Indiana Tribüne, Volume 18, Number 44, Indianapolis, Marion County, 1 November 1894 — Page 2
Onöiniisi TrMne.
Erscheint Täglich und Tonntag?. Die tägliche .Tribüne- kostet durch den Träger 12 CentS per Woche, die Sonntags.Tribüne-L CetS per Woche. Beide zusammen 15 Gents oder 65 Cent? per rkonat. Per Post aurhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung & per Jahr. Vffte, : 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 1 November '94 Nußland und die Mongolei. Es kann kaum einem Zweifel unterliegen, daß die Empörung der Monolen gegen die Chinesen auf russische Intriguen zurückzuführen, ist. Die große aufrührerische Provinz grenzt im Norden an Rußland, im Osten an die Mandschurei, im Süden an Türkestatt und im Westen an die Dsungarei. Tii Bewohner sind tibetische Buddhisten. Zahlreiche buddhistische Klöster mit vielen Mönchen, den Lamas,, U decken das Land, die einerseits mit den Lamas Tibets, andererseits mit den Lamas der Burätm", die ebenfalls - reine Mongolen sind und daher von den Mongolen in der Mongolei als Brüder" angesehen werden, in engster. Verbindung stehen. Die jönräten" wohztn auf russischem Territorium und zwar am Baikal-See; sie zeichnen sich durch groß? Anhänglichkeit an den weißen Zaren" aus, der sie deshalb auch vielfach mit Beweisen seiner Gnade beglückt. Diese Mongolen haben es zwei oder drei Mal in historischer Zeit mit Eroberung der Welt versucht. Attila, der Sohn des Mundzuk, fegte wie ein Sturmwind über Europa, bis er an der Loire Halt machte und an? dem blutin Felde von Chalons der Mongolenstürm an römischer Disciplin und westcothischer Bravour sich brach. Dschengis Khan drang 600 Jahre später bis an die Grenze Europas vor. aber sein Enkel Batu versuchte 1234 in's Herz Deutschlands einzudringen. Der letzte Mongolensturm fegte unter Timur durch die Welt. Seitdem hat man in Europa wenig von den Mongolen gelört, und selbst über ihr Verhältniß zu den Chinesen sind nur verhältnißmäßiz Wenige von uns klar. Die russische Politik hat sich seit einer Reihe von Jahren bestrebt, die buddhistischen Mongolen zu,' Freunden ?a gewinnen, und hat denselben große Freiheiten eingeräumt. Von zwei mongolischen Aerzten, die in St. Petersburg ein großes Vermögen erwarben, soll die neue Revolution in der !7!oncu)lei angezettelt worden sein. Der älteste dieser Aerzte, Dr. Badmejew. wurde vor zwei Jahren vom Zaren in Audienz empfangen.. Seine Praxis war damals im bestenZuge und brachte ihm täglich über 300 Rubel ein. Plötzlich erklärte er, er müsse auf einige Jahre mit Frau und Kindern nach der Heimath reisen, um persönlich an Ort und Stelle gute Heilmittel zu suchen"; seinen intimen Freunden aber, die ihn von der Reise zurückzuhalten suchten, und die ihn darauf aufmerksam machten, er möchte doch sein Werk über die Tibetanische Therapie" herausgeben, bemerkte er: Ich habe eine ernstere und heiligere Aufgabe erst zu erfüllen, bevor ich mein Lehrbuch herausgeben kann!" snx w. r.:. orc :r. r ti. m iujuu vui leinet -avizz junoie ;ur. Ladmajew zwei junge Mongolen, die e? im Setzen" hatte ausbilden lassen, mit mongolischen Lettern und einer aanzen typographischen Ausstattung in die Heimath. Dr. Badmasew, begleitet von zahlreichen Freunden, bgab sich mit seiner Familie auf den Moskauer Bahnhof, dort wurde ihm in seinem Coupee von linem sehr hohen Officier ein versiege! tes großes Packet überreicht, und unter Segenswünschen fuhr die Familie Badr.'ascw über Moskau nach dem fernen ttsien ab: Nachträglich erfuhren seine Freunde, daß das Gepäck des Doctors 5000 Pud letragen habe, für welches er allein bis Orenburg denn bis Orenbura geht die Ei'enbahn die Summe von 12.000 Rubel Eisenbahn - Frachtgebühr errichtet habe; man hörte wohl, in dieUm Gepäck befänden sich Feldküchen" und ungezählte Hinterlader", aber zu welchem Zwecke er Feldküchen und Hmterlader mitnehme, blieb Jedermann unklar. Von Dr. Vadmajew hörten persönlich seine Freunde Nichts, jedoch kam vor Jahresfrist die Nachricht aus Japan, daß