Indiana Tribüne, Volume 18, Number 43, Indianapolis, Marion County, 31 October 1894 — Page 2
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Erscheint Täglich und Sonntags. Die tägliche .Tribüne- kostet durch den Träger 12 Gents per Woche, die Sonn:ags,Tribüne-5 Cents per Woche. Beide zusammen 15 Gents der S5 EentS per ZNonat. Per Post außerhalb der Etadt zugeschickt in Vorausbezahlung 15 per Jahr. omte: 18 Süd Alabama Strafe. Indianapolis, Ind., 31. Oktober '94 Der neue Kanzler Chlodwig Karl Viktor Fürsi ZU Hohenlohe-Schillingsfürst, Prinz zu Ratibor und Corvey, der neuernannte Kanzler b3 deutschen Reiches, ist am 31. März 1819 zu Rothenburg an der Fulda als Sohn deZ Fürsten Franz Joseph und der Fürstin Konstanze, geborenen Prinzessin: Hohenlohe-Langen-bürg, geboren. Er studirte Rechtsund Staats Wissenschaften in ' Heidelberg, GLttingen undBönn, wurde 1841 Auskultator am Gericht in Ehrenbreilensiein dann Referendar bei der Regierung in Potsdam. 1845 verließ er die juristisch Laufbahn, um am 12. Februar 1846 die ihm zugefallene Standesherrschaft Schillingsfürst in Mittelfranken in Bayern zu übernehnun. Er wurde noch in demselben Jahre als erbliches Mitglied in die Kammer derReichsräthe eingeführt und bekämpfte er hier die österreichischultramontane, preußenfnndliche Politik der Ministerien Schrenck und von der Pfcitn. Nach' dem Kriege von 1866 forderte er offenen und ehrlichen Anschluß Bayerns an Preußen und Stellung der süddeutschen Kontingente unter Preußens Führung im Kriegsfall. Auf diese Programm hin ernannte ihn am 31. Dezember 1366 der König von Bayern zum Minister des königlich Hauses und des Auswirtigen, als welcher er die Zolleinigung der süddeutschen Staaten mit Preußen durchsetzte. Vom Wahlkreise Forchfcetm zum Zollparlament gewählt, war er durch drei Sessionen dessen erster Lice-Präsident. Als bei den Neuwahlen im Jahre 1869 die Ultramontanen siegten, gab das Ministerium am 26. November seine Entlassung, doch verblieb Hohenlot,t auf Wunsch des Königs Ludwig des Zweiten noch b:Z 15. Februar 1870 im Amt. Die leidenschaftliche Opposition beider bayerischen Kammern zwang ihn, seine Entlassung abermals einzureichen, die dann auch am 7. März vom Könige angenommen wurde. Als bayerische? Reichsrath stimmte er für den Casus belli" bei Ausbruch des französischen Krieges und am 30. Dezember 1870 für den Eintritt Bayerns in das deutsche Reich. Sein -alter Wahlkreis Forchheim wählte ihn in den Reichstag, in dem er der (liberalen) Neichspartei beitrat und sowohl für die erste als auch folgende Legislaturperiode, bis 1877, die erste Vice-Präsi-dentenstelle einnahm. Seit 1874 gehörte er keiner Faktion mehr an. Nach der Abberufung des Grafen Arnim von Paris wurde Fürst. Hohen-. lohe 1874 dort deutscher Botschafter. Hier erwarb er sich durch sein umsichtiges. taktvolles und doch energisches Auftreten die allgemeine Achtung und Anerkennung. Auf dem Berliner Congreß zur Schlichtung der orientalischen Frage war er 3. deutscher Vevollmächtigter. Ohne direkt von Paris abberufen zu sein, übernahm er 1880 interimistisch die Geschäfte eines Staatss.'kretärs der Auswärtigen Angelegenheiten, präsidirte als solcher der vom 16. Juni bis 1. Juli in Berlin tagen den Conferenz zur Schlichtung der Grenzstreitigkeiten zwischen der Türkei und Griechenland und kehrte im No vember desselben Jahres aus seinen ÄotZchasterposten zurück. Im Juli 1885 wurde Hohenlobe als Nachfolger Manteuffel's zum Stattwlter von Elsaß-Lothringen ernannt. Mit ruhiger Festigkeit verstand er es, nach und nach das durch die Manteuffel'sche Politik verlorene Terrain für Deutschland wieder zu gewinnen. Obgleich die Gemeinderathswahlen vom 12. Juli 1886 schon einen Fortschritt des Deutschtyums bekundeten, so sielen doch die Reichstagswahlen vom 21. Februar 1887 in protestlerischemSinne aus. da damals in Elsaß-Lothringen die Furcht vor einem Revanchekriege Boulanger's wegen besonders groß war. Aus