwernern. In unserem Bundessenat berichtete schon am 7. Februar 1889 ein ExtraAusschuß zu Gunsten einer Amendirung der Bundesverfassung, wonach es den Staatm verboten sein sollte, das Geschlecht zum Grund für irgendwelche Vorenthaltung des Stimmrechtes zu machen. Der Congreß vertagte sich indeß am nachfolgenden 4. März, ohne zu einer Erörterung dieser Angelegenheit gelangt zu sein. Höchstwahrschemllch wird man aber von derselben noch viel im Congreß zu hören bekommen. Drüben bei unseren canadischen Vettern haben die Frauen das Stimmrecht bei Ortswahlen in jeder Provinz sowie in den nordwestlichen Territorien. In Ontario stimmen sie für oder gegen alle zu erwählenden Beamten mit, abgesehen von den Legislatur- und Parlamentswahlen. In? . Großbritannien haben die brauen das Stimmreckt für alle durch Wahl zu besetzenden Aemter, mit Ausnähme des Parlamentes. IN Irland stimmen die Frauen bei der Wahl von Armenhaus-Vorstchern und HafenbeHorden mit. in Belfast bei allen Orts-beamten-Wahlen. Bei den Franzosen können die weiblichen Lehrer auch weibliche Mitglieder für alle Schulräthe erwählen. Sogar in dem konservativen Oester-reich-Üngarn haben die Frauen ein theilweises Stimmrecht durch Stellvertretung bei Beamtenwahlen, und in Kroatien und Dalmatien können sie in eigener Person bei Ortswahlen stimmen. In Italien können Wittwen für Parlamentsmitglieder stimmen. Bei den Russen haben Hausbesitzerinnen ein örtliches Stimmrecht, das in Finnland noch etwas ausgedehnter ist. Aehnlich steht es in den russisch-asiatischen Coloniedörfern. Es gibt freilich nicht viel zu stimmen. Die Frauen in Schweden können bei Beamtenwahlen, abgesehen von den Landtagsvertretern, mitstimmen (indirect auch für das Landtags-Ober-Haus) und in Norwegen haben sie das Schul-Stimmrecht. Auf der hochnordischen Insel Jsland besteht unbegrenzteslrauenstimmrecht, ebenso auf Jsle of Man (zwischen England und Irland) und auf Pitcairn, im Süden des Stillen Oceans. Die Kapcolonie in Südafrika hat allgemeines Municipal-Stimm-recht für Frauen, ebenso die indischen Präsidentschaften Madras und Vombay. Neuseeland endlich ist zu einem fast vollkommenen FrauenstimmrechtsStaat geworden. Deutsche Loeal5?aä)r!chten. Q3vofijvioatnxtti flITrt. Gonsenheim. Auf Antrag der Kreiöschul Commission wird sich unsere Gemeinde mit dem Baue eines weiteren Schulhauses zu befassen haben, da die jetzigen Klassen zu sehr überfüllt sind und die einzelnen Lehrer und Lehrerinnen größtentheils über hundert Kinder zu unterrichten haben. H e ch t s h e i m. Letzthin wurde auf der Hechtsheimer Chaussee ein 15 Jahre altes Mädchen von drei Strolchen überfallen und mißhandelt. Als dieselben sahen, daß Leute hinzukamen, suchten sie das Weite und konnten deshalb nicht festgenommen werden. Das Mädchen befindet sich in ärztlicher Behandlung. Mainz. Gegen ein hiesiges Ehepaar ist eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet worden; es ist beschul digt, zwei Pflegekinder, die zu gleicher Zeit und ganz plötzlich .verstorben sind, gewaltsam aus dem Leben befördert zu haben. Die eingeleitete Untersuchung wird die Sache klar stellen. W o r m s. Der Wirth Zum goldenen Hirsch", Herr Bredt hier, wurde neulich von einem bedauerlichen Unfall betroffen. Um 4 Uhr Morgens erwachte derselbe und sah nach, wieviel Uhr es sei. Da ihm die Stunde zum Aufstehen noch etwas zu zeitig war. legte er sich nochmals zur Ruhe nieder. Als man ihn spater weckte, hatte derselbe das Augenlicht verloren. Der 17 Jahre alte Matrose Johann Ullrich aus Nierstein stürzte von dem im Hafen hier Liegenden Schiffe Vereintgung 12" in's Wasser und ertrank. Sauern München. Im Zuchthause in der Au hatte em beim Director bediensteteS Mädchen mit einem Sträfling, der als Hausdiener verwendet wurde, ein Verhältniß angeknüpft; der Sträfling soll ihr gesagt haben, er komme bald herauö und werde sie dann heirathen. Als das Mädchen erfuhr, daß der Mann noch acht Jahre abzusitzen habe, machte es einen Selbstmordversuch. Aschaffenburg. Der Besuch der kgl. bayerischen Forstlehranstalt, der schon im vorigen Jahre sehr bedeutend war (er hat bei Beginn des Wintersemesters 189394 110 Studirende betragen), hat sich in diesem Jahre noch wesentlich gesteigert. Fürth. In einer hiesigen Wirthschaft hat der Artilleriesergeant Ell aus Erhangen seinem Vater mittels eineS.RevolverschusseS eine tödtliche Verletzung beigebracht. Der Unglückliche ist seinen Verletzungen im Spital erlegen. Gunzenhausen. DaS Anwesen deS LohmüllerS Schnell ist sammt Mobiliar niedergebrannt. Das Feuer entstand durch Kinder, , welche mit Zündhölzchen spielten. Ein Feuerwehrmann fiel vom einstürzenden Dach boden und verletzte sich erheblich. , Neu - Ulm. Ein Reservist, des 12. Infanterie - Regiments, welcher zu den Herbstwaffenübungen beigezogen war, hat mit Hilfe eines Schrittzählers die Zahl der Schritte während 38 Man'övertagm (einschließlich der Rasttage) festgestellt. . Danach betrugen die von ihm gemachten Schritte 999.835. Hiervon treffen auf Schritte im Dienst 767.555, außer Dienst 232.280.'- Die