ein Petersburger Bekannter ihn in Japans Hauptstadt getroffen; dann erschollen bestimmte Gerüchte, ran hab? in der Richtung auf die Mongolei zu eine sehr große Badmaz.'w'sche Karawane gesehen, und als v nun vor einigen Tagen die Nachricht eintraf, daß in der Mongolei ein Aufstand gegen die den Mongolen so verl'aß!: Chinesen ausgebrochm. da erinr.:üt sich ein Bekannter des Dr. Badnr.ttv eines Ausspruches, wie die Rede ruf die Richtung der sibirischen Bahn, I zu nahe an der chmesischen' Grenze laufe, kam: Nun, bevor unsere Bahn fertig ist, wird die chinesische Grenzprovinz den Chinesen nicht mehr gehören!" worauf Badmajew das Gespräch abl.rach und auf andere Dinge überging. Ein zweiter intimer Bekannter Badmajew's brach, wie er das Telegramm, 14 in der Mongolei ein Ausstand ausbrochen. gelesen, in den Ruf aus: Das ist Tell's Geschoß! Da steckt Vadmajew dahinter!" In der That, die reichen pecuniären Mittel, die rastlose Energ-e, die hohe . Jnt:lligenz. der fanatische Patriotin mus Dr. Badmajew's, der begeisterte Anhang,' den sich Dr. Vadmajew bei rillen Mongolen erworben hat, lassen die Schlußfolgerung durchaus berechiigt erscheinen, daß er diesem Mongolen - Aufstande nicht nur nicht allzu fern steht, sondern daß Dr. Vadmajew euch der geistige Leiter des Aufstandes i?i. und daß dieser Aufstand als Endziel die Angliederung der Mongolen an ro?,s ji " ' x . . j
lrinflub der russischen Bahnen auf den Gctreidcmarkt.
Bei dem gänzlichen Fehlen von statistischen Erhebungen, den derzeitigen Ueberschuß an Getreide im asiatischen Rußland betreffend, ist es mit bedeutenden Schwierigkeiten verknüpft, mit Genauiakeit den Umfang abzuschätzen, welchen der Export des Getreides nach Vollendung der sibirischen Eisenbahn aus jenem entlegenen Theile des rusfischen Reiches voraussichtlich nehmen wird. Nach einer ungefähren Schätzung wird die westsibirische Section dieser Bahn ungefähr 9,500.000 Pud (5.724,000 Bushels) Weizen dem Weltmarkte' zuführen, doch wird andererseits darauf hingewiesen, daß die Eröffnung jener Bahn den Getreidebau in jenen Gegenden, welche wegen ihres fn'tbaren schwarzen Bodens berühmt sind, bedeutend fördern und der Ueberschuß der Produktion über den Consum von Jahr zu Jahr zunehmen wird. In den drei , Gouvernements Tobolsk,' Tomsk und Jenisseisk wurden im Jahre 1889 47,000.000 Pud (23.287,700 Bushels) mehr geerntet, als verbraucht,' und von diesem Quantum entfielen 40.000.000 Pud (24.078.000 Bushels) auf die an das europäische Rußland grenzenden Eouvernements Tobolsk und Tomsk. Ein Theil davon fand aller Wahrscheinlichkeit nach seinen Weg nach jenen Gegenden Sibiriens, deren Getreidebau den Consum nicht deckt; trotzdem aber blieb noch ein sehr ansehnliches Quantum für den Export nach Asien wie nach Europa übrig. Die ungeheure Leistungsfähigkeit Sibiriens als Getreideland wurde im Jahre 1891 documentirt, als fast alle europäischen Gouvernements., unter Mißernten zu leiden hatten. Damals wurden über 15.000.000 Pud (9.023,000 Bushels) sibirischen Getreides gekauft, doch hätten mindestens 10.000.000 Pud (6,018.600 Bushels) mehr exportirt werden können, wenn eö nicht an den erforderlichen Transportgelegenheiten gefehlt hätte. Es liegt auf der Hand, daß die unvermeidliche Concurrenz des sibirischen Getreides die niedrigen Preise aus den Märkten des europäischen Rußland noch mehr drücken und dadurch auf den Weltmarkt einen bemerkenswerthen Einfluß ausüben muß. Dieser deprimirenden Wirkung hofft man zum Theil damit zu begegnen, daß dem sibirischen Getreide durch den Bau einer neuen Eisenbahn von Perm, welche Stadt bereits mit dem westlichen Sibirien eine - Schienenverbindung hat, nach Kotlas, ein weiteres Absatzgebiet eröffnet wird. Dort vereinigen sich die Wasser der Suchona und Wytschegda in dem Oberlaufe der Dwina, welcher Strom einen vorzüglichen Transportweg nach dem weltbekannten Hafen Archangel am Weißen Meere bildet. Der Getreidepreis auf-dem Weltmarkte wird durch Angebot und Nachfrage regulirt. Die