diesem Grunde erließ er cm folgenden. Tage ein Rundschreiben an die Bezirksprajidenten,' worin die Auflösung der beiden Centralverbände dzr elsassischen Turn- und Gesangver eine und eine schärfere Bewachung des gesammten Vereinswesens befohlen wurde. Er begab sich darauf nach Berlin, wo eine starke Strömung auf Bcselti siuna. des Statthalterpostens und Rückkehr zu den Verhältnissen vom Jahre 1879, d. h. vor Manteufsel bestand. Minister v. Bötticher betrieb damals sowohl d Beseitigung des Statthal terpostens als auch die Unterdrückung des Landesausschusses für Elsaß-Loth-ringen. Fürst Hohenlohe verlangte dagegen für den Statthalter eine energiZche Betheiligung an der Verwaltung, was ihm denn auch schließlich vom Kai ser zugestanden wurde. In Folge des sen traten Staatssecretar und Staatsminister von Hofmann und die Unterstaatssecretäre von Mayr und Ledderhose zurück und es begann die direkte Verwaltung Hohenlohe's. Das straffe und doch ruhige Eingreifen Hohenlohe's, der sich durch Nichts beirren ließ, waren auf Stärkung des deutschen Elementes berechnet und von Erfolg. Die Reichstagswahlen vom 20. Februar 1890 ergaben einen Rückgang der protestlerischen Stimmen von 247.000 auf 100,000 und die Wahl von vier .deutschfreundlichen Abgeordneten, die vom 15. Juni 1893 die Wahl von 5 solcher, unter denen Prinz Alexander von Hohenlohe, als Sohn des Statt.balters in Hagenau gewählt wurde.
Tie Bedeutung deS SNafchinenwe senS für die Kriegsmarine.
Immer mehr kommt die Erkenntniß z;um Durchbruch, daß bei dem modernen Kriegsschiff dem Maschinenraum Y tt. wn!l!nv OsfH Vit nr'n ff ui vtui juiuyuyuii vu. avDtk Aufmerksamkeit geschenkt werden muß. und daß der Ingenieur m emer ?eeschlacht ein höchst wichtiger, wenn nicht der ausschlaggebende Faktor ist. Die Seeschlachten der Lulunst weroen tm Maschinenraume gewonnen werden; diejenigen Schiffe, welche am schnellsicn fahren, am besten lenkbar sind und infolge dessen am wirksamsten manovriren können, werden Sieger bleiben. Schutz und Trukwaffcn, Panzer und Geschütze werden in nicht allzu ferner Zukunft die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit erreicht haben und das Geschütz wird dabei sehr im Vortheil sein: wenn die Schiffe der seefahrendenNationen dann in dieser BeZiehung sämmtlich gleich stark ausgerüstet sind, wird mt Manovrirfahlgkeit das entscheidende Moment 'bilden. Die Seeschlacht bei Nalu,.die erste. welche mit modernen". Kriegsschiffen ausgefochten wurde, hat den Sachverstandigen in dieser Hinsicht viel 'zu denken gegeben. Hier. Warenhaus beiden Seiten Schiffe modernster Con struktwn engagirt, zum Theil auf den nämlichen Werften . gebaut . und mit gleich vorzüglichen Geschützen ' ausgerüstet. Die Japaner,- das '.ist der Schluß unserer Marine-Sachverstan-digen, waren gesandter -.und - erfahrener in der Schiffsleitung, und das verhals ihnen zum Siege. Sie manövrirten besser; aber daS läßt sich mit der Zeit erlernen, und wenn Panm, Geschütze und geschulte Mannschasten auf beiden Seiten sich ebenbürtig sind, dann kommt es eben wieder auf die Maschinen an. Seit sieben Jahren steht Cornmodore Melville. wohlbekannt von seiner Theilnahme an der Jeannette-Expedi-turn, an der Spike des JnqenieurBureaus im Marine-Departement. Er vertritt die moderne Anschauung, daß es heutzutage bei einem Kriegsschlss auf Schnelligkeit und Manövrirfahigkeit ankommt. Diese beiden Eig?nschasten sind beim Angriff wie bei der Vertheidigung von der höchsten Wichtlglelt, und Commodore Mlrnlle hat sein Hauptaugenmerk auf Verbesserungen in diesen beiden Punkten gerichtet. In der. That sind die seither gemachten Fortschritte ganz erstaunlich. Welch' ein gewaltiger Sprung von dem Dolphm" zu den neuesten Triumphen der. amerikanischenSchiffsbaukunst, der Columbia" und Minneapolis"! . Ohne Kämpfe ist es freilich nicht abgegangen, Kämpfe in ton inneren Kreisen des Marine-Departe-ments;, die Linienofficiere sträubten sich heftig dagegen, von