höchste Tagesleistung Im Dienste betrug 52,311 Schritte. Wipfeld. Letzthin ist hier das Geburtshaus des Eulogius Schneider, des vielgenannten ehemaligen Bamberger Franziskaners, abgebrannt.

Nhetnpfalz. S v e y e r. Vom dritten Stocke der Lehrerbildungsanstalt fiel der 19jährige Maurer Käppel. Sohn des StraAnwärters Käppel. berab. wobei er sick schwer verletzte. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. Germers he im. In der Seifcnfabrik Fließen fiel der Taalöbner Nagele in einen Siedekessel und verbrannte sich Derart, daß ihm die Haut buchstäblich vom Leibe bina und er schwerlich mit dem Leben davon kommen wird. Siegelbach. In der Scheuer des Wirthes Schaumlöffel brach ??euer aus und brannte dieselbe mit dem angebauten! 2anzsaal vollständig nieder. Leider ereignete sich hierbei ein schwerer Unglücksfall; der 23jährige Jakob Schaumlöffel, ein Neffe -des Brandbeschädigten, wurde von einem fallenden Balken todt geschlagen. Gimmcldingen. BeimKasta-nien-Abmachen fiel der Maurer Brunner vom Baume, wobei augenblicklich der Tod eintrat. Kaiserslautern. Dem 24jährigen Daniel Neu aus Erfenbach wurde von einem Treibriemen in der Lampertsmühle der linke Arm abgerissen. Kleinsteinhausen. Die Anweseni deö Schneidermeisters Valentin Römer und des Ackererö Lang brannten mit Inhalt nieder. Lambrecht. Postofficiant Emil Herbrandt von hier ist beim Nachenfahren in Würzburg ertrunken; er war 23 Jahre alt. V?Urttrbers. Stuttgart. Ein böser Gast hat sich seit einiger Zeit wieder hier eingestellt: die Influenza, welche in ziemlich' heftiger Weise auftritt. Das. Schwurgericht verurtheilte den Bäckt? Mannus von Cannftatt wegen Morders, begangen an der Frau Hipp, zum Tode. Als der 17 Jahre alte Stallbursche Johann Haug von Algishosen vor den Stallräumen im Hause No. 5 Neckarstraße die Düngergrube öffnen wollte, stürzte er in den mit Gasen gefüllten Düngerraum, aus dem ihn die Dienerschaft in bereits bewußtlosem Zustande herausholte. Die von Aerzten angestellten Wiederbelebungsversuche blieben leider erfolglos. E hin gen. Beim Futterschneiden mittels einer Göpelmaschine brachte der etwa 30 Jahre alte Sohn desSchmieds Kramer in Volkersheim die rechte Hand in die Briezmaschine. wobei ihm durch das Schneidemesser die Hand und theilweise auch der Arm stückweise so lange abgeschnitten wurde, bis die Maschine abgestellt werdm konnte. Dem bedauernswerthen Menschen mußte der Arm abgenommen werden. Ellwangen. Der Taglöhner W. Kaiser in Waldhausen, der in angetrunkenem Zustand seine Frau erstachen, wurde vom Schwurgericht wegen Todtschlags zu einer Gefängniß strafe von vier Jahren acht Monaten verurtbeilt. Ulm. Vom Schwurgericht wurde der 25 Jahre alte Schreiner Friedrich von Kirchheim u. T. wegen Brandstlf tung zu einem Jahr vier Monaten Zuchthaus