lokalen Märkte stehen unter dem Einfluß der Quotirungen des Weltmarktes; doch werden ihre Preise auch bedingt durch die Transportkosten u. f. w. Aus der folgenden Tabelle ist das Verhältniß der Weizenpreise in den russischen Getreideernten zu den Londoner Quotirungen und die Fluktuationen in den letzten Jahren ersichtlich. Nimmt man als Basis des Londoner Preises 100 Procent an, so ergibt sich sur London St. Petersburg Riga Odessa Nicolajew Taganrog Saratow Samara - Procent 100 83 bis 93 83 bis 97 72 bis 86 71 bis 85 63 bis 86 64 bis 94 64 bis 103 Die Schwankungen im Vergleiche mit dem Londoner Markt stellten sich auf 10 bis 40 Procent. Die Russen hoffen, wie gesagt, durch den Bau der Eisenbahn Perm-Kotlas dem sibirischen Getreide einen neuen Absatzweg nach Archangel zu öffnen und den deprimirenden Einfluß, totl chen die Zufuhren aus Sibirien auf die Märkte des europäischen Rußland nothgedrungen haben müssen, durch Verschiffung desselben von dem letztgenannten Hafen aus nach dem westltchen Europa aufzuheben. Die Dwina ist von Kotlas abwärts für Fahrzeuge von bedeutendem Tiefgänge schiffbar und Archangel selbst ist den größten Seeschiffen zugänglich. Die Frage ist nur. ob die Transportkosten für sibirischen Weizen über die neue Route nach London die Erwartungen rechtfertigen. Ist dies der Fall und der Eifer, mit welchem an der Erweiterung und Verbesseruna, der Transportfacilitä'ten gearbeitet wird, lassen kaum einen Zweifel daran übrig , dann wird sich der Einfluß des sibirischen Weizenbäues bald, auf dem Londoner Markt und. in mittelbarer Weise, auch auf die in unserem Lande gezahlten Getreidcpreise : fühlbar machen. Rosige Aussichten eröffnet diese Perspective für den Farmer, der ohnehin unter den gedrückten Preisen zu leiden hat, freilich nicht. Stiergefechte in Frankreich. In Dax und namentlich in Nimes fanden unter ungeheuerem Andränge von Neugierigen und Enthusiasten trotz dem Verbote des Ministers des Innern Stierkämpfe statt, die den gemessenen Vorschriften; der Regierung zum Trotz mit der Tödtung der Thiere endeten, was begreifliche? Weise in den officiellen Kreisen ebenso große Entrüstung hervorruft, wie Enthusiasmus unter den-Südländern, welche sich vergnügt die Hände reiben, weil sie den Parisiens" ein Schnippchen geschlagen haben. Der Conseilspräsident und Minister des Innern Dupuy, der im Grunde der ganzen Sache nicht mehr Bedeutung beimessen will, als sie verdient, ertheilte einem Journalisten fol5ende Auskünfte über die Vorgänge: In Dax (Departement des Landes) )var allerdings ein Stiera.efec5t m der
Tödtung der Thiere angekündigt und selbstverständlich i verboten worden. Dieses Verbot umgingen die Barbaren von Dax in der Weise, daß sie den auf 3 Uhr Nachmittags angesetzten Beginn der Thierquälerei im letzten Augenblicke cuf 11 Uhr Vormittags verlegten. Als die Gendarmerie davon Kenntniß erhielt und sofort einschritt, kam sie zu spät, da schon ein Stier niedergestochen war. Das Stiergefecht wurde sofort unterbrochen und dabei kam es zu einigen Verhaftungen von Renitenten, gegen die wie gegen die Veranstalter der Metzelei ein gerichtliches Verfahren eingeleitet worden ist. In Nimes hatte man wohl landesische" Stiergefechte angekündigt, es aber sorgfältigst vermieden, die Tödtung der Thiere inAussicht zu stellen. Demnach war die Regierung außer Stande, die Kämpfe zu Erbieten. Es streckten aber sechs der berühmtesten Espadas Spaniens ebenso viele Thiere nieder und die Vertreter der Behörden waren angesichts der überreizten Menge ohnmächtig; deshalb mußten sie sich damit begnügen, die Uebertrewngen protokollarisch festzu,stellen, um die gerichtlichen Verfolgungen einleiten zu können. Die Regierung will alle Instanzen erschöpfen, um eine ständige Jurisprudenz zu besitzen, vorläufig abee sind die sechs Espadas unverzüglich ausgewiesen worden. Das letzte Wort muß das Gesetz habender klärte Herr Dupuy des Bestimmtesten, der übrigens dem Treiben der Aficio nados ein Ende zu machen wissen wird.