den Jngenieuren in den Hintergrund gedrängt zu werden, aber eS half nichts. Während früher eine Commission, bestehend aus Linienofficieren, das entscheidende Wort über neue Schiffspläne zu sprechen hatte, hat jetzt das Construktionsund Ingenieurs - Departement freie Hand. Bei den Schiffsplänen kommen jetzt in.' erster Linie t die Maschinen und Maschinenräume 'in Betracht, die Bequemlichkeit der Officiere erst in zweiter Linie. Seit dieser Zeit herrscht zwischen den Linien- und den Inge-nieur-Qfficieren eine womöglich noch größere Eisersucht als zuvor; erstere erkennen die Ingenieure nicht als gleichberechtigt an, - obwohl die Einen wie die Anderen in Annapolis ausgebildet wurden, mit dem Unterschied, daß die Ingenieure noch einen ExtraKursus in der Mechanik, durchzumachen, also etwas mehr zu lernen haben. Ueber die Fortschritte, welche im Maschinenwesen unserer Flotte gemacht worden, sind, giebt der jetzt veröffentlichte Bericht des Chefingenieurs Melville interessante Aufschlüsse. Im vergangenen Jahre, so heißt es in demselben, sind fünf neue KreuzerCorvetten fertig gestellt worden und haben erfolgreich ihre Versuchsfahrten absolvirt; Marblehead" und Montgomery" legten ihre Probe im Long Island Sund ab, Olympia" im Santa Barbara Channel, Columbia" und MinneapoliS" zwischen Ca?e Ann und Cape Porpoise an der Küste von Neu-England. Während alle diese Schiffe bei den Probefahrten als durchaus seetüchtig sich erwiesen, erregten doch die Columbia" und Minneapolis" ein ganz besonderes Interesse, weil dies die ersten Kriegsschiffe sind, bei welchen man die dreifachen Schrauben zur' Verwendung gebracht hat. Contraktlich war eine Fahrgeschwindigkeit von - mindestens zwanzig Knoten gefordert worden. Zur Zeit, da diese Schiffe gebaut wurden, lagen kaum nennenSwerthe Experimente vor, aus denen ein Vergleich zwischen den relativen Vortheilen der Doppel- resp, dreifachen Schrauben hätte gezogen werden können. aber die allgemeine Ansicht g.ing dahin, daß . drei Schrauben weniger wirksam sein würden als Doppelschrauben. Diese Theorie zu Grunde legend, stattete man die Schiffe' mit einer größeren Triebkraft aus, als nothwendig gewesen wäre, um die vorge- , sehene Maximal-FahrgeschwindiAkeit zu erzielen. Das Resultat war, daß die Kreuzer Columbia" und Minneapolis" hinsichtlich derFahrgeschwindigkeit alle jetzt auf See befindlichen Kriegsschiffe - übertreffen, ausgenommen Schiffe der Torpedoklasse. Obschon von dielen Seiten der Bau. dieser Dampfer als ein höchst riskantes Experiment angesehen wurde, hat doch das Resultat daS Vorgehen des Ingenieurs -iVurenu vollständig und glänzend gerechtfertigt, und Chef-Jn-genieur Melville ist der Ansicht, fcafc in dieser Richtung weiter gearbeitet werden muß, wenn eS sich darum handelt. die Fahrgeschwindigkeit noch fernerhin zu erhöhen. Während nun die außerordentliche Schnelligkeit der Kreuzer MinneapoIis"und Columbia" in aewissem
wxaot mt mir den llörlgen Neuen Schiff erzielten Resultate in den Schatten gestellt hat, sagt Commodore Melville. sind sie doch sämmtlich als bemerkenswerthe Erfolge zu bezeichnen. besonders die Olympia", welche eine Fahrgeschwindigkeit von 21.686
Knoten vier Stunden hintereinander beibehielt, eine Leistung, die für ein Schiff ihrer Größe, namentlich wenn man ihre Qualität als Schlachtschiff in Betracht ziebt, wirklich erstaunenswerth ist. Mit den Kreuzern Minneapolis", Columbia", Olympia" und New Nork" haben wir ein Quartett geschaffen, welches hinsichtlich der Fahrgeschwindigkeit von vier Schiffen keiner anderen Nation der Welt erreicht wird. Die Probefahrten waren nach jeder Richtung hin zufriedensteslend und die später erfolgte genaue Untersuchung der Schiffe erwies, daß keine Defekte in der Maschinerie zu demerken waren. Das Bureau für Maschinenwesen verausgabte im letzten Jahre $735,000, wovon $436.663 für Arbeitslöhne; mehr als drei Fünftel der Summe gelangten also unmittelbar in die, Taschen