verurtheilt. k?avn. Karlsruhe. Ein im Zirkel wohnhafter Studirender hat sich aus Furcht vor dem Staatseramen mit Morphium vergiftet. Altbreifach. Der etwa 60jahrige Küfer und Eichmeister Graner wurde in der Brauerei Vercher von einer Transmissionswelle so unglücklich erfaßt, daß ihm beide Arme ausaens sen und der Körper unter Zertrümmerung eines Kreuzstockes durch das Fensier auf den Hof geschleudert wurde, wo er todt liegen blieb. ??relbura. Der 45 Jahre alte Erdarbeiter Luigi Camison von Caschino d'Erba wurde wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode, verübt unter m'Idernden Umständen, zu sechs Monat?n Gefängniß verurtheilt. Camisoni Hai!: in St. Georgen einen andern italienischen Arbeiter, der mit ihm Zimmer und Bett theilte, im Streit erstachen. Hubertöhofen. Neulich Nachts hat die 47jährige ledige Maria Weber, Haushälterin bei ihrem Bruder, eine brennende Erdöllampe aus Unvorsichtigkeit vom Tisch auf den Boden gewarfen. Hierbei fingen ihre Kleider Feuer, wodurch so schwere Brandwunden verursacht wurden, daß nach vier Stunden der Tod der Unglücklichen eintrat. Käferthal. Der verheiratete Fabrikarbeiter Jakob Gräf, Vater von drei. Kindern, wurde im Maschinenbau der chemischen Fabrik Wohlgelegen bewußtlos aufgefunden und starb nach 2 1-2 Stunden. Kehl. Die Leiche des Ernst Leisinger von Gallenweiler wurde imRhein gelandet. Kirchlinsbergen. VeimTränken des Pferdes wurde daS zehn Jahre alten Söhnlein des Landwirthö und Händlers Buser von dem Pferde so auf den Hals getreten, daß eS fast äugenblicklich eine Leiche war. Langkirch. Der 64 Jahre alte verwittwete Taglöhner LudwiaMorath von Schwende.Gemeinde Fischbach,- hat sich erhängt. 9änv9u Bern. Die Direktion.de? schweizerischen Nordostbahn hat beschlossen, für ihre 200 Angestellten bei der Centralverwaltung vom 15. November bis 1. Februar den achtstündigen Arbeitstag einzuführen. Für die übrige . Zeit des Jahres beträgt der Arbeitstag 8 1-2 Stunden. Die Berner Zeitung" liegt wieder im Schmelzofen; diesmal soll sie sich mit dem Vieler Anzefger" verbinden. G l a r u s. Herr Fabrikant HeftiLuchsinger in Hätzingen hat für gemein nützi Schul und kirchliche Zwecke die

Tu JAK bekannt auf der ganzen Erde, als

Seilt

Mlieunrcttismns Neuralgie, Riickcnschmcrzcn, Verstauchungen, Verstauchungen, Verrenkungen, Frostbeulen, rrfl T Hüftcnschmcrzen, Quetschungen, Zahn- lK3r schmerzen, Brandwunden, flw und alle Schmerzen, welche ein äußerliches Mittel 'EMR? benöthigen. 'ÖjisMf H Farmer und Viehzüchter UW. finden in dem St. Jakobs Oel ein unübertreffliches Z2fÄ ÄiT Heilmittel gegen die Gebrechen des Viehstandes. IßhSPlv Eine Flasche St. Jakobs Oel kostet 60 Cts. (fünf r-&J)& Flaschen für $2.00). Ist in jeder Apotheke zuhaben. ' The Charles A. Vojreler Co., Baltimore, 2tld.