Der Chef der Späher. Onkel Sam's glorreiches Kriegsheer hat in dem Chcf seiner Späher, Frank Guard, einen Mann, welcher bei den Grenzern mehr als ein Rivale Buffalo Bill's gilt. Bon französisch-indianischen Mischlingen geboren, welche auf den Prairien des Westens von einer Siouxbande erschlagen wurden, fiel er als kleiner Knabe in die Hände der Wilden und wurde er von dem berühmten Häuptling Sitting Bull wie ein leiblicher Sohn erzogen, da dieser an der kräftigen Gestalt des Kleinen besonderes Wohlgefallen fand. Als er zum Jüngling gereift und in allen indianischen Jagd- und Kriegskünsten wohl erfahren war, wurde er den Torturen des Sonnentanzes" unterworfen und, nachdem er dieselben überstanden hatte, feierlich als Krieger erklärt; in allen Dingen, die Rasse felbstverständlich ausgenommen, wurde er Indianer. - Frank Guard betheiligte sich unter der Führung von Sitting Bull, der ihn inzwischen adoptirt hatte, an zahlreichen Streifzllgen. Als eS aber zu jenem Losbruch der Rothhäute, welcher das Custer-Massacre im Gefolge hatte, kam. erkannte er die Aussichtslosigkeit der Empörung bald an und beschloß, IM den Weißen überzugehen. Seine Flucht wurde entdeckt und eine Bande der besten Krieger zu seiner Verfolg ung ausgesandt. Während Guard zu Pferd durch einen Fluß schwamm, tourde ihm das Thier unter dem Leibe erschossen, während er selbst vier Kuszeln erhielt. Da die Indianer annahmen, sie hätten ihm den Garaus gemacht, so gaben sie die weitere Ver folgung auf; allein Guard schwamm trotz seiner Wunden an das rettende Ufer und gelangte schließlich in Crook's Lager. Auf dem Wege dorthin fah der Flüchtling die Feuerzeichen der Indianer welche Custer's und seiner Ge treuen Niedermetzelung verkündeten. Er brachte die Nachricht von dem Blutbade in Crook's Lager und erklärte sich trotz seiner Wunden im 'Stande, die Truppen nach dem Schlachtfelde führen zu können, wenn er beritten gemacht würde und darauf hin ließ Crook die Kugeln aus Guard's Wunden ziehen, die Letzteren verbinden und Guard trat den Ritt an. Auf dem Kampfplatz fand er Custer und dessen Mannen starr und kalt als Leichen. Während Guard, nach Indianerweise in seine Decke gehüllt und mit der Hand an der Stirn, die gräßliche Scene beobachtete, wurde er von einem Sioux überrascht, der ihn fragte, wer er wäre. Guard gab sich für einen Bruder Sitting Bull's aus, und auf die weitere Frage, warum er kein indianisches Pony, sondern ein mit Mais gefüttertes Pferd reite, gab er zur Antwort, er hätte das Thier einem Weißen gestohlen. Schließlich verlangte der rothhäutige Krieger den Namen Guard's zu wissen, worauf letzterer die sein Gesicht verhüllende Decke entfernte und dem Burschen herausfordernd in's Auge sah. Ugh, Frank!" rief der überraschte Indianer aus und wankte sich zur Flucht. Guard ließ ihn etwa 10 Schritte weit laufen, worauf er ihn mit einem wohlgezielten Schusse todt zu Boden sireckte. Von jener Zeit an Hit Guard sich als treuer Bundesgenosse der Weißen erwiesen. Einst setzte Sitting Bull für seine Braven eine Belohnung von 1000 Ponies für Guard's Skalp aus und der Geächtete wußte genau, daß er unter den entsetzlichsten Qualen vom Leben zum Tode gebracht werden würde, sollte er jemals den Rothhäuten in die Hände fallen. Seine Verschlagenheit und Gewandtheit aber rettete ihn aus allen Gefahren,. trotzdem er sich wieder holt sehr nahe an die Lager seinerTodtfeinde heranschlich, um die Verathungen über die ihm zugedachten Marlern belauschen zu können. Von seiner