der Arbeiter.' Commodore Melville ist der Ansicht, daß die unter directer Controlle der Regierung in dem New Yorker Schisfsbauhof gebauten Maschinen für die Kreuzer Cincinnati" und Raleigh" in jeder Beziehung mit den von Contraktoren gebauten einen günstigen Vergleich aushalten, und daß die Maschinerie der Regierung nicht theurer zu stehen kommt, trotzdem durch einen Vrand n , em ichaoen von angeriaziei wurde, und trotz der bedeutenden Unkosten, welche der Transport der für den Raleigh" bestimmten Maschinerie verursachte, da selbige von dem New Norker Schiffsbauhof nach Norfolk zu transporhren war. Wenn nun. sagt der CHef-Jngenieur, zu den wirklichen Contract-Kosten noch die an die Contractoren bezahlten PramiZ Hinzugerechnet werden, so zeigt sich der Vortbeil. welcher darin liegt, daß die Regierung die Maschinen selbst baut, in ganz unbestreitbarer Weise. Für daS Flscanayr 1896 befürwortet Commo dore Melville eme Bewilligung von $1,073.990 für das Jngenieursbureau. davon $100.000 für neue Ma schinerie für Admiral Farragut's altes Flaggenschisf Hartford" und $300,000 zur Fertigstellung ver 'llaschinerie für den neuen Kreuzer Chicago". Hie, Helena! Hie, Llnaeondak Fragen von der roßten Bedeutung werden in den verschiedenen Staaten an dem vor der Thür stehenden Wahltage zur Entscheidung gelangen und es kann daher mcht Wunder nehmen, daß die Geister zuweilen in heftiger Weise aufeinander platzen. Nirgendwo aber dürfte eine erregtere Campagne geführt werden, alö in dem gesegneten Montan, dessen Bürger durch ihre Ballots zu bestimmen haben, ob He lena als Hauptstadt beibehalten oder Anaconda die Sttgespalme davontra gen und das Capital erhalten soll. Beide Parteien führen für ihre Sache die gewichtigsten Argumente in'Z Feld. So weisen die Anacondaer mit Stolz darauf hin, daß diese Stadt genau zwischen Janhlll und Moose Creek be legen ist und sowohl von Bitter Root Station sowie Jefferson Gulch bequem erreichbar ist. also durchaus nicht außer der Welt liegt, wie die DudeS von Helena behaupten. Die Letzteren dagegen machen geltend, daß die jetziae Hauptstadt im Herzen von Prickly Pear Valley liegt und sich solche berühmten Plätze wie Vear'S Tooth, Crow Mountain, Confederate Gulch, Dog Creek u. s. w. in der Nachbarschaft befinden. Den erregten Contest zu entscheiden, ist nicht unsere Sache. Wir können aber nicht umhin, die Thatsache zu constatiren.daß'fast überall in Montana gegen Helena eine gewisse Animosität zu Tage tritt,' weil diese Stadt im Gerüche steht, der verfeinerten Cultur des Ostens $u bereitwillig Thor und Thür geöffnet zu haben. ' Und dieses Gefühl der Fetndseligkeit hat neuerdings in der Streitschrift eines Genie von Anaconda frische Nahrung bekommen. Das merkwürdige Werk ist unter dem Titel Helena's gesellschaftliche Vorzüge" erschienen und persiflirt an der Hand statistischer Daten den Anspruch dieses Ortes, den Rang als StaatS-Haupt-standt beizubehalten. Nach den Ausführungen dieser Streitschrift gibt eS Männer mit Glacehandschuhen in' Helena 4552, in Änaconda 4; Männer mit Overalls" in Helena keine, in Anaconda 3220; Flicken auf den Knieen in Helena keinen, in Anaconda 3220; Flicken auf dem GenMen in Helena 1691, in Anaconda 8; vlecherne Eßgeräthe in Helena 2, m Anaconda 4028; Manhattan Cocktails werden täglich getrunken in Helena 17,69$, in Anaconda 127; Gin Fizzes in Helena 18.123, in Anaconda 160; Gläser Bier in Helena 4033, in Anaconda 8854; Damen, welche ihre Kinder selbst abwarten, aibt es in Helena 124, in Anaconda 2376; Damen, welche ihre Wäsche selbst besorgen, in Helena 8. in Anaconda 930; Menuette-Tän-zerinnen in Helena 3773, in Anaconda 82; Skirt"-Tänzerinnen in Helena 861. in Anaconda 1; Klatschweiber in Helena 1296, in Anaconda 147; faule Familiengeschichten in Helena 1343, in Anaconda 16. Die Damen von Helena haben den Handschuh aufgenommen und einen Racheclub gegründet. Sie wollen die ihnen gemachtenVorwürse nicht auf sich sitzen lassen und haben mit großerEmPhase dem barbarischen Minenstadtchen" wie sie Anaconda nennen den Krieg erklärt. Das kann recht heiter werden! Gebtrgler-LiebeSslucht. Liebesdurchbrennereien haben bei uns längst aufgehört, etwas Ungewöhnliches zu sein, obwohl die e ch t e n nicht ganz so häufig sind, wie man auf den ersten Blick glauben möchte. : DaS nachstehende Liebesttucht-GeMchtchen