schöne 2?umme von Fr. 36,000 verausgabt. In Glarus ist Lehrer I. U. Staub von Bilten gestorben. Staub hat 50 Jahre im Schuldienst gestanden und war ein bescheidener, pflichtgetreuer Schulmann. Im Juni und Juli nächsten Jahres wird in Glarus eine kantonale GeWerbeausstellung abgehalten werden. L u z e r n. Als Nachfolger von Beck-Leu wurde mit ungefähr 3000 Stimmen Regierungsstatthalter Fellmann in Sursee in den Nationalrath gewählt. St. Gallen. Die Diphtheritis hat einem Familienvater in Wyl innerhalb weniger. Tage vier seiner Kinder entrissen; ein fünftes schwebt noch in großer Gefahr. S ch w y z. In der Nähe vonVrunnen fiel ein Radfahrer von Baden-Ba-den, der in Begleitung von zwei Kämeraden auf eine? Rundreise begriffen war und aus Italien kam, vom Schlag gerührt, todt vom Velociped. Solothurn. Die Solothurner haben den Bau eines Museums für Frcs. 300.000 und eines Concerthauses beschlossen. Zug. Das Obergericht sprach den Joseph Schicker von dem Verdacht eines ihm zur Last gelegten Raubmordes frei, für den de? Mann bereits zwölf Jahre Zuchthaus abgesessen hat. Zürich. Im Bezirk Affoltern wird in nächster Zeit der Bau eines Asyls für Kranke und Leidende in die Hand genommen werden. Herr Fabrikant Stehli-Hirt in Obfelden hat für diesen Zweck Frcö. 20.000 gestiftet, zahlbar am Tage, da der Bau begon nen wird. 0strridT. Wien. Bei den am 1. Oktober begonnenen Einschreibungen der Wiener Universität ließ sich für das erste Medi-zin-Semester als ordentlicher Student Vinzenz Ritte? v.Helm einschreib:n, der kürzlich als Hofrath mit dem Titel eines Sektionschefs im Ministerium des Innern in den Ruhestand versetzt wurde. Helm ist auch schon Doktor der Philosophie und der Rechte und will's nunmehr in fünf Jahren zum Doktor der Medizin und praktischem Arzt bringen. Der Uhrmacher Rudolf Turnitz von hier, war am 29. v. Mts. in'S Gesäuse gefahren, um von Gstatterboden auö eine Bergpartie zu unternehmen. Turnitz ließ jedoch feit jenem Tage nichts wieder von sich hören. Es wurden Nachforschungen gehalten und dieser Tage fand man Turnitz hundert Schritte unterhalb des Gipfels des BuchsteinS in sehr verwestem Zustande alS Leiche. Innsbruck. Die Gendarmerie in Gemeinschaft mit der Innsbruck Sicherheitswache hat einen Mann verhaftet, auf wachem der Verdacht lastet, daß er in der Nähe von Innsbruck den Mord an den zwei Frauen verübt hat, der so große Beunruhigung erregte. Der Verhaftete ist der Melker Jos. Jordan aus Völs. Es hat sich nun herausgestellt, daß die Leiche der einen Frau unrichtig agnoszirt wurde. Die Ermordete ist eine Taglöhnerin Namens Anna Jeser aus Cuxams und war früher bei demselben Wirthschaftsbesitzer Summerer bedienstet wie Jordan. Nikolsburg. Am 9. October entlud sich über Poisdorf, Poysbrunn, Vaumgarten, Garschönthal undSchrattenberg ein fürchterliches Unwetter. In Schrattenberg dauerte der Wolkenbruch langer als eine Stunde. Den mächtig andringenden Wogen fielen Hunderte von Schweinen, sowie auch viele Kühe, Pferde und andere Hausthiere zum Opfer. Auch wurden mehrere Häuser total weggeschwemmt, wobei mehrere Personen verunglückten. Temesvar. Einer am Ende der Stadt lagernden Zigeunerbande war ein blonder Knabe, den die Zigeuner irgendwo gestohlen hatten, durcbgegangen. Derselbe gab bei der Polizei an, daß die Bande an verschiedenen Orten deS Landes fünf gräßliche Raubmorde begangen habe. Die ganze Karawane tvurde darauf verhaftet. . Nubh'S Plle Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 Ctö. die Bor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Ward Broö., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten Indianapolis, Ind.

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