Verschlagenheit und Kaltblütigkeit Angesichts der gefährlichsten Lage gibt folgender Vorfall ein Beispiel. Er diente auf einer tollkühnen Ezpedition gegen die Crow-Jndianer einem Cavallerielieutenant als Späher. Die Rothhäute hatten aber genaue Kenntniß von den Bewegungen der Weißen und beriethen einen Plan zu deren Ueberrumpelung, als sie von Guard belauscht wurden. Diesem gelang es, unbemerkt von den Rothhäuten, in daS Lager der Truppen zurückzuschleichen und dort rieth er dem Lieutenant, ohne Verzug alle PferdedeS Truppk, mit
Ausnayme eines emzlgen, Mecyen 'zu lassen und sich dann mit seinen Leuten unbemerkt davonzuschleichen. Nach anfänglichem Zögern verstand sich der Lieutenant dazu. Ein einziaes Pferd wurde am Lagerfeuer angefesselt ge lassen, während die Soldaten mehrere Meilen auf dem Bauche krochen. Als die Indianer den geplanten Uebcrfall ausführten, befanden sich die Weißen bereits in Sicherheit. Guard selbst hatte das Pferd, welches Crook ihm einst gegeben hatte, erstochen und bei dieser Gelegenheit, das einzige Mal in seinem Leben. Thränen vergossen. Guard ist d Mann, welcher den Häuptling Sitting Bull erschoß, alö dieser die Auslieferung seiner Waffen verweigerte. Der alte Häuptling griff selbst nach dem Revolver, allein sein Adoptivsohn war zu schnell für ihn: ein Schuß krachte und alö Leiche sank Sitting Bull zu Boden. Wenn es jetzt in Wyoming einen gefährlichen Austrag gibt, so ist Guard dir Mann dafür und manchen Desperado,' der sich den Häschern widersetzte, hat er über den Haufen geschossen. Er zählt jetzt 44 Jahre und glaubt, daß er noch blutige Arbeit für die Bundes-Regierung zu thun haben wird, da er einen abermaligen Losbruch der Indianer von der Pine Ridge Agentur für unvermeidllch hält. Deutsche Loeal5kachrlchten. Provinz Srandndura. Berlin. DaS Urtheil in dem Seifenprozeß gegen Lehrer und Genossen lautet für Lehrer auf zwei Jahre und sieben Monate, für Grothe auf zwei Jahre und sechs Monate und für Koh auf zwei Jahre Gefängniß. Der Arbeiter" Freiherr Arthur Lilienhof von Adlersstern, ein Mann, der von Stufe zu Stufe bis zum Verbrecher hinabgesunken ist, wurde von der zweiten Strafkammer am Landgericht 2 wegen eines Sittlichkeitsverbrechens zu neun Monaten Gefängniß verurtheilt. Die 15 Jahre alte Tvchter Hildegard der zu Nixdorf wohnenden Frau Eiöfeld wurde nach einer hiesigen Krivatklinik gebracht, wo ihr ein Kröpf entfernt werden sollte. Das Mädchen wurde einer Chloroform-Narkose unterworfen, wachte aber nicht mehr auf. Britz. Der Gärtnereibesitzer K. ist mit Hinterlassung von Schulden flüchtig geworden. Landsberg a. W. Der Mühlenbe.sttzer Horn von der Grabenmühle in Bintz wurde von seinem eigenen Sohn erschossen. Der Thäter ist flüchtig. Sommerfeld. Der älteste, 19jährige Sohn eines hiesigen Fabrikbesitzers war als Primaner vom Grubener Gymnasium fortgeschickt worden. Der junge, reichbegabte Mann muß sich das sehr zu Herzen genommen haben: er erschoß sich in einem dortigen Gasthf. Pvvvlnt Zinsen. Posen. Graf Stanislaus Nay hauß-Cormons, Fähnrich im Garde-Jäger-Bataillon, ist in dem Biedrukower Forst von einem Wilddieb schwer verwundet worden. M e s e r i tz. In Kainscht goß eine mit dem Aufbrühen von Wäsche beschäftiate Frau das heiße Wasser aus