zweier" ämttikanischer NakürZInder ist aber immerhin werth, besonders erzählt zu werden. Zu Welch, im west-virginischen County McDowell, traf uNlänast eines Morgens ein seltsames Pärchen ein. . . ' ... i
i e war eine ecyte rolywangige mnoliche Schönheit von erst 17 Sommern und saß auf einem gravitätisch daherschreitenden gefleckten Stier, welchen Er. ein hochaufgeschossener Gebiraler von 22 Jahren, an einem Strick führte. So waren sie schon die ganze Nacht hindurch gereist. Er nannte sich Sandy Johnson, und sie war daheim Frl. Carrie Coats genannt worden, sehnte sich aber nach dem Augenblick, in welchem sie officiell Frau Johnson heißen durfte. Aus der Gegend des Ground Hog Creek waren sie muthig entflohen, da der Vater des Mädchens durchaus nichts von derVerbindung der Liebenden wissen wollte, und in Ermangelung eines feurigen Rosses mußte eben der Stier herhalten. Warum nicht? Haben doch in der schönen Zetr der ali-classischen Göttersagen solche Thiere noch verwegenere Rollen gespielt. , . Der ungewöhnliche Anblick lockte bald einen Volkshaüftn herbei,' und da' ja Alles die Liebenden liebt-, so setzte sich die Neugier schnell in Theilnahme um. und ein Halbdutzend Personen rannte gleichzeitig nach einem Friedensrichter oder Prediger, welcher das zugleich erlösende und bindende Wort sprechen, sollte. Unglücklicherweise fand sich aber kein Beamter oder Pfarrersmann, welcher die Ceremonie vollziehen wollte, da nach den staatläufigen Begriffen das Mädchen zu juna war. Als das derbe Gebirglerpaar diese Kunde erfuhr, weinten sie Beide so bitterlich, daß es einen Stein hätte erbarmen mögen. Viel mehr das umstehende Volk. Da ist doch nicht schwer zu helfen," rief' Einer, fahrt mit dem nächsten Zug nach Tennessee hinüber, und in Bristol gibt man Euch ohne Federlesens zusammen." Wohl litt über das Antlitz der Stier-Reiterin ein Sonnenstrahl von Freude, aber desto länger wurde das Gesicht ihres Herzallerliebsten. DaS Volk errieth sofort den Grund der letzteren Erscheinung, und im Nu war einstimmig beschloss sen", daß die Zuschauer die Kosten die ser Reise tragen sollten. In wenigen Augenblicken war Geld genug, nicht blos für die Fahrt, sondern auch noch für em Braut-Ange binde beisammen, und bald löste das Dampfroß den Stier ab. Auch dabei gab es noch ein Spaßchen; denn das Gebirqler-Paar hatte noch nie im Le ben einen Eisenbahnzug mit eigenen Augen gesehen und stieg bescheldentlich zwischen derLokomotive und dem Baggagewagen auf. Natürlich wurde das Pärchen schleunig in ein DamenCoupe versetzt ein Pfiff, und . der Zug dampfte davon, unter Hurrah und Hochrufen, während die Liebenden einander m den Armen hielten und un h.x Thränen lachten. BesagterStier aber wurde vom Volk behütet und gefuttert, bis das über glückliche Paar wiederkam, worauf unter Glückwünschen und Danksagun gen das Trio in etwas langsamerem Tempo die Heimreise in das Gebirge artrat. Das war ein echt urwüchsiger L'.edesroman. . . ? Bom Jnlanve. . - . ', Die Geschworenen tn'dem Theide-Mordprozeß - in Salt Lake City, Uteh, gelangten zu. dem Wahr spruch: Schuldig des Mörheö im ersten Grade." Die festgesetzte Strafe ist Tod am Galgen oder durch Erschießen. Theide war beschuldigt, seine Frau, welche spät Abends 'an die Thüre seiner Wirthschaft klopste, ermordet zu haben, indem er ihr mit einem großen Messer die Kehle durchschnitt. Es lagen nur Umstandsbeweise gegen Theide vor, welcher beh'auptet, seine; Frau wäre von' einem Mitgliede der in der Nähe kampirenden Jndustrie-Armee ermordet worden. - Die Bundesbeamten, die