.Versehen anstatt in den Waschzuber in I die nebenstehende Wiege, in welcher ihr zweijähriger Knabe schlief. Der Tod des Letzteren war die Folge. Die Mutter ist dem Wahnsinn nahe. Zlrovln, vstpreusten. Tilsit. Das Schwurgericht verurtheilte den Knecht Lolischkies aus Swareitkehmen wegen Raubmordes zum Tode. Der Angeklagte lockte einen Käthner des Nachbardorfes aus der Wohnung, erschlug den alten Mann und führte mit einer Axt gegen die schlafende Frau und drei Kinder des Ermordeten mehrere Hiebe, worauf er 80 Mk. raubte. Vrovin, ZVestprrnsZen. N i tz w a l d e. Die Altsttzer Goyerschen Eheleute, welche in einer einsamen Käthe der Ortschaft Engelsfelde wohnten, sind in der Nacht ermordet worden. Der Ehemann stand im 76., die Frau im 59. Lebensjahre. Beiden ist mit einem stumpfen Instrumente mit furchtbarer Gewalt der Schädel eingeschlagen worden, so daß die Wände mit Blut bespritzt sind. Alles lag in der Wohnstube wüst durcheinander, die Möbel waren geöffnet, so daß Raubmord wahrscheinlich ist. Vrovin? $adrfri. Halle. Neulich Nachts brannte das Schloß Rammelburg bei Wippra theilweise ab. Die Gesellschafterin der Frau Amtsrath von Zimmermann kam in den Flammen um. . Mü hl hausen. Die sog. Korn-markts-, ehemalige Varfüßerklosterkirche, die bisher den Ulanen als Magazin zur Unterbringung ihrer Vorräthe gedient hat und deren Räume durch Verlegung der Garnison nach Hanau nun frei geworden sind, soll der hiesigen katholischen Gemeinde überlassen werden. Vvovlnt Stile,n?lg.Lolstekn. Schleswig. Der 45jährige Maurer Ohlsen erhängte sich auf der Sommerbühne auf Bellevue. Apenrade. Kapitän Wildfrug und Frau feierten ihre goldene Hoch Zeit. Pellworm. Der siebenjährige Sohn deö Matrosen Ernst Jllrgensen ist im Hafen ertrunken. T o n d e r n. Das der Wittwe Andrefen in Ladelund gehörige Wohnund Oekonomiegebäude wurde ein Raub der Flammen. Blankenese. Im Alter von 91 Jahren starh der Schiffskapitän Joh. Fr. Behrmann. Burg a. F. Das Fest der diamantenen Hochzeit feierten die ,Eheleute Weber Höper hier, sowie die Eheleute Hach in Großenbroda. Vvovlnj flannover. Hannover. Wegen verbotenen Glücksspiels wurden der Zimmermann Georg Otto aus Linden zu 2 Jahren und Brauer- Louis ' Hoffmann zu 1 Jahr. Gefängniß verurtheilt. Vid.erkea. Der Steuetttyne-
mer""Robe beging seln 50jayrlgeö Dienstjubiläum. Göttingen. Der Obsthändler Adler aus Schönhagen wurde von einem Zuge überfahren. Er hinterläßt sechs Kinder. Das hiesige Corps Hannovers" hat sich ein Grundstück im Werth: von 20.000 M. erworben, um auf demselben ein Corpshaus erbauen zu lassen. Hoga. Der Arbeiter Christian Engelke hat sich in seiner Wohnung erhängt. Melle. Der Gastwirth Möller hat sich erschossen. Die des beim Fischen ertrunkenen Arbeiters Hering ist in der Weser gefunden worden. Vrovinx SrlzleNen. Groß-Gorzütz. Einen seltsa men Unfall erlitt der Waldheger Konradek in Belschnitz. Ein Hund stürzte die an einen Baum gelehnte, geladene Büchse des Hegers um. Dieselbe entlud sich und traf letzteren in den Rücken. -Am Auskommen des Schwerverwundeten wird gezweifelt. R a t i b o r. Kürzlich ist das Ulanenregiment von Kutzter von Ratibor nach Gleiwitz übergesiedelt. Wie das Meldeamt in Gleiwitz ausweist, sind gegen 100 Dienstmädchen in treuer Anhänglichkeit von hier nach Gleiwitz den Vaterlandsvertheidigern nachgefolgt. Vhtnz?rsvfk. Anrath. Es ist gelungen, die beiden Menschen zu verhaften, welche in so überaus grauenhafter Weise die Gebrüder RUtterS ermordeten und andere Familienmitglieder schwer ver letzten. Die Thäter sind die Gebrüder Joseph und Carl Wirtz. Düsseldorf. Der Bote einer Feuerversicherungs-Gesellschaft hatte zwei Briefe zur Post zu tragen, welche entwa 1000 M. enthielten. Der Bursche hat sich jedoch mit dem Gelde davons.emacht. Eitorf. Großes Aufsehen erregt das plötzliche Verschwinden des TheilHabers der hiesigen Bierbrauerei, I. Vogelbacher. Wie eS heißt, soll der Flüchtige bereits Nachricht gegeben haben, daß er sich auf dem Wege nach Amerika befindet. - Vogelöacher hinterließ ein Deficit von über 100,000 Mark. Köln. Dieser Tage wurden etwa 150 bis 200 beim Artillerie-Depot am Weidenbach beschäftigte Arbeiter beiderlei Geschlechts wegen Mangels an Arbeit entlassen. VrsVtns V0,Nkalen. V eck um. Auf der hiesigen Cementfabrik 'Westfalia" wurden fünf Arbeiter, welche einen verstopften Hochofen wieder flott machen wollten, von einer plötzlich herausschlagenden Flamme getroffen und fchwer verletzt. Bochum. Die Gießerei und Formerei nebst den Zugebäuden der EisenHütte Westfalia" brannten nieder. Bohle. Vor einigen Tagen wurde in der Ruhr bei Wengern die Leiche des Tageswächters Klostermann aufgefunden. Die Untersuchung ergab, daß Klostermann ermordet und sodann in die Ruhr geworfen worden ist. Dortmund. Mehrere arbeitsscheue Individuen verübten hier einen groben Unfug. In Gemeinschaft mit lüderlichen Frauenspersonen veranstalteten dieselben auf einem Grabhllgel des OstentodjenhofeS ein regelrechjes Trinkgelage, welches erst durch die Verhaftung der Gesellschaft ein Ende erreichte. Mkl,nburg. Schwerin. Der in Naükluft gefallene Premierlieutenant Friedrich Diestel war aus Leezen bei Schwerin gebürtig. L a a g e. Total abgebrannt ist das frühere zum HauSgute Kronskamp gehörige Mauthhaus. Wismar.- Das Rittergut Damelow bei Wentschow wurde von Max Hornemann an Christ. Köster verkauft. B r ü e l. Eine Windhose richtete in der Umgegend durch Abdecken von Dächern und Entwurzeln von Bäumen bedeutenden Schaden an. Gadebusch.. DaS , AbelS'sche Grundstück m der MUhlenstraße wurde auf gerichtlicher Versteigerung für 9550 Mark dem Fleischer Heinrich Meyer zugeschlagen. M a l ch o w. Schneidermeister Maaß feierte daS 50jährige MeisterJubiläum. Waren. DaS Gehöft Kiebitzberg wurde für 23.500 Mark an Herrn EverS von Doberan verkauft. VrsVkn? SsNen-Nassau. Passel. Erschossen hat sich der 22 Jahre alte Musketier Ritter von der 11. Compagnie des 32. Jnf.-Rgt. mit seinem Dienstgewehr auf einer Mannschaftsstube der Kaserne. Frankfurt. Ein über 50 Jahre alter Ausläufer einer Gold- und Juwelen - Hadlung wurde unter dem Verdacht des Gattenmordes in Untersuchungshaft genommen.. Bei dem angeblichen Thäter, welcher mit einer Frauensperson ein Verhältniß unterhalten hatte, fand man Arfenik. Hanau. Dieser Tage wurde auf dem Nordbahnhofe hier ein Hilfsbremser, ein 61 Jahre alter Mann, durch die Puffer erdrückt. Salmünster. Ein gefährlicher Verbrecher ist aus dem hiesigen Ge fängniß entkommen. Derselbe - war auf dem Gefängnißhofe beschäftigt, als er plötzlich in einem unbewachten Augenblick über die Mauer kletterte und entsprang. Der Flüchtling lief nach dem nahegelegenen Walde und verschwand dari-l. bevor die zu seiner Verfolgung herbeieilenden Gefangenenwarter ihn einholen konnten. rlt Stadt,. Hamburg. Das Töchterchen des Gastwirths Auer amSpecksplatz stürzte in eine mit , heißem Wasser gefüllte Badewanne und starb an den Brühwunden. In Kopenhagen ist der von hier geslllchtete Bankkassirer - Johann Eckermann, der 30.000 M. gestohlen' hatte und auf dessen Ergreifung-eine Belohnung von 2000 M. ausgesetzt war. verhaftet worden. Bremen. Der - Former BartelS aus Waltmershaufen wurde in ' der' Gießerei der Aktiengesellschaft 'Weser von fallendem Eisen zu Tode gedrückt.