auf der Suche nach den Mördern des vor Kurzem in Albia in Monroe County im südlichen Iowa von Mond scheinbrennern erschossenen Hilss-Bun desmarschalls Wvay sind, haben Spu ren gefunden, die darauf hindeuten. daß eme wohlorganisirte Bande von Mondschein-Vrennern und Falschl . rr v munzern :n oen verlassenen ergwer ken der wilden, unzugänglichen Berg regionen von Wappello County im südöstlichen Iowa haust. Die Beam ten sind überzeugt, daß der berüchtigte Bandit Bill Gramer, nach welchem die Behörden schon lange vergeblich such ten. an der Spitze der Bande steht, und es werden gewaltige Anstrengungen macht, den Schlupfwinkel der Verbre cher aufzufinden. unter oen Passagleren des von West-Jndien m New Fork eingetroffenen Dampfers Fontabclle" befand sich der amerikanische Bürger Euaene Wiener, djr. wie er bebauvtet. von der Regierung der Republik Saht! ausgewiesen' wurdet ' Herr Wiener wohnte in Jeremie, bis kürzlich der dortige Polizeichef ihm die Mittheilung machte, er habe sofort die Republik zu verlassen, weil man ihn sur einen Agenten der Umsturzparte! haite. Herr wiener, ver rn vereinte ein Comm s sions-Geschäft betrieb, suchte bei dem General-Gouverneur des betr. Staates um eine Audienz nach, die ihm jedoch verweigert wurde, und mußte, ohne gehört worden zu sein, IN aller Eile, soaar ??rau und Kind zurücklassend abreisen. Herr. Wiener erklärt auf das Entschiedenste, daß er sich politisch in reiner ÄZeise vergangen habe und nur semem Geschäfte lebte. Der enaliscb-amerikani scheDramatiker undRomanschrisistellet, Harry Herman, em aeborener Deut scher, ist, 55 Jahre alt, in Gunnerö burs in Enaland aestorben. Am k kanntesten hat er seinen Namen durch va nuyrswck A)er ilverkonig" ge-macht,..-roelcheS er gemeinsam mitHenrn Alur 2oWS verfaßte. Sem Mteres
Drama "Claudian" fand nicht dieselve beifällige Aufnahme, wie seine ErstlingSarbeit. Vom Drama wandte er sich zum Roman. Seine Schilderungen des Lebens in den südlichen Staaten und des Goldsucher- und Grenzerle-
bens gehören zu dem Besten, was er geschaffen. Ehe Herman die Schriftstellerlaufbahn betrat, war er ein vermögenden Zeltungsbesitzer :m Süden. Da brach der Bürgerkrieg aus. Herman trat zur Partei des Südens und verlor Alles, was er hatte. Erst vor einigen Wochen wurde in London sein letzter Roman, Woman, the Mystery", herausgegeben.. Chefconstrukteur der Marine Hichborn sagt in seinem Jahresbericht, daß die Arbeiten an unseren im Bau befindlichen Schiffen gut fortschreiten. Im abgelaufenen Jahre habe die Manne drei neue Schiffe erhalten Oregon", Minneapolis" und Ericsson" und zwei Schiffe verloren, die Catalpa" durch Condemnirung und die Kearsage" durch Schiffbruch. Commodore Hichborn empfiehlt' dringend die Verbesserung unserer Navy ards. da die modernen Stahlschiffe.' mehr Anforderungen an dieselben stellten, als die früheren Holzschiffe. . Insbesondere wären größere Dockfacilitäten dringend geboten. Der Voranschlag für das .nächste Jahr beläuft sich aüf$8.972.574 gegen$1.091.352 für das laufende Jahr. Der große Mehrbetrag ist auf das Canto der im Bau begriffenen Schiffe zu schreiben, für die sich der Veranschlag aus $7,879.222 beläuft. Eingetoffene Berichte bringen Nachrichten über einen Tornado.welcher das achtzehn Meilen Westlich vom Arkansas River gelegene Gauda Springs in Kansas heimsuchte, zahlreiche Gebäude sowie einen großen Theil der Ernte zerstörte und einen. Ge sammtschaden von $100,000 verursachte. Der Tornado brach über Gauda Springs von südwestlicher Richtung herein, demolirte daS mit einem Kostenauswande von $40,000 errichtete Badehaus fast vollständig, desgleichen den Albright Block und die Läden von W. A. Wells und Tom Nohal. Dr. Duffield und eine Frau Bookwalter erlitten schwere, aber nicht tödtliche Verletzungen. Die nahegelegene Ortschaft Salt City wurde von dem Tornado getroffen und beschädigt. Der zwei Meilen entfernt wohnende FarmerWelter flüchtete sich mit seiner Familie in den Keller und bald darauf brach das Haus über ihnen zusammen. Alle Familienmüglieder entkamen unverletzt. JnWinfield wurden u. A. sechs Häuser umgeweht, doch sind auch hier Verluste an Menschenlben glücklicherweise nicht zu verzeichnen. Ihren Raub unter einem Kirchensitz versteckt hat kürzlich ein diebisches Dienstmädchen in Baltimore, Md. Die Diebin, welche während einer Abwesenheit ihrer Herrschaft mit ftwei Diamantarmbändern und anderem Schmuck im Werthe von $175 verfchwunden war, wurde bald ermittelt und man fand das gestohlene Gut in einem Handschuh an dem bezeichneten Otte. SET Vom LluSlanVe. Ein glückliches Gemein wesen ist di Stadt Orb, Soolbad im Spessatt. . Es werden, dort bei einer Bevölkerung von 2300 Seelen außer Hundesteuer keinerlei Communalsteuern erhoben und eS ist in jedem Jahr ein Etatsüberschuß zu verzeichnen.. Die Stadt besitzt einenWald von über 5000 Acres, eine Salme und ein Vermögen von $600,000. Eine Wasserleitung und crn Elekmcitatswerk sind ln Aussicht genommen. In den öffentlichen Gärten, n der Nähe der Porta Venezia von Mailand, fand man die Lerche eines gutgekleideten Mannes in' der Mitte der fünfziger Jahre mit Stichwunden und mehreren ' anderen Verletzungen. Aus Briefen, die man an der Leiche fand, ging hervor, daß der Verlebte identisch war mit einem Florentiner Strohhutfabr::anten NamenS Brug gisser. der auS der '.Schweiz stammt. Es wurde nur Kleingeld be: lhm ge funden, kein Portefeuille, keine Uhr und auch sonst nichts Kostbares. Die Natur der Verletzungen und die Abwe senheit jeder Waffe schließen einen Selbstmord aus. Die Polizei ist eis rig auf der Suche nach dem Mörder. Ein merkwürdiger Analphabet ist der Notar der italienischen Gemeinde Scansano bei Grosselo. Als jüngst auch an ihn die . Aufforderung ergmg. er möge nachweisen, daß er des Lesens und Schreibens kundig und be fugt sei, das Wahlrecht auszuüben, richtete er an den Wahlausschuß folgendeS . lakonische Schreiben: ..Erkläre hierdurch schriftlich, daß ich Analphabet bin und das soeben Niedergeschriebene nicht lesen kann' Dr. jur. Vincenzo Franc:. In Pu'ebla (Spanien) hat der Stadtrath Lamas die Gutsge bäude und Heuschober des Alcalden an gezündet und sich dann im Guadalqui vir ertränkt. - In einem hinterlassenen Briefe 'erklärt er, daß er Anarchist sei und vor seinem Tode noch an dem gro ßen Zerstörungswerke sich betheiligen wolle. Er verabschiedet sich dann von Frau und Kindern .und prophezeit den bald eintretenden allgemeinen Kladde radatsch. Dieser Anarchismus hat eine bedenkliche Ähnlichkeit mit ausgespro chenem Wahnsinn! Ein Theaterdirec.tor in St. Petersburg verfiel auf den.Ge danken, ein Urtheil des Publikums über die Beliebtheit der Theaterstücke in der Weise einzuholen, daß er an den Kassen Elnwurfkastchen anbringen ließ, in welche die Besucher Karten mit den Namen jener Stucke warfen, deren Aus führung .sie wünschten.' DaS erste Skrutinium- ergab ein überraschendes Resultat; ' die weitaus überwiegende Majorität 'war nämlich für Die schöne Helena" .. . l . . 5La
Dr. August Köuig's Ms.ZM'dWS? Tropfen. Gegen Dyspepsie Uebelkeit, Diese so gewchnttcbcn Krankbelten haben Saueres Ausstößen, u.s.w. ihren Ursprung im Magen. Der Magenn saft hat nicht die zur gesunden Verdau, ung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Scbwäcbe des Wagens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Biliöse Beschwerden bekunden ein Trägheit des Aus scheidungS'OrganS der Leber und Unregelmäßigkeit in ben Funktionen der verschiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten Organe. Wenn ein Uedcrfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten biliöse Beschwerden auf, welche sich durch gelbliches Aussehen der Haut, u.s. w anzeigen. Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August König's Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. bL Jakobs el Heilt Rheumatismus, Neuralgie. Nückenschmerzen Verletzungen.