Ohne seines Gleichen ist T JAKilS EL
Rheumatismus. Vuckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häusig bettlägerig; durch die Anwendung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morton. e?as Vlut ist das äKlJ
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Dr. August König's
Das beste Mittel dagegen.
ir c?lvebrg. W e st e r st e d e. Ueber das Vermögen des prakt. Arztes Dr. med. Ku'hlmann, des Besitzers der bekannten 5neipp'schen Heilanstalt in, Zwischenahn. ist das Konkursverfahren eröffnet. Ol,üringen. C o b u r g. Der in der Dampfziegelei in Esbach beschäftigt gewesene Heizer I. Neumann hat sich in dem Reservebassin des Dampskessels ertränkt. Motiv unbekannt. Gera. Neulich Abends sind auf den Eisengießereibesitzer Wetzel bei seiner Rückkehr nach Hause zwei Revolverschüsse abgefeuert worden, von denen der eine ihn an der linken Schulter getroffen hat, ohne jedoch eine erhebliche Verwundung hervorzurufen. Der That verdächtig, ist ein früherer Arbeiter in Haft genommen worden. G o t h a. Dieser Tage ist hier ein Verwundeter aus der Schlacht bei Langensalza nach 28jährigem schweren Leiden begraben worden. Dem Verstorbenen war durch eine hannöversche Kugel ein Knopf seines Waffenrocks mit in den Körper geschlagen worden und imKLrper stecken geblieben, während die Kugel arx Rücken einen Ausweg gefunden hatte. Die Eiterungen, die infolge dessen eingetreten waren, haben schließlich nach verschiedenen Operativnen den Tod des Mannes zur Folge gehabt. Suhl. Herr Rector Damm hat in voller körperlicher und geistiger Frische sein 23jähriges Rectorjubiläum begangen. GadiJetu Dresden. Die vierte Elbbrücke. an der eifrig fortgearbeitet wird, bekommt sammt ihrer Umgebung immer mehr Zusammenschluß und Ansehen. So sind die sandsteinernen GeländerPfeiler fertig aufgestellt. Crim mit schau. Der im Ofengcschäft von Hezinger arbeitende 22jährige Schlosser Paul Meister war an einem mittels MotorS getriebenen großen Schleifstein beschäftigt, als derselbe plötzlich zersprang und ein Stück den Mann schwer am Kopfe verletzte. Im Krankenhause erlag der Verwundete bald darauf seinem Leiden. Leipzig. Die seiner Zeit von der Anklage wegen Elternmordes freigesprochene Fanny Schön wurde wegen Diebstahls zu neun Monaten Gefängniß verurtheilt. Ein origineller Dieb scheint es zu sein, der dieser Tage aus dem Corridor einer öffentlichen Lehranstalt einen Paletot entwendete. Er versetzte den Paletot und schickte dann den Pfandschein durch die Post an die Anstalt mit dem Bemerken, daß er in 9?oth gewesen sei und sich nicht anders zu halfen gewußt habe. Lunzenau. Vergiftet hat stck ein in den 30er Jahren stehender, auf dem Angern wohnhafter Schuhmacher Namens Bohne mittels Karbolsäure. Unter schrecklichen Qualen gab der Unglückliche nach drei Stunden seinen Geist auf. M Y l a u. DaS erst vor zwei Jal ren neuerbaute Hintergebäude des Svediteurs Möckel in der Netzschkauerstraße 10 abaebrannt. Um Mehlwürmer zu ziehen, füllt man große Töpfe mit Kleie.Mehl. Lumpen zur Hälfte an und wirft von Zeit zu Zeit einen todten Vogel hinein. Zeigen sich die schwarzen Käfer, so versieht ma.: die Töpfe mit durchlöcherten Deckeln. Im Winter müssen die Töpfe in die Nähe eines warmen OfenS geetzt werden. . ,, . Nuby'S Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Ward Broö., A. Kiefer & do. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten Indianapolis, Ind. Gratis erhalten Äbonnentinnen der ..Wiener Mode" Schnitte, nach Maß von den in der Wiener Modö" und dcr GratiSSeilaze Wiener Kinder Mode" abgebildeten Toiletten, Wäsche u s. w. in beliebiger Anzahl für sich und ihre Angehörigen. Abonnementsannahme und AnsichtSh fte in Pittgpank's Buchhandlung.
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