Einem Seelsorger in der Tiroler Gemeinde Vom Vergl pas sirte jüngst das Ungeheuerliche, daß er von dem Gemeindevorstande wegen eineö Kreuzers, den er. als Steuerumlage schuldig war, beim Steueramte als Re stant angezeigt wurde. Das Steueramt schickte sogleich einen Voten mit dem Zahlungsauftrage und mit der Drohung, falls die Zahlung binnen vierzeh Tagen nicht erfolge, werde gegen den Schuldner im Executionswege vorgegangen werden. Der Bote verlangte 17 1-2 Kreuzer, das nächsteMal würde es mehr kosten. Der englisch - a m e r i k anische Dramatiker und Romanschriftsteller, Harry Herman, ein geborener Deutscher, ist, 55 Jahre alt. in Gunnersbury in England gestorben. Am bekanntesten hat er seinen Namen durch das Rührstück Der Silberkönig" gemacht, welches er gemeinsam mit Henry Arthur Jones verfaßte. Sein späteres Drama Claudian" fand nicht dieselbe beifälligeAufnahme, wie seineErstlingsarbeit. Wom Drama wandte er sich zum Roman. ' Seine Schllderungen des Lebens in den südlichen Staaten und des 3oldsucher- und GrenzerlebenZ gehören zu dem Besten,. was er geschassen. Ehe Herman die SchriftstellerLaufbahn betrat, war er ein vermögender Zeitungsbesitzer im Süden. Da brach der Bürgerkrieg aus. Herman trat zur Partei des Südens und verlor Alles, was er hatte. Erst vor einigen Wochen wurde in London sein letzter Roman, Woman, the Mystery", herausgegeben. Der französische Zollausseher Chaillet in Tonking ist von gedungenen Banditen ermordet und seine Frau nebst Tochter entsührt worden. Die zu der Entführung der Frau Chaillet nebst Tochter geworbenenRäuber hatten genaue Kenntniß der Wohnung. In dem Zimmer angelangt, bemächtigten sich zwei der Banditen der Frau Chaillet, während ein dritter die Tochter auf die Schultern nahm und andere blitzschnell alle nöthigen Gegenstände, Kleider, Wäsche, Schuhzeug u. s. w mitnahmen. Ein in der Nähe gelegenes Haus, das ein Europäer bewohnte, wurde scharf bewacht, und als der Bewohner Miene machte, einzugreisen, wurden drei Revolverschüsse gegen seine Thür abgegeben, die in der Höhe seines Bettes einschlugen. Der ganze Vorfall nahm 7 bis 8 Minuten in Anspruch; ungefähr 10 Minuten nachher erschienen schon Truppen auf demThat orte. Der Oberstlieutenant Dumon! ließ sofort alarmiren und Truppen wurden nach allen Gegenden zur Verfolgung der Räuber ausgesandt, jedoch ohne Erfolg. Bei einem P o st a m te in der sächsischen Qberlausitz erschien dieser Tage ein altes Mütterchen, das ein kleines Packetchen unter dem Arme trug. Nach langem Hin- und Hertrippeln trat das alte Mütterchen endlich ganz schüchtern an den Paketschalter heran und sagte zu dem diensthabendenBeamten in echt oberlausitzer Mundart: .Herr Pustdirektor, do hoich a Backetel fer menn Jungn a Metz, s'is wedder nischt drinne, oas wie a Väckel Tobak, a Vrutel und a Brinkel Fleisch." Der Beamte sah sich die Sendung an und bemerkte der Alten gegenüber: Aber Mütterchen, auf dem Packet fehlt ja die Aufschrift; wie lautet denn die Adresse, Ihr Sohn ist wohl Soldat in Metz?" Ja," meinte das Mütterchen, aber de Adresse wees'ch salber ne gewieß, ich duchte die Harrn uf der Pust wihrden menn'n Friedrich schunne finn'n. s'is su a hübscher langer Karle.- Bei welchem Regiment und bei welcher Kompagnie befindet sich denn Ihr Sohn?" fragte der Beamte. Nu, Herr Pustdirekter, doas wees'ch aber ne. ich gleebe ar is dorte, wu de Flinte uff'n Woine (Wagen) ge foahren wird." Der Annahmebeamte verfiel - in ein schallendes Gelächter, wußte er nun doch wenigstens, daß der Friedrich , in Metz bei der Artillerie stand. ' Der Lebensretter. A.: Wo gehen Sie denn so schnell hin? B.: Ich will rasch nach Hause, meinen Neufundländer holen, es ist eben Jemand ins Wasser gefallen! Blick in die Zukunft. Hausbesitzer (zu dem Wohnung suchendenBrautpaar): Sie würden mir natürlich sehr passen, ich vermuthe nämlich nur an kinderlose Leute!" Aber. Karl, das ist auch wieder nichts... wenn wir gleich im ersten Jahr wieder ausziehen müssen!" Skudh'S Plle Supposiiorh wird garantirt für die Heilung don Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Ward Broö., A. Kieser & do. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten Indianapolis, 